ARCHIV 2006 - 2013

16 de enero 2014
15 de enero 2014    Mittwoch - miércoles
 
 Icod de los Vinos bewölkt und regnerisch
9 ° C temperatura mínima
16 ° C temperatura máximo
Kein Mensch kann sich wohl fühlen,
wenn er sich nicht selbst akzeptiert.
Mark Twain
 
einmal Puerto ...
und gleich wieder zurück.
 
Und das gleich mit zwei Autos um neun Uhr in der Früh. lach einmal :o) Aber was macht man nicht alles, um endlich zu einem eigenen, fahrbaren Untersatz zu kommen? Lange Rede, kurzer Sinn - Punkt zehn Uhr sind wir wieder hier gewesen und haben pünktlich unsere Tore geöffnet.
Petrus hat sich heute nicht sehr gönnerhaft verhalten, denn erst hat er einige wärmende Sonnenstrahlen als Köder ausgelegt, aber am Nachmittag hat er anscheinend ein entspannendes Bad genommen und anschließend die Wanne über unseren Köpfen ausgeleert.
Na ja, so spannend ist der ewige Frühling auf unserer Insel zur Zeit nicht gerade, aber ein Trost bleibt - die Wasserrechnung für die Bewässerung wird sich in unüblichen Grenzen halten. Ist doch auch etwas, oder etwa nicht?
 
14 de enero 2014    Dienstag - martes
 
 Icod de los Vinos bewölkt
9 ° C temperatura mínima
17 ° C temperatura máximo
Man sagt immer,
das Leben sei farblos,
alles grau in grau.
Aber ist grau nicht auch eine Farbe?
Damaris Wieser
 
Alltag ...
grauer Himmel und - für uns - arktische Kälte.
 
Als wir gestern schlafen gegangen sind, hat es zu regnen begonnen. Keine Ahnung, wie lange es vom Himmel getropft hat, heute Früh hat die Sonne gescheint. Leider nicht allzu lange, mittlerweile sind wieder graue Wolken aufgetaucht und die Stimmung hat sich verändert. lach einmal :o) Sonnenstrahlen bedeuten ja nicht nur Wärme sondern verbreiten auch gute Laune, oder?
Deshalb zeige ich euch jetzt ein paar Fotos von gestern. Da war die Welt noch warm und sonnig. Am Playa Jardin in Puerto de la Cruz hat sich der Strand verändert. Plötzlich liegen dort an einigen Stellen ziemlich viele Steine am schwarzen Sandstrand. Die müssen wohl von den starken Wellen in den letzten Tagen angespült worden sein. Und was machen Menschen wenn sie Steine sehen? lach einmal :o) Sie bauen Skulpturen draus.
Man trifft sie angeblich im hohen Norden Grönlands, Islands, Norwegen und Schwedens ebenso wie in Spanien, auf Hawaii, in Deutschland, Österreich und in vielen anderen Ländern. Doch was bedeuten diese Türmchen aus aufgeschichteten Steinen?
Die offizielle Bezeichnung für die gestapelten Steine heißt im deutschsprachigen Raum Steinmännchen, Steinmandl, Steinmanderl oder Stoanmandl. Unterschiedlich in Größe und Form, sind sie eigentlich eine historische Art der Wegmarkierung, die bis heute noch weltweit in den Bergen oder auf Wanderwegen Verwendung findet.
In Skandinavien werden Steinmännchen mit dem Glauben an boshafte Trolle in Verbindung gebracht. Steinmännchen sollen hier Wanderer vor ihnen schützen; deshalb legen viele einen weiteren Stein auf bereits existierende Steinmännchen. In Tibet werden sie mit Fahnen, Tierskeletten und bunten Farben geschmückt. Entweder werden damit die guten Geister geehrt und den bösen Geistern wird damit signalisiert, dass sie unerwünscht sind.
Hier am Strand sind es einfach schöne, kleine Strandkunst und haben wahrscheinlich gar keine tiefe Bedeutung. Sie sind natürlicher Schmuck für die Landschaft und die nächsten starken Wellen werden sie mit Sicherheit zerstören. lach einmal :o) Dann sind wieder Baumeister für neue Steinmännchen gefragt!
Bezogen auf den Jacobsweg, wird noch etwas erzählt: "Pilger und Wanderer glauben an die magischen Kräfte, dieser ursprünglich als Wegmarkierung hinterlassenen Steinmännchen und daran, ganz bestimmt an diesen Ort zurückzukehren, an dem sie eines errichtet haben."
 
13 de enero 2014    Montag - lunes