ARCHIV 2006 - 2013

1 de octubre 2013
30 de septiembre 2013    Montag - lunes
 
 Icod de los Vinos sonnig
22 ° C temperatura mínima
27 ° C temperatura máximo
Ist man in kleinen Dingen nicht geduldig,
bringt man die großen Vorhaben zum Scheitern.
Konfuzius
 
Urlaub wäre schön ...
 
Habt ihr schon einmal einen Taucher mit Angelrute gesehen? Bis heute war mir auch nicht bekannt, dass man mit einer Angelrute tauchen gehen kann. Die ganze Aktion wirkt zwar ein bisschen eigenartig, aber der gute Mann hat Erfolg gehabt. lach einmal :o) Wahrscheinlich ist er einfach den Fischen hinterher geschwommen und hat ihnen dann den Köder vor die Nase gehalten.
Im Internet bin ich über einen Artikel gestolpert, der mich wieder einmal um einiges schlauer gemacht hat. Er hat den Titel "Als Reisen noch ein Abenteuer war". Ich zitiere ihn hier einfach einmal, vielleicht interessiert ihr euch ja auch dafür?!
Also - "Das deutsche Wort "Urlaub" stammt aus dem Mittelalter und hatte mit Ferienmachen nichts zu tun: Niemand konnte damals den Hof eines Adeligen so einfach verlassen, er musste um "urloup" bitten; im Alt- oder Mittelhochdeutschen etwa gleichbedeutend mit "Freistellung vom Dienst". Unser Wort Erlaubnis leitet sich davon ab. Dabei ging es aber natürlich nicht um Erholung, sondern etwa um die Beerdigung eines Verwandten oder andere Familienangelegenheiten und Geschäfte. Der Adelige von früher ist heute niemand Anderes als der Arbeitgeber, der einem gestattet, vom Arbeitsplatz fernzubleiben. Nur haben wir glücklicherweise heute einen Anspruch darauf, uns regelmäßig zu erholen. Jahrhundertelang unternahm niemand eine Reise, der damit nicht einen religiösen oder geschäftlichen Zweck verband. Kaufleute mussten um Fernhandel zu betreiben auf Reisen gehen, Adlige, weil sie entfernte Besitztümer kontrollieren mussten, beziehungsweise sich aneignen wollten. Die Reisenden, meistens Männer, suchten auch Tempel und andere heilige Orte auf, um ihre Beziehung zu Gott beziehungsweise den Göttern zu stärken. Schon die alten Griechen, Römer und Ägypter pflegten sozusagen einen Wallfahrtstourismus. Manche Pilgerreisen haben sich bis heute erhalten. Einige der bekanntesten: die Hadsch der Muslime, die nach Mekka reisen, der christliche Jakobsweg, der nach Santiago de Compostela führt, oder das jährliche rituelle Bad der Hindus im Ganges. Um auf den Spuren früherer Pilger zu wandern, braucht man heute nicht weit zu reisen: In Norddeutschland können Touristen gibt es heute zahlreiche entsprechende Wege und Touren Neuzeit: Bildungsreisen für junge Männer
Sich von der Arbeit zu erholen und gar aus purem Vergnügen zu verreisen, ist ein ziemlich junges Phänomen. Der Begriff "Tourismus" wird in Deutschland sogar erst seit den 1980er-Jahren gebraucht. Er leitet sich vom französischen Begriff "tour" (Reise oder Rundgang) ab. Im 17. und 18. Jahrhundert verließen zunächst die Sprösslinge des europäischen Adels ihre Heimat für die sogenannte Grand Tour. Diese auch "Kavalierstour" genannten Reise führte sie zu bedeutenden Denkmälern und Städten Europas oder ins Heilige Land. Später unternahmen auch Söhne des reichen Bürgertums solche Bildungsreisen. Reisen, die dazu dienten, sich zu erholen, kamen erst im 19. Jahrhundert auf. Nach der Entstehung eines modernen Staatswesens wurde es sicherer und planbarer. Ein Vorläufer heutiger Erholungsreisen war der Alpinismus in der Schweiz und Österreich. Eine besondere Spielart des Urlaubs, bevor der Erlebnistourismus mit der Erfindung der Pauschalreise seinen Siegeszug antrat, waren Kur-Reisen oder auch der Bädertourismus. Die gehobene Gesellschaft reiste in Heilbäder oder auch in die Seebäder an der Ostseeküste wie Heiligendamm, nach Rügen und Usedom. Die heutigen Bädertouristen lassen sich in den ausgefallensten Wellness-Oasen massieren, in Schlamm packen oder in Milch baden.
Ein Recht auf bezahlten Urlaub gibt es als arbeitnehmerrechtlichen Standard erst seit dem 20. Jahrhundert. Anfang der 50er-Jahre wurden Reisen für mehr und mehr Westdeutsche bezahlbar. Einen wirklichen Tourismus der Massen erlebten jedoch erst die 80er-Jahre. Zu dieser Zeit löste der Begriff Tourismus dann den altbackenen Begriff "Fremdenverkehr" ab." Zitat Ende.
Den staksigen Kuhreiher haben wir am Heimweg in Los Silos beobachten können. lach einmal :o) Welche Leckerbissen er sich von den vermoosten Steinen geholt hat, habe ich nicht erkennen können - Fische hat er nicht gefangen.
 
