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16 März
2010 |
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15
de marzo 2010 |
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Montag
- lunes |
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Icod de los Vinos |
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bewölkt |
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13° temperatura
mínima |
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19 ° temperatura
máximo |
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Manche
Leute glauben, |
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die Weisheit mit Löffeln
gefressen zu haben, |
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dabei waren es in
Wirklichkeit nur Buchstabensuppen. |
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Ernst Ferstl |
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Die
Plaza unserer kleinen Häuseransiedlung wird immer
perfekter. Jetzt fehlt
nur mehr der kleine Teil vor dem ehemaligen
Wassertank und dem dritten Steinhaus. Daran wird
fleißig gearbeitet und morgen dürften wir es
geschafft haben. Heute Nachmittag fahren wir
allerdings nach Puerto de la Cruz, genauer gesagt
eigentlich nach Los Realejos. |
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Das ist
keine Trutzburg sondern El Castillo - ein kleines Schlösschen, das 1862
von Louis Paul Philip Renshaw, Earl of Orea gebaut worden ist. Als wir 1989 das
erste Mal auf Teneriffa gewesen sind, konnte man das Gebäude noch als so eine
Art Museum besichtigen. |
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Ich
kann mich aber gar nicht mehr genau daran erinnern, was darin ausgestellt worden
ist. Ich glaube, es hat sich um die Geschichte der Kanarischen Inseln gehandelt.
Zehn Jahre später haben wir dieses Fantasieschlösschen allerdings nicht mehr
gefunden. Kein Wunder, das gesamte Areal ist vom Autobahnbau in kleine Teile
zerschnitten worden und heute liegt es direkt neben einem abenteuerlichen,
doppelten Kreisverkehr. |
Mittlerweile hat auch der Besitzer
gewechselt und das Anwesen
wurde mit viel Arbeit und Geschmack liebevoll neu gestaltet und restauriert.
Heute können hier Feiern aller Art in einem zauberhaften Ambiente organisiert
werden. Ich bin mir sicher, dass hier noch so manches unvergessliche Fest
gefeiert werden wird - die Gastgeber sind die Garantie dafür.
Da bin ich mir ziemlich sicher! Carmen und Jürgen -
vielen Dank für die Führung und den schönen Abend! |
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14
de marzo 2010 |
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Sonntag
- domingo |
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Icod de los Vinos |
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blauer Himmel über den Wolken |
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14° temperatura
mínima |
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20 ° temperatura
máximo |
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Tatsachen
schafft man nicht dadurch aus der Welt, |
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dass man sie ignoriert. |
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Aldous Huxley |
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Über den
Wolken muss die Freiheit wohl grenzenlos sein -
trällert Reinhard Mey schon jahrelang.
Ob das
wirklich so ist, kann ich nicht bestätigen, doch
eines kann ich mit Sicherheit sagen - über den
Wolken war der Himmel heute strahlend blau! Wenn man
ausgehend von La Orotava aus Richtung Teide fährt,
liegt sozusagen am Rand der Straße in den
Nationalpark in tausend Meter Höhe ein kleiner,
eigentlich winziger Ort - Aguamansa. |
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Aguamansa
ist heute für die Forellenzucht bekannt - aber das war nicht immer so. Vor
vielen Jahren war an Stelle der heutigen Fischzucht eine Baumschule der
Regierung. Die alte Baumschule, el vivero forestal, wurde im Jahr 1950
gegründet und war für die Auffortung der entwaldeten Zonen zuständig. Hier wurde
der Nachwuchs für die Wälder der Insel aufgepäppelt. Als sich die Wälder wieder
eholgt hatten, veränderte sich die Bestimmung dieses Zentrums und so wurde
zusätzlich eine Fischzucht eingerichtet. |
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Heute werden von diesem Ort aus die
gesamten Kanarischen Inseln mit frischen Forellen versorgt. Gäste sind in der
Forellenzuchtstation immer willkommen. Zu gewissen Zeiten kann man hier auch
frische Forellen kaufen, allerdings ist das nicht das ganze Jahr über möglich.
La Trucha de Navarro, eine Forelle, gefüllt mit geheimen Zutaten
ist ein Muss für Fischfreunde und ist auf den Speisekarten einiger Lokale in der
Nähe zu finden. |
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Unser
Ziel war heute allerdings nicht die bekannte Fischzucht - wir waren auf der
Suche nach einen bestimmten Holzlagerplatz. |
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Es war
einmal ein Wald - dann fegte ein Sturm drüber weg und köpfte alle Bäume. Egal ob
groß oder klein, dick oder dünn - auf diesem Landstrich steht zum Teil kein
einziger Baum mehr. Zweihundert Hektar Waldfläche sind von diesem stürmischen
Angriff besonders stark betroffen und die Verwaltung der Stadt La Orotava hat
alle Hände voll zu tun, um das Baumchaos so schnell wie möglich zu beseitigen.
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Je länger die Baumleichen stehen
bleiben, desto größer wird die Gefahr, dass sich Schädlinge breit machen und
sich dann auch noch über den angrenzenden Baumbestand hermachen. Aus diesem
Grund kann sich jeder Inselbewohner vom Holz nehmen so viel er will und braucht.
Er muss nur für den Transport sorgen. Die Stadt lagert die geschlagenen und
abgelängten Stämme auf einem Lagerplatz an der Strasse und ist froh, wenn die
Holzstappel abtransportiert werden. |
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Mittlerweile
wurde schon ein Teil des Sturmschadens aufgearbeitet, aber man kann sich noch
immer vorstellen, wie es unmittelbar nach dem Sturm, also am Tag danach, hier
ausgesehen hat. Die Leitplanken am Rand der Straße ähneln eher in sich
verschlungenen Spaghettis als irgendeinen Metallschienen. Die Bäume müssen nur
so durch die Gegend geflogen sein und mit einer irrsinnigen Wucht auf die
Strasse und auch auf die Leitschienen drauf geknallt sein.
