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1 de octubre
2009 |
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30
de septiembre 2009 |
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Mittwoch -
miércoles |
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Icod de los Vinos |
| sonnig und warm |
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20 ° temperatura
mínima |
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27 ° temperatura
máximo |
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Die
Welt wird nicht bedroht von den Menschen, die
böse sind, sondern von denen, die das Böse
zulassen. |
| Albert Einstein |
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Wir haben Hochsommer!
Keinen Altweibersommer, no veranillo de San
Miguel, sondern sommerliches Wetter
vom Allerfeinsten, lo mejorcito. Ich liebe die Farbe blau und seit
Tagen ist der Himmel himmelblau und das Meer
wunderschön dunkelblau. Sanft und weich, fast wie
ein Kärntner See liegt uns der Atlantik zu Füssen.
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Sonst gibt es auch nix Neues von der
Baustelle.
Es wird fleißig gehobelt, gestrichen und weiter
gearbeitet ... |
Als Abschluss gibt es heute einmal
einen kurzen Witz, so können wir alle mit einem Lächeln auf den Lippen schlafen
gehen! Fragte der Sohn den Vater: "Papa, wer war denn eigentlich die
Schwiegermutter von Adam?"
Sagte der Vater drauf: "Der hatte keine - Adam war
noch im Paradies!"
Also dann - bis morgen! ¡Hasta mañana!
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29 de septiembre 2009 |
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Dienstag -
martes |
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Icod de los Vinos |
| sonnig und warm |
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20 ° temperatura
mínima |
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27 ° temperatura
máximo |
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Alle
Frauen warten auf den Mann ihres Lebens, |
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aber in der Zwischenzeit
heiraten sie. |
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Iris Berben |
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iHace buen tiempo!
Sonnenschein, blauer Himmel und kein Lüftchen weht.
Die Vögel zwitschern,
Schmetterlinge schweben von Blüte zu Blüte und wir
nehmen uns ab Mittag eine Auszeit.
Bei strahlendem Sonnenschein, bajo
los rayos del sol,
machen wir jetzt einen Ausflug - irgendwo
hin ... |
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Der neunundzwanzigste September 1979
war ein Samstag und für den Fernsehabend stand
Am laufenden Band mit Rudi Carell um viertel
Neun Uhr
auf dem Programm. In Wien hatte Kardinal König den
Großmufti von Damaskus
zu Besuch um über die Einheit der Religion und die
Brüderlichkeit zwischen Christentum und Islam zu
diskutieren und Papst Johannes Paul II landete in
Dublin. Der brutale Diktator Francisco Macias Nguema
verstarb in einem der kleinsten Länder Afrikas, in
Äquatorianguinea.
Das Wetter in Villach
war laut Wetteraufzeichnungen ein bisschen zu warm
für Jahreszeit - obwohl es ziemlich kalt war,
zumindest in meiner Erinnerung. |
Vor genau dreißig Jahren, auf den Tag
genau, hat es in Villach zwei Väter gegeben, die
mehr oder weniger krank im Bett gelegen sind. Warum
ich das so genau sagen kann?
Weil wir heute vor genau dreißig
Jahren geheiratet haben und unsere Väter diese
Aktion wohl nicht für sonderlich gut befunden haben.
Ob sie wirklich dagegen waren kann ich nicht mit
Sicherheit sagen - aber auf alle Fälle waren sie
nicht dafür. Warum auch immer. ¿Para qué, de
hecho? Die Religion kann es nicht gewesen sein,
der Bildungsunterschied auch nicht und aus so
verschiedenen sozialen Schichten sind wir auch nicht
gekommen. |
Wie die beiden Familienväter heute
darüber denken würden weiß ich nicht, denn einer der
beiden ist bereits vor Jahren verstorben und der
zweite gibt dazu keinen Kommentar ab. Vielleicht
treffen sie sich irgendwann, irgendwo auf Wolke
Nummer sieben und tauschen dann endlich einmal ihre
Gedanken aus. Wir werden das Ergebnis leider nicht mehr
erfahren. Es sind halt zwei verschiedene Paar Schuhe
- Wünsche und Traumvorstellungen von Eltern und
Wünsche an die Zukunft der Kinder.
Wir sind mit unserer Vorstellung allerdings nicht
schlecht gefahren ... |
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Von unserer Hochzeit habe ich nur ein
paar Erinnerungsfotos irgendwann einmal eingescannt
und mitgenommen.
Der Rest steht in einem
Album in Vassach im Regal und wartet darauf, wieder
einmal in die Hand genommen zu werden. In der
Erinnerung sind sie
die Bilder trotzdem
lebendig geblieben. Das sind meine beiden
Lieblingsfotos ... |
Dreißig Jahre, das klingt wie
eine Ewigkeit. Wenn man zehn oder zwölf Jahre alt
ist, ist ein Dreißigjähriger fast schon ein
Scheintoter. Na ja, nicht ganz, aber auf alle Fälle
jenseits von gut und böse. Wir beide haben viele
Jahre gemeinsam verbracht, wir haben länger
miteinander als ohne den anderen gelebt, Kinder
erzogen, Höhen und Tiefen durchlebt und fast immer
gemeinsam gearbeitet. Ich könnte mir mein Leben
nicht anders vorstellen.
Liebe ist nicht weil - sondern trotzdem ... |
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Wir sind beide eher Einzelgänger, wir
feiern unsere Geburtstage oder andere "Gedenktage"
lieber für uns alleine. Wir sind weder Partylöwen
noch Vereinsmenschen. Wir genießen gerne im Stillen
- und das werden wir auch heute tun. |
Dreißig gemeinsame Jahre scheinen in
der Skala der besonderen Hochzeitstage als
Perlenhochzeit, boda de las perlas, auf. Das
klingt schön. Perlen haben eine besondere
Ausstrahlung und wenn sie aneinandergereiht auf der
Haut liegen, sind sie angenehm warm und sanft - fast
wie Seide.
