1 de diciembre 2008  - Montag - lunes
30 de noviembre  2008 - Sonntag - domingo 1. Advent
Wie war das Wetter heute?
bewölkt
 
Icod de los Vinos
11 ° centígrados temperatura mínima
19 ° centígrados temperatura máximo
 
Wer Schmetterlinge lachen hört,
der weiß, wie Wolken schmecken.
Novalis
 
Blauer Himmel zum Frühstück, Nebelschwaden um die Mittagszeit und Regen am Nachmittag. :o) lach ein wenig ... Wir haben wohl so ziemlich alle Spielarten des möglichen Wetter zu dieser Zeit in einem Tag abgearbeitet.
 
Gerade richtig, für einen gemütlichen Sonntag. Bis morgen also - verbringt noch einen schönen ersten Advent! Wir machen es ebenfalls.

 
Advent, Advent,
ein Lichtlein brennt,
erst eins, dann zwei, dann drei, dann vier;
dann steht das Christkind vor der Tür.
 
Wir werden jetzt ein paar Kastanien in der Pfanne rösten und den Tag mit warmen Maroni und einem Glas Wein ausklingen lassen. Draußen hat es wieder leicht zu regnen begonnen ...
Advent  Advent
 
29 de noviembre  2008 - Samstag - sábado
Wie war das Wetter heute?
bewölkt
 
Icod de los Vinos
14 ° centígrados temperatura mínima
19 ° centígrados temperatura máximo
 
Man kann die Erkenntnisse
der Medizin auf eine knappe Formel bringen:
Wasser, mäßig genossen, ist unschädlich.
Mark Twain
 
Fiesta de San Andrés steht heute im Festtagskalender. :o) lach ein wenig ... Mit unserer gewohnten Adventzeit beginnt auf Teneriffa die Zeit der Weinfeste.
La víspera del día de San Andrés tiene en Icod de los Vinos una celebración muy especial. Am Vorabend von San Andrés wird in Icod de los Vinos eine besondere Tradition hochgehalten.
Zur Zeit sollte man steile Straßen und Gassen meiden und schon früh genug daran denken, wie man sie umfahren kann. Sonst steht man plötzlich vor von  Kindern abgesperrten Fahrwegen. Dann heißt es ohne pardon bitte wenden - und das kann auf diesen steilen und meistens sehr schmalen Straßen zum Problem werden. :o) lach ein wenig ... Vor allem dann, wenn man ein Auto hinter sich hat.
 
Die Kinder in der Umgebung haben schon tagelang geübt und haben wie jedes Jahr ihre Holzbretter, las tablas, ausgepackt. Was Holzbretter mit Wein zu tun haben? Sie mit Weinfässer in Verbindung zu bringen wäre allerdings ganz falsch! Damit haben sie rein gar nichts zu tun.
Die alte Tradition an diesem Tag mit Holzbrettern die steilen Gassen hinunter zu rasen rutschen stammt noch aus der Zeit, als auf diesen Wegen das Holz aus den Wäldern der höher gelegenen Ortsteile von Icod zu einem Teil in die Tischlereien im Ort oder gleich in die Bucht von San Marcos befördert worden ist.
Durante estos días se "corren las tablas" una tradición única en Canarias que consiste en lanzarse sobre una tabla de tea previamente engrasada por empinadas calles, para llegar en rápida carrera hacia el final de la vía. Las tablas grandes o pequeñas dan cabida a una o más personas.
Heute gehören die steilen Straßen und Gassen tagsüber den kleinen Kindern und - je später der Abend wird - den älteren Jugendlichen! Am Ende der Rutschbahnen, also am Ziel, werden Türme von alten Autoreifen platziert. :o) lach ein wenig ... Die Teilnehmer dieses Rennes landen mit ihren Gefährten dann, mehr oder weniger, sanft in diesen Gummihaufen.
In Puero de la Cruz nennt man den Vorabend von San Andrés Fiesta del cacharro y de la castaña, das Blechfest. El chaccaro bedeutet laut Wörterbuch sowohl Topf als auch Schrott. Damit kann man also sowohl die Töpfe der Maroniöfen als auch die Blechschlangen in Verbindung bringen. Nach altem Brauch wird alles was Lärm macht aneinander gebunden und von den Kindern mit Ohren betäubendem Lärm durch die Gassen gezogen. Hauptsache laut - ist heute die Devise. Und das wollen wir sehen - und hören!
Laut Information vom Fremdenverkehrsamt der Stadt treffen sich bei Anbruch der Nacht die Anwohner auf der Plaza del Charco, dem Mittelpunkt des gesellschaftlichen Lebens, und ziehen Töpfe und alte Gegenstände, aneinandergereiht an einem starken Draht, hinter sich her. Zitat: "Auf der Plaza können auch die traditionellen gerösteten Kastanien und andere typische Erzeugnisse und Gerichte der kanarischen Gastronomie wie "cherne" (Zackenbarsch), "gofio amasado" (Teig aus Mais-, Weizen- oder Gerstenmehl), "batatas" (Süßkartoffel) und natürlich der örtliche Wein gekostet werden." Zitat Ende
Was soll ich sagen? Es bleibt bei dem Zitat.
Anscheinend wissen die Bewohner der Stadt nix davon. Auf dem Platz wurden zwar zwei Zelte platziert, aber dort gab es lediglich für die Kinder, die noch keine Dosen im Schlepptau hatten, welche zu holen. Am unteren Ende der Plaza hat man eine Kinderzone eingerichtet, auf der die Kleinsten ihre Dosenwürmer aus Coladosen über den Asphalt scheppern konnten. Was sie auch mit - mehr oder weniger Elan- getan haben. :o) lach ein wenig ... Das war's  - am so genannten Treffpunkt der Stadt. Weit und breit nicht ein Maronibrater zu sehen.
 
Zu unseren gebratenen Kastanien sind wir trotzdem gekommen. Wie üblich kann man ein paar kulinarische Stände zwischen Hafen, Mole und Parkplatz finden. Gar so stimmungsvoll ist das Ambiente zu dieser Jahreszeit dort allerdings nicht. Der Wind pfeift und eine Wetter bedingte Feuchtigkeit liegt in der Luft. Es gäbe zwar die Möglichkeit sich an einem der vielen Tische nieder zu lassen, aber so richtig verführerisch ist es doch nicht.
Wir haben uns mit den erstandenen Kastanien wieder auf den Weg zurück auf die Plaza gemacht und haben an der Bar zu Ehren von San Andrés ein Glas Wein getrunken. :o) lach ein wenig ... Wir wissen schließlich was sich gehört! Der heilige Andreas ist aber anscheinend im Laufe der Zeit zum Antialkoholiker geworden. Ihn interessiert es - so wie es aussieht - nicht mehr, ob an diesem Abend der neue Wein ausgeschenkt wird oder nicht.
Er lässt es seit ein paar Jahren zu, dass jedes Mal pünktlich in den Abendstunden reines Wasser vom Himmel tropft.
So war es auch heute der Fall. Wir haben unseren kurzen Ausflug genossen doch dann haben wir uns bald wieder auf den Heimweg gemacht. Zuhause war es gemütlicher! Zum Abschluss des Tages haben wir noch eine Pfanne voll Gambas gebraten und sie bei weihnachtlicher Volksmusik unter der Leitung von Florian Silbereisen genussvoll verspeist. So schön kann die Adventzeit beginnen!
Moral aus der Geschichte? Traditionelle Feste muss man in kleineren Orten feiern!
auf den neuen  Jahrgang!
 
