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16 de septiembre
2009 |
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15
de septiembre 2009 |
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Dienstag -
martes |
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Icod de los Vinos |
| sonnig und
leicht bewölkt |
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20 ° temperatura
mínima |
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27 ° temperatura
máximo |
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Wie
man andere in Widersprüche verwickelt? Einfach
ausreden lassen. |
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Alexander Eilers |
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Wie lernt man die Umgebung am besten
kennen? Klar, ganz logisch, lógico, man
fährt, geht oder wandert und erkundet so Stückchen
für Stückchen die Insel. Es gibt aber auch noch
andere Möglichkeiten.
Man suchet und findet einen guten Architekten,
Rechtsanwalt oder Steuerberater, un arquitecto,
abogado o un aseso fiscal, der im Laufe der
Zeit, al correr del tiempo, die Standorte
seines Büros ändert. |
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Wir haben uns in diesem Fall, en
este caso, für den Architekten entschieden und müssen heute bereits zum
dritten Mal in fünf Jahren seine neue Wirkungsstätte finden. Na ja, diesmal ist
es wohl endgültig, denn er hat sich im Laufe des Sommers sein Studio auf dem
Dach seiner Garage neben seinem Wohnhaus gebaut. |
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Das könnte fast eine Beobachtungsstation für Vogelkundler sein -
ist es aber nicht.
Es ist das architektonisch wertvolle Ergebnis
moderner Planung - und ein luftiges Büros. Es liegt ganz idyllisch am Rand eines
kleinen Wäldchens, doch die vorgegaukelte Ruhe trügt, las apariencias engañan. |
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In dieser Gegend kann man den ganzen
lieben Tag, todo el santo día, Flugzeuge zählen.
Von den Blechvögeln
donnert fast alle zehn Minuten ein Exemplar über meinen Kopf. Der
Nordflughafen von Teneriffa lässt sich hier nicht wegleugnen. Esto no es de
mi gusto, für mich wäre das
nichts, aber wenn man hier wohnt, gewöhnt man sich wahrscheinlich daran. |
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Die Aussicht auf die Küste von
Tegueste ist allerdings sehr schön - falls nicht gerade Wolkenschwaden von
der Küste Richtung Teide ziehen. |
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14
de septiembre 2009 |
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Montag -
lunes |
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Icod de los Vinos |
| sonnig und
leicht bewölkt |
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20 ° temperatura
mínima |
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27 ° temperatura
máximo |
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Du
wirst alt, wenn die Kerzen mehr kosten als der
Geburtstagskuchen. |
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Bob Hope |
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Ein weiterer grüner Dschungel hat sich gelichtet und unser
Abfallhaufen wächst und wächst ... Zwei, drei Meter hohe Oleander stehen nur
mehr als kahle Stämme in der Gegend herum. Der erste Schnitt tut mir noch immer
im Herzen weh, aber es muss ganz einfach sein, si hay que hacerlo, hay que
hacerlo. Ohne radikales
beschneiden der Pflanzen aller Art wachsen zwar grüne Wände in die Höhe, aber
vor lauter Blätter sieht man die Schönheit der einzelnen Darsteller nicht mehr.
Das trifft sogar auf Palmen zu. |
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Ansonsten ist heute ein total ruhiger Tag. Kein Radio,
kein Pfeifen und kein falscher Gesang.
Ningún radio, no silbar y ningún canto falso.
Ich habe am Nachmittag nicht einmal gehört, wo gerade gearbeitet wird. Jorge
genießt die Stille - obwohl er mit seinem Radio selbst die Musik auf
dieser Baustelle eingeführt hat. |
still, still, still
weil's
Kindlein schlafen will ... |
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13
de septiembre 2009 |
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Sonntag -
domingo |
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Icod de los Vinos |
| sonnig und warm |
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20 ° temperatura
mínima |
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28 ° temperatura
máximo |
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Die
Frauen verlangen Unmögliches - man soll ihr
Alter vergessen, aber sich immer an ihren
Geburtstag erinnern. |
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Karl Farkas |
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Das Bauholz, dass in La Montaneta auf dem Holzlagerplatz haben
wir zwar nicht gefunden, doch so wichtig war es nicht.
Wir sind dann ein Stück weiter in die Richtung von Los Llanos gefahren und haben
diese Gegend ein wenig erkundet. Der Himmel war dunkelblau, fast kein Wölkchen
war zu sehen und die Luft angenehm war. Auf diesem Weg fahren wir immer, wenn
wir in den sogenannten Süden fahren. Es ist die Straße, die von Icod de los
Vinos quer über die Berge nach Los Christianos oder auch zum Flughaufen führt.
Zum Stehenbleiben ist dann nie Zeit, denn meistens haben wir einen Termin und
sind sowieso schon spät dran.
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Aber heute ist alles anders, es ist Sonntag und wir haben alle Zeit der Welt.
Deshalb halten wir das erste Mal nach Jahren bei einem kleinen Kirchlein, dass
nicht weit von der Strasse auf einem eingefriedeten Platz steht, an. La Ermita
San José steht auf dem Wegweiser. |
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La Ermita kann laut Wörterbuch sowohl eine
Kapelle, eine Wahlfahrtskirche als auch eine Kneipe, sprich Gasthaus, sein.
Bei
diesem geduckten Bauwerk handelt es sich aber wohl eindeutig um eine Kapelle,
die dem Heiligen Josef geweiht ist. Viel gibt es allerdings nicht zu sehen, denn
das Tor ist fest verschlossen - wie meistens bei den Kirchen und Kapellen. |
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In der Ferne erkennen wir einen kleinen Ort, es ist Los Erjos.
Dieses kleine Dörfchen ist wirklich winzig und beschaulich. Ein paar enge
Gässchen, viele Ecken, ein Dorfplatz und eine Kirche und schon ist man wieder
draußen aus der alten Siedlung. Auf der Hauptstrasse angekommen, können wir uns
zwischen zwei Möglichkeiten wählen - entweder wir fahren Richtung El Tanque
oder entscheiden uns für Santiago del Teide. |
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In der Nähe des Erjos Passes, el Puerto de Erjos,
parken wir das Auto und machen einen kleinen Spaziergang. Auch wenn es irgendwie
absurd klingt, wenn man mitten im Gebirge, in luftiger Höhe von 1117 Metern über
dem Meeresspiegel von einem Hafen spricht, hat es doch seine Richtigkeit, den
el puerto bedeutet auf spanisch sowohl Hafen als auch Pass. In dieser Gegend
liegt sowohl die natürliche Grenze zwischen dem Norden und dem Süden als auch
die Wetterscheide der Insel.
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In den Reiseführern werden Ausflüge nach Santiago del Teide oder
nach Masca empfohlen. Aber über diese Märchenlandschaft, die praktisch gleich neben der
Strasse liegt, liest man fast nirgendwo eine Zeile.
¿El
paraíso está a la vuelta de la esquina? Es ist wie so oft im
Leben, man muss soll von Zeit zu Zeit nicht in die Ferne schweifen - denn das Gute
liegt so nah ... |
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Das ist ein Termitenbau -
würde ich in Südafrika sagen, doch hier auf der
kleinen Insel im Atlantik ist es das fantasievolle Produkt eines Lavastromes.
