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16 Jänner
2010 |
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15
de enero 2010 |
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Freitag
- viernes |
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Icod de los Vinos |
| strahlend schön |
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15 ° temperatura
mínima |
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21 ° temperatura
máximo |
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Wer
sich zu wichtig |
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für kleine Arbeiten hält, |
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ist oft zu klein für wichtige
Arbeiten. |
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Jacques Tati |
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Noch ist
es ein bisschen bewölkt, poco nublado, aber
die morgendlichen Wolken verziehen sich bereits.
Es soll ein warmer Tag
werden - und am Wochenende erwartet uns Traumwetter
mit sommerlich warmen Temperaturen! Der nächste
Calima befindet sich bereits auf der Reise von
Afrika zu den Kanarischen Inseln. |
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So, die
Arbeitswoche hat sich mit einem wunderschönen
Sommertag verabschiedet. Diese Woche sind zwar keine
Wunder geschehen, trotzdem sind viele Kleinigkeiten
fertig gemacht worden. Man möchte gar nicht glauben,
wie viel Zeit für die sogenannten winzigen
Kleinigkeiten drauf geht. |
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Die
erste Haustüre, la puerta de la casa, für
eines der drei neuen Häuser ist fertig.
Domingo ist stolz wie ein neuer Schilling - und er
hat auch allen Grund dazu. Er hat den alten Stil für
solche Türen perfekt hinbekommen. Jetzt fehlt nur
noch der grüne Anstrich des Meisterwerks, dann ist
wieder ein Abschnitt geschafft.
Eine Arbeit für nächste Woche - morgen steht für uns
beide unter anderem Gartendienst auf Liste. |
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Haiti
liegt in Schutt und Asche und der Präsident steht
vor seinem zerstörten Palast und fragt weinerlich,
wo er schlafen soll. Hat der gute Mann sonst keine
Sorgen? "Verzweiflung herrscht in Haiti auch drei
Tage nach der Erdbebenkatastrophe. Da die
internationale Hilfe bisher kaum das Land erreicht
hat, wird die Stimmung unter den Überlebenden laut
Augenzeugen immer wütender und ungeduldiger. |
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Wasser und Strom sind so gut wie
nicht vorhanden, es gibt kaum Lebensmittel. Bei der
Suche nach Überlebenden läuft die Zeit davon.
Weiterhin wird meist mit den bloßen Händen nach
Verschütteten gegraben. Leichenberge türmen sich auf
den Straßen. Die Gefahr von Seuchen wächst." lautet
die heutige Meldung des ORF. "Aus Wut über die
ausbleibende Hilfe errichteten einige Menschen
Augenzeugen zufolge Straßensperren mit den Leichen
der Opfer." heißt es weiter. |
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Der
Fotograf Shaul Schwarz vom Magazin "Time" sagte am
Donnerstag zur Nachrichtenagentur Reuters: "Sie
haben angefangen, die Straßen mit Leichen zu
blockieren." Er habe in Port-au-Prince mindestens an
zwei Stellen Barrikaden aus Toten und Steinen
gesehen. "Es wird langsam hässlich da draußen",
sagte Schwarz. "Die Leute haben es satt, dass ihnen
nicht geholfen wird." |
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| © Reuters/STR |
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Als ob es in Haiti noch nicht genug
Elend und Leid gegeben hätte, bebte am Dienstag auf der Karibikinsel die Erde so
verheerend wie das letzte Mal vor zweihundert Jahren. Wahrscheinlich sind mehr
als fünfzigtausend Menschen tot. Ein Armenhaus - von der Welt vergessen und von
einer Katastrophe nach der anderen heimgesucht. |
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Durch das Erdbeben wurde auch die
ganze Infrastruktur zerstört, es gibt fast keine Ansprechpartner für die Helfer.
Zur Zeit soll ein Großteil der internationalen Helfer am Flughafen der
Hauptstadt festsitzen. Der Luftraum über Haiti ist auf Grund der vielen
Hilfslieferungen total überfüllt. "Hilfe trifft ein, aber sie kann nicht
verteilt werden", sagte einer von ihnen. Da kann man nur hoffen, dass sich die
Lage bald wenigstens ein bisschen bessert. |
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14
de enero 2010 |
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Donnerstag
- jueves |
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Icod de los Vinos |
| leicht bewölkt |
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15 ° temperatura
mínima |
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19 ° temperatura
máximo |
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Weil
Denken die schwerste Arbeit ist, die es gibt, |
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beschäftigen sich auch nur
wenige damit. |
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Henry Ford |
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Warm und
trocken, also das perfekte Wetter für meine
Pflanzenkosmetik.
Heute ist wieder einmal die große Gartenschere dran,
die meisten Bougainvilleas brauchen einen
anständigen Schnitt! |
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Wir
haben nicht umgesattelt, es wird weiter gebaut, doch
bei dieser Arbeit wirkt Jonay fast wie ein
Schönheitschirurg.
Das schaut aber nur so
aus, er bürstet nur ganz hingebungsvoll, fast
zärtlich den noch feuchten Mörtel zwischen den
Steinen in Form. Die Oberfläche soll im Endeffekt
nämlich den Flair von einer alten Mauer ausstrahlen.
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Die Mauer neben der Hauptstiege ist
fast fertig. Jetzt wird noch der Regenkanal
verkleidet und verschönert. Dann ist in einigen
Tagen wieder ein kleines Stück der Anlage fertig. |
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13
de enero 2010 |
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Mittwoch
- miércoles |
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Icod de los Vinos |
| sonnig und ein paar Wolken |
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11 ° temperatura
mínima |
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21 ° temperatura
máximo |
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Ich
glaube, ein Mann will von einer Frau das gleiche
wie eine Frau von einem Mann: Respekt. |
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Clint Eastwood |
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Wie ist das Wetter heute? Blauer
Himmel, ein paar Wolken weit draußen über dem Meer
beleben das Himmelsbild und die ersten vorwitzigen
Sonnenstrahlen, die über den Hügel scheinen wärmen
die kühle Morgenluft angenehm auf. |
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Wer ist
denn das? Darf ich vorstellen, das ist die
Zugmaschine für den Pflug unseres Nachbarn. Er parkt
seinen freundlichen Esel, un burro, von Zeit
zu Zeit, de tiempo en tiempo, auf einem Weg
auf unserer Finca. Dort steht er dann friedlich,
schaut gelangweilt durch die Gegend und wartet
geduldig aufs nach Hause traben. Wenn er großzügig
ist, hinterlässt er uns noch kostenlos frischen
Dünger. Garantiert biologisch. |
Um noch einmal auf das Thema von
gestern zurück zu kommen.
