| |
hier
geht's zu den nächsten Einträgen
1 de
junio 2009 |
| |
|
31 de mayo 2009 |
|
Sonntag
-
domingo |
|
Pfingstsonntag
- Österreich |
 |
|
Villach |
|
sonnig aber kühl |
|
14 ° temperatura
mínima |
|
20 ° temperatura
máximo |
|
|
|
|
Pfingsten ist
Urlaubszeit ... |
|
|
|
Eine wirklich gute Idee erkennt man daran, |
|
dass ihre Verwirklichung von vorn herein
ausgeschlossen erschien. |
|
Albert Einstein |
|
|
|
|
| |
|
|
|
Heute sind wir seit Jahren wieder einmal nach Velden gefahren. Die Sonne scheint und
ein kleiner Spaziergang schadet nie, oder? Der österreichische Staat hat die
Gelegenheit des Feiertagsverkehrs genutzt und mit Hilfe von vielen Polizisten,
die an den bekannten Stellen mit ihren Radarpistolen am Strassenrand gelauert
haben, seine Staatkasse aufzufüllen.
Dieser Umstand hat sich in den vergangenen
Jahren also schon einmal nicht geändert. |
|
Im kleinen Städtchen am Wörthersee dafür umso mehr. Ich kann es gar nicht
glauben, was man innerhalb kurzer Zeit aus einer Pension im ländlichen Stil am
Waldrand machen kann. Ein Hotel Eden Park! Na ja, Geschmäcker sind eben
verschieden - zum Glück. |
 |
|
Verschwunden ist aber nicht nur die Malerei um die Fenster sondern gleich ein
ganzes Schwimmbecken. Heute gibt es hinter dem Haus nur mehr grüne Wiese und
keinen Tropfen Wasser. Ob das wohl der Park vom Paradies sein soll? |
 |
|
Aus der Ferne grüßt das Schlosshotel Velden. Erbaut wurde Schloss Velden
von
Barthlmä Khevenhüller, Freiherr von Aichelburg. In
der Bucht von Velden hat er von 1590 bis 1603 seinen Alterssitz errichtet. Oder
war es doch ein Lustschloss? Wer weiß das heute schon, auf alle Fälle wurde es
schnell um Mittelpunkt der damaligen Gesellschaft. Im Zuge der
Gegenreformation wurde der Besitz 1639 an den Grafen Sigmund Ludwig von
Dietrichstein, der den Besitz bis zum Jahr 1861 verwaltete, verkauft. |
|
Bei einem Brand im Jahr 1762 wurde ein großer Teil des
ursprünglich dreigeschossigen Gebäudes zerstört.
Erst Ende des 19. Jahrhunderts wurde das Gebäude wieder zum Leben erweckt. 1890
erwarb der Wiener Industrielle Ernst Wahliss das Schloss und ließ es mit
Hilfe des Architekten Wilhelm Hess nach den alten Plänen neu errichten und in
ein Hotel umzugestalten. So öffnete 1832 erstmals das Schlosshotel Velden seine
Tore für viele illustren Gäste. Der erste Kurgast im modernen Sinne war übrigens
Fürst Johann von und zu Liechtenstein. |
|
Es wurde ein beliebter Treffpunkt der Gesellschaft, egal ob Adel oder Politik,
Kunst oder Adabei - die so genannte bessere Gesellschaft traf sich am
Wörthersee. In den 20er und 30er wurde das Hotel unter der Leitung von Franz
Baumgartner weiter um- und ausgebaut und bereits ab 1952 war es eine beliebte
Kulisse für Filme aller Art.
Am bekanntesten ist heute wohl noch die Serie "Ein Schloss am Wörthersee" mit
Roy Black als charmanten Hoteldirektor in der Hauptrolle.
|
Jahrzehntelang gaben sich im vornehmen Strandbad, im
Schloss Velden, im Schlosspark und auf den Hotelterrassen unzählige
Persönlichkeiten von Rang und Namen ein Stelldichein. Velden war in und schick.
Doch langsam begann sich die Szene zu wanden. Die High Society traf sich an
anderen, attraktiveren Plätzen der Welt, in Velden wurde es ruhiger. Die
Veranstalter haben schlicht und einfach geschlafen verschlafen.
Die Zeit ist für sie stehen geblieben, aber Gäste halten
sich nicht an die Vorgaben von Tourimusmanagern. Sie wollen Komfort, Genuss und
Erlebnis - keinen
verschlafenen Ort in einer Bucht am Wörthersee.
