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1 de mayo 2009 |
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30 de abril 2009 |
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Donnerstag
-
jueves |
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Icod de los Vinos |
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teilweise bewölkt |
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16 ° temperatura
mínima |
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20 ° temperatura
máximo |
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ich müsste mal
wieder Briefe schreiben ... |
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Wer Geld möcht, schuftet mit Verdruss, |
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vorausgesetzt, dass er das muss. |
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Eugen Roth |
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Fortsetzung folgt morgen ... |
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Ich komme einfach nicht dazu, endlich meine längst fälligen Mails zu schreiben.
Der Tag verfliegt mit Arbeit und dadurch, dass es nun so lange hell ist,
übersehe ich regelmäßig die Zeit. |
Den Sonnenuntergang genießen wir fast jeden Tag mit
einem gemütlichen Gläschen bis die Sonne endgültig hinter den Bergen
oder Wolken von La Palma verschwindet. Und danach schreibe ich
höchstens noch schnell meine Zeilen ins Tagebuch.
Fürs Briefe schreiben ist es dann leider wieder zu spät - dann ruft das
Bett! Ich hoffe ihr verzeiht mir, ich werde versuchen mich zu bessern. Ob es
klappt, kann ich nicht versprechen, aber vielleicht kommt ja wieder einmal ein
Regentag auf mich zu. |
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In La Guancha wird heute Abend der Heilige Georg, San Jorge, durch die
Gassen getragen. Warum das heute passiert und nicht vor einer Woche? Dafür gibt
es keine Erklärung, es ist halt so. Am Abend haben wir das Feuerwerk das zu
Ehren des Schutzpatrons in den Himmel geschossen wurde gesehen
gehört. Sonderlich lange hat es allerdings nicht gedauert. |
Aber in diesen Tagen überholen sich die Festivitäten sowieso. Fiesta in La
Guancha, die Drachenflieger und gleichzeitig ein Festival der Puppenspieler in
Los Realejos, morgen Tag der Arbeit,
sprich der erste Mai macht alles neu. Am Samstag können alle
Inselbewohner wieder einmal kurz Luft holen, aber am Sonntag kommt es dann
gleich knüppeldick doppelt. Dia de la Cruz und Dia de
la Madre werden diesmal kurzerhand an einem Tag abgehandelt.
Das klingt zwar so ganz harmlos - die Aufklärung nähere Erklärung gibt es
morgen oder übermorgen - ich geh jetzt schlafen! |
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29 de abril 2009 |
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Mittwoch
-
miércoles |
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Icod de los Vinos |
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sonnig, teilweise bewölkt |
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16 ° temperatura
mínima |
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20 ° temperatura
máximo |
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jeden Tag
dasselbe ... |
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Wer Ruhe sucht, verhält sich still, |
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vorausgesetzt, dass er das will. |
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Eugen Roth |
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Fortsetzung folgt morgen ... |
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Beim Wässern der neu gepflanzten Bananenstauden haben mich heute zwei Vögel
unterhalten. Zu welcher Art sie gehören kann ich noch nicht sagen, aber ich
werde mich so schnell wie möglich schlau machen. |
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Am Bauch sind sie fast zitronengelb und das Gefieder
gleicht der Farbe einer Meise.
Ihr Verhalten erinnert mich fast ein wenig an eine Bachstelze, aber ihr Nest
haben sie anscheinend in der Steinmauer über unserem Feigenbaum eingerichtet. |
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Der Feigenbaum trägt schon sein neues Blätterkleid. Helle, grüne Blätter, das den
Vögeln ein perfektes Versteck bietet. Die unreifen Feigen sind allerdings
dadurch auch schwerer zu finden, bis sie reif sind, dauert es noch ein paar
Monate. Salbei und Löwenzahn malen das nächste harmonische Bild in die
Landschaft.
Die Natur malt ohne Pinsel oder Farbe - und doch entsteht ein
zauberhaftes Gemälde. |
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Laurel y las margaritas, Lorbeer und Margeritten - eine perfekte
Kombination, zumindest in meinen Augen. Wie eine weiße Wolke quellen die weißen
Blüten zwischen dem dunklen Grün der Lorbeerbäume auf die Wiese. Das tut der
Seele gut und erfreut meine Augen -
vor allem, wenn wieder einmal Unkraut jäten angesagt ist. |
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Teneriffa aus der Vogelperspektive – so heißt das
Motto des diesjährigen FLYPA 2009, el Festival Internacional de
Parapente de Los Realejos, dem inzwischen legendären Treffen vieler
Gleitschirmflieger auf Teneriffa. |
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Die besten Bedingungen für das Gleitschirmspringen
auf Teneriffa findet man im Orotavatal. Die Startplätze für
die Gleitschirmflieger liegen oberhalb der Ortschaft Icod el Alto. Das
Festival findet unter der Mitwirkung der
bekanntesten Piloten der Disziplinen Gleitschirm,
Freiflug, Motorschirm, Hängegleiter und
Fallschirmspringen statt.