28 de noviembre  2008 - Freitag - viernes
Wie war das Wetter heute?
grau und feucht - es kann nur besser werden
 
Icod de los Vinos
14 ° centígrados temperatura mínima
19 ° centígrados temperatura máximo
 
Ein Zyniker ist ein Mensch,
der, wenn er Blumen sieht,
nach dem Sarg Ausschau hält.
Henry Louis Mencken
 
Unser Helferlein steht wieder erfolgreich auf seinen vier Rädern! :o) lach ein wenig ... Die Reparatur ist es ist fast vollbracht und der Bagger ist so gut wie neu. Vor einem neuen Arbeitseinsatz kann sich unser gelber Mitarbeiter also nicht mehr drücken! Und Georg ist in Gedanken in nächster Zeit wieder dort wo er sitzt - und nicht irgendwo bei seiner mechanischen Baustelle.
Mit einem Menschen, der beim Essen nur körperlich anwesend ist kann man sich nicht gar so gut unterhalten :o) Außer man möchte sich zum Mechaniker ausbilden lassen. Da muss ich aber ehrlich zugeben, dass das nicht mein Traumberuf ist. :o) lach ein wenig ... Obwohl - hilfreiche Tipps könnte ich bei gewissen Problemen schon geben!
Die ersten Kekse, las galletas, sind gebacken und für das Wochenende, el fin de semana, steht eine Mohnpotitze im Rohr. Es beginnt nach Weihnachten zu duften. Morgen werde ich meine weihnachtlichen Dekorationsutensilien aus den Schachtel kramen und unsere Wohnung auf die vorweihnachtliche Zeit umrüsten. :o) lach ein wenig ... Ohne Kitsch geht es bei mir eben nicht. Kerzen, Teelichter, Duftkerzen und Lichterketten gehören für mich einfach zum Advent dazu. Erst dann wird es an den frühen, dunklen Abenden gemütlich.
Morgen wird auf der Insel - und vor allem in Icod de los Vinos - der Ehrentag, el día memorable, von San Andrés gefeiert. Sein Namenstag, el día del santo, ist allerdings erst am 29. November im Kalender verzeichnet, gefeiert wird aber, wie bei vielen Festen, am Vorabend, la víspera.
Wenn es morgen Abend nicht zu feucht ist, werden wir also in die Stadt gehen und heiße Kastanien und ein Gläschen vom neuen Wein verkosten.
Ein schönes Wochenende! ¡Buen fin de semana!
backe, backe   Kekse
 
27 de noviembre  2008 - Donnerstag - jueves
Wie war das Wetter heute?
grau und feucht - etwas Sonne am Nachmittag
 
Icod de los Vinos
14 ° centígrados temperatura mínima
18 ° centígrados temperatura máximo
 
Es ist sinnlos zu sagen:
wir tun unser Bestes.
Es muss gelingen, zu tun, was nötig ist.
Winston Churchill
 
Gestern Abend habe ich mir die Millionenshow zu Gunsten für Licht ins Dunkel angesehen. :o) lach ein wenig ... Der Unterhaltungswert war diesmal besonders hoch und ich habe einiges dazu gelernt. "Was hat der erste Münzautomat ausgespuckt oder was ist eine Schusterlampe?" Ich hätte keine Antwort auf diese Fragen gewusst - jetzt bin ich um einiges schlauer! Der Kulturauftrag oder Bildungsauftrag des ORF hat sich voll bestätigt!
Der erste Münzautomat auf dieser Welt hat erstaunlicher Weise Weihwasser gespendet! Der Erfinder ist allerdings kein habgieriger Pfarrer gewesen. Erfunden wurde dieses Gerät vom griechischen  Mathematiker und Mechanikus Heron von Alexandria.
Er lebte im ersten Jahrhundert nach Christus und unterstützte die damalige Priesterschaft mit seinen Erfindungen. :o) lach ein wenig ... Oder könnte es auch umgekehrt gewesen sein? Vielleicht hat er als Erfinder mit seinen abenteuerlichen Mechanismen so sein Leben finanziert? Das geht aus den geschichtlichen Aufzeichnungen leider nicht hervor. Über seine Erfindungen wurden allerdings bereits damals diverse Handbücher veröffentlicht.
Egal. Zu seinen Meisterleistungen der technischen Umsetzung zählten Dinge, die man, vor allem in der damaligen Zeit, eigentlich in die Science Fiction Szene einordnen hätte können. Aber davon hat in diesen Zeiten natürlich noch niemand eine Vorstellung gehabt. Es war wohl eher eine Welt der Wunder, die er für seine staunenden Mitbürger auferstehen ließ.
Er erschuf automatisch öffnende Tempeltüren und sich selbst entzündende Opferfeuer. Besonders bekannt ist der von ihm erfundene Heronsball. Nach diesem Prinzip funktionieren sogar heute noch Spritzflaschen und Zerstäuber.
Das größte Aufsehe erregte er im antiken Alexandria allerdings mit einem Münzautomaten.
Nachdem er vorher jedoch schon ein mechanisches Puppentheater, Feuerlöscher, Entfernungsmesser, eine sich selbst reinigende Öllampe, bunte, singende, mechanische Vögel, einen solarbetriebenen Brunnen und eine Orgel mit Windmühlenantrieb erfunden hatte, konnten seine Mitmenschen eigentlich nicht mehr sonderlich überrascht gewesen sein als er sein neuestes Werk präsentierte.
Es war zwar ein Wunderapparat, aber er war für den Gebrauch in Tempeln gedacht. Betrat ein Gläubiger die heilige Stätte konnte er ganz bequem ein Fünfdrachmenstück in den Schlitz des Automaten stecken - und hast du nicht gesehen - erhielt er dafür die notwendige Menge Weihwasser, das er für seine rituelle Waschung benötigte.
Der Münzautomat funktionierte ganz einfach. Ein Mensch warf eine Münze in ein kleines Metallpfännchen. Kling, kling. Dieses Schälchen war am Ende eines Hebels befestigt. Das Gewicht der Münze drückte den Hebel hinunter und der Verschluss zum Wasserbehälter wurde geöffnet. Das Weihwasser konnte fließen. :o) lach ein wenig ... Der Segen kam über die Gläubigen, ohne, dass ein Kirchenmensch nur einmal die Hand heben musste.
Ob darunter ein Pappbecher gestanden ist oder ob der Gläubige das gesegnete Nass in seiner holen Hand auffangen musste, ist leider nicht genau überliefert. Zumindest habe ich nirgendwo Notizen darüber finden können. Sobald die Münze beim Ziehen des Hebels aus dem Schälchen in die Sammelbüchse rutschte, blockierte der Hebel - und der Wassersegen war vorbei.
Damals verließen sich die Menschen ja noch eher auf den Segen der Götter als auf Börsen und Aktien und so kam tagsüber vermutlich ein schönes Sümmchen Geld zusammen. Am Abend wurden die Einahmen ohne viel Aufwand von einem Tempeldiener gesichert und verbucht. :o) lach ein wenig ... Wie nennt man das heute? Gewinnoptimierung - oder so ähnlich.
In den meisten Kirchen wird heute ja nichts anderes praktiziert. Ich bin ein richtiger Kirchenliebaber - wohlgemerkt, kein Kirchengänger - doch ich liebe Kirchen. Sowohl die Architektur, die Kultur und die Atmosphäre. Vor mir ist also zum Leidwesen von Georg keine Kirche und auch kein Friedhof sicher. Aber in welchem Gotteshaus kann man heute noch ein Teelicht geschweige denn eine Kerze anzünden? Nirgends mehr! Wahrscheinlich kann sich die Kirche keine Feuerlöscher leisten.
Überall stehen diese blöden Kästen in denen sinniger Weise elektrische Lichtlein flackern. Sehr stimmungsvoll. Wenn man eine Münze einwirft, geht - mit viel Glück - noch ein Flämmchen an. Am Abend kommt dann wahrscheinlich der Pfarrer und leert den Spendetopf aus.
Deshalb werde ich mir morgen einen Adventkranz stecken - damit die vorweihnachtliche Stimmung nicht verloren geht!
was gibt es  neues?
 
