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1 de
julio 2009 |
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30 de junio 2009 |
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Dienstag-
martes |
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Icod de los Vinos |
| wir haben Sommer |
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19 ° temperatura
mínima |
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24 ° temperatura
máximo |
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Sonne
pur ... |
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Wir bestreiten unseren Lebensunterhalt mit dem, |
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was wir bekommen,
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und wir leben von dem, was wir geben. |
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Winston Churchill |
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Was so ein kleiner, gequetschter Finger bewirken kann.
Mein Schatz ist außer Gefecht gesetzt, der
Arztbesuch wird ihm heute wohl nicht erspart bleiben. Bei einem
Schönheitswettbewerb für Hände würde er wohl durchfallen. Der Form des Fingers
sieht im Moment ziemlich beschädigt aus. |
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Alles Banane!
Falls uns irgendwann einmal das Kleingeld
ausgehen sollte, können wir uns immerhin von Bananen ernähren. Zur Zeit hängen
mit Sicherheit zwanzig grüne Bananenschöpfe auf den verschiedenen Stauden. |
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29 de junio 2009 |
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Montag
- lunes |
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Icod de los Vinos |
| Sommer, Sonne - und ein paar
Wolken |
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19 ° temperatura
mínima |
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24 ° temperatura
máximo |
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wir haben
Sommer ... |
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Ich weiß nicht, ob es besser wird, wenn es
anders wird. |
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Aber es muss anders werden, wenn es besser
werden soll. |
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Georg Christoph Lichtenberg |
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Die Woche beginnt mit blauem Himmel und einem
lädierten Finger. "Hallo Schatz, hast du ein
Pflaster für mich?" Diese Frage ist immer mit
Vorsicht zu genießen. Meistens fließt das Blut dann
in Strömen.
So war es auch diesmal.
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Wenn ein kleiner Finger zwischen eine Steinmauer und
einen großen, schweren Stein kommt, ist der Finger
immer der Verlierer. So steht es im Gesetz der
Natur. Danach kann man nur mehr das Beste aus der
Situation machen. Blut stillen und den Finger
fachgerecht einbinden.
Danach ist eine gewisse Ruhestellung und Kühlung des
Patienten empfehlenswert.
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Morgen wissen wir mehr, doch eines ist heute schon
klar - es hätte schlimmer kommen können. |
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Das ist kein ausgehöhlter Kürbis sondern eine
ausgefressene Papaya.
Eines der kanarischen Nagetiere hat hier einen gut
gedeckten Tisch vorgefunden. Kein Wunder - wir
hätten das fruchtige Exemplar bereits vor Wochen
ernten können. Leider waren wir dafür zur falschen
Zeit am falschen Ort. |
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28 de junio 2009 |
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Sonntag
- domingo |
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Icod de los Vinos |
| Sommer wie im Bilderbuch |
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19 ° temperatura
mínima |
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26 ° temperatura
máximo |
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einige Fische
werden den Wohnort wechseln ... |
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Wer überwindet, der gewinnt |
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Johann Wolfgang von Goethe |
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Der Sonntag ist für uns heilig :o)
Jeder, der uns kennt, weiß das. Heute Früh sind wir allerdings selbst vor
einer schwierigen Entscheidung gestanden. Tiefblauer Himmel, Sonnenschein pur -
was wollen wir heute unternehmen?
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Am schönsten wäre es eigentlich daheim.
Ein gemütlicher Tag ohne Auto, ohne irgendein Ziel.
Genau das haben wir auch gemacht. Aber - wir haben unseren Brunnen wieder
ein Leben, sprich Wasser, eingehaucht.
Am Abend haben wir ein schönes Feuer gemacht, auf der Glut unsere Hühnerkeulen
gegrillt und danach einen perfekten Sonnenuntergang genossen. Ein Sonntag, wie
er schöner nicht sein kann könnte. Einfach perfekt! |
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Ach ja, wir haben einen neuen Untermieter.