Pollo y gallina - worin liegt der
Unterschied? La Gallina ist die Henne, ein
Huhn oder ein Angsthase, pollo o pollo asado,
Hähnchen oder Brathähnchen, bezeichnet das Hendl am
Teller.
Es besteht im
spanischen Sprachgebrauch also - oft aber nicht
immer - ein Unterschied zwischen Leben und Tod.
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Das trifft nicht aber nicht nur aufs
liebe Federvieh zu. Auf die Schnelle fallen mir
noch die Fische ein. Man fühlt sich
zwar wie ein Fisch, el pez, im Wasser,
estar como el pez en el agua, doch liegt die
Köstlichkeit einmal gebraten in der Pfanne, spricht
man von un pescado, und im Stall steht nicht
der Schweinebraten das Schwein,
el cerdo, sondern das Schwein, el cochino. |
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Im Gegensatz zu unseren
Eierproduzenten schnattern Gans und Gänserich, la
oca y el gansarón, auf der Wiese und als
Weihnachtsbraten kauft man einfach einen
Gänsebraten, un asado de ganso. |
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Auf der grünen Weide steht das Rind,
un vacuno, also die Kuh, la vaca, der
Stier, el toro, oder der Ochse, un buye,
oder das kleine Kalb, el tenero - gebraten
und gekocht wird allerdings Fleisch, la carne.
In der Fleischhauerei, en la carnicería,
wird Rindfleisch, la carne de vaca, oder
Kalbfleisch, la carne de ternera, verkauft.
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Mehr Geschichten über den tierischen
Lebensmittelhandel erzähle ich euch heute nicht
mehr. Mein Magen knurrt bis jetzt noch ganz vornehm
vor sich hin - doch langsam aber sicher werde ich
mich an den Herd begeben - ich habe Hunger! Es ist
fast sechs Uhr abends und ich wundere mich, dass
mein Göttergatte noch kein Hungergefühl verspürt.
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Die Mischmaschine singt ihr
vertrautes Lied, das Glockenspiel, el carillón,
von Santa Bárbara spielt zur Zeit den
Hochzeitsmarsch und das Auto von Jonay steht
ebenfalls noch wie aufgeklebt an der gleichen Stelle
wie heute früh. Die Arbeiter von unserem Nachbarn
haben ihre Zelte allerdings schon abgebrochen.
Georg hat wieder einmal die Zeit übersehen - und
alle müssen mitziehen. |
So, mein
österreichisches Wertkartenhandy ist dank der Hilfe
von Julian wieder aufgeladen.
Was mach Madame mit einem österreichischen
Mobiltelefon auf den Kanaren? Das ist doch ziemlich
abgehoben, oder? Ist es nicht, denn wofür ich es
brauche, ist es am kostengünstigsten - und wenn wir
nach Österreich entfliegen, haben wir ebenfalls ein
günstiges, elektronisches Empfangsteil mit immer
gleichbleibender Rufnummer.
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Hier auf der Insel verwende ich es eigentlich nur als Funkempfänger. Wenn Georg
und ich auf verschieden gelagerten Wegen irgendwo unterwegs sind, ist es ein
perfektes Ortungsgerät - ohne Grundgebühr und andere Nebenkosten. Ich möchte es nicht missen, denn ich
bin nicht bereit, für ein Telefon, das ich gar nicht brauche,
irgendetwas monatlich zu bezahlen.
Mit unseren Kindern telefonieren wir sowieso
nur übers Internet - Skype sei Dank! |
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Das waren die tagesaktuellen Meldungen für heute.
Morgen gibt es zur Abwechslung wieder einmal einen
Baustellenbericht. Gute Nacht! |
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12
de enero 2010 |
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Dienstag
- martes |
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Icod de los Vinos |
| leicht bewölkt |
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10 ° temperatura
mínima |
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20 ° temperatura
máximo |
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Es
ist besser, |
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sich mit zuverlässigen
Feinden zu umgeben, |
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als mit unzuverlässigen
Freunden |
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John Steinbeck |
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Trocken,
kühl und Sonnenschein.
Laut Vorhersage soll diese Wetterlage auch bis zum
Wochenende anhalten. Georg hat am Vormittag seine
Sünden beim Zahnarzt, en la dentista, abbüßen müssen und ich konnte
mit einem dünnen T-Shirt auf neuerlichen
Erkundungsgang in Los Silos gehen. |
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P. S.: Georg kann überhaupt keine Schandtaten begangen haben,
denn so zart und gleichzeitig perfekt wie dieser Zahnarzt arbeitet, ist das
vollkommen ausgeschlossen! Das Ergebnis der feinen Arbeit kann sich auf jeden
Fall sehen lassen, es ist einfach perfekt, perfecto! |
Findet
man in eurem Kühlschrank, en la nevera, eigentlich Eier von glücklichen Hühnern,
huevos de feliz galinas? Nein?
Es ist aber schon jedem klar, dass er ist, was er
isst? So sagt man halt. Aber wieder zurück zu den glücklichen Hühnern, bzw. zu
den Eiern von ihnen. Falls ihr sicher sein wollt, was wirklich in eurem
Kühlschrank auf den Verbrauch wartet, müsst ihr schon den Stempel auf den zarten
Schalen mit der Lupe entziffern. |
In Österreich ist seit 1.1.2009
die konventionelle Käfighaltung von Legehennen gesetzlich verboten. Im
restlichen EU-Raum tritt diese Maßnahme aber erst ab 2012 in Kraft. Österreich
ist also wieder einmal vorgeprescht.
