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16 de febrero 2009 |
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15 de febrero 2009 |
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Sonntag
- domigo |
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Icod de los Vinos |
| sonnig und
leicht bewölkt |
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11 ° temperatura
mínima |
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18 ° temperatura
máximo |
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Punkt, Punkt, Komma
Strich, |
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fertig ist das Mondgesicht! |
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Die meisten Menschen sind wie Stecknadeln - |
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nicht der Kopf ist das Wichtigste an ihnen. |
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Jonathan Swift |
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Es ist faszinierend, wie einige Zeichner mit wenigen Strichen Stimmungen,
Landschaften oder Gesichter auf Papier bannen können. La práctica hace al
maestro, Übung macht den Meister, aber das ist leichter gesagt als getan,
pero es más fácil decirlo que hacerlo.
Ich kann es leider nicht. Angeblich, según dicen, soll es für
jeden Menschen möglich sein, aber für mich gibt es einen Haken bei der Sache -
mir fehlt die Zeit zum Üben.
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Ich werde mich also weiterhin mit meinem
Fotoapparat, la máquina fotográfica, durch die Landschaft schleichen und
meine Eindrücke auf diese Art festhalten. Ohne meine Kamera, la cámara,
bin ich nie unterwegs, sie ist mein ständiger Begleiter und so gut wie immer
Einsatz bereit. Das sieht man dem Fotoapparat mittlerweile auch an.
Ein bequemes Leben wie viele seiner Artgenossen hat mein Exemplar nicht, von
einer Ruhepause im Schrank kann er nur träumen! |
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Auch heute kommt er zum Einsatz, unser Ziel ist wieder einmal die Rambla de
Castro bei Los Realejos. Fotos von unserem Sonntagsspaziergang könnt
ihr morgen sehen. Bis dann! |
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14 de febrero 2009 |
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Samstag
-
sábado |
| Día
de San Valentín |
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Icod de los Vinos |
| sonnig und
leicht bewölkt |
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11 ° temperatura
mínima |
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18 ° temperatura
máximo |
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Zeit für die Liebe
ist das ganze Jahr |
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Ist's an Valentin noch weiß, |
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blüht zu Ostern schon der Reis. |
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Bauernweisheit |
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Georg arbeitet an unserem Eingangsbogen weiter. Die Konstruktion ist ganz schön
imposant. Wenn man sich so einen Eingang ansieht, denkt man nicht wirklich
daran, wie viel liebevolle Kleinarbeit dahinter steckt. Die unzähligen
Handgriffe verschwiden am Ende unter dem Verputz und der Farbe und bleiben
unsichtbar.
Doch gerade die Kleinigkeiten, las cositas, machen aus einer
einfachen Mauer ein Prunkstück, una obra maestra. |
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Die ersten Mohnblumen haben ihre Blüten geöffnet. Sanft wiegen sie ihre
hellvioletten Köpfchen im streichelnden Wind. Ich liebe Mohnblumen, las
amapolas, und bin fasziniert von der Vielfalt ihrer Farben. Die
Farbpalette der Blüten reicht von zart lila
über rosé, rot, gelb bis hin zur Farbe weiß. Die zähen und starken Pflanzen sind
gleichzeitig zierlich und zart. |
Heute ist Valentinstag, Día de San Valentín, der Tag der Turteltauben.
Weltweit werden am 14. Februar Liebesgrüße per Post oder durch die Blume
verschickt oder verschenkt. Die Floristen freut's, bei denen klingelt heute die
Kasse, el dinero entra a raudales!
Das Fest der Verliebten ist im Laufe der Jahre zum großen Fest der
Blumenhändler mutiert. Oder wie böse
Zungen behaupten, las malas lenguas afirman que,
der Valentinstag sei eine Erfindung von Fleurop und der Pralinen-Industrie. |
Dabei hat es die Kirche, la Iglesia, nur gut mit uns mit sich gemeint. Diese
christliche Institution hatte in der Vergangenheit, en el pasado, die nicht ganz so einfache
Aufgabe, die vielen, kleinen, heidnischen Feiertage und Anlässe mit einer
christlichen Hülle zu verkleiden. |
So wurden die lieb gewonnen Gewohnheiten, las
costumbres, des niederen Volkes zähneknirschend in den kirchlichen Schoß
aufgenommen. Egal, igual, ob es sich dabei um Weihnachten, die Ostereier
oder eben die Blumen für Liebende zum Frühlingsbeginn handelte. Immerhin haben
schon die Römer am 14.Februar ihre
weiblichen Familienmitglieder mit Blumen beglückt.
Dafür war allerdings die Ehefrau Jupiters, die römische Göttin Juno,
verantwortlich. Die schöne Frau wurde als Schutzherrin der Ehe, der Familie und
der Mütter Roms im Staatsheiligtum auf dem Kapitol verehrt. Uns erinnert
eigentlich nur mehr der Monat Juni an sie - falls überhaupt. |
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13 de febrero 2009 |
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Freitag
-
viernes |
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Icod de los Vinos |
| sonnig und
leicht bewölkt |
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11 ° temperatura
mínima |
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18 ° temperatura
máximo |
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wir wickeln
Spaghetti |
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Es gibt niemanden, |
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der nicht isst und trinkt, aber nur wenige,
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die den Geschmack zu schätzen wissen. |
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Konfuzius,
latinisierter Name für Kung-fu-tse
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Ein sonniger Tagesbeginn, eine wolkige Mittagszeit, gefolgt von einem relativ
sonnigen Nachmittag. Ein abwechslungsreicher Tag - zumindest vom Wetter her.
