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1 de noviembre
2009 |
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31
de octubre 2009 |
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Samstag
- sábado |
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Icod de los Vinos |
| sonnig, nachmittags bewölkt |
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19 ° temperatura
mínima |
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23 ° temperatura
máximo |
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Richtig
verheiratet ist der Mann erst dann, |
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wenn er jedes Wort versteht, |
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das seine Frau nicht gesagt
hat. |
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Alfred Hitchcock |
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Blauer Himmel bis Mittag und graue
Wolken am Nachmittag.
Das perfekte Wetter für unsere letzten Urlaubstage.
Nach einem kurzen, schmerzlosen Einkauf im Mercadona
haben wir noch einen kleinen Abstecher in die kleine
Bar beim Freibad von San Juan Rambla gemacht.
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Den restlichen Nachmittag haben wir ganz gemütlich und unspektakulär genossen.
Während wir Spaghetti mit Thunfisch und Tomaten verspeist haben, sind Hanni und
Manfred wahrscheinlich gerade im Flugzeug verköstigt worden.
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In Gedanken sind wir heute oft bei ihnen gewesen,
aber ich bin froh, dass wir beide nicht an ihrer
Stelle sind. Morgen Früh erwartet die zwei
Heimkehrer in der Heimat ungewohnter Morgenfrost und
kühles Wetter.
Es ist damit endgültig vorbei mit lauen Nächten und
Stunden am Strand. Ich hoffe, sie kommen bald wieder
:o) |
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30
de octubre 2009 |
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Freitag
- viernes |
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Icod de los Vinos |
| sonnig, nachmittags leicht bewölkt |
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19 ° temperatura
mínima |
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25 ° temperatura
máximo |
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Die
Männer beteuern immer, |
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sie lieben die innere
Schönheit der Frau - komischerweise schauen sie
aber ganz woanders hin. |
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Marlene Dietrich |
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Der Sonnenstrahlen fressende Nispero
wurde heute radikal mit der Motorsäge gekürzt
um einen Kopf kürzer gemacht.
Die Goldfische im Brunnen wundern sich
wahrscheinlich noch immer, warum es plötzlich so
hell in ihrem Wohnzimmer geworden ist.
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Ein Urlaub geht zu Ende und wir
beenden ihn so, wie wir die
gemeinsamen zwei Wochen begonnen haben - mit einem Abendessen im Felsenkeller in
Puerto de la Cruz. Schade, dass die Zeit so schnell verflogen ist, wir können
nur mehr sagen - es war schön, es hat uns sehr
gefreut! Bis bald, hasta pronto, und guten
Flug! |
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29 de octubre 2009 |
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Donnerstag
- jueves |
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Icod de los Vinos |
| sonnig, nachmittags bewölkt |
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17 ° temperatura
mínima |
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23 ° temperatura
máximo |
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Teamarbeit
ist, |
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wenn vier Leute für eine
Arbeit bezahlt werden, die drei besser machen
könnten, wenn sie nur zu zweit gewesen wären und
einer davon krank zu Bett läge. |
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Martin Wolgast |
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Kleinigkeiten werden sofort erledigt,
Wunder dauern etwas länger. Auf ein bestimmtes
Wunder warten wir zwar nicht, aber trotzdem haben
wir heute einige Kleinigkeiten abgearbeitet.
Am Nachmittag ist Georg nach Puerto
gefahren um Hanni und Manfred abzuholen. Wir wollen heute unseren letzten
gemeinsamen Abend bei uns genießen.
Sogar der Wettergott spielt mit und beglückt uns mit
besonders lauer Abendluft und einem intensiven
Abendrot. |
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Am frühen Abend wird unter strenger
Beobachtung von oben gegrillt. Sardinenfilets und
Tintenfisch vom Grill stehen auf der Tageskarte.
Dazu gibt es eine Gemüseplatte, runzelige Kartoffeln,
papas arrugadas, und eine Flaschengalerie an Rotweinen.
Für dieses Angebot war unser bescheidener
Terrassentisch allerdings etwas zu klein. |
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Aber das war kein Problem, denn auf
einer Baustelle gibt es immer eine Möglichkeit schnell und unbürokratisch eine
Erweiterung der Fläche herzustellen. Wofür gibt es Ziegel, die noch nicht zu
einer Mauer verarbeitet worden sind? Ruck zuck sind ein paar dieser grauen
Dinger übereinander geschlichtet und ein relativ stabiler Beistelltisch hat das
Licht der Welt erblickt. |
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Im Wörterbuch findet man unter scharf die spanische
Übersetzung picante. Im allgemeinen Sprachgebrauch wird auf den Kanarischen Inseln eine
scharfe Speise allerdings oft mit pico bezeichnet.
Nachdem Manfred in den
letzten Tagen beim Essen regelmäßig nach einer Mojo muy pico pico gefragt hat, habe ich
mir heute ein besonderes Abschiedsgeschenk für ihn ausgedacht :o) |
Eine Mojo rojo muy picante.
Ihr könnt es mir glauben, diese
harmlos wirkende
rötliche Sauce hat es in sich! Das Rezept? Auf die schnelle - zehn scharfe
Chilischoten, zwei Knoblauchzehen, eine rote Paprika, etwas Kreuzkümmel, einen
Hauch frischen Oregano, einen Spritzer Essig, eine Messerspitze Meeressalz und
Olivenöl. |
Der Geschmack dieser Kreation ist
hervorragend und über zu wenig Schärfe konnte sich auch niemand beklagen.
Abgesehen davon, dass es als Ergänzung noch eine verführerische, gartenfrische
Paprikaschote als Draufgabe gegeben hat. Schlank, knackig, grasgrün und vom
Aussehen her sehr harmlos wirkend - doch
in Wirklichkeit höllisch scharf! Damit war das Bedürfnis
nach Schärfe eindeutig und ausgiebig befriedigt.
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28 de octubre 2009 |
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Mittwoch
- miércoles |
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Los Lllanos de Aridane - La
Palma |
| sonnig |
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22 ° temperatura
mínima |
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26 ° temperatura
máximo |
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Die
höchste Form des Glücks ist ein Leben mit einem
gewissen Grad an Verrücktheit. |
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Erasmus von Rotterdam |
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Gestern war der Tag lange und deshalb
haben wir eine ganz lockere Verabredung zum
Frühstück getroffen. Wir haben herrlich geschlafen,
unsere wenigen Siebensachen wieder in unser
Köfferchen gepackt und uns dann
auf den Weg zum vereinbarten Treffpunkt gemacht. Wir
waren eigentlich der Meinung die ersten zu sein -
aber denken und glauben sind zwei verschiedene Dinge
Hanni und Manfred sind schon ganz gemütlich an einem
Tisch gesessen und haben sogar schon eine rationelle
Stadtbesichtigung hinter sich gehabt.
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Mit dem Frühstück hat es für sie allerdings nicht so ganz optimal geklappt. Vor zehn Uhr
spielt sich das Leben im offiziellen Teil des Lebens im kanarischen Alltags nicht
viel ab.
