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16
de octubre 2008
-
Donnerstag - jueves |
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15
de octubre 2008
-
Mittwoch - miércoles |
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Wie war das Wetter heute?
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ein warmer
Sommertag |
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Icod de los Vinos |
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16 ° centígrados temperatura mínima |
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23 ° centígrados temperatura máximo |
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Nur ein Mensch,
der mit der Welt nicht eins ist, |
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braucht Ordnung, um nicht unterzugehen. |
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Krise ist ein produktiver Zustand. Man muss ihm nur
den Beigeschmack der Katastrophe nehmen. |
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Max Frisch |
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Mitte der Woche.
Heute müsste auch Vollmond sein. Seit zwei Tagen
beleuchtet der Mond die Landschaft wie eine erstklassige Laterne. |
Fallen mir die eigenen Träume auf den Kopf? Nein! Ich wir
wissen weiß mich uns meiner unserer Haut zu
wehren. Gemeinsam sind wir stark. Mittlerweile haben viele Politiker und Beamte
begriffen, dass Freundlichkeit nicht mit Blödheit verwechselt werden darf. |
Aber wie sagt man so schön, como se suele decir?
Es ist nie zu spät - mehr aus seinem Leben zu machen. Goethe schrieb seinen
Faust mit achtzig Jahren, Michelangelo hat die Sixtinische Kapelle mit
einundsiebzig Jahren vollendet. Johannes Hesters steht mit seinen einhundert und
fünf Lenzen noch immer auf der Bühne! |
|
Es gibt viele Möglichkeiten die wir wählen können. Erstens können wir uns mit
ganz wenig zufrieden geben. Wir sind klein und unscheinbar. |
|
Als zweite Möglichkeit tut sich das Universum auf. Wir wollen alle Chancen und
Möglichkeiten nutzen. Wir wollen alles, was immer das ist, erreichen. Viel Geld
verdienen und erfolgreich durchs Leben stapfen. Sind wir fünfzig Jahre alt -
oder jung? |
|
Wofür entscheiden wir uns? |
|
Wollen wir Routine, la rutina, Gewohnheit, la costumbre, oder doch
noch eine neue Herausforderung, una provocación nueva? Tag für Tag,
todos los días, das gleiche Frühstück, das gleiche Abendessen? Keine
Abwechslung, keine Spannung mehr im Leben? Nur mehr Sicherheit - falls es die
überhaupt gibt? |
|
Wenn wir in unserem Leben etwas ändern wollen, müssen wir auch unsere
Gewohnheiten ändern, neue Menschen kennen lernen, andere Gewohnheiten
akzeptieren. |
|
Das muss allerdings jeder Mensch für sich entscheiden. Ungefragte Ratschläge
sind in dieser Richtung genauso wenig angebracht wie irgendwelche anderen
abstrusen Bemerkungen. Das Leben spielt für jeden Menschen ein Spiel mit eigenen
Spielregeln. Jeder Mensch hat die Wahl, den Kurs seines Weges selbst zu
bestimmen. |
|
Der Ratgeber, el consejero, Angst oder Bequemlichkeit ist ein schlechter
- Überheblichkeit und Ignoranz sind allerdings die Steigerungsstufen davon. |
Das Leben kann so schön sein.
Aufregend, anstrengend und oft unverständlich
- aber spannend.
Excitante, duro y muy a menudo incomprensible -
pero muy interesante. |
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Was wäre ein
Sommer ohne Winter? Hat darüber schon einmal jemand nachgedacht? |
Kokosnüsse
interessieren mich nicht |
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14
de octubre 2008
-
Dienstag - martes |
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Wie war das Wetter heute?
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ein warmer
Sommertag |
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Icod de los Vinos |
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16 ° centígrados temperatura mínima |
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23 ° centígrados temperatura máximo |
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Geld allein macht
nicht glücklich. |
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Aber wenn man unglücklich ist ist es schöner in
einem Taxi zu weinen als in einer Straßenbahn. |
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Marcel Reich-Ranicky |
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Der Tag beginnt wunderschön, aber die Menschen im allgemeinen werden immer
komplizierter.
Die Weltwirtschaftskrise ist in aller Munde -
auch wenn niemand genau weiß, wovon er spricht. Ein Buhmann ist allemal gut. |
|
Uns selbst betrifft es zwar zum Glück direkt nicht,
aber ein Hauch der Krise erreicht auch die Inselbevölkerung. Wobei es
interessant zu wissen wäre, wie viele der Inselbewohner Geld durch
Aktienspekulationen verloren haben.
|
Oder haben sie einfach aus der Geschichte gelernt?
