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1 de julio 2008
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Dienstag - martes |
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30 de junio 2008
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Montag - lunes |
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Wie war das Wetter heute?
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warm und noch immer dunstig |
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Icod de los Vinos |
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20 ° centígrados temperatura mínima |
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26 ° centígrados temperatura máximo |
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Der Optimist sieht
in jedem Problem eine Aufgabe. |
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Der Pessimist sieht in jeder Aufgabe ein Problem. |
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Autor unbekannt |
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Das ganze Fußballspiel haben wir gestern zwar nicht
verfolgt, aber die letzten zehn Minuten haben wir
gesehen.
Aber auch falls wir ganz gemütlich ohne Fernseher
dagesessen hätten, hätten wir gewusst, dass Spanien
gewonnen hat. Rund um uns hat es gekracht, sodass
man es nicht überhören konnte. Und falls wir den
Lärm nicht begriffen hätten, hätte es uns spätestens
bei der Heimkehr unseres Nachbarn klar werden
müssen. Er ist um Mitternacht mit eindeutigen
Freudengehupe nach Hause gekommen
:o) |
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Nach 44 Jahren hat es die spanische
Nationalmannschaft unter ihrem fast siebzigjährigen
Trainer Luis Aragonés geschafft:
der neue Fußball Europameister heißt
Spanien! |
nix besonderes
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29 de junio 2008
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Sonntag - domingo |
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Wie war das Wetter heute?
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warm und dunstig |
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Icod de los Vinos |
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20 ° centígrados temperatura mínima |
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26 ° centígrados temperatura máximo |
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Beim Weißwein
denkt man an Dummheiten. |
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Beim Rotwein spricht man Dummheiten. |
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Beim Sekt macht man Dummheiten. |
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Henri Vidal |
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Georg trinkt Rotwein, ich bin eher beim Sekt zu
Hause.
Eigentlich eine ausgewogene Lebensgemeinschaft,
oder?
:o) |
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Auf unserer kleinen Insel im Atlantik gibt es drei
Tage im Jahr, an denen ungestraft alles abgefackelt
werden kann was brennt oder ganz tollen, schwarzen
Rauch erzeugt. Den Auftakt macht der Vorabend des
23. Juni zum Dia San Juan, la Noche San
Juan. Das Wort Nacht, darf man dabei nicht so
wörtlich übersetzen, die Feuerorgien beginnen
erfahrungsgemäß bereits um ein, zwei Uhr Mittag. |
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Wer an diesem Tag verschlafen hat, hat am
28. Juni, Dia San Pedro, also gestern die
zweite Möglchkeit seine brennbaren Schätze los zu
werden. Fall dann noch irgendetwas für ein schönes
Feuer übrig geblieben sein sollte, muss man zwar
fast ein Monat warten, aber am 24. Juli, dem
Vorabend zum Gedenktag an den Heiligen Jakob, Dia
Santiago, steigt das Finale.
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Wer es nach drei gebotenen Möglichkeiten noch immer
nicht geschafft hat, der muss warten - ein weiteres
Jahr. Aber was soll's? Die Zeit verfliegt sowieso im
Rekordtempo! |
Heute Abend steigt das Fußballfinale aus dem
Ernst-Happel-Stadion in Wien. Dann ist der
Fußballalbtaum endgültig zu Ende geträumt.
Fortsetzung folgt dann aus China. |
Spanien gegen Deutschland. Die einen haben
vierundzwanzig Jahre und die anderen zwölf Jahre
vergehen lassen müssen, um im Endspiel mitmischen zu
können. Auch wenn man sich für die vierundvierzig
Beine, die ein rundes Leder in zwei rechteckige Tore
befördern wollen oder sollen nicht
interessiert - das heutige Spiel gehört zur
Allgemeinbildung.
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Irgendwann wird dieses Ereignis in die Liste der
Fragen für die Millionenshow aufgenommen werden und
mit dem heute angeeigneten Wissen könnte man sich
einen Telefonjoker ersparen :o) |
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Wer wird gewinnen? Ich tendiere zu Spanien - wir als
Österreicher haben ja den Vorteil, uns einen
beliebigen Favoriten aussuchen zu können, ohne das
eigene Land ins Abseits zu stellen. Als
Außenstehender kann man frei von der Leber weg
entscheiden. |
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Ich drücke den Spaniern die Daumen. |
kein
kann
unsere Morgenruhe stören |
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28 de junio 2008
San Pedro -
Samstag - sábado |
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Wie war das Wetter heute?
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warm und dunstig |
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Icod de los Vinos |
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20 ° centígrados temperatura mínima |
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26 ° centígrados temperatura máximo |
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Zuviel Freizeit
kann dazu führen, |
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dass die Menschen in Zukunft dazu übergehen, |
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das zu tun, was sie schon immer getan
haben, |
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nämlich sich gegenseitig umzubringen. |
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Alexander Mitscherlich |
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Den heutigen Tag gehen wir ein
bisschen langsamer an.
Immerhin haben wir laut Kalenderblatt Wochenende
:o) |
Aber zu viel Freizeit soll ja ungesund sein - und
wir leben im allgemeinen äußerst
gesund! |
Das Schicksaal herausfordern wollen wir auch nicht,
deshalb arbeiten wir lieber und genießen später ein
köstliches Essen mit einem guten Tropfen aus der
Sektflasche Weinflasche. |
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Aber an erster Stelle ist eine
Algenvernichtungsaktion angesagt - und aus diesem
Grund machen wir uns jetzt auf den Weg nach
Tacoronte und besorgen uns ein Heilmittel
dagegen. Algenkiller sind das Geheimnis von klarem,
algenfreien Wasser. |
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In zwei Stunden hin und zurück - und ein paar
Wasserpflanzen habe wir auch gekauft.
Wir konnten nicht widerstehen. Domingo hat
uns auch noch einen Sack voll mit Wassersalat
geschenkt. |
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Verhungern würden wir hier auch nicht. Gestern haben
wir einen Sack voll frischen Buschbohnen bekommen
und heute Früh hat uns ein anderer Nachbar einen
Sack voll Kartoffel vor die Tür gestellt. Dafür
verteilen wir ab und zu Papayas an unsere Bekannten.
