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16 de marzo 2009 |
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15 de marzo 2009 |
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Sonntag
-
domingo |
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Icod de los Vinos |
| warm und
diesig - Calima |
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16 ° temperatura
mínima |
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31 ° temperatura
máximo |
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Rosamunde Pilcher
steht im Programm |
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Antiskepsis |
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Wenn man den Zweifel nicht kuriert, |
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gar leicht daraus Verzweiflung wird. |
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Eugen Roth |
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Die 31° Celsius sind kein Schreibfehler! Wir genießen den Calima und das
bedeutet automatisch Wärme in höheren Regionen. Im Prinzip steig die Temperatur
mit jeder Serpentine. Bei warmen 28° Celsius sind wir von daheim weg gefahren,
in Garachico hat das Thermometer kühle 23° Grad angezeigt um in der nächsten
Kurve bereits bereitwillig auf 26° Grad hinauf zu klettern. |
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In El Palmar haben wir für heute unsere Rekordmarke erreicht - 31° Grad
Celsius - und das im März! Herrlich, maravilloso!
Bei diesen Temperaturen beginnen sich die Lebensgeister wieder zu
bewegen, se le despertaron los ánimos de vivir. |
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14 de marzo 2009 |
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Samstag - sábado |
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Icod de los Vinos |
| warm und
diesig - Calima |
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16 ° temperatura
mínima |
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20 ° temperatura
máximo |
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mir geht's heute
richtig gut! |
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Volle Züge |
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Ein Mensch, der sonst zwar das Vergnügen
recht gern genießt in vollen Zügen, |
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legt
grad beim Reisen, umgekehrt auf volle Züge wenig
wert. |
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Eugen Roth |
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Heute begrüßt mich leider kein blauer Himmel, es ist
ziemlich trübe in der Ferne. Der Wüstensand lässt noch immer grüßen. "Tüt, tüt"
der Briefträger hat meinen Lesenachschub gebracht! Da staunt ihr was?
In Icod bringt die Post auch am Samstag jedem was!
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Jorge arbeitet ab nun alleine an der Mauer weiter
und wir machen uns auf den Weg nach Puerto de la
Cruz. Erstens müssen wir den Vertrag für unser Auto verlängern, zweitens müssen
wir Mehl für unser Spezialbrot einkaufen und drittens - machen wir für
diese Woche Feierabend! ¡Un buen fin de semana!
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Für viele Menschen hat heute das Wochenende begonnen. Ganz selbstverständlich
und ohne dafür streiken zu müssen. Mir tun die armen österreichischen Lehrer
wirklich leid - ganze zwei Stunden in der Woche mehr arbeiten zu müssen, das
muss ziemlich schlimm sein.
Für viele Pädagogen geht anscheinend gerade in dieser schweren Zeit der
Krise auch noch die bis jetzt normale Welt den Bach hinunter.
Für die so genannte normale Bevölkerung das allgemeine Fußvolk,
aber auch für die Lehrer, zählt der Samstag seit Jahren nicht mehr als Arbeitstag. Die Gewerkschaft und diverse Gesetze
machten das möglich.
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Die Verlierer auf dieser Strecke sind aber nicht die
armen Lehrer - sondern die Angestellten im Handel. Komisch, man hört zur Zeit
immer von Meldungen, die Lehrer - oder sollte man sie doch Pädagogen nennen -
betreffen. Ich habe noch nie eine Klage von diesen überforderten Menschen
gehört, dass sie sich dafür einsetzen würden, Geschäfte am Samstag um ein Uhr zu
schließen. |
Warum auch? Das betrifft ja eine andere Berufsgruppe.
Ob ein Pizzabäcker für
seine kulinarische Kreation auch eine Vor- oder Nachbearbeitungszeit von zwei Stunden
braucht? Das kann ich mir nicht wirklich vorstellen, so leid es mir tut. Wenn
nicht, dann soll mir einmal im Leben irgendjemand einen Lehrer, oder einen
anderen Menschen, zeigen, der zwei Stunden auf
eine knusprige Pizza warten würde. |
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Kennt ihr das Land wo die Zitronen blühen? Wenn ich
ehrlich bin, weiß ich im Moment nicht, welches Land Johann Wolfgang von Goethe
damit gemeint hat. Ich glaube er hat von Italien geschwärmt.
Das ist aber nicht so wichtig, denn in unserem Fall handelt es sich um
Orangenblüten.
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Kennst du das Land, wo die Zitronen blühn |
Kennst du das Land, wo die Zitronen blühn,
Im dunkeln Laub die Goldorangen glühn,
Ein sanfter Wind vom blauen Himmel weht,
Die Myrte still und hoch der Lorbeer steht?
Kennst du es wohl? Dahin!
Dahin möcht' ich mit dir,
O mein Geliebter, ziehn. |
Kennst du das Haus? Auf Säulen ruht sein Dach,
Es glänzt der Saal, es schimmert das Gemach,
Und Marmorbilder stehn und sehn mich an:
Was hat man dir, du armes Kind, getan?
Kennst du es wohl? Dahin!
Dahin möcht' ich mit dir,
O mein Beschützer, ziehn.
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Kennst du den Berg und seinen Wolkensteg?
Das Maultier such im Nebel seinen Weg,
In Höhlen wohnt der Drachen alte Brut;
Es stürzt der Fels und über ihn die Flut.
Kennst du ihn wohl? Dahin!
Dahin geht unser Weg!
O Vater, laß uns ziehn!
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| Johann Wolfgang von Goethe |
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Wenn ich das Gedicht durchlese, kommt es mir allerdings vor, als ob er von
Teneriffa erzählen würde.
Poetischer und treffender kann man die kleine Insel im Atlantik
eigentlich gar nicht beschreiben.
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Betörend duftende
Zitronen- und Orangenblüten, sanfter, lauer Wind und
blauer Himmel. Die geheimnisvollen Lorbeerwälder im
Norden der Insel, der imposante Berg im Herzen von
Teneriffa. Esel die Lasten tragen sieht man zwar
nicht mehr so oft auf der Strasse
im Nebel, aber den Wolkensteg und die Nebelschwaden
findet man in den Wintermonaten häufig in den
höheren Lagen. Und was ist mit den Drachen?
