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16 de octubre
2009 |
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15
de octubre 2009 |
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Donnerstag
-
jueves |
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Icod de los Vinos |
| sonnig und warm |
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17 ° temperatura
mínima |
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24 ° temperatura
máximo |
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Wenn
man ganz bewusst acht Stunden täglich arbeitet, |
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kann man es dazu bringen, |
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Chef zu werden und vierzehn
Stunden täglich zu arbeiten. |
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Robert Lee Frost |
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Die Zahl Null hat eigentlich keinen Wert, sie ist also wertlos,
richtig? Null ist die einzige reelle Zahl, die weder positiv noch negativ ist,
man kann sie aus diesem Grund als neutrales Element bezeichnen.
2 - 0 = 2 und 2 + 0 = 2 und trotzdem ist die Null nur relativ neutral! |
Je nachdem an welcher Stelle diese
wertlose Zahl auftaucht, kann der Unterschied plötzlich sehr groß sein. Steht
die Null hinter einer natürlichen Zahl oder davor - das kann unangenehm oder
sehr angenehm sein. In Villach ist die Frühtemperatur heute mit 2 Grad und in
Puerto de la Cruz wurden 20 Grad gemessen.
Warm oder kalt - und schuld dran ist nur diese Null! Bei uns war es ganze 17
Grad warm, wir liegen befinden uns in dreihundert Meter über
dem Meeresspiegel, also ein bisschen höher als der Strand in San Marcos und
damit auch ein bisschen kühler. Pro einhundert Meter Seehöhe kann man bei der
Temperatur über den Daumen ein Grad abziehen, das nur so nebenbei. |
Mein Spruch des Tages klingt eher lustig, cómico, als
ernst, aber er
hat schon einen wahren Kern, la parte esencial de una idea.
Doch trotz diesem "Nachteil" würden wir beide nicht
wirklich mit irgendjemanden anderen tauschen wollen. Auch wenn man des Öfteren
darüber nachdenkt. Im Grunde genommen ist es gut so, wie es ist. Cada cuento
tiene algo de verdad.
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Abgesehen davon, fuera de que, dass man, sprich
wir, die Situation auch gar nicht mehr ändern könnten. Wenn man sich einmal
etwas in den Kopf gesetzt hat und diese Vorstellung schon feste Konturen und
Mauern angenommen hat, ist es einfach so, wie es ist, sea como sea.
Jeder ist eben seines eigenen Glückes Schmied,
cada uno es el forjador de su propia fortuna. |
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Heute legen alle Männer einen rasanten Endspurt ein - morgen
Früh,
mañana por la mañana,
müssen alle Vorbereitungen tipp topp abgeschlossen sein.
Der Pumpenwagen soll schon um halb neun Uhr auf der Baustelle sein und da geht
dann gar nix mehr. Zum Schluss vermehren sich die Kleinigkeiten ja
komischerweise immer. Dort muss ein Brett angenagelt werden, ein paar
Untersteher fehlen noch, der Kanal für Strom, Telefon und Wasser muss geschützt
werden, alle Eisen noch einmal kontrollieren ...
Die Zeiger der Uhr stehen schon fast auf acht Uhr,
die Sonne geht unter und alle haben durchgehalten und arbeiten immer noch!
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Ich habe mir heute unseren Garten vorgenommen. Georg hat noch
schnell die Messer des Rasenmähers, el ortacésped, frisch geschliffen,
aber ohne scharfe Klingen wäre der Grasfresser wohl einige Male abgestorben.
So hat er nur einmal gestreikt! Rasen, el césped,
hat man diese grüne Fläche nicht mehr nennen können - es war schon eher eine
saftige Weide, el pasto! Aber was soll's? ¿A qué viene esto? Jetzt
ist es geschafft und die Grashalme liegen am Rücken. Morgen, wenn sie ein wenig
trockener sind werden sie dann endgültig zusammen gerecht und auf unserem
riesigen Komposthaufen gelagert. |
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Meine Fußbekleidung war danach reif
für die Bürste - meine Füße allerdings auch!
Aber die zeige ich euch nicht! |
der Rasen
ist gemäht
...
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14
de octubre 2009 |
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Mittwoch
-
miércoles |
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Icod de los Vinos |
| sonnig und warm |
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16 ° temperatura
mínima |
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22 ° temperatura
máximo |
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Wer
nicht mehr liebt und nicht mehr irrt, |
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der lasse sich begraben. |
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Johann Wolfgang von Goethe |
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Um sieben Uhr früh, a las siete de la madrugada, ist es
heute noch ziemlich grau am Himmel. Zwischen Hügeln und Wolken, entre colinas
y nubes, schimmert allerdings schon der blaue Himmel durch.
Es wird ein schöner Tag, un día agradable,
werden, da bin ich mir ganz sicher, estoy completamente seguro. |
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Der Scherenschnitt, la silueta en papel, gehört zu den
ältesten Volkskünsten Chinas. Ob die Künstlerin dieses Kunstwerks in einem
Bananenblatt im Land des Lächelns auf Schulung gewesen ist? Die Chinesen, los
chinos, schnitten damals mit Schere oder Messer aus Papier die Umrisse
verschiedener Figuren und Tiere aus, die den Toten
dann als Grabbeigaben mitgegeben
oder bei der Bestattung verbrannt wurden.
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Die gefräßige, grüne Raupe, la
oruga, hat dafür keine zusätzliches Werkzeug benötigt - sie hat sich
schlicht und einfach durch das noch zusammen gerollte Blatt durchgebissen!
Wie es scheint, hat es ihr außerordentlich gut geschmeckt. |
Heute habe ich wieder einmal mit unserem Töchterlein telefoniert.
Es war schön, nach langer Zeit ihre Stimme zu hören. Bei ihr hat sich bereits
der Winter gemeldet und es ist ziemlich kalt - bei uns ist es zum Glück angenehm
sonnig und warm! Hanni und Manfred haben ihren Urlaub diesmal wirklich perfekt
geplant - vom Winter in den warmen Süden.
Damit können sie die kalte Jahreszeit wenigstens um zwei Wochen abkürzen. Heute
in drei Tagen, de hoy en tres días, ist es soweit ... |
es wird gehämmert
und
gemauert ... |
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13
de octubre 2009 |
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Dienstag
-martes |
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Icod de los Vinos |
| bewölkt |
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16 ° temperatura
mínima |
|
24 ° temperatura
máximo |
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Wenn
die Zeit kommt, in der man könnte, |
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ist die vorüber, in der man kann. |
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Marie von Ebner-Eschenbach |
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Es ist erstaunlich kühl, die Quecksilbersäule zeigt das erste Mal
heiße sechzehn Grad in der Früh. Aber es dauert zum Glück nicht lange und die
Sonne schickt uns ihre wärmenden Strahlen. Mich fröstelt es allerdings, wenn ich
an die Bilder bei den Nachrichten aus Österreich denke - in Wien wirbeln die
Schneeflocken durch die Luft.
Der Winter zeigt in Österreich bereits im Herbst,
wo es in Zukunft lang geht!
