1 de agosto 2008 - Freitag - viernes
31 de julio 2008 - Donnerstag - jueves
Wie war das Wetter heute?
blauer Himmel in der Früh, dann bewölkt
Icod de los Vinos
20 ° centígrados temperatura mínima
27 ° centígrados temperatura máximo
 
Ein Mensch sagt - und ist stolz darauf ...
er geht in seinen Pflichten auf.
Bald aber, nicht mehr ganz so munter,
geht er in seinen Pflichten unter.
Eugen Roth
 
Zehn Minuten vor neun Uhr - zwei Vertreter der Baupolizei und des Gewerbeamtes begutachten das erste Ausstellungsgebäude. Alles in Ordnung! Jetzt fehlt nur mehr das Zeugnis für die Elektrik, dann können wir die Benützungsbewilligung auf der Gemeinde abholen! :o) lach ein wenig ... Wir haben die erste Hürde geschafft!
Jetzt werden wir ein paar Tage verschnaufen - das haben wir uns redlich verdient. Gestern Nachmittag war unser Energiepegel endgültig auf Null, der Akku ist leer. Unsere Batterien müssen wieder aufgeladen werden. Und damit beginnen wir heute Nachmittag! Wir fahren nach Puerto de la Cruz.
 
Wenn man mit offenen Augen unter Palmen spazieren geht, kann man einiges entdecken. Auf dem Platz bei der kleinen Kapelle von San Telmo haben es sich die Tauben darin bequem gemacht. Die gurrenden Vögel bevölkern zu hunderten das Kirchendach und die Bäume rundum. Man fühlt sich fast wie in Venedig auf dem Markusplatz.
 
Außerdem blühen die amerikanischen Palmen. Ob die Blüten duften weiß ich leider nicht - sie baumeln viel zu hoch in der Luft. Auf der Palme daneben hängen schon die Früchte dran. Sie sehen aus wie winzige Datteln sind aber reines Vogelfutter. Nichts für unseren Geschmack.
Wir gönnen uns eine Pizza vom besten Pizzabäcker außerhalb Italiens. Danach, gibt es als Nachspeise, ein köstliches Eis in einer frisch gebackenen Waffel und anschließend den besten Espresso der nördlichen Halbkugel. Den macht Georg daheim - heiß, schwarz und kräftig. So wie ein italienischer Espresso sein soll.
Oft denke ich, dass ich im Elfenland lebe. :o) lach ein wenig ... Ihr glaubt nicht an Elfen?
Ich schon. Und ich weiß auch warum. Wenn ich diese Begleiter in den vergangenen Jahren nicht gehabt hätte - müsste ich auf UFOs setzen. Elfen stehen mir allerdings näher, mit irgendwelchen Flugscheiben kann und will ich eigentlich nix zu tun haben.
Durch dieses Tagebuch wird meine Welt ein wenig verfremdet. Es ergibt sich einfach so. Meine Arbeitswelt ist mit der Zeit unbemerkt den Bach hinunter geschwommen. Die Szene der Puppen und Bären, die Elite dieser Kunst lebt und entwickelt sich weiter - und ich kann nicht mit spielen. Ich wurde auf den Posten des Spähers und Beobachters verbannt.
Durch die vielen Verzögerungen nimmt mich fast niemand - bis auf ein paar Ausnahmen - ernst. Warum auch? Dampfplauderer gibt es ja wirklich wie Sand am Meer. Ich bin auch keinem böse, aber aufbauend ist diese Situation auch nicht. Im Gegenteil, man nimmt sich selbst nicht mehr wahr. Man wird unsichtbar und das tut weh.
Vor allem, wenn ich daran denke, was wir in den vergangenen Jahren aufgebaut haben. Das einzige Museum der zeitgenössischen Puppenkunst in Europa. Keine alten Puppen, keine allgemein genehme Ausstellung. Wertigkeit, künstlerische Darstellung und Handwerkskunst waren die Kriterien für die Objekte, die wir ausgestellt haben. Pionierarbeit, mit der wir unsere Besucher begeistern konnten. :o) lach ein wenig ... Ein schönes Gefühl, das könnt ihr mir glauben.
Egal, zur Zeit bin ich ein bisschen melancholisch angehaucht. Tut mir leid.
Ich bin und bleibe eben ein Puppenmensch. :o) lach ein wenig ... Was immer ihr jetzt darunter versteht. Für mich spiegelt diese Welt das gesellschaftliche Leben wieder. Sie ist ein Spiegel der Gesellschaft. Heute genau so, wie sie es auch in vergangenen Jahrhunderten war. Es will nur niemand wahr haben. Jeder redet nur von der guten alten Zeit. Aber war die vergangene Zeit wirklich so gut? Da war die Welt angeblich noch in Ordnung. Fragt sich nur für wen. Für die bessere Gesellschaft mit Sicherheit, aber wie ging es dem Fußvolk?
Ohne die Produktion für Puppen wären viele Menschen verhungert. In diesen vergangenen Jahrhunderten hat die Puppe mit Kunst so viel am Hut gehabt wie heute ein Frühstück mit der Raumfahrt.
Aber jede Familie, die das Glück hatte, für diese Produktion arbeiten zu dürfen, hatte eine kleine Chance zu überleben. Heimarbeit war das Schlagwort, der Schlüssel zum heimischen Glück. Dafür wurden sogar Kinder adoptiert. Viele Hände haben das reine Überleben garantiert. So einfach war das in diesen Zeiten.
Die gute, alte Zeit - wo ist sie nur geblieben? Es müssen in diesen Jahren ja wahrlich paradiesische Zeiten gewesen sein.
Träume sind ja nicht verboten, oder?
die nächsten Tage gehören uns sonst niemanden
Die fehlenden Tage sind mir leider abhanden gekommen - ich könnte weinen ...
 