Er hat sich eine sonnige Eigentumswohnung auf der zweiten Etage der
Treppe gesichert. Über den Mietpreis sind wir uns noch nicht ganz einig, aber
das wird schon noch. |
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27 de junio 2009 |
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Samstag
- sábado |
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Icod de los Vinos |
| Sommer, Sonne - herrlich |
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19 ° temperatura
mínima |
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24 ° temperatura
máximo |
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was gibt es
Neues ... |
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Wenn eine Idee am Anfang nicht absurd klingt, |
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dann gibt es keine Hoffnung für sie. |
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Albert Einstein |
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Einmal Puerto und zurück.
Irgendwo in der Mitte liegt der Strand von el Socorro. ¡Socorro! Hilfe!
Im Moment benötigt man diesen Ausspruch nur, wenn man einen Parkplatz sucht. Wir
haben allerdings Glück gehabt, denn wir haben ein Plätzchen für unser Auto
gefunden. |
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Dieser Strand ist im Winter ziemlich ungeeignet - sowohl für Schwimmer als auch
für Surfer. Die Brandung ist zu stark und deshalb weht in den Wintermonaten
meistens die rote Fahne am Strand. Jetzt sieht die Situation natürlich ganz
anders aus. In den Sommermonaten ist die Strandbar jeden Tag geöffnet und der
Strand ist bevölkert lebt. Ein wunderschöner Strand ohne
kommerziell vermietete Liegen und Massentourismus. Jeder bringt seinen
Sonnenschirm und sonstige Dinger selbst mit. Solche Flecken findet man
wahrscheinlich relativ selten. An dieser Küste ist es allerdings normal. Hier
hat Freizeit noch Qualität. |
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Ist das nicht eine Traumküste? Tiefblauer Himmel und eine Meeresoberfläche die
zum Träumen einlädt. Ich habe heute immer eine Fahrt in den Urlaub vor Augen
gehabt. Aber wir sind nicht nach Italien gefahren. Es ist unser ganz normaler
Heimweg von Puerto de la Cruz nach Icod de los Vinos. Für unseren
neuen Lebensmittelpunkt hätten wir uns keinen schöneren Flecken aussuchen
können. |
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Beendet wurde der Tag mit einem Sonnenuntergang der Extraklasse! Es ist wirklich
selten, dass wir die Sonne direkt im Meer versinken sehen, aber heute war es der
Fall.
Gerald hat uns als Draufgabe noch die Insel El Hiero schmackhaft gemacht.
Wer weiß, vielleicht fahren wir wirklich in nächster Zeit einmal auf die kleine
Nachbarinsel? |
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26 de junio 2009 |
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Freitag
-
viernes |
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Icod de los Vinos |
| Sonne mit ganz wenig
Wolkenflocken |
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19 ° temperatura
mínima |
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24 ° temperatura
máximo |
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heute regiert
die Gartenschere ... |
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Was immer du tun kannst oder träumst es zu
können, |
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fang damit an. |
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Johann Wolfgang von Goethe |
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Georg bereitet den Arbeitsplatz für heute vor und ich werde vor unserem
Frühstück noch schnell die Blumentöpfe gießen. So wie es aussieht, wird es ein
sonniger, warmer Sommertag und meine Blumenkinder werden mir dafür am Abend
danken. |
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Ein kleiner Teil der Bepflanzung um den Teich ist wieder auf
Vordermann gebracht. Die Gartenschere macht's möglich. Ein paar Kilo
Grünzeug sind dabei für den Komposthaufen angefallen. Irgendwann werden
wir es dem Boden in Form von Erde zurück geben. |
| Der Tag war heiß und lange. Meine Arme und Beine sind müde und meine
Haare sind reif für eine Generalsanierung. Keine Ahnung wie viele Meter
Spinnenfäden sich heute darin verfangen haben. |
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Belohnt wurden wir am Abend mit einem Sonnenuntergang der Extraklasse! Die Sonne
ist ziemlich spektakulär im Meer versunken. |
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25 de junio 2009 |
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Donnerstag
- hueves |
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Icod de los Vinos |
| Sonnenschein
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19 ° temperatura
mínima |
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24 ° temperatura
máximo |
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wohin verschwinden
Briefe, die keiner annimmt... |
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Es ist aber Naturgesetz, |
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dass das Herz nicht ruht,
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bis es ans Ziel seiner Wünsche gelangt ist. |
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Francesco Petrarca |
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Eigentlich wollten wir ja noch ein bisschen langsamer treten. Im Allgemeinen
schaffen wir es zu fünfzig Prozent. Wir schlafen ein bisschen länger,
frühstücken gemütlich - aber dann schlägt doch wieder der Alltag zu. Heute
müssen wir nach Santa Cruz fahren.