Der Tauschhandel funktioniert also vorzüglich :o) |
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Der Strangerlsalat ist fertig und jetzt werden wir
ein romantisches Feuerchen anzünden und ein paar
Hühnerhaxerln grillen. Irgendwie haben wir heute auf
unser Mittagessen vergessen - verhungert sind wir
bis zur Stunde noch nicht - aber schmecken wird es
vorzüglich. Darauf kann ich wetten, denn Hunger ist
ja bekanntlich der beste Koch. |
Arbeit am Vormittag, aber dann gönne ich mir eine
Lesestunde
... |
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27 de junio 2008
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Freitag - viernes |
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Wie war das Wetter heute?
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Sommer und ziemlich sandig |
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Icod de los Vinos |
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20 ° centígrados temperatura mínima |
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27 ° centígrados temperatura máximo |
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Bereit sein ist
viel ... |
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warten können ist mehr, |
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doch erst den rechten Augenblick nützen,
ist alles. |
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Arthur Schnitzler |
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Frisch und froh geht es weiter.
Das Wetter ist perfekt und das Leben ist schön. |
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Wir haben heute gepflanzt und umgetopft auf Teufel
komm heraus :o) Aber es hat sich ausgezahlt,
wir haben ein schönes Stück geschafft. |
einfach
perfekt ...
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26 de junio 2008
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Donnerstag - jueves |
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Wie war das Wetter heute?
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es wird immer wärmer :o) |
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Icod de los Vinos |
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20 ° centígrados temperatura mínima |
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25 ° centígrados temperatura máximo |
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Das Glück besteht
nicht darin, |
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dass du tun kannst, was du willst, sondern darin, |
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dass du immer willst, was du tust. |
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Tolstoi |
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Termine im Rathaus, einen Brief aufgeben und dann
...
Wir haben die Gelegenheit genutzt und haben unser
Pflichtenheft abgearbeitet :o) Ein paar Tontöpfe sind noch am
falschen Ort gestanden und unseren Wocheneinkauf
haben wir auch gleich mit erledigt. Abgesehen davon,
dass wir für unseren Jahresvorrat von
Marillenmarmelade den Grundstock gefunden haben. |
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Wie immer im Hyperdino bei Puerto de la Cruz. Diese
Marillen hat mit Sicherheit kein Canario gepflückt.
Warum? Canarios ernten immer nur Früchte, die zwar
Farbe angenommen haben, aber vom Reifestadium noch
Meilen weit entfernt sind. Wem diese unreifen
Früchte schmecken ist mir ein Rätsel. Aber das wird
wohl für immer ein Geheimnis für mich bleiben, ein
Tor mit sieben Siegeln. |
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Wir haben aus diesen mehr oder weniger
steinharten Pflaumen die uns Marcos gebracht hat,
gute Marmelade gekocht. Diese Art der Konservierung
ist auf den Inseln aber nicht üblich. Früchte werden
frisch gegessen - oder getrocknet. Marmelade oder
Kompott kennt man hier nicht. |
Was die Canarios mit diesen grünen Früchtchen dann machen
weiß ich nicht. Sie sind eigentlich nur
farblich in Ordnung aber sie schmecken nach
nichts - Kulturen und Geschmäcker sind eben
verschieden. Ich kann oder möchte
daran auch gar nichts ändern. Multikulti ist die
Devise - jeder auf seine Art und Weise. |
Wir haben allerdings
fast Wachauer Marillen gekauft :o)
Übersetzt - Aprikosen aus der Wachau. |
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In kanarischen Kochbüchern findet man auch keine
Hinweise auf Marmelade kochen oder irgendeine Form
der Konservierung von Früchten. Trocknen,
rösten oder haltbar machen mit Hilfe von Meeressalz
- das ist das allgemeine Patentrezept .
Letzteres trifft aber nur auf Meeresbewohner mit
Flossen zu
:o) |
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Georg hat seine Amtswege erledigt - und ich habe die
Hochkultur unserer kleinen Bergstadt festgehalten.
Wir leben hier wirklich sehr elitär! So kulturell
unterhalten kann kein Auto in Villach in irgendeiner
Parkgarage oder auf irgendeinem Parkplatz seine
Stehzeit verbringen. |
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Gemälde, Fotos oder irgendwelche Plakate aller Art
sind hierzulande der Gipfel der Kultur. In der
Tiefgarage von Icod de los Vinos gibt es im ersten
Untergeschoss sogar eine Galerie, in der diverse
"Künstler" ausstellen können - und es auch tun! |
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Warum auch nicht? Der Sinn fürs Schöne verbindet
sich damit mit dem Alltag - oder? |
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Ach ja, ich habe eine neue Maus für meinen Computer, un raton
nuevo!
Endlich funktioniert bei meiner Arbeit am Helferlein
wieder alles so, wie es sein soll. Ohne Kopfstand
und ohne Kompromisse. Herrlich! Kabellos und ohne
Verzögerung. |
Einen neuen Bildschirm, Flat Screen - sprich
gelernt canarisch flat scren - für unsere Satellitenschüssel
haben wir auch erstanden. Vier Jahre Garantie haben
wir auf das neue Gerät bekommen! Ob es diese
Zeitspanne überleben wird? Ich lasse mich nur zu
gern überraschen, daran glauben kann ich nicht wirklich.
Aber man soll ja mit einer positiven Einstellung
durchs Leben spazieren. |
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Spanien - Russland - drei zu null! Als der
Jubelschrei aus dem Fenster im Nachbarhaus bis zu
uns gedrungen ist, haben wir unser Hightech Gerät
natürlich auch eingeschalten und die letzten Minuten dieses
historischen Spieles verfolgt. |
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Der Sieg sei den Spaniern gegönnt. Wie kommt
Russland überhaupt in die Verlegenheit bei einer
Europameisterschaft mit zu spielen? Das nächste Mal
ist dann auch China mit dabei? |
morgen ist die Bahn frei
für neue Löcher ... |
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25 de junio 2008
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Mittwoch - miércoles |
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Wie war das Wetter heute?
