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1 de
abril 2008 |
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31 de marzo 2008 |
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Montag - lunes |
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Icod de los Vinos |
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Es ist besser, |
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in einer Wüste wach zu sein, |
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als in einem Paradies zu schlafen. |
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Waldemar Bonsels |
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Die Sonne scheint!!! Blauer Himmel, Sonnenschein und nur in der Ferne sind über
dem Meer ein paar Wölkchen zu sehen. Der Tag beginnt schon sehr viel
versprechend. Einem Pflanztag steht nicht viel im Weg. |
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Der Tag war nicht so schlecht. Wir haben unsere
Maulbeerbäume und andere Pflanzen alle eingesetzt.
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Ab Mittag hat sich allerdings das Wetter von seiner nicht so schönen Seite
gezeigt. Wolken und ziemlich starker Wind stand auf der Tagesordnung. Immerhin,
die leichte Sturmwarnung - Stufe gelb, das heißt Wind bis zu siebzig Kilometern
pro Stunde - hat uns nicht getroffen. Der Wind hat uns allerdings schon um die
Nase gepfiffen. :o) |
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Ausnahme |
| Ein Mensch fällt jäh in eine Grube, |
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die ihm gegraben so ein Bube, |
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Wie? denkt der Mensch, das kann nicht sein: |
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Wer Gruben gräbt, fällt selbst hinein! |
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Das mag vielleicht als Regel gelten: |
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Ausnahmen sind aber nicht selten.
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| Eugen Roth |
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Nach Aushebung einer Vertiefung liegt auch für den Urheber ein Stürzen im
Bereich der Möglichkeit? |
Was dieser hochgestochen formulierte Satz heißen
soll?
Ganz ein einfach - wer andern eine Grube gräbt, fällt selbst hinein :o)
Klingt doch intelligent, oder?
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Wir haben heute lieber Pflanzen darin versenkt. |
der Countdown läuft ...
in fünf Tagen ist Julian da |
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Wie war das Wetter heute?
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Wochenend und Sonnenschein und Wolken am
Nachmittag |
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11 ° centígrados |
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19 °
centígrados |
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30 de marzo 2008 |
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Sonntag - domingo |
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Icod de los Vinos |
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Wer hat an der Uhr
gedreht? |
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ist es wirklich schon so spät? |
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sprach vor langer Zeit der rosarote
Panther .... |
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Der Sonntag ist an und für sich ein toller Tag. Freizeit pur, kein Wecker, keine
Arbeit und keine Verpflichtungen. Wir haben ganze vierundzwanzig Stunden für
uns. Im Normalfall. Heute ist allerdings eine Ausnahme - der Tag ist nur
dreiundzwanzig Stunden lang aber die Sonne geht eine Stunde später unter.
Oder doch früher? |
Über Nacht ist uns eine ganze Stunde unseres Lebens abhanden gekommen. Einfach
geklaut. Ich schlage meine braunen Augen auf und müsste eigentlich schon ein
schlechtes Gewissen haben - wenn heute Montag wäre. Dann hätte ich ohne
irgendeine Schuld schlicht und einfach verschlafen.
Meine innere Uhr funktioniert nämlich recht gut, ich lebe ohne Uhr am
Handgelenk und Wecker besitzen wir auch keinen. |
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Hat jemand eine Ahnung oder einen Tipp, wie man die
innere Uhr umstellt? |
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Die Zeit hat sich ja laut oberster Verordnung Punkt
zwei Uhr in der Nacht auf eine andere Einstellung
gependelt. Von einer Sekunde auf die andere ist es
plötzlich eine Stunde später. Zu dieser Zeit bin ich
allerdings im Land der Träume und meine
phantastischen Ausflüge meines Unterbewusstseins
lasse ich mir von niemanden zerstören. |
Sommerzeit, Winterzeit? Soviel ich mitbekommen habe,
ist gerade einmal der Frühlingsbeginn im Kalender
gestanden. Was soll ich also mit einer Sommerzeit
anfangen? Bei uns auf der Insel wird es jetzt, oder
besser gesagt, wurde es bis gestern um sieben Uhr in
der Früh hell. Heute war es vermutlich
acht. |
Dann kommt noch eine wichtige Überlegung dazu. Muss
ich die Uhren nun vor oder zurück stellen? Vor
diesem Problem stehe ich jedes Jahr von Neuem. Ich
weiß, wir haben alle schon Jahre lang Zeit gehabt um
das zu üben.
Ein halbwegs intelligenter Mensch müsste das ohne viel Nachdenken
schaffen. |
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Dabei wäre alles so einfach. In der Früh geht die
Sonne auf, zu Mittag steht sie hoch am Himmel,
abends geht sie unter - und in der Nacht scheint der
Mond. Am Stand der Sonne kann jeder ablesen, wie
spät es gerade ist. Deshalb haben unsere Vorfahren
einen anderen, sinnvollen Zeitmesser benutzt - die
Sonnenuhr. |
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Sie ist die genaueste Uhr der Welt, von ihr wird die
reale Zeit angezeigt. Mittag ist, wenn die Sonne am höchsten Punkt des -
hoffentlich blauen - Himmels steht. Das ist für jeden Ort, der weiter östlich
oder westlich von uns liegt, unterschiedlich. |
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Pro hundert Kilometer muss man ungefähr viereinhalb
Minuten Zeitunterschied berechnen. Durch die Längegrade wird unsere Weltkugel in
verschiedene Zeitzonen eingeteilt und daraus ergeben sich diese Verschiebungen
für den Zeitpunkt des Mittagessens auf ganz natürliche Art und Weise. Ob sich
die Eisenbahn, Busse oder Straßenbahnen mit ihren Fahrplänen danach richten
könnten, kann
ich allerdings nicht beurteilen. :o) |
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Trotzdem halte ich mich an eine alte Weisheit -
mach es wie die Sonnenuhr, zähl die heitern Stunden
nur! |
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Tempus vincit omnes |
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Die Zeit heilt alle Wunden |
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Si sol deficit, nemo me respicit |
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Fehlt die Sonne, besucht mich niemand, |
|
Weisheiten der Sonnenuhr |
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Vidi nihil permanere sub sole - glaube nicht, dass irgendetwas unter der
Sonne ewig ist! |
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Aber warum sollte ich mir über dieses blöde Thema weiter den Kopf zerbrechen? Am
letzten Sonntag im Oktober bekommen wir die gestohlene Stunde ja wieder
großzügig zurück geschenkt. So ein Sonntag im Herbst, der dann fünfundzwanzig
Stunden dauert, ist doch auch eine tolle Erfindung! |
Als Eselsbrücke werde ich mir diese zwei Sprüche merken, falls ich sie
bis Ende Oktober nicht vergesse. |
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Zum Sommer dreh die Uhr nach vorn, der Schlaf geht
dir dabei verlorn. :o( |
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Zum Winter dreh die Uhr zurück, das ist des Schlafes
größtes Glück. ;o) |
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Also dann - genießt den Sonntag - auch wenn er heute
ein Mogelpaket ist!