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Während unserer Abwesenheit sind Briefe vom
Finanzamt gekommen, die natürlich niemand abholen konnte und aus diesem Grund
wieder im Amt liegen. Vielleicht bekommen wir ja endlich unsere
Steuerrückzahlung zurück? Das wäre einmal eine positive Überraschung!
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Während Georg sich bei den Ämtern durchkämpft, mache ich mich mit meiner Kamera
auf den Weg. Aber das ist ja nix Neues. Heute mache ich mich zuerst auf den Weg
zum Markt von Santa Cruz - doch diese Fotos zeige ich euch ein anderes Mal.
Danach ist die Behördenzeile Ziel meiner Begierde. |
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Das Gebäude des Finanzamtes hat so perfekt geputzte Glasflächen, dass man sich
darin spiegeln kann. Das linke Foto ist wohl ein gutes Beweisstück für diese
Feststellung, oder? |
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Gegenüber der Finanz befindet sich der Tempel der Justiz. Ebenfalls ein modernes
Gebäude mit vielen Glasflächen, die sich über die Fassade verteilen. Die vielen
Fenster möchte ich nicht putzen müssen.
Aber in Zeiten wie diesen haben solche
riesigen Glasflächen natürlich auch nicht zu unterschätzende Vorteile - sie
sichern die Arbeitsplätze für Fensterputzer! |
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Santa Cruz hat viele Gesichter. In dieser Stadt findet man wunderschöne, alte
Gebäude, hässlicher Hochhäuser, halb verfallene Ruinen und stinknormales
Bürgertum nebeneinander. Eine Stadt, die Geschichten erzählt. Ich liebe es,
durch enge Gassen zu gehen und gleich um die Ecke eine breite Straße hinauf zu
schlendern. In Santa Cruz ist beides möglich! |
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Nach drei Stunden hat mein Telefon geklingelt - Georg hat es geschafft und wir
können uns auf den Heimweg machen. Bevor wir allerdings nach Hause fahren,
machen wir noch einen kleinen Abstecher zum Saturn und erwerben ein Gerät, das
wir uns schon lange kaufen wollten - eine Eismaschine!
Jetzt kann der Sommer
endgültig kommen, wir sind auch kulinarisch gerüstet. |
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24 de junio 2009 |
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Mittwoch
- miércoles |
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Icod de los Vinos |
| Sonnenschein
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19 ° temperatura
mínima |
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24 ° temperatura
máximo |
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Ordnung muss
wieder her ... |
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Nennt das Runde rund und das Eckige eckig, |
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dann ist der Staat in Ordnung. |
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Konfuzius |
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Sind die Wolken am Himmel Wolken oder ist es der restliche Qualm von gestern
Abend? |
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Wir müssen zu unserem Steuerberater nach La Orotava und machen vorher einen
Abstecher an die Mole von Puerto de la Cruz. |
Am Vormittag des 24. Juni werden beim kleinen
Fischerhafen jedes Jahr die Ziegen gebadet.
