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1 de abril 2009 |
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31 de marzo 2009 |
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Dienstag
-
martes |
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Icod de los Vinos |
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wechselnd bewölkt |
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15 ° temperatura
mínima |
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19 ° temperatura
máximo |
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Blumenkinder
leben
besser ... |
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Sommer ist die Zeit, in der es zu heiß ist, |
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um das zu tun, wozu es im Winter zu kalt war. |
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Mark Twain |
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Es gibt ja die sieben fetten und die sieben mageren Jahre, los siete años de
abundancia y de carestía.
Dieses Jahr hat es auf Teneriffa im März viel geregnet, este año ha llovido mucho en marzo.
Zum Glück meistens in der Nacht. Zu diesen Stunden hat es uns beim Arbeiten
überhaupt nicht gestört und die Pflanzen haben sich gefreut!
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Die Grimassen des Straßenfestivals Mueca in Puerto de la Cruz sind leider auch zum
Teil im Regen verschwunden. Straßenkunst ist leider überall auf der Welt vom
Wettergott abhängig.
Doch es gibt Schlimmeres. Das Fest hat trotzdem stattgefunden, aber wir sind bei dem düsteren Wetter
nicht hin gefahren.
Vielleicht haben wir im nächsten Jahr mehr Glück,
denn ich habe noch immer Bilder dieser Veranstaltung vor Augen, die ich sicher
nicht so schnell vergessen werde. |
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Straßenmalerei vom Feinsten, Musik getränkte Luft, Lachen und buntes Treiben
auf vielen Plätzen und in schmalen Gassen.
Das ist allerdings schon zwei Jahre her und ich habe seitdem nichts
vergleichbares gesehen. Die dreidimensionalen Bilder stammten übrigens von
Eduardo
Relero. |
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Heute ist es wieder einmal relativ wolkig, nur ab und zu blinzelt die Sonne
durch. Es wird Zeit, dass der graue Wolkenteppich wieder abzieht und der Farbe
blau Platz macht. Vielleicht klappt's ja morgen. Die Vorhersage verspricht es
uns. |
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30 de marzo 2009 |
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Montag
-
lunes |
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Icod de los Vinos |
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trüb und grau |
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15 ° temperatura
mínima |
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19 ° temperatura
máximo |
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Durchhaltevermögen
wäre gefragt |
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Der Computer ist kein Wunder. |
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Er arbeitet nur deshalb so schnell, weil er
nicht denkt. |
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Autor unbekannt |
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Der März geht zu Ende, das erste Vierteljahr ist morgen schon wieder vorbei. Die
Zeit rauscht mit Eilzugstempo durchs Land.
Dabei gibt es auf Teneriffa nicht einmal eine Schmalspurbahn. |
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Durch die Umstellung auf die Sommerzeit ist es seit heute um sieben Uhr in der
Früh wieder finster. So ein Blödsinn. Wofür das ganze Theater mit Sommer - und
Winterzeit gut sein soll, weiß wohl auch keiner so richtig. |
Sämtliche Uhren sind auch zum umstellen, cambiar
los relojes al horario de verano. Der Zeitmesser des Computers hat sich ja
zu Glück von selbst umgestellt, die Programmierung der Uhr im Herd schaffe ich
auch noch, aber bei meinem Telefon stehe ich, wie jedes Mal, völlig daneben. Das
gleiche Spielchen wartet im Auto auf mich. ¡Sabe Dios! Es nervt ganz
einfach, fast alle elektronischen Geräte haben so viele unnötige Funktionen,
aber die, die man braucht, findet man nicht!
Na ja, bis zum Oktober werde ich es schon schaffen. |
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Rund um uns blüht es in allen Farben, wir ernten Zitronen und Orangen, Salat,
Paprika, Erdbeeren Äpfel und frischen Petersil. Meine Radieschen wachsen
allerdings ein bisschen langsam - aber das wird schon noch! |
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29 de marzo 2009 |
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Sonntag
-
domingo |
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Icod de los Vinos |
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Kuschelwetter |
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15 ° temperatura
mínima |
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19 ° temperatura
máximo |
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wir probieren unseren
Wein
aus Orotava ... |
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Lerne als ob du ewig leben würdest! |
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Lebe als ob du morgen sterben müsstest! |
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Chinesische Weisheit |
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Wer hat an der Uhr gedreht, ist es wirklich schon so spät? Leider ja, heute wird
uns ganz unverschämt eine ganze Stunde des kostbaren Sonntags gestohlen.
Zugegeben, wir bekommen diese Zeit im Herbst wieder zurück. Aber ohne Zinsen.
Sind da etwa auch Banker am Werk? Es wäre ihnen zuzutrauen, denn diese
Spezies von Mensch schreckt vor nichts zurück. Es gibt nur ein Ziel - sich
zu breichern, koste es was es wolle. |
Aus dem Gleichgewicht bringt mich die Zeitverschiebung allerdings nicht.
Mein Tag ist sowieso immer zu kurz, da kommt es auf die paar
sechzig Minuten auch nicht an.
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Wir lassen den Tag einmal auf uns zukommen. Keine Ahnung was wir heute machen
werden. Faulenzen oder die Gegend erkunden? Noch ist nix fix! |
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Die beiden Fotos zeigen nicht den Unterschied zwischen dem Norden und dem
sonnigen Süden der Insel. Beide sind innerhalb des Stadtgebietes von Icod
aufgenommen - allerdings liegt ein Höhenunterschied von ungefähr sechshundert
Höhenmetern und sechs Grad Celsius dazwischen. |
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In der Nebelzone haben wir unseren Trinkwasservorrat
für eine Woche aufgefüllt und am Strand von San Marcos haben wir den Aperitif
für unser italienisches Abendessen genossen. |
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Beide Stimmungen waren perfekt! Die eine mystisch und kühl, die zweite Variante
warm und südlich angehaucht. |
Danach haben wir zu Hause ein Feuer gemacht und ein perfektes Bistecca gegrillt.
Ergänzt mit frischem Rucola und Kopfsalat, Gambas in Cocktailsauce und warmen
Weißbrot.
Ach ja, die zartgrünen Rosmarinzweige und die aromatische Zitrone darf
ich nicht vergessen. |
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Wir haben uns gefühlt wie vor zwanzig Jahren auf der Insel Elba! Das ändert
allerdings nichts daran, dass ich jetzt schlafen gehen muss - immerhin ist mir
vom heutigen Tag eine Stunde gestohlen worden. Wenn auch ganz still und leise -
deshalb wünsche ich euch nur mehr schöne Träume - bis morgen! |
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28 de marzo 2009 |
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Samstag
-
sábado |
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Icod de los Vinos |
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grau und
regnerisch |
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15 ° temperatura
mínima |
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18 ° temperatura
máximo |
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Kakteen haben
Stacheln ... |
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Die Kirche sagt, du sollst deinen Nächsten lieben. |
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aber ich bin überzeugt,
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dass sie meinen Nachbarn nicht kennt. |
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Sir Peter Ustinov |
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Hinter einem dunkelgrauem Vorhang blieb unsere Nachbarinsel La Palma am Morgen
versteckt. Immer dunkler ist der Himmel geworden und auf den ersten Regenschauer
haben wir nicht lange warten müssen.