Da heißt es Geduld bewahren und seine Lust auf Kaffee und was sonst noch so zu einem
gewohnten oder perfekten Frühstück gehört, in die Warteschlange zu stellen. Der kanarische Inselbewohner beginnt
seinen Tag sehr spartanisch und unkompliziert, doch
spätestens um zehn Uhr holt er dieses Defizit in
einer der vielen Bars wieder auf.
Durch diese Vorraussetzungen konnte
es gar nicht anders kommen und wir haben im Endeffekt gemeinsam
mitten in Santa Cruz gefrühstückt und sind nach einer
kurzen Besichtigungstour durch Santa Cruz zu neuen Abenteuern aufgebrochen.
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Christoph Kolumbus ist auf den Inseln
ja überall fast noch lebend gegenwärtig. Deshalb
steht auch auf der Insel La Palma ein Relikt seiner
Seefahrtsgeschichte.
An der Küste von Santa Cruz findet man mitten im täglichen Straßenverkehr einen
originalen Nachbau eines seiner Schiffe - die Santa Maria.
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An der Plaza Almeda in Santa Cruz sehen Sie schon von weitem ein
antik aussehendes Holzschiff auf einer Verkehrsinsel sitzen. Ein in
Originalgröße nachgebautes Schiff, wie sie zu Kolumbuszeiten die Weltmeere
gekreuzt haben. Im Inneren befindet sich ein Museum rund um Schiffe. Auf Deck
kann man fast überall herumlaufen und und die “Nußschale” bestaunen.
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Bei unseren letzten Stippvisiten auf
der Insel Bonita konnten wir das Schiff nie besichtigen. Es wurde monatelang
anscheinend sehr aufwendig renoviert. Dieses Mal hatten wir Glück.
Gegen ein Schmerzensgeld von drei Euronen war es möglich, dieses Museum zu
betreten.
Na ja, allzu viel habe ich mir ja nicht erwartet, aber im Grunde
genommen ist diese Ausstellung ein Hohn. Man findet sich nach Bezahlung des
Eintritts in einem sterilen Schiffsbauch, aufgeputzt mit vielen bunten Plakaten und Kopien
einiger Seefahrtskarten, einem Flachbildschirm, über den ein äußerst kurzer
Spielfilm einer Fiesta flimmert und einigen wenigen Ausstellungstücken, die ziemlich verloren
im Raum verteilt sind, wieder.
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Der
einzige Lichtblick besteht eigentlich nur darin, dass man wenigstens ein
bisschen auf dem Schiff herumklettern kann.
Auf gut deutsch übersetzt, man kann über eine wackelige Wendeltreppe nach oben
klettern und den Straßenverkehr aus luftiger Höhe beobachten. Als stimmungsvolle
Draufgabe sind einige Teile der
Schiffskonstruktion stimmungsvoll mit Plastikplanen abgedeckt und in den
ehemaligen Kojen oder im Salon des Kapitäns lagern Farbkübel.
Man kann also mit
Fug und Recht behaupten, dass hier irgendein Kulturchef mit sehr viel
Fingerspitzengefühl und Gespür für die Vergangenheit seine Aufgabe erfüllt hat.
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Aber das ist nichts Neues, denn die Museen auf den Kanarischen Inseln - zumindest
die, die wir bis jetzt besucht haben - werden alle nach diesem Schema betrieben.
Außer Fotos, Bildtafeln und einigen oft unpassenden
Ausstellungsstücken wird nicht viel geboten. Für mich drängt sich oft der
Vergleich zu überdimensionalen Bilderbüchern auf. Schade, denn mit ein bisschen
mehr Konsequenz und Wissen könnte wirklich mehr Erlebnis oder Verständnis vermittelt
werden.
Aber diese pädagogische Möglichkeit soll wohl nicht
erfüllt werden.
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Unser Ziel des Tages war heute allerdings zum Glück kein Geschichtsunterricht sondern ein schöner Urlaubstag. Also -
unser Gepäck in den Kofferraum und ab zu neuen Ufern.
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Vorbei an Kastanienbäumen mit Unmengen von reifen Früchten sind wir nach einer Stunde Fahrt
quer über die Insel in Los Llanos de
Aridane angekommen. "In Los Llanos sitzt das Geld" wird in Santa Cruz
erzählt. Im ersten Moment sieht man als Fremder vor allem die vielen, sterilen
und fantasielosen Zweckbauten der Stadt. Auf den ersten Blick verkauft sich die
Stadt nicht sehr schön. Sie hat so gar nichts von einer Inselromantik an sich.
Und doch hat auch Los Llanos reizvolle Winkel - man muss sich nur ein bisschen
Zeit nehmen. |
Eine Parklücke haben wir in der Nähe der Innenstadt
zum Glück relativ schnell gefunden und nach einem
kleinen Spaziergang haben sich die unsere
Wege unserer Reisegesellschaft für kurze Zeit
getrennt.
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Hanni, Manfred und Georg
haben in einem urigen, einfachen Lokal in einer kleinen Gasse diverse Schinken von
rosa weißen und schwarzen Schweinen vom Festland probiert, Wein
verkostet und ich habe mich ganz gemütlich auf eine Fotosafari begeben können. |
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Die Stadt im
Museum,
la Ciudad en el Museo, ist die Besonderheit
von Los Llanos. Ein Forum zeitgenössischer Kunst, un
Foro de Arte
Contemporáneo, kurz CEMFAC genannt, ist ein
ein neues Museumskonzept in Form einer
Freiluftsammlung von Fassadenmalerei.
Diese Aktion gibt es wahrscheinlich nirgendwo sonst in Europa.
Die farbenprächtigen Bilder werden
auf bis zu hundertvierzig Quadratmetern große Paneele montiert und an den
Fassaden der Häuser in der Innenstadt in luftiger Höhe angebracht. So kann
man die Werke berühmter Maler der Kanaren aber auch
vom spanischen Festland bewundern. |
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Diese außergewöhnliche Bildergalerie wird immer
größer
und bietet allen Besuchern der Stadt ein besonderes
Erlebnis.
Also Augen auf und den Blick nach
oben richten - die farbenprächtigen Kunstwerke
befinden sich hoch über den Dächern der stilvollen,
zum Teil geduckten Häuser der Altstadt auf den sonst
so fantasielosen Fassaden der neuen Hochhäuser der
Stadt. |
Wahrscheinlich wollte irgendein
verantwortungsbewusster Kulturbeauftragter mit dieser Art einer
Freiluftausstellung sein Gewissen beruhigen. Ob es ihm gelungen ist? Ich kann es
nicht beurteilen - es wird wohl zeitgenössische Kunst sein. Das Gegenteil wird
vermutlich niemand behaupten können.
Einzigartig ist es auf jeden Fall. |
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Das Zentrum von Los Llanos bilden die
Plaza de Espana, die Kirche Nuestra Senora De Los Remedios,
das Rathaus
und die Plaza Chica. Rund um diesen Ortskern stehen liebevoll restaurierte,
traditionell kanarische Häuser, die zum Teil denkmalgeschützt sind.
