16 de noviembre  2008 - Sonntag - domingo
15 de noviembre  2008 - Samstag - sábado
Wie war das Wetter heute?
grau und unfreundlich
 
Icod de los Vinos
18 ° centígrados temperatura mínima
21 ° centígrados temperatura máximo
 
Zwei Seifen sind mir zu kompliziert!
Antwortet Albert Einstein auf die Frage,
warum er die gleiche Seife zum Waschen und zum Rasieren benutze.
Albert Einstein
 
Des Rätsels Lösung? Man muss nur die richtige Seife finden! :o) lach ein wenig ... Georg macht es nicht anders - auch wenn er kein zweiter Einstein ist. Wo sollte das Problem liegen? Ich habe - zugegebener Massen - keine Ahnung, aber ich muss mich auch nicht Tag täglich rasieren. Mich interessiert eher die Farbe meiner Wimpern oder die Form meiner Augenbrauen.
Männerbart wird für mich nur zum Thema wenn er beim Küssen als Reibeisen in Kraft tritt. :o) lach ein wenig ... Da habe ich was gegen! Nicht falsch verstehen - bei uns steht küssen sehr wohl auf der Liste - Kratzbürsten allerdings nicht.
So, meine Füße tun mir weh, die Hände haben ihre typische Erdfärbung, die Salatpflanzen haben ihren Platz im Gemüsegarten gefunden und ein kleiner Teil Unkraut ist auf einem der vielen Komposthaufen gelandet. Mein Tagespensum ist erfüllt. Ich werde jetzt noch einen Apfelstrudel backen und unser Abendessen auf den Tisch bringen. :o) lach ein wenig ... Für mich beginnt ab jetzt das Wochenende!
Ganz leise höre ich Musik. Auf einer Plaza weit weg von uns werden heute die Musikgruppen für den kommenden Fasching in Icod vorgestellt. Dem Anlass entsprechend wird auch gesungen und wahrscheinlich auch getanzt. Man muss die Feste schließlich feiern wie sie fallen. Ich verabschiede mich trotzdem ganz unspektakulär - bis morgen.
morgen klingelt kein  Wecker
 
14 de noviembre  2008 - Freitag - viernes
Wie war das Wetter heute?
grau und unfreundlich
 
Icod de los Vinos
18 ° centígrados temperatura mínima
21 ° centígrados temperatura máximo
 
Auch ein perfektes Chaos ...
ist etwas Vollkommenes.
Jean Genet
 
Aufräumen, einkaufen, ein kurzer Besuch beim Steuerberater zwecks irgendwelcher Originale von irgendeinen Bestätigungen einer Versicherung - Georg hängt noch ganz cool und fast nebenbei einen Zahnarztbesuch dran - und ich habe mein Buch fast ausgelesen :o)
Wie praktisch, direkt gegenüber der Bürotüre des Steuerberaters hat ein Zahnarzt seine Ordination aufgeschlagen. Die verloren gegangene Plombe wird also kurzerhand und perfekt ersetzt. Anschließend habe ich noch schnell einen Auftrag vom Christkind erledigt - und alles was ich mir vorgestellt habe auch noch bekommen! :o) lach ein wenig ... Innerhalb von drei Stunden haben richtig viel erledigt, wir können stolz auf uns sein!
Wieder zu Hause angekommen, haben wir uns deshalb erst einmal einen Aperitif verdient.

 
Wir leben in einem gefährlichen Zeitalter.
Der Mensch beherrscht die Natur,
bevor er gelernt hat,
sich selbst zu beherrschen.
Albert Schweitzer
 
Jetzt habe ich wohl die kurioseste Meldung des Jahrzehnts gelesen - ein Kampf wie David gegen Goliath.
Ein amerikanischer Pharmariese streitet mit einem steirischen Bauern. Worüber, was ist der Stein des Anstoßes? Es ist ein Kern, genauer gesagt ein blau gefärbter Kürbiskern.
Der amerikanische Hersteller einer Viagra Pille meint, dass diese blauen, steischen Knabberkerne zu sehr an seine Potenzpillen erinnern.
David gegen Goliath bietet eine fabelhafte Grundlage für einen Rechtsstreit, der jetzt zwischen einem weststeirischen Bauern und einem  ausgebrochen ist. Stein des Anstoßes sind blau gefärbte Kürbiskerne, die laut Viagra-Hersteller Pfizer zu sehr an die Potenzpille erinnern sollen. :o) lach ein wenig ... Und als Draufgabe nennt der innovative Steirer sein Knabberzeug auch noch Styriagra! Ich drück ihm die Daumen!
Zitat ORF Steiermark 14.11.2008
Rechtsstreit
"Styriagra" versus Viagra
David gegen Goliath bietet eine fabelhafte Grundlage für einen Rechtsstreit, der jetzt zwischen einem weststeirischen Bauern und einem amerikanischen Pharmariesen ausgebrochen ist. Stein des Anstoßes sind blau gefärbte Kürbiskerne, die laut Viagra-Hersteller Pfizer zu sehr an die Potenzpille erinnern.
Schoko-Knabberkerne ...
Richard Mandl aus Krottendorf stellt Knabberkerne in den verschiedensten Geschmacksrichtungen her, etwa Chili-Schoko, Wasabi und Orange-Karamel. Als neuesten Streich hat Mandl Kürbisknabberkerne mit Schoko-Traubenzucker-Glasur auf den Markt gebracht - in blauer Farbe und mit dem Namen "Styriagra". Die Ähnlichkeit mit der Potenzpille Viagra sei zu groß, findet der US-Pharmariese Pfizer.
... statt Potenzpille
Der Konzern mit einem Jahresumsatz von 48 Milliarden US-Dollar will Mandl jetzt klagen und fordert einen Schadenersatz in Höhe von 36.000 Euro von dem Weststeirer. Streitpunkt Nummer ein ist der Markenname.
"Ich habe das beim Patentamt angemeldet, das bezahlt und schützen lassen, und jetzt kommt Pfizer und will mir das abstellen. Styriagra ist ein von mir erfundener Name und setzt sich aus Styria wie Steiermark und Agra wie in Agrar zusammen", sagt Mandl.
Pfizer will Schadenersatz
Nach Meinung der Pfizer-Anwälte erinnert der Name aber zu sehr an den Namen der Potenzpille. Ein Stein des Anstoßes für die Pfizer-Anwälte sind allerdings auch Form und Farbe der "Styriagra"-Knabberkerne: Die Traubenzucker-Schokoladen-Glasur schimmert in Blau.
"Die Farbe ist ein bisschen das Manko an dem Ganzen. Da ich die ganzen anderen Farben schon vergeben hatte, ist mir nur Blau übrig geblieben, und jetzt will man das mit Viagra in Verbindung bringen."
Weststeirer geht vor Gericht
Pfizer verlangt, dass das Produkt sofort vom Markt genommen wird, und einen Schadenersatz von rund 36.000 Euro. Dass die Sache weitaus teurer werden könnte und seine Existenz auf dem Spiel steht, ist dem Weststeirer zwar bewusst, vor Gericht geht er aber trotzdem.
Link Mandl exclusive
Es war einmal ein Prinz, der heiratet seine Prinzessin und wartet darauf König zu werden ...
Kein anderer Königssohn wartet schon so lange auf die Krone wie der Thronfolger auf Lebenszeit -  the Prince of Wales wird heute runde sechzig Jahre alt, sechzig stolze Jahre und kein bisschen weise König.
Die meisten Menschen in dem Alter träumen von einem gemütlichen Rentnerdasein - und der britische Thronfolger ist bis zu seinem Ehrentag noch nicht einen Tag in seinem für ihn vorgesehenen Beruf als König des Vereinigten Königreichs von Großbritannien und Nordirlands tätig gewesen.
Ein ewig arbeitsloser Thronfolger?
Er wird wohl noch lange darauf warten müssen um berufstätig werden zu können oder müssen.
 Falls er es tatsächlich einmal schaffen sollte. Aber bei den Genen seiner Mutter ist diese Annahme ziemlich zweifelhaft?!
Im Grunde genommen ist er ein armer, reicher Mensch. Er konnte sein Leben nie so leben, wie er es wollte. Seine Bestimmung war immer ein Leben als zukünftiger König, mit Vorschriften und Regeln, ständig mit Kommentaren der Öffentlichkeit. Oft Mitleidig belächelt und für nicht ganz ernst genommen. Seine Mutter soll einmal gesagt haben, dass er nur über ihre Leiche auf den Thron kommen würde. Ob man diese Aussage jetzt als englischen Galgenhumor oder als Tatsache einstufen möchte steht natürlich auf einem anderen Blatt.
Ich bin ja für die Puppenkunst zuständig. :o) lach ein wenig ... Das ist in der Szene eigentlich Europa weit bekannt. In dieses kulturelle Umfeld kann und muss man sehr viele verschiedene Richtungen einordnen. Eine davon betrifft das Puppentheater. Mit Hilfe von Marionetten und Handpuppen wurde in früheren Zeiten Politik gemacht. Nicht nur in Europa. Zum Teil haben diese Figuren die Gesellschaft erzogen, denn versteckt hinter einer künstlich gestalteten Figur kann jeder ungestraft seine Meinung sagen.
Das Leben von unserem ältesten Thronfolger kann man also ohne schlechten Gewissens in diese Welt der fantastischen Vorstellungen und Träume oder Schäume einordnen. Er ist eine Kasperlpuppe im Puppentheater - mit einem großen Nachteil gegenüber der Puppe. Der vorlaute Kasperl bekam bekommt nach jeder Aufführung Applaus - Charles wartet auf seinen stillen Auftritt wohl bis zu seinem Abtreten von dieser Welt.
Sein Image hat sich beim britischen Volk zwar verbessert, aber ein Umstand bleibt fixer Bestandteil seines Lebens. Er wartet weiter darauf, König zu werden. Bis dahin heißt es - wie für andere Durchschnittsbürger auch - bitte warten. Irgendwann einmal, alguna vez.
ich geh jetzt  schlafen
 