Deshalb ist mein Lieblingsstück auch eine Kette, die
ich schon vor Jahren auf Bali geschenkt bekommen
habe. Eine Kette mit schwarzen Perlen und einer
einzigen, großen, weißen Perle in der Mitte. Ich
habe zwar nie darüber nachgedacht, doch eigentlich
ist sie einfach perfekt - wie für
mich gemacht! Wunderschön - und mit keiner anderen
Kostbarkeit zu überbieten. |
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28 de septiembre 2009 |
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Montag
-
lunes |
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Icod de los Vinos |
| sonnig und leicht bewölkt |
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20 ° temperatura
mínima |
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27 ° temperatura
máximo |
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Weit
ist der Weg vom Ohr zum Herzen, aber noch weiter
ist der Weg zu den helfenden Händen. |
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Josephine Baker |
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Heute ist Montag, lunes, der erste Tag in der Woche und
das den ganzen Tag lang, durante todo el día. |
Ein normaler Montag, das Wetter ist
durchschnittlich, einmal sonnig dann wieder ein paar
Wolken am Himmel, die Blumen wollen gegossen werden,
Georg muss Eisen und noch ein paar Kleinigkeiten
besorgen, die Teppiche werden ausgestaubt, das
Geschirr will abgewaschen werden - es ist Abend und
der erste Tag der Woche ist ganz unspektakulär zu
Ende gegangen.
Sogar die Sonne hat sich an die Normalität gehalten
und ist ohne jegliches Farbspiel hinter den Wolken
verschwunden. |
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Wenn man Chilis so richtig scharf mag, sollte man
sie nicht zu früh - aber auch nicht zu spät ernten.
Der richtige Erntezeitpunkt bestimmt also
die Schärfe und das Aroma. Das ist ein ganz kleiner
Teil des Geheimnisses der scharfen Schoten. |
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Bei uns wachsen wahre
Prachtexemplare! Die
verschiedenen Sorten, tenemos tipos variados,
haben ganz unterschiedliche Schärfegrade. Die einen
wachsen auf einem Strauch, sind dunkelrot und
ziemlich scharf und klein, die anderen sind lang,
dünn, grün und auch scharf und die Sorte, die wir in
Tontöpfen ziehen beginnen seit ein paar Tagen zu
reifen.
Sie verändern ihre
Farbe von weiß, über hellorange bis zu einem dunklen
Rot und sie sind die schärfsten Exemplare, die wir
zu bieten haben. Wir lieben unsere Gewürzpflanzen
mit der gewissen Schärfe! |
Für jeden Topf gibt es angeblich einen passenden Deckel. No
hay olla tan fea que no encuentre su cobertera.
Man weiß nur nicht wo man ihn findet. Schließlich
kann der Topf in Europa und der passende Deckel auf
Umwegen in Australien gelandet sein.
Dann wird es schwierig. Es gibt sogar ein sehr altes
Sprichwort, das die alten Römer logischer Weise auf
Latein niedergeschrieben haben. Reperit patella
aperculum, was so viel heißt wie eine Schüssel
findet ein Deckelchen oder jeder Topf findet seinen
Deckel. |
Gemeint ist damit allerdings kein Küchenutensil sondern schlicht
und einfach der Mensch und seine Beziehungskisten.
Es war schon immer schwer, den passenden Deckel für
sich und sein Leben zu finden, aber in der heutigen
Zeit ist es sicher noch schwieriger geworden.
Es hat noch nie so ein unüberschaubares Angebot von
Küchenmaschinen, Fertiggerichten und Dosen mit
essbarem Inhalt gegeben wie in der heutigen,
modernen Zeit. |
Ja ja, die gute alte Zeit, los los
buenos, viejos tiempos. Damals gab's noch kleine
Küchenmaschinen und anbrennen ließ auch niemand
etwas. In der heutigen, hektischen und
schnelllebigen Zeit, hat wahrscheinlich niemand mehr
die Zeit nach Deckeln zu suchen. Oder sind die
Menschen heute einfach zu bequem dazu? Da nimmt man
schnell mal das, was gerade zur Hand ist. Abgesehen
davon, dass die vielen, zufriedenen Singles sowieso
ihr eigenes, einsames Süppchen kochen. Die
persönliche Darstellung steht ganz oben auf der
Wunschliste fürs Leben - auch wenn dadurch viel
Lebensqualität verloren geht. Das wird schon richtig
sein, wir sind ja emanzipiert!
Doch das ist eine andere Geschichte, es otra
historia ... |
Aber noch einmal zurück zu den Töpfen
und Deckeln. Jeder Topf findet angeblich seinen Deckel, no
hay olla tan fea que no encuentre su cobertera. Trotz aller festgesetzten
Normen ist die Anzahl der Formen, Größen, Farben und Materialien
unübersichtlich. Wenn der Topf zu groß, oder der Deckel zu klein ist, spielt
sich das Spiel nicht. Ist der Deckel zu groß und der Topf zu klein - könnte es
funktionieren. Aber der Topf und Deckel sind dann nicht ganz dicht und der
Deckel wird ewig klappern und scheppern.
Drum prüfe, wer sich ewig bindet, wie sich der Topf
zum Deckel findet, es muss halt passen! Liebe geht auch heute noch durch den
Magen! |
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Es ist schon ein Kreuz mit den Kreuzungen - die Prinzessin, la
princesa, sucht einen Frosch, un rana, zum Küssen, ein Frosch sucht
die Prinzessin um geküsst zu werden! Den richtigen Partner zu finden ist nicht
immer einfach - und noch etwas kommt dazu, die Märchen sterben aus! Auf welcher
Kreuzung des Lebens findet man seine Ergänzung? In einem Geschäft, auf einer
Party, im Fitnessstudio oder einfach auf der Straße? Bei mir war es eine Brücke
- und das ist schon eine Zeit lang her, drei Jahrzehnte wenn ich ehrlich sein
soll. Wenn ich genau nachrechne sind es sogar einunddreißig Jahre. |
Ich habe allerdings keinen
nie einen Frosch geküsst und ich bin keine
Prinzessin gewesen -
ein Märchen ist trotzdem draus geworden. Besiegelt
wurde es morgen vor dreißig Jahren ... |
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27 de septiembre 2009 |
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Sonntag
-
domingo |
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Icod de los Vinos |
| sonnig und leicht bewölkt |
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20 ° temperatura
mínima |
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27 ° temperatura
máximo |
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Wenn
nur noch Gehorsam gefragt ist und nicht mehr
Charakter, dann geht die Wahrheit, und die Lüge
kommt. |
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Ödön von Horvath |
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Alles ist ruhig - bis auf ein paar
Knaller von irgendwelchen Kaninchenjägern weit oben
in den Hügeln. Der Tag selbst ist noch gar nicht
erwacht, denn die Sonne kriecht erst in ein oder
zwei Stunden hinter den Hügeln hervor. Welcher Tag ist heute? ¿Qué día es
hoy?
Die richtige Antwort
lautet - heute ist Sonntag!
La respuesta correcta es - hoy es
domingo! |
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Sonntag, länger schlafen, Zeit haben, Georg, Frühstück und
frischer Reindling - das ist ein Thema für sich. Es ist schön, wenn man sieht,
wie gut es schmeckt! |
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Bevor wir am Abend ein paar Hühnerhaxen auf den
Grill gelegt haben, sind wir auf ein Gläschen Wein nach Garachico gefahren.