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Es kann nicht mehr lange dauern, dann
müsste der bestellte Kranwagen kommen, denn heute werden die Ziegel für die
restliche Decke geliefert.
Alle warten schon, es wird Zeit! Innerhalb von zwei Stunden sind alle Ziegel an
Ort und Stelle verlegt gewesen. Hut ab - das war eine Teamarbeit, die sich sehen
lassen kann! Parallel dazu ist es heute zu einem Stau der Lastwägen gekommen.
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Na ja, wenn Ziegel, Eisen und dann
auch noch Holz angeliefert wird, wird es auch auf unserer hauseigenen Strasse
ein wenig eng - vor allem, wenn ein Fahrer dann auch noch Zeit für einen Tratsch
hat und mit seinem Gefährt den nächsten behindert. Doch das sind nur
Kleinigkeiten, über die sich hier niemand den Kopf zerbricht.
Für
Menschlichkeit muss einfach Zeit sein! |
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Im Moment sehen unsere
Baustellenfotos ziemlich romantisch aus, aber das hat damit zu tun, dass wir den
Vorgarten für das Gebäude, dass es noch nicht gibt, bereits angepflanzt haben.
Beim dokumentieren der Arbeit kann und will ich sie auch nicht wegzaubern. Im
Gegenteil, dadurch gewinnt die Arbeit irgendwie an Lebensfreude - auch wenn die
Arbeit dadurch nicht weniger anstrengend wird ist. |
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Darf ich vorstellen? ¿Permítanme que les presente? Das ist
Jonai,
unser tatkräftiger Neuzugang. Sein Name ist ein alter Name aus der Welt der Guanchen,
hat er stolz gesagt.
Das stimmt mit Sicherheit, denn
es gibt sogar eine romantische, wenn auch traurige Legende von einem jungen
Mann, der nach Gomera schwamm und sich dort in ein Mädchen verliebte. Aber die
erzähle ich euch ein anderes Mal. |
Sein
Aussehen spielt mit dem Bild der Ureinwohner Teneriffas nicht mit. Laut den
Aufzeichnungen von Harald und Marianne Braem
im Buch "Kanarische Inseln - Auf den Spuren atlantischer Völker" waren die
Guanchen hellhäutig, hatten zum Teil blonde Haare und helle
Augen. Dieses Buch ist zwar sehr informativ, aber als die Bibel der kanarischen
Geschichte darf oder sollte man es auch nicht einordnen. |
Ausnahmen hat es mit Sicherheit
gegeben, denn in anderen schriftlichen Quellen über die Geschichte der Kanaren
tauchen auch dunkelhäutige Bewohner mit braunen Augen auf. Es wird ja auch ganz
gerne behauptet, dass von der Bevölkerung der Guanchen nichts mehr übrig
geblieben ist, dass sie ausgerottet worden sind.
Das kann ich mir allerdings nicht vorstellen, denn die spanischen Eroberer sind
frauenlos auf die Insel gekommen und haben sich logischer Weise die Frauen der
Inselbevölkerung ziemlich schnell entweder als Sklavin, Geliebte oder Ehefrau
genommen. |
Im Ernst, de veras - wer von euch kann sich ein
Heer von Männern ohne Frauen vorstellen? Wer soll denn da die tägliche Arbeit
erledigen? Wer soll Hemden waschen und bügeln, kochen, Wehwehchen heilen und für
das restliche Wohl der männlichen Welt sorgen?
Vor allem dann, wenn die eroberten Frauen eher als Rehe oder Gazellen
beschrieben worden sind. Ich würde wer weiß was dafür geben, wenn ich für kurze
Zeit in dieser Vergangenheit Mäuschen spielen könnte. |
Es muss faszinierend gewesen sein,
wenn man sich vorstellt, wie ein relativ gebildetes Volk ein anderes, das von
vielen Wissenschaftlern als Steinzeitmenschen eingestuft wurde und wird,
besiegt. Dabei sind die selbstbewussten Spanier allerdings auf stolze,
selbstbewusste Menschen gestoßen. Auf Menschen, die im Durchschnitt gesehen
sogar um zehn bis fünfzehn Zentimeter größer als sie selbst waren.
Die Monate davor haben die armen, spanischen Soldaten oder besser gesagt Söldner sich viele
Monate lang hungrig, durstig und ohne weiblichen Beistand die Zeit um die Ohren
schlagen müssen - und plötzlich hatten sie die Möglichkeit, ein normales Leben zu
führen. |
Was ist in diesen Köpfen vorgegangen?
Schade, dass man solche Situationen nicht im Nachhinein erleben kann. Ohne Kampf
und Krieg, einfach so - als Zuschauer oder als neugieriges Mäuschen.
Für mich wäre das schöner als jeder Historienfilm. |
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Die
Guanchen sind übrigens nur die
Ureinwohner der Insel Teneriffa, auf den anderen Inseln spielte die Geschichte andere Spiele. Die Bezeichnung Altkanarier
für die ursprünglichen Bewohner der Inseln ist besser gewählt. Auf El Hierro nannten sich die Ureinwohner Bimbaches, die von Fuerteventura
und Lanzarote
Majos, Benahoaritas waren die der Ureinwohner La Palmas, auf La Gomera
wurden sie Orahan genannt. |
Das Wort Guanche setzt sich aus
Guan - Mensch oder Mann - und che - weißer Berg zusammen. Mit diesem Berg ist
wahrscheinlich der schneebedeckte Teide auf Teneriffa gemeint.
Also bedeutet Guanche eigentlich Mensch aus Teneriffa -
mehr ist dazu nicht zu sagen. |
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12
de octubre 2009 |
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Montag
-
lunes |
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Día de la Hispanidad -
spanischer Nationalfeiertag |
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vormittags sonnig - nachmittags
bewölkt |
| sonnig und sehr warm |
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19 ° temperatura
mínima |
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25 ° temperatura
máximo |
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Wenn
ein Mann zurückweicht, weicht er zurück. |
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Eine Frau weicht nur zurück, |
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um besser Anlauf nehmen zu
können. |
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Zsa Zsa Gabor |
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Am zwölften Oktober ist in ganz Spanien nicht irgendein Feiertag,
sondern für viele Spanier ein ganz besonderer Tag - Dia de la Hispanidad!
Spanien feiert mit seinem Nationalfeiertag die Entdeckung Amerikas durch
Christoph Kolumbus im Jahr 1492.
Aber was wäre ein Feiertag ohne die dazugehörige Heilige? Nichts Vollständiges,
irgendetwas würde fehlen und deshalb wird in vielen spanischen Städten heute die
Jungfrau von Pilar geehrt. Besonders ausgiebig feiern müssten eigentlich die
Beamten der Guardia Civil, denn seit dem Jahr 1913 la Virgen del Pilar
die Schutzheilige der Polizei.
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Irgendjemand hämmert hier irgendwo! Das ist an und für sich
nichts besonderes auf der Baustelle. Wenn die vertrauten Töne allerdings um drei
Uhr Nachts erklingen, können es eigentlich nur die Heinzelmännchen sein ...
