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16 de diciembre
2009 |
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15 de diciembre 2009 |
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Dienstag
- martes |
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Icod de los Vinos |
| sonnig und warm |
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16 ° temperatura
mínima |
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24 ° temperatura
máximo |
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Eines
Tages wird man offiziell zugeben müssen, |
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dass das, was wir Wirklichkeit
getauft haben, |
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eine noch größere Illusion ist
als die Welt des Traumes. |
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Salvador Dali |
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Blauer Himmel, Sonnenschein und zu
Mittag ein paar kräftige Windböen.
Wie waren in Los Silos, wo Georg endlich einen guten
Zahnarzt gefunden hat! Er ist zwar ein großer
Philosoph - doch sein Handwerk beherrscht er
perfekt! |
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Fotos gibt es vielleicht morgen - heute habe ich leider
keine Zeit. Tut mir leid! ¡Lo siento! |
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14 de diciembre 2009 |
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Montag
- lunes |
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Icod de los Vinos |
| bewölkt |
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16 ° temperatura
mínima |
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18 ° temperatura
máximo |
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Sobald
ein Optimist ein Licht erblickt, |
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das es gar nicht gibt, |
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findet sich ein Pessimist, |
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der es wieder ausbläst. |
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Giovanni Guareschi |
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Es ist grau und bewölkt, die Sonne
blinzelt nur ab und zu durch ein Wolkenfenster.
Eigentlich müsste es auch noch regnen, aber bis
jetzt ist es trocken und warm. Sonst gibt es nicht
viel zu erzählen, ein ganz normaler, unspektakulärer
Wochenbeginn. |
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Eigentlich wollte ich jetzt meine beste Freundin
anrufen und ihr zum Geburtstag gratulieren. Leider
muss für heute ein Mail reichen, ich habe die Zeit
übersehen und nun ist sie für mich außerhalb der
Reichweite ihres Telefons. So was blödes! ¡Lástima!
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Alles Gute zum Geburtstag!
¡Feliz
cumpleaños! |
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13 de diciembre 2009 |
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Sonntag
- domingo |
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Icod de los Vinos |
| ein paar Sonnenstrahlen ... |
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16 ° temperatura
mínima |
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18 ° temperatura
máximo |
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Zeit
haben nur diejenigen, die es zu nichts gebracht
haben. |
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Und damit haben sie es
weitergebracht als alle anderen. |
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Giovanni Guareschi |
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Auch wir zünden drei Kerzen an - wir feiern den dritten
Adventsonntag. Weihnachten rückt immer näher. Am Nachmittag sind wir zur Quelle gefahren, haben uns mit
gesundem
Trinkwasser versorgt und dann einen gemütlichen Nachmittag im kuscheligen
Kämmerlein verbracht. "Wish I was home for christmas" - diese Melodie ist zur
Zeit
immer richtig.
Zumindest für mich - ich bin und werde es immer bleiben - ein
Weihnachtsmensch. Je mehr Dekoration und Beleuchtung, desto schöner! |
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Im vergangenen Jahr hat es den Gipfel
von unserem Hausberg schon im Oktober eingeschneit.
In diesem Jahr hat er erst gestern eine dünne, weiße
Schneeschicht bekommen. Für weiße Weihnachten
reicht's aber allemal. |
Erst eins, dann zwei
dann drei ... |
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12 de diciembre 2009 |
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Samstag
- sábado |
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Icod de los Vinos |
| bewölkt |
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12 ° temperatura
mínima |
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19 ° temperatura
máximo |
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Ein
Mann, der nie zur Schule gegangen ist, |
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kann von einem Güterwaggon
stehlen, |
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hat er aber einen
Universitätsabschluss, |
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kann er die ganze Eisenbahn
stehlen. |
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Theodore Roosevelt |
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Heute Nacht hat es geregnet und ich
bin mir ziemlich sicher, dass der Teide jetzt ein weißes Häubchen auf der Spitze
hat.