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wechselnd bewölkt |
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Icod de los Vinos |
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19 ° centígrados temperatura mínima |
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25 ° centígrados temperatura máximo |
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Leistung ist uns
nicht angeboren. |
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Es gibt nur zwei Wege, das zu
stabilisieren: |
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Leistung belohnen oder Nichtleistung bestrafen. |
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Norbert Blüm |
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Faszinierende Höhlenwelt in der Cueva del Viento.
Kulturelle Angebote aus canarisscher Sicht gesehen haben
etwas Faszinierendes an sich. Das soll generell
nicht negativ aufgefasst werden, aber mich erinnert
es an einen Gästebucheintrag bei uns in Kärnten.
Damals hat uns ein gescheiter
Besucher mitgeteilt, dass die Ausstellung zwar topp
sei, aber der "pädagogische Auftrag", was
immer das auch sein soll, seiner Meinung
nach nicht erfüllt worden ist. |
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Auf Teneriffa würde er auf alle Fälle auf seine
Kosten kommen. Zwar nicht mit Ausstellungsstücken
aber auf alle Fälle mit der pädagogischen Erklärung.
Mit Bildchen, Plakatwänden und anderen
Anschauungsobjekten werden hier sämtliche Angebote
bis zum geht nicht mehr bedient. |
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Ich glaube kaum, dass sich in Österreich Besucher
mit diesem Angebot abspeisen lassen würden. Die
Kritik ist jetzt nicht falsch zu verstehen. Die
Menschen, die bei diesem Projekt arbeiten sind davon
ausgeschlossen. Der Führer, der unsere Gruppe
betreut hat, war einer der besten kanarischen
Führer, die ich je erlebt habe. Freundlich, lustig
und es war ihm sogar möglich die Führung in zwei
Sprachen - englisch und spanisch - durchzuführen.. |
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Aber von Anfang an ... |
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Icod de los Vinos hat die Cueva del Viento
nun für die Öffentlichkeit frei gegeben. Wie und
warum auf einmal diese Aktion möglich geworden ist,
bleibt mir verborgen. Ein normaler Mensch,
irgendeine Firma oder Institution könnte mit
diesen Sicherheitsvorkehrungen nie und nimmer - nicht
einmal eine Küche - öffentlich zugänglich machen.
Macht aber nix, so kleinlich sollte man
wahrscheinlich nicht sein :o) |
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Das Höhlenlabyrinth aus verschiedenen
Vulkanröhren zählt mit einer Länge von achtzehn Kilometern
zu den drei größten der Welt. Es besteht aus drei verschiedene Ebenen, die sich zu
einem weit verzweigten Netz
unterirdischer Röhren verbinden. Diese
Röhren führen von den Bergen bei Los Piquettes
bis an den Strand von San Marcos. |
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Seit einer Woche wurde ein kleines Teilstück für den
Besuch von geführten Gruppen fei gegeben und wir
haben die Gelegenheit nutzen können, als
Versuchskaninchen in den Untergrund zu klettern. |
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Hineisschilder zur neuen Attraktion der Stadt sind zwar in Massen angebracht, doch
sind sie so verwirrend, dass man erst einmal beim
Kindergarten des Ortsteiles landet. Macht aber
nichts, man wird freundlich auf die
richtige Fährte geschickt und landet zum Schluss vor
dem tollen Centro de Visitantes. |
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Dort wir man
mit einem Helm mit Grubenlampe inklusive Batterie
ausgestattet und in einen Kleinbus verfrachtet. Das
Abenteuer führt über
steile Gassen und eine neu gebaute Strasse - ohne
Leitplanken aber frisch asphaltiert - ins Nirgendwo.
Dann ist das Ziel erreicht - auf einen Parkplatz irgendwo
in irgendeinem Waldstück.
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Aussteigen, Gürtel mit Batterie umschnallen, Helm
unter die Achsel und dann ab in Wildnis. Das ist
schon alles in Ordnung, aber die oder der Führer ist
nicht in der Lage zu erkennen, ob ältere oder alte,
gehbehinderte Menschen überhaupt fähig sind, diese
Tour mitzumachen. |
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Als normal beweglicher Mensch hat man kein Problem.
Es geht halt quer durch die Landschaft, der Weg ist
weder sonderlich anspruchsvoll noch besonders steil
- aber für nicht Wanderer eben nicht geschaffen. |
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Ein Stück bergauf, ein Stückchen bergab -
Zwischenstation bei einer Ruine, wo sich jeder
normale Mensch fragt, was an diesem Steinmonument
besonderes sein soll. Aber was soll's? |
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Es wird eben jeder Stein vermarktet - etwas anderes
ist ja nicht vorhanden. Nach einiger Zeit kommt man
zu einem Gitter - der Eingang ist erreicht! |
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Ab in die Unterwelt der Insel! Wir tauchen ein in
die Welt der glühenden Lavaströme, in eine andere
Zeit. |
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Ein
Vulkanausbruch vor rund 27.000 Jahren. Dadurch
entstanden, wenn ein Lavastrom durch ein Hindernis gestoppt
wurde lange Röhren im Untergrund. Die Außenhaut ist erkaltet und versteinert
und die Lava im Inneren ist weiter geflossen.
Zurückgeblieben ist nur die
äußere Hülle, die eine tunnelähnliche
Röhre gebildet hat. |
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Heute kann man sehen, wie die Lava weiter geflossen
ist.
Wenn sie erneut ins Stocken kam bildete sie
terrassenförmige Flächen, floss der feurige Strom
schneller, sind die Wände fast glatt geblieben.
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Der Ausstieg aus der Unterwelt - und mit ein paar
Handgriffen ist das Geheimnis wieder unter einem
ziemlich einfallslosen Eisengitter
der Neuzeit verschlossen. |
Ich bin jetzt nicht überheblich oder
abgehoben, mir hat dieser Ausflug sehr gut gefallen.
