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1. Mai 2006 - Tag der Arbeit |
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30. April 2006 - Sonntag |
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20 ° Celsius |
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Icod de los Vinos |
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Georg hat gestern Nachmittag noch Balken gehobelt und einen Teil der Regenrinne
auf der rückwärtigen Dachseite betoniert. So geht es am Montag in der Früh
schneller weiter. Wir müssen uns ja beeilen - wenn Christina und Michael Ende
Mai kommen, sollte das Haus fertig sein. |
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Zumindest so weit, dass die beiden darin schlafen können und Christina sich
künstlerisch betätigen kann. Sie wird uns helfen, die ersten Szenen an die Wand
zu pinseln. :o) |
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Dazwischen liegen noch 200 m² Dachfläche und viele, viele Quadratmeter Wand, die
verputzt werden müssen. |
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Aber heute ist Sonntag und somit keine Arbeit! |
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Georg setzt nur ein paar Dosen für die
Elektroinstallation. Hier wird es zwar umgekehrt gemacht - erst Wände verputzen
und dann Dosen setzen, aber das ergibt irgendwie keinen Sinn :o) Warum danach
stemmen wenn es vorher mit weniger Aufwand geht?
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Zu essen gibt es heute "conejo à la casa Taupe" Kaninchen nach Art des Hauses.
Im groben gesagt, Kaninchen mit vielen Kräutern, Gewürzen und Rotwein. Ich
erzähl euch das nächste Mal wie es geworden ist :o) |
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Durch die Blume |
Ein Mensch pflegt seines Zimmers Zierde,
ein Rosenstöckchen mit Begierde.
Giesst's täglich, ohne zu ermatten,
stellt's bald ins Licht, bald in den Schatten,
erfrischt ihm unentwegt die Erde,
vermischt mit nassem Obst der Pferde,
beschneidet sorgsam jeden Trieb -
doch schon ist hin was ihm so lieb. |
Leicht ist hier die Moral zu fassen:
Man muss die Dinge wachsen lassen! |
| Eugen Roth |
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Ich halte mich heute einmal an den Spruch von Eugen Roth - und lasse meine
Blumen einfach wachsen *g* |
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29. April 2006 |
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21 ° Celsius |
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Icod de los Vinos |
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Der Dachstuhl nimmt Formen an. Zum Team ist nun noch ein Kubaner dazu gekommen.
Domingo ist Tischler in Kuba gewesen und lebt schon seit einigen Jahren auf
Teneriffa. Wir werden immer internationaler :o) |
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Was ist ein Wochenende eigentlich? Das Ende der
Woche - wenn man nur wüsste, wann die Woche beginnt
*g* |
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"Der Begriff Wochenende bezeichnet im allgemeinen
den Samstag, den Sonntag und schließt manchmal auch den Freitagnachmittag ein.
Wenn ein Feiertag auf einen Freitag oder Montag fällt, dann spricht man auch von
einem langen Wochenende oder von einem verlängerten Wochenende." |
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Ist doch eine vollkommen richtige Erklärung, oder? Jetzt wissen wir, worauf wir
die ganze Woche warten :o) So ein verlängertes Wochenende liegt ja jetzt vor
uns. |
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Na ja, gar so verlängert ist es bei uns nicht.