Sehen kann ich es leider nicht, denn unser Hausberg ist rundum von grauen Wolken
eingehüllt. Wahrscheinlich ist ihm ein bisschen kalt geworden. |
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Wir fahren am Nachmittag nach Puerto de
la Cruz und werden den Nachmittag einfach verbummeln. Christkindlmarkt gibt zwar
keinen, aber dafür einen Weihnachtsrummelplatz! Bei Tag schläft alles auf diesem Platz
beim alten Hafen, doch am Abend blinkt und glitzert hier die große, weite Welt
der Schausteller.
Um das zu erleben, haben wir ja noch bis zum Feiertag der Drei Weisen aus dem
Morgenland Zeit, denn im Gegensatz zu Österreich, dauert die Weihnachtszeit auf
der Insel bis zu diesem Tag im Jänner. Erst dann bekommen die Kinder ihre
Geschenke und damit ist dann aller Weihnachtszauber vorbei. |
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Die beiden kleinen Schönheiten können
sicher noch mehr über diese geheimnisvolle Zeit
erzählen - ich werde sie bei guter Gelegenheit ein
bisschen aushorchen ... |
Ach ja, der Teide hat übrigens kein
Spitzenhäubchen auf - das bisschen Staubzucker, das
Petrus drüber gezuckert hat ist kaum der Rede wert.
Das macht aber gar nix, Schnee und
Weihnachtsstimmung haben relativ wenig miteinander
zu tun. Ein Lied tut's auch und deshalb werde ich
mir jetzt eine Schallplatte CD in
die Anlage legen und den Abend stimmungsvoll
beginnen.
Bum, bum, I'm dreaming of a white Christmas ... Die
Schneehaube am Teide reicht mir dafür vollkommen.
Schneeschaufeln ist nicht mein Hobby :o) |
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11
de diciembre 2009 |
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Freitag
- viernes |
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Icod de los Vinos |
| Sonne und Wolken - Calima |
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18 ° temperatura
mínima |
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21 ° temperatura
máximo |
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Vertrauen
ist das Gefühl, |
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einem Menschen sogar dann glauben
zu können, |
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wenn man weiß, dass man an seiner
Stelle lügen würde. |
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Henry Louis Mencken |
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Der Tag hat zwar sonnig und warm
begonnen, doch im Laufe des Vormittags, por la mañana, haben sich Wolken breit gemacht.
Die Wetterfrösche, los hombres del tiempo, werden wohl recht behalten und das sonnige Wetter wird sich in
Regenwetter verwandeln. |
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Auch die typischen Wolken über dem Teide deuten
darauf hin. Jonay behauptet zwar, sie bedeuten
starken Wind, ich sage, mit diesem Käppchen kündigt
sich Regen an. Am Nachmittag war es sonnig und warm
und ich bin bei meiner Gartenarbeit anständig ins
Schwitzen gekommen. |
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Die Decke über dem ehemaligen Wassertank ist fertig.
Jonay hat einen sensationellen Alleingang, der sich
überall sehen lassen kann, hingelegt. Ganz alleine
und mit einem unglaublichen Tempo hat er einige
Kubikmeter Beton gemischt und gleichmäßig verteilt.
Perfect my friend, Hut ab! Er hat heute gearbeitet
wie ein geölter Blitz, como un rayo! |
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Jetzt ist es Abend geworden, Georg hat die Schoten
dicht gemacht, alles abgedeckt - der Regen kann kommen.
Aber erst werde ich mich einmal an den Herd stellen
und uns etwas Gutes zum Essen machen. In einer kurzen und schnellen Abstimmung
haben wir uns für Spaghetti Carbonara entschieden. Ich habe wirklich einen
Bärenhunger, denn über der ganzen Arbeit im Land von Mutter Natur habe ich den
ganzen Tag aufs Essen vergessen. |
Mittlerweile sind wir satt und
zufrieden und als Krönung haben wir noch ein, zwei
oder auch drei von Georgs einzigartigen Espressi
getrunken, dazu Lebkuchen genascht - und jetzt
beginnt es zu regnen. Zart und gemächlich, ganz so, wie
man sich eine kostenlose, himmlische Bewässerung
wünscht.