Das ist ein uralter Brauch, bei dem die Ziegenherden zum Hafen getrieben werden
und dort mehr oder weniger freiwillig ein Bad nehmen müssen. |
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Das Ziegenbad ist nach alten Überlieferungen ein Fruchtbarkeitsritual aus
der Zeit der Guanchen. So wird es erzählt. Auf alle Fälle werden und wurden die
Tiere durch das Bad im Meer einmal jährlich von ihrem Ungeziefer befreit.
Denn Sinn für die Fruchtbarkeit kann ich allerdings nicht wirklich erkennen,
aber das hat ja nichts zu sagen. |
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Lange Zeit ist dieser Brauch in der Versenkung verschwunden, doch vor Jahren
wurde das jährliche Bad der Ziegen
von Chucho Dorta, einem Dichter und Folkloristen der
sich besonders um den Erhalt alter Traditionen bemühte, wieder bekannt gemacht.
Er ist inzwischen verstorben, doch nach seinem Tod hat die Stadt la Baño de Cabras
als fixen Bestandteil der Sonnwendfeier übernommen.
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Wir haben leider nicht mehr viel davon gesehen. Das Spektakel war zu Mittag
bereits vorbei, denn die Ziegenherden werden schon um acht Uhr früh zum Strand
und im Laufe des Vormittags ins Wasser getrieben. Für Nachzügler wie wir es
waren, bleibt dann nur mehr der hinterlassene Ziegenkot und eine kleine Herde
der meckernden Tiere übrig.
Das nächste Mal heißt es also früher aufstehen! |
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In Puerto de la Cruz scheint die Sonne und einige Höhenmeter weiter oben, in
Aguamansa ziehen Nebelschwaden über die Felder. Teneriffa hat viele Gesichter. |
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23 de junio 2009 |
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Dienstag
- martes |
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Icod de los Vinos |
| Sonnenschein
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19 ° temperatura
mínima |
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25 ° temperatura
máximo |
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die Insel
qualmt... |
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Man hilft den Menschen nicht,
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wenn man für sie tut,
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was sie selbst tun können. |
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Abraham Lincoln |
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Die Wettervorhersage von heute Morgen! Bin ich froh, dass ich zur richtigen Zeit am richtigen Ort
bin.
Bei uns lacht die Sonne vom Himmel und es ist angenehm warm. |
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In der Nacht von heute auf morgen feiert man hier auf der Insel la Noche de
San Juan. Bevor allerdings gefeiert wird, wird alles was brennbar ist - oder
auch nicht - an allen Ecken und Enden abgefackelt. Die Insel sendet Rauchsignale in den
Himmel, kräftige Signale, denn halbe Sachen macht man nicht!
Die Insel brennt! |
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Wie jedes Jahr flüchten wir vor den Rauchschwaden die rund um uns aufsteigen.
Weißer bis schwarzer Rauch strebt dem - noch - blauen Himmel zu und bevor auch
noch unser Nachbar seinen Stapel anzündet machen wir uns auf den Weg nach Puerto
de la Cruz. |
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La Playa Jardin ist bereits in den frühen Abendstunden dicht bevölkert. Ich
glaube die gesamte Bevölkerung von Puerto und Orotava pilgert zur Zeit an diesen
Strand. Um Mitternacht kann hier sicher niemand mehr umfallen. Die Menschen
sitzen in Gruppen im Sand, Kerzen, Teelichter und Fackeln leuchten auf und in
der Mitte des Strandes wartet ein großer Holzstapel darauf den nächtlichen
Himmel zu beleuchten. Beim Castillo wurde eine Bühne aufgebaut, denn im Laufe
des Abends finden verschiedene Konzerte statt. |
Wir bleiben allerdings nicht lange hier. Um zehn Uhr abends machen wir uns auf
den Weg nach Hause. Noch immer pilgern Ströme von Jugendlichen Richtung Strand.