Aber aus welcher? Warum ich zu dieser Überlegung komme? |
|
Ganz einfach - die Misere der jetzigen "Weltwirtschaftskrise" besteht im
Gunde genommen nur daraus, dass sich einige wenige privilegierte Menschen mit
sehr viel Geld in der eigenen Tasche aus dem Staub gemacht haben. Bezahlen
dürfen jetzt die kleinen Bürger mit ihrem Steuergeld. Gratulation! Aber dem
tollen Präsidenten der Vereinigten Staaten, George W. Bush wird noch immer die
Hand geschüttelt. Diese Vorgangsweise ist mir ein Rätsel. |
|
Entspricht dieses Verhalten dem neuen Knigge? Da
wären mir persönlich die alten Anstandsregeln lieber. |
|
Aber wie immer - die Zeit kann leider niemand zurück drehen. Heute regieren
skrupellose Menschen die Welt - und das kleine, normale, fleißige Fußvolk darf
sich dafür abstrampeln und das Geld für diese Eskapaden verdienen. Nutznießer
sind einige, wenige Spekulanten. Die Regierungen der Welt sind sich dieser
Vorgangsweise durchaus bewusst, aber daran ändern wird m Laufe dieses
Alltagslebens niemand etwas. Wahrscheinlich haben die Führungspersonen der
Nationen selbst die Finger im großen Honigtopf. |
Wie auch immer - es gibt Spekulanten als Verlierer und andere die Stein reich
geworden sind. Uns betrifft beides nicht! Wir wollen und werden weiter arbeiten.
Die Welt dreht sich bis jetzt noch ganz normal weiter. |
Den Rest unseres Weges schaffen wir auch noch!
Alles ist möglich - wenn man hartnäckig ist - und im
Heimatland Partner hat, die wissen, wofür sie stehen! Nur - wer hat die schon?
Ich glaube kaum, dass diese Rückendeckung noch irgendwer für sich in Anspruch
nehmen kann. Wer es ist, wird nicht verraten :-) Eines ist allerdings sicher -
um diese Mitstreiter kann uns jeder beneiden!! Wirtschaftskrise hin oder her.
Danke an euch alle - wir werden euch nicht enttäuschen! |
Eines weiß ich ganz sicher - unseren Traum, oder
unsere Vorstellung lassen wir uns von nichts und niemanden nehmen! Wir haben uns
schon viel zu weit in die Materie verstrickt, oder aus dem Fenster
gelehnt, wenn wir jetzt aufgeben würden, hätten wir alle unsere
Vorstellungen in die Arktis gesetzt. |
Das wollen und können wir nicht. Wenn man Träume verwirklichen
will, muss man wach sein! Und eines ist ganz klar - wir träumen nicht vor uns
hin! Dafür haben wir zuviel geschuftet gearbeitet. |
wenn ich nur könnte
wie ich wollte ... |
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13
de octubre 2008
-
Montag - lunes |
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Wie war das Wetter heute?
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ein warmer
Sommertag |
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Icod de los Vinos |
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15 ° centígrados temperatura mínima |
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23 ° centígrados temperatura máximo |
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Die größte
Sehenswürdigkeit, |
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die es gibt, ist die Welt - sieh sie Dir an! |
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Kurt Tucholsky |
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Wir haben den Eingangsstempel auf unseren Papieren -
was will man mehr? Der dreizehnte ist unser Tag! |
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Der Tag ist fast vorbei und wir haben noch nicht
einmal anständig gefrühstückt. Der Papierkrieg steht
an erster Stelle. Mit viel Nervenverlust und
Lernvermögen haben wir es geschafft. |
Deshalb haben wir uns auch ein besonderes
MittagAbendessen verdient. Die Miesmuscheln haben den Tagesdurchschnitt
perfekt gehoben. Eine Zwiebel, etwas grüner Petersil, ein paar Chilis und ein
halbes Kilo frische Muscheln - was will der Mensch sonst noch? Ach ja, das
frische Stangenweißbrot fehlt noch! |
Den Rest unseres Weges schaffen wir auch noch.
Alles ist möglich - wenn man hartnäckig ist! Eines
weiß ich ganz sicher - unseren Traum oder unsere Vorstellung lassen wir uns von
nichts und niemanden nehmen! Wir haben uns schon viel zu weit in die Materie
verstrickt, wenn wir jetzt aufgeben würden, hätten wir alle unsere Vorstellungen
in die Arktis gesetzt. |
Das wollen und können wir nicht. Wenn man Träume verwirklichen
will, muss man wach sein. Und eines ist ganz klar - wir träumen nicht vor uns
hin! Dafür haben wir zuviel gearbeitet. |
auch nicht
im
Gästebuch |
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12
de octubre 2008
-
Sonntag - domingo |
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Día de la Hispanidad |
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Wie war das Wetter heute?