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Das kann aber nicht sein, denn die Heinzelmännchen waren oder
sind der Legende nach ja Kölner Hausgeister. Und Köln ist weit weg! Diese kleinen Helferlein haben in alten Zeiten nachts, wenn alle Bürger schliefen, deren
Arbeit getan. So wird es erzählt. Wenn sie jedoch dabei beobachtet worden sind,
verschwanden sie für immer.
Wer oder was waren die
Heinzelmännchen aber wirklich? Kleine Wichte, die den Kölnern während der Nacht
ungeliebte Arbeiten abgenommen haben?
Das klingt viel zu schön um wahr zu sein. Und doch waren die Heinzelmännchen vor
langer Zeit einmal sehr real Wirklichkeit! |
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Da klingt zwar komisch, ist es aber nicht! Ich erzähle euch die
Geschichte, denn auch ich habe lange geglaubt, dass die Erzählung über die
hilfreichen Männchen in Köln eine nette Erfindung sind, die August Kopisch
literarisch in schriftliche Form gebracht hat. In meinem Bücherregal steht ein
zauberhaftes Bilderbuch, in dem die Dichtung von August Kopisch mit Zeichnungen
von Eve Tharlet illustriert worden ist. Hier ist ein kleiner Ausschnitt davon,
das Buch heißt "Die Heinzelmännchen" und ist im Neugebauer Verlag erschienen.
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Wie war zu Cölln es doch vordem |
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mit Heinzelmännchen
so bequem! |
Denn, war man faul,... man legte sich
hin auf die Bank und pflegte sich.
Da kamen bei Nacht, eh' man's gedacht,
die Männlein und schwärmten
und klappten und lärmten
und rupften und zupften
und hüpften und trabten
und putzten und schabten ... |
und
eh ein Faulpelz noch erwacht
war all sein Tagewerk ... bereits gemacht! |
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Aber jetzt zurück zur Realität! Ich wollte ja etwas
über die Wahrheit der Heinzelmännchen erzählen. Dafür müssen wir in der
Geschichte um einige Jahrhunderte zurückgehen ... |
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Vor vielen, vielen Jahren, irgendwann im vierzehnten Jahrhundert,
also kurz gesagt im Mittelalter, wurde im Bergischen Land Bergbau betrieben. In
diesen rheinischen Bergwerken waren viele Menschen als Wasserknechte
beschäftigt. Die Heinzemenschen, wie man sie nannte, mussten mit
Ledereimern das Grundwasser aus den Schächten tragen. Da einige der Stollen nur
ein Höhe von einen Meter zwanzig hatten, waren dafür nur relativ kleine Menschen
oder Kinder für diese Arbeit geeignet. |
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Das hat zumindest der
Geschichtsforscher Harry Böseke herausgefunden. Moderne Schutzhelme gab es
damals natürlich nicht, aber als Schutz vor Kopfverletzungen trugen die
Wasserträger Zipfelmützen, die mit Stroh ausgestopft wurden. Die Zipfelmütze ist
also sozusagen der Prototyp eines Schutzhelmes, oder? Diese Tatsache kann man
auch auf vielen alten Zeichnungen aus dem Bergbau erkennen. Kleine Menschen,
also Zwerge, mit Zipfelmützen findet man sehr oft auf diesen Dokumenten. |
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Mit den Jahren reichte die Arbeit im Bergbau nicht mehr aus, um
alle Bergleute und ihre Familien zu ernähren und als um 15oo noch die
Pumptechnik eingesetzt wurde, waren die Wasserschöpfer ohne Arbeit. Aus diesem
Grund wanderten die arbeitslosen Bergarbeiter und Wasserträger in die
umliegenden Städte, vor allem aber in die damals schon wohlhabende Stadt Köln. |
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In der Stadt
gab es damals noch in Hülle und Fülle und da
die Bergleute mit vielen verschiedenen Werkzeugen wie Hammer, Meißel und Säge
umgehen konnten, hätten sie eigentlich leicht Arbeit in einen der vielen
Handwerksbetriebe finden müssen. Aber so einfach war das damals nicht. Die
verschiedenen Zünfte regelten mit strengen Vorschriften das Leben der Handwerker
und es war strengstens verboten berufsfremde Personen zu beschäftigen.
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Es gab aber noch
die Möglichkeit, die arbeitslosen Bergleute
nachts arbeiten zu lassen. Sie waren das Arbeiten im
Dunklen sowieso gewohnt, eine besondere Beleuchtung war nicht notwendig und sie
arbeiteten für geringen Lohn und am Fiskus vorbei. So wurden diese billigen
Arbeiter im wahrsten Sinne des Wortes zu den
ersten Schwarzarbeitern! |
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Genau so, wie es August Kopisch
um 1836 in seinem Text schrieb: "Da kamen bei Nacht, eh man’s gedacht, die Männlein und schwärmten und klappten
und lärmten und rupften und zupften und hüpften und trabten und putzten und
schabten, und eh ein Faulpelz noch erwacht, war all sein Tagwerk bereits
gemacht." |
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Während der Nacht, wenn andere selig
schliefen, flitzten sie durch die Stadt und erledigten die verschiedensten
Arbeiten. Egal ob Bäcker, Fleischhauer, Winzer, Zimmermann oder Schneider –
jeder schlaue Kölner nutzte ihre Dienste. Wer die Arbeit erledigte, konnte man
natürlich niemanden erzählen und so wurde aus den Heinzemenschen der Bergwerke
kurzerhand die Geschichte der Heinzelmännchen ... |
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Die Kölner sind heute noch genauso verliebt in die
Geschichte der Heinzelmännchen wie in alten Zeiten. Im Jahr 1899 stiftete der Kölner Verschönerungsverein zum
hundertsten Geburtstag von August Kopisch einen Brunnen zu Ehren der fleißigen Heinzelmännchen und brachte daran den
vollständigen Text der ganzen
Geschichte an.
Ohne nächtliche Helfer, versteht sich! |
Die Geschichte über die fleißigen Heinzelmännchen aus Köln
erschien das erste Mal aber bereits im Jahr 1826 in einem Werk des Kölner Schriftstellers
Ernst Weyden. Er brachte in seiner Veröffentlichung den Herkunftsvermerk
"mündlich" und folgender Einleitungan:
"Es mag noch nicht über fünfzig Jahre seyn, daß in
Cöln die sogenannten Heinzelmännchen ihr abentheuerliches Wesen trieben. Kleine
nackende Männchen waren es, die allerhand thaten, Brodbacken, waschen und
dergleichen Hausarbeiten mehrere; so wurde erzählt; doch hatte sie Niemand
gesehen." |
Moral aus der Geschichte? Man sollte besser nicht
näher nachforschen, wenn jemand zu nächtlicher Stunde arbeitet!
Also egal, wer
die Arbeit in dunklen Nachstunden erledigt hat, in den Morgenstunden sind rund
zwei Drittel der Untersteher für den letzten Raum aufgestellt gewesen. Oder sollte
ich vielleicht doch einmal nachsehen, wo sich diese Burschen
verstecken aufhalten? Ich hätte auch einiges für sie zu tun.
