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1. Juni 2006 |
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31. Mai 2006 |
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23 ° Celsius |
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Icod de los Vinos |
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Wer kennt das nicht - es gibt Tage die sind es
einfach nicht. Das Wetter ist schön, das Frühstück
schmeckt gut - doch der restliche Tag ist es ganz
einfach nicht. Keine Ahnung wie man das beschreiben
könnte. Es passt einfach gar nix *g* |
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Zufriedenheit ist ein
emotionaler Zustand des Menschen, in dem seine Bedürfnisse von ihm als
befriedigt angesehen werden. Das Bedeutungswörterbuch des Duden definiert ebenso
trefflich wie kurz und bündig: zufrieden sein bedeutet |
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a) innerlich ausgeglichen und nichts anderes
verlangend als man hat |
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b) mit den gegebenen Verhältnissen, Leistungen
einverstanden, nichts auszusetzen habend |
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Alles klar? Kurz gesagt, man kann ihm 100.000 Euro Quiz gewinnen und trotzdem
ist man nicht zufrieden. Mir ist heute wahrscheinlich einfach eine Laus über die
Leber gelaufen. Deshalb ist es wahrscheinlich besser, wenn ich morgen wieder
etwas erzähle. |
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"Zufriedenheit bringt auch in der Armut Glück - Unzufriedenheit ist Armut, auch
im Glück." |
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Konfuzius |
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Da man auch sagt "Zufriedenheit ist der Feind zukünftiger Erfolge" bin ich ein
wenig verunsichert. Deshalb ist es wohl besser dieses Thema für heute zu
beenden. Ich verlege meine Wirkungsstätte in die horizontale Lage. Schlaft gut
und träumt was Schönes. Bis Morgen! |
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Für alle daheim noch ein kleiner Trost, eine alte Bauernregel: |
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"Der Mai, zum Wonnemonat
erkoren, hat den Reif noch hinter den Ohren." |
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Ich hätte noch einige auf Lager, falls das Wetter noch schlechter werden sollte
- bitte melden *g* Mark Twain sagte einmal "Alle reden vom Wetter, aber keiner
tut etwas dagegen" Vielleicht fällt uns ja doch noch etwas ein. |
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30. Mai 2006 -
Dia de Canarias (Kanarische Inseln) |
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23 ° Celsius |
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Icod de los Vinos |
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Feiertag auf allen sieben Inseln! Heute ist der
Nationalfeiertag der Kanarischen Inseln.
Am 30. Mai 1983 erhielten die Inseln den
Autonomie-Status von der Zentralregierung in Madrid.
Seitdem sind wie in jedem Land der Welt am Nationalfeiertag Schulen und
Geschäfte geschlossen. Fenster, Balkone und Plätze werden mit Blumen und Fahnen geschmückt.
Auf allen Kanarischen Inseln finden musikalische,
kulturelle, gastronomische und sportliche Veranstaltungen die mit der
Inseltradition zusammenhängen, statt. |
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Da in den "Hungerjahren" viele Canarios ausgewandert
sind, wird auch im Ausland, in den kanarischen Gemeinden in Venezuela, Kuba,
Argentinien, Uruguay, Brasilien, Mexiko, Dänemark, Schweden, den USA und
natürlich auch in Deutschland gefeiert. |
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Wir sind heute nach Icod gefahren und haben uns
unter die Palmen auf der Plaza gesetzt und
ein Gläschen Wein genossen. "Un vaso vino tinto y
un vaso vino blanco" Wie immer mit einem Glas
Wasser dazu. |
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Die Jacarandabäume sind aufgeblüht und so sieht die
Kirche noch schöner aus. |
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Iglesia San Marcos, die Kirche San Marcos
wurde im 15. Jahrhundert gebaut. Wenn man durch das wunderschöne
Renaissanceportal geht, sieht man eine wunderschöne, aus kanarischem Holz
geschnitzte Decke und den aus getriebenem Silber geschmückten Barockaltar.