13 de noviembre  2008 - Donnerstag - jueves
Wie war das Wetter heute?
grau und unfreundlich
 
Icod de los Vinos
18 ° centígrados temperatura mínima
20 ° centígrados temperatura máximo
 
Lächeln ist die eleganteste Art,
dem Gegner die Zähne zu zeigen.
Epiktet
 
Ein Tag, an dem nichts, aber auch rein gar nix klappt. Georg versucht einen bestimmen Teil für die Achse des Bagger zu bekommen, sein blöder Computer funktioniert auch noch immer nicht und das Wetter bekommt heute auch kein Lob von mir! Der Himmel ist mehr grau als blau und irgendwie ist es draußen einfach ungemütlich.
Aber wer weiß, wozu das gut ist? ¿Quién sabe para qué sirve esto? :o) lach ein wenig ... Morgen kann es also nur besser werden!

 
Alles geht vorüber -
sagt mancher -
aber er hat dabei nicht an die Dummheit gedacht.
Siegfried Lowitz
 
Ich werde jetzt ganz gemütlich unser Essen fertig machen - wenigstens das sollte ohne Pannen klappen. :o) lach ein wenig ... Auch ein Tag, an dem man besser im Bett geblieben wäre, kann vielleicht doch noch ganz schön enden!
mehr gibt es heute  nicht zu sagen?
 
12 de noviembre  2008 - Mittwoch - miércoles
Wie war das Wetter heute?
teils sonnig, teils wolkig
 
Icod de los Vinos
18 ° centígrados temperatura mínima
24 ° centígrados temperatura máximo
 
Wer einen Engel sucht und nur auf die Flügel schaut,
könnte eine Gans nach Hause bringen.
Georg Christoph Lichtenberg
 
Nach langer Zeit haben unsere Pflanzen Dünger bekommen - fast alle. Jetzt können sie wieder kräftige Triebe ansetzen, vor allem die geschnittenen Oleander bekommen einen Energieschub aus dem Boden.
 
Am Nachmittag haben wir kurzer Hand blau gemacht und einige schöne Stunden in La Orotava verbracht.
 
Wärmende Sonnenstrahlen, liebe Bekannte aus Villach, guter Wein, etwas Käse und dazu frisches Brot. Was will der Mensch mehr? :o) lach ein wenig ... So viel gelacht habe ich schon lange nicht mehr.
Das Thema für el carnaval in Puerto de la Cruz wurde auch bekannt gegeben. :o) lach ein wenig ... Es lautet Afrika und seine Stämme, África, tierra de tribus. Das klingt interessant - für mich besser als das Motto von Santa Cruz de Tenerife - dort setzt man im Fasching 2009 auf den Horrorfilm. El Carnaval beginnt in Puerto de la Cruz am 7. Februar 2009 und endet am 28. Februar mit dem großen Festumzug. Aber bis dahin vergeht noch einige Zeit.
im Carnaval bin ich König
 
11 de noviembre  2008 - Dienstag -martes
Wie war das Wetter heute?
teils sonnig, teils wolkig
 
Icod de los Vinos
18 ° centígrados temperatura mínima
24 ° centígrados temperatura máximo
 
Die Kunst der Besteuerung liegt darin,
die Gans so zu rupfen,
dass sie unter möglichst wenig Geschrei so viele Federn wie möglich lässt.
Jean-Baptiste Colbert
 