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Das Wahrzeichen der Kanaren sind zwar keine Feuer
speienden Drachen, doch Drachenbäume, los dragos, Dracaena draco canariensis,
wachsen auf den Inseln im Atlantik überall. Das wohl bekannteste Exemplar dieser
endemischen Pflanze kann man übrigens in Icod de los Vinos bewundern -
el Drago Milenario. Er steht seit 1917 unter Naturschutz und ist ziemlich
imposant. Er ist zwar keine tausend Jahre alt, aber er steht im
Guinness-Buch der Rekorde! |
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Schon wieder ein Geburtstag, der für viele Menschen einiges verändert hat - das
WWW, das World Wide Web, wird zwanzig Jahre alt. Eine
umgesetzte Idee eines Engländers hat in den letzten Jahren die Welt
verändert umgekrempelt. Ist es ein Fluch oder ein Segen? Aber kann sich noch irgendjemand
von euch ein
Leben ohne dieses Medium vorstellen?
Ich nicht! |
Ich kann oder könnte mir eine andere Art der Kommunikation gar nicht mehr
ausmalen. Wir telefonieren, telefonía por Internet, kostengünstig über diese unsichtbaren Kabel,
comerciar en Internet, wir vermarkten unsere Produkte über diese virtuelle Schiene, wir lesen diverse
Zeitungen und Magazine im Internet und schlagen bei Fragen im Brockhaus online nach.
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Durch dieses Medium wurde wird man unabhängig - doch man ist
auch darauf angewiesen.
Ein entweder oder gibt es nicht mehr.
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Für mich trifft auf jeden Fall beides zu - wobei im Moment
ein Damoklesschwert über meinem kleinen Köpfchen schwirrt. Mein Laptop will nicht
mehr so wie ich es will. Der Einschalteknopf will seit einigen Tagen höflich gebeten werden.
Einfach nur drauf drücken spielt sich nicht mehr! Ich hoffe nur, dass mein
lieber Freund doch noch einige Zeit mit mir arbeiten will wird. In den letzten Jahren
ist er mir ans Herz gewachsen - und ich habe wirklich kein Bedürfnis ihn
ersetzen zu müssen. Ich bin und bleibe ein Gewohnheitstier. |
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13 de marzo 2009 |
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Freitag
-
viernes |
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Icod de los Vinos |
| sonnig und
warm - Calima |
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18 ° temperatura
mínima |
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24 ° temperatura
máximo |
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es wird betoniert
und nicht geschlafen |
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Seltsam genug |
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Ein Mensch erlebt den krassen Fall, |
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Es menschelt deutlich, überall - |
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und trotzdem merkt man, weit und breit
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oft nicht die Spur von Menschlichkeit.
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Eugen Roth |
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Der Himmel ist wieder strahlend blau, die Sonne lacht vom Himmel, nur die
Fernsicht lässt noch zu wünschen übrig. Auf geheimnisvolle Weise ist uns die
Küstenlandschaft abhanden gekommen. Der graue Dunst im rechten Teil des Fotos
besteht nicht aus Wolken! Wüstensand trübt unsere Sicht! |
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Wir gehören geografisch eben zu Afrika, África
- auch wenn wir der letzte Posten der Europäischen Gemeinschaft, Unión
Europea, sind.
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Der Calima hat die Kanaren fest im Griff. Herrlich, denn mich stört der warme,
afrikanische Luftstrom überhaupt nicht.
Im Gegenteil, die Wärme ist einfach nur
angenehm für mich. Gestern am Abend in der Nacht hat sich die Staubschicht
allerdings schon so weit aufgelöst, das wir bei fast Sternen klarem Himmel einen
Sundowner Moondowner trinken konnten.
Georg mit kurzer Hose und T-Shirt ich
mit T-Shirt und langer Hose um zehn Uhr in der Nacht! Die Quecksilbersäule
hat noch immer warme neunzehn Grad Celsius angezeigt. Da kann man wirklich nicht
jammern, oder? |
Der Tag hat also schon wettermäßig positiv begonnen und wenn dann noch ein
paar erfreuliche Telefonate das Gesamtbild abrunden
ist der Tag mehr als gerettet.
Freitag der dreizehnte ist und bleibt eben unser
Glückstag, un día de suerte!! Jeder ist seines eigenen
Glückes Schmied, cada uno forja su suerte. |
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Mit positiven Gedanken im Hinterkopf geht die Arbeit gleich doppelt so schnell
von der Hand. Auch wenn die Steine dadurch kein Gramm an Gewicht verlieren, der
Sand und der feine Zement beim Einfüllen in die Mischmaschine nicht weniger
stauben und die Arbeit an und für sich ins Kreuz geht. |
Aber was soll's? Das Endergebnis ist das Ziel - in diesem Fall
nicht der Weg. Nur wir alleine haben unser Bild im Kopf, wir wissen ganz genau,
was wir wollen. Vor allem wissen wir, was wir nicht wollen! Vor unseren Augen
entsteht ein altes kanarisches Dorf - und keine moderne Kunstausstellungshalle.
Kunst hat mit Glas und Metall für uns nichts miteinander zu
tun.
Aber das ist ein anderes Thema. |
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Warum ich davon geschrieben habe? Weil Jorge, nach einer Stunde Arbeit gesagt
hat, dass er sich gestern gedacht hat, dass der Ausländer wohl nicht ganz klar
im Kopf sein kann. iDios mío, el extranjero es un poco loco! Wie kann an
nur so eine verrückte Mauer machen? Wozu gibt es denn schließlich Ziegel? |
Jetzt ist er ganz stolz auf dieses Meisterwerk und die
Mauer ist bis zum Arbeitsende am Nachmittag um ein
ordentliches Stück gewachsen.
Na, wer sagt's denn - es geht doch, venga! |
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Donald Duck, der größte Unglücksrabe
die liebenswerteste Ente der Welt feiert heute übrigens ihren 75. Geburtstag -
happy birthday du ungeschickte Ente! Du hast auch nicht immer nur Glück im Leben
gehabt - und trotzdem war dein Leben bis jetzt ganz glücklich. |
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12 de marzo 2009 |
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Donnerstag
- jueves |
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Icod de los Vinos |
| bewölkt und
warm - Calima |
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15 ° temperatura
mínima |
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23 ° temperatura
máximo |
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ich würd' so gerne
wieder einmal lesen ... |
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Musikalisches |
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Ein Mensch, will er auf etwas pfeifen, |
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darf sich im Tone nicht vergreifen.
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Eugen Roth |
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Unsere bunten Blumen, orangerote Chrysanthemen und der blaue Strandflieder, sind
heute die einzigen Farbtupfer in meiner kleinen Welt. Draußen hat sich ein, wenn
auch vielfältiges, Grau eingespielt.
Wo ist nur der angeblich blaue Himmel geblieben?