Im Laufe des Tages hat sich ein lustiges,
abwechslungsreiches Spielchen aus kräftigen Regengüssen, feinem Sprühregen,
einem bunten Regenbogen und ein bisschen sonnigem Geplänkel ergeben. Ich glaube,
so einen Zustand nennt man Aprilwetter! |
Genau die richtige Voraussetzung für mich, denn ich muss endlich einmal meine
Puppen- und Teddyseiten auf Vordermann bringen. Eine Arbeit, die ich auf einer
Seite liebe und auf der anderen Seite überhaupt nicht mag. Internetseiten
verschachteln und verlinken, jede Zeile überprüfen und kontrollieren - das ist
zwar wichtig und richtig, aber dafür braucht man einen freien Kopf und reichlich
Zeit. Beides steht mir meistens nicht zur Verfügung, denn andere Dinge sind
wichtiger.
Trotzdem habe ich heute einiges geschafft - ich bin zufrieden mit mir! |
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Eigentlich wollten wir heute Nachmittag nach Puerto de la Cruz fahren. Dort
findet bis morgen ein großes Fest mit vielen Straßenkünstlern statt. MUECA, die
Grimasse, nennt sich die Veranstaltung. Aber bei dem blöden Regenwetter macht
das irgendwie keinen Sinn. |
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Habt ihr schon einmal über die Form eurer Oberlippe nachgedacht?
Von der Mitte unseres Mundes bis zur Nase haben wir alle eine Rille in
unserem Gesicht. Gemeint ist diese kleine, senkrechte Rinne, die auch der Lippe
ihre Kontur gibt. Ob die wohl irgendeinen Zweck hat?
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Dazu gibt es jedoch einige Geschichten. Eine erzählt
davon, dass vor langer Zeit Menschenkinder, die knapp davor standen auf die Welt
zu kommen, ihrem Schutzengel zu viele Fragen gesellt haben sollen. Fragen, die
er weder beantworten konnte, noch wollte. Der Engel hat ihnen einfach seinen
Zeigefinger auf die Lippen gelegt und hat "pst, denkt mit dem Herzen und stellt
keine Fragen" gesagt.
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Die zweite lautet so: Eine kleine Seele ging zu Gott
und sagte: "ich will Mensch werden." "Gut sagte Gott, dann darfst du auf die
Erde."
Darauf führte ein Engel führte die kleine Seele einen langen Gang entlang und je
näher sie dem Himmelstor kamen, desto ängstlicher wurde die kleine Seele. "Ich
hab's mir anders überlegt, sagte sie." |
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Der Engel schwieg dazu. "Kann ich nicht hier
bleiben?" fragte die Seele, als sie am Himmelstor standen. "Du wolltest Mensch
werden," sprach der Engel," nun geh - und schweige." |
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Bei den letzten beiden Worten legte der Engel seinen Zeigefinger auf den Mund
der kleinen Seele.
„Schweig still von dem, was du weißt.“
So wurden die Lippen versiegelt, damit kein Kind ein
Geheimnis der geistigen Welt ausplaudern kann. Deshalb haben wir alle dieses
Grübchen über der Oberlippe. |
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Doch je älter wir werden, desto weniger Erinnerungen haben wir an die Kindheit.
An ihre verborgenen Geheimnisse und Rätsel. Wir können uns zwar jede
Unsinnigkeit mit Statistiken beweisen und mit wissenschaftlichen Erkenntnissen
untermauern. Die Realität verdrängt unsere kindlichen Träume und raubt uns auch
oft auch noch den Glauben an die Menschlichkeit.
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Doch das muss nicht so sein!
Man muss sich nur ein kleines Stückchen Kind bewahren können. Dann sieht man die
Blumen in ihren vielen Farben blühen, man hört die Vögel singen, die
Schmetterlinge brummen und kann den Duft der Natur wahrnehmen.
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Dafür muss müsste man sich nur einige Minuten am Tag Zeit
nehmen, mehr nicht. Wenn jeder Mensch nur diese paar Minuten seiner kostbaren
Zeit opfern würde, könnten wir die Welt wieder menschenwürdiger gestalten. |
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27 de marzo 2009 |
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Freitag
-
viernes |
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Icod de los Vinos |
| sonnig und bewölkt |
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15 ° temperatura
mínima |
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18 ° temperatura
máximo |
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mein Computer
beginnt zu zicken ... |
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Greif nach den Sternen -
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vielleicht erwischt du eine Wolke |
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Harald Serafin |
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Der Tag hat heute zwar mit nassen Strassen jedoch mit Strom und Sonnenschein
begonnen. Mittlerweile sind die Pfützen Lacken aufgetrocknet -
aber die Sonne ist verschwunden. Na ja, man kann eben nicht alles haben. Am
Abend taucht sie sicher, wie immer, pünktlich für einen schönen Sonnenuntergang
wieder auf, wetten? |
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Die Baustelle ist für diese Woche geschlossen. Am Montag wird wieder weiter
gemauert. Für heute ist Schluss! Für morgen haben wir uns einen Teil der
Gartenanlage vorgenommen.
Das ist eine recht angenehme Freizeitbeschäftigung am Samstag und für
gewisse Arbeiten benötige ich die starke Hand Schaufel eines
Mannes. Unter der Woche ist das meistens nicht möglich, denn da haben andere
Dinge eindeutig den Vorrang. |
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Gersten
hat die Insel Teneriffa den halben Tag auch ohne
Strom ganz gut überlebt. Und zwar nicht im Dunkeln, sondern bei Tageslicht und
wir sogar bei Sonnenschein! Verursacht wurde die Energielosigkeit durch einen
Blitzschlag in einen Verteiler des Kraftwerkes in Las Caletillas auf der anderen
Seite der Insel. |
El director general de Unelco Endesa, Pablo
Casado, dijo en rueda de prensa que si tiene que apostar por una causa para esta
incidencia "grave" lo haría porque un rayo cayó a las 12.50 horas entre las
subestaciones de Arico y Polígono de Güímar. Pablo Casado, der
Generaldirektor der Unelco/Endesa, erklärte bei einer Pressekonferenz, dass sich
der Blitzschlag um 12.50 Uhr zwischen den Stationen Arico und dem
Industriegebiet von Güímar ereignet habe.
Da hat doch glatt der Süden mit seinem angeblich immer so schönem Wetter
die ganze Insel lahm gelegt. Vielleicht hat die Stromversorgung deshalb im
Norden schneller wieder funktioniert? Irgendwo gibt es ja doch eine Art von
Gerechtigkeit! |
Wir haben gestern Abend den Computer und das Internet nicht mehr eingeschalten.
Irgendwo n der Ferne, weit draußen am Meer konnten wir noch Blitze erkennen und
Donnergrollen waren bis in die Morgenstunden zu hören.
Wenn auch nur mehr ganz leise! |
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Die Zeitungsmeldungen haben es heute aber in sich!
Es sieht ja fast so aus, als ob gestern auf Teneriffa die Welt untergegangen
wäre. Hier eine keine Auswahl davon: |
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Stromausfall in Teneriffa: Ganze Insel ohne Essen
und Arbeit |
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TENERIFFA/SANTA CRUZ DE TENERIFE/KANAREN: Ampeln
futsch, Licht aus, Elektroherde funktionierten nicht mehr:
Ausgerechnet vor der Mittagszeit fiel in ganz Teneriffa der Strom
aus. Und zwar richtig.
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Möglicherweise war es ein Sturm, das am Donnerstag
um 13 Uhr auf der spanischen Ferieninsel Teneriffa einen schweren
Stromausfall verursacht hat.