Der elfte November ist der 315. Tag des Gregorianischen Kalenders, der 316. wenn es sich um ein Schaltjahr handelt. Damit bleiben uns noch ganze fünfzig Tage bis zum Jahresende. Viel Zeit bleibt also nicht mehr übrig von diesem Jahr. Bald beginnt der Count down und hast du es nicht gesehen feiern wir auch schon Weihnachten.
Die Hauptperson, sprich das beliebteste Tier des Tages, ist heut gans was Feines - das Martinigansl. Der Vogel ist am heutigen Tag in fast aller Munde. Egal ob nur darüber geredet wird, oder ob sie, begleitet von Rotkraut und Knödeln, auf dem Teller vor uns steht.
Haben die Gänse Martin mit ihrem Geschnatter an die Römer verraten oder nicht? Wir werden dieses Rätsel auch in Zukunft nicht lüften können. :o) lach ein wenig ... Schuldig oder nicht - für viele Gänse brechen ab jetzt traurige Zeiten an, es geht ihnen an den Kragen. Wenn nicht zu Martini dann spätestens zu Weihnachten - außer eine von ihnen hat das Glück und heißt Agathe :o)
Alle Jahre wieder verwandeln sich an diesem Tag tausende ehemals schnatternde, weiße Gänse innerhalb von mehreren Sunden in einen goldbraun gebratenen, schmackhaften Festtagsbraten. Erst landen sie herrlich duftend auf unseren Tellern um sich anschließend bei vielen Genießern ins winterlichen Hüftgold zu verwandeln.
Kalorienarm ist das Fleisch dieser Vögel nämlich nicht. Mit 343 Kilokalorien pro 100 Gramm fallen die Martinigänse nicht gerade in die Kategorie "light". Trotz allem - die gebratene Gans gehört zum Martinstag wie die singenden Kinder mit ihren hell flackernden Laternen beim Laterndlfest in den Abendstunden dieses Novembertages.

Ich geh mit meiner Laterne
und meine Laterne mit mir.
Da oben leuchten die Sterne
und unten da leuchten wir.
Mein Licht ist aus, ich geh nach Haus
ra bimmel ra bammel ra bum
Der Hahn der kräht, die Katz miaut
ra bimmel ra bammel ra bum
Das ist zwar keine Gans - aber ab und zu muss es auch ein Hähnchen tun. :o) lach ein wenig ... Guten Appetit!
Die Martinigans ist keine Erfindung der Gastwirte und Köche, sie hat schon eine Jahrhunderte lange Tradition hinter sich. Urkunden, die aus dem Jahr 1171 stammen, belegen das. Damals wurde sie erstmals urkundlich erwähnt. Der Zweck war allerdings nicht der pure Gaumenkitzel sondern hatte einen einfachen, wirtschaftlichen Hintergrund.
Am Namenstag des Heiligen Martin endete zu dieser Zeit das bäuerliche Arbeitsjahr. Die Mägde und Knechte wurden für ihre Arbeit ausbezahlt und als Draufgabe gab es hin und wieder eine fette Gans. Im langen, kalten Winter musste die Geflügelschar so klein wie möglich gehalten werden. Für sie gab es weder genug Futter noch war der Platz im Stall für das liebe Federvieh vorhanden.
Vor vielen, vielen Jahren begann zu Martini die sechswöchige AdventsFastenzeit. Die Feldarbeit war beendet, die Tiere wurden von der Weide in den Stall geholt und mit den Gänsen wurde sozusagen der Sommer geschlachtet.
Passend zur knusprigen Delikatesse löst auch der Heurige den alten Wein in den Gläsern ab. Zeitlich perfekt abgestimmt, oder?
Auf Teneriffa spielen Martinigänse keine Rolle und für den Wein ist San Andrés zuständig. Auf den müssen wir allerdings noch zwei Wochen warten. Dann werden die Weinkeller symbolisch offiziell geöffnet, der junge, heurige Wein wird verkostet und dazu werden Kastanien gebraten  - und in Icod wird gefeiert. Aber wie gesagt, darauf müssen wir noch bis Ende November warten.
Lei, Lei - der Fasching ist pünktlich um 11.11 Uhr offiziell eröffnet worden. :o) lach ein wenig ... In Villach wird es diesmal wohl ein sehr süßer Fasching werden. Die Prinzessin kommt mehr oder weniger direkt aus der Backstube einer Konditorei.
Der Fasching ist erwacht und Villachs best gehütetes Geheimnis ist gelüftet. Es grüßen Ihre Lieblichkeit Prinzessin Andrea I. Andrea Appe mit ihrem Prinzen Prinz Fidelius LIV. Thomas Springer. 
Warum beginnt eigentlich gerade im grauen Trauermonat November die Zeit für die Narren? Dieser Brauch geht zurück auf griechische, römische und germanische Traditionen. Der November war das Monat der Götter und Heiligen. Vor allem für die Herren, die für die Gaben des Herbstes, vor allem natürlich den Wein, zuständig waren.
der Fasching hat begonnen
 
10 de noviembre  2008 - Montag - lunes
Wie war das Wetter heute?
es wird immer wärmer
 
Icod de los Vinos
18 ° centígrados temperatura mínima
24 ° centígrados temperatura máximo
 
Enttäuschungen sollte man verbrennen
und nicht einbalsamieren...
Mark Twain (1835-1910)
 
Die Luft wird immer wärmer - ob ein Calima im Anmarsch ist? Ich muss mich einmal schlau machen, in den letzten Tagen habe ich nichts davon gehört. Aber man kann ja nie wissen :o)

 
Menschen mit einer neuen Idee
gelten so lange als Spinner,
bis sich die Sache durchgesetzt hat.
 
Mark Twain
Unser gelber und treuer Bagger fühlt sich anscheinend sehr vernachlässigt - oder ist er nur überarbeitet? Vielleicht sollten wir keine Musik neben dem braven Helferlein spielen.  "Streicheleinheiten, i brauch meine Streicheleinheiten, ganz genau wie jeder Mensch, brauch i a paar Zärtlichkeiten." hat Peter Cornelius gesungen - :o) lach ein wenig ... und der Bagger hat es ziemlich wörtlich genommen.
unser Helferleinbraucht Streicheleinheiten
 
9 de noviembre  2008 - Sonntag - domingo
Wie war das Wetter heute?
der Sommer ist zurück gekehrt
 
Icod de los Vinos
15 ° centígrados temperatura mínima
24 ° centígrados temperatura máximo
 
Erziehung ist alles.
Der Pfirsich war einst eine Bittermandel,
und der Blumenkohl ist nichts als ein Kohlkopf mit akademischer Bildung.
Mark Twain (1835-1910)
 
Ein gemütliches Frühstück - mit allem was dazu gehört liegt hinter uns. :o) lach ein wenig ... So nebenbei haben wir uns das Interview mit den beiden Sahara Geiseln aus Salzburg angehört. Zum Glück gibt es Satelliten - vor allem einen, der sich Astra nennt. Egal ob ein Altbürgermeister zur letzten Ruhe gebettet wird oder zwei Abenteurer aus der Hand von Al Kaida oder wem immer gerettet werden - wir sind life dabei.
ORF Europe oder Ö3 kann man auch im Ausland ganz bequem hören - zumindest solange der österreichische Rundfunk für seine Europarechte bezahlt. Was natürlich nicht immer der Fall ist. Aber das tangiert uns auch nicht sonderlich - die deutschen Rundfunkanstalten bezahlen ihre Rechnung anscheinend immer - dann weichen wir eben auf ARD oder ZDF aus. :o) lach ein wenig ... Diese beiden rechtlichen Sender haben die Genehmigung für die Ausstrahlung über den Satelliten immer.

