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16 de marzo 2008 |
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15 de marzo 2008 |
| Samstag - sábado |
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| sonnig, leicht bewölkt und warm |
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Icod de los Vinos |
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15 ° centígrados
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20 °
centígrados |
Reiche Leute sind arme Leute mit viel Geld.
Autor unbekannt |
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Heute war Pflanztag. Von elf Uhr Vormittag bis sechs Uhr am Abend. Zu erzählen
gibt es aus diesem Grund so gut wie nix. Löcher graben, Pflanzen einrichten und
das Loch wieder zu schaufeln - das sind keine aufregenden Aktionen. |
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14 de marzo 2008 |
| Freitag - viernes |
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| sonnig, leicht bewölkt und warm |
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Icod de los Vinos |
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15 ° centígrados
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20 °
centígrados |
Das Wichtigste ist zu wissen, was unwichtig ist.
Otto Milo |
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Der Osterhase steckt schon mitten in den Vorbereitungen aber leider ist unser
Osterpäckchen heute nicht angekommen. Schade, denn Christina hat auch einige
Zweige Palmkätzchen eingepackt. Den Osterstrauß werde ich trotzdem herrichten.
Die Palmkätzchen stecke ich nächste Woche dazu, einstweilen werde ich einige
Zweige vom Mandelbaum abzwicken. |
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Ein bisschen Farnkraut dazu, ein paar bunte Eier dran gehängt und fertig ist der
Frühlingsgruß. Narzissen blühen um diese Zeit leider keine mehr. Die
Osterglocken von Kärnten läuten hier zur Weihnachtszeit. ;o) |
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Anstelle von Narzissen haben die Iris ihre Blüten geöffnet. Eigentlich heißen
die Blumen ja Schwertlilien, aber komischer Weise werden sie meistens mit dem
lateinischen Namen bezeichnet. Vielleicht weil er besser zu dieser robusten
Pflanze mit den zarten Blüten passt?
Ihren Namen hat sie übrigens von der griechischen Göttin des Regenbogens
erhalten. |
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13 de marzo 2008 |
| Donnerstag - jueves |
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| vorwiegend wolkig |
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Icod de los Vinos |
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15 ° centígrados
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20 °
centígrados |
Heute ist die gute alte Zeit von morgen.
Karl Valentin |
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Wir haben heute einen Austag! Wir verbinden das Notwendige mit dem Schönen.
Natürlich erledigen wir zuerst die Pflicht, aber anschließend lassen wir es uns
gut gehen und werden unsere Nase in den Wind stecken. |
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Die Post ist erledigt und jetzt wird erst einmal gemütlich gefrühstückt. Dann
nichts wie ab durch die Mitte, lárgate! Es geht
Richtung Puerto de la Cruz und dann weiter nach La Laguna und Santa Cruz. |
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Wir sind wieder zurück! Ein schöner Tag liegt hinter uns. Es war kein besonderer
Tag aber trotzdem war er eine angenehme Unterbrechung der alltäglichen Routine. |
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Bei IKEA haben wir unseren Vorrat an Teelichtern und Kerzen aufgestockt,
ansonsten gibt es in diesem Verkaufstempel leider nicht viel nach meinem
Geschmack. Und was mich wirklich nervt, ist, dass man durch das ganze Geschäft
latschen muss, um endlich in die Abteilung für Gläser und Kerzen zu kommen. Ich
will weder eine Kücheneinrichtung noch eines der filigranen Betten, keinen
Computertisch und keine Kinderzimmerausstattung - ich möchte nur Kerzen und
Teelichter! Was soll's! Ohne Sightseeingtour spielt sich dieser Einkauf nicht. |
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Anschließend sind wir nach San Andrés gefahren. |
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Laut Reiseführer ein kleines Fischerdorf am Strand
von Las Teresitas. Der helle Sandstrand an der Stadtgrenze von Santa Cruz
wurde 1973 angeblich mit vier Millionen Säcken Sand aus der Sahara
aufgeschüttet. Seit damals gibt es erstmals einen hellen Sandstrand auf
Teneriffa. Alle anderen, natürlichen, Strände sind schwarz. Logisch, die ganze
Insel lebt von den ehemaligen Spenden des Vulkans und der hat eben schwarze Lava
gespuckt. :o) |
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San Andrés war bis 1940 nur über einen, in die Felsen geschlagenen, Weg, un
camino, zu erreichen. Mit dem Bau der Küstenstraße von Santa Cruz wurde der
Ort zum Vorort, un suburbio, der
Inselhauptstadt. |
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Der Friedhof, el cementerio,
wurde anscheinend durch die Strasse verdrängt - doch niemand hat die Kreuze,
la cruz, entfernt. Allerdings brauchen Seelen, las almas, so wieso
kein irdisches Heim, sie überleben in den Herzen der Menschen - oder nicht. |
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Ursprünglich existierte hier einmal auch eine
Festung, una fortaleza.
Davon ist heute nicht mehr viel übrig. Sie soll von mehreren Unwettern zwischen
1740 und 1896 zerstört worden sein. Dieser Turm, este torre, der Festung
ist um 1706 gebaut worden. Heute sieht man nur mehr das eingestürzte Mauerwerk. |
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Trotz allem, a pesar de todo, San Andrés ist ein farbenfroher Ort, der
durchaus seinen Charme hat. Wir haben auch ein Plätzchen gefunden, wo wir in der
Sonne köstlich gegessen haben. Wie ich schon gesagt habe, nichts besonderes -
aber gerade deshalb liebenswert! |
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Auf dem Heimweg, en el camino de regreso, haben wir noch einen kleinen
Zwischenstopp im Al Campo bei Puerto de la Cruz gemacht und unseren
Wochenendeinkauf erledigt. Das ist für diese Woche also auch abgehakt.
Ich habe sogar kleine Schokoladehäschen und Nougateier in bunter
Stanniolfolie bekommen.
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Man sieht, die Wirtschaft stellt sich auf die
zweihunderttausend gemeldeten "europäischen" Residenten ein.
