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15
de junio 2008 - Sonntag - domingo |
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Icod de los Vinos |
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Es geht aufwärts .... |
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sagte der Vogel, |
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als ihn die Katze auf den Speicher schleppte. |
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Franz Kern |
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Frühstück auf der Terrasse, bei blauem Himmel und
Sonnenschein.
Rund um uns blühen und duften die Rosen, die Vögel
zwitschern, ab und zu weht ein sanfter Windhauch.
Ein perfekter Sonntagvormittag!
Anschließend ein ausgiebiges Sonnenbad - da kann man
Energie pur tanken! |
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Gestern Abend hat Georg seine Fruchternte fotografiert. Bananen und Papayas. Die
Bananen ernten wir immer Stückweise, das funktioniert perfekt. Papayas gehören
ja nicht gerade zu meinen Lieblingsfrüchten, aber diese Exemplare sind
sonnengereift und haben einen ausgesprochen guten, leicht exotischen Geschmack. |
So, jetzt bin ich frisch geduscht, von Kopf bis zu den Zehen
generalüberholt eingecremt und fühle mich wie neugeboren. Jetzt werden
wir eine Aperitif trinken, Feuer machen und uns zwei Fische auf die Glut legen
:o) Ich liebe solche Sonntage! |
immer wieder Sonntag ...
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Wie war das Wetter heute?
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| Bilderbuchwetter |
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19 ° centígrados temperatura
mínima |
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28 °
centígrados temperatura máximo |
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14
de junio 2008 - Samstag - sábado |
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Icod de los Vinos |
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Wen Gott auf die Probe stellen will .... |
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dem erfüllt er die geheimen Wünsche. |
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Autor für mich
unbekannt |
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Cycas revoluta, der aus Südostasien stammende
Palmfarn und ist so etwas wie ein Dinosaurier unter
den Pflanzen. Das Wachstum ist extrem langsam, und
es können oft zwei bis drei Jahre vergehen, bis sich
ein neuer Blattkranz bildet.
Bei unserem Prachtexemplar ist bis jetzt
jedes Jahr verlässlich eine neue Generation von
Palmblättern erschienen. |
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Die neuen Wedel wachsen eigentlich eher wie Blätter der Farne. Sie werden lang
und immer länger und wickeln sich langsam auf. Mehr oder weniger über Nacht
falten sie sich zu hellgrünen Palmwedeln auf. |
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In diesem Stadium fühlen sie sich fast wie Kunstblumen an - weich, geschmeidig
und leicht gummiartig. Es dauert allerdings nicht lange, dann unterscheidet sich
der neue Kranz von Blättern nicht mehr von den alten Palmwedeln. |
ein ganz normaler Samstag ...
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Wie war das Wetter heute?
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| sommerliches Wetter |
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18 ° centígrados temperatura
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26 °
centígrados temperatura máximo |
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13
de junio 2008 - Freitag - viernes |
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Icod de los Vinos |
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Wer einmal .... |
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sich selbst gefunden hat, |
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der kann nichts auf der Welt verlieren. |
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Stefan Zweig |
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Aber heute ist doch ... |
Das es gleich von Anfang an klar ist,
desde un principio - Freitag der
dreizehnte beeindruckt mich gar nicht! Statistisch
gesehen, geschehen heute nicht mehr Unfälle als an jedem anderen Tag im Jahr.
Aber wer vertraut schon irgendwelchen Statistiken?
Papier ist ja sehr geduldig. |
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Laut Statistik, la
estadística,
hat Teneriffa auch die größte Verkehrsdichte der
Welt! Richtig gelesen - der Welt! Das stimmt
natürlich auch zu hundert Prozent :o) |
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In diesem Jahr ist es übrigens der einzige Freitag,
der auch noch die angeblich Unglück bringende Zahl dreizehn als Begleiterin hat.
Im Jahr 2009 können wir uns allerdings auf drei dieser Tage freuen - im Februar,
März und im November. |
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Unser Fenster, la ventana, ist endgültig ramponiert! Das ist allerdings nicht am heutigen
schwarzen Freitag passiert. Georg hat es gestern Abend mit dem Bagger geschafft
unser Luxusfenster zu demolieren.