Nichts Neues also. Die Baustelle des neuen Hafens
dehnt sich allerdings schon sehr weit aus. Ich kann mir ganz gut vorstellen, wie
schön es in ein oder zwei Jahren in dieser Bucht sein wird.
Blaues Meer, weiße Jachten ... |
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26 de septiembre 2009 |
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Samstag
-
sábado |
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Icod de los Vinos |
| sonnig und leicht bewölkt |
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20 ° temperatura
mínima |
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26 ° temperatura
máximo |
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Wenn
die anderen glauben, man ist am Ende, so muss
man erst richtig anfangen. |
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Konrad Adenauer |
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Maravilloso, herrlich, es ist
Samstag und wir können uns den ganzen Tag so
einteilen, wie es uns gefällt.
Jeder von uns beiden
macht das, was er oder sie gerne tun möchte. Georg
hat sich heute für seine absoluten Lieblinge, die
Bananenstauden vorgenommen. |
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Seit Tagen warten fünfundzwanzig
Stück darauf, endlich eingepflanzt zu werden.
Jetzt ist es endlich soweit. Löcher werden
gebuddelt, teils mit der Schaufel und zum Teil mit dem Bagger, Pflanzen hinein,
Erde drauf und Wasser Marsch. Stück vor Stück die gleiche Prozedur, el
procedimiento idéntico. |
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Ich habe heute einen Küchentag
eingelegt. Beim Frühstück haben wir die letzte Scheibe Brot verputzt und deshalb
war Nachschub gefragt. Damit es sich auszahlt, habe ich gleich noch einen
Reindling und ein paar Buchteln gebacken.
So hat das Backrohr, el horno, wieder für ein
paar Tage Urlaub und wir ein tolles Sonntagsfrühstück! |
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25 de septiembre 2009 |
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Freitag
-
viernes |
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Icod de los Vinos |
| sonnig und leicht bewölkt |
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20 ° temperatura
mínima |
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27 ° temperatura
máximo |
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Wer
von der Hoffnung lebt, stirbt an Enttäuschung. |
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spanisches Sprichwort |
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Wetter vom Allerfeinsten - dunkelblauer Himmel und
strahlender Sonnenschein, un sol espléndido!
Die Woche ist so gut wie vorbei.
Wo sind die Tage geblieben? Keine Ahnung,
ni idea, irgendwo im nirgendwo. Es ist viel passiert in den
vergangenen Tagen. Wir sind ein großes Stück weiter
gekommen - und trotzdem ist es oft nicht so, dass
man mit sich selbst zufrieden ist. Warum das so ist?
Ich weiß es nicht.
Vielleicht dauert der ganze Zauber einfach schon zu lange.
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Der nächste Lastwagen mit Deckensteinen ist um zehn
Uhr Vormittag gekommen. Jetzt haben die Männer zwei
Stunden Zeit, aún tenemos dos horas, um die
Lieferung abzuladen. |
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Nach eineinhalb Stunden war alles erledigt und die
Hohlblockziegel liegen jetzt in Reih und Glied, estar en
formación, auf der Holzdecke. Ein schönes, fast idyllisches Bild, oder?
Blumen davor und das blaue Meer im Hintergrund - einen schöneren Arbeitsplatz
kann sich wohl niemand wünschen.
Doch beim Ziegelschleppen interessiert sich niemand
für die wunderschöne Kulisse, da zählt einfach jedes Stück, das nicht mehr
bewegt werden muss. |
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Nach den Balken, Brettern und den Ziegeln werden
jetzt noch Unmengen von Eisenträgern, un montón de hierro, dazwischen
platziert und dann steht der Betonlieferung eigentlich nichts mehr im Wege.
No hay inconvenientes. |
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24 de septiembre 2009 |
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Donnerstag
-
jueves |
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Icod de los Vinos |
| sonnig und leicht bewölkt |
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19 ° temperatura
mínima |
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25 ° temperatura
máximo |
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Ich
erinnere mich der Dinge, die ich vergessen will,
und vergesse die, die ich nicht vergessen will. |
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Euripides |
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Der Tag erwacht und die Sonnenstrahlen zaubern helle Punkte auf
die leicht verstreuten Wölkchen am Himmel. Ich glaube, es wird ein schöner Tag!
Um halb sieben waren die beiden starken Männer gestern
Abend allerdings
fertig mit dem Abladen der Ziegel.
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In meinem alten Leben habe ich
hat alles perfekt funktioniert - heute fühle ich mich oft wie auf einer Achterbahn. Life is a rollercoaster just gotta ride it ...
Ich hasse Achterbahnen! |
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Wenn ich ein Vöglein wär und auch zwei Flügel hätt, flög ich zu
dir, weil's aber nicht kann sein bleib ich allhier ... |
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Ob sich das die Möwe wohl auch
gedacht hat? Ich glaube nicht, denn sie stand einfach auf diesem Telefonmasten
und hat anscheinend die Kinder auf dem Schulhof beobachtet. Als ich dem Vogel
mit dem Fotoapparat zu nahe gekommen bin, hat er das Weite gesucht. |
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Dieses Gras wurde irgendwann einmal als Ziergras auf
den Kanarischen Inseln in den Gärten angepflanzt -
zumindest hat uns das unser Nachbar erzählt. Heute
ist es eine Plage und wir können uns mit diesem
lästigen Unkraut herumschlagen.
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Dort wo es wächst, vermehrt es sich
rasend schnell. Mir bleibt also nix anderes übrig,
als es mit Putz und Stingel, sprich mit Halm und
Wurzel auszureißen. Ob es mir auf Dauer gelingt,
dieses Gras zu vernichten? Ich habe keine Ahnung,
denn wenn es zu jung und zart ist, reißt das
Pflanzchen ab und die Wurzel bleibt in der Erde.
Leichter ist das Ausreißen bei den älteren Pflanzen,
doch dann verteilen sich auch wieder ein paar Samen,
denn den perfekten Zeitpunkt erwischt man so gut wie
nie.
Es läuft also ein wenig
wie der Kampf gegen die Windmühlen ab. |
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23 de septiembre 2009 |
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Mittwoch
-
miércoles |
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Icod de los Vinos |
| sonnig und leicht bewölkt |
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20 ° temperatura
mínima |
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25 ° temperatura
máximo |
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Bevor
du urteilen willst, über mich oder mein Leben, |
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ziehe meine Schuhe an und
laufe meinen Weg - erst dann kannst du
urteilen ... |
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Autor leider unbekannt |
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Noch ein bewölkter, aber warmer Tag.
