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16. April 2006 -
Ostersonntag |
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Hier geht es weiter! |
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15. April 2006 - Karsamstag |
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21 ° Celsius |
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Icod de los Vinos |
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Die
Augen auf und der erste Blick fällt auf einen strahlend blauen Himmel! Genau das
richtige Wetter für einen schönen Karsamstag! |
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Am Vormittag hat jeder noch ein paar kleine Arbeiten erledigt. Georg und Julian
haben bei der Verrohrung in der Wegtrasse weitergemacht und die Hausfrau hat für
die richtige Dekoraktion für unsere Osterjause gesorgt. Mit Hilfe von
Farnblättern und frischem Fenchelkraut ist es sehr schön geworden. |
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So schaut unser Ostertisch fertig
gedeckt aus. Ein wenig eng ist es schon
- eine Festtafel geht sich leider nicht
aus *g* Das macht aber nichts -
Hauptsache es schmeckt. |
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Die Krenwurzel hat es in sich! Georg hat tapfer
gerieben und alle drei hatten wir Tränen in den
Augen *g* Eben gute Kärntner Qualität - so wie es
sich gehört. Aber unser Osterreindling kann sich
auch sehen lassen - perfekt ist er geworden. Ich
habe ja sogar die richtige Kuchenform dafür
bekommen. |
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Das Innenleben dieses Prachtstückes
kann sich auch sehen lassen, oder etwa
nicht? Der Osterhase war stolz drauf und
uns hat er geschmeckt! Alles in allem
- ein gelungener Samstag Nachmittag mit
einer guten, traditionellen Osterjause.
Gelingt also auch mit spanischen Zutaten
- wie beim Reindling zu sehen ist -
perfekt! |
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Also dann: |
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Frohe Ostern! Geruhsame Osterfeiertage,
wunderschönes Wetter und eine gute Osterjause! Viel
Glück beim "Eier pecken" und einen erholsamen
Osterspaziergang. |
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14. April 2006 - Karfreitag (Feiertag in Spanien) |
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19 ° Celsius |
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Icod de los Vinos |
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Heute ist Eier färben und Reindling backen an der Reihe. Julian hat uns die
restlichen Zutaten sprich Schinken, Rindszunge, original Kärntner Selchwürste
und eine große "Krenwurzen" für eine traditionelle Kärntner Osterjause mit gebracht.
Sie wurde
sozusagen direkt eingeflogen! Ein Ostergeschenk meiner Eltern. *g* Danke! |
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Gefärbte Ostereier, Osterschinken, Kren und unseren Kärntner Reindling kennt man hier natürlich
nicht. Uns schmeckt es aber auch mit Blick auf das Meer sehr gut - und deshalb
halten wir an dieser Tradition fest. Außerdem hat uns Julian aus "Omas Garten"
auch zwei kleine Krenwurzeln mit gebracht. Wäre ja gelacht, wenn wir den hier
nicht ansiedeln könnten. In der Erde sind die zwei Wurzeln bereits - sehen wir
einmal, was daraus wird. |
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Eier kochen, Eier färben, Germteig kneten, Reindling
backen, Schinken kochen, Zungen kochen und Würste
sieden ... Kennt ja jeder *g* - das sind heute
Vormittag meine Hauptbeschäftigung gewesen. |
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Julian und Georg waren während meiner
Ostervorbereitungen auch nicht faul! Sie haben den
Kanal in den Weg gelegt. |
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Jetzt - am späten Nachmittag - fahren wir bei
Sonnenschein mit Julian nach Puerto Cruz. Ein
kleiner Spaziergang, ein gutes Eis bei
Meeresrauschen, ein Aperitif am
Plaza de Charko und
ein Abstecher in ein chinesisches Lokal. Das ist
Sohnemanns Wunsch für heute Abend. |
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In Spanien hat die
Osterzeit einen ganz besonderen
Stellenwert. Da wird speziell die
Karwoche sehr intensiv begangen.