Immerhin wurde heute bis Mittag gearbeitet und am Montag sind Chicho und Domingo
um 7 Uhr am Platz! Also alles wieder einmal nur Theorie. |
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Es soll ja im allgemeinen so sein, dass Menschen ihre so genannte Freizeit mit
Tätigkeiten ausfüllen, die sich von ihrer Arbeit nur dadurch unterscheiden, dass
sie diese Tätigkeiten dann freiwillig tun. Also dafür nicht bezahlt werden. |
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Alle, die jemals einem kleinen weißen Ball über
einen Golfplatz gefolgt sind, begreifen dieses Prinzip. *g* |
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Aber jetzt scheint die Sonne, die Luft ist richtig mild und der Wind ist heute
auch ein zärtliches Lüftchen. Wir genießen den Samstagabend! Ohne
Freizeitbeschäftigung! |
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Euch allen ein schönes, verlängertes Wochenende - vielleicht spielt auch bei
euch das Wetter mit! Und wenn nicht - ein Kuschelwochenende ist ja auch nicht zu
verachten - oder? ¡buen fin de semana! |
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28. April 2006 |
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19 ° Celsius |
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Icod de los Vinos |
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"Wie wenig wir doch wissen! Welche Farbe hat zum Beispiel ein weißer Tisch? Das
kann niemand wissen, nur so viel ist sicher: Er ist alles andere als weiß. Was
uns als Farbe erscheint, sind nur die Strahlen derjenigen Farbe, die reflektiert
wird. Könnte es in vielen anderen Bereichen nicht ähnlich sein?" Darüber hat
Werner Braun schon Überlegungen angestellt. |
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Zu welchem Ergebnis er wohl gekommen ist? |
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Um so tief schürfende Weisheiten geht es bei uns nicht *g* Doch wir müssen eine
Entscheidung treffen. Die Farbe für den ersten Dachstuhl steht zur Debatte. Nach
einigen Probeanstrichen haben wir unseren Farbton gefunden. Nicht zu hell und
nicht zu dunkel soll es werden. |
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Der Anfang vom Dachstuhl ist gemacht! Morgen geht es
weiter. |
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In unserem Gemüsegarten wächst und gedeiht es auch vorzüglich. Die
Kohlrabi
sind reif für die Ernte und der
Fenchel
schaut wie ein verzauberter, zartgrüner Feenstrauch aus. Die Natur kann so schön
sein! |
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27. April 2006 |
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19 ° Celsius |
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Icod de los Vinos |
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Der Tag der Holzlieferungen. Erst die Fuhre mit den Balken von Orotava, am
späten Nachmittag die Schalungsbretter von einem Holzhändler aus Icod. |
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Der Fahrer dachte auch, seine Lieferung wandert von
selbst von der Ladefläche zum Lagerplatz. Er war erst nach einer längeren
Nachdenkpause bereit, beim Abladen anzupacken. Ein Anruf beim Chef kann oft
Wunder wirken und beim Nachdenken unterstützen! *g* |
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Irgendwie ist heute nicht soo viel passiert. Ein Termin beim Bürgermeister, noch
einmal zum Holzhändler - trotzdem ist uns die Zeit davon gelaufen. Für einen
Dachstuhl so ein Aufwand und dann noch verschiedene Lieferanten. Keiner hat
alles und jeder will alles liefern. Kann aber nicht. |
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Aber jetzt haben wir es geschafft! Das gesamte Holz
für den Dachstuhl ist geliefert - und abgeladen. Einmal mit Kran und einmal mit
"Manneskraft". Deshalb heute zum Abschluss noch ein gescheiter Gedanke: |
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Konfuzius sprach: |
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"Wenn man auf erstrebenswerte Art zu Reichtum
gelangen kann, so werde ich es tun - auch dann, wenn es sich nur um niedrige
Tätigkeiten handelt.
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Kann man aber nur auf eine nicht erstrebenswerte Art
zu Reichtum gelangen, so lasse ich es und folge dem, was mir Spaß macht." |
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26. April 2006 |
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Der Tag beginnt ziemlich trübe, die Sonne traut sich nicht so richtig heraus. In
der Nacht hat es geregnet, die Strasse ist noch nass und unser Auto ist somit
auch gewaschen worden! Eine Arbeit, die niemand von uns machen will. Sie ist
auch nur wirklich nötig, wenn der
Calima über die Insel seinen Wüstensand
verstreut hat. Dann hat man keine andere Wahl *g* |
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Marcos und Chicho arbeiten an der nächsten Mauer weiter, Georg hat am Vormittag
