Iglesia de San Marcos auf der Plaza de Andrés de Lorenzo Cáceres
   
   
  Die Kirche Iglesia de San Marcos von Icod de los Vinos ist von der kanarischen Regierung zum Bien de Interés Cultural (BIC), also zum Kulturgut von besonderem Interesse erklärt worden. Damit ist die alte Bauwerk unter den höchsten Schutz des Staates gestellt worden.
  Die Geschichte dieses Bauwerks geht auf das Jahr 1500 zurück. Damals stand an dieser Stelle eine kleine Eremitage zu Ehren des Heiligen San Marcos. Er soll der Legende nach am Strand von San Marcos erschienen sein.
 
Die Iglesia de San Marcos besitzt ein eindrucksvolles Hauptportal aus der Renaissance und ist eines der besten Beispiele für den Manierismus auf den Kanarischen Inseln.
In Inneren der Kirche findet man einige der wichtigsten Kunstschätze der Kanaren - Werke von Martín Andújar, von Blas García Ravelo und Francisco Alonso de la Raya.
   
  Wunderschön ist auch die aus kanarischer Kiefer geschnitzte Holzdecke und der mit getriebenem Silber geschmückte Barockaltar. Besonders hervorzuheben ist auch die anonyme gotische Bildhauerarbeit über dem Hauptaltar.
  In der Schatzkammer befindet sich ein Kruzifix aus Mexiko. Das zwei Meter hohe, silberne Kreuz gilt als beste Silberfiligranarbeit der Welt.
  Gleich neben der Kirche liegt erhöht die Plaza de Pila. Sie wird von alten Stadthäusern aus dem 18. Jahrhundert eingefasst. Eines der prachtvollsten dieser Häuser ist dasCasa de los Cáceres, ein Palais mit wunderschönen Holzarbeiten und Säulen aus der Toskana.
  Vor dem Casa de los Cáceres befindet sich die Plaza de la Constitucion. Sie ist mit schön renovierten Bürgerhäusern und einladenden Bodegas umrundet, die den traditionellen Handel der Stadt mit Obst und Wein wieder aufleben lassen. In der Mitte des kleinen Platzes ist um einen Brunnen ein hübscher Garten angelegt, in dem auch eine seltene Kandelaberpalme wächst.
   
 
  Ergänzungen
  Manierismus (ital. maniera: Stil, Manier)
  bezeichnet die Übergangsform zwischen der Renaissance und dem Barock in Malerei, Baukunst, Plastik, Musik und Literatur.
  Der Manierismus umfasst in Italien etwa die Zeit von 1515-1600, in Frankreich etwa 1550-1610, in Deutschland etwa 1560-1610 mit Ausläufern (Schlesische Dichterschulen) bis etwa 1680. In der Literatur dauert der Manierismus allgemein bis etwa 1630 an.
  Der Begriff „Manierismus“ wurde von Giorgio Vasari eingeführt, um den Stil des späten Michelangelo zu charakterisieren, und wurde auf dessen Nachfolger verallgemeinert.
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last update 23.04.07

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