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Hinter der
Kirche liegt die Plaza Chica, die von den Einheimischen auch Plaza de Enamorados,
Platz der Verliebten, genannt wird. Unter hohen Palmen, einem plätschernden
Brunnen warten steinerne Sitzbänke auf müde Stadtwanderer. Ein ruhiges,
idyllisches Plätzchen, nicht weit weg vom täglichen Trubel des normalen Lebens. |
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Eigentlich wurde dieser kleine Platz
trägt nach Elias Santos Abreu, einem hier geborenen Naturforscher benannt, doch
diese Tatsache ist fast niemanden bekannt und aus diesem Grund wahrscheinlich
auch relativ unwichtig. An den guten Mann erinnert lediglich eine Gedenktafel an
seinem Geburtshaus, das in einer versteckten Ecke des schattigen Platzes steht. |
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Von der Architektur beeindruckend, im alten herrschaftlichen
spanischen Stil, ist das Rathaus - el Ayuntamiento. Eine Gedenktafel
erinnert an den Konquistador Alonso Fernandez de Lugo, der 1492 in
Tazacorte an Land ging. |
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Los Llanos wurde laut schriftlichen Aufzeichnungenerst im Jahr 1812 gegründet und hat
sich im Laufe der Jahre zu einem wichtigen wirtschaftlichen Zentrum auf der
Westseite der Insel entwickelt. In der heutigen Zeit könnte
kann man Los Llanos de Aridane als heimliche Hauptstadt der Insel bezeichnen. Klein aber fein,
sauber und lebendig - einfach ein zauberhaftes Städtchen, in dem man an jeder
Ecke der Innenstadt die unterschiedlichsten Kleinode entdecken kann.
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Vor der Eroberung durch die Spanier
wurde die Ansiedlung Cantón de Aridane genannt und das herrschaftliche Oberhaupt
war Mayantigo, der König der Region. Der Reichtum und die Bedeutung hat Los Llanos
dem Wasserreichtum der Caldera de
Taburiente zu verdanken. Die reichsten Männer waren immer diejenigen, die durch
irgendwelche Beziehungen das Wasserrecht bekommen haben. Ohne Wasser hätte es
weder einen landwirtschaftlichen Anbau noch Zuckermühlen gegeben. Vor ein paar
hundert Jahren lautete die Devise nicht Zeit oder Geld ist Macht, sondern Wasser
macht reich! Das wertvolle Nass machte den Erfolg erst möglich und Los Llanos
ist damals schon eines der reichsten Gebiete der kleinen Insel gewesen. |
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Nach der Eroberung ließen sich in Argual,
so hieß Los Llanos damals, und Tazacorte die
Zuckerbarone häuslich nieder. Einige handverlesene Großgrundbesitzer, die bis zur Mitte des 19.
Jahrhunderts im Aridanetal die Wasserrechte besaßen, Zuckerrohr anbauten und in
ihren eigenen Mühlen verkochten waren die Gewinner und Nutznießer der
Missionierung der sogenannten Heiden auf der Inseln im Atlantik. Diese kleine
Elite hatte damals nicht nur die wirtschaftliche sondern auch die soziale
und politische Macht über alles und jeden fest im Griff. |
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Doch das ist lange her. Die
herrschaftlichen Wohnsitze der ehemaligen Zuckerbarone haben ihren Glanz
verloren und wo früher Zuckerrohr angebaut und
verarbeitet wurde, wachsen heute Bananen und Avocados.
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Zum Abschluss unseres Kurzurlaubes
auf La Palma haben wir uns noch eine schmackhafte Henkersmahlzeit in einem
romantischen, fast griechisch anmutenden Innenhof einer kleinen aber feinen
Braserie gegönnt, el Brasero Mar y Tierra.
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Schade, dass wir nicht länger bleiben
konnten, doch um sieben Uhr abends hat der Flieger der Binter Canarias pünktlich
vom Rollfeld abgehoben und eine halbe Stunde später sind wir sanft in Los Rodeos
gelandet.
Zwei Tage auf der kleinen
Nachbarinsel La Palma sind damit bereits wieder Vergangenheit. |
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27 de octubre 2009 |
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Dienstag
- martes |
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Santa Cruz de la Palma |
| sonnig und warm |
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20 ° temperatura
mínima |
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25 ° temperatura
máximo |
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Mut
ist, wenn man Todesangst hat, |
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aber sich trotzdem in den Sattel
schwingt. |
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John Wayne |
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Um halb sechs Uhr klingelt der Wecker
und nach einem kurzen Frühstück fahren wir nach
Puerto de la Cruz.
Hanni und Manfred warten schon am vereinbarten
Treffpunkt und so geht es unverzüglich weiter zum
Flughafen Teneriffa Nord. Den obligaten Stau auf der
Autobahn hat Georg in weiser Voraussicht eingeplant
und so bringt uns die Blechschlange vor uns auch
nicht aus der Ruhe.
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Der Ticketkauf in Los Rodeos ist eigentlich immer recht unproblematisch und so
ist es auch diesmal. Wir haben sogar das Glück, dass niemand vor uns ansteht.
Will denn heute niemand verreisen oder haben alle Reiselustigen schon vorher
ihre Tickets gekauft? Egal - wir erhalten unsere Flugscheine, geben unsere
Köfferchen ab und nach einer kurzen Wartezeit ging es ab in die Lüfte!
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Über den Wolken muss die Freiheit wohl grenzenlos sein
taucht die Spitze des Teide am Horizont auf. Diesmal habe ich gleich doppeltes
Glück.
Erstens sitzen wir auf der
richtigen Seite des Flugzeuges und zweitens ist dieses Mal die Scheibe des
Guckloches ziemlich sauber. |
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Ein Wasserglas später, sprich kurze dreißig Minuten, landen wir mit einem
heftigen Ruck am Flughafen der Isla Bonita.
La Palma, wir sind gut angekommen! |
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Unser gemeinsames Abenteuer für zwei Tage kann beginnen. Die Koffer sind schnell
in unseren Zimmern verfrachtet und nach einer kleinen Pause in der Innenstadt
von Santa Cruz und einem Gläschen Wein fahren wir der Küste entlang Richtung
San Andrés y Sauces. |
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Über die Sicherheit an den Küsten von La Palma wachen vier aktive
Leuchttürme. Auf jeder Seite der Insel bürgt dafür einer dieser steinernen
Türme. Im Süden der Leuchtturm von Fuencaliente, im Osten bei Salemera, im
Norden el Faro de Barlovento und auf der Westseite ist der Leuchtturm an der
Küste von Tazacorte für die Sicherheit der Schiffe verantwortlich. |
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Obwohl er in jüngerer Vergangenheit renoviert und
mit einer Mauer umgeben wurde, sind noch immer die alten Hühnerställe zu sehen,
in denen die Leuchtturmwärter (Fareros) Brieftauben züchteten, um den Kontakt
zur Außenwelt zu halten.
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Der erste und älteste Leuchtturm der Insel, el
Faro de Punta Cumplida, wurde im Jahr 1867 gebaut und ist heute noch aktiv.
Nach seiner Renovierung wurde das Gelände mit einer Mauer von der Außenwelt
abgeschottet, doch wenn man neugierig genug ist und einen Blick darüber wirft,
kann man noch immer die Ställe erkennen, in denen die Leuchtturmwärter, los
fareros, früher ihre Brieftauben gezüchtet haben.