Gefährlich aussehende Erdeinbrüche und skurrile Steinsäulen beleben diese
Landschaft. Kein Wunder, denn in dieser Gegend sieht man die Auswirkungen der
jüngsten vulkanischen Aktivität. Es handelt sich dabei um die Ausbrüche des
Vulkans Chineyro 1909 undr vor allem die des Vulkanes der in den
Arenas Negras im Jahr 1706, als der seine Lavaströme Richtung Garachico
losgeschickt hat. |
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Zu
unseren Füssen liegt ein dichtes Wegenetz, auf dem man die Gegend in alle
Richtungen erkunden könnte. Es besteht zum Teil aus alten Wegen, los caminos,
die quer durch die Berge führen und aus neu angelegten Forstwegen. Wir spazieren
über einen relativ breiten Weg, der eher wie ein trockenes Bachbett aussieht. |
Über unseren Köpfen kreisen
ungewöhnlich viele Falken in der Luft. Ihre schrillen Schreie begleiten uns bis
zu den Ufern der Teiche.
In dieser Gegend muss es auch sehr viele Kaninchen, los conejos, geben,
denn erstens sieht man neben und auf dem Weg immer wieder Reste der verschmähten
Jagdbeute der Raubvögel und zweitens klettern in den Hügeln rundum zahlreiche
Jäger mit ihren Hunden durchs Gestrüpp Gelände. Es ist
Jagdsaison und Donnerstag und Sonntag sind die Canarios mit Hunden, Frettchen,
el hurón, und Flinten, las escopetas, auf der Jagd. Por suerte,
zum Glück, denn sonst würde die Insel wohl wirklich an einer Übervölkerung der
Nager leiden. |
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Las Charcas de Erjos - del inferno al paraiso
con colores de alegría. Die idyllisch eingewachsenen Wasserlacken sind
einfach zauberhaft.
Sie wirken fast wie kleine, romantische Teiche in Kärnten. Enten tauchen laut
schnatternd aus ihrem Versteck am Ufer auf, flattern kurz knapp über dem Wasser
dahin und schwimmen dann in aller Ruhe davon. |
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Die Teiche oder Tümpel von Erjos, las
Charcas de Erjos, liegen am
Fuß des Monte de Agua auf einer Höhe von neunhundertfünfzig Metern
Seehöhe. Den Besitz oder besser gesagt die Verantwortung für dieses Areal teilen
sich die beiden Gemeinden Los Silos und El Tanque. Wo allerdings
die Grenze auf der Landkarte verläuft weiß ich nicht.
Ich glaube jedoch nicht, dass es für uns von
Bedeutung ist. |
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Dentro del Parque Rural de Teno, repartidas entre Los Silos y el
vecino municipio de El Tanque, por encima de los 950 metros de altitud, se
encuentra en Erjos el Paraje de los Dornajos "Charcas de Erjos", ejemplo de
extracciones de áridos y tierra que se llevaron a cabo entre los años 70 y 80
del siglo XX para su traslado a las plantaciones del sur y norte de la isla. |
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Entstanden sind diese Teiche angeblich, según dicen, durch
den Abbau von Baumaterial für den Norden der Insel. Als die Tätigkeiten
eingestellt wurden, füllten sich die Gruben langsam mit Regenwasser uns so
entstand im Laufe der Zeit an dieser Stelle ein wahres Naturparadies. Por
su carácter arcilloso se han transformado en depósitos naturales de agua de
lluvia. Ello las convierte en una de las escasas zonas de interior capaces de
albergar especies acuáticas. |
Die Vegetation hat damit auf natürliche Weise die Vorraussetzung
für den Lebensraum vieler Vogelarten geschaffen. Die verschiedenen Schilfarten,
wilde Brombeeren, las zarzas, Kanarische Weiden, sauce canario, (Salix
canariensis), Tabakpflanzen, los tabacos (Typha domingensis), und
Binsen, los juncos (Juncus
efussus) y los carrizos (Cyperus eragrostis) sind heute die Heimat
für viele Wasservögel wie Enten, Moorhühner, Schnepfchen und unsere
geliebten Graureiher, las aves acuática como los patos, fallaris,
chocas y las garzas. |
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Ob der Graureiher, der uns vor zwei
Jahren den Teich ausgefischt hat wohl auch von hier gekommen ist? |
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12
de septiembre 2009 |
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Samstag -
sábado |
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Icod de los Vinos |
| vormittags sonnig und
nachmittags bewölkt |
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20 ° temperatura
mínima |
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24 ° temperatura
máximo |
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Die
Basis einer gesunden Ordnung ist ein großer
Papierkorb. |
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Kurt Tucholsky |
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Die Grundlage einer gesunden Vegetation ist die Beschneidung :o)
Mehr kann ich zum heutigen Tagesverlauf nicht mehr sagen. Mir tut das Kreuz und
meine Hand weh.
Besser gesagt, ich bin mir bewusst, dass ich eine
Wirbelsäule und eine bewegliche Hand besitze. Bis auf zwei klitzekleine Pausen
haben wir heute nur eine "Blumeninsel" in Form gebracht und jetzt bin ich müde
und hungrig. |
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Der Anblick täuscht - bei diesem Gewächs handelt es sich nicht um
eine Riesenananas sondern um Drachenbäume, die mit dem Messer von mir
in Form gebracht worden sind. Dabei handelt es sich um einen kleinen Trick.
Drachenbäume wachsen in die Höhe und stossen ihre Blätter nicht ab. Im Gegensatz
zu einer Yuccapflanze. Wegreisen kann man die Blattwedel schon, aber dann bilden
sich am Stamm unschöne Narben, die lange nicht verheilen. Schneidet man die
schmalen Blätter allerdings zwei, drei Zentimeter von Stamm entfernt ab,
vertrocknen sie in relativ kurzer Zeit und fallen von selbst vom Stamm ab.
¡Magia potagia! Ausgetrickst nennt man das
wohl?! |
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Die Palmen muss Georg mit der Motorsäge bearbeiten, mit
irgendwelchen Scheren oder Messern geht gar nix mehr. Die Bananenstauden werden
auch ein bisschen entlüftet, Lavendel, Oleander und diverse andere Stauden
vertragen zur Zeit ebenfalls einen radikalen Schnitt. Die Yuccas müssen
teilweise entblättert werden und als Endergebnis entstehen riesengroße, grüne
Häufen.
Ich glaube Georg hat heute sicherlich zehn
Baggerschaufel voll Grünzeug auf unseren zentralen "Misthaufen" geführt.
Mitgezählt habe ich allerdings nicht mehr. |
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Apropos Yucca - fälschlicherweise werden diese Gewächse gerne zu
den Palmen gezählt. Das stimmt allerdings nicht, denn Yuccas gehören zur Familie
der Palmlilien und damit zu den Agavengewächsen. An den Blüten
könnte
kann man es auch eindeutig erkennen.
Wir können es beobachten - in euren Wohnzimmern
erscheint natürlich nie eine der wunderschönen, weißen Blüten. |
Insel des Frühlings
- so wird Teneriffa gerne genannt.
Gar so bezeichnend finde ich diese Beschreibung nicht, denn auch hier gibt es
ganz normale Jahreszeiten. Sie sind eben anders als in Deutschland oder
Österreich, aber Frühlingswetter an dreihundertfünfundsechzig Tagen im Jahr habe ich
hier noch nie erlebt. Diese Bezeichnung ist schlicht und einfach gesagt -
blöd falsch!
Aber in der heutigen Zeit ist es ja keine Seltenheit, dass sich eine
Falschmeldung so beharrlich durch die Medienlandschaft zieht, denn Journalisten
haben heutzutage ihren Beruf kaum mehr von der Pike auf gelernt - genauso wenig
wie Fotografen. |
Jeder, der mit Glück - oder zum Unglück der Leser - in einer Redaktion werkeln kann,
schimpft nennt sich Journalist - und ist meistens nichts
besseres als ein Abschreiber. Recherchiert wird schon lange nicht mehr. Das wäre
ja auch viel zu aufwendig und reine Zeitverschwendung. Im Zeitalter des
weltweiten Netzes und einem halbwegs guten Computerprogramm kann man sich das
Arbeitsleben bequemer einrichten und die Arbeitszeit auf ein Minimum verkürzen.