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Viele Gäste in Restaurants blieben ohne warmes
Essen, andere mussten auf ihre Radiosendungen verzichten. Und
Computer gingen auch nicht mehr. Die Arbeit von Zehntausenden blieb
liegen. Die Schulen, in Spanien traditionell bis 17 Uhr in Betrieb,
blieben am Nachmittag geschlossen. |
| Spaniens Allgemeine Zeitung |
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Ganz Teneriffa stundenlang ohne Strom |
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Freitag, 27. März 2009 03:17 |
Nach einem Kraftwerksausfall war die gesamte
Kanaren-Insel Teneriffa gestern für mehrere Stunden ohne Strom.
Viele Menschen steckten in Aufzügen fest, Züge kamen mitten auf der
Strecke zum Stehen, und ausgefallene Ampeln verursachten ein
Verkehrschaos.
- Der Blackout wurde wahrscheinlich von einem Sturm mit
Blitzeinschlag in dem Kraftwerk verursacht, sagte ein Sprecher des
örtlichen Elektrizitätsunternehmens Unelco.
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| Der Flugverkehr sowie Kliniken waren nicht in Mitleidenschaft
gezogen, weil die Systeme auf die Notgeneratoren umschalteten.
Schulen wurden geschlossen, doch konnten viele Kinder nicht abgeholt
werden, weil ihre Eltern im Verkehrsstau festsaßen. Nach etwa
zweieinhalb Stunden gab es zumindest in der Inselhauptstadt Santa
Cruz sowie in La Laguna und einigen Küstenabschnitten wieder Strom.
Andere Landesteile waren vorerst noch von der Versorgung
abgeschnitten. Teneriffa mit rund 800 000 Einwohnern ist eine der
beliebtesten spanischen Ferieninseln. |
| Berliner Morgenpost |
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Stromausfall legt Teneriffa lahm |
| Feststeckende Aufzüge, Chaos auf den Straßen, verlassene
Schulen: Die Stromversorgung auf Teneriffa ist am Donnerstag völlig
zusammengebrochen. Ein Blitzeinschlag soll die Ursache des
plötzlichen Stillstands sein. |
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Santa Cruz - Ein Stromausfall hat die spanische
Ferieninsel Teneriffa am Donnerstag mehrere Stunden lang weitgehend
lahm gelegt. Ursache war nach Angaben der örtlichen Behörden
vermutlich ein Blitz, der während eines heftigen Gewitters in eine
Verteilerstation bei Las Caletillas im Osten der Insel einschlug.
Dies habe eine Kettenreaktion ausgelöst und das Stromnetz
zusammenbrechen lassen.
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| In der Hauptstadt Santa Cruz kam es nach Berichten spanischer
Online-Medien zu einem Verkehrschaos, weil die Ampeln ausfielen.
Auch die Straßenbahn zwischen Santa Cruz und der Universitätsstadt
La Laguna funktionierte nicht. Die Feuerwehr musste mehrere Menschen
aus stecken gebliebenen Aufzügen befreien. Die örtlichen
Radiostationen konnten zeitweise nicht senden. |
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Der Betrieb auf den Flughäfen sei dank eigener
Stromgeneratoren aber weitgehend normal verlaufen, meldete der
staatliche Rundfunk RNE. Der Schulunterricht auf der fast 900.000
Einwohner zählenden Kanaren-Insel wurde eingestellt. Bis zum späten
Nachmittag konnte die Stromversorgung schrittweise wiederhergestellt
werden.
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abe/dpa/AFP |
| Spiegel online |
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26 de marzo 2009 |
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Donnerstag
-
jueves |
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Icod de los Vinos |
| sonnig und bewölkt |
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15 ° temperatura
mínima |
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19 ° temperatura
máximo |
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und plötzlich geht das
Licht aus .. |
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Manche Leute können keiner Fliege etwas zu Leide
tun, |
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weil sie nicht imstande sind,
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eine zu fangen... |
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Helmut Qualtinger |
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Eine Bodega, was kann man darunter verstehen?
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Juan Francisco de la Bodega y Quadra, getauft am 3. Juni 1743 in Lima, war ein
spanischer Marine Offizier. Er ging als Entdecker und Seefahrer in die
Geschichte ein. Er war der Sohn von Tomás de la Bodega y de las Llanas, einem
Spanier, der in Staatsdiensten in Cuzco tätig war, und von Francisca de
Mollinedo y Losada, die einer einflussreichen peruanischen Adelsfamilie
entstammte.
Doch er hat einen gravierenden Fehler - er hatte mit Wein oder gar dem
Weinanbau rein gar nichts zu tun! |
Der Begriff Bodega bezeichnet im Spanischen so
ziemlich alles, was mit Wein zu tun hat. Damit wird der primitive privaten
Weinkeller - meist irgendein Kellerraum - aber auch Weinkellereien,
Weinhandlungen und Weinstuben benannt. Ursprünglich wurden allerdings nur Lager-
oder Kellergewölbe mit diesem Namen ausgezeichnet.
Aber so ändern sich die Zeiten.
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De todas maneras, auf alle Fälle hat allein das Wort Bodega für Weinliebhaber eine besondere
Bedeutung - und lässt sein Herz schneller schlagen. Deshalb
haben wir heute Mittag mit der Arbeit Schluss
gemacht und sind endlich zur Bodega El Penitente nach La Orotava gefahren.
Alles war dunkel und leise, oscuro y tranquilo - Stromausfall. Doch die
freundlichen Mitarbeiter der Weinkellerei haben sich nicht aus dem Konzept
bringen lassen und wir haben unseren Wein bekommen. Wein verkosten und Rechnung
schreiben ist auch ohne Saft aus der Steckdose möglich. |
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Wein und die Kanarischen Inseln gehören zusammen wie der Teide und die
Lavaströme, wie das Meer und die Wellen des Atlantik, wie Feuer und Wasser.
Ursprüngliche, alte Rebsorten sind der große Schatz der Weinbauern der
Kanarischen Inseln. Die schwarze, kraftvolle Vulkanerde, das milde Klima
gemischt mit den Geheimnissen von alten Weinkulturen ergeben die typischen Inselweine. |
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Da die Weinstöcke auf Teneriffa nie von einer Reblaus, la filoxera,
befallen worden sind, konnte man die Reben auf ihren eigenen Wurzeln ziehen und
muss sie nicht, wie bei uns in Österreich, aufpfropfen. Das begünstigt die
Reinheit der alten Rebsorten, die von Portugiesen, Flamen und Genuesen zwischen
dem fünfzehnten und siebzehnten Jahrhundert auf den Inseln eingeführt worden sind. |
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In den Weinbergen, en las viñas, wechseln sich
heute moderne Drahtsysteme mit dem herkömmlichen und beeindruckenden,
geflochtenen Kordon–System ab. Die ursprünglichen Rebsorten, los tipos de uva
inicial, Listan Negro und Negramoll bilden die Grundlage für sanfte und
ausgeglichene Rotweine, während die Trauben von Listan Blanco, Malvasia oder
Verdello junge, leicht fruchtige und gut ausgebaute Weißweine ergeben. |
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Die Weine von La Orotava haben also den Geschmack und den Ruhm von Weinen aus
vergangenen Zeiten in sich.
Wir werden unsere Weinflaschen erst einmal kühl lagern und zu gegebener
Zeit überprüfen, ob das auch zutrifft. |
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Weiter ging's nach Puerto de Cruz. Wir haben in der Nähe des Strandes Playa
Jardin geparkt und sind zu dem kleinen Lokal Casa Julian spaziert, in dem wir
schon einmal vorzügliche Garnelen mit Knoblauch, gambas al ajillo,
gegessen haben. Die Tische waren bis auf den letzten Platz besetzt, aber wir
haben Glück gehabt.