Ein Canario kann mit einem Osterhasen nämlich rein gar nix anfangen. Der jagt
die Häschen der Insel höchstens mit seinen Hunden und der Flinte. Bunte Eier und
Osterhasen sind das Vorrecht der Mitteleuropäer. |
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Hart gekochte und dann noch bunt gefärbte Ostereier kennt hier niemand. Mit den
Schokoladeeiern wird da schon eher sympathisiert. Aber warum - das weiß
wahrscheinlich niemand so recht. |
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Eine typische Osterjause, wie wir sie von zu Hause kennen, ist hier nicht
üblich. Ich habe mir zwar immer gedacht, dass unsere deutschen Bekannten
irgendeinen speziellen Brauch, una costumbre,
für die Osterzeit haben, aber auch das ist anscheinend nicht der Fall. Macht
aber nichts, wir behalten unseren Brauch bei und werden den in diesem Jahr
unseren Freunden zeigen. Ich bin schon gespannt, was sie dazu sagen :o)
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12 de marzo 2008 |
| Mittwoch - miércoles |
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| vorwiegend wolkig |
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Icod de los Vinos |
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15 ° centígrados
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20 °
centígrados |
Getane Arbeiten sind angenehm.
Marcus Tullius Cicero |
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Warum baut der Mensch eigentlich Mauern? Schichtet Stein auf Stein? |
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Der Mensch hat sich schon in Urzeiten mit Steine umgeben. Mit aufgeschichteten
Steinen hat er sich und seine Tiere vor Feinden geschützt. Später hat er daraus
Burgen, Häuser und ganze Wehanlagen errichtet. Der Stein als Baumaterial war
schließlich überall - sagen wir fast überall - gratis vorhanden. |
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Chinesen und Japaner haben kunstvolle Steingärten angelegt, die Gartenkunst
entstand. |
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Auf Teneriffa wurde durch die vielen Steinmauern Lebensraum geschaffen. Auf
steilen Hängen kann man sehr schwer etwas anbauen. Durch die vielen
aufgeschichteten Steine entstanden unzählige kleine landwirtschaftlich genutzte
Terrassen. |
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Wir haben auf der Finca mittlerweile mit Hilfe der Mauern auch ziemlich viel
Grund dazu gewonnen. Dort wo früher Hügel voll mit Steinen, Geröll und Gestrüpp
waren, sind heute ebene Flächen, die mit Steinmauern unterbrochen sind. |
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Die Landschaft hat sich dadurch erheblich verändert.
Man kann es kaum glauben, wie schön es heute ist. Für mich ist es jeden
Tag von Neuem einfach unglaublich. |
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Hier ein paar Beispiele von vorher und nachher :o) Bei diesen beiden
Fotos ist es eher nachher und vorher. Dazwischen liegen viel Arbeit und Schweiß,
zerkratzte Hände und Kreuzschmerzen, viele Steine, Säcke voll Zement und Tonnen
von Sand. |
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Wo heute unser Hausgarten mit einem saftig, grünen Rasen ist, waren vorher nur
Geröll, Farnkraut und Kakteen. |
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Ein Bild sagt oft wohl mehr als tausend Worte, oder? Auf diesem Foto verstecken
sich drei verschiedene Ebenen. Auf der untersten wird ein Teil des Parkplatzes
entstehen, auf der zweiten Terrasse befindet sich ein romantischer Weg durch
eine Landschaft mit vielen verschiedenen Blumen, Palmen und einem plätschernden
Brunnen. |
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Klar voneinander getrennt und trotzdem ein harmonisches Gesamtbild. Möglich
geworden mit den verschiedenen Steinmauern. Stein für Stein für Stein. |
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Übrigens, in
Baden-Württemberg findet man sogar eine Stadt mit dem Namen Steinmauern. :o)
In Kärnten fällt mir auf die Schnelle nur Steindorf ein. |
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Im Leben geht es nicht nur darum, gute Karten zu haben, |
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sondern auch darum, mit einem schlechten Blatt gut
zu spielen. |
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Robert Louis Stevenson |
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11 de marzo 2008 |
| Dienstag - martes |
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| sonnig, wolkig und ziemlich windig |
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Icod de los Vinos |
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15 ° centígrados
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20 °
centígrados |
Bleib ruhig - in hundert Jahren ist alles vorbei.
Ralph Waldo Emerson |
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Das blöde Unkraut wird nicht weniger und die ersten Lauskolonien sind auch schon
wieder auf den Hibisken unterwegs. Na ja, wir haben das perfekte Wetter, un
tiempo perfecto, dafür. Feucht, angenehm warm aber
keine zu starke Sonnenbestrahlung. Das Ungeziefer,
los bichos, fühlt sich pudelwohl und vermehrt sich wie im
Winter das Unkraut. :o) |
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Diese Neuigkeit wird Georg besonders
freuen – er liebt den Umgang mit der chemischen
Keule :o) Aber es nützt nix. Wohl oder übel
por las buenas o por las malas,
wird er die Pflanzen spritzen müssen. Bei diesen klebrigen und hartnäckigen
Bewohnern gibt es nur eine einzige Entscheidung - wehret den Anfängen, sonst
verabschiedet sich im Endeffekt die ganze Pflanze. |
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Man hätte ja auch die Alternative Marienkäfer oder Brennessel jauche dagegen zu
setzen, aber bei der großen Anzahl der Pflanzen die wir in den letzten beiden
Jahren gepflanzt haben, ist das leider ein Ding der Unmöglichkeit. |
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Der ganz normale Rhythmus der Jahreszeiten geht weiter. Erst die Läuse am
Hibiskus, dann sind die Rosen an der Reihe, anschließend kommen die
nimmersatten, grünen Raupen die sich schmatzend an den Trompetenbäumen satt
fressen und eine riesige Pflanzen über Nacht mit kahlen Zweigen zurück lassen,
später geben sich noch die Schildläuse auf den Oleanderpflanzen die Ehre. |
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Die Pflanzenwelt auf Teneriffa ist die perfekt
gedeckte Delikatessentafel für diverses Ungeziefer. Dafür haben wir jedoch den
Vorteil, dass es das ganze Jahr über blüht und grünt.