Die Sichtweite ist fast null - wenn man ein
bisschen übertreibt. Unseren Nachbarn kann ich noch sehen, aber meinen geliebten
Küstenstreifen vor Los Silos und
el faro, den Leuchtturm von
Buenavista del Norte, hat ein feiner, dichter Sandfilm regelrecht
verschluckt. |
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Der Kalima, la calima, gibt uns die Ehre! Er
bringt uns zwar die warme Luft aus Afrika auf die Inseln, als Draufgabe hat er
allerdings ziemlich viel lästigen Sand aus der Sahara im Gepäck! Bis Montag soll
er uns, laut Vorhersage, noch erhalten bleiben. |
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Viele, kleine Vögel zwitschern in meinen Oberschenkeln das Neujahrskonzert.
Ich habe Spatzen einen
Muskelkater wie er im Bilderbuch steht! Gartenarbeit,
el trabajo en el jardín, ist für die gute Figur der Dame von Welt besser als jedes Training
im Fitnessstudio. Und das auch noch ganz gratis!
Mit meinen Händen, sprich Fingernägeln kann
ich zwar nicht unter die Leute gehen, aber das gibt sich in den nächsten Tagen
auch wieder. |
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Heute ist für mich sowieso Schreibtischarbeit an der Reihe, da kann sich mein
Muskelkater, las agujetas, erholen.
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Für Georg geht es allerdings auf der Baustelle weiter.
Das nächste Haus baut sich schließlich nicht
von selbst. |
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11 de marzo 2009 |
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Mittwoch
-
miércoles |
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Icod de los Vinos |
| bewölkt und
warm |
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13 ° temperatura
mínima |
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20 ° temperatura
máximo |
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Büro ist morgen
wieder dran ... |
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Jugend |
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Die Jugend neigt in schlimmen Zeiten |
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oft stark zu Pubertätlichkeiten. |
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Eugen Roth |
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Grün, grün, grün ist alles was ich habe, darum lieb
ich alles was so grün ist ...
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Ganz so ist es nicht, aber heute war Gartenarbeit angesagt. Ich habe das Gefühl,
dass ich Tonnen von Grünzeug gejätet und geschnitten habe - und Georg hat die
Unmengen an Unkraut und Ästen entsorgt. Jetzt spüre ich jeden Muskel in meinen
Oberschenkeln einzeln, die Hände tun mir weh - und ich bin hungrig! No es
ningún milagro, kein Wunder, die Kirchenglocken haben bereits den Abend
eingeläutet.
Es ist sieben Uhr am Abend und wir haben noch
nicht einmal Mittag gegessen. |
Die Abendstimmung erinnert heute an den Film Gorillas im Nebel.
Zumindest was den Nebel betrifft, Gorillas
habe ich nicht gesichtet. Gute Nacht Freunde! ¡Buenas noches amigos! Ich
strecke meinen geschundenen Körper jetzt ganz gemütlich aus und kuschle mich
unter die Decke. El jefe, mein Schatz schläft bereits. |
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10 de marzo 2009 |
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Dienstag -
martes |
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Icod de los Vinos |
| sonnig mit
leichter Bewölkung |
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11 ° temperatura
mínima |
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18 ° temperatura
máximo |
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die Fäden
der
Spinnen sind weg ... |
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Kunst |
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Ein Mensch malt, vor Begeisterung wild,
drei Jahre lang an einem Bild. |
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Dann legt er stolz den Pinsel hin und sagt: "Da
steckt viel Arbeit drin!" |
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Doch damit war's dann leider aus -
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die Arbeit kam nicht mehr heraus!
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Eugen Roth |
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Der Vollmond, der das Wetter stabilisieren wird, erscheint zwar erst morgen am
nächtlichen Himmel, doch die liebe Sonne beehrt uns auch heute wieder! Ein
wunderschöner, sonniger Tag - mehr gibt es dazu nicht zu sagen. |
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Die Nektarinenbäume stehen in voller Blüte! Beim Fotografieren sind mir die
Bienen nur so um die Ohren geschwirrt. Die beiden Bäume wirken im Moment direkt
kitschig schön. Der blaue Himmel und Äste mit dicht aneinander gereihten
rosenroten Blüten.
Ich bin mir ziemlich sicher, dass sich unsere
Blumenelfe zur Zeit irgendwo in dieser Blütenpracht ein Zimmerchen gemietet hat.
Leider habe ich es bis jetzt nicht gefunden. |
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Hier und heute einmalig zu sehen! Bis m Abend wurde das Fundament der neuen
Häuser fertig gestellt. Es hat eine Stärke von einem Meter zwanzig und ist mit
vorgeschriebenen Eisenkäfigen so überdimensioniert verstärkt, dass jeder normale
Mensch den Kopf schüttelt. Aber was soll man machen? Vielleicht hat sich die so
genannte Krise bereits vor Jahren in die Bauvorschriften der Inseln geschlichen? |
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Irgendwann im Laufe des Tages habe ich eine Meldung in irgendeiner Inselzeitung
gelesen, bei der ich mir nicht ganz sicher bin, ob es sich nicht um einen
Aprilscherz handelt.
Ich gebe sie einfach ohne Zensur weiter -
vielleicht kann ich morgen den wahren Gehalt der Meldung heraus finden und muss
die Geschichte als Märchen enttarnen. Wer weiß? |
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"10.03.2009 - Der Schneesegen auf Teneriffa ließ einen 19-jährigen Canario in
Winter-Urlaubsträumen schwelgen. Kurzerhand brach er deshalb auf, um sich mit
seinem Snowboard, in der Nähe von Izaña, im Teide-Nationalpark dem
Wintersportvergnügen hinzugeben. Leider fand der Ausflug ein abruptes Ende. |
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Um die Mittagszeit ging in der Notrufzentrale ein
Anruf ein, der einen schweren Sturz aus rund 50 Meter Höhe meldete. Der junge
Sportler wurde von einem Hubschrauber geborgen und mit einem schweren
Schädeltrauma ins Universitätskrankenhaus eingeliefert." |
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9 de marzo 2009 |
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Montag - lunes |
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Icod de los Vinos |
| sonnig mit
leichter Bewölkung |
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11 ° temperatura
mínima |
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18 ° temperatura
máximo |
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den halben Tag
machen wir blau ... |
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Erste Hilfe |
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Man liest zwar deutlich überall: |
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was tun bei einem Unglücksfall? |
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Doch ahnungslos ist meist die Welt, |
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wie
sie beim Glücksfall sich verhält.