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Doch wenn ich mir die Geschichte so
durchlese, sollte ich es doch bleiben lassen. Denn laut den alten Aufzeichnungen
hat es damals schon eine neugierige Frau vermasselt. Die Frau eines Schneiders
streute Erbsen auf die Treppe, um die Heinzelmännchen endlich einmal zu Gesicht
zu bekommen. Sie hat es aber nicht geschafft, denn nachdem die kleinen Wichtel
mit lautem Jammern die Stufen hinunter gepurzelt waren, sind die fleißigen
Kerlchen angeblich auf Nimmerwiedersehen verschwunden. Falls das aber nicht
stimmen sollte, möchte ich das Schicksal auch nicht unnötig herausfordern.
Ein Geheimnis mehr oder weniger - was ist das schon? Damit muss man leben.
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Egal ob mit Heinzelmännchen oder ohne - bei uns herrscht allerdings wieder einmal keine Feiertagsstimmung.
Es wird ganz normal, wie an jedem anderen Wochentag auch, gearbeitet. Langsam aber sicher, despacio pero seguro, fabrizieren wir
eine Wurst ohne Ende.
Vielleicht haben wir ja eine Chance, damit ins Buch der Rekorde zu kommen, wer
weiß? Bis jetzt ist es noch in Ordnung, doch gar so lange kann es auf diese Art
und Weise nicht mehr weitergehen.
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Zum Glück, por suerte, werde ich ja immer wieder durch einige aufbauenden
Mails aufgemuntert.
Danke euch allen, ihr seid im Moment wirklich die Verbindung zur Außenwelt, in
der sich die Gespräche nicht nur um Beton, Ziegel, Termine und Arbeiter drehen!
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danke für die vielen
netten
Briefe Mails ... |
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11
de octubre 2009 |
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Sonntag
-
domingo |
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Icod de los Vinos |
| mehr Wolken als Sonne |
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18 ° temperatura
mínima |
|
23 ° temperatura
máximo |
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Es
gibt drei Sorten von Menschen: |
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solche, die sich zu Tode sorgen, |
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solche, die sich zu Tode arbeiten |
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und solche, die sich zu Tode
langweilen. |
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Winston Churchill |
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Ich habe im ersten Moment,
en el primer momento, keine
Ahnung, wie spät es ist, no tengo noción de la hora que es, aber
irgendetwas ist heute anders als an anderen Sonntagen. Das Bett neben mir ist
leer, Georg ist auf der Baustelle, das ist es.
Nix ist heute mit einem gemütlichen Frühstück,
Arbeit steht am Stundenplan. |
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Über den Satelliten
trällert Limahl gerade das Lied Neverending Story und Ingrid Turnher
frühstückt in Ö3 mit Barbara Stöckl. Für mich ist es immer wieder interessant,
am Sonntagvormittag anderen Menschen beim Nachdenken zuhören zu können. |
Oft liege ich dabei noch im Bett,
en la cama, und wenn der Redner nix gescheites von sich gibt, döse ich immer
wieder ein und verschlafe die Sendung. Doch einige wenige Lebenseinstellungen
der mehr oder weniger, más o menos, prominenten Erzähler regen einfach
zum Nachdenken an. Für mich ist es eine Möglichkeit, ab und zu über Dinge
nachzudenken, über die ich mir sonst keine Gedanken machen würde.
Eine Entspannungsübung mit neuen Orientierungsmöglichkeiten am Sonntagvormittag
sozusagen. |
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Draußen zwitschern die Vögel obwohl
die Sonne noch gar nicht aus den Federn gekrochen ist - aber es ist bereits
hell. Na ja, es ist Herbst und sie kann es sich leisten, jeden Tag ein bisschen
länger zu schlafen. Die Tage werden eben bis Dezember Tag für Tag um einen
kurzen Augenblick kürzer. |
Das Jahr neigt sich dem Ende zu und
in der Werbung fliegt schon der Weihnachtsmann, Papá Noel, für ein
Kaufhaus - oder die möglichen Kunden - durch die lauen Herbstlüfte. Ya viene
la Navidad, es weihnachtet zum Glück noch nicht allzu sehr.
Aber auch das ist, wie so vieles im Leben, eine unendliche Geschichte, una
historia tremendamente. |
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Der Strandflieder ist eine wunderschöne Pflanze. Den Namen
verdankt er seinen fliederfarbenen Blütenständen, doch die Pflanze ist weder mit
dem Flieder verwandt noch gleichen die Blütenstände denen des Fliederstrauches.
Im Gegensatz zu den Fliederblüten, die sogar in der Vase relativ schnell dahin
welken, sind die Blüten vom Strandflieder bestens als Trockenblumen geeignet.
Einfach abschneiden, kopfüber aufhängen und
anschließend dekorativ in einer Vase anordnen - fertig ist die Blumendekoration! |
Georg arbeitet fleißig am zukünftigen kanarischen Balkon und ich
ordne endlich einmal meine Fotos. In den letzten Jahren ist der virtuelle Stapel
der Bilder unermesslich hoch geworden.
Mein Fotoapparat, la cámara fotográfica, ist
eben immer dabei, ohne ihn fehlt mir etwas. Damit wird der Baualltag
dokumentiert, Gesichter werden in Pixel umgerechnet, Stimmungen eingefangen und
Geschichten geschrieben. Er ist zu meinem virtuellen Gedächtnis geworden und
wenn ich den Inhalt meiner Handtasche vor dem Weggehen auf Vollständigkeit
überprüfe, gehört er so selbstverständlich wie Taschentücher, Führerschein und
Geldtasche zum lebensnotwendigem Inhalt. Ohne ihn geht gar nix! |
wo ist denn nur das Foto
vom gelben Hibiskus ... |
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10
de octubre 2009 |
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Samstag
-
sábado |
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Icod de los Vinos |
| sonnig und warm |
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19 ° temperatura
mínima |
|
25 ° temperatura
máximo |
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Zeige
niemandem, |
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dass deine Nerven straff wie
Saiten gespannt sind, |
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sonst findet sich jemand, der
darauf spielt. |
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Deutsches Sprichwort |
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Heute war es in der Früh das erste Mal ein bisschen kühler. Keine
Ahnung, no tener ni la menor idea, ob es nur ein Gefühl war oder ob auch
die Quecksilbersäule ein wenig weiter unten stehen geblieben ist. Sobald
allerdings die Sonne ihre Strahlen auf die Erde geschickt hat, war es wieder
sommerlich warm. Wolkenlos am Vormittag und leicht bewölkt und ein bisschen
windig am Nachmittag. Alles in allem, si bien se mira, ein schöner,
warmer Tag. |
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Das "Fundament" für unseren ersten kanarischen Balkon ist
eingemauert. Die Schablone für die Balken stammen von mir - allerdings habe ich
mir als Vorlage, el modelo, einen alten Balkon von Santa Cruz de la Palma
ausgeborgt. In der Hauptstadt der kleinen Nachbarinseln findet man die
schönsten, alten Holzbalkone! Und eines dieser typischen Exemplare wollen wir
nachbauen.