Was den Pflanzen gut tut, schadet verständlicher Weise auch den Schädlingen
nicht. Es gibt also wirklichen keinen Vorteil ohne Nachteil,
pros y los contras. Das bestätigt sich immer
wieder. |
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Schade, dass es keine Heinzelmännchen mehr gibt. Die könnten wir gut gebrauchen
:o) Aber leider ... |
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Vielleicht haben irgendwelche anderen Naturgeister Lust zur Nächstenhilfe? Es
wäre jedes Wesen willkommen! Magisch angezogen werden Elfen und Feen durch
Fröhlichkeit und Lachen. Wo Geschichten erzählt werden, Musik in der Luft liegt
oder wo Blumen wachsen - sind sie meistens auch nicht weit weg. Vielleicht haben
wir ja doch Glück und die kleinen Naturgeister gehen uns hilfreich zur Hand. |
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Kennt ihr den Unterschied von einer Elfe und einer Fee?
¿Conoce la diferencia de una sílfide y una hada? |
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Die Elfen gehören zur Landbevölkerung und Feen verkehren in höfischen Kreisen.
Das Wort Fee, la hada, leitet sich vom lateinischen fatum, Schicksal, ab.
In Frankreich wurde daraus die zauberhafte fée. |
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Elfen leben im Wald, auf Wiesen, sie sitzen auf weichen Moospolstern im Schatten
von zarten Farnblättern. Der
Name kommt aus dem Mittelhochdeutschen, von elbe
oder alb und das bedeutet soviel wie weiß.
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Das Domizil der adeligen Feen kenne ich nicht, aber
das ist normal. Ich verkehre nicht in aristokratischen Kreisen :o) |
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Elfen und Feen wandern seit Menschengedenken durch unsere Welt. Einmal helfend,
ein anderes Mal strafend. Je nach Lust und Laune.
Man sollte sie also nicht unterschätzen und bei Laune halten. Vielleicht
erscheint ja auch bei uns einmal eine gute Fee, die uns drei Wünsche erfüllt?! |
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| Every time a child says, |
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"I don't believe in fairies"
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there is a little fairy
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somewhere that falls down dead.
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Sir James Matthews Barrie
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Immer, wenn ein Kind sagt, dass es nicht an Feen glaubt, stirbt irgendwo eine
Fee. Vielleicht sollten wir einfach an sie glauben, dann werden irgendwo wieder
eine neu geboren. |
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So absurd ist dieser Vorschlag nicht, immerhin gibt es in Island sogar einen
Regierungsbeauftragten für Elfen.
Und ans Christkind und den Osterhasen glauben wir ja auch, oder? |
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Las maravillas, Wunder geschehen immer
wieder! Gestern ist eine Postkarte, una tarjeta postal,
ins Haus geflattert. Abgeschickt wurde sie auf der anderen Seite der Welt! |
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An und für sich, de por
sí,
nichts besonderes. Aber wenn in der Anschrift, la
dirección,
war weder eine Hausnummer noch eine Postleitzahl, ni un número de la casa
ni código postal,
angegeben. Angekommen ist sie trotzdem.
Danke für die Urlaubsgrüße! |
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10 de marzo 2008 |
| Montag - lunes |
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| Sonne und Wolken und ziemlich windig |
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Icod de los Vinos |
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15 ° centígrados
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20 °
centígrados |
Nur was man anpackt,
bekommt man in den Griff. Autor
unbekannt |
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Georg stellt am Vormittag das nächste Stück Mauer fertig und danach wird
angepflanzt.
Wieder verwandelt sich ein Stück Wildnis in gepflegte Parklandschaft.
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Okay, meinen Tagesplan habe ich umgeworfen. Aber was soll's?
¿Qué más da? Die Blumentöpfe waren staubtrocken,
deshalb hat das Gießen absoluten Vorrang bekommen. Anschließend habe ich mich
dann an eine äußerst gefährliche Arbeit,
una labor muy peligroso, gemacht. :o) |
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Unsere Kakteenlandschaft musste unbedingt vom Unkraut befreit werden. Ich habe
noch nie Unkraut gesehen, dass von Läusen und anderem Ungeziefer befallen war.
Aber zwischen den Kakteen, el cactus, war das der Fall. Keine Ahnung
warum. ¡Ni idea! |
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Nach zwei Stunde habe ich es geschafft und die stacheligen Gewächse stehen
wieder so in der Landschaft, el paisaje,
wie es sein soll. Skurril, stachelig und voll bestückt mit neuen Trieben. |
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9 de marzo 2008 |
| Sonntag - domingo |
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| sonntägliches Massagewetter |
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Icod de los Vinos |
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14 ° centígrados
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20 °
centígrados |
Mit den Flügeln der Zeit fliegt die Traurigkeit
davon.
Theodor Fontane |
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Ihr werdet euch fragen, was sonntägliches Massagewetter bedeutet.
Ich gebe euch heute einmal eine kurze Insiderinformation streng
vertraulich weiter. |
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Das bedeutet wunderschönes Wetter für die Dauer
eines ausgedehnten Frühstücks mit anschließender zunehmender Bewölkung. Der
zweite Teil des Wettergeschehens ist der wichtige Part der ganzen Angelegenheit.
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Warum? Weil man dann kein schlechtes Gewissen vor sich selbst haben muss, wenn
man sich einen kuscheligen Nachmittag im Bett gönnt. :o) So kann man den
Tag einfach zum Entspannen nutzen - herrlich! |
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In Spanien wird heute gewählt. Gewählt wird die Zusammensetzung des Parlaments
für die nächsten vier Jahre Auf dem spanischen Festland, den Kanaren und den
Balearen finden Parlamentswahlen statt. Die Wahllokale sind geöffnet und rund 35
Millionen Spanier sollen ihre Stimmen abzugeben. Wer wird gewinnen? |
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Die regierenden Sozialisten PSOE unter der Führung
von Ministerpräsident José Luis Rodríguez Zapatero oder die konservative Partido
Popular PP mit dem Spitzenkandidaten Mariano Rajoy und den katholischen
Bischöfen als Rückenstärkung?