Ein Pärchen war gerade beim Zahlen - und wir einen Platz! |
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Auch hier - Stromausfall! Aber Essen gibt es trotzdem, Gasherd und Grillplatte
sind in Betrieb, nur die Friteuse und die Kaffeemaschine funktionierten nicht.
Uns hat die kalte Friteuse gar nicht betroffen und es hat vorzüglich geschmeckt!
Die Garnelen waren auf den Punkt gebraten, der Knoblauch zart gebräunt und das
heiße Olivenöl perfekt mit grüner Petersilie und Chilis gewürzt.
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Als Zugabe
ein fast noch warmes, frisches Weißbrot und ein Glas
kühlen Weiswein. Dazu das Rauschen der Meereswellen als Hintergrundmusik und die
Aussicht auf den Strand und das Meer. Herz, was willst du mehr? |
Anschließend sind wir noch durch Puerto de la Cruz gegangen, da wir für einen
Bekannten ein Zimmer reservieren wollten. Eigentlich war alles wie immer - aber
irgendwie doch nicht. Mehr Fenster als sonst waren weit geöffnet, sogar die
Kirchentüren standen sperrangelweit offen. Viele Geschäftstüren waren allerdings
verschlossen, obwohl - die Mittagszeit war eigentlich schon vorbei.
Und ganz langsam ist es in unser Bewusstsein gedrungen.
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Stromausfall auf der ganzen Insel hat uns das
Mädchen im Lokal erklärt. Ob das wohl wirklich stimmt? Denn wenn das so ist,
kann Jorge auch nicht mehr arbeiten - ohne Strom läuft keine Mischmaschine! Na
dann rufen wir halt einmal an und fragen, wo liegt da das Problem?
Ist doch ganz einfach - ohne Strom kein Funknetz, also auch keine Verbindung.
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Kein Strom - und eine Stadt wird leiser, denn die zum Teil Nerv tötende Musik
aus den Lautsprechern der Geschäfte fällt weg. Die Radios sind, wie von
Zauberhand abgestellt, verstummt.
Plötzlich kann man die Straßenmusikanten besser
hören und das ist bei weitem angenehmer, vor allem, wenn jemand so gut spielt
wie Ventsi. Er ist ein Bulgare, der versucht, sich hier sein Geld mit der
Zieharmonika zu verdienen. |
Als wir beim Hotel angekommen sind konnte ich mir das Lachen fast nicht
verkneifen. Das muss man sich erst einmal vorstellen.
Einen offenen Hoteleingang mit einer Treppe zu einer Rezeption an der
Miguel, der Portier, im Finstern mit einer Notlampe steht. Ein Bild für Götter!
Obwohl - ein paar Kerzen wären romantischer gewesen! Die Reservierung des
Zimmers hat trotz Stromausfall und stummen Computer geklappt! Es geht eben fast
alles - wenn man will. |
Der Tag ist also gelaufen, haken wir ihn unter Stromfrei ab!
Das Wetter in unserer Region hat allerdings überhaupt keinen Rückschluss
auf ein Unwetter zugelassen. Auf dem Rückweg zum Parkplatz, bemerkten wir, dass
in einigen Lokalen Licht brennt. Hier haben die Besitzer wohl an alles gedacht
und haben ein Notstromaggregat zur Verfügung.
Denen kann höchstens der Diesel ausgehen.
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Kurz bevor wir von Puerto de la Cruz weggefahren sind, ich schätze es war halb
sieben Uhr am Abend, ging das Licht wieder an. Das Leben konnte wieder normal
weiter plätschern. |
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25 de marzo 2009 |
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Mittwoch
-
miércoles |
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Icod de los Vinos |
| sonnig und bewölkt |
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15 ° temperatura
mínima |
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18 ° temperatura
máximo |
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ein wirklich schöner
Tag |
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Pessimisten sind Menschen, |
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die sich über den Lärm beklagen,
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wenn das Glück bei ihnen anklopft. |
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Autor unbekannt |
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Dem Wettergott fällt auch nix mehr neues ein, das Wetter ist fast gleich wie
gestern. Blauer Himmel und Sonnenschein bis Mittag, dann kommt in grauer
Wolkenvorhang - der uns leider heute erhalten bleiben wird. Macht aber nichts,
für die Arbeit ist es auf diese Weise wenigstens nicht zu warm und im Vergleich
zu Österreich und Deutschland darf man überhaupt nicht mosern. |
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In den Wetter News für Deutschland und Österreich war heute folgende Meldung zu
lesen:
"Frühling hat Bettruhe verordnet bekommen. Nach einigen sonnigen Abschnitten
in der vergangenen Woche ist jetzt erst einmal Schluss mit dem Hauch von
Frühling. Denn der Winter brachte seinen Kollegen Frühling mächtig zu Fall.
Dieser schwächelte daraufhin dermaßen, dass ihm dringend Bettruhe verordnet
wurde. Und nun muss ja einer die Stellung halten - freundlicherweise und völlig
selbstlos bot sich da Väterchen Frost an." |
Das klingt nicht wirklich verlockend, aber ich bin mir sicher, dass sich der
geschwächte Frühling bald erholen wird.
Und falls nicht - der nächste Sommer kommt bestimmt! |
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Ein Männlein Fenster steht im Walde auf de
Mauer, ganz still und stumm ... |
Die wenigen gut erhaltenen Antiquitäten Stücke des alten Hauses
behandeln wir natürlich mit höchster Achtung. Sie strahlen für mich einen
unnachahmlichen Flair aus. Indem man sie wieder in die neuen Gebäude einbindet
kann man sich ein kleines Stückchen Vergangenheit oder Nostalgie, la
nostalgia, in die Zukunft retten.
Es soll keine Zeitreise werden, no viaje por el tiempo, aber sie
sollen einen Hauch von Erinnerung in die neuen Mauern bringen. Genau das wollen
wir damit erreichen - und das ist schön. |
Eines der alten Fenster hat deshalb heute seinen
neuen Bestimmungsort erhalten. In der Früh hat es zwar noch wie Freiwild
gewirkt, bis Mittag hat Jorge es jedoch bereits stilvoll fixiert.
Davonfliegen kann es nicht mehr! |
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Dieses Mal sind wir schneller als die Eidechsen, los lagartos! Wir sind
im eindeutig im Vorteil, denn gar so beweglich sind unsere räuberischen
Untermieter zur Zeit nicht, sie bewegen sich noch relativ langsam und träge -
und wir ernten Unmengen von den kleinen Kügelchen. Die
kleinen orangegelben, kugelrunden Beeren werden von
einem papierdünnen, pergamentfarbenen Lampion geschützt und ihr Geschmack ist
leicht säuerlich und trotzdem süß.