Das geht ganz leicht - Text markieren, kopieren, einsetzen, die Schriftgröße
verändern, ein paar Beistriche oder Adjektive entfernen oder dazufügen - und schon hat man
Geschichte geschrieben! Dann klaut leiht man sich noch die
passenden Fotos, das Arbeitspensum ist erfolgreich erfüllt und man kann seine
eigenen Erkenntnisse der restlichen Welt verkünden - und abkassieren. |
Ach ja, zur Absicherung wird dann meist noch ein Zusatz angebracht - wie lautet
der schon? "Bilder auf dieser Seite sind von mir selbst fotografiert worden.
Sollten Sie dennoch Bilder finden, die andere Urheberrechte verletzen sollen,
bitte ich um eine kurze Information. Ich werde die entsprechenden Fotos
natürlich umgehend entfernen." Einfach absurd, denn entweder weiß jemand, ob er
selbst produziert fotografiert hat oder nicht. Aber der Schmuck mit fremden Federn verführt
eben nur zu oft. |
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Diese Aussage und das Verhalten ist natürlich genauso logisch, wie das diverser
Rechtsanwälte, die sich auf Grund von angeblichen Verletzungen des
Urheberrechtes ihren Lebensunterhalt verdienen wollen. Aber jetzt bin ich wieder
einmal abgeschweift ... |
Puh - wenn das ein Schulaufsatz gewesen wäre, hätte ich dafür ein
glattes Nicht genügend abgestaubt.
Absolute Themaverfehlung wäre als Begründung in
roter Schrift unter meinem Werk vermerkt gewesen. |
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Insel des Frühlings, das war eigentlich mein Anfangsgedanke.
Jahreszeiten und das Verhalten der Pflanzen, das war's. Unser selbst
importierter Flieder hat im Moment Frühlingsgefühle. Er hat vor drei Wochen
aller Blätter vertrocknen und fallen gelassen und treibt seit zwei Tagen frisch
und fröhlich neue Blätter aus. Wahrscheinlich muss er erst ausloten, wie er sich
auf dieser Insel im Atlantik verhalten soll. Ich bin schon neugierig, vielleicht
haben wir ja zu Weihnachten Fliederblüten in der Vase? |
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So abwegig ist das nicht, denn immerhin blühen um die Weihnachtszeit bei uns
sowohl die roten Weihnachtssterne als auch die gelben und weißen Narzissen, die
wir in Kärnten eigentlich Osterglocken nennen. |
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11
de septiembre 2009 |
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Freitag
- viernes |
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Icod de los Vinos |
| vormittags sonnig und nachmittags
bewölkt |
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20 ° temperatura
mínima |
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24 ° temperatura
máximo |
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Achtung
und Respekt sind Grundpfeiler der Liebe. |
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Marietta Grade |
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Hast du nicht gesehen ist die Woche schon fast
wieder vorbei! Se me pasó la semana como un soplo. Unglaublich, wie die
Zeit vergeht!
¡Increíble como corre el tiempo! |
Mit so vielen Antworten aus der Heimat habe ich in so kurzer Zeit nicht
gerechnet.
Danke für die liebe Post, die gestern und vorgestern in unserem Postfach
gelandet ist! Ich werde mich wirklich bemühen und mir mit meinen Antworten nicht
zuu lange Zeit lassen - versprochen. |
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Der Endspurt der ersten Phase hat begonnen. Die letzten
Reihen Steine werden in die Höhe gehievt, die Zwischenräume aufgefüllt
und der Abschluss der Mauer vorbereitet. Damit ist die Arbeit für diese Woche
beendet ... |
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Die Innenansicht des zukünftigen Puppenstudios auf dem rechten
Foto und dazu, zum besseren Verständnis, die Außenansicht davon. Neben der
Eingangstüre wird in Zukunft einer der vielen verfügbaren Heiligen auf uns
achten. Welcher das sein wird? Wir haben uns noch nicht entschieden. Das ist
aber auch gar nicht so wichtig. Auf jeden Fall bekommt er - oder sie - eine
wunderschöne Nische, un nicho. La Ventana Santo, wie Jorge es
nennt, ist heute fast fertig geworden. |
Den Innenraum, el interior,
hat er ganz kunstvoll mit besonders schönen Lavasteinen ausgekleidet. Es wirkt
fast wie eine kleine, eingerahmte Höhle, una cueva. So wurden diese
Schreine ursprünglich auch gebaut, den die erste "Heilige" der Insel, die
Jungfrau von Candelaria, wurde, der Legende nach, schon von den Guanchen in
einer Höhle bei Candelaria aufbewahrt.
Hätten sie nur eine Kapelle dafür gewählt, denn dann hätten sie die Wellen des
Atlantiks nicht wieder entführen können. |
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Der heilige Georg war ein
Drachentöter - richtig? Die vielen Eidechsen auf der Insel könnte man mit viel
Fantasie und einer kleinen Größenverschiebung locker als Drachen einordnen -
richtig? Als Draufgabe wachsen auf den Kanarischen Inseln auch noch ominöse
Drachenbäume, die Dragos genannt werden - das ist auf alle Fälle richtig! Jorge
heißt auf gut deutsch Georg, so steht es im Wörterbuch. |
Die Zusammenfassung, un resumen,
dieser Thesen ergibt wissenschaftlich gesehen also eine Theorie und deshalb
klettert hier theoretisch gesehen gerade der leibhaftige Heilige Georg aus
seiner zukünftigen Unterkunft.
Na ja, das ist natürlich nicht ganz richtig - könnte aber eine nette Geschichte
sein. Richtig oder falsch? |
Es gibt aber noch eine reale, nette
Erzählung zu dieser Heiligennische.
Jorge wird sich bei seinem Häuschen jetzt ebenfalls so eine geheiligte Nische
einbauen. Am Vormittag war sogar seine Tochter da. Warum? Das ist doch ganz
klar, er wollte ihr zeigen, wie so ein Kunstwerk aussieht. Da muss so ein
Ausländer daherkommen um den Canarios die eigene Kultur schmackhaft zu machen -
so sieht es zumindest aus. Aber wenn ich so nachdenke, unterscheidet sich diese
Denkweise überhaupt nicht mit der in unserer alten Heimat. |
Wir
bauen hier lediglich authentische, alte kanarische Häuser nach
auf. Nicht mehr und nicht weniger. Das könnte jeder machen, aber niemand tut es.
Jetzt, wo die dicken Mauern stehen und die typischen, kanarischen Fensternischen
vorbereitet sind betrachten die Canarios die Mauern fast wie - keine Ahnung,
ni idea, wie ich das jetzt sagen soll - exklusive Sensationen?! |
Design oder Tradition - in welcher
Umgebung fühlt sich der Mensch am wohlsten? Ich weiß schon, dass ist eine
Streitfrage. Aber sollte man nicht trotzdem einmal darüber nachdenken? Die
moderne Architektur hat durchaus ihre Berechtigung, da bin ich mir ganz sicher.
Wenn es nicht so wäre, würden wir wahrscheinlich noch immer in irgendwelchen
Höhlen hausen, denn unsere Vorfahren haben hätten die neuen
Strömungen ebenso verhindern verurteilen müssen. Haben sie zum
Glück, por suerte, aber nicht!