wieder Termine. Beim Bürgermeister, beim Holzhändler und noch ein paar
Kleinigkeiten. Ich werde mich in mein "Gewächshaus" begeben. Einige Blumen
müssen umgetopft werden. |
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Am Abend werden wir noch
Orangenmarmelade machen. Eine Delikatesse aus den
Orangen, die hier wachsen. Dieses "Fruchtmus" hat mit der Marmelade, die man so
kennt rein gar nichts zu tun. Schmeckt einfach himmlisch. Aber hier hat man ach
kein Problem mit ungespritzten Früchten. Sie wachsen und reifen das ganze Jahr
über. |
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25. April 2006 - Fiesta San Marcos (Feiertag in Icod) |
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19 ° Celsius |
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Icod de los Vinos |
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Todo Icod es cerrado! Die Zeit der Fiestas hat begonnen und Icod ist ganz vorne
dabei. Heute ist Fiesta San Marcos - die Fiesta für den Schutzheiligen. Ein
örtlicher Feiertag also. Auf dem Rest der Insel geht das normale Arbeitsleben
weiter. Ab jetzt kann es also durchaus geschehen, dass man plötzlich in einem
ganzen Ort vor verschlossenen Türen steht. Es ist Fiestazeit! |
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Für uns auch kein Problem :o) Wenn hier schon nicht gearbeitet wird, fahren wir
eben ein Stück weiter - nach Orotava zu unserem Steuerberater. Dort sind auch
einige Dinge zu besprechen. Georg hat auch noch einmal die Preise für das
Dachstuhlholz überprüft. Vor allem geht es aber um die verfügbaren Längen und
Stärken für Dachbalken und Bretter. Jeder Holzhändler hat da so seine bestimmten
Balken vorrätig - aber eben nicht alle Längen oder Stärken. |
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Am preisgünstigsten ist immer noch unser Holzhändler in Icod. Er heißt
wahrscheinlich nicht umsonst "Jesus" mit Vornamen *g* Das ist hier ein ganz
normaler Vorname! Wir bewegen uns hier sowieso himmlisch - unser Steuerberater
heißt mit Vornamen "Angel". Wir sind also in allerbesten Händen! |
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24. April 2006 |
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19 ° Celsius |
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Icod de los Vinos |
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Heute wird der Untergrund für den Weg betoniert. Die Fertigstellung der Terrasse
rückt immer näher. Morgen wechseln die Arbeiter den Standort - es geht beim Haus
weiter. |
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Georg hat schon einmal eine Auswahl an Dachziegeln
mit gebracht. Die Wahl ist jedoch leicht und schnell getroffen worden. Für
welche wir uns entschieden haben? Spontan für die "Dachpfanne" rechts außen! War
aber nicht so schwer zu erraten, oder doch? |
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Unsere alten Ziegel können wir leider nur mehr für
Zierzwecke verwenden - sie sind etwas in die Jahre gekommen und halten nicht
mehr viel aus. Man muss sie wirklich schon mit Glacéhandschuhen anfassen. Obwohl
- Flair haben sie schon! Marcos hat gemeint, damit könnten wir ja einen Stall
für ein Pony oder eine Ziege eindecken *g* Charmant wie immer. Aber er hat schon
recht. |
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Georg hat mit der Scheibtruhe voll Beton heute einmal eine "Bruchlandung"
hingelegt. Nachdem er festgestellt hat, dass das heute nicht sein Tag ist,
wissen wir jetzt auch, wie die Canarios zum "Blauen Montag" sagen.
Lunes zapatero bedeutet soviel wie Schustermontag.
:o) |
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23. April 2006 - Sonntag |
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19 ° Celsius |
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Icod de los Vinos |
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Ein gemütliches Frühstück und Planungsarbeit an unserer Stehtheke :o) |
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Wir gehen jetzt beide ein wenig auf unsere Gemüseplantage - zwei unserer
Tomatenstauden brauchen eine neue Stütze. Der Wind hat die alten Stäbe leider
umgeknickt. |
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Unsere Agapanthus treibt jetzt eine Knospe nach der anderen - eine vorwitzige
blüht auch schon in voller Pracht! Bekannt ist diese Schönheit vielleicht eher
unter dem Namen Schmucklilie. |
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Am Abend haben wir diese Pflanze an einer geschützten Ecke entdeckt. Sie ist
ungefähr 1,50 Meter hoch - bis zur Blütenspitze. Die Blüte selbst ist weiß,
besteht aus einem einzigen Blütenblatt und wird im unteren Teil leicht grünlich.
Der Geruch ist nicht berühmt - irgendwie "duftet" sie ganz leicht nach frisch
gemähtem Gras. Keine Ahnung welches Gewächs das ist :o) |
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Vielleicht kennt es ja jemand? Über einen Tipp wäre
ich dankbar.