Aber gleichzeitig hat es mich auch fasziniert, mit
welcher Ignoranz hier Kultur oder Geschichte
vermarktet werden wollen. Ein
kleiner Spaziergang in der Unterwelt, ein bisschen
aufgeputzt mit ein paar Plakatwänden - mehr ist das
Ganze nicht. Abgesehen vom Führer, der die ganze
Angelegenheit wirklich interessant und mit
menschlichem Humor über die Bühne bringt. |
Ja - man kann sehen, wie die Lava irgendwann einmal
geflossen ist. Aber die Umsetzung der Vorstellung
vom Leben der Tiere, die in dieser Umgebung ihren
Platz gefunden haben - wie Riesenechsen oder Ratten,
Spinnen, die sich ohne Augen und nur mit Hilfe der
Hinterbeine orientieren können - das fehlt ganz
einfach. Schade - immerhin soll diese Echse
eineinhalb Meter lang gewesen sein und die
sagenumwobene Riesenratte, die Größe einer Katze
erreicht haben. Zum Glück macht es die Fantasie
möglich, was Plakatwände in der Höhle nicht
vermitteln können dass man sich diese
Szenarien vorstellen kann. |
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Für die Veranstalter ist das anscheinend nicht
wichtig. Dafür werden alle Teilnehmer der Expedition
in den letzten Minuten in der Höhle aufgefordert es
sich bequem zu machen, alle Lichtquellen zu
elemenieren und eine Minute still zu sein, um die
Umwelt zu spüren. |
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Dagegen ist auch gar nichts zu sagen - es ist schon
ein eigenartiges Gefühl der Stille, vor allem auch
der absoluten Dunkelheit. Doch mit einer Lavahöhle in dem Sinn hat es
relativ wenig zu tun. Oder doch? |
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La Sima vieja - das war noch die schönste
Geschichte. |
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Vor vielen, vielen Jahren ist eine alte Frau in eine
Spalte gefallen. Einfach so. Neben einem ganz
normalen Feld, auf dem Getreide angebaut worden ist.
Eine Gletscherspalte ohne Gletscher wenn man es ganz
blöd ausdrücken will. Sie hat diesen Sturz schwer
verletzt überlebt und mit Hilfe von einigen Eseln
und ein paar Männern ist sie wieder an die
Oberfläche befördert worden. Danach haben die Leute
den gefährlichen Abgrund mit Steinen aufgefüllt. Weg
war der Spalt! |
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Jahre später sind Vulkanforscher zu Erkenntnis
gekommen, dass dies die Öffnung zu einer Lavahöhle
sein könnte. Fazit - heraus mit dem ganzen Geröll! |
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Moral aus der Geschichte? Die einen haben viel
Arbeit investiert und die anderen auch. Welche war
sinnvoller? Die einen haben wahrscheinlich Menschen
vor dem Absturz in die Unterwelt bewahrt und die andern haben den
Blick auf unbekannte Geschichten frei geschaufelt. |
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Durch einen Teil dieser Geschichte sind wir
gewandert. Wir haben sehen können, auf welche Art
sich die glühende Lava ihre Wege geschaffen und
welche Spuren sie hinterlassen hat. |
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Ich weiß jetzt nicht, wie ich diesen Ausflug
beschreiben soll. Wenn mich momentan jemand fragen
würde, ob er sich diese Höhle anschauen soll, wüsste
ich nicht, welche Antwort ich geben sollte. |
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Ich versuche es einmal so. Wenn jemand ein
Höhlenfreak ist - ja! Wenn jemand nicht so gut auf
den Beinen ist - nein. Wen jemand etwas besonderes
erwartet - nein. Wenn jemand schwerfällig oder
stärker gebaut ist muss ich auch nein sagen, denn
dann bleibt er wahrscheinlich im Eingangsbereich
oder beim Ausstieg
stecken - oder er behindert auf gewissen Stellen in
der Höhle die ganze Truppe, weil es demjenigen ganz
einfach nicht mehr möglich ist, sich durch die
Steinformationen zu
schlängeln. |
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Diese Punkte könnten sich aber in Zukunft ändern -
im Moment wird ja nur ein Probebetrieb gefahren. Wir
- und noch ein paar andere - sind sozusagen als
Versuchskaninchen durch die Unterwelt der Insel
marschiert. Trotzdem, oder vor allem deshalb - ein
ganz großes Lob an den Führer. Er hat den Ausflug
eigentlich zu dem gemacht was er war - ein schönes
Erlebnis! |
welches Geheimnis verbirgt sich im Untergrund
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24 de junio 2008
-
Dienstag - martes |
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Wie war das Wetter heute?
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wechselnd bewölkt |
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Icod de los Vinos |
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19 ° centígrados temperatura mínima |
|
25 ° centígrados temperatura máximo |
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Die buntesten
Vögel singen am schlechtesten. |
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Das gilt auch bei den Menschen. |
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Georg Christoph Lichtenberg
deutscher Physiker und Meister des
Aphorismus |
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Heute ist so ein Ich mag nicht Tag.
Ich habe überhaupt keine Lust irgendetwas zu tun und
deshalb mach auch nichts! Der Sonne geht es
anscheinend gleich - sie versteckt sich die meiste
Zeit hinter Wolken. Ob sie ebenfalls ohne
Motivationen über den Himmel wandert? |
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Die Baustelle unter uns ist eingestellt. Baustopp!
Immerhin hat die Stadt jetzt ein Jahr lang ohne
Baugenehmigung gebaut und wir mussten zu sehen.
Jetzt ist Schluss mit lustig, auch die Behörde muss
auf die behördlichen Genehmigungen warten, wie jeder
Normalsterbliche eben auch. |
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Unser Fernseher hat auch seinen Geist aufgegeben.
Perfekt! |
mir passt heute gar nichts
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23 de junio 2008
-
Montag - lunes |
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Wie war das Wetter heute?
|
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ein herrlicher Sommertag |
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Icod de los Vinos |
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19 ° centígrados temperatura mínima |
|
28 ° centígrados temperatura máximo |
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Fordere viel von
dir selbst ... |
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und erwarte wenig von anderen. |
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So bleibt dir mancher Ärger erspart. |
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Sprichwort aus China |
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Auf dem aktuellen Satellitenbild müsste Teneriffa
zur Zeit einer kleinen Insel mit vielen Flächenbrand
gleichen. Heute ist der Tag, an dem die ganze Insel
brennt. Die Nacht vom 23. auf den 24. Juni wird
Johannisnacht, la Noche de San Juan, genannt.