Als ungewohnte Zugabe gibt es heute einmal
Monsterblitze, los relámpagos gigantes,
draußen am Meer. Es sieht fast so aus, als ob
Raketen im Meer landen einschlagen würden. Doch die
Gefährlichkeit täuscht - das Gewitter, la
tormenta, muss kilometerweit weg sein, denn der
Donner grummelt so spät, dass man schon gar nicht
mehr damit rechnet. Mittlerweile hat es sich
eingeregnet und für mich ist das die schönste
Nachtmusik - gute Nacht Freunde! |
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10
de diciembre 2009 |
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Donnerstag
-
jueves |
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Icod de los Vinos |
| sonnig und warm - Calima |
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16 ° temperatura
mínima |
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20 ° temperatura
máximo |
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Ein
Mensch sieht Hand von Hand gewaschen. |
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Und doch - es muss ihn
überraschen, |
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dass der Erfolg nur ein geringer
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zum Schluss hat alles schmierige
Finger! |
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Eugen Roth |
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Noch ist es sonnig und warm, der Himmel ist wolkenlos, doch der
Hügel hinter Los Silos ist nicht mehr zu sehen.
Der warme Wind aus der Sahara ist endgültig bei uns angekommen und vernebelt uns
mit dem Wüstensand, den er mit sich bringt, ordentlich die Sicht.
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Calima hin oder her - es ist angenehm
warm und die Canarios jammern gewohnheitsmäßig über
die Hitze. Einmal ist es zu heiß, dann ist es wieder
zu kalt, eigentlich sollte es regnen - doch wenn es
regnet, ist es eindeutig zu nass. Petrus hat's schon
schwer, aber jedem kann es nicht einmal der
himmlische Wetterzuständige recht machen.
Das Jammern über die "Hitze" dürfte ihm allerdings
zu Ohren gekommen sein, denn für morgen gibt es eine
Wetterwarnung für den Abend. Warnstufe gelb für
Regen - das haben wir jetzt davon!
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Ihr habt eure Gemüsegärten, los
huertos, eingewintert und bei mir wächst und
gedeiht es prächtig. Nur die Tomaten wollen nicht
mehr so wie ich es will. Wir können zwar noch immer
sonnengereifte Tomaten ernten, aber die Stauden
verabschieden langsam vom Erdenleben und beginnen zu
vertrocknen. Kohlrabi, Rohnen und Salat, el
colinabo, la remolacha y la lechuga, geht es
dagegen prächtig. Im Gegensatz zu den Sommermonaten
bleibt der Salat nun brav am Boden der Tatsachen und
schießt nicht in die Höhe, la lechuga echa tallo.
Die Petersilie, el perejil, fühlt sich
ebenfalls pudelwohl, está como el pez en el agua.
Lediglich der Koriander, el cilantro, will
nicht mehr als Kräutlein geerntet werden, denn seit
ein paar Tagen präsentiert er sich als prächtige
Blumenstaude! |
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9
de diciembre 2009 |
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Mittwoch
-
miércoles |
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Icod de los Vinos |
| sonnig und wolkenlos |
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16 ° temperatura
mínima |
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20 ° temperatura
máximo |
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Ein
Mensch wird müde seiner Fragen, |
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nie kann ein Mensch ihm Antwort
sagen. |
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Doch gern gibt er Auskunft alle
Welt |
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auf Fragen, die er nie gestellt. |
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Eugen Roth |
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Blauer, wolkenloser Himmel und wärmender Sonnenschein.
Wir haben Bilderbuchwetter! Da macht
die Arbeit gleich doppelt so viel Freude und ich werde mich in unseren grünen
Dschungel stürzen. Zur Zeit wächst und blüht es an allen Ecken und auf allen
Terrassen. |
Es ist einfach wäre
wie im Paradies - wenn das geliebte Unkraut nicht
wäre! Diese wuchernden Gewächse sind das berühmte
Haar in der köstlichen Suppe, poner pegas a todo.