Oberflächlich wie immer, denn den Konsumenten hat
diese Bestimmung nicht viel gebracht, den Produzenten wurde mit dieser
Bestimmung allerdings vorzeitig der Hals umgedreht. Macht aber nix, denn die
Alpenrepublik ist dafür sowieso bekannt. Bis heute werden aus diesem Grund
weiterhin Eier aus Käfighaltung in den Geschäften verkauft. Sie kommen halt aus
anderen Ländern, denn Österreich selbst hat viel zu wenige davon. |
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Seit dem denkwürdigen Jahr 2004 muss jedes einzelne
Ei in Europa gekennzeichnet werden - egal ob es
offen oder verpackt verkauft wird. Was diese
Vorschrift bringt steht allerdings in den Sternen
und nicht auf dem Misthaufen. |
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Es gibt auch Hähne, die glauben, dass die
Sonne nur deshalb aufgeht, weil sie um zwei Uhr in der Nacht ihre kräftige
Stimme erheben und den Mond ankrähen. Dem ist aber nicht so. Die Nummern, die die Obrigkeit zur
Identifizierung der kleinen, ovalen Produkte des Federviehs festgelegt hat, sind
zwar absolut rechtskräftig doch was ändern sie am
Angebot? |
| 0 bedeutet aus biologischem Landbau, |
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1 aus Freilandhaltung, |
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2 aus Bodenhaltung, |
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3 aus Käfighaltung |
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Auch wenn die konventionelle
Käfighaltung bald wirklich Geschichte sein sollte, bedeutet es noch immer nicht, dass es
allen Hühnern gut gehen wird. Zwischen Bodenhaltung und tierwürdiger Haltung
liegen immer noch Welten - und viele Bodenbakterien! Bio ist nicht das Gelbe vom
Ei! Die Pharmaindustrie dürfte dazu auch noch einiges zu sagen haben ... |
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Handelt es sich bei diesem Hahn,
un gallo, um einen freilaufenden Hühnervogel, las gallinas criadas en el
campo?
Ist schon klar,
claro, Eier legt er natürlich keine, aber als Beispiel für ein biologisch
artgerechtes Hühnerleben ist er allemal gut, oder? Im Prinzip schon, denn
eingesperrt ist er ja nicht. Aber wenn man ganz genau hinschaut, beschränkt sich
sein zu belaufendes Terrain auf einen kleinen Rundkurs. Er wird also kurz
gehalten - oder wie sagt man da ganz genau? Jemanden an der kurzen
Leine halten? ¡Lleven los perros pollos atados, por favor!
Er kann zwar die frische Luft genießen und ein wenig in der Erde scharren,
doch das ist auch schon alles. |
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Da
lachen wahrscheinlich sogar die Hühner, esto es ridículo!
Ob dieses Exemplar ebenfalls noch zur Art
des normalen Hühnervolkes zu zählen ist? So einen kuriosen Vogel habe ich noch
nie gesehen. |
Irgendwie wirkt das Gefieder
fast wie ein Wintermantel mit einem braunen Fellkragen. Aus der Nähe erkennt man
allerdings ein ziemlich zerzaustes Federkleid. Das lustige Huhn hat sich aber
nicht bei Karl Lagerfeld eingekleidet.
Das modische Designerstück ist ihm sozusagen ins Ei
gelegt worden. Es handelt sich bei diesem witzigen Vogel nämlich um ein
Seidenhuhn. Angeblich soll sie Marco Polo nach einer Reise in die Mongolei und
nach China 1292 das erste Mal beschrieben haben. |
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In anderen alten Aufzeichnungen von 1793
wird
das Seidenhuhn als Sensation auf Jahrmärkten in Holland, Deutschland und
Burgund beschrieben. Damals haben fahrende Schausteller Seidenhühner als Kreuzung zwischen
Huhn und Kaninchen auf den Jahrmärkten vorgeführt und damit ihr Geld verdient.
Ob die Besucher das geglaubt haben? |
Ich muss sagen, wenn ich mir diesen
Vogel anschaue - und damit die Puppengeschichte verbinde, kann ich mir das
vorstellen. Es wird Zeit, dass ich mich wieder mehr auf meine eigentliche
Aufgabe besinne. Wie ich jetzt darauf komme? Es gibt keine faszinierende
Geschichte, als die der Puppen, Teddies - und der Spielzeugindustrie. Ihr
glaubt das nicht?
Ich werde es euch beweisen! |
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11
de enero 2010 |
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Montag
- lunes |
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Icod de los Vinos |
| leicht bewölkt |
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9 ° temperatura
mínima |
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18 ° temperatura
máximo |
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Es
gibt mehr Leute, die kapitulieren, |
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als solche, die scheitern. |
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Henry Ford |
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Blauer
und wolkenloser Himmel begrüßt mich heute Früh.
Es ist in den
Morgenstunden zwar ziemlich frisch, aber wenn ich
daran denke, dass Mallorca sich in ein weißes "Winterwonderland"
verwandelt hat, bin ich ganz still und leise - und
sehr zufrieden. |
Mit frostigen Temperaturen und
Schneestürmen, los temporales de nieve, hat das Tief mit dem netten Namen
Daisy ganz Europa heimgesucht. Schnee auf Mallorca, starker Regen auf Ibiza und
Überschwemmungen in Südspanien. Auf Mallorca ist Schnee im Winter ja nicht sehr
ungewöhnlich, doch dieses Mal sank die Schneefallgrenze im Südwesten der Insel
auf vierhundert Metern. Der Norden von Spanien kann das allerdings noch
überbieten, denn im Baskenland, genau gesagt bei San Sebastian war sogar der
Strand mit weißem Schnee bedeckt. Die Kanarischen Inseln wurden vom schlechten
Wetter verschont.
Dieses Wochenende hat der Wettergott die Inseln des
ewigen Frühlings zum Glück vergessen! |
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Ich habe
mich heute zwar den ganzen Tag mit Unkraut, sprich Sauerklee, beschäftigt, doch
es tut sich auch viel schönes in der Botanik. Die Geranien stehen seit zwei
Wochen in voller Blüte und die zartesten Blüten sind wohl diese hellrosa
Blütenköpfe. |
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Die
kanarische Küche ist relativ abwechslungsreich und teilt sich in die bäuerlich
ländliche und in die mediterran beeinflusste Küche auf. Grundsätzlich wird viel
frisches Gemüse verwendet und eines davon ist in den Wintermonaten der
schmackhafte, kanarischer Kohl, la col. Auf Teneriffa sieht man ihn
häufig an den Rändern der kleinen Felder in geraden und langen Reihen wachsen.
Bei uns auf der Finca wächst er auf einem Hügel frisch und fröhlich vor sich
hin.
Gepflanzt haben ihn wohl die Vögel oder der Wind -
ich bin es nachweislich nicht gewesen. |
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Man
nehme einen leeren Zementsack, ein Feuerzeug und ein Stück Abflussrohr. Mit dem
Feuerzeug heizt man gekonnt den Papiersack an und modelliert dann schnell und
kreativ mit geschickten Bewegungen das Rohrstück aus Kunststoff - fertig ist ein
fantasievoll gestalteter Putzdeckel made à la canariensis! |
Canarios lieben solche Kunstwerke! Vor allem wenn man dafür einen
mit Plastik ausgekleideten Zementsack anheizen kann. Hauptsache es raucht und
stinkt. Woraus oder worin das Vergnügen besteht oder welche Gründe es dafür
gibt, habe ich bis heute noch nicht heraus finden können.