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Ich denke mir, dass es besser wäre, wenn der
Schuster, el zapatero,
bei seinem Leisten bleibt. :o)
Göttliche Hilfe ist immer schon ein delikates Geschäft gewesen. Wer weiß, wie
dieser Tauschhandel im Endeffekt ausgeht. |
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Mich betreffen Wahlen nur mehr als Zuseher. Mag davon denken was er will. Ich
bin bereit, Eintritt für die Vorführung eines Kasperltheaters zu bezahlen. Da
kann ich mich auf ein gewisses Qualitätsniveau verlassen. Das dilettantische
Marionettentheater der Politik interessiert mich nicht mehr. Das Leben ist zu
kurz um sich mit solchen kuriosen Dingen zu beschäftigen - man sollte ja auch
keinen schlechten Wein trinken, oder? |
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Backhendel und Kartoffelsalat - das ist die Devise für heute. Knusprig, zart und
eine pikante Beilage! Es ist wieder einmal Sonntag. |
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Im glücklichen Biedermeier war das "Wiener Backhendl" ein fester Bestandteil der
feinen Wiener Küche, der dem Adel und dem gehobenen Bürgertum vorbehalten war.
Huhn und anderes Geflügel waren früher Luxus. |
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Obwohl das Federvieh zu den ältesten Nutztieren der
Menschen zählt. Es ist also eines der vielen
Gerichte mit Geschichte. Aber das hat die
österreichische Küche so an sich. Mit einer kleinen
Anekdote als Beilage schmeckt alles gleich doppelt
so gut! |
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Ein altes Sprichwort bringt es auf den Punkt
"Auf den bäuerlichen Tisch kommt ein Huhn, wenn die Henne oder der Bauer krank
sind." |
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Das beste Backhendl in Villach gibt es bei unseren Freunden.
Goldbraun und knusprig.
Ich verrate jetzt aus Gründen des Datenschutzes nicht wo. :o) Aber
nachdem wir diese Möglichkeit nicht nutzen können... |
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8 de marzo 2008 |
| Samstag - sábado |
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| blauer Himmel und Sonnenschein aber ziemlich windig |
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Icod de los Vinos |
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14 ° centígrados
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20 °
centígrados |
Das Wichtigste ist zu wissen,
was unwichtig ist. Otto Milo |
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Mauer bauen, Erde anschütten, Salat pflanzen und stundenlang mit dem
Gartenschlauch durch die Gegend marschieren - das war heute unsere Arbeit.
Nichts Aufregendes also. |
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Am Abend haben wir uns nach einer kleinen Ewigkeit wieder einmal mit Sabrina und
Patrick - und mit ihrem Nachwuchs Ramon - in San Marcos getroffen. Der Abend ist
so schnell vergangen, dass wir alle übersehen haben, dass wir geschlagene fünf
Stunden gesessen sind.
Das ergibt sich, wenn man sich nur alle heiligen Zeiten einmal trifft. |
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Als nächsten Termin haben wir aus diesem Grund den Ostersamstag für das nächste
Treffen fixiert. Unsere deutschen Freunde müssen unbedingt mit den Kärntner
Osterbräuchen vertraut gemacht werden. :o) Die Osterjause, wie wir sie
lieben, ist in den deutschen Landen anscheinend weder bekannt noch üblich.
Jetzt hängt natürlich alles davon ab, ob unsere Lieferung aus Kärnten
rechtzeitig ankommt.
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Internationaler Frauentag steht heute im Kalender. Einmal im Jahr wird
also der Tag der Frau "gedacht". Na, vielleicht zweimal, wenn man großzügig noch
den Muttertag dazurechnet. Welcher Tag ist morgen? Sonntag, richtig! Und welchen
Beinamen hat man diesem Wochentag gegeben? Tag des Herrn wird er ganz gerne
genannt, oder nicht? Also 52 zu 2 - alles klar? :o) |
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Und was sagt das vereinte Europa dazu? Kurz vor dem Weltfrauentag am 8. März
2008 hat
sich Viviane Reding dafür ausgesprochen, ihn abzuschaffen.
"Solange wir einen
Frauentag feiern müssen, bedeutet das, dass wir keine Gleichberechtigung haben",
sagte die für Medien und zuständige EU-Kommissarin. Hat sie recht? |
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Der internationale Frauentag hat bereits hundert Jahre am Buckel. Er ist also
keine neumoderne Erfindung. |
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Seine Wurzeln reichen bis zum
8.3.1908 zurück. Damals streikten die Arbeiterinnen
von "Cotton", einer New Yorker Textilfabrik. Sie protestierten gegen Hungerlöhne
und Kinderarbeit. Die Fabrikbesitzer reagierten drastisch auf diese Aktion. Sie
schlossen die Frauen in die Fabrik ein, um sie von der Außenwelt zu isolieren.
Als in dieser Zeit Feuer ausbrach, starben 129 Arbeiterinnen in den Flammen. |
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Der erste Internationale Frauentag wurde am 19. März 1911 von
Clara Zetkin organisiert.
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Sie forderte beim II. Kongress der Sozialistischen Internationale 1910 in
Kopenhagen die Einrichtung eines jährlichen internationalen Frauentags – ein
Tag, an dem weltweit die Frauen für ihre Rechte demonstrieren sollten. „Keine
Sonderrechte, sondern Menschenrechte", wie schrieb sie in der sozialistischen
Frauenzeitschrift „Die Gleichheit". |
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Millionen von Frauen in Dänemark, Deutschland,
Österreich, der Schweiz und den USA beteiligten sich.
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Frauen gingen auf die Straßen und forderten das Frauenwahlrecht. Denn außer in
Finnland durften Frauen in keinem europäischen Land ihre Stimme abgeben, auch in
den USA nicht.
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Das Gedicht "Brot und Rosen" geht auf ein
Transparent der Arbeiterinnen zurück auf dem stand "We want bread and roses, too"
Die Worte Brot und Rosen wurden zum Motto der amerikanischen und internationalen
Frauenbewegung.