|
|
Das Schlosshotel hatte sein Leben ausgehaucht, die
Herdplatten blieben kalt und die Fenster wurden immer blinder. Ein verzaubertes
Schloss im Dornröschenschlaf, das auf seinen Prinzen wartete. Und der kam
wirklich daher. Wenn auch nicht auf einem weißen Schimmel, aber mit vielen Goldstücken
im Beutel. 1990 kaufte der deutsche Milliardär Gunter Sachs Schloss Velden als
seine Privatresidenz. |
|
Er ließ es aufwendig renovieren, aber gewohnt hat er in den herrschaftlichen
Räumen wohl nie, denn 2003 verkaufte er es an einen
Immobilien-Verbund. Gemeinsam
mit der US-amerikanischen Hotelgruppe West Paces wurde als nun vorläufig letzte Station
im Laufe der Geschichte zu Pfingsten 2007 unter der Marke Capella das
Schlosshotel neu eröffnet. |
 |
|
Wunderschön renoviert steht es hier - fast wie in
alten Zeiten. Wenn, ja wenn da nicht die neuen Zubauten wären. Eine Frau, die
mir auf der Promenade entgegen gekommen ist, hat zu ihrem Begleiter die
Bemerkung fallen lassen: "Das hätten sie sich auch sparen können!" Die
Architekten werden, wie immer, ihren wichtigen und trifftigen Grund gehabt haben, das
historische Gebäude im Bunkerstil zu umbauen - Sinn oder Schönheit kann ich aber
keinen erkennen. |
|
Diese Steinklotze mit Glaslöchern wirken auf mich nicht sehr einladend. Sie
mögen vielleicht modern sein, aber von Fantasie und Feingefühl ist weit und
breit nichts zu erkennen. Aber - es ist anscheinend modern. Überall auf der
Welt. Deshalb werden wir bald nirgendwohin mehr auf Urlaub fahren müssen, denn
überall werden dieselben Brücken, steinernen Plätze, Glaspaläste und Betonbunker
auf uns warten. Das kann ja durchaus seinen Vorteil haben - wir fühlen uns überall wie
zu Hause! |
 |
|
Wenn man allerdings die Menschen beim Fotografieren beobachtet, wird man
bemerken, dass die romantischen, alten Häuser bei weitem öfter als Motiv
herhalten müssen als die glatten, neuen Einheitsbauten. Warum wohl? |
 |
Zum Glück hat Velden noch viele wunderschöne, historische Gebäude, die liebevoll
gepflegt und genutzt werden. Und eines werden auch die besten Architekten
hoffentlich nicht schaffen - den Zauber der Veldner Bucht in Glas und Stahl zu
verkleiden verwandeln. |
|
|
| |
|
30 de mayo 2009 |
|
Samstag
- sábado |
|
Dia Canario -
Kanarische Inseln |
 |
|
Villach |
|
sonnig mit Wolken |
|
14 ° temperatura
mínima |
|
20 ° temperatura
máximo |
|
|
gute Nacht
schlaft gut ... |
|
|
|
Phantasie ist besser als Verstand, denn Verstand
ist begrenzt. |
|
Albert Einstein |
|
|
|
|
| |
|
|
|
Um elf Uhr und noch etwas wären wir heute vom internationalen Wiener Flughafen
Richtung Teneriffa in die Lüfte aufgestiegen.
Sollte so sein - ist es aber nicht. Wir haben
unseren Flug verschoben. So haben wir jetzt noch ganze dreizehn Tage um unsere
Arbeiten zu erledigen aber au ein bisschen Luft für Freizeit. Jorge schaukelt
den Laden auf Teneriffa und wir können ohne Sorgen hier alles so in Ordnung
bringen, dass wir mit gutem Gewissen zurück auf die Insel fliegen können. |
Apropos Insel - auf den Kanaren wird heute der Tag der Kanaren, Dia
Canario, gefeiert. Es sozusagen der Nationalfeiertag der Inseln und
dementsprechend finden unzähligen Veranstaltungen auf allen Inseln statt.
In diesem Jahr leider ohne uns. |
|
|
| |
|
29 de mayo 2009 |
|
Freitag
- viernes |
 |
|
Villach |
|
sonnig, windig
und kühl |
|
14 ° temperatura
mínima |
|
20 ° temperatura
máximo |
|
|
eine Pizza in Tarvis
wäre nicht schlecht ... |
|
|
|
Gott hat die einfachen Menschen offenbar
geliebt, |
|
denn er hat so viele von ihnen gemacht. |
|
Abraham Lincoln |
|
|
|
|
| |
|
|
|
|
Zu Mittag sind wir über den Wurzenpass, Korensko sedlo, über Slowenien
nach Italien gefahren. Der Wurzenpass, früher wurde er auch Krainberg genannt,
war die kürzeste Verbindung von Villach nach Triest. Für den Handelsverkehr ist
der Pass in den Karawanken allerdings nie gut geeignet gewesen - die Straße ist
schlicht und einfach zu steil! |
 |
Keine Ahnung, was dieses Schild erklären will.