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Gehört habe ich heute nur den Lärm der Flugzeuge für
das Eröffnungsspektakel. Gesehen habe ich leider
nichts davon. Aber hier sind ein paar Fotos vom
Vorjahr. Sie vermitteln ein gewisses Etwas an
Freiheit, oder? |
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Zusehen kann man aber am besten von unten und auch
aus der Entfernung kann man die fliegenden Drachen gut beobachten. Der
offizielle Stützpunkt der Sportler liegt am Strand El Sorocco. Dort
werden hoffentlich wohl die meisten der Gleitschirmflieger gut und vor allem
trocken landen! |
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28 de abril 2009 |
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Dienstag - martes |
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Icod de los Vinos |
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bewölkt |
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16 ° temperatura
mínima |
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19 ° temperatura
máximo |
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alles Gute zum
Geburtstag ... |
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Wer Wahrheit liebt, der urteilt scharf, |
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vorausgesetzt, dass er das darf. |
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Eugen Roth |
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Fortsetzung folgt morgen ... |
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Die Sonne lässt uns wieder einmal im Stich. Weiße
und graue Wolken treiben am Himmel. Weit und breit keine Sonne. Ob die Sonne
auch eine Krisenzeit durchlebt? Oder leidet sie gar an Depressionen? Ich hoffe
nicht, die Wolkenlandschaft stört zwar auch nicht sonderlich, aber
Sonnenstrahlen im Gesicht sind mir eindeutig lieber! |
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Für heute ist die Arbeit fertig gestellt. ¡Salud! Bei einem kühlen Bier,
una cerveca bien fría, wird noch der Tagesablauf für morgen
durchgesprochen und dann ist für heute endgültig Schluss mit Steinen. Die
Holzstürze für die Vitrinen sind alle fixiert und teilweise ist die erste Reihe
Steine bereits in luftiger Höhe eingemauert.
Ab nun fehlt noch ein schwacher Meter an Höhe, dann sind wir am Ende der
Mauer angelangt. |
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Roter Mohn wohin das Auge blickt. Einen Blumenstrauß kann ich leider nicht
verschicken, dafür sind die zarten Mohnblüten nicht geeignet. Schade, sie blühen
in allen Farben und Größen. Sogar die Steinhäufen werden von ihnen geschmückt. |
¡Feliz cumpleaños! Der Geburtstag meines
Schwesterleins ist mir gestern erst kurz vor dem Schlafengehen eingefallen.
Sechs Minuten vor Mitternacht! Ich habe wieder einmal das Datum übersehen. Am
Nachmittag habe ich noch zu Georg gesagt, dass er mich erinnern soll. Klingt
toll, oder?
Na ja, ich hoffe, sie ist mir nicht all zu böse - immerhin habe ich noch vor
Mitternacht meine Glückwünsche los geschickt.
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27 de abril 2009 |
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Montag -
lunes |
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Icod de los Vinos |
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teilweise bewölkt |
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16 ° temperatura
mínima |
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19 ° temperatura
máximo |
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die Haar'
steh'n u Berge ... |
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Wer Liebe fühlt, zeigt sich als Mann, |
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vorausgesetzt, dass er das kann. |
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Eugen Roth |
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Fortsetzung folgt morgen ... |
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Um elf Uhr wollten wir uns mit einem Bekannten auf der Plaza del Charco treffen.
Leider haben wir uns verfehlt und wie es oft im Leben ist, gerade dann wenn man
blöde Handy braucht - ist der Akku leer. Macht auch nichts, wir haben auf einem
sonnigen Plätzchen einen Café cortado natural getrunken und sind anschließend
zum Steuerberater gefahren. Einkaufen auf dem Heimweg, bis zum Essen noch etwas
arbeiten, anschließend ein kleiner, starker Espresso, Büroarbeit für mich, der
Gemüsegarten wartet auch noch, Außenarbeiten für Georg und plötzlich geht die
Sonne unter. Das klingt wie eine Endloswurst, oder?
Das ist es auch! |
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Dieser Sonnenuntergang ist einen Sundowner wert! Der Sommer kann nicht mehr weit
sein, denn heute Abend sind einige Schwalben schnell und zackig über unseren
Köpfen durch die Lüfte gesaust.
Und die ersten Fledermäuse sind wieder da! |
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26 de abril 2009 |
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Sonntag
-
domingo |
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Icod de los Vinos |
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teilweise bewölkt |
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16 ° temperatura
mínima |
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19 ° temperatura
máximo |
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wir haben
Freizeit ... |
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Relativität |
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Wer Hunger hat, der isst sich satt, |
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vorausgesetzt, dass er was hat. |
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Eugen Roth |
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Fortsetzung folgt morgen ... |
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Was bedeutet diese alte Weinpresse, el lagar canario, irgendwo in Garachico?
Auf diesem Platz wirkt das gute Stück zwar sehr imposant aber doch ein wenig
deplaziert.
Das ist auch kein Wunder, denn ursprünglich stand sie ganz woanders. |
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Die Weinpresse aus dem 17. Jahrhundert stammt vom ehemaligen Landgut San Juan
Degollado. Das befand sich in einem östlichen Ortsteil, el barrio,
von Garachico, in Interlán. Auf diesem Landgut betrieb im 16. Jahrhundert ein
Italiener, der Genuese Mateo Viña als einer der ersten
Weinbau in diesem Gebiet. Ab 1527 wurde die Weinherstellung dann von Pedro
Interlán, ebenfalls Sohn eines Italieners aus Ligurien, Augistin Interláns,
weitergeführt und ausgebaut. |
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Gleichzeitig kurbelte die Familie de Ponte den Weinbau, aber vor allem auch den
Weinhandel an. So wuchs der kleine Hafen zügig und schnell und wurde ein
Exportzentrum für begehrte Weine aus Teneriffa. |
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Genueser, Männer aus Ligurien und die Kanaren - wie entstand diese Mischung? |
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Der Name Alonso Fernández de Lugo taucht in
der Geschichte der Kanaren an vielen Stellen auf. Er war der führende Kopf der
Eroberung Teneriffas und La Palmas. Doch er war Spanier und bei der
Landverteilung der eroberten Gebiete hat er seine eigene Familie natürlich
bevorzugt behandelt. Wann,wie und warum kamen dann die Italiener, besonders die
Genueser zum Zug? |
Ganz einfach - kein Krieg ohne Geld!