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Noch eine kleine Bemerkung am Ende des Tages - Zurzeit ist die EU-Kommission
dabei, festzustellen, ob die Sommerzeit für die Wirtschaft einen Vorteil bietet.
Daher steht noch nicht fest, ob die Uhren im nächsten Jahr wieder umgestellt
werden.
Wir können also noch hoffen, dass sich diese Überlegungen zur
Zeitumstellung in den nächsten Jahren von selbst in Luft auflösen. |
auch ein Tag mit dreiundzwanzig Stunden hat seinen
Reiz
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Wie war das Wetter heute?
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| Wolken, Wolken nichts als Wolken - aber die Tendenz zu
Sonnenschein ist steigend |
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11 ° centígrados |
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16 °
centígrados |
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29 de marzo 2008 |
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Samstag - sábado |
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Icod de los Vinos |
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Bist du wütend,
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zähle bis vier, |
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bist du sehr wütend, fluche. |
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Mark Twain |
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Laut Wetterbericht, el parte meteorológico,
sollte es heute sonnig und leicht bewölkt sein. Ein typischer Fall von denkste!
Die Sonne hat nicht einmal ihr kleines Nasenspitzchen durch die Wolken gesteckt.
Ich glaube, sie interessiert sich gar nicht mehr für uns.
Jetzt kann ich nur mehr darauf hoffen, dass es den Wolken irgendwann
einmal zu langweilig wird wenn sie ständig auf ein und dieselbe Landschaft
starren. |
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Die Hoffnung, la esperanza,
stirbt zuletzt, deshalb gebe auch ich sie noch nicht auf :o) |
Also heute kein Ausflug - Georg baut die Mauer
weiter. Eigentlich, en realidad,
ein Samstag wie immer, un sábado
como siempre.
Melde gehorsamst: "Keine besonderen Vorkommnisse! Mecht sein, dass Wetter morgen
besser is, dann schaut Sache schon wieder anders aus." |
Das Meckern hat sich gelohnt - gegen halb fünf sind
die Wolken aufgerissen und die Sonne hat sich gezeigt.
Das ist natürlich Balsam für meine Seele. |
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Ich rede die ganze Zeit von Mauern, deshalb habe ich heute ein paar Fotos
gemacht. Aber es ist immer dasselbe,
siempre ocurre lo mismo. Ich kann die Dimension
der steinernen Riesen nicht richtig drüber bringen. Weder die Höhe noch die
Ausmaße - leider! |
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Irgendwann, algún día, klettere ich auf
Nachbars Feld und lichte die Mauer von unten ab ;o) So lange das
Monsterwerk nicht ganz fertig ist, ist das noch möglich, aber heute war mir die
Erde zu nass und die passenden Schühchen hatte ich auch nicht an. |
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Allzu eifrig |
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Ein Mensch sagt - und ist stolz darauf - |
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Er geht in seinen Pflichten auf. |
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Bald aber, nicht mehr ganz so munter, |
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Geht er in seinen Pflichten unter.
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Eugen Roth |
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Jetzt ist aber bald Schluss mit lustig mauern.
¡Basta por hoy! Es ist fast halb sechs und ich
werde Georg mit sanfter Gewalt von seiner Arbeit weglocken. Ob es mir allerdings
gelingt steht in den Sternen, eso todavía está por vers.
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Falls er sein, für heute gestecktes, Ziel noch nicht erreicht hat, muss mein
Bauch noch ein wenig länger vor sich hin knurren. Es hört ja zu meinem Pech
leider niemand - und ich leide weiter :o) Dabei duftet es bereits schon
eine Zeit lang äußerst verführerisch aus den verschiedenen Töpfen. |
Kann man Wolken verschieben?
Und wenn ja - wie? |
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Wie war das Wetter heute?
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| Wolken, Wolken nichts als Wolken |
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11 ° centígrados |
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16 °
centígrados |
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28 de marzo 2008 |
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Freitag - viernes |
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Icod de los Vinos |
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Nicht Sprüche sind
es, |
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woran es fehlt, die Bücher sind voll
davon. |
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Woran es fehlt sind Menschen, die sie
anwenden. |
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Epiktet 55 bis 135 n. Chr. |
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Die Regenfront, el frente de lluvias, über den
Kanarischen Inseln ist ziemlich hartnäckig.
Regentropfen, las gotas de lluvia,
begleiten uns seit Tagen. |
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Normalerweise, normalmente, findet man immer
irgendwo auf der Insel ein sonniges Plätzchen. Doch diesmal regnet es auf ganz
Teneriffa - auch im sonnigen Süden. Unseren Ausflug, den wir für morgen geplant
haben, werden wir wohl verschieben. |
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Es nieselt beständig vor sich hin. Ich habe also einen Bürotag eingelegt. Das
war auch wieder einmal notwendig, Briefe oder vielmehr Emails schreiben sich ja
schließlich nicht von selbst :o) |
Julian hat sich gerade gemeldet - er hat abgerüstet und somit wieder ins normale
Leben zurück gekehrt. Jetzt hat er noch eine Woche Zeit, dann geht's ans Koffer
packen.
Morgen in einer Woche holen wir ihn am Flughafen ab, dann werden wir
gemeinsam zwei Wochen lang mehr oder weniger Urlaub machen! |
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Georg baut an unserer Festung Richtung Santa Bárbara
weiter. Suso, unser Nachbar hat in Zukunft eine schöne Aussicht. Eine
wunderschöne Natursteinmauer, über die in Zukunft eine dunkelgrüne Blätterwand
mit goldgelben Blütenkelchen wachsen wird. Die Pflanzen haben wir vor zwei
Wochen eingesetzt, jetzt müssen sie nur noch wachsen. |
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Das sind Fotos einer Pflanze, die ich vor fünf Monaten bei einer anderen Mauer
gesetzt habe. Sie wird Goldkelchwein oder Solandra maxima genannt.
Wir nennen sie fälschlicher Weise Masca-Glockenblume, da ich in Masca meinen
ersten Ableger geklaut habe. Aber stibitzte Ableger sollen ja am besten wachsen.
:o) |
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Ursprünglich kommt diese Kletterpflanze aus Mexiko.
Sie wächst rasend schnell, hat wunderschöne dunkle, glänzende Blätter und die
gelben Blüten haben einen Durchmesser von bis zu zwanzig Zentimetern. Ein wahres
Schmuckstück! |
Meine Mutti hat vor Jahren ein Zweiglein von Gran Canaria mit nach Hause
genommen. Die Anzucht ist ihr auch geglückt, aber die Pflanze wollte einfach
nicht blühen.