26 de noviembre  2008 - Mittwoch - miércoles
Wie war das Wetter heute?
grau und feucht - etwas Sonne am Nachmittag
 
Icod de los Vinos
14 ° centígrados temperatura mínima
20 ° centígrados temperatura máximo
 
Lesen macht vielseitig,
verhandeln geistesgegenwärtig und schreiben genau.
Sir Francis Bacon
 
In der Nacht hat es irgendwann einmal stark geregnet, in der Früh war alles wieder vorbei. Fast so, als ob nie Wasser vom Himmel gefallen wäre. Am Vormittag war es trüb, grau und feucht. Schmuddelwetter. :o) lach ein wenig ... Aber mir ist es im Moment ganz recht so. Abgesehen davon, dass ich den Wettergott so wieso nicht bestechen kann könnte. Er hat beschlossen, dass sich diese Wetterlage über dem gesamten Archipel bis zum Sonntag halten soll.
 
Die wunderschönen, stimmigen Fotos mit viel Schnee, die ich aus der Heimat bekommen habe, können mich auch nicht dazu verführen, in den kalten Norden zu reisen. :o) lach ein wenig ... Statt Schnee zu schaufeln rücke ich bei weitem lieber dem Unkraut zu Leibe. Obwohl die eine Arbeit so produktiv wie die andere ist - im Grunde genommen Aufwand für umsonst! Der Schnee verwandelt sich irgendwann ganz von selbst wieder in Wasser und das Unkraut vertrocknet - zugegeben erst irgendwann wieder einmal - zu Stroh.
Theoretisch könnte man den Dingen also ihren Lauf lassen. Aber leider nur theoretisch. Schaufelt man sich keinen Weg durch die weiße Pracht, hat man spätestens am nächsten Tag beim Gehen ein Problem. Jätet man die Unmengen von Unkraut nicht, behindert das wild wachsende Grünzeug die kultivierten Pflanzen im Wachstum. :o) lach ein wenig ... Praktisch schaut die Situation also schon ganz anders aus - allerdings mit einem kleinen, aber doch feinem Unterschied. Mir frieren beim Unkraut jäten weder die Finger ein, noch bekomme ich kalte Füße :o)
Theorie und Praxis unterscheiden sich also gravierend!
Büroarbeit ist lustig oder?
 
25 de noviembre  2008 - Dienstag - martes
Wie war das Wetter heute?
grau und feucht - etwas Sonne am Nachmittag
 
Icod de los Vinos
13 ° centígrados temperatura mínima
20 ° centígrados temperatura máximo
 
Männer, die behaupten,
sie seien die Herren im Haus,
lügen auch bei anderen Gelegenheiten.
Mark Twain
 
Vor uns liegt eine Inselrundfahrt. :o) lach ein wenig ... Die haben wir schon seit sicher einem Jahr nicht mehr gemacht!
Erste Etappe - Rathaus Icod de los Vinos. Neun Uhr am Vormittag, sechzehn Grad und Regen.
Zweite Station - Federte in La Laguna. Blauer Himmel und Sonnenschein, zwar auch nur sechzehn Grad - aber warm und ungewohnt für diesen Ort.
Nachdem wir schon in dieser Gegend gelandet sind, habe ich natürlich die Gelegenheit beim Schopf gepackt und wir haben einen Abstecher zu Perez Ortega gemacht. Klingeling der Weihnachtsmann ist da - auch wenn es diese Figur auf den Insel offiziell eigentlich gar nicht gibt!
 
Das ist vielleicht auch ein Grund, warum es zu solchen Auswüchsen kommen kann. Die Nähe von Teneriffa zu Afrika kann man wirklich nicht verleugnen. Wer diese Weihnachtsmänner allerdings irgendwo aufstellen wird ...
Die Pflichttermine hätten wir damit abgehakt doch diesmal nehmen wir nicht den Weg zurück sondern fahren auf der Autobahn weiter in den Süden. Margot ist noch ein paar Tage auf der Insel und deshalb wollten wir noch einmal mit ihr einen Nachmittag verbringen.
Eigentlich wollten wir sie ja zum Essen einladen, aber im Endeffekt haben wir gemeinsam Spaghetti gekocht und einige schöne Stunden ganz gemütlich auf ihrem Terrasse  Balkon verbracht.
Dann haben wir uns über die Berge auf den Weg nach Hause gemacht. Ohne viel Verkehr und bei ziemlich wechselhaftem Wetter - mit einem Margerittenstock im Gepäck. :o) lach ein wenig ... Wenn Margot im Frühling wiederkommt, bekommt sie davon ein Enkelkind zurück!

Wenn wir unsere Feinde hassen,
geben wir ihnen große Macht über unser Leben:
Macht über unseren Schlaf, unseren Appetit,
unsere Gesundheit und unsere Geistesruhe.
 
Andrew Carnegie
Ach ja, nur noch eine kleine Bemerkung am Rande - auch diesmal war der so angeblich sonnige Süden nicht der sonnige Teil der Insel!
eine Schneeballschlacht  gefällig?
 
24 de noviembre  2008 - Montag - lunes
Wie war das Wetter heute?
grau und feucht - etwas Sonne am Nachmittag
 
Icod de los Vinos
14 ° centígrados temperatura mínima
20 ° centígrados temperatura máximo
 
Wie gut Adam es doch hatte -
wenn er etwas Gutes aussprach, wusste er,
dass es vor ihm noch nie jemand ausgesprochen hatte.
Mark Twain
 
Georg ist unterwegs und ich hüte das Haus. :o) lach ein wenig ... Ab und zu nur Hausmütterchen zu spielen ist auch ganz schön! Vor allem, wenn man das fertige Essen auch noch aus dem Tiefkühlfach holen kann. Da wir nur zu zweit sind, wandern Teile von Speisen wie zum Beispiel Gulasch oder Chili con Carne zur Hälfte in den tiefgekühlten Teil unseres Kühlschranks. Wenn man davon nur Miniaturmengen kocht, schmecken diese Dinger einfach nicht und tagelang dasselbe wollen wir auch nicht essen. An so Tagen wie heute profitiert man dann natürlich. Es ist kühl und da passt ein scharfes Chili perfekt! Dazu ein frisches Weißbrot und fertig ist das Mittagessen!
Daheim in Villach schneit es! Weihnachten rückt unweigerlich immer näher. In unserer Umgebung beginnen ebenfalls die vorweihnachtlichen Vorbereitungen und die ersten Santa Cläuse erklimmen die Balkone und Fassaden. An den Laternen wurden in den letzten Wochen Lichterschlangen, Sterne und Engel angebracht. :o) lach ein wenig ... Es weihnachtet auch auf unserer Insel mitten im Atlantik!
Heute in einem Monat kommt das Christkind!
in Kärnten  schneit es
 