Auch der stolze Befehlshaber Alonso Fernández de Lugo musste Klinken putzen
gehen. Seine Söldner konnten sich leider nicht von Luft und schon gar nicht von
Liebe überleben. Sie mussten hungern und darben damit er seinen Traum
verwirklichen konnte. Einer dieser Unterstützer und Finanziers war der reiche
Bankier aus Genua, Cristóbal de Ponte. Damals nannte man diese Herren mit dem
Geldbeutel im Hintergrund Mäzene, heute würde man sie wohl einen Investoren
nennen. |
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Cristóbal de Ponte wurde 1447 in Genua
geboren und verstarb reich und angesehen im Jahr 1531 in Garachico. Er stellte
sich in den Dienst der Kastilischen Krone und gilt als Gründer der Hafenstadt.
Für seine Dienste wurde er 1507 mit reichem Grundbesitz belohnt. Grund und
Boden, der ihm und seiner Familie dazu verhalf reich und mächtig zu werden.
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Die Finca Malpais wurde zum Hauptsitz seiner
gesamten Landgüter und entwickelte sich zum wirtschaftlichen Zentrum des Bezirks
Daute und Garachico wuchs mit der Zeit zum größten und wichtigsten Hafen der
Insel.
Bald wurde die Bucht von Garachico la Caleta del Genovés, die Bucht des
Genuesen, genannt.
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Weinbau, Zuckerrohr und Wasserreichtum waren die Hauptbestandteile des
Reichtums. Immer mehr vornehme, wohlhabende Familien der Insel, aber auch aus
Genua, siedelten sich hier an und bauten prachtvolle Herrenhäuser und machten
gute Geschäfte. |
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La
Plaza de Abajo oder die Plaza de las Lonjas, wird
heute Plaza Juan González de la Torre gekannt. Jetzt ist sie ein ruhiges
Plätzchen mitten im Ort, doch im 16. und 17. Jahrhundert befand sich hier das
Handelszentrum der Stadt. Den Namen erhielt der Platz vom ehemaligen Fischmarkt,
auf dem hier die frischen Fische gehandelt und verkauft wurden. |
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Garachico erlebte eine Hochblüte, hier wurden alle möglichen Waren ein- und
ausgeführt. Exportiert wurde hauptsächlich Zucker und Wein aber auch
Seidenstoffe und Leder. Aus Europa wurden dafür Stoffe und viele
kunsthandwerkliche Waren aus Flamen importiert. Aus Amerika kam Gold und Silber
und aus dem Orient wertvolle Gewürze und aus Afrika Sklaven aus Angola und
Guinea. |
Aufzeichnungen aus dem 16. Jahrhundert erzählen ein wenig von dieser Zeit. Am 6.
November 1602 wurde der Bau eines neuen, größeren Tores für den Hafenbereich
beschlossen. Die Kosten sollen sich auf zweihundert Dukaten belaufen haben.
Schade, dass ich nicht abschätzen kann, wie viel damals ein Dukaten wert
gewesen ist. |
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Dieses Hafentor, la
Puerta de Tierra, ist ein steinernes Portal, das den Hafen von der übrigen
Stadt trennte. Hier wurden Menschen und Waren, die im Hafen ankamen und von dort
abfuhren, kontrolliert und wohl auch Zoll kassiert. Beim Vulkanausbruch im
Jahr 1706 wurde der Hafen unter den Lavamassen begraben.
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Nach dem
Vulkanausbruch hat die Plaza de Abajo als administratives und gesellschaftliches
Zentrum ihre Bedeutung verloren. Die Aristokratie vornehme
Gesellschaft verließ ihre Landgüter und zog in die Hauptstadt oder nach La
Orotava, ihre Besitze blieben in den Händen von Verwaltern zurück. Das quirlige
Hafentreiben war mit einem Schlag beendet, die Hafenanlage vernichtet - doch das
alte Tor kann man heute noch bewundern. |
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Regen am Abend - unterbrochen von einem zauberhaften Farbenspiel für den
Sonnenuntergang. Danach - Nieselregen. Doch der betrifft uns nicht mehr, wir
genießen Ente à l'orange in der warmen Stube. Euch allen noch einen schönen
Sonntagabend! |
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25 de abril 2009 |
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Samstag -
sábado |
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Icod de los Vinos |
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teilweise bewölkt |
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16 ° temperatura
mínima |
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20 ° temperatura
máximo |
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meine Fingernägel
lassen zu wünschen übrig ... |
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Wenn man den Zweifel nicht kuriert, |
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gar leicht daraus Verzweiflung wird. |
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Eugen Roth |
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Feiertag in Icod de los Vinos, das Weinstädtchen feiert heute seinen
Schutzpatron. Am Abend wird der Heilige der Stadt, San Marcos Evangelista,
feierlich geschmückt vom Rathhaus zur Kirche getragen und anschließend wird
natürlich ausgiebig gefeiert.
Heute Abend allerdings ohne uns. |
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Diese grünen, beerenartigen Blüten sind Maulbeerblüten. Seit einigen Tagen
quellen sie förmlich aus allen Ästen.
So wie es aussieht, werden wir Ende Juli eine Unmenge dieser herrlichen
Früchte ernten können. |
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24 de abril 2009 |
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Freitag
-
viernes |
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Icod de los Vinos |
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sonnig und warm |
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16 ° temperatura
mínima |
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21 ° temperatura
máximo |
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die Arbeit
ruft ... |
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Die Managerkrankheit ist eine Epidemie, |
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die durch den Uhrzeiger hervorgerufen und durch
den Terminkalender übertragen wird. |
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John Steinbeck |
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Der Tag fängt mit blauem Himmel und Sonnenschein an. Herrlich, genau das
richtige Wetter für meine Arbeit.
Nix wie ab in Freie! |
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Der Mensch wird irgendwann bescheiden und freut sich über Unkraut, das nicht
mehr wächst. Ich bin auch schon zufrieden, wenn ich mir sicher sein kann, dass
die Wasserversorgung meiner Pflanzenkinder stimmt. Seit heute Früh ist unser
Wassertank wieder gefüllt und für die nächsten drei Wochen einsatzbereit. |
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23 de abril 2009 |
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Donnerstag
-
jueves |
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Icod de los Vinos |
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sonnig |
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16 ° temperatura
mínima |
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20 ° temperatura
máximo |
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nix mit Arbeit
bei
meinen Blumenkindern ... |
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Ein kluger Mann macht nicht alle Fehler selber. |
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Er lässt auch anderen eine Chance. |
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Sir Winston Churchill |
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Sonne, blauer Himmel und gute Nachrichten vom Gemeindeamt - so schön hat heute
unser Tag begonnen.