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Eugen Roth |
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Strahlend blauer Himmel und wärmende Sonnenstrahlen! Der verschneite Teide zeigt
sich in seiner ganzen Pracht und das Meer ist dunkelblau und ruhig.
Schöner kann
die Woche gar nicht beginnen. |
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Nach einem Rundgang mit Astrid, Grete und Leo auf der Finca haben wir heute
Nachmittag einen kleinen Ausflug gemacht. Vorher haben wir allerdings noch
Bananen und Zitronen geerntet und uns noch etwas gestärkt.
Mit leerem Bauch sollte man nicht auf Reisen
gehen. Zuerst wollten wir eigentlich nur Kaffee trinken, doch am Ende ist etwas
ganz anderes draus geworden. Ein Menü bestehend aus Cava, Rührei mit Kärntner
Speck, selbst gebackenem Kürbiskernbrot und Kaffee mit Biskuitroulade war die
Stärkung für den Nachmittag. Also dann, nix wie auf nach La Orotava. |
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In San Juan de la Rambla haben wir einen kurzen Abstecher an die Küste
gemacht und auf der Rückfahrt
sind wir am Platz neben der Kirche stehen
geblieben. iSe Vende! In einer Seitengasse steht ein Haus zum Verkauf und
wie es der Zufall wollte, sind die Besitzer zur gleichen Zeit als wir dort
vorbei spaziert sind, vom Einkauf nach Hause gekommen. ¿Hacer
una visita? Wollt ihr ein altes, kanarisches Haus einmal von innen
sehen? |
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¡No problema! Kein Problem - bitte eintreten! Ein Raum reiht sich an den
anderen, von Tür zu Tür verändert sich die Welt. Oft groß, meist winzig, der
Eingang ziemlich herrschaftlich und das die Räume im Obergeschoss fast feudal.
Irgendwie hat an dem ganzen Haus der Zahn der Zeit ziemlich herum geknabbert und
doch ist es auf eine charmante Art fast heimelig.
Auch wenn alle Zimmer von oben bis unten mit
Ramsch aller Art ziemlich voll gestopft ist.
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Die Hausherrin, la dueña de la casa, übrigens eine Finnin,
der das Haus seit fünfzehn Jahren gehört, hat uns durch das ganze
Zimmerlabyrinth geführt.
Man hat fast das Gefühl, als ob man zu
Weihnachten ein Päckchen nach dem anderen auspacken würde. Ein Zimmer reiht
sich, wie bei einer Perlenkette, ans nächste und plötzlich steht man in einer
grünen Oase. Nicht nur einmal - nein im ganzen waren es vier Innenhöfe. Jeder
mit seinem eigenen Charme, una gracia curiosa. |
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Bei diesem verwunschenem Haus hat man das Gefühl, dass man mit dem Schritt durch
die Eingangstüre eine andere Welt betritt.
Man beginnt eine Zeitreise, einen Ausflug in
die Vergangenheit.
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Die Wände der Innenräume sind weiß und leicht krumm,
die Kassetten der Fenster aus dunklem Holz sind liebevoll mit Schnitzereien
verziert. Die Böden in den einfachen, kleinen Räumen im Erdgeschoss sind reine
Steinböden. Nicht kunstvoll verlegt sondern einfach betoniert und mit Steinen
befestigt. Auf einem Dorfplatz sieht der Boden auch nicht anders aus. Im großen
Wohnraum im Obergeschoß sind die Türrahmen allerdings kunstvoll verziert und der
alte, glänzende Dielenboden knarrt bei jedem Schritt geheimnisvoll.
Und immer wieder, siempre de nuevo, der Blick
in die verschiedenen Gärten und Innenhöfe. |
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La triste rutina, der graue Alltag bleibt vor der wuchtigen Eingangstüre!
Im Inneren des Hauses bekommt man vom Leben draußen auf der Straße nicht viel
mit.
Es bleibt ausgesperrt. Ich bin froh, me
alegro que, dass wir die Möglichkeit bekommen haben, dieses Haus von innen
kennen lernen zu können. Schade, es una lástima, dass man nicht alles
haben kann! Dieses Kleinod könnte mir gefallen.
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Falls jemand neugierig geworden ist - mit achthunderttausend Euro seid ihr
dabei.
Na ja, vielleicht geht's auch ein bisschen
preiswerter, über den Preis kann man ja meistens noch reden. |
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Heute feiert übrigens eine weltbekannte Schönheit ihren fünfzigsten Geburtstag -
herzlichen Glückwunsch Barbara Millicent Roberts!
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Ihr kennt die Dame nicht? Das kann nicht sein, denn sie hat nachweislich einen
Bekanntheitsgrad von einhundert Prozent! Ihr glaubt das nicht?
Auch dann nicht, wenn ich euch verrate, dass
es sich um niemanden anderen als um Barbie handelt? |
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Die langbeinige Schönheit
wurde am 9. März 1959 das erste Mal auf der
Spielwarenmesse in New York der Öffentlichkeit vorgestellt. Von da an eroberte
das 29,2 Zentimeter große und 206 Gramm schwere Anziehpüppchen die Kinderzimmer
der Welt.
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Ihr Vorbild, die deutsche Bild-Lilli hat diese Karriere leider nicht geschafft.
Doch Mattel, der amerikanische Konzern Hersteller, verkaufte in
den letzten fünfzig Jahren schätzungsweise eineinhalb
Milliarden Exemplare der makellosen Schönheit. |
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8 de marzo 2009 |
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Sonntag -
domingo |
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Icod de los Vinos |
| sonnig mit
leichter Bewölkung |
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11 ° temperatura
mínima |
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19 ° temperatura
máximo |
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heute ist
Sonntag ... |
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Fragen |
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Ein Mensch wird müde seiner Fragen: |
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nie kann ein Mensch ihm Antwort sagen. |
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Doch gern gibt er Auskunft alle Welt |
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auf Fragen, die er nie gestellt.
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Eugen Roth |
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Das schlechte Wetter hat sich mehr oder weniger verabschiedet. Wir haben
gemütlich gefrühstückt und sind um die Mittagszeit los gefahren. Unseren
Sonntagsspaziergang lassen wir uns nicht einmal vom Wettergott nehmen. Der
Sonntag ist für uns ein heiliger Tag.
Da darf uns niemand stören - dieser Tag gehört
nur uns alleine! Diesen einen Tag brauchen wir, um Kraft zu schöpfen. |
Für welche Richtung entscheiden wir uns heute?