Jetzt hat er auch noch den Holzwürmern die
Wohnung genommen, denn um einen neuen Fensterrahmen kommen wir nun nicht mehr
herum. |
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Einen alten Baum soll man nicht verpflanzen - sagt
man. Und doch haben wir im April noch gemeinsam mit Julian den alten
Maulbeerbaum umgepflanzt. Wie alt der Baum ist, wissen wir leider nicht, aber er
hat einen ziemlich starken, verwachsenen Stamm und hat bis jetzt fleißig
köstliche Maulbeeren geliefert. |
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Wir haben es wirklich nicht übers Herz gebracht,
no ser capaz de algo,
den alten Mann einfach umzuschneiden. Das hätte er
nicht verdient. Aber wird er es schaffen? Wird er auf seinem neuen Standplatz
anwachsen? Das war die große Frage. |
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Heute hat er uns gezeigt, dass er weiter leben will - die ersten, zarten, grünen
Blätter beginnen sich zu entfalten! |
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Dicht unter dem Alltag liegt die Poesie.
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Man braucht die Schicht des Alltäglichen nur zu
ritzen,
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dann kommt sofort Poesie zum Vorschein. |
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Eugene O'Neill |
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Kurztrip - das klingt nach Sommer und Sonne, nach Erholung und Abwechslung.
Im Moment kann ich davon nur träumen. Viel zu
viel Arbeit wartet auf uns. Trotzdem - am Sonntag werden wir es uns gemütlich
machen! |
Freitag der dreizehnte ... . |
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Wie war das Wetter heute?
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| sommerliches Wetter |
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18 ° centígrados temperatura
mínima |
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24 °
centígrados temperatura máximo |
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12
de junio 2008 - Donnerstag - jueves |
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Icod de los Vinos |
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Das einzige Mittel .... |
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Zeit zu haben, ist, |
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sich Zeit zu nehmen. |
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Bertha Eckstein |
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Genau das werde ich heute tun!
Ihr könnt euch also auf Post freuen! |
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Siempre soñé con eso.
Wir hatten schon vor vielen Jahren einen Traum. Ein Haus mit
Blick aufs Meer und als Highlight die Lichtsignale
eines Leuchtturms. Wir hätten uns nie gedacht, dieser
Traum zur Realität werden könnte. Jetzt sind wir knapp davor, lange kann es
nicht mehr dauern. Das Leben ist zwar nicht immer fair - aber der
Leuchtturm, el faro, von Los Silos blinkt beständig vor sich hin und
zeigt nicht nur den Schiffen den Weg. |
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Die Welt besteht aus ... |
| Optimisten und Pessimisten. |
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Letztlich liegen beide falsch. |
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Aber der Optimist lebt glücklicher. |
| Kofi Annan |
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Auf der Baustelle unter uns wird fleißig gebaut.
Klar, auf einer Baustelle soll ja gewerkelt werden, was ist daran also
erwähnenswert?
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Am Mittwoch hätte diese schwarze
Baustelle, laut offizieller Meldung, eingestellt werden müssen. Für die
Bautätigkeit gibt es keine Baugenehmigung und auch wenn der Bauherr eine Firma
der Stadt Icod de los Vinos ist, müssen dieselben Regeln gelten wie für alle
anderen auch, oder? Auch für die öffentliche Hand heißt es bitte warten - bis
der Widmungsplan in Kraft tritt. |
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| 10. Juni 2008 |
so sollen die Häuser nächstes Jahr in der
Landschaft stehen. |
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Doch so wie es aussieht, wird der Baustopp einfach ignoriert. Die Wähler, el
electorado, werden sich ihren Teil denken. Jedem
normalen Bürger sind die Hände gebunden, Baufirmen können nicht bauen und
Arbeiter müssen ihrer Arbeitsstelle in den Süden nachfahren und die Gemeinde
baut frisch und fröhlich drauf los.
Ob sich der Bürgermeister, el
alcalde, mit seinen Mannen irgendwann einmal
Gedanken über die Konsequenzen gemacht hat? |
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Am Abend ist ein schwarzer Holzkäfer mit einer
weiteren Ladung Holz aus dem Wald gekommen. Beim genaueren Hinschauen hat sich
der Russ verschmierte Mann sich als Georg entpuppt. Der Bruder von Marcos und
sein Vater haben ihm beim Aufladen und beim Transportieren geholfen. Trotz der
schweren Ladung hat es der kleine LKW geschafft über unsere im Moment ziemlich
desolate Zufahrtsstrasse zur Finca herauf zu schnaufen. |
|
Falls das Auto schlapp gemacht hätte, hätte Georg ihn ja noch immer mit dem
Bagger herauf ziehen können. Ich glaube, mit Anschieben hätte das wohl nicht so
gut geklappt. Aber das war auch nur ein gut gemeinter Vorschlag :o) |
endlich komme ich einmal dazu .
einen Teil der Post zu erledigen ... |
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Wie war das Wetter heute?