Die Prozessionen der Kar- und Osterzeit
setzen einen wichtigen Akzent im Leben
auf den Inseln. Besonders im Norden
Teneriffas haben die kirchlichen
Veranstaltungen große Tradition.
Prozessionen ziehen durch die
Hauptstraßen, in vielen Orten wird die
Kreuzigung Christi auf den Straßen
nachgestellt.
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Wir sind gerade rechtzeitig zur
Karfreitagsprozession nach Puerto Cruz gekommen.
Hier sind einige Fotos davon: |
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Die Prozessionen werden von verschiedenen
Bruderschaften ausgerichtet. Die verschiedenen
Bruderschaften repräsentieren die unterschiedlichen
sozialen Schichten und haben ihren Ursprung in den
mittelalterlichen Ständen. Die Mitglieder der
Bruderschaft tragen die Figuren mit einem exakten
eingeübten Schritt. |
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Nach der Kreuzwegandacht in der Iglesia de la Peña
de Francia findet die Hauptprozession statt. Sie
führt durch die Straßen San Juan, Quintana, Agustín
de Bethencourt, Luis de la Cruz, Cólogan, Iriarte
und Doctor Pisaca bis zur Kapelle Cuaco. |
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Begleitet wird die Prozession von monotonen,
rhythmischen Trommelschlägen und viel Kerzenlicht.
So wie es dann dunkel geworden ist, hat die ganze
Veranstaltung eine sehr mystische Ausstrahlung. |
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Wir haben unseren Abend beim Chinesen beendet. Ist
zwar nicht ganz stilecht für einen Karfreitag, aber
Julian ist leider nur so kurz bei uns und auf dieses
Essen hat er sich schon lange gefreut! Die gebratene
Ente war auch gut wie immer *g* |
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Also dann: hasta mañana!
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13. April 2006 - Gründonnerstag (Feiertag in Spanien) |
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19 ° Celsius |
angeblich Windstärke 2-3 |
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Icod de los Vinos |
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So sah unsere Mauer gestern am Abend aus - alle
Säulen fertig :o) |
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Eigentlich sollte ja nur ein Lüftlein wehen - laut diversen Wetterseiten! Heute
ist hier der erste Osterfeiertag und wir sind zu Stubenarrest verdonnert. Wir
empfinden das kleine Lüftchen mit Windstärke 1 - 3 eher als Sturm und unsere
Pflanzen, die im Blumentopf sind, liegen auch wieder einmal am Boden. So ganz
harmlos ist dieser "Windhauch" da draußen also wohl nicht. |
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Aber was soll es? Es ist auch so ganz gemütlich - und an den Feiertagen sollte
man ja sowieso nicht arbeiten *g* Wir haben also gemütlich gefrühstückt, danach
wieder einmal unser Gewächshaus eingepackt, damit der Wind nichts davon tragen
kann und sind dann zum Mittagessen über gegangen. |
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Bin gespannt, wie das Wetter morgen wird. Es sollte ein wenig besser werden. Auf
alle Fälle ist für den Ostersamstag strahlend blauer Himmel vorher gesagt! Heute
ist leider alles grau in grau - sozusagen Ton in Ton mit musikalischer
Winduntermalung! Der Wind lässt grüßen - er pfeift wieder mal lautstark ums
Haus. |
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Seit 8 Uhr am Abend ist es windstill. Direkt komisch - plötzlich nicht einmal
ein Hauch von Wind. Dabei wollte ich heute schon meinen Beruf wechseln -
Türöffner soll es ja auch geben *g* |
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12. April 2006 |
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19 ° Celsius |
Nieselregen am Nachmittag |
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Icod de los Vinos |
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Am Nachmittag haben wir einen Leckerbissen zubereitet. Mit der Hilfe von
Christian wurde unser Fisch richtig mit frischen Kräutern aus dem Garten gewürzt
und dann heiß geräuchert! |
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Ein "Cherne" ist ein typischer kanarischer Fisch, ein Steinbarsch oder auch
Silberbarsch genannt, den es nur in dieser Ecke des Atlantiks gibt. Gewürzt mit
Rosmarin, Thymian und Fenchel war es ein Leckerbissen *g* Dazu gab es "papas
arrugadas" mit einer Mojo aus Avocados und den diversen Zutaten, selbst
gekochtes "Ketchup" und noch einige andere Kleinigkeiten. |
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In unserer Luxusherberge ist es mim Moment leider etwas schwer Freunde zu
bewirten. Solange das Wetter mitspielt ist es ja noch möglich. Dann können wir
unseren Innenhof des Gewächshauses ja als Terrasse benutzen. Regnet es
allerdings - dann wird es kritisch, sprich "zum Platzproblem". Georg und
Christian haben jedoch mit einer Markisenkonstruktion vorgesorgt. Wir haben
diverse, erste Attacken von Regentropfen gut überstanden :o) |
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Elias schaut ja hier noch ein wenig skeptisch drein. Der "Räucherofen" hat auch
ein bisschen improvisiert ausgesehen. War er ja auch - aber es hat funktioniert.