Das Geheimnis ist nur ein ganz kleines, aber wenn man den Blumenstock im
Winter in die Wohnung stellen muss, kann es zum Problem werden. |
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Der Goldkelchwein blüht am alten Holz! Durch das kräftige Wachstum muss sie im
Haus allerdings ständig geschnitten werden - und da schließt sich der Kreis. Auf
der Insel ergibt sich dieses Problem erst gar nicht und so können wir die
sonnengelben Blüten das ganze Jahr über genießen. |
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Ich habe in einer Regenpause frischen Rucola aus dem Garten geholt, der wächst
mittlerweile wie Löwenzahn auf der Wiese. Den gibt es heute als Vorspeise. |
Georg gibt nicht auf, er kommt von der Baustelle Mauer einfach nicht weg. Er hat
sich für heute eine bestimmte Mauerlänge vorgenommen und die wird auch stehen.
Da fährt der Bagger die Eisenbahn drüber! Vor nicht all
zu langer Zeit war an dieser Stelle noch eine Geröllhalde in der sich
wahrscheinlich ganze Rattenclans heimisch eingerichtet haben. |
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Eine Tonne Beton nach der anderen verschwindet
zwischen den aufgeschichteten Steinen. Fünf Tonnen Beton und sieben Tonnen
Steine hat der Chef der Baustelle heute verarbeitet. Na ja, sein Helferlein, den
Bagger, darf ich auch nicht unter den Teppich kehren. Dafür wird er allerdings
auch vorzüglich gewartet! |
Eine Tonne, una
tonelada,
klingt so viel, tausend Kilo noch mehr. Darunter habe ich mir immer Unmengen
vorgestellt.
Das stimmt allerdings nur, wenn man an eine Tonne Federn denkt.
¡Exacto!
Eine Tonne Beton dagegen ist - bis auf das Gewicht -
eine fast verschwindend kleine Menge. Vor allem wenn man vor den imposanten
Steinmauern steht und sich das Gewicht ausrechnet. |
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Es gehört oft mehr Mut dazu, |
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seine Meinung zu ändern,
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als ihr treu zu bleiben.
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Friedrich Hebbel |
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Der Freitag ist nun so gut wie vorbei, zumindest was den Teil des Arbeitstages
betrifft. Wir werden jetzt gemütlich essen und uns einen schönen Abend machen.
Bis bald. ¡Hasta pronto! |
Ich will endlich wieder Sonnenschein!
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Wie war das
Wetter heute?
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| Nieselregen von früh bis spät. Der vorher gesagte Regentag in
dem Sinn ist allerdings irgendwo über dem Atlantik verloren
gegangen. |
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11 ° centígrados |
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18 °
centígrados |
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27 de marzo 2008 |
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Donnerstag - jueves |
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Icod de los Vinos |
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Wer gekratzt
werden will, |
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muss schon sagen, |
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wo es ihn juckt. |
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aus
Indochina |
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Der Teide hat heute morgen einen blauen Himmelshintergrund - siehe oben :o)
Wenn ich mich allerdings umdrehe und meinen Blick übers Meer schweifen lasse,
schaut der Himmel nicht mehr so freundlich aus. Tiefschwarze Wolken hängen über
dem Wasser, doch noch
scheint glücklicherweise die Sonne. |
Georg führt eine Baggerschaufel mit Humus nach der
anderen auf die neuen drei Terrassen. Dafür ist die Feuchtigkeit natürlich
perfekt. Wenn es nicht immer wieder regnen würde, hätten wir den ganzen
Erdhaufen ständig mit Wasser bespritzen müssen.
Reiner Humus, el humus, der richtig trocken ist, verhält sich ähnlich wie
Staub, el polvo. Sie verflüchtigt sich bei jeder Windböe und macht sich
auf die Reise ins Ungewisse. |
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Wenn wir Glück haben und das Wetter trocken bleibt, können wir am Nachmittag
endlich die nächsten Pflanzen einsetzen. |
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Bei dem trüben Wetter werde ich ganz lahm im Kopf. Nichts passt mir.
No me viene nada bien. Auf eine bestimmte Art und Weise,
modo y manera, ist der Tag einfach - lau. Nicht
kalt und nicht warm. Die einzigen bunten Lichtblicke sind die vielen Blumen
:o) Na, wie gefallen euch meine Kompositionen Salbei an Tontopf?
Sieht doch direkt künstlich aus - dabei ist alles echt! |
Wenn alles so nass und feucht ist, mag ich auch kein
Unkraut, la mala hierba, zupfen oder rupfen
oder ausreißen oder wie immer man diese Beschäftigung nennen will. Es läuft mir
ja nicht davon - Unkraut vergeht eben nicht von selbst.
Hierba mala nunca muere. |
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Vielleicht trocknet wenigstens die Wäsche, die
lustig auf der Leine, la cuerda de la ropa, flattert. Sogar
Wäschetrocknen wird bei diesem Wetter zur Kunst. Die Luft ist an und für sich
schon feucht, húmedo,
und dann kommen auch noch die unvorhergesehen
Sprühregen dazu. |
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Zu den schlimmsten Jobkillern zählt die Hausfrau. |
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Wie viele Kindermädchen, Raumpflegerinnen,
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Butler oder Leibköche
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könnten ohne sie in Lohn und Brot stehen!
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Martin Gerhard Reisenberg © (*1949),
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Diplom-Bibliothekar in Leipzig und
Autor |
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¡Bueno, mira tú!
Also so was! Diese Anschuldigung lasse ich nicht auf mir sitzen. Vor
allem, wenn ich daran denke, welche Berufe ich außer Köchin, Zimmermädchen,
Putzfrau, Sekretärin und Gärtnerin noch ausübe.
Ich bin mir allerdings sicher, dass ich nicht das einzige Exemplar dieser
gar nicht so seltenen Art bin. Wo beginnt eigentlich das Delikt
der Schwarzarbeit? Darüber habe ich mir noch keine Gedanken gemacht. Ob ich das
sollte? :o) |
Kann man den Wettergott irgendwie bestechen?
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Wie war das
Wetter heute?
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Langsam aber sicher wird das Wetter langweilig - jeden Tag dasselbe
Aprilwetter! Heute ist es auch noch ziemlich windig, dafür hat uns
der Regen verschont. |
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11 ° centígrados |
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18 °
centígrados |
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26 de marzo 2008 |
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Mittwoch - miércoles |
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Icod de los Vinos |
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Alles dauert
länger, |
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als man glaubt. |
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Murphys Gesetze |
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Eingeschlafen bin ich gestern in der Nacht fast bei Meeresrauschen. Nein, nein,
es hat nicht so stark geregnet, unser Nachbar hat - wie sonst jeden Freitag
Nacht - eine neue Wasserladung für seinen Vorratstank bekommen. |
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Regen in der Nacht und blauer Himmel in der Früh. Schöner kann man vom neun Tag
eigentlich gar nicht begrüßt werden. Um neuen Uhr hat mich jedoch unvermutet der
erste kurze Regenschauer erwischt. |
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Aber kein Wunder, dass das Wetter so ungenießbar ist. Das Wort Wetter kommt aus
dem althochdeutschem und wird von wetar, also Wind oder wehen abgeleitet.
