lach ein wenig :o) Vom Aschenputtel zur Schönheitlach ein wenig :o)

Die Verwandlung einer Palme

 

 
Es war einmal eine alte Palme, érase una vez una palmera, die seit Jahren einfach so vor sich hin wuchs. Vor vielen Jahren wurde sie als Zierde für ein Landhaus gepflanzt, aber nach niemand mehr in diesem Haus wohnte, blieb sie allein zurück. Sie streckte sich in die Höhe, der Stamm wurde immer länger und kräftiger und die grüne Krone immer buschiger.
Allerdings wurde auch ihr Bart von Jahr zu Jahr, de año en año, immer länger.
 
Es kümmerte niemanden mehr, ob sich die ranke und schlanke Palme noch in den Spiegel schauen konnte.
Die einzigen die sich darüber freuten waren die Turmfalken.
Ein Pärchen dieser schönen Vögel hat sich das Gewirr aus abgestorbenen Palmwedeln ausgesucht, um darin ein Nest zu bauen und seine Jungen auf zu ziehen.
 

Ein besseres Versteck hätten sie in der näheren Umgebung auch nicht finden können.

Jetzt wechseln wir in die Gegenwart. Heute steht eine rigorose kosmetische Behandlung für unser Prachtstück auf dem Tagesplan. Die Palme von ihrem natürlichen Schmuck zu befreien war allerdings alles andere als eine Kleinigkeit.

 

 

 

 

 

Begonnen wurde die Prozedur ja noch auf sicheren Boden. Schicht für Schicht sind die Teile der alten Blätter abgeschält worden. Das ist Knochenarbeit. Kein Wunder, dass diese Arbeit seit Jahren niemand mehr gemacht hat.

 

 

 

Dann begann die Arbeit in luftiger Höhe. Marcos musste ganz oben beginnen den unüberschaubaren Palmwedel zu entflechten. Chicho hatte den besseren Part der Arbeit. Er hat Marcos gesichert. Wobei ich mir vorstellen könnte, wie das Bild ausgesehen hätte, wenn Marcos wirklich nach unten gesegelt wäre.  Dann wäre wahrscheinlich Chicho in der Palmenkrone gelandet. *g*

Wie sagte schon Erich Kästner? Wird's besser? Wird's schlimmer? fragt man sich alljährlich. Seien wir ehrlich, das Leben ist immer lebensgefährlich!

 

 

 

Ist aber nichts passiert. Was soll man noch sagen? Seither ziert also eine rundum geliftete Palme unser renoviertes Landhaus.

 

 

 

Im Moment ein noch ganz ungewohnter Anblick. Die Arbeit ist geschafft und Marcos macht sich heute zur Abwechslung mit dem Auto auf den Heimweg. Mit dem Motorrad hätte er die lange Leiter, die er von seinem Nachbarn ausgeborgt hat, nicht transportieren können.

 

 

 

Das Endergebnis kann sich sehen lassen und unsere Palme fühlt sich wohl. In der Zwischenzeit sind aus diesen kleinen Pflänzchen auch bereits anständige Pflanzen geworden!

 

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last update 06.07.12

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