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In Icod de los Vinos wird schon seit Tagen die
Fiesta San Juanito 2008 gefeiert. Als Mann kann
man den kleinen Heiligen in der Kapelle von San
Marcos ja wirklich nicht einstufen. Da muss er schon
noch ein bisschen wachsen :o) |
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Jetzt ist es vier Uhr am Nachmittag und die Luft
wird immer undurchsichtiger. Überall steigen
Rauchsäulen auf. Ein Gro0brand auf der Insel? Nicht
ganz, obwohl man in Versuchung kommt, das zu
behaupten. Es brennt einfach auf allen Ecken und
Enden. |
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|
Unser lieber Nachbar hat nicht etwa sein ganzes Haus
abgefackelt. Nein, er hat nur seinen gesamten
angesammelten Unrat von einem Jahr in Form von
stinkenden Rauchwolken in die Luft befördert. |
Es wird noch nicht gefeiert sondern verfeuert. San
Juan ist der einzige Tag, an dem es straffrei ist,
auf seinem Grundstück ein größeres Feuer zu
entfachen. Deshalb wird von den meisten
Inselbewohnern die Gelegenheit beim Schopf gepackt
und alles was nicht niet und nagelfest ist
nicht mehr gebraucht wird - oder auch nicht
brennt - wird verbrannt. Rauche es was es wolle!
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In den vergangenen Jahren sind wir immer am
Nachmittag Richtung Strand geflüchtet. Diesmal hat
Georg entschieden, dass es eigentlich nicht so
schlimm ist. Als er gegen neun Uhr Abends fest
gestellt hat, das es ihm doch reicht, war am Strand
von San Marcos kein Plätzchen mehr frei. Zumindest
nicht für unser Auto. |
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Nach Hause wollte mein Schatz aber trotzdem nicht.
So sind wir im Endeffekt in Garachico gelandet.
Welch ein Unterschied zu Icod! Alle Lokale
geschlossen, bis auf eine kleine Bar an der
Hauptstrasse, in der sich noch ein paar gescheite
Männer lautstark unterhalten haben. Der Rest der
kleinen Stadt war wie ausgestorben. Im Pavillon auf
der Plaza haben wir noch ein Gläschen Wein bekommen,
aber nachdem der Kellner alle seine Tische und
Sessel weggeräumt hat, sind wir Richtung Heimat
aufgebrochen. |
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Die Lichterprozession von El Amparo Richtung
Strand hat sich wie ein leuchtender Bandwurm durch
die Landschaft bewegt. Von Icod aus haben wir es
schön beobachten können. Irgendwo Richtung San
Marcos haben wir ein großes Herz aus Lichtern
gesehen und gegenüber, am Berghang bei Las
Canales wurde ein großes flammendes Kreuz
umrandet von einem brennendem Herz aufgebaut.
Überall verstreut im Ortsgebiet von Icod haben
lodernde Feuer die Nacht erhellt. |
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Wir sind dann bald schlafen gegangen, aber am Strand
von San Marcos wurde bis in die frühen Morgenstunden
gefeiert. In dieser Nacht bringen Feuer und Wasser
das Glück für das ganze Jahr. Sorgen und Sünden
werden verbrannt und die Wünsche und Träume werden
dem Wasser übergeben. Viel Glück für alle, die daran
glauben! |
nix mit lange schlafen
heute wird gearbeitet :o) |
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22 de junio 2008
-
Sonntag - domingo |
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Wie war das Wetter heute?
|
|
ein herrlicher Sommertag |
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Icod de los Vinos |
|
19 ° centígrados temperatura mínima |
|
28 ° centígrados temperatura máximo |
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Der große Reichtum
unseres Lebens ... |
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sind die kleinen Sonnenstrahlen, |
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die jeden Tag auf unseren Weg fallen. |
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Unbekannter Autor |
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Heute werden Hände und Füße geschont!
Wir machen gar nix - außer, dass wir den
Sonntag genießen. Ein gutes Frühstück in der Sonne
und als Abschluss am Abend zwei köstlich gegrillte
Fische. Dazwischen Erholung pur. |
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Der Kaffee muss heiß wie die Hölle, |
| schwarz wie der Teufel, |
|
rein wie ein Engel |
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und süß wie die Liebe sein. |
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Talleyrand |
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Das Spiel ist gespielt. Spanien - Italien 0:0. Wir
haben es nicht gesehen, aber durch unsere Nachbarn
haben wir es doch mehr oder weniger life mitbekommen
:o) Wir haben einen stimmungsvollen
Sonnenuntergang auf unserem Vorplatz genossen und
dabei lässt es sich nicht vermeiden, dass man laute
Aufschreie aus dem nahen Wohnzimmer hört.
Die letzten Minuten des Spieles sehen
wir uns also doch an. |
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Erstens steht noch Marmelade kochen auf unserer
heutigen Punkteliste und zweitens siegt die
unvermeidliche Neugier wieder einmal. Abgesehen
davon - solche Ereignisse zählen zur
Allgemeinbildung, oder? |
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Jetzt kommt es zum Elfmeterschießen und als
gelernter Spanier weiß man, dass dieses Land beim
Elfmeterschießen immer verloren hat. Wie wird es
heute enden? |
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Laut deutschem Kommentator ist der Fluch heute
gebannt! Nach vierundzwanzig Jahren hat Spanien es
geschafft ins Semifinale der Europameisterschaft des
Fußballs zu kommen! Das nächste Spiel lautet Spanien
gegen Russland! |
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In der Umgebung gehen bereits die ersten Raketen in
die Luft! Spanien hat einen Weltmeister der ledernen
Kugel besiegt. Spanien feiert und der König dankt
seinen Spielern ... |
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Wir haben einen neuen Gartenbewohner- einen Igel!