Aber wie sagt man so schön? Es gibt wahrlich
Schlimmeres, hay cosas peores! Unsere grüne
Vorzeigewiese wartet auch schon dringend auf einen
Rasenmäher, doch diese Arbeit werde ich heute nicht
in Angriff nehmen.
Auf einen Tag mehr oder weniger kommt es jetzt nicht
mehr an, das Gras ist sowieso schon zu hoch. Da
macht ein Tag gar nix mehr besser - leider.
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Georg hat einen schwarzen Arbeitstag
vor sich. Er arbeitet mit Feuer und Hitze
Flamme um das sogenannte Flachdach
der drei Häuser endgültig wasserdicht zu machen. Für
diese Aktion war der heutige Tag natürlich perfekt,
denn seine beste Helferin war die Sonne mit ihren
wärmenden Strahlen. Nur mit dieser himmlischen Hilfe
waren die Bahnen der Teerpappe geschmeidig und
relativ leicht und regelmäßig aufzurollen.
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Eine mühsame Arbeit, wenn man die
Fläche einbezieht. Es handelt sich eben nicht nur um
die Decke eines Einfamilienhauses sondern gleich um
eine ganze Reihenhausanlage.
Trotzdem werden wir am Wochenende endlich die
Pflanzen, die besonders viel Sonne benötigen, auf
die Dachterrasse umsiedeln können. Laut
Wettervorhersage müsste Petrus mitspielen. |
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8
de diciembre 2009 |
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Dienstag
-
martes |
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Inmaculada Concepción -
Maria Empfängnis |
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Icod de los Vinos |
| sonnig und wolkenlos |
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16 ° temperatura
mínima |
|
20 ° temperatura
máximo |
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Ein
Mensch ist dazu wild entschlossen, |
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das
gute Kräutchen wird begossen, |
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das schlechte Unkraut
ausgerottet. |
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Doch ach, des Lebens Wachstum
spottet, |
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und oft fällts schwer, sich zu
entschließen - |
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soll man nun rotten oder gießen?
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Eugen Roth |
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Heute interessiert mich weder Unkraut noch Kräutlein. Ich stelle
mich auf einen gemütlichen Feiertag ein.
Die Sonne scheint vom
wolkenlosen Himmel und wir machen, wie so oft, einen kleinen Rundgang im
Nachbarstädtchen Garachico. |
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In alten Zeiten wurde im Hafen von
Garachico viel Handel betrieben. Waren von der Insel
wurden nach Europa und Amerika verschifft und
Luxusgüter aus der neuen und alten Welt kamen auf
denselben Weg auf die Insel. Für viele Tinerfeños
war der Hafen von Garachico der Letzte Punkt der
Heimat auf dem verbotenen Weg in ein neues Leben.
Die Silhouette des Städtchens war das Letzte was sie
gesehen haben, als wegen Hunger und Armut die Insel
verlassen haben um nach Südamerika auszuwandern.
Doch das ist schon lange her und jetzt ist Garachico
ein kleines, beschauliches Städtchen mit engen
Gassen, alten Häuschen und Herrschaftshäusern,
Kirchen, Klöstern und beschaulichen Plätzen. |
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Das Meer ist ruhig, dunkelblau bis an
den Horizont und nur leichte Wellen schlagen an die
Mauern der Küste. Zur Abwechslung parken wir heute
am anderen Ende der Stadt. |
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An der kleinen Mole nach den
Lagerhäusern haben sich bei diesem schönen Wetter
viele Fischer versammelt. Wohin man blickt sieht man
Angelruten. Bis jetzt haben wir noch nie beobachten
können, dass einer der Fischer einen sonderlichen
Fang aus dem Wasser gezogen hat, doch auf einem
Felsen neben der Mole hat ein glücklicher Angler
zwei richtige Prachtexemplare aus dem Meer gezogen.