Wahrscheinlich haben sie ihrer Liebsten auf diese
Weise ihre Nachrichten zukommen lassen, denn in dieser Gegend war es sicher sehr
einsam und öde - und Briefträger waren mit Sicherheit nicht unterwegs. |
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Der alte, ehrwürdige Turm hat eine Höhe von 33,16 Meter und seine
Leuchtkuppel besitzt bei einem Durchmesser von ungefähr sieben Metern zwölf
Fenster. Die im Innenraum angebrachte Lampe dreht sich alle sieben Sekunden
einmal um die eigene Achse und gibt damit jede siebte Sekunde einen Lichtblitz
nach außen ab. Diesen Lichtstrahl kann man angeblich noch in einer Entfernung
von 70 bis 80 Seemeilen wahrnehmen. |
In alten Zeiten, als auf der Insel noch die Benahoaritas lebten,
wurde das
Gebiet der heutigen Gemeinde Barlovento Tagaragre genannt.
Der letzte Herrscher trug den Namen Temiaba
- mehr weiß ich allerdings auch nicht über diese Gegend. |
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In Barlovento weht einem der Passatwind um die Ohren, der
Ort liegt aus Seemannsicht auf der Luvseite, barlovento, der Insel. Daher
leitet sich also logischer Weise der Name der Siedlung ab. In den 60er Jahre wurden
hier vor allem Kartoffeln angebaut. Durch die Erschließung unterirdischer Wasservorkommen
und der damit möglichen Bewässerung der Küstengegenden werden heute vor allem Bananen, Kartoffeln,
Avocados und einige Zitrusfrüchte angebaut. |
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An der steilen Küste haben die Wellen
des Atlantiks ein imposantes Schauspiel geliefert. Die Luft war lau und angenehm
warm obwohl das aufgewühlte Wasser fast die Atmosphäre einer Wasserwelt am
Nordpol vermittelt hat. Abseits der Hauptstrasse sind wir mitten durch Bananen
und noch einmal Bananen gefahren. Na ja, falls wir keine Bar oder so etwas
ähnliches finden sollten, könnten wir uns zur Abwechslung heute einmal zur Not
von gebratenen Bananen ernähren.
So schlecht schmeckt das auch nicht. |
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Warum wir diese Irrfahrt durch die Bananenplantagen gemacht
haben? Das Fischlokal, in dem wir essen wollten war leider geschlossen, da rund
herum die Straße renoviert wurde. Pech gehabt, aber dadurch sind wir in die
nächste Bucht gefahren und haben dort ein kleines Lokal irgendwo im Nirgendwo
gefunden. Einsam und verlassen, doch das Essen war schmackhaft, frisch und
abwechslungsreich. |
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La Palma ist eben wirklich eine ruhige Insel. Demasiado
tranquillo, wie die Wirtin festgestellt hat. Für uns war es allerdings
wunderschön - aber wir haben ja auch nur einen angenehmen Nachmittag verbracht
und kehren in die Zivilisation zurück. Für die Wirtin bleibt die Ruhe
allerdings jeden Tag erhalten und das wird mit der Zeit auch langweilig. |
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Im Ortsteil La Tosca wachsen die meisten und ältesten
Drachenbäume der Insel. Der Drachenbaum, el drago, war für die
Ureinwohner ein heiliges Gewächs. Er hatte magische Kräfte und symbolisierte
Fruchtbarkeit und Weisheit. Viele Bauern glauben heute noch daran, dass bei
einer besonders schönen Blüte des Drachenbaumes eine besonders gute Ernte zu
erwarten ist. |
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Vom Aussichtspunkt neben der
Hauptstraße führt ein schmaler Weg hinunter zum Ortsteil Gallegos. Vielleicht
gehen wir das nächste Mal zur kleinen Ansiedlung die zwischen den gigantischen
Dragos zu erahnen ist. Heute war es leider schon zu spät. |
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26 de octubre 2009 |
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Montag
- lunes |
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Nationalfeiertag in
Österreich |
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Icod de los Vinos |
| sonnig, nachmittags bewölkt |
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17 ° temperatura
mínima |
|
25 ° temperatura
máximo |
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Der
Wein steigt in das Gehirn, |
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macht es sinnig, schnell und
erfinderisch, |
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voll von feurigen und schönen
Bildern. |
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William Shakespeare |
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Hanni und Manfred liegen heute
wahrscheinlich am Strand und genießen einen ruhigen
Tag.
Sie hätten sich für ihren Badetag keinen besseren
Tag aussuchen können, denn der Himmel ist tiefblau
und wolkenlos.
Hoffentlich hohlen sie sich keinen Sonnenbrand.
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Wir haben einen Großteil der Gartenanlage sozusagen renoviert und für die nächsten Tage alle Dinge
erledigt, damit unsere Pflanzen zwei oder drei Tage ohne uns auskommen können.
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Eigentlich wollten wir ja morgen nach Lanzarote fliegen - aber das sollte wohl
nicht sein. Man kann es kaum glauben, aber morgen sind alle Flugzeuge
ausgebucht! Das sind wohl die so oft zitierten Auswirkungen der Krise :o)
Doch wir vier sind ja flexibel - wir verleihen uns morgen trotzdem Flügel und
machen uns auf den Weg Flug nach La Palma.
Also bis bald! Ich geh jetzt schlafen, denn morgen klingelt um halb sechs Uhr
der Wecker. |
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25 de octubre 2009 |
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Sonntag
- domingo |
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Icod de los Vinos |
| strahlender Sonnenschein,
abends bewölkt |
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17 ° temperatura
mínima |
|
26 ° temperatura
máximo |
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Der
beste Aussichtsturm des Lebens ist die
Gelassenheit. |
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Ernst Ferstl |
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Treffpunkt ist heut zehn Uhr bei uns.
Zum Glück können wir durch die Zeitumstellung quasi
eine Stunde länger schlafen, denn sonst ist es schon
ziemlich hart, am Sonntag zu dieser Zeit
wegzufahren. Unser Ziel ist heute ein Ortsteil von
Guia de Isora - Aripe. |
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La Gran Majada es una
feria que congrega a la mayoría de las reposteras del sur y que busca potenciar
los almendreros, las higueras y en general todo el ambiente de frutales de
secano. Para ello, de 10.00 a 14.00 horas, permanecerán abiertos en la plaza de
San Pedro de Aripe del municipio sureño los puestos con los diferentes productos
de la zona. |
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In Aripe findet eine Veranstaltung rund um die Mandel statt, la Gran
Majada. Wir haben die Strecke über die Berge gewählt und nach einem kurzen
Stopp in Santiago del Teide haben wir irgendwo am Straßenrand vor dem winzigen
Ortsteil sogar noch einen Parkplatz ergattert. Nach einem kurzen Spaziergang
sind wir auf der Plaza de San
Pedro in Aripe angelangt.
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Rund um die kleine Kirche waren lauter kleine Marktstände aufgebaut und die
meisten Verkäufer haben die verschiedensten Arten von Gebäck angeboten.
Mandelkekse, Kuchen und eine sensationelle Schokoladetorte mit Mandeln!
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Darunter gemischt haben sich auch Anbieter von Honig, den verschiedensten Mojos,
Broten und Stickereien.
