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1 de diciembre
2008 - Montag - lunes |
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30
de noviembre 2008
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Sonntag - domingo
1. Advent |
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Wie war das Wetter heute?
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bewölkt |
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Icod de los Vinos |
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11 ° centígrados temperatura mínima |
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19 ° centígrados temperatura máximo |
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Wer Schmetterlinge
lachen hört, |
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der weiß, wie Wolken schmecken. |
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Novalis |
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Blauer Himmel zum Frühstück, Nebelschwaden um die
Mittagszeit und Regen am Nachmittag.
Wir haben wohl so ziemlich alle Spielarten des
möglichen Wetter zu dieser Zeit in einem Tag
abgearbeitet. |
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Gerade richtig, für einen gemütlichen Sonntag. Bis
morgen also - verbringt noch einen schönen ersten
Advent! Wir machen es ebenfalls. |
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| Advent, Advent, |
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ein Lichtlein brennt, |
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erst eins, dann zwei, dann drei, dann vier; |
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dann steht das Christkind vor der Tür.
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Wir werden jetzt ein paar Kastanien in der Pfanne rösten und den Tag mit warmen
Maroni und einem Glas Wein ausklingen lassen. Draußen hat es wieder leicht zu
regnen begonnen ... |
Advent
Advent |
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29
de noviembre 2008
-
Samstag - sábado |
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Wie war das Wetter heute?
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bewölkt |
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Icod de los Vinos |
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14 ° centígrados temperatura mínima |
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19 ° centígrados temperatura máximo |
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Man kann die
Erkenntnisse |
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der Medizin auf eine knappe Formel bringen: |
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Wasser, mäßig genossen, ist unschädlich. |
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Mark Twain |
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Fiesta de San Andrés steht heute im
Festtagskalender.
Mit unserer gewohnten Adventzeit beginnt auf
Teneriffa die Zeit der Weinfeste. |
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La víspera del día de San Andrés tiene en Icod de
los Vinos una celebración muy especial. Am
Vorabend von San Andrés wird in Icod de los Vinos
eine besondere Tradition hochgehalten. |
Zur Zeit sollte man steile Straßen und Gassen meiden
und schon früh genug daran denken, wie man sie
umfahren kann. Sonst steht man plötzlich vor von
Kindern abgesperrten Fahrwegen. Dann heißt es ohne
pardon bitte wenden - und das kann auf diesen
steilen und meistens sehr schmalen Straßen zum
Problem werden.
Vor allem dann, wenn man ein Auto hinter sich
hat. |
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Die Kinder in der Umgebung haben schon tagelang
geübt und haben wie jedes Jahr ihre Holzbretter,
las tablas, ausgepackt. Was Holzbretter mit Wein
zu tun haben? Sie mit Weinfässer in Verbindung zu
bringen wäre allerdings ganz falsch! Damit haben sie rein
gar nichts zu tun. |
Die alte Tradition an diesem Tag mit Holzbrettern die steilen Gassen hinunter zu
rasen rutschen stammt noch aus der Zeit, als auf diesen Wegen das Holz aus den
Wäldern der höher gelegenen Ortsteile von Icod zu einem Teil in die
Tischlereien im Ort oder gleich in die Bucht von San Marcos befördert worden
ist. |
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Durante estos días se "corren las tablas" una
tradición única en Canarias que consiste en lanzarse sobre una tabla de tea
previamente engrasada por empinadas calles, para llegar en rápida carrera hacia
el final de la vía. Las tablas grandes o pequeñas dan cabida a una o más
personas.
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Heute gehören die steilen Straßen und Gassen tagsüber den kleinen Kindern und -
je später der Abend wird - den älteren Jugendlichen! Am Ende der Rutschbahnen,
also am Ziel, werden Türme von alten Autoreifen platziert.
Die Teilnehmer dieses Rennes landen mit ihren
Gefährten dann, mehr oder weniger, sanft in diesen Gummihaufen. |
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In Puero de la Cruz nennt man den Vorabend von San Andrés Fiesta del
cacharro y de la castaña, das Blechfest. El chaccaro bedeutet laut
Wörterbuch sowohl Topf als auch Schrott. Damit kann man also sowohl die Töpfe
der Maroniöfen als auch die Blechschlangen in Verbindung bringen. Nach altem
Brauch wird alles was Lärm macht aneinander gebunden und von den Kindern mit
Ohren betäubendem Lärm durch die Gassen gezogen. Hauptsache laut - ist heute die
Devise. Und das wollen wir sehen - und hören! |
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Laut Information vom Fremdenverkehrsamt der Stadt
treffen sich bei Anbruch der Nacht die Anwohner auf
der Plaza del Charco, dem Mittelpunkt des gesellschaftlichen Lebens, und ziehen
Töpfe und alte Gegenstände, aneinandergereiht an einem starken Draht, hinter
sich her. Zitat: "Auf der Plaza können auch die traditionellen gerösteten
Kastanien und andere typische Erzeugnisse und Gerichte der kanarischen
Gastronomie wie "cherne"
(Zackenbarsch), "gofio amasado" (Teig aus Mais-, Weizen- oder Gerstenmehl), "batatas"
(Süßkartoffel) und natürlich der örtliche Wein gekostet werden." Zitat Ende |
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Was soll ich sagen? Es bleibt bei dem Zitat. |
Anscheinend wissen die Bewohner der Stadt nix davon.
Auf dem Platz wurden zwar zwei Zelte platziert, aber dort gab es lediglich für
die Kinder, die noch keine Dosen im Schlepptau hatten, welche zu holen. Am
unteren Ende der Plaza hat man eine Kinderzone eingerichtet, auf der die
Kleinsten ihre Dosenwürmer aus Coladosen über den Asphalt
scheppern konnten. Was sie auch mit - mehr oder weniger Elan- getan haben.
Das war's - am so genannten Treffpunkt der
Stadt. Weit und breit nicht ein Maronibrater zu sehen. |
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Zu unseren gebratenen Kastanien sind wir trotzdem gekommen. Wie üblich kann man
ein paar kulinarische Stände zwischen Hafen, Mole und Parkplatz finden. Gar so
stimmungsvoll ist das Ambiente zu dieser Jahreszeit dort allerdings nicht. Der
Wind pfeift und eine Wetter bedingte Feuchtigkeit liegt in der Luft. Es gäbe
zwar die Möglichkeit sich an einem der vielen Tische nieder zu lassen, aber so
richtig verführerisch ist es doch nicht. |
Wir haben uns mit den erstandenen Kastanien wieder auf den Weg zurück auf die
Plaza gemacht und haben an der Bar zu Ehren von San Andrés ein Glas Wein
getrunken.
Wir wissen schließlich was sich gehört! Der
heilige Andreas ist aber anscheinend im Laufe der Zeit zum Antialkoholiker
geworden. Ihn interessiert es - so wie es aussieht - nicht mehr, ob an diesem
Abend der neue Wein ausgeschenkt wird oder nicht. |
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Er lässt es seit ein paar Jahren zu, dass jedes Mal
pünktlich in den Abendstunden reines Wasser vom Himmel tropft.
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So war es auch heute der Fall. Wir haben unseren kurzen Ausflug genossen doch
dann haben wir uns bald wieder auf den Heimweg gemacht. Zuhause war es
gemütlicher! Zum Abschluss des Tages haben wir noch eine Pfanne voll Gambas
gebraten und sie bei weihnachtlicher Volksmusik unter der Leitung von Florian
Silbereisen genussvoll verspeist. So schön kann die Adventzeit beginnen! |
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Moral aus der Geschichte? Traditionelle Feste muss man in kleineren Orten
feiern! |
auf den neuen
Jahrgang! |
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28
de noviembre 2008
-
Freitag - viernes |
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Wie war das Wetter heute?