Das Metall hat sich verbogen, als ob es kleine
Zierteile aus Butter gewesen wären. |
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In einem Ortsteil von los Realejos,
en el Barrio del Mocán, steht diese imposante Heiligenfigur. Zu Erklärung
wie groß diese Figur ist müsst ihr euch nur vorstellen, dass die beiden weißen
Bänke rechts und links der Jungfrau ganz normale Steinbänke für einen Garten
sind. Wofür und warum diese kleine Kultgruppe dort steht? Keine Ahnung.
Irgendjemand hat dieses
Ensemble anscheinend zu seinem Privatvergnügen am Rande eines Lagerplatzes
aufgebaut. |
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13
de marzo 2010 |
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Samstag
- sábado |
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Icod de los Vinos |
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ziemlich bewölkt |
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13° temperatura
mínima |
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19 ° temperatura
máximo |
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Ein
Zyniker ist ein Mensch, |
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der die Dinge so sieht, wie
sie sind |
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und nicht, wie sie sein
sollten. |
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Ambrose Bierce |
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Der
Samstag gehört eigentlich zum Wochenende und
bedeutet für viele von euch "no work today". Wir
können samstags aber endlich die Dinge erledigen, zu
denen wir unter der Woche nicht kommen. Vor allem,
wenn irgendwo größere Pflanzen zum Einsetzen sind
wird es für mich alleine zum Problem. Ich bin leider
nicht fähig mit Krampen und Schaufel umzugehen.
Löcher buddeln ist
eindeutig Georgs Aufgabe. |
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Heute
früh ist zwar Jorge gekommen, doch unser Steinspezialist braucht nur Steine und
seinen Spezialhammer - sonst niemanden. Er hat heute im Grunde genommen mit dem
Bau der Mauern für unser Haus begonnen.
Nein, er hat nicht gemauert sondern Steine behauen.
Mit ein zwei Schlägen bringt er die Steine in die richtige Form, spaltet Steine
in Platten, wie ich mit dem Messer Gemüse schneide. Einfach perfekt! |
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Wir
haben gleich an drei verschiedenen Stellen als Gartengestalter geschuftet. Die
beiden Blumeninseln vor dem Steinhaus mit den blauen Fenstern und ein Teil des
Vorgartens, eine Terrasse höher, hat auf neue Bepflanzung gewartet. Erde mit
Dünger abmischen, Löcher graben, Pflanzen rein, Steine abklauben und eingießen.
Fertig - weiter zum nächsten Arbeitsplatz und das Ganze wieder von vorne! |
Dabei
haben wir vollkommen die Zeit übersehen. Plötzlich hat sich Georg geweigert
weiter zu graben.
Ganz was Neues. Das kommt eigentlich so gut wie gar
nicht vor, doch heute wollte er nicht mehr. Außer er bekommt etwas zu essen -
hat er gesagt. Okay, er hat recht gehabt - es war bereits fast fünf Uhr
nachmittags und gefrühstückt haben wir um neun Uhr am Vormittag. |
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12
de marzo 2010 |
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Freitag
- viernes |
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Icod de los Vinos |
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mehr bewölkt als sonnig |
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14° temperatura
mínima |
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20 ° temperatura
máximo |
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Die
meisten Menschen brauchen mehr Liebe, |
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als sie verdienen. |
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Marie von Ebner-Eschenbach |
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Heute
haben wir einmal die schlechte Karte erwischt - es
war den ganzen Tag mehr oder weniger bewölkt und die
Sonne hat lediglich kurze Gastauftritte gegeben.
So wie das Wetter, war
auch unser Arbeitstag - ohne auf und ab - ganz
normal eben. |
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Je mehr
Liebe du deiner Aufgabe schenkst, |
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umso leichter wird sie für dich. |
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mit freundlicher Genehmigung vom Verlag |
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www.oups.com |
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Wo im
Moment gar nichts mehr normal ist, davon kann zur Zeit wohl die Katholische
Kirche ein Liedchen singen. Das war die aktuelle Meldung des ORFs heute Abend: |
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Pädophiler
Pfarrer in Ratzingers Ex-Diözese |
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Der Missbrauchsskandal in der
katholischen Kirche hat endgültig Papst Benedikt XVI. erreicht. Erst
hörte Ratzinger am Freitag im Vatikan "tief erschüttert" den Bericht der
deutschen Bischöfe über sexuelle Übergriffe. Dann wurde ein gravierender
Fall aus seiner Amtszeit als Erzbischof von München und Freising
bekannt. Damals durfte ein einschlägig vorbelasteter Priester wieder
Gemeindearbeit machen, verging sich erneut an Jugendlichen und wurde
dafür gerichtlich verurteilt. Dort verging er sich erneut an
Jugendlichen und wurde dafür gerichtlich verurteilt. Einen
entsprechenden Bericht der "Süddeutschen Zeitung" ("SZ",
Samstag-Ausgabe) bestätigte das Erzbischöfliche Ordinariat in München.