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ein warmer
Sommertag |
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Icod de los Vinos |
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15 ° centígrados temperatura mínima |
|
23 ° centígrados temperatura máximo |
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Versuchungen soll
man nachgeben, |
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wer weiß ob sie wiederkommen. |
|
Oscar Wilde |
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Was geschah am 12. Oktober in Spanien? |
Spanien - und damit auch die Kanarischen Inseln -
feiert heute
anlässlich der Entdeckung Amerikas
den Nationalfeiertag
el Día de la Hispanidad. |
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Es war einmal, érase una vez, vor langer
Zeit, man schrieb das Jahr 1935 ... |
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Juan Carlos Teresa Silvestre Alfonso de Borbón y
Battenberg, Infant von Spanien, Graf von Barcelona
heiratet im italienischen Exil Prinzessin María de las
Mercedes de Borbón y Orleans. Die beiden bekommen vier gemeinsame Kinder,
darunter Juan Carlos Alfonso Victor María (1938),
der nach dem Tod Francisco Franco in Spanien König
wurde - und heute noch ist. |
|
... damit begann der neuere Teil der Geschichte Spaniens. |
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Eine kleine Ewigkeit davor veränderte ein anderes Ereignis die Geschichte. |
|
Im Jahr 1492
entdeckte Christoph Kolumbus ganz ahnungslos Amerika.
|
Am 3. August 1492 segelte er mit drei Schiffen von Palos de la
Frontera in Andalusien in die Richtung Kanarischer Inseln. Er wollte
sollte den kürzesten Seeweg, la vía marítima, nach Indien finden. Das
Ziel, el destino, war, Orte ausfindig zu machen, von denen man wertvolle
Gewürze nach Europa bringen konnte.
|
Obwohl Kolumbus nie in Indien gelandet ist, hat er mit seinen Seefahrten die
Welt verändert und zwar so, wie kaum ein anderer Seefahrer, un
navegante.
Aber - hätte der italienische Seefahrer das nicht bleiben
lassen können? |
ich muss endlich
meine
Post erledigen ... |
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11
de octubre 2008
-
Samstag - sábado |
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Wie war das Wetter heute?
|
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ein warmer
Sommertag |
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Icod de los Vinos |
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15 ° centígrados temperatura mínima |
|
23 ° centígrados temperatura máximo |
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Wer mit offenen
Karten spielt, |
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gilt nicht selten als Spielverderber. |
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Hans-Dieter Schütt
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Endlich einmal ein Tag ohne Termine!
Wir wollen einige Pflanzen einsetzen - ich hoffe,
wir kommen wirklich dazu. |
Nach dem Aufstehen schalte ich eigentlich immer das
Radio ein. Wir leben hier zwar auf einer kleinen
Insel im Atlantik - m südlichsten Zipfel von Europa
und weit weg von Österreich und den Alpen, aber wir
hören trotzdem Ö3.
Damit sind wir immer bestens informiert. Egal
ob es sich über eine Straßensperre oder irgendeine
andere, für uns unwichtige, Nachricht handelt. Heute
war die erste Meldung, die ich gehört habe
unbegreiflich und damit fast unwirklich. |
 |
Der Landeshauptmann von Kärnten ist tot. |
|
Er
verunglückte
heute Nacht um ein Uhr in der Nähe von Klagenfurt.
Die politische Landschaft in Österreich
wird sich dadurch wohl ziemlich
verändern.
|
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Nun ist
keiner mehr da, der die Probleme beim Namen nennt.
Jörg Haider war mit Sicherheit einer der
markantesten und brillantesten Politiker der Alpenrepublik.
Er hat, wie kein anderer,
die Politik Österreichs seit über zwanzig Jahren
geprägt. |
|
|
Irgendwie kann man es gar nicht glauben, aber Dr. Jörg Haider wird nie mehr die
Möglichkeit haben, in ein Fettnäpfchen zu treten oder unbeliebte Themen ans
Licht der Öffentlichkeit zu tragen. Leider, er wurde nur achtundfünfzig Jahre
alt. |
Samstag,
nicht
mehr und nicht weniger |
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10
de octubre 2008
-
Freitag - viernes |
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Wie war das Wetter heute?
|
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ein warmer
Sommertag - mit Unterbrechungen |
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Icod de los Vinos |
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15 ° centígrados temperatura mínima |
|
23 ° centígrados temperatura máximo |
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Wer viel Geld hat,
kann spekulieren ... |
|
wer wenig Geld hat, darf nicht spekulieren; |
|
wer kein Geld hat, muß spekulieren. |
|
Andre Kostolany |
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Ein Regenschauer um Mitternacht, der nächste um fünf
und um sechs Uhr früh. Jeweils nur ein paar
Minuten lang dafür aber heftig! |
Eine kurze, aber erholsame Nacht liegt hinter uns.