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Ich habe leider noch nie eine rote Rose auf Grund dieses Tages bekommen.
Allerdings sehr wohl über das Jahr verteilt. Das zählt mehr :o)
Diejenigen, denen eine rote Rose an diesem Tag Mut machen würde bekommen sowieso
keine - trotzdem ist es ein schönes Symbol. |
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Männer und Haushalt ist ein altes und unerschöpfliches
Thema.
Wahrscheinlich ist es so alt wie die Geschichte der Menschheit. Wer gab
wem den Apfel, falls es ein Apfel gewesen ist? Er wanderte von Eva zu Adam,
nicht umgekehrt. Als erste Hausfrau der Menschheit kann man Eva wohl trotzdem
nicht bezeichnen. Aber warum hat sich Adam den Apfel nicht selbst gepflückt?
Wurde die Rollenverteilung im Paradies festgelegt?
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Das bisschen Haushalt?
Für so ein bisschen Haushalt braucht Mann man ja keine Frau zu
Hause!?
Kennt von euch noch jemand den
Schlager
aus den 70er Jahren? Hier könnt ihr - das auch heute noch aktuelle -
Werk anhören. *g* |
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Die Erklärung liegt wahrscheinlich im Detail
verborgen. Frauen können auch neben kochen, waschen und bügeln noch gleichzeitig
telefonieren und Kinder beaufsichtigen. Männer wären damit schon hoffnungslos
überfordert.
Ausnahmen bestätigen natürlich die Regel!
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Es gibt übrigens eine von der Wissenschaft
unterstützte Entwarnung für Männer: staubsaugen führt nicht zwangsmäßig zur
Impotenz! Es lebe die Wissenschaft! |
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Die amerikanische Schauspielerin Katherine Hepburn hat einmal gesagt: "Männer
und Frauen passen nicht zusammen. Vielleicht sollten sie nur nebeneinander
wohnen und sich ab und zu besuchen." Für manche Zeitgenossen sicher ein guter
Tipp - und andere leben ein zufriedenes Leben, ohne sich gegenseitig vor zu
rechnen wer, was für wen getan hat. Von "miteinander leben" ist ja nie die Rede. |
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Der Wettstreit zwischen der männlichen und der weiblichen Welt wird wohl nie ein
Ende haben. Eine unendliche Geschichte sozusagen. Aber wisst ihr was? Mich
interessiert das reichlich wenig. Seinen persönlichen Wert bestimmt jeder für
sich selbst und die Ungerechtigkeiten in der wirtschaftlichen Welt werden durch
solche Aktionstage auch nicht beseitigt. Daran können nur die einzelnen Menschen
arbeiten und nach ihren Vorstellungen in die Realität umsetzen. |
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Für mich ist das Resümee aus der ganzen Geschichte - einen Weltfrauentag brauche
ich nicht.
Irgendwie drängt sich mir der Vergleich mit dem Weltspartag oder dem
Welttierschutztag auf. Viel Lärm und gescheites Reden und Schreiben um nichts. Handeln
wäre wichtiger ... |
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Wenn unser Leben ein Haus ist |
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und unsere Erfahrungen Besucher, |
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dann hängen Glück und Leid weniger davon ab,
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wer uns besucht,
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sondern wie wir ihn bei uns aufnehmen. |
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Autor unbekannt |
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7 de marzo 2008 |
| Freitag - viernes |
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| bewölkt mit Sonnenfenstern |
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Icod de los Vinos |
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15 ° centígrados
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20 °
centígrados |
Pessimisten finden zu jeder Lösung
ein passendes Problem. |
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Mir gefallen Lösung besser. Probleme ergeben sich im
Leben von selbst, man hat eigentlich schon genug damit zu tun, daraus das Beste
zu machen, oder eine Lösung zu finden. Noch mehr Probleme? Darauf pfeif ich!
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Eine ganz andere Bedeutung haben
diese Worte auf einer kleinen Insel der Kanaren, La Gomera.
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Die
Pfeifsprache, el silbo gomero, ist ein Verständigungsmittel der ganz besonderen Art.
El Silbo kommt von silbar, das heißt soviel wie pfeifen oder zischen.
Wenn man dieser gepfiffenen Unterhaltung zuhört, könnte man fast meinen, dass
sich Vögel eine Geschichte erzählen.
Aber urteilt doch selbst, klickt einfach auf den Link
conversación
Silbada,
da könnt ihr eine Kostprobe hören. |
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Eine gebirgige Insel, tiefe Schluchten und kein Telefon. Man kann den
Gesprächspartner zwar sehen - ein Bildtelefon ist also nicht erforderlich - aber
man kann ihn nicht verstehen. Was also tun? Die steilen Hänge hinunter klettern
und den gegenüberliegenden Steilhang hinauf quälen? |
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Die Bewohner der Insel Gomera haben sich etwas
anderes einfallen lassen.
Sie haben eine Pfeifsprache entwickelt. Mit dieser gepfiffenen Sprache konnten
sich vor allem die Hirten von Tal zu Tal unterhalten. General Franco hat diese
Art der Verständigung übrigens verboten - Verschwörungstheorien gab es schon
immer. |
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In unserer heutigen, modernen und vor allem technischen Zeit
wird die Pfeifsprache für die tägliche Kommunikation
natürlich nicht mehr genutzt, aber die Sprache wird als wichtiges Kulturgut gehegt und gepflegt.
Diese Sprache ist einzigartig in der EU und hat mit Sicherheit keine versteckten
Nebenwirkungen wie Mobiltelefone sie haben. |
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Ob man sich damit die vielen Handymasten in der Landschaft sparen könnte?
Wahrscheinlich nicht, aber eine schöne Vorstellung, das es so sein könnte, ist
es trotzdem :o) |
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Christina und ich schaffen nicht einmal das Telefonieren übers Internet.