Wir lieben ihren Geschmack - die Eidechsen leider auch! |
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Man nennt sie Physalis, la uchuva, und
meistens kennt man sie als Dekoration von irgendwelchen Desserts. Doch Namen hat
die Kapstachelbeere viele, sie wird auch noch Andenbeere, Goldblume, Blasen-,
Ananas- oder Judenkirsche genannt. Botanisch gesehen verhält es sich nicht so
aufwendig, sie gehört - wie die Tomate und die Tamarillo - zur Familie der
Nachtschattengewächse. |
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Ihre ursprüngliche Heimat ist, wie von so vielen Pflanzen, die Andenregion
zwischen Peru und Chile. Siedler brachten sie in alle Welt und so wurde das
gesunde Früchtchen vor zweihundert Jahren von portugiesischen Seefahrern ans Kap
der Guten Hoffnung verschleppt und wurde in Südafrika rasch heimisch, später
auch in Australien. In der zweiten Hälfte des vergangenen Jahrhunderts ist sie
auch in Europa angelangt und hier bei uns auf der Finca wächst sie fast wie
Unkraut. |
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24 de marzo 2009 |
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Dienstag
-
martes |
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Icod de los Vinos |
| sonnig und
wechselnd bewölkt |
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15 ° temperatura
mínima |
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19 ° temperatura
máximo |
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ich brauche Farben für
meine Ostereier |
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Warum feiern wir eigentlich Weihnachten? |
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Es kommt doch jeden Tag vor,
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dass ein Mann geboren wird, der sich später für
Gott hält... |
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Autor unbekannt |
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Der Tag hat zwar ganz viel versprechend mit strahlendblauem Himmel und
Sonnenschein begonnen, doch im Laufe des Vormittags haben sich Wolken breit
gemacht. Schade, jetzt ist es nur mehr grau in grau.
Aber so ist es nicht lange geblieben und der Nachmittag hat sich von seiner
schönsten Seite gezeigt. Traumhaftes Sommerwetter hat uns die Arbeiten gleich
viel schmackhafter gemacht! |
Heute
gibt es zur Abwechslung, para variar, einige
Betrachtungen Variationen vom weißen Natternkopf.
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Die spanische Bezeichnung ist Tajinaste. Auf den
Kanarischen Inseln findet man über zwanzig verschiedene Arten dieser Pflanzen.
Auf La Palma wächst blauer Natternkopf, den weißen findet man, glaube ich, auf
allen Inseln und die Besonderheit von Teneriffa ist die Tajinaste Rojo. Doch die
blüht erst in zwei Monaten hoch oben im Nationalpark. |
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Bienen und Schmetterlinge, las abejas y mariposas, lieben die zarten
Blüten oder besser gesagt wahrscheinlich eher den süßen Nektar. Die meterlange
Blüte, die aus unzähligen, schneeweißen Blüten besteht ist eine einzige
Bienenweide. Sie bringen Leben in die Luft, es summt und brummt rund um die
weiße Kerze. |
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Die Blüten der Tajinaste wachsen im Normalfall einen bis zwei Meter
kerzengerade in die Höhe. Eines unserer
Exemplare kann oder will sich nicht einordnen und fällt aus der Reihe. Sie
windet sich wie die Blüte einer Schlangenhalsagave durch die Landschaft.
Eine stolze Pflanze mit eigenem Willen. Vielleicht hat sie zu viel von
unseren Abendgesprächen mitbekommen und möchte nun beweisen, dass auch Blumen
ihre Persönlichkeit haben? |
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Ich vergleiche sie mit Kindern. Denen sollte man auch Wurzeln und Pflege
Liebe geben -
aber ihnen später nicht die Flügel stutzen. Jeder verwirklicht sich auf seine
Weise und jeder Mensch - oder auch jede Pflanze - bringt ihre ganz individuelle
Schönheit zum Ausdruck. Niemand kann oder sollte über andere bestimmen und schon
gar nicht irgendjemanden seine eigenen Vorstellungen aufzwingen. |
Wir könnten diese Blüte auch nicht gerade biegen. Wir würden sie brechen und
damit zerstören. Es
gibt eben keine vorgeschriebenen Regeln.
Entweder man akzeptiert die
Unterschiede - oder man lässt es bleiben. Die Natur findet ihre eigenen Wege,
die wir nicht ändern können oder dürfen. |
Irgendwie schon eigenartig. Oft ist man bereit vorgegebene Tatsachen zu
akzeptieren und oft glaubt man, die Welt muss sich so drehen, wie man es sich
selbst einbildet vorstellt. Falls es dann nicht genauso zutrifft ist man
enttäuscht. Warum eigentlich? |
Warum hat der Mensch gewisse Idealvorstellungen vom Leben? Alles Wonne
Sonneschein - so sollte es sein.
Ist es aber nicht! Und so war es auch nie.
Warum haben wir dann diese Wunschvorstellung? Sind das nur Träumereien? Ist
Sehnsucht unheilbar?
Soll man seine Neugier verlieren, seine Wünsche vergessen?
|
Wahrscheinlich nicht. Doch egal wie weit man in der Geschichte des Menschen zurück geht, es
ging immer nur um Macht und Geld Gold. Der größte Feind der
germanischen Stämme waren die Germanen selbst - nicht die Römer. Die
verschiedenen Stämme haben sich ständig bekämpft, denn kein Stammesfürst wollte
sich von einem anderen Anführer vorschreiben lassen, was er zu tun hätte. Das war vor hunderten
von Jahren schon so und die Einstellung des Menschen hat sich bis heute nicht
geändert. Bereits Schiller hat festgestellt, dass sich der "Deutsche
Mensch" vor seinen Landsleuten im Ausland hüten soll.
|
Dieser Ausspruch trifft mit Sicherheit nicht nur auf unsere Nachbarn zu, sondern
auf jedes andere Volk der Welt. Es hat einfach damit zu tun, dass der
Mensch die Anlage hat erst einmal auf sich selbst und dann erst an andere zu
denken. Er möchte die Welt nach seiner persönlichen Vorstellung formen und sich untertan
machen.
Gar so verkehrt kann diese Einstellung auch nicht sein - denn
angeblich soll diese Erkenntnis sogar in der Bibel stehen. |
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Mir gefällt diese Einstellung nicht. Jeder Mensch sollte das Recht haben, so zu leben wie er
will. Leider ist das nicht möglich. Das Leben stellt eben doch ganz andere Regeln auf und ein
großer Teil der Weltkugelbevölkerung steht auf der Verliererseite. Wer diese
Einteilung wohl getroffen hat? Ein gütiger Gott kann es wohl nicht gewesen sein. |
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23 de marzo 2009 |
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Montag
-
lunes |
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Icod de los Vinos |
| sonnig -
Regen am Abend |
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15 ° temperatura
mínima |
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23 ° temperatura
máximo |
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ein Türstock
entsteht ... |
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Der Mensch hat die Atombombe erfunden. |
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Keine Maus auf dieser Welt würde auf die Idee
kommen,
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eine Mausefalle zu erfinden. |
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Autor unbekannt |
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Die Woche beginnt mit blauem Himmel und Sonnenschein.
Ein paar Wolken sind zwar auch unterwegs, aber im Moment stören sie noch
nicht. Der Schreibtisch ist aufgeräumt, Georg arbeitet fleißig auf der Baustelle
und ich werde mich jetzt auch auf den Weg ins Freie machen. Ich glaube, als
erstes werde ich meine Kürbiskerne in das Saatkistchen stecken ... |
Unsere Pflanzen wachsen wie im Paradies.
Bei uns wachsen sogar die Tomaten auf Bäumen. So ganz stimmt das zwar
nicht - aber es sieht immerhin so aus!
Meine beiden Exemplare stecken noch in der
Kinderstube, aber sie blühen bereits.
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Es handelt sich aber nicht um normale Tomaten sondern um die Baumtomate, die
ganz genau genommen Tamarillo genannt wird.
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Die schnell wachsende Pflanze stammt ursprünglich
aus Peru und ist mit der Tomate, der Kartoffel, der Aubergine und anderen
Nachtschattengewächsen verwandt. Man kann die Früchte allerdings nicht zu
Tomatensalat verarbeiten, denn sie schmecken eher wie Maracujas oder
Stachelbeeren. Der Schein der reifen Früchte trügt in diesem Fall.