Der Endspurt vor einem Abgabetermin dauert bei uns
meistens gezwungenermaßen bis weit nach Mitternacht.
Das ist nichts Neues, daran haben wir uns schon
lange gewöhnt. Trotzdem genießen wir jetzt einmal
unser Frühstück und dann auf in den Kampf
Papierkrieg! |
Abgabetermin der gesammelten Papiere ist um die Mittagszeit in La
Laguna.
Soweit wir es beeinflussen konnten, haben wir es
geschafft. Der Marathon ist fürs Erste vorbei. Also
auf zu neuen Etappen! |
 |
|
Hilfe - die Spinnen, las
arañas, sind los! Nein, im Ernst, ganz so
schlimm ist es nicht, aber zur Zeit sind diese
Krabbeltiere außerordentlich fleißig und so gut wie
überall am Arbeiten. Zwischen Blättern und Stauden,
von Stein zu Stein weben sie ihre Netze - und die
Fäden dieser Exemplare sind äußerst reißfest.
Spinnennetze, las telarañas, soweit das Auge
reicht. |
Mir ist schon klar, dass diese Tierchen sehr
nützlich sind sein können, aber
wenn ich, wie so oft, mit den zähen Fäden am Kopf
aus der Botanik auftauche, ist mir das ziemlich
egal. Ich könnte sie allesamt umbringen! |
|
Positiv denken ist die Devise, deshalb sollte man sich eher an das Lebensmotto von Günter Grass halten -
Trink deinen Rotwein und fahr in die Ferien... |
Wenn das so leicht möglich wäre - wäre das schön! Den Rotwein würde ich
allerdings Georg überlassen, ich halte mich lieber an mein Gläschen
Sekt, Prosecco Cava. Gegen Ferien hätte ich nichts einzuwenden - leider
liegt dieser Traum in weiter Ferne ... |
es kann nur besser
werden ... |
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9
de octubre 2008
-
Donnerstag - jueves |
|
Wie war das Wetter heute?
|
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ein warmer
Sommertag aber ziemlich windig |
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Icod de los Vinos |
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15 ° centígrados temperatura mínima |
|
23 ° centígrados temperatura máximo |
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|
Richtig
erfolgreich kannst du nur sein, |
|
wenn du eins tust, eins nach dem anderen. |
|
Autor unbekannt |
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In der Nacht hat es leicht genieselt.
Aber jetzt lacht die Sonne vom blauen Himmel! Es ist
angenehm warm aber der Wind pfeift ein bisschen
stärker durch die Gegend. |
 |
Niemand hat es erraten oder wollte gar keiner
rätseln?
Die kleinen, weißen Schönheiten sind die echten Blüten der Bananen! |
|
In diesem Zustand sieht man sie allerdings nicht
sehr lange. Nach ein paar Stunden fallen die kleinen
Blütenkelche in sich zusammen und werden unscheinbar
und flach. Am Ende ihrer Laufbahn enden sie als
schwarzes Ende an der reifen, gelben Frucht. |
Der Pessimismus ist der schlechteste Ratgeber - sagt der Präsident der
Europäischen Notenbank. Darüber sollten allerdings mehr Menschen nachdenken. In
diesen Tagen spürt jeder diese Finanzkrise - obwohl für viele Situationen ganz
andere Dinge verantwortlich sind. Wenn die Wirtschaft blockiert ist, ist nicht
immer - aber sehr oft - die Behäbigkeit der Behörden zuständig.
Wir können ein Lied davon singen, das könnt
ihr mir glauben. |
Zu Tode gefürchtet ist auch gestorben. Aber was wäre
eine Krise ein Krieg und
keiner geht hin? Richtig - kein Krieg! |
|
Für viele ist hoch gepuschte Finanzkrise allerdings
eine gute Ausrede für allerhand Probleme. Und wer schon das Wetter, die
Weltmeisterschaft oder die Olympiade nicht für irgendeinen Misserfolg
verantwortlich machen kann, dem kommen die Berichte der Medien zur Zeit mehr als
gelegen. |
|
Zu diesem Thema gibt es auch eine nette aber
durchaus sehr tiefsinnige Geschichte. |
|
Der erste Börsencrash der Geschichte fand schon im
Jahr 1633 statt. Man glaubt es kaum. Es geschah in Amsterdam ... |
|
... für drei
erlesene Tulpenzwiebeln wechselte ein ganzes Haus
seinen Besitzer.
|
|
Die Preise explodierten in diesen Jahren und stiegen
von 1624 bis 1637 auf das sechzigfache an.
|
|
Ein paar ganz übliche Tulpenzwiebel der billigsten
Sorte, die man im Herbst 1636 noch für zwanzig Gulden bekommen konnte, kosteten
Ende Januar 1637 bereits eintausendzweihundert Gulden. Danach explodierte der
Merkt und verlor jeden Bezug zur Realität. Am 6. Februar 1637 wurden bei einer
Versteigerung von hundert Tulpenzwiebeln fast hunderttausend Gulden erzielt.