Sonst ist heute nichts Besonderes zu melden. |
Viernes
trece y una persona que cumple años, Freitag der Dreizehnte und ein
Geburtstagskind - das kann nur ein Glückstag werden! Obwohl - für uns zwei war
der dreizehnte Tag eines Monats immer oft ein Glückstag, un
día de suerte! Nachbars schwarze Katze, el gato negro, habe ich auch
nirgends gesehen. Sie hat meine Wege weder von links nach rechts noch umgekehrt
gekreuzt. |
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Die Knospen des weißen Natternkopfs stecken ihre vorwitzigen, zukünftigen
Blütenspitzen ins helle Sonnenlicht, la luz del sol.
, Probable, wahrscheinlich riechen sie die kommenden, warmen
Sonnentage, los días de verano. |
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In den Cañadas rund um den Teide blüht, allerdings erst im Mai, eine ganz
besondere Art des Natternkopfes, la Tajinaste rojo, botanisch Echium
wildpretii genannt. Sie ist eines der Markenzeichen Teneriffas und wird im
Volksmund auch "Der Stolz Teneriffas" genannt. Es ist eine endemische Pflanze,
die ihre intensiv rosaroten, konischen Blütenkerzen bis zu drei Meter in den
Himmel wachsen lässt. |
Ich werde mich heute zur Abwechslung, para variar, um meine Puppen und
Teddys kümmern. Normalerweise würde ich um diese Zeit von der Spielwarenmesse in
Nürnberg zurück kommen. Um viele Eindrücke reicher und Kiloweise
Prospektmaterial schwerer. Aber das ist nicht der Fall. Zur Zeit muss der
persönliche Kontakt zu unseren Lieferanten reichen, denn wann wir unseren
Betrieb wirklich eröffnen können, steht noch immer in den
Sternen, eso todavía está por verse.
Zumindest ist es nicht sicher, ob wenigstens ab jetzt
alles so funktioniert, wie es aussieht. |
Alguna vez, rgendwann traut man sich gar
nicht mehr irgendetwas Konkretes, algo concreto, laut zu sagen. Es kommt
so wieso immer anders als man denkt. Und wer ist diesmal schuld?
Logisch - die Krise, lógico, la crisis! Das muss wird so
stimmen, aus welchem anderen Grund sollten sich sonst alle Betroffenen darauf
ausreden berufen?
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Los cerebritos, die klugen Köpfe der
Wirtschaft, vormals Elite der Gesellschaft genannt, werden schon wissen wovon
sie reden, oder? Warum sollten sie sonst Unsummen von Euros wild in der Gegend
verteilen? Die Milliarden fliegen nur so durch die täglichen Meldungen. Die
Wirtschaft wird angeblich mit Milliarden von Euros gestützt - doch keiner merkt
was davon.
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Los bancos, die Banken haben
angeblich kein Geld - außer für die Bonuszahlungen ihrer erfolgreichen
Mitarbeiter. Las empresas grande, die großen Firmen stellen die
Belegschaften um auf Kurzarbeit, jammern über schlechte Auftragslagen - und
zahlen ihren Aktionären weiterhin Dividenden aus.
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Yo no entiendo nada de algo, ich verstehe die
Welt und das Denken unserer Politiker nicht mehr! Diejenigen, die dieses
Desaster verursacht haben, stellen sich auch noch als Opfer dar. Alles nur mehr
Lug und Trug - und die Medien spielen ohne schlechtem Gewissen mit. |
Der neue deutsche Wirtschaftsminister ist ja das
beste Beispiel dafür. Endlich wieder ein blaublütiger Mann aus stolzem, alten
Adel mit besten Kenntnissen in der Wirtschaft. Es kann allerdings niemand
feststellen, in welchem Bereich er seine Erfahrung gesammelt haben könnte.
So wie es aussieht, hat der gute Freiherr von und zu Zeit seines Lebens noch nie
richtig gearbeitet.
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Karl-Theodor Maria Nikolaus Johann Jacob Philipp Wilhelm Franz
Joseph Sylvester Freiherr von und zu Guttenberg so lautet sein vollständiger
Name. Den Wilhelm hat ein neckischer Anonymus in die Biografie
des Neoministers bei Wikipedia geschmuggelt -
und die Schreiberlinge alle haben wieder einmal
ungeprüft abgeschrieben. Vom renommierten Spiegel bis zum öffentlich rechtlichen
ORF. Obwohl eigentlich jeder halbwegs seriöse Journalist wissen müsste, dass in
Wikipedia jeder Mann oder jede Frau lustig drauf los tippen kann. Soviel zur
Recherche, aber das ist nicht das Thema. |
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Ganze siebenunddreißig Jahre alt und immer noch zehn
Vornamen reich - ob das etwas über seine Qualitäten aussagen kann? Er selbst hat
öffentlich erklärt er, er habe "vor dem Eintritt in die Politik in der freien
Wirtschaft gearbeitet. War dort tätig, habe dort Verantwortung im eigenen
Familienunternehmen getragen".
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Das Familienunternehmen, in dem er tätig gewesen
ist, war die Guttenberg GmbH, Sitz München. Unternehmenszweck war laut
Handelsregister die Verwaltung des eigenen Vermögens, das heißt des Vermögens
der von und zu Guttenbergs. |
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Das ARD Magazin Panorama hat herausgefunden, dass
die Firma, nach Auskunft der Creditreform, drei Beschäftigte hatte und im Jahr
2000 einen Umsatz von geschätzten 25 000 Euro gemacht hätte. 2004 wurde sie
aufgelöst.
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Da kann man nur den Hut ziehen. Bei diesem gigantischen Umsatz müsste wohl so
mancher Geschäftsmann zusperren.
"Dieser Minister ist mit den Problemen des
Mittelstandes aus eigener unternehmerischer Praxis vertraut." Das hat der
deutsche Arbeitgeberpräsident schon richtig gesehen. |
Aber das ist nicht unser Problem.