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grau und feucht - es kann nur besser
werden |
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Icod de los Vinos |
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14 ° centígrados temperatura mínima |
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19 ° centígrados temperatura máximo |
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Ein Zyniker ist
ein Mensch, |
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der, wenn er Blumen sieht, |
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nach dem Sarg Ausschau hält. |
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Henry Louis Mencken
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Unser Helferlein steht wieder erfolgreich auf seinen vier Rädern!
Die Reparatur ist es ist fast vollbracht und der Bagger ist
so gut wie neu. Vor einem neuen
Arbeitseinsatz kann sich unser gelber Mitarbeiter
also nicht mehr drücken! Und Georg ist in Gedanken
in nächster Zeit wieder dort wo er sitzt - und nicht
irgendwo bei seiner mechanischen Baustelle. |
Mit einem Menschen, der beim Essen nur körperlich
anwesend ist kann man sich nicht gar so gut unterhalten :o) Außer man
möchte sich zum Mechaniker ausbilden lassen. Da muss ich aber ehrlich zugeben,
dass das nicht mein Traumberuf ist.
Obwohl - hilfreiche Tipps könnte ich bei
gewissen Problemen schon geben! |
Die ersten Kekse, las galletas, sind gebacken und für das Wochenende,
el fin de semana, steht eine Mohnpotitze im Rohr. Es beginnt nach
Weihnachten zu duften. Morgen werde ich meine weihnachtlichen
Dekorationsutensilien aus den Schachtel kramen und unsere Wohnung auf die
vorweihnachtliche Zeit umrüsten.
Ohne Kitsch geht es bei mir eben nicht.
Kerzen, Teelichter, Duftkerzen und Lichterketten gehören für mich einfach zum
Advent dazu. Erst dann wird es an den frühen, dunklen Abenden gemütlich. |
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Morgen wird auf der Insel - und vor allem in Icod de los Vinos - der Ehrentag,
el día memorable, von San Andrés gefeiert. Sein Namenstag, el día del
santo, ist allerdings erst am 29. November im Kalender verzeichnet, gefeiert
wird aber, wie bei vielen Festen, am Vorabend, la víspera. |
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Wenn es morgen Abend nicht zu feucht ist, werden wir
also in die Stadt gehen und heiße Kastanien und ein Gläschen vom neuen Wein
verkosten. |
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Ein schönes Wochenende! ¡Buen fin de semana! |
backe, backe
Kekse |
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27
de noviembre 2008
-
Donnerstag - jueves |
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Wie war das Wetter heute?
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grau und feucht - etwas Sonne am
Nachmittag |
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Icod de los Vinos |
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14 ° centígrados temperatura mínima |
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18 ° centígrados temperatura máximo |
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Es ist sinnlos zu
sagen: |
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wir tun unser Bestes. |
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Es muss gelingen, zu tun, was nötig ist. |
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Winston Churchill |
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Gestern Abend habe ich mir die Millionenshow zu
Gunsten für Licht ins Dunkel angesehen.
Der Unterhaltungswert war diesmal besonders hoch und
ich habe einiges dazu gelernt. "Was hat der
erste Münzautomat ausgespuckt oder was ist eine
Schusterlampe?" Ich hätte keine Antwort auf diese
Fragen gewusst - jetzt bin ich um einiges schlauer!
Der Kulturauftrag oder
Bildungsauftrag des ORF hat sich voll bestätigt! |
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Der erste Münzautomat auf dieser Welt hat erstaunlicher Weise Weihwasser
gespendet! Der Erfinder ist allerdings kein habgieriger Pfarrer gewesen.
Erfunden wurde dieses Gerät vom griechischen
Mathematiker und Mechanikus Heron von
Alexandria. |
Er lebte im ersten Jahrhundert nach Christus und unterstützte die damalige
Priesterschaft mit seinen Erfindungen.
Oder könnte es auch umgekehrt gewesen sein?
Vielleicht hat er als Erfinder mit seinen abenteuerlichen Mechanismen so sein
Leben finanziert? Das geht aus den geschichtlichen Aufzeichnungen leider nicht
hervor. Über seine Erfindungen wurden allerdings bereits damals diverse
Handbücher veröffentlicht. |
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Egal. Zu seinen Meisterleistungen der technischen Umsetzung zählten Dinge, die
man, vor allem in der damaligen Zeit, eigentlich in die Science Fiction Szene
einordnen hätte können. Aber davon hat in diesen Zeiten natürlich noch niemand
eine Vorstellung gehabt. Es war wohl eher eine Welt der Wunder, die er für seine
staunenden Mitbürger auferstehen ließ. |
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Er erschuf
automatisch öffnende Tempeltüren und sich selbst
entzündende Opferfeuer. Besonders bekannt ist der von ihm erfundene Heronsball.
Nach diesem Prinzip funktionieren sogar heute noch Spritzflaschen und Zerstäuber. |
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Das größte Aufsehe erregte er
im antiken Alexandria allerdings
mit einem Münzautomaten.
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Nachdem er vorher jedoch schon ein mechanisches
Puppentheater, Feuerlöscher, Entfernungsmesser, eine sich selbst reinigende
Öllampe, bunte, singende, mechanische Vögel, einen solarbetriebenen Brunnen und
eine Orgel mit Windmühlenantrieb erfunden hatte, konnten seine Mitmenschen
eigentlich nicht mehr sonderlich überrascht gewesen sein als er sein neuestes
Werk präsentierte. |
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Es war zwar ein Wunderapparat, aber er war für den Gebrauch in Tempeln gedacht.
Betrat ein Gläubiger die heilige Stätte konnte er ganz bequem ein
Fünfdrachmenstück in den Schlitz des Automaten
stecken - und hast du nicht gesehen - erhielt er dafür die notwendige Menge
Weihwasser, das er für seine rituelle Waschung benötigte.
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Der Münzautomat funktionierte ganz einfach. Ein
Mensch warf eine
Münze in ein kleines Metallpfännchen. Kling, kling. Dieses Schälchen war am Ende eines Hebels befestigt.
Das
Gewicht der Münze drückte den Hebel hinunter und der Verschluss zum
Wasserbehälter wurde geöffnet. Das
Weihwasser konnte fließen.
Der Segen kam über die Gläubigen, ohne, dass ein
Kirchenmensch nur einmal die Hand heben musste. |
Ob darunter ein Pappbecher
gestanden ist oder ob der Gläubige das gesegnete Nass in seiner holen Hand
auffangen musste, ist leider nicht genau überliefert. Zumindest habe ich
nirgendwo Notizen darüber finden können. Sobald die Münze beim Ziehen des Hebels
aus dem Schälchen in die Sammelbüchse rutschte, blockierte der Hebel - und der Wassersegen
war vorbei. |
Damals verließen sich die Menschen ja noch eher auf den Segen der Götter als auf
Börsen und Aktien und so kam tagsüber vermutlich ein schönes Sümmchen Geld
zusammen. Am Abend wurden die Einahmen ohne viel Aufwand von einem Tempeldiener
gesichert und verbucht.