Eine bunte Mischung von ländlichen Produkten wurde auf diesem Kirchplatz
liebevoll ausgestellt - und an den Mann gebracht.
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Achtung - Bienen bei der Arbeit, atencion abejas trabajando! Ganz so
ernst darf man diese Warnung natürlich nicht nehmen, aber wir haben das Produkt
der fleißigen Bienen gekostet und zwei Gläser davon gekauft.
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Aber jetzt zurück zum eigentlichen Thema. Im
Mittelpunkt stehen oder standen schließlich die Mandeln und alles was dazu
gehört. Mandelbäume, die Art wie sie geerntet werden, das mühsame Aufklopfen der
köstlichen Früchte und, und, und.
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Die kleine Höhle am Anfang des Platzes war großzügig
mit Mandeln dekoriert und vor allem die Kinder haben dort mit Begeisterung
Mandel für Mandel von ihren harten Schalen befreit - und mit Genuss verspeist.
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Ein löchriger Lavastein, ein Hammer,
Mandeln und viel Geduld ist notwendig um endlich an den weichen Kern zu kommen.
Ohne Fleiß kein Preis - dieser Spruch
ist hier mehr als angebracht! |
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Nach einer langweiligen und
langatmigen Eröffnungsrede einiger Lokalgrößen, wie überall üblich, tauchten
dann die ersten Frauen in der typischen Tracht dieser Region auf. Endlich ist
der Höhepunkt der Veranstaltung gekommen. Bei einer nachgestellten Ernte konnten
die Besucher der kleinen Messe hautnah beim Ernten der Mandeln dabei sein. |
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Durch das lebendige Schauspiel
einiger Bewohner, konnte man sagen - es war einmal ... eine idyllische, gute
alte Zeit? |
Nachdem die Mandeln mit viel Kraft
und langen Stöcken mühsam von den Bäumen geschlagen werden, müssen sie natürlich
danach vom Boden aufgesammelt werden. Stück für Stück. So wie es dargestellt
wurde, ist das Frauenarbeit.
Der starke Mann stellt lediglich
seinen Esel bereit, der dann für ihn die Ernte nach Hause tragen darf. |
Beim abschließenden "Festmahl" unter
den Schatten spendenden Bäumen hat der gute Mann allerdings schon kräftig
zugelangt, dabei hat er bis zu diesem Zeitpunkt noch keinen Finger gerührt. Na
ja, vielleicht war das nur in der spielerischen Darstellung der Fall, im realen
Leben hätte er wahrscheinlich oder auch nicht wohl mitgeholfen.
Ich nehme es halt einmal an. |
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Die Canarios lieben es, theatralisch
alte Traditionen darzustellen und machen das mit Witz und Lebendigkeit. Da geht
es richtig zur Sache und man fühlt sich in eine andere Zeit versetzt. Die
Dialoge bei diesen Laienschauspielen sind das Tüpfelchen auf dem I und wirklich
hörenswert und theaterreif!
Schade für jeden, der kein spanisch
versteht, auch wenn man sehr viel aus den Gesten und Gesichtern ablesen kann. |
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Wir haben uns nach den anstrengenden
Stunden in der Sonne auch ein Essen verdient und dafür sind wir ein kleines
Stückchen weiter, nach Chirche, gefahren. Was soll ich sagen?
Es war einfach perfekt - aber die
Hälfte hätte auch gereicht. Die Portionen waren phänomenal groß - viel zu groß
für uns! Geschmeckt hat es uns aber allen äußerst lecker gut.
Ein Abendessen hat allerdings keiner mehr gebraucht. |
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24 de octubre 2009 |
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Samstag
- sábado |
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Icod de los Vinos |
| sonnig, nachmittags bewölkt |
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17 ° temperatura
mínima |
|
24 ° temperatura
máximo |
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Große
Schritte bringen uns schnell voran, |
|
aber kleine Schritte bringen uns
oft weiter. |
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Anke Maggauer-Kirsche |
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Heute gibt es leider keinen Kaffee
als Abschluss eines gemütlichen Frühstücks. Mich
stört das überhaupt nicht, denn ich trinke in der
Früh keinen Kaffee, aber für Georg ist das schon ein
Härtefall. |
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Wir
müssen unser Auto bis spätestens zwölf Uhr in Puerto de la Cruz abliefern - es muss zum TÜF :o)
Zum Glück ohne uns. |
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Als Ausgleich für den Aufwand der
morgendlichen Fahrt, haben wir Hanni und Manfred
getroffen.
Dafür konnte Georg dann endlich
seinen morgendlichen oder besser gesagt seinen
ersten Kaffee des Tages in einer Bar am Strand
genießen. Danach noch schnell einkaufen und hast du
es nicht gesehen, war der Tag schon wieder fast zu
Ende. |
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Die Betonung liegt allerdings auf dem
kleinen aber doch sehr aussagekräftigen Wörtchen
fast, casi! Warum? ¿Por qué? Am Abend
hat der Tag eigentlich erst begonnen, denn wir haben
Sardinenfilets, Garnelen und einen für mich
unbekannten Fisch gegrillt und mit den beiden einen
wunderschönen Abend verlebt. Morgen haben wir etwas
ganz besonderes vor - wir fahren zur
Mandelernte nach Aripe!
El municipio de Guía de Isora acogerá mañana la
séptima edición de la feria de repostería la Gran
Majada de Aripe. |
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Treffpunkt ist zehn Uhr bei uns. Das
klingt jetzt im Moment zwar ziemlich zeitig, aber
aus gegebenen, aktuellen Anlass haben wir morgen
einen Vorteil. Die Uhren werden von der sogenannten
Sommerzeit auf die Normalzeit zurück gestellt. |
No olvide, vergesst also nicht
darauf - in der Nacht von heute auf morgen bekommen
wir endlich wieder unsere gestohlene Stunde zurück!
Zwar reichlich spät und ohne Zinsen - aber immerhin,
por lo menos.
Die Uhren werden, hier bei uns auf der Insel um zwei
Uhr um eine Stunde
zurück gedreht und wir dürfen - wie ihr auch - eine
ganze Stunde länger schlafen. |
gute Nacht
Freunde ... |
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23 de octubre 2009 |
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Freitag
- viernes |
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Icod de los Vinos |
| sonnig und warm |
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17 ° temperatura
mínima |
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26 ° temperatura
máximo |
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Wenn
dir das Leben eine Zitrone gibt, |
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mach Limonade draus! |
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Virginia E. Wolff |
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Züchtet unser Nachbar, el vecino,
seit kurzem etwa Perlhühner?
Nein, er ist im Moment einfach
ein ganz normaler Krawallstoppel, wie er überall auf
der Welt vorkommt. Er nervt zur Zeit damit, dass er
praktisch vor unserem Frühstückstisch größere
Lavasteine mit Hilfe des Meisels vom Bagger in
kleinere zertrümmern lässt. So klingt es zumindest. |
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Jetzt werdet ihr euch fragen, warum
oder wie ich mitten in der Nacht auf Perlhühner
komme? Habt ihr die gebratenen Teile dieses Vogels
schon einmal gekostet? Das Fleisch schmeckt köstlich
doch das liebe Federvieh veranstaltet lebend ein
jämmerliches Geschrei, dass jeden Menschen hilft,
sich seinen Nachbarn zum Lieblingsfeind zu machen.