Auch wenn es zur Abwechslung, para variar, einmal eine amüsante
Geschichte in diesen von Krisen geschüttelten Zeiten ist.
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12 de febrero 2009 |
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Donnertag
-
jueves |
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Icod de los Vinos |
| sonnig und
leicht bewölkt |
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11 ° temperatura
mínima |
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18 ° temperatura
máximo |
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frischer Toast
zum Frühstück |
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Die meisten Menschen hasten so sehr nach Genuss, |
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dass sie an ihm vorbeirennen. |
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Søren Kierkegaard
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Am Vormittag hat zwar die Sonne gescheint, aber ab Mittag sind immer mehr Wolken
aufgezogen. Am Abend war vom blauen Himmel nichts mehr zu sehen - der Donnerstag
geht grau zu Ende. |
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Die Urahnin dieser schönen Pflanze war ein Ableger aus Masca.
Seitdem nennen wir
sie Mascaglockenblume. Das ist natürlich falsch, aber der Name hat sich leider in
unserem Wortschatz festgesetzt. Wir haben deshalb den guten Vorsatz gefasst, die
Pflanze mit den goldgelben Riesenglocken beim richtigen Namen zu nennen. |
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Die ehemaligen Stecklinge des Goldkelches sind mittlerweile zu wahren
Sträuchern gewachsen. Solandra, wie die üppig wachsende Pflanze botanisch
richtig genannt wird, hat wunderschöne, duftende, große, gelbe, trompetenartige
Blüten. Ihre ursprüngliche Heimat sind die Regenwäldern im Süden Mexikos - aber
hier auf der Insel fühlt sie sich mittlerweile pudelwohl. |
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11 de febrero 2009 |
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Mittwoch
- miércoles |
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Icod de los Vinos |
| ein Sommertag
wie im Bilderbuch |
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12 ° temperatura
mínima |
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19 ° temperatura
máximo |
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Hallo! Hallo?
ist jemand da? |
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Wer fragt, ist ein Narr für fünf Minuten. |
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Wer nicht fragt, bleibt ein Narr. |
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Sprichwort aus China |
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Ein wunderschöner, warmer Sommertag! Um die Mittagszeit fahren nach Puerto de la Cruz und
verbinden heute Arbeit mit Freizeit.
Bis später! ¡Hasta luego! |
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Am Strand von Puerto de la Cruz herrscht
Hochbetrieb, doch wir haben Glück und bekommen einen der letzten freien
Parkplätze. Irgendwie schnuppert man direkt ein bisschen sommerliche
Urlaubsstimmung.
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Hinter dem Castillo de Filippe anfangend,
liegt der schönste Strand von Puerto de la Cruz, la Playa Jardin. Der
größte Strand der Stadt wirkt zwar wie ein Naturstrand, er ist es aber nicht! Er
wurde von Cesár Manrique geplant und schmiegt sich perfekt in die
Landschaft.
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Ein schön angewachsener Grüngürtel zwischen Strasse
und Meer schluckt den Autolärm und man hat das Gefühl, weit weg von Hotels und
der Stadt zu sein. Der Trubel des Alltags bleibt am Parkplatz zurück. |
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Wolkenloser, strahlend blauer Himmel und tiefblaues
Meer mit den dazu passenden Wellen.
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Ein Spazierweg führt vorbei an Kakteen, Palmen und
Sträucher auf der einen Seite und dem Meer auf der anderen Seite. Wenn man will,
kann man auf diesem Weg bis nach Punta Brava spazieren. |
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Im Westen von Puerto de la Cruz, anschließend an die
Playa Jardin, liegt das kleine Fischerörtchen, el pueblo que vive de la pesca,
Punta Brava. Übersetzt bedeutet der Name des kleines Ortes am Ende der
Landzunge "stürmische oder raue Spitze". Dieser Name macht durchaus Sinn, auch
wenn in den Sommermonaten nichts darauf hinweist. In den Wintermonaten toben
sich hier allerdings die Wellen des Atlantiks in voller Stärke aus. Sie donnern
hoch und Angst einflößend auf die kleine Ansiedlung.
Wohnen möchte ich da nicht, das wäre mir zu abenteuerlich. |
Fischerdörfer auf Teneriffa erinnern mich oft an einen Haufen von bunten
Bauklötzen. Eng aneinander geschmiegt geben sich die meist schmalen Häuser
gegenseitig Halt. Zwischen ihnen und von außen nicht erkennbar, schlängeln sich
entweder schmale, gepflasterte Wege oder steile Stiegengassen den Felsen hinauf.
Dadurch entstehen im Inneren des Häuserlabyrinths viele, geschützte
Plätzchen, las galletas al abrigo , bevorzugte Aufenthaltsorte für Mensch
und Tier. |
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10 de febrero 2009 |
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Dienstag -
martes |
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Icod de los Vinos |
| sonnig und
leicht bewölkt |
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12 ° temperatura
mínima |
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19 ° temperatura
máximo |
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Wer genießen will muss
kochen! |
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Es gibt keine aufrichtigere Liebe als die zum
Essen. |
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George Bernard Shaw |
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Der Himmel brennt, zumindest sieht es so aus! Mit diesem
spektakulären Morgenrot, una aurora aparatosa, hat der Tag heute
begonnen. Flammenrote Wolkenbäusche, ein verblassender, weißlicher Vollmond über
dem Meer - doch einige Minuten später war der rote Himmelstraum vorbei.
Ganz so, als ob ihn irgendjemand mit einem Putztuch weg gewischt hätte. |
Apropos rot, ein Großteil unserer sonnengereiften, roten Tomaten befindet sich
seit gestern Abend als Ketchup in Gläsern. Schade, dass ihr meine Kochkreation
nicht kosten könnt.