Wie nennt man das heute? Gewinnoptimierung -
oder so ähnlich. |
In den meisten Kirchen wird heute ja nichts anderes praktiziert. Ich bin ein
richtiger Kirchenliebaber - wohlgemerkt, kein Kirchengänger - doch ich liebe
Kirchen. Sowohl die Architektur, die Kultur und die Atmosphäre. Vor mir ist also
zum Leidwesen von Georg keine Kirche und auch kein Friedhof
sicher. Aber in welchem Gotteshaus kann man heute noch ein Teelicht geschweige
denn eine Kerze anzünden? Nirgends mehr! Wahrscheinlich kann sich die
Kirche keine Feuerlöscher leisten. |
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Überall stehen diese blöden Kästen in denen sinniger Weise elektrische Lichtlein
flackern. Sehr stimmungsvoll. Wenn man eine Münze einwirft, geht - mit viel
Glück - noch ein Flämmchen an. Am Abend kommt dann wahrscheinlich der Pfarrer
und leert den Spendetopf aus. |
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Deshalb werde ich mir morgen einen Adventkranz stecken - damit die
vorweihnachtliche Stimmung nicht verloren geht! |
was gibt es
neues? |
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26
de noviembre 2008
-
Mittwoch - miércoles |
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Wie war das Wetter heute?
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grau und feucht - etwas Sonne am
Nachmittag |
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Icod de los Vinos |
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14 ° centígrados temperatura mínima |
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20 ° centígrados temperatura máximo |
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Lesen macht
vielseitig, |
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verhandeln geistesgegenwärtig und schreiben genau. |
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Sir Francis Bacon |
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In der Nacht hat es irgendwann einmal stark
geregnet, in der Früh war alles wieder vorbei. Fast
so, als ob nie Wasser vom Himmel gefallen wäre. Am
Vormittag war es trüb, grau und feucht.
Schmuddelwetter.
Aber mir ist es im Moment ganz recht so.
Abgesehen davon, dass ich den Wettergott so wieso
nicht bestechen kann könnte. Er hat
beschlossen, dass sich diese Wetterlage über dem
gesamten Archipel bis zum Sonntag halten soll. |
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Die wunderschönen, stimmigen Fotos mit viel Schnee, die ich aus der Heimat
bekommen habe, können mich auch nicht dazu verführen, in den kalten Norden zu
reisen.
Statt Schnee zu schaufeln rücke ich
bei weitem lieber dem Unkraut zu Leibe. Obwohl die eine Arbeit so
produktiv wie die andere ist - im Grunde genommen Aufwand für umsonst! Der
Schnee verwandelt sich irgendwann ganz von selbst wieder in
Wasser und das Unkraut vertrocknet - zugegeben erst irgendwann wieder einmal -
zu Stroh. |
Theoretisch könnte man den Dingen also ihren Lauf lassen. Aber leider nur
theoretisch. Schaufelt man sich keinen Weg durch die weiße Pracht, hat man
spätestens am nächsten Tag beim Gehen ein Problem. Jätet man die Unmengen von
Unkraut nicht, behindert das wild wachsende Grünzeug die kultivierten Pflanzen
im Wachstum.
Praktisch schaut die Situation also schon
ganz anders aus - allerdings mit einem kleinen, aber doch feinem Unterschied.
Mir frieren beim Unkraut jäten weder die Finger ein, noch bekomme ich kalte Füße
:o) |
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Theorie und Praxis unterscheiden sich also gravierend! |
Büroarbeit ist lustig
oder? |
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25
de noviembre 2008
-
Dienstag - martes |
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Wie war das Wetter heute?
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grau und feucht - etwas Sonne am
Nachmittag |
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Icod de los Vinos |
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13 ° centígrados temperatura mínima |
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20 ° centígrados temperatura máximo |
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Männer, die
behaupten, |
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sie seien die Herren im Haus, |
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lügen auch bei anderen Gelegenheiten. |
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Mark Twain |
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Vor uns liegt eine Inselrundfahrt.
Die haben wir schon seit sicher einem Jahr nicht
mehr gemacht! |
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Erste Etappe - Rathaus Icod de los Vinos. Neun Uhr am Vormittag, sechzehn Grad
und Regen. |
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Zweite Station - Federte in La Laguna. Blauer Himmel und Sonnenschein, zwar auch
nur sechzehn Grad - aber warm und ungewohnt für diesen Ort. |
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Nachdem wir schon in dieser Gegend gelandet sind, habe ich natürlich die
Gelegenheit beim Schopf gepackt und wir haben einen Abstecher zu Perez Ortega
gemacht. Klingeling der Weihnachtsmann ist da - auch wenn es diese Figur auf den
Insel offiziell eigentlich gar nicht gibt! |
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Das ist vielleicht auch ein Grund, warum es zu
solchen Auswüchsen kommen kann. Die Nähe von Teneriffa zu Afrika kann man
wirklich nicht verleugnen. Wer diese Weihnachtsmänner allerdings irgendwo
aufstellen wird ... |
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Die Pflichttermine hätten wir damit abgehakt doch diesmal nehmen wir nicht den
Weg zurück sondern fahren auf der Autobahn weiter in den Süden. Margot ist noch
ein paar Tage auf der Insel und deshalb wollten wir noch einmal mit ihr einen
Nachmittag verbringen. |
Eigentlich wollten wir sie ja zum Essen einladen, aber im Endeffekt haben wir
gemeinsam Spaghetti gekocht und einige schöne Stunden ganz gemütlich auf ihrem
Terrasse Balkon verbracht. |
Dann haben wir uns über die Berge auf den Weg nach Hause gemacht. Ohne viel
Verkehr und bei ziemlich wechselhaftem Wetter - mit einem Margerittenstock im
Gepäck.
Wenn Margot im Frühling wiederkommt, bekommt
sie davon ein Enkelkind zurück! |
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Wenn wir unsere Feinde hassen, |
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geben wir ihnen große Macht über unser Leben:
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Macht über unseren Schlaf, unseren Appetit,
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unsere Gesundheit und unsere Geistesruhe. |
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Andrew Carnegie |
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Ach ja, nur noch eine kleine Bemerkung am Rande - auch diesmal war der so
angeblich sonnige Süden nicht der sonnige Teil der Insel! |
eine Schneeballschlacht
gefällig? |
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24
de noviembre 2008
-
Montag - lunes |
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Wie war das Wetter heute?
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grau und feucht - etwas Sonne am
Nachmittag |
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Icod de los Vinos |
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14 ° centígrados temperatura mínima |
|
20 ° centígrados temperatura máximo |
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Wie gut Adam es
doch hatte - |
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wenn er etwas Gutes aussprach, wusste er, |
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dass es vor ihm noch nie jemand ausgesprochen hatte. |
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Mark Twain |
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Georg ist unterwegs und ich hüte das Haus.
Ab und zu nur Hausmütterchen zu spielen ist auch ganz
schön! Vor allem, wenn man das fertige Essen auch
noch aus dem Tiefkühlfach holen kann. Da wir nur zu
zweit sind, wandern Teile von Speisen wie zum
Beispiel Gulasch oder Chili con Carne zur Hälfte in
den tiefgekühlten Teil unseres Kühlschranks. Wenn
man davon nur Miniaturmengen kocht, schmecken diese
Dinger einfach nicht und tagelang dasselbe wollen
wir auch nicht essen. An so Tagen wie heute
profitiert man dann natürlich. Es ist kühl und da
passt ein scharfes Chili perfekt! Dazu ein frisches
Weißbrot und fertig ist das Mittagessen! |
Daheim in Villach schneit es! Weihnachten rückt unweigerlich
immer näher. In unserer Umgebung beginnen ebenfalls die vorweihnachtlichen
Vorbereitungen und die ersten Santa Cläuse erklimmen die Balkone und Fassaden.