Welcher Tourist hätte denn sonst noch eine Chance schöne Urlaubsfotos mit nach
Hause zu nehmen? |
Keine Barockbauten, keine Schlösser,
Gutshöfe oder romantische, halbverfallene Häuschen stünden als Kulisse zur
Verfügung. Für viele Weltenbummler wäre das wiederum eine weitere Möglichkeit
die Reiseveranstalter auf Minderung des Preises zu verklagen. Daran sollten die
Städteplaner in Zukunft vielleicht ein Augenmerk legen, denn Minderung des
Freizeitvergnügens kann teuer zu stehen kommen. Das klingt jetzt zwar ein wenig,
wie an den Haaren herbei gezogen, doch es gibt schon Klagen von
deutschen Urlaubern, dass zu viele Einheimische den Strand im
Urlaubsland bevölkert hätten.
Mehr gibt es dazu nicht mehr zu sagen schreiben. Für die
Verantwortlichen müsste es auf jeden Fall wenigstens einen Nebengedanken wert
sein - oder auch nicht. ¿O no? |
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Bei den Bauten, die heute so in den
Himmel wachsen handelt es sich allerdings nicht um die Fantasie oder das Können
von Architekten sondern lediglich um irgendwelche abgekupferte Glashäuser, die
man überall auf der Welt im selben Design bewundern kann, könnte oder sollte.
Nachmachen ist in meinen Augen allerdings keine besondere Leistung auf die
irgendjemand stolz sein könnte. |
Aber muss das sein? ¿Tiene
que ser? Rentabel gebaute, fantasielose Zweckbauten bestimmen heute die
Landschaft.
In einer Zeit, in der der Slogan "Geiz ist geil" zum Lebensmotto aufgebaut
worden ist, kann man mit Sicherheit auch nicht mehr erwarten. |
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10
de septiembre 2009 |
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Donnerstag
- jueves |
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Icod de los Vinos |
| vormittags sonnig und nachmittags
bewölkt |
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20 ° temperatura
mínima |
|
24 ° temperatura
máximo |
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Gute
Tiere, spricht der Weise,
musst du züchten, musst du kaufen,
doch die Ratten und die Mäuse,
kommen ganz von selbst gelaufen. |
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Wilhelm Busch |
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Wilhelm Busch hatte leider recht. Für mich relevant sind in
diesem Fall
allerdings nicht die Zuchttiere sondern das stinknormale Niederwild, la caza
menor. |
Ob der Ausdruck so ganz korrekt von mir gewählt ist?
Ich nenne sie wohl vorsichtshalber Kanarische Nagetiere. Damit komme ich der
Realität etwas näher, denn als Niederwild werden nur die Tierarten
bezeichnet, die in der guten alten Zeit vom niederen Adel gejagt werden durften.
Das Vorrecht der Jagd auf alle anderen Wildarten, sprich größer als ein Hase
oder Fuchs, wie zum Beispiel Reh, Gemse oder Hirsch, zählte zum Privileg des
Hochadels, la alta nobleza, und deshalb werden diese Tierarten zum Hochwild,
la caza mayor, gezählt. |
Kanarische Nagetiere, frei übersetzt, roedor canariensis,
ist mit Sicherheit der richtige Ausdruck für die Lebewesen, die ich meine, denn
auch die ortsansässigen Jäger profilieren sich bei der Jagd auf Kaninchen,
los conejos, und nicht auf anderes Kleingetier.
Nachdem es auf den Inseln im Atlantik keinen
Hochadel gibt, fehlt hier logischer Weise auch das Hochwild.
Abgesehen, no
tener en cuenta, von ein paar importierten Mufflons in den Cañadas - doch
die bekommt so gut wie niemand zu Gesicht. |
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Die Menükarte der Tierwelt bietet auf
den Inseln allerdings eine Vielzahl an Kleingetier
an.
Eidechsen, Spinnen, viele Schmetterlinge, lagartos, arañas, mariposas, fünf verschiedene Arten von Fledermäusen,
cinco diferente especies de murciélagos, und
eine Vielzahl von Vögeln sind zur Auswahl in Hülle und Fülle vorhanden.
Cabras, ovejas y vacas, Ziegen, Schafe und Kühe stehen allerdings
unter dem persönlichen Schutz, están bajo la protección de pastores y
campesinos, von diversen Hirten und Bauern. Auch bei
Hahn und Hühnern,
Wachteln, Enten und Truthühnern steht so gut wie nichts für die Jagd zur Verfügung - Adler
und Graureiher stehen unter Naturschutz. |
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¡No tengas miedo! Keine Angst,
bei diesen beiden Zeitgenossen handelt es sich nicht
um die legendären Drachen der Insel.
Die sitzen, wie im Leben ganz wo anders. Hier
handelt es sich lediglich um ganz normale Eidechsen,
los lagartos. Obwohl man bei den Reaktionen
einiger Menschen durchaus vermuten könnte, dass es
sich um äußerst gefährliche Lebewesen handeln
könnte.
Einige Inselbewohner - egal welchen Geschlechts -
verhalten sich beim Auftauchen dieser harmlosen
Reptilien so, wie sich normaler Weise Frauen aus der
gehobenen, europäischen Mittelschicht verhalten,
wenn irgendwo ein graues Mäuschen auftauchen sollte.
Einfach lachhaft :o) |
Elitäre Jagdgesellschaften, grupos
de cazadores elitista, die in dieser friedlichen Landschaft auf die Pirsch
gehen könnten wollten, würden sich auf unserer Insel schwer
tun. Außer den erwähnten Kaninchen, Katzen und vielleicht ein paar Hunden kann
die Insel keine lohnenswerten Jagdtrophäen bieten. Nix ist mit Rehbock, Hirsch
oder Wildschwein. Diese Exemplare der Tierwelt wird man hier genauso vergeblich
wie jegliche Giftschlangen suchen - und nicht finden. Die
einzigen blutrünstigen Tiere im abendlichen Luftraum sind die Gelsen, doch sogar diese lästigen Insekten
verhalten sich ziemlich manierlich. |
Aber wieder zurück zu Wilhelm Busch.
Als stolze Landbesitzer dürfen müssen wir uns mit dem
Kleingetier abmühen. In diesem Fall, en este caso, wird allerdings auch
der normale Bürger, gezwungener Maßen, forzosamente, zum Jäger. Allerdings mit einem kleinen
Unterschied, con la diferencia pequeña, zum Weidmann der tiefen Wälder
und der weiten Prärie - wir jagen nicht mit Flinte und Korn, sondern verhalten
uns wie die Jäger und Sammler in früheren Zeiten. Wir werden zu fantasievollen
Fallenstellern, cazador que utiliza trampas, und spielen das alte Spiel,
un juego del gato y el ratón. Wer ist schlauer? Der Jäger oder die
erhoffte Beute? |
ich habe auch
meine Rechte ... |
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9 de septiembre 2009 |
|
Mittwoch
- miércoles |
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Icod de los Vinos |
| sonnig und nachmittags
bewölkt |
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20 ° temperatura
mínima |
|
27 ° temperatura
máximo |
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Ein
Text ist nicht dann vollkommen, wenn man nichts
mehr hinzufügen kann, sondern dann, wenn man
nichts mehr weglassen kann. |
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Antoine de Saint-Exupery |
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Ich hatte einen Traum.
Ich lag auf einer schattigen Wiese und irgendwo
rauschte ein Bächlein in die Tiefe. Eine Biene summte - wahrscheinlich über den
blauen Lavendelblüten - und die Sonne blinzelte durch die zarten Blätter
angenehm auf mein Gesicht. Dann habe ich die Augen aufgemacht - und aus war der
Traum!
¡Vuelta a la realidad!