Sehenswert ist auch das zwei Meter hohe Silberkruzifix der Kirche. |
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Wir lassen den Feiertag auf unserer Terrasse ausklingen - Vögel, Schmetterlinge
und Eidechsen leisten uns dabei Gesellschaft. Sagt ein Vogel zum anderen:
"Kennst du schon den neuen Bioladen in Icod? Tolle Verstecke und Delikatessen
zur freien Verfügung!" Uns sind die kleinen Helfer willkommen - sie finden doch
so manche Raupe unter den Blättern unserer Blumen :o) |
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Die Tochter unseres Nachbarn hat heute mit einer großen Party ihren Geburtstag
gefeiert. Am Abend stand sie mit einer Kostprobe ihres Geburtstagskuchens vor
unserer Türe. ¡feliz cumpleaños! Alles Gute zum
Geburtstag Escarlata! |
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29. Mai 2006 |
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24 ° Celsius |
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Icod de los Vinos |
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Marcos hat am Wochenende Kaninchen geschlachtet und uns heute zwei "conejos"
mitgebracht. Er füttert seine Kaninchen nur mit Grünfutter - nicht mit
Fertigmischung. Darauf ist er natürlich besonders stolz. Die beiden werden mit
Sicherheit ausgezeichnet schmecken! Ihm hat nur leid getan, dass er sie nicht
schon am Freitag gebracht hat. Warum? Dann hätte Christina auch noch etwas davon
gehabt. Ich glaube, Christina hat einen Verehrer dazu gewonnen. *g* Ihre Künste
und ihr Fleiß haben sich bereits herumgesprochen. Die Buschtrommeln
funktionieren anscheinend wunderbar. |
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Am Dach wird fleißig gearbeitet. Wie schon einmal erwähnt, werden die Dachziegel
hier auf eine andere Art und Weise als in Österreich üblich ist, verlegt.
Mönch und Nonne sind hier
der Renner *g* Nein, im Ernst, dies ist die traditionelle und übliche
Dachdeckung auf den Kanarischen Inseln. |
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Die Verlegung der Dachziegel dauert natürlich länger
und ist auch viel aufwendiger als bei Dächern wie wir sie kennen. Jeder einzelne
Ziegel wird mit Beton bestrichen und auf eine Schicht aus Beton aufgesetzt.
Deshalb braucht man hier zu Lande auch eine Mischmaschine zum Dachdecken. |
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Es entsteht sozusagen eine Dachdeckung für die
Ewigkeit. Vorausgesetzt die Qualität der Dachziegel spielt mit. Es hat aber auch
den Vorteil, dass der Wind keine Chance hat, das Dach davon zu blasen. Dafür ist
es im Endeffekt wirklich zu schwer! Und wer bezahlt dem Wind schon eine
Erschwerniszulage? |
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Bis zum Abend sind auf diese Weise ungefähr 600 Dachziegel verlegt. Sieht doch
schon ganz nett aus, oder? |
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In der letzten Woche bin ich nicht immer dazu gekommen, einen vollständigen
Tagesbericht zu verfassen. Hier also die versprochenen Fotos. Bis Freitag Abend
ist auch der vierte Raum ziemlich fertig geworden. Einmal muss noch mit weißer
Farbe "gewischt" werden. Das geschieht wahrscheinlich übermorgen. |
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Hier ist unsere Kunstmalerin im Einsatz. Die Hose steht schätzungsweise auch
ohne Töchterlein ganz gut im Raum. Aber Künstler gehen mit Farben wohl immer
großzügig um - schätze ich zumindest. Die Hand hat Christina der Einfachheit
halber einfach zur Mischpalette umfunktioniert. Irgendwie fast ein Kunstwerk für
sich. |
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Alle unsere Motive zeigen wir natürlich nicht her. Sonst gibt es ja nichts mehr
neues zu sehen wenn ihr uns besuchen kommt
:o) Deshalb hier nur eine kleine, feine
Auswahl. Soviel wird noch verraten - es wird zauberhaft! Der Anfang ist
gelungen. |
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Hier ist also der Werdegang einer kleinen Maus zu
sehen. Von der Bleistiftspitze bis zur Vollendung.
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Das ist ein kleines Sammelsurium unser Tierwelt. Kleine Farbtupfer, Bewohner der
Lüfte, des Wassers und der Erde. Alle finden bei uns einen Platz und werden in
Zukunft unseren Teddybären Gesellschaft leisten. Ein wenig Wasser wird da wohl
noch die Drau hinunter fließen :o) Aber es wird nicht mehr lange dauern, dann
werden unsere pelzigen Gesellen die dunkle Verpackung verlassen können und in
ihr neues Zuhause einziehen können. |
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28. Mai 2006 - Sonntag |
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24 ° Celsius |
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Icod de los Vinos |
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Erholung pur! Heute ist Sonntag und wir wissen welche Arbeit morgen auf uns
wartet. Gestern bin ich nicht mehr dazu gekommen - aber bevor wir unsere
Expedition in den Süden angetreten haben, sind die Dachziegel für unser Dach
geliefert worden. |
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Exakt positioniert auf der obersten Terrasse, damit
die Dachziegel dann zeitsparend "zugereicht" werden können. Einsatzleiter ist
diesmal Chicho gewesen. Verstärkung hat er sich mit seinem Sohn geholt. |
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Am Nachmittag haben wir gegrillt. Das wäre nicht sehr erwähnenswert möchte man
meinen. Doch Christina hat gestern entdeckt, dass man Eidechsen füttern kann.