Schönes Wetter ist also so etwas ähnliches wie ein schwarzer Schimmel oder ein
eine grüne Wüste. :o) |
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Worüber beklagen wir uns dann eigentlich? Doch wie sollen wir den täglichen
Zustand der Umwelt denn sonst nennen? |
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Dauerhaftem schlechtem Wetter |
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mußt du mit Geduld begegnen, |
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mach es wie die Schöppenstedter: |
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Regnet es, so laß es regnen. |
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Wilhelm Busch |
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Aprilwetter, el tiempo tornadizo, hin oder her,
über fehlende Abwechslung zwischen Sonne, Wolken und Regentropfen können wir uns
nicht beklagen. Es ist zwar nicht das Gelbe vom Ei,
eso no es lo mejor, aber der Tag
endet auch heute wieder mit einem kräftigen
Regenschauer, un chubasco fuerte. |
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Las margaritas amarillo, die gelben Margeriten haben wir um zwei weitere
Spielarten ergänzt. Die Heimat der Strauchmargeriten sind die Kanarischen
Inseln, aber ich glaube, das habe ich schon früher einmal erwähnt. |
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Margeriten sehen aus wie große Gänseblümchen, vor allem natürlich die weißen
Sorten dieser schöne Blumensterne. Eine Wolke von zarten Blumen konzentriert auf
einen Fleck - und das in weiß, gelb und rosa. |
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| wieder einmal auf dem Liegestuhl ein Buch lesen - das wäre schön
... |
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| Wie war das
Wetter heute? Auf alle Fälle abwechslungsreich ... |
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11 ° centígrados |
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18 °
centígrados |
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Nicht der Rede wert. Sonnenaufgang: 07:05 Ortszeit und
Sonnenuntergang: 19:21 Ortszeit - der Tag ist
bereits spürbar länger geworden - bemerkt haben wir
es heute allerdings nicht. |
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25 de marzo 2008 |
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Dienstag - martes |
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Icod de los Vinos |
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Der große Reichtum
unseres Lebens ... |
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sind die kleinen Sonnenstrahlen,
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die jeden Tag auf unseren Weg fallen. |
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Autor unbekannt |
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Laut Wetterbericht, el parte meteorológico, soll das Wetter jetzt schöner werden, sprich die Sonne soll
sich wieder vermehrt die Ehre, el honor, geben.
Warten wir mal aber bis Mittag sieht es
nicht sehr viel versprechend aus. |
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Das Wasser im Teich wird seit einer Woche von Tag zu
Tag klarer. Heute konnte ich schon den feinen Schlamm am Boden erkennen. Es
scheint so, als ob sich der gesamte Organismus einzupendeln beginnt. |
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Das Schilf, la
caña,
also der kleine und der große Rohrkolben treibt
viele, hellgrüner Spitzen aus dem Wasser, die Wasseriris hat schon ganz viele
neue Blätter und der Wassersalat ist in den Wintermonaten nicht abgestorben und
wird täglich grüner und kräftiger! |
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In den Wintermonaten werdet ihr fragen? Winter auf der Insel des ewigen
Frühlings? Es stimmt schon, die Temperaturen sind für eure Verhältnisse ziemlich
warm, aber wenn man ständig hier lebt, empfindet man vor allem die Monate
Februar und März als kalte Jahreszeit. |
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In diesen Monaten sinken die Nachttemperaturen schon einmal auf zehn Grad
Celsius, es regnet öfter und die Natur
legt ebenfalls eine kleine Verschnaufpause ein. Es ist nicht sehr auffällig, da
es immer Blumen und Bäume gibt die blühen. Doch dazwischen sind einige Pflanzen,
die in diesen Monaten genauso kahl und braun in der Gegend herum stehen wie in
Kärnten. Man sieht sie auf den ersten Blick nicht, sie sind zwischen den
blühenden Artgenossen gut versteckt. |
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Am Nachmittag waren wir in Puerto de la Cruz. Erstens haben wir den Vertrag für
unser Auto verlängert, zweitens haben wir nach einer bestimmten Pflanze gesucht
und drittens hat Georg Ausschau nach Arbeitsschuhen gehalten. |
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Die Pflanze, die wir gesucht haben, haben wir war in drei Gärtnereien nicht
gefunden, aber auf einen orthopädisch ausgebildeten Schuster sind wir gestoßen.
Ein ausgesprochen netter und hilfsbereiter Handwerker der alten Schule, der auf
die Insel gekommen ist, weil er hier noch "menschlich" arbeiten kann. |
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|
Erarbeitet in seiner kleinen Werkstatt mit Verkaufsraum auf seiner
wunderschönen, alten Nähmaschine und kann sich noch die Zeit nehmen, mit seinen
Kunden zu reden. Unsere Ausbeute waren Schuheinlagen mit guter Beratung im
Hintergrund - ob sie besser sein werden als alle anderen kann Georg
wahrscheinlich bereits in wenigen Tagen feststellen. |
Auf dem Heimweg hat es zu regnen begonnen. Die Chance, dass beim Friseur, el
peluquero, knapp vor Geschäftsschluss nichts mehr
los ist, ist damit enorm gestiegen.
Nachdem ich immer etwas zum Lesen in meiner Handtasche habe, stand dem spontanem
Verschönerungsbesuch für Georg nichts im Wege.
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Der Salón de peluquería
Cristy war also unser letzter Termin vor einem gemütlichen Abendessen in
einem warmen Häuschen. Ein knisterndes Feuerchen in unserem Schwedenofen und
brutzelnde Garnelen, las gambas, in der Pfanne auf dem Herd, ein bisschen
Soja dazu, ein paar warm getoastete Weißbrotscheiben - und fertig ist ein Essen,
das jedem Gourmetgaumen schmeichelt. |
Um sieben Uhr am Abend ist das Thermometer, el termómetro,
auf heiße elf Grad Celsius gesunken.
Der allgemeine Wintereinbruch Europas hat uns also
endgültig erreicht. |
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| Ein schlechtes Gedächtnis hat den Vorteil, |
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dass man schöne Dinge
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ein zweites Mal zum ersten Mal erlebt. |
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Autor unbekannt |
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Die Wetterlage, la situación meteorológica, war allerdings im Vorjahr
auch nicht viel anders - ich habe im Archiv gekramt. :o) Es kann also nur
noch besser werden! |
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| könnten die Wolken vielleicht endlich einmal verschwinden? |
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| Wie war das
Wetter heute? |
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11 ° centígrados |
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18 °
centígrados |
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Nicht der Rede wert. Sonnenaufgang: 07:05 Ortszeit und
Sonnenuntergang: 19:21 Ortszeit - der Tag ist
bereits spürbar länger geworden - bemerkt haben wir
es heute allerdings nicht. |
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24 de marzo 2008 |
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Ostermontag - hier kein Feiertag |
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Icod de los Vinos |
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Alle meine Entchen... |
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schwimmen auf dem See, |
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schwimmen auf dem See, |
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Köpfchen in das Wasser, |
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Schwänzchen in die Höh'. |
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Die Osterfeiertage
auf der Insel sind mit dem Ostersonntag zu
Ende gegangen. Heute hat hier ein normaler Arbeitstag mit einem heftigen
Wolkenbruch als Einstimmung begonnen. Der Regen war aber bald vorbei und ab und
zu kommen sogar ein paar vorwitzige Sonnenstrahlen durch die graue Wolkendecke. |
Unser Osterpaket ist heute auch angekommen. Wie wir es vermutet haben - Ostern
vorbei - Ostern kann beginnen :o) Der Großteil des Inhalts war leider
nicht mehr zu gebrauchen, aber es war trotz allem ein richtiges Osternest von
unserem Töchterlein.