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| strahlend schön am Vormittag, dann leicht bewölkt |
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11
de junio 2008 - Mittwoch - miércoles |
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Icod de los Vinos |
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Bleib ruhig .... |
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in hundert Jahren ist alles vorbei. |
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Ralph Waldo Emerson |
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Wolkenloser, blauer Himmel und strahlender Sonnenschein - ab Nachmittag war
leider Schluss damit. Ab drei Uhr haben graue Wolken die Herschafft über den
Himmel übernommen, eine Wolkendecke hat sich breit gemacht. |
Das passt genau zu meiner Stimmung :o( Meine
Hände sind in einem katastrophalen Zustand.
Ich muss sie wohl oder übel auf Kur schicken.
Im Moment kann ich mit den trockenen und rissigen
Handflächen nicht einmal einen Holzrechen halten.
Das nervt!! |
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Die Zeit ... |
| ist eine Schneiderin, |
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die auf Änderungen spezialisiert ist. |
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Faith Baldwin |
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Sonst hat sich heute nicht viel getan. Ein
stinknormaler Tag, wie es viele davon gibt.
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Zur Abwechslung habe ich in der Früh ein lecker Brot gebacken.
Mit Kümmel, vielen Sonnenblumen- und
Kürbiskernen. Danach habe ich einen Bananenkuchen ausprobiert - aber der wird
nicht berühmt werden. Er schmeckt durchschnittlich aber meiner Meinung nach viel
zu schwach nach Bananen. Er fällt wohl in die Rubrik Themaverfehlung! Da werde
ich doch noch nach besseren Rezepten suchen müssen. |
backe, backe Brot ...
und Kuchen |
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Wie war das Wetter heute?
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| strahlend schön am Vormittag - Nachmittag leider bewölkt |
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18 ° centígrados temperatura
mínima |
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23 °
centígrados temperatura máximo |
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10
de junio 2008 - Dienstag - martes |
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Icod de los Vinos |
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Dein Auge kann die Welt trüb .... |
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oder hell dir machen. |
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Wie du sie ansiehst, wird sie weinen oder lachen. |
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Rückert |
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Gestern hat mich mein Schwesterlein gefragt, ob wir schon braun gebrannt sind
:o) Nein, das sind wir nicht! Klar, wir haben im Gesicht eine schöne, braune
Farbe, auch die Arme und das Dekolleté ist wunderbar gebräunt. Das kommt von der
Arbeit im Freien. Der Rest ist auch nur leicht getönt - leider. |
Wir sind ja auch nicht auf Urlaub, las
vacaciones, hier und
eine Stunde gemütlich auf dem Liegestuhl, la
tumbona, in der
Sonne ein Buch lesen kommt nur selten vor.
Ich würde es gerne öfter tun, aber die Arbeit
geht vor. |
|
Doch nicht nur Zeitmangel,
por falta de tiempo,
ist der Grund, die Haut gewöhnt sich an die
veränderten Umstände, an die stärkeren
Sonnenstrahlen und lässt sich ein bisschen Zeit bis
sie eine wunderschönen Bronzeton annimmt.
|
Unser Helferlein motzt!
Wahrscheinlich hat er zuwenig
Streicheleinheiten, las caricias, und zu viele Steine in die Schaufel bekommen. Das ist dann
seine Art, sich ein paar Tage Verschnaufpause zu verschaffen. |
|
Diesmal hat der gelbe Bagger allerdings Pech - Georg
hat die besonderen Schrauben sofort bekommen. Mittlerweile kennt er jede
Einkaufsmöglichkeit für allerlei Ersatzteile. Bestimmte Schrauben und Muttern
benötigen auch Motorradfahrer :o) |
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Meine Hortensie, la hortensia,
ärgert mich ebenfalls. Im vergangenen Jahr hat sie wunderschön blau geblüht.
Jetzt sind die ersten Blüten aufgegangen und - sie sind rosarot!. Das war wohl
ein Mogelpaket? |
|
Wahrscheinlich brauche ich einen Zusatzstoff beim
Gießwasser - rostige Nägel als Farbunterstützung haben zu meiner Enttäuschung
nicht die Bohne geholfen. |
ich werde es schon noch herausfinden,
dann stimmt die Farbe wieder
...
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Wie war das Wetter heute?
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| sonnig und am Nachmittag leicht bewölkt |
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9
de junio 2008 -
Montag -
lunes |
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Icod de los Vinos |
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Hoffnung ist .... |
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wie Zucker im Tee: |
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auch wenn sie klein ist, versüßt sie alles. |
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Weisheit aus China |
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Ich bin fix und foxi
Meine Hände sind einem Reibeisen ähnlich und die
Schultern tun mir weh. Ich habe heute stundenlang unser Grünzeug gewartet -
büschelweise Unkraut ausgerissen und Stauden geschnitten. Jetzt ist Schluss mit
lustig und ich mach gar nichts mehr. |
Georg hat am Abend noch den Rasen gemäht, das war
schon mehr als dringend fällig.