Es herbstelt auf
Teneriffa! No es ningún milagro, kein Wunder,
vergangene Nacht hat die dritte Jahreszeit ganz
offiziell den Dienst angetreten. Der Herbst, el
otoño, hat seinen Kollegen Sommer, el verano,
abgelöst. Tag und Nacht haben gestern exakt gleich
lange gedauert. Ab heute werden die Tage wieder
kürzer, sagt man, es un decir. Obwohl, genau
genommen wird der Tag nicht kürzer, sondern die Zeit
der Helligkeit nimmt ab. Sei's drum - das Jahr geht
dem Ende entgegen, el año toca a su fin. |
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Unser Untergeschoss hat sich in den
letzten Tagen gravierend verändert. Aber das ist ja
auch kein Wunder! Erstens sind alle Deckenbretter
montiert und dadurch wirkt diese Wirkungsstätte
nicht mehr wie ein ummauertes Viereck mit Tür und
Fenstern sondern das erste Mal wie ein kleines
Häuschen. Zwar ein bisschen dunkel und noch nicht
gar so heimelig - aber es ähnelt einem Haus! |
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Zweitens steht seit heute Früh ein
kleiner Wald in den zwei Räumen. Keine Angst, bei
uns ist kein Brand ausgebrochen! Die Baumstämme sind
noch immer die Zeugen des großen Brandes im Jahr
2007. In ein paar Tagen müssen sie die Last der
ganzen Decke auf ihren Schultern tragen und in
dieser Stellung drei Wochen lang ausharren. |
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Der Wagen mit den Hohlblockziegeln
hätte um drei Uhr hier sein sollen. War er auch -
doch dann hat der Fahrer wieder das Weite gesucht,
denn er wollte oder konnte mit seinem Fahrzeug nicht
auf die Ebene der zu verlegenden Decke fahren. Kurze
Zeit später war er allerdings wieder da mit dem
gleichen Wagen und derselben Ladung, aber in
Begleitung seines Vorgesetzten - Andrés, unseres
Bekannten bei Prebasa. Der hat dem Fahrer dann Beine
beziehungsweise rollende Räder gemacht und zwar so
lautstark, dass Georg die beiden mit dem Satz "das
Leben ist kurz um so zu streiten"
auseinandergebracht hat. |
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Mittlerweile, entretanto, ist
es aber fast vier Uhr geworden und unser kräftiger
Jungmann ist uns pünktlich um vier Uhr entfleucht.
Er musste nach Hause um seinem Vater beim Verputzen
zu helfen. ¡Lástima! Blöd gelaufen, oder?
Jetzt steht der Lastwagen samt abgeladener
Ladefläche bis morgen Früh um sieben Uhr hier und
die Ladung sollte spätestens bis in die
Morgenstunden gelöscht werden.
Ich glaube so nennt man das in der Fachsprache - und
wenn nicht - auch egal, me da lo mismo.
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Auf alle Fälle, de todos modos, wandern die
unzähligen Ziegel jetzt von nur vier Händen getragen
auf den dafür vorgesehen Platz. Zwei Männer und eine
Ladung Ziegel.
¡Qué lástima! Schade, dass man hie und da
nicht ein wenig zaubern kann. Hex, hex und niemand
müsste schleppen und schlichten. Doch das
funktioniert leider nicht. Yo no tengo la
percepción de que no funcione. Und wie wäre es
mit einem Wunder? Auf ein Wunder könnte man sogar
ein bisschen warten. Aber daraus wird wohl nix!
No caerá esa breva. Denn nur Unmögliches wird
sofort erledigt, Wunder dauern etwas länger! |
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Zahlt sich warten überhaupt aus?
Warten kann man ja auf vieles, aber meistens änderst
sich durch abwarten gar nichts. Warten auf
Reichtum und Macht? Warten auf einen Traumpartner?
Warten auf eine heile Welt? Oder gar auf einen
Lottogewinn? Warten auf Verständnis? |
Auf ein Wunder warten ist wohl so
ziemlich das Sinnloseste, denn das Leben besteht aus Tatsachen und nicht aus
irgendwelchen Zufälligkeiten. Wenn ein
anderer Mensch für sich selbst keinen Vorteil mehr sieht - ist man
abgeschrieben.
Das ist zwar normaler Weise ein Begriff aus der
Buchhaltung, aber er lässt sich auch auf andere
Umstände umlegen.
Jemanden abschreiben, wie das klingt! Sich nicht
mehr kümmern klingt ein bisschen menschlicher, aber
es kommt aufs Gleiche heraus. |
Den folgenden Spruch - oder soll man
besser Weisheit sagen - findet man ziemlich oft auf
den verschiedensten Stellen im weltweiten Netz.
Leider ist der Verfasser unbekannt, es könnte aber
auch eine Übersetzung aus einer anderen Sprache
sein. Keine Ahnung, woher er stammt, mir gefällt er
trotzdem, auch wenn er ziemlich melancholisch
klingt.
Er passt im Moment einfach perfekt zu meinen
Gedanken. |
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| Bevor du urteilen willst
über mich und mein Leben, |
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ziehe meine Schuhe an und laufe
meinen Weg, |
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durchlaufe die Straßen, Berge und
Täler, fühle die Tränen, |
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erlebe den Schmerz und die Freude,
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durchlaufe die Jahre, die ich ging,
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stolpere über jeden Stein, über den
ich gestolpert bin, |
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stehe immer wieder auf und gehe genau
die selbe Strecke weiter... genau wie ich es tat.
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Und erst dann kannst du urteilen! |
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Autor leider unbekannt |
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Aber vielleicht sollte man öfter mit
irgendjemanden die Schuhe tauschen, dann würde man
seinen Nächsten ein bisschen besser kennenlernen und
wenigstens ansatzweise verstehen. Es wäre zumindest
eine Möglichkeit, Vorurteile,
Verallgemeinerungen, Neid oder Hass ab und zu aus
dem Leben zu kicken. |
Ich bin kein kleines Mädchen mehr,
aber ab und zu fühle ich mich trotzdem so. Warum?
Wenn ich jetzt schreiben würde - keine Ahnung - wäre
es gelogen, oder auch nicht. Denn wenn ich ganz
ehrlich bin, weiß ich es eigentlich nicht, no lo
sé. Wie kommt ein Mensch dazu, sich so
manipulieren zu lassen, dass er oder sie sich auch
im Alter noch abhängig vom Wohlwollen anderer fühlt?
Warum will man es
noch immer allen recht machen?