Außerdem können wir heute in aller Ruhe den Namenspatron von Georg
feiern. |
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Unser Maurer hat seinen freien Tag - sein Name ist
ebenfalls Georg, Jorge, und dieser Tag ist für ihn ein Feiertag. Nachdem San
Jorge der Schutzpatron von La Guancha ist, haben wir einen Abstecher in
den Nachbarort gemacht und zur Feier des Tages habe zur Abwechslung ich meinen
Schatz zum Essen eingeladen! |
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In Las Aguas, einem Ortsteil von San Juan de la Rambla steht hoch über der Küste
auf einem Felsen ein nettes Lokal. La Escuela, die Schule, war ursprünglich
wirklich das Schulgebäude für die Kinder der Umgebung. |
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Heute ist das stilvolle Häuschen ein beliebtes
Restaurant mit gemütlichen, kleinen Räumen, einer Terrasse mit wunderbarer
Aussicht aufs Meer und perfekter Küche. Das zweihundert Jahre alte Gebäude
gekoppelt mit den Meereswellen vermittelt einfach eine Stimmung der absoluten
Entspannung.
Erholung pur! |
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22 de abril 2009 |
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Mittwoch
-
miércoles |
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Icod de los Vinos |
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Wolken und
Nieselregen |
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16 ° temperatura
mínima |
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20 ° temperatura
máximo |
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auf nach
Santa Cruz ... |
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Freunde sind gut, vorausgesetzt, |
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dass man sie nicht nötig hat. |
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Alexander Roda Roda |
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Regenwolken begrüßen uns heute früh. Es ist grau und relativ warm - doch es nieselt vor
sich hin. Sollen oder wollen wir heute unsere Wege erledigen oder nicht? Bei
schlechtem Wetter macht so eine Fahrt auch keinen Spaß. Im Endeffekt entscheiden
wir uns doch dafür. Wir sind auf dem Weg nach Santa Cruz und lassen uns vom Wetter
überraschen. Wie heißt es so schön?
Auf Teneriffa scheint irgendwo immer die Sonne! |
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Bei Los Rodeos mussten wir allerdings die Scheinwerfer und die Scheibenwischer
einschalten. Plötzlich ist die Landschaft im diffusen Nebel verschwunden - um
ein paar Klometer später im strahlendem Sonnenschein vor uns zu liegen. |
Georg hat sich auf den Weg zum Finanzamt gemacht und hat alles zu unserer
Zufriedenheit erledigen können.
Jetzt wissen wir ziemlich genau, wann wir unsere
Steuergutschrift erhalten. Nix mit Krise, wie die Aussagen von einer
Mitarbeiterin unseres Steuerberaters gelautet hat. Ein Wechsel dieses
Dienstleisters wird wohl nicht ausbleiben - für blöd verkaufen können wir uns
auch selbst. Und wie die diversen Amtswege gehen sollten, wissen wir auch - schließlich leben
wir hier nicht in einer Bananenrepublik. Auch wenn es einige, wenige Menschen
glauben. |
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Egal - Georg hat gearbeitet und ich habe einen kleinen Spaziergang Richtung
Küste gemacht.
Santa Cruz ist eine wunderschöne Stadt, man muss sich nur die Mühe machen und
von den Hauptstrassen abbiegen. Innerhalb kürzester Zeit landet man bei
Kleinoden aus geheimnisvollen, vergangenen Zeiten. |
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La Ermita Nuestra Señora de Regla ist eines dieser Kleinode. Heute steht
dieses kleine Kirchlein ganz bescheiden neben der Hauptverkehrsstrasse. Vor
vielen, vielen Jahren haben in dieser Gegend Bauern ihre Kartoffeln angebaut.
Erbaut wurde dieses Gotteshäuslein im Jahr 1643 und gehört zu den ältesten
Gebäuden der Hauptstadt. |
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Localizada en las afueras de la ciudad por la zona sur, se le denominó
popularmente de La Regla, sirviendo durante muchos años como capilla a la
guarnición del Castillo de San Juan que se encuentra en las inmediaciones. |
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Die alte Kirche liegt am
Camino de las Cruces.
El Calvario war der Ort, wo in den Zeiten als die Pest auf der Insel wütete, die
Toten bestattet wurden. Ihr richtiger Name lautete eigentlich Nuestra Señora de Guadalupe,
doch die Bewohner von Santa Cruz haben ihr den Namen La Regla verpasst. Erbaut
wurde sie im Jahr 1643 und wurde damals viele Jahre lang als Garnisonskapelle
für die Soldaten die im Castillo San Juan stationiert waren, verwendet. |
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Neben dem futuristischem Auditorium steht klein und bescheiden ein Zeitzeuge aus
dem 17. Jahrhundert an der Küste von Santa Cruz. Hier sollen damals sogar
afrikanische Sklaven auf ihren Leidensweg nach Amerika verschifft worden sein.
Fue construido de la primera mitad del siglo XVII
y reconstruido en 1765, la Castillo de San Juan Bautista oder auch Castillo Negro
genannt. |
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Die kleine Burg ist heute eine er am besten erhaltene Anlage dieser Art auf der
ganzen Insel.
Es steht in einer kleinen Bucht an der Caleta de
Negros und wird deshalb auch liebevoll Castillo Negro genannt. |
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El flanco sur de la ciudad estuvo durante siglos resguardado y defendido por
el Castillo de San Juan Bautista. Su construcción data del año 1644, en el lugar
conocido en la época como La Caleta de Negros. |
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Der südliche Teil der Stadt wurde in alten Zeiten vom Castillo San Juan verteidigt.