Im Moment wächst uns die Arbeit ein bisschen über
den Kopf. Am besten wäre es, wenn wir den Tag um ein
paar Stunden verlängern könnten - geht aber leider
oder Gott sei Dank nicht! |
In der Früh ist Georg in den Wald gefahren.
Er schafft einfach alles!
|
|
Der Wald auf Teneriffa gehört mehr oder weniger zur Gänze dem Staat. Jeder
Bürger kann allerdings zum Rathaus gehen und bekommt die Erlaubnis Holz aus dem
Wald zu holen. Das hat Georg letzte Woche ja auch gemacht. Einige Stämme musste
er allerdings zurück lassen, weil sie schlicht und einfach zu lange, zu dick und
damit zu schwer waren. Und eines ist strengstens verboten - selbst mit der
Motorsäge im Wald arbeiten. |
|
Heute ist er also schon früh morgens in den Wald gefahren und hat mit den
Waldarbeitern selbst geredet :o) letzt werden sie die Stämme auf die gewünschte
Länge abschneiden und Georg kann das Holz mit seinen Helfern abholen. Er hat
eigentlich fast eigene Holzarbeiter - nur werden sie von jemanden anderem
bezahlt. Das ist doch was, oder? |
 |
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Die ersten Granatäpfel wachsen! Sie sind noch winzig klein, auch in der Natur
sind sie nur eine Spur größer als auf diesem Foto. Gleichzeitig öffnen sich
immer wieder neue Blüten. Ich bin schon neugierig, ob und wie viele davon reif
werden. |
endlich, der Rasen hat wieder ein anständige Frisur
...
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Wie war das Wetter heute?
|
| sonnig und am Nachmittag leicht bewölkt |
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8
de junio 2008 -
Sonntag - domingo |
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Icod de los Vinos |
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Wer nur Peanuts auslegt .... |
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braucht sich nicht zu wundern, |
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dass nur Affen kommen. |
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Frank Ulrich
Montgomery |
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Das sind ja nur Peanuts!
Wie oft haben wir in unserem Leben diesen Spruch
gehört. Meistens von Menschen, die diesen Ausspruch ziemlich überheblich über
ihre Lippen perlen ließen. Ihre Worte waren nichts wert, noch weniger ihre Taten
und doch wurden diese Führungskräfte bewundert.
|
Warum wohl?
Wahrscheinlich, weiß niemand wusste, was diese
Aussage überhaupt bedeutet. Es klingt halt recht
nett und gesalzene Erdnüsse kennt ja auch jeder.
Eine schmackhafte Knabberei zwischendurch oder zu
Aperitif? Über so einen Ausspruch kann man ja nur
mitlachen und dem anderen noch auf die Schulter
klopfen. Probleme sind damit schon so gut wie
gelöst. Sprücheklopfer haben immer sehr gut
überlebt. |
|
Bei Fremdwörtern schaut es da schon ein bisschen
anders aus. Die kann sowieso jeder verwenden - ohne zu wissen, was sie wirklich
bedeuten. Der Gesprächspartner ist sich da auch nicht so sicher - mit der
Bedeutung meine ich. |
Aber um noch einmal auf die gesalzenen Erdnüsse, die Peanuts,
zurück zu kommen. Wenn jemand berechtigter Weise von Peanuts
spricht, redet er davon, dass er fremdes Geld beim Fenster hinaus werfen kann
oder möchte oder tut. |
|
Ich weiß schon, das Wort tun haben wir schon in der Volksschule hinter
Gefängnisgardinen setzen müssen. So schreibt man nicht, so etwas tut man nicht
:o) Aber in diesem Fall stimmt es, denn wenn jemand so großzügig und dann
noch äußerst selbstgefällig mit dem Eigentum anderer Menschen umgeht, dann tut
er Unrecht - und das ist auch grammatikalisch richtig! |
|
In Österreich werden heute die Väter gefeiert. In meinen jungen Jahren hat es
diesen Tag noch nicht gegeben - keine Ahnung, wann er von wem eingeführt worden
ist. Aber den braucht man eigentlich genauso wenig, wie ich als Mutter den
Muttertag brauche :o) |
|
Ach ja, die Europameisterschaft für das runde Leder hat gestern auch begonnen -
und wir haben rein gar nix davon mitbekommen. Trotzdem bleibt wohl niemand davon
verschont, egal ob man sich dafür interessiert oder nicht. Die ledernen Wuchteln
fliegen über alle Satellitenstationen. Ob man will oder nicht! Wir haben nur
einen Vorteil - wir müssen dafür wenigstens keine Rundfunkgebühr zahlen :o) |
heute tun wir gar nix!
