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1 de agosto 2009 |
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31
de julio 2009 |
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Freitag - viernes |
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Icod de los
Vinos |
| Wie
war das Wetter heute? |
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sonnig und
heiß |
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22 ° temperatura
mínima |
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32 °
temperatura máximo |
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Der Jugend wird oft
der Vorwurf gemacht, sie glaube, dass die
Welt mit ihr erst anfange. |
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Aber das Alter glaubt noch
öfter, daß mit ihm die Welt aufhöre. |
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Friedrich Hebbel |
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Wir schwitzen weiter - die Hitzewelle auf den Kanarischen Inseln
bleibt uns laut Vorhersage noch ein bisschen länger erhalten und am Sonntag soll
es sogar noch wärmer werden. Besonders Gran Canaria und Teneriffa, Fuerteventura
und Lanzarote sind von der Hitzewelle betroffen. |
Domingo hat heute einen freien Tag.
Er hat Blasen an den Händen, kein Wunder, jeden Tag
stundenlang mit Maschinen wie Hobel und Handkreissäge zu arbeiten ist auch ein
bisschen Gewohnheitssache. Na ja, am Montag ist er sicher wieder fit und
ausgeruht. |
ohne Sonnenbrille geht
gar nix mehr ... |
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30
de julio 2009 |
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Donnerstag
-
jueves |
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Icod de los
Vinos |
| Wie
war das Wetter heute? |
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sonnig und
heiß |
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22
° temperatura mínima |
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32 ° temperatura máximo |
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Das Gewissen ist der
einzige Spiegel, der weder betrügt noch
schmeichelt. |
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Christine von Schweden |
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Auch Santa Cruz hat heute die 40 Gradgrenze überschritten.
Dampfige 42 Grad hat das Thermometer in der
Inselhauptstadt angezeigt. Da haben wir es in Icod de los Vinos wirklich
angenehm, hier ist die Quecksilbersäule lediglich auf 32 Grad geklettert. |
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Das sieht zwar aus wie eine Arena - ist es aber nicht. Unmengen
von schwarzen Tafeln aus Lavasteinen werden hier seit drei oder vier Wochen
aufgetürmt. Am Stadtrand von Icod de los Vinos entsteht allerdings kein neues
Veranstaltungszentrum oder gar ein Fußballplatz sondern nur eine neue Strasse.
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Dieses steinerne Kunstwerk wird in
Zukunft die Zufahrtstraße zum neuen Krankenhaus, el hospital, werden.
Ziemlich aufwendig, wenn mich jemand fragen sollte.
Aber mich fragt ja keiner. |
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Heute wurde übrigens das erste Haus, das für den Bau des
Inselrings, el Anillo insular, im Weg steht, in Santa Bárbara dem
Erdboden gleich gemacht. Als wir am Abend daran vorbei gefahren sind, war das
Haus bereits weg. Anscheinend beginnen jetzt die Arbeiten für die neue Straße
auch in unserer Nähe. In den Ortsteilen, los barrios La Vega y El
Amparo wird ja schon fleißig gebaut. Stück für Stück wird dann der Ring
geschlossen. |
Urlaub wäre jetzt
perfekt ... |
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29 de julio 2009 |
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Mittwoch
-
miércoles |
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Icod de los
Vinos |
| Wie
war das Wetter heute? |
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|
sonnig und
heiß |
|
22
° temperatura mínima |
|
32 ° temperatura máximo |
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Weil
Denken die schwerste Arbeit ist, die es
gibt, beschäftigen sich auch nur wenige
damit. |
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Henry Ford |
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Gestern Abend sind ganz mystisch weiße Nebelschwaden vom Meer
über die Hügel gezogen. Wenn die Tagestemperaturen so hoch sind, erwärmt sich
sogar der an und für sich kühle Atlantik und feiner Wasserdampf steigt auf.
Heute Früh hat mich strahlend blauer Himmel und Sonnenschein begrüßt. Bei uns
ist es noch angenehm warm, aber auf Lanzarote, Fuerteventura
und Gran Canaria wurde heute die 40 Gradmarke geknackt. Für La Gomera, La Palma
und Teneriffa werden Höchstwerte von bis zu 38 Grad erwartet. Das bedeutet
Warnstufe orange!
Zum Glück ist es in
unserer Gegend nicht soo heiß - wie sollte man denn da noch arbeiten? |
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No se hacen tortillas sin romper huevos. Wo gehobelt wird,
fallen Späne - und in dieser Tischlerei wird fleißig gearbeitet. Auch wenn die
Sonne vom Himmel brennt, Domingo arbeitet fleißig dahin.
Das ist also der zuständige Meister für die
Holzarbeiten. |
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Ohne Zigarre, sin un puro, im
Mund wird man den kleinen Mann aus Kuba nicht antreffen.
Er hat sich nämlich das Rauchen fast
abgewöhnt und damit ihm die rauchenden Tabakstengel nicht zu sehr fehlen,
nuckelt er eben an einem nicht brennenden Exemplar. Das hat noch einen zweiten,
positiven Nebeneffekt - er kann sich einiges an Taschengeld sparen! Damit
schlägt er zwei Fliegen mit einer Klappe, matar dos pájaros de un tiro. |
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Gestern habe ich einen ganz eigenartigen Kommentar auf unserem
schwarzen Brett vorgefunden. Irgendjemand hat sich für ein Baugrundstück, das
wir verkaufen wollen, interessiert und sich bei Anrainern, sprich Nachbarn, nach
dem Preis erkundigt. Na, die werden es ja wissen! |
Es ist schon faszinierend,
welche Gedanken sich irgendwelche Mitmenschen, ohne Angabe einer Email-Adresse
und damit relativ anonym, machen. Warum wir auf Teneriffa bauen? Ob die Häuser für
Menschen wohl groß genug sein werden?
Minimundus funktioniert ja auch in Kärnten. |
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Aus unserer Plauderecke: |
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Nur als Einleitung.