Hinter diesen dicken Mauern befanden sich die Unterkünfte der Truppen, des Befehlshabers
und die Pulverkammer. Erst 1765 entwarf der Militäringenieur
Alejandro de los Ángeles das Gebäude
so, wie es heute noch zu sehen ist.
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Santa Cruz hat auch eine schöne Badeanlage el
Parque Marítimo César Manrique, zu bieten. Es
liegt im Stadtteil Cabo Llanos direkt neben dem Castillo de San Juan und dem
Auitorium. Das große Freibad ist wie die Badelandschaft Lago Martiánez in Puerto
de la Cruz, ein Werk des bereits verstorbenen
Künstlers von Lanzarote, César Manrique.
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Die Plaza de España wurde in den vierziger Jahren über den
Grundmauern des Castillo San Cristóbal, eine 1929 abgerissene Festung des 16.
Jahrhunderts, angelegt.
In den letzten Jahren wurde das Kernstück der Stadt,
Plaza de España, Alameda del Duque de Santa
Elena und Plaza de Candelaria, nach den Plänen der Schweizer Architekten Herzog
und De Meuron umgestaltet und am 24. Juli
2008 offiziell neu eingeweiht.
Es ist ein stimmungsvoller, weiter offener Platz
entstanden, den viele Menschen zur Entspannung
nutzen. |
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Am Rande des großen Platzes sieht man eines der
wichtigsten Bauwerke der Stadt - das Gebäude der Inselregierung von Teneriffa,
el Cabildo Insular de Tenerife. Es wurde zwischen 1934 und 1940 vom Architekten Marrero Regalado
entworfen und errichtet.
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Wir spazieren heute zu einem kleinen Park, den wir beim letzten Mal entdeckt
haben. Damals hat es leider zu regnen begonnen, doch heute scheint die Sonne und
wir wollen unter alten Lorbeerbäumen eine Kleinigkeit essen. |
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Die heutige Kirche von San Francisco war früher die Kirche des inzwischen verschwundenen
Franziskanerklosters von San Pedro de Alcántara. Ursprünglich stand hier die
Wallfahrtskapelle von Nuestra Señora de La Soledad. Der jetzige barocke Bau
wurde im Laufe des 17. und 18. Jahrhunderts gebaut. |
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Hinter der Kirche befindet sich heute ein idyllischer Park. Es ist der ehemalige Obst- und Gemüsegarten des Klosters von San
Pedro de Alcántara. Im Jahr 1857
wurde er von Manuel de Oraá entworfen und umgestaltet. Unter alten Bäumen und
mit Vogelgezwitscher als Hintergrundmusik kann in einer kleinen Bar vergessen,
dass man sich eigentlich mitten in einer Großstadt befindet. La Plaza
Principe de Asturia, wie der Platz heute genannt wird, verdankt seinen Namen dem damaligen Prinz von Asturien, Alfons XII. |
Leider ist der sonnige Tag viel zu schnell vergangen, im Grunde genommen schon
auf der Heimfahrt - denn ab Puerto de la Cruz haben uns die grauen Wolken
begrüßt.
Wir haben also diesmal den Nachmittag auf einem sonnigeren Plätzchen der
Insel verbracht. |
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Alles eitel Wonne Sonnenschein - und was passiert wenn irgendwo ein Ventil
aufgeht? "Friede, Freude, Eierkuchen ist heute auch eine Redewendung, die eine
nur oberflächlich intakte, scheinbar friedliche und sorglose Fassade innerhalb
einer Gesellschaft beschreibt.
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Wieder einmal ein Kind sein können und von einem unbeschwerten Leben träumen -
das wäre schön.
Die große, weite Welt draußen vor der Tür Welt stehen lassen können, wenn
man abends ins Bett geht - das wäre noch schöner! Ohne Probleme und Überlegungen
ins Land der Träume abtauchen können. Mit der Realität hat es leider
nichts zu tun. Irgendwann reibt man sich gegenseitig auf. Kein Mensch
ist vollkommen und jeder findet für sich selbst den richtigen Weg - oder auch
nicht. |
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Blitzableiter haben durchaus ihre Berechtigung.
Meistens sind sie zwar nicht sehr sinnvoll, denn kein Mensch überprüft sie nach
einigen Jahren auf ihre Tauglichkeit. Aber allein das Gefühl, dass sie vorhanden
sind, ist für die Nerven beruhigend. Auch wenn es in der Realität bewiesen ist,
dass defekte Blitzableiter eher Blitze anziehen als abwehren. |
Im Leben jedes Menschen gibt es Licht- und Schattenjahre. Oft beginnt eine
Geschichte wie im Bilderbuch und wird dann im Alltag schlicht und einfach
verwässert. Ändern können wir an diesem Ablauf rein gar nix. Das Leben spielt
eben mit vielen, von uns ein alt bekanntes Spiel. Ihr kennt es nicht? Das kann
ich mir nicht vorstellen!
"Mensch ärgere dich nicht" kennt wohl jedes kleine Kind. |
Con mucho gusto, eitel, Wonne, Sonnenschein - das klingt so locker und
leicht,
doch da oder dort lauern - wie überall - auch ein paar Fallen.
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21 de abril 2009 |
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Dienstag
-
martes |
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Icod de los Vinos |
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Sonne, Wolken und
Nieselregen |
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16 ° temperatura
mínima |
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20 ° temperatura
máximo |
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es wächst und
blüht ... |
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Gott hat die einfachen Menschen offenbar geliebt, |
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denn er hat so viele von ihnen gemacht. |
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Abraham Lincoln |
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Die Landzunge bei Los Silos wird hell von der Sonne beleuchtet doch über dem
Meer türmen sich dunkelgraue Wolken. Irgendwo da draußen muss es regnen, denn
Richtung La Palma spannt sich ein bunter Regenbogen über das Wasser. |
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Bei uns scheint die Sonne und ein frischer Wind
pfeift mir um die Ohren. Ob es trotzdem ein sonniger Tag werden wird? |
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Es ist kein sonniger Tag geworden. Der Wind hat die Wolken nicht
übers Meer vertrieben sondern hat zeitweise feinen
Nieselregen ans Land getragen.