Danke dafür - für den Rest ist die Post verantwortlich :o( Ob es
den österreichischen oder den spanischen Teil des Postweges betrifft, darüber
kann man wahrscheinlich nur spekulieren. |
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Darf ich vorstellen - das sind die kleinsten
Mitbewohner von Sabrina und Patrick. Flaumige, gelb schwarz gefleckte
Entenkücken. Sie haben einen eigenen Teich bekommen und ein eingezäuntes
Grundstück mit Eigenheim. |
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Das kleinste Kücken ist natürlich der Anführer der Truppe,
el polluelo muy pequeño es
el cabecilla - naturalmente! Wie könnte es
auch anders sein? Rein in den Teich, raus aus dem Wasser
und alle anderen schwimmen oder watscheln lustig hinter dem Chef nach. |
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So, jetzt ist das Gefieder wieder geordnet! Also nichts wie ab ins Wasser. Es
gibt noch so viel zu entdecken. |
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Zu welchen Schönheiten die Kleinen heran wachsen
werden, kann noch niemand sagen. Es wird sozusagen eine Überraschung, una
sorpresa,
werden.
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In der Familie der Hausenten findet man ja die verschiedensten Rassen. Die am
weitesten verbreitete ist zwar die Pekingente aber die Kücken könnten sich auch
als Laufenten, Moschusenten oder ganz normale, weiße Hausenten entpuppen.
Ich bin neugierig, was aus den Winzlingen wird.
Sicher ist, dass es Enten, los patos, werden, der Rest steht in den
Sternen, eso todavía está por verse.
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| wir machen einen halben Feiertag ... |
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| Wie war das
Wetter heute? |
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13 ° centígrados |
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18 °
centígrados |
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strömender Regen in der Früh, dann bewölkt, grau aber
ganz angenehm |
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23 de marzo 2008 |
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Ostersonntag - Domingo de Pascua
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Icod de los Vinos |
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Ein Osterei ... |
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ist ein gefärbtes, oft mit Motiven
bemaltes Ei. Im Normalfall ein hart gekochtes
Hühnerei, das traditionell zu Ostern verschenkt oder
gegessen wird. :o) |
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Übrigens - auch Eier aus Schokolade
sind Ostereier! |
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Am Nachmittag haben wir Patrick und Sabrina besucht. Anschließend sind wir in
einer großen Runde nach Hause gefahren. |
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Über La Vega, Las Canales durch die Stadtmitte von Icod weiter Richtung La
Guancha. Irgendeine schmale Straße sind wir dann einfach Richtung Wald gefahren. |
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Auf schmalen, steilen Wegen sind wir schließlich in
La Florida gelandet und sind mitten im Wald vor einer weißen Kirche gestanden.
La Iglesia de la Cruz del Tronco. Auf dem Platz davor steht ein österlich
geschmücktes Kreuz. Wenn man es genau betrachtet, ist ein Baumstamm, un
tronco, in dem Steinhaufen befestigt. In diesem Stamm ist das höchste Kreuz
verankert, flankiert wird es rechts und links von zwei weiteren Kreuzen. |
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Rechts und links des Kirchenportals sind diese beiden Holzkästchen eingemauert
und liebevoll mit Statuen und Blumen geschmückt. |
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Ein paar Männer sind am Vorplatz gestanden und einige Kinder haben ihre Runden
mit dem Fahrrad gedreht. Als österliche Untermalung tönte Kirchenmusik aus den
Lautsprechern durch die Stille. Wofür und für wen? Wir haben es nicht heraus
gefunden. |
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Als wir wieder ins Auto gestiegen sind, haben uns
die Kinder laut und fröhlich nachgerufen. "Ein Foto, una foto, una foto!"
Bei uns u Hause erlebt man das so gut wie gar nicht mehr. Vor zwanzig Jahren
haben es die Kinder am Land auch noch gerufen :o) |
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Der Ortsteil, el barrio, Santa Bárbara hier einmal von einer anderen
Himmelsrichtung. Von diesem Punkt aus waren wir in fünf Minuten zu Hause. Die
Rundfahrt war beendet, der Kreis hat sich geschlossen. |
Ostern auf der Insel des ewigen Frühlings. Das Wetter ist zwar nicht gerade
berühmt, aber relativ sind wir immer noch besser
dran als ihr :o). Im Schnee mussten wir keine bunten Eier suchen. Der
Rest der Wettervorführung ist allerdings auch eher bescheiden.
Gestern Nachmittag wurden wir mit Nieselregen beglückt und
heute haben wir einfach Wetter. |
Aber wie heißt es so schön? Wenn man nur mehr über das Wetter reden kann, hat
man sich nicht mehr viel zu sagen. Das ist allerdings wirklich nicht der Punkt.
Abgesehen davon - auf die Klimaerwärmung braucht sich auch niemand ausreden.
Falls bei diesem Wetter überhaupt jemand auf die Idee der Erwärmung kommen sollte. |
Vor einundzwanzig Jahren hat es in der Nacht auf den
zwanzigsten März so viel geschneit, dass wir am Vormittag mit der Bodenplatte
des Autos auf der Schneefahrbahn "aufgesessen" sind. Das ist amtlich! Warum ich
das so sicher behaupten kann? Ganz einfach - Georg hat damals seinen dreißigsten
Geburtstag gefeiert und wir dachten, dass die Feier am Abend im Schnee versinken
würde.