Das würzig scharfe, rote Püree schmeckt fast schon
himmlisch! |
Das Thema "Kochkunst" geistert ja schon seit vielen Monaten durch alle Medien.
Bei fast jedem Fernsehsender sind Köche, los cocineros, oder solche die
es sein wollen die Stars in der Manege der Studioküche. Es wird
gekocht, gebraten und gebacken das es nur so raucht. |
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Aber ist Kochen wirklich Kunst? Kritiker
schwärmen von kreativer Küche und loben die Molekularköche in den siebenten
Kochhimmel. Je verrückter und absurder auf den dekorierten, meist riesengroßen,
Tellern angerichtet wird, desto besser. Aber was hat das noch mit Essen zu tun? |
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Die Köche, die ihre Gericht mit immer eigenartigeren
Methoden zubereiten sind die Spitzenköche der Zeitgeschichte. Zumindest in den
Artikeln und Beiträgen der Medien. Schauspieler, Physiker und andere Prominente
veröffentlichen Kochbücher und verraten ihre Küchengeheimnisse jedem der es
wissen will.
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Tomaten müssen geschält werden, genau so wie die
Paprika, ohne Balsámicoreduktion geht gar nix mehr und Fleisch oder Fisch wird
prinzipiell "an" irgendeinem Püree oder einer fantasievollen
Feigen-Chilli-Papayasauce serviert. Wenn es das Geldbörserl erlaubt wird als
Ergänzung noch weißer oder schwarzer Trüffel über diese Kreationen gehobelt und
das ganze Sortiment mit einer gebratenen Jakobsmuschel oder einer frischen
Auster verfeinert. |
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Ich habe nichts dagegen - solange es irgendjemanden schmeckt! Viel Vergnügen
beim Nachkochen und falls es zu exotisch wird bleibt euch ja immer noch der
Pizzaservice. Lasst es euch schmecken! ¡Que aproveche! |
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Ihr werdet es nicht glauben - aber so ernten wir eine Rohne, sprich rote Rübe,
la remolacha. Ich möchte jedoch usdrücklich betonen, dass ich dieses
Exeplar nicht in meinem Gemüsegarten groß gehegt und gepflegt habe. Dieses
Prachtstück ist ganz von selbst gewachsen. Gärtner sind in diesem Fall wohl die
Vögel gewesen. |
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Bäume werden deshalb logischerweise ebenso mit Hilfe des Baggers
versetzt. Ist doch klar, oder? Georg bekommt es nicht fertig, auch nur einen
einzigen Wurzelstock eines Maulbeerbaumes so zusagen auf den
Kompost zu werfen.
Nein - jedes kleine Stück wird wieder eingesetzt! Bis jetzt sind auch
alle wieder angewachsen, diese Bäume bringt so schnell nichts in den Baumhimmel. |
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9 de febrero 2009 |
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Montag -
lunes |
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Icod de los Vinos |
| sonnig und
leicht bewölkt |
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12 ° temperatura
mínima |
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17 ° temperatura
máximo |
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ich habe heute
keine Maschen gezählt ... |
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Wer nicht genießt, |
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wird ungenießbar. |
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Konstantin Wecker |
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Um sieben Uhr in der Früh hat der helle Vollmond, la luna llena, sein
silbernes Licht auf das Meer geschickt. Jetzt scheint die Sonne, Georg werkelt
schon seit einiger Zeit auf der Baustelle und ich werde mich auf den Weg in die
Botanik machen. |
Heute mit einer nigel-nagel-neuen Gartenschere, denn am Samstag hat mein
Lieblingsstück endgültig den Geist aufgegeben.
Schade, an das gute, alte Stück hat sich meine Hand schon vor langer Zeit
gewöhnt - aber nichts hält ewig, schon gar keine Baumschere. |
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Los almendros, die Mandelbäume auf unserer Finca zeigen, wie schön sie
sein können. Mit zartrosa bis weißen Blüten stehen die Bäume seit einigen Tagen
als duftige Blumenbäusche in der Landschaft. Nicht nur wir freuen uns über den
Blütentraum, die Bienen summen von morgens bis abends unermüdlich um die
einzelnen Blüten. Schade, dass sie uns nach getaner Arbeit keinen Honig vorbei
bringen. |
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Heute Nachmittag hat mich ein kleiner, bunter Schmetterling, una mariposa, verfolgt. Ob er mich
mit seiner Liebsten verwechselt hat?
Einmal ist er mit lautem Gebrumm an meinem
linken Ohr vorbei gezischt. Im ersten Moment war ich mir nicht sicher,
welches unbekannte Flugobjekt es da auf mich abgesehen hat. |
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8 de febrero 2009 |
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Sonntag -
domingo |
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Icod de los Vinos |
| ein trüber
Tag |
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13 ° temperatura
mínima |
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17 ° temperatura
máximo |
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ein perfekter
Tag |
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Wer nicht genießt, |
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wird ungenießbar. |
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Konstantin Wecker |
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Ein perfekter Sonntag.