Heute entspräche das circa dem Wert von zehn Millionen Euro.
|
|
Am 7. Februar 1637, nur einen Tag darauf, brach der
überhitzte Markt bei der jährlichen Versteigerung in Alkmaar zusammen. Es gab
keine Käufer mehr, die diese Unsummen auf den Tisch legen konnten und die Preise
fielen um über neunzig Prozent. Mit einem Schlag war es mit der Herrlichkeit
vorbei und Tausende Spekulanten ruiniert
|
|
Wie sagte
Werner Mitsch? "Als der Teufel das Geld
erfunden hatte, konnte er sich getrost zur Ruhe setzen." |
das war eine
Bananenblüte! |
|
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8
de octubre 2008
-
Mittwoch - miércoles |
|
Wie war das Wetter heute?
|
|
blauer Himmel und ein warmer
Sommertag |
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Icod de los Vinos |
|
15 ° centígrados temperatura mínima |
|
23 ° centígrados temperatura máximo |
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Die schlimmste
Herrschaft ... |
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ist die der Gewohnheit. |
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Publius Syrus |
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Der erste Blick aus dem Fenster - ein schöner Tag
beginnt.
Der Himmel ist dunkelblau und weit und breit ist
kein Wölkchen zu sehen. Um die Mittagszeit sind zwar
ein paar Wolken aufgetaucht, aber gestört haben sie
mich nicht. Wir können also nicht klagen :o) |
 |
Heute habe ich einmal ein Rätsel für euch.
Wer erkennt diese Blüten? |
|
Die Auflösung und noch mehr Fotos gibt es morgen.
Ich bin gespannt, ob irgendjemand das Rätsel lösen
kann. Ich habe diese kleinen Schönheiten heute das
erste Mal vor die Linse bekommen. |
das ist eine
... blüte |
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7
de octubre 2008
-
Dienstag - martes |
|
Wie war das Wetter heute?
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|
von allem etwas |
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Icod de los Vinos |
|
15 ° centígrados temperatura mínima |
|
23 ° centígrados temperatura máximo |
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Die Menschen tun
viel, |
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um geliebt zu werden. |
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Alles aber setzen sie daran, um beneidet zu werden. |
|
Mark Twain |
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Ich wir nicht.
Wir wollen arbeiten und unsere Vorstellungen
verwirklichen. Nicht mehr und nicht weniger. Dafür
muss uns auch niemand etwas schenken - aber wir
wollen und können uns für diese Vorstellung auch
nichts wegnehmen lassen. Für die meisten Menschen
mag das ein wenig unbeholfen oder naiv klingen. Ist
es aber nicht! |
|
Der Weg um Ziel ist zwar um einiges länger geworden als wir uns das je
vorstellen konnten, aber wer weiß heute schon, welchen Beruf er in den nächsten
Jahren ausüben wird? Die Welt hat sich gedreht - entweder drehen wir uns mit -
oder wir lassen es stehen. Basta! |
 |
|
Das ist die Küste bei San Juan de la Rambla. Es ist
immer wieder faszinierend, an welch verrückte
Stellen die Menschen ihre Behausungen hinbauen. Oft
erinnern sie an Vogelnester, die von einem Adler an
irgendeinen Felsen geklebt worden sind. |
 |
|
El Camino Real war in früheren Zeiten ein Weg
über den hauptsächlich Zuckerrohr zu den nahe
gelegenen Fabriken transportiert wurde. Ein bisschen
erinnert mich diese Prachtstrasse an den Römerweg in
Kärnten. |
|
Heute kann man sich kaum vorstellen, dass es
überhaupt möglich war irgendwelche Führwerke oder
gar Kutschen über diese rumpeligen Wege zu fahren.
Und doch ist es so gewesen. El Camino Real war ein
wichtiger Handelsweg, der den Verkehr an der Küste
bis nach Puerto de la Cruz möglich machte. |
|
Auf diesem Weg hört man nur das Schlagen der Wellen
an die schwarzen Lavafelsen an der Küste. Kein
Autolärm stört hier die Ruhe. Aus der Ferne hören
wir Musik. Wer da wohl sein Radio so laut aufgedreht
hat? Da ist ja niemand. Doch hinter der nächsten
Biegung tauchen ein paar Häuser auf. |
|
Kurze Zeit später sehen wir ein ganzes Dorf. Eine
schöne, kanarische Siedlung, die dicht am Wegesrand
rechts und links in die Höhe ragen. Wir sind in
El Rosario, einem Ortsteil von San Juan de la
Rambla angelangt. Ein kleines Dörfchen, in dem
es keinen Autoverkehr gibt. Außer diesem alten Weg
gibt es keine andere Straße. Man kann heute zwar von
der Hauptstrasse aus zufahren, doch auch diese
Straße endet außerhalb der Siedlung.