28 de julio 2008 - Montag - lunes
Wie war das Wetter heute?
wir haben Sommer
Icod de los Vinos
20 ° centígrados temperatura mínima
27 ° centígrados temperatura máximo
 
Ein Mensch ...
will er auf etwas pfeifen,
darf sich im Tone nicht vergreifen.
Eugen Roth
 
Blauer Himmel in der Früh. Der Tag beginnt viel versprechend :o) lach ein wenig ... Leider sind ab Mittag Wolken aufgetaucht und haben sich hartnäckig am Himmel gehalten. Im Grunde genommen stört es mich heute aber nicht sonderlich - ich habe Innendienst. Ich bin dabei Puppen und Teddybären in ihre passenden Schachteln zu verpacken.
Wie viele bekannte Gesichter ich dabei treffe. Schön, alle wieder einmal in Händen zu halten. Lauter alte Bekannte :o)
man werkelt vor sich hin 
 
27 de julio 2008 - Sonntag - domingo
Wie war das Wetter heute?
blauer Himmel
Icod de los Vinos
20 ° centígrados temperatura mínima
27 ° centígrados temperatura máximo
 
Ein Mensch wird müde seiner Fragen ...
nie kann ein Mensch ihm Antwort sagen.
Doch gern gibt er Auskunft alle Welt
auf Fragen, die er nie gestellt.
Eugen Roth
 
Sonntag, aber wir legen heute trotzdem einen Arbeitstag ein. :o) lach ein wenig ... Wir heben uns den Sonntag allerdings nur auf, den freien Tag gönnen wir uns diesmal unter der Woche. :o) lach ein wenig ... Bis zum Donnerstag ist allerdings noch einiges zu tun.
ein bisschen Arbeit schadet nicht  oder?
 
26 de julio 2008- Samstag - sábado
Wie war das Wetter heute?
blauer Himmel
Icod de los Vinos
20 ° centígrados temperatura mínima
27 ° centígrados temperatura máximo
 
Ärger ist wie ein Blumentopf ...
umso höher er kommt,
umso eher tut er dem weh,
der ihn auf dem Kopf kriegt.
Stromberg
 
Das Leben ist ein seltsames Spiel. :o) lach ein wenig ... Wenn man die Spielregeln nicht genau kennt, kann es abenteuerlich werden. Aber das trifft auch schon auf ein Gesellschaftsspiel zu, das jeder kennt. Oder habt ihr noch nie "Mensch ärgere dich nicht!" gespielt? :o) lach ein wenig ... Das glaube ich nicht. Damit ist jeder von uns aufgewachsen.
Heute wird aber nicht geärgert sondern geerntet. Kiloweise Tomaten und reife Maulbeeren. Bei mir bricht der Küchenstress aus - und das kommt nicht so schnell vor! Tomaten schneiden und auf die zwei Backbleche aufschlichten - an und für sich keine schwere Aufgabe aber was soll ich mit den restlichen Tomaten anfangen?
Der Kühlschrank ist voll und die leeren Marmeladegläser sind rar stehen für die Maulbeermarmelade bereit.

Eben geht mit einem Teller Witwe Bolte in den Keller,
dass sie von dem Sauerkohle eine Portion sich hole,
wofür sie besonders schwärmt - wenn er wieder aufgewärmt.
Wilhelm Busch
Heute Arbeit - aber morgen oder in den nächsten Monaten Genuss. Alleine dafür zahlt sich die Arbeit aus :o)
ich bin ein  Küchenprofi ...
 
25 de julio 2008  - Freitag - viernes
Wie war das Wetter heute?
endlich wieder blauer Himmel
Icod de los Vinos
20 ° centígrados temperatura mínima
27 ° centígrados temperatura máximo
 
Das beste,  ...
was man in der Welt haben kann, ist,
daheim zu sein.
Berthold Auerbach
 
Der Nachschub für den Gemüsegarten ist vorbildlich gewachsen und ich werde die kleinen Pflanzen morgen in die Freiheit entlassen.
 