¡De verdad! Es
ist halt so, esto es así. |
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10
de enero 2010 |
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Sonntag -
domingo |
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Icod de los Vinos |
| bewölkt undregnerisch |
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10 ° temperatura
mínima |
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18 ° temperatura
máximo |
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Dieselben
Naturkräfte, die uns ermöglichen, |
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zu den Sternen zu
fliegen, |
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versetzen uns auch in die
Lage, |
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unseren Stern zu vernichten. |
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Wernher von Braun |
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Diese
skurrile Wolke über unserem Hausberg hat es uns ja
gestern schon mitgeteilt - es kommt Regen! Die
Ränder der weißen Scheibe waren dieses Mal zwar
nicht so scharf und klar wie sie eigentlich sein
sollten, doch ich war mir trotzdem ziemlich sicher,
dass die Wolke recht hat. |
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Und so
war es auch! Ein regnerischer Tag durch und durch -
und wir haben beschlossen einmal einfach gar nix zu
machen. Gemütlich frühstücken, reden, zwischendurch
das unvermeidliche schmutzige Geschirr abwaschen,
ein paar Kartöffelchen kochen, ein wärmendes Feuer
machen, zarte Calamares auf die Glut legen und
danach den Tag mit einem guten Glas Wein
verabschieden.
Für den morgigen
Arbeitstag ist wieder schönes Wetter vorher gesagt -
der Wettergott denkt eben doch an uns. |
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9 de enero 2010 |
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Samstag
- sábado |
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Icod de los Vinos |
| ziemlich bewölkt |
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9 ° temperatura
mínima |
|
18 ° temperatura
máximo |
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Ohne
Winter wäre der Frühling nur halb so schön. |
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Walter Ludin |
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Bin ich
froh, dass wir keinen Schnee schaufeln müssen.
Vor allem, weil es
heute Nacht wirklich empfindlich abgekühlt ist. Wir
müssen uns hier keine Sorgen über Schnee oder
Glatteis machen - uns reichen diese wohltemperierten
Grade auch zum Jammern. Aber dafür sind Gespräche
übers Wetter immer gut. Entweder ist es zu kalt oder
zu warm, zu trocken oder es regnet zu viel. Egal -
wie auch immer, wenn sich der Mensch nichts mehr zur
erzählen hat - redet er übers Wetter. Das ist immer
ein dankbares und unerschöpfliches Thema. |
Auch
wenn ich mich über unser wachwütiges Unkraut aufrege
- ich bin ehrlich gesagt eher beim Unkraut als beim
Schnee zu Hause.
Auch wenn mir diese speziellen Kräuter manchmal über
den Kopf wachsen. Ist schon klar - einige von euch
lächeln jetzt milde über meine Aussage. Aber ihr
dürft eines nicht vergessen - ich rede nicht von
einem Vorgarten eines Reihenhauses, ich beziehe
meine Aussagen auch nicht auf einen großen Garten,
der zum überwiegenden Teil aus pflegeleichtem Rasen
besteht - ich rede effektiv von einer Vegetation,
die sich auf einem ganzen Hektar verteilt.
In dieser Dimension erklärt man das Unkraut dann
wirklich zum ungeliebten Kraut! Von der uneingeschränkten Liebe
zu einem Kräutlein, dass vielleicht doch für
irgendein Leiden nützlich sein könnte bin ich weit
entfernt. |
Im Moment habe ich den Kampf gegen
Unmengen von Sauerklee aufgenommen - und den fressen
nicht einmal die Kaninchen!
Möchte noch irgend jemand etwas dazu sagen? Meine
Hände könnten euch Geschichten für die
Abendunterhaltung erzählen. Einen Ring stecke ich
mir schon seit ein, zwei Jahren nicht mehr auf einen meiner
schönen, schlanken Finger. Warum sollte man Blicke
auf demolierte Hände lenken? Das macht wirklich
keinen Sinn, oder? |
Ein
bisschen mehr als die erste Woche im neuen Jahrzehnt
ist bereits vergangen und ich kann nicht einmal
meine guten Vorsätze fürs Neue Jahr brechen.
Ich habe mir wieder einmal keine vorgenommen! Warum?
Weil ich sie spätestens heute oder irgendwann in den
letzten Tagen sowieso gebrochen hätte! |
Ich wüsste aber nicht einmal, was ich
mir vornehmen hätte können. Die Dinge, die ich mir wünsche, werden viel zu sehr
von außen bestimmt. Mit mir selbst bin ich, vor allem im vergangenen Jahr,
ziemlich gut ins Reine gekommen. Wünsche oder Vorsätze existieren in dieser
Kategorie eigentlich nicht mehr.
Verbesserungsvorschläge vielleicht. Doch die sind
nicht so wichtig. Auf eines freue ich mich allerdings wirklich. Im Kapitel
Vorsätze kann man diesen Punkt leider nicht unterbringen. Ich freue mich darauf,
wenn wir endlich wieder das machen können, wofür wir gearbeitet haben, wenn wir
unser gestecktes Ziel erreichen!
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8
de enero 2010 |
|
Freitag
-
viernes |
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|
Icod de los Vinos |
| ziemlich bewölkt |
|
12 ° temperatura
mínima |
|
18 ° temperatura
máximo |
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Wir
leben in einer Zeit vollkommener Mittel und
verworrener Ziele. |
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Albert Einstein |
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Der
Regen in der Nacht hat die Luft empfindlich
abgekühlt. Normalerweise wärmt die Sonne spätestens
um zehn Uhr die Umgebung auf eine durchaus
sommerliche, angenehme Temperatur. Dem war heute
leider nicht so - es ist den ganzen Tag über relativ
kühl und feucht geblieben.
Macht aber nix - wir
sind ja stolze Besitzer eines gut funktionierenden
Schwedenofens. |
Unser
Nachbar nervt! Er betätigt sich heute den ganzen Tag
als perfekter Lärmproduzent. Seit sieben Uhr in der
Früh dröhnt der Schremmhammer. Zuerst auf seiner
Baustelle und dann mehr oder weniger direkt vor
unserer Haustüre. Auf einem unserer zukünftigen
Parkplätze lagern nämlich seine Steine und von Zeit
zu Zeit zerkleinert sein Baumeister eben die Steine
zur gewünschten Größe. Meistens stört es mich nicht,
denn ich bin irgendwo auf unserem Gelände unterwegs,
aber so wie heute, wenn ich an meinem Schreibtisch
sitze, könnte ich ihn erwürgen.