Ausgerüstet mit Grillkohle, Getränken und Handtüchern. Um Mitternacht möchte ich
nicht in der Nähe des Wassers sitzen. Ich kann mir nicht vorstellen, dass man
den sich in die Fluten stützenden Mitmenschen entkommen kann.
Da heißt es dann wahrscheinlich "mitgehangen - mitgefangen" oder so
ähnlich |
Auf den beiden Haupteinfahrten nach Puerto de la Cruz wälzen sich zwei
Blechschlangen. Ob diese Autos je dort ankommen wohin sie wollen? Na ja, bis
Mitternacht haben sie ja noch eineinhalb Stunden Zeit.
Wir fahren jetzt endgültig nach Hause - denn wir wollen unser
Sonnwendfeuer ja auch noch anzünden! |
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22 de junio 2009 |
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Montag
- lunes |
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Icod de los Vinos |
| Sonnenschein
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19 ° temperatura
mínima |
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25 ° temperatura
máximo |
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alles klar
auf der Finca ... |
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Lächeln ist das Kleingeld des Glücks! |
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Heinz Rühmann |
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Schön langsam bin ich wieder angekommen. Während der fünf Wochen, die wir nicht
hier gewesen sind, hat sich in der Natur einiges getan. Die reifen Nektarinen hängen wie
Trauben an den Ästen, die ersten Papayas sind reif und die Blumen sind teilweise
um einen halben Meter in die Höhe geschossen und blühen in voller Pracht. |
Eine perfekte Vertretung war unser Aushilfsgärtner leider nicht, aber immerhin
hat es so halbwegs funktioniert. Wir sind ja auch keine zwei Wochen sondern
gleich fünf Wochen nicht hier gewesen. Man darf eigentlich von jemanden, der
die diversen Pflanzen nicht kennt, mehr verlangen. Warum er allerdings die
automatische Bewässerung außer Kraft gesetzt hat und dafür stundenlang mit dem
Gartenschlauch durch die Gegend gestapft ist weiß ich nicht.
Einige meiner
Blumenkinder allerdings auch nicht! |
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21 de junio 2009 |
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Sonntag
- domingo |
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Icod de los Vinos |
| Sonnenschein
und blauer Himmel |
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19 ° temperatura
mínima |
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25 ° temperatura
máximo |
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wir sind wieder
da ... |
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Mir sind die Optimisten lieber; |
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ein Mensch, der alles halb so schlimm und
doppelt so gut findet. |
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Heinz Rühmann |
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iHola, buenas dias!
Wir sind wieder da! Endlich einmal ausschlafen - ist
das herrlich. Nach einem Frühstück im Sonnenschein und einem Rundgang auf der
Finca, fahren wir zur Quelle um frisches Trinkwasser für die nächste Woche zu
holen. Vorher machen wir allerdings einen Abstecher nach Garachico. Ein Gläschen
Weißwein auf der Plaza des kleinen Örtchens ist wie nach Hause kommen. |
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Die Kartenspielerrunde hat wie jeden Sonntag ihre Stühle am Rande des Platzes
aufgestellt und das Spiel hat schon begonnen. Der eine verliert, der andere
gewinnt - das kann man am Jubel zwischendurch immer wieder hören. Bei dieser
Runde unterhalten sich sowohl die Spieler als auch die Zuschauer. Da kommt
keiner zu kurz. |
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20 de junio 2009 |
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Samstag -
sábado |
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Wien |
| Dauerregen |
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14 ° temperatura
mínima |
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25 ° temperatura
máximo |
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wenn einer eine
Reise tut ... |
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Ein Mensch schaut in der Zeit zurück |
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und sieht, sein Unglück war sein Glück. |
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Eugen Roth |
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Wien bei Regen - es gibt Schöneres, aber der Wettergott lässt sich leider nicht
bestechen.
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Überraschender Weise holen uns
Regina und Norbert vom Bahnhof ab und nach kurzer Zeit beginnen wir
die Stunden in Wien mit einem Frühstück in einem der ältesten Kaffeehäuser der
Stadt. Die Sitzbank stammt auf alle Fälle noch aus Kaisers Zeiten.
