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Kaktusfeige |
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Lateinisch: |
Opuntia ficus-indica |
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Englisch: |
Indian Fig Opuntia |
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Spanisch: |
higo chumbo |
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Italienisch: |
fico d’india |
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Die Kaktusfeige wurde schon von den Azteken
geschätzt. Andere Namen sind Nopal Kaktus oder
Feigenkaktus. Im heutigen Mexiko ist die
Kaktusfeige ebenfalls sehr beliebt. Nun wird sie
auch in Europa entdeckt. |
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Herkunft |
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Ursprünglich war die Kaktusfeige in
Mexiko und im tropischen
Mittelamerika daheim. Durch spanische Seefahrer
gelangte sie im 16. Jahrhundert in den
Mittelmeerraum. Sie gedeiht im gesamten
tropischen wie subtropischem Klima. |
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Familie |
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Die Kaktusfeige gehört zur Familie
der Cactaceae und wächst wie Unkraut. In
manchen Ländern wird der Kaktus auch als Einzäunung
verwendet..
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Pflege |
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Abgebrochene Teile wurzeln leicht. In die Erde
stecken - fertig. |
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Der Opuntienkaktus kann bis zu 4m hoch und breit
werden. Die runden bis ovalen, mit Stacheln
besetzten Glieder bilden die Wasserspeicher
für lange Trockenzeiten. An deren Ränder
erscheinen zuerst die gelben Blüten.
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Ernte |
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Aus den Blüten entwickeln sich eiförmige
gelbrote Früchte. Sie sind mit vielen feinen
Dornen versehen, was das Ernten und schälen
etwas schwierig macht. Unbedingt Handschuhe
anziehen. Geerntet wird die Frucht wenn sie auf
Fingerdruck leicht nachgibt. |
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Konservierung |
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Unreife Früchte sind noch grün. Bei
Raumtemperatur reifen die Früchte nach. Reife
Früchte geben auf Druck nach. Reife Früchte
können 2 Tage bei Zimmertemperatur kühl gelagert
werden. |
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Geschmack und Verwendung in der Küche |
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Die Schale der Kaktusfeige ist mit kleinen, spitzen
Dornen, die in Büscheln angeordnet sind, übersäht
und so muss die Frucht erst abgerieben werden. Sie
ist relativ fest und ungenießbar.
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Man kann sie längs
oder quer aufschneiden und das saftige,
geleeartige Fruchtfleisch auslöffeln. Man kann
sie auch schälen, die Schale trennt sich sehr leicht
vom Fleisch.
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Im Inneren befinden sich mehrere kleine,
schwarze Samen, die aber mitverzehrt werden
können. Danach dekorativ in Scheiben oder
Würfeln servieren.
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Am besten schmecken die Früchte gut gekühlt in
Obstsalaten,
Sorbets oder mit Eiscreme. Aber auch
Salate mit Schinken, Geflügel, Räucherforellen
oder Scampis kann man damit verfeinern. |
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Wirkung |
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Der hohe Wassergehalt der Früchte und der
Fruchtzucker machten Kaktusfeigen zur
wichtigsten Ernährungsgrundlage für viele Völker
Südamerikas. |
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Bei
Verstopfung, essen Sie anstelle von Abführmitteln
einige Kaktusfeigen. |
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Wissenswertes |
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Den Früchten wird ine den Cholesterinspiegel
senkende Wirkung und bei regelmäßigem Genuss
über Wochen - eine positive Wirkung auf Blase
und Prostata zugeschrieben. |
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Die Kaktusfeige enthält viel Vitamin C, Kalium
und Calcium. |
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Hätten Sie es gewusst? |
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Erhöht die Abwehrkräfte und hilft bei Sodbrennen und
gereizter Magenschleimhaut |
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Die Feigenkakteen wurden auf den Kanarischen
Inseln als Nahrung für die hier früher
gezüchteten Cochenille-Läuse angepflanzt. Die
Technik der Gewinnung von rotem Farbstoff aus
Läusen verhalf den Kanarischen Inseln im 19.
Jahrhundert zu enormen Exporteinnahmen. Mehr als
1500 Tonnen wurden 1868 allein auf Teneriffa
erzeugt. Man kann damit Kleidung, Teppiche aber
auch Lebensmittel und Kosmetika damit einfärben.
Seit der Entwicklung von Anilinfarben Ende des
19. Jahrhunderts, die das Conchenille-Rot heute
weitgehend ersetzen, ist die Läusezucht
bedeutungslos geworden. |
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Mit dem Siegeszug der Anilinfarben um 1870
kommt Teneriffas Koschenillegewinnung zum
Erliegen. Damals tieb es Tausende zur
Auswanderung. |
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