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Noch einen schönen Sonntagabend! |
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22. April 2006 |
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19 ° Celsius |
Sprühregen |
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Icod de los Vinos |
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Gestern habe ich mich wohl ein wenig zu vorlaut verhalten - ich meine meine
Bemerkung über das Wetter. Heute wollten Georg und Chicho bis Mittag arbeiten.
Die Wegeinfassung sollte fertig werden. Also Arbeitsbeginn um halb acht. Um halb
neun war der Arbeitstag wieder vorbei! Sprühregen! Sollte wohl nicht sein :o) |
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Schade, dass man Gerüche noch nicht digital übertragen kann. Warum? Wir haben
ein paar neue
Rosenstöcke gekauft. Und die duften!!! Meistens ist es ja so, man sieht
eine Rose und was macht man? Automatisch riecht man daran. Und dann? Nichts!
Aber die Rosen auf Teneriffa durften, wie bei uns zuhause die alten Sorten. |
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Der Zauber der Rosen liegt ja vor allem an ihrem wunderbaren Duft! Den
intensiven Duft dieser Blumenkinder kann ich leider nicht wiedergeben. Sie
duften nach Sommer, Gartenidylle und "Früchten"
Einfach himmlisch! |
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Dabei wollte ich nie einen Rosengarten haben. Jetzt bin ich irgendwie auf den
Geschmack - oder wohl eher auf den Geruch - gekommen. Aber wie sang schon
Hildegard Knef? "Für mich soll's
rote Rosen regnen ..." |
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Der Regen hat zu Mittag aufgehört. Unseren Pflanzen hat er gut getan.
Regenwasser ist doch das Beste für die sie. Egal ob Blumen, Gemüse, Palmen oder
Bäume. |
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Mit dem Frühlingsanfang beginnt auch wieder die
Fiesta-Zeit.
Icod de los Vinos feiert heute die "Fiestas de San
Marcos", das Fest zu Ehren des Schutzpatrons der Stadt.
In der kleinen Pfarrkirche San Marcos wird das
Standbild des Heiligen Bruder Pedro feierlich gesegnet. |
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Im Anschluss gibt es eine Prozession und um 21.00
Uhr beginnt dann die 7. Fiesta Canaria Paseo de las Tradiciones. Der Trachten-
und Folkloreumzug geht von El Calvario aus bis zum Parque Cáceres.
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Also dann, noch einen schönen Samstag Abend - wir werden in genießen!
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21. April 2006 |
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19 ° Celsius |
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Icod de los Vinos |
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"Auch aus Steinen, die Dir in den Weg gelegt werden, kannst Du etwa Schönes
bauen." schrieb Erich Kästner. Wir haben daraus den Eingang in eine Märchenwelt
gemauert. |
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Der Bogen ist fertig und die Erbauer machen eine wohlverdiente, kleine Pause.
Steineträger, "Steinmauernerbauer" Schalungsbauer, Elektroinstalateur,
Wasserinstalateur und Maurer - und jetzt soll er auch noch als carpintero,
als Tischler, arbeiten. "Auf dieser Baustelle habe ich viele Berufe" Zitat
unseres maestros albañil *g* |
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Zur Erklärung - den Beruf "Zimmermann" gibt es auf den Kanaren nicht. Hier
verschwimmen die Berufe ein wenig. Der Tischler ist also zuständig für
Tischlerarbeiten aller Art, aber auch für Dachstühle. Bei uns kommt nächste
Woche der Dachstuhl an die Reihe. |
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Bei Marcos ist noch eine Berufssparte dazu gekommen.
Jetzt ist er auch unter die Mediziner gegangen! Er hat das Kreuz von Chicho
wieder eingerenkt. Ein perfekter Griff und das war es. Seitdem ist er auch noch
"medico". |
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Ach ja, dass ich es nicht vergesse - unter die Gärtner würde er freiwillig
gehen. Er hat festgestellt, dass die Palme zu knapp beim Mauerbogen steht. Kann
man ja umsetzen, geht ganz schnell! Ich glaube eher, es stört ihn, dass die
Palmwedel momentan einen Teil des Kunstwerkes verdecken. *g* Mächtig stolz sind
die beiden auf ihr Werk. |
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Die Wegvorbereitung ist ebenfalls fast abgeschlossen. Im Weg liegt die gesamte
Infrastruktur der Finca. Abwasser, Regenwasser, Brauchwasser, Trinkwasser,
Stromkabel, Kommunikation - man könnte sagen, ohne Weg geht gar nix *g* |
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Die Arbeiter waren so schnell, dass ich nur mehr das Endergebnis fotografieren
konnte. Als Baustellenreporter habe ich diesmal schlicht und einfach versagt.