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En realidad, in Wirklichkeit lag ich in meinem Bett, beim
Nachbarn plätscherte lautstark frisches Wasser durch ein dickes Rohr in seinen
Wassertank, eine Gelse, un mosquito, surrte um meine Ohren - und die
Realität hatte mich wieder im Griff. Schade, dass man unterbrochene Träume nicht
mehr weiterträumen kann. |
Laut der Traumdeutung eines
Fachmanns aus der Schweiz bedeuten diese Bilder des Unterbewusstseins folgendes.
Klares Wasser bedeutet beruflichen und
finanziellen Erfolg. Ein trübes Wässerchen oder gar ein reißender Wildbach
sollen berufliche Probleme und finanzielle Verluste bedeuten. Das Schlimmste was
man allerdings träumen kann, wäre ein trockengelegter Bachlauf, denn der soll
den Träumer auf Notzeiten hinweisen.
Nachdem ich aber durch ein Plätschern des Wassers geträumt
aufgewacht bin, kann mir eigentlich nichts Schlimmes im realen Leben passieren, no es para
tanto. Cuento con un buen resultado. Ich verlass mich halt einfach einmal
drauf! :o) |
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Dieses war der erste Streich, doch
der zweite folgt sogleich.
Zur Zeit, actualmente, sind meine
Schneidwerkzeuge im Dauereinsatz. Egal ob Oleander,
Granatapfelstrauch oder Rizinusbaum, adelfa,
granada o ricino - keiner von ihnen wird
verschont. Sie werden gnadenlos, sin piedad,
beschnitten und getrimmt. Der erste Schnitt trifft
mich meistens selbst mitten ins
Herz, en mitad del corazón, aber was sein
muss, muss sein, si hay que hacerlo, hay que
hacerlo. Und das muss sein, tiene que ser!
Ohne uneingeschränkte Konsequenz gäbe es in
Zukunft keine robusten, blühenden oder Früchte
tragenden Pflanzen. |
erst gießen, dann schneiden und irgendwann
ernten ... |
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8
de septiembre 2009 |
|
Dienstag
- martes |
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Icod de los Vinos |
| bewölkt |
|
20 ° temperatura
mínima |
|
24 ° temperatura
máximo |
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Eine
gute Regierung ist wie eine geregelte Verdauung;
solange sie funktioniert, merkt man von ihr kaum
etwas. |
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Erskine Caldwell |
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Ein trüber Tag - ein Tag, der so richtig dafür geeignet ist, meine Briefschulden
wieder einmal zu begleichen. Ich habe bis zum Abend zwar nicht alles geschafft,
was ich mir vorgenommen habe, aber ein Anfang ist gemacht.
Ihr könnt euch also ein Beispiel an mir nehmen und wieder einmal in die
Tastatur greifen. Me alegro, ich freue mich nämlich auch über Post! |
Ihr habt ja den Vorteil, in unserem Alltagsleben mitlesen zu können - zumindest
in einem Großteil davon. Alle Geheimnisse, todo los secretos,
werden natürlich nicht verraten - aber immerhin die kleineren davon.
Da möchte ich auch gerne einmal Mäuschen spielen, me pica la curiosidad,
aber das funktioniert leider nicht und deshalb wäre es sehr nett, wenn sich
wieder ab und zu eine kurze Nachricht in unseren Postkasten
verirren würde. |
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Es gibt Dinge, die scheinen fast, casi, gleich zu sein. So
wie bei diesen zwei Blumen. Beide Pflanzen haben wunderschöne, schneeweiße
trompetenförmige Blüten. Die einen duften herrlich, die anderen sind fast
geruchlos, die Blüten der Engelstrompete hängen am Ast und die Exemplare des
kanarischen Stechapfels recken sich ganz stolz der Sonne entgegen.
Beide gehören zu den Nachtschattengewächsen und
sind giftig, tóxico. |
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Die Engelstrompeten wachsen häufig
als Zierpflanzen in Gärten und den Stechapfel findet man oft zwischen Schutt und
Geröll oder am Wegesrand. Die Wirkungen des Stechapfels waren schon in der
Antike bekannt wie der römische Schriftsteller Plinius berichtet hat. Damals
wurde der Stechapfel häufig als Speergift verwendet. |
Später gehörte die
Pflanze zu den klassischen Hexendrogen, war Bestandteil der Hexensalben und
diente als Mittel gegen Geisteskrankheiten.
Die Hexen wurden auf den Scheiterhäufen, las hogueras, verbrannt, der
Speer wurde vom Schießeisen abgelöst und Wundermittel werden heutzutage von der
Pharmaindustrie hergestellt. Deshalb denkt fast niemand mehr daran, wie
gefährlich manche Pflanzen trotz ihrer Zartheit sind und so können wir die
zauberhaften Blüten fast unvoreingenommen im Garten genießen. |
E-mail für
dich ... |
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7 de septiembre 2009 |
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Montag
- lunes |
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Icod de los Vinos |
| sonnig und warm |
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20 ° temperatura
mínima |
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28 ° temperatura
máximo |
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Der
Vorteil der Klugheit besteht darin, dass man sich
dumm stellen kann. Das Gegenteil ist schon
schwerer. |
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Kurt Tucholsky |
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Blauer Himmel, Sonnenschein - und spät abends feiner Nieselregen.
Ein perfekter Sommertag. |
Die neue Woche hat unspektakulär und ohne besondere Vorkommnisse
begonnen. Nicht ganz - an unseren Karaokesänger muss ich mich erst gewöhnen.
Oder auch nicht. Zum Glück muss ich mich nicht
immer im Bereich seiner künstlerischen Tätigkeit aufhalten, denn der
musikalische Möchtegern Künstler kann weder pfeifen noch singen. |
Im Grunde genommen bringt er die
Singvögel zum Schweigen. Es gibt eben auch Männer, die außerhalb der Dusche laut
und falsch vor sich hinträllern.
Wobei der Ausdruck trällern die Inbrunst und damit die Lautstärke der
musikalischen Darbietung unseres Troubadours sehr untertrieben beschreibt. |
es grünt so
grün ... |
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6
de septiembre 2009 |
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Sonntag
- domingo |
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Icod de los Vinos |
| sonnig und nachmittags
bewölkt |
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20 ° temperatura
mínima |
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28 ° temperatura
máximo |
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Erfahrungen
sammelt man wie Pilze - einzeln und mit dem
Gefühl, dass die Sache nicht ganz geheuer ist. |
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Erskine Caldwell |
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Nach einem gemütlichen Frühstück
machen wir uns auf den Weg in die Berge. Wir fahren
Richtung El Amparo und über La Vega in die Wälder
von La Montañeta.
Unser Ziel ist das Gebiet der Arenas Negras.
Zu Hause hat die Sonne vom Himmel gelacht, doch auf
der Höhe von La Vega treiben - wie fast immer -
mystische Nebelschwaden über die Baumwipfel. Nach
kurzer Zeit und ein paar Höhenmetern mehr sind sie
allerdings verschwunden und das Thermometer steigt
auf warme dreißig Grad an. |
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Von der Hauptstrasse biegen wir auf
eine Forststrasse ab und fahren mitten durch den
Wald ein paar Kilometer weiter. Vor zwei Jahren hat
der große Waldbrand
besonders in dieser Gegend arg gewütet und sich mit
einer breiten Flammenwalze, oft rasend schnell,
durch den Wald gefressen. |
Doch so schnell lässt sich die Natur
der Insel nicht unterkriegen, vor allem die
Kanarische Kiefer, Pinus canariensis, nicht.
Der robuste Baum hat die Fähigkeit, dass sich durch
die verkohlte Rinde immer wieder neue Triebe bilden
können.