Wir haben es uns gemütlich gemacht und einfach nichts getan. Schön! |
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7 de febrero 2009 |
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Samstag - sábado |
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Icod de los Vinos |
| sonnig mit
ein paar Wölkchen in der Ferne |
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13 ° temperatura
mínima |
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17 ° temperatura
máximo |
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die Mauer
wird heute nicht höher |
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So vielfältig sind die Wunder der Schöpfung,
dass diese Schönheit niemals enden wird. |
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Sie ist genau jetzt in dir, ist es immer
schon gewesen. |
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Die Welt ist ein Wunder, die Welt ist Magie,
die Welt ist Liebe. Und sie ist hier, jetzt. |
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Dankgebet der Irokesen |
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Bei uns gibt es für heute nicht viel zu erzählen. Ich war der Rambo in der
Botanik und habe Unmengen für den Kompost geschnitten und so genannte Unkräuter
mit ihren Wurzeln aus dem heimatlichen Boden entfernt. Auf einer Stelle habe ich
ein Vogelpaar beim Nestbau gestört und auf der anderen Seite habe ich einen
kleinen Zitronenbaum entlüftet. |
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Keine Angst, das Nest habe ich nicht berührt - nur fotografiert und die Zitronen
... |
Schade, dass ihr sie nicht sehen, riechen oder kosten könnt. Sie schmecken
himmlisch! Klar, der Saft ist sauer, aber nicht so penetrant, wie ihr es von
grün geernteten Zitronen kennt. Sie sind aromatisch und fast ein wenig süßlich.
Zitronen, die aus dem Land kommen, in dem die Zitronen blühn! |
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Am Abend habe ich ein bisschen im Internet, also in meiner Zeitung, gestöbert
und bin auf total lustige skurille Meldungen gestossen. Zum einen Teil hat es
mit dem Inhalt und zum anderen mit der Recherche zu tun. Anscheinend ist es
heute nur mehr wichtig, irgendwie die Sendezeit oder die Zeilen einer Zeitung zu
füllen. Aber das kann ja jeder für sich selbst entscheiden oder beurteilen. Ich
halte diese Wortmeldungen nur für mich selbst, als Gedächtnisstütze für guten
oder irgendwelchen Journalismus fest. |
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"Rund 20 Touristen sind bei einem Ausflug in den Teile-Nationalpark auf der
Kanaren-Insel Teneriffa von heftigen Schneefällen überrascht worden. Wie der
spanische Rundfunk am Freitag berichtete, mussten sie in der Nacht von Polizei
und Feuerwehr aus ihren im Schneetreiben stecken gebliebenen Autos befreit
werden. Einige der Ausflügler, darunter mehrere Kinder, seien lediglich mit
kurzen Hosen und Badelatschen unterwegs gewesen. Auch in Südengland wurden
Autofahrer von einem heftigen Schneesturm überrascht: Rettungskräfte holten am
späten Donnerstagabend mehr als 200 Menschen aus ihren Fahrzeugen." |
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Eine heiße oder kalte Meldung, die ich auf den
Seiten des ORF, also dem österreichischen Rundfunks gefunden habe:
"Schneefälle auf Teneriffa und Gran Canaria. Schnee auf den "Inseln
des ewigen Frühlings": Die Berge auf Teneriffa und Gran Canaria
haben die heftigsten Schneefälle der vergangenen Jahre erlebt. Wie
örtliche Medien heute berichteten, fielen auf dem 3.718 Meter hohen
Vulkan Teide auf der Kanaren-Insel Teneriffa rund zehn Zentimeter
Schnee.
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Die Polizei habe die Zufahrtsstraßen sperren müssen,
um Unfälle zu vermeiden und die zahlreichen Neugierigen abzuhalten,
die sich das Naturspektakel aus der Nähe anschauen wollten. Der
Teide ist zugleich Spaniens höchster Berg.
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Erstmals seit Jahren schneite es auch auf dem Vulkan
Pico de las Nieves (1.949 Meter) auf der Nachbarinsel Gran Canaria
heftig - bis zu sechs Zentimeter sei die Schneeschicht dick. Auch
dort wurden die eisglatten Zufahrten gesperrt. Der spanische Zivilschutz
gab wegen Schneefalls und Sturms
Unwetterwarnungen für 19 Provinzen heraus. Vor allem in der
Nordhälfte waren Dutzende Landstraßen unpassierbar oder nur mit
Ketten befahrbar" |
| Zitat ORF vom 7. 2. 2009 |
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Abgesehen davon, dass Schnee um diese Jahreszeit auch auf der Insel der
Seeligen des ewigen Frühlings, der keiner ist, etwas
ganz normales ist, hätte ich nur eine ganz bescheidene Frage an die so
gescheiten Journalisten. Wo um Gottes Willen sollte hier auf der Insel irgendein
Mensch Schneeketten kaufen können? Das schafft nicht einmal das beste
Protektionskind des gesamten Archipels! |
Und falls es, aus irgendeinem unerklärlichen Grund möglich wäre, hätte
wahrscheinlich kein Mensch eine Ahnung, wie man diese Dinger auf den Reifen
befestigen könnte.
Hier ist das Wort Winterreifen nicht erklärbar. Wozu auch? Trotzdem ist
es nett, wenn sich Reporter in Österreich, oder wo immer, Sorgen über die
Schneelandschaft auf Teneriffa machen. |
Solange sie nichts anderes im Sinn haben und die
Insel nicht mit Eisbrechern befreien wollen, ist dagegen ja noch nichts zu
sagen.
Es lebe die Ethik der Recherche - oder der Seriosität?! |
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6 de febrero 2009 |
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Freitag
- viernes |
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Icod de los Vinos |
| sonnig mit
ein paar Wölkchen in der Ferne |
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13 ° temperatura
mínima |
|
17 ° temperatura
máximo |
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am Teide liegt
Schnee |
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Das Prinzip aller Dinge ist Wasser; |
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aus Wasser ist alles,
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und ins Wasser kehrt alles zurück. |
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Thales von Milet |
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Tropf, tropf, tropf.
In der Nacht hat es ziemlich heftig geregnet und am Rande
eines Holzbalkens in unserer Luxusherberge hat es stetig auf den Boden getropft.