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Wie war das Wetter heute?
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Sommerwetter mit ein paar kleinen Wolken |
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23 °
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7
de junio 2008 - Samstag - sábado |
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Icod de los Vinos |
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Nachrichtensprecher fangen stets.... |
|
mit 'Guten Abend' an und brauchen dann 15 Minuten, |
|
um zu erklären, |
|
dass es kein guter Abend ist. |
|
Rudi Carrell |
|
Wir waren richtig fleißig!
Georg hat an der Mauer weiter gearbeitet und weiter
das ehemalige Loch dahinter angeschüttet. Es wird Zeit, dass der Staub vor dem
Fenster verschwindet.
|
 |
Beim Blumen Gießen haben mich heute Nachbars Schafe unterhalten.
Verstanden habe ich ihr Geblöke zwar nicht, aber
nett war es trotzdem. Der Mensch wird ja bescheiden wenn er stundenlang mit
einem stummen Gartenschlauch durch die Landschaft wandern muss.
|
Georg mit dem gelben Bagger
und
ich bei den grünen Pflanzen ... |
|
Wie war das Wetter heute?
|
Sommerwetter mit ein paar kleinen Wolken |
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17 ° centígrados temperatura
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23 °
centígrados temperatura máximo |
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6
de junio 2008 -
Freitag - viernes |
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Icod de los Vinos |
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Ein Flirt ohne
tiefere Absicht .... |
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ist ungefähr so sinnvoll wie ein Fahrplan ohne
Eisenbahn. |
|
Marcello Mastroianni |
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Bumm - heute haben wir einen wahren Terminmarathon geschafft!
Dabei heißt es auf der Insel, mehr als zwei
Termine am Tag sind nicht machbar. |
 |
|
Ein Punkt auf der Liste war Ramon, unser Architekt. Heute mussten wir das erste
Mal nach La Laguna fahren um sein Büro zu suchen. Er ist umgezogen, ans Ende der
Avenida Trinidad, der Hauptstrasse der Stadt. Wir haben ihn aber relativ schnell
gefunden, obwohl es jetzt mit dem Parkplatz vor der Haustüre vorbei ist. |
|
Ab nun ist Parkgebühr im Parkhaus, la tarifa en
el aparcamiento,
angesagt. Billig ist das gerade nicht, aber immerhin kann man sein Auto auf
einem Plätzchen abstellen und muss es nicht zusammenklappen und mitnehmen.
Übrigens, unser Architekt, el arquitecto,
residiert nicht in diesem schönen, alten Gebäude -
man sieht es nur von seinem Bürofenster aus. |
|
Dann war noch Zeit für ein kurzes aber delikates Mittagessen. Gebratene
Sardinenfilets mit warmen Baguette. Georg hat nur eine lange halbe Stunde Zeit
gehabt, dann musste er sich ins Auto schwingen und in die Berge fahren. Vier Uhr
war Treffpunkt bei Marcos. Der Grund der ganzen Aktion? Baumstämme aus dem Wald. |
Der Schwiegervater, el
suegro,
von Marcos hat sie organisiert, der Schwiegersohn,
el yerno,
von Patricio ist mit dem LKW gefahren, Marcos und
die anderen haben geholfen das Holz zu verladen.
Da alle schon losgefahren sind, hat Martha, die
kleine große Tochter, la
hija,
von Marcos, die Navigierung für Georg übernommen und
ihn perfekt zur richtigen Stelle im Wald dirigiert! |
|
Morgen geht's noch einmal in den Wald, also dann - bis bald. |
der Rasen wartet noch immer ...
 |
|
Wie war das Wetter heute?
|
| in La Laguna düster, bei uns hat die Sonne gescheint |
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17 ° centígrados temperatura
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22 °
centígrados temperatura máximo |
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5
de junio 2008 -
Donnerstag - jueves |
|
Icod de los Vinos |
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|
Die größte Gefahr
ist .... |
|
dass man zu vorsichtig wird. |
|
Alfred Adler |
|
|
Ein trüber Tag, vom Anfang bis zum Ende. Muss auch einmal sein, dann fällt es
mir leichter einen Bürotag einzuschieben. Der Papierkram muss erledigt werden,
von selbst geht das leider nicht. |
 |
|
Zu diesem Tag passt die momentane Aussicht aus
unserem Fenster eigentlich perfekt dazu. Die
Umgebung ist zwar nicht grau in grau sondern in
Brauntönen gehalten, aber sonderlich nett sieht
diese Mondlandschaft nicht aus. |
 |
|
Baggerschaufel um Baggerschaufel trägt Georg von einer unteren Terrasse in
dieses Loch. Ein Großteil der Eidechsen, los lagartos,
wird sich eine neue Unterkunft, un alojamiento nuevo,
suchen müssen. |
|
Hoffentlich haben sie früh genug daran gedacht und
haben sich umgeschaut. Wenn nicht? Entweder sind sie
dem Steinregen zum Opfer gefallen - was ich nicht
hoffe - oder sie sind obdachlos, denn ihre
Wohnhöhlen befinden sich bereits tief unter dem
neuen Aushubmaterial.