23 de noviembre  2008 - Sonntag - domingo
Wie war das Wetter heute?
keine Ahnung - wir waren im Süden
 
Icod de los Vinos
14 ° centígrados temperatura mínima
20 ° centígrados temperatura máximo
 
Was ist der Unterschied
zwischen einem Bäcker und einem Teppich?
Der Bäcker steht um vier Uhr auf, aber der Teppich bleibt liegen.
unbekannt
 
Las Galletas im Süden der Insel ist heute unser Ziel. Der kleine Ort liegt am südlichsten Zipfel der Insel, an der Costa del Silencio.
Um die Mittagszeit machen wir uns bei blauem Himmel und Sonnenschein auf den Weg. Wir fahren über La Montaneta und den Erjospass in den leider nicht sonnigen Süden. Der Erjospass ist die auf der Straße die höchste Erhebung im Tenogebirge und ist allgemein als Wetterscheide bekannt. Von dort kann man der ersten Blick auf Santiago de Teide erhaschen. Es ist ein schöner Anblick und wenn man Zeit hat, sollte man bei einer der Ausweichen auch anhalten und den Ausblick genießen.
Ab dieser Stelle hat sich die Himmelslandschaft allerdings dramatisch ins dunkle grau verändert. Schade, anscheinend sind wir dem schönen Wetter heute davon gefahren.
Ganz so schlimm ist es dann nicht geworden, in der Nähe von Adeje hat sich der Himmel ein wenig freundlicher gezeigt und ab und zu hat die Sonne ihre Strahlen durch die Wolken geschickt. Die Autobahnabfahrt nach Las Galletas haben wir gefunden und nach ungefähr zehn weiteren Kilometern durch steinige und trockene Kakteenlandschaft sind wir in dem kleinen Ort angekommen.
Las Galletas ist eigentlich das Fischerviertel der Gemeinde Arona. Eigenartig ist für mich nur, wie der Ort zu seinem Namen gekommen ist, denn übersetzt heißt las galletas entweder Gebäck, Kekse oder Kohlenstückchen. Im Grunde genommen ja sehr sinnig, denn Kekse können sich ganz schnell und ohne viel Aufwand in Kohlestücke verwandeln, oder? :o) lach ein wenig ... Ist sicher jedem von uns im Laufe seiner Kochkarriere schon einmal unter gekommen
 
Viel gesehen haben wir davon nicht, aber der Hafen sieht richtig idyllisch aus. Schade, dass es grau und bewölkt ist, mit blauem Hintergrund strahlt dieser Teil des Ortes mit Sicherheit Urlaubslaune aus.
Und nun - wie geht es jetzt weiter? Margot geht nicht ans Telefon - und wir wissen nicht genau, wo wir sie finden können, die genaue Adresse kennen wir nicht. Okay, wir parken unser Auto in einer kleinen Gasse und machen uns auf den Weg Richtung Strand. Wir trinken erst einmal einen Kaffee und  - warten. Irgendwann klingelt dann doch das so praktische Telefon und nach kurzer Zeit treffen wir uns am Hafen und machen uns gemeinsam auf den Weg zu ihrem Feriendomizil.
Es war wirklich wie verhext, Margot konnte zwar mit ihrem Handy telefonieren, aber wenn sie jemand angerufen hat, war Funkstille. Kein Läuten, kein Klingeln, kein Pips von dem blöden Ding. Man sollte sich also nicht immer auf die Technik verlassen, denn ab und zu kann sie uns allen einen gehörigen Streich spielen. Aber wer denkt schon dran, dass so etwas passieren kann?
 
Egal, wir haben einen wunderschönen Nachmittag verbracht und haben uns erst um dreiviertel elf Uhr in der Nacht auf den Heimweg gemacht. Eineinhalb Stunden später waren wir zu Hause - bei gleicher Temperatur wir im Süden, bei hellem Sternenhimmel aber ohne Mondschein. :o) lach ein wenig ... Der hat sich irgendwo vor uns versteckt.
Alle klagen über die Finanzkrise, aber die Genießer scheinen davon nicht betroffen zu sein. :o) lach ein wenig ... Weder Winzer noch die Austria Tabak klagen über Umsatzrückgänge. Dabei müsste es gerade diese beiden Sparten betreffen - auch ohne weltweite Finanzkrise, oder? Bei den Stolpersteinen, die vor allem der Gastronomie in den letzten Jahren in den Weg gelegt worden sind.
Der Pudding schlägt aber anscheinend alles, denn der Verkauf der Zutaten für das wackelige Dessert ist sogar gestiegen!  Trotz Börsendesaster :o) Na ja, wahrscheinlich müssen wir dieses einfache Gericht ganz profan unter Seelenbalsam den angeblich schlechten Zeiten einordnen. Man sollte sich einmal bei den Krankenkassen erkundigen, ob es nicht möglich ist, Puddingpulver anstatt Antidepressiva mit Hilfe von einem Krankenschein erwerben zu können. Als Placebo vielleicht?
Die Autoindustrie braucht Milliardenunterstützung und die Lebensmittelindustrie legt an Gewinnen zu? Irgendetwas kann da nicht stimmen, oder doch? Ganz nach dem Motto "Gegessen und getrunken wird immer" verkündete Nestle für die ersten neun Monaten des laufenden Geschäftsjahres einen auf 54,5 Milliarden Euro angestiegenen Rekordumsatz. Vielleicht sollte der Konzern den armen Autoherstellern helfen? Laut Nestle ergeben sich diese Umsätze aber nicht dadurch, dass die Verbraucher auf dieser Weltkugel auf billige Produkte umgestiegen seien. Nein, im Gegenteil, der Umsatz soll mit hochwertigen Produkten erzielt worden sein.
Da muss es den Briten aber um einiges schlechter gehen als dem Rest von Europa - auf der Insel hinter den Klippen von Dover stiegen die Verkäufe von Custard, der Grundlage für Pudding im letzten halben Jahr sogar um zwanzig Prozent! Die Briten benötigen die Seelennahrung anscheinend noch dringender als die restlichen Bewohner Europas.
Und da regt sich irgendwer in Österreich über den Benzinpreis auf? Also das verstehe wer will. Okay, mit Treibstoff kann ich einen fahrbaren Untersatz bewegen, aber Süßigkeiten verschönern einen trüben Abend. Und Puddingpulver kann ich auch ohne sonderlichen Aufwand in der Handtasche nach Hause transportieren.
Vor allem Vanillepudding vermittelt für viele Menschen ein Gefühl der Geborgenheit. Erinnerungen an eine Märchenstunde in der Kindheit werden wach. :o) lach ein wenig ... Ich vernute, dass darüber bald eine gescheite Studie in Auftrag gegeben werden wird. Warum auch nicht? Statistiken und Analysen sind immer wieder interessant - vor allem für diejenigen, die sich daran dumm und dämlich verdienen, damit der Rest der Menschheit schwarz auf weiß lesen kann, warum er heute einen Pudding isst!
Aber was wäre, wenn wir eine Wirtschaftskrise hätten - und keiner ginge hin? Ich bin mir sicher, dass der Normalbürger nicht viel davon mitkriegen würde. Warum? Wer von euch besitzt schon einen Haufen Aktien? Wer von euch hat an dem ganzen Betrug der letzten Jahrzehnte verdient? Ich nicht - und ihr wahrscheinlich auch nicht. :o) lach ein wenig ... Trotzdem - Pudding essen schadet nicht! Oder ist Schokolade als Stimmungsaufheller doch besser geeignet?
Die meisten von uns haben sich ihr Geld ganz normal und unspektakulär mit normaler Arbeit verdient. Mit einem Lohn oder Gewinn der gesetzlich legal versteuert worden ist und im Endeffekt wiederum in der heimischen Wirtschaft gelandet ist.
Aus diesem einfachen Grund müssen auch Marktbeobachter feststellen, dass sich nicht Billigprodukte besser verkaufen, sondern vor allem hochklassige Produkte. Auch in der Krise gönnt man sich noch so manchen Luxus - aber eben zuhause!
Wie heißt es so sinnig? Qualität statt Quantität! Das tut in vielen Punkten des Lebens gut - sowohl der Waage als auch dem seelischen und körperlichen Befinden.
mich interessieren die Finanzbetrüger nur am Rande - denn Spekulanten überleben immer!
 