Auf alle Fälle geht es ab dieser Kurve steil
bergab - oder bergan - je nachdem, in welche Richtung man fährt. |
|
Keine Angst, auf Kärntens Strassen sind keine
Kriegsfahrzeuge unterwegs - auch wenn einige Menschen das glauben möchten. In er
Nähe der slowenischen Grenze wurde Anfang Mai ein ausgedienter russischer Panzer
aufgestellt. |
 |
|
Drei Schwertransporter des Bundesheeres mit
Polizeieskorte waren nötig, um diesen historischen T34-Kampfpanzer und acht
große Panzerigel auf eine Höhe von 1.073 Meter über dem Meeresspiegel zu
transportieren und sie dann als Mahnmal aufzustellen. Hier steht er nun mit
Blickrichtung ins Landesinnere von Kärnten am Waldesrand. Es soll genau die
Stelle sein, wo bis 1990, als der Eisernen Vorhang endgültig gefallen ist. Falls
sich Kärnten bis dahin verteidigen hätte müssen, hätte hier wohl der Abwehrkampf
aus den österreichischen Bunkeranlagen begonnen.
|
|
Am Wurzenpass ist diese Verteidigungsanlage zum
Bunkermuseum Wurzepass
umgewandelt worden. Von Mai bis Oktober kann man nun die jahrzehntelang geheim
gehaltenen Bunkeranlagen und Stellungen im Originalzustand besichtigen. |
 |
|
Nach einer kurzen Fahrt durch die idyllische, slowenische Landschaft kommen wir
nach Tarvis.
Tarvisio, auf deutsch Tarvis oder Trbi¾ auf slowenisch, ist ein kleines Städtchen
nahe der Grenze. Der Ort liegt zwar in Italien, genau in Friaul-Julisch Venetien
und damit in der
Provinz Udine am Anfang des Kanaltals.
|
In der Realität ist Tarvis mehr oder weniger das Wohnzimmer der Villacher.
Na ja, Wohnzimmer ist vielleicht etwas
übertrieben, dafür ist es im Winter viel zu ungemütlich und kalt im "Tarviser
Loch", aber die Villacher und Klagenfurter lieben es auch heute noch in Tarvis
einzukaufen. Käse und Schinken schmecken über der Landesgrenze eben immer besser
als zu Hause.
Da spielt es keine Rolle, wenn die meisten
Exemplare der berühmten Mortadellawurst aus einer Fleischhauerei in Villach
stammen. |
|
In früheren Zeiten hat man am Wochenende halb Villach in Tarvis treffen können.
Auch wenn diese Angewohnheit durch die Teuerung der
Lebensmittel in Italien stark nachgelassen hat. Trotzdem fährt man noch immer
gerne nach Tarvis und isst in italienischer Umgebung mit deutschem Stimmengewirr
um sich herum Pizza, Fisch, Meeresfrüchte oder eine italienische Jause. |
 |
In Tarvis hat sich in den letzten Jahren viel verändert. Zwischen Kirche und
Rathaus ist ein weiter, offener Platz entstanden, viele, alte Häuser wurden
renoviert, es wird gebuddelt und gebaut.
Das kleine Städtchen mausert sich. |
Tarvis, das war für Villacher eigentlich keine Stadt sondern ein Markt für
Taschen aus unechtem Leder, billige Hemden und Hosen, Lederjacken, die
ausgesehen haben als wären sie aus gegerbten Tierhäuten, Regenschirmen, die nach
dem ersten Regenguss den antiken Rost gezeigt haben, Käse, Nudeln, Schinken und
Asti Spumanti um ein paar Lire.
Nicht zu vergessen die ominösen Bettpuppen
mit ihren toupierten Wattehaaren und seidigen hellblauen und rosenroten
Spitzenroben. |
|
Ich bin mir sicher, dass diese Schönheiten so
ziemlich jedes Doppelbett in den Elternschlafzimmern der Kärntner - und auch der
Italiener - tagsüber geschmückt hat. Diese Bettpuppen haben wahrscheinlich den
röhrenden Hirsch in Gobelintechnik oder den Himmelvater auf der Wolke sieben
über dem Ehebett abgelöst haben. |
|
Der Markt von Tarvis wurde bereits in den 50er Jahren aufgebaut. Damals waren
die Regale in Kärnten relativ mager bestückt und die Kärntner stürmten den
Fetzenmarkt in Untertarvis. Der Markt von Tarvis ist mit Sicherheit für viele
Markthändler eine Goldgrube gewesen. Vor vielen, vielen Jahren. Heute spielt er
so gut wie keine Rolle mehr - der Villacher Handel hat mit seinen diversen
Einkaufszentren einen Fetzenmarkt nach dem anderen als Konkurrenz errichtet und
heute kommen sowohl Italiener als auch Slowenen nach Kärnten um hier so richtig
"günstig" einzukaufen. So nennt man wohl den Wandel der Zeit. |
 |
|
Wir sind heute auf der alten Strasse nach Hause gefahren. Kurz nach Tarvis liegt
dieser aufgelassene Bahnhof neben der Straße. In Zeiten der Monarchie hat die
Bahnstrecke durch das Kanaltal eine wichtige Stellung gehalten. Als Venetien
1866 an Italien abgegeben werden musste, wurde die Udine Variante der Eisenbahn
bereits zu einem großen Problem. Das Kanaltal ist eng und für jeglichen Verkehr
gefährlich gewesen - sowohl für den Autoverkehr als auch die Bahn. Eine
abenteuerliche und oft auch tödliche Strecke in den Süden. |
|
Im österreichischen Bereich wurde diese bis 1887
offiziell von der “Kronprinz Rudolf-Bahn” betrieben. Italien stand plötzlich
alleine da und die Bahnstrecke, die den Süden Europas mit dem Norden verbindet,
führte eingleisig an den felsigen Hängen durch das enge Tal. Felsstürze,
Vermurungen wurden zum Markenzeichen der Pontebbana, der Bahn nach Pontebba. |
|
Ende der 70er Jahre wurde die Bahnstrecke endgültig umgebaut. Die neue Trasse
führt heute durch lange Tunnels im Gebirge und die alten Bahnanlagen und
Bahnhöfe erfüllen nur mehr nostalgische Bedürfnisse. |
|
Die Blechlawinen der Autos wälzen sich mittlerweile auf Autobahnen, die mitten
ins Tal gebaut worden sind, Richtung Lignano, Caorle und Venedig. Das Problem
wurde zwar mit viel Geld und Technik gelöst - doch der Flair dieses Tales wurde
zerstört. |
Eine andere Lösung wäre wahrscheinlich aber gar
nicht möglich gewesen. Wir können heute nicht über etwas schimpfen und Dinge
kritisieren, wenn wir gleichzeitig erwarten, dass wir mit unseren fahrbaren
Untersätzen so schnell wie möglich an jedem Punkt gelangen möchten. Entweder -
oder! Doch wer möchte verzichten?