Salat und Knollensellerie, lechuga y apio, sind diesmal an der Reihe.
Daheim - zu Hause. Das sind schon eigenartige Begriffe. Ein Mensch schwört auf die Heimat - der andere ist dort daheim, wo er sich wohl fühlt. Beides ist richtig und beide Aussagen treffen zu.
Aber wo ist der Mensch "daheim"? Ich habe zum Beispiel ein Problem damit, einen für ich vertrauten Ort damit zu bezeichnen. Wenn ich von unserem "Daheim" in Österreich schreibe rede, finde ich dafür ganz einfach keine andere Bezeichnung.
Trotzdem - daheim ist es schon lange nicht mehr. Daheim oder zu Hause sind wir mittlerweile einige tausend Kilometer entfernt davon. Der Lebensmittelpunkt hat sich verlagert. Und doch ist das alte "Daheim" nicht nur eine Ortsbezeichnung, es ist Teil unseres Lebens und noch immer aktuell. Wir sitzen eben auf zwei Stühlen - leider auf einem viel zu großem Tisch. Losassen ist eben leichter gesagt - doch schwer getan. Obwohl es wahrscheinlich besser wäre.
Irgendjemand, alguien, hat eine ganz schlaue Feststellung gemacht. :o) lach ein wenig ... Wer es war, kann ich nicht mehr sagen - Janosch ist es aber mit Sicherheit aber nicht gewesen. "Ein Haus kann Schutzwall und Gefängnis zugleich sein." So blöd ist diese Aussage wirklich nicht. Man sollte darüber nachdenken. Aber wer will schon die Grenze ziehen?
Und doch - man kann nicht überall zuhause sein, denn wer überall daheim sein will - ist nirgendwo zuhause. Oder wie die Russen sagen - wer überall zuhause ist, ist nirgendwo daheim!
Daheim, zu Hause, was ist Heimat?  ¿En nuestra casa, en casa, qué es la patria?  Ist es ein Land oder eine Stadt, ein Geruch, ein Mensch oder eine Kindheitserinnerung?
Antworten gibt es mit Sicherheit viele und jeder wird sie für sich selbst richtig beantworten.

 
Nicht da ist man daheim,
wo man seinen Wohnsitz hat,
sondern da, wo man verstanden wird.
Christian Morgenstern
 
Worte kann man schlichten wie man will. Philosophen können die unterschiedlichsten Thesen und Theorien aufbauen - wie es sich gerade ergibt. Ich halte mich lieber an einen Spruch von Rosa Luxemburg. Sie hat ganz schlicht festgestellt: "Ich fühle mich in der ganzen Welt zu Hause, wo es Wolken und Vögel und Menschentränen gibt." Das macht Sinn, oder?
fly robin fly  unsere Freunde sind wieder in der Luft ...
 
24 de julio 2008  - Donnerstag - jueves
Wie war das Wetter heute?
noch immer mehr Wolken als Sonne
Icod de los Vinos
20 ° centígrados temperatura mínima
25 ° centígrados temperatura máximo
 
Ich brauche keinen Freund ...
der sich jedes Mal mit mir verändert und mein Kopfnicken erwidert,
denn das tut mein Schatten besser.
Plutarch
 
Der Antrag für die Benützungsbewilligung liegt seit heute Vormittag auf der Gemeinde. :o) lach ein wenig ... Der erste Schritt ist fast geschafft. Es fehlen nur mehr Fotos von allen Seiten des Hauses. Und wie heißt es so schön? Dieses war der erste Streich und der zweite folgt sogleich.
La isla bonita, die schöne Insel. Keine Ahnung welche Insel Madonna im Visier gehabt hat. But - it's time for bonitos!
Heute gibt es eine Spezialität auf unserem Grillrost. Einen Bonito! Dieser köstliche Fisch zählt zur Art der Thunfische und hat ein besonders schmackhaftes, festes Fleisch.
Man soll das Leben ja von der positive Seite sehen - und wir sind mitten in der Lernphase. Es kann nur besser werden :o)
Mehr kann ich dazu eigentlich nicht sagen, sonst müsste ich die Konsequenzen ziehen und irgendwo im Zentrum der Entscheidungen ein Selbstmordattentat verüben. Aber das wäre mit Sicherheit nicht sehr sinnvoll. Warum? Was sollte ich als Frau mit den versprochenen Jungfrauen im Himmel anfangen können sollen?
Aber jetzt weg von den ernsten Themen des Alltags. :o) lach ein wenig ... Wir haben einen wunderschönen Abend mit Freunden verbracht