Die Erzdiözese räumte zugleich "schwere Fehler" im Umgang mit dieser
Personalie in den 80er Jahren ein. Der frühere Generalvikar Gerhard
Gruber (81) übernehme die "volle Verantwortung" dafür, dass der Priester
"trotz Vorwürfen des sexuellen Missbrauchs und trotz einer Verurteilung"
wiederholt in der Pfarrseelsorge eingesetzt wurde. |
| Quelle: ORF 12. März 2010 |
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Ich kann
es nicht mehr hören! Wann hört das endlich einmal auf? Woher nimmt sich diese
Gemeinschaft das Recht auf so ein überhebliches und scheinheiliges Verhalten -
und das noch mit erhobenen Zeigefinger und barmherzigen Reden als Draufgabe. |
Ob sich
ihr Vorgesetzter wohl solche Hirten Vertreter auf Erden
gewünscht hat? Wenn der wüsste, was in seinem Namen getrieben wird, würde ihm
mit Sicherheit übel werden. |
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11
de marzo 2010 |
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Donnerstag
- jueves |
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Icod de los Vinos |
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warm aber regnerisch |
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15° temperatura
mínima |
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20 ° temperatura
máximo |
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Dumme
Gedanken hat jeder, |
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aber der Weise verschweigt
sie. |
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Wilhelm Busch |
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Einen
schönen guten Morgen euch allen! ¡Buenos días por
la mañana compañeros y amigos! Good morning
friends! Genießt den Tag - und vergesst das
Wetter :o) |
Ganz
grau umlagern die Wolken den höchsten Berg Spaniens
in den Morgenstunden. Auch über dem Meer verteilen
sich einige graue Wolken und nachdem der Atlantik
ebenfalls eher grau als blau aussieht, liegt die
Bewölkung in ziemlich hohen Schichten über der
Insel.
Im Normalfall bedeuten diese Zeichen Regen, doch in
einer Stunde kann es allerdings
schon wieder ganz anders aussehen, wir werden ja
sehen.
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Na ja,
heute hat uns Petrus einen Strich durch den
Sonnenschein gemacht. Ab Mittag hat es geregnet.
Feiner Sprühregen, warm und fein doch durchaus
ausgiebig. Die Pflanzen haben wahrscheinlich mit den
Blättern und Wurzeln gleichzeitig geklatscht, Georg
hat gemosert, weil die Plaza heute wieder nicht
fertig geworden ist und ich habe meinen Arbeitsplatz
ebenfalls nach Innen verlegt. Ist auch einmal ganz
angenehm und ich kann und werde mich überhaupt nicht
beklagen.
Wer braucht schon jeden Tag Sonnenschein? Ist doch
langweilig.
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Als
Entschädigung, una compensación, fürs schlechte Wetter suche ich mir
jetzt ein farbenfrohes Foto von einem Puppenkind aus meinem Sammelkarton.
Regentropfen, Wolken und Nebel erscheinen auf Fotos
einfach zu grau und trübe. |
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Ich
wünsche euch für heute einen schönen Abend, buenas tardes y una velada cómodo,
have a nice andcomfortable evening und last but not least - bonsoir et bonne
nuit! |
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10
de marzo 2010 |
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Mittwoch -
miércoles |
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Icod de los Vinos |
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sonnig und warm |
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15° temperatura
mínima |
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22 ° temperatura
máximo |
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Talente
finden Lösungen, |
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Genies entdecken Probleme. |
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Hans Krailsheimer |
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Bei uns
auf der Insel scheint den ganzen Tag die Sonne und
ich habe mir heute bei der Gartenarbeit sogar einen
leichten Sonnenbrand auf den Schultern geholt - und
in unserer alten Heimat lässt sich der Winter nicht
und nicht vertreiben. Es schneit schon wieder und
laut Berichten aus Villach liegen mittlerweile
zwanzig Zentimeter Neuschnee am Boden.
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Ganz in
Weiß – heftige Schneefälle und Verkehrschaos
gibt es aber auch auf
Mallorca! Zuerst fielen die Temperaturen um bis zu
zehn Grad, dann kam der weiße Schnee. Gestern
führten winterliche Straßenverhältnisse rund um
Palma de Mallorca zu starken Verkehrsbehinderungen -
hab' ich in der Zeitung gelesen.
So viel Schnee wie in diesem Jahr gab es auf der
Baleareninsel selten - aber doch.
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Rund um Palma sorgte der
Wintereinbruch im Straßenverkehr für chaotische Verhältnisse. Schon
gestern war auf mehreren Straßen im Tramuntana Gebirge kein
Weiterkommen mehr. Ich hoffe das der Schnee geschmolzen ist - wenn man Schwager
die Baleareninsel erobert! Aber auch wenn die weiße Pracht nicht lange
liegenbleiben dürfte, gibt es für Mallorca auch bis zum Ende der Woche keine
Hoffnung auf den ersehnten Frühling. Die Temperaturen sollen weiter im Keller
bleiben und nicht über zehn Grad steigen. |
Langsam
aber sicher, despacio pero seguro, bekomme ich fast ein schlechtes
Gewissen, tengo mala conciencia, wenn ich von blauem Himmel,
Sonnenschein, sommerlichen Temperaturen, Blumen und frischem Gemüse erzähle.
Ändern kann ich an den Tatsachen allerdings auch nix
:o) Es ist halt so, wie es ist! iAsí son las cosas! |
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Als
Solidarität gibt es heute deshalb ein weißes Blumenfoto - die gefüllten
Margeriten sind über und über mit strahlend weißen Blütensternen geschmückt.
Damit dieser märchenhafte Anblick abgerundet wird, fehlt nur noch eine kleine
Elfe, una sílfide pequeña, die es sich hier gemütlich macht.
Vielleicht habe ich sie aber nur nicht entdeckt und
sie lacht sich in einer Blüte leise ins zarte Fäustchen. Wer weiß? ¿Quién
sabe?
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Ihr
müsst Schnee schaufeln und wir mähen den Rasen, deshalb gibt es zum Abschluss
noch eine alte Gärtnerweisheit. "Wer Unkraut lässt ein Jahr lang stehen, kann
sieben Jahre jäten gehen!"