22 de noviembre  2008 - Samstag - sábado
Wie war das Wetter heute?
grau und feucht - aber wärmer, Regen am Abend
 
Icod de los Vinos
14 ° centígrados temperatura mínima
20 ° centígrados temperatura máximo
 
Minister fallen ...
wie Butterbrote gewöhnlich auf die gute Seite.
Ludwig Börne
 
Irgendwie ist der heutige Tag ein typischer Samstag. :o) lach ein wenig ... Ein Tag, der einfach so vorbei geht. Ohne Höhepunkt und ohne Tiefpunkt. Reiner Durchschnitt - genauso wie sich im Moment das Wetter zeigt. Nicht kalt nicht warm, ab und zu ein bisschen Wind und keine Sonnenstrahlen die mich an der Nase kitzeln könnten.
Georg müht sich mit dem Bagger ab, aber so ganz wollen die einzelnen Teile nicht so, wie er es will.
Das fertig gebackene Brot habe ich vor ein paar Minuten aus dem Backrohr geholt - es duftet lecker herrlich, fast wie in einer Backstube! Der Geruch von frischem Brot versetzt mich oft in meine Kindheit zurück.
Damals sind meine Schwester und ich  hie und da mit meiner Mutter zu einem Bäcker frisches Brot kaufen gegangen. Die Bäckerei lag abgelegen im Norden der Stadt, in einem schattigen Graben, direkt neben einem Bach. Meistens haben wir uns in den Herbstmonaten auf den Weg gemacht, im Sommer war dafür keine Zeit. Eine dreiviertel Stunde hin und dieselbe Zeit wieder zurück. Die Hände, Füße und unsere Nasenspitzen sind immer kälter geworden, der Weg immer länger. Auf dem Heimweg haben wir als Belohnung meistens die frische, resche Rinde angebrochen und einen kleinen Teil des Brotlaibes ausgehöhlt. Köstlich!
Bis wir wieder zu Hause angekommen sind, war es oft schon dunkel, kalt und feucht. Daheim hat es für alle heißen Tee und frisches Brot mit Butter gegeben. :o) lach ein wenig ... Nichts konnte damals besser schmecken!
Jetzt bin ich hungrig geworden. Ich glaube, ich werde ein kleines Feuerchen im Ofen anzünden und das Abendessen fertig machen. Es gibt gefüllte Eier, Garnelencocktail, Rucolasalat und - frisches Brot!

Der Geruch des Brotes ist der Duft aller Düfte.
Es ist der Urduft unseres irdischen Lebens,
der Duft der Harmonie,
des Friedens und der Heimat.
Jaroslav Seifert
Vergangenes Wochenende wurde der Supertanker "Sirius Star" von Piraten entführt. So viel ich weiß, ist es das größte Schiff, das je gekapert worden ist. Die Ölladung an Bord soll einhundert Millionen Dollar, also ungefähr achtzig Millionen Euro, wert sein.
Die Piraten sind jedoch keine kleinen Kinder und schon gar keine Zerstörer. Sie wollen Geld verdienen - Lösegeld. Ihre Vorstellung liegt bei fünfundzwanzig Millionen Dollar. :o) lach ein wenig ... Mit dieser Summe können sich die netten Entführer angeblich allerdings kein Leben in Saus und Braus leisten. Damit sie das Schiff kapern konnten, haben sie ganz schön investieren müssen.
Die Verschleppung des Tankers habe immerhin fünfhunderttausend Dollar verschlungen, teilte Dschamii Adam der arabischen Zeitung "Asharq al-Awsat" mit. Der Betrag sei für Gehälter und Hinweise ausgegeben worden. Daher sei das geforderte Lösegeld auch keineswegs überzogen.
Na dann! :o) lach ein wenig ... Vielleicht kommt irgendjemand einmal auf die Idee, die Piraten darauf hinzuweisen, dass wir momentan eine außerordentliche Wirtschaftskrise durchtauchen müssen. Lösegeld kann es daher erst in ein paar Jahren geben - außer, die selbstlosen Entführer könnten für eine bestimmte Anzahl von Arbeitsplätzen bürgen.
Das können sie wahrscheinlich sogar - und moralisch schlechter als die diversen Börsenspekulanten und diverse andere Wirtschaftsexperten sind sie in Wahrheit auch nicht. Sie schädigen das kleine Volk ja nicht direkt. Im Grunde genommen könnte man sie fast als modernen Robin Hood bezeichnen, oder?
Die Neureichen am Horn von Afrika
Dank hoher Lösegeldsummen läuft das Geschäft immer besser. Wenn sie nicht gerade "arbeiten", leben Somalias Piraten in Saus und Braus. Dicke Autos, rauschende Feste in üppigen Villen, die neuesten Handys und die schönsten Frauen gehören zum festen Lebensstandard der Männer, die dank ihrer Beutezüge auf dem Meer inzwischen zu den Neureichen am Horn von Afrika zählen.
"Sie lassen es so richtig krachen", sagt Dahir Salaad Musse, Geschäftsmann in der Hafenstadt Bosasso in der halbautonomen Region Puntland.
Florierender Wirtschaftszweig
Die Piraterie ist in der Region ein florierender Wirtschaftszweig. Um Nachwuchs brauchen sich die älteren Piraten keine Sorgen zu machen, ihr üppiger Lebensstil wirkt wie ein Magnet auf junge Männer.
Die Zahlen des Ostafrikanischen Seefahrerhilfsprogramms belegen das nur zu deutlich: Gab es vor knapp drei Jahren noch rund 100 Seeräuber an der somalischen Küste, so sind es inzwischen schon gut über 1.000.
Gerngesehene Kunden
Die Region profitiert von dem "Geschäft". Inzwischen sind Piraten-Schlupfwinkel wie Eyl, Harardhere und Garowe richtige "Boomtowns" geworden. Im Vergleich zum Rest Somalias, das nach der blutigen Herrschaft der Islamisten wirtschaftlich auf dem Boden liegt, herrscht dort der pure Luxus.
Entsprechend betrachten die dortigen Bewohner die Seeräuber durch eine rosarote Brille. "Sie sind meine besten Kunden, sie machen sich nicht die Mühe, beim Einkaufen zu handeln", sagt Mohamed Ali Yarow, Besitzer eines Geschäfts für Herrenmode in Garowe. "Und die Mädchen gehen gerne mit den Piraten aus, da diese immer Geld haben."
Neue finanzielle Dimension
Der wirtschaftliche Einfluss der Seeräuber in der Region wird ihnen sogar von höchster Stelle bescheinigt. "Sie (die Piraten, Anm.) sind zwar in den großen Städten nicht so populär, aber in einigen Ortschaften und Siedlungen haben sie richtigen wirtschaftlichen und auch gesellschaftlichen Einfluss", sagt Bile Mohamoud Qabowsade, Berater von Puntland-Präsident Adde Muse.
Und das Geschäft der Piraten scheint immer besser zu laufen. Hatten sie bisher noch pro gekapertem Schiff "mickrige" zwei Millionen Dollar Lösegeld von den Eignern erhalten, so scheint jetzt mit dem saudi-arabischen Supertanker eine neue finanzielle Dimension erreicht zu sein.
Geiseln werden "gut behandelt"
Und damit das Geld weiter fließt, kümmern sich die Piraten bestens um ihre Geiseln. Für die ausländischen Schiffsbesatzungen werden unter anderem an Land spezielle Küchen eingerichtet, in denen Mahlzeiten nach dem Geschmack der "Gäste" hergerichtet werden.
"Wir müssen die Geiseln nach unseren besten Möglichkeiten behandeln, denn schließlich wollen wir für sie gutes Geld einnehmen", sagt der Seeräuber Ali Jamaal. Diese Geschäftsstrategie zahlt sich aus - allein in diesem Jahr legten die Schiffseigner bisher schon fast 30 Millionen Dollar Lösegeld auf den Tisch.
Lösegeld für Hightech
Die Beute wird nach einem festgelegten Schlüssel verteilt. "Es gibt da eine feste Abmachung über die Verteilung des Geldes", sagt Jamaal. "Ein Teil geht an die Männer, die das Schiff gekapert haben, ein anderer Teil geht an die Helfer an Land." Streit über die Beute wie in Piratenfilmen gebe es nicht.
Als gute Geschäftsleute investieren die Seeräuber einen Teil ihrer Einnahmen in das eigene "Unternehmen". Sie legen sich die neuesten Waffen zu, ebenso wie die modernsten GPS-Navigationssysteme, mit deren Hilfe sie sich an ihre nächsten Opfer heranmachen.
Ein Leben in Luxus
Auch für die schönen Seiten des Lebens - Autos, Frauen, Luxusvillen - bleibt noch mehr als genug Geld übrig. Angesichts dieser Gewinnspannen lassen sich die Piraten auch nicht von den Kriegsschiffen verschiedener Staaten einschüchtern.
Michael Logan und Lutfi Sheriff Mohammed, dpa
Meldung ORF vom 22.11.2008
schöne Träume allerseits
 