|
 |
Auf
der Plaza von El Rosario können wir endlich das
Geheimnis der Musik lüften. Am siebenten Oktober
jeden Jahres wird hier la Fiesta del Humo
gefeiert und damit es den vielen Helfern bei den
letzten Vorbereitungen nicht langweilig wird, schalt
aus den Lautsprechern des Fiestaplatzes
unterhaltsame und vor allem laute
Musik. |
 |
|
Bei unserem Spaziergang sind wir an vielen ehemals
imposanten Herrenhäusern vorbei gegangen. Einige
davon werden renoviert, andere bröckeln vor sich
hin. Wer hier wohl vor einigen Jahrzehnten gelebt
hat? Das wäre interessant. Wie gerne würde ich da in
eine Zeitmaschine steigen und ein paar Tage in der
Vergangenheit herum wandern. Leider ist das nur im
Film möglich. |
 |
|
Heute haben wir in El Rosario umgedreht und sind zu
unserem Ausgangspunkt in Las Aguas zurück
marschiert. Irgendwann in den nächsten Tagen werden
wir unseren Spaziergang fort setzen. San Juan de la
Rambla liegt ja mehr oder weniger vor unserer
Hautüre - in zehn Autominuten sind wir am Ziel. |
Spaziergang mit
Fotoapparat |
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6
de octubre 2008
-
Montag - lunes |
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Wie war das Wetter heute?
|
|
von allem etwas |
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Icod de los Vinos |
|
17 ° centígrados temperatura mínima |
|
23 ° centígrados temperatura máximo |
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|
Journalisten sind
Leute, |
|
die ein Leben lang darüber nachdenken, |
|
welchen Beruf sie eigentlich verfehlt haben. |
|
Mark Twain |
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Eine unserer Agaven beginnt zu blühen.
Ich habe noch keine Ahnung, wie die Blüte im
Endeffekt aussehen wird. Wir kennen zwar Blüten von
Agaven auf der Insel, doch das sind immer
amerikanische Spezien. |
 |
|
Angeblich blühen diese Pflanzen erst ab zehn Jahren.
Ob das stimmt oder nicht kann ich leider nicht
beurteilen. Diese alte Pflanze haben wir mit unserem
gesamten Territorium gekauft. |
|
Wo sind die Zeiten geblieben? Keine Ahnung - jetzt beginnen sie zu blühen. |
nichts
Neues |
|
|
|
5
de octubre 2008
-
Sonntag - domingo |
|
Wie war das Wetter heute?
|
|
von allem etwas |
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|
Icod de los Vinos |
|
17 ° centígrados temperatura mínima |
|
23 ° centígrados temperatura máximo |
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|
Wenn wir unsere
Körper verhüllen, |
|
damit wir nicht frieren, kann ich das verstehen. |
|
Warum aber verhüllen wir unsere Gefühle, |
|
auch wenn wir spüren, dass es dadurch kälter wird?
|
|
Kristiane
Allert-Wybranietz |
|
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|
Es ist wieder einmal Sonntag.
Der Tag des Herrn, an dem man die Arbeit ruhen
lassen sollte. |
|
Im Großen und Ganzen halten wir uns auch daran - schon aus reinem Selbstschutz.
Heute genehmigen wir uns allerdings eine Ausnahme und werden wenigstens ein paar
Bananennachkommen umsetzen. |
|
Es ist jetzt schon Schwerarbeit, el trabajo duro,
aber noch eine Woche später wird diese Aktion zu Schwerstarbeit! |
|
Bananen, los plátanos, haben eine eigenartige Eigenschaft. Hat man keine
Pflanze, kann man nirgendwo eine kaufen. Aber wenn man es schafft, von jemanden
Ableger zu bekommen, wird man sie im Grunde genommen nicht mehr los. Außer man
lässt sie vertrocknen. |
|
Oder
man sticht die wertvollen Töchter oder Söhne der
Mutter- oder Vaterpflanze weg und entsorgt sie auf dem Komposthaufen. Klingt
zwar ziemlich blöd und überheblich - ist aber tatsächlich so. |
Für uns stellt es momentan allerdings noch kein Problem dar - wir haben noch
Platz und können die Bananen vermehren, genauso wie wir uns es vorstellen. Die Ernte nutzen können wir nicht mehr.
Kein Mensch kann sich nur von diesen gekrümmten Früchten ernähren.