Warum ist man nicht fähig, ganz ohne irgendwelche
Gedanken über das Wohlbefinden oder die Wünsche
anderer drüber zu spazieren? Vor allem
dann, wenn die Anderen es sehr wohl tun? Dieses
Geheimnis Rätsel werde ich wohl nie
lösen. Dafür bin ich wahrscheinlich einfach zu blöd
- oder zu gut erzogen?! Alle anderen
die meisten Menschen können das
nämlich sehr wohl! |
Wie heißt es so schön? Was mich
nicht umbringt macht mich nur härter!
Vielleicht ist
das die Weisheit des Lebens? Auf jemanden Rücksicht
nehmen kennt heut zu Tage niemand mehr. Jeder will
nur den eigenen Vorteil erkennen oder gar ausleben.
Liebe dich wie deinen Nächsten, also liebe dich
selbst, denn nur du selbst bist dir am nächsten! |
Rücksichtsnahme ist ein Wert, der leider verloren
gegangen ist. Rücksichtsnahme ist eine innere
Haltung, die Achtung gegenüber einer anderen Person
ausdrückt. Es ist wie im normalen Leben, wir werfen
den Mist auf die Strasse und rufen nach der
Müllabfuhr. Der, der den Mist auf der Strasse
deponiert hat, den zieht selten jemand zur
Verantwortung. "Was du nicht willst, was man dir tut,
das füge keinem anderen zu", höre ich immer noch
meine Eltern sagen. Doch wer erinnert sich an solche Grundregeln?
Sprüche klopfen allein ist auch nicht das Geheimnis
des Lebens.
|
Abnabeln ist mit großer
Wahrscheinlichkeit angesagter -
aber wird die Nabelschnur nicht schon bei
der Geburt durchtrennt?
Warum kann der Mensch dann
nicht dementsprechend leben?
Oder wird diese ominöse
Schnur gar nicht durchgeschnitten sondern in ein
Gummiband verwandelt? Warum sucht man im Leben immer
nach Bestätigung von außen? Ich sollte vielleicht
einmal den kleinen Oskar mit der Blechtrommel
fragen? |
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22 de septiembre 2009 |
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Dienstag
-
martes |
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Icod de los Vinos |
| sonnig und leicht bewölkt |
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19 ° temperatura
mínima |
|
24 ° temperatura
máximo |
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Wir
stärken, solange wir jung sind, unsere Seelen
mit Hoffnung; die Stärke, die wir so erwerben,
befähigt uns später, Verzweiflung zu ertragen. |
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Thornton Wilder |
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In der Nacht hat es geregnet, aber
jetzt scheint die Sonne!
Der Tag fängt schon
einmal gut an - also nix wie ran an die Arbeit! |
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Heute hat die Ansammlung der
Rosmarinsträucher dran glauben müssen - sie wurden
erbarmungslos zurück geschnitten. Georg hat mit
seinen Mannen weiter am Unterstützungssystem für die
zukünftige Betondecke gearbeitet. Arbeit bis zum
Abwinken. |
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Wenn es nur das wäre - ist es aber
nicht. Schade, dass immer wieder andere Dinge das
alltägliche Leben belasten. Aber ändern kann man
daran leider auch nichts. Eines kann man sich
allerdings immer einreden - es wird irgendwann
einmal besser werden ... |
¡Ay, Dios mío! Ach du liebes
bisschen!
Gott verschone mich vor Sturm und Wind - und Physiker die am Herd zu
finden sind. Der ORF, sprich der österreichische Rundfunk, sendet am Kulturplatz
am Montagabend ein Interview von Alfred Dorner und einem sogenannten
Spezialphysiker. Das ist ja nicht zum Aushalten, welchen Blödsinn dieser Mann
verzapft. Werner Gruber ist sein Name. |
Der Kabarettist und Ex-Bühnenpartner
von Gunkl arbeitet heute sogar als Professor am Wiener Institut für
Experimentalphysik.
Na dann - Prost Mahlzeit und viel Vergnügen für die
Studenten. Für halbwegs erwachsene normale Menschen ist der
gute Mann leider nicht gut zu ertragen. Kochen und Physik sind in der Realität
zwei Paar Schuhe und deshalb würde ich sagen -
Schuster, bleib bei deinen Leisten. Überlasse die
Kochkunst den Menschen, die am Herd stehen und
beweise deine physikalischen Erkenntnisse im Labor.
Oder wollt ihr in Zukunft ein Paar
Frankfurterwürstel mit der Hilfe von zwei Elektroden erhitzen? Sie sollen dann
viel aromatischer schmecken! Oder doch einmal ausprobieren? Startkabel hätte ich
im Auto - damit müsste es ja auch funktionieren, oder? |
Zum Glück sind Geschmäcker
verschieden, denn dieser Mann ist so gar nicht nach meinem Geschmack. Entweder
verhökert verschaukelt er die Menschen
Zuschauer nach Strich und Faden oder er glaubt wirklich, was er da so von sich
gibt. Beides ist in meinen Augen gleich schlimm. Da gibt es kein Aber! ¡Y no
hay peros que valgan!
Kochen und Physik sind zwei verschiedene Paar Schuhe
- Alzheimer und Medizin wahrscheinlich auch. |
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Gewisse Fakten kann oder sollte man
eben nicht wissenschaftlich sondern eher menschlich erklären und der beste
Beweis dafür ist der gute Mann wahrscheinlich selbst. Sonst sollte er sich
einmal Gedanken darüber machen, wie er seine Leibesfülle physikalisch
fundamentiert und leicht verständlich für das normale Volk erklären kann. Das
wäre nur mehr recht als schlecht, denn wenn er sich auf glattes Parkett bewegt
und solche Aussagen wie: "Rauchen hat zwei Vorteile. Für die Pensionskassa,
Lungenkrebs. Gleichzeitig, wenn man den Lungenkrebs überlebt, kriegt man keinen
Alzheimer." von sich gibt, sollte man annehmen, dass er weiß wovon er spricht.
Oder ist er doch nur ein Clown, Verzeihung ein Kabarettist, in der
österreichischen Szene? |
Ich weiß es nicht. Der Fachmann
selbst wird es schon verstehen, denn im Zusammenhang zwischen Intelligenz und
Humor meint Gruber: "Personen, bei denen wesentliche Teile des Frontallappens
des Gedächtnisses ausfallen, verstehen keine Witze mehr."