Der Blick nach links, also Destination Buenavista
del Norte sieht sonnig aus - also machen wir uns auf den Weg dorthin. Auf
der Fahrt entscheiden wir uns allerdings dazu, bereits vor Los Silos von
der Hauptstraße Richtung Küste abzubiegen. Wie immer bei diesen Ausflügen,
lassen wir das Auto einfach irgendwo am Straßenrand stehen und machen uns dann
zu Fuß auf den Erkundungsweg. Es hat sich auch heute wieder ausgezahlt. |
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Zuerst sind wir auf einer ausgebauten Promenade im Ortsteil von la Caleta de
Interian entlang spaziert. Gepflegt,
bepflanzt und breit ausgebaut. In Santa Cruz gibt es so ein Stück Spazierweg
entlang der Küste nicht. Dann sieht es plötzlich so aus, als ob der Weg zu Ende
wäre. Ist er auch - aber danach kommt erst der romantische Teil des Spaziergangs
an der Küste.
Man geht durch eine Türöffnung und betritt eine
andere Welt. Blöd gesagt könnte man sagen, dass man hier steinerne
Flachbildschirme mit realety shows genießen kann. |
Vor Jahren muss sich hier ein Bananenbauer mit
Steinen gespielt haben. Es ist wirklich krass, da steht eine meterlange Mauer,
die einen Stein breit ist und zwei, drei Meter hoch ist. Heute zerbröckelt
das Bauwerk allerdings und einen Zentimeter daneben geht es steil ins Meer.
Die Kante sollte man besser nicht betreten, sonst
kommt die Stimmung gewisser Szenen aus den Rosamunde Pilcher Filmen auf.
Liebespaare in prekären Situationen treffen sich am Rande der Klippen ... |
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Es dauert nicht lange, dann landet man in einem wahren Kakteenparadies. Ich
kenne den Namen dieser speziellen Sorte nicht. In unserer Gegend wachsen andere
Exemplare der stacheligen Gesellen. Die Früchte unserer Kakteen sind größer,
stacheliger und eher gelb. Diese Art mit den breiteren Blättern und roten
Früchten findet man auch in Buenavista del Norte. Sie blühen gelb und haben
dunkelrote Früchte, die auch nicht soo stachelig sind.
Roh genossen schmecken sie allerdings eher
ungenießbar. Georg hat es einmal ausprobiert. Doch verarbeitet zu Marmelade,
Saft oder Eis sind sie hervorragend für den Verzehr geeignet! |
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Gestern Nachmittag ist die Zeit nur so verflogen...
Eine Bekannte von uns würde sagen - und hast du
nicht gesehen ... |
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Es klingt ein bisschen naiv, aber es ist oft so, dass man Menschen das erste
Mal trifft und glaubt, sie bereits ein Leben lang zu kennen. Das entspricht zwar
nicht der Realität ist aber trotzdem so! |
Der Zufall oder das Schicksal geht manchmal eigenartige Wege. Wahrscheinlich muss es
wirklich so sein, dass man oft zur rechten Zeit am richtigen Ort sein
muss sollte. Ich bin und werde nie ein Philosoph sein, ich vertraue
einfach den Zufällen.
Warum? Ganz einfach - Glück kann man sich nicht
verdienen, man hat es, oder nicht. So spielt das Leben sein losgelöstes Spiel -
mit seinen eigenen Spielregeln.
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Nur fleißig sein, positiv denken, eine realistische Kalkulation erstellen und abwarten
zu können,
Erklärungen und Rechtfertigungen begründen - ist relativ sinnlos.
Man kann von keinem anderen Menschen erwarten, dass der versteht, worum es
einem selbst im Leben geht. Für jeden Menschen liegt das Lebensziel auf einer
anderen Ebene.
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Warum erwartet
dann eigentlich jeder Mensch Verständnis von irgendeinem anderen?
Oder sogar eine Bestätigung?
Das ist ja noch absurder. Jeder entscheidet nur
für sich selbst, denn jeder Mensch muss auch ganz alleine sein Leben leben. Ohne
irgendjemanden dafür Rechenschaft ablegen zu müssen.
Warum das so ist? Ich weiß es nicht. Vielleicht
bildet man sich diese falschen Anforderungen oder Erwartungen auch nur ein?
Bleibt man ewig ein Kind?
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7 de marzo 2009 |
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Samstag - sábado |
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Icod de los Vinos |
| ziemlich
bewölkt und regnerisch |
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11 ° temperatura
mínima |
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17 ° temperatura
máximo |
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morgen ist
Sonntag ... |
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Einbildung |
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Ein Mensch hält sich, wie viele Männer, |
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für einen großen Frauenkenner: |
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nicht
wegen allzu reicher Ernte - |
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nein, weil er keine kennen lernte!
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Eugen Roth |
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Morgen ist Sonntag - und heute haben wir Sauwetter schlechtes
Wetter. So ein Mist! An und für sich würde ich sagen, dass wir perfektes
Wochenendwetter haben, denn bei diesem Wetter kann man nichts anderes tun als
faulenzen.
Arbeiten im Freien ist unmöglich - außer man
ist ein Frosch oder ein Fisch. |
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Am Satellitenbild kann man ganz grob erkennen, wie der Wettergott im Moment mit
uns umgeht. Er hat eine, mehr oder weniger, undurchdringliche Wolkenlandschaft
über die Inseln des ewigen Frühlings gelegt. An und für sich kein Problem, denn
die Natur freut sich über den Energie spendenden, nassen Segen von oben. |
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Wir bekommen allerdings am Nachmittag Besuch und da bereitet uns das Regenwetter
ein bisschen Kopfzerbrechen. Unsere Behausung ist für uns beide ausgerichtet,
für ein perfektes Dinner wird es ein wenig eng. Es gibt nur einen Lichtblick -
es handelt sich um Kärntner - und da kann eigentlich nicht viel schief gehen! |
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6 de marzo 2009 |
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Freitag -
viernes |
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Icod de los Vinos |
| ziemlich
bewölkt |
|
11 ° temperatura
mínima |
|
17 ° temperatura
máximo |
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danke für die vielen
E-mails |
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Der Denker |
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Ein Mensch ist sonst ein Denk-Genie. |
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Nur eins: an andre denkt er nie!
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Eugen Roth |
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Grau und blau, gris y azul - der Unterschied besteht, zumindest im
deutschen Sprachgebrauch, praktisch nur aus zwei mickrigen Buchstaben. Die
beiden Wörter bestehen allerdings lediglich aus vier Zeichen und wenn man die
Angelegenheit von dieser Seite aus betrachtet, kann man schon wieder einen
anderen Schluss ziehen.