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Ich habe mich für das Grundstück in Vassach interessiert aber nach Gesprächen
mit Anreinern den Preis erfahren, war mir dann doch zu hoch. Wenn ich die
Information auf der Webseite hier richtig verstehe dann machen Sie eine Park
oder Dorf ähnliche Anlage auf Teneriffa. Und in diesem Dorf/Park sollen Häuser
(groß so wie für Menschen?) stehen in denen Puppen \"leben\". Verstehe ich das
richtig? |
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Es gibt ja hier in Vassach ja bereits Ihr Puppenmuseum, und wenn ich an
Minimundus in Klagenfurt denke, stellt sich mir dann die Frage wieso es hier
nicht leichter ist Besucher in ein Puppenmuseum zu bekommen, wenn es dann auf
Teneriffa schon gehen soll? |
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mfg silvia |
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Nachdem ich per Email nicht antworten kann und die Funktion für
Kommentare gestern aus irgendeinem Grund nicht funktioniert hat, antworte ich
eben hier. Also - |
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"Vielen Dank für Ihr Interesse für den Baugrund in Vassach,
aber warum erkundigen Sie sich bei Nachbarn nach dem Preis, wenn Sie ganz
einfach anrufen könnten? Die Telefonnummer steht auf der Tafel und unsere
Nachbarn sind dafür wohl nicht die richtigen Informanten, da wir sie nicht mit
dem Verkauf betraut haben. Von welchem Preis Sie daher ausgehen weiß ich aus
diesem Grund auch nicht. |
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Schön, dass Sie unsere Homepage
gefunden haben. Sie haben das richtig verstanden,
hier entsteht ein Themenpark für Puppen, Teddies,
Glasarbeiten und vieles mehr. Keine Angst, die
Häuser haben eine normale Größe und sind so gebaut,
dass jeder Mensch ungebeugten Hauptes eintreten
kann. Haben Sie das Puppenmuseum in Villach einmal
besucht? So wie die Puppen dort aufgebaut waren,
werden die Künstlerpuppen auch hier ausgestellt.
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Warum und wieso wir unseren Betrieb
verlegen, kann ich Ihnen nicht in ein zwei Sätzen
erklären und es tut auch gar nichts zur Sache. Falls
Sie noch irgendwelche Fragen haben sollten,
schreiben Sie mir. Wenn ich etwas Zeit habe,
antworte ich gerne. Liebe Grüße nach Kärnten!" |
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28 de julio 2009 |
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Dienstag
-
martes |
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Icod de los
Vinos |
| Wie
war das Wetter heute? |
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ziemlich
wolkig und ziemlich warm |
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21
° temperatura mínima |
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30 ° temperatura máximo |
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Ausdauer wird früher
oder später belohnt - meistens aber später. |
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Wilhelm Busch |
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¡Pero qué día más espléndido hace hoy! Dreißig Grad im
Schatten, grados a la sombra, und um zehn Uhr abends noch immer warme
sechsundzwanzig Grad - das ist Sommer auf Teneriffa! Herrlich, auch wenn diese
außergewöhnliche Wärme für nicht Ortskundige eigenartige Phänomene aufweist.
In den Abendstunden verwandelt
sich die Landschaft rund um uns in eine Waschküche, un lavadero. Anders
kann ich es nicht beschreiben. Así y de ningún otro modo. |
Den ganzen Tag über glüht die Sonne vom Himmel und ungefähr ab
drei Uhr am Nachmittag beginnt das Meer seine ersten Nebelschwaden, los velos
de niebla, in Richtung höchste Erhebung der Insel, sprich Teide, zu
schicken. Es wirkt fast mystisch, wie sich die weißen, feuchten Schwaden vom
Meer über die grünen Hügel in die Höhe schrauben. Silencioso, lautlos
aber durchaus mit einem gewissen Tempo, wälzen sich dann weiße Gebilde über die
grünen Wälder. Bestimmte Bewohner der Insel, besser gesagt ihre Behausungen, in
höheren Lagen verschwinden dadurch aus unserer Sichtweite - sie verschwinden,
blöd gesagt, ganz einfach im Nebel der Nacht des Abends. ¡Lástima!
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Um elf Uhr in der Nacht hat die Quecksilbersäule noch immer warme
sechsundzwanzig Grad Celsius angezeigt.
Es ist eine perfekte
Temperatur in diesen Nachtstunden. Noch besser wäre es, wenn man
wir am nächsten Tag nicht früh morgens aus den Federn hüpfen müssten! In solchen
Nächten könnte man durchaus in Versuchung kommen, solange im Freien zu bleiben,
bis es Zeit fürs Frühstück ist. |
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27 de julio 2009 |
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Montag
-
lunes |
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Icod de los
Vinos |
| Wie
war das Wetter heute? |
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teilweise
bewölkt und warm |
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19 ° temperatura
mínima |
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29 ° temperatura máximo |
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Der
Sommer ist die Zeit, in der es zu heiß ist,
um das zu tun, wozu es im Winter zu kalt
war. |
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Mark Twain |
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Die Canas blühen und gedeihen und ein Stockwerk tiefer wachsen
die Steinmauern in den Himmel.
Für den grünen Bereich der
Finca bin ich höchstpersönlich zuständig, für die Steinmauern sind andere
verantwortlich. In den letzten acht Stunden sind letztere um ein gutes Stück in
die Höhe geklettert - dafür war ist Jorge zuständig. |
Es ist Abend geworden um im Kulturzentrum von Santa Bárbara übt
die Jugend auf ihren Musikinstrumenten. Zur Zeit steht "Rosamunde" auf dem
Programm. Leider klingt die Darbietung noch ziemlich fehlerhaft in meinen Ohren.
Nächste Woche wird's sicher
melodischer zu uns herüber schallen. Schließlich macht ja Übung den Meister,
la práctica hace al maestro. |
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Las estrella fugaz, Sternschnuppen - wenn das Glück vom Himmel fällt. Für viele
Menschen - auch für mich - bedeutet dieses Phänomen so etwas wie Glück. ¡Lástima! Klingt
zwar blöd - ist es auch! Fällt eine Sternschnuppe vom Himmel,
hat man einen Wunsch frei - sagt man. Man schließt die Augen, wünscht sich etwas
und schweigt. Den Wunsch, el deseo, muss man unbedingt für sich behalten,
sonst geht er natürlich nicht in Erfüllung! |
Meine Wünsche, die ich bei diversen Sternschnuppen deponiert
habe, sind noch nie in Erfüllung gegangen - obwohl ich niemanden etwas davon
erzählt habe. Genau so wenig, wie meine Bestellungen beim Universum funktioniert
haben.
Ich habe anscheinend leider
einfach kein Talent dafür.
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26 de julio 2009 |
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Sonntag
-
domingo |
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Icod de los
Vinos |
| Wie
war das Wetter heute? |
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ziemlich
wolkig und ziemlich warm |
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19 ° temperatura
mínima |
|
27 °
temperatura máximo |
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Wenn
mir jemand sagt, sein Wort sei so gut wie
seine Unterschrift, dann nehme ich immer die
Unterschrift. |
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Alain Delon |
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Ein richtig gemütlicher Sonntag steht heute auf unserem Plan.
Den haben wir uns redlich
verdient. |
Wir beginnen mit einem lang gezogenen
Frühstück und danach fahren wir nach Buenavista del Norte. Dort gibt es
ein nettes Lokal auf der Spitze einer kleinen Landzunge. Herrlich - ein Glas
kühlen Wein, eiskaltes Wasser, rauschende Atlantikwellen und ein feiner
Wasserstaub in der warmen Luft. Ich könnte stundenlang dort sitzen und das Meer
beobachten - und wenn zwischendurch noch originelle Menschen auftauchen, kann
man sich wirklich nicht beklagen.