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Auf der
Mole stehen zwei schneeweiße Monumente, die bei
diesem schönen Wetter besonders auffallen. Bis jetzt
habe ich noch nie das Glück gehabt die beiden
steinernen Motive ohne Menschen fotografieren zu
können.
Kein Wunder, auch für andere Touristen ergeben sie
ein tolles Motiv - mit dem Vorteil, dass man sich zu
Hause sogar den Bilderrahmen sparen kann. |
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Escultura del artista japonés Kan
Yasuda, que lleva por título "Tensei Tenmoku", o
"Puerta sin puerta", que se exhibe en la explanada
del muelle pesquero. Dicha obra de arte minimalista
en mármol de Carrara. |
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Das Kunstwerk, das direkt am Rand zum
Meer steht, erinnert mich an einen
überdimensionalen, stilvollen aber einfachen
Bilderrahmen, doch der Titel der beiden steinernen
Gebilde bedeutet soviel wie Tür ohne Tür. Geschaffen
wurden die Skulptur vom japanischen Künstler Kan
Yasuda und sie trägt den Titel Tensei Tenmoku. |
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Den Auftrag dafür hat der japanische
Künstler von der Inselregierung Teneriffas erhalten.
Gelöst hat er die Verschönerung der alten Hafenmole
mit einem modernen Werk aus Marmor, der aus einem
berühmten Steinbruch aus Italien stammt. Carrara
liegt in der Toskana und ist für die sehr weißen
Marmorvorkommen weltweit bekannt. Dieser Stein fügt
sich nun harmonisch ins alte Hafenviertel ein und
verleiht der Umgebung eine moderne, zeitlose Note.
Eingeweiht wurden die beiden minimalistischen
Kunstwerke im Jahr 2002 und seitdem sind sie mit
Sicherheit bereits tausende Male auf Bildern
festgehalten worden. |
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Nach einem Spaziergang durch die
schmalen Gassen erreichen wir unser
Lieblingsplätzchen, la Plaza de Libertad. Auf
diesem Platz unter den alten Lorbeerbäumen treffen
sich vor allem am Sonntag auch viele Einheimische um
hier gemütlich ein Gläschen Wein zu trinken und sich
zu unterhalten. Kinder haben genügend Platz um mit
dem Fahrrad ihre Runden ziehen zu können oder Ball
zu spielen. |
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Am späten Nachmittag trifft sich in
der Nähe des Pavillons immer eine Gruppe von
Männern, die hier mit viel Spaß Karten spielen.
Irgendwie existiert in diesem kleinen Ort noch immer
eine gewisse Dorfidylle. Das ist nichts besonderes,
ich weiß, aber es vermittelt eine angenehme Art von
Lebenseinstellung. Ruhe, Zufriedenheit - gemischt
mit Fröhlichkeit und einem verschmitzen Lächeln. Und
das tut gut! |
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7
de diciembre 2009 |
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Montag
-
lunes |
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Icod de los Vinos |
| bewölkt |
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16 ° temperatura
mínima |
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19 ° temperatura
máximo |
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Ein
Mensch schaut in der Zeit zurück und sieht, |
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sein Unglück war sein Glück. |
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sagte Eugen Roth |
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Rund um uns ist es still und leise, a la sorda.
Es herrscht Feiertagsruhe,
doch wir tanzen wieder einmal aus der Reihe. Georg möchte unbedingt endlich die
Decke absolut Wasser dicht machen und dafür will er den heutigen Fenstertag ohne
ablenkende Arbeiter nutzen. Der kleine Kubaner Domingo hat ihm
allerdings einen Strich durch die Rechnung gemacht, desbaratar los proyectos.
Nach drei Wochen Abstinenz von der Tischlerei ist ihm daheim anscheinend die
Decke auf den Kopf gefallen und er hat heroisch beschlossen, heute hier zu
arbeiten.