29 de septiembre 2013    Sonntag - domingo
 
 Icod de los Vinos Aprilwetter
22 ° C temperatura mínima
24 ° C temperatura máximo
Hochstimmung ist das Gefühl,
nach den Sternen greifen zu können,
ohne sich auf die Zehenspitzen stellen zu müssen.
Autor unbekannt
 
Wiederholungstäter ...
 
Das Wetter hat heute alle Stückchen gespielt. Blauer Himmel und Sonnenschein am Morgen, teilweise wolkig um die Mittagszeit und nach Arbeitsschluss leichter Nieselregen. Plötzlich ziehen dann weiße Schwaden die Hügel hinauf, die Luft ist warm und es beginnt zu tropfen. Der Himmel weint. Wenn ich nur wüsste worüber? lach einmal :o) Heute hat es dafür wirklich keinen Grund gegeben!
Es besuchen uns immer mehr Wiederholungstäter und bringen neue, begeisterte Besucher mit. Egal ob es Inselbewohner oder Urlauber sind. Das ist ein tolles Gefühl, denn damit bekommen wir eine schöne Bestätigung für unsere Arbeit. lach einmal :o) Jetzt muss nur noch die tägliche Besucherzahl in die Höhe klettern - dann ist wirklich alles perfekt!
Mittlerweile sind die letzten Besucher gegangen und wir können endlich an uns denken und ein wenig feiern. Immerhin sind wir heute ganze vierunddreißig Jahre verheiratet. lach einmal :o) Die Garantie ist somit mit Sicherheit abgelaufen - Rückgabemöglichkeit ist ebenfalls ausgeschlossen.
 
28 de septiembre 2013    Samstag - sábado
 
 Icod de los Vinos Aprilwetter
22 ° C temperatura mínima
24 ° C temperatura máximo
Es ist schwieriger,
eine vor gefasste Meinung zu zertrümmern als ein Atom.
Albert Einstein
 
Wie gewonnen, so zerronnen ...
 
Die Deutschen haben es schon getan, die Österreicher sind gerade dabei und die Italiener werden es wohl auch bald wieder tun müssen. Das Volk wählt seine Vertreter - oder so ähnlich. Wie überall im Leben gibt es dann Gewinner und Verlierer. Wahlsieger und Wahlverlierer. Aber wer der vielen vielversprechenden Kandidaten geht als Sieger aus dem großen Kampf hervor?
Ist es wirklich die strahlende Siegerin? Ich glaube eher nicht, denn Eine gegen Alle wird auch nicht Zukunft nicht funktionieren. Seit der Wahl in Deutschland ist nun fast eine Woche vergangen und bis jetzt ist noch nicht einmal klar, wer mit wem verhandeln will oder wird. Ich bin schon gespannt, wie die Österreicher ihre Wahl morgen stemmen werden.
 
27 de septiembre 2013    Freitag - viernes
 
 Icod de los Vinos sonnig
22 ° C temperatura mínima
28 ° C temperatura máximo
Die Erdenbürger drohen auszusterben.
Immer mehr leben hinter dem Mond.
Ernst Ferstl
 
sonniger Süden ...
 