Ich glaube niemand, aber das ist nur eine Vermutung. |
 |
Ganz in der Nähe des alten, verlassenen Bahnhofs schiebt seit einhundert
Jahren ein alter Kriegsveteran seinen Dienst. Er stellt einen österreichischer
Wachposten dar und wurde aus Bronze gegossen. Erinnern soll er an die Kriege von
1797, 1809 und 1813. Das Denkmal mit dem vier Meter
großen Soldaten wurde von einem Wiener Bildhauer erschaffen und steht schon seit
dem Jahr 1909 als Erinnerung an den Franzosenkrieg an dieser Stelle. |
|
Unser kurzer Ausflug im italienisch-österreichisch-slowenischen Dreiländereck
geht zu Ende. Am späten Nachmittag fahren wir an unserem Hausberg, dem Dobratsch
oder auch Villacher Alpe genannt, vorbei Richtung Villach. Unser nächster Termin
steht um sechzehn Uhr im Terminkalender und wir sind pünktlich zu Hause.
Den Arbeitstag haben wir so in einen halben
Urlaubstag verwandeln können. Schön war's! |
| |
|
28 de mayo 2009 |
|
Donnerstag
-
jueves |
 |
|
Villach |
|
sonnig aber und
kühler |
|
18 ° temperatura
mínima |
|
22 ° temperatura
máximo |
|
|
|
|
Puppen und Bären
warten auf mich ... |
|
|
|
Immer mehr unserer Importe stammen aus dem
Ausland. |
|
George W. Bush |
|
|
|
|
| |
|
|
|
Blauer Himmel und Sonnenschein - welche Überraschung.
Die Luft ist allerdings empfindlich kühl
geworden. Über hochsommerliche Hitze kann also niemand mehr jammern. |
 |
Meine Puppen und Bären müssen leider noch einen Tag auf mich warten. Ich komm
heute wieder nicht dazu, wenigstens einige von ihnen zu verpacken. Ich bin schon
froh, wenn ich es heute endlich schaffe, Blumen für die Balkonkästen zu kaufen -
und sie auch gleich einzusetzen. Das habe ich auch geschafft. Blumen fürs Auge
und Kräuter für die Küche.
Ich hoffe, sie vertrocknen im Sommer nicht,
aber Julian hat mir versprochen, sie mit genügend Wasser zu versorgen. |
Gestern Abend haben wir unseren Flug um zwei Wochen verschoben. Bis jetzt haben
wir zwar fleißig gearbeitet, aber eineinhalb Jahre Abwesenheit lassen sich nicht
in zwei Wochen aufarbeiten.
Leider! Fliegen wir eben erst in zwei Wochen
auf unsere Insel im Atlantik zurück. |
|
Die Termine werden noch immer nicht weniger, morgen haben wir allerdings einen kleinen
Lichtblick. Den fast freien Tag haben wir uns redlich verdient und wenn alles gut
geht, machen wir einen kleinen Abstecher nach Tarvis. |
|
|
| |
|
27 de mayo 2009 |
|
Mittwoch
- miércoles |
 |
|
Villach |
|
Wolken und
Gewitter |
|
18 ° temperatura
mínima |
|
22 ° temperatura
máximo |
|
|
wo ist der Sommer
von gestern ... |
|
|
|
Ich mag nicht in den Himmel, wenn es da keine
Weiber gibt. |
|
Was soll ich mit bloßen Flügelköpfchen? |
|
Albrecht Dürer |
|
|
|
|
| |
|
|
|
|
Die sommerlichen Wärmegrade haben sich verabschiedet. Grauer Himmel und ein
Regenvorhang haben den blauen Himmel mit warmen Sonnenstrahlen übergangslos
abgelöst. Macht auch nix - außer der Wettergott hat sich dazu entschieden, den
Sommer für längere Zeit in ein anderes Gebiet Europas zu schicken. |
 |
Ein Gruß aus dem Lavanttal. Ein Blumenstrauß mit exotischen Blüten von einem
besonderen Freund und Wegbegleiter. Leider verabschiedet sich der Bankdirektor
unserer Hausbank im Juli in den Ruhestand. Er wird uns fehlen, denn in den
letzten Jahren hat sich eine ganz besondere, fast freundschaftliche Beziehung
zwischen uns aufgebaut.