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Zusammengefasst, capitulado,
hier noch einmal eine kurze Beschreibung dieser
Tiere - sie sind sehr laut und ersetzen jeden
Wachhund, als Draufgabe extrem freiheitsliebend
jedoch wunderschön, sie schmecken gut und
produzieren äußerst geschmackvolle Eier.
Wir sollten uns vielleicht doch ein
paar Exemplare anschaffen? Sie würden perfekt in
diese Klimazone passen, denn das Perlhuhn stammt aus
Westafrika und wurde erst später, ungefähr zu Zeiten
des Aristoteles, in Griechenland gezüchtet.
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Die verschiedenen Hähne von unserem
Nachbarn zwitschern singen oder
sangen ja auch nicht wie eine Lärche durch die
Gegend und Miguel steht sowieso knöcheltief in
unserer Schuld. Er könnte sich nicht einmal
anstandsweise über irgendein Gegacker aufregen. Ich
habe ja das machomäßige Gekrähe von seinen Hütern
des Hennenharems auch ertragen
müssen. |
Was gibt es sonst noch Neues? ¿Qué hay de nuevo? David hat
acht Stunden lang die diversen Rasenkanten bearbeitet, wir haben zu dritt einen
großen Teil des Gartens aufgeräumt - nett gesagt.
Hanni und Manfred haben heute einen
Ausflug auf den Teide gemacht und ich bin schon gespannt, was sie morgen
erzählen werden.
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Wir werden morgen ausschlafen und uns
einen schönen Tag machen. Wahrscheinlich fahren wir
sogar gegen Mittag nach Puerto de la Cruz - aber das
erzähle ich euch dann morgen.
Gute Nacht für heute, schlaft
gut! ¡Buenas noches, que duermas bien!
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wir haben morgen
Urlaub ... |
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22 de octubre 2009 |
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Donnerstag
- jueves |
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Icod de los Vinos |
| sonnig und leicht bewölkt |
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17 ° temperatura
mínima |
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25 ° temperatura
máximo |
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Für
den Optimisten ist das Leben kein Problem, |
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sondern bereits die Lösung. |
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Marcel Pagnol |
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Georg muss zum Zahnarzt und deshalb
fahren wir gemeinsam die paar Kilometer nach Los
Silos.
Nein, keine Angst, mich
braucht er nicht zum Händchen halten. Aber ich nutze
die Gelegenheit, nehme meinen Fotoapparat mit und
schlendere damit ganz gemütlich durch die Gassen des
kleinen Städtchens. |
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Mein erstes Ziel war das Rathaus von
Los Silos. Die kleine Ortschaft, mit
vielleicht 4.200 Einwohnern, schmiegt sich an den
Fuß des Tenogebirges und liegt eingebettet in die
schöne, ursprüngliche Landschaft des Nordwestens von
Teneriffas. Bis jetzt sind wir immer am Wochenende
in den kleinen Nachbarort gefahren und samstags
waren die Türen der Stadtregierung natürlich
verschlossen.
Heute war das natürlich nicht der
Fall und ich konnte mir mit Ruhe das Innere des
ehemaligen Herrenhauses anschauen. |
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Vom Platz des Lichtes, la Plaza de la Luz, sind es nur
wenige Schritte bis zum Rathaus, einem typisch kanarischen Bau mit hölzernem
Balkon und schweren, geschnitzten Türen. Mit seiner Kassettendecke aus
wertvollem Pinienholz, einem gotischen Tafelbild aus dem 15. Jahrhundert und
einem winzigen Innenhof gehört es wohl zu den schönsten Gebäuden der kanarischen
Inseln überhaupt. |
Los Silos ist eine alte Ansiedlung, die schon kurz nach der
spanischen Eroberung von Katalanen, Portugiesen und
Genuesern gegründet worden ist. Auf dem Gebiet des
ehemaligen Königreiches Daute errichtete der
Portugiese Gonzalo Yanes oder Gonzalianes
drei oder mehr
Kornspeicher. |
Die Gegend zählt zum fruchtbarsten und Wasser reichsten Gebiet
der Insel und deshalb produzierten die Gutsbesitzer
schon in alten Zeiten viele landwirtschaftliche
Produkte, die über den Hafen von Garachico
verschifft und ausgeführt worden sind. In dieser
Gegend gab es mehrere Zuckerfabriken, Wein wurde
produziert und nach England geliefert.
Sogar für den Luxus der Damenwelt
wurde gesorgt, denn im Umfeld des Ortes wurden viele
Maulbeerbäume gepflanzt, Seidenraupen gezüchtet und
Seide produziert. |
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Das Rathaus ist eines der stilvollen,
alten Häuser, die den Mittelpunkt des Ortes
begrenzen und einrahmen. Das wahre Leben spielt sich
allerdings vor den Toren der öffentlichen
Verwaltung, auf der Plaza davor, ab.
Hier trifft sich am Vormittag
jederMann - Frauen sieht man kaum. Die stehen
wahrscheinlich am heimischen Herd und warten auf die
Herren der Schöpfung, die sich einstweilen in aller
Ruhe die Zeit vor der Siesta gemütlich und ohne
Druck um die Ohren schlagen. Sie sitzen entweder auf
den Stufen der Kirche der Jungfrau vom Licht, la
Iglesia de Nuestra Señora
de la Luz,
versammeln sich im Schatten der großen Lorbeerbäume
oder tratschen an der Bar des Pavillons in der Mitte
des Platzes.
Je nach Gusto und Laune. |
Mitte des 16. Jahrhunderts, gab es auf den
Ländereien von Gonzalo Yanes angeblich eine Wallfahrtskapelle, die einer
Heiligen mit dem Namen La Concepción geweiht war. Irgendwann wurde allerdings
eine neue Kirche gebaut. Wahrscheinlich hat es Konflikte zwischen dem
Großgrundbesitzer und der Bevölkerung gegeben und deshalb entschieden sich die
Einwohner von Los Silos, mit dem Einverständnis des Bischofs Francisco Martínez,
eine
Kirche zu bauen, die sie der Jungfrau
des Lichtes, la Nuestra Señora de La Luz weihen ließen.
Seitdem regiert in dem kleinen Örtchen die Jungfrau
Maria unter dem Zepter des Lichtes.
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Ich bin dann einfach weiter spaziert
und bin nach kurzer Zeit auf dem nächsten Platz
gelandet. Ein kleiner, rechteckiger Platz mir
eigenartig beschnittenen Lorbeerbäumen und einer
kleinen Kapelle - la Plaza Calvario. |
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Ein paar Schritte weiter, bin ich wieder auf der
Hauptstrasse gelandet. Als Abschluss meines kleinen Rundganges konnte ich noch
ein eigenartiges Vogelparadies beobachten. In zwei ungenützten, großen
Wassertanks tummelten sich unzählige Wasservögel. Keine Ahnung, um welche
spezielle Art es sich dabei handelt, es war jedoch ziemlich unterhaltsam, den
schwarzen Vögeln zu zusehen. |
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Auch das ist Los Silos. Welche Vögel das sind, weiß ich, wie
gesagt leider nicht, doch im seichten Wasser innerhalb der unromantischen
Betonwände der alten Tanks hat sich eine kleine, aber feine Vogelkolonie
angesiedelt. |
Am Nachmittag habe ich bei strahlendem Sonnenschein und
angenehmer Wärme ganz gemütlich ein Buch ausgelesen.