Das Ergebnis? Eidechsen lernen schnell - heute haben sie bereits auf die
Fütterung gewartet! Georg hat sie nicht enttäuscht und hat Christinas Rolle
übernommen. Wie man sehen kann, hat der Käse hervorragend geschmeckt. |
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Abends hat sich auch Patrick gemeldet. Er wollte wissen, ob seine Arbeit
morgen gefragt ist. Nachdem Georg kontrolliert hat, ob die richtigen Dachpfannen geliefert worden sind, hat er noch einmal
kurz "durchgeklingelt". Damit ist die
Arbeitskette für morgen eigentlich gesichert. *g* Die Dachdeckerei kann
beginnen! |
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27. Mai 2006 |
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24 ° Celsius |
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Icod de los Vinos |
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Das letzte gemütliche Frühstück zu dritt, dann geht die Reise los. Wir haben uns
vorgenommen um halb zehn abzufahren und einen "Boxenstop" in Masca einzulegen. |
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Der Wettergott ist wieder einmal auf unserer Seite, es ist wunderschönes Wetter.
Nachdem die Koffer von Christina gepackt sind, machen wir uns endgültig auf den Weg. Um elf Uhr sind wir
in Masca angekommen und konnten uns das erste Mal seit Jahren einen Parkplatz
aussuchen! Eines darf man allerdings nicht vergessen - erstens ist im Moment wirklich "tote
Saison" und zweitens findet samstags der große Touristenwechsel statt. Am ersten
Urlaubstag - oder auch am letzten - werden keine Ausflüge gemacht. Abgesehen
davon,
wir sind ja ganz brav zu früher Morgenstunde aus den Betten geklettert! |
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Masca ist ein kleiner Ort, der heute eigentlich nur mehr touristischen
Charakter hat. Die Romantik eines Piratendorfes lässt sich eben ganz gut
vermarkten. Trotzdem ist es ein liebenswerter Fleck auf dieser Insel. Die
Romantik spielt aus einem unerklärlichen Grund doch immer wieder eine Rolle *g*
Die Mentalität der Piraten hat aus unerklärlichen Gründen eine gewisse
Anziehungskraft. |
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Ernüchtert wird man eigentlich nur durch laute und
selbstbewusste "Wanderer" die glauben niemand im Umkreis von 50 Metern sei der
deutschen Sprache mächtig. Wie erholsam klingt dagegen ein Gespräch zwischen
Spaniern am Nebentisch. Aber dieses Gruppenphänomen kennen wir ja zur Genüge von
der italienischen Adria. In der Gruppe sind alle stark und mächtig. Sprechen Sie
deutsch? Gehören Sie auch dazu? Wenn es irgendwie möglich ist, wird man die
"Gruppenzugehörigkeit" verleugnen. :o) |
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Doch wie heißt es so schön? Für manchen Vorgesetzten wäre es peinlich, wenn er
von seinen Mitarbeitern im Urlaub gesehen werden könnten?! Hawaiihemden und
gestreifte, kurze Hosen stehen wirklich nicht jedermann. Aber was soll's - in
welcher Zeit des Jahres kann sich ein gestresster Mensch denn endlich einmal so
geben, wie ihm danach ist - wenn nicht im Urlaub. Damit wird und muss die Umwelt
eben leben. *g* Auch wenn es oft schwer ist. |
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Darüber hat sich
schon Kung-Fu-Tse (551 vor Christus) Gedanken
gemacht. Er stellte fest: "Man sollte sich auf die richtigen Beweggründe
des Reisens besinnen, sich selber vergessen und im Namenlosen untertauchen. In
der Heimat genießt man ein bestimmtes bürgerliches Ansehen, man ist gebunden
durch Vorschriften, Gewohnheiten und Pflichten, und so ist es der eigentliche
Vorwand des Reisens, in eine Lebensgemeinschaft einzutreten, in der man ein
x-beliebiger Mensch ist und nichts weiter." |
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Hier ein paar Erinnerungsphotos von uns dreien. Nachdem wir jetzt
auch eine Photographin dabei haben, gibt es auch ein Photo von uns beiden! Wir
haben die zwei Stunden in Masca genossen - es war schön! |
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Doch wir müssen die Reise weiter Richtung Flughafen fortsetzen. Wir fahren noch eine knappe
Stunde, dann ist eine Woche vollendet. Ziemlich genau vor einer Woche haben wir
Christina vom Flughafen abgeholt. |
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Fly Niki TFS SZG 27.05.06 15:55 21:15 HG7265
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Um 15.55 Uhr hebt das Flugzeug ab. |
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Wir können nur mehr sagen: "Guten Flug, bis bald :o)" |
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Irgendwie ist es schon phänomenal.