Das ist unterhaltsamer als jedes Fernsehprogramm. |
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Am Heimweg haben wir noch einen Abstecher zur Quelle von Icod
gemacht. Jetzt haben wir schon länger kein Quellwasser mehr geholt, aber heute
passt es genau ins Konzept. Die Quelle liegt relativ hoch oberhalb von Icod im
Ortsteil Cruz del Camino. Meistens sieht man den Teide von hier aus nur
von Wolken umhüllt. Dieses Mal habe ich Glück. Voilà - hier ist der Teide und
links davon ein kleiner Tafelberg mit blauem Hintergrund.
Der kleine, schwarze Fleck auf
dem linken Foto ist übrigens ein Turmfalke, der mir ins Bild geflogen ist.
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Erwachsen werden - ein Erwachsener sein. Worin liegt der
Unterschied zwischen Kind und Erwachsenen?
Die einfache Wahrheit
versteckt sich im Wort - erwachen! Kindheit, Jugend, Erwachsener und am Ende ein
alter erwachter Mensch. Das ist der normale Lebenslauf jeden
Menschen. Zuerst entwächst man seinen Kinderschuhen, oder man bleibt in ihnen
stecken.
Die Schuhe der Eltern
sind einem aber noch zu groß, man erst hineinwachsen.
In diesem Alter wachsen so manchem Elternpaar dann
die Kinder über den Kopf - nicht nur in der Größe. Aber das sind zwei Paar
Stiefel! |
Die meisten Eltern lassen sich darüber aber keine grauen Haare
wachsen, denn sie haben in ihrer Jugend auch nichts anderes gemacht. Sie haben
ausprobiert, ob sie dem Leben gewachsen sind. Ist man erst einmal
erwacht erwachsen, ändert sich im Leben nicht mehr allzu viel -
außer für einige wenige
das berühmte Frühlingserwachen. |
Im normalen Leben
kommt es darauf an, ob man schläft, träumt oder wacht!
Jeder Mensch hat mehr oder weniger
die Wahl, wie er sein erwachsenes Leben verbringt verbringen
will.
Schade eigentlich, dass man nicht auf Probe erwachen kann. Dann könnte man
sich noch immer dafür entscheiden, doch lieber ein ewiges Kind zu bleiben.
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Aber ob das wirklich so gut wäre? Ein
ganzes, langes Leben lang nach den Bedingungen und
Vorstellungen
anderer zu leben? |
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Ein tiefer Schlaf ist etwas wunderbares. Schön ist
es, wenn man am Morgen erholt aufwacht und sich auch noch an einen schönen Traum
erinnern kann. Noch schöner ist es allerdings, wenn man endlich munter wird,
wenn man zuvor einen Albtraum durchlebt hat. Doch beides gehört zum Leben denn
wenn man die Augen öffnet, bereichert der schöne Traum genau wie der schlechte
Traum unser Leben. Erst wenn man es schafft, aus einem Traum zu erwachen, kann
man seine Träume verwirklichen.
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Aus diesem Grund lautet mein Lebensmotto: "Träume nicht dein
Leben lang - sondern lebe deinen Traum!" |
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25 de julio 2009 |
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Samstag
- sábado |
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Icod de los
Vinos |
| Wie
war das Wetter heute? |
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leicht
bewölkt und ziemlich warm |
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19 ° temperatura
mínima |
|
27 °
temperatura máximo |
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Zuviel
Vertrauen ist häufig eine Dummheit, zuviel
Misstrauen ist immer ein Unglück. |
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Johann Nepomuk Nestroy |
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Wir haben heute den ganzen lieben Tag nur Palmen
und Riesenstrelizien geschnitten. Die Palmen wurden mit der Motorsäge bearbeitet
und die Strelizien mit dem Messer.
Insgesamt fünf übervolle Baggerschaufeln voll.
Jetzt bin ich rechtschaffen müde, cansado!
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Ich mag nicht mehr. Außerdem, aparte, tut mir mein Knie höllisch weh,
denn irgendwann ist mir ein Dorn von so einem blöden Palmblatt der Kanarischen
Palme bis auf den Knochen, durch die Hose, auf den Knochen gestoßen.
Künstlerpech sagt man dazu. Zum Glück habe ich wenigstens meine lange Hose
angezogen, sonst würde mein Chef wohl sagen - selbst schuld!
Bin ich aber nicht, denn die Hosenröhren haben mich
auch nicht beschützt.
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Am Herd, en la cocina, köcheln die aufgeschnipselten
Pflaumen von gestern vor sich hin. Warum heute noch? Ganz einfach, nach
Großmuters Rezept müssen Früchte vierundzwanzig Stunden mit der angemessenen
Menge Zucker vor sich hin dümpeln. Erst dann sind sie bereit für die
Marmeladeküche. Dieses Rezept hat sich für mich bewährt, denn damit kann man
eine Menge Zucker sparen und die Marmelade schmeckt so, wie sie schmecken soll.
Frisch und fruchtig! iFresco y con sabor a fruta! |
In ein paar Minuten werde ich sie in
Gläser füllen und anschließend - ruck zuck - ein Tomatensugo fürs Abendessen in
die Pfanne geben.
Hungrig bin ich nämlich auch! Abendessen kann man
eigentlich schon gar nicht mehr dazu sagen, immerhin ist es
fast neun Uhr... |
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Wir haben gut gegessen und die
Stunden bis Mitternacht im Freien verbracht. Eine wunderschöne, laue Nacht.
Nächtliche Stunden, in denen man träumen kann. So fühlt sich der Sommer an. |
morgen ist
Sonntag ... |
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24 de julio 2009 |
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Freitag
-
viernes |
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Icod de los
Vinos |
| Wie
war das Wetter heute? |
 |
|
ziemlich
wolkig und ziemlich warm |
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20 ° temperatura
mínima |
|
26 ° temperatura máximo |
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Die
ganze Familienideologie ist ein sehr
regressives Konzept. |
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Die großen Werke der
Weltliteratur handeln nicht von
Familienglück, sondern von Familienhorror. |
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Jack Nicholson |
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Eines der beiden Fenster wird mit mit einer kanarischen
Fensterbank ausgestattet, deshalb hat Georg gestern Abend noch die Verkleidung,
un revestimiento, für die Seitenwände getischlert. Wozu die aufwendige
Verkleidung gut ist?
Für Blumentöpfe,
para las macetas, ist sie ja wohl nicht notwendig, aber diese Art von
Fensterbank ist auch nicht für Blumen gedacht. |
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Ihr kennt keine kanarische
Fensterbank, un antepecho canario? Es handelt sich dabei wirklich um eine
Art Bank, auf der man bequem am Fenster sitzen kann und das Leben vor dem Haus
in aller Ruhe betrachten kann.
Richtig gemütlich wirken sie, diese, mit Holz
ausgekleideten Fensternischen und deshalb bauen wir sie auch in unsere Häuser
ein. |
Die normale Arbeitswoche, la semana laboral, ist vorbei.