21 de noviembre  2008 - Freitag - viernes
Wie war das Wetter heute?
kühl, teilweise sonnig mit feinem Regen am Abend
 
Icod de los Vinos
14 ° centígrados temperatura mínima
20 ° centígrados temperatura máximo
 
Wenn wir bedenken,
dass wir alle verrückt sind, ist das Leben erklärt.
Mark Twain
 
Gran Fiesta de los Vinos en Tenerife - auf Teneriffa beginnt die Adventszeit mit neuem Wein und dem Duft gerösteter Kastanien. :o) lach ein wenig ... Die Weine von Teneriffa haben eine lange Geschichte hinter sich und daran klammern sich aus diesem Grund auch so manche Bräuche und Gewohnheiten. Auch wenn man in den Weinregalen der Geschäfte oder in den Bodegas relativ wenige Inselweine findet - und wenn, dann zu einem gehobenen Preis. Aber das ist zu dieser Jahreszeit wirklich nicht das Thema, denn man kann wirklich exzellenten Wein - sowohl weiß als auch rot - vom Festland Spanien erstehen! Gute Qualität zu durchaus moderaten Preisen.
Soviel zum Thema Wein.
Viel zitiert und doch eine Unbekannte - die Kältewelle. Wenn die Tage kürzer werden und das Thermometer in den Keller sackt, jammert jeder über schlechtes Wetter. Aber was sind unsere angenehmen Temperaturen im Vergleich zu zweistelligen Minusgraden in Sibirien? Es ist eben alles relativ.
Schuld daran sind immer irgendein Hochdruck- oder ein Tiefdruckgebiet, die die diversen Luftströmungen in Schach halten. Wenn es in Österreich oder auch in Deutschland zu extremen Wettersituation kommt, spüren auch wir die Auswirkungen. Klar, bei uns rasseln die Grade nicht in den Keller und Temperaturen unter Null Grad sind so gut wie unbekannt - außer in den Cañadas im Teide-Nationalpark - aber ungemütlich kühl kann es auch auf dieser kleinen Insel nahe Afrika werden.
Yo no soy tonto, ich bin doch nicht blöd ...
Klingelt's irgendwo? Kommt dieser Spruch irgendjemanden irgendwie bekannt vor? Richtig - der Media Markt hat seinen Weg auf die Insel im Atlantik gefunden. Nachdem Saturn in Santa Cruz vor einigen Monaten seine Pforten geöffnet hat, darf der "Konkurrent" natürlich nicht fehlen.
Bis jetzt sind mir die beiden Geschäfte nicht abgegangen - aber auch in Villach konnten uns die beiden nicht zu ihren Kunden zählen. Der kleine Elektrohandel hat bis jetzt immer noch den Vorzug bekommen, denn in Bezug auf Service können die beiden Elektroriesen leider nicht viel bieten.
Ich bin doch nicht blöd - kann durchaus dagegen verwendet werden - der sinnige Satz ist ja nicht zu Ende geschrieben gedacht :o)

 
Der Mensch:
ein Wesen,
das am Ende einer Woche Arbeit entstand,
als Gott bereits sehr müde war.
 