Danke Michael - das ist für mich allerdings keine
Weisheit sondern eine massive Drohung! |
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9
de marzo 2010 |
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Dienstag
- martes |
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Icod de los Vinos |
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leicht bewölkt und sehr warm |
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16° temperatura
mínima |
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22 ° temperatura
máximo |
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Ich
weiß nicht immer, wovon ich rede. |
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Aber ich weiß, dass ich recht
habe. |
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Muhammad Ali |
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Blauer,
wolkenloser Himmel am Morgen, dichte Bewölkung am
Vormittag und strahlender Sonnenschein am
Nachmittag. Als Abrundung haben uns die obligaten
Nebel am Abend eingehüllt und es hat leicht
genieselt.
Eine abwechslungsreiche Wettervariation - was will
man mehr?
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Wir
waren heute in Puerto de la Cruz um bei UNELCO nachzufragen, wann die Monteure
endlich unseren neuen Stromzähler installieren werden. Immerhin warten wir schon
geraume Zeit drauf und den Dreiphasenwechselstrom brauchen wir jetzt wirklich.
So wie es aussieht, steht der Montage nichts mehr im Wege, wir müssen es nur
noch in Icod melden und dann sollte der neue Anschluss montiert werden.
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Wer steht denn da an einer der
Einfahrtsstrassen nach Puerto? Was leuchtet da so verführerisch gelb? Nach
langer, langer Zeit haben wir den Pilzsammler wieder einmal am Straßenrand
gesehen.
Und daran kann man nicht vorbei fahren - wir nicht!
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Frische
Pilze oder Schwammerln zu dieser Jahreszeit und das auf den Kanarischen Inseln?
Warum nicht? Auf Teneriffa blühen ja auch die Narzissen, oder Osterglocken wie
wir sie nennen, zu Weihnachten!
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Auf den
Inseln im Atlantik, en las islas en el Atlántico, wachsen eben nicht nur
Bananen, los plátanos, Zitronen, limónes, Orangen, naranjas,
Mandarinen, mandarinas, Papayas, papayas, Mangos, mangos,
Ananas, piñas, und andere exotische Früchte sondern auch massenhaft
Kartoffeln, papas, alle Arten von Kraut oder Kohl, col, Tomaten,
tomates, Paprika, pimientos, Salat und anderes Gemüse, lechuga
y otra verdura. Kürbisse, calabazas, stehen hier das ganze Jahr über
auf der Speisekarte und bis Juni wachsen im Norden der Insel eben auch Pilze,
las setas - und Eierschwammerl, las cantarelas.
Steinpilze, los boletos, findet man
allerdings nur bis Dezember - leider. |
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Eierschwammerln,
las cantarelas, frisch aus dem Wald, fresco del bosque, oberhalb
von La Orotava - das ist doch was, oder?
Schade, es una lástima, dass ich euch den
Geruch der Köstlichkeit nicht schicken kann. Sie haben ganz intensiv nach
frischem, würzigen Waldboden, el suelo del bosque, geduftet und waren als
Draufgabe auch noch perfekt geputzt!
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Unseren
Menüplan für heute und morgen habe ich aus diesem erfreulichen Grund ganz
schnell umgeworfen. Heute gibt es kurz angeröstete Schwammerl mit Ei, Salat und
frischem Weißbrot und morgen ein delikates Schwammerlgulasch mit
Serviettenknödel! Ich würde euch ja gerne einladen ... |
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8 de marzo 2010 |
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Montag
- lunes |
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Icod de los Vinos |
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wechselnd bewölkt |
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14° temperatura
mínima |
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20 ° temperatura
máximo |
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Mit
leerem Kopf nickt es sich leichter. |
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Zarko Petan |
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Die
Woche hat mit warmen Temperaturen begonnen.
Es ist leicht bewölkt und windstill. Am späten
Nachmittag haben sich die Nebelschwaden, los
velos de niebla, auf ihre gewohnte Reise über
den Hügel, la colina, Richtung Teide gemacht.
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Es sieht mystisch aus, wenn die
weißen Wolkenfetzen über den Wald in die Höhe ziehen. Sie sind wirklich schnell
unterwegs - und das, ohne Unterstützung des Windes.
Still und leise, con sordina, bewegen sie
sich zielsicher Richtung Hausberg. |
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Falls es
bis jetzt noch immer irgendjemanden geben sollte zu dem es bis zum Abend noch
nicht vorgedrungen ist - heute wird der Internationale Frauentag, el día de
la mujer, zum neunundneunzigsten Mal gefeiert. Zu seinem 75. Geburtstag
wurde er unter das Motto "Wir wollen Brot und Rosen" gestellt und seitdem werden
an diesem Tag rote Rosen an die Damenwelt verschenkt. |
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Brot
steht für: |
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Recht auf Arbeit |
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Gerechte Entlohnung |
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Gleiche Bildungs- und
Ausbildungschancen |
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Menschgerechte Arbeitsbedingungen
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Berufliche Entfaltung und
Fortentwicklung |
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Eigenständige soziale Sicherung für
die Frau |
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Rosen
stehen für: |
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Die Möglichkeit mit Kindern zu leben
und berufstätig zu sein |
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Familiengerechte Arbeitszeiten
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Die Befriedigung kultureller
Bedürfnisse |
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Eine menschenwürdige Wohn- und
Lebensumwelt |
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Die gleichberechtigte Teilhabe von
Männern an Hausarbeit und Kindererziehung |
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Humane Politikformen |
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Toleranz und Frieden |
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Ändern
wird dieser Frauentag wohl wieder nix. Warum auch? Dafür bräuchte man lediglich
die Gesetze ändern - nicht mehr und nicht weniger. Alice Schwarzer möchte den
Frauentag am liebsten abschaffen. "Schaffen wir ihn also endlich ab, diesen
gönnerhaften 8. März. Und machen wir aus dem einen Frauentag im Jahr 365 Tage
für Menschen, Frauen wie Männer", forderte die Feministin und Herausgeberin der
Frauenzeitschrift Emma in der Frankfurter Rundschau.