Jorge genießt wahrscheinlich bereits seinen wohlverdienten Feierabend und ich
werde die Pflaumen, las ciruelas, die er uns heute Früh aus seinem Garten
mitgebracht hat, zu köstlicher Marmelade, la mermelada deliciosa,
verarbeiten.
Georg, ist noch mit der
Giftspritze im Gelände unterwegs. Er hasst diese Arbeit, aber hie und da lässt
sie sich leider nicht verhindern. |
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Auf dem Olivenbaum, en el olivo,
und einigen Zitrusbäumen haben wir Schädlinge, los parásitos, entdeckt
und die sollen sich nicht ungehindert vermehren können. Por suerte, zum
Glück gibt es in der heutigen Zeit bereits Spritzmittel, los pesticides,
die man sehr selektiv und sparsam einsetzen kann. |
En contraste de tiempos pasados,
im Gegensatz zu früher, wo meistens ohne wenn und aber ziemlich wild drauf los
gegiftelt worden ist. Ohne dass irgendjemand darüber nachgedacht hätte, was das
Gift nach seinem Einsatz für Unheil Anrichten könnte. De vez en cuando,
ab und zu lernt der Mensch also
doch dazu! |
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Heute wird das sogenannte Grantecan,
das derzeit größte Spiegelteleskop der Welt, auf La
Palma, nach zweijährigem Probelauf, von Spaniens
König Juan Carlos in Betrieb genommen. |
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Damit ist die Kathedrale der
Astronomie eröffnet. "Dieses Observatorium ist ein
Beispiel für das wissenschaftliche und
technologische Können Spaniens", sagte König Juan
Carlos bei einer feierlichen Zeremonie. Die
Grantecan genannte Anlage ist im Mpment das größte
wissenschaftliche Projekt, das bis jetzt in Spanien
umgesetzt worden ist, betonte auch die
Wissenschaftsministerin Cristina Garmendia. |
Das rund 130 Millionen Euro teure
Teleskop steht in 2400 Metern Höhe auf dem Roque de
los Muchachos, dem höchsten Gipfel der kleinen
Kanaren-Insel. Die Bauzeit betrug sieben Jahre. Das
Gran Telescopio Canarias (Grantecan) ist so stark
wie vier Millionen menschliche Pupillen und so
präzise, dass es das Licht einer brennenden Kerze in
Moskau erkennen oder die zwei Scheinwerfer eines
Autos in Australien auseinanderhalten könnte.
Betrieben wird die Sternwarte von dem
Astrophysikalischen Institut der Kanaren (IAC).
Mit dem Teleskop können die Wissenschaftler wie mit
einer riesigen Zeitmaschine in bislang unerreichte
Tiefen des Universums vorstoßen, fast bis zum
Urknall vor rund 14 Milliarden Jahren. Sie wollen
weit entfernte Galaxien und Planeten beobachten und
die Entstehung der ersten Sterne studieren. Ein
weiteres Ziel ist die Beobachtung von Planeten
jenseits unseres Sonnensystems.
Das Herzstück des «Galaxien-Jägers» ist ein Spiegel
von 10,4 Metern Durchmesser, dessen Träger vom
Mainzer Technologiekonzern Schott gefertigt wurden.
Er besteht aus 36 Teilstücken und wiegt rund 18
Tonnen. Das Grantecan ist damit das derzeit weltweit
größte Einzelteleskop mit einem solchen
segmentierten Spiegel. Zur Positionierung des
Riesenfernrohres kommen Winkel-Messgeräte der Firma
Heidenhain aus dem bayerischen Traunreut zum
Einsatz. Die «Kathedrale der Astronomie», wie die
imposante Konstruktion genannt wird, ist 400 Tonnen
schwer und 45 Meter hoch. Das entspricht einem
14-stöckigen Hochhaus. Finanziert wurde das
Grantecan größtenteils von der spanischen und der
kanarischen Regierung. Beteiligt sind zudem
Universitäten aus Mexiko und den USA.
Auf dem Roque de los Muchachos betreiben das IAC und
andere Forschungszentren bereits mehrere
Sternwarten. Die Astronomen hoffen nun, dass La
Palma auch als Standort des sogenannten European
Extremely Large Telescope (EELT) ausgewählt wird,
das einen Spiegel mit einem Durchmesser von mehr als
40 Metern erhalten soll. |
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23 de julio 2009 |
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Donnerstag -
jueves |
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Icod de los
Vinos |
| Wie
war das Wetter heute? |
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hochsommerlich warm |
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19 ° temperatura
mínima |
|
29 ° temperatura máximo |
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Sobald
die Frau aus dem Mann einen Esel gemacht
hat, redet sie ihm ein, er sei ein
Löwe mit eisernem Willen. |
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Honoré Balzac |
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Die staatliche Agentur für Meteorologie hat eine Wetterwarnung
herausgegeben, ein
Calima soll im Anmarsch sein.
Es wird in den nächsten
Tagen also ein bisschen sandiger - und wärmer - werden. |
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Als Calima bezeichnet man auf den
Kanaren eine Wetterlage mit warmen Ostwind. Der Himmel wird diesig, die Sicht in die
Ferne schwindet und die weiter entfernte Umgebung versteckt sich im Sandnebel.
Sand aus der Sahara liegt in der Luft und die Temperatur kann innerhalb einiger
Stunden um bis zu zehn Grad auf der Quecksilbersäule nach oben schnellen.
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Das geht unmöglich! iEs imposible de todo punto! Wir haben
das Unmögliche möglich gemacht und innerhalb einer Stunde Holz bestellt, drei
verschiedene Farben Lack für die neuen Fenster und Türen bestellt, fünf kleine
Wasserschildkröten, Trinkwasser, Cava, Bier und Brot gekauft.
Das war ein Marathon - aber wir haben es geschafft!
iBueno, ya está! |
Die erste Fuhre Bretter und Balken ist am frühen Nachmittag
geliefert worden und seit den Abendstunden versperren mir drei hohe Stapel Holz
den Zugang zu meiner Gärtnerei.
¿Y a ti qué te
importa? Aber das kann mir eigentlich egal sein, denn am
Montag wird sie sowieso wieder einmal umgesiedelt. |
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Das erste Haus hat Georg vorläufig zur Tischlerei, la
carpintería, umfunktioniert. Unter blauem Himmel mit einem wunderschönen
Blick auf die Blumen beim Teich.
Schade, dass der
Tischler für die schöne Aussicht hoffentlich keine Zeit haben
wird, außer vielleicht in seiner Frühstückspause, la hora del desayuno.
Ab Montag werden hier im Eilzugstempo Bretter und Balken, tablas y vigas de
techo, für die Decke gehobelt und gestrichen, cepillar y pintar.
|
Im zweiten Haus sind heute die
Fenster, las ventanas, eingerichtet worden. Diesmal haben wir uns für
Schiebefenster, las ventanas corrediza, entschieden. Ich bin mir
noch nicht ganz sicher, ob ich sie blau oder grün lackieren werde. Mir gefallen
beide Farben.