Georg hat ihn am Abend auf unserem Rasen entdeckt
:o) |
Ruhetag
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21 de junio 2008
-
Samstag - sábado |
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Wie war das Wetter heute?
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ein schöner Sommertag |
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Icod de los Vinos |
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19 ° centígrados temperatura mínima |
|
26 ° centígrados temperatura máximo |
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Leistung ist uns
nicht angeboren ... |
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es gibt nur zwei Wege, das zu stabilisieren: |
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Leistung belohnen oder Nichtleistung bestrafen. |
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Norbert Blüm |
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Wir pflanzen :o) |
Die neuen Erdbeeren, las fresas, sind
auch gepflanzt.
In ein bis zwei Wochen müssten die ersten süßen
Früchte, las frutas, daran hängen. Die
meisten Pflanzen blühen bereits. |
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Der kalendarische Sommer, el verano, hat
begonnen. Gestern Abend,
ayer por la noche,
hat er sich mit einem glutroten Sonnenuntergang,
la puesta del sol, vorgestellt.
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Dass die Tage ab heute wieder kürzer werden, will
ich jetzt gar nicht wissen.
Ich empfinde es auch gar nicht so. Immerhin ist der
Tag im Moment vierzehn Stunden lang. Das ist doch
etwas! Obwohl er in Österreich zu dieser Zeit
sechzehn Stunden andauert - falls die Sonne scheint
:o) |
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Fensterchen auf, Fensterchen zu,
Fehlermeldungen die keine sind - toll!
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| Auf meinem PC hat sich ein Trojaner
eingeschlichen und macht sich breit.
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Er belegt Arbeitsspeicher ohne zu
arbeiten und eröffnet mir ungeahnte Einblicke in
die Welt der Pornographie und der Olinespielbanken. "Herzlichen
Glückwunsch, Sie haben gewonnen!" Fragt
sich nur was? |
Ein schlauer Bursche, un
cuco - aber ich
werde ihn besiegen! Teilsiege
oder waren es Scheinsiege habe
ich bereits errungen. |
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Es wird nicht mehr lange dauern, dann
wird er sein schäbiges unnützes Leben
aushauchen! |
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Im schlimmsten Fall muss ich wohl mein System neu
installieren :o( Wenn es anders gar
nicht funktioniert was ich schon fast befürchte
wird mir nix anderes übrig bleiben. Ich liebe es!
Im
Normalfall reichen mir die oberschlauen Bemerkungen
von Windows! "... bitte starte Sie Ihren Computer
neu!" |
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Auf meiner Festplatte tummeln sich ja nicht nur die
obligaten Programme wie Office oder sonst noch was.
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Ich arbeite jeden Tag auch noch mit anderen
für mich lebensnotwenigen Programmen,
abgesehen davon, dass der Drucker, der Scanner
und das Wichtigste überhaupt und
der Router neu installiert werden müssten.
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Dank
www.chip.de habe ich das Problem anscheinend
gelöst. Auf dieser Seite kann man sich ein
Killerprogramm für Trojanische Pferde herunterladen.
Ich kann es noch kaum glauben, aber so wie es
aussieht bin ich mein lästiges Pferdchen los! |
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Der Computer ist die Lösung aller Probleme und
vieler Fragen. Kennt jemand die Frage am Beginn der
Problemstellung? Tatsache ist - der Computer ist
kein Wunder. Er arbeitet nur deshalb so schnell,
weil er nicht denkt. |
Löcher buddeln und
Blumen pflanzen |
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20 de junio 2008 -
Freitag - viernes |
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Wie war das Wetter heute?
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ein schöner Sommertag |
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Icod de los Vinos |
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19 ° centígrados temperatura mínima |
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25 ° centígrados temperatura máximo |
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Die Wahrheit ... |
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hat noch keinem geschadet - |
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außer dem, der sie ausspricht :o) |
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Autor unbekannt |
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Die neuen Erdbeeren, las fresas, sind
gepflanzt.
In ein bis zwei Wochen müssten die ersten süßen
Früchte, las frutas, daran hängen. Die
meisten Pflanzen blühen bereits. |
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Ach ja, übrigens pflanzen wir unsere Erdebeeren
nicht in den Garten sondern in Blumentröge, die auf
der rauen Gartenmauer stehen. Warum? Wir möchten den
Eidechsen die köstlichen Früchten ja nicht auf dem
goldenen Tellerchen servieren. Im Gegenteil, wir
wollen ihnen die die Ernte so schwer wie möglich
machen! |
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Der längste Tag im Jahr geht zu Ende. Um zwei Uhr
früh beginnt die neue Jahreszeit - der Sommer.
Schade, damit werden die Tage langsam aber
sicher schon wieder jeden Tag um eine
winzige Spur kürzer. |
Am Abend hat Marcos eine ganze Holzkiste voll Arbeit
vorbei gebracht.
Süße, reife Pflaumen, las
ciruelas,
die ich morgen zu Marmelade verarbeiten muss
werde. |
was zählt ist die eigene Tat ...
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19 de junio 2008 - Donnerstag - jueves |
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Wie war das Wetter heute?
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morgendlicher Sonnenschein,
nachmittags Wolken und ein schöner Sonnenuntergang |
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Icod de los Vinos |
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19 ° centígrados temperatura mínima |
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25 ° centígrados temperatura máximo |
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Der lange Weg
... |
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ist in der Tat leichter - |
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aber er ist auch länger. |
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Auto unbekannt |
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Jetzt geht es ans Umtopfen!