Was schön ist -
eine Wiese im Morgentau.
Der erste Sonnenstrahl nach Regentagen.
Eine Stunde absoluter Stille.
Und dein Gesicht von den Mühen des Lebens gezeichnet,
das trotzdem lächelt.
Unbekannt
Es ist Nachmittag geworden - und es ist einperfekter Sonntag Nachmittag gewesen. Nicht mit Worten zu beschreiben - sondern einfach zu genießen. Die Wellenlänge hat sowohl bei den Gesprächen als auch bei dem ein und dem anderen Gläschen Wein als auch in anderen diversen kulinarischen Punkten perfekt übereinstimmt. :o) lach ein wenig ... Salopp gesagt - es hat gepasst!
 
Eigenartig ist es schon - da muss erst wieder ein Botanik begeisterter Mensch kommen, damit man selbst wieder einmal die Schönheit der Anlage begreift.
 
Ich muss ehrlich zugeben, dass ich im Moment eher das Unkraut als die blühenden Schönheiten wahr nehme :o)
Aber noch einmal zurück zu unseren beiden Abenteuerurlaubern. Wer hat denn im Endeffekt für ihr Abenteuer bezahlt? :o) lach ein wenig ... Niemand? Das glaubt wohl kein Mensch, zumindest klingt es sehr unwahrscheinlich - aber vielleicht entspricht es doch der Wahrheit? Wie hat die österreichische Außenministerin Ursula Plassnik in einem Statement verlauten lassen? Die Befreiung der Geiseln am Donnerstag bezeichnete sie als "Werk der Beharrlichkeit, Teamarbeit und Diplomatie". Sie schloss damit aus, dass Lösegeld gezahlt worden sei. Aber Politik und Wahrheit ist nicht immer ein und dasselbe, oder?
Sie seien nicht im Sperrgebiet gewesen, betont Wolfgang Ebner. Sie hätten sich ungefähr dreißig Kilometer nördlich der gefährlichen Zone befunden. Haben das die Entführer auch gewusst? Ob man das in der Wüste so genau abschätzen kann? Ob die beiden mit ihren Hunden ein besonderes Risiko eingegangen sind? Bewusst vielleicht nicht, aber ist es heutzutage wirklich notwendig die Grenze auszutesten?
Wolfgang Ebner behauptete, dass er die Sahara und Tunesien kennen würde. Dieses Gebiet sei der Sandkasten der Saharareisenden. Er ärgert sich darüber, dass sie als Täter des vergangenen Geschehens hin gestellt werden. Aber ist diese Ansicht nicht ein wenig naiv? Mit ihrer Gefangenschaft, die sicher kein Zuckerschlecken gewesen ist, wurden immerhin Monate lang einige Menschen auf Trab gehalten - und auch bezahlt. Welcher österreichische Staatsbürger kann diese Fürsorge im eignen Land für sich beanspruchen? Und vor allem - wer kommt für die Kosten auf? :o) lach ein wenig ... Der Staat - aber der sind bekanntlich wir alle!
Wolfgang Ebner und Andrea Kloiber sind wieder in Österreich und genießen das schlechte Wetter und das gute Wasser. Schön für sie! Ich glaube, mehr gibt es dazu nicht mehr zu sagen.
Für viele Menschen in Österreich gibt es ganz andere, alltägliche Probleme zu lösen. Dafür muss der Großteil der Bevölkerung der kleinen Alpenrepublik gar keinen tollen Abenteuerurlaub in Afrika machen. Ein abenteuerliches Leben können oder müssen viele jeden Tag zu Hause bestehen.
Nur noch eine klitzekleine Bemerkung zum Schluss. Die Aussagen von Herrn Ebner liegen mir zum Teil schon schwer im Magen. Er könne mit Gefangenschaft nichts anfangen. Aber einmal ganz blöd gefragt, wer kann mit Gefangenschaft schon etwas anfangen? Nicht einmal ein Kleinkind findet sein Gitterbett oder den begrenzenden Laufstall, sprich Gehschule, sonderlich cool, oder? Mit dieser Einstellung steht also der erwachsene Steuerberater aus dem Salzburgerland nicht alleine in der Welt! Ich beneide ihn auch nicht um seine Erfahrung im Wüstencamp - aber ich bin auch nicht freiwillig in die Wüste gefahren.
Gar so unbedarft sind die beiden ja nicht in ihr Abenteuer geschlittert. Aber wer den Kick sucht und selbstbewusst über allen Gefahren steht, darf sich nicht wundern, wenn die Erfüllung des Nervenkitzels ein wenig heftiger als gewünscht ausfällt. Mitleid ist in diesem Fall nur begrenzt angebracht.
Aber ich habe immerhin eines gelernt - die Hauptstadt von Mali heißt Bamako. :o) lach ein wenig ... Falls ich einmal zur Millionenshow gehen sollte - für diese Frage würde ich keinen Joker mehr brauchen.
Als Gedächtnisstütze hier noch einer von vielen Zeitungsberichten. Ach ja Interviews gab und gibt es nur gegen Bares :o)
Spuren im Sand
Der letzte Tag in Freiheit war der 18. Februar. Ebner und Kloiber fuhren mit ihrem blauen Landrover Defender in der tunesischen Wüste Richtung Westen. Mit an Bord waren die Deutschen Schäferhunde Occi und Kiara. Plötzlich fielen Ebner verdächtige Reifenspuren im Sand auf. Die Abdrücke stammten von einer besonderen Art von Wüstenreifen und Ebner bekam ein ungutes Gefühl. Als routinierter Wüstenreisender erkannte er, dass die Spuren der extrem breiten Reifen nicht von normalen Touristen stammen konnten. Während er noch überlegte umzukehren, donnerten vier Pick-ups mit Bewaffneten heran und drücken den beiden Salzburgern die Kalaschnikows an die Schläfen.

Es näherten sich noch mehr unheimliche Wüstenkrieger. Insgesamt 60 sollten es werden. Und es war Ebner und Kloiber bald klar: Sie sind nun Geiseln einer unbekannten Gruppe fundamentalistischer Muslime, die hier in der Wüste einen Guerillakrieg gegen die verhassten Regierungen Algeriens und Tunesiens führen – auch gegen die ehemalige Kolonialmacht Frankreich.
 
El Kaida
Es waren fanatische Gotteskrieger, die für ihren Glauben mit der Waffe in der Hand sterben wollen. Ihre Identität konnten die Gefangenen nicht erkennen. Die Beschreibung passt aber auf jene Gruppierungen, die sich "El Kaida im Islamischen Maghreb" nennen. Die Geiseln mussten sich zu den Entführern in den Pick-up setzen. Ein Kidnapper folgte mit ihrem Fahrzeug und den beiden Hunden. Kurz darauf sollten die Hunde die ersten Opfer sein.