Ich habe es mir auf dem Liegestuhl bequem gemacht
und habe mir die Sonne auf den Rücken scheinen
lassen. Schade, dass man in Bauchlage nicht ewig
liegen und lesen kann.
Nach einer gewissen Zeit kann
man seine Wirbelsäule nämlich ziemlich ungut spüren
und es wird einem bewusst, dass man kein asiatischer
Schlangenmensch ist. Die knöcherne
Haltungsvorrichtung im Rückenbereich verwandelt sich
schleichend aber stetig in ein unbewegliches,
durchgebogenes und sehr spürbares Etwas - mir ergeht es
halt so. |
Doch ich habe tapfer durchgehalten -
bis zum bitteren überraschenden Ende des literarischen Werkes.
Als Hanni und Manfred in den frühen Abendstunden gekommen eingetrudelt
sind, war Georg, nach seinem Ausflug zur UNELCO in
Santa Cruz auch schon fast zu Hause.
Feuer
machen, Vorspeise essen und bei Sonnenuntergang für
jeden einen Fisch grillen - damit haben wir einen
schönen Tag beendet. |
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21 de octubre 2009 |
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Mittwoch
- miércoles |
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Icod de los Vinos |
| vormittags sonnig abends
feucht |
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17 ° temperatura
mínima |
|
24 ° temperatura
máximo |
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Wenn
ein Mann den Geburtstag seiner Frau vergisst,
hat er nicht bemerkt, dass sie ein Jahr älter
geworden ist. |
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Gibt es ein schöneres Kompliment? |
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Josef Meinrad |
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Laut Wettervorhersage müsste es heute
regnen.
Doch wir haben wolkenlosen, blauen Himmel -
zumindest bis drei Uhr nachmittags. Plötzlich sind
dann Nebelschwaden über die Hügel gekrochen und
jetzt nieselt es leicht. Von mir aus könnte es ruhig
ein wenig regnen, unsere Pflanzen würden sich auch
freuen. Sonst ist heute nicht viel passiert.
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Georg hat mit David ein wenig Ordnung auf der
Baustelle gemacht, ich habe dort und da ein bisschen
mit dem Wasserschlauch in die Trockenheit
eingegriffen und am Nachmittag haben wir nach Wochen
endlich wieder einmal ganz gemütlich mit Gerald
getratscht.
Das war schon lange einmal fällig! |
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20 de octubre 2009 |
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Dienstag
-martes |
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Icod de los Vinos |
| sonnig und warm |
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17 ° temperatura
mínima |
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24 ° temperatura
máximo |
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Wenn
ein Mensch behauptet, |
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mit Geld lasse sich alles
erreichen, darf man sicher sein, |
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dass er nie welches gehabt
hat. |
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Aristoteles Onassis |
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Heute wird ausgeschlafen und nach
einem gaanz gemütlichen Frühstück kommen um die
Mittagszeit Hanni und Manfred. Nach einer kurzen
Pause fürs blumige Fotoshooting machen wir uns
gemeinsam auf den Weg nach Buenavista del Norte.
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In unserem Lieblingslokal, direkt am
Meer, genießen wir Lapas, Weißwein und lebendige
Wellen, die an die Steine der Küste schlagen. Das
Wetter ist perfekt, denn die Luft ist ganz lau, es
weht nur ein leichtes Windchen und trotzdem donnern
die Atlantikwellen mit voller Wucht an die Felsen
und verstäuben ihren feinen Wasserdunst. |
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Bevor wir satt und zufrieden nach
Hause fahren, machen wir noch einen Abstecher zum
westlichsten Punkt von Teneriffa. Unser Ziel ist der
alte Leuchtturm, el faro, am Punta de Teno. |
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Das Meer, el mar, hat eine
fast unwirklich schöne, dunkelblaue Farbe und die
Insel Gomera war fast zum Greifen nahe. Als
Draufgabe habe ich heute auch noch den alten
Leuchtturm, der schon im Jahr 1893 gebaut worden
ist, fotografieren können.
Er ist der kleine, unscheinbare
Vorgänger, el predecesor, des neuen Turmes
und liegt relativ versteckt und geduckt hinter
seinem großen Bruder, der erst viel später, 1976,
errichtet worden ist. |
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Ein schöner Nachmittag ist viel zu schnell zu Ende
gegangen. Alle sind zufrieden aber hungrig und deshalb wird es Zeit, dass Georg
ein Feuer macht.
Am Abend gibt es einen köstlichen Bonito, einen
kleinen Verwandten des Thunfisches, vom Grill, als Draufgabe frisch gerührtes
Eis aus reifen Mangos und einen perfekten Sonnenuntergang als Draufgabe. Was
will man sich mehr wünschen? Mir fällt nichts mehr ein! |
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19
de octubre 2009 |
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Montag
-
lunes |
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Icod de los Vinos |
| sonnig und sehr warm |
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17 ° temperatura
mínima |
|
26 ° temperatura
máximo |
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Frauen
sind klüger als Männer, |
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denn sie wissen weniger und
verstehen mehr. |
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James Stephens |
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Aufstehen fällt heute schwer, denn
wir sind gestern oder besser gesagt erst heute ins
Bett gekommen. Draußen ist blauer Himmel und die
Sonne scheint bereits - aber im Bett ist es noch so
kuschelig warm. Leider haben wir um zehn Uhr einen
Termin in La Orotava.
Das ist fast wie eine Strafe. Aber was soll's? Was
sein muss, muss sein! |
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18
de octubre 2009 |
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Sonntag
-
domingo |
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Icod de los Vinos |
| sonnig und warm |
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17 ° temperatura
mínima |
|
26 ° temperatura
máximo |
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Optimisten
haben gar keine Ahnung von den freudigen
Überraschungen, die Pessimisten erleben. |
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Peter Bamm |
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Ausschlafen, dormir a su gusto, ohne Wecker.
Herrlich, maravilloso, etwas schöneres kann
es gar nicht geben. Es ist fast, als ob wir im
Urlaub wären. Die paar Kleinigkeiten wie einige
Blumentöpfe gießen oder die eine oder andere
Terrasse bewässern fällt dabei überhaupt nicht ins
Gewicht. Das sind nur ein paar Nebensächlichkeiten.
Und das Wetter spielt auch mit. Wunderbares,
sommerliches Wetter am Vormittag und leichte
Bewölkung am Nachmittag.
Es ist einfach perfekt, perfecto, denn unsere
beiden Sonnenschirme, las sombrillas, hat die
sommerliche Teneriffasonne verarbeitet. Wir haben
sie gestern endgültig entsorgt, sprich in die
öffentliche Mülltonne befördert.