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Der
Frauentag sei "der reinste Hohn", schreibt sie - und ich finde sie hat recht,
denn Frauen verdienen für dieselbe Arbeit noch immer bis zu einem Viertel
weniger als Männer! Gleicher Lohn für gleiche Arbeit - dieser Grundsatz ist in
Österreich dank der kürzlich verstorbenen Ex-Frauenministerin Johanna Dohnal
sogar gesetzlich verankert. Die Wirklichkeit sieht aber nach wie vor anders aus.
Daran ändert auch eine rote Rose absolut nichts. |
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7 de marzo 2010 |
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Sonntag
- domingo |
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Icod de los Vinos |
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leicht bewölkt und warm |
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14° temperatura
mínima |
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20 ° temperatura
máximo |
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Die
Liebe ist das Licht des Lebens, |
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in der Ehe kommt die
Stromrechnung. |
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Autor unbekannt |
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Was wäre
ein Sonntag ohne Spaziergang?
Nicht gut und deshalb halten wir uns diesen Tag
meistens arbeitsfrei. Eine Zeit
lang haben wir den Fehler gemacht und auch am
Sonntag irgendetwas gearbeitet. Nur nicht faulenzen
war die Devise. |
Doch irgendwann haben wir bemerkt,
dass dieses ständige durcharbeiten keinen Sinn macht. Die Woche wird zur
endlosen Wurst und ganz allmählich verpufft die Energie und die Arbeitskraft
wird schwächer und schwächer. Man trottet halt brav durchs Leben, doch man
bekommt keine neuen Anregungen oder Denkanstösse und hat auch keine Gelegenheit
mehr, seinen Kopf auslüften zu können. Im Grunde genommen mutiert man zum
Hamster im Laufrad.
Kein erstrebenswertes Leben, oder? |
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Wir
haben zusätzlich noch den Vorteil die Arbeit zu tun, die wir lieben. Zu
bestimmten Zeitpunkten wird dieser Zustand allerdings schnell zum Nachteil. Man
schlittert langsam und leise ins Abseits und realisiert nicht mehr, dass es
außer Arbeit auch noch ein Leben gibt. Doch wir haben gelernt und genießen jetzt
unsere kleinen Entdeckungstouren am Wochenende. |
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Meistens
entscheiden wir spontan in welche Richtung wir fahren, stellen das Auto ab und
gehen drauflos. Es gibt nichts schöneres als vollkommen frei, ohne Ziel und
Sinn, durch Gassen zu schlendern, denn hinter jeder Ecke kann man kleine
Schönheiten entdecken. Im Reiseführer sind diese kleinen Kostbarkeiten nicht zu
finden, man muss schon selbst die Augen aufmachen. Wie heißt es? Man sieht die
Welt so, wie man sie sehen will! |
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Das
haben sich diese Hausbesitzer wohl auch gedacht! Oder ist ihnen schlicht und
einfach das Geld für Fenster abhanden gekommen. Ja ja, die Krise schlägt eben
überall unbarmherzig zu! In Zeiten wie diesen, muss sich der kleine Mann mit
Illusionen zufrieden geben. Ein bisschen Farbe, ein paar Tropfen Fantasie, ein
Meterstab, eine Wasserwaage und farbenprächtige Pinselstriche ersetzen den
Tischler im Nu. Und schwupp die wupp hat man die schönsten Fenster! |
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Verglichen mit realen
Fenstern machen die gepinselten Ebenbilder auf Teneriffa eigentlich auch gar
keinen allzu großen Unterschied, denn die Canarios verbarrikadieren sich sowieso
und verschließen im allgemeinen Ihre Fenster mit Balken oder blickdichten
Vorhängen.
Nur keinen Sonnenstrahl in die Wohnung lassen lautet
die Devise. |
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Sie lieben Schatten und Kühle - im
Gegensatz zu mir! Ich liebe sonnendurchflutete Räume! Sonnenstrahlen streicheln
nicht nur die Haut sondern auch die Seele. Aber das ist mein Empfinden und
Menschen sind zum Glück ja sehr verschieden, sonst wäre es wohl ziemlich
langweilig auf unserer schönen Erde. |
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Ein
Sonntag ohne Meeresrauschen wäre nur halber Sonntag!
Wozu lebt man denn schließlich mitten im Atlantik?
Bevor wir nach Hause gefahren sind, haben wir noch einen Abstecher an den Strand
von Buenavista gemacht. |
Es war sommerlich warm, das Meer dunkelblau und die Wellen
brechen sich an diesem Küstenvorsprung mit voller Kraft. Und plötzlich steht man
vor einem kleinen See im Meer. Geschützt von großen, schwarzen Felsbrocken
plätschern zarte Wellen an den Strand, während ein Stück weiter draußen die
Wellen ihr kraftvolles Spiel treiben.
Das ist die
Energietankstelle für die nächste Woche! Erholung und Krafttanken in einem. |
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6
de marzo 2010 |
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Samstag -
sábado |
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Icod de los Vinos |
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vormittags regnerisch dann sonnig |
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13° temperatura
mínima |
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20 ° temperatura
máximo |
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Die
Liebe ist das Licht des Lebens, |
|
in der Ehe kommt die
Stromrechnung. |
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Autor unbekannt |
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Nach dem
Regen in der Nacht haben es sich die Wolken so
richtig gemütlich gemacht und bis Mittag hat es
immer wieder leicht genieselt. Ich habe diesen
Tagesbeginn genossen und mir zwei Stündchen
Schönheitsschlaf mehr gegönnt. Georg war natürlich
fleißig und hat sich schon lange vor mir an die
Arbeit gemacht.