In zwölf Stunden kann man heute eine Haustüre zusperren, 4.000 Kilometer hinter
sich legen und die andere Haustüre wieder aufsperren. Wie klein ist die Welt
geworden? Dadurch haben wir eigentlich sehr viel an Freiheit gewonnen. Reisen
ist kein Aufwand mehr. Ob ich nach Wien oder nach Teneriffa "fahre" macht keinen
großen Unterschied. Weder im Preis noch beim Zeitaufwand. Zugegeben ein wenig
schon - aber nur beim Faktor Zeit! |
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Während ich heute noch die Eintragungen in unser Inseltagebuch gemacht habe, hat
das Telefon geklingelt. Christina hat sich von Salzburg aus gemeldet. Das
Flugzeug ist pünktlich gelandet und sie wurde gleich von zwei Männern mit Hund
erwartet! Was will man mehr? Gute Heimfahrt ihr vier! :o) |
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"Das Leben ist wie ein Buch, und wer nicht reist, liest nur ein wenig davon!" |
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Jean Paul (1763 - 1825) |
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26. Mai 2006 |
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24 ° Celsius |
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Icod de los Vinos |
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Der Tag hat mit blauem Himmel und Sonnenschein begonnen. Christina ist schon
wieder bei ihren Farben und Pinseln. Bis drei Uhr Nachmittags wird fleißig
gearbeitet und anschließend fahren wir "a la playa" Der Strand Playa
Jardin ist in der Nähe des Loro Parques, direkt nach dem Castillo San Felipe.
Die kleine Festung wurde zwischen 1630 und 1644 zur Abwehr der Piraten erbaut.
Die riesige Kanone wird aber nicht mehr verwendet, denn heute finden in den
Räumen des Castillo Kulturveranstaltungen und Ausstellungen statt. Und die
Besucher sollen ja nicht vertrieben werden *g* |
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Details kommen übermorgen - morgen verfrachten wir unser Töchterlein leider
schon wieder in den Flieger :o) |
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25. Mai 2006 - Christi Himmelfahrt (Österreich, Deutschland) |
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23 ° Celsius |
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Icod de los Vinos |
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Auf den Kanarischen Inseln leider ein ganz normaler Werktag :o( |
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Unser Dach ist mittlerweile zu einem Schichtkuchen geworden. Kanarische Dächer
haben einen anderen Aufbau als wir es von daheim gewohnt sind. Zuerst kommen die
Balken, aber auf Sicht und mit kanarischen Rillen. Dann folgt die Sichtschalung.
Vom Raum aus gesehen ist das Dach damit eigentlich fertig :o) |
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Jetzt beginnt der Aufbau des Daches aber erst wirklich. Anstrich mit Bitumen,
die Teerpappe "PVC" wird damit verflämmt. Darauf kommen die Isolationsplatten,
diese werden mit einem Netz abgedeckt und darüber kommt eine Schicht aus Beton.