¡Esperemos lo mejor! Hoffen wir das
Beste!
|
 |
|
Zum Glück haben wir auch angenehme Bilder vor unseren Augen. Allein wenn man von
der Strasse auf unser lang gezogenes Bauernhaus schaut, tut das gut. Die
verschiedenen Rottöne spielen wunderbar miteinander. Ein Rot verstärkt und
belebt die nächste Farbstufe, eine Symphonie in Farben. |
Gestern Abend war der Elektriker, el electricista,
hier. Patricio, unser Nachbar und Mann für alle Fragen, hat ihn uns
empfohlen.
Elektroleitungen verlegen und Steckdosen, los
enchufes,
anbringen darf auf den Kanarischen Inseln so gut wie
jeder - wenn er es kann. Es ist ein freies Gewerbe. Aber für Genehmigungen
benötigt man, wie auch bei uns in Österreich, eine Abnahmebestätigung vom
Meister. |
Das heißt nichts anderes, das ein eigens dafür
geprüfter und damit berechtigter Elektriker alle
Installationen überprüft und bestätigt, dass
sämtliche gesetzlich vorgeschriebenen Richtlinien
eingehalten worden sind. Aber wie schon gesagt, es
darf nur nicht zuu einfach sein. Zusätzlich
benötigen wir noch einen Stempel der na
sagen wir einmal
Industriellen Kammer. Das dauert wieder ungefähr drei Wochen länger
:o) |
Am späten Nachmittag muss Georg ins Kulturhaus von Santa Bàrbara, en la
Centro cultural de Santa Bárbara.
Im Zuge des Baus der Autobahn wird auch
unsere Zufahrtsstrasse verbreitert. Dafür müssen wir allerdings einige
Quadratmeter Grund und Boden an die Regierung abtreten. Heute erfahren wir mehr. |
der Rasen wäre zu mähen ...
 |
|
Wie war das Wetter heute?
|
| die Sonne traut sich nicht heraus - es ist bedeckt |
|
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17 ° centígrados temperatura
mínima |
|
22 °
centígrados temperatura máximo |
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4
de junio 2008 - Mittwoch - miércoles |
|
Icod de los Vinos |
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|
Die beste Zeit,
einen Baum zu pflanzen .... |
|
war vor zwanzig Jahren. |
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Die zweitbeste ist jetzt. |
|
Afrikanisches Sprichwort |
|
Wir sind in dieser Beziehung sehr flexibel.
Wir verpflanzen auch alte Bäume und bis jetzt haben
noch alle überlebt. Wäre wirklich schade drum. Sie haben ja nur einen einzigen
Fehler - sie stehen auf dem falschen Platz und deshalb müssen sie eben
übersiedeln. |
 |
|
Jeden Tag wird die Blütenpracht größer, wohin man schaut wächst es um die Wette.
Leider haben uns die Läuse, los piojos, auch
wieder gefunden. Nicht uns persönlich - im Moment bevorzugen sie die Knospen und
kleinen Blätter der Hibisken. |
|
Auf Teneriffa hat das Ungeziefer spezielle
Vorlieben. Zuerst sind die Rosen an der Reihe, dann werden die Hibisken beehrt
und anschließend tauchen Schildläuse, las
cochinillas,
an den Oleanderblättern auf. Es gibt eine Vielzahl der ungeliebten
Schmarotzer, verhindern kann man sie leider nicht.
|
Die chemische Keule ist auf Grund der großen Anzahl
an Pflanzen auf unseren Terrassen unumgänglich.