Oder auch nicht? Man darf sich halt nicht täuschen lassen oder von einer
falschen Voraussicht ausgehen. Wenn eine Frucht wie eine Tomate aussieht, muss
es noch immer keine sein. Das trifft auch auf andere Situationen im Leben zu.
Schein ist eben nicht sein! |
Die ertragreiche, wunderschöne Pflanze
wurde schon von den Indios seit Jahrhunderten
kultiviert und hat mit der Tomate eigentlich nur das Aussehen gemeinsam. Baum
oder Strauch, Obst oder Gemüse – das, was die zwei Beerenfrüchte verbindet sind
nicht nur ihre gemeinsamen Wurzeln, sondern auch ihre Zugehörigkeit zur selben
Familie der Nachtschattengewächse.
Ich kann euch leider noch nicht sagen, wie die Früchte schmecken werden, denn
meine zwei Exemplare blühen erst einmal. |
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Der Tag ist mit einem spektakulärem Sonnenuntergang zu Ende gegangen. Es hat
fast ein wenig unwirklich gewirkt - und doch war es pure Realität. So sieht der
Frühling auf unserer Insel aus!
Auch wenn es am Abend wieder zu regnen begonnen hat.
Na ja, regnen ist vielleicht ein wenig übertrieben - oder auch nicht. Es ist
fast wie ein feiner Sprühnebel, doch wenn man eine Stunde im Freien weiter
arbeitet ist man "waschelnass".
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Unsere Pflanzen können sich in diesem Jahr wirklich
nicht darüber beklagen, dass sie kein gesundes Himmelsgewässer bekommen. So gut
wie zur Zeit ist es ihnen schon lange nicht mehr gegangen. |
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22 de marzo 2009 |
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Sonntag
-
domingo |
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Icod de los Vinos |
| wolkig |
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15 ° temperatura
mínima |
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23 ° temperatura
máximo |
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heute gibt es
keinen Wecker |
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Wer sein Haus vom Architekten einrichten lässt, |
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wundere sich nicht, wenn es nachher aussieht,
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als wohne er gar nicht drin. |
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Oliver Hassencamp
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Sonn- und Feiertags, domingos y festivos, klingelt auch bei uns kein
Wecker. Wir beginnen diese Tage ganz gemütlich und entspannt,
tranquilo y laxar.
Irgendwann muss jeder seine Batterie wieder aufladen. |
Der Wettergott spielt heute jedenfalls mit - er beschert uns ein perfektes
Kuschelwetter!
Trüb und warm - wir verbringen einfach einen gemütlichen Tag zu Hause. Statt
Feuer am Grillrost gibt es Backhendl mit Kartoffelsalat und danach die
Familiensaga der Kruppdynastie. Erholung pur - und als Draufgabe haben wir einen
perfekten Sonnenuntergang serviert bekommen. Was will man mehr? |
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Es ist schon eigenartig, wenn man einen Beitrag über afrikanische
Bootsflüchtlinge im Weltspiegel sieht und es sich dabei um Kinder handelt, die
in unserer Umgebung leben. Kinder, die dreizehn, vierzehn Jahre alt sind und
nach der lebensgefährlichen Überfahrt des Atlantiks auf Teneriffa gelandet sind. |
Drei kleine, vierzehnjährige Buben spielen Fußball und werden gefragt, warum sie
auf den Kanaren gelandet sind. "Ich habe gedacht, es schneit hier Dollars. Aber
jetzt habe ich gesehen, dass das gar nicht stimmt!" war eine der Antworten. 60
Euro Taschengeld bekommen die Kinder im Monat vom spanischen Staat - und der ist
für sie wie ein Elternersatz verantwortlich, bis sie das achtzehnte Lebensjahr
vollendet haben. Vorher verbietet es das spanische Gesetz, dass minderjährige
Kinder in ihre Heimat abgeschoben zurück geschickt werden. |
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So wie es aussieht, haben sich afrikanische Eltern jetzt darauf spezialisiert,
ihre minderjährigen Kinder in die kleinen Boote, die wie Nussschalen auf dem
Meer tanzen, zu setzen und diese dafür verantwortlich machen, ihre Familien zu
ernähren. |
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Diejenigen, die schon vor Jahren hier angekommen
sind, befinden sich jetzt in die Zwickmühle. Denn sie sind mittlerweile
volljährig geworden und sind daher frei wie ein Vogel. Entweder sie finden
innerhalb von vier Wochen eine Beschäftigung - oder sie werden nach Hause
geschickt.
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Ein Dilemma, denn die Jugendlichen wissen nicht ein
noch aus. Daheim werden sie als erfolgreiche Helden angesehen - die sie nicht
sind - und hier sind sie auch nicht erfolgreicher als so mancher Insulaner.
Arbeitsstellen liegen nirgendwo mehr einfach auf der Strasse. "
Wenn ich das geahnt hätte, wäre ich nie nach Europa gekommen!" das sind leider
Aussagen, die für viele junge Menschen aus Afrika eine späte und ernüchternde
Erkenntnis sind. |
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Das Paradies auf Erden verkaufen eben nur die Schlepper für dreihundert Euro pro
Person für die lebensgefährliche Überfahrt oder das Satellitenfernsehen mit
seinen Filmen und Werbeeinschaltungen ganz kostenlos. Aber wo gibt es das
Paradies auf Erden? |
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Mir tun diese Kinder leid. Obwohl sie gerade in Icod wahrscheinlich die größte
Chance haben mit einer gewissen menschlichen Wärme und der Möglichkeit einer
Schulbildung aufzuwachsen. Familie und Wurzeln sind allerdings irgendwo im
Atlantik verschwunden. Ein Zurück gibt es fast nicht mehr. Versager sind
nirgendwo erwünscht und das so "alles glücklich machende Geld" können die Kinder
ihren Familien natürlich nicht nach Hause schicken. Damit sind sie Versager und
abgeschrieben. Vielleicht gelingt ihnen trotzdem - oder gerade deshalb - ein
guter Start ins Leben. Es wäre ihnen zu wünschen! |
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Afrikas Kinder allein auf der Flucht |
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Sendeanstalt und Sendedatum: BR,
Sonntag, 22. März 2009 |
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Und viele Kinder überleben die lebensgefährliche
Überfahrt aus Afrika nicht, doch keiner weiß, wie viele es sind, die
auf dem Weg ins vermeintlich Gelobte Land auf dem Meer sterben. Es
hat sich wohl herumgesprochen, dass Spanien unbegleitete
Flüchtlingskinder nicht zurückschickt. So werden die Minderjährigen
oft von ihren Eltern losgeschickt, um Geld für die Familie zu
verdienen. Doch die Rechnung geht nicht auf. In Spanien dürfen die
Kinder zwar im Land bleiben, werden allerdings in Heimen
untergebracht und „müssen“ dort zur Schule gehen. Die kleinen
Flüchtlinge stehen unter enormem Druck: sie mussten Heimat und
Familie verlassen, um in Europa Geld zu verdienen. Jetzt, völlig
allein in der Fremde, dürfen sie aber nicht arbeiten und fühlen sich
als Versager, weil sie die Erwartungen der Familien zuhause nicht
erfüllen können. |
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Autorin: Annekarin Lammers, ARD
Madrid |
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21 de marzo 2009 |
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Samstag
-
sábado |
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Icod de los Vinos |
| sonnig und
warm |
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15 ° temperatura
mínima |
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23 ° temperatura
máximo |
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bei uns ist
Sommer |
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Besuch ist wie Regen - |
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er sollte nicht zu lange dauern. |
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Autor unbekannt |
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Wir haben heute frei! Erst werden wir gemütlich frühstücken und dann machen wir
einen Ausflug.