Als Wolfgang Ebner um Wasser für die Hunde bat, erwürgten die Entführer Occi und Kiara vor den Augen der Geiseln – mit einem Strick um den Hals, an dessen Enden jeweils ein Krieger kräftig anzog. Das mutmaßliche Motiv für diese grausame Tötungsmethode: Für radikale Muslime sind Hunde "unreine Tiere", an die man keine Kugel verschwendet. Die Tötung der Hunde war wohl auch zur Einschüchterung der Geiseln gedacht. Denn wegen ihrer guten Ausrüstung wurden die beiden vorerst für Spione gehalten.

In der ersten Woche mussten sie die meiste Zeit auf dem Boden liegen, konnten sich kaum bewegen. Tag und Nacht. Gerade vier Quadratmeter hatten ihnen die Bewacher zugestanden. Ebner und Kloiber bekamen Angst vor dem "Wundliegen".

Dazu kam die ständige Psychofolter gegen Andrea Kloiber. Sie war acht Monate lang die einzige Frau in dieser brutalen Männerwelt. Es gab zwar keine körperlichen Übergriffe. Doch gerade weil sie eine Frau war, und noch dazu eine "Ungläubige", sprach kein Entführer auch nur ein Wort mit ihr. Vor allem junge Mudschaheddin ließen sie ganz klar ihre Ablehnung spüren und vermieden sogar Augenkontakt. Ihre einzige Bezugsperson war Wolfgang Ebner. Dann begann eine rasende Fahrt durch die Wüste. Es war die Flucht vor den Armeen Tunesiens und Algeriens, die sich auf die Spuren der Kidnapper geheftet hatten.
 
Die Härte der Wüste
Die Kidnapper waren gut organisiert mit Satellitentelefon, Handys und GPS-Navigation. Sie waren jeden Tag unterwegs. Am Tag wurde unter Flugdächern oder in Zelten gelegen, in der Nacht ging es mit Höllentempo weiter. Manchmal waren auch Fußmärsche zu bewältigen.
Dafür gab es jetzt wenigstens Fleisch, vor allem von erlegten Gazellen. Die Kidnapper schossen alle Gazellen, die ihnen in die Quere kamen. Es waren viel mehr, als sie essen konnten. Die bereits stinkenden Kadaver mussten wieder von den Ladeflächen geworfen werden.

Alle bekamen die volle Härte der Wüste zu spüren. Etwa einen Sandsturm, wo nur wenige Sekunden Zeit blieb, in die rettenden Führerkabinen der Fahrzeuge zu flüchten. Oder die Flucht aus dem Wadi: Das Gewitter mit Wolken und Blitzen war vielleicht 50 Kilometer weit weg, aber die Wassermassen waren in Rekordzeit da und hätten die Geiseln beinahe ertränkt.

Das Hauptproblem war aber, in der Eintönigkeit geistig aktiv zu bleiben. Ebner und Kloiber hielten sich so einige Zeit mit Kartenspielen psychisch aufrecht. Die Kidnapper wollte ihnen erst die Spielkarten wegnehmen, weil sie als radikale Muslime die bildliche Darstellung von Menschen ablehnen – dann durften sie aber doch weiterspielen.

Sie dachten permanent an Flucht. Einmal war der Großteil der Kidnapper plötzlich verschwunden, sieben Mann zur Bewachung blieben zurück. Nach ihrer Rückkehr war zu erfahren, dass sie gerade einen algerischen Grenzposten überfallen hatten.
Artikel vom 03.11.2008 20:13 | KURIER | Wilhelm Theuretsbacher
ich muss mich noch schön machen
 
8 de noviembre  2008 - Samstag - sábado
Wie war das Wetter heute?
ein bisschen bewölkt - aber ziemlich warm
 
Icod de los Vinos
15 ° centígrados temperatura mínima
23 ° centígrados temperatura máximo
 
Wenn ein Arzt hinter dem Sarg seines Patienten geht,
so folgt manchmal tatsächlich die Ursache der Wirkung.
Robert Koch (1843 − 1910)
 
Erdbewegungen sind angesagt. :o) lach ein wenig ... Erde und Schotter werden von A nach B verfrachtet. Bei solchen Arbeiten wird einem wieder einmal vor Augen geführt, wie groß ein Hektar in der Realität wirklich ist.
 
So, dass ist ein momentan typisches Vorher - Nachher Bild. Dazwischen liegen ungefähr drei Stunden schwerste Handarbeit und einige Kilo Schnittgut - :o) lach ein wenig ... oder wie immer man diesen botanischen Abfall nennen möchte. Vom Ausmaß der Arbeit her gesehen waren es leider nur ein paar Quadratmeter des Ganzen.

 
Zuviel Freizeit kann dazu führen,
dass die Menschen in Zukunft dazu übergehen, das zu tun,
was sie schon immer getan haben,
nämlich sich gegenseitig umzubringen.
Alexander Mitscherlich
 
Heute haben wir bis in die Dunkelheit gearbeitet- aber morgen ist Sonntag. Eigentlich wollten wir Kastanien "klauben" gehen fahren. Aber daraus wird nix, das müssen wir verschieben. Wir bekommen Besuch aus Villach - lieben Besuch! :o) lach ein wenig ... Ein anderer hätte am Sonntag bei uns leider oder auch nicht keine Chance :o) Wer es ist wird noch nicht verraten.
heute sind wir müde
 
7 de noviembre  2008 - Freitag - viernes
Wie war das Wetter heute?
vorwiegend bewölkt gegen Abend ziemlich wolkig
 
Icod de los Vinos
15 ° centígrados temperatura mínima
20 ° centígrados temperatura máximo
 
In der Politik ist es wie im täglichen Leben -
Man kann eine Krankheit nicht dadurch heilen,
dass man das Fieberthermometer versteckt.
Yves Montand
 
Georg baggert den ganzen Tag. Ein Erdhaufen und ein Steinhügel nach dem anderen verschwinden. :o) lach ein wenig ... Es wird immer schöner bei uns.
Sonst gibt es heute nix besonderes zu berichten.
nix  besonderes
 
6 de noviembre  2008 - Donnerstag - jueves
Wie war das Wetter heute?
vorwiegend bewölkt und angenehm warm
 
Icod de los Vinos
14 ° centígrados temperatura mínima
20 ° centígrados temperatura máximo
 
Was du heute kannst besorgen,
das verschiebe nicht auf morgen.
Redensart
 
No dejes para mañana lo que puedas hacer hoy. Diese Redensart gibt es auch im spanischen Sprachraum :o) Ob sie hier allerdings sonderlich ernst genommen wird? :o) lach ein wenig ... Ich habe meine berechtigten Zweifel daran.
Die neue Mauer wächst weiter. Jorge und Georg, also zwei Georgs, arbeiten Hand in Hand oder besser gesagt Hand in Mischmaschine und Bagger :o) Jorge ist heute für die Steine zuständig und der Chef, el jefe, für den Rest, por el resto.
 