Nicht mehr und nicht weniger, aber ich kann mir jetzt die ehemalige, sowjetische
Foltermethode, die Alexander Solschenizyn beschrieben hat, vorstellen. Steter
Tropfen höhlt den Stein, la gota de agua horada la piedra, und so ein
einzelner, beständiger Tropfen kann ganz schön nerven.
Solange es mir nicht im Bett auf den Kopf tropft, beklage ich mich auch
gar nicht! Nützen würde es sowieso nichts.
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Mit den ersten, starken Regenschauern hat sich gestern Abend wenigstens der Wind
beruhigt. Zu Beginn des nassen Schauspiels hat es uns die Regentropfen oder
vielmehr die Wasserbäche horizontal durch unsere Fensteröffnung getrieben.
Auch gut - unser Fußboden ist jetzt wirklich blitzblank. Falls jemand von
euch nach asiatischer Manier essen wollte - bei uns ist es kurzzeitig möglich! |
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Der Teide und sogar seine Ausläufer haben ziemlich
viel Schnee abbekommen. Dieses Foto habe ich heute
Vormittag geschossen. Die Straßen in den
Nationalpark
sind seit gestern von La Orotava, Vilaflor und La
Esperanza aus wegen Eis und Schnee bis auf weiteres
gesperrt.
Autofahrer werden dringend gebeten, morgen, Samstag,
nicht zum Teide zu fahren.
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Jetzt scheint zwar die Sonne und rund um uns ist
blauer Himmel, leider versteckt sich unser Hausberg
hinter einer dichten Wolkenhaube.
So wie es aussieht, verändert sich die feuchte
Wetterlage ab heute und wir haben ein sonniges Wochenende vor uns.
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Am Abend haben sich die Wolken endgültig verzogen und den Schnee bedeckten Teide
in seiner vollen Schönheit zur Besichtigung frei gegeben.
Mehr will ich dazu nicht sagen, in diesem Fall sprechen die beiden Fotos
mehr als Worte. |
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5 de febrero 2009 |
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Donnerstag
-
jueves |
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Icod de los Vinos |
| bewölkt und
windig mit starken Böen |
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13 ° temperatura
mínima |
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17 ° temperatura
máximo |
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Schreibkram ist
fast erledigt |
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Der Kluge ärgert sich über die Dummheiten,
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der Weise belächelt sie.
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Curt Goetz |
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Es ist bewölkt und ziemlich windig. Für die Küstengebiete gilt noch immer die
Warnstufe orange. Die Wellen donnern auch heute noch ziemlich heftig an die
Felsen der Küste.
Ab morgen soll sich das Wetter jedoch bessern - falls die Wetterfrösche
recht haben. |
Spät aber doch habe ich mitbekommen, dass am Sonntag der Internationale Tag des
Lächelns gefeiert wurde - oder auch nicht? Aber wie feiert man einen Tag des
Lächelns? Rennt da jeder Mann und jede Frau mit nach oben gezogenen Mundwinkeln
durch die Gegend?
So unter dem Motto "Mona Lisa tut es, ich tu es auch!" |
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Wie oft ich am Sonntag gelächelt habe kann ich leider nicht mehr sagen, aber es
kann heute auch nicht schaden. Habt ihr heute schon gelächelt? Oder habt ihr
wenigstens jemanden die Zähne gezeigt? Keine Angst, vom Lächeln bekommt man
keine Falten, im Gegenteil, es ist fast so etwas ähnliches wie
Gesichtsgymnastik. Und Gymnastik schadet nie! |
Charlie Chaplin sagte, dass jeder Tag, an dem man
nicht lächelt, ein verlorener Tag sei. Er hat nicht Unrecht, ein freundliches
Gegenüber ist immer sympathischer als ein Grantscherben.
Also nehmt es euch zu Herzen - auch wenn einem ab und zu das Lachen im
Hals stecken bleiben sollte - für ein kleines Lächeln sollte es allemal reichen! |
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Ein Teil meiner heutigen Ernte im Gemüsegarten, la huerta. Eine
Riesenschüssel voll gehäuft mit sonnengereiften, roten Tomaten, Paprika und dem
ersten Kopf Salat aus eigener Aussaat. Was werde ich mit den vielen Tomaten nur
anstellen? Wir können uns in den nächsten Tagen ja nicht nur von Tomatenbrot und
Tomatensalat ernähren. Wahrscheinlich wird ein Großteil als Tomatensauce in
Einmachgläsern landen.
Ich lasse mir was einfallen - reife Früchte haben sich eigentlich noch
nie als Problem entpuppt. |
Am späten Nachmittag hat uns der Sturm einmal so richtig gezeigt, was er mit ein
paar anständigen Böen anrichten kann. Vor allem, wenn er den Regen als
Mitstreiter gewinnen kann. Es war allerdings nur ein kurzes, wenn auch nasses
Schauspiel. Ich denke, der Regen pendelt sich nun auf die Nachtstunden ein. Hie
und da wirbelt der Wind zwar noch mit einem leichten Pfeifton um unser Häuschen
- aber es könnte schlimmer sein.
Ab Samstag soll sich die Wetterlage, laut Vorhersage, in sonniges, warmes
Wetter einspielen und Regentropfen, die an dein Fenster klopfen
auf dein Dach fallen, haben eine einschläfernde Wirkung. Auch nicht schlecht! |
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Wenn es allerdings im Büro von der Decke zu tropfen beginnt ist das nicht mehr
sonderlich lustig. Ändern können wir es leider auch nicht - das Baustellenbüro
war nicht für eine Dauer von drei Jahren gedacht und irgendwann fressen die
aggressiven Sonnenstrahlen die schützende Teerpappe auf. |
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4 de febrero 2009 |
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Mittwoch
- miércoles |
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Icod de los Vinos |
| ein sonniger
Tag |
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12 ° temperatura
mínima |
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18 ° temperatura
máximo |
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ein Packerl
ist immer schön |
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Für Kritiker zu schreiben,
lohnt sich nicht,
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wie es sich nicht lohnt,
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denjenigen Blumen riechen zu lassen,
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der einen Schnupfen hat. |
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Anton Tschechow |
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In der Nacht hat es geregnet doch nun scheint wieder die Sonne und es ist
angenehm warm.