Bei der Art der Untersuchung kommt man auf
ein Ergebnis von fünfzig Prozent Differenz! |
Mit dieser logischen Schlussfolgerung kann man den Unterschied zwischen einem
grauen und einem blauen Himmel plötzlich ganz deutlich und einfach erkennen.
Alles klar? ¿Todo claro?
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Wenn der Wetterfrosch, el hombre del tiempo -
in der Natur ist es der Laubfrosch - in seinem Einmachglas oben auf der Leiter
sitzt, hat er nur einen Wunsch: "Ich will hier raus!"
Mit schönem oder schlechtem Wetter hat das rein gar
nix zu tun. Aber warum wurde er dann vom Laub- zum Wetterfrosch befördert? Weil
er auf der grünen Wiese bei schönem Wetter hoch oben auf seinem Grashalm sitzt,
da sich seine Nahrung, die lästigen Fliegen, bei schönem Wetter in diesen
Höhenlagen tummelt.
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Zur Zunft der Wetterfrösche möchte ich zur Zeit nicht gehören. In fast
allen vielen Ländern Europas prophezeien die Meteorologen, los
meteorólogos, schon Wochen lang nur Regen, Schnee und nicht wirklich
warme Temperaturen. Klar, sie sind nicht verantwortlich für dieses Wetterchaos.
Sie sind keine Wettermacher sondern lediglich
die Propheten für das tägliche Wetter. |
Aber welche Konsequenzen könnte man ziehen, wenn
Wettervorhersagen dieselben Eigenschaften wie Tageshoroskope hätten
haben?
Vielleicht wird das schlechte Wetter erst von den
Wetterpropheten herbei geredet? Wer weiß das schon? |
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Die Wetterfrösche zählen bei den meisten
Fernsehsendern zu den Quotenstars. "… und jetzt zum Wetter!" Der Wetterbericht,
el parte meteorológico, wird von vielen Menschen täglichen aufmerksam
verfolgt. Die Fehlprognosen der Wetterleute werden heftig kritisiert, korrekte
Vorhersagen hingegen hoch geschätzt!
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Auf eine gewisse Art und Weise werden die Wetterleute sogar für schlechtes
Wetter verantwortlich gemacht. Wer, wenn nicht sie, könnten
sollten denn sonst das launische Element beherrschen? Immerhin ist das ihr Job
und dafür werden sie auch noch fürstlich bezahlt, oder?
Leider ist diese Schlussfolgerung nicht
richtig, denn unsere armen Meteorologen stehen den teils unberechenbaren Hochs
und Tiefs auch hilflos gegenüber! |
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Wir haben heute zum wiederholten Mal in den letzten Wochen einen grauen und
keinen blauen Himmel. Am Vormittag hat es allerdings nur zwei Stunden lang
leicht geregnet.
Wir befinden uns unbestritten auf dem Weg der
Wetterbesserung! Bei den Regenfällen von vorgestern haben sich die Regentropfen
noch ab tausendzweihundert Meter in weiße Schneeflocken verwandelt. |
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Was war die Folge davon? Die Zufahrtsstraßen zum
Teide sind daraufhin aus allen Richtungen gesperrt worden. Mittlerweile wurden
die Schneepflüge losgeschickt und die haben die Fahrbahnen schnell von Schnee
und Eis befreit. Seit gestern kann man wieder in den Nationalpark fahren und die
weiße Pracht bewundern - oder sogar einen kleinen Schneemann bauen. |
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Die Insulaner setzen sich diese kleinen Schneemänner, los muñecos de nieve,
dann gerne auf die Motorhaube ihrer Autos und machen sich mit dieser neuen,
weißen Kühlerfigur auf den Heimweg.
Schneemänner werden anscheinend überall auf
der Welt - natürlich nur dort, wo Schnee fällt - gebaut. Je nach verfügbarer
Menge der weißen Pracht, einmal groß und einmal klein. Das Kind im Mann bleibt
dadurch erhalten und wird nicht nur durch das Spiel mit der Modelleisenbahn
bestätigt. |
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5 de marzo 2009 |
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Donnerstag - jueves |
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Icod de los Vinos |
| ziemlich
bewölkt |
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9 ° temperatura
mínima |
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17 ° temperatura
máximo |
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es werden Nägel
mit Köpfen gemacht |
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Das Schlimmste |
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Ein Mensch erkennt: Sein ärgster Feind: |
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ein
Unmensch, wenn er menschlich scheint! |
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Eugen Roth |
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Hereinspaziert! ¡Entre! Das Eingangsportal -
inklusive Glockentürmchen - ist fix und fertig. |
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Las portas y las puertas, Türen und Tore braucht der Mensch. Um
ungebetene Eindringlinge abzuehren, kann man Türen und Tore verschließen,
cerrar. In der guten, alten Zeit, en los buenos, viejos tiempos,
fühlten sich die Bewohner einer Siedlung vollkommen
sicher, wenn die Stadttore einer Siedlung verschlossen waren.
Türen und Tore können aber auch weit offen
sein, oder man öffnet sie nur einen kleinen Spalt. Dann machen sie neugierig und
verführen zum Einzutreten. Wer weiß schon, was dahinter zu sehen ist. Hinter
Türen könnte sich ja so manches Geheimnis verbergen, oder nicht? |
Deshalb haben wir diesen Eingang gebaut.
Er soll neugierig auf das Kommende machen, él
despertar la curiosidad de alguien! Der Besucher soll nicht
mit einem Blick, a primera vista, das gesamte Bild erkennen können. Er
sollte das Gesamtbild Stück für Stück zusammensetzen und hinter jeden
Ecke Türe etwas Neues entdecken können. |
Das Wort Portal, el portal, stammt vom lateinischen Wort la porta.
Es wird mit Tür, Tor oder Pforte übersetzt. Alle diese Begriffe bedeuten eine
Öffnung, die den Übergang zwischen draußen und drinnen darstellt. Das bedeutet
aber auch, dass ein Tor ohne ein dazugehöriges Gebäude völlig sinnlos ist.