Wir auch nicht. |
wir schlafen
heute aus |
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|
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4
de octubre 2008
-
Samstag - sábado |
|
Wie war das Wetter heute?
|
|
von allem etwas |
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Icod de los Vinos |
|
18 ° centígrados temperatura mínima |
|
23 ° centígrados temperatura máximo |
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Das Leben ist eine
Grammatik, |
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in der die Ausnahmen viel zahlreicher sind als die
Regeln.
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Rémy de Gourmont |
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Heute ist Gartenarbeit angesagt und zwar für uns
beide.
Bis zum Abend haben wir eine kleine Terrasse
winterfest gemacht. Das ist nicht zum Lachen! Wir
müssen zwar keine Blumenstöcke in den Keller tragen
- das erübrigt sich bei unseren Temperaturen
natürlich. Es wächst, grünt, blüht und gedeiht hier
mehr oder weniger alles das ganze Jahr über. |
Den erhobenen Ziegefinger zeigen uns die Wintermonate allerdings mit Wind oder
Sturmböen.
Dagegen müssen wir arbeiten und den kleineren
Bäumen oder anderen Pflanzen die notwendigen Stützen zur Seite
stellen. Wir haben in den letzten Jahren Erfahrung sammeln können und haben
daraus gelernt. So schnell vernichtet uns kein Sturm mehr die monatelange Pflege
und Aufzucht unserer Pflanzenkinder. |
Bei unseren vielen Terrassen müssen wir jetzt mit diesen Vorkehrungen beginnen,
sonst geraten wir unweigerlich irgendwann in den nächste Wochen in eine nicht
notwendige erwünschte Situation. In eine Situation, una
situación, die wir weder wollen noch gebrauchen können. |
|
So nebenbei bemerkt - wir müssen auch noch ungefähr fünfunddreißig
Bananenstauden umsetzen. Ihr könnt uns also viel Vergnügen wünschen! |
die Pflanzen
rufen |
|
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3
de octubre 2008
-
Freitag - viernes |
|
Wie war das Wetter heute?
|
|
von allem etwas |
 |
|
Icod de los Vinos |
|
18 ° centígrados temperatura mínima |
|
22 ° centígrados temperatura máximo |
|
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|
Auch aus Steinen,
|
|
die in den Weg gelegt werden, kann man Schönes
bauen. |
|
Johann Wolfgang von
Goethe |
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Im Moment fällt mir nichts ein - außer ein paar
gescheite Sprüche.
Es passiert nichts außergewöhnliches. |
Sogar das Wetter ist kein Thema. Die Sonne geht in
der Früh strahlend auf, der Himmel ist dunkelblau und nach und nach gesellen
sich ein paar weiße Wolken dazu. Es ist warm und der Wind weht leicht und lau
und abends versinkt die Sonne ziemlich unspektakulär im Meer. Der Mond geht
begeleitet von vielen Sternen am Himmel auf und ein Tag wird wieder
einmal von der Nacht abgelöst. |
|
Die Gartenzwerge haben die Kanarischen Inseln erreicht - und beginnen sie zu
erobern! Man findet die kleinen Gestalten mit den roten Zipfelmützen immer öfter
auf Balkonen, Vorgärten und Zaunsäulen. Hier sind zwei Exemplare, die in
Garachico beheimatet sind. Für Gartenzwerg gibt es leider keine wörtliche
Übersetzung, aber eine spanische Erklärung rettet die Ehre der kleinen Zwerge,
los enanos, und die lautet so: un enanito de
decoración que se pone en el jardín. |
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Seitdem wir Menschen die Weltkugel bevölkern, gibt es auch klein gebliebene
unter uns. |
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Zwerge, Heinzelmännchen, Kleinwüchsige oder Gnome.