Keine Angst, er bleibt schon am Leben, denn
eigentlich ist er schon in Ordnung. |
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Gestern oder vorgestern habe ich die
ersten, vorwitzigen Mandelblüten entdeckt und heute kann ich euch diese schönen
Bilder zeigen. Bei diesen Blütenständen handelt es sich allerdings nicht um
Mandelblüten, sondern um die zarten und süßlich duftenden Blütenstände der
japanischen Mispel, el níspero. |
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Ursprünglich war die japanische
Mispel in China und Japan beheimatet und wurde in Asien mehrere tausend Jahre
als Zierbaum kultiviert. Erst vor ungefähr zweihundert Jahren hat sie den Weg zu
uns gefunden und vor allem im Mittelmeerraum und in Spanien begann man die
Frucht verstärkt anzubauen. |
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Bis zur Ernte dauert es allerdings
noch einige Wochen. Die ersten Früchte sind erst Mitte März bis Anfang April
reif und dann kommen sie frisch geerntet direkt in den Mund - oder auf den
Tisch. Gar so haltbar sind die schmackhaften Früchte nämlich nicht. |
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7 de enero 2010 |
|
Donnerstag
- jueves |
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Icod de los Vinos |
| sonnig und warm |
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13 ° temperatura
mínima |
|
19 ° temperatura
máximo |
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Für
verlorenes Vertrauen gibt es kein Fundbüro. |
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|
Ernst Ferstl |
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Regentropfen und ein farbenprächtiger
Regenbogen - so vielversprechend beginnt der neue
Tag. Tagsüber war nichts besonderes los, ein ganz
normaler Arbeitstag - ohne Höhen und Tiefen. |
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Geendet
hat der Tag ebenfalls sehr schön. Wir waren bei
einem Bekannten zu einem kleinen Hauskonzert
eingeladen. Also sind wir in den Abendstunden nach
Puerto de la Cruz gefahren und haben uns überraschen
lassen.
Begonnen hat der Abend mit einem gemütlichen und
zwanglosen Essen, das Rüdiger selbst gekocht hat.
Hut ab vor dem Koch, es hat wunderbar geschmeckt!
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Musikalisch ist es dann mit einem klassischen Teil
weiter gegangen. Eine junge, französische Geigerin
mit ihrer alten Geige und eine spanische Pianistin
haben Klassik auf ihre ganz eigene Art dargeboten.
Die Namen der beiden habe ich leider vergessen, aber
die Geigerin spielt auch im Orchester des
Auditoriums von Teneriffa und lebt schon einige
Jahre auf der Insel. Mit ihrem Bogen hat sie die
Saiten des Instruments beeindruckend zum Klingen
gebracht. Oft hatte ich den Eindruck, dass zwei
Violinen gleichzeitig ihre Töne in den Raum
schicken. Die Musikerin war selbst Musik, sie hat
mit den Melodien und Tönen mit gelebt und nicht nur
Noten vom Blatt gespielt. |
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Jazz war das Thema und die Musik des zweite Teil des
Abends. Gespielt und gesungen hat unser Freund
Gerald am Piano und sein Vater, der ihn
hauptsächlich mit dem Saxophon begleitet hat. Ich
habe die beiden heute das erste Mal spielen und
singen gehört und ich muss sagen, es hat mir richtig
gut gefallen! Es war ein schöner, stimmungsvoller
Abend.
Was gibt es Schöneres als in einer heimeligen
Umgebung gleichzeitig ein Musikerlebnis genießen zu
können und auch noch ein paar nette, sympathische
Menschen kennen zu lernen?
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6
de enero 2010 |
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Mittwoch
- miércoles |
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Reyes Magos - Dreikönigstag |
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Icod de los Vinos |
| leicht bewölkt |
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13 ° temperatura
mínima |
|
21 ° temperatura
máximo |
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Das
Publikum beklatscht ein Feuerwerk, |
|
aber keinen Sonnenaufgang! |
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Friedrich Hebbel |
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|
| w |
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Ein
perfekter Feiertag - blauer Himmel, Sonnenschein und
einige, wirklich unbedeutende Wölkchen am Himmel.
Während wir gemütlich frühstücken begeben sich
unsere Freunde schon in die Hand der Lüfte. Es wird
nicht lange dauern, dann werden wir uns fragen, ob
sie schon in Venedig gelandet sind. Gestern
Nachmittag haben wir noch gemeinsam in kulinarischen
Wolken geschwebt ... |
Die
Heiligen Drei Könige, Los Reyes Magos de Oriente, auf
unserer kleinen Insel im Atlantik und die so
genanten "Heiligen Drei Könige", besser gesagt die
Sternsinger von Österreich unterscheiden sich
gravierend.
Die einen geben und die anderen nehmen! |
Ich sage dass jetzt einmal ganz
frisch und frei von der Leber weg. In unserer Umgebung freut sich jede
Frau und jeder Mann auf die drei mystischen Könige aus dem Morgenland. Außer
Jonay! Der junge Mann ist zwar ein
Weihnachtsliebhaber, doch die drei Könige mag er
nicht - die kommen ihm zu teuer. Kein Wunder, wenn
man daran denkt, wie viel Geld in unsinnige
Geschenke gesteckt wird. Doch in dieser besonderen
Nacht sollte man das Geschehen eben ein bisschen als
Märchen betrachten und da gelten andere Regeln. Mit einem
kleinen Köder aus Wasser und Heu für die Kamele und Turron für die Hoheiten
bringen die drei Weisen aus der unbekannten Ferne den Kindern alles, was sie so
auf ihren Wunschzettel geschrieben haben.
Auch wenn die Bittbriefe in einen Postkasten
geworfen worden sind und als Adresse ab und zu Papa Noel gelautet hat. |
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Im kirchlichen Kalender ging es am 6. Januar allerdings
ursprünglich gar nicht um die Könige aus dem Morgenland. Der 6. Januar ist
Epiphaniastag, der Tag der "Erscheinung des Herrn" abgeleitet aus dem
griechischen Wort epiphaneia für Erscheinung. In den ersten christlichen
Jahrhunderten war er das Weihnachtsdatum im Osten, und auch im Westen blieb
Epiphanias als zweiter Höhepunkt der weihnachtlichen Festzeit erhalten. Die
Christen feiern an diesem Tag den Aufgang des Lichtes, das keinen Untergang
kennt, den Einzug des Gottkönigs in die Welt. |
Wenn bei uns zu Hause die "Sternsinger"
vor der Haustüre stehen, bleibt diese oft verschlossen. Warum? Erstens bringen sie weder Glück noch Segen, singen ist auch nicht mehr so im
Programm und meistens haben sie nicht einmal mehr die nötige Kreide in der
Tasche um die glückbringenden Zahlen über die Haustüre zu schreiben. "C+M+B -
Christus mansionem benedicat, Christus segne dieses Haus." Wahrscheinlich wissen
die verkleideten Kinder oft nicht einmal, was diese drei Buchstaben bedeuten.