Na ja, für diese Entscheidung habe ich ja noch ein
bisschen Zeit. |
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¿Permítame
presentarle a la tortuga, darf ich vorstellen? Das sind die fünf kleinen
Wasserschildkröten, tortugas de agua, die wir zu Mittag gekauft haben.
Nach einer kurzen Eingewöhnungsphase auf das für sie ungewohnte Brunnenwasser,
haben sie am Nachmittag ihr neues zu Hause ganz neugierig erkundet. Jetzt müssen
sie nur so schnell wie möglich an Größe zulegen, denn im Moment sind sie ganze
drei bis vier Zentimeter groß klein. |
unsere Schildkröten leben
im Wasser
... |
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22 de julio 2009 |
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Mittwoch -
miércoles |
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Icod de los
Vinos |
| Wie
war das Wetter heute? |
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|
hochsommerlich warm |
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19 ° temperatura
mínima |
|
30 ° temperatura máximo |
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Ganz
gewiss sollen Kinder Achtung vor ihren
Eltern haben, |
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aber ganz gewiss sollen auch
Eltern Achtung vor ihren Kindern haben, und
niemals dürfen sie ihre natürliche Überlegenheit
... |
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Astrid Lindgren |
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Hitzealarm für einen Teil der Kanarischen Inseln. Die Hitzewelle
betrifft vor allem Fuerteventura, Gran Canaria, Lanzarote und den Süden von
Teneriffa.
Sogar im Norden unserer
Insel wurden gestern Spitzentemperaturen von 35 Grad gemessen. Heute wird es
wahrscheinlich wohl auch ziemlich warm werden, der Himmel ist dunkelblau und
keine Wolken spenden Schatten. |
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Bei der Gartenarbeit ist der Schweiß in Strömen geflossen,
trotzdem ist das Sommerwetter herrlich! Auch wenn die Tage heiß sind, bringt uns
der kühle Atlantikwind am Abend immer angenehme, erfrischende Luft. Ein
wunderbarer Schlaf ist damit fast immer so gut wie gesichert. |
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Sonnenfinsternis in Asien -
doch bei uns versinkt die Sonne
rund und unbedeckt im Meer. |
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Passend zum aktuellen internationalen Jahr der Astronomie konnte
man heute Früh
in Asien die längste totale Sonnenfinsternis, un eclipse total de sol,
des Jahrhunderts beobachten. Dort ist die Welt mehrere Minuten lang in
Dunkelheit versunken. Eine so lange und totale
Sonnenfinsternis werden wir leider nicht mehr erleben. Die
Astronomen haben das Auftreten dieses Phänomen erst wieder in 123 Jahren vorhergesagt. |
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Die totale Sonnenfinsternis begann vor der Westküste
Indiens und danach war sie
in Nepal, Bhutan, Bangladesch und
Birma sowie in Teilen Chinas und Japans zu sehen. |
schade, dass wir keine verdunkelte Sonne
sehen
konnten ... |
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21 de julio 2009 |
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Dienstag -
martes |
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Icod de los
Vinos |
| Wie
war das Wetter heute? |
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|
ziemlich
wolkig |
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19 ° temperatura
mínima |
|
27 °
temperatura máximo |
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Eine
Familie ist in Ordnung, |
|
wenn man den Papagei
unbesorgt verkaufen kann. |
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William Penn Adair Rogers
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Wolkenbedeckter Himmel von morgens bis abends.
Genau das richtige Wetter für meine Arbeit. Angenehm
warm aber die Sonne versteckt sich hinter einem natürlichen Sonnenschirm. Besser
könnte es zur Zeit gar nicht sein. |
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Beim Archivieren meiner Fotos der letzten Tage sind mir zwei
besondere Gesichter untergekommen, die ich euch gerne zeigen möchte. |
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Zwei Kinder im Jahr 2009. Den
herausgeputzten Buben habe ich in Chirche vor die Linse bekommen und das kleine
Mädchen saß am vergangenen Sonntag am Nebentisch auf der Plaza in Garachico.
Beide haben spanisch gesprochen, also kann ich annehmen, dass sie beide auf
dieser Insel leben - und doch sind sie auf eine bestimmte Art durch Welten
getrennt. |
Stadt oder Land, Bürger oder Bauer?
Das klingt ein wenig nach Klischee und Vorurteil aber die beiden leben für mich
auf zwei verschiedenen Ebenen.
Oder ist der kleine Mann lediglich verkleidet? Das
könnte natürlich auch der Fall sein. |
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20 de julio 2009 |
|
Montag -
lunes |
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Icod de los
Vinos |
| Wie
war das Wetter heute? |
 |
|
ziemlich
wolkig |
|
19 ° temperatura
mínima |
|
27 °
temperatura máximo |
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Verstehen kann man das Leben rückwärts, |
|
leben muss man es aber
vorwärts. |
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Søren Kierkegaard |
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Wir müssen Holz und Eisen für die Decke der neuen Häuser
organisieren.
Es ist gar nicht so leicht, die Balken in der
richtigen Länge zu bekommen, deshalb fahren wir heute nach La Orotava zu einem
Holzhändler, bei dem wir schon einmal Glück gehabt haben. Vielleicht klappt es
ja auch dieses Mal. |
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Holzhändler, Steuerberater, einkaufen und dann ab nach Hause.
Damit ist der Tag eigentlich schon gelaufen. |
die Mauern sind auch
ohne uns
gewachsen ... |
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19 de julio 2009 |
|
Sonntag
-
domingo |
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Icod de los
Vinos |
| Wie
war das Wetter heute? |
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fast
wolkenlos |
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20 ° temperatura
mínima |
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27 °
temperatura máximo |
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Erfolg besteht darin, |
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dass man genau die
Fähigkeiten hat, |
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die im Moment gefragt sind. |
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Henry Ford |
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Heute ist zwar Sonntag, trotzdem klingelt der Wecker! An unserem
heiligen Tag - wie das?
Wir wollen nach Chirche
fahren, deshalb verzichten wir heute auf unseren Sonntagsbrunch. Ich bin mir
allerdings ziemlich sicher, das sich der Verzicht lohnen wird. |
Es ist eine Reise in eine andere Welt, fast wie eine kleine
Zeitreise. Nach einer dreiviertel Stunde sind wir in Guia de Isora.
Von dort aus führt die Fahrt durch ein Gewirr von Wasserleitungen über eine
schmale, sehr steile Strasse, el Camino Viejo, in das alte Dörfchen Chirche.
Mit viel Glück - wie immer - ergattern wir einen der letzten Parkplätze am
Ortsrand und dann heißt es einmal steil bergauf wandern! Die Bewohner müssen ja
eine tolle Kondition haben.