Das Paket, das Julian uns geschickt hat, ist auch angekommen. Besser kann der
Tag eigentlich gar nicht anfangen, vor allem dann nicht, wenn es einem von einem
freundlich, lachenden Postler gebracht wird. |
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Der Karton ist unbeschädigt und der Inhalt ist trocken angekommen. Kürbiskerne,
Sonnenblumenkerne und Kümmel aus Österreich, alles da -die Brotlaibe für die
nächsten Monate sind gesichert. Danke Sohnemann, hast du gut gemacht! |
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Die Lichtmaschine vom Bagger ist generalüberholt und damit ist auch unser
Helferlein wieder Einsatz bereit. Im Laufe des letzten Jahres hat die alte
Maschine wirklich viel Aufmerksamkeit bekommen. Auf der einen Seite hat er auch
viel leisten müssen, aber nun ist sein Innenleben fast wie neu.
Ab nun gibt es keine sonderlichen Ausreden zum Nichtstun. Das kann er
sich hinter seine Schaufeln schreiben. |
Sonst gibt es keine besonderen Vorkommnisse *g*
Morgen gibt es wieder mehr Nachrichten von der Insel. |
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3 de febrero 2009 |
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Dienstag
-
martes |
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Icod de los Vinos |
| ein trüber
Tag mit Sonne am Abend |
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13 ° temperatura
mínima |
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19 ° temperatura
máximo |
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keine
Palatschinken
luxuriöses Restlessen ist angesagt ... |
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Ist eine Sache geschehen,
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dann rede nicht darüber; |
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es ist schwer,
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verschüttetes Wasser wieder zu sammeln. |
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Zitat aus China |
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Das Wetter auf den Kanarischen Inseln ist momentan ziemlich wechselhaft, muy
variable, also nicht das Gelbe vom Ei, eso no es lo mejor. Bis Mittag
ziehen die Wolken um unseren Kopf, gegen Abend verschwinden sie allerdings auf
zauberhafte Weise und die Sonne scheint vom Himmel. |
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Für die Küstengegenden gibt es vom staatliche Wetterdienst AEMET, Agencia
Estatal de Meteorologia, eine Wetterwarnung der Stufen gelb und orange,
amarillo y naranja. Die Unwetterwarnung gilt nun für die gesamten
Kanarischen Inseln. Die ungemütliche Regenperiode soll aber am Samstag zu Ende
gehen. Warten wir's ab. |
Diesmal betrifft die Warnung allerdings nicht die
Windstärke an Land sondern die sich bis zu fünf Meter hoch auftürmenden
Atlantikwellen.
Ich liebe dieses Schauspiel - allerdings nur aus respektvollem Abstand! |
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2 de febrero 2009 |
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Montag
-
lunes |
| Dia de la
Candelaria |
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Icod de los Vinos |
| ein relativ
wolkiger Tag |
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10 ° temperatura
mínima |
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18 ° temperatura
máximo |
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wir haben heute
einen freien Tag! |
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Bevor du dich daran machst,
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die Welt zu verbessern,
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geh dreimal durch dein eigenes Haus. |
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Zitat aus China |
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Pünktlich um sieben Uhr früh hat es zu regnen begonnen. macht nichts, wir können
heute länger schlafen, denn auf den Kanaren ist heute ein Feiertag
den ihr nicht habt, im Kalender eingetragen. |
Die Bewohner der Kanarischen Inseln
feiern ihre Heilige, Nuestra Señora de Candelaria, die Schutzpatronin des
Archipels. Im restlichen Europa kennt man diesen Tag
unter dem Namen Mariä Lichtmess oder ganz simpel als Lostag für das
kommende Wetter. "Wenn's zu Lichtmess stürmt und schneit ist der Frühling nicht
mehr weit."
Auch in Mexiko
wird heute gefeiert, allerdings als Fest zum Abschluss der Weihnachtszeit. Auf
Teneriffa pilgern zwar viele nach Candelaria aber insgeheim dürfte es eher der Auftakt für
die Faschingszeit, el carnaval, sein. |
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Aber das ist nur eine Vermutung, die sich aus dem Verhalten der Bevölkerung in
unserer Umgebung ergibt.
Der große Pilgerstrom findet allerdings erst am 15.
August statt. Dann führen sozusagen alle Wege Teneriffas nach Candelaria. |
Es soll an einem zweite Februar im 14. Jahrhundert gewesen sein, als ein paar
Hirten der Guanchen eine weibliche Holzfigur, das Vorbild er heutigen Jungfrau von Candelaria,
an einem Strand von
Teneriffa gefunden haben.
Ob die einfache Landbevölkerung auf der Insel damals schon nach dem Kalender
gelebt hat? Das kann ich mir eigentlich nicht richtig vorstellen aber laut
Geschichte muss es wohl so gewesen sein, warum sollten wir heute denn sonst
dieses genaue Datum kennen? Oder hat da doch wieder einmal die katholische
Kirche ihre Finger im Kalender gehabt?