Die Arbeit ist momentan verhältnismäßig angenehm - es staubt nicht. Die Erde ist schön feucht aber nicht mehr triefend nass. Kurz gesagt - perfekt! Ich werde mich jetzt auch auf den Weg in die Botanik machen. Auf meiner Liste stehen heute die roten Cannas neben dem Brunnen. Unmengen von Pflanzen warten auf die scharfe Gartenschere!
 
Ein bisschen Vorweihnachtsstimmung gefällig? Unsere Weihnachtssterne entwickeln sich zu wahren Prachtstücken! Das ist aber erst der Anfang. In ihrer vollen Pracht werden sie - vermutlich - in drei bis vier Wochen in der Landschaft stehen.
Übrigens - die Gartenschere habe ich heute stecken lassen. :o) lach ein wenig ... Irgendwie bin ich bei anderen Garten- und Küchenarbeiten hängen geblieben. Leider erledigt sich die Arbeit zwar nicht von selbst, aber sie lässt sich ein bisschen verschieben :o)
was du heute kannst besorgen klappt bestimmt auch morgen
 
5 de noviembre  2008 - Mittwoch - miércoles
Wie war das Wetter heute?
wechselhaft
 
Icod de los Vinos
14 ° centígrados temperatura mínima
22 ° centígrados temperatura máximo
 
Dein Sieg hat bewiesen,
dass kein Mensch nirgendwo auf der Welt verzichten sollte,
davon zu träumen,
dass die Welt ein besserer Ort werden kann.
Nelson Mandela
 
Wir haben, wie wahrscheinlich viele anderen Europäer auch, eine Wahlnacht hinter uns, die uns zwar gar nicht direkt betroffen hat - aber irgendwie doch. :o) lach ein wenig ... Wir zwei sind allerdings nach der ersten Veröffentlichung der Wahlmännerstimmen schlafen gegangen. Ich, mit dem Gedanken, dass ich in der Früh, wenn wir das Radio einschalten, die Meldung hören werden, dass John McCain gewonnen hat.
Warum? Wahrscheinlich deshalb, weil ich noch immer die Manipulation vom Jahr 2000 im Hirn habe. Damals waren wir auf Urlaub auf Bali und es hat eine kleine und betrügerische Kleinigkeit von fast fünfzig Tagen gedauert, bis G. W. Bush mit Hilfe seines Bruders in Florida an die Macht gekommen ist.
Warum sollte diese Wahl anders laufen?
Abgesehen davon, dass ich mir nicht vorstellen konnte, dass so viele Menschen in Amerika, ganz allein und ganz geheim in ihrer Wahlzelle, den Kandidaten mit dunkler Hautfarbe ohne angebliche politische Erfahrung ankreuzen.
Weiße Amerikaner, die ihr Schicksal in mehr oder weniger schwarze Hände legen? Da muss die Verzweiflung schon sehr groß sein.
Doch Barack Obama hat gewonnen - und zwar mit einem Ergebnis, das so ziemlich die ganze Welt erstaunt hat. Mit seinem Slogan "the change we need" konnte er ungeahnte Massen mobilisieren und für sich begeistern. Über 140 Millionen Amerikaner gingen zur Wahl und nahmen für ihre Stimmabgabe meistens stundenlange Wartezeiten in Kauf. 66 Prozent der wahlberechtigten US-Bürger nahmen an der Wahl teil.
 
Das ist die höchste Wahlbeteilung bei einer Präsidentschaftswahl seit dem Ersten Weltkrieg. :o) lach ein wenig ... Ich glaube, wenn man in Österreich solche, fast mittelalterlichen Zustände hätte, würden die Wähler nur mehr vereinzelt bis zur Wahlurne vordringen wollen. Geduldig in der MenschenSchlange zu stehen erfordert Übung und viel, viel Leidensfähigkeit. :o) lach ein wenig ... Ich weiß wovon ich rede, denn Schlange stehen ist auch auf unserer kleinen Insel sehr beliebt bei diversen Veranstaltungen - oder auf der Bank, Post oder im Rathaus - durchaus üblich.
Mit Barack Obama zieht das allererste Mal in der amerikanischen Geschichte ein dunkelhäutiger Präsident im Weißen Haus ein - und er ist immerhin bereits der 44. Präsident der Vereinten Staaten Amerikas.
Kurz nachdem John McCain seine Niederlage eingestanden hatte, gratulierte der derzeitige Präsident George W. Bush dem nächsten Präsidenten Obama mit diesen intelligenten Worten: "Was für eine tolle Nacht ist das für Sie, Ihre Familie und Ihre Unterstützer. Sie werden eine der größten Reisen Ihres Lebens antreten. Alles Gute und genießen Sie es."
Da haben andere Menschen wohl eher erkannt, welch schweres Erbe Obama antreten wird müssen. Ein Erbe, dass Mister Bush verursacht hat. :o) lach ein wenig ... Ist der gute Mensch noch immer nicht fähig diese Wahrheit zu sehen!
Hier ein Zitat des ORF. "Seit Franklin D. Roosevelt stand kein Präsident der USA bei seinem Amtsantritt vor derart großen Schwierigkeiten. Roosevelt hatte vier Monate Zeit, um ein Programm gegen die "Great Depression" zu entwickeln, ehe er am 4. März 1933 sein Amt antrat. Obama hat gerade zweieinhalb Monate Zeit, um seine Regierung zu bilden. Die Amtseinführung ist am 20. Jänner 2009."
 
Die Wahl ist geschlagen und für Michelle und Barack Obama beginnt ein neues Leben. Im Jänner wird nach langer Zeit wieder eine Familie ins Weiße Haus einziehen. Vater, Mutter, zwei kleine Mädchen - und ein Hündchen!
Die Zeit der Glückwünsche, Kommentare und Analysen hat begonnen.
Den Vogel bei den weltweiten Kommentaren hat jedoch eindeutig wieder George W. Bush aus dem eigenen Land abgeschossen! In seiner Rede im Rosengarten des Weiße Hauses, nannte er den Wahlsieg "historisch". "Viele unserer Bürger haben gedacht, dass sie diesen Tag nie erleben werden", sagte er. Wie wahr Mr. President - Good save bless America! Auch wenn man nicht feststellen kann, ob diese Aussage eine Anerkennung oder eine Drohung beinhaltet.
Einer der wichtigsten Menschen in Obamas Leben konnte seinen Sieg leider nicht mehr mit ihm feiern. Seine Großmutter Madelyn Payne Dunham, bei der er Jahre lang aufgewachsen ist, ist im Alter von 86 Jahren in Honolulu auf Hawaii gestorben. Ihren Enkel hat sie allerdings trotzdem ihre Stimme geben können - sie hat, per Briefwahl, eine Woche vor ihrem Tod gewählt.
Der zweite Teil seiner Vorfahren, die Mutter seines Vaters mit dem Rest der Familie, hat ausgiebig in Kenia ihr berühmtes Familienmitglied gefeiert. Ab dem 5. November 2008 wird in Kenia übrigens ein Feiertag mehr im Kalender eingetragen!
change can hapen!
 