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Weißes Porzellangeschirr im strahlenden Sonnenschein
ist nicht sehr angenehm, das kann wirklich ins Auge
gehen. Doch die Sonne hat diese Situation
anscheinend erahnt und hat sich gegen Abend einen
Schutzschirm von einigen kleinen Wölkchen vors
Gesicht gehalten. Damit war unser Essen auf der
Terrasse - ohne Sonnenschutz - gerettet. |
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Wir haben zu viert einen wunderschönen,
kurzweiligen, unterhaltsamen und harmonischen
Nachmittag - bis Mitternacht - genossen.
Der einzige Streitpunkt war die Zahl dreizehn! Wem
gehört die Dreizehn? Es ist unsere Glückszahl -
darauf bestehe ich weiterhin! Ohne wenn und aber,
sin un pero! |
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17
de octubre 2009 |
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Samstag
-
sábado |
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Icod de los Vinos |
| sonnig und sehr warm |
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17 ° temperatura
mínima |
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26 ° temperatura
máximo |
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Sicher
verdanken einige Millionäre ihren Erfolg ihren
Frauen. |
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Aber die meisten verdanken
ihre Frauen dem Erfolg. |
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Danny Kaye |
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Der erste Tag ohne Stundenplan und
ohne irgendeinem Termin.
Das ist fast wie ein Geburtstagsgeschenk, un
regalo de cumpleaños. Auch wenn uns keiner eine
Schleife drum gebunden hat. Die große Anspannung ist
vorbei - jetzt müssen nur mehr die Rechnungen
bezahlt werden. Aber das ist ja wohl logisch,
lógico - obwohl der Vorarbeiter der Firma, von
der wir gestern den Fertigbeton bekommen haben schon
seit drei Monaten kein Gehalt mehr bekommt. |
Mir ist es ein Rätsel, warum es
Menschen gibt, die diese Spielchen mitspielen. Vor
allem dann, wenn der Chef mit einem Auto durch die
Gegend fährt, das Hollywood reif ist. Ich - wir -
kennen Andrés schon seit ein paar Jahren, aber so
wie er jetzt durchs Leben
schleicht
läuft wird er mir unheimlich. Lange geht das nicht
mehr gut, irgendwann zerbricht ein Mensch an den
Umständen, gegen die er sich nicht zur Wehr setzen
kann. |
Weg vom Ernst des
Lebens. Wir haben jetzt drei harte Wochen ohne
Wochenende und ohne Verschnaufpause hinter uns.
Deshalb können wir uns jetzt mit gutem Gewissen eine
Auszeit gönnen! Und die werden wir in vollen Zügen
genießen - darauf verlasse ich mich einfach einmal
ganz gutgläubig. Hanni und Manfred sind am
Nachmittag am Südflughafen gelandet. Irgendwie ist
es fast komisch - man redet so lange von einem
bestimmten Tag - und plötzlich ist es Realität!
Wir fahren jetzt nach Puerto de la Cruz und gehen
gemeinsam essen. Bis morgen, wir sind heute nicht
mehr erreichbar :o) |
wir haben einen
perfekten
Tag verbracht
... |
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16
de octubre 2009 |
|
Freitag
-
viernes |
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|
Icod de los Vinos |
| sonnig und sehr warm |
|
17 ° temperatura
mínima |
|
26 ° temperatura
máximo |
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|
Der
Grund, |
|
warum manche Mitarbeiter auf der
Leiter des Erfolges nicht so recht vorankommen,
ist darin zu suchen, dass sie glauben, sie
stünden auf einer Rolltreppe. |
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|
|
Autor unbekannt |
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Dunkelblauer Himmel und strahlender
Sonnenschein - das Wetter ist genau so, wie beim
Betonieren des ersten Teilstückes. Ich glaube, dass
sollte ich mir merken, denn falls das Wetter einmal
nicht soo schön sein sollte, könnte man ja irgendwo
eine Decke betonieren ... |
Und wie schon beim
letzten Mal - pünktlich um halb Neun biegt der
Pumpenwagen in die Einfahrt.
Ab jetzt geht nimmt alles seinen Lauf. Eine rollende
Betonlieferung nach der anderen schleppt sich zu uns
herauf. |
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Ein letzter Kontrollgang, una ronda de control,
und ab dann hat der Mann mit der Fernsteuerung mehr
oder weniger das Arbeitstempo in den Fingern. Er
steuert den Arm des Pumpwagens und kann damit die
Menge und die Richtung des Betonstromes bestimmen.
Er wird für kurze Zeit Mitspieler in einem
eingespielten Team und das gelingt ihm wirklich
perfekt. |
Hört das denn gar nicht mehr auf? Zum Glück ergibt
sich zwischendurch ab und zu ein bisschen Zeit, um
eine kleine Pause zu machen, denn heute bestimmen
die Betonlieferungen den Arbeitstakt. An den
Rhythmus der Lieferwägen muss sich jeder halten,
daran kann niemand etwas ändern.
Nach ein paar Stunden sind nicht nur meine Blumen
und leider auch meine Wäsche mit
Betonspritzern verziert - die Männer am Schauplatz
des Geschehens sehen auch nicht viel besser aus. |
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Um viertel eins Uhr hat uns der
Pumpenwagen endgültig verlassen und wir sind um
vierzig Kubikmeter Beton, den acht Lastwägen die
Straße heraufgetragen haben, reicher. Das Werk ist
vollendet und am frühen Nachmittag können wir
endgültig anstoßen.
Die Zeit danach, die Zeit "nach der Decke" hat
begonnen! Für nächste Woche ist Freizeit geplant,
für alle Teilnehmer dieser Baustelle! Jorge wird
sich endlich einmal um seine Bananen kümmern können
und wir lassen auch einmal verdient unsere Seelen
baumeln! Der einzige, der zum Handkuss kommen könnte
ist David.
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Falls wir wirklich mit Hanni und
Manfred für ein paar Tage auf eine andere Insel
fahren sollten, muss er zweimal am Tag die
Betondecke gießen. Doch das würde ihn nicht
sonderlich stören - hat er gesagt.
Also dann - die nächsten Tage werden hoffentlich ein
bisschen lockerer ablaufen.
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Jetzt ist gerade ein Email herein geflattert :o) "Hallo,
hallo!!Wir sind gerade beim Kofferpacken. In 24 Stunden können wir uns schon zum
gemeinsamen Abendessen verabreden! Wir freuen uns schon sosehr und sind in
Aufbruchstimmung! Bis ganz bald also, Bussi, Hanni und Manfred" |
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Wir freuen uns auch! Wir wollten den
beiden auch noch einen guten Flug wünschen, doch
leider hat niemand mehr den Telefonhörer abgehoben.
Na ja, vielleicht waren wir wieder einmal zu spät
dran. Die eine Stunde Unterschied macht es eben doch
oft aus. Wir sind noch putzmunter - doch andere
liegen schon im Bett und träumen süß. Ich glaube,
das sollte ich jetzt auch machen. Gute Nacht
allerseits, bis bald. Ich geh' jetzt schlafen. Gute
Nacht! |
es ist
geschafft! |
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hier geht's zu den vergangenen Einträgen
1. bis 15. Oktober
2009 |
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Unser Postkasten freut sich auf
jede
kleine Nachricht |