Caspar, Melchior und Balthasar heißt es nämlich
nicht! Aber was soll's? Wen interessiert das heute noch? Wahrscheinlich
niemanden mehr, aber dann sollte man auch nicht unter diesem seligen Motto
gläubigen oder auch ungläubigen Menschen Geld aus der Tasche ziehen. |
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Sie wollen nur nehmen. Für
irgendwelche Hilfsaktionen weit, weit weg. Niemand kann kontrollieren, woher und
wohin die kleinen, schwer verdienten Euromünzen wandern. |
Meine eigene Münze ist nicht mehr
dabei. Die gebe ich lieber irgend jemanden persönlich in die Hand. Jemanden, der
wirklich einen Nutzen davon hat. Aber da sind wir schon wieder beim Thema der
Heiligen aus dem Morgenland. Alle Menschen, die ich hier auf der Insel kenne -
egal ob Kind oder Kegel - freuen sich auf die drei Geschenke bringenden Männer.
So wie es sich gehört.
Laut der Geschichte in der Bibel haben sie Geschenke
gebracht - und nicht abkassiert. Dabei bleibt es für mich, denn die Geschichte
um die drei geheimnisvollen Männer passt wahrscheinlich eher in ein Märchenbuch
als ins historische Archiv. |
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Caspar,
Melchior und
Balthasar - von den weisen Magiern,
die dem Kind im Stall von Bethlehem ihre Verehrung erwiesen haben, erzählt
allerdings nur Matthäus. Laut seiner Geschichte sollen sie einem neugeborenen
Kind Gold, Weihrauch und Myrrhe gebrach haben. Erst viel später wurde diese
Geschichte ausgeschmückt und die drei Sterndeuter wurden zu morgenländischen
Königen befördert. Im frühen Mittelalter wurde der 6. Januar dann zum Gedenktag
für die "Heiligen Drei Könige". Damit das Kind auch einen Namen hat, erhielten
die drei Männer die Namen Caspar, Melchior und Balthasar. Klingt doch nett,
oder? |
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Der Name Caspar stammt aus dem
Persischen und bedeutet soviel wie "Schatzmeister". Melchior kann man aus dem
Hebräischen ableiten und mit "König des Lichts" übersetzen. Balthasar
kommt
ebenfalls aus dem Hebräischen und bedeutet "Gott wird helfen" oder
"Gott schütze sein Leben". Es gibt auch eine Ableitung aus dem Altsyrischen, die
übersetzt wird mit "Gott schütze den König". Egal, was immer ihre Namen
bedeuten, sie sind als Schutzpatrone zuständig für das Wohl der Stadt Köln,
aller Reisenden - heute Touristen genannt - Pilger, Kürschner,
Spielkartenhersteller und sind Schutzschilder gegen Unwetter und Epilepsie. Ein
breites Spektrum, das die drei Männer heutzutage abdecken müssen, oder? |
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| @ Ayuntamiento de Icod de los Vinos |
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Als Kaiser Friedrich Barbarossa die bleichen Gebeine
der drei legendären Männer im Jahr 1164 aus Mailand nach Köln brachte, war das
angeblich ein kleiner Sieg im Streit zwischen Kaiser und Papst, zwischen
Nächstenliebe Kirche und weltlicher Macht. Daraus entwickelte sich
allerdings bald ein intensiver Kult, der sich im ganzen Heiligen Römischen Reich
verbreitete. Der Reliquienschrein, in dem sich die Überreste der Könige befinden
sollen, steht bis heute im Kölner Dom. Die drei Könige wurden zum Symbol der
Weltvölker - und einer von ihnen wurde einfach umgefärbt und hat seitdem eine
schwarze Hautfarbe.
Damit das Gleichgewicht stimmt. Der Mohr hat seine
Schuldigkeit getan erfüllt. |
Mich berühren solche Überlegungen und
Spekulationen nicht. Denn ob ein Mensch rot, gelb oder schwarz, gesund oder
krank, schön oder hässlich ist, interessiert mich nicht. Seine Einstellung und
vor allem sein Charakter muss für mich stimmig sein. Das soll nicht überheblich
und eitel klingen, aber ich glaube, jeder Mensch hat das Recht, sich mit
Menschen zu umgeben, mit denen er sich wohlfühlt.
Es hat keine Bedeutung woher jemand kommt - wichtig
ist, wohin jemand geht! |
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Mittlerweile
ist es Nacht geworden - und es regnet. Sanft aber beständig. Unsere Pflanzen
klatschen mit Sicherheit in die Wurzeln, denn in letzter Zeit haben wir sie mit
der Wasserversorgung ziemlich "im Regen stehen gelassen". |
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5 de enero 2010 |
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Dienstag
- martes |
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La Noche Mágica |
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Icod de los Vinos |
| leicht bewölkt |
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17 ° temperatura
mínima |
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22 ° temperatura
máximo |
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Manche
Leute glauben, |
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sie hätten die Weisheit mit
Löffeln gefressen. |
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Dabei waren es in
Wirklichkeit nur Buchstabensuppen. |
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Ernst Ferstl |
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Die
Sonne lacht vom Himmel und wir werden für heute das
Arbeiten anderen überlassen. Es ist Mittag und wir
treffen uns zu einem Abschiedsessen mit unseren
Freunden in einem kleinen Lokal an der Küste von San
Juan Rambla. Ein letztes Mal gemeinsam bei
Sonnenschein und Meeresrauschen zusammen sitzen und
tratschen. Schade, dass die Zeit immer so schnell
verfliegt. Mir kommt es so vor, als ob wir sie
gerade erst gestern vom Flughafen abgeholt hätten
... |
Heute
Nachmittag genießen wir noch einmal gemeinsam das kulinarische Angebot der
Insel. In einem kleinen, romantischen Lokal an der Küste von San Juan Rambla, im
Restaurante Las Aguas. Einen besseren - vor allem einen geschmackvolleren -
Abschied gibt es nicht.
Küche und Service ergänzen sich hier wie kaum
anderswo. |
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Habt ihr Butter schon einmal auf
diese kunstvolle Art serviert bekommen? Ich nicht. Doch in diesem Fall trügt
auch der Schein nicht - das Essen ist und war einfach perfekt! Ein Lob auf die
Küche - und vor allem auf den Koch! |
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Fritos variados a la andaluza - ihr
könnt euch den Geschmack nicht einmal in euren Träumen vorstellen. Keine Ahnung
womit man diesen Genuss vergleichen kann.