Ich hoffe, bei ihm selbst ist das nicht der Fall. |
Ach ja, er begibt sich auch auf das Gebiet der Chemie und
behauptet folgendes: "Mit Hilfe der Chemie können wir die Gesetze der Natur zwar
nicht brechen, aber beugen. Man muss nicht immer mit Temperatur kochen. Auch mit
Alkohol kann man garen. Über die Eier gießt man Hochprozentiges - rund ein bis
zwei Stamperl. Zum einen kann man einen Ansatzschnaps (Alkoholgehalt liegt bei
rund 60-80%) oder einen 80%igen Rum verwenden. Beim Rum verfärbt sich allerdings
das Eiweiß leicht rosa, dafür schmeckt es etwas besser." Dabei vergisst der gute
Mann allerdings, dass man sogenannten Ansatzschnaps bzw. Vorschuss deshalb vom
Schnaps trennt, weil er Substanzen wie Methanole und Fuselöle enthält, die zum
Erblinden führen können.
Na dann - Prost
Mahlzeit und guten Appetit! |
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Falls ihr noch etwas von seiner Kochkunst ausprobieren möchtet,
könntet ihr es mit seinem Spezialgulasch probieren. Man nehme Gelatine, Fleisch,
Paprikapulver, etwas Salz, drei große "Häupeln" Zwiebeln, was immer das auch
sein mag, Öl - und die Mikrowelle. Verfeinert wird die Delikatesse am
Schluss mit Ketchup und der aufgeweichten Gelatine. Aber aufpassen, dass Gulasch
darf nicht zu heiß werden! Ich glaube näher muss ich darauf nicht eingehen,
oder? Auf so eine Chemiesuppe hat wahrscheinlich niemand Appetit - außer ein
abgehobener, kochbegeisteter Physiker, der sich für besonders schlau hält. Ob er
seine eigenen Kreationen auch isst? |
Wahrscheinlich sollte man diese Thematik einfach mit Humor
betrachten - sofern man die physikalischen Vorraussetzungen dafür aufweisen
kann.
Mir fehlen sie
anscheinend. |
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21 de septiembre 2009 |
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Montag
-
lunes |
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Icod de los Vinos |
| wolkig und trübe |
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20 ° temperatura
mínima |
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23 ° temperatura
máximo |
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Vater
werden ist nicht schwer, Vater sein dagegen
sehr. |
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Wilhelm Busch |
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Die Grillen gestern Abend haben mit ihrem Zirpen
Wort gehalten.
Es hat nicht mehr geregnet und so können alle Mannen
ungestört arbeiten. Es ist zwar heute ziemlich
düster und wolkig aber was soll's? |
Wenn immer nur die Sonne scheint, schätzt man das
schöne Wetter nicht mehr so, wie es sich das verdienen würde. Es wird zur
Selbstverständlichkeit. Ein paar Tropfen himmlisches Wasser nach einem halben
Jahr dürfen also niemanden stören und zum Jammern gibt es schon gar keinen
Grund!
Aber ein bisschen Sonnenschein wäre schon schön,
pero un poquitito de luz del sol. |
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Das erste Zaunfeld, la baranda, ist fertig, leider erst
eines von vielen. Der Anfang ist gemacht und mir gefällt es sehr gut. Wir haben
dafür ein typisches, kanarisches Muster ausgewählt und haben damit eine gut Wahl
getroffen - finde ich. Damit wirken die Zäunsäulen gleich noch einmal schöner.
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Jetzt werden die Holzteile mit einem
Holzschutzmittel, un impregnante para madera,
gestrichen und anschließend noch mit einem braunen
Lack lackiert. |
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Ich habe mich heute bei der Gartenarbeit zurück gehalten, mir war
das Wetter schlicht und einfach, simple y llanamente, zu ungemütlich. Und
warum sollte ich den Tag nicht für angenehmere Arbeit nutzen? Ich habe endlich
meine Fotos sortiert, eine Schablone für die Holzbalken, die den kanarischen
Balkon tragen werden, gezeichnet und ein bisschen herumgetrödelt. Nichts
besonderes also - aber auch das muss einmal sein. |
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Lächle - und die Welt lächelt
zurück! Vielleicht funktioniert das ja auch
bei der Sonne - habe ich mir am Vormittag gedacht. Aber der Sonne war mein
freundliches Lächeln egal. Sie hat sich nicht hinter den Wolken hervorlocken
lassen. Diese Weisheit kann man also nur bei seinen Mitmenschen anwenden -
wenigstens bei den meisten fährt man damit ganz gut. |
Einen Versuch ist es allemal wert,
auch wenn es nicht immer klappen sollte, macht das
gar nix. Lächeln ist auf jeden Fall billiger als
Strom und bringt mehr Wärme in die Welt. Fast immer
zaubert man mit einem Lächeln ein wenig Fröhlichkeit
in das Gesicht gegenüber, der Tag wird heller und
kleine Probleme sind fast verschwunden.
Lächeln kostet nix - also lächelt alle ein bisschen
öfter!
Lächeln macht glücklich - nicht nur andere Menschen
sondern auch sich selbst! Mit einem Lächeln kommen
wir mit Sicherheit besser durch die Krise :o) |
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Das einzige Lächeln, das mit gar nicht gefällt, ist das berühmte
Lächeln der Mona Lisa. In meinen Augen verzieht diese Dame lediglich spöttisch
ihre Lippen, sie grinst eher ein wenig nichtssagend in die Welt - aber lächeln?
Nicht einmal ihre Augen spiegeln ein Lächeln wieder. Also wie man in dieses
Gemälde das schönste Lächeln der Welt hineininterpretieren kann, ist für mich
ein Rätsel. |
Premiere - ich hab heute
das erste Mal eingeheizt ... |
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20 de septiembre 2009 |
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Sonntag
-
domingo |
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Icod de los Vinos |
| bwölkt |
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18 ° temperatura
mínima |
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22 ° temperatura
máximo |
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Der
Klügere gibt nach! Eine traurige Wahrheit, sie
begründet die Weltherrschaft der Dummheit. |
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Marie von Ebner-Eschenbach |
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Ein trüber und wolkiger Tag von
morgens bis abends.
Eigentlich ein
perfektes Sonntagswetter. Am Nachmittag sind wir zur
Quelle von Cruz del Camino gefahren und haben einen
Wochenvorrat von frischem Trinkwasser in unsere
Flaschen gefüllt. Alle drei Wasserhähne haben auf
uns gewartet, anscheinend braucht im Moment niemand
quellfrisches Wasser zum Trinken. |
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Anschließend sind wir durch den
Nebel, la niebla, auf einem kleinen Umweg über El Tanque an die Küste
gefahren. Man kann sich gar nicht vorstellen, welchen Unterschied es macht, wenn
man in den Nebelschwaden in den Bergen aus dem Auto steigt oder an der Wolken
verhangenen Küste. Kühl und unangenehm feucht in der Höhe und angenehm warm an
der Küste. Gerade richtig für ein Gläschen Wein mit dem Hintergrundgeräusch und
dem feinen Wasserstaub der Atlantikwellen, die an die steinige Küste schlagen.