Da bin ich mir absolut sicher, denn man konnte förmlich jede Sprungfeder
einzeln spüren. |
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Weiter geht's im feinen Nieselregen in die Skybar von Wien. Mittlerweile sind auch
Margret
und Helmut zu uns gestoßen.
Schön, die beiden wieder einmal zu sehen. Das letzte
Mal liegt sicher schon zwei Jahre zurück. Hoch über den Dächern von Wien, im
siebenten Stockwerk des Kaufhauses Steffl stoßen wir gemeinsam auf unser
Wiedersehen an. |
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"Hallo ihr zwei!" Plötzlich legen sich zwei Arme von hinten um mich und hinter
mir - steht Andrea! In Villach hat ein Treffen mit meiner alten Schulfreundin
nicht geklappt, aber hier in Wien stehen wir uns gegenüber. Andrea und Gerhard
feiern hier einen runden Geburtstag von Gerhards Bruder und sind bei einem
Zwischenstopp ebenfalls im gleichen Lokal wie wir gelandet. Schade, dass wir
keine Zeit für einen ausführlichen Plausch hatten - aber vielleicht klappt es ja
das nächste Mal. |
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Hier gibt es angeblich die besten Brötchen von Wien. Schwarzbrotstücken mit den
verschiedensten Brotaufstrichen. |
Vor über 100 Jahren wurde das legendäre Trzesniewski
in Wien gegründet. Der Krakauer Franciszek Trzesniewski eröffnete im Jahr 1902 in
Wien eine Imbissstube am Tiefen Graben und übersiedelte kurz darauf in die Dorotheergasse.
Dort gibt es das Lokal noch heute. Klein, versteckt und doch
proppevoll!
Ob die Brote wirklich so legendär gut schmecken kann
ich nicht sagen, denn so kurz nach unserem Frühstück
habe ich keines gegessen. |
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In den 20er-Jahren zerschnittHerr Trzesniewski aus wirtschaftlichen Gründen
seine bestrichenen Brote in Brötchen, also in kleine
Portionen, die sich jeder leisten konnte. Zum Brötchen gesellte sich dann bald
auch noch das passende
Bierchen im kleinen Glas.
Trzesniewski ist
so vielleicht einer der Erfinder des "Pfiff", dem Achterl Bier |
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Um drei Uhr Nachmittag startet unser Flug nach Gran Canaria. Nein, das ist kein
Schreibfehler, wir wollen auch keinen Urlaub machen und wir sind auch nicht
umgezogen - und doch fliegen wir auf die Nachbarinsel. Wir haben keinen Flug
nach Teneriffa mehr bekommen. Ausgebucht bis fünfzehnten Juli. Dadurch, dass wir
unseren Aufenthalt gezwungener Maßen zweimal verschieben mussten, hat sich diese
Situation leider ergeben. |
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Endlich, um neun Uhr am Abend hebt die Maschine der Binter Air in Las Palmas ab
um eine halbe Stunde später in Los Rodeos zu landen.
Wir sind fast zu Hause, ein
Marathon ist beendet! |
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19 de junio 2009 |
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Freitag
- viernes |
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Villach |
| heiß und schwül |
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14 ° temperatura
mínima |
|
31 ° temperatura
máximo |
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hab ich
was vergessen ... |
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Ein Mensch erlebt den krassen Fall, |
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es menschelt deutlich, überall - |
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und trotzdem merkt man, weit und breit |
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oft nicht die Spur von Menschlichkeit.
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Eugen Roth |
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Ein letztes Mal über den Hauptplatz gehen, ein letztes Gläschen Prosecco mit
Andrea trinken, ein letztes Mal gemeinsam mit Julian auf der Terrasse Mittag essen.