Im Moment wirkt der Wald, wie eine Ansammlung von
schwarzen Bohnenstangen, die frische, hellgrüne
Nadelbüschel austreiben. |
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Mitten im Wald ist hier ein
wunderschöner Grillplatz. Alles, was das Herz
begehrt ist vorhanden - gemauerte Grillplätze,
frisches Trinkwasser, Bänke und Stühle, viel Ruhe
und Platz für Kinder zum Spielen. Der Boden ist
bedeckt mit feinen, schwarzen Lavasteinchen, es
fühlt sich fast an, wie ein Strand mitten im Wald.
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Fürs erste sind wir diesmal ein Stück
weiter gefahren und plötzlich hat sich die
Landschaft komplett verändert. Durch den Wald windet
sich ein langer, gemauerter Wasserkanal, der
irgendwo neben der Straße auftaucht und scheinbar im
Nirgendwo verschwindet. Über den Baumkronen war
plötzlich der Teide zu sehen und auf der gegenüber
liegenden Seite blickt man nur mehr auf eine
tiefschwarze Landschaft. |
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Schwarz wohin man blickt.
Unterbrochen wird diese Eintönigkeit lediglich von
einigen, wenigen, tiefgrünen Flecken. Durch den
schwarzen Untergrund wirken die hellgrünen Kiefern
vor dem blauen Himmel und der weißen Wolkendecke
fast kitschig.
Eine Bilderbuchidylle! Doch der Schein trügt, so
friedlich wie heute ist es in dieser Gegend nicht
immer gewesen. |
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Von hier aus, wurde das Ende des
Hafens von Garachico ausgelöst. Dieser kleine, so unscheinbar wirkende Hügel hat
Gift und Galle, oder besser gesagt glühende Lava gespuckt, die eine Spur der
tödlichen Verwüstung hinter sich gelassen hat. Dieser Vulkan zerstörte am 5. Mai 1706
den Hafen von Garachico und damit das florierende Handelsgeschäft der kleinen Stadt.
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Die alten Lavaströme prägen heute noch das Aussehen
der Strecke, die damals vom Krater des Vulkans Montaña
Negra, el Volcán
Montaña
Negra,
die Hänge hinunter flossen, und dabei alle Ortschaften verwüsteten, die
auf ihrem Weg lagen - bis zum Hafen von Garachico. Am Atlantik war dann
endgültig Endstation für die glühenden Lavamassen - aber das ist eine andere
Geschichte. |
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Wenn man heute auf diesem Feld
spazieren geht, knirscht es unter den Füßen, wie wenn man auf gefrorenem Schnee
stapfen würde. Die schwarzen Tuffsteinchen rutschen einem unter den Schuhen weg
und verstrahlen - heute - eine angenehme Wärme.
Bei höheren Temperaturen möchte ich hier nicht durch die Gegend wandern. |
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Auf dem Rückweg sind wir bei der Tür
einer Wassergalerie stehen geblieben. Ich wollte unbedingt sehen, ob man im
dunklen Tunnel irgendwas erkennen kann. Zu sehen war nicht viel, aber aus der
Tiefe des Berges strömte eine unglaubliche Kälte. Ein eisiger Windhauch, der da
über meine warme Haut streifte.
Für heute haben wir genug gesehen und das nächste Mal machen wir uns nur mit
Proviant auf den Weg in die Arenas Negras. |
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5
de septiembre 2009 |
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Samstag
-sábado |
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Icod de los Vinos |
| sonnig und nachmittags
bewölkt |
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20 ° temperatura
mínima |
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24 ° temperatura
máximo |
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Ein
Pessimist ist ein Mensch, der sich über
schlechte Erfahrungen freut, weil sie ihm recht
geben! |
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Heinz Rühmann |
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Wochenend und Sonnenschein - wir
brechen gleich nach dem Frühstück Richtung La Orotava auf.
La Feria de Artesanía de Pinolere 2009 ist unser Ziel. Als wir von
der Autobahn abbiegen wollen, stehen wir vor einem
Problem - die Autos stehen fast bis zur Autobahn
korrekt und diszipliniert in einer Reihe. |
Wir wollten bei der nächsten Ausfahrt abfahren
um
über einen kleinen Umweg auf die Strasse zum Teide
zu kommen - doch da ging nix mehr! Eine Blechschlange
nach der anderen,
wohin das Auge blickte.
Im Stau stehen gehört gerade
nicht zu unseren bevorzugten Freizeitbeschäftigungen
und bei diesen Ausmaßen an aneinander gereihten
Blechkisten muss man damit rechnen,
dass sich vor einer Stunde nicht mehr viel bewegen
wird. Also was tun? Alles ist besser, als Stau
schau'n. Wir fahren kurzer Hand nach El Sauzal, setzen uns
auf der Plaza vor der Kirche in die Sonne und
genießen in entspannter Atmosphäre ein Gläschen Wein. |
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Herrlich laue Luft, blauer Himmel
und Sonnenschein - was will man mehr? Zwei Stunden später machen wir uns
entspannt auf den
Weg nach Pinolere und können ganz gemütlich und ohne Hindernisse durch La
Orotava und die
anschließende Hügellandschaft fahren. Eine halbe Stunde später haben wir unser Ziel erreicht.
Wie immer bleibt uns das Glück treu und wir konnten
ziemlich schnell eine der wenigen, freien Parklücken
besetzen. Das Auto wäre also einmal verstaut - zum
Glück! |
Tan fácil no es, so ohne ist
das gar nicht, denn wenn es irgendwo, irgendwelche Veranstaltung dieser Art
gibt, findet man zwar von Zuckerwatte, Backwaren, Honig, Mojos und Carne de
Fiesta so gut wie alles - nur seinen fahrbaren Untersatz sollte man in der
Handtasche verstauen können. Das ist logischer Weise, de esta manera,
nicht möglich und aus diesem Grund ist die Polizei an diesen Tagen lediglich für
den fließenden Verkehr zuständig. Also keine Angst beim falschen Parken -
solange man keine Feuerwehr Einfahrt behindert kommt man ohne Strafe davon.
Das ist allerdings nur eine rein persönliche Erfahrung und auf keinen Fall eine
Anweisung für Handeln gegen die Straßenverkehrsordnung das
Gesetz. |
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La Feria de Pinolere reúne hasta mañana a 150 artesanos de las
Islas. Von allen Inseln der Kanaren sind hier Kunsthandwerker vertreten.
Korbflechter, Stickerinnen, Keramiker und was es noch so alles gibt. Früher
haben die Menschen mit ihren Erzeugnissen gelebt, es war ihr Handwerk, aus Lehm
Gebrauchsgegenstände zu töpfern oder aus den verschiedensten Blättern und
Zweigen alle Arten von Körbe herzustellen.
Körbe, Teppiche, Stickereien, Leder, Essen und Trinken. Selbst
Mausefallen oder Vogelkäfige wurden aus Bambusstöcken hergestellt.
In Pinolere findet man bei den vielen verschiedenen Ständen Nützliches und
Schönes, das man mehr oder weniger noch immer nutzen oder einfach als Zierstück
verwenden kann. |
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Heute nennt man es Kunsthandwerk - eigenartig und irgendwie
kurios, aber so ist eben der Lauf der Welt. Handwerk ist vielen Menschen zu
teuer und zu einfach, zu schlicht.
Kein Designername ist auf irgendeinem Etikett der Produkte zu erkennen, was soll
das gute Ding dann denn wert sein? Die Schönheiten des Handwerks erkennt kaum
jemand. Schade. |
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Heute liegt ein Hauch Nostalgie in
der Luft. Kanarische Vergangenheit und Gegenwart verschmelzen zu einem Ganzen.