Ihr könnt euch vorstellen, wie sehr wir diese
Viecher lieben! |
|
Georg ist noch als Chemiker, el químico,
unterwegs und einer halben Stunde wird der Elektriker auftauchen. Er soll die
Elektroinstallation abnehmen. Diese Bestätigung ist eine der vielen, die wir für
unsere Benützungsbewilligung benötigen. |
Die nächsten Wochen werden wohl mit bürokratische
Arbeit angereichert sein. Spanische Ämter Beamte lieben nichts
mehr, als Unmengen von Papier. Am besten in fünffacher Ausführung, verziert mit
vielen Stempeln und Siegeln. |
|
Eine Genehmigung wiegt hierzulande - im wahrsten Sinn des Wortes - schwer!
iEn el más amplio sentido de la palabra! |
die Läuse haben unsere Pflanzen gefunden ...
 |
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Wie war das Wetter heute?
|
| sonnig und bewölkt |
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17 ° centígrados temperatura
mínima |
|
24 °
centígrados temperatura máximo |
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3
de junio 2008 - Dienstag - martes |
|
Icod de los Vinos |
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Fleiß ist zwar
eine Tugend .... |
|
aber wenn man es sich selbst zu bitter macht,
|
|
dann verliert man auch das ausgeglichene und
fröhliche Wesen. |
|
Zitat aus China |
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Es ist ja eine Schande, jetzt sind wir schon so lange auf der Insel und trotzdem
kennen wir viele Plätzchen in unserer nächsten Umgebung noch gar nicht. Deshalb
haben wir uns vorgenommen, von Zeit zu Zeit einfach in eine Nebenstraße
einzubiegen und uns davon überraschen zu lassen, was uns am Ende der Straße
erwartet.
Nach dem Motto - der Weg ist das Ziel. |
 |
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Am Sonntag Nachmittag haben wir eine Straße im Ortsteil Santo Domingo gewählt.
Santo Domingo gehört zu unserem Nachbarort La Guancha und liegt direkt neben der Hauptstrasse, auf
der wir oft mehrmals in der Woche fahren.
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 |
|
Da baut sich wohl jemand einen Adlerhorst? Gar so legal wirkt das Häuschen nicht
- ich kann mir nicht vorstellen, dass bei diesem Wolkenkuckucksheim ein
Architekt seine Finger im spiel hat. Aber was soll's - vielleicht täusche ich
mich ja auch. |
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|
In früheren Zeiten war es noch möglich fast an der Küste zu bauen. Nun wurde die
Breite des Küstengürtels ausgeweitet und ein großer Teil des Küstenbereich
bleibt so für alle zugänglich.
|
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Noch ein paar Kurven weiter sind wir einen geschützten Strand gestoßen, la
Playa de Santo Domingo. Die Bucht ist idyllisch zwischen riesigen Felsen eingebettet. Er bietet sich perfekt für ein
Picknick am Meer an. Unter der Woche ist sicher kein Mensch auf diesem Plätzchen
zu sehen. Wir werden es einmal ausprobieren. |
unsere Kürbisse wachsen ...
 |
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Wie war das Wetter heute?
|
| ein Sommertag doch meistens ziemlich wolkig |
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17 ° centígrados temperatura
mínima |
|
24 °
centígrados temperatura máximo |
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2
de junio 2008 - Monntag - lunes |
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Icod de los Vinos |
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Dem Ingenieur... |
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ist nichts zu schwer. |
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aus dem
Ingenieurslied (1871) von Heinrich
Seidel |
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Heute Vormittag hat Georg einen Termin beim
Baustadtrat gehabt - und endlich gibt es einmal eine
gute Meldung. |
Wir bekommen die Abnahme, la licencia
apertura,
für das renovierte neu gebaute
Haus. Auch wenn noch keine Toiletten vorhanden sind.
Aber die können wir ja nicht bauen, solange der neue
Widmungsplan nicht rechtskräftig ist. Einstweilen
wird jedoch das Baustellenbürohäuschen inklusive
stillem Örtchen anerkannt. Georg hat es mit seiner
Hartnäckigkeit geschafft - dem Ingenieur ist also
wirklich nichts zu schwer! |
Und eine zweite gute Nachricht gibt es auch - der
Widmungsplan wird in vier Wochen rechtskräftig!
Endlich bekommen wir unsere Baugenehmigung.
Wir können es noch gar nicht richtig glauben :o)
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Der Begriff Ingenieur, el
ingeniero, wurde ursprünglich vom
lateinischen Titel ingeniarius, was soviel wie
Zeugmeister aber auch Festungsbaumeister bedeutet
hat, abgeleitet. Leonardo da Vinci trug deshalb auch
den Titel ingegnier.
Kein Wunder, dass Georg ein perfekter Mauerbauer
geworden ist! |
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Die Mauer für unseren zukünftigen Patio wächst und
wächst - bald können wir anpflanzen. |
Vor vielen, vielen Jahren habe ich viel gestrickt,
später gehäkelt und gestickt.