Für mich wäre das nichts, auch wenn ich mir dadurch
die tägliche Gymnastik ersparen würde. |
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Tag der Traditionen in Chirche, Día de las Tradiciones en
Chirche. "In einem kleinem Bergdorf oberhalb von Guia de Isora wird an einem
Tag im Jahr ein historisches Teneriffa gezeigt. Die Häuser und Innenhöfe sind
einen Tag lang geöffnet und die Einwohner Chirches zeigen alte Handwerkskunst und vergangenes
Alltagsleben." So stand es in der Ankündigung und so war es auch! |
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Im Klassenraum der alten Dorfschule, la escuela
del pueblo, wird trotz
sommerlicher Hitze unter der bildlichen Oberaufsicht von General Franco und dem
katholischen Holzkreuz unterrichtet. Mit
strenger Hand dirigiert die Lehrerin, la maestra, ihre Schüler, los
alumnos, sie müssen rechnen, lesen und
auf Schiefertafeln, las pizarras, ihre Rechtschreibkünste beweisen.
Ohne Spass werden solche Szenen auf Teneriffa nie
gespielt, also dürfen auch hier vorlaute Schüler nicht fehlen. |
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Im Freien, in einem Innenhof des nächsten Hauses
sitzen drei Frauen an ihrem Stickrahmen und stellen kunstvolle Stoffe her.
Stickereien und Hohlsaumstickereien, die auf traditionelle Weise gefertigt
werden. Bei der Hohlsaumstickerei, el calado, werden aus einem fest auf
einen Holzrahmen gespannten Stoff einzelne Fäden gezogen und der Rest in
komplizierter Stich- und Nähtechnik miteinander verbunden. So entsteht eine
schöne Tischdecke nach der anderen. |
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Auf Teneriffa mit diesen Stickereien
Tischtücher, Deckchen und Blusen verziert. Dazu werden aus einem Stück Stoff
eine bestimmte Anzahl an Fäden herausgezogen um dann mit Nadel und Zwirn weiter
bearbeitet zu werden. Mit viel Geduld und vielen Stichen verwandeln die Frauen
so einen einfachen Stoff zu einer Tischdecke mit filigranem Muster. |
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Diese Art von Handmühlen hat man bis vor einigen
Jahrzehnten noch in fast jedem Bauernhaus der Insel,
meist in einer Ecke der Küche, gefunden.
Das untere Rad war fest montiert und das obere wurde
mit Hilfe eines Stocks gedreht. Der hölzerne
Stab war in einem Loch genau über der Drehachse im
Mühlstein fixiert und das Getreide füllte man in der
Mitte in das zentrale Loch des Steines. Eine mühsame
Angelegenheit auf diese Art sein Korn zu mahlen.
Auch hier ist die Gymnastik gleich kostenlos
mitgeliefert. |
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Als der Tourismus auf der Inseln noch keine große Rolle spielte, lebten
die Menschen hier ein bescheidenes Leben in oft ärmlichen Verhältnissen. Diese Zeiten sind noch gar nicht so lange her,
in unserer Zeitreise wandern wir lediglich bis in die Mitte des letzten Jahrhunderts.
Es könnten unsere Großeltern gewesen sein, die hier
ihr Leben verbracht haben. |
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Vor anderen Häusern werden Körbe geflochten, Getreide geröstet
und
gemahlen und köstliches Brot gebacken. Ein geschickter Töpfer formt
Schüsseln und Schalen aus Ton, ein geschickter Gerber fertigt aus der Haut eines Lammes
einen Beutel zur Aufbewahrung des Gofio an. Alltägliches Leben in einem Dorf der
Jahrhundertwende eben. |
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Der Bäcker war gar nicht so leicht zu finden. Sein Backofen stand
ziemlich abseits, versteckt hinter Kakteen und irgendwelchem Gebüsch. Ein
schmaler, felsiger Pfad hat zu dem kleinen Platz geführt und ich bin gerade zur
richtigen Zeit dort hin gekommen. Der Meister hat den Backofen geöffnet und mit
der Hitzewelle kam ein Schwall köstlichen Duftes auf mich zu. Frisches, warmes
Brot holte er aus dem heißen Steinofen. Mindestens zehn Bleche mit jeweils sechs
Broten. |
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Im Krämerladen herrscht am Vormittag Hochbetrieb
und im Nebenraum singt sich eine Gruppe älterer Männer die Seele aus dem Leib. Hirten
mit ihrer, wenn auch kleinen Ziegenherde, ziehen durch die Gassen und ab und zu
taucht ein schmucker Reiter auf. Das Leben pulsiert in den Gassen und Häusern
des Dörfchens. |
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Ich kann mir schwer vorstellen, wie die wenigen Bewohner, los
habitantes, die heute noch ständig in Chiche leben den Rest des Jahres hier
verbringen. Die Hälfte der Häuser steht mit Sicherheit leer. Ihre Besitzer leben
irgendwo anders, irgendwo, wo es Arbeit und ein attraktiveres Leben gibt. Die
Häuser sind zwar so halbwegs erhalten und doch sind sie wahrscheinlich
dreihundertsechzig Tage im Jahr verlassen und tot. |
Einmal im Jahr weht ein unwirklicher
Hauch von Leben durch die verlassenen Häuser und ein schönes, romantisches
Trugbild entsteht in dieser antiken Kulisse. Die Geschichte des kargen
Dorflebens entsteht dreidimensional und farbenprächtig vor unseren Augen.
Zugegeben, ein verführerisches Märchen, das wohl auch daran liegt, das die
Menschen der Insel mit Begeisterung in andere Rollen schlüpfen und mit Leib und
Seele ihr lebendiges Theaterstück aufführen. Ich glaube, nirgendwo auf der Welt
bekommt man die Geschichte so lebendig, komisch und gleichzeitig lebensnah
vorgeführt.
Ich liebe es - danke an alle Menschen, die so ein
Erlebnis ermöglichen! |
Wir sind heute nicht nur um ein Jahrhundert in die Vergangenheit
gereist, auf der Heimfahrt sind wir durch ziemlich alle Klimazonen der Insel
gefahren. Von heißen 38° abfallend auf 22° bei la Vega - begleitet von dichtem
Nebel - sind wir daheim in Santa Bárbara bei angenehmen 26° Celsius angekommen.
Ein wirklich
abwechslungsreicher Tag - wir haben ihn genossen und sind sicher nicht das
letzte Mal in Chirche gewesen. |
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18 de julio 2009 |
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Samstag
-
sábado |
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Icod de los
Vinos |
| Wie
war das Wetter heute? |
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| wolkig
und warm |
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19 ° temperatura
mínima |
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25 ° temperatura máximo |
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In einem teuren Gourmetrestaurant
fragt der Oberkellner den
Gast: |
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"Wie fanden sie die Seezunge,
mein Herr?" |
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"Rein zufällig, als ich die
Zitronenscheibe auf den Tellerrand schob!" |
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Autor unbekannt |
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Ein bisschen länger schlafen und dann gemütlich frühstücken - das
ist Samstag.