Estoy completamente seguro, ich bin mir hundertprozentig
sicher, dass es uns gelingen wird! |
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Ich hab es nach mehreren Anläufen geschafft. Zu Mittag ist mir
die Bachstelze, la lavandera, vor die digitale Linse gekommen - und nicht
entkommen, bevor ich abdrücken konnte. Vielleicht schaffe ich es ja noch einmal,
so richtig scharf ist leider nur ein Foto geworden. Das kleine Vögelchen ist
einfach zu schnell und bemerkt mich früher, als ich es erspähen kann. |
Heute in einer Woche, de aquí a una semana, sind Hanni und
Manfred bereits am Südflughafen gelandet und auf dem Weg nach Puerto de la Cruz.
.Der Count down hat begonnen,
es sind nur noch sechs Tage! Letztes Jahr um die
Zeit waren meine Eltern für drei Tage zu Besuch und Vati hat mit Begeisterung,
con entusiasmo, reife Bananen geerntet. Mir kommt es jedoch vor, als
ob es erst gestern gewesen wäre. So ist es eben, die Zeit vergeht wie im Flug,
el tiempo pasa volando. |
Jetzt liegt allerdings noch eine
arbeitsintensive Woche vor uns, denn bis Freitag wollen wir den letzten Rest der
Decke betoniert haben. Der Betonwagen ist bereits für Freitag bestellt!
Aber dann machen wir auch einige Tage Urlaub, den haben wir uns verdient! |
Im Kalender steht Oktober und auch wenn es bei uns
sommerlich warm ist,
ist ganz unbemerkt der Herbst ins Land gezogen.
Die Weintrauben werden geerntet, bald sind die
Kastanien reif und die Maroniöfen werden ihre schwarzen Rauchschwaden in die
Lüfte jagen. |
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Nicht zu vergessen ist jedoch die
Mandelernte. Auf unseren Mandelbäumen sind die Früchte reif, denn die weichen
Schalen klaffen bereits weit auseinander und die Mandeln blitzen ganz
verführerisch dazwischen heraus. Aber es nicht so einfach, um zum wahren Genuss
zu gelangen.
Bis man die zarte Mandel wirklich essen kann, muss man erst die harte Schale
knacken und eines könnt ihr mir glauben - die Schalen der Walnüsse sind
Pappendeckel dagegen. |
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Der Mandelbaum gehört zur Familie der Rosengewächse
und wird seit Jahrtausenden vom Menschen kultiviert. Am meisten verbreitet ist
die Mandelzucht heute in Kalifornien und in den Mittelmeerländern. |
Die Mandel ist, botanisch gesehen,
zwar eine Steinfrucht, auch wenn sie oft als Nuss eingestuft
wird. Die schmackhaften Früchte enthalten sehr viel Kalzium, Kalium und
Magnesium und ein regelmäßiger Genuss von Mandeln, Erdnüssen und Walnüssen soll
das Risiko für Herzinfarkt senken.
Wir sollten unsere Mandelbäume also wirklich entmandeln :o) Ob die Zeit reichen
wird? Keine Ahnung, ni idea! |
die Buchhaltung ist
fertig ... |
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9 de octubre 2009 |
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Freitag
-
viernes |
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Icod de los Vinos |
| sonnig, nachmittags bewölkt |
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20 ° temperatura
mínima |
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26 ° temperatura
máximo |
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Toleranz
ist das unbehagliche Gefühl, |
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der andere könnte am Ende
doch recht haben. |
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Robert Frost |
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Heute begrüßt mich wieder blauer Himmel und Sonnenschein. Georg
ist schon auf der Baustelle und ich bringe erst einmal unsere Behausung auf
Vordermann. Was dann? Bis zu unserem Frühstück habe ich noch Zeit und ich mache
mich mit meiner Gartenschere auf den Weg.
Ach ja, den Fotoapparat darf ich
nicht vergessen! Beim Brunnen hat sich schon vor Wochen eine Bachstelze ein
Plätzchen eingerichtet, aber jedes Mal wenn sie als Fotomodell dienen würde,
habe ich natürlich keinen Fotoapparat mit. |
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Heute hätte ich ihn zwar schussbereit
gehabt, aber der zierliche Vogel ist mir davon geflogen! Macht aber nix,
irgendwann werde ich das Tierchen schon erwischen. Dafür habe ich etwas ganz
besonderes entdeckt. |
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Um welche Frucht handelt es sich auf
diesem Bild? Richtig geraten - um eine Banane! Wenn ich dieses Foto allerdings
in Schwarz Weiß hier einstellen würde, kämen bei einem Gewinnspiel wohl die
lustigsten Antworten zustande. Ich bin neugierig, ob diese Monsterbanane auch
reif werden wird. Ich halte euch auf alle Fälle am Laufenden. |
Vielleicht sollte man so ein Exemplar
in Zukunft bewusst züchten? Das wäre wohl einmal
etwas besonders Ausgefallenes für irgendeinen
Sternekoch? Aber abgesehen davon, dass diese
Fruchtform nicht den EU-Normen entsprechen würde,
ist es wahrscheinlich relativ unmöglich so eine
Mutation noch einmal zu fabrizieren.
Ob da auch der Klimawandel, el cambio climático,
seine Finger im Spiel hat? |
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Unserem Jungstar hat heute Vormittag
die Hexe ins Kreuz geschossen aber dafür hat unser kleiner Kubaner bis zum Abend die Stellung gehalten
und ein Brett nach dem anderen gestrichen. Georg hat
nämlich das Unmögliche möglich gemacht und für
Samstag und Sonntag zwei fleißige Menschen zur
Arbeit bewegen können. Das ist wirklich eine
Meisterleistung, denn das Wochenende ist jedem Canario heilig. |
Am Montag streiken allerdings alle
Arbeiter - Feiertag ist eben wirklich Feiertag! Am
Montag feiert ganz Spanien - und damit auch die
Kanarischen Inseln - den Spanischer Nationalfeiertag
Día de la Hispanidad.
Warum gerade die Spanier Kolumbus, hier wird er
Cristóbal Colón genannt, und seine Entdeckung
Amerikas feiern ist mir allerdings ein Rätsel.
Vielleicht wäre es ja doch besser gewesen, wenn er
die Abkürzung nach Indien gefunden hätte. Aber
was soll's, auch uns wird ein Tag der Ruhe gut tun.
Ich geh' jetzt schlafen, morgen läutet
leider der Wecker. |
ich möchte
ausschlafen
... |
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8
de octubre 2009 |
|
Donnerstag
-
jueves |
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Icod de los Vinos |
| bewölkt und regnerisch |
|
21 ° temperatura
mínima |
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26 ° temperatura
máximo |
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Nenne
dich nicht arm, |
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weil deine Träume nicht in
Erfüllung gegangen sind; |
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wirklich arm ist nur der, der
nie geträumt hat. |
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Marie von Ebner-Eschenbach |
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Bewölkt und regnerisch, nuboso y lluvioso, so kann man das
Wetter von heute wohl am besten beschreiben.