Es war einfach köstlich - und mir tut es leid, dass
wir dieses Lokal nicht schon vor Jahren entdeckt haben. Auf alle Fälle war
dieser Nachmittag ein ganz besonderer Nachmittag. Wir hätten es nicht besser
treffen können. Jeder von uns vieren wird sich daran erinnern und wir werden
dieses Gaumenerlebnis mit Sicherheit wiederholen. Für heute haben wir den Tag
bei uns daheim mit einem Espresso abgerundet und unsere Freunde ziehen lassen. |
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Wir
wollten eigentlich noch nach Garachico fahren um den Einzug der Heiligen Drei
Könige inklusive ihrer Kamele zu sehen, aber nachdem es leicht zu regnen
begonnen hat, sind wir zu Hause geblieben. Die drei Männer kommen auch nächstes
Jahr wieder - und wir machen uns dann mit Sicherheit bei Zeiten auf den Weg um
sie zu sehen. In diesem Jahr sollte es einfach nicht so sein. Macht aber nix,
bei uns hat sowieso das Christkind die Geschenke gebracht! |
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4
de enero 2010 |
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Montag
- lunes |
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Icod de los Vinos |
| sonnig und sommerlich warm |
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16 ° temperatura
mínima |
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22 ° temperatura
máximo |
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Wir
erwarten vom neuen Jahr immer das, |
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was das alte nicht gehalten
hat. |
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Dabei sind wir es doch
selbst, |
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die das Jahr gestalten. |
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Peter Amendt |
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Eine
kurze Unterbrechung des Feiertagmarathons - heute
wird gearbeitet. Jonay und Domingo sind pünktlich
zur Stelle und Georg ist bereits seit einer Stunde
mit dem Bagger unterwegs um die heutige Arbeit
vorzubereiten. Ein neuer Tag - und ich kann den
Dosenöffner nicht finden. :o) |
Wo soll
ich anfangen?
Die Waschmaschine zur Arbeit schicken? Die liegen
gebliebene Büroarbeit erledigen oder doch lieber zuerst einmal mit der
Gartenschere losziehen? Alles der Reihe nach, alles mit der Ruhe. |
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Also - zuerst einen Teil der
Schreibtischarbeit, dann die Wäsche sortieren, endlich in die Maschine stecken
und dann ab ins Freie! Meine Blumenkinder warten auf mich! |
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3 de enero 2010 |
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Sonntag
- domingo |
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Icod de los Vinos |
| sonnig und sommerlich warm |
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19 ° temperatura
mínima |
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22 ° temperatura
máximo |
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Jeder,
der sich die Fähigkeit erhält, |
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Schönes zu erkennen, |
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wird nie alt werden. |
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Franz Kafka |
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Um die
Mittagszeit beenden wir unser ausgedehntes Frühstück
und machen uns auf den Weg zum Mirador San Pedro.
Dort wollen wir uns mit Gitti und Robert treffen um
uns gemeinsam die Füße zu vertreten.
Treffpunkt ist zwei Uhr
und wir biegen fast gemeinsam auf den kleinen
Parkplatz an der Strasse ein. Also dann, ab in die
Landschaft. |
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Dunkelblauer Himmel, tiefblaues Meer
und laue Luft sind wohl die besten Vorraussetzungen
für einen - wenn auch verspäteten -
Neujahrsspaziergang. Wir wollen einen gemütlichen
Nachmittag an der Küste von Los Realejos verbringen. Direkt vom Mirador
weg führt ein gepflasterter Weg Richtung Küste. |
Von der Straße aus gesehen wirkt die
Rambla de Castro nicht besonders außergewöhnlich. Ein schmaler Einschnitt
in der steilen Felsenküste, Palmen und Bananenplantagen, dazwischen ein paar
verstreute Dächer. Aber wer einmal durch diese Landschaft spaziert ist, kann
sich dem Charme und der Schönheit dieser Landschaft schwer entziehen.
So geht es halt mir. |
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Nach einigen Metern auf dem Küstenweg
kommen wir an der kleinen Kapelle von San Pedro, la Ermita de San Pedro,
vorbei und ein Stückchen weiter unten haben wir eine schöne Aussicht auf die
Küste Richtung Puerto de la Cruz. Eine kleine Festung, el Fortín de San
Fernando, die zur Abwehr von Piraten gebaut wurde, liegt auf dem nächsten
Küstenabschnitt vor uns. Auf der Festung stehen heute noch drei der alten fünf
Kanonen, die ursprünglich zur Schießscharte gehörten. |
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Richtung Puerto de la Cruz kann ich
sogar die bunten Häuser von Punta Brava gut erkennen - obwohl durch die starke
Brandung die Küsten heute fast vollständig hinter einer trüben, weißen
Wassernebelwand verschwimmen. |
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Der Weg schlängelte sich in
Serpentinen über den Hügel Richtung Küste doch es dauert nicht lange, dann
erreichen wir einen kleinen, asphaltierten Platz. Er ist einerseits ein
Parkplatz für die Gäste einer Finca und gleichzeitig grenzt er an das Anwesen
eines der ältesten Landhäuser der Umgebung an. Durch eine kleine Pforte gelangt
man durch ein kurzes Waldstück direkt zur Casa Castro. La Hacienda de Castro
ganz richtig gesagt, wurde irgendwann zwischen dem 16. und 17. Jahrhundert von
einem Händler aus Portugal errichtet und bewirtschaftet. Heute wachsen dort
Bananenstauden durcheinander mit anderen Bäumen, Kanarischen Palmen oder
Drachenbäumen. |
Doch dieses Anwesen ist nicht unser
Ziel,
wir wollen weiter an die Küste. |
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Zum Strand von Guindaste gelangt man über einen steilen Abstieg
über eine Steintreppe bei El Socorro. Sie liegt ziemlich versteckt zwischen
Sträuchern und Mauer, die zu einem Haus gehört. Leicht zu finden ist der Abstieg
wirklich nicht, aber es lohnt sich die Stufen nach unten zu klettern. Vor uns
liegt ein Strand mir zum Teil großen Lavasteinen und einer wunderschönen
Wellenlandschaft - die Naturschwimmbäder Guindaste. |
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Wir haben es uns auf den Felsen
bequem gemacht und die Sonne, die hereinrollenden Wellen und den feinen
Wasserstaub genossen. Schon nach kurzer Zeit war die Haut mit einer feinen
salzigen Schicht überzogen und die Musik der Meereswellen haben mich fast
eingeschläfert. Monoton und rhythmisch haben sich die Wassermengen vor uns durch
die Wasserlandschaft gewälzt. Wie flüssiges, hellgrünes Glas hat die Wassermasse
von Zeit zu Zeit gewirkt. |
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Schade, irgendwann mussten wir uns
wieder auf den Rückweg machen - auch wenn es noch so angenehm war in der warmen
Sonne am Strand zu sitzen und der Filmvorführung des Atlantiks zu zusehen. Mit
unserem anschließend geplanten Lokalbesuch in Las Aguas haben wir leider Pech
gehabt. Im Winter schließt das Lokal sonntags um fünf Uhr abends. |
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Na ja,
macht auch nix, wir sind nach Hause gefahren, haben noch eine halbe Stunden
einen Sundowner auf unserer zukünftigen Terrasse getrunken. Schön war der
Sonnenuntergang. Weit draußen am Meer hat sich ein zarter Wolkenring am Himmel
gebogen. Die untergehende Sonne hat die einzelnen Wattebäusche in rosenrotes
Licht getaucht und ist dann ganz plötzlich samt ihren färbigen Strahlen hinter
dem Hügel verschwunden und hat einen grauen Abend hinterlassen. |
Es war sowieso Zeit zum Essen
und wir haben kurzerhand ein paar
hilflose Gambas in der Pfanne gebraten, mit ein bisschen Soja verfeinert und mit
frischem Weißbrot verspeist. Ach ja, als krönenden Abschluss haben wir uns als
kulinarische Draufgabe noch ein frisches, cremiges Bananeneis gegönnt.