Georg ist jetzt nach La Guancha zur Cooperativa
gefahren, wir brauchen einen Sack Substraterde, drei neue Wasserschläuche und
noch ein paar Kleinigkeiten.
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Ich mach jetzt einen kleinen Kontrollgang durch die
Botanik. Ein gemütlicher, wenn auch wolkiger Tag hat begonnen.
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In Kärnten, genau gesagt am Felbertauern schneit es heute - habe
ich gerade in den Nachrichten gehört. Und bei diesem Wetter fahren Tausende in
den Urlaub und stauen sich über die Tauern. Jedes Jahr dasselbe Spielchen. Das
kann uns auf unserer Insel nicht passieren, sie ist zum Glück kein
Durchzugsland. |
Haben wir unbemerkt Familienzuwachs bekommen? Hat sich ein
kleines, gefräßiges Löffelmonster bei uns eingenistet?
Richtig gelesen, es handelt
sich heute um Kaffeelöffel, las cucharillas de café, und nicht um Socken.
Das Thema Sockenschwund kennt ja wohl jeder. Ein Paar Socken, sprich zwei Stück,
wandern in die Waschmaschine und nur ein Exemplar kommt wieder raus. Das ist ja
wirklich keine sensationelle Neuigkeit, sondern eher eine Alltagsgeschichte. |
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Doch bei mir
verschwinden kleine, silberne Löffel, las cucharas de plata, und dafür
kann ich wohl nicht die Waschmaschine verantwortlich machen. Als bekennende
Handspülerin kann ich mit Sicherheit auch einen Geschirrspülmaschine
ausschließen. |
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Wir sind seit vielen, vielen Jahren stolze Besitzer eines schönen
Silberbestecks, una cubertería de plata. Ein Hochzeitsgeschenk von
Tanten, Onkeln und meiner Omi, das uns bis jetzt unbeschadet und fast vollzählig
überall hin begleitet hat. Von Haushalt zu Haushalt, von Land zu Land. |
Als unsere beiden Kinder noch klein waren, mussten wir innerhalb
von einigen Jahren zwar leider den Verlust von drei kleinen Löffelchen beklagen,
aber das war's dann schon.
Das Leben ging weiter,
irgendwann haben wir die fehlenden Teile durch neue Löffel ersetzt und unsere
Welt in der Bestecklade war wieder in Ordnung. |
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Vor einem Jahr hat das Schicksal
erneut zugeschlagen und plötzlich ist, auf
geheimnisvolle Weise, wieder ein Löffelchen
verschwunden. Das mysteriöse Verschwinden der beiden Kaffeelöffel beschäftigt
uns natürlich, denn wir fragen uns, welchem tragischen Schicksal sie zum Opfer
gefallen sein könnten.
Denn Löffel verschwinden ja nicht so einfach mir
nichts dir nichts. Vielleicht werden sie ja entführt und jemand stellt eine
Lösegeldforderung? Vielleicht wechseln sie aber nur den Haushalt? Es wird
wahrscheinlich für immer ein Geheimnis bleiben. Leider! |
Durch Zufall, por casualidad, habe ich heute einen
interessanten Artikel im weltweiten Netz gefunden.
iIncreíble! Es
ist unglaublich, aber wahr!
In Melbourne
erforschten drei Forscher des Centre for Epidemiology and Population Health
Research, Macfarlane Burnet Institute for Medical Research and Public Health das
Mysterium der Kaffeelöffel! |
Verschwundene Besteckteile - dieses Problem existiert anscheinend
auf der ganzen Welt. Welchen anderen plausiblen Grund sollte es sonst für so
eine Studie geben? Leider haben die Wissenschaftler nur die Tatsache und die
Ursachen des unerklärbaren Besteckschwundes beweisen bestätigen
können. Warum und wohin die Teile sich verkrümeln bleibt auch durch diese Studie
ein ungelöstes Rätsel. |
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Laut dieser wissenschaftlichen Studie, bei der mit
Hilfe von zweihundertzehn Teilnehmern - hundertvierzig Personen und siebzig
Kaffeelöffel - wurde nach einer Laufzeit von fünf Monaten folgende Punkte
festgehalten: |
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80% der Löffel sind verschwunden. |
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Die Halbwertszeit eines Kaffeelöffels
beträgt 81 Tage. |
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Ein
Kaffeelöffel in einer öffentlichen Küche lebt deutlich kürzer, nämlich
ganze 42 Tage, als ein Löffelchen in einer Abteilungsküche, das immerhin
eine Lebensdauer von 77 Tage haben soll. |
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Der Wert des Löffels spielt keine
Rolle. |
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Die Häufigkeit des
Kaffeelöffelverlustes beträgt im Beobachtungszeitraum 360,62 pro 100
Kaffeelöffeljahre. |
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Um also einen konstanten Bestand von
70 Kaffeelöffeln gewährleisten zu können, müssen geschätzte 250
Kaffeelöffel pro Jahr gekauft werden. |
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Damit ist das Mysterium der Kaffeelöffel wohl erforscht und wir
können mit Sicherheit behaupten, dass Kaffeelöffel verschwinden.
Aber das "wohin" wird wohl
auch in Zukunft ein Geheimnis bleiben. |
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In einem alten Volkslied heißt es - lirum, larum Löffelstiel wer
nichts lernt, der kann nicht viel. |
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Was das wohl bedeutet? Für uns ist es
selbstverständlich, mit einem Löffel zu essen. Dass der Löffel nicht immer so
ausgesehen hat wie wir ihn heute kennen verrät uns die Geschichte der Sprache.
Es war ursprünglich ein Holzspan, nicht mehr und nicht weniger. Im Englischen
kann man es noch schön am Wort spoon, Span, erkennen. Hergestellt
wurden sie lange Zeit von den Löffelschnitzern. Diese Männer sollen zwar viele
Löffel geschnitzt haben, aber selber hatten sie angeblich nicht viel zu löffeln.
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Katzelmacher - so wurden die
Italiener in meiner Jugend von vielen Kärntnern genannt. Keine Ahnung, was sie
damit gemeint haben. Es war aber eher abwertend gemeint - soviel ich mich
erinnern kann. Dabei hat der Name eine ganz besondere Bedeutung. |
Am Ende des Mittelalters bekamen gegossene Löffel
aus Zinn immer mehr Bedeutung. Katzelmacher waren italienische Zinngießer, die
Löffel und Kessel aus Zinn herstellten. Das Wort Katzel kommt aus dem
Italienischen. Cazza heißt so viel wie Kessel, Schöpfkelle oder Löffel.
Es war deshalb eigentlich gar keine abfällige
Degradierung sondern schlicht und einfach eine falsche
Berufsbezeichnung für Menschen, die diesen Beruf allerdings gar
nicht ausgeübt haben. Was soll's? Der Mensch tendiert eben zur
Verallgemeinerung.