Heute Abend besitzen wir also ein Dach aus Beton. Sieht doch nicht schlecht aus,
oder? Eine Dachansicht einmal ganz anders. |
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Soweit sind wir im Moment. Morgen werden 5.000 Dachziegel geliefert und damit
wird die Endfase des Dachaufbaus eingeleitet. |
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Ab Montag werden "tejas" verlegt. Befestigt
werden sie immer mit Beton. Da hat kein Wind mehr irgendeine Chance *g* Ich bin
neugierig, ob die Dachziegel in einer Woche verlegt sein werden. Möglich müsste
es sein - denken wir uns einmal. |
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Bei der Malerei ist natürlich auch weiter gearbeitet worden. Der erste Raum ist
schon fast fertig. Ist irgendjemand neugierig? Ein wenig Geduld *g* Wir zeigen
erst das Endergebnis her. Wer lässt sich den gerne in die Karten schau'n? Wir
nicht! |
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Nach getaner Arbeit sind wir heute an unseren Hausstrand - nach San Marcos -
gefahren. Nach einer kleinen Stärkung bei unseren sizilianischen Freunden haben
wir zwei Stunden den warmen, schwarzen Sand genossen. Christina ist sogar
schwimmen gegangen! 21° C hat das Meer bereits. Wenn die Sonne scheint eine
angenehme Temperatur - aber nicht für mich *g* Mir ist es zu kalt, muss ich ganz
ehrlich zugeben. Aber Geschmäcker und Empfindungen sind ja bekanntlich
verschieden. Gott sei Dank! |
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Heute war die Sonne wirklich unser Komplize. Bis halb acht sind wir am Strand
gewesen - und wie man sieht - war es himmlisch! Erholung pur. |
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Ich kann es kaum glauben, aber morgen ist Christina den letzten Tag hier. Die
Woche ist nicht verflogen - sie hat sich verflüchtigt! "Jetzt sind die guten
alten Zeiten, nach denen wir uns in zehn Jahren zurücksehnen werden ..." sagte
schon Peter Ustinov. Es ist zwar eine kurze gemeinsame Zeit gewesen - doch sie
war mehr wert als ein langer Abschnitt eines Jahres. |
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Aus diesem Grund ist unser Spruch des Tages heute: "Qualität ist das Produkt der
Liebe zum Detail." |
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Andreas Tenzer |
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24. Mai 2006 |
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24 ° Celsius |
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Icod de los Vinos |
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Bis 15 Uhr haben wir gepinselt und gewischt. Christina hat die Illustrationen
begonnen und ich habe den dritten Raum fast fertig gemacht. Wie unsere
verschönerten Räume nun aussehen wird im Moment nicht verraten. Noch ein paar
Tage Geduld. Eines schon jetzt - es wird märchenhaft schön :o) |
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Nach der Arbeit sind wir nach Orotava aufgebrochen. Wir sind ziellos durch die
Stadt geschlendert und haben wieder einige schöne Flecken gefunden. Na ja,
schlendern ist vielleicht nicht der richtige Ausdruck. Wenn man durch Orotava
"schlendert" müsste man eigentlich "bergsteigen" sagen. Die ganze Altstadt ist
auf den Berg gebaut und da sind die Straßen eng, winkelig und steil! |
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Vor dem Rathaus haben die Künstler bereits wieder mit den "Sandmalereien"
begonnen. Aber darüber erzähle ich ein andermal. Bis Fronleichnam habe ich - und
auch die "alfombras" müssen erst zu diesem Zeitpunkt fertig sein. Nach
der Prozession werden sie zerstört und die ganze Arbeit war umsonst. |
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Zum Abschluss waren wir noch in Puerto de la Cruz und haben den Abend bei
unserem Chinesen zu Ende gehen lassen. Trotz der vielen Arbeit ein schöner Tag! |
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23. Mai 2006 |
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24 ° Celsius |
Regen in der Nacht |
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Icod de los Vinos |
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Bericht gibt es nach getaner Arbeit :o) |
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Einstweilen nur so viel - die Sonne scheint und Christina und ich werden uns die
Wände vornehmen. Wie weit wir mit dem Malen vorankommen erzähle ich am Abend. |
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Einen schönen Tag euch allen! |
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Das letzte Stück vom Dach wird wasserdicht gemacht. Zum Arbeiten ist die
Oberfläche eher wie ein Eislaufplatz, deshalb wurde Marcos kurzerhand an die
"Leine gelegt". Ob Chicho ihn wohl gehalten hätte? Ich glaube es wären wohl eher
beide eine Etage tiefer gelandet. *g* Sie wären aber nicht tief gefallen -
vorher wurde ein Gerüst aufgebaut. Es sieht also gefährlicher aus als es ist. |
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Das Dach ist dicht! Jetzt kann es regnen, es kann nichts mehr passieren. Die
Feuchtigkeit kann nie mehr zuschlagen, sie hat den Kampf gegen die Trockenheit
verloren! Darauf haben
wir alle angestoßen und Georg hat festgestellt, dass es ab nun keine
"Wetterschicht" mehr gibt. :o) Wenn es draußen regnet, kann ja im Inneren
des Hauses weiter
gearbeitet werden. Der Fußboden wartet bereits auf Verschönerung. Aber jetzt
wird erst einmal das Dach fix und fertig gemacht. |
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Wir arbeiten natürlich ohne Sicherung. Erst werden sämtliche Ecken mit dem
Pinsel ausgemalen. Dann kommt die Rolle zum Einsatz! Ruck zuck haben wir den
zweiten Raum grundiert. Dann kommt die "künstlerische" Tätigkeit Nummer eins.
Wir wischen die Wände mit Schwamm und Farbe aus. Nach der ersten Schicht, die
ein wenig heller ist als der Untergrund, kommt noch eine Schicht mit weißer
Farbe. |
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Damit nicht mehr Farbe im Schwamm als auf den Händen ist versuchen wir es mit
Handschuhen. Das gelbe vom Ei sind die Dinger aber nicht. Kommt man einmal mit
der Wand in Kontakt ist der Handschuh nichts mehr wert. |
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Bis zum Abend sind zwei Räume komplett fertig! Sind wir nicht fleißig gewesen?