Was sie allerdings nicht getan hat. |
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| wenn sich jemand unser Osterfrühstück entgehen lässt ... |
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| Wie war das
Wetter heute? |
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13 ° centígrados |
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18 °
centígrados |
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Ostern im Frühling und ohne
Schneegestöber - nicht mehr und nicht weniger :o)
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22 de marzo 2008 |
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Karsamstag - Sábado Santos |
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Icod de los Vinos |
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Die Gelehrten und
die Pfaffen |
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streiten sich mit viel Geschrei, |
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was hat Gott zuerst erschaffen - |
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wohl die Henne, wohl das Ei! |
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Wäre das so schwer zu lösen - |
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erstlich ward ein Ei erdacht, |
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doch weil noch kein Huhn gewesen - |
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darum hat's der Has gebracht. |
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Eduard Mörike |
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Die Osterjause haben wir noch vor uns. Wir haben es geschafft - alle
Bestandteile sind fertig und vorhanden. Der wunde Punkt war eigentlich nur mehr
eine simple Krenwurze. *g* Ohne frisch geriebenen Kren ist unsere Osterjause
ganz einfach nicht perfekt, oder kann irgendjemand ein Argument dagegen halten? |
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Ich habe vor zwei Jahren zwei kleine Ableger von
unserem Kren, el rábano,
importiert und gestern haben wir in unserer momentanen Not geerntet. Ob der
frisch geriebene Kren genau so scharf ist, wie er sein sollte ... |
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Der Schinken liegt im Kühlschrank, unsere Eier sind gefärbt, der Reindling ist
gebacken und die Krainerwürste ziehen noch im heißen Wasser. :o) Wie die
schmecken werden kann ich allerdings erst nach der Osterjause berichten – es
sind diesmal „deutsche“ Abkömmlinge dieser Wurstsorte. Aber was soll der Mensch
machen, wenn das Osterpackerl von Kärnten nicht ankommen will? |
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Ach ja, ganz besonders stolz bin ich auf meine gefärbten Wachteleier. Stolz ist
eigentlich das falsche Wort - ich bin verliebt in die kleinen Dinger.
Sie wirken wie lebendig gewordene Nougateier. :o)
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Mittlerweile ist es Nacht geworden und wir haben einen wunderschönen Nachmittag
am Karsamstag verbracht! Die Osterjause war perfekt! Der Osterschinken ist
diesmal aus Bayern gekommen, der Emmentaler aus Spanien und der Kren war die
erste Wurzel, die wir aus der eigenen, kanarischen Erde gestochen haben. |
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Eines könnt ihr mir glauben - er war saftig und so scharf, dass uns allen die
Tränen gekommen sind. Für dieses Osteressen habe wir allerdings auch die
perfekten Gäste gehabt. *g* Experimentierfreudige, auf Risiko gehende Esser - in
Bezug auf die Kombination Schinken, Kren und Reindling. |
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Stellvertretend hier unser jüngster Gast. Sein Gesicht drückt - glaube ich -
mehr aus als viele Worte. Falls man irgendwann einmal ein "Wohlfühlbarometer"
erfinden würde, könnte ich vielleicht einen Vorschlag machen?!
Gar so kompliziert müsste man dieses Gerät gar nicht konstruieren, man
müsste nur die Dauer des gemeinsamen Zusammensitzens als Fixpunkt nehmen. :o)
Wir haben es heute zu viert - Verzeihung zu fünft - immerhin auf acht Stunden
gebracht! |
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Ich kann euch also nur mehr eines wünschen - schöne
Osterfeiertage! |
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| heute ist der Tag der Osterjause ... |
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| Wie war das
Wetter heute? |
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15 ° centígrados |
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18 °
centígrados |
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Ostern im Frühling und ohne
Schneegestöber *g* |
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21 de marzo 2008 |
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Karfreitag - Viernes Santos |
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Icod de los Vinos |
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Wann bist du alt? |
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Ein Spiegel hängt in deinem Zimmer, |
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du stehst davor, das Haupt geneigt |
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und seufzest, weil ein grauer
Schimmer |
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sich an deinen Schläfen zeigt... |
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| Manch einer ist vielleicht erst zwanzig |
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und außen herrlich von Gestalt, |
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doch innen schwunglos, trocken,
ranzig |
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und miesepetrig, das ist alt! |
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Das sind zwar nur Auszüge aus einem Gedicht, aber ich bin mir sicher, dass man
mit diesen paar Zeilen den Nagel auf dem Kopf trifft. Was sagen schon Zahlen
aus? Die Einstellung zum Leben macht es aus.
Was nützt die Bestätigung der Jugend auf dem Papier, wenn man innerlich
schon im Ruhestand ist? |
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Gründonnerstag und kein Spinat, sondern heiß geräucherte Makrelen waren der
krönende Abschluss des Geburtstages von meinem Schatz. Genau genommen eigentlich
die Vorstufe des Menüs :o) Danach gab es noch aromatische, reife
Erdbeeren mit einem Klacks Schlag und einem höllisch, tiefschwarzem Espresso als
Draufgabe, perfecto! |
Ihr müsst euch ja einmal ein Geburtstagkind vorstellen, das sich zwei Stunden
"Bagger fahren" wünscht. *g* Ich habe so ein Exemplar zu Hause. Na ja, im
Gegensatz zum Otto Normalverbraucher kommt mir dieses Geschenk ja günstig.
Andere müssen dafür ja anständig Geld hin legen, ich muss nur auf zwei
Stunden Anwesenheit verzichten. Mit Rasierwasser und Krawatten kann ich leider
nicht punkten. |
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Oder Gott sei Dank? Ich kann mich nicht beklagen,
denn ich habe mit Sicherheit eines der wertvollsten Exemplare der männlichen
Bevölkerung "ergattert" Einen besseren Lebensbegleiter gibt es ganz einfach
nicht - auch wenn er nicht immer ganz einfach ist. :o) Warum? Mit dem
Begriff Freizeit kann er leider nicht gar so gut umgehen. Jede Minute zählt. Zum
Teil ist das schon in Ordnung - aber so zwischendurch ... |
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Aber zurück zu gestern. Der Tag hat also mit blauem Himmel, zwei Stunden Bagger
fahren und einem gaanz gemütlichen Frühstück begonnen. Danach haben die Zeiger
der Uhr bereits auf Mittag gezeigt. Kein Paketservice in Sicht. Unser
Lieblingsheiliger hat uns im Stich gelassen. :o( Ich habe ihm noch bis
gestern Mittag eine Chance gegeben, aber das war leider umsonst. |
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Keine Osterjause aus Kärnten! Wenn sie bis gestern nicht frei Haus geliefert
worden ist, bekommen wir sie wahrscheinlich erst am Ostermontag. Da bin ich mir
allerdings sicher. Was also tun? |
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Eierfarben habe ich noch in meinem Vorratsköfferchen. Ein perfekter Reindling
kann vor Ort von mir produziert werden, mittlerweile bekommen wir Emmentaler
auch im Mercadona, Essiggurken sind auch kein Problem. Aber
woher nehmen und nicht stehlen wir einen
Osterschinken und Krainer Würste? |
Wofür gibt es eine deutsche "Gemeinde" in Puerto de la Cruz? Also - nichts wie
dort hin - und wir haben Glück auf der ganzen Linie!
Schinken, Wurst und Kren haben wir bekommen - der Rest der österlichen,
heimischen Stimmung wird morgen hausgemacht. |
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Der Karfreitag ist ja eigentlich der höchste religiöse Feiertag der
Protestanten. In Österreich ist es allerdings ein normaler Arbeitstag, zumindest
ist es kein offizieller Feiertag. |
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Die Osterfeiertage spielen sich in ganz Europa auf verschiedene Art und Weise
ab. Jeder Landstrich hat andere Sitten und Bräuche. In Spanien findet Ostern von
Gründonnerstag bis Ostersonntag statt. |
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Gestern, also am Gründonnerstag,
haben - außer in den Touristenhochburgen - die
Geschäfte ab Mittag geschlossen. Die Tage ohne Arbeit beginnen mit diesem Tag -
bei uns zu Hause fliegen nur die Glocken nach Rom :o) |
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Der Karfreitag ist ein offizieller Feiertag. Morgen geht das Leben seinen
normalen Weg weiter und am Ostersonntag wird innerhalb und mit der Familie
gefeiert. Einen Feiertag, der Ostermontag heißt, kennt man hier allerdings
nicht.