Oder sollte ich besser sagen, Nebelschwaden, velos de niebla, ziehen über
die Hügel?
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Ein schöne Stimmung, wenn die weißen, fast duftigen Wolkenschleier vom Meer
Richtung Teide ziehen. Sie erzählen von der Leichtigkeit
der Wassertropfen, verstärken
die Farben der Blumen in nächster Nähe und verwandeln die Umgebung in eine
geheimnisvolle Welt - vor allem in der Verbindung mit Wärme. Man hat das Gefühl, in eine
Märchenwelt einzutauchen.
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Es ist vollkommen still, die Nebelschleier schlucken die Geräusche des Alltags
nur ganz leise kann ich den Schrei des Esels aus der Nachbarschaft hören. Mich
würde es nicht wundern, wenn ich plötzlich ein Pferd sehen würde.
Warum sollte sich nicht der Erlkönig auf unsere kleine Insel im Atlantik
verirren? |
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Es regnet auch nicht wirklich - doch es ist ständig
ein ganz feiner Wasserstaub in der Luft.
Mit der Zeit wird man allerdings trotzdem feucht nass. Domingo
hat seine Hobelbank aus diesem Grund zu Mittag verlassen, aber die beiden
anderen Arbeiter haben durchgehalten und haben fleißig weiter gearbeitet.
Es ist eben nicht jeder aus Zucker ...
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kein Mensch braucht heute
einen
Regenschirm ... |
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7 de octubre 2009 |
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Mittwoch
-
miércoles |
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Icod de los Vinos |
| sonnig und warm |
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22 ° temperatura
mínima |
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28 ° temperatura
máximo |
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Dumme
rennen, |
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Kluge warten, |
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Weise gehen in den Garten. |
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Rabindranath Thakur |
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Jetzt geht es an den Rest der Decke,
doch zuerst müssen heute noch die
kleinen Ergänzungen an den Mauern der ersten beiden
Räume betoniert und gemauert werden. Es wird wohl
noch ein paar Tage dauern, bis die restlichen
Bretter für den nächsten Teil des Hauses gehobelt
und gestrichen sind, aber im Großen und Ganzen geht
der Baufortschritt zügig voran. |
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Wenn ich das schön höre - lecker! Haben die Menschen keinen
Wortschatz mehr? Na ja, vielleicht bin ich da zu empfindlich :o) Aber ist der
Ausspruch "es schmeckt mir lecker" wenigstens grammatikalisch richtig? Es schmeckt mir lecker ist
in der deutschen Sprache aber nach allen Regeln der Satzstellung falsch!
Man sagt ja auch nicht - es kostet teuer.
Ich kann damit, wie gesagt, rein gar nix anfangen, denn entweder
schmeckt mir irgendetwas gut, sehr gut - oder gar nicht. |
Dieses Wort ist für die deutsche Sprache
eigentlich ein Armutszeichen, denn
es sagt im Grunde genommen gar nichts aus. Lecker -
ist das geschmackvoll, salzig, zu süß oder sauer,
auf den Punkt gebraten oder perfekt gegrillt? Keine
Ahnung! Aber so wie es aussieht, entspricht dieses
Wort immerhin den EU Normen, denn auch in den
österreichischen Medien wird es ganz normal
verwendet. Apfelsaft ist lecker, eine besonders g'schmackige
Leberkässemmel oder eine delikate Pizza - ist auch lecker. Was immer das auch
sein soll. |
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Vielleicht sollte man diese
Entwicklung der Sprache einfach lockerer sehen und dazu lediglich einen passenden Kommentar
abgeben - tschüss und ab! Der Rest ist Geschmacksache :o)
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Mir tut es sehr leid, lo siento
mucho, um die Vielfältigkeit, la variedad,
der deutschen Sprache. Und wenn mir jetzt irgendjemand, alguien, das Wörtchen "tut"
vorwerfen sollte, soll es so sein.
Derjenige hat absolut recht, wir haben das Wort "tun" schon in der Volksschule
ins Gefängnis befördern müssen geschickt. Es schickt sich nicht
in dieser einfachen Form zu kommunizieren. |
Das kulinarische Thema wäre damit behandelt. Nur noch ganz kurz - was bedeutet
denn die Aussage, dass es leckere Mädchen gibt? Sind das jetzt Mädchen zum
Vernaschen, sogenannte leichte Mädchen oder handelt es sich eher um einen steilen Zahn?
Ich weiß es nicht, aber ich mach' mir darüber auch
keine weiteren Gedanken, no preocupe, denn dieses Wort ist und bleibt für
mich ein "Unwort". Es hat keine Aussage und damit keine
sonderliche Bedeutung - es ist ganz einfach lecker, sabroso. Nicht mehr
und nicht weniger, más o menos. |
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Wenn es leckere Mädchen gibt, muss es
doch auch leckere Männer geben, oder? Diesen hier finde ich besonders
lecker nett.
Direkt zum Anbeißen - vor allem wenn er in Gedanken versunken ist. |
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Am Abend hat es übrigens leicht genieselt. Angefühlt hat es sich
wie ein lauer Mairegen - und der soll ja die Schönheit unterstützen, oder? |
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6
de octubre 2009 |
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Dienstag
-
martes |
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Icod de los Vinos |
| sonnig, warm und abwechselnd
bewölkt |
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22 ° temperatura
mínima |
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28 ° temperatura
máximo |
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Liebe
ist Qual, |
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Lieblosigkeit ist Tod. |
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| Marie von Ebner-Eschenbach |
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Eines haben wir uns gestern Abend
natürlich nicht nehmen lassen - wir haben den
Sonnenuntergang auf unserer zukünftigen Terrasse
genossen. Was soll ich sagen?
¿En fin, no sé qué
decirte? Die Fotos sprechen wohl für sich,
schöner hätten die Abendstunden nicht sein können!
Die Sonne hat sich mit wunderschönen, warmen
orangeroten Farbtönen vom Tag verabschiedet und
hinter unserem Rücken - Richtung Teide - haben die
Wolken ein sensationelles Gemälde geschaffen! |
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Die Fotos sind wirklich Natur pur -
Ehrenwort! ¡Palabra de honor!
Wir hätten Stunden lang da oben sitzen können. Die
Luft war streichelweich und warm, kein Windhauch hat
gestört. Als es richtig dunkel geworden ist, ist der
volle Mond aufgetaucht. Er hat die Umgebung in ein
sanftes, silbernes Licht getaucht und an der Küste
sind die Lichter angegangen. |
Als Draufgabe haben uns die
Musikanten von Santa Bárbara noch ein Ständchen gespielt und unter uns wurde ein
kleines Feuerwerk in die Dunkelheit geschossen.