Mit diesem Problem müsste sich sonst auch so manches
blöde Schwein herum schlagen, denn ein Schwein ist alles andere als blöd ... |
In den vornehmen Kreisen hatte man in alten Zeiten schon
verzierte Löffel aus Silber und anderen kostbaren Materialien. Das Phänomen des
berühmten silbernen Löffel Stehlens dürfte aber nicht ganz aus der Luft
gegriffen sein.
Alwin Schulz schreibt in einer
Abhandlung über das höfische Leben zur Zeit der Minnesänger, dass beim Abräumen
der Tafel die Löffel immer nachgezählt wurden! |
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Der französische Schriftsteller Michel de Montaigne schrieb schon
um 1580 über seine Reise durch Deutschland ganz verwundert, dass es selten
"soviel Löffel gebe, als Leute bei Tisch seien." Warum auch? Zu dieser Zeit war
es eben üblich, dass jedermann seinen eigenen Löffel im Sack hatte. |
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Gabeln findet man erst viel später
auf den Tischen der Bürger. Zu der Zeit war dieses Werkzeug für die normale
Bevölkerung nicht wichtig. "Mit der Gabel ist’s die Ehr, mit dem Löffel erwischt
man mehr" heißt eine alte Bauernweisheit oder "Wenn es Suppe regnet, darf man
keine Gabel haben!" |
ich trinke meinen Kaffee
allerdings ohne Zucker ... |
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17 de julio 2009 |
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Freitag -
viernes |
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Icod de los
Vinos |
| Wie
war das Wetter heute? |
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| den
ganzen Tag Wolken am Himmel |
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19 ° temperatura
mínima |
|
25 ° temperatura máximo |
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Du
bist auf dem Weg zum Erfolg, |
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wenn du begriffen hast,
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dass Verluste und Rückschläge
nur Umwege sind. |
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C. W. Wendte |
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Gestern habe ich wohl
ein bisschen zu groß geredet - bezogen aufs Wetter! Heute Morgen ist der Himmel
eine einzige, durchgehend graue Wolkendecke. Kein Stückchen blau weit und breit.
Aber das kann sich ja noch ändern, in ein bis zwei
Stunden scheint vielleicht schon die Sonne. |
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So sieht es aus, wenn zwei die Köpfe zusammen stecken - oder auch
nicht.
Bei der Arbeit auf der
Baustelle ergeben sich eben die verschiedensten Situationen, einmal so und
einmal so. Die Unmengen an Eisen, die in die Fundamente müssen erfordern Arbeit
Hand in Hand, Kopf an Kopf oder eben ... |
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Wer in dieser Höhlenwohnung zu Hause ist? Niemand, es handelt
sich um unseren ehemaligen Wassertank, den wir schon vor Ewigkeiten zum Lager
für allerhand notwendige und weniger notwendige Dinge der Baustelle
umfunktioniert haben. Wirkt direkt idyllisch, oder? Echt alt eben. |
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Keine Angst, diesmal ist niemand verletzt. Der lädierte Finger
ist fachgerecht verpackt und die effektvolle Farbe stammt von schwarzen
Maulbeeren. Georg konnte es am Abend nicht lassen und hat Unmengen der reifen
Beeren geerntet.
Wahrscheinlich kann er mich
nicht ohne Arbeit sehen, denn jetzt heißt es natürlich rann an die
Marmeladegläser! |
Wer Tagebuch schreibt, llevar un diario, lebt doppelt so intensiv - habe ich
irgendwo gelesen.
Auf eine gewisse Art und Weise stimmt das
auch. Die Zeit verfliegt so schnell, dass man zwei Tage später schon gar nicht
mehr weiß, was man wann getan hat.
Aus diesem Grund habe ich auch
dieses Tagebuch begonnen - und nie bereut! |
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Aber wenn ich so nachdenke ... |
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Mein erstes Tagebuch habe ich mit vierzehn Jahren zu schreiben
begonnen. In Leder gebunden und mit einem Schloss inklusive dem dazu passenden
Schlüssel. Soviel ich mich erinnern kann, war der Umschlag des unbeschriebenen
Buches aus grünem Leder. Ich kann allerdings nicht mehr sagen, wie ich zu diesem
Büchlein gekommen bin. Ich weiß es nicht mehr. Vielleicht habe ich es mir sogar
selbst von meinem Lohn als Ferienarbeitskraft gekauft. Keine Ahnung. |
Doch dieses erste Tagebuch hat mich dazu gebracht, in meinem
weiteren Leben - mit einigen Unterbrechungen - jeden Tag meine Notizen zu
machen. In jungen Jahren mit Kuli und Bleistift - heute nur mehr
mit der Tastatur. Das Resultat ist das selbe. Wenn ich mir meine Niederschriften
durchlese, bin ich wieder mitten im Geschehen.
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Kleinigkeiten verschwinden so unglaublich schnell in der
Versenkung unseres Gedächtnisses und ein, zwei oder gar drei Tage später kann ich mit Sicherheit die
Tage davor nicht mehr hundertprozentig nachvollziehen. In meinem eigenen
Tagebuch habe ich die Möglichkeit noch einmal - ohne sonderliche Anstrengung -
durch die letzten Wochen und Monate zu wandern. Ohne dieses Geschreibsel wäre
ich ziemlich aufgeschmissen.
Ich werde doch nicht
alt und eigen werden? |
reife Früchte und ein
bisschen Zucker ... |
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16 de julio 2009 |
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Donnerstag -
jueves |
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Icod de los
Vinos |
| Wie
war das Wetter heute? |
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| fast
wolkenlos |
|
19 ° temperatura
mínima |
|
27 °
temperatura máximo |
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Jetzt sind die guten alten Zeiten, |
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nach denen wir uns in zehn
Jahren zurücksehnen. |
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Peter Ustinov |
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Wieder beginnt der Tag mit blauem Himmel und Sonnenschein. Nix
neues von der Wetterstation - wir haben angenehmes, beständiges Sommerwetter.
Ohne Blitz und Donner, ohne Regen oder gar Hagel.
Ich liebe diese Art von Sommer! |
Es gibt Tage, die sind randvoll mit Arbeit und trotzdem gibt es
nicht viel zu erzählen. Es war eben ein Tag wie viele andere auch.
Nicht mehr, aber auch nicht weniger, ni más ni
menos que. Zu kurz war er trotzdem - auch wie immer. Ich werde jetzt nicht
mehr viel machen, ein bisschen Büroarbeit, vielleicht noch ein paar Mails
schreiben - aber dann ist Schluss für heute! ¡Basta por hoy! Ich wünsch
euch noch einen schönen Abend :o) |
Baby, it's cold
warm outside ... |
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hier geht's zu den vergangenen Einträgen
1. bis 15. Juli
2009 |
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Unser Postkasten freut sich auf
jede
kleine Nachricht |