Er kann's einfach nicht lassen! Aber das ist auch
gut so, denn so konnten wir später wirklich unseren
Pflanzen eine neue Heimat geben.
Irgendjemand muss einfach die Erde
bewegen - und mit dem Bagger ist es einfach
einfacher! *g* |
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Ab
Mittag war plötzlich die Sonne da, der Himmel wunderbar blau und die
Sonnenstrahlen haben mich während der Arbeit zärtlich und warm im Nacken
gekitzelt. Wer von euch hat diesen Service schon bei der Arbeit? |
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Beim einem Blick aus dem Fenster
habe ich die ersten Mohnblüten entdeckt. Drei helle Blüten mitten in einem
grünen Urwald aus Unkraut. Den Fotoapparat hat es förmlich dort hingezogen - ich
konnte nichts dagegen machen.
Zum Glück, denn sonst gäbe es dieses zauberhafte
Foto nicht. |
Es ist
jedes Jahr der selbe Ablauf - zuerst blühen eigenartiger Weise immer die leicht
violett angehauchten Exemplare, dann folgen die ganz normalen roten Blüten und
im Finale stoßen dann rotviolette Blüten dazu. Diese Mohnblume sieht fast so
aus, als ob sie sich selbst, oder besser gesagt ihr Innenleben, vor dem feinen
Regen schützen wollte.
Ob's genutzt hat werde ich in ein bis zwei Wochen
sehen, denn entweder hat sich bis dahin eine Samenkapsel entwickelt oder auch
nicht. |
 |
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Könnt ihr euch noch auf unseren
angeblichen Bootsbau erinnern? Es ist ja wahrscheinlich schon damals klar
gewesen, dass wir nicht mit einer kleinen Nussschale zu anderen Ufern aufbrechen
wollten. Aber man kann ja nie wissen, nunca se sabe, oder? |
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Heute
Nachmittag haben wir es endlich geschafft, unseren
Hochgarten zu bepflanzen. Derzeit sieht die
Vegetation noch ein wenig klein und unscheinbar aus,
doch in einigen Wochen können wir hier Erdbeeren
ernten, Salbei pflücken und den Blumen beim Wachsen
und Blühen zusehen. Der Anfang ist gemacht. |
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5 de marzo 2010 |
|
Freitag
- viernes |
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Icod de los Vinos |
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leicht bewölkt und windig |
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13° temperatura
mínima |
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20 ° temperatura
máximo |
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Das
erste Anzeichen wirklicher Liebe ist |
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bei einem jungen Mann
Schüchternheit, |
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bei einem jungen Mädchen
Kühnheit. |
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Victor Hugo |
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Windböen
und dunkelgraue Wolken - das Wetter kann nur besser
werden.
Tagsüber hat die Sonne vom Himmel gelacht, doch der
Wind ist uns treu geblieben. Aber Trotzdem kann ich
sagen, dass es ein schöner Tag war. |
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Unser
fleißiges Helferlein, der Bagger, la excavadora o la balla es un decir,
hat gestern und heute eine Schönheitspackung inklusive Generalüberholung seines
Verdauungsapparates verpasst bekommen und nun klingt das Motorengeräusch wieder
wie ein Glöckchen. |
Jonais hat mangels
Baggereinsatzfähigkeit mit den Lackierungsarbeiten begonnen, denn ohne Bagger
ist das Bodenpflastern eine langwierige Arbeit.
Nach einigen Beschwerden, dass es schon längere Zeit
keine Bilder des Baufortschrittes mehr gegeben hat, sind hier die frisch
lackierten Fensterrahmen zu bewundern. |
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Das ist
einmal der erste Anstrich des Fensterrahmens, die restlichen Teile des Fensters
werden separat lackiert. Wenn alle Teile ihren Farbanstrich bekommen haben,
müssen sie noch verglast und zusammen gesetzt werden. In ein paar Tagen können
wir dann die fix und fertigen Schiebefenster bewundern. |
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Morgen
Vormittag, mañana por la mañana, werden wir dann als Wochenendaufgabe den
kleinen Vorgarten, un jardín delante de la casa pequeña, davor
bepflanzen. Als kleine Vorschau ist hier eine kleine, blaue Hortensie, una
hortensia pequeña y morada. Dieses Blumenkind bleibt allerdings auch in
Zukunft im Topf, en el futuro en la maceta, doch im Garten werden
ausschließlich blau blühende Blumen und Sträucher ihren Platz finden.
Lasst euch überraschen - es bleibt euch sowieso nix
anderes übrig! ¡Déjese sorprender a vosotros mismos - no queda nada para os
de todos modos! |
Präservative
für Kinder ab vierzehn Jahren in der Schweiz und ein
schlafender Pilot im Cockpit - das waren die
lustigsten Meldungen in den heutigen Tageszeitungen,
los periódicos de hoy. Ein Pilot, un
piloto, einer israelischen Passagiermaschine hat
offenbar seine Entspannungstabletten mit
Schlaftabletten verwechselt.
Deshalb schlief der gute Mann während eines Fluges
am Steuerknüppel ein. Ereignet hat sich dieser
Vorfall hoch über den Wolken, en lo alto del
cielo, auf der Strecke von Kiew nach Tel Aviv.