Einen Besuch bei uns hat er schon jetzt fest
eingeplant und sein Nachfolger wird seinen Platz mit Sicherheit perfekt
ausfüllen.
|
|
Bei uns auf der Finca wachsen und blühen einige Sorten
von Callas - aber Exemplare in schwarz haben wir bis jetzt noch nicht gepflanzt.
Na ja, kohlrabenschwarz sind die Blüten ja nicht, eher dunkelviolett. In der
Kombination mit weißen Rosen entfalten sie eine sehr dekorative,
außergewöhnliche Wirkung.
|
|
|
| |
|
26 de mayo 2009 |
|
Dienstag
-
martes |
 |
|
Villach |
|
drückend warm |
|
18 ° temperatura
mínima |
|
28 ° temperatura
máximo |
|
|
|
|
ein Eis
schmeckt immer ... |
|
|
|
Ein Mensch ohne Geduld, |
|
ist ein Mensch ohne Anfang und Ende. |
|
Autor unbekannt |
|
|
|
|
| |
|
|
|
Ein traumhaft schöner Tag. Die Sonne lacht vom Himmel und ich habe ein bisschen
Zeit um auf der Terrasse zu lesen.
Da kommt wirklich fast Urlaubsstimmung auf. |
Die Umwälzpupe fürs Schwimmbecken funktioniert
wieder und Georg wird wohl bald mit dem letzten fehlenden Teil für die
Abwasserleitung in der Küche nach Hause kommen.
Eine Küche ohne fließendes
Wasser - oder viel mehr ohne dichtem Abfluss - ist ein Horror! Zum Glück
funktioniert der Geschirrspüler, sonst gäbe es schon lange keinen sauberen Teller mehr.
Wasser kann man zur Not ja auch im Badezimmer holen - aber Geschirr abwaschen in
der Dusche? Das ist wirklich nicht mein Ding! |
|
|
Am Abend haben wir das Nützliche mit dem Angenehmen verbinden können.
Das ist
der Vorteil, wenn man auch im Geschäftsleben mit Freunden zusammenarbeiten kann.
Man kann es sich zwar nicht immer so gut aussuchen, aber ab und zu klappt es
doch. Auf diese Weiseverwandelt sich ein eigentlicher Geschäftstermin in schöne,
entspannte Abendstunden.
Lediglich die grellen Blitze haben zu später Stunde
gestört. |
|
|
| |
|
25 de mayo 2009 |
|
Montag
- lunes |
 |
|
Villach |
|
drückend warm |
|
18 ° temperatura
mínima |
|
26 ° temperatura
máximo |
|
|
bei dem Wetter
ein Genuss ... |
|
|
|
Alkohol ist eine komische Sache: |
|
Wenn man traurig ist trinkt man, um zu
vergessen. Wenn man glücklich ist, um zu feiern.
|
|
Und wenn nichts passiert trinkt man, damit etwas
passiert! |
|
Charles Bukowski |
|
|
| |
|
|
|
 |
Hier wird Bier gebraut - Villacher Bier! Bier zu brauen hat in Villach
Tradition. Schon im Mittelalter haben sich die Villacher ihr Steinbier gebraut.
Diese Art Bier mit Hilfe von heißen Steinen zu sieden war nur in den
skandinavischen Ländern - und in Kärnten - bekannt.
Wer da wohl wo eingewandert ist und das
Wissen von Norden nach Süden - oder umgekehrt - getragen hat? |
|
Die Villacher Brauerei existiert seit dem Jahr 1738. In den Urkunden findet man
in dieser Zeit den Namen Jakob Fischer. Er leitete damals sowohl die Brauerei
als auch ein Gasthaus mit dem Namen Schiestlwirt in der Bahnhofstrasse. Heute
gibt es keinen Schiestlwirt mehr, den Gasthof allerdings schon, es ist der
heutige Brauhof. |
Aber zurück ins Jahr 1807.
Am 30. Januar 1807 verließen bereits die ersten 25
und 50 Liter Fässer die Brauerei und im Jahre 1858 baute ein gewisser Johann
Fischer die Steinbierbrauerei in eine moderne Kesselbierbrauerei um. Es war
damit das Geburtsjahr der Villacher Brauerei.
Also - falls ihr einmal nach Villach kommt, gönnt
euch einen kühlen Schluck frisch gezapftes Villacher Bier! |
|
|
| |
|
24 de mayo 2009 |
|
Sonntag
- domingo |
 |
|
Villach |
|
bewölkt und
schwül |
|
18 ° temperatura
mínima |
|
25 ° temperatura
máximo |
|
|
ein kanarisches Lüftchen
wäre angenehm ... |
|
|
|
Der sicherste Weg arm zu bleiben,
|
|
ist ein ehrlicher Mensch zu sein. |
|
Napoleon I |
|
|
| |
|
|
|
 |
Heute gönnen wir uns den Luxus, uns einmal richtig auszuschlafen.