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Irgendwo im Gelände, auf dem Weg von
La Montañeta nach El Tanque ist aus dem Nebel dieses Kunstwerk aufgetaucht. Ich
finde solche Grafities immer wieder schön - vor allem, wenn sie mit Stil,
Fantasie und Können gemacht worden sind. Wenn ich allerdings ganz ehrlich bin -
auf meinen eigenen Wänden möchte ich solche Kunstwerke der Strasse nicht
vorfinden. |
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Am Abend hat es wieder zu regnen begonnen, leicht und fein. Gar
so lange hat der nasse Segen von oben allerdings nicht angehalten. Nach einer
Stunde haben die Grillen wieder zu zirpen begonnen und das ist immer ein
untrügerliches Zeichen dafür, dass die Wolken keine Tropfen mehr fallen lassen.
Ob es stimmt oder nicht - wir werden es morgen sehen. Morgen ist auch noch ein
Tag, mañana es otro día. Jetzt gehe ich schlafen, mit Grillengezirpe im
Ohr und ohne das Klopfen von Regentropfen ... |
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19
de septiembre 2009 |
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Samstag
-
sábado |
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Icod de los Vinos |
| sonnig und leicht bewölkt |
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19 ° temperatura
mínima |
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25 ° temperatura
máximo |
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Ganz
aufgehen in der Familie heißt ganz untergehen. |
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Marie von Ebner-Eschenbach |
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In der Nacht hat er wirklich geregnet
und Georg musste die Plane vom aufgefangenen Wasser
befreien. In der Früh hat allerdings schon wieder
die Sonne vom Himmel gelacht und es war angenehm
warm. Damit ist das vorhergesagte Regenwetter vorbei
- ohne sonderliche Abkühlung
Nebenwirkungen nach sich zu ziehen.
Ich muss also weder
einen Arzt noch einen Apotheker fragen. |
Es war ein ganz normaler, ruhiger
Samstag - ohne besondere Vorkommnisse. Wir haben gut
und gesund gefrühstückt, vor ein Uhr Mittag noch
schnell eine weitere Plane besorgt und den Tag mit
kleinen Arbeiten vergehen lassen. Ich wünsche euch
allen einen schönen, erholsamen Sonntag!
Wir werden ihn auf alle
Fälle genießen, deshalb verabschiede ich mich heute
kurz und schmerzlos und begebe mich ins Land der
Träume. |
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18
de septiembre 2009 |
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Freitag -
viernes |
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Icod de los Vinos |
| viele Wolken und ein
bisschen sonnig |
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18 ° temperatura
mínima |
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25 ° temperatura
máximo |
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Das
Alter verklärt oder versteinert. |
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Marie von Ebner-Eschenbach |
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Grauer Himmel, wohin man blickt,
se mire por donde se mire - Wolken stehen
für heute im Programmheft des Tages. Gegen Mittag
hat die Wolkendecke allerdings Lücken bekommen und
ich habe mir eine halbe Stunde Mittagspause auf dem
Liegestuhl in der Sonne gegönnt. Herrlich - auch
wenn es bald darauf wieder zugezogen hat.
Heute habe ich es wirklich einmal geschafft, die
Gunst der Stunde zu nutzen. |
Gegen Abend ist der Wind relativ frisch geworden.
Aber weit und breit ist der Regen, der vorhergesagt worden ist, nicht in Sicht.
Heute Nacht ist Neumond und damit das beste Datum für eine neue Herausforderung.
Wir haben uns daran gehalten. |
Eine neue Phase beginnt. In den letzten Wochen haben
wir bereits auf Hochdruck darauf hingearbeitet und alle Zutaten für den
stilgerechten Abschluss der Außenmauern vorbereitet. Bretter und Balken wurden
geschnitten, gehobelt und gestrichen.
Heute ist endlich der Startschuss für die Decke abgeschossen worden. Die ersten
Träger und Balken liegen auf den Außenmauern und ein Teil der Innenschalung ist
auch schon fix und fertig angenagelt. |
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Hier handelt es sich nicht um drei Männer im Schnee
sondern um drei Männer beim Fixieren eines Holzträgers. Komisch, raro,
wenn ein Raum einmal fertig ist denkt niemand mehr daran, wie es dazu gekommen
ist, das der Raum so wirkt wie er eben wirkt. Niemand macht sich Gedanken warum
ein Holzträger so verläuft und nicht anders. |
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Wie das schwere Ding überhaupt an diese Stelle
gelangt ist. Dass da einmal drei Männer ihre Kräfte auf einen Haufen geworfen
haben, den Balken in die Höhe gestemmt und fixiert haben ist später nicht mehr
wichtig. Aber das macht nichts. ¡No pasa nada! |
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Ein ruhiger Arbeitsplatz in luftiger Höhe mit
Ausblick auf die Küste bis nach Los Silos ist schon was besonderes - obwohl es
Jonathan wahrscheinlich piepegal ist, in welcher Höhe und wo er die Bretter auf
die Unterhölzer nagelt. Hauptsache sie sind drauf und er ist bis zum Abend mit
dem Arbeitspensum für heute fertig.
Ein schönes Wochenende! ¡Buen fin de semana! |
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So sieht das Tageswerk von heute, el trabajo
diario de hoy, am Abend aus. Von oben und von innen. Die Bretterplattform
haben wir am Abend noch mit Folie abgedeckt, denn für heute Nacht ist Regen
angesagt. Ich glaube zwar nicht, dass es wirklich regnen wird, aber sicher ist
sicher. Von innen sieht der Raum aber auch schon ganz gut aus, oder? |
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17
de septiembre 2009 |
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Donnerstag -
jueves |
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Icod de los Vinos |
| sonnig und nachmittags
bewölkt |
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18 ° temperatura
mínima |
|
25 ° temperatura
máximo |
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Fehler
gehören zu den Verpflichtungen, mit denen man
für ein vollwertiges Leben bezahlt. |
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Sophia Loren |
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Ein wunderschöner Tagesanfang mit
Sonnenschein und wolkenlosem Himmel.
Also beginnt meine Arbeit heute auf der obersten
Terrasse. Haupthahn aufdrehen, den Abzweiger für die
einzelne Leitung und die Pumpe einschalten, das ist
fast ein Griff bei unserer
Wasserverteilungszentrale.