Die Sonne lacht vom blauen Himmel und ich bin heute zur Abwechslung einmal ganz allein im Dienst. Georg ist im Süden der Insel unterwegs und hat einige Termine in Hotels abzuarbeiten. Irgendwie ist es direkt eigenartig aber auf der anderen Seite vergeht der Tag sowieso immer viel zu schnell. lach einmal :o) Aber - ich freue mich jetzt schon auf einen gemütlichen Abend zu zweit.
Es ist die unwichtigste Sache der Welt - wenn man genug davon hat. Man spricht nicht davon aber sämtliche Regierungen der Welt zerbrechen sich darüber den Kopf - oder zerbrechen sogar daran. Einige Menschen schwimmen darin und andere ersticken angeblich daran. Manche Menschen halten es zusammen, dem nächsten Erdbewohner rinnt es zwischen den Fingern davon. Franz verdient es sauer und bei Hans flattert es von selbst beim Fenster herein.  Hinz lässt es für sich arbeiten und Kunz hat es wie Heu. Ob er auch Kühe im Stall stehen hat? lach einmal :o) Heutzutage ist diese Aussage wohl nicht mehr zutreffend.
Es wird also doch darüber gesprochen? Ist doch klar, dass es so ist, denn Geld regiert die Welt und dabei ist es ganz nebensächlich, ob jemand drauf sitzt oder nur so damit herum wirft. Kompliziert wird es nur dadurch, dass heute einige wenige schlaue Köpfe Unmengen von Geld besitzen und das normale Volk sparen muss, die Wirtschaft aus diesem Grund immer einseitiger wird und die Reichen noch reicher werden. Wozu eigentlich? Was haben Menschen davon, so ein unvorstellbar riesiges Vermögen anzuhäufen, mit dem sie in Wahrheit eigentlich gar nichts mehr anfangen können? Ich habe keine Ahnung - es wird ja wohl niemand heimlich verbrannt haben, oder? Es muss also irgendwo auf diesem Planeten versteckt sein. lach einmal :o) Vielleicht in diesem kleinen, legendären Topf am Fuße des Regenbogens?
In der Luft flattert es nicht herum, auf der Strasse liegt es auch nicht, Banken geizen damit und im Garten will es auch nicht wachsen.
Die Redewendung "das Geld zum Fenster hinauswerfen" soll übrigens bereits im Mittelalter in Regensburg entstanden sein. Im alten Rathaus gibt es ein Fenster, in dem sich der Kaiser dem Volk zeigte, das ihm auf dem heutigen Rathausplatz huldigte. Von dort aus warf er Münzen ins Volk - für die Armen. Da es ja ihre eigenen Steuergelder waren, sagten die Bürger: "Er wirft unser Geld zum Fenster raus" lach einmal :o) Daran hat sich bis heute auch nichts geändert. Na ja, fast nichts, in unserer modernen Zeit kommen Kaiser und Könige ja nicht mehr so leicht an die Staatskasse heran. Diese Aufgabe haben ihnen die Politiker aller Farben abgenommen.
 
26 de septiembre 2013    Donnerstag - jueves
 
 Icod de los Vinos sonnig
22 ° C temperatura mínima
24 ° C temperatura máximo
Der Utopist sieht das Paradies,
der Realist das Paradies plus Schlange.
Friedrich Hebbel
 
Wettlauf ...
 
Läuft man eigentlich mit der Zeit um die Wette oder ist es ein Wettlauf gegen die Zeit? lach einmal :o) Dazu muss mich da erst einmal schlau machen, denn egal wie es jetzt wirklich grammatikalisch richtig lautet - am Ende läuft einem die Zeit mit Sicherheit davon.
Unser täglicher Wahnsinn besteht aus dem permanenten Zwang, Zeitabläufe immer enger zu takten. Ein cleveres Zeitmanagement gilt ja als Tugend der modernen Zeit. Multitasking ist die ultimative Voraussetzung – doch eigentlich waren die Menschen schon im Zeitalter der Postkutsche immer im Wettlauf mit der Zeit. lach einmal :o) Gefühlt haben wir aber immer weniger Zeit, obwohl wir, rein rechnerisch betrachtet, mehr davon haben müssten.
Die Zeit ist begrenzt, die Zeit rennt uns davon und häufig lassen wir uns die Zeit auch noch stehlen. Das Wertvollste was wir besitzen.
Von Zeit zu Zeit sollte man wahrscheinlich einfach nur mit der Zeit gehen oder wenigstens mit ihr Schritt halten Zur Zeit müssen wir allerdings ein bisschen Zeit schinden - damit wir nicht noch mehr Zeit verlieren. Und damit sollten wir uns beeilen, denn Zeit ist Geld. Sauregurkenzeit wäre sonst angesagt und wer will das schon. lach einmal :o) Unsere Zeit kommt noch! Geht nicht - gibt's nicht!
Hier habe ich noch eine schöne Geschichte zum Thema Zeit gefunden. Vielleicht gefällt sie euch ja auch?
Seit der Antike hat man versucht, sich die Zeit als Person vorzustellen. Die bekannteste Personifizierung ist wohl der Zeitgott Kronos aus der griech. Mythologie, auf den die Bezeichnungen Chronik, Chronometer, Chronologie usw. zurückgehen. Nach Hesiods "Theogonie" war dem Titanen Kronos geweissagt worden, er werde einst von seinem eigenen Sohn bezwungen. Aus Furcht vor diesem Orakel verschlang er alle Kinder, die seine Frau Rheia zur Welt brachte. Mit einem Trick gelang es ihr allerdings, den jüngsten Sohn Zeus - den späteren Herrscher der Götter - vor diesem Schicksal zu bewahren.
Zeus besiegte Kronos und erlöste die Welt von seinem Terror. Als Dank erhielt er die Insignien der Macht: den Donner, den feurigen Blitzschlag und den Blitzstrahl. Die allegorische Figur der Zeit ist ein dürrer, hagerer Greis mit grauem Bart und grauen Haaren, zwei großen Flügeln auf dem Rücken und mit einer Sense in der Hand - dem Attribut des Todes und der Vergänglichkeit. Von derartigen Personifizierungen sind Wendungen abgeleitet, in denen die Zeit für eine bestimmte Person "arbeitet" oder jemandem "davonläuft"
 
25 de septiembre 2013    Mittwoch - miércoles