Morgen geht es weiter - die Malerei wird immer schöner und hat eine tolle
Ausstrahlung. Die Wände wirken irgendwie "antigua" |
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22. Mai 2006 |
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24 ° Celsius |
Sonnenaufgang 07:17 Ortszeit |
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Icod de los Vinos |
Sonnenuntergang 20:53 Ortszeit |
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Die Arbeitswoche hat wieder begonnen. Weiter geht es beim Dach und bei den
Innenwänden. |
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So sieht es am Montagmorgen aus. In einem Raum ist bereits die Grundfarbe an den
Wänden. Heute geht es weiter mit Farbe und Pinsel. Farben verändern die Welt.
Eines ist ganz sicher - sie verändern auch Räume! |
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Während Georg nach La Laguna zum Architekten gefahren ist, haben Christina und
ich das Einkaufszentrum "La Villa" bei Puerto de la Cruz beehrt. Ein nettes
Seifengeschäft "Soap Story" haben wir auch entdeckt. Das kleine Lädchen ist noch
so neu, dass die Verkäuferin noch Probleme mit ihrem Kassensystem hatte. Ja ja,
der Computer ist nicht immer dein Freund und Helfer! Er durchaus auch dein Feind
sein *g*
Der Computer ist kein Wunder - er arbeitet nur deshalb
so schnell, weil er nicht denkt. |
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Nach erfolgreichem Einkauf sind wir nach San Marcos gefahren, haben eine Pizza
verspeist und das Meeresrauschen genossen. Sogar die Sonne hat mitgespielt. |
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Am Abend sind wir dann doch noch fleißig geworden. Aber bei "faulen" Leuten soll
das ja die Regel sein, oder? Wir haben noch zwei ganze Räume grundiert! |
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21. Mai 2006 - Sonntag |
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24 ° Celsius |
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Icod de los Vinos |
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Frühstück auf der Terrasse, ein bisschen plaudern, noch einen Espresso, ein
Stück Apfelstrudel und dann machen wir uns auf den Weg nach Puerto de la Cruz.
:o) |
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Ein kleiner Spaziergang durch Puerto. Wir haben sogar einen kostenfreien
Parkplatz ergattert! Wir spazieren gemütlich die Promenade am Meer entlang. Was
gehört zu einem Spaziergang dazu? Natürlich ein Eis! Das beste Eis und vor allem
die knusprigsten Waffeln gibt es in einem kleinen Eisgeschäft nahe dem Kirchlein
von San Telmo. Dort werden die Waffeln frisch gebacken und ziehen alleine mit
ihrem Duft an! Dann kommt noch die Qual der Wahl - welche Sorte diesmal? Es
fällt wirklich schwer :o) |
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Nach einem Rundgang durch die Stadt fahren wir wieder nach Hause. Jetzt ist
Georg an der Reihe. Er ist verantwortlich für unser Abendessen - Lamm und
Hähnchen vom Grill. Wie immer - richtig "lecker, lecker" *g* |
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20. Mai 2006 |
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26 ° Celsius |
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Icod de los Vinos |
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Heute kommt unser Töchterlein :o) Also geht die Fahrt wieder einmal Richtung
Süden. Gegen halb zwei Uhr werden wir los fahren. Das "Gästehaus" ist
bezugsfertig, das Bett aufgebettet - eigentlich ist alles bereit. Fehlt nur mehr
die Bewohnerin. Die sitzt zur Zeit im Zug nach Salzburg. |
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| Dialog am Morgen: |
| Ah, Christina, ja, ich hab dich angerufen, du hast aber nicht
abgehoben. |
| Wer ist gekommen? |
| Ah - ein Tunnel! |
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Auf der Strecke nach Salzburg etwas ganz und gar ungewöhnliches. *g* |
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Am Vormittag wird noch gearbeitet. Was? Wie momentan üblich Georg am Dach und
ich darunter bei meinen Farbtöpfen. :o) |
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Am Abend war
noch erste Baustellenbesichtigung - inklusive Begrüßungstrunk! Ich glaube die
Beurteilung ist positiv ausgefallen. *g*
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Wir werden noch gemütlich eine Portion Spaghetti mit Schrimps genießen und dann
schlafen gehen. Es ist für uns alle ein langer - aber sehr schöner - Tag
gewesen! |
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19. Mai 2006 |
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26 ° Celsius |
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Icod de los Vinos |
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Eins, zwei und drei Autos sind soeben an unserem Fenster vorbei gefahren. Es ist
6.54 Uhr und der erste Teil der Truppe ist einsatzbereit. Erst wird natürlich
noch gemütlich eine Zigarette im Auto geraucht. Bei weitem nicht die letzte am
Tag. Ohne Zigarette zwischen den Lippen wird man unsere
trabajadores kaum sehen! |
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Eine Stunde später rückt der Rest der Belegschaft an. Ruben mit seinen Mannen
betritt mit viel Gelächter und Getratsche den Schauplatz des Tages. Heute wird
der gesamte Innenputz fertig. :o) |
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Georg ist in luftiger Höhe fleißig, er gibt dem
Dachfirst den letzten Schliff. Die gesamte Dachfläche wird anschließend noch mit
Teerpappe belegt, abgeflämmt und damit wasserdicht gemacht. Domingo legt Hand an
die Türe für die neue Werkzeugkammer, Marcos und Chicho stellen die Regenrinne
fertig, Patrick ist der Zulieferant für alle und die anderen verschönern die
letzten Innenwände. Es summt wie in einem Bienenstock!