Nachdem die Tischlerei aber
seit dem Deckenbetonieren vor ein paar Wochen sozusagen aufgelöst war, mussten
die beiden erst einmal den Arbeitsplatz für die Arbeit einrichten. Das war bald
geschafft und Georg wollte, an seine für heute geplante Arbeit gehen, aber nix
da! |
Frisch und fröhlich kommt ein alter
Bekannter mit einem Freund daher.
Wir haben ihn gestern in Santa Cruz getroffen und auf ein Glas Wein eingeladen.
Dass er gleich heute auftauchen wird, damit hat niemand gerechnet.
Man muss das Ganze allerdings positiv sehen, denn wir sind nun auch noch
das erste Mal stolze Besitzer eines Loses für die Weihnachtslotterie! Aber
darüber erzähle ich euch ein anderes Mal! Was ist also die Moral aus der
Geschichte?
Y la moraleja es - arbeite an einem Feiertag nicht! Wir werden es uns zu
Herzen nehmen, aus dieser Geschichte unsere Lehre ziehen und den Marienfeiertag
morgen mit guten Gewissen genießen - das solltet ihr auch tun! |
Wir besitzen ab sofort doch ein funktionierendes Handy! Nein, es
ist nicht vom Himmel gefallen und
der Nikolaus hat es auch nicht vor die Tür gelegt. Es ist ein nigelnagelneues
Telefon, un teléfono móvil flamante, das jetzt Jahre lang in der Originalverpackung im Büro
verstaut war. Wie das halt so ist, wenn man einen Vertrag mit einem neuen
Telefonanbieter abschließt - man bekommt ein Handy als Belohnung obendrauf. So
war das halt. Es gehörte zum Gesamtpaket und deshalb steckt man es ein und nimmt
es mit nach Hause. Ob man es braucht oder nicht, das ist egal. Genauso war es
auch bei uns und da wir es eben nicht gebraucht haben, ist es ins Regal
gewandert - und eigentlich vergessen worden.
Das arme Ding hat sich wahrscheinlich in den vielen Jahre gewundert,
warum es nicht eingeschalten wurde. |
Es gab überhaupt
keinen Grund, das alte, vertraute Telefon gegen einen Neuling einzutauschen. Es
hat einwandfrei funktioniert und mit der Zeit kennt man jede Taste im Schlaf.
Man gewöhnt sich dran und Gewohnheiten sind ja so eine Sache für sich. So
schnell und freiwillig stellt man sie nicht in die Ecke. Schließlich hat man ein
Recht auf gewohnte Abläufe! Die hat man sich immerhin mit viel Zeitaufwand
erarbeitet. Doch hie und da schlägt das Schicksal zu und man muss sich, wenn
auch schweren Herzens, davon verabschieden.
Da fährt der Zug drüber! |
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Das Verbindungsproblem via
Telefonhörer ist also an und für sich behoben,
doch eine Hürde ist noch zu überwinden, denn mit dem Ableben des alten,
zusammengebrochenen Telefons sind auch alle Telefonnummern begraben worden. Es
wurden anscheinend alle laufenden Einträge auf die Festplatte und nicht auf die
Simkarte abgespeichert. |
Wer kümmert sich denn schon um
solche Kleinigkeiten? iNo se acaba el mundo por eso! Davon geht die Welt
auch nicht unter! iTodo lo contrario! Im Gegenteil, man könnte
kann durchaus einen Vorteil an der Sache finden. Mit den Jahren sammeln sich
unzählige tote Nummern an, denn einige Menschen wechseln ihre Telefonanbieter
und damit meistens auch die Nummern, wie ein anderer die Hemden. |
Das Entsorgen dieser unnützen
Platzhalter hat sich von selbst ergeben und wir können die dafür benötigte Zeit
besser nützen!
Ob wir das
Telefonbuch wirklich ausgemistet hätten?
Mit großer Wahrscheinlichkeit nicht - oder doch? |
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6 de diciembre 2009 |
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2. Adventsonntag
-
domingo |
|
Día de la constitución
auf den Kanarischen Inseln |
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