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Danach geht es mit schnellen
Schritten zum Zielort. Dort kommt mir schon Jorge
entgegen - leider ein bisschen nass gespritzt, da
sich bei meiner Aktion automatisch die
Rasenbewässerung eingeschalten hat.
Jorge war gerade ganz entspannt beim
Bananenentflechten, als ihn das kühle Nass
überrascht hat. |
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Die Ananas,
la piña, ist die Königin
der Früchte, und die köstlichsten Exemplare, die ich
bis jetzt gegessen habe, wachsen auf El Hiero oder
auf La Palma. Sie sind sonnengereift, duften schon
von weitem nach Ananas, sind saftig und voll im
Gschmack. |
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Das ist eine Ananaspflanze wie sie sein soll. Grüne Blätter mit
einem leichten Rotstich und frischen Trieben in der Mitte. Die kümmerlichen
Reste auf den beiden anderen Fotos sind die Opfer eines Kaninchenüberfalls.
Diese blöden Viecher haben heute Nacht anscheinend Appetit auf die tropischen
Pflanzen bekommen. Ich könnte sie umbringen - wenn ich sie erwischen würde!
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Nachdem diese Tiere immer wieder an
die Stätte ihres Wirkens zurück kehren, haben wir
unser Ananasfeld eingezäunt. Die werden Augen
machen, wenn sie voll Vorfreude auf diese
Delikatesse heute Nacht vor abgeriegelten Türen
stehen werden. |
heute gibt's
nix mehr ... |
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16
de septiembre 2009 |
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Mittwoch -
miércoles |
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Icod de los Vinos |
| sonnig und
leicht bewölkt |
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20 ° temperatura
mínima |
|
27 ° temperatura
máximo |
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Was
der liebe Gott vom Geld hält, kann man an den
Leuten sehen, denen er es gibt. |
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Peter Bamm |
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Der tägliche Arbeitsplatz auf der
Baustelle verlegt sich nun eine Etage höher.
Die beiden Männer haben den
ganzen Tag Eisen für die Konstruktion der Decke
abgebunden.
Unmengen von Eisenstangen. |
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Zum Glück sind wir in der Umgebung
für unsere schöne Bepflanzung der Finca und nicht für Hunde und Katzen bekannt.
Warum? ¿Por qué?
Wir bekommen dadurch Pflanzen geschenkt, die Andere nicht mehr gebrauchen
können. Deshalb haben wir heute eine ganze Wagenladung voll großer Kakteen
geschenkt bekommen. Die Mutter eines Nachbarn kann sie auf ihrer Terrasse nicht
mehr halten, sie sind zu groß geworden. Etwas besseres kann einem wohl nicht
passieren, oder?
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Nun, korrekt gesehen gehören diese
Pflanzen nicht zu den Kakteen sondern gehören zur Familie der
Wolfsmilchgewächse. Die kanarische Wolfsmilch oder Kandelaberwolfsmilch, el
Cardón, (Euphorbia canariensis) wird zwei bis drei Meter hoch und
wirkt auf den ersten Blick, a primera vista, wie ein Kaktus. El cardón
es un arbusto con forma de candelabro que llega a alcanzar los dos o tres metros
de altura. Die Pflanze hat aber keine Blätter und nur kurze Dornen. Die
dunkelroten Früchte wachsen nach der Blüte im Frühling an den äußeren Enden der
Pflanzenstengel - essen kann man sie aber nicht! |
Ursprünglich gab es auf den Kanaren
überhaupt keine Kakteen. Die stacheligen Pflanzen, vor allem Blattkakteen,
Opuntien, aus Mexiko wurden durch die Seefahrt auf die Inseln gebracht und bald
auf Plantagen angebaut. Wie das zusammenpasst und aus welchem Grund? Das ist
ganz leicht erklärt, die Menschen wollten mit Hilfe der Kakteen Geld verdienen.
Geld und Reichtum lagen in der Luft. |
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Ein kleines Tierchen, die Kermeslaus
war ursprünglich daran schuld. Bei den Ägyptern, Griechen und Römern wurde der
Farbstoff, der aus diesen Läusen gewonnen wurde zum zum Färben von Wolle, Leder
und Seide verwendet. Diesen Farbstoff nannte man Kermes. Nachdem in Mexiko die
Azteken besiegt worden waren, exportierten die Spanier ab 1532 die amerikanische
Cochenillelaus auf die Kanarischen Inseln.
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Diese wertvolle Laus ernährt sich von
Opuntien, also Blattkakteen und so wurden kurzerhand, sin perder el
tiempo, auch diese importiert und auf Plantagen großzügig angepflanzt. |
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Nachdem die nötigen Zutaten vorhanden waren, wurden
Läuse gezüchtet um dann mühsam von vielen Händen gesammelt, getrocknet und an
die Hersteller von Lippenstiften und anderen roten Produkten verkauft zu werden.
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Neben Gold und Silber wurde der
Farbstoff Cochenille für Spanien viele Jahre lang das ertragreichste
Handelsprodukt. Es dauerte damals auch nicht lange, bis die amerikanische
Cochenillelaus die europäische Kermeslaus sozusagen vom Markt verdrängte, denn
ihr Farbstoffgehalt war viel ergiebiger als der ihrer Konkurrentin.
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Noch im Jahre 1870 exportierten die
Kanarischen Inseln dreitausend Tonnen Cochenille. Wie viele Läuse dafür wohl
gesammelt werden mussten? Mit Sicherheit waren es Unmengen. Die Menge kann ich
mir nicht vorstellen, vor allem wenn ich die Größe und das Gewicht einer
Schildlaus vor meinem inneren Auge habe. Das wäre keine Arbeit für mich - da
sind mir ja die Gartenschere und der Wasserschlauch gleich um einiges
sympathischer. |
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Vor vielen, vielen Jahren verlor
dieser natürliche Grundstoff allerdings seine Bedeutung. Heute wird der damals
so wertvolle Farbstoff billig aus Erdölprodukten gewonnen und die Läuse sind
damit uninteressant geworden und in Vergessenheit geraten. Auf Teneriffa sind
die Tierchen als Verdienstmöglichkeit komplett verschwunden und die kultivierten
Kakteen sind schon lange verwildert und wachsen überall auf der Insel. Die
einzigen gewerblichen Anbaugebiete existieren zur Zeit nur noch auf Lanzarote,
Fuerteventura und in Peru.
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Der natürliche Farbstoff wird
heutzutage wieder vermehrt zum Färben von Stoffen, für einige Sorten von
Lippenstiften und für den italienischen Campari verwendet.
Beim nächsten Aperitif könnt ihr ja daran denken. |
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September
2009 |
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