Skype macht's ja für jeden Nutzer des Internet möglich. Mit oder ohne Webcam,
wenn gewünscht also auch mit dem Blick ins andere Zuhause. |
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Na ja, dass wir es nicht schaffen stimmt nicht ganz,
aber bis wir endlich mit einander tratschen können vergehen Tage. Einmal ist sie
dran und ich bin irgendwo unterwegs oder umgekehrt. Aber das ist ja nix
besonders tragisches. Heute haben wir allerdings den bisherigen Vogel
abgeschossen. Warum? |
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Also - ich schalte bei Tag meistens die Lautsprecher des Computers aus. Die
diversen Signal- und Klingeltöne der verschiedenen Seiten im weltweiten Netz
nerven mich ganz einfach. Aus diesem Grund - Ton aus! Als ich wieder zum
Bildschirm schaue, sehe ich, dass jemand versucht hat, mich anzurufen. Ist da
wer? ¿Hay alguien ahí? |
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¡Eso está claro! Aber
klar, mein Töchterlein hat geklingelt - aber ich konnte ja nichts hören! Und
welche Notiz hat sie mir hinterlassen? "Hast Lust zum Schreiben, ich hab im
Moment kein Mikrophon da."
Als ich die Nachricht gelesen habe, war Christina natürlich nicht mehr online.
Wieder verpasst!
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Ist doch toll, oder? Der eine hört nichts und der
andere kann nicht reden? Das nennt man dann wohl den perfekten Umgang mit der
modernen Technik. Vielleicht wäre die Pfeifsprache doch keine schlechte
Alternative für uns? Das einzige Problem, dass wir noch lösen müssen, ist
lediglich die etwas längere Entfernung.
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Gegessen haben wir die kleinen, grünen Köstlichkeiten schon oft. Selbst gemacht
hab ich sie noch nie. Pimientos de Padrón. Übersetzen kann man diese
Bezeichnung nicht, denn wenn man im Wörterbuch nachblättert, findet man unter
padrón folgende Übersetzung: |
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el padrón
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1. (nómina) Einwohnerverzeichnis |das|
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2. (irón : infamia) Schandfleck |der|
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3. Lateinamerikanismus (caballo) Zuchthengst |der|
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Da würde sich wieder einmal eine lustige Übersetzung für eine Speisekarte
ergeben :o) Wie wär's mit Paprikaschoten à la Zuchthengst?
Oder Schandfleck aus dem Gemüsegarten? |
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In Wahrheit, en realidad, handelt es sich um
typische Paprikaschoten aus der Gegend um Padrón im spanischen Galicien. Aus
dieser Gegend kommt auch diese schmackhafte Art der Zubereitung des scharfen
Gemüses. Als tapa sind die grünen Schoten in ganz Spanien - und auch auf
den Kanaren - bekannt und beliebt. |
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Unsere Pflanzen stecken noch in den Kinderschuhen, aber in ein, zwei Monaten
kann die Ernte beginnen. Im Juni sollen die Paprika noch mild sein, mit jedem
Monat sollen sie jedoch schärfer werden. |
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Pimientos de Padrón sind eine eigene Sorte von Paprika, höchstens fünf
Zentimeter lang und zwei Zentimeter dick, dunkelgrün und scharf. Sie wachsen auf
Sträuchern und roh kann man sie nicht essen. Sie sind dann einfach nur bitter.
Wenn man sie allerdings grillt, werden sie zur Delikatesse.
Eine Spezialität, die ein gewisses Risiko in sich
versteckt haben. Einige der kleinen Früchtchen sind immer dabei, die scharf wie
Chili sind und einem das Wasser in die Augen treiben.
iAlgunos pican, otros no!
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Also an die Arbeit, empezar a trabajar,
schließlich wollen wir sie heute als Vorspeise essen. Danach gibt es
Zigeunerspieß und Pommes frites. Ganz klassisch, oder?
Als krönenden Abschluss gibt es Apfelkuchen mit einer Schneehaube. |
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Falls jemanden jetzt das Wasser im Mund
zusammenlaufen sollte - das Rezept findet ihr im Archiv. |
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Aber jetzt werden die Paprikaschoten gewaschen, dann mit Olivenöl bepinselt und
im Backrohr gegrillt, bis die Haut Blasen bildet. Anschließend mit groben
Meeressalz bestreuen und heiß servieren - und vor allem genießen. Es ist also
ganz einfach :o) und wir werden uns das jetzt auch zu Hause öfter auf die
Speisekarte schreiben. |
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6 de marzo 2008 |
| Donnerstag - jueves |
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| Vormittag wolkig und sonnig am Nachmittag |
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Icod de los Vinos |
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18 ° centígrados
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24 °
centígrados |
Nur was man anpackt,
bekommt man in den Griff. |
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Die Post hat alle Rekorde gebrochen! Ein Brief, una carta, den wir am
Montag auf den Weg nach Kärnten geschickt haben, ist heute bereits angekommen.
Da soll noch einmal jemand von Schneckenpost, los Correos
de tortuga, reden :o) |
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Schon wieder Donnerstag, die Woche ist nur so verflogen. Zur Zeit ist es noch
leicht bewölkt, aber die Sonne kommt schon durch. Ich werde noch schnell
einkaufen fahren und dann steht Gartenarbeit auf dem Plan. Die Kräuter von
gestern bekommen ihren Platz im Gemüsegarten. Bis später also. ¡Hasta luego! |
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Unas horas después, einige Stunden später ... |
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Eine meiner neuen Schönheiten - eine Staudenmargeritte mit zart gelben Blüten.