Die Gradwanderung zwischen Kitsch und Kunst ist schmal,
aber das ist auch richtig so. Diese bunten Handpuppen aus bemaltem Schaumstoff
sind zwar weder handwerklich noch künstlerisch wertvoll - doch sie erobern die
Herzen der Kinder!
Genau so soll es sein. |
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Was mir allerdings nicht gefällt ist,
wenn jemand so tut als ob. Wie dieser angebliche Glasbläser
Lampenbläser von Las Palmas. Von mir aus soll er seine chinesische
Billigware verkaufen wem und wo er will, das ist seine Sache. Aber so zu tun,
als ob man diese billigen Glasfiguren selbst mach würde, das ist in meinen Augen Betrug. Und wenn
schon, dann sollte er sich wenigstens schlau machen und das
richtige Werkzeug ausstellen. |
¡Madre mía! Der gute Mann hat
allerdings noch einen gravierenden Fehler gemacht und wollte
den Leuten weismachen, dass Glas mit einer Lötlampe geformt werden könnte. Na ja,
wahrscheinlich ist es niemanden aufgefallen.
Und auch wenn er den richtigen Flammenwerfer
gehabt hätte - kein Glasbläser lässt die Flamme einfach so vor sich hinflackern.
Noch dazu, wenn es nicht einmal die notwendigen Glasstäbe dazu gibt. |
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Diese
einfachen Hütten aus Steinmauern und Strohdach
nennt man Pajares. Nach der Eroberung der Insel durch die Spanier sollen
diese Häuser vor allem im Orotavatal gebaut worden sein. In diesen einfachen
Behausungen lebte die ärmere Landbevölkerung. Darin wurde geschlafen, gewohnt
und gearbeitet.
Gekocht wurde meistens vor der Tür. |
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Sobald sich die Menschen anständige Häuser leisten konnten, gerieten diese
Einzimmerhäuschen in Vergessenheit und die wenigen, die es heute noch gibt,
werden als Vorratsraum, Weinkeller oder als Stall genutzt. |
Fast zu
spät kam die Erkenntnis, dass die Pajares als Teil des volkstümlichen Erbes der Insel nicht verschwinden
dürfen sollen. Vor allem in La Orotava, wo noch die meisten
dieser alten Hütten stehen, bemüht man sich um die Erhaltung dieser typischen
Steinhäuschen. |
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Ob das gelingen wird? Die Dachdecker, el tapadores, die
noch das Wissen um diese Art des Dachdeckens haben, gibt es so gut wie gar nicht
mehr. Sie gehören zu den aussterbenden Handwerkern. Um das nötige Stroh für
diese Dächer gewinnen zu können, müsste man wohl zusätzlich auch den
Getreideanbau, den es nur mehr sehr spärlich gibt, fördern. Kein einfaches
Projekt also, doch der Anfang wurde schon gemacht. |
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Im vergangenen August veranstaltete der Kulturverband Pinolere in La Orotava
einige
Projekttage zum Thema Pajares, an denen junge Leute aus sieben spanischen Regionen teilgenommen
haben. Ob diese Initiative erfolgreich werden wird? Man kann nur abwarten, denn
das Leben besteht heute nicht nur aus den Traditionen vergangener Zeiten. Man
sollte sie zwar nicht vergessen, aber viele Dinge verschwinden eben in den
diversen Museen - und bleiben so der nächsten Generation erhalten. |
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Bienenhonig, Marmeladen und Mojos, Wein und Ziegenkäse in verschiedenster Variation
dürfen natürlich auch auf dieser Veranstaltung nicht fehlen. Die kulinarischen
Bestandteile der Veranstaltung sind nicht zu unterschätzen. Das hat
wahrscheinlich damit zu tun, dass Essen und Trinken den Tag jedes Menschen
grundlegend bestimmt.
Die Anbieter dieser Köstlichkeiten können sich mit Sicherheit nicht über einen
geringen Umsatz beklagen. |
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Unsere Abschlusserklärung lautet - es war ein schöner Ausflug.
Man darf sich nicht zu viel von dieser Veranstaltung erwarten, doch sie bietet
eine schöne Abwechslung und eine angenehme Atmosphäre - für Erwachsene und
Kinder. |
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4
de septiembre 2009 |
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Freitag
- viernes |
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Icod de los Vinos |
| sonnig und nachmittags bewölkt |
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20 ° temperatura
mínima |
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24 ° temperatura
máximo |
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Liebe
besteht nicht darin, dass man einander anschaut,
sondern dass man gemeinsam in dieselbe Richtung
blickt. |
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Antoine de Saint-Exupéry
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Um die Mittagszeit haben die Wolken die Vorherrschaft am vorher
blauen Himmel übernommen.
Trotzdem ist es angenehm warm und kein Lüftchen
regt sich, no corría ni una brisa. Für die Arbeit ist das fast wie ein
bestelltes Wunschwetter! |
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Kann man Berge versetzen, poder mover montañas? Man kann,
es posible!
Der Glaube allein ist es allerdings nicht, denn die
Zutaten sind eher irdischer Natur. |
Also - man nehme einen Lagerplatz in
unmittelbarer Nähe, darauf ein Jahr lang gelagerte perfekte Steine, einen
Nachbarn, der plötzlich eine Bodega mit Natursteinmauern bauen will und Steine
braucht, eine besonders gute Beziehung zum Besitzer der Steine, einen Bagger,
einen Lastwagen und einen großen Platz zum Lagern der Beute.
Wenn man alle diese Bestandteile auf einen gemeinsamen Nenner bringen kann, ist
das Endergebnis zwei zufriedene Nachbarn! |
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Antoine de Saint-Exupery hat uns einen Spruch hinterlassen:
"Liebe besteht nicht darin, dass man einander anschaut, sondern dass man
gemeinsam in dieselbe Richtung blickt."
Bei diesen Beiden handelt es sich mit Sicherheit
nicht um Liebe, aber es sind trotzdem zwei,
die in die selbe Richtung blicken.
Sie sind auf eine bestimmte Art und Weise, modo y manera, aus dem selben
Holz geschnitzt und deshalb funktioniert die Zusammenarbeit perfekt. Warum
sollte man einen Umweg machen, dar un rodeo, wenn man über eine Leiter
klettern kann? |
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Gibt es etwas Schöneres als so einen Sonnenuntergang? Einen
stimmungsvolleren Abschluss eines Tages und einer guten Arbeitswoche kann man
sich nicht wünschen - und schon gar nicht kaufen. |
die Häuserzeile wir bald
fertig
sein ... |
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3
de septiembre 2009 |
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Donnerstag
- jueves |
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Icod de los Vinos |
| sonnig und nachmittags bewölkt |
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18 ° temperatura
mínima |
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23 ° temperatura
máximo |
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Erfahrungen
vererben sich nicht - jeder muss sie allein
machen. |
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Kurt Tucholsky |
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Gestern Abend hat es leicht geregnet.
Leider hat die Wassermenge nicht dazu gereicht, die Blätter der Pflanzen vom Baustaub zu
befreien. Die feinen Tropfen, die vom Himmel fielen, haben sich eher wie eine
sanfte Gesichtsdusche angefühlt. Ob Septemberregen auch schön macht? Dann habe
ich etwas verpasst, denn mein Gesicht habe ich nicht berieseln lassen. Ich habe
einfach drauf vergessen, se me ha olvidado!
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Einer kommt - der andere geht. So ist der Lauf der Welt, el
asunto toma su rumbo.