Wie immer sie im Laufe der Zeit auch genannt worden sind. Man findet das
Phänomen sogar unter den alten ägyptischen Skulpturen zu Pharaos Zeiten. Sie
wurden zwar immer belächelt aber sie wurden immer geachtet oder sogar
gefürchtet. |
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Seit dem Mittelalter tauchen sie als Gartenfiguren auf. Sie sind Hauptdarsteller
in Märchen und Sagen. Wir alle kennen die Märchen von Schneewittchen und den
sieben Zwergen, von den Heinzelmännchen aus Köln oder anderen Kobolden, die uns
das Leben erleichtern oder schwer machen können. |
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Sogar das Oberhaupt der katholischen Kirche hat die Bedeutung dieser kleinen
Gartengenossen mittlerweile erkannt. Oder will er damit seine Lämmerherde
aufstocken? Wahrscheinlich nicht, mir ist es noch nicht zu Ohren gekommen, dass
Gartenzwerge Kirchensteuer bezahlen. |
Das klingt zwar unglaublich, ist aber trotzdem kein
Witz, denn bei einer Generalaudienz in Rom hat es geheißen: "Es segne Euch der
allmächtige Gott. Der Vater, der Sohn und der Heilige Geist ..." und damit war
unter anderem, sprich ungefähr sechstausend Pilgern aus aller Welt, auch
ein ein Meter und zehn Zentimeter großer Gartenzwerg aus Plastik, wohnhaft in
Hannover, betroffen gemeint. |
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Zur gleichen Zeit wurde ein Dekan, der ein schwules Pärchen segnete, aus dem
Verband der katholischen Kirchengemeinschaft gefeuert. Wie passt denn das
zusammen? |
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Menschen verhungern, Kinder werden missbraucht, in diversen Kriegen sterben
Menschen. Die Kirche redet von Nächstenliebe und springt mit ihren Mitgliedern
um wie mit Bittstellern - und als Krönung segnet der Oberhirte eine
Plastikfigur. Damit erübrigt sich wohl jede weitere Überlegung. |
Nachdem ich ein alter Asterixfan bin, stelle ich einfach die Worte von diesem
kleinen, gallischen Helden als Schlusswort hier hin.
Die spinnen die Römer! Auch wenn der Papst
keiner ist, aber das ist in diesem Fall Nebensache. |
nicht viel
Neues |
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2
de octubre 2008
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Donnerstag - jueves |
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Wie war das Wetter heute?
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von allem etwas |
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Icod de los Vinos |
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19 ° centígrados temperatura mínima |
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23 ° centígrados temperatura máximo |
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Der Mann mit einer
neuen Idee ist ein komischer Kauz, |
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bis sich die Idee durchsetzt. |
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Mark Twain |
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Den Wasserschlauch kann ich für heute vergessen.
Der Regen gestern Abend hat diese Arbeit für mich
erledigt. Heute ist also der Computer mein
Tagesbegleiter. Zur Abwechslung ist das auch ganz
nett. |
ein Bürotag
ist heute für uns beide angesagt |
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1
de octubre 2008
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Mittwoch - miércoles |
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Wie war das Wetter heute?
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von allem etwas - Sonne bis Mittag,
Regen am Nachmittag |
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Icod de los Vinos |
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22 ° centígrados temperatura mínima |
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26 ° centígrados temperatura máximo |
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Disziplin ist die
Fähigkeit, |
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sich zu merken, was man will. |
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Autor unbekannt |
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Am Vormittag haben wir einen Termin beim Rathaus von
Garachico.
Während sich Georg mit dem Zuständigen der Stadt für
Kultur und Tourismus geredet hat, habe ich mich auf
eine kleine Erkundungstour durch das kleine
Städtchen gemacht. |
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Ich liebe es mit dem Fotoapparat
durch die Gassen zu wandern. Ich
entdecke immer wieder neue, schöne
Punkte. |
| Was bedeutet eigentlich der Name
Garachico? |
| Er ist eine Mischung aus der alten
Bezeichnung der Guanchen igara
für den Felsen, die Insel im Meer und
dem spanischen Wort chico für
klein. |
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Vor vielen, vielen Jahren wurde es bei einem
Vulkanausbruch unter der heißen Lava begraben. Doch
nach diesem unheilvollen Jahr 1706 erhob es sich
wieder aus der Asche. Heute hat die kleine Stadt
einen ganz besonderen Zauber. Stilvolle, alte
Häuser, Klöster und Kirchen. Wenn man Glück hat,
kann man auch einen Blick durch die eine oder andere
offene Türen in einen der vielen kühlen, grünen
Innenhöfe werfen. |
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Ein Besuch im verträumten Garachico ist immer wieder
erholsam.
Das hat sich wahrscheinlich auch der spanische König
gedacht und Garachico im Jahr 1980 die Goldmedaille
der Schönen Künste verliehen. |
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Am Nachmittag haben wir den nächsten Termin in La
Orotava. Bis wir dort angekommen sind, hat uns ein
richtiger Regenschauer erwartet. Ich glaube, es war
der erste, stärkere Regen seit einem halben Jahr. |
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Für uns Mitteleuropäer an und für sich kein
besonderes Ereignis. Auf den Strassen Teneriffas spielt es sich dann allerdings
ab! Auf den steilen, gepflasterten Gassen von Orotava verhalten sich die Autos -
oder die Fahrer - wie bei uns zu Hause beim ersten Schneefall. Einige schaffen
es wirklich nicht in den oberen Teil der Stadt. Die Autoräder drehen auf der
rutschigen Steinoberfläche einfach durch. |
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Für uns sind diese Fahrverhältnisse nix besonderes, wir sind genau dort
gelandet, wo wir hin wollten. |
der Papierkrieg ist fast
vorbei |
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16. bis 30.
September 2008 |
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