In den vergangenen Tagen sind wir doch
ungewöhnlich spät ins Bett gekommen. Der Himmel ist zwar bewölkt, aber trotzdem
ist es angenehm warm. Die blaue Quecksilbersäule zeigt fünfundzwanzig Grad im
Schatten an und es relativ schwül und drückend. |
 |
Plötzlich raschelt es zwischen den Efeublättern. Ein Igel spaziert eine Stufe
entlang - und fällt Hals über Kopf ins Gestrüpp. Dann macht er sich gemächlich
auf den Weg zu seinem Laubhaufen um die Ecke des Hauses.
Ich habe gar nicht gewusst, dass Igel so
lange Beine haben. |
 |
Am Nachmittag sind wir von unserem Töchterchen Christina und
Michael verwöhnt worden. Die beiden haben alles perfekt organisiert - sogar den
Wettergott müssen sie erfolgreich bestochen haben.
Das heranziehende Gewitter hat sich still und
relativ leise Richtung Ossiacher See verabschiedet. |
 |
Chica und ihr Teddybär - das ist ein Kapitel für sich. Ihr gefährliches Aussehen
täuscht aber - sie ist lammfromm und verspielt. Eigentlich benimmt sie sich wie
ein verwöhntes Kind.
Das Licht der Welt hat die Schöne übrigens
auf Teneriffa erblickt. Im Jahr 2002 ist sie als kleines Fellbündel mit uns nach
Österreich geflogen. Mit den Jahren hat sie sich allerdings vollkommen ins
alpenländische Leben eingefügt und liebt das Toben im Schnee genauso wie das
Schwimmen im See. |
|
|
| |
|
23 de mayo 2009 |
|
Samstag
- sábado |
 |
|
Villach |
|
sommerlich warm |
|
18 ° temperatura
mínima |
|
26 ° temperatura
máximo |
|
|
Fisch ist
gesund ... |
|
|
|
Es geht nicht darum, dem Leben mehr Tage zu
geben,
|
|
sondern den Tagen mehr Leben. |
|
Konfuzius |
|
|
| |
|
|
|
Nach einem ausgefüllten Terminkalender am Vormittag sind wir am Nachmittag zum
legendären Lachsgrill bei Hanni und Manfred eingeladen.
Diese Spezialität lässt sich nicht einmal unser
Nachwuchs entgehen. |
 |
Zart, saftig und mit einem perfekten Räuchergeschmack serviert hat er sogar die
jugendlichen Plappermäulchen für kurze Zeit zum Schweigen gebracht.
Am Ende ist von vier Kilo Lachs nicht viel übrig
geblieben. |
|
|
| |
|
22 de mayo 2009 |
|
Freitag
-
viernes |
 |
|
Villach |
|
sommerlich warm |
|
18 ° temperatura
mínima |
|
26 ° temperatura
máximo |
|
|
|
|
na, wer sagt's denn,
funktioniert doch ... |
|
|
|
Der Mensch ist immer noch der beste Computer |
|
John F. Kennedy |
|
|
| |
|
|
|
|
Oje, so wie es aussieht wird mein Computer seinen Dienst quittieren müssen. Eine
Reparatur zahlt sich bei diesem alten Modell natürlich nicht mehr aus. Die
Technik altert eben schneller als der Mensch.
|
Mit fünf - oder sind es doch sechs Jahre - hat so
ein braves Helferlein keine Daseinsberechtigung mehr. Ein paar kleine
Wehwehchen Fehler und Alterserscheinungen beheben kostet mehr,
als ein neuer Nachfolger.
Undankbare, menschliche Welt! |
|
|
| |
|
21 de mayo 2009 |
|
Donnerstag
- jueves |
|
Christi
Himmelfahrt
- in Österreich |
 |
|
Villach |
|
sommerlich warm |
|
16 ° temperatura
mínima |
|
27 ° temperatura
máximo |
|
|
|
|
fünfundzwanzig
lange
Jahre ... |
|
|
|
Wir sitzen alle im selben Boot. |
|
Darum sollten wir froh sein,
|
|
dass nicht alle auf unserer Seite stehen. |
|
Autor unbekannt |
|
|
| |
|
|
|
Fünfundzwanzig Jahre gemeinsames Leben - das feiern
heute Freunde von uns.
Und wir mit ihnen.
|
 |
Sommerliches Wetter, nette Gäste, kulinarische Schmankerln und gute, wenn auch
etwas laute, Musik sind die Zutaten für ein gelungenes Fest.