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Seit Mittag scheint die Sonne und wir werden einen Fisch aufs Feuer legen. Dafür
muss mein Schatz heute allerdings erst einmal eine Feuerstelle errichten - unser
bisheriger Grillplatz ist den neuen Bautätigkeiten zum Opfer gefallen. |
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1 de febrero 2009 |
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Sonntag
- domingo |
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Icod de los Vinos |
| Wolken und
Sonne wechseln sich ab |
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10 ° temperatura
mínima |
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19 ° temperatura
máximo |
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was machen wir
heute? |
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Bevor wir unser Herz an etwas hängen, |
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sollten wir untersuchen, |
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wie glücklich jene sind, |
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die es schon getan haben. |
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La Rochefoucauld |
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Unser Sonntagsspaziergang hat uns heute in die Richtung von Los Realejos
gezogen. Jetzt verbringen wir unsere Zeit schon seit einigen Monaten
hauptsächlich auf dieser Insel und kennen die nähere Umgebung eigentlich
lediglich scheibchenweise. Am besten beraten ist man allerdings, wenn man sich
nicht an Wanderkarten und Wanderwege haltet sondern einfach drauf los geht.
Das
Auto wird irgendwo geparkt, wo Platz dafür ist und dann einfach los gehen. Bis
jetzt sind wir mit dieser Einstellung sehr gut gefahren
gegangen. |
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Nach kurzer Zeit auf dem Weg an der Küste, la Rambla de Castro, kommen
wir zu einem ehemaligen Herrenhaus mitten in einem Wald von Palmen und
Lorbeerbäumen. |
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La Hacienda de Castro, wurde Anfang
des 16. Jahrhunderts erbaut. Das feudale Anwesen wurde von
Hernando de Castro geschaffen, das Wohnhaus
selbst wurde allerdings erst im 17. Jahrhundert erbaut. Hernando de Castro, ein
portugiesischer Händler, hat hat dieses Gebiet vom Eroberer der Insel Alonso
Fernández de Lugo, zugesprochen bekommen und ihn für sich und seine Familie
hauptsächlich landwirtschaftlich genutzt. |
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Heute ist das ganze Anwesen ziemlich desolat und
heruntergekommen. Das Hauthaus mit seinen Nebengebäuden ebenso wie das Gebiet
rund herum. Zur Zeit wird es mit Hilfe von Jugendlichen und irgendwelchen
Workshops wieder in Stand gesetzt. Man sieht, dass etwas geschieht, ich hoffe
nur, dass diese Arbeit nicht zu langsam voran kommt. Sonst ist vieles schon
wieder kaputt, bis die letzten Renovierungsarbeiten abgeschlossen sind. Wenn
diese Arbeiten einmal abgeschlossen sein werden, soll es laut dem politischem
Kopf von Los Realejos später als Kultur- und Informationszentrum genutzt werden.
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Das Naturschutzgebiet Rambla de Castro ist ein wirklich ein richtiges
Landschaftsparadies und zählt zu den grünsten und fruchtbarsten Gebieten der
Insel.
Ein Spaziergang lohnt sich hier alle Mal! |
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Wir sind durch eine Landschaft mit riesigen Palmen
weiter zu einer kleinen Festung spaziert. El Fortín de San Fernando
wurde im Jahr 1808 aufgrund ihrer
strategischen Lage von Agustín de Bethencourt und Hernando de Castro an dieser Stelle gebaut. Von hier aus wurde angeblich ein
Teil der Küste vor den Attacken der Korsaren und Piraten geschützt.
Heute ist es ein friedliches Plätzchen, von dem man einen schönen Ausblick auf
die Küste bis nach Puerto de la Cruz hat. An kriegerische Zeiten erinnern nur
mehr drei der ehemals fünf Kanonen, die ursprünglich zur Verteidigung gedient
haben. |
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Von dieser kleinen Festung sieht man in der Ferne ein altes Haus hoch über den
steilen Felsen der Küste. Es handelt sich dabei aber eigentlich um eine, heute
romantische, Industrieruine
el Elevador de Aguas de Gordujuela aus
dem Jahr 1903.
Aus der Ferne scheint es so, als ob dort ein
mehrstöckiges, ehemaliges Herrenhaus erbaut worden wäre.
Dem ist aber nicht so.
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In diesem Gebäude wurde die erste Dampfmaschine
Teneriffas betrieben. Von hier aus wurde das Wasser auf die Bananenplantagen im Orotavatal,
la Valle de Orotava, gepumpt. Wertvolles
Süßwasser aus den Quellen von Gordejuela konnte damit für die Bewässerung
genutzt werden. Zusätzlich soll auch eine kleine Getreidemühle damit betrieben
worden sein.
Ich bin sehr neugierig, ob wir davon noch irgendwelche Überreste finden
können werden.
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Genannt wird das Gebäude allgemein Casa Hamilton. Das kommt daher, dass
die Firma Hamilton diese gigantische Anlage errichtet hat. |
Bevor die Plantagenbesitzer die Möglichkeit hatten, mit dieser, für die damalige
Zeit revolutionären Pumpanlage das Wasser auf die Plantagen zu leiten, floss
viel kostbares Quellwasser aus den Quellen der Küstenregion einfach ins Meer.
Das geschieht übrigens heute wieder. Aber das ist eine andere
Geschichte. Mit dieser modernen, dampfgetriebenen Pumpanlage war es
plötzlich möglich, auch Wasser aus den vielen kleinen Quellen in Küstennähe für
die Pflanzungen hoch oben im Tal zu nutzen. |
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Das nächste Mal werden wir den Wanderweg an der Küste el
Sendero del Agua bis zum Elevador de Aguas de
la Gordejuela weiter gehen. Man kann ja nicht alles auf einmal machen, wir haben
ja noch viele Sonntagsspaziergänge vor uns. |
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hier geht's zu den vergangenen Einträgen
16. bis 31. Jänner
2009 |
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Unser Postkasten freut sich auf
jede
kleine Nachricht |