Aus diesem Grund wird jetzt auch das
dazugehörige Haus gebaut. |
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Heute war das Wetter nicht sonderlich berühmt. Der Himmel war meistens Wolken
verhangen, hell- bis dunkelgrau bunt gemischt. Zwischendurch hat zwar ab und zu
die Sonne durch ein Wolkenfenster gelugt, aber das war's dann schon. |
Was habe ich in der Zeitung gelesen? "Der nächste Sommer kann kommen!" Präsident Ricardo Melchior teilte
diese tolle Erkenntnis nach den
letzten Regenfällen der verblüfften Inselbevölkerung mit. Alle Staubecken der Insel
sind randvoll! Als Untermauerung seiner Aussage führte er das Beispiel des Staubeckens
von Valle Molina an. Dieses
Wasserbecken wurde vor ungefähr zwanzig Jahren gebaut und ist noch nie ganz voll
gefüllt gewesen. Doch seit einigen Tagen läuft das Wasser über.
Na dann warten wir nur mehr auf den Sommer! |
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Prognosen sind deshalb so schwierig zu erstellen,
weil sie meist in die Zukunft gerichtet sind - sagte Mark Twain. Ich
glaube, ich sollte wirklich wieder einmal Lotto spielen. Oder einem der vielen
Losverkäufer ein Los abkaufen? Obwohl - eigentlich ist es ein Blödsinn, denn
gewonnen habe ich noch nie etwas.
Abgesehen von ein paar miesen Dreiern im
Lotto Sechs aus Fünfundvierzig. Doch das ist schon eine kleine Ewigkeit her -
damals wurde der Gewinn noch in Schillingen ausgezahlt. Ich erinnere mich noch
ganz genau daran, es waren einunddreißig, wertvolle, österreichische
Alpendollar! Zu wenig, um damit groß zu feiern. Aber wie soll ich gewinnen, wenn
ich nicht mitspiele? |
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Da gibt es eine nette Geschichte. Jeden Samstag
betet ein Mann zum lieben Gott und bittet ihn darum, dass er ihm zu einem
Lottogewinn verhelfen sollte. Woche für Woche, doch er gewinnt nie. Als er
wieder einmal seine Bitte ins Universum schickt, hört er plötzlich eine laute
grollende Stimme die zu ihm spricht. "Hallo, guter Mann, dann gib mir doch
endlich einmal eine Chance und kauf dir ein Los!" |
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4 de marzo 2009 |
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Mittwoch -
miércoles |
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Icod de los Vinos |
| sonnig und
leicht bewölkt |
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8 ° temperatura
mínima |
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17 ° temperatura
máximo |
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Übung macht
den Meister? |
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Das beste Alter |
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Das beste Alter für den Mann: |
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wo er schon weiß, wo er noch kann! |
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Eugen Roth |
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Am Meer Richtung La Palma hängen in der Früh graue Wolken über dem Meer und aus
der Richtung Puerto de la Cruz kommt es noch schwärzer. Doch wie so oft, ändert
sich die Situation in kurzer Zeit. Die Wolken haben sich verzogen und es scheint
die Sonne.
Ein schöner Tag hat begonnen. |
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Für einen Bereich der Finca heißt es ab morgen für
nicht arbeitende Menschen "Betreten der Baustelle verboten! ¡Prohibida la
entrada a toda persona ajena a las obras!" Ein neuer Bauabschnitt beginnt.
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Hier befinden wir uns im metallischen Teil der Baustelle. Die Eisen für das
Fundament,
el hierro por los cimientos, des neuen
Gebäudes müssen abgebunden werden. Das ist keine leichte Arbeit, denn die
Bauordnung und unser Architekt schreiben dafür Baueisen in
einer Stärke vor, die schon ziemlich schwer zu biegen sind.
Abgesehen von der verordneten Unmenge an Eisen, das
im Endeffekt im Boden verschwindet.
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Doch, falls irgendwann einmal, aus irgendeinem Grund die ganze Insel in die Luft
fliegen würde - unsere Gebäude würden stehen bleiben!
Oder durch die Lüfte schweben? Unsinn oder Sinn - wir müssen uns an die
Vorschriften halten und so versenken wir eben diese Eisensäulen im Fundament der
zukünftigen Festung. |
Por
cierto una fortaleza, apropos Festung - wie haben es die Menschen vor
hunderten von Jahren bloß geschafft ganze Schlösser und Festungsanlagen ohne
Eisen zu bauen? Wann wurde denn zum ersten Mal in der Geschichte der Technik
eine Art Armierung verwendet?
Das ist noch gar nicht so lange her. Erst 1852
gelang dem Engländer William Boutand Wilkinson erstmals die Bewehrung einer
Geschoßdecke mit Drahtseilen.
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Neuerungen und Verbesserungen sind gut und wichtig,
doch meiner Meinung nach kommt es auf die richtige Dosierung an. Ob sich darüber
jemand je Gedanken gemacht hat? Man könnte mit ein bisschen Vernunft viel Geld
und Unmengen von Rohstoffen sparen. |
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3 de marzo 2009 |
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Dienstag
- martes |
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Icod de los Vinos |
| ein halber Regentag
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8 ° temperatura
mínima |
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17 ° temperatura
máximo |
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es war
einmal ... |
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Antiskepsis |
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Wenn man den Zweifel nicht kuriert, |
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gar leicht daraus Verzweiflung wird. |
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Eugen Roth |
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Auch heute wieder eher trübe Aussichten. Bis Mittag ist es zwar trocken
geblieben, die himmlische Gießkanne hat uns noch verschont. Trotzdem erinnert
das Wetter irgendwie eher an einen grauen Novembertag - und an diesem Zustand
soll sich in den nächsten Tagen auch nichts ändern. Wie war das mit dem
meteorologischen Frühlingsanfang, el comienzo de la primavera? Frühling,
la primavera, fühlt sich irgendwie anders an.
Aber ich darf ja nicht meckern, die
Tagestemperaturen sind trotz der dunkelgrauen Wolkendecke recht angenehm - über
ein paar vorwitzige Sonnenstrahlen würde ich mich allerdings schon freuen! |
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Noch ein paar Handgriffe und dann ist es geschafft! Jetzt lassen wir dem Bauwerk
drei oder vier Wochen Zeit zum Austrocknen und dann bekommt die Mauer einen
weißen Farbanstrich. Vielleicht haben wir bis dahin auch ein Glöckchen gefunden. |
Julian hat Geburtstag! ¡Feliz cumpleaños!
Mit unserem Geburtstagskind, una persona
que cumple años, können wir heute leider nur telefonieren, schade, dass wir
die Geburtstagstorte nicht gemeinsam verspeisen können. Genieße deinen Ehrentag!
Wir wünschen dir
viel Zeit, dich zu freuen und zu lachen - und wenn
du sie nutzt kannst du was draus machen!