Kein Wunder, dass wir wieder einmal nach
Mitternacht ins Bett geklettert sind. |
|
|
| |
|
20 de mayo 2009 |
|
Mittwoch
-
miércoles |
 |
|
Villach |
|
|
|
12 ° temperatura
mínima |
|
23 ° temperatura
máximo |
|
|
|
|
ich habe alles
auf Film gebannt ... |
|
|
|
Die einzige Konstante im Universum ist die
Veränderung. |
|
Heraklit |
|
|
|
|
| |
|
|
|
 |
Mit dem Fotoapparat durch seine eigene Heimatstadt zu gehen ist
irgendwie eigenartig. Solange wir in dieser heimeligen Stadt gelebt
haben, wäre ich nie auf den Gedanken gekommen mit meiner Dokumentationsmaschine
durch die Strassen und Gässchen zu schlendern. |
 |
|
Warum eigentlich nicht? Ich weiß es nicht, ich kann
es mir selbst nicht erklären. Vielleicht, weil man das Gefühl hat, dass jeder
Stein und jede Mauer sowieso immer und ewig so und nicht anders in der
Landschaft stehen bleiben wird.
|
 |
Plötzlich sehe ich die Stadt mit ganz anderen Augen.
Baustellen wohin ich meinen Blick wende. Das Aussehen der Stadt verändert sich. Unzählige
null acht fünfzehn architektonische
Fehlkonstruktionen die aus dem Boden schießen wie die Herrenpilze
Fliegenpilze oder
Eierschwammerln nach einem warmen Sommerregen, entstehen. Dort ein
Kongresswürfel, da ein Hotel und ein Stückchen
weiter ein Einkaufszentrum. |
Alte Bausubstanz, die nur mehr in meiner Erinnerung
existiert, Plätze, die sich innerhalb eines Jahres drastisch verändert haben und
Statuen, die plötzlich in die Landschaft grinsen. Statuen, die mich von der
Machart an Teneriffa erinnern.
Vielleicht werden sie ja von einer, europaweit
tätigen Firma hergestellt?! Das klingt zwar blöd - muss es aber nicht sein,
oder? |
|
|
| |
|
19 de mayo 2009 |
|
Dienstag
- martes |
 |
|
Villach |
|
sommerlich warm |
|
10 ° temperatura
mínima |
|
22 ° temperatura
máximo |
|
|
|
|
alle reden von Urlaub
nur ich kann ich nicht finden ... |
|
|
|
Zynismus ist die Kunst, |
|
die Dinge so zu sehen, wie sie sind, und nicht,
wie sie sein sollten |
|
Oscar Wilde |
|
|
| |
|
|
|
|
Der Alltag schleicht sich auf leisen Sohlen ein. Es macht eigentlich keinen
Unterschied ob wir am südlichsten Zipfel Europas oder im alpenländischen Herzen
sind - die Arbeit lässt sich leider nicht entsorgen. Sie bleibt ein fester
Bestandteil unseres täglichen Lebens. |
Erst in den fortgeschrittenen Abendstunden nächtlichen Stunden erleben wir
einen zwischenmenschlichen Lichtblick - der sich bis drei Uhr in den frühen
Morgenstunden gezwungener Massen verflüchtigt.
Irgendwann müssen auch wir ins Bett! |
|
|
| |
|
18 de mayo 2009 |
|
Montag
- lunes |
 |
|
Villach |
|
es ist Sommer |
|
12 ° temperatura
mínima |
|
20 ° temperatura
máximo |
|
|
|
|
und ich war
beim Friseur... |
|
|
|
Die Faulen bringen die besten Optimierungen
hervor. |
|
Wer sonst versucht unnötige Arbeit zu umgehen? |
|
Dennis Gruber |
|
|
| |
|
|
|
Wo fangen wir heute an? Am besten einmal beim Aufstehen.
Ganz ungewohnt scheint
uns die Sonne bereits zwei Stunden vor dem Aufstehen ins Gesicht. Das ist der
kleine, aber feine Unterschied. Die Kanarischen Inseln sind dem Äquator ganz
einfach um einiges näher. Die Sommertage Sonnenstunden in
Kärnten sind aus diesem Grund in den Sommermonaten um einige Stunden länger. |
Eigentlich wollte ich ja meine beste Freundin mit einem Überfall überraschen,
doch leider ist es mir nicht gelungen. Ich bin zu spät gekommen und hätte mich
lediglich mit einer verschlossenen Geschäftstüre unterhalten können.
Das ergibt
aber irgendwie auch keinen Sinn. |
 |
Leider habe ich keinen Kusspartner zur momentanen Verfügung gehabt. Die
Aufschrift bei der Zufahrt zur neuen Parkgarage ist wirklich kein Witz sondern
knallharte Realität.
Zehn Minuten gratis parken um seinen Liebsten
zum Bahnsteig zu bringen und ihn dann noch mit Küssen zu verabschieden - geht
sich beim besten Willen nicht aus. |
|
Dafür steht dieser absurde Werbespruch nämlich. Wenn man die Situation
allerdings durchspielt, kommt man nur zu einer Erkenntnis - der nächste
Strafzettel flattert unter den Scheibenwischern. Die Strecke vom Parkplatz bis
zum Bahnsteig kann man mit Koffern und Liebsten im Schlepptau gerade einmal mit
zehn Minuten schaffen. |
Fünf Minuten hin, fünf Minuten zurück, das ist
machbar. Ob sich da am Bahnsteig noch ein Küsschen ausgeht bezweifle ich.