Für die Fluggäste und die Crew bestand jedoch
angeblich zu keinem Moment eine Gefahr, da der
Co-Pilot die Maschine übernehmen konnte. Na dann -
ein Prost auf den Beifahrer! |
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4 de marzo 2010 |
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Donnerstag
- jueves |
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Icod de los Vinos |
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wechselnd bewölkt |
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13° temperatura
mínima |
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20 ° temperatura
máximo |
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Heutzutage
machen drei Pointen und eine Lüge einen
Schriftsteller. |
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Georg Christoph Lichtenberg |
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Nach
einer Nacht mit schönen Träumen beginnt ein neuer
Tag.
Die Luft ist noch kühl, aber die Sonne streckt schon
ihre wärmenden Fühler aus. Blauer Himmel und weit
und breit ist kein Wölkchen zu entdecken. Nur über
dem Atlantik schwebt noch eine weiße Nebelschicht.
Oder sind es doch Wolken? |
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Den wunderschönen Margeritenstrauch
hat der Sturm verschont. Er blüht in voller Pracht und sieht richtig romantisch
aus. Der Name der Margertien oder Leucanthemum stammt ursprünglich vom
griechischen Wort leukos, weiss, und anthos, die Blume, und heißt somit
übersetzt weiße Blume. Die Wiesenmargerite kommt von Europa bis nach Asien vor.
Die große Margerite ist eine Wildart die aus den Pyrenäen kommt und auf
geheimnisvolle Weise ihren Weg sogar auf die Kanarischen Inseln geschafft hat.
Dieser schöne Strauch
ist von selbst aufgegangen - wahrscheinlich haben ihn die Vögel gesät. |
Ein paar Meter davon entfernt habe
ich am Nachmittag die letzten Sturmopfer verarztet. Zwei organge blühende
Hibisken haben im Kampf mit dem Sturm ihre schönsten Äste verloren.
Ich hoffe, ich finde nicht noch ein paar so
demolierte Pflanzen. Irgendwann ist es einfach genug! |
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Die
Pflasterung vor dem Steinhaus ist fast fertig geworden. Ich schätze, dass wir am
Wochenende den kleinen Vorgarten anpflanzen können. Die dafür vorgesehenen
Pflanzen warten schon auf ihren neuen Wirkungsbereich. |
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Schön
sein will doch eigentlich jeder, das Problem ist
nur, dass sich nicht jeder schön fühlt. Doch was ist
Schönheit? Wer bestimmt, was schön ist? Haben es
schöne Menschen wirklich leichter im Leben? Man
behauptet, sie wären beliebter und würden die
besseren Jobs bekommen. Von den Titelseiten der
Modemagazine strahlen ewig junge Models und
aufgespritzte Modeikonen setzen Maßstäbe für die
Menschheit. Das Alter wird zur Krankheit und den
Falten wird ein unbarmherziger Kampf angesagt. |
Heutzutage
wollen alle Männlein und Weiblein also wahnsinnig schön sein.
Dieses Mal liegt die
Betonung nicht auf dem Wort "schön" sondern auf "wahnsinnig".
Sind denn alle verrückt geworden? Chemisches
Gesichtspeeling, Botox, Lifting, Fettabsaugung - das
wird von vielen Menschen schon eingestuft wie essen
und trinken. |
Gibt es noch eine
Grenze? Fältchen oder gar Falten sind das
allerschlimmste und dann schlägt auch noch die
Schwerkraft zu. Warum das allerdings erst mit den
Jahren zutrifft ist mir ein Rätsel. Schweben wir
davor schwerelos im Raum herum? Ist Altern in Würde
überhaupt noch nicht mehr möglich? |
Doch Geld regiert die Welt und mit
Schönheitsmittelchen aller Art ist es sehr leicht zu
verdienen. Vor allem Botox ist ein tolles Geschäft,
denn
die Kunden kommen alle paar Monate von selbst wieder -
dann sind die Falten ja wieder
die Alten. Botox ist jedoch eines der stärksten Gifte, dass die Menschheit besitzt
- und daran denkt niemand. Oder will niemand daran
denken? Mit
zwei Kilo Botox könnte man angeblich die gesamte Menschheit ausrotten. Ob das stimmt?
Auf alle Fälle ist es nicht ungefährlich, denn es weiß heute noch kein Arzt was Botox im Laufe der Jahre mit den Menschen, die sich dieses Mittel
jahrelang spritzen lassen, anrichtet. |
Wollen
die Menschen die Schönheit an die erste Stelle ihres Lebenszieles setzen
wirklich nur schön sein - oder suchen sie im Grunde genommen nur ihr
ein bisschen Glück? Tragen ein erzwungenes Reklamelächelns, eine starres
Gesicht, das keine Regung mehr zeigen kann, Babypopohaut, Monsterbusen zum Glück
bei? Kann eine neue, vom Chirurgen gestylte neue Hülle irgendetwas im Inneren
eines Menschen verändern?
Wenn der Wahnsinn so weitergeht werden zukünftige
Archäologen wohl nur mehr komisch verstümmelte Skelette und Silikonkissen in den
Gräbern finden. |
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3
de marzo 2010 |
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Mittwoch
- miércoles |
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Icod de los Vinos |
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wechselnd bewölkt und leicht
windig |
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13° temperatura
mínima |
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20 ° temperatura
máximo |
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Lob
ist wie eine Feder. |
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Von Zeit zu Zeit ein Lob,
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und Menschen bekommen Flügel. |
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Phil Bosmans |
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Heute
vor zweiundzwanzig Jahren war Vollmond und ein kleiner Mann
hatte es ganz eilig auf die Welt zu kommen. Er hat
damals schon ganz genau gewusst, wann er was will -
und das möglichst sofort.
Eilig hat er es heute noch und was er will, weiß er
auch ganz genau! |
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Der
Geburtstagsreigen in unserer Familie hat mit dem heutigen Tag begonnen - und wie
könnte es anders sein - den Startschuss setzt das jüngste Mitglied.