*g* Solche Geschichten kann man sich als "Pionier" noch leisten. Es liegen die
Zutaten für so einen Ofen ja noch auf der Baustelle herum - frei zur Verfügung.
Später ist es nicht mehr möglich. Dann heißt es - man hat es, oder man hat es
nicht! |
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Jetzt kommt langsam aber sicher der Dachstuhl an die Reihe. Wir müssen uns für die Dachschräge
und die Art des Vordachs entscheiden. Doch etwas steiler? Ist der Vorsprung nicht zu
groß? Machen wir das Vordach aus Dachziegel oder doch aus Holz? |
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Leicht ist die Entscheidung nicht. Und wenn die
Schablone einmal gemacht ist, dann wird nichts mehr geändert. Dann fallen die
Späne und das Holz wird geschnitten. Aber ich glaube, wir haben es mit unserer
Wahl nicht schlecht getroffen. |
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Die Vogelkinder sind auch flügge geworden - am Montag sind sie alle ausgeflogen.
Das Nest ist leer. Wo sie jetzt wohl sind? Im Ficus Benjamin daneben ist dafür
ein neues Nest gebaut worden. Schön langsam entsteht auf unserer Terrasse ein
Vögelbrutstation. |
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11. April 2006 |
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21 ° Celsius |
am Nachmittag bewölkt |
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Icod de los Vinos |
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Der zweite Arbeitstag einer kurzen Woche hat mit Sonnenschein begonnen. Auf den
Kanaren sind die Feiertage etwas anders verteilt als in Österreich. Den
Ostermontag kennt man hier nicht, dafür sind der Donnerstag und der Freitag
Feiertage. Das österliche Festmahl gibt es dann am Sonntag. |
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Aber jetzt wird noch gearbeitet *g* Georg ist heute auf Ämtern unterwegs und
wird noch das Holz für den Dachstuhl bestellen. Die richtige Holzlänge zu
bekommen ist gar nicht so einfach. Aber mit Geduld findet man alles! |
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Ist sie nicht wunderschön? Die Mauer mit den Säulen aus Natursteinen fügt sich auch
hervorragend in die Landschaft. Säulen auf diese Art und Weise zu bauen ist
"Tüftelarbeit". Lauter unregelmäßige Steine und dann soll ein Quader entstehen?!
Aber hier sind ja Spezialisten am Werk und so wächst eine Säule nach der
anderen. |
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10. April 2006 |
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20 ° Celsius |
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Icod de los Vinos |
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Die Mauer auf der Terrasse ist heute bis zum Endpunkt fertig gestellt - es
fehlen "nur mehr" die Zaunsäulen. Bis zu den Feiertagen der "Semana
Santa"
müssten sie eigentlich noch fertig werden. Morgen können wir es besser
abschätzen. |
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9. April 2006 - Palmsonntag |
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21 ° Celsius |
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Icod de los Vinos |
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Julian hat sich das erste Mal in den Schatten geflüchtet. Für den Anfang ist die
Sonne doch ziemlich kräftig. Nach dem langen, sonnenlosen Winter in Villach muss
man sich erst wieder an sommerliches Wetter gewöhnen! |
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Frühstück im Freien, ganz gemütlich. Mit Eierspeise, Schinken und Melone, Kaffee
und Tee und zum Abschluss mit einem Gläschen Sekt! Das nenne ich Sonntag! |
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Außerdem sind ja im Moment auch noch andere "Villacher" auf der Insel unterwegs.