4 de noviembre  2008 - Dienstag - martes
Wie war das Wetter heute?
nur Wolken am Himmel
 
Icod de los Vinos
14 ° centígrados temperatura mínima
22 ° centígrados temperatura máximo
 
Wenn du wütend bist,
zähl bis vier.
Bist du außer dir vor Wut, fang an zu fluchen.
Mark Twain
 
Georg hat meinen Tempelbaum, der auch Plumeria, Frangipani oder Pagodenbaum genannt wird, ramponiert. Beim so notwendigen Unkraut jäten vor dem Frühstück hat er kurzerhand und nebenbei einfach einen Ast abgebrochen! Besser wäre es gewesen, einfach das Unkraut stehen zu lassen. :o) lach ein wenig ... Aber was soll's - er hat den Ast ja nicht absichtlich abgebrochen und ankleben geht nicht mehr.
Ich versuche jetzt zu retten was zu retten ist und habe den Ast in Substraterde gesteckt. :o) lach ein wenig ... Vielleicht schlägt er ja Wurzeln - dann hätte diese Aktion wenigstens einen Sinn!
 
Wenn ich Baum sage, ist das etwas übertrieben. Das Bäumchen steckt noch in den Kinderschuhen und ist einen stolzen halben Meter groß hoch. Ich habe das Pflänzchen erst vor ein paar Monaten eingetopft. Mittlerweile hat es einige Äste mehr und beginnt zu blühen. Ich liebe diesen Baum mit seinen wunderschönen Blüten!
Hallan en Tenerife una seta "descomunal" de casi 2 kilos
03/11/2008 Santa Cruz de Tenerife. (EFE)
Hans Veyrat, un empresario hotelero jubilado de Puerto de la Cruz (Tenerife), ha encontrado en los montes de la isla un ejemplar de seta "boletus edulis" con un tamaño "descomunal", pues pesa 1 kilo 750 gramos y tiene un diámetro de 38 centímetros.
Quelle
Ein Hotelier aus Puerto de la Cruz hat im Wald oberhalb von La Victoria de Acentejo, in Santa Úrsula, einen riesigen Steinpilz gefunden. Er soll 1,75 Kilo wiegen und seine braune Kappe hat einen Durchmesser von fast vierzig Zentimetern. Daraus könnte man einige schmackhafte :o) lach ein wenig ... Spezialitäten zaubern.
Dieser Steinpilz ist allerdings schon so groß, dass ich mir nicht mehr sicher bin, ob er wirklich im Kochtopf landen wird. Trotzdem - ein panierter Steinpilz mit Sauce Tartar wäre nicht zu verachten :o)
ich habe einen Patienten  im Blumentopf
 
3 de noviembre  2008 - Montag - lunes
Wie war das Wetter heute?
nur Wolken am Himmel
 
Icod de los Vinos
14 ° centígrados temperatura mínima
22 ° centígrados temperatura máximo
 
Wenn wir es nur versuchen,
können wir leicht lernen, Unglück zu ertragen.
Das Unglück anderer, meine ich.
Mark Twain
 
Die Regentage sind vorbei, es kommt kein Wasser mehr vom Himmel. Trotzdem ist die Welt rund um uns ziemlich grau und schleierhaft - wenn auch fast schwül.
Es wirkt eigentlich ein bisschen idyllisch, die ganze Umgebung ist in weiße Watte eingepackt, mystische Nebelschwaden ziehen von der Küste über die Hügel.
Ihr Vater war Griechenlands König Paul I., ihre Mutter die Kaiser-Enkelin Friederike. Als Sophia von Schleswig-Holstein-Sonderburg-Glücksburg wurde die spanische Königin am 2. November 1938 in Psychiko bei Athen geboren.
Doña Sofía Reina de España ha celebrado su setenta cumpleaños. Die spanische Königin Sofia hat gestern ihren siebzigsten Geburtstag gefeiert.
Zu diesem Ehrentag der Urenkelin des deutschen Kaisers Wilhelm II, Sofia, eigentlich Sophia Margarita Victoria Friederika Prinzessin von Griechenland und Dänemark, wie ihr Mädchenname lautet, wurde ein Buch veröffentlich. Der Titel lautet "die Königin ganz aus der Nähe" oder auf spanisch la Reina muy de cerca.
Der Inhalt soll in der internationalen Presse bereits im Vorfeld der Veröffentlichung für Aufregung gesorgt haben. Gesetze dürfen die Naturgesetze nicht außer Acht lassen, soll die Königin unter anderem gesagt haben.
Sie vertritt die Meinung, das homosexuelle Lebensgemeinschaften zwar legalisiert und eingetragen werden sollen und dürfen, das Wort Ehe möchte sie dafür aber nicht verwenden. Für solche Lebensgemeinschaften kann man andere Bezeichnungen wie zum Beispiel Partnerschaftsvertrag wählen.
Gegen diese Einstellung ist nichts zu sagen, oder doch? Mit Intoleranz kann man diese Einstellung wirklich nicht belegen. Aber wahrscheinlich sollte eine Königin wohl gar keine Meinung zu menschlichen oder politischen Themen haben.
Schön sein, ein bisschen Volksnähe zeigen und Skandale möglichst vermeiden reicht für ein Königshaus vollkommen. Die Zeiten haben sich zum Glück allerdings geändert - auch wenn es so mancher irgendwie verschlafen zu haben scheint.
ich geh' mir ein paar  pflücken
 
2 de noviembre  2008 - Sonntag - domingo
Allerseelen - día de Difuntos - ist aber hier kein Feiertag
Wie war das Wetter heute?
ein kuscheliger Feiertag
 
Icod de los Vinos
16 ° centígrados temperatura mínima
22 ° centígrados temperatura máximo
 
Das Recht auf Dummheit
gehört zur Garantie der freien Entfaltung der Persönlichkeit.
Mark Twain
 
Der Boden verströmt ungewohnte Kühle, aber die Sonne zeigt eine Kraft, die man nicht unterschätzen sollte. :o) lach ein wenig ... Draußen ist es bewölkt und ziemlich grau, gegen Abend beginnt es wieder zu nieseln. Die Erde ist mittlerweile dreißig Zentimeter tief richtig nass. Das haben wir gestern gesehen, als wir zwei Pflanzen eingesetzt haben. Der Regen hat sich ausgezahlt, auch für die Wasserdepots auf der Insel. Schnee am Teide und Regen auf dem gesamten Inselarchipel - etwas besseres kann sich die Natur und der Inselbewohner gar nicht wünschen.
Ab morgen soll das feuchte Wetter allerdings wieder vorbei sein. Wir lassen uns überraschen und genießen den gemütlichen Tag.

Kunst
Ein Mensch malt, vor Begeist'rung wild,
drei Jahre lang an einem Bild.
Dann legt er stolz den Pinsel hin
und sagt: "Da steckt viel Arbeit drin!"
Doch damit war's dann leider aus:
Die Arbeit kam nicht mehr heraus!
Eugen Roth
Wir lassen unsere Kürbisse, las calabazas, noch reifen. Den vollen Geschmack entwickeln sie erst, wenn das Fruchtfleisch ein stark orangerote Farbe hat. Ist der Kürbis nur gelb schmeckt er eigentlich nach nichts.
 