Mark Twain
 
Trotz diesem Manko - euch allen ein schönes Wochenende!
bis bald
 
20 de noviembre  2008 - Donnerstag - jueves
Wie war das Wetter heute?
kühl, teilweise sonnig mit nassen Tagesabschnitten
 
Icod de los Vinos
14 ° centígrados temperatura mínima
20 ° centígrados temperatura máximo
 
Die Zeit, die wir uns nehmen,
ist die Zeit, die uns etwas gibt.
Ernst Ferstl
 
Georg ist unterwegs und ich habe einen Auftrag vom Christkind zu erledigen. :o) lach ein wenig ... Ich hoffe, dass ich heute so weit komme, wie ich es mir vorgenommen habe.
Ab und zu blinzelt die Sonne durch die Wolken, der kurze Regenschauer hat sich verzogen. Der Asphalt auf der Straße trocknet bereits und die kleinen Pfützen verschwinden im Nirgendwo. All zu sommerliches Wetter ist in den nächsten Tagen allerdings laut Wettervorhersage nicht zu erwarten. Lassen wir uns überraschen!
In Österreich gibt es Sturmwarnung! Der Winter zieht dort nicht ohne Aufsehen zu erregen ein. Wir beobachten die stürmische Szene ja nur aus der Ferne, diesmal machen wir uns allerdings mehr Gedanken als üblich darüber. Gute Freunde von uns fliegen morgen Richtung Heimatland und der Heimweg vom Flughafen wird unter diesen Umständen nicht so ungefährlich. Falls die Wetternachrichten stimmen.
Es wird Abend auf der Insel. Draußen ist es trüb und kühl, es hat leicht zu nieseln begonnen. In unserem Stübchen ist es angenehm warm, ein kleines Feuer knistert im Ofen. :o) lach ein wenig ... Ideale Voraussetzungen für eine Märchenstunde und deshalb erzähle ich euch jetzt eine kleine Geschichte:
Es war einmal ein Siedler in Kanada ...
... er steht vor seiner Hütte und riecht den Winter, der nicht mehr weit weg ist. Er nimmt seine Hacke in die Hände und beginnt zu arbeiten. Ein Stück Holz nach dem anderen verwandelt sich unter seinen Schlägen auf dem Holzblock in ofenfertige Scheite. Um die Mittagszeit kommt ein Indianer an seinem Haus vorbei.
"Na, wie wird der Winter in diesem Jahr?" fragt ihn der Siedler. "Kalt" sagte der Indianer "sehr kalt"
Der Siedler nickt und arbeitet fleißig weiter. Scheit für Scheit fällt zu Boden und bis zum Abend hat er schon einen Großteil seiner Arbeit geschafft. Der Holzstoss vor dem Haus ist um ein schönes Stück gewachsen.
Am nächsten Tag kommt der Indianer abermals bei seinem Haus vorbei und der Siedler fragt ihn noch einmal: "Wird der Winter wirklich sehr kalt?"
"Sehr, sehr kalt - extrem kalt wird es werden!" antwortet der Indianer und geht weiter.
Der Siedler wird nachdenklich, denn er geht davon aus, dass der Indianer die Vorzeichen für kalte Wintermonate aus irgendwelchen Vorkommnissen erkennen kann. Frieren möchte er in den kalten Monaten nicht und deshalb hackt er wie ein Verrückter weiter, damit sein Vorrat an Brennholz groß genug wird und er im Winter gemütlich in der warmen Stube sitzen kann.
Als der Indianer ein paar Tage später wieder auftaucht und meint, das dies der kälteste Winter aller Zeiten werden würde fragt ihn der Siedler: "Und woher weißt du das?"
"Alte Weisheit des roten Mannes" meint der Indianer "wenn weißer Mann viel Holz hackt, wird der Winter sehr kalt."
Das nennt man das Prinzip von Ursache und Wirkung, denn jede Ursache hat ihre Wirkung und jede Wirkung ihre Ursache. Alles was geschieht, geschieht auf Grund einer bestimmten Gesetzmäßigkeit. :o) lach ein wenig ... Jede Wirkung hat aus diesem Grund eine Ursache und wenn irgendjemanden die Auswirkung nicht passt, müsste er also lediglich die Ursache Wurzel des Übels finden und beseitigen oder ändern.
Das kann doch nicht so schwer sein, oder doch? Schon der ehrwürdige Johann Wolfgang von Goethe hat folgendes festgestellt: "Man liebt Ursache und Wirkung zu verwechseln. Der denkende Mensch irrt besonders, wenn er sich nach Ursache und Wirkung erkundigt, sie beide machen zusammen das unteilbare Phänomen. Wer das zu erkennen weiß, ist auf dem rechten Wege zum Tun, zur Tat."
Das klingt zwar ein bisschen verwirrend - ist es aber nicht. Wir wissen ja meistens, wo der Fehler begraben liegt - wir wollen die Tatsache aber nicht sehen, weil es meistens bequemer ist, die Folgen auf die Seite zu drücken oder zu beseitigen. :o) lach ein wenig ... Das beste Beispiel sind wohl Kopfwehtabletten.

 
Es gibt kein "Besser" oder "Schlechter",
nur Unterschiede.
Sie müssen respektiert werden,
egal ob es sich um die Hautfarbe,
die Lebensweise oder um eine Idee handelt.
Kote Kotah, Chumash Stamm
 
Wer stiehlt einen Leichnam? Vor allem einen Toten, der bereits seit zwei Jahren in Frieden in seiner Gruft am Wörtersee ruht? Als ich diese Meldung gestern in der Nacht gelesen habe, habe ich im ersten Moment an eine Zeitungsente gedacht. Aber dem ist nicht so. Die Knochen von Friedrich Karl Flick sind, so wie es aussieht, entführt worden.
Es sind allerdings nicht die ersten entführten sterblichen Überreste eines Menschen. Der berühmteste geraubte Tote ist Charlie Chaplin. Sein Leichnam wurde zwei Monate nach seinem Tod 1978 vom Friedhof von Corsier-sur-Vevey in der Schweiz gestohlen entführt. Die sterblichen Überreste wurden allerdings bald wieder gefunden und kehrten angeblich ohne Zahlung von Lösegeld wieder ins Grab zurück.
wir arbeiten Hand in Hand
 
19 de noviembre  2008 - Mittwoch - miércoles
Wie war das Wetter heute?
so so la la - warm aber leider ein bisschen windig
 
Icod de los Vinos
15 ° centígrados temperatura mínima
20 ° centígrados temperatura máximo
 
Ein Langweiler ist ein Mensch,
der redet, wenn du wünschst, dass er zuhört.
Mark Twain
 
Ich möchte ja nicht angeben - aber heute haben wir gespeist wie in einem Luxusrestaurant. :o) lach ein wenig ... Das spiegelt aber durchaus nicht nur meine Meinung wieder. Gratinierte Champignons, Pulpo à la Vinaigrette, pulpo en vinagreta, frisches Baguette, Schrumpfkartoffel, papas arrugadas mit verschiedenen Mojos und anschließend gegrillte Sardinen vom Rost.
Als Abschluss einen warmen Schokoladen Brownie mit einem starken Espresso. :o) lach ein wenig ... Hat jemand Lust auf so ein kulinarisches Highlight bekommen?
Ein entspannter, fröhlicher Villacher Nachmittag ist leider viel zu schnell zu Ende gegangen. Unsere Gäste sind bereits über alle Berge auf dem Weg in den Süden der Insel. In zwei Tagen wartet das Flugzeug auf sie und dann geht es wieder ab in die Kälte nach Kärnten.
Wir trinken jetzt noch ganz gemütlich einen heißen, schwarzen Espresso und lassen den Tag anschließend mit einem alkoholischen Gläschen ausklingen.