An den Laternen wurden in den letzten Wochen Lichterschlangen, Sterne und Engel
angebracht.
Es weihnachtet auch auf unserer Insel mitten
im Atlantik! |
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Heute in einem Monat kommt das Christkind! |
in Kärnten
schneit es |
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23
de noviembre 2008
-
Sonntag - domingo |
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Wie war das Wetter heute?
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keine Ahnung - wir waren im Süden |
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Icod de los Vinos |
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14 ° centígrados temperatura mínima |
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20 ° centígrados temperatura máximo |
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Was ist der
Unterschied |
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zwischen einem Bäcker und einem Teppich? |
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Der Bäcker steht um vier Uhr auf, aber der Teppich
bleibt liegen. |
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unbekannt |
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Las Galletas im Süden der Insel ist heute
unser Ziel. Der kleine Ort liegt am südlichsten
Zipfel der Insel, an der
Costa del Silencio.
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Um die Mittagszeit machen wir uns bei blauem Himmel
und Sonnenschein auf den Weg. Wir fahren über La
Montaneta und den Erjospass in den leider
nicht sonnigen Süden. Der Erjospass ist die
auf der Straße die höchste Erhebung im Tenogebirge
und ist allgemein als Wetterscheide bekannt. Von
dort kann man der ersten Blick auf Santiago de Teide
erhaschen. Es ist ein schöner Anblick und wenn man
Zeit hat, sollte man bei einer der Ausweichen auch
anhalten und den Ausblick genießen.
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Ab dieser Stelle hat sich die Himmelslandschaft
allerdings dramatisch ins dunkle grau verändert.
Schade, anscheinend sind wir dem schönen Wetter
heute davon gefahren. |
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Ganz so schlimm ist es dann nicht geworden, in der
Nähe von Adeje hat sich der Himmel ein wenig
freundlicher gezeigt und ab und zu hat die Sonne
ihre Strahlen durch die Wolken geschickt. Die
Autobahnabfahrt nach Las Galletas haben wir gefunden
und nach ungefähr zehn weiteren Kilometern durch
steinige und trockene Kakteenlandschaft sind wir in
dem kleinen Ort angekommen.
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Las Galletas ist eigentlich das Fischerviertel der
Gemeinde Arona. Eigenartig ist für mich nur, wie der
Ort zu seinem Namen gekommen ist, denn übersetzt
heißt las galletas entweder Gebäck, Kekse
oder Kohlenstückchen. Im Grunde genommen ja sehr
sinnig, denn Kekse können sich ganz schnell und ohne
viel Aufwand in Kohlestücke verwandeln, oder?
Ist sicher jedem von uns im Laufe seiner
Kochkarriere schon einmal unter gekommen |
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Viel gesehen haben wir davon nicht, aber der Hafen
sieht richtig idyllisch aus. Schade, dass es grau
und bewölkt ist, mit blauem Hintergrund strahlt
dieser Teil des Ortes mit Sicherheit Urlaubslaune
aus. |
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Und nun - wie geht es jetzt weiter? Margot
geht nicht ans Telefon - und wir wissen nicht genau,
wo wir sie finden können, die genaue Adresse kennen
wir nicht. Okay, wir parken unser Auto in einer
kleinen Gasse und machen uns auf den Weg Richtung
Strand. Wir trinken erst einmal einen Kaffee und
- warten. Irgendwann klingelt dann doch das so
praktische Telefon und nach kurzer Zeit treffen wir
uns am Hafen und machen uns gemeinsam auf den Weg zu
ihrem Feriendomizil. |
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Es war wirklich wie verhext, Margot konnte zwar mit
ihrem Handy telefonieren, aber wenn sie jemand
angerufen hat, war Funkstille. Kein Läuten, kein
Klingeln, kein Pips von dem blöden Ding. Man sollte
sich also nicht immer auf die Technik verlassen,
denn ab und zu kann sie uns allen einen gehörigen
Streich spielen. Aber wer denkt schon dran, dass so
etwas passieren kann? |
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Egal, wir haben einen wunderschönen Nachmittag
verbracht und haben uns erst um dreiviertel elf Uhr
in der Nacht auf den Heimweg gemacht. Eineinhalb
Stunden später waren wir zu Hause - bei gleicher
Temperatur wir im Süden, bei hellem Sternenhimmel
aber ohne Mondschein.
Der hat sich irgendwo vor uns versteckt. |
Alle klagen über die Finanzkrise, aber die Genießer
scheinen davon nicht betroffen zu sein.
Weder Winzer noch die Austria Tabak klagen über
Umsatzrückgänge. Dabei müsste es gerade diese beiden
Sparten betreffen - auch ohne weltweite Finanzkrise,
oder? Bei den Stolpersteinen, die vor allem der
Gastronomie in den letzten Jahren in den Weg gelegt
worden sind.
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Der Pudding schlägt aber anscheinend alles, denn der Verkauf der Zutaten für das
wackelige Dessert ist sogar gestiegen! Trotz Börsendesaster :o) Na
ja, wahrscheinlich müssen wir dieses einfache Gericht ganz profan unter
Seelenbalsam den angeblich schlechten Zeiten einordnen. Man sollte sich einmal
bei den Krankenkassen erkundigen, ob es nicht möglich ist, Puddingpulver anstatt
Antidepressiva mit Hilfe von einem Krankenschein erwerben zu können. Als Placebo
vielleicht? |
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Die Autoindustrie braucht Milliardenunterstützung und die Lebensmittelindustrie
legt an Gewinnen zu? Irgendetwas kann da nicht stimmen, oder doch? Ganz nach dem
Motto "Gegessen und getrunken wird immer" verkündete Nestle für die ersten neun
Monaten des laufenden Geschäftsjahres einen auf 54,5 Milliarden Euro
angestiegenen Rekordumsatz. Vielleicht sollte der Konzern den armen
Autoherstellern helfen? Laut Nestle ergeben sich diese Umsätze aber nicht
dadurch, dass die Verbraucher auf dieser Weltkugel auf billige Produkte
umgestiegen seien. Nein, im Gegenteil, der Umsatz soll mit hochwertigen
Produkten erzielt worden sein. |
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Da muss es den Briten aber um einiges schlechter gehen als dem Rest von Europa -
auf der Insel hinter den Klippen von Dover stiegen die Verkäufe von Custard, der
Grundlage für Pudding im letzten halben Jahr sogar um zwanzig Prozent! Die
Briten benötigen die Seelennahrung anscheinend noch dringender als die
restlichen Bewohner Europas. |
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Und da regt sich irgendwer in Österreich über den Benzinpreis auf? Also das
verstehe wer will. Okay, mit Treibstoff kann ich einen fahrbaren Untersatz
bewegen, aber Süßigkeiten verschönern einen trüben Abend. Und Puddingpulver kann
ich auch ohne sonderlichen Aufwand in der Handtasche nach Hause transportieren. |
Vor allem Vanillepudding vermittelt für viele Menschen ein Gefühl
der Geborgenheit. Erinnerungen an eine Märchenstunde in der Kindheit werden
wach.
Ich vernute, dass darüber bald
eine gescheite Studie in Auftrag gegeben werden wird. Warum auch nicht?
Statistiken und Analysen sind immer wieder interessant - vor allem für
diejenigen, die sich daran dumm und dämlich verdienen, damit der Rest der
Menschheit schwarz auf weiß lesen kann, warum er heute einen Pudding isst! |
Aber was wäre, wenn wir eine Wirtschaftskrise hätten - und keiner ginge hin? Ich
bin mir sicher, dass der Normalbürger nicht viel davon mitkriegen würde. Warum?