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Meine Prüfung als "pintora" habe ich ja
bereits hinter mir. Da haben die kanarischen Männer geschaut. Jetzt wissen sie,
wie man pinselt! :o) Das Frauen malen, ist hier anscheinend nicht üblich. Heute
geht es den Innenwänden an den Putz. Farbe und Pinsel bestimmen heute meinen
Tag.
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18. Mai 2006 |
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26 ° Celsius |
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Icod de los Vinos |
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Heute ist es leider ziemlich trübe. In der Früh strahlender Himmel aber dann
sind vom Meer Wolken aufgezogen, die sich bis Mittag nicht mehr verabschieden
wollten. |
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So sieht man die Insel La Palma von unserer Finca aus - nicht jeden Tag, aber
doch sehr oft! |
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Chicho und Marcos arbeiten heute im Eiltempo! Nicht dass sie an anderen Tagen
langsam wären, die beiden sind immer flott unterwegs, aber heute schlagen sie
alles!
Die Elektroinstallation im letzten Raum wurde heute
sozusagen im Eilzugtempo verlegt - wäre vielleicht was für die ÖBB *g*
Wahrscheinlich steckt aber ganz etwas anderes dahinter. Die Arbeitswoche neigt
sich wieder dem Ende zu und "fertige Arbeit lacht" sagt ein
Sprichwort. Erst kommt die Arbeit und dann das Vergnügen - die nächste Fiesta
wartet sicherlich schon. |
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Am Innenputz wird auch weiter gearbeitet - Ruben ist mit seiner Truppe in den
nächsten zwei Räumen unterwegs. Da ist es mit der Ruhe auf der Baustelle vorbei.
Seine Mitarbeiter quasseln was das Mundwerk hält! Oft glaubt man, da ist der
ärgste Streit im Gange. Aber nix da! Es werden nur Witze und Geschichten
erzählt. Den ganzen lieben Tag lang - ohne Pause! Eigentlich heißt es doch "das
Mundwerk einer Frau macht nie Ferien!" Aber da reden sich die Männer den Mund
fusselig! Irgendwas stimmt da nicht ganz *g* Ob das zu Hause dann auch so weiter
geht? Dort haben dann wahrscheinlich die Frauen das Sagen, oder auch nicht. :o)
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"Weil die Lichtgeschwindigkeit höher als die Schallgeschwindigkeit ist, hält man
viele Leute für helle Köpfe - bis man sie reden hört." Ich habe leider keine
Ahnung wo ich den Spruch aufgeschnappt habe, er ist mir nur im Moment durch den
Kopf geschossen. *g* Vor allem trifft das auch zu, wenn man nicht alles
verstehen kann! Das Tempo beim Sprechen möchte ich einmal schaffen. Leider keine
Chance! |
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Kulturkreise sind eben unterschiedlich, man sagt ja auch, "wenn ein Spanier
singt, ist er wütend oder hat kein Geld".
*1 |
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Wer behauptet das von einem singenden Kärntner?
"Drei Kärntner zusammen sind ein Chor", sagt man in Österreich. Obwohl es nicht
immer das reine Vergnügen ist, wenn man auf Kärntner stößt, die glauben, sie
müssen der Welt beweisen, dass alle Kärntner hervorragende Sänger sind. :o) |
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Wir leben auf Teneriffa zwar im selben Kulturkreis
wie in Österreich, doch es ist eben nur eine ähnliche Kultur. Andere Länder -
andere Sitten und eine andere Mentalität. Aber darüber ein anderes Mal mehr. |
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Gearbeitet wird trotzdem fleißig! Bis zum
wohlverdienten Feierabend am Nachmittag, da heißt es dann "gasolina!"