Wir wünschen dir genug Zeit für dein Tun und dein
Denken - nicht nur für dich, sondern auch zum Verschenken.
Wir wünschen dir besonders viel Zeit - nicht zum
Hasten und Rennen, sondern Zeit zum Zufriedensein. |
Ich wünsche dir 12 Monate Freude, 52 Wochen
Heiterkeit, 365 Tage Liebe, 8760 Stunden Glück, 525600 Minuten Erfolg,
31536000 Sekunden Freundschaft - ich hoffe, ich habe mich nicht verrechnet! |
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Ach ja, am Nachmittag war es sonnig! Aus dem prophezeiten, schlechten Wetter ist
doch nichts geworden. |
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2 de marzo 2009 |
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Montag
- lunes |
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Icod de los Vinos |
| ein Regentag
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10 ° temperatura
mínima |
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18 ° temperatura
máximo |
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ich brauche dringend mehr
Speicherplatz |
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Ein Mensch sagt - und ist stolz darauf - |
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er
geht in seinen Pflichten auf. |
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Bald aber, nicht mehr ganz so munter, |
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geht er in seinen Pflichten unter. |
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Eugen Roth |
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Ein Regentag wie ein Regentag eben ist.
Grau, feucht und relativ ungemütlich
gemütlich. |
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Draußen sieht es aus, als ob wir über Nacht noch ein
paar Teiche angelegt hätten. Der Anblick täuscht allerdings - morgen sind die
kleinen Seen mit Sicherheit wieder verschwunden. Unser Rasen macht mir
allerdings Kopfzerbrechen. Er muss dringend gemäht werden, aber solange der
nasse Segen vom Himmel tropft, haben wir keine Chance ihn mit dem Rasenmäher zu
bearbeiten.
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Für die nächsten beiden Tage ist allerdings noch
feuchtes Wetter vorhergesagt. Wärme und Feuchtigkeit bedeutet jedoch extremes
Wachstum.
Wahrscheinlich muss Georg dann die Motorsense
anlassen, der Rasenmäher wird die Unmenge von saftigem Gras wohl nicht mehr
schaffen. |
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1 de marzo 2009 |
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Sonntag
-
domingo |
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Icod de los Vinos |
| ein sonniger
Tag |
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10 ° temperatura
mínima |
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18 ° temperatura
máximo |
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iSalud!
auf
einen schöner Sonntag! |
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In jedem Winter steckt ein zitternder Frühling,
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und hinter dem Schleier jeder Nacht |
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verbirgt sich ein lächelnder Morgen. |
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Khalil Gibran |
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Von Narren zu Heiligen ist es oft kein großer Schritt.
Gestern waren wir von tanzenden, trommelnden und
lachenden Narren umgeben und heute betrachten wir hölzerne Heilige. Das klingt
ein bisschen verworren - ist es aber nicht! |
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Heute wollten wir nur irgendwo in der näheren Umgebung spazieren gehen, deshalb
sind wir Richtung Garachico gefahren. Wir sind ein wenig durch die schmalen
Gassen gewandert und haben es uns dann auf der Plaza gemütlich gemacht. Das Cafe
war gut besucht wie immer, die sonntäglichen Kartenspieler waren auch auf ihrem
Platz im Baumschatten, die Kellner waren freundlich wie immer und trotzdem war
irgendetwas anders. Aber was? |
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Die Tore der Kirchen sind weit geöffnet!
Daran kann ich natürlich nicht vorbei gehen. Die
Gelegenheit darf man sich nicht entgehen lassen! Genau genommen sind es keine
normalen Kirchen sondern sind Teile der vielen Klöster des
Ortes.
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Wie wir dann heraus gefunden haben,stand eine religiöse Veranstaltung auf dem
Programm. Aufgebaut war sie wie eine Art von Walfahrt. Jedes Kloster war eine
eigene Etappe. Alle sechs haben wir nicht besucht, aber drei davon haben wir uns
näher angesehen. |
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Das Franziskanerkloster, el Convento de las Concepcionistas Franciscanas de
Clausura, este convento de claurusa está bajo la advocación de San Pedro Apóstol
y San Cristóbal. |
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Dieses Klausurkloster ist San Pedro Apóstol und San Cristóbal geweiht und war
Jahrhunderte lang ein Ort des Schweigens und bedingungslosen Anbetung von Gott.
Das ursprüngliche Bauwerk des heutigen Baus
aus dem Jahr 1643, wurde durch den
Vulkanausbruch von 1706 und einem Brand drei Jahre später komplett vernichtet.
Das alte Kloster wurde 1749 mit Hilfe des Bischofs Guillén wiederaufgebaut, und
im gleichen Jahr wurde das neue Zönobium wieder eingeweiht. |
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Die Kapelle im
Mudejarstil besteht aus einem einzigen Schiff
und wird
von der Statue der Nuestra Señora de la Concepción,
beherrscht. Die verehrte Dame ist einer Schnitzerei aus Sevilla, die Anfang des
19. Jahrhunderts entstanden ist. Die gesamte, beeindruckende
Schnitzarbeit stammt aus der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts und strahlt Ruhe
und Vollkommenheit aus. Für mich ist es immer wieder faszinierend, welche
Kunstwerke in Kapellen, Kirchen oder Klöstern zum Teil von Künstlern der
damaligen Zeit aber auch von der Bevölkerung geschaffen worden sind. |
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Gerade hier auf Teneriffa kann man, in oft kleinen
Kapellen, ein wahres Puppenkabinett entdecken.
Heilige aller Art sind hier zu sehen. Ob schwarz
oder weiß, groß oder klein - die hölzernen Figuren
stehen in allen Variationen auf Altären, in Nischen
oder auf sonstigen Plätzen.
Im katholischen Himmel können sich nicht so
viele Heilige tummeln. Und das obwohl der letzte,
verstorbene Papst mehr Menschen heilig gesprochen
hat, als alle Päpste zusammengenommen vor ihm. |
Mich stören die vielen Heiligen nicht, im Gegenteil, mir gefallen die
verschiedenen Darstellungen irgendwelcher anbetungswürdigen Statuen.
Ich muss sie ja nicht verehren und anbeten,
ich kenne ja nicht einmal ihre Namen. |
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Das Einzige, was mich ein bisschen stutzig macht ist eigentlich der Gedanke
daran, dass es irgendwo in der Bibel heißt - du sollst keine Götzen verehren!
Aber damit ist wohl etwas anderes gemeint. Oder? |
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16. bis 28. Februar
2009 |
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