Anscheinend haben sich alle mit uns gefreut und mitgefeiert! Wir haben es
geschafft, bueno, ya está - der erste Teil der Decke ist fertig! |
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5
de octubre 2009 |
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Montag
-
lunes |
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Icod de los Vinos |
| sonnig und warm |
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21 ° temperatura
mínima |
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28 ° temperatura
máximo |
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Flirtende
Ehemänner am Strand sind keine Gefahr, denn sie
schaffen es nicht lange, den Bauch einzuziehen. |
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| Heidi Kabel |
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Ich möchte ja niemanden neidisch
machen, aber wir haben keinen Sommer sondern
Hochsommer, no verano sino pleno verano! Für
Urlauber herrlich und wir selbst sind auch nicht
beleidigt, aber beim Arbeiten rinnt der Schweiß in
Strömen. Na ja, es gibt eben keinen Vorteil ohne
einen klitzekleinen Nachteil, man kann nicht alles
haben.
Das Leben ist nun mal kein
Wunschkonzert! |
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Endlich, por fin, ist es so
weit, um halb neun Uhr biegt der Pumpenwagen in
unsere Einfahrt ein.
Wie gesagt, como se ha dicho, der Tag der
Tage hat bei strahlendem Sonnenschein und blauen
Himmel begonnen - und auch so geendet. Aber das nur
nebenbei, dicho de paso. |
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Um halb zehn Uhr ist der erste Betonwagen, zehn vor
zehn der zweite Wagen leer gepumpt. Um viertel elf verlässt uns der Dritte
Richtung Heimathafen und nach insgesamt fünf Ladungen müssen die Baumstämme,
los troncos, im Untergrund siebzig Tonnen mehr auf ihren nicht vorhandenen
Schultern tragen. |
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Es ist vollendet, perfecto, der erste Teil
der Decke und damit auch der Fußboden für unser Haus ist fertig.
Das Glockenspiel, el carillón der Kirche von Santa Bárbara klingt
leise zu uns herüber - es ist zwölf Uhr Mittag und wir können endlich
"frühstücken" gehen. |
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4
de octubre 2009 |
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Sonntag -
domingo |
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Icod de los Vinos |
| sonnig und warm |
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20 ° temperatura
mínima |
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26 ° temperatura
máximo |
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Allein
sein zu müssen ist das Schwerste, |
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allein sein zu können das
Schönste. |
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| Hans Krailsheimer |
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Es ist zwar Sonntag und der gehört
normaler Weise nur uns beiden und der Entspannung.
Aber heute steht ausnahmsweise kein Ausflug auf dem
Programm. Bevor morgen die Betonwägen ihr Werk
beginnen können, sind noch einige Kleinigkeiten zu
erledigen. Also gehen wir den Tag zwar ruhig und
gemütlich, aber zu Hause an. |
Am Nachmittag werkelt Georg noch
zwischen den Eisenmatten und ich gönne mir zur Abwechslung wieder einmal den
Liegestuhl.
Warme Sonnenstrahlen am Rücken, ein gutes Buch vor der Nase - was kann schöner
sein? |
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3
de octubre 2009 |
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Samstag -
sábado |
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Icod de los Vinos |
| sonnig und warm |
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20 ° temperatura
mínima |
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27 ° temperatura
máximo |
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Probleme
kann man niemals mit derselben Denkweise lösen,
durch die sie entstanden sind. |
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| Albert Einstein |
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Am Anfang war der Käse. Bevor sich
die Menschen daran gewöhnten, die Milch von Tieren zu trinken, aßen sie Käse.
Verschiedene Reste von Fett auf Tonscherben sollen
folgendes aussagen: in Anatolien aß man
schon 6.000 vor Christus Milchprodukte!
Käse ist damit eine der ältesten und natürlichsten
Konserven der Menschheit. Kann sein, muss aber nicht. Es ändert aber nichts an
der Tatsache, dass über den Kanaren im Moment ein
verstärkter Hauch von Käse hängt. |
Alles Käse, am Wochenende
ist Käse aus aller Welt zu Gast in der
Inselhauptstadt der der Kanarischen Inseln.
In
Las Palmas de Gran Canaria dreht sich ab
heute alles um den Käse. |
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In diesem Jahr mussten sich die fast
dreihundert Experten
aus aller Welt zwischen zweitausendzweihundertvierzig Bewerbern aus
vierunddreißig Ländern entscheiden. Eine harte Arbeit, wenn man sich durch diese
käsige Geschmackswelt durch kosten muss. Aber sie haben es heute Nachmittag
geschafft und sind zu einem Endergebnis gekommen. Der beste Käse der Welt, ist
laut Meinung der Preisrichter des World Cheese
Awards 2009 ein kanadischer Ziegenkäse. Eine Spezialität aus der
französischsprachigen Provinz Quebec Le Cendrillon. |
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Ab jetzt wird es geheimnisvoll, denn die Medien der
Welt haben anscheinend verschiedene Wörterbücher zu Rate gezogen. Wahrscheinlich
gibt es ja nur zwei Presseagenturen, die für dieses Desaster verantwortlich
sind, der Rest hat einfach diese Meldungen übernommen und ohne selbst zu
recherchieren schlicht und einfach abgeschrieben.
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Die einen nennen ihn Schneewittchen, die anderen übersetzen den
Namen des delikaten Ziegenkäses mit Aschenputtel. Doch cendrillon heißt
eindeutig Cinderalla!
Zwischen Aschenbrödel, Cinderella oder Schneewittchen liegen zwar Welten,
trotzdem handelt sich um ein und das selbe Produkt - dem weltbesten Käse
des Jahres 2009 -
zumindest bis zur nächsten Preisverleihung. Nachdem der Ziegenkäse aus Kanada
eine Aschenhülle hat, liegt der Name eigentlich auch ohne Wörterbuch auf der
Hand, oder? |
Von
den insgesamt zu vergebenen einhundertfünfundvierzig Goldmedaillen konnten die
Kanarischen Inseln zweiundzwanzig nach Hause tragen.
Wir leben also auf den Inseln im Atlantik in einem wahren Käseparadies - kein
Wunder, dass sich Mäuse hier so wohl fühlen! |
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Auf den Kanarischen Inseln hat der Käse mittlerweile eine große Bedeutung, wenn
auch eine relativ kurze Vergangenheit. Er fand den Weg erst mit den spanischen Eroberern auf die Inseln. Ziegen gab es hier schon
immer,
aber Käse war mehr oder weniger unbekannt. Die Ziegen wurden als Milchquelle und
Fleischlieferant gezüchtet. Angeblich kannten die Ureinwohner zwar so etwas
ähnliches wie Yoghurt, aber das war's dann schon. |
Heute ist die Käsewirtschaft auf den Kanarischen Inseln ein bedeutender und vor
allem schmackhafter Wirtschaftszweig. De hecho, en la isla de Tenerife el queso adquirió valor de moneda ya
en 1498 y hoy por hoy constituye uno de los productos más característicos y más
preciados de la gastronomía. Hergestellt wird die Delikatesse der köstlicher Käse vor allem
aus Ziegen- und Schafmilch, vereinzelt auch aus Kuhmilch. Hoy se elaboran quesos tanto de cabra como
de oveja y de vaca, así como de mezcla de leches.