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Ich muss zugeben, in der Osterzeit komme ich mit der Zuordnung der christlichen
Ereignisse auch ein bisschen durcheinander. Warum der Montag ein Feiertag sein
sollte weiß ich nicht.
Es hat mich allerdings auch nie sonderlich interessiert - muss ich auch
zugeben. |
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| Osterferien - auch ohne Kinder mit Schulferien schön ... |
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| Wie war das
Wetter heute? |
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15 ° centígrados |
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20 °
centígrados |
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der Frühling hat begonnen |
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Ihr wollt einen
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20 de marzo 2008 |
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Gründonnerstag - Jueves Santo |
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Icod de los Vinos |
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Geburtstage ... |
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kennen wir viele im Leben. |
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Doch nur einen besonderen kann es
geben ... |
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...und den feiern wir heute!
Wie und wo - erfahrt ihr morgen! |
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Heute ist zwar Gründonnerstag, aber wir machen blau!
Eines ist auch sicher - Spinat, Spiegelei und Bratkartoffeln gibt es heute
auch nicht. Dieses Menü verschieben wir auf das nächste Jahr oder auf irgendeinen
anderen Donnerstag. |
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Lebe! Liebe! Lache! |
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Auf diese Weise |
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mache dein neues Jahr zu einem Fest, |
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das dich dein Leben feiern lässt. |
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Es soll das neue Lebensjahr |
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noch besser sein wie's alte war! |
| Alles Gute zum Geburtstag! |
| ¡Feliz cumpleaños! |
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Heute vor fünf Jahren hat übrigens der Irakkrieg begonnen. Ohne UNO Mandat und
ohne triftige Gründe. Wir haben damals auch Geburtstag gefeiert - im gemieteten
"Luxushaus" in La Vega. Diese Zeit kann ich allerdings ganz locker vergessen.
Ein Domizil in der Gegend kann ich niemanden empfehlen, denn dort ist es für
"diese Jahreszeit" immer zuu kalt! :o)
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| Wir feiern Geburtstag |
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| Wie war das
Wetter heute? |
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15 ° centígrados |
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20 °
centígrados |
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Geburtstagswetter |
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19 de marzo 2008 |
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San José - Heiliger Josef |
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Mittwoch - miércoles |
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Icod de los Vinos |
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Tages Arbeit ... |
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abends Gäste! |
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Saure Wochen, |
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frohe Feste! |
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Sei dein künftig Zauberwort |
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Johann Wolfgang von Goethe |
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In Kärnten ist heute Josefitag. Der Heilige Josef ist der Schutzpatron unseres
kleinen Bundeslandes im Süden von Österreich. Als ich noch Schülerin war, war es noch so ein halber Feiertag.
Schüler, Bankangestellte und die Beamten des Landes hatten frei. Der Rest
der Bevölkerung hat normal gearbeitet. |
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San José ist aber noch für viele andere Menschen zuständig. Er ist ein so
genannter Allrounder. |
¡Hombre! Er ist der Schutzpatron von
Mexiko, den Philippinen, Kanada, China und Böhmen,
von Bayern, Peru, Russland, Vietnam und Österreich, von Tirol, der Steiermark, Kärnten,
und Vorarlberg.
Er ist also rund um den Globus im Einsatz. |
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Er ist auch noch zuständig für
Ehepaare und Familien,
matrimonio y familia,
Kinder, Jugendliche und
Waisen. Er soll auch die Jungfrauen beschützen und die Kämpfer gegen den
Kommunismus unterstützen.
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José ist auch zusätzlich noch der heimliche Helfer für
alle Arbeiter und Handwerker, vor allem für
Zimmerleute, Holzhauer, Tischler, Wagner, Totengräber, Ingenieure, Erzieher und
Pioniere, der Verbannten und der Sterbenden. Wobei bei diesen Berufsgruppen oft
das eine nicht das andere ausschließt, oder? |
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Egal wofür oder für wen der gute Mann im Endeffekt zuständig sein muss - auf
unserer Insel ist er der Schutzpatron der Nachbargemeinde von Icod, nämlich von
La Guancha. |
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Übrigens, dicho sea de paso - er soll auch bei Augenleiden und
aller Art der Verzweiflung oder bei der
Wohnungssuche helfen. :o) |
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Na ja, wie ich am Anfang festgestellt habe - er ist wahrscheinlich für alles und
nichts, todo o nada,
zuständig. Mir persönlich ist der Heilige Antonius lieber.
Er hat sich bis jetzt in unserem Leben besser bewährt. |
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Antonius oder Anton, wie wir ihn nennen, hat schon so manch verlorenes Stück
wieder gefunden. Vielleicht bringt er uns ja auch noch unser Osterpäckchen aus
der Heimat. Nett wäre es schon von ihm, sonst muss ich mir nämlich etwas
einfallen lassen :o) |
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| Morgen hat mein Schatz Geburtstag :o) |
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| Wie war das
Wetter heute? |
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15 ° centígrados |
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20 °
centígrados |
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Regen am Morgen, dann Sonne und
blauer Himmel - und das erste Mal ein schöner
Sonnenuntergang |
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Ihr wollt einen
Kommentar abgeben?
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18 de marzo 2008 |
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Dienstag - martes |
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Icod de los Vinos |
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Es gibt drei
Sorten von Menschen ... |
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solche, die sich zu Tode sorgen; |
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solche, die sich zu Tode arbeiten; |
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und solche, die sich zu Tode
langweilen. |
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Winston Churchill |
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Und zu welcher Sorte von Mensch gehöre ich? So einen richtigen Bezug habe ich zu
keiner dieser drei Sorten.
Winston Churchill selbst hat wohl auch nicht dazu gehört. |
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Wo bleibt die Sorte Mensch, die Spaß an der Arbeit
hat?
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Es stimmt schon, Arbeit kann man sich nicht nach dem Spaßfaktor aussuchen. Ich
kann mir zu meiner Arbeit also wirklich gratulieren. Auch wenn es nicht immer
nur lustig ist :o) Aber würde jeder nur mehr das machen, was ihm Freude
macht, dann würde unsere Wirtschaft wohl bald in seligem Schlummer versinken. |
Aus diesem Grund kann man das Wort Arbeit nicht
direkt mit Spaß und Vergnügen übersetzen.
Aber trotzdem kann man versuchen, auch schöne Momente bei der täglichen
Beschäftigung zu suchen - und auch zu finden!