 
Übrigens ...
wer weiß schon, dass von zehn Erdenbürgern
vier mit Messer und Gabel,
drei mit Stäbchen
und drei mit den Fingern essen?
Autor unbekannt
 
Ich esse Sardinen auch am liebsten mit den Fingern. :o) lach ein wenig ... Für Messer und Gabel sind sie für mich zu kein. Kopf weg, Schwanzflosse weg, die Rückengräte vom Fleisch trennen und den Rest zwischen frisches Weißbrot geben!
Dann kann man reinbeißen - und genießen! Probiert es einmal aus, es gibt nix besseres.
wir haben geschlemmt
 
18 de noviembre  2008 - Dienstag  martes
Wie war das Wetter heute?
so so la la - aber warm
 
Icod de los Vinos
15 ° centígrados temperatura mínima
21 ° centígrados temperatura máximo
 
Wer eine Frau unterschätzt hat,
wird das nie wieder tun.
Alec Guinness
 
Die Eidechsen haben alle meine kleinen, zarten Salatpflanzen verschont. :o) lach ein wenig ... Steirischen Salat mögen sie anscheinend nicht. Was der Bauer die Eidechse nicht kennt isst frisst sie er nicht! Sprichwörter bestätigen sich doch immer wieder. Da kann man davon halten was man will. En Körnchen Wahrheit steckt schon dahinter!
Es lebe die weltweite Finanzkrise! Mit dieser Begründung können sich heutzutage alle Firmen ohne Gesichtsverlust leicht und locker auf Kosten der Steuerzahler - sprich mit unserem Geld - sanieren. Hand aufhalten, mit dem Verlust von Arbeitsplätzen drohen und die Abzockerei lustig weiter betreiben. Die Gier kennt keinen Genierer und keine Grenzen. Warum sollte es auch anders sein? Es getraut sich ja niemand den Mund auf zu machen und endlich einmal laut und deutlich stopp zu sagen.
Geld verdienen und zwar viel Geld auf Kosten von arbeitenden Menschen ist doch eine schöne Möglichkeit reich zu werden, oder nicht? Die Börse ist nichts anderes als ein riesiges, weltweites Spielcasino. Mit einem Unterschied - die Beteiligten sehen sich als Wirtschaftsexperten und nicht als süchtige Spieler. In der Realität sind sie allerdings sogar um einiges schlimmer als die verachteten Spieler. Sie spielen auf Kosten von anderen! Sie verzocken Volksvermögen und schaden den Firmen, von denen sie die Dividenden kassieren. Und das ganz legal und mit einer Selbstverständlichkeit, dass jedem normalen Menschen schlecht werden kann.
Firmenvermögen werden künstlich in die Höhe geschraubt, es werden gigantische Luftschlösser geschaffen. Aber was ist eigentlich ein Luftschloss? So viel ich weiß, gibt es dafür weder eine Bauvorschrift noch eine mögliche Genehmigung. Es kann also jeder frisch und fröhlich drauf los bauen und sein individuelles Traumhaus errichten. Jenseits von Gut und Böse.

 
Ein Neurotiker ist ein Mensch, der ein Luftschloss baut.
Ein Psychotiker ist der Mensch, der darin lebt.
Und ein Psychiater ist der, der die Miete kassiert.
 
Jerome Lawrence, U.S.-Schriftsteller
 
Welches Baumaterial man dazu verwenden sollte? Luft, Liebe und viel Fantasie - würde ich einmal annehmen. Seine Wunschgedanken eben. :o) lach ein wenig ... Vielleicht unterstützt eine Bestellung ans Universum diese Träume noch zusätzlich und erleichtert am Ende die Bezahlung der Rechnung? Der Gedanke wäre durchaus eine Überlegung wert!
Ob das zutrifft oder nicht kann ich allerdings nicht bestätigen, in diesen Kreisen bewege ich mich nicht. Ich gehe eher davon aus, dass man mit Arbeit Geld verdienen kann - nicht mit Spekulation.
Daran haben wahrscheinlich auch viele Amerikaner nicht gedacht. Dabei darf man es diesem Volk gar nicht verübeln, denn auf jedem Ein-Dollarschein wird ihnen immer wieder ein Satz vor Augen gehalten - In God We Trust steht drauf gedruckt.
Um die amerikanische Wirtschaft kann es sich dabei ja wohl kaum handeln, oder? God bless America, das Land hat diesen Wunsch wirklich dringend nötig. Immer öfter hat sich in den vergangnen Monaten der so genannte amerikanische Traum in einen faulen Kredit verwandelt. Und im Endeffekt kann es die ganze Welt ausbaden.
Etwas ist an dem ganzen weltweiten, wirtschaftlichen Desaster allerdings sehr eigenartig. Über Spielernaturen im Casino wird gelästert - über Spekulanten an der Börse überhaupt nicht. Dabei besteht bei beiden Institutionen die Chance auf einen Gewinn aus einer gehörigen Portion Glück für die Investoren - oder Spieler. Kommt natürlich auf den Blickwinkel an, das ist schon klar, aber weit klaffen diese beiden Welten nicht auseinander.
Ja ja, wenn die liebe GeldGier nicht wäre und die Menschen wenigstens irgendwann einmal den Hals voll bekommen würden ...
Aber auf einer Einsicht dieser Art von Mitbewohnern dieses Planeten warten wir vermutlich umsonst.
Noch eine kleine Bemerkung zum Schluss. Ein Luftschloss bauen kostet nichts und die Bautätigkeit ist in wahrscheinlich weniger als fünf Minuten erledigt. Eines sollte man allerdings nie aus den Augen verlieren - der Zusammenbruch des traumhaften Gebäudes kann teuer werden!
morgen gibt's  was gutes zu essen ...
 
17 de noviembre  2008 - Montag - lunes
Wie war das Wetter heute?
Sonne pur, Nebelschaden am Abend
 
Icod de los Vinos
15 ° centígrados temperatura mínima
21 ° centígrados temperatura máximo
 
Handle immer richtig.
Das wird einige Leute zufrieden stellen und den Rest in Erstaunen versetzen.
Mark Twain
 
Draußen ist es frisch, grau aber windstill. :o) lach ein wenig ... Die Sicht ist ziemlich eingeschränkt, die Küste vor Los Silos ahne ich eigentlich mehr als ich sie sehe. Wasserdampf oder Sandkörner, das ist die Frage. Lange kann es nicht mehr dauern, dann taucht die Sonne auf und ich weiß mehr. Laut Vorhersage steht uns eine Woche mit sonnigem Wetter bevor.
Melde gehorsamst - Arbeit wie üblich - mit Gartenschlauch, Schere und Unmengen von Unkraut!
meine Hände  sehen nach Gartenarbeit aus
 
16 de noviembre  2008 - Sonntag - domingo
Wie war das Wetter heute?
blauer Himmel, am Abend leicht bewölkt
 
Icod de los Vinos
16 ° centígrados temperatura mínima
21 ° centígrados temperatura máximo
 
Das Leben wäre unendlich glücklicher,
könnte man mit achtzig zur Welt kommen
und sich dann langsam achtzehn nähern.
Mark Twain
 
Habt ihr Lust auf ein Bad im blauen, wenn auch schon etwas kühlem, Meer? :o) lach ein wenig ... Ich kann euch ein wunderschönes Meeresschwimmbecken anbieten.
   
Charco del viento, die Pfütze der Winde nennt sich dieses paradiesische Fleckchen an der Küste von La Guancha.
 
Hier haben vor vielen Jahren die Lavaströme einige von einander getrennte, natürliche Schwimmbecken geschaffen. :o) lach ein wenig ... Damit es für uns Menschen noch ein bisschen angenehmer wird, findet man als Draufgabe auch noch kleine, feine Sandstrände. Wunderbar geschützt vor starken Wellen und Wind.
immer wieder  Sonntag
 
1. bis 15. November 2008
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