Ich habe aber bereits Besserung gelobt! Wird nicht wieder vorkommen. |
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Der Fernsehtechniker ist auch gekommen. Natürlich gerade zu der Zeit, zu der wir
"frühstücken" gehen. Es ist also wirklich der Wind gewesen, der unseren Empfang
durcheinander geblasen hat. Aber ab nun können wir auch Regionalsender empfangen
- wir haben uns eine Fernseh- und eine Radioantenne geleistet. Wie schön,
Radiosendungen ohne Unterwassergeräusche :o) |
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Wieder eine Woche vorbei. Ruck zuck - wie immer :o) Hier noch etwas für den
Übergang ins Wochenende: |
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Frühling nahm sein blaues Band
wieder mit auf seine Reise.
Graue Wolken ziehn durchs Land
und es tröpfelt leise.
Frühling - ich hab dich gesehn,
Herz wollte frohlocken -
werde jetzt die Jacke holn
und die warmen Socken! |
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Ich glaube bei Eduard Mörike hat es ein bisschen anders gelautet?! Aber für
Kärnten ist es sicher so passender, oder? |
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Ein schönes Wochenende euch allen! |
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20. April 2006 |
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19 ° Celsius |
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Icod de los Vinos |
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Tagwache wie immer unter der Woche: 6 Uhr, um halb acht wird schon wieder
gearbeitet. Steine zurecht geklopft, aufgeschlichtet und gemauert. |
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Auf der Tagesordnung stehen zusätzlich noch Termine aller Art. Zuerst beim
Bürgermeister - das Convenio hat den letzten Schliff bekommen und ist nach
sorgfältiger Prüfung zur Unterzeichnung bereit. Lange haben wir daran gearbeitet
- doch gut Ding braucht eben Weile *g* |
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Das Holz für den Dachstuhl wird ebenfalls heute bestellt, nächste Woche geht es
dann an die Holzarbeiten. Kostenvoranschläge für Fenster und Türen sind zum
Abholen. Ach ja, den Fernsehtechniker müssen wir auch noch organisieren. Der
letzte starke Wind hat unsere Satellitenantenne durcheinander geschüttelt. Also
heißt es zur Zeit "kein Anschluss unter dieser Nummer" *g* |
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19. April 2006 |
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19 ° Celsius |
Regen in der Nacht |
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Icod de los Vinos |
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Eine
Farbenpracht wohin man schaut. Sogar unser alter Schotterhaufen wurde nicht
"verschont" Die Kapuzinerkresse hat ihn eingenommen. Die Mispeln sind auch reif!
Hier werden sie
Nisperos genannt. Die gelb-orangen
Früchte schmecken erst gut, wenn sie völlig reif sind. Man isst die Früchte dann
am besten direkt vom Baum, da sie nicht gut transportfähig sind und schnell
braune Stellen bekommen. |
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Im Vorjahr haben wir versucht daraus Marmelade zu machen. Das zahlt sich jedoch
nicht aus. Viel zu viele Kerne und zu wenig Fruchtfleisch. Aber man sollte ja
alles versuchen *g* |
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Steine transportieren, Eisen organisieren, Sand für den Verputz bestellen,
Friseurtermin, Banktermin, Termin bei der Baubehörde, Termin beim Architekten.
Die Baulizenz für das lange Gebäude abholen und bezahlen - und wir sind wieder
um einiges ärmer :-) |
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Die Woche ist wirklich turbulent! Die vergangenen Feiertage machen sich noch
einmal bemerkbar. Aber wie sagte schon
William Shakespeare?