Diese beiden Prachtexemplare sind schätzungsweise vierzig bis fünfzig Zentimeter lang. Davon wachsen auf der Kürbispflanze bei unserer Einfahrt sechs Stück. Unser Nachbar schaut bereits seit einigen Wochen sehnsüchtig auf einen davon. Er wird auch nicht zu kurz kommen - wir beide können diese Menge an Kürbisfleisch so wieso nicht alleine vertilgen.
Auch wenn wir Kürbisse lieben. Egal ob als Suppe, Gulasch oder anders zubereitet. Aber nur mehr Kürbis auf dem Speisezettel? :o) lach ein wenig ... Das wäre wohl zuviel des Guten!
eine Kürbiscremesuppe  würde wieder einmal schmecken ...
 
1 de noviembre  2008 - Samstag -sábado
Allerheiligen - Todos los Santos
Wie war das Wetter heute?
ein kuscheliger Feiertag
 
Icod de los Vinos
17 ° centígrados temperatura mínima
22 ° centígrados temperatura máximo
 
Ein Mensch, will er auf etwas pfeifen,
darf sich im Tone nicht vergreifen.
Eugen Roth
 
Heute ist ein besonderer Feiertag. :o) lach ein wenig ... Allerheiligen - was immer das auch heißen soll. El día de Todos los Santos.  Von mir aus - manche Menschen brauchen den Kalender um an Verstorbene zu denken. Wehe, wenn auf einem Grab keine Kerze brennt und kein teures Grabgesteck positioniert worden ist. Schande über die Nachkommen!
Mich berührt diese Einstellung nicht. Das hat nichts damit zu tun, dass wir von anderen aus gesehen das Privileg genießen, weit weg von unseren uns zugeordneten Gräbern zu sein.
Unsere verstorbenen Lieben sind immer wieder bei uns - und sie bekommen auch ab und zu einen Schluck Rotwein oder einen Zug aus der Zigarette. Wir vermischen Vergangenheit ganz gerne mit der Gegenwart. Das haben wir im Benin gelernt.
Naturreligionen haben durchaus etwas an sich, man kann viel davon lernen. Auch wenn es unsere Leistungsgesellschaft nicht wahr haben will. Die Ahnen werden ganz einfach ins tägliche Leben eingeschlossen und wer keinen Frieden mit ihnen geschlossen hat oder nicht an sie denkt, dem gibt das Leben ein Rätsel auf!
Aber das ist wieder ein anderes Thema. Wir gebildeten Menschen bewegen uns ja auf der Schiene der Wissenschaft und nicht auf der Linie der realen Erkenntnis. Da wird es nebensächlich, wenn so genannte Wissenschaftler alle paar Jahre ihre Theorie wieder widerrufen. Ein Ei pro Woche? Spinat gesund bis über den Kopf? Fleisch - nein danke! Getreide vom Biobauern inklusive Mutterkorn? Man kann alles übertreiben, aber mehr möchte ich dazu gar nicht sagen.
Am besten fährt man mit Sicherheit mit einem gesunden Menschenverstand durchs Leben. Das ist auf alle Fälle unsere Devise. :o) lach ein wenig ... Aus diesem Grund genießen wir unser Leben - ohne Blutdruckmesser und ohne sinnlosen Kommentare von irgendwelchen so genannten Spezialisten des Gesundheitswesens.
Wie hat Paracelsus gesagt? Die Dosis macht das Gift! "All Ding' sind Gift und nichts ohn' Gift; allein die Dosis macht, das ein Ding kein Gift ist."
Er stellte damit eigentlich nichts anders fest, als das jede Substanz der Gesundheit schaden könnte – alles nur eine Frage der Dosierung. In der richtigen Dosis können aber auch viele Substanzen Krankheiten heilen. Mit dieser Erkenntnis hat Paracelsus einen entscheidenden und bis heute gültigen Beitrag zur Arzneimittellehre geleistet. :o) lach ein wenig ... Widerspruch ist zwecklos! Wenn doch, sollte jemand das Gegenteil beweisen. Ich glaube jedoch nicht, dass es irgend jemand schaffen kann. So schlau ist die Menschheit ganz einfach nicht.
Meiner Meinung nach auch wenn sie nicht gefragt ist komprimiert sich diese Tatsache ganz einfach auf eine Stufe der Selbstdisziplin. Jeder Mensch kann für sich selbst entscheiden ob er sich von MC Donalds oder von gesunder Küche ernährt. :o) lach ein wenig ... Letzteres ist mit Sicherheit gesünder und billiger - aber diese Entscheidung muss jeder für sich selbst treffen.
Die selbe Aussage trifft, meiner bescheidenen Meinung nach, auch auf de aktuelle Wirtschaftskrise zu. Wenn heute die Autokonzerne jammern, kann ich dazu nur bescheiden lächeln. Diese Konzerne haben bewusst auf die lange vorhersehbare Krise hingearbeitet. Es kann mir ja niemand weiß machen, dass die diversen Manager an das Märchen der unendlichen Vermehrung geglaubt haben. Nein - im Gegenteil, sie haben bewusst in Billiglohnzeiten mit hohem Aktienwert produziert - um jetzt als bedauernswerte Zwerge am Straßenrand zu stehen und um Millionen von Euros an Unterstützung zu kassieren. Nur - wer profitiert davon? Und wer bezahlt? Ich habe und brauche kein neues Auto!

Seltsam genug
Ein Mensch erlebt den krassen Fall,
es menschelt deutlich, überall -
und trotzdem merkt man, weit und breit
oft nicht die Spur von Menschlichkeit.
Eugen Roth
Die magische Nacht von Halloween ist aus diesen Gründen vollkommen spurlos an uns vorüber gezogen. Kein ausgehöhlter Kürbis, keine Verkleidung und keine gruselige Party. Georg hat sich zwar, wie so oft, zum Frühstück seine Kürbismischung gebraten, aber das hat absolut nichts mit dem ehemals keltischen Fest zu tun. :o) lach ein wenig ... Ihm schmeckt es einfach!
Die Kelten glaubten, dass am Vorabend des ersten November die Grenze zwischen den verschiedenen Welten aufgehoben ist. So konnten die Toten auf die Erde zurück kommen, um ihren Verwandten einen Besuch abzustatten. Das Licht der Kerzen oder Fackeln sollte den Geistern der Verstorbenen den Weg zeigen.
Die Iren haben den Brauch später abgewandelt. Sie hatten Angst vor den Toten und verkleideten sich lieber mit gruseligen Masken um die Geister abzuschrecken. Ob's wirkt oder gewirkt hat?
Heute wird wohl mehr um des Spaßes Willen gefeiert - und wer daran Gefallen findet, sollte es auch mit gutem Gewissen tun! Mit Himmel und Hölle hat er deshalb wohl trotzdem kein Problem.
Halloween gut  überstanden?
16. bis 31. Oktober 2008
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last update 30.11.08

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