Ein luxuriöser Vorteil, wenn man reife Bananen nur
von der Staude pflücken muss! |
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2
de enero 2010 |
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Samstag
- sábado |
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Icod de los Vinos |
| sonnig und warm |
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19 ° temperatura
mínima |
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22 ° temperatura
máximo |
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Man
braucht im Leben nicht nur Geld allein, |
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man braucht auch Liebe,
Freude, Glück - |
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von allem wünsche ich dir ein
Stück! |
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von Francois Rabelais |
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Welcher Wochentag steht heute im
Kalender? Ich weiß es nicht. Die Feiertage haben
meinen inneren Terminplaner komplett durcheinander
gebracht. Im Moment ist es allerdings auch egal,
denn das normale Arbeitsleben beginnt mit der
Abreise der drei Heiligen Könige. |
Auf den Kanarischen Inseln wird
noch immer Weihnachten gefeiert und das Glockenspiel von Santa Bárbara schickt
beharrlich alle zwei Stunden die
Melodie von Jingle Bells durch die Lüfte.
"Merry Christmas my friend" würde Jonay jedes Mal
sagen. |
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Ein wunderbarer Nachmittag liegt hinter uns. Egal
wie oft man nach La Orotava fährt, man kann, wenn
man will, immer wieder neue versteckte Ecken, Häuser
und Gassen entdecken. Die alte Stadt ist für mich
wie eine alte Schatztruhe oder ein Schrank mit
vielen kleinen Fächern - geheimnisvoll und mit
vielen Überraschungen. |
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Die Stadt ist ein wichtiges kulturelles Zentrum der
Insel und das spürt man bei jedem Schritt durch die
engen und meistens auch ziemlich steilen Gassen des
Ortes. Zum Kulturgenuss bekommt man als
Gratisdraufgabe gleichzeitig ein perfektes Po- und
Beintraining. Aber keine Angst, zum Ausruhen findet
man viele kleine Bars und Lokale und so steht einem
langen Tag mit vielen verschiedenen Eindrücken
nichts im Wege. |
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Das Thermometer hat heute meistens zwar nur
zwanzig Grad angezeigt, doch ich habe die Luft
wärmer empfunden. Es war angenehm sommerlich warm und ab und
zu konnte man eine kühle Luftbrise auf der Haut spüren. Kurz
gesagt - it was a perfect day! |
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1
de enero 2010 |
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Freitag
-
viernes |
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Dia de Año Nuevo -
Neujahr |
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Icod de los Vinos |
| sonnig und nachmittags ein
paar Wolken |
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13 ° temperatura
mínima |
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19 ° temperatura
máximo |
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Älterwerden
ist die einzige Möglichkeit zu überleben! |
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altes Sprichwort |
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Mit dem Neujahrskonzert der Wiener
Philharmonika und einem guten Frühstück muss das
neue Jahr beginnen!
"Es ist eine zweistündige Liebeserklärung an die
Welt", sagte Georges Prêtre,
der Dirigent dieses Konzertes im Vorfeld über das
Neujahrskonzert 2010. Höhepunkte der diesjährigen
Ausgabe waren neben den traditionellen "Sträußen"
Werke von Offenbach, Nicolai und Hans Christian
Lumbye. Die Fernsehübertragung aus dem Wiener
Musikverein erreichte dieses Jahr ungefähr 45
Millionen Menschen in 72 Ländern - und uns. |
Wir lieben diese ersten Stunden im Jahr. Klassische Musik verbunden mit
zauberhaften Szenen des Staatsopernballets - einen besseren Jahresbeginn kann
ich mir nicht vorstellen.
Es ist immer wieder faszinierend, wie einige, wenige Dirigenten fähig sind, auf
der Tastatur eines Orchesters zu spielen. Während dieser Darbietung mutieren
Musiker zu Musikinstrumenten. Sie flüstern, jubeln und erzählen mit Hilfe der
Instrumente Geschichten. Bächlein fließen, Tratschweiber stehen am Dorfbrunnen
und zerreißen sich die Mäuler über Nachbarn, Sektkorken knallen und kaiserlicher
Regimenter ziehen mit Pomp und Paukenschlag durch die Prachtallee im Prater.
Georges Prêtre war einer dieser wenigen Dirigenten,
die dazu fähig sind. Ein Dirigent, der nicht nur sein Handwerk als Musiker
perfekt beherrscht - er selbst ist Musik, er ist ein Musikant! |
Den Nachmittag haben wir in Garachico verbracht. In unserem kleinen
Nachbarstädtchen ist der Tiefschlaf ausgebrochen, nicht einmal der Pavillon auf
der Plaza hat geöffnet gehabt.
Das war aber wahrscheinlich sogar gut so, denn dadurch sind wir in einem netten
Innenhof einer kleinen Pension gelandet und haben dort auf das Neue Jahr
angestoßen. |
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16. bis 31. Dezember
2009 |
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Unser Postkasten freut sich auf
jede
kleine Nachricht |