Bis zum Wochenende, hasta el fin de semana,
muss sie noch im kleinen Töpfchen ihr Dasein fristen, dann werde ich sie in den
neu geschaffenen Teil des Parks pflanzen. |
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Gestern waren wir ja in Tacoronte beim Maschinenhändler. Über die Mauer am
Parkplatz ist diese Pflanze gewachsen. Ich konnte nicht widerstehen, einige
Zweige habe ich mitnehmen müssen :o). Jetzt bin ich gespannt, ob die
Triebe auch antreiben werden. Drückt mir die Daumen,
desearle suerte a mi! |
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Früher habe ich auf eine Fee gewartet, |
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die mir einen Wunsch erfüllt. |
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Heute weiß ich:
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| ich
muss nur genau genug wissen, |
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was ich mir wünsche,
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um es ganz ohne Fee zu erreichen. |
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Peter Hohl |
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5 de marzo 2008 |
| Mittwoch - miércoles |
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| Vormittag wolkig und sonnig am Nachmittag |
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Icod de los Vinos |
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18 ° centígrados
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24 °
centígrados |
Phantasie ist die Gabe,
unsichtbare Dinge zu sehen. Jonathan
Swift |
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Heute in einem Monat landet Julian im Süden der Insel. Ein Monat, das kann eine
Ewigkeit sein, aber aus Erfahrung weiß ich, dass die Zeit in diesem Fall nur so verfliegt.
:o) Es dauert also nicht mehr lange.
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Unser Bagger kann morgen Weihnachten feiern. Er bekommt 45 Liter neues
Hydrauliköl geschenkt. Diese kostbare Flüssigkeit haben wir heute Nachmittag in
Tacoronte abgeholt. |
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Auf der Rückfahrt sind wir noch bei zwei Gärtnereien gewesen. Unsere Sammlung
von verschiedenen Margeritten ist um drei schöne Farbvarianten vergrößert
worden. Fotos davon gibt es morgen, heute bin ich nicht mehr zum Fotografieren
gekommen. Außerdem haben wir noch Himbeeren, Schwarzbeeren, Basilikum und
Schnittlauch erstanden.
Jetzt fehlen nur mehr die Erdbeerpflanzen. |
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Man könnte viele Beispiele für unsinnige Ausgaben
nennen, |
| aber keines ist treffender als die Errichtung einer
Friedhofsmauer. |
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Die, die drinnen sind,
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können sowieso nicht hinaus,
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und die, die draußen sind, wollen nicht hinein.
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Mark Twain |
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4 de marzo 2008 |
| Dienstag - martes |
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| bewölkt |
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Icod de los Vinos |
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18 ° centígrados
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20 °
centígrados |
Das Geheimnis des Könnens
liegt im Wollen. Aristoteles |
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Miss España 2008 kommt aus Teneriffa! Die 17 Jahre alte Patricia Yurena
Rodríguez wurde von der Jury zur schönsten Spanierin 2008 gewählt. Ihren
achtzehnten Geburtstag am 6. März kann sie also gehörig feiern! |
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Schönheitsköniginnen werden in Spanien seit 1929 gekürt. Die schönste Spanierin
kam bereits zehnmal von den Kanaren.
Es liegt allerdings schon dreißig Jahre
zurück, dass eine Schönheit, una belleza,
von Teneriffa diesen Titel bekommen hat. |
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Miss España 2008
ist stolze 179 Zentimeter groß und hat die Maße
90-60-92. Eine Nachfolgerin der Barbiepuppe? |
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So genau kann ich das nicht beurteilen :o) Die fachlich kompetente Jury
war auf jeden Fall überzeugt von der Schönheit der jungen Tinerfeña und hat ihr die spanische
Schönheitskrone aufs Haupt gedrückt. |
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Die Schönen der Welt sind wohl ein Thema für sich und unweigerlich drängt sich
dabei der Name einer Puppe auf. Die makellose Modepuppe im Kinderzimmer, el
maniquí en el cuarto de los niños - Barbie! |
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Keine hat so lange Beine, eine so zierliche Taille, so schmale Hüften wie sie.
Die Lieblingspuppe vieler Mädchen ist im Laufe der Zeit zum Schönheitsideal
geworden. Aber wie wäre es, wenn wir die kleine Schönheit zum Arzt schicken
würden? |
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Eine Frau mit diesen Maßen hätte in der Realität,
en la realidad,
ziemliche Schwierigkeiten ohne Schmerzen den Tag zu überstehen. Probleme mit
den Bandscheiben, Kniegelenken und sogar mit der Atmung sind vorprogrammiert.
Kinder könnte sie auch keine bekommen, dafür ist ihr Untergewicht zu gravierend.
Fazit ist, so viel Schönheit ist ungesund! :o) |
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Bei uns blüht überall verschwenderisch der Mohn. Als "Unkraut" löst er um diese
Zeit den Sauerklee mit seinen dottergelben Blüten ab. Das farbliche Bild der
Landschaft wechselt von gelb auf rosa, lila und rot. |
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In Kärnten ist der Winter zurück gekehrt. Nach frühlingshaften Temperaturen
fallen heute dicke Flocken vom Himmel. In Villach liegen bereits fünfzehn
Zentimeter der weißen Pracht. Diese Schneeschicht hat allerdings keine lange
Lebensdauer. Der Boden ist aufgetaut und viel zu warm. Wie gewonnen so
zerronnen. "Keuschlermist" hat man früher dazu gesagt. Feuchtigkeit für den
ausgetrockneten Boden. Eine Wohltat für alle Pflanzen. |
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Eine alte Bauernregel sagt "Fürchte nicht den Schnee im März, darunter wohnt ein
warmes Herz" |
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3 de marzo 2008 |
| Montag lunes |
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| bewölkt |
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Icod de los Vinos |
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18 ° centígrados
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22 °
centígrados |
Alter ist irrelevant,
es sei denn, du bist eine
Flasche Wein. |
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Der gemütliche Tag hat uns gestern richtig gut getan. Georg spürt seine
Schmerzen in den Ellbogen nicht mehr soo sehr und meine Vogelschwärme und
Schrammen haben sich ebenfalls ein wenig verflüchtigt. |
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Ein paar Tage Urlaub wären schön - aber im Moment
leider nur Träumerei. Einen oder zwei faule Tage werden wir uns nun aber
genehmigen.
Dafür werde ich sorgen, da kann jetzt kommen was will. |
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Der 3. 3. 1988 war ein Donnerstag. Warum ich mir da so sicher bin?