Zumindest auf unserer Baustelle und mit Jonathan
geht die Arbeit gleich doppelt so schnell voran. |
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Es war einmal ... ein zwei Meter hoher Oleanderstrauch. Korrekt
ausgedrückt ist nicht nur ein Exemplar der Sorte beschnitten worden sondern
gleich vier Stück davon. Zur Zeit sind die Blüten der ersten Sträucher verblüht und für die
Zukunft muss ihre Struktur noch ein bisschen kräftiger und kompakter werden. Nur
deshalb werden sie in diesen Tagen von mir - und meiner großen Gartenschere -
brutal auf ein Minimum verkürzt.
Es ist nur zu ihrem und unseren
Vorteil!
Schönheit muss eben hie und da auch
leiden - aber das ist ja eine alte Weisheit und keine neue Erkenntnis von mir. |
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2
de septiembre 2009 |
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Mittwoch
-miércoles |
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Icod de los Vinos |
| sonnig und nachmittags bewölkt |
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20 ° temperatura
mínima |
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24 ° temperatura
máximo |
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Es
ist schwer, gegen einen Feind zu kämpfen, der
sich in deinem Kopf eingenistet hat. |
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Sally Kempton |
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Blauer Himmel und Sonnenschein - ein schöner Sommertag steht uns
bevor.
Dann mach ich mich mal auf den Weg zu meinen
Blumenkindern - nichts wie weg, pies para qué os quiero. |
Gestern musste ich am Abend laut lachen. Angel ist entsetzt und
mit seinen Nerven fertig. Unser Steuerberater hat Mäuse im Haus! Mäuse, denen
seine Pullover gefallen.
Seine fünf Katzen vor der Türe sind anscheinend
nicht die besten Jäger, er wird wohl auf die bewährte Mäusefalle zurück greifen
müssen - wie viele andere wir auch. |
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Unsere Baustelle war heute frei von Arbeitern aller Art. Jorge
hat sich gestern sein Knie verrissen und Domingo mit seinem Neffen ist auch
nicht erschienen. Seiner Frau geht es nicht gut, hat er am Telefon erklärt, und
sein Enkel sei mit ihr zum Arzt gefahren.
Unsere Neuerwerbung von Maler hätte heute seinen
dritten und letzten Arbeitstag gehabt. Schnelle Bewegungen sind nicht gerade seine Stärke, la potencia mágica,
aus diesem Grund wird ein anderer seine Stelle einnehmen. |
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Georg hat einen Reparaturtag eingelegt und ich habe für einen
Nudeltag gesorgt.
Zum abendlichen Mittagessen gab es Kärntner
Käsnudel mit frischem Rucolasalat - und als Nebenprodukt noch ein paar Portionen
Bandnudeln. |
essen und trinken
hält Leib und Seele zusammen ... |
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1
de septiembre 2009 |
|
Dienstag
- martes |
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Icod de los Vinos |
| sonnig und leicht bewölkt |
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20 ° temperatura
mínima |
|
24 ° temperatura
máximo |
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Der
Pullover einer Frau sitzt richtig, wenn die
Männer nicht mehr atmen können. |
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Zsa Zsa Gabor |
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Unsere Nachtruhe, el reposo nocturno, war vergangene
Nacht eher
eine kleine Nachtmusik.
In Santa Bárbara wird auch heute Nacht noch einmal
gefeiert - getanzt und gesungen. Wir hören die Musik allerdings in einer
angenehmen Lautstärke und deshalb bin ich auch irgendwann selig ins Land der
Träume abgetaucht. Im Ortskern möchte ich allerdings nicht mein Schlafzimmer
haben, denn dann müsste ich wahrscheinlich mitfeiern, denn Träume oder gar
Schlaf stehen dort zur Zeit nicht auf der Tagesordnung, figurar en el orden
del día. |
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Am Abend sind wir noch schnell nach Puerto de la Cruz gefahren um
bei unserem neuen Steuerberater irgendwelche Originalrechnungen aus den
vergangenen Jahren abzuliefern.
Als wir dann ganz unbedarft nach Haus fahren wollten - ergab sich ein kleines
Problem. Einige Meter vor dem Ziel war Schluss mit lustig! ¡Se ha acabado la
broma! Santa Bárbara feiert heute den letzten Tag der Fiesta und aus diesem
Grund war es kurzzeitig nicht möglich auf die Hauptstrasse zu fahren. Ein
Festumzug mit Autos und allem was dazu gehört hat den öffentlichen Verkehrsraum
für sich beansprucht - unter dem offiziellen Schutz der Policia Local! |
Statt einer Straßenkreuzung sehen wir nur feiernde Menschen mitten am Weg. Aber es
muss müsste doch möglich sein, die paar Meter zu unserer
Abzweigung zu kommen?
Theoretisch schon - praktisch nicht!
Der erste, aber nicht der letzte, Strassenblockierer der auf uns
zukommt ist ein Nachbar von uns, der Georg gleich einmal eine gut
gekühlte Bierdose durchs geöffnete Autofenster in die Hand drückt.
Warum auch nicht? Keine Zeit gibt es nicht - heute wird Abschied von der Fiesta gefeiert!
Ein triftiger Grund für Musik, Lachen und Tanzen. |
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Ab Mitternacht ist dann alles vorbei.
Da wird es wohl nur recht und schlecht sein, con más pena que
gloria, wenn man zur frühen
Abendstunde die Gelegenheit nutzt, um noch einmal richtig
aufzugeigen. Das ist Lebensfreude, la alegría de vivir, die heutzutage viele Menschen gar
nicht mehr genießen können. Hier ist es noch möglich und es ist
einfach schön. |
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Ihr könnt euch das sicher nicht
vorstellen und ich weiß auch nicht, wie ich diese Situation
lebensnah beschreiben könnte. Ich versuche es einmal ... |
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Man ist auf dem Heimweg und möchte
eigentlich nur mehr nach Hause, die Schuhe ausziehen und die Sonne
bei ihrem Untergang ins Meer beobachten. Nicht mehr und nicht
weniger. Über eine schmale, steile Straße fährt man Richtung Heimat
- und plötzlich ist alles anders. Männlein und Weiblein, Alte und
Junge stehen auf der Kreuzung und blockieren die Zufahrt auf die
Hauptstrasse. Ohne Vorankündigung, ohne offizielle Absperrung.
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Nichts geht mehr.
Wir hätten zwar langsam am Rand der Straße weiter fahren können -
aber da ist uns unser Nachbar mit einer Bierdose dazwischen
gekommen.
Ohne aussteigen, einige Oliven verkosten - geht gar nix mehr ... |
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Nach einem relativ kurzem Zwischenstopp sind wir
dann doch nach Hause gekommen. Santa Bárbara feiert allerdings noch
immer. Mit lauter aber angenehmer Musik und viel Lebensfreude. Den
Höhepunkt werden wir wieder einmal verpassen. Irgendwann vor
Mitternacht wird noch der Hauptpreis der Fiesta gezogen. Zu gewinnen
ist ein Schwein, ein Sack Kartoffeln und Wein, un chochino,
unsaco de papas y un garrafón del vino Miradero.
Lose hätten wir
genug gehabt, aber bis auf zwei haben wir alle an die Kinder verschenkt,
die sie verkauft haben. Na ja, wer nicht gewinnen will, der hat
schon ... Aber was sollen wir beide mit einer Fiestaausrüstung
dieser Art anfangen?
Andere Familien können das bei weitem
besser! ¡Viva Santa Bárbara! |
einmal so die Zeit
vergehen lassen können ... |
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hier geht's zu den vergangenen Einträgen
16. bis 31. August
2009 |
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Unser Postkasten freut sich auf
jede
kleine Nachricht |