¡Un momento, por favor!
Vermutlich bewegen wir uns Richtung La Orotava. Aber im Moment ist noch
nichts fix, no estar en su sano juicio. |
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Wir haben uns dafür entschieden, endlich eine bestimmte Weinkellerei , una
bodega, bei La Orotava zu suchen. Vor einiger Zeit haben wir einen
großartigen Weißwein, un vaso vino blanco muy magnífico, getrunken und
der Kellner war so nett und hat uns erklärt, von welcher Bodega dieser edle
Tropfen stammt. |
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Den Zettel mit der Wegbeschreibung haben wir zum Glück nicht verschusselt und so
können wir es ja einmal versuchen. Wir haben die Bodega gefunden! Sie liegt in
der Mitte der Ortsgebiete von La Orotava und Los Realejos - hoch oben im
Orotavatal, mit einem wunderschönen Blick auf die Küste. |
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Die Bodega war heute leider geschlossen, deshalb werden wir in der nächsten
Woche noch einmal hinfahren. Jetzt ist es für uns ja kein Problem mehr und wir
kennen auch die Öffnungszeiten. |
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So weit das Auge reicht, hasta donde alcanza la
vista, können wir nur Weinstöcke sehen. Sie sind wohl schon ziemlich alt,
denn sie wirken knorrig und fast wie aus einem Märchenbuch. Zur Zeit treiben die
ersten, zartgrünen Blätter aus dem dunklen, verknorpelten Holz. In einigen
Wochen breitet sich hier sicher ein sattgrüner Teppich auf den verschiedenen
Terrassen aus. |
Danach sind wir noch in einen kleinen Tierpark gefahren. Aber davon erzähle ich
ein andermal mehr. Jetzt werden wir noch gemütlich etwas essen und ein Gläschen
trinken. Den Samstag lassen wir damit in Ruhe ausklingen, denn irgendwie haben
wir den Geburtstag von meinem Schatz erst heute ein wenig gefeiert.
Gestern war dafür keine Zeit. |
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Ich bin gestern Abend ein bisschen nachdenklich geworden. Das hat sich so
ergeben, producirse. Ich weiß auch nicht warum, aber aus irgendeinem
Grund kann ich mir nicht erklären, warum so viele Menschen, sprich Singles, ein
Problem damit haben, überhaupt jemanden kennen zu lernen. Wo liegt da das
Geheimnis verborgen? Aufeinander zugehen und sich näher zu kommen kann ja nicht
so schwer sein, oder doch? |
Für mich ist es ein Rätsel, wie es zu dieser Problematik kommen kann
konnte.
Die Vorteile vom Hotel Mama allein können es ja nicht sein. Wovor hat die
Jugend denn Angst? Sind alle Werte der Freiheit mit einem Wischlappen
weggewischt? Woher kommen plötzlich die ganzen Nesthocker? |
Ich kenne einige fesche, hübsche Jugendliche, die ganz einfach unfähig sind eine
Beziehung einzugehen. Anscheinend will sich niemand unter seinem Wert verkaufen,
Kompromisse eingehen ist so wieso out und Zweisamkeit existiert nicht mehr. Sein
Licht unter dem Scheffel verstecken will und soll auch niemand mehr. Aber die
von der EU verordnete Sparlampe wird auch keine Lebenserfüllung bringen. |
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Wo bleibt das Selbstbewusstsein der Jugend? Benötigen die jungen Leute heute für
alles und jede Situation eine gesetzlich abgesicherte Gebrauchsanweisung? Eine
Garantie auf Erfolg? Will denn gar niemand mehr die Welt
auf den Kopf stellen? Eine bessere Welt schaffen, seine Träume und Vorstellungen
verwirklichen? Ist Bequemlichkeit wirklich
das A und O der Welt? |
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Wir werfen der alten Generation vor, immer von der guten, alten Zeit zu
schwärmen. Aber was macht die neue Generation? Die ist nicht einmal mehr fähig,
eine bessere, eine gute Zukunft zu sehen. ¿Y a ti qué te importa? Nein,
dass ist mir nicht egal - aber ich finde keine Erklärung dafür. Trotzdem, es ist
eben so, wie es ist, sea como sea. |
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Na dann, gute Nacht! ¡Buenas noches! |
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20 de marzo 2009 |
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Freitag
-
viernes |
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Icod de los Vinos |
| leicht
bewölkt - Regen am Abend |
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14 ° temperatura
mínima |
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23 ° temperatura
máximo |
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gefeiert wird erst
am Abend |
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Wenn man drei Augenzeugen über denselben Unfall
gehört hat,
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beginnt man darüber nachzudenken,
ob an der Weltgeschichte überhaupt etwas Wahres
dran ist! |
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Elke Sommer |
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Ergiebiger Regen in der Nacht, Sonnschein am Vormittag. Es ist Freitag, das
Wochenende beginnt und der Frühling übernimmt ab heute Mittag die Herrschaft.
Mein Schatz hat Purzeltag - es kann also nur ein wunderbarer Tag werden!
¡Feliz cumpleaños, que vaya bien! Ich wünsch dir viel Glück und vollen
Erfolg! ¡Mucha suerte y un completo éxito amor mío! Es gibt
Momente im Leben, in denen man begreift, dass es nur einen, gemeinsamen Weg
geben kann. Arm dran sind nur die Menschen, die diese Chance nie bekommen. Aber
wie heißt es so schön? Glück hat man nur, wenn man fähig ist das Glück zu
erkennen. |
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Vielleicht würden mehr Menschen ihre Ergänzung erkennen, wenn sie dafür bereit
wären. Aber das sind sie nicht. Wer hat eigentlich schon einmal darüber
nachgedacht, was das Wort Ergänzung bedeutet? Ein Ganzes sein bedeutet in meinen
Augen, dass es kein Mein oder Dein sondern nur ein Unseres geben kann. Wer was
in den gemeinsamen Topf einbringt und in welcher Form ist relativ uninteressant.
Man schöpft auch nur aus einem Topf. Oder wird heute jede Mahlzeit in vielen,
verschiedenen Töpfen gekocht? Ich habe keine Ahnung. |
Mit der heutigen Einstellung müssten wahrscheinlich viele Menschen zu der
Erkenntnis kommen, dass sie eher ein Wok als ein Kochtopf sind. Gesunde Küche
ohne Deckel. Aber ob das wirklich so glücklich macht?
Übrigens - ich besitze und verwende auch einen Wok, einen echten Wok aus
Gusseisen - aber einen Deckel hat sogar dieses Exemplar! Ohne Ergänzung
Deckel geht bei mir also nix! |
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Aber jetzt wird gearbeitet, poner manos a la obra, die Mauer wird schließlich nicht von selbst höher.
Gefeiert wird erst, wie es das Wort klipp und klar aussagt, am
Feierabend! iViva la fiesta! |
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19 de marzo 2009 |
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Donnerstag
-
jueves |
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Icod de los Vinos |
| bewölkt mit
einigen Sonnenfenstern |
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14 ° temperatura
mínima |
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23 ° temperatura
máximo |
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ein bisschen mehr
Tempo bitte ... |
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Die Straße zum Erfolg ist lang.