Unser Urlaub ist vorbei zu Ende. Morgen geht es um halb
sechs Uhr Früh mit dem Zug Richtung Wien auf die Reise in den Süden. Dieses Mal
können wir erst
spät abends unsere vertraute Türe aufsperren.
Aber das ist eine andere Geschichte. |
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Die Koffer sind gepackt, meine zwei Fliederpflanzen fachgerecht verschnürt und
draußen beginnt es zu regnen.
Es wird Zeit, den Ort zu wechseln. Meine Nase ist noch immer zu, aber mit
Hilfe der Tropfen aus der Apotheke wird es langsam wieder besser. Die
Atlantikluft wird in den nächsten Tagen sowieso Wunder wirken, da bin ich mir
ganz sicher. |
Ich werde jetzt meinen PC ausschalten und die letzten Stunden gaanz gemütlich
mit meinem Schatz genießen.
Falls er sich von seiner Arbeit losreißen kann. |
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18 de junio 2009 |
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Donnerstag
- jueves |
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Villach |
| Sonnenschein
und leicht bewölkt |
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14 ° temperatura
mínima |
|
25 ° temperatura
máximo |
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die Zeit läuft
uns davon ... |
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Ein Mensch möcht erste Geige spielen - |
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jedoch das ist der Wunsch von vielen, so
dass sie gar nicht jedermann,
selbst wenn er's könnte, spielen kann:
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auch
Bratsche ist für den, der's kennt, ein
wunderschönes Instrument.
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Eugen Roth |
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Es duftet unter den Bäumen - der Lindenbaum hat seine Blüten geöffnet. Zart und
hellgelb hängen die Blütendolden unter den dunkelgrünen Blättern. Vielleicht
nehme ich einige der Blüten mit nach Teneriffa.
Lindenblütentee hilft hervorragend gegen Husten und Schnupfen. |
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Jetzt muss ich allerdings noch meine letzten Besorgungen erledigen. Ich möchte
möchte noch ein paar Samen und vor allem zwei Fliederstauden kaufen. Ich glaube,
dann habe ich meine sieben Zwetschken endgültig zusammen. |
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Außer vielen bekannten und unbekannten Soldaten und bedeutenden Bürgern der
Stadt sind am Villacher Zentralfriedhof auch meine Großeltern begraben. Um an
sie zu denken brauche ich zwar kein Grab, aber irgendwie tut es der Seele gut an
so einem schönen Tag durch den Friedhof zu schlendern. |
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Blumen blühen auf den meisten Gräbern, die Vögel
zwitschern und ab und zu trifft man andere Menschen, die ebenfalls auf dem Weg
nach irgendwo sind. Kinderwägen werden über die Wege geschoben, dein alter Mann
kommt mir mit der Gießkanne entgegen und ein paar Kinder fahren mit ihren
Fahrrädern um die Wette. Schade, dass ich nicht mehr Zeit gehabt habe, ich hätte
mich gerne auf eine Bank unter den hohen Bäumen gesetzt und die Stille genossen.
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Am Abend ist es ein bisschen spät oder besser gesagt früh, geworden. Die ersten
Eierschwammerln mit Semmelknödel, liebe Freunde und ein guter Wein sind die
besten Zutaten für einen milden Sommerabend.
Nachahmenswert - ihr könnt es mir glauben! |
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Einen Nachteil hat so ein Abend allerdings - man kommt am nächsten Tag nicht so
leicht aus den Federn. Aber wer feiern kann, muss auch die Folgen tragen - und
so schlimm sind sie nicht gewesen. Bis zum nächsten Mal! |
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17 de junio 2009 |
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Mittwoch
- miércoles |
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Villach |
| Sonnenschein
und blauer Himmel |
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14 ° temperatura
mínima |
|
25 ° temperatura
máximo |
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ein Nachmittag
nur für mich alleine ... |
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Wenn Du ein Schiff bauen willst, dann trommle
nicht Männer zusammen um Holz zu beschaffen und
Arbeiten einzuteilen, sondern lehre die Männer
die Sehnsucht nach dem weiten, endlosen Meer. |
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Antoine de Saint-Exupéry |
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Ich habe mir heute eine Auszeit mit meiner liebsten Lebensbegleiterin genommen,
für ein gemütliches Mittagessen und einen wunderschönen Nachmittag inklusive
einer kleinen Zeitreise in die Vergangenheit.