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An diesem Tag war Vollmond und eine totale Halbschatten Mondfinsternis. Ein seltenes
Phänomen. Aber das ist nicht der Grund, warum ich mich an diesen Tag so genau
erinnere :o) |
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Der dritte März ist schon einmal ein besonderes Datum für mich gewesen.
Allerdings einige Jahre vorher. Am dritten März 1979 haben wir Verlobung
gefeiert. Ganz altmodisch mit unseren Familien. |
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Den Donnerstag den ich heute meine, war ein ganz normaler
Tag Anfang März. Ohne Schneefall, ohne Sturm, ohne besondere Vorkommnisse. Bis
in die Abendstunden. Ab da war mir klar, dass unser Nachwuchs keine Lust hatte,
auf den errechneten Geburtstermin zu warten. Was kann man schon gegen den Willen
der Kinder machen, vor allem wenn der Vollmond lockt?
Gar nichts!
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Also hat am 3.3.1988 unser Sohn Julian die Welt das erste Mal gesehen. Mir kommt
es vor, als ob es gerade erst gestern gewesen wäre, dabei sind schon einige
Jährchen vergangen. Julian wird heute zwanzig Jahre alt. Alles Gute zum
Geburtstag!
¡Feliz cumpleaños!
Wir wünschen dir den schönsten Tag, erfüllt mit Sonnenschein und Glück und davon
gleich auf einen Schlag 365 Stück! |
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Gefeiert haben wir beide deinen Geburtstag auch. Leider ohne dich, aber das
holen wir in einem Monat nach - versprochen! Mit allem was dazu gehört. Heute
Nachmittag haben wir einen Ausflug nach Puerto de la Cruz gemacht und an dich
gedacht! Lass dir das Sushi am Abend gut schmecken - nach deinem
Orientierungslauf heute Vormittag wirst du es sicher sehr genießen. :o) |
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2
de marzo 2008 |
| Sonntag - domingo |
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| sonnig und warm, ein kurzer Regenschauer am Abend |
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Icod de los Vinos |
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18 ° centígrados
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22 °
centígrados |
Ein Mensch schaut in die Zeit zurück
und sieht: sein Unglück war sein Glück!
Eugen Roth |
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Dieser Spruch ist auf den letzten Seiten des 1948 erschienenen Gedichtbandes
Mensch und Unmensch zu lesen. |
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Der Rasen ist gemäht, das Gras zusammen gerecht und entsorgt, der obere Teil der
neuen Mauer ist fertig und Unmengen von Grünzeug sind auf dem Kompost gelandet. |
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Ich habe Spatzen :o) Nein, keinen Spatz in
der Hand sondern einen ganzen Schwarm in meinen Oberschenkeln. Die beiden
letzten Tage habe ich beim Unkraut jäten doch zuu viele Kniebeugen gemacht. Aber
ich sehe die Aktion trotzdem positiv.
Meine knackige Figur hole ich mir so an der frischen Luft, bei Sonnenschein und
ganz ohne Mitgliedsbeitrag in einem Fitnessstudio! Na, will jemand mitmachen?
Ich habe noch Kniebeugen en masse in meiner Vorratskammer. |
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Den freien Tag haben wir uns also redlich und mit körperlichem Einsatz verdient
- und den werden wir auch in vollen Zügen bei schönstem Wetter genießen. |
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Wir sind in Gedanken bei euch - macht's gut! ¡Que te vaya bien! |
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| Vorsicht! |
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Ein Mensch, mit keinem Grund zur Klage |
| als dem der allgemeinen Lage, |
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klagt trotzdem und auf jeden Fall |
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klagt herzlich laut und überall, |
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dass jedermann sich überzeugt, |
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wie tief ihn Not und Sorge beugt. |
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| Wenn er sich nämlich unterfinge |
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zu sagen, dass es gut ihm ginge, |
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so ging es ihm dann nicht mehr gut: |
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der Neid, der rasche Arbeit tut, |
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hätt´ ihn vielleicht schon über Nacht |
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um all sein Gutergehen gebracht. |
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Drum hat der Mensch im Grunde recht, |
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der gleich erklärt, ihm ging es schlecht. |
| Eugen Roth (1895-1976) |
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Ich habe den Tag heute menschlich mit Eugen Roth begonnen - und so soll er auch
enden. Ein bisschen zynisch aber trotzdem menschlich, denn Eugen Roth war für
mich ein liebevoller Philosoph, der auch in schweren Kriegszeiten mit Hilfe
seines Humors überlebte.
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Eugen Roth starb im Alter von 81 Jahren.
Er hat seinen Tod bereits vorher als ungelegen bezeichnet - für die, die
zur Beerdigung müssen...
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1
de marzo 2008 |
| Samstag - sábado |
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| sonnig und warm - Reste vom Calima |
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Icod de los Vinos |
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18 ° centígrados
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22 °
centígrados |
Es ist schon alles gesagt ...
nur noch nicht jedem. Hennes Ross |
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Veronika, der Lenz ist
da, die Mädchen singen trallala ... |
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The Comedian Harmonists haben mit diesem
Lied den Frühling besungen. Ich liebe diese Musik
und so wie bei uns die Blumen wachsen und gedeihen,
Knospen und Triebe zu entdecken sind, kommt mir die
Melodie automatisch in den Sinn. Das Leben ist
schön! |
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Lust auf ein bisschen Nostalgie? Hier könnt ihr euch
ein paar alte Musikstücke von den Comedian
Harmonists anhören.
Irgendwo auf der Welt,
Ein bisschen Leichtsinn oder
Veronika, der Lenz ist da habt ihr zur
Auswahl :o) |
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Die Nektarinenbäume stehen in voller Blüte, unser
aus Kärnten importiertes Weichselbäumchen öffnet
zaghaft seine Blüten - und die ersten Heuschrecken
sind aus ihrer Kinderstube entfleucht! Doch seit
einem Jahr kennen wir unsere niedlichen Feinde
:o) Sie werden ihren Aufenthaltsplatz leider
verlegen müssen, bei uns sind sie unerwünschte
Gäste.
Wir haben sie nicht eingeladen. |
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16. bis 29.
Februar 2008 |
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kleine Nachricht |