Was das bedeutet? Wie wahrscheinlich überall auf
jeder Baustelle dieser Welt: Bier her! :o) Na dann -
¡salud! Sie haben sich
den kühlen Schluck heute wirklich verdient! |
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Schönen Abend und bis morgen - einen schönen Gruß
von einer kleinen Insel im Atlantik! |
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17. Mai 2006 |
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27 ° Celsius |
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Icod de los Vinos |
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20° Celsius und wolkenloser Himmel bereits um 8 Uhr am Morgen! Der Sommer hat
anscheinend wirklich begonnen. Heute werden nur die notwendigsten Gartenarbeiten
erledigt, dann fahren wir endlich einmal los, um unsere diversen anderen Dinge
zu erledigen. Außerdem müssen wir auch Farbe kaufen. Morgen beginnt die
Verschönerung der ersten beiden Räume. |
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Einkaufen ist anstrengend! Zuerst Kabel für die
Alarmanlage. Zweite Station Ferreteria Guanipa - wir brauchen Farbe für den
Innenanstrich. Weiße Farbe und jede Menge verschiedener Toner zum Abmischen -
und später für unsere Wandmalereien.
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Dann geht es weiter nach Puerto de la Cruz.
Lebensmittel, die restlichen Pinsel, einen Naturschwamm und noch andere solcher
Kleinigkeiten. Eine kleine Pause haben wir in La Paz, einem Ortsteil von Puerto
gemacht. Die haben wir ns redlich verdient! |
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Auf der Heimfahrt noch einen Sprung in die Gärtnerei. Erstens wollten wir
Avocados kaufen und zweitens Blumentöpfe. Avocados gibt es im Moment leider
keine frischen, die neue Ernte beginnt erst wieder Ende Juli. Die Avocados, die
man ab nun zu kaufen bekommt, werden - wie bei uns die Äpfel - in Kühlhäusern
gelagert. Haben wir wieder etwas dazu gelernt :o) Wenn das Fruchtfleisch der
Avocado um den Kern herum dunkel ist, ist das ein Zeichen dafür, dass sie schon
länger im Kühlen gelagert worden ist! |
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Aber dann nichts wie nach Hause. Fünf Stunden haben wir für unseren Einkaufstrip
gebraucht! |
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Am Abend haben wir dann noch überraschend Besuch bekommen. Patrick und Sabrina
sind vorbei gekommen. Aus dem "Sundowner" bei wunderschönem Sonnenuntergang und
netter Unterhaltung ist die Zeit ziemlich schnell vergangen.
Hablamos y hablamos. Aber das kennt ja wohl jeder
von uns! Und was folgt darauf? Die Feststellung "ein Wahnsinn - schon soo spät?"
Noch eine letzte Zigarette und ein allerletzter Schluck -
aber dann nichts wie ins Bett! |
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Gute Nacht und schlaft schön! ¡buenas noches y que duermas
bien! |
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16. Mai 2006 |
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26 ° Celsius |
Sonnenaufgang 07:17 Ortszeit |
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Icod de los Vinos |
Sonnenuntergang 20:50 Ortszeit |
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Strahlendes Wetter - ich bin schon wieder auf den verschiedenen Terrassen
unterwegs. Den Anfang macht unser Gemüsegarten, dann wollen die Obstbäumchen
ihre Ration Wasser. |
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Szenenwechsel auf die Terrasse unter dem langen
Gebäude - hier warten Palmen, Tulpenbäume und Strelizien auf mich *g* Und zu guter Letzt
ist mein Topfgarten an der Reihe. Heute dauert es nicht soo lange.
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Georg in luftiger Höhe - der Himmel ist so strahlend blau, dass es fast schon
kitschig wirkt. Makelloses Bilderbuchwetter seit meinem Geburtstag! |
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Am Abend haben wir die Bepflanzung erweitert. Dazugekommen sind nun noch
verschiedene Yuccas. Morgen gibt es wieder neue Fotos :o) |
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¡hasta pronto amigos! |
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1. bis 15. Mai 2006 |
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Fragen, Vorschläge und Kritik |
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Schreiben Sie uns einfach eine kleine
Nachricht |
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Ergänzungen |
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*1 |
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Was natürlich nicht ganz stimmt, denn
hauptsächlich singt der Spanier inbrünstig von Herz und Schmerz - von "corazón"
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up |
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