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"Wenn alle Tage im Jahr gefeiert würden, wäre Spiel
so lästig wie Arbeit." |
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Der Eingangsbogen auf die untere Terrasse ist bis zum Abend schon fast fertig
geworden. Morgen kommt noch der letzte Schliff dran, dann wird die Oberfläche
von der gesamten Mauer gesäubert und danach fertig angepflanzt. |
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18. April 2006 |
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19 ° Celsius |
Regen in der Nacht |
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Icod de los Vinos |
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Jetzt ist der Tag da - Julian tritt seine Heimreise
an! Die zehn Tage sind viel zu schnell vergangen. Noch ein letztes, gemeinsames
Frühstück, Rucksack und Koffer zugeschnürt und das war's. |
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Wir brechen um 10 Uhr in Sta. Barbara auf und sind um halb 12 Uhr am Flughafen
"Reina Sofia" im Süden der Insel. Die Reise
geht für Julian diesmal leider über Nürnberg. Ein anderer Flug war nicht zu
bekommen, sonst hätte er bereits am Samstag zurück fliegen müssen. Aber soo
schlimm wird es auch nicht werden. |
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Von Nürnberg fliegt er nach einem kurzen
Zwischenstopp mit Fly Niki nach Salzburg weiter - und am Flughafen wird er ja
bereits erwartet! |
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Julian ist nicht mit diesem Schiff gereist *g* Auch nicht mit einem großen Vogel
wie unsere Arbeiter gemeint haben! Er hat einen Fensterplatz in einem der vier
Flugzeuge der Air Berlin bekommen, die alle gleichzeitig nach Nürnberg
abgeflogen sind! Teneriffa war zur Osterzeit zu 100 % ausgebucht! |
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Wir haben danach noch einen Termin im Süden und gönnen uns ein Essen in einem
Strandlokal. Zwar so richtig touristisch, aber die Aussicht und das Wetter
spielen auch eine Rolle. Ein wenig Abwechslung die wir genießen *g* |
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Auf der Finca hat sich bei Tag auch einiges getan - Marcos und Chicho waren
fleißig. Der Abschluss der Rampe ist fertig gestellt und die Anfänge für unseren
steinernen Bogen sind auch gemacht. Das wird der Eingang auf die erste Terrasse
- ein Bogen mit zwei dicken Säulen aus Natursteinen. |
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Wer kennt diese Blüte? Es ist die Blüte einer Physalis. Ich
habe im Herbst einige Früchte aus Österreich mit gebracht und die
Samen in die Erde gegeben. Daraus sind schöne, stämmige Pflanzen
gewachsen. Heute ist die erste Blüte erschienen. |
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Wie man sehen kann, werden noch weitere folgen.
Jetzt werden wir abwarten, wie lange es dauert und die Früchte reif werden. Ein
Monat? Zwei Monate? Ich werde ganz genau aufpassen! |
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Hier noch etwas zum Nachdenken: |
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"Die Blumen des Frühlings sind die Träume des Winters." ein netter Spruch den
ich aufgeschnappt habe. |
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17. April 2006 - Ostermontag (Feiertag in Österreich) |
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19 ° Celsius |
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Icod de los Vinos |
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Heute ist Julian den letzten Tag hier - schade, der Besuch war ziemlich kurz.
Aber wie sagt man so schön? Besser als gar nichts *g* |
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Das Wetter ist heute gerade richtig um sich wieder an die Arbeit zu gewöhnen.
Auf den Kanaren ist der Ostermontag kein Feiertag mehr. Die neue Arbeitswoche
hat bei uns also schon heute begonnen. |
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Am Weg nach Hause haben wir unsere
Blumensammlung vergrößert *g* |
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Wildblumen, die zur Zeit an den Straßenrändern und Böschungen blühen. Den Namen
der linken Pflanze kenne ich noch nicht, die wunderschönen purpurroten Blüten
auf dem rechten Bild gehören zur
Tanger-Platterbse.