Die Natur freut's - mir wäre Sonnenschein lieber.
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Die Blüten der blauen Hortensie, la hortensia, öffnet ihre Blüten. Erst
sind die Blütenkugeln noch relativ klein und gelblich angehaucht, doch ein paar
Tage später sind sie groß, blau und sehr üppig. |
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Zu Mittag haben wir im Steueramt, la agencia tributaria, in Puerto de
la Cruz etwas erledigen müssen wollen. Leider bleibt uns
morgen oder übermorgen die Fahrt nach Santa Cruz nicht erspart, in Puerto de la Cruz kann man
lediglich Anträge abgeben. Es ist nur eine Nebenstelle des Finanzamtes der
Insel.
Na ja, so schlimm ist das auch nicht, ein kleiner Ausflug in unsere schöne
Inselhauptstadt ist ja eigentlich immer wieder schön. |
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20 de abril 2009 |
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Montag
-
lunes |
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Icod de los Vinos |
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bewölkt und
grau |
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16 ° temperatura
mínima |
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20 ° temperatura
máximo |
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genieße den
Tag ... |
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Träume sind Schäume - |
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doch wer nicht mehr träumen kann,
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dessen Leben ist eintönig und grau. |
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Autor unbekannt |
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Mit grauen Wolken am Himmel starten wir in die neue Woche. Sonnenschein würde
mir mehr gefallen, aber was nicht ist, kann ja noch werden, mientras hay vida,
hay esperanza. Die Hoffnung stirbt bekanntlich zuletzt.
Ich
bin sehr zuversichtlich, veo el futuro con esperanza. Also, abwarten und
Tee trinken, esperar a ver qué pasa! Nach dem Frühstück schaut
die Welt das Wetter vielleicht schon ganz anders aus. |
Jorge leidet noch immer unter den Auswirkungen der Fiesta de San Marcos.
Er hat es zwar nicht zugegeben, aber wir kennen ihn schon zu gut. Nach einer
Stunde Arbeit war er aber fast wie immer *g* Er war allerdings
heute nicht der einzige Mensch in Icod, der nicht hundertprozentig einsatzfähig
gewesenen ist. Tino, unser netter Baustadtrat ist gleich gar nicht im Büro
erschienen. ¡Viva la fiesta! |
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Sind Träume immer Schäume, los sueños, sueños son? Träume sind Schäume
heißt es in einem deutsches Sprichwort. Aber stimmt das wirklich? |
Im Traum ist alles möglich, unmögliches und mögliches. Im Traum besteht bei
diesen beiden kein Unterschied. Im Leben sieht es etwas anders aus, da haben die
gescheiten Köpfe schon recht. Man muss allerdings zwischen Träumen und
Traumwelten unterscheiden.
Träume sind wichtig, in einer Traumwelt zu leben ist eine andere Sache. |
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Träume oder bestimmte Vorstellungen können helfen, die Zukunft gestalten zu
können. Wenn der Mensch nicht mehr träumen kann, muss er sich auf
Architektenpläne verlassen - und damit ist dann wirklich jeder Traum
ausgeträumt. Dann kann man im Grunde genommen in jedes Einrichtungshaus gehen und mit
dem Angebot der Woche seine Wohnung oder sein Leben gestalten. |
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Ich glaube, dass dieses Sprichwort, el refrán, ein Mensch mit
vielen schlechten Lebenserfahrungen erfunden hat. Ein Mensch, dem sein eigener
Lebenstraum
wie eine Seifenblase im Wind zerplatzt ist.
Träume, sind für Spinner oder für Psychopaten reserviert - so denken viele. Mit
der Wirklichkeit des Lebens haben Träume wenig zu tun - oder doch? |
Martin Luther King hatte auch einen Traum. In einer
seiner Reden sagte er: "Ich habe einen Traum, dass eines Tages Schwarze und
Weiße friedlich zusammen leben werden." Lange Zeit blieb diese Vorstellung auch
in der Welt der Träume versteckt und doch veränderte sich die amerikanische Welt
einige Jahre später. Die Rassentrennung wurde wenigstens laut Gesetz
aufgehoben. Träume sind nicht immer nur Schäume! Sie können gravierende
Auswirkungen haben. Heute lautet die Devise "Yes we can!" und die Welt könnte
durchaus mehr Obamas vertragen, Menschen die Träume
verwirklichen wollen und es deshalb vielleicht auch schaffen werden. |
Wer heute Erfolg haben will, muss träumen können! Er braucht eine Vision, ein
Ziel auf das er hinarbeiten kann. Nur wer einen Traum hat, kann sich auch Wege
überlegen, wie er diesen Traum verwirklichen kann. Visionen können begeistern
und mitreißen. Wirklich reich ist, wer mehr Träume in seiner Seele hat, als die
Realität zerstören kann.
Träume haben immer eine Botschaft - auch wenn es ab und zu Alpträume, las pesadillas, sind sein können. |
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19 de abril 2009 |
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Sonntag
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domingo |
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Icod de los Vinos |
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bewölkt und
windig |
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16 ° temperatura
mínima |
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20 ° temperatura
máximo |
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immer wieder
Sonntag ... |
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Phantasie ist besser als Verstand, |
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denn Verstand ist begrenzt. |
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Albert Einstein |
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Es ist wieder einmal Sonntag und der Tag ist normalerweise nur für uns beide
reserviert. Der Sonntag ist unser Tag. Lange schlafen, gaanz gemütlich
frühstücken, irgendwohin spazieren gehen, einen Fisch grillen und den Tag
ausklingen lassen. Kraft tanken für die nächste Woche. |
Heute ist allerdings eine Ausnahme. Wir bekommen ganz lieben Besuch aus der
Heimat. Schade, dass das Wetter nicht perfekt mitspielt. Es ist ziemlich grau in
grau und seit Mittag weht ein kühler Wind.