Am späten Nachmittag sind die "Kaufmänner" gekommen um die Finca zu inspizieren.
Georg konnte endlich wieder einmal mit einem Freund Wein genießen. *g* |
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8. April 2006 |
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23 ° Celsius |
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Icod de los Vinos |
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Die Zeit ist nur so verflogen - heute haben wir unseren Sohnemann vom Flughafen
abgeholt. Zur Begrüßung gab es natürlich Wetter vom Feinsten! |
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Die beiden Flaschen haben uns die Maurer als kleinen Gruß hinterlassen! Es war
also nicht der erste Schluck von Julian auf der Baustelle. Aber eine erste
Baustellenbesichtigung hat es natürlich schon gegeben. |
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7. April 2006 |
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22 ° Celsius |
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Icod de los Vinos |
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Die Mauer ist heute zwar nicht fertig geworden, aber dafür ist Arbeitsmaterial -
sprich Steine - für den Rest der Mauer an der richtigen Stelle. So kann man sein
Fitnessprogramm auch erfüllen. Baggerschaufel anfüllen, wieder zwei Terrassen
höher gehen, Baggerschaufel wieder ausleeren. Als Erschwernis kommt noch die
Bepflanzung dazu. |
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Marcos, unser "Maestro des Baus" hat heute
gefragt, warum wir erst angepflanzt haben und jetzt erst die Mauer bauen? Ganz
einfach - kleine Pflanzen kosten einen Bruchteil von großen Pflanzen! *g* |
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6. April 2006 |
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20 ° Celsius |
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Icod de los Vinos |
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Good morning sunshine! Strahlend blauer Himmel, so sollte ein Tag immer
beginnen! |
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Unsere Mauer wächst weiter, vielleicht ist sie heute Abend ja schon fertig? Na
ja, wahrscheinlich noch nicht, es sind doch immerhin 42 Meter. |
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Unser neuer Baggerfahrer! Die Steine müssen ja erst einmal an den richtigen
Platz gebracht werden. Vorhanden sind sie auf der Finca ja in Massen. Leider
nicht genau dort, wo sie gebraucht werden *g* |
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5. April 2006 |
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20 ° Celsius |
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Icod de los Vinos |
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So, jetzt kann ich endlich einmal einen Elternteil vorstellen! War gar nicht so
einfach *g* Die beiden sind im Moment wirklich im Dauereinsatz! Füttern, füttern
und noch einmal füttern. Die Kleinen sind ja auch schon groß geworden. Jetzt
haben sie auch schon Federn. Ganz schwarz sind sie. Wie lange sie wohl noch im
Nest bleiben? |
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4. April 2006 |
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21 ° Celsius |
leicht
bewölkt |
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Icod de los Vinos |
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Überall am Straßenrand und auf den Wiesen blüht jetzt der Mohn. Rote und rosa
Mohnblumen setzen ihre Farbtupfer in die Landschaft. Auch bei uns auf der Finca
sind sie an vielen Plätzen zu sehen. |
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Noch ein paar Blumenbilder? Die Auswahl ist wirklich schwer, da sich jeden Tag
eine neue Farbenpracht zeigt. |
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Knospen über Knospen - und dann wird es spannend! Welche Farbe wird im Endeffekt
die Blüte haben. Ich habe noch nie so viele verschiedene Farben bei
Hibiskussträuchern gesehen. Sträucher! Daheim war ich schon froh, wenn ich
meinen Hibiskus glücklich von der Sommerterrasse auf das Fensterbrett umgewöhnen
konnte. Oft hat er dann nicht mit gespielt und alle Knospen wieder abgeworfen.