Julian, alles, alles Gute zum Purzeltag! Bleib so
wie du bist! |
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Eine
Sachertorte kann ich dir leider nicht schicken, deshalb muss für heute diese
Torte aus Blumen reichen. Aber auf deinen Geburtstag stoßen wir in ein paar
Wochen an! Ich bin mir sicher, du feierst deinen Geburtstag auch ohne uns ganz
schön - wir hören uns noch! |
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2
de marzo 2010 |
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Dienstag -
martes |
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Icod de los Vinos |
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wechselnd bewölkt und leicht
windig |
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13° temperatura
mínima |
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20 ° temperatura
máximo |
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Faulheit ist, |
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wenn jemand mit dem
Cocktailbecher in der Hand auf das nächste
Erdbeben wartet. |
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Danny Kaye |
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Nach dem
ausgiebigen Regen in der Nacht haben sich die Wolken schon
wieder verzogen, die Sonne scheint und schickt warme
Strahlen zu uns herunter.
Der Wind ist dagegen ziemlich kühl, - genau gesagt
kalt - er riecht ein bisschen nach Schnee. |
Das
passiert mir zwar nicht oft, aber ich habe keine
Ahnung, was ich euch heute erzählen könnte.
Es war einfach ein stinknormaler Tag. Ganz ohne
besondere Vorkommnisse. Jonais hat zwei Säulen weiß
verputzt und andere Kleinigkeiten erledigt, wir
waren am Vormittag beim Zahnarzt und am Nachmittag
hat Georg mit den Vorbereitungen für die Pflasterung
des ersten Innenhofes begonnen. |
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Wer den
falschen Weg zum Glück wählt, |
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kommt auch mit doppelter Anstrengung
nicht ans Ziel. |
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mit freundlicher Genehmigung vom Verlag |
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www.oups.com |
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Für Rauchen unter 16 bekommt man
eine Verwarnung. Für Unangeschnalltes Fahren eine Geldstrafe. Für Mord ein paar
Jahre. Bei Verstoß gegen das Betäubungsmittelgesetz eine minimale
Gefängnisstrafe. Doch wenn man ein Kind vergewaltigt, nur eine sinnlose
Therapie?? |
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Diesen
Spruch habe ich heute irgendwo gelesen und er müsste uns alle eigentlich
ziemlich kleinlaut machen. Warum? Weil niemand sonderlich viel unternimmt, um
etwas an diesen Tatsachen zu ändern ... |
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1 de marzo 2010 |
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Montag
- lunes |
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Icod de los Vinos |
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sonnig und warm |
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13° temperatura
mínima |
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21 ° temperatura
máximo |
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Ihr
lacht über mich, weil ich anders bin. |
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Ich lache über euch, weil ihr
alle gleich seid. |
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Kurt Cobain |
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Im
nachhinein hat der Sturm von vorgestern Nacht sogar
einen Namen bekommen - das Sturmtief Xynthia
muss nun die Verantwortung für die Orkanböen
übernehmen. Mir soll's recht sein, der Sturm hat
jedoch auch ohne irgend einem Namen ein gewisse
Persönlichkeit entfaltet. Mir wird er in Erinnerung
bleiben, denn er hat einige meiner Lieblingspflanzen
dahingerafft. Das werde ich ihm nie verzeihen!
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Es war
einmal ein stolzer Kran - bis der Sturm namens Xynthia kam.
Jetzt fungiert er wohl eher als bunte Dekoration für
einen halbfertigen Neubau in Santa Catalina. Der
Wind als Dekorateur ist einmal was Neues. |
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En el barrio de Santa Catalina,
los vecinos de la calle El Roque y la avenida 25 de
Noviembre, pasaron una noche difícil de olvidar, el
motivo, la grúa de un edificio que se construye en
este lugar. |
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Wir
haben dieses rote Kuddelmuddel von der Hauptstrasse
aus gesehen und wie der normale Mensch so reagiert,
wollten wir uns das Desaster von der Nähe ansehen.
Wir müssen uns allerdings nicht als die einzigen
Schaulustigen outen.
Im Grunde genommen hätte der Besitzer dieses
ehemaligen Krans Eintritt verlangen können. |
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Auf dieser Strasse fährt
normalerweise so gut wie kein Auto, aber gestern
Nachmittag hätte man fast ein lukratives Drive In
betreiben können. Es ist schon irgendwie
erschreckend, wenn man diese verdrehte
Stahlkonstruktion näher betrachtet. Die roten Teile
könnten auch aus Gummi gewesen sein. Der Wind hat
sie mit einer gewissen Leichtigkeit verbogen,
verknüpft und außer Funktion gesetzt. |
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Die
Natur stellt im Endeffekt ihre eigenen Regeln auf -
der Mensch kann diesen Regeln so gut wie nichts
entgegen setzen. Zur rechten Zeit am richtigen Ort
oder eben umgekehrt. Wer weiß das schon. Ich habe
gestern Bananenplantagen gesehen, auf denen die
Bananenstauden wie mit einem Zirkel vorgezeichnet am
Boden gelegen sind. Ein paar hundert Meter daneben
waren zwar die Blätter der Bananenstauden zerfranst
doch die Stauden selbst sind aufrecht und unverletzt
auf ihren Platz gestanden. |
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Das Leben
ist viel zu wertvoll um sich zu ärgern. |
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mit freundlicher Genehmigung vom Verlag |
|
www.oups.com |
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Ärgern
ist auf keinen Fall sinnvoll, auch wenn ich heute
noch einige Sturmopfer entweder beerdigen oder
abschneiden musste. Es hätte schlimmer kommen
können.
That's life. |
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16. bis 28. Februar
2010 |
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