Wer von euch besitzt schon einen Haufen Aktien? Wer von euch hat an dem ganzen
Betrug der letzten Jahrzehnte verdient? Ich nicht - und ihr wahrscheinlich auch
nicht.
Trotzdem - Pudding essen schadet
nicht! Oder ist Schokolade als Stimmungsaufheller doch besser geeignet? |
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Die meisten von uns haben sich ihr Geld ganz normal und unspektakulär mit
normaler Arbeit verdient. Mit einem Lohn oder Gewinn der gesetzlich legal
versteuert worden ist und im Endeffekt wiederum in der heimischen Wirtschaft
gelandet ist. |
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Aus diesem einfachen Grund müssen auch Marktbeobachter feststellen, dass sich
nicht Billigprodukte besser verkaufen, sondern vor allem hochklassige Produkte.
Auch in der Krise gönnt man sich noch so manchen Luxus - aber eben zuhause! |
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Wie heißt es so sinnig? Qualität statt Quantität! Das tut in vielen Punkten des
Lebens gut - sowohl der Waage als auch dem seelischen und körperlichen Befinden. |
mich interessieren die
Finanzbetrüger
nur am Rande - denn Spekulanten überleben immer! |
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22
de noviembre 2008
-
Samstag - sábado |
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Wie war das Wetter heute?
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grau und feucht - aber wärmer, Regen
am Abend |
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Icod de los Vinos |
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14 ° centígrados temperatura mínima |
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20 ° centígrados temperatura máximo |
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Minister fallen
... |
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wie Butterbrote gewöhnlich auf die gute Seite. |
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Ludwig Börne |
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Irgendwie ist der heutige Tag ein typischer Samstag.
Ein Tag, der einfach so vorbei geht. Ohne Höhepunkt
und ohne Tiefpunkt. Reiner Durchschnitt - genauso
wie sich im Moment das Wetter zeigt. Nicht kalt
nicht warm, ab und zu ein bisschen Wind und keine
Sonnenstrahlen die mich an der Nase kitzeln könnten. |
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Georg müht sich mit dem Bagger ab, aber so ganz wollen die einzelnen Teile nicht
so, wie er es will.
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Das fertig gebackene Brot habe ich vor ein paar
Minuten aus dem Backrohr geholt - es duftet lecker herrlich,
fast wie in einer Backstube! Der Geruch von frischem Brot versetzt mich oft in
meine Kindheit zurück.
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Damals sind meine Schwester und ich hie und da
mit meiner Mutter zu einem Bäcker frisches Brot kaufen gegangen. Die Bäckerei
lag abgelegen im Norden der Stadt, in einem schattigen Graben, direkt neben
einem Bach. Meistens haben wir uns in den Herbstmonaten auf den Weg gemacht, im
Sommer war dafür keine Zeit. Eine dreiviertel Stunde hin und dieselbe Zeit
wieder zurück. Die Hände, Füße und unsere Nasenspitzen sind immer kälter
geworden, der Weg immer länger. Auf dem Heimweg haben wir als Belohnung meistens
die frische, resche Rinde angebrochen und einen kleinen Teil des Brotlaibes
ausgehöhlt. Köstlich! |
Bis wir wieder zu Hause angekommen sind, war es oft schon dunkel, kalt und
feucht. Daheim hat es für alle heißen Tee und frisches Brot mit Butter gegeben.
Nichts konnte damals besser schmecken! |
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Jetzt bin ich hungrig geworden. Ich glaube, ich werde ein kleines Feuerchen im
Ofen anzünden und das Abendessen fertig machen. Es gibt gefüllte Eier,
Garnelencocktail, Rucolasalat und - frisches Brot! |
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Der Geruch des Brotes ist der Duft aller Düfte. |
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Es ist der Urduft unseres irdischen Lebens,
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der Duft der Harmonie,
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des Friedens und der Heimat. |
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Jaroslav Seifert |
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Vergangenes Wochenende wurde der Supertanker "Sirius Star" von Piraten entführt.
So viel ich weiß, ist es das größte Schiff, das je gekapert worden ist. Die
Ölladung an Bord soll einhundert Millionen Dollar, also ungefähr achtzig
Millionen Euro, wert sein. |
Die Piraten sind jedoch keine kleinen Kinder und schon gar keine Zerstörer. Sie
wollen Geld verdienen - Lösegeld. Ihre Vorstellung liegt bei fünfundzwanzig
Millionen Dollar.
Mit dieser Summe können sich die netten
Entführer angeblich allerdings kein Leben in Saus und Braus leisten. Damit sie
das Schiff kapern konnten, haben sie ganz schön investieren müssen. |
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Die Verschleppung des Tankers habe immerhin fünfhunderttausend Dollar
verschlungen, teilte Dschamii Adam der arabischen Zeitung "Asharq al-Awsat" mit.
Der Betrag sei für Gehälter und Hinweise ausgegeben worden. Daher sei das
geforderte Lösegeld auch keineswegs überzogen. |
Na dann!
Vielleicht kommt irgendjemand einmal auf die Idee,
die Piraten darauf hinzuweisen, dass wir momentan eine außerordentliche
Wirtschaftskrise durchtauchen müssen. Lösegeld kann es daher erst in ein paar
Jahren geben - außer, die selbstlosen Entführer könnten für eine bestimmte
Anzahl von Arbeitsplätzen bürgen.