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Ich glaube, dass ist wichtig, importante,
denn sonst ist die Batterie des Lebens irgendwann einmal leer und es ist nicht
mehr möglich daraus Energie nach zu laden. |
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Wollt ihr mit mir einen Spaziergang, un paseo,
durch die Blumenlandschaft machen? Ich bin heute früh mit dem Fotoapparat, la
cámara fotográfica, unterwegs gewesen. |
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Auf den Blüten haben noch die Regentropfen, las
gotas de lluvia,
der Nacht geglitzert, einige Sonnenstrahlen sind für
kurze Zeit durch die Wolken gekommen und haben sie wunderschön beleuchtet. |
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Am Nachmittag sind wir gemeinsam dem Unkraut zu Leibe gerückt. Noch ein paar
Tage, dann haben wir es - fürs Erste - geschafft. Die Zeit in der das Unkraut
wuchert wie im Urwald ist ja nun zum Glück vorbei. Bis zum nächsten Winter
werden wir davon jetzt Ruhe haben :o) |
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Wofür brauchen wir einen Algenkiller? |
| Für unseren Teich! Ich möchte endlich wieder einmal klare Sicht
haben :o) |
| Wir haben das Säckchen bereits am Sonntag Nachmittag in das
Wasserbecken mit der Umwälzpumpe gehängt. Seit zwei Tagen befinden
sich die klärenden Bakterien im Teich und arbeiten hoffentlich
erfolgreich an der Reinigung des Teichwassers. |
| Vielleicht ist es ja nur Einbildung - aber ich sehe unsere
Goldfische bereits wieder deutlicher. In den nächsten Tage wird es
sich ja erweisen. War es Illusion oder ist es doch Tatsache?! |
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Es war ein langer Tag, aber wir haben viel geschafft, morgen ist auch wieder ein
Tag :o) |
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| Jetzt freue ich mich auf's Bett. Schlaft gut! ¡Que duermas bien! |
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| Wie war das
Wetter heute? |
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15 ° centígrados |
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20 °
centígrados |
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Regen am Morgen, dann den ganzen Tag
über feinster Nieselregen. Heute vor einem Jahr hat
es in der Nacht geschüttet, gedonnert und geblitzt.
Da haben wir ja heute direkt Glück mit dem Wetter |
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Ihr wollt einen
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17 de marzo 2008 |
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Montag - lunes |
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Icod de los Vinos |
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Es ist Deine
Entscheidung, |
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ob du in deinem eigenen Traum die Hauptrolle |
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oder in dem Traum eines anderen die
Nebenrolle spielst. |
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Autor unbekannt |
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Montag. Kein besonderer Tag. Für uns haben weder die Osterferien begonnen, noch
ist es sonst ein aufregender Tag. Es ist halt Montag. Ein Tag wie jeder andere. |
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Gartenarbeit bis zum Abwinken - also nicht wirklich etwas Neues. :o) |
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| Schlaft gut! ¡Que duermas bien! |
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| Wie war das
Wetter heute? |
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15 ° centígrados |
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20 °
centígrados |
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vorwiegend sonnig mit mystischen
Nebelschwade über den Hügeln |
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16 de marzo 2008 |
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Palmsonntag - Domingo de Ramos
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Icod de los Vinos |
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Gibt es eine
bessere Form ... |
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mit dem Leben fertig zu werden, als
mit Liebe und Humor? |
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Charles Dickens |
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Heute beginnt die Heilige Woche, Semana Santa. So wird hier die Karwoche
genannt. Sie beginnt am Palmsonntag, el Domingo de Ramos, und endet am
Ostersonntag, el Domingo de Pascua.
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La rama heißt Zweig. Überall auf der Welt
werden heute Zweige geweiht, die für das restliche
Jahr Schutz bringen sollen.
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Früher, als die Kinder noch klein waren, sind sie heute mit Palmbuschen
zur Weihe gegangen. Aber das ist auch schon lange her :o)
|
Kennt ihr auch den Palmesel?
Als Kind bin ich oft dieser spezielle Esel
gewesen - und heute wäre ich es noch immer. Es ist
derjenige, der als letztes Mitglied der Familie den
Weg aus dem Bett findet. Aber wann - wenn nicht am
Sonntag - kann man sich den Luxus des langen
Schlafes leisten? |
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Ab jetzt stehen auf Teneriffa Prozessionen auf der Tagesliste. Jeder Ort hat dafür sein eigenes Festprogramm. Die
wichtigste Prozession, la procesión, findet
allerdings überall erst am Karfreitag, el Viernes Santo,
statt.
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Das hat also noch Zeit, heute ist erst - oder schon - Palmsonntag.
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Wir machen es uns heute gemütlich - wie immer am Sonntag. |
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Es bleibt also alles beim Alten - bis auf die Gestaltung des Tagebuches. Ob es
beim neuen Design bleibt, kann ich jetzt noch nicht sagen, aber im Moment ist mir einfach
danach. |
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Begonnen habe ich meine Gedankenaufzeichnung vor
langer, langer Zeit. Am 6. März 2006, das ist eigentlich schon eine kleine
Ewigkeit her. Das Datum ist ja schon fast nicht mehr wahr. Wie viele
Eintragungen Tag für Tag sind das gewesen? Grob über den Daumen geschätzt -
750.?! Más o menos, mehr oder weniger.
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Ich habe meine Gedanken immer einem Tagebuch anvertraut. Seit ich fünfzehn Jahre
alt war :o) Damals hat sich die Welt eher um Liebeskummer und andere -
heute nichtige - Probleme gedreht. Trotzdem möchte ich die Zeilen in diesen
geheimen Tagebüchern nicht missen. Auch wenn die damaligen Probleme heute eher
lustig klingen. Damals waren sie Bestandteil meines Lebens. Geht die Welt unter
oder ist man trotz allem fähig zu überleben? |
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Wertigkeiten ändern sich mit den Jahren. Aber nicht alle, das kann ich heute
auch mit Sicherheit sagen. |
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Einige Punkte muss man irgendwann im Leben korrigieren. Das ist auch durchaus
verständlich und klar. Kein Mensch kommt mit dem goldenen Löffel der Weisheit
auf die Welt. Oder doch? |
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Ich bin mir sicher, dass das nicht der Fall ist -
und trotzdem - ist das Leben schön! Auch wenn es nicht immer genauso verläuft,
wie man es sich wünscht. Auch über Umwege kommt man zum Ziel - und sehr oft mit
Begleitern oder Freunden, die mit ihrer Einstellung helfen und unterstützen. |
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Aber jetzt wird nicht mehr philosophiert - Ende der Debatte! |
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| Bis morgen, hasta mañana! |
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| Wie war das
Wetter heute? |
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15 ° centígrados |
|
20 °
centígrados |
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vorwiegend sonnig, am Abend sind die
Nebelschwaden über die Hügel gezogen. Weiße Wolken,
die aus dem Meer aufsteigen. Perfektes
Sonntagswetter - für uns! :o) |
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Ihr wollt einen
Kommentar abgeben?
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1. bis 15.
März 2008 |
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Schreiben Sie uns einfach eine
kleine Nachricht |