Es gibt viele
verschiedene Sorten und jede Insel hat ihren typischen Landeskäse und ihre
eigene Käsekultur. |
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2
de octubre 2009 |
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Freitag -
viernes |
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Icod de los Vinos |
| wolkig mit Sonnenfenstern |
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20 ° temperatura
mínima |
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25 ° temperatura
máximo |
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Wer
glaubt, ein Christ zu sein, weil er die Kirche
besucht, irrt sich. Man wird ja auch kein Auto,
wenn man in eine Garage geht. |
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| Albert Schweitzer |
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Nix mit wolkenlosem Himmel.
Aber meckern kann ich trotzdem nicht - es ist warm
und meistens sonnig, aber wir haben eben kein
Bilderbuchwetter. Am Vormittag hatten wir einen
Termin bei unserem Architekten. Der Plan für die
nächste Baustufe ist fertig und Georg kann das
wertvolle Papier am Montag ins Rathaus tragen. |
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Ramon hat ja im Laufe des Sommers sein Büro nach
Hause verlegt und deshalb fahren wir Richtung Tegueste.
Ich bin eigentlich nur mitgefahren, weil ich ein wenig
fotografieren wollte, aber wie so oft, macht einem das Schicksal einen Strich
durch die Rechnung. Georg stand noch vor dem Eingangstor und ich bin erst einige
Meter in die andere Richtung gegangen, als ein blaues Auto auf uns zugekommen
ist. "Hola Ingrid. ¿Qué tal?" Patricia war zur Abwechslung im Lande!
|
Sie arbeitet ja als Stewardess und jettet meistens
irgendwo zwischen Europa und Südamerika hin und her.
Jetzt ist sie einmal für ein paar Tage zu Hause und hat ein richtiges Problem.
In Tegueste gibt es seit gestern keinen Tropfen Wasser aus der Leitung! |
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Aus irgendeinem Grund, a causa de, ist ein
Fäkalienkanal beschädigt worden und der Inhalt von Abwasser und Gebrauchswasser
lässt sich wirklich nicht gar so gut verbinden. Zumindest ist es für die
Bevölkerung nicht sonderlich Gesundheitsfördernd. Und damit kein Mensch
irgendwelchem Risiko ausgesetzt wird, tröpfelt eben aus keinem Wasserhahn eine
Andeutung von Nass. Dieses Desaster aus der Welt schaffen, den Schaden
reparieren, das System desinfizieren, sodas das so ersehnte Wasser wieder in die
Wasserleitung eingespeist werden kann, müssen wahrscheinlich viele Arbeiter
Überstunden machen. |
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Bis zu diesem ersehnten Zeitpunkt gibt es allerdings
kein Trinkwasser, agua potable, kein Wasser für die Dusche oder gar für
eine Badewanne, kein Wasser zum Abwaschen von schmutzigen Tellern oder Gläsern,
kein Spülwasser für die Toilette und schon gar nicht zum Auto waschen - absolut
keinen Tropfen Wasser. |
Der
trockene Zustand soll aber erst frühestens am
Sonntag beendet werden.
Keine guten Aussichten - mit drei Buben, die man am Abend vor dem schlafen gehen
nicht abschruppen kann. Da bleibt eigentlich nur mehr der Strand oder Urlaub von
daheim als Ausweg übrig, oder? |
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El Ayuntamiento y la empresa Aqualia siguen trabajando de
forma coordinada para que los vecinos de Tegueste cuenten de nuevo con el
servicio de agua normalizado en el menor tiempo posible. |
Uns selbst würde so ein Desaster
relativ wenig einengen - wir haben immer einen großen Vorrat an Wasser im Tank.
Auch wenn es lediglich Wasser für den landwirtschaftlichen Gebrauch ist ...
Wasser ist Wasser, vor allem, wenn man sich den Dreck Staub der
täglichen Arbeit abwaschen will oder muss. Duschen, Haare waschen und die
Klospülung sind da schon einmal kein Problem mehr. Die Badewanne auch
nicht, denn wir haben zur Zeit keine. |
Mehr gibt es bei uns heute nicht zu erzählen, denn
wir leben im Moment in einer Zeitdimension die wie folgt lautet
der anderen Art - vor der Decke und nach der Fertigstellung der Decke.
Drückt mir die Daumen, dass diese Zeit bald zu Ende geht! |
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1
de octubre 2009 |
|
Donnerstag -
jueves |
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Icod de los Vinos |
| sonnig und warm |
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20 ° temperatura
mínima |
|
26 ° temperatura
máximo |
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Glück
ist ein Parfüm, das du nicht auf andere sprühen
kannst, ohne selbst ein paar Tropfen
abzubekommen. |
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| Ralph Waldo Emerson |
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Wie ich schon vor Tagen gesagt habe,
wir haben Hochsommer, pleno verano, und laut
Wetterbericht, y conforme a parte meteorológico,
soll es auch noch längere Zeit so bleiben. Ist das
nicht wunderbar? |
Der Mond, la luna, hat einen kleinen, aber sehr
hellen Begleiter bekommen.
Die Sommerzeit geht in Mitteleuropa zu Ende, doch
Jupiter ist und bleibt noch eine Zeit lang der
auffälligste und am
hellsten strahlende Abendplanet. Der
Riesenplanet beherrscht die erste Nachthälfte, dann
verschwindet er wieder aus unserem Sichtfeld und in
den Morgenstunden hat dann Venus als Morgenstern
ihren großen Auftritt. In der vergangene Nacht sind
Jupiter und Mister Moon fast Hand in
Hand über den dunklen Nachthimmel gewandert. |
Internationale Tage sind ja nix besonderes mehr, esto no tiene
nada de especial.
Mittlerweile gibt es ja sogar schon einen internationalen Tag der
Putzfrauen! Am ersten Oktober ist die Auswahl sehr vielfältig. Der wäre erst
einmal der
Internationaler Tag der älteren
Menschen oder Tag der Alten, wie er flapsig genannt wird. Aber gerade alt wollen
Rentner und Pensionisten, egal ob Männlein oder Weiblein, auf keinen Fall sein.
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Im spanischen klingt diese
Feststellung viel netter, denn alte Menschen werden hier als Männer und Frauen
im dritten Alter, personas de la tercera edad, genannt. Bei einer
Befragung dieser Altersklasse waren sich die meisten Befragten einig - alt sind
sie auf keinen Fall - höchstens reif!
Recht haben sie, denn solange ein Mensch aktiv am Leben teilnimmt, ist er nicht
alt! |
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Dann hätten wir da noch den
Weltmusiktag, den Weltvegetariertag, den internationalen Tag der Bratwurst und
in Österreich wird zum achten Mal am 1. Oktober 2009 ein Tag zu Ehren der edlen
Bohne gefeiert, der internationale Ehrentag des Kaffees. |
bis morgen
dann
... |
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16. bis 30.
September
2009 |
| |
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Unser Postkasten freut sich auf
jede
kleine Nachricht |