Aber das ist Vergangenheit - hier kann man wirklich aus dem Vollen schöpfen -
man wird mit einer wunderschönen Blütenpracht belohnt! |
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4. April 2006 |
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18 ° Celsius |
bewölkt |
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Icod de los Vinos |
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Unsere neue Rampe kann sich sehen lassen - sie ist von den alten Mauern nicht zu
unterscheiden! Als wenn sie schon immer da gewesen wäre. Sonst gibt es heute
nicht viel neues zu erzählen. Ein normaler Tag wie viele andere auch. |
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In unserer Kinderstube hat sich auch wieder einiges getan. Vier Junge wollen von
den Eltern versorgt werden. Die haben ganz schön zu tun. Aber warum soll es
"tierischen Eltern" besser gehen als den Menschen? *g* Mittlerweile begleitet
mich das Weibchen beim Blumen gießen. Von einem Blumentopf zum anderen. |
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3. April 2006 |
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24 ° Celsius |
nachmittags bewölkt aber
angenehm warm |
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Icod de los Vinos |
Calima |
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Um dreiviertel Acht hat der Bagger bereits
wieder zu rumpeln begonnen. Da werden jetzt
wirklich Erdmassen bewegt! Sogar in unserer
Behausung sind die Erschütterungen zu spüren -
also nichts wie raus ins Freie! Die Sonne wärmt
schon und so kümmere ich mich lieber um meine
Blumenkinder. Die Schreibtischarbeit muss halt
warten. *g* |
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Heute haben wir drei Baustellen zur
gleichen Zeit. Georg ist also in Bewegung.
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Auf einer Seite wird die Rampe und
der Weg vor dem langen Gebäude
weiter gebaut.
Auf der anderen Terrasse wird eine
Mauer abgetragen, gesäubert und
wieder aufgebaut damit wir unser
Holzlager endlich an der richtigen
Stelle aufbauen können und auf der
unteren Terrasse arbeitet der
Bagger. So bleibt man körperlich fit
und erspart sich das Fitnesscenter! |
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Das ist die Vorarbeit für das Fundament einer
Mauer zur Begrenzung der Terrasse über dem
Parkplatz. Der Großteil ist eingeschalt und
fertig für den Beton. |
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"Wenn Gott dir eine Türe zuschlägt, öffnet er dir
ein Fenster" ist ein altes russisches Sprichwort.
Ich möchte mir den Spruch einfach merken. Aus
diesem Grund steht er jetzt hier. Irgendwie sind
diese Tagesaufzeichnungen zu meinem Notizblock
geworden. :o) |
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2. April 2006 |
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25 ° Celsius |
in der Nacht das erste Mal 19° C |
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Icod de los Vinos |
Calima |
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Ein wunderschöner Sonntag. Wieder einmal. Heute
haben wir uns einmal die Fotos unserer Baustelle
angeschaut - die Chronik von vier Wochen. Was
fällt dabei auf? Der Himmel ist immer blau *g*
Abgesehen von der Arbeit die dahinter steckt,
könnte man meinen es seien Urlaubsfotos. Im
letzten Monat ist wirklich viel geschehen. Wir
können zufrieden sein. |
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Der Tajinaste - Natternkopf - beginnt
aufzublühen! |
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Wie sagte heute Roland Düringer im Interview bei
Barbara Stöckl? Manche Menschen glauben das die
Realität bei Zeit im Bild eher da ist, als wenn
sie beim Fenster hinaus schauen. Dabei spielt
sich das Leben "vor dem Fenster" ab - die
Realität in der Nachrichtensendung beeinflusst
unser Leben eigentlich gar nicht. |
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Recht hat er! Wir sehen es jeden Tag vor unserem
Fenster *g* Wir bekommen sowieso nur gefilterte
Information. Und ob die stimmt? Etwas wichtiges
für uns selbst beinhalten Nachrichten nicht.