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Das können sie wahrscheinlich sogar - und moralisch schlechter als die diversen
Börsenspekulanten und diverse andere Wirtschaftsexperten sind sie in Wahrheit
auch nicht. Sie schädigen das kleine Volk ja nicht direkt. Im Grunde genommen
könnte man sie fast als modernen Robin Hood bezeichnen, oder? |
| Die Neureichen am Horn von Afrika |
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Dank hoher Lösegeldsummen läuft das
Geschäft immer besser. Wenn sie nicht gerade "arbeiten", leben
Somalias Piraten in Saus und Braus. Dicke Autos, rauschende Feste in
üppigen Villen, die neuesten Handys und die schönsten Frauen gehören
zum festen Lebensstandard der Männer, die dank ihrer Beutezüge auf
dem Meer inzwischen zu den Neureichen am Horn von Afrika zählen. |
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"Sie lassen es so richtig krachen",
sagt Dahir Salaad Musse, Geschäftsmann in der Hafenstadt Bosasso in
der halbautonomen Region Puntland. |
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Florierender Wirtschaftszweig |
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Die Piraterie ist in der Region ein
florierender Wirtschaftszweig. Um Nachwuchs brauchen sich die
älteren Piraten keine Sorgen zu machen, ihr üppiger Lebensstil wirkt
wie ein Magnet auf junge Männer. |
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Die Zahlen des Ostafrikanischen
Seefahrerhilfsprogramms belegen das nur zu deutlich: Gab es vor
knapp drei Jahren noch rund 100 Seeräuber an der somalischen Küste,
so sind es inzwischen schon gut über 1.000. |
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Gerngesehene Kunden |
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Die Region profitiert von dem
"Geschäft". Inzwischen sind Piraten-Schlupfwinkel wie Eyl,
Harardhere und Garowe richtige "Boomtowns" geworden. Im Vergleich
zum Rest Somalias, das nach der blutigen Herrschaft der Islamisten
wirtschaftlich auf dem Boden liegt, herrscht dort der pure Luxus. |
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Entsprechend betrachten die dortigen
Bewohner die Seeräuber durch eine rosarote Brille. "Sie sind meine
besten Kunden, sie machen sich nicht die Mühe, beim Einkaufen zu
handeln", sagt Mohamed Ali Yarow, Besitzer eines Geschäfts für
Herrenmode in Garowe. "Und die Mädchen gehen gerne mit den Piraten
aus, da diese immer Geld haben." |
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Neue finanzielle Dimension |
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Der wirtschaftliche Einfluss der
Seeräuber in der Region wird ihnen sogar von höchster Stelle
bescheinigt. "Sie (die Piraten, Anm.) sind zwar in den großen
Städten nicht so populär, aber in einigen Ortschaften und Siedlungen
haben sie richtigen wirtschaftlichen und auch gesellschaftlichen
Einfluss", sagt Bile Mohamoud Qabowsade, Berater von
Puntland-Präsident Adde Muse. |
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Und das Geschäft der Piraten scheint
immer besser zu laufen. Hatten sie bisher noch pro gekapertem Schiff
"mickrige" zwei Millionen Dollar Lösegeld von den Eignern erhalten,
so scheint jetzt mit dem saudi-arabischen Supertanker eine neue
finanzielle Dimension erreicht zu sein. |
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Geiseln werden "gut behandelt" |
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Und damit das Geld weiter fließt,
kümmern sich die Piraten bestens um ihre Geiseln. Für die
ausländischen Schiffsbesatzungen werden unter anderem an Land
spezielle Küchen eingerichtet, in denen Mahlzeiten nach dem
Geschmack der "Gäste" hergerichtet werden. |
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"Wir müssen die Geiseln nach unseren
besten Möglichkeiten behandeln, denn schließlich wollen wir für sie
gutes Geld einnehmen", sagt der Seeräuber Ali Jamaal. Diese
Geschäftsstrategie zahlt sich aus - allein in diesem Jahr legten die
Schiffseigner bisher schon fast 30 Millionen Dollar Lösegeld auf den
Tisch. |
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Lösegeld für Hightech |
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Die Beute wird nach einem
festgelegten Schlüssel verteilt. "Es gibt da eine feste Abmachung
über die Verteilung des Geldes", sagt Jamaal. "Ein Teil geht an die
Männer, die das Schiff gekapert haben, ein anderer Teil geht an die
Helfer an Land." Streit über die Beute wie in Piratenfilmen gebe es
nicht. |
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Als gute Geschäftsleute investieren
die Seeräuber einen Teil ihrer Einnahmen in das eigene
"Unternehmen". Sie legen sich die neuesten Waffen zu, ebenso wie die
modernsten GPS-Navigationssysteme, mit deren Hilfe sie sich an ihre
nächsten Opfer heranmachen. |
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Ein Leben in Luxus |
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Auch für die schönen Seiten des
Lebens - Autos, Frauen, Luxusvillen - bleibt noch mehr als genug
Geld übrig. Angesichts dieser Gewinnspannen lassen sich die Piraten
auch nicht von den Kriegsschiffen verschiedener Staaten
einschüchtern. |
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Michael Logan und Lutfi Sheriff
Mohammed, dpa |
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Meldung ORF vom 22.11.2008 |
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schöne
Träume allerseits |
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21
de noviembre 2008
-
Freitag - viernes |
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Wie war das Wetter heute?
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kühl, teilweise sonnig mit feinem
Regen am Abend |
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Icod de los Vinos |
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14 ° centígrados temperatura mínima |
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20 ° centígrados temperatura máximo |
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Wenn wir bedenken,
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dass wir alle verrückt sind, ist das Leben erklärt. |
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Mark Twain |
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Gran Fiesta de los Vinos en Tenerife - auf
Teneriffa beginnt die Adventszeit mit neuem Wein und
dem Duft gerösteter Kastanien.
Die Weine von Teneriffa haben eine lange Geschichte
hinter sich und daran klammern sich aus diesem Grund
auch so manche Bräuche und Gewohnheiten. Auch wenn
man in den Weinregalen der Geschäfte oder in
den Bodegas relativ wenige Inselweine findet - und
wenn, dann zu einem gehobenen Preis. Aber das ist zu
dieser Jahreszeit wirklich nicht das Thema, denn man
kann wirklich exzellenten Wein - sowohl weiß als
auch rot - vom Festland Spanien erstehen! Gute
Qualität zu durchaus moderaten Preisen. |
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Soviel zum Thema Wein. |
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Viel zitiert und doch eine Unbekannte - die Kältewelle. Wenn die Tage kürzer
werden und das Thermometer in den Keller sackt, jammert jeder über schlechtes
Wetter. Aber was sind unsere angenehmen Temperaturen im Vergleich zu
zweistelligen Minusgraden in Sibirien? Es ist eben alles relativ. |
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Schuld daran sind immer irgendein Hochdruck- oder ein Tiefdruckgebiet, die die
diversen Luftströmungen in Schach halten. Wenn es in Österreich oder auch in
Deutschland zu extremen Wettersituation kommt, spüren auch wir die Auswirkungen.
Klar, bei uns rasseln die Grade nicht in den Keller und Temperaturen unter Null
Grad sind so gut wie unbekannt - außer in den Cañadas im Teide-Nationalpark -
aber ungemütlich kühl kann es auch auf dieser kleinen Insel nahe Afrika werden. |
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Yo no soy tonto, ich bin doch nicht blöd ... |
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Klingelt's irgendwo? Kommt dieser Spruch irgendjemanden irgendwie bekannt vor?
Richtig - der Media Markt hat seinen Weg auf die Insel im Atlantik gefunden.
Nachdem Saturn in Santa Cruz vor einigen Monaten seine Pforten geöffnet hat,
darf der "Konkurrent" natürlich nicht fehlen. |
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Bis jetzt sind mir die beiden Geschäfte nicht abgegangen - aber auch in Villach
konnten uns die beiden nicht zu ihren Kunden zählen. Der kleine Elektrohandel
hat bis jetzt immer noch den Vorzug bekommen, denn in Bezug auf Service können
die beiden Elektroriesen leider nicht viel bieten. |
Ich bin doch nicht blöd - kann durchaus dagegen verwendet werden - der sinnige Satz ist
ja nicht zu Ende geschrieben gedacht :o) |
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| Der Mensch: |
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ein Wesen,
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das am Ende einer Woche Arbeit entstand,
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als Gott bereits sehr müde war. |
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Mark Twain |
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Trotz diesem Manko - euch allen ein schönes Wochenende! |
bis bald  |
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20
de noviembre 2008
-
Donnerstag - jueves |
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Wie war das Wetter heute?
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kühl, teilweise sonnig mit nassen
Tagesabschnitten |
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Icod de los Vinos |
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14 ° centígrados temperatura mínima |
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20 ° centígrados temperatura máximo |
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Die Zeit, die wir
uns nehmen, |
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ist die Zeit, die uns etwas gibt. |
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Ernst Ferstl |
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Georg ist unterwegs und
ich habe einen Auftrag vom Christkind zu erledigen.
Ich hoffe, dass ich heute so weit komme, wie ich es
mir vorgenommen habe.