Wunderschön oder nicht? |
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Was das sein soll? Ganz einfach - ersteres ist ein perfekter Putzschacht und
das zweite ein eingemauerte Weinflasche *g* Welcher Wein? Monte Toro Jahrgang
2003, ein sehr guter, trockener Wein. Aber um den geht es hier nicht! Darauf
kommen wir ein anderes Mal zurück. |
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Also - der Schacht ist für die Verbindung verschiedener Abflussrohre die in den
Weg gelegt werden. Nachdem es nicht möglich war, geeignete Bögen zu bekommen,
musste eben ein Schacht konstruiert werden. Die Weinflasche wurde auch nicht zur
Erinnerung an einen schönen Abend einbetoniert *g* Sie dient im Moment lediglich
als "Platzhalter" für das zukünftige Geländer. |
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Klingt komisch - ist aber so! Julian hat sich bei der Besichtigung anscheinend
auch seinen Teil gedacht! Improvisation ist das halbe Leben - sagt man, oder? |
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16. April 2006 - Ostersonntag |
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21 ° Celsius |
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Icod de los Vinos |
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Ostersonntag. Ausschlafen, ein gemütliches Osterfrühstück mit allem was so dazu
gehört. Was will man mehr? Außerdem
haben wir uns für heute einen Ausflug vorgenommen.
Julian soll doch noch wenigstens einen weiteren, kleinen Teil der Insel kennen
lernen. |
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Wir wollen über Buenavista del Norte über das Tenogebirge nach Masca
fahren.
Der Wettergott ist wieder einmal auf unserer Seite
und so haben wir wunderschönes - wenn auch etwas windiges Wetter.
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Sogar der Blick auf die Insel Gomera begleitet unsere
Ausflugsfahrt.
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Eine Fahrt über eine sehr kurvige Strasse, schön ausgebaut aber doch noch so
eng, dass die Begegnungen mit anderen Autos, vor allem aber mit Bussen
abenteuerlich werden. Wir haben Glück - am Ostersonntag sind kaum Ausflugsbusse
unterwegs! Bis 1960 konnte man das kleine Örtchen überhaupt nur über einen
Maultierpfad erreichen. |
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Masca ist ein kleines Bergdorf, das früher ein "Piratennest" gewesen sein soll.
Es
besteht aus mehreren Ortsteilen, die sich über
verschiedene Berghänge verteilen und liegt auf ca. 600 Meter Seehöhe. In
der Vergangenheit war das Tal weder vom Meer noch vom Land aus zu erobern und
daher natürlich ideal für ein Piratenversteck geeignet. |
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Heute erreicht man den Ort entweder von Santiago de
Teide oder von Buenavista del Norte über eine steile Serpentinenstraße. Vom Meer
aus ist der kleine Ort mit einem dreistündigen Fußmarsch erreichbar. Die meisten
Wanderer gehen jedoch die umgekehrte Richtung. Von Masca durch den
Barranco de Masca zum Meer hinunter und fahren von dort mit dem Boot in den
nächsten Ort, nach Los Gigantes. Fährt das Boot nicht, heißt es wieder nach oben
klettern. *g* |
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Überall, wo es möglich war, wurden in der Umgebung terrassenförmige Felder
angelegt. Angebaut wurden vor allem Kartoffeln, Weizen und in kleinen Mengen
Feigen, Orangen und Gemüse. Wasser ist hier genügend vorhanden und so grünt und
blüht es besonders üppig. |
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So sportlich sind wir natürlich nicht! Wir haben mit
viel Glück einen Parkplatz ergattert und sind gemütlich durch das Dorf spaziert.
In einer der Bars haben wir ein schönes Plätzchen in der Sonne gefunden. Von
hier aus haben wir die Aussicht genossen, |
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Ein Gläschen Wein, ein cerveza und eine Limonade aus Kaktusfrüchten - dazu
Ziegenkäse mit Kaktusmarmelade. Damit kann man eigentlich nie etwas falsch
machen. Der Käse ist überall auf der Insel eine Delikatesse! Egal ob frisch,
reif oder geräuchert. |
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Im Moment blüht auch an sehr vielen Stellen der Ginster. Ein richtiges
Blütenmeer, eine weiße, duftende Wolkenlandschaft an den Hügeln und auf den
Wiesen. Der Ginster wächst hier in riesigen Sträuchern und wird oft über drei
Meter breit. Die Farbe der Blüten kann variieren - von weiß bis gelb. |
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Den Abend haben wir dann gemütlich zu Hause verbracht. Morgen sind auf Teneriffa
die Osterfeiertage vorbei, eine normale Arbeitswoche fängt wieder an. |
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Also dann ¡que lo pases bien!
¡Hasta pronto!
- macht es gut, bis
bald! |
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1. bis 15. April 2006 - Karsamstag |
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Fragen, Vorschläge und Kritik |
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