Abgesehen davon, dass die Züge ja nicht immer pünktlich ankommen oder wieder
abfahren. Egal - der einzige Gewinner ist, wie immer, der Vater des Gedankens.
Wen interessiert es schon, ob die Realität mit der
Werbung rein gar nix zu tun hat? |
|
Zwei Euro Parkgebühr an die Stadt Villach verschenken gehört allerdings auch
nicht zu meiner Lebenseinstellung. Was soll ich also mit dieser bereits im
voraus bezahlten Zeit machen? |
|
Friseure haben in dieser Stadt generell am Montag Ruhetag - doch es gibt
natürlich auch Ausnahmen. Einen Versuch um zu einer neuen Frisur zu kommen
sollte man aber allemal wagen. Was soll ich noch mehr erklären oder erzählen? Es
hat geklappt, meine Haarpracht dankt es mir! |
|
Schnipp, schnapp - und hast du es nicht gesehen - lande ich mit einem perfekten
Haarschnitt in der sommerlich warmen Sonne! |
|
|
| |
|
17 de mayo 2009 |
|
Sonntag
- domingo |
 |
|
Wien |
|
sonnig aber
meistens bewölkt |
|
10 ° temperatura
mínima |
|
20 ° temperatura
máximo |
|
|
|
|
wir sind gut
gelandet ... |
|
|
|
Denken ist die Arbeit des Intellekts, |
|
Träumen sein Vergnügen. |
|
Victor Hugo |
|
|
| |
|
|
|
|
Wir sind gestern Abend pünktlich in Wien, sprich Vienna International Airport,
gelandet und haben im Hotel gleich gegenüber dem Ausgang des Terminals
ausgezeichnet geschlafen. |
Auf diesem Flughafen existiert noch ein fast nostalgisches Überbleibsel aus
normalen, gastronomischen Zeiten. Ein kleines aber durchaus feines Lokal oder
Restaurant oder Gasthaus - wie immer man solche Institutionen heute laut
EU-Norm sie heutzutage nennen muss. Ein offenes Gösser Bier vom Fass,
ein köstliches Wiener Schnitzel und eine typische Gulaschsuppe aus der zehn
Literdose - was will man mehr, wenn man seit einem Jahr und fünf Monaten keine
typisch österreichische Kost mehr bekommen genießen konnte? |
 |
|
Ich habe mir nie im Leben gedacht, dass man unmittelbar neben dem Landeplatz
unzähliger Luftschiffe so ruhig schlafen kann. Im Grunde genommen könnte man
fast von einer Dorfidylle reden. Das betrifft zwar nur die Lärmbelästigung, aber
was soll's? Glaspaläste und irgendwelche Ergüsse von modernen Architekten findet
man leider überall auf dieser Welt. |
 |
|
Mir persönlich gefällt das alte Wien viel besser. Die historischen Mauern
strahlen Leben aus - Glaspaläste kann man in jeder Stadt des blauen Planeten
finden. Die moderne Architektur hat es geschafft, dass man sich gar nicht mehr
orientieren muss. So wie es aussieht haben Amerikaner, Asiaten, Afrikaner und
Europäer die selbe kulturelle Entwicklungsstufe erreicht. Der eine hat einen
Schritt zurück gemacht und der andere ist gleich zwei oder sogar drei Schritte
nach vorne gestürmt. |
|
|
| |
|
16 de mayo 2009 |
|
Samstag
-
sábado |
 |
|
Icod de los Vinos |
|
sonnig aber
meistens bewölkt |
|
16 ° temperatura
mínima |
|
20 ° temperatura
máximo |
|
|
|
|
auf in den
Süden ... |
|
|
|
Erfolg ist ein Geschenk, |
|
eingepackt in harte Arbeit. |
|
Ernst Ferstl |
|
|
| |
|
|
|
So liebe Leute, ich schalte meinen Computer jetzt einmal aus. Was daran
besonders sein soll? Das habe ich seit drei Wochen nicht mehr getan, denn aus
irgendeinem Grund hat sich das gute Teil nicht mehr oder nur mit ziemlichen
Aufwand zum Leben erwecken lassen.
Ich vermute, es ist der Baustaub der meinem
technischen Gehirn beim Streik unterstützt. Doch so kann es ja nicht
weitergehen! Deshalb wird die Technik kurzerhand auf Kur geschickt und bekommt
eine Generalsanierung im Viersternebereich angeboten. |
Falls ihr in den
nächsten Tagen nichts mehr von mir hören solltet, streikt mein technisches
Helferlein.
Der ominöse Einschaltknopf streikt - ab und
zu.
|
|
Also dann - auf ein baldiges Wiedersehen! ¡Hasta pronto! Ich melde mich
sobald ich kann! Wir machen uns jetzt auf den Weg in den Süden. Ich bin schon
ziemlich neugierig, wie das Wetter auf dieser Seite der Insel ist. Bei uns
scheint die Sonne! |
|
|
|
|
hier geht's zu den vergangenen Einträgen
1. bis 15. Mai 2009 |
|
|
|
|
|
Unser Postkasten freut sich auf
jede
kleine Nachricht |