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Ab und zu blinzelt die Sonne durch die Wolken, der kurze Regenschauer hat sich
verzogen. Der Asphalt auf der Straße trocknet bereits und die kleinen Pfützen
verschwinden im Nirgendwo. All zu sommerliches Wetter ist in den nächsten Tagen
allerdings laut Wettervorhersage nicht zu erwarten. Lassen wir
uns überraschen! |
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In Österreich gibt es Sturmwarnung! Der Winter zieht dort nicht ohne Aufsehen zu
erregen ein. Wir beobachten die stürmische Szene ja nur aus der Ferne, diesmal
machen wir uns allerdings mehr Gedanken als üblich darüber. Gute Freunde von uns
fliegen morgen Richtung Heimatland und der Heimweg vom Flughafen wird unter
diesen Umständen nicht so ungefährlich. Falls die Wetternachrichten stimmen.
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Es wird Abend auf der Insel. Draußen ist es trüb und kühl, es hat leicht zu
nieseln begonnen. In unserem Stübchen ist es angenehm warm, ein kleines Feuer
knistert im Ofen.
Ideale Voraussetzungen für eine Märchenstunde
und deshalb erzähle ich euch jetzt eine kleine Geschichte: |
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Es war einmal ein Siedler in Kanada ... |
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... er steht vor seiner Hütte und riecht den Winter, der nicht mehr weit weg
ist. Er nimmt seine Hacke in die Hände und beginnt zu arbeiten. Ein Stück Holz
nach dem anderen verwandelt sich unter seinen Schlägen auf dem Holzblock in
ofenfertige Scheite. Um die Mittagszeit kommt ein Indianer an seinem Haus
vorbei.
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"Na, wie wird der Winter in diesem Jahr?" fragt ihn
der Siedler. "Kalt" sagte der Indianer "sehr kalt" |
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Der Siedler nickt und arbeitet fleißig weiter. Scheit für Scheit fällt zu Boden
und bis zum Abend hat er schon einen Großteil seiner Arbeit geschafft. Der
Holzstoss vor dem Haus ist um ein schönes Stück gewachsen. |
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Am nächsten Tag kommt der Indianer abermals bei seinem Haus vorbei und der
Siedler fragt ihn noch einmal:
"Wird der Winter wirklich sehr kalt?" |
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"Sehr, sehr kalt - extrem kalt wird es werden!"
antwortet der Indianer und geht weiter.
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Der Siedler wird nachdenklich, denn er geht davon aus, dass der Indianer die
Vorzeichen für kalte Wintermonate aus irgendwelchen Vorkommnissen erkennen kann.
Frieren möchte er in den kalten Monaten nicht und deshalb hackt er wie ein
Verrückter weiter, damit sein Vorrat an Brennholz groß genug wird und er im
Winter gemütlich in der warmen Stube sitzen kann. |
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Als der Indianer ein paar Tage später wieder auftaucht und meint, das dies der
kälteste Winter aller Zeiten werden würde fragt ihn der Siedler:
"Und woher weißt du das?" |
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"Alte Weisheit des roten Mannes" meint der Indianer
"wenn weißer Mann viel Holz hackt, wird der Winter sehr kalt." |
Das nennt man das Prinzip von Ursache und Wirkung, denn jede Ursache hat ihre
Wirkung und jede Wirkung ihre Ursache. Alles was geschieht, geschieht auf Grund
einer bestimmten Gesetzmäßigkeit.
Jede
Wirkung hat aus diesem Grund eine Ursache und
wenn irgendjemanden die Auswirkung nicht passt, müsste er also lediglich die
Ursache Wurzel des Übels finden und beseitigen oder
ändern.
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Das kann doch nicht so schwer sein, oder doch? Schon
der ehrwürdige Johann Wolfgang von Goethe hat folgendes festgestellt: "Man liebt
Ursache und Wirkung zu verwechseln. Der denkende Mensch irrt besonders, wenn er
sich nach Ursache und Wirkung erkundigt, sie beide machen zusammen das
unteilbare Phänomen. Wer das zu erkennen weiß, ist auf dem rechten Wege zum Tun,
zur Tat." |
Das klingt zwar ein bisschen verwirrend - ist es aber nicht. Wir wissen ja
meistens, wo der Fehler begraben liegt - wir wollen die Tatsache aber nicht
sehen, weil es meistens bequemer ist, die Folgen auf die Seite zu drücken oder
zu beseitigen.
Das beste Beispiel sind wohl
Kopfwehtabletten. |
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| Es gibt kein "Besser" oder "Schlechter", |
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nur Unterschiede. |
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Sie müssen respektiert werden, |
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egal ob es sich um die Hautfarbe, |
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die Lebensweise oder um eine Idee handelt. |
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Kote Kotah, Chumash Stamm |
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Wer stiehlt einen Leichnam? Vor allem einen Toten, der bereits seit zwei Jahren
in Frieden in seiner Gruft am Wörtersee ruht? Als ich diese Meldung gestern in
der Nacht gelesen habe, habe ich im ersten Moment an eine Zeitungsente gedacht.
Aber dem ist nicht so. Die Knochen von Friedrich Karl Flick sind, so wie es
aussieht, entführt worden. |
Es sind allerdings nicht die ersten entführten sterblichen Überreste eines
Menschen. Der berühmteste geraubte Tote ist Charlie Chaplin. Sein Leichnam wurde
zwei Monate nach seinem Tod 1978 vom Friedhof von Corsier-sur-Vevey in der
Schweiz gestohlen entführt. Die sterblichen Überreste wurden
allerdings bald wieder gefunden und kehrten angeblich ohne Zahlung von Lösegeld
wieder ins Grab zurück. |
wir arbeiten
Hand
in Hand |
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19
de noviembre 2008
-
Mittwoch - miércoles |
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Wie war das Wetter heute?
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so so la la - warm aber leider ein
bisschen windig |
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Icod de los Vinos |
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15 ° centígrados temperatura mínima |
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20 ° centígrados temperatura máximo |
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Ein Langweiler ist
ein Mensch, |
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der redet, wenn du wünschst, dass er zuhört. |
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Mark Twain |
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Ich möchte ja nicht angeben - aber heute haben wir
gespeist wie in einem Luxusrestaurant.
Das spiegelt aber durchaus nicht nur meine Meinung
wieder. Gratinierte Champignons, Pulpo à la
Vinaigrette, pulpo en vinagreta, frisches
Baguette, Schrumpfkartoffel, papas arrugadas
mit verschiedenen Mojos und anschließend gegrillte
Sardinen vom Rost.
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Als Abschluss einen warmen Schokoladen Brownie mit
einem starken Espresso.
Hat jemand Lust auf so ein kulinarisches Highlight
bekommen? |
Ein entspannter, fröhlicher Villacher Nachmittag ist leider
viel zu schnell zu Ende gegangen. Unsere Gäste sind bereits über alle
Berge auf dem Weg in den Süden der Insel. In zwei Tagen wartet das
Flugzeug auf sie und dann geht es wieder ab in die Kälte nach Kärnten. |
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Wir trinken jetzt noch ganz gemütlich einen heißen, schwarzen Espresso und
lassen den Tag anschließend mit einem alkoholischen Gläschen ausklingen. |
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| Übrigens ... |
| wer
weiß schon, dass von zehn Erdenbürgern |
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vier mit Messer und Gabel,
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drei mit Stäbchen
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und drei mit den Fingern essen? |
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Autor unbekannt |
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Ich esse Sardinen auch am liebsten mit den Fingern.
Für Messer und Gabel sind sie für mich zu
kein. Kopf weg, Schwanzflosse weg, die Rückengräte vom Fleisch trennen und den
Rest zwischen frisches Weißbrot geben! |
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Dann kann man reinbeißen - und genießen! Probiert es
einmal aus, es gibt nix besseres. |
wir haben
geschlemmt |
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18
de noviembre 2008
-
Dienstag martes |
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Wie war das Wetter heute?