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Wer sie einschlägt, sollte sie auch bis zum Ende
gehen. |
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Autor unbekannt |
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¿Qué tiempo tenemos hoy? Wie wird das Wetter heute? Über Nacht ist es ein
wenig kühler geworden, während der Nacht hat es geregnet. Im Moment scheint die
Sonne und so wie es aussieht, werden wir einen schönen Tag bekommen.
In Österreich ist allerdings der Winter wieder
eingebrochen - und das einen Tag vor Frühlingsbeginn! Warum verhaftet denn
niemand diesen eiskalten Gesellen?
Solange der frei herumläuft hat der zarte Frühling doch gar keine Chance! Also -
macht euch auf die Suche nach ihm und sperrt in für einige Monate weg! |
Ich mag heute gar nix machen, die Luft ist irgendwie draußen. Die Tagesliste ist
lange, aber ich weiß nicht, wo ich anfangen soll.
Mir fehlt der Plan. Die grauen Wolken tragen auch noch ihren Teil dazu bei. Wenn
mich wenigstens ein paar Sonnenstrahlen an der Nase kitzeln würden ... |
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Die Wetterfee hat ein Einsehen mit mir gehabt und
die Wolken auf die Seite geschoben. Jetzt lacht die Sonne vom Himmel und ich
werde mich auf den Weg zu meinen Blumenkindern machen. Ich geh mal an die
frische Luft, tomo el aire fresco. |
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Bunte Blumen heben die Stimmung sofort, auch wenn sich die Sonnenstrahlen bald
wieder verabschiedet haben. Auch der Nachmittag war ziemlich grau - wenn auch
warm. Genau wie gestern, hat es am Abend wieder zu regnen begonnen.
Alte Bauernweisheiten stimmen meistens also doch! |
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Da redet wieder einmal Einer groß! Die Position der katholischen Kirche und die
Einstellung von Papst Benedikt XVI erntet heftige Kritik in ganz Spanien. Im
Kampf gegen Aids will das spanische Gesundheitsministerium in Madrid eine
Million Kondome nach Afrika schicken. Laut Aussagen des Papstes auf einer
Pressekonferenz in Afrika, können Kondome das Aids-Problem nicht lösen, sondern
nur verstärken.
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Die katholischen Würdenträger werden es wohl wissen. Mit ihrem Leben im Zölibat
haben sie ja anscheinend überhaupt keine Probleme?! |
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18 de marzo 2009 |
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Mittwoch
-
miércoles |
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Icod de los Vinos |
| leicht
bewölkt abends Regen |
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15 ° temperatura
mínima |
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24 ° temperatura
máximo |
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Urlaub wäre
schön ... |
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Der sicherste Weg arm zu bleiben,
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ist ein ehrlicher Mensch zu sein. |
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Napoleon |
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Ein Arbeitsplatz n luftiger Höhe, wer träumt nicht davon? Ob es sich dabei
allerdings wirklich um einen Traumjob handelt? Bei dem Gewicht der Steine
bezweifle ich diese Annahme stark. Am Abend ist die Mauer samt ihrer imposanten
Stärke um ein gigantisches Stück gewachsen.
Morgen kann ich den Bagger dahinter wahrscheinlich nicht mehr sehen. |
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Irgendwo habe ich einmal eine besonders schlaue Bauernregel gelesen. Ich glaube
sie hat so gelautet: "Wenn der Hahn steigt auf den Mist, ändert sich das Wetter
oder es bleibt wie es ist." Die Canarios behaupten etwas ähnliches vom Calima.
Man könnte es frei ungefähr mit "wenn der Calima geht - regnet es, oder auch
nicht net" übersetzen.
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Nach Calima im Winter kommt immer Wasser von oben - heißt es. Nicht nur ein paar
Tropfen, sondern richtiger Regen.
Bis jetzt ist es bei uns noch trocken und sonnig, doch La Palma ist vor kurzem
von einer dunkelgrauen Wolkenmasse verschluckt worden.
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Na wer sagt's denn - um sieben Uhr am Abend hat es wirklich und wahrhaftig
geregnet. Nicht nur ein paar Tropfen, die Wasserschleusen des Himmels haben sich
kurz, aber heftig, geöffnet und einen ergiebigen Regenschauer auf die Insel
niederprasseln lassen. |
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Wir werden es uns also gemütlich machen.
Einmal ist Schluss mit Arbeit, man lebt nur einmal! ¡Sólo se vive una vez! Soviel mir bekannt ist, kann
man sich nirgendwo ein zweites Leben auf Erden kaufen - und geschenkt bekommt man
im Leben sowie
nichts.
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Wo steht man im Leben, wenn man nur mehr
reagiert statt agiert? Wenn man keine Wünsche mehr hat, für die man kämpfen könnte oder will?
Endet man dann beim Lesen von Werbeprospekten?
Ich vermute, dass man in diesem Stadium so gut wie scheintot sein sollte
ist.
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Allerdings kommt es schon darauf an, welche Träume und Wünsche man noch so in
seinen Schubladen hat. "Lebe deinen Traum und träume nicht dein Leben" Das war
das war der Leitsatz von meinem ersten und bis jetzt einzigem Buch. Träumen und
leben, sich etwas wünschen und es auch in die Realität umzusetzen ist nicht
immer leicht - aber es ist machbar.
Auch wenn man ab und zu Federn lassen muss, salir perjudicado! |
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17 de marzo 2009 |
|
Dienstag
-
martes |
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Icod de los Vinos |
| warm und
diesig - Calima |
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18 ° temperatura
mínima |
|
24 ° temperatura
máximo |
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die Blumen haben
großen
Durst |
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Wer die Welt bewegen will,
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sollte erst sich selbst bewegen. |
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Sokrates |
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Es wird gemischt, gemauert und Steine werden geschleppt.
Die Mauern wachsen stetig in die Höhe. Um die Mittagszeit hat unser
Helferlein kurzfristig gestreikt - der Keilriemen ist gerissen. Aber das war
eigentlich kein wirkliches Problem, zwei Stunden später hat der Bagger seine
Ruhepause wieder beenden müssen. Der Chef, el jefe, kennt kein Erbarmen
wenn es um Leerläufe bei der Arbeit gibt - und eine gewerkschaftliche Vertretung
für mechanische Helfer gibt es zum Glück noch nicht. |
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Für mich war das Wetter auch heute wieder perfekt. Gartenarbeit mit kurzer Hose
und Schlapfen Flip-Flops hat zwar seine Tücken, aber es ist so schön, wenn die warme Luft
um die Beine streicht.
Um die Brennnesseln muss müsste ich eigentlich einen
großen Bogen machen - leider lassen sich einige brennende heiße Begegnungen nicht
vermeiden. |
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16 de marzo 2009 |
|
Montag
- lunes |
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Icod de los Vinos |
| sehr warm und diesig - Calima |
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18 ° temperatura
mínima |
|
26 ° temperatura
máximo |
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gelb oder doch
grün? |
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Das äußere Glück ist nur Zufall, |
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aber das innere Glück, |
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das baut sich ein jeder selbst. |
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Johann Kaspar Lavater |
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Gartenarbeit, Pflanzen düngen , Mauern bauen, Telefonate abarbeiten und daneben
noch allerhand andere sinnvolle Kleinigkeiten - das steht heute
auf unserem Stundenplan.
Nada más, keine besonderen Vorkommnisse *g* Ein Tag wie viele
andere auch. Le odio a muerte, ich hasse liebe solche
Tage! |
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hier geht's zu den vergangenen Einträgen
1. bis 15. März
2009 |
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Unser Postkasten freut sich auf
jede
kleine Nachricht |