Tischdecken, el mantel, und Vorhänge, las
cartinas, sind so mit Hilfe von Nadel
und Faden entstanden. Fantasievolle Gemälde die
Stich für Stich auf Leinen gestochen wurden oder
Bilder, aus verschlungenen Fäden. |
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Das Wichtigste bei dieser Art von Handarbeiten ist
der Faden. Egal ob dick oder dünn, grün gelb oder rot - doch ohne irgendeinen Faden ist
man aufgeschmissen, es geht rein gar nichts! |
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Durch unser Leben zieht sich auch ein roter Faden.
Er kann auch eine andere Farbe haben. Ist er leicht gespannt, geht alles leicht
von der Hand. Doch beginnt er sich aus irgendeinem Grund zu verheddern,
verbringt man ziemlich viel Zeit damit, das ganze Chaos wieder zu entwirren. |
Ich glaube, wir haben es fast geschafft. Langsam aber sicher
können wir weiter stricken
arbeiten! |
immer wieder Montag ...
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Wie war das Wetter heute?
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| ein Sommertag wie aus dem Bilderbuch |
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19 ° centígrados temperatura
mínima |
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27 °
centígrados temperatura máximo |
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Unser
Postfach
würde sich über eine Nachricht freuen :o) |
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1
de junio 2008 - Sonntag - domingo |
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Icod de los Vinos |
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Wer glaubt .... |
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etwas zu sein,
hat aufgehört, etwas zu werden.
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Sokrates |
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Sonntag Morgen am ersten Juni 1980. Für uns war es
ein besonderer Tag! |
Um elf Uhr und fünfundfünfzig Minuten später hat
unsere Tochter den ersten Schrei auf dieser Welt
getan.
Ob sie damals schockiert war und deshalb
geschrieen hat? Ich kann es nicht beurteilen. Ich
kann nicht einmal mein eigenes Gefühl beschreiben.
Erleichterung oder Freude? Wahrscheinlich war es
beides. |
Ich kann mich nur noch daran erinnern, dass ein paar
Minuten später die Kirchenglocken der Nikolaikirche
zu läuten begonnen haben. Es war Mittagszeit und die
meisten Menschen haben sich zu diesem Zeitpunkt zum
sonntäglichen Mittagessen am Tisch versammelt.
Gekocht wurde das damals typische
Sonntagsmenü - Fritattensuppe und Wienerschnitzel
mit Petersilkartoffeln. Das hat es zumindest in
Vassach gegeben :o) Ich habe davon leider
nichts bekommen - aber das war an diesem Tag nicht
so wichtig. |
Georg wurde damals noch nach Hause geschickt - es
war für einen Mann unmöglich bei der Geburt dabei zu
sein. Warum auch? Der Vater hat damit ja rein gar
nix zu tun, oder etwa doch? |
Obwohl ich mir nicht sicher bin, dass heutzutage
alle werdenden Väter oder alle zukünftigen
Mütter überhaupt gemeinsam
erleben wollen, wie sich ihr Nachwuchs in die Welt
kämpft. Aber das ist sicher ein anderes Thema :o) |
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Für uns hat sich an diesem Tag allerdings das Leben
grundlegend verändert.
Plötzlich waren wir nicht mehr zu zweit sondern eine
Familie mit einem durchaus selbstbewussten Mitglied
mehr. Eine junge, kleine Einheit ganz für sich
allein verantwortlich. Schön war die Zeit, abgesehen
von den Perioden, als die ersten Zähne unseres
Töchterchens ans Licht gedrängt haben oder ... |
Na ja, lang, lang ist es her. Heute ist unser Sonntagskind erwachsen und feiert
seinen achtundzwanzigsten Geburtstag. Wenn ich jetzt noch sentimental werden
würde, müsste ich wieder einmal sagen, wo ist die Zeit
geblieben?
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| Die glücklichsten Tage |
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des vergangenen Jahres
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mögen die schlechtesten des künftigen sein... |
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Verfasser unbekannt |
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Das gilt auch für das zweite Geburtstagskind der
vergangenen Woche! Olaf, alles Gute nach Hamburg zu deinem
runden Geburtstag!! Wir waren gestern Abend in Gedanken bei euch auf dem
Gartenfest!
Aber wie Kirsten richtig festgestellt hat - wir holen die Feier im Sommer auf
Teneriffa nach. Darauf kannst du dich verlassen! |
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Der Countdown läuft - schade, dass ich wahrscheinlich nicht heraus finden werde,
wer der 10.000e Leser meines Inseltagebuches sein wird. Einträge oder Kommentare
sind leider sehr rar :o( |
iSalud!
... ich hab leider keine Grafik mit Sektgläsern! |
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Wie war das Wetter heute?
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| ein Sommertag wie aus dem Bilderbuch |
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19 ° centígrados temperatura
mínima |
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27 °
centígrados temperatura máximo |
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16. bis 31. Mai 2008 |
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