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so so la la - aber warm |
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Icod de los Vinos |
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15 ° centígrados temperatura mínima |
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21 ° centígrados temperatura máximo |
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Wer eine Frau
unterschätzt hat, |
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wird das nie wieder tun. |
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Alec Guinness |
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Die Eidechsen haben alle meine kleinen, zarten
Salatpflanzen verschont.
Steirischen Salat mögen sie anscheinend
nicht. Was der Bauer die Eidechse
nicht kennt isst frisst sie er
nicht! Sprichwörter bestätigen sich doch immer
wieder. Da kann man davon halten was man will. En
Körnchen Wahrheit steckt schon dahinter! |
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Es lebe die weltweite Finanzkrise! Mit dieser Begründung können sich heutzutage
alle Firmen ohne Gesichtsverlust leicht und locker auf Kosten der Steuerzahler -
sprich mit unserem Geld - sanieren. Hand aufhalten, mit dem Verlust von
Arbeitsplätzen drohen und die Abzockerei lustig weiter betreiben. Die Gier kennt
keinen Genierer und keine Grenzen. Warum sollte es auch anders sein? Es getraut
sich ja niemand den Mund auf zu machen und endlich einmal laut und deutlich
stopp zu sagen. |
Geld verdienen und zwar viel Geld auf Kosten von arbeitenden
Menschen ist doch eine schöne Möglichkeit reich zu werden, oder nicht? Die Börse
ist nichts anderes als ein riesiges, weltweites Spielcasino. Mit einem
Unterschied - die Beteiligten sehen sich als Wirtschaftsexperten und nicht als
süchtige Spieler. In der Realität sind sie allerdings sogar um einiges schlimmer
als die verachteten Spieler. Sie spielen auf Kosten von anderen! Sie verzocken
Volksvermögen und schaden den Firmen, von denen sie die Dividenden kassieren.
Und das ganz legal und mit einer Selbstverständlichkeit, dass jedem normalen
Menschen schlecht werden kann. |
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Firmenvermögen werden künstlich in die Höhe geschraubt, es werden gigantische
Luftschlösser geschaffen. Aber was ist eigentlich ein Luftschloss? So viel ich
weiß, gibt es dafür weder eine Bauvorschrift noch eine mögliche Genehmigung. Es
kann also jeder frisch und fröhlich drauf los bauen und sein individuelles
Traumhaus errichten. Jenseits von Gut und Böse. |
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Ein Neurotiker ist ein Mensch, der ein
Luftschloss baut.
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| Ein Psychotiker ist der Mensch, der darin lebt. |
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Und ein Psychiater ist der, der die Miete
kassiert.
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Jerome Lawrence,
U.S.-Schriftsteller |
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Welches Baumaterial man dazu verwenden sollte? Luft, Liebe und viel Fantasie -
würde ich einmal annehmen. Seine Wunschgedanken eben.
Vielleicht unterstützt eine Bestellung ans
Universum diese Träume noch zusätzlich und erleichtert am Ende die Bezahlung der
Rechnung? Der Gedanke wäre durchaus eine Überlegung wert! |
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Ob das zutrifft oder nicht kann ich allerdings nicht bestätigen, in diesen
Kreisen bewege ich mich nicht. Ich gehe eher davon aus, dass man mit Arbeit Geld
verdienen kann - nicht mit Spekulation. |
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Daran haben wahrscheinlich auch viele Amerikaner
nicht gedacht. Dabei darf man es diesem Volk gar nicht verübeln, denn auf jedem
Ein-Dollarschein wird ihnen immer wieder ein Satz vor Augen gehalten - In God We
Trust steht drauf gedruckt.
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Um die amerikanische Wirtschaft kann es sich dabei
ja wohl kaum handeln, oder? God bless America, das Land hat diesen Wunsch
wirklich dringend nötig. Immer öfter hat sich in den vergangnen Monaten der
so genannte amerikanische Traum in einen faulen Kredit
verwandelt. Und im Endeffekt kann es die ganze Welt ausbaden. |
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Etwas ist an dem ganzen weltweiten, wirtschaftlichen Desaster allerdings sehr
eigenartig. Über Spielernaturen im Casino wird gelästert - über Spekulanten an
der Börse überhaupt nicht. Dabei besteht bei beiden Institutionen die Chance auf
einen Gewinn aus einer gehörigen Portion Glück für die Investoren - oder
Spieler. Kommt natürlich auf den Blickwinkel an, das ist schon klar, aber weit
klaffen diese beiden Welten nicht auseinander. |
Ja ja, wenn die liebe GeldGier nicht wäre und die Menschen
wenigstens irgendwann einmal den Hals voll bekommen würden ... |
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Aber auf einer Einsicht dieser Art von Mitbewohnern
dieses Planeten warten wir vermutlich umsonst. |
Noch eine kleine Bemerkung zum Schluss. Ein
Luftschloss bauen kostet nichts und die Bautätigkeit ist in
wahrscheinlich weniger als fünf Minuten erledigt. Eines sollte man
allerdings nie aus den Augen verlieren - der Zusammenbruch des traumhaften
Gebäudes kann teuer werden! |
morgen gibt's
was
gutes zu essen ... |
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17
de noviembre 2008
-
Montag - lunes |
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Wie war das Wetter heute?
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Sonne pur, Nebelschaden am Abend |
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Icod de los Vinos |
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15 ° centígrados temperatura mínima |
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21 ° centígrados temperatura máximo |
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Handle immer
richtig. |
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Das wird einige Leute zufrieden stellen und den Rest
in Erstaunen versetzen. |
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Mark Twain |
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Draußen ist es frisch, grau aber windstill.
Die Sicht ist ziemlich eingeschränkt, die
Küste vor Los Silos ahne ich eigentlich mehr als ich
sie sehe. Wasserdampf oder Sandkörner, das ist die
Frage. Lange kann es nicht mehr dauern, dann taucht
die Sonne auf und ich weiß mehr. Laut Vorhersage
steht uns eine Woche mit sonnigem Wetter bevor. |
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Melde gehorsamst - Arbeit wie üblich - mit Gartenschlauch, Schere und Unmengen
von Unkraut! |
meine Hände
sehen nach Gartenarbeit aus |
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16
de noviembre 2008
-
Sonntag - domingo |
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Wie war das Wetter heute?
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blauer Himmel, am Abend leicht
bewölkt |
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Icod de los Vinos |
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16 ° centígrados temperatura mínima |
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21 ° centígrados temperatura máximo |
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Das Leben wäre
unendlich glücklicher, |
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könnte man mit achtzig zur Welt kommen |
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und sich dann langsam achtzehn nähern. |
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Mark Twain |
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Habt ihr Lust auf ein Bad im blauen, wenn auch schon
etwas kühlem, Meer?
Ich kann euch ein wunderschönes
Meeresschwimmbecken anbieten. |
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Charco del viento, die Pfütze der Winde nennt sich dieses paradiesische
Fleckchen an der Küste von La Guancha. |
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Hier haben vor vielen Jahren die Lavaströme einige von einander getrennte,
natürliche Schwimmbecken geschaffen.
Damit es für uns Menschen noch ein bisschen
angenehmer wird, findet man als Draufgabe auch noch kleine, feine Sandstrände.
Wunderbar geschützt vor starken Wellen und Wind. |
immer wieder
Sonntag |
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1. bis 15.
November 2008 |
|
Unser Postkasten freut sich auf
jede
kleine Nachricht |