Trotzdem haben wir einen wunderschönen Nachmittag verlebt.
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Nach langer Zeit wieder einmal so reden zu können, wie einem der Schnabel
gewachsen ist, ist einfach mit nichts aufzuwiegen. Vor allem, wenn man das mit
Menschen machen kann, die auf der gleichen Wellenlänge schwimmen. Auch der
Grillmeister hat perfekt funktioniert - der Fisch hat ausgezeichnet geschmeckt! |
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Unsere beiden Damen aus der Heimat sind noch bis Mitte Mai auf der Insel und in
dieser Zeit werden wir uns noch einige Male treffen. |
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18 de abril 2009 |
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Samstag
-
sábado |
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Icod de los Vinos |
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Sonnenschein und
leicht bwölkt |
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16 ° temperatura
mínima |
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20 ° temperatura
máximo |
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am Abend
wird gefeiert ... |
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Ordnung braucht nur der Dumme, |
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das Genie beherrscht das Chaos. |
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Albert Einstein |
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In den Morgenstunden muss es geregnet haben, doch jetzt um neun Uhr scheint die
Sonne von einem fast schon wolkenlosen Himmel. Georg werkelt noch ein bisschen
im Garten und ich werde jetzt unser Frühstück herrichten. Wir machen es uns
heute gemütlich, ein bisschen Arbeit - sonst wird uns ja langweilig - und der
Rest Freizeit.
Das Wochenende ist in greifbarer Nähe!
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Die Innenstadt von Icod de los Vinos hat sich heraus geputzt. Der Blumenschmuck
der Laternen gehören dazu ebenso die roten Festtagsfahnen, die von den
Balkonen wehen. Ohne Schmuck gibt es keine Fiesta! |
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Fassaden, Fenster und Balkone werden liebevoll und aufwendig aufgeputzt und
tragen so ihren Teil zum Fest bei. Den aufwendigsten Schmuck bekommt natürlich
der Hauptort des Feiern verpasst - La Plaza Lorenzo de Cáseres. Rund um die
Kirche hat sich der ganze Park in eine bunte Märchenlandschaft verwandelt. |
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Mittlerweile ist es dunkel geworden und in den Gassen sammeln sich überall
kleine Gruppen, die beim traditionellen Zug vom Kirchlein in el Calvario
bis zum Festplatz vor der Iglesia San Maros mitmarschieren.
Der Spaziergang der Traditionen kann beginnen. El Paseo de las tradiciones, a
partir de las 20.00 horas, por las calles de San Agustín y San Sebastián, y el
Parque Lorenzo Cáceres. |
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Ob Alt oder Jung - beim Feiern gibt es keinen Unterschied, esto no cambia
nada! |
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El diablo y la diabla, das Böse ist männlich und weiblich! Da kommt so
eine riesige Teufelin auf uns zu und aus ihrer Mitte ertönt eine Stimme. "¿Cómo
te va. Donde están las muñecas?" Wer steckt da wohl dahinter? Das Rätsel war
schnell gelöst als der Mensch unter der Puppe zum Vorschein gekommen ist. |
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Der Tanz des Teufels mit der Teufelin ist eine Tradition aus dem Ortsteil
Las Angustias der seit Jahrhunderten von
Generation zu Generation weiter gegeben wurde. Er symbolisiert den Kampf des
Guten mit dem Bösen und ist der Höhepunkt der Fiesta in Las Angustias Mitte
September. |
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El barrio de Santa Bárbara hat leider nur zwei der zwölf Jungfrauen mit den
typischen Cestos y Bollos als Vertreter geschickt, doch die hübschen Mädchen
haben den Ortsteil würdig und mit Anmut vertreten.
Nicht einmal die Ureinwohner
der Insel haben sich das Feiern nehmen lassen. Eine Gruppe Kälte unempfindlicher
Männer,
los Guanches de La Candelaria, sind
noch ganz tapfer zu später Stunde, nur mit Fellen bedeckt, mit den anderen Gruppen mit
marschiert. |
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Gefeiert wurde bis in die frühen Morgenstunden.
Das wissen wir aus sicherer Quelle - auch wenn wir beide schon eine Stunde vor
Mitternacht nach Hause gefahren sind. |
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Más de 5.000 personas asistieron a la fiesta canaria
y paseo de las tradiciones de las fiestas en honor a San Marcos
Evangelista.
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El paseo de las tradiciones es ya una
fecha señalada en el calendario de muchos ciudadanos, como las más
de 5.000 personas que anoche, con ilusión y alegría, acudieron al
municipio norteño para participar en este desfile multitudinario,
que culminó con el baile de magos en la Plaza Andrés de Lorenzo
Cáceres, al ritmo de fanfarrias y orquestas, hasta altas horas de la
noche. |
| El sabor canario de la fiesta icodense estuvo más
presente que nunca en este día en el que se dieron cita las
tradiciones de cada rincón del municipio: los hachitos y los
cabezudos de Las Canales, el diablo y la diabla de Las Angustias,
las libreas del Palmar, las pivas engalanadas de La Vega, el globo,
el pan y el gofio de San Antonio, la embarcación de la Playa de San
Marcos, los guanches de La Candelaria, las maquetas y las varas de
Santiago Apóstol del barrio de Buen Paso, los hachitos de Las
Charnecas, las varas de San Isidro, los cestos y bollos de Santa
Bárbara y los hachitos, el tajaraste y el poleo de El Amparo. Todo
ello aderezado con el ritmo de grupos folclóricos de Icod y de otros
municipios de la isla. |
| Ayuntamiento de Icod de los Vinos |
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17 de abril 2009 |
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Freitag
-
viernes |
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Icod de los Vinos |
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strahlender
Sonnenschein |
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16 ° temperatura
mínima |
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21 ° temperatura
máximo |
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die Spinnweben
müssen raus ... |
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Offenheit verdient immer Anerkennung. |
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Otto Fürst von Bismarck |
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Dunkelblauer Himmel und strahlender Sonnenschein - Herz, was willst du mehr. Wir
haben heute einen perfekten Sommertag - vom Morgen bis zum Abend. Jetzt fehlt
nur mehr der perfekte Sonnenuntergang! |
Gartenarbeit ist die beste Beschäftigung, die es gibt. Georg ist nicht so gut
dran, er hat heute Büroarbeit abzuarbeiten. Ich bin also relativ besser dran,
auch wenn ich am Abend aussehe wie ein kleines Negerlein. Nicht sonnengebräunt,
lediglich erdfarben von der Erde getönt.