Wir haben gestern wunderschöne Tontöpfe zu einem
fast sensationellen Preis bekommen. Es zahlt sich
meistens aus, wenn man sich die Zeit nimmt und
einige Gärtnereien abklappert. Irgendwo werden wir
irgendwann fast immer fündig. |
Mehr Geschreibsel und vielleicht auch einige
Fotos gibt's am Abend. Einstweilen einen
schönen Tag! iUn bien dia a todos! |
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Diese Bilder sagen wohl mehr als tausend Worte,
oder? Wir erleben einen wahren Blütenrausch und das
ganz ohne Promillegrenze :o) Alle Farbnuancen der
Bougainvilleas kann ich euch leider nicht zeigen
aber eine kleine Auswahl ist hier fest gehalten. |
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Die
Bougainvillea wird auch Drillingsblume genannt und
sie zählt zu meinen Lieblingsblumen. In der Botanik
gehört sie zu Recht zur Familie der
Wunderblumengewächse, Nyctaginaceae. Eine
blühende Bougainvillea ist ein Wunderwerk aus
Blüten. |
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Dabei bilden nicht die bunten Blütenblätter die
Blüte. Sie täuschen es nur perfekt vor, indem sie
die unscheinbare, kleine Blüte wirkungsvoll
umrahmen. Jede weiße Blüte mit genau drei
farbenfrohen Hochblättern.
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Der Schein trügt und wir gehen der Natur wie immer
erfolgreich auf den Leim :o) Es ist wirklich
nicht immer alles Gold was glänzt. In diesem Fall
lasse ich mich allerdings nur zu gerne täuschen! |
meine Bücher sind gestern
angekommen |
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18
de junio 2008 - Mittwoch - miércoles |
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Wie war das Wetter heute?
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bewölkt |
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Icod de los Vinos |
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19 ° centígrados temperatura mínima |
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25 ° centígrados temperatura máximo |
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Kinder haben es so
leicht, |
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haben keine Sorgen, |
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denken nur, was mach ich jetzt, |
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nicht, was mach ich morgen... |
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Heinz Erhardt
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Ich brauche Tapetenwechsel!
Auf Dauer sind Pflanzen einfach nicht die richtigen
Gesprächspartner. Außerdem bin ich nicht der Typ,
der glaubt, dass Blumen durch Gespräche wachsen. Da
vertraue ich mehr auf unseren biologischen Dünger.
Der wirkt nämlich wirklich Wunder. |
Obwohl ich zugeben muss, dass gewisse ausgestoßene
Drohungen oft Wunder gewirkt haben. Wenn so ein
grünes Individuum gar nicht wollte, habe ich schon
damit gedroht es ins Jenseits zu befördern. Meistens
haben sich dann in den folgenden Tagen feine Triebe
gezeigt. Es hat aber nicht immer gewirkt.
Genauso wenig, wie meine Bestellungen ans Universum
:o) |
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Ein blauer Streifen am Horizont - so hat heute der
Tag begonnen. Ein mit dunklen Wolken bedeckter
Himmel und doch will uns die Natur zeigen, dass der
blaue Himmel nur ein bisschen verdeckt ist. Auch
wenn er oft nicht sichtbar ist - er ist trotz allem
da! Diese Tatsache sollte man auch für sein Leben
akzeptieren. Der Schein kann oft trügen und der Tag
ist dann vielleicht gleich um
einiges bunter. |
Wir nehmen uns heute einen halben Austag und
fahren nach Puerto de la Cruz.
Wir müssen einfach wieder einmal etwas
anderes sehen als Steine und Pflanzen. Morgen geht
die Arbeit dann wieder lockerer von der Hand. |
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Er rührt sich nicht und man sieht in kaum -
zumindest nicht, wenn man mit schnellen Schritten
unterwegs ist. Aber wenn dann doch Bewegung in die
ganze Szene kommt, bin ich immer aufs Neue von den
geschmeidigen Bewegungen fasziniert. |
Plötzlich lebt der Stillstand und die Wortlosigkeit.
Einzig die Bewegung vermittelt den Dank für die
Aufmerksamkeit.
Oder doch eher für die Cents, die den Besitzer
wechseln? |
Der
sitzt in der Pfütze und trägt 'ne rote Mütze. Sie
steht ihm gut und sonntags trägt er sie als Hut. |
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17
de junio 2008 - Dienstag - martes |
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Wie war das Wetter heute?
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dunkelgraue Wolken am Vormittag,
Wolken zu Mittag - sonnig am Nachmittag |
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Icod de los Vinos |
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19 ° centígrados temperatura mínima |
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27 ° centígrados temperatura máximo |
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Im Leben geht es
nicht nur darum, |
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gute Karten zu haben, |
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sondern auch darum, |
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mit einem schlechten Blatt gut zu spielen. |
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Robert Louis Stevenson |
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Österreich trauert - trauert Österreich? Die eine
Hälfte ja, der anderen Hälfte der Österreicher
dürfte es ziemlich egal sein. Obwohl ein Sieg über
unsere deutschen Nachbarn auch für Ignoranten des
Ballsportes seinen Reiz gehabt hätte :o) |
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Egal wie es wirklich ist, für das Alpenland ist die
Europameisterschaft der elf Mannen, die das runde
Leder ins eckige Tor befördern sollen vorbei. Kein
einziger Treffer bis zur Halbzeit - doch der
Endstand war das Ziel. Und der lautet eben Eins zu
Null für die Alemannen.
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Jetzt ist es fast Mittag und ich komme heute
irgendwie nicht in Schwung. Dabei wäre so viel zu
tun. Aber womit beginnen? Keine Ahnung, mich kann
nichts verführen, ich kann mich nicht entscheiden -
also lass ich es besser. Vielleicht sollte ich
überhaupt ins Bett schlüpfen?
Nein, das ist keine sonderlich gute Idee,
dann müsste ich das Bett noch einmal aufbetten - und
dazu hab ich auch keine Lust. |
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Georg ist noch auf den Ämtern unterwegs und wird
wohl bald auftauchen - wenigstens einer, der
arbeitet :o) Unsere Ehre ist also gerettet! |
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Themenwechsel in die Botanik.
Die Riesenstrelitzien, strelitzia nicolai, treiben im Moment eine Blüte
nach der anderen. Jetzt wandern die schweren Blüten
allerdings teilweise in luftige Höhen. In Zukunft
werden wir wohl eine Leiter benötigen um die
verblühten Reste abzuschneiden. |
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Die Strelitzie ist zwar mit der Banane verwandt aber
sie bildet keinen Scheinstamm aus dem dann der
Bananenschopf wächst, sondern treiben aus dem
Wurzelstock Blätter und die faszinierenden, großen
Blüten. |
ob die Quackgemeinde auch einen
hat? |
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| 16 de junio 2008
- Montag - lunes |
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Wie war das Wetter heute?