Unseren Lebensinhalt müssen wir uns schon selbst
vor geben. Wir haben es getan und so manche
Durststrecke dabei überwinden müssen. Gott sei
Dank haben wir es durchgehalten. Jetzt sehen wir
Tag für Tag das Ergebnis der ganzen Mühe! Und es
ist wunderbar! |
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Unser Nachbar hat gerade eine Maschine
angeworfen. Klingt nach Schleifgerät. Ich
glaube, er beginnt auch zu renovieren *g* Es ist
zwar Sonntag Nachmittag, aber an Ruhezeiten hält
sich hier niemand. Am Wochenende wird auf allen
Fincas gearbeitet. Einmal laut, einmal
leise. Soll jemand sagen, dass Südländer faul
seien! |
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Wir werden jetzt noch das Zimmer für Julian herrichten. Unter der Woche wird
dafür keine Zeit sein und es dauert nicht mehr lange, dann ist der nächste
Samstag da! |
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1. April 2006 |
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19 ° Celsius |
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Icod de los Vinos |
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Es ist Samstag der 1. April und die Baustelle
ist voll besetzt. Chicho - einer der Maurer hat
auch seinen Sohn mitgebracht. Er will nicht
lernen und deshalb soll er einmal anständig
arbeiten, damit er sieht, welche Arbeit er
bekommt, wenn er nicht lernen will. Vielleicht
keine schlechte Idee, denn im Moment werden
Steinmauern gebaut und das ist Knochenarbeit.
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Auf der anderen Seite - wenn der Bursche ein
wenig Grips hat macht er sich seine eigenen
Gedanken. Leute von "Peninsula", die ein Projekt
in dieser Größenordnung beginnen, müssen ja wohl
etwas gelernt haben, oder? Und was machen sie
dann? Sie arbeiten genauso im Dreck wie die
Arbeiter. Ein Bauleiter mit Anzug und Krawatte
wäre sicher ein besserer Ansporn für den
Burschen gewesen *g* Aber wer weiß - vielleicht
hat er ja gar nicht so weit gedacht. |
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Es ist nur komisch. Die Probleme gibt es
eigentlich in jedem Land und wahrscheinlich auf
der ganzen Welt. Und irgendwann geht doch den
meisten Jugendlichen der Knopf auf. |
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So, unsere Erdbeerkolonie ist auch
wieder auf dem neuesten Stand. Warum
wir unsere Erdbeeren in Balkontrögen
haben?
Es gibt hier ein Spiel um reife
Erdbeeren. Wer ist schneller? Die
Eidechse oder der Mensch. Der
Gewinner ist immer die Eidechse -
außer bei uns.
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Unsere Erdbeeren wachen eben nicht im Garten
sondern in luftiger Höhe und da kommen unsere
cleveren Mitbewohner ganz einfach nicht hin.
Es heißt
zwar:" ... sie säen nicht und ernten doch!" aber
soviel ich weiß, trifft das nur auf Vögel zu *g* |
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Die ersten Tomaten sind auch wieder reif.
Mit unseren alten Stauden ist ja leider unser
"Wirbelsturm" abgehaut. Hat doch einige Zeit
gedauert, aber dafür schmecken sie jetzt um so
besser. |
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Es ist jetzt 19 Uhr und für mich beginnt
jetzt das Wochenende - der Baggerfahrer hört
überhaupt nicht mehr auf *g* Er baggert und
baggert vor sich hin. Bin gespannt, wie lange
noch. Wir werden jetzt noch einen Sundowner
trinken. Eine gute dreiviertel Stunde scheint
die Sonne noch. Sie ist bereits wieder ein
schönes Stück gegen Süden gewandert. |
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Also dann - ein schönes Wochenende - bis
bald! |
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März 2006 |
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Fragen, Vorschläge und Kritik |
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Schreiben Sie uns einfach eine kleine
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