Unter der Dusche rinnt die ganze schöne, braune Farbe leider wieder
davon. |
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Die Amaryllis blühen auf Teneriffa nicht im Topf sonder in vielen Gärten. Auf
der Insel werden diese zauberhaften Blüten als Schnittblumen verkauft und auch
privat so geerntet. Viel Tamtam wird mit der Zwiebelpflanze aus Südamerika nicht
gemacht.
Sie wächst und vermehrt sich mehr oder weniger von selbst, so wie bei uns
in Kärnten die Narzissen und Tulpen. |
Eigentlich heißt die Amaryllis ja gar nicht Amaryllis sondern Ritterstern,
botanisch Hippeastrum. Der Name stammt aus dem Griechischen - Ritter
heißt hippeus und Stern astrono. Amaryllis heißt also wörtlich
übersetzt Ritterstern. Eines macht allerdings stutzig - wie kommt die Blume zu
ihrem griechischen Namen? Die alten Griechen kannten den Ritterstern gar nicht,
sie konnten ihn nicht kennen.
Amaryllis Arten wachsen und wuchsen in der Wildnis
nämlich nur im tropischen und subtropischen
Amerika. |
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Sie zählt zur Familie der Amaryllidaceae, der Amaryllisgewächse oder auch
Narzissengewächse. Wahrscheinlich hat sich auch deshalb der Name Amaryllis in
unseren Köpfen eingeprägt. |
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Die Echte Amaryllis, Amaryllis Belladonna, wird meistens Belladonnalilie genannt. Dieses Art stammt aus Südafrika und wurde dort in
Stammeskriegen auch als Pfeilgift benutzt. Die Blüten dieser Art erscheinen bei
uns aber bereits im Dezember und sind schon lange verblüht. Ihre Blüte kündigen
sie allerdings bereits in den Sommermonaten an. Ab Mai, Juni treiben die langen,
grünen Blätterbüschel aus dem Boden.
Wie um die Gegend zu erkunden, denn nach einigen Monaten ziehen sie sich
wieder zurück und vertrocknen um im November und Dezember den Blütentrauben
Platz zu machen. |
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Ach ja, ein Datum muss ich mir noch notieren. Am 23. April wird in La Guancha
der Schutzheilige des Ortes gefeiert - San Jorge!
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16 de abril 2009 |
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Donnerstag
-
jueves |
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Icod de los Vinos |
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sonnig und leicht bewölkt |
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16 ° temperatura
mínima |
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21 ° temperatura
máximo |
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ein schöner
Tag ... |
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Früher brachte der Lärm die Menschen aus der Ruhe. |
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Heutzutage ist es die Stille. |
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Ernst Ferstl |
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In der Früh hat es kurz ein bisschen geregnet.
Am Wetter des restlichen Tages gab es aber nichts zu meckern. Warm, sonnig und
ab und zu ein paar Wölkchen am Himmel.
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Na, bekommt ihr Lust auf ein paar frische, knackige Radieschen, los rábanos
rojo? Dieses Mal habe ich zwei verschiedene Sorten gesät, klassische rote,
runde Radieschen und längliche Eiszapfen.
Die Früchte der würzigen Zapfen sind allerdings noch winzig. |
Natürlich kann man sich die Radieschen auch von unten betrachten, estar
criando malvas.
Uns schmecken sie auf einer Scheibe Schwarzbrot mit Butter und Salz am
besten, roh, knackig und ein bisschen scharf. Die roten Früchten sind bei uns
sehr kurzlebige Geschöpfe. Kaum aus der Erde gezogen werden sie lediglich
gewaschen und hauchen anschließend durch ein scharfes Messer schon wieder ihr
Leben aus.
Aber schließlich war das von Anfang an ihre Bestimmung, nur aus diesem
Grund habe ich die Samenkörner überhaupt in die Erde gesät. |
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Ab morgen - bis einschließlich 3. Mai - feiert Icod de los Vinos la
Fiesta von San Marcos. "Tradición, cultura
y deportes protagonizan las patronales Fiestas de San Marcos" |
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Das Programm wurde gestern im Casa de los Cáceres
von unserem Bürgermeister Diego Afonso und der zuständigen Vizebürgermeisterin
Isabel García, vorgestellt. Am Freitag Abend um neun Uhr findet auf der Plaza Andrés de Lorenzo
Cáceres die traditionelle, öffentliche Bekanntgabe statt. Ab diesem Zeitpunkt
darf gefeiert werden! |
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Geboten wird eine Reise durch de verschiedenen Traditionen vieler Ortsteile,
los barios, der Stadt. Die Hachitos von El Amparo, Cestos y Bollos aus Santa
Bárbara sowie viele andere traditionelle Bestandteile der Feste das ganzen
Jahres kann man hier in kurzer Zeit miterleben. |
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hier geht's zu den vergangenen Einträgen
1. bis 15. April
2009 |
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