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sonnig bis Mittag, dann feiner Sprühregen und bewölkt |
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Icod de los Vinos |
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19 ° centígrados temperatura mínima |
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27 ° centígrados temperatura máximo |
| Sonnenaufgang 07:09 Uhr |
| Sonnenuntergang 21:06 Uhr
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Wohin gehen wir? |
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Immer nach Hause. |
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Novalis |
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Ein trüber Tagesanfang doch bald hat die Sonne
gescheint und wir haben nach unserer ersten
Arbeitsstaffel auf der Terrasse gefrühstückt. Eine
erholsame Unterbrechung. |
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Am Nachmittag hat es leicht zu regnen begonnen. Ein
zarter, sanfter Sprühregen ist vom Meer hinauf zu
den Hügeln gezogen. Leider nicht sehr lange, sonst
wären unsere Blumen im Einfahrtsbereich mit
himmlischen Wasser vom irdischen Staub befreit
worden. Hat leider nicht geklappt. |
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Heute spielt Österreich gegen Deutschland und auch
wenn man mit Fußball gar nix am Hut hat, komme auch
ich um das Thema herum. Wie das Spiel am Abend
ausgehen wird - keine Ahnung. Aber ich glaube alles
ist möglich! Immerhin ist ja auch der Weihnachtsmann
in den Farben rot und weiß angezogen. Ob der gute
Mann wohl ein Fan der österreichischen
Nationalmannschaft ist? |
Schreibt man jetzt zuhause oder zu Hause?
"zuviel" oder "zu viel"? Wer weiß das schon so
genau? Bei der Pisa Studie habe ich Gott sei
Dank nicht teilgenommen. Mich hat auch kein
Mensch dazu verpflichtet. Da hätte ich auch einen
Riegel vor geschoben! :o) |
Was soll ich denn sonst mit sämtlichen Büchern in
meiner Bibliothek die noch in Vassach ist anstellen? Waren
Schiller und Goethe, Handke und Genossen keiner deutschen Rechtschreibung
mächtig? Das wäre wohl ziemlich vermessen, wenn man das behaupten würde.
Abgesehen davon, dass meine Generation ebenfalls ganz selbstverständlich Hürden
nehmen musste. Was ich damit sagen will? Kann jemand von euch noch
Kurrentschrift lesen? |
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Zitat: "Die deutsche Kurrentschrift ist eine zügig geschriebene
Schreibschrift, eine so genannte Laufschrift (lat.: currere = laufen). Im 19.
und frühen 20. Jahrhundert war sie die gebräuchliche Verkehrsschrift in
Deutschland. Sie zeichnet sich aus durch spitze Winkel ("Spitzschrift") und
veränderliche Strichstärke ("Schwellzüge"). In dieser Form wurde sie über
hundert Jahre an Schulen gelehrt." |
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Ich habe unzählige Bücher in dieser Schriftart in meinem Bücherregal stehen -
und ich habe alle gelesen! Meine Kinder sind dazu allerdings nicht mehr in der
Lage. Nicht weil sie zu blöd dafür sind - sie haben es nie gelernt. Soviel zu
heutigen Schulbildung ... |
Meine Omi hat die Vergangenheit perfekt mit der Gegenwart vernetzt - sie hat
einfach die alte Schreibweise Buchstaben mit der neuen
Schreibschrift vermischt :o) Heute würde man sagen, dass sie einen
speziellen Geheimcode erfunden hat - nur ich konnte ihn lesen. Das Kauderwelsch
war mir einfach vertraut. Mit dieser Methode arbeiten wahrscheinlich heute noch
diverse Geheimdienste! |
Ich habe diese Schrift noch als "Schönschrift" lernen müssen.
Wenn mein
Schwiegervater Vater uns einen Brief nach Südafrika geschickt hat, war
seine Handschrift
allerdings ein unknackbares Geheimnis für uns. Zur Entschlüsselung hat uns
meine
Schwiegermutter Mutti ein handgeschriebenes Alphabet in einem separaten Brief nach
geschickt. Damit war es uns einigermaßen möglich, die gesendete Nachricht zu
entschlüsseln. |
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"Sütterlin" - mit diesem Namen werden heute häufig die im 19. und 20.
Jahrhundert gebräuchlichen Handschriften bezeichnet. Diese Bezeichnung leitet
sich von Ludwig Sütterlin (1865-1917) ab. Der gute Mann war ein Graphiker, der
einen wichtigen Entwurf für eine normierte Handschrift vorgelegt hat. Sein
Vorschlag der Schriftzeichen, sprich Buchstaben, wurde ab 1924 verbindlich für
den Schreibunterricht in den preußischen Grundschulen gelehrt. Damit war es klar -
wer schreiben wollte, musste diese Schriftzeichen lernen. |
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Zu Hause haben wir viele alte Dokumente, die in dieser Schriftform
verfasst worden sind, die wir nie enträtseln, geschweige denn lesen, konnten.
Schade, denn dahinter verbergen sich mit Sicherheit viele Geheimnisse, die wir
auf Grund unserer Unwissenheit nicht lüften können. |
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Das sind nur Kleinigkeiten, die von einer Generation nicht mehr an die nächste
weiter gegeben werden - und doch verliert sich die gelebte Geschichte hinter
diesen kleinen Mankos.
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Aber wer soll das ändern? Wer hat heutzutage
die Zeit dazu? Zeit ist Geld - diese Feststellung regiert
anscheinend die Welt! Wer hat schon die Macht oder Kraft sich gegen
diese Aussage zu stellen? Vor allem - wer kann es sich leisten, gegen den Strom
des Zeitgeistes zu schwimmen? Sofern man überhaupt gegen einen Geist schwimmen
kann?! |
nach Sonnenuntergang quaken die
jeden Tag ... |
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1. bis 15. Juni 2008 |
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Unser Postkasten freut sich auf
jede
kleine Nachricht |