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Der kleine Racker ist allerdings im Büro geblieben. In den letzten beiden Wochen
ist er ein gutes Stück gewachsen - bilde ich mir ein. Kohlrabenschwarz,
aufgeweckt und munter aber doch schon ein folgsamer, kleiner Kerl.
Nero macht seinem Namen alle Ehre. |
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Nach dem kulinarischen Teil machen wir einen kleinen Abstecher in die Kultur der
Stadt. Auf unserem Weg zu einem guten Capuccino kommen wir zur Nikolaikirche. |
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An
Stelle der heutigen Gebäude von St. Nikolai stand
früher ein
Kapuzinerkloster. Erbaut wurde das Kloster und eine Kirche, die dem Hl. Ludwig
geweiht war, laut einer Gedenktafel zwischen 1629 und 1633.
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Die alte Pfarrkirche St. Nikolai stand an der Stelle, wo heute die
Friedensschule ihren Platz hat und als diese alte Kirche im Jahr 1786
ausbrannte, wurde kurzerhand die Kapuzinerkirche zur neuen Pfarrkirche und der
Vollständigkeit halber auch gleich in St. Nikolai umbenannt.
Das Kapuzinerkloster wurde zum Teil abgerissen, die
Kapuzinerpatres übersiedelten in das aufgelassene Minoritenkloster, die heutige Khevenhüllerschule,
und zwei Jahre später, 1786,
wurde der Kapuzinerorden ganz aufgelöst. |
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Hundert
Jahre später belebte ein neuer Orden die Gebäude. 1886
siedelten Franziskaner aus Tirol nach
Villach. Die Reste des ehemaligen Kapuzinerklosters funktionierten die
Franziskaner zum Pfarrhaus um, die Räumlichkeiten
wurden erweitert und mit der Kirche verbunden - ein
neues Kloster war geschaffen.
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Irgendwann wurde die alte Kirche zu klein und so begann man 1892 mit dem
Abbruch. Vier Jahre später wurde die neue Nikolaikirche feierlich eingeweiht. Im
Zeiten Weltkrieg wurde die Kirche durch den Bombenhagel auf Villach zwar schwer
beschädigt, aber heute steht sie schön und schlank auf ihrem sonnigen Platz nahe
der Drau. |
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So ansprechend der Platz vor der Kirche für viele Menschen ist, der Blick um die
Ecke ist nicht sonderlich schön. Irgendwie ist der frühere Klostergarten zum
Hinterhof der Nikolaigasse verkommen. Schade. |
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16 de junio 2009 |
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Dienstag
- martes |
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Villach |
| Sonnenschein
und Regen |
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14 ° temperatura
mínima |
|
30 ° temperatura
máximo |
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der Countdown
läuft ... |
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Wenn man den Zweifel nicht kuriert, |
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gar leicht daraus Verzweiflung wird. |
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Eugen Roth |
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Mein neuer PC ist leider noch immer nicht fertig aufgesetzt aber mein altes
Helferlein weiß was sich gehört und hält tapfer durch.
Ich darf ihn nur nicht ausschalten - dann wäre es wahrscheinlich vorbei
mit meiner Büromaschine. |
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Kärntner Impressionen der etwas anderen Art. Ein Berg, der einem Vulkan gleicht
- aber keiner ist und eine Kuh, die zwar einer Kuh ähnlich sieht - aber nicht
wirklich auf der grünen Wiese steht.
Schein und Sein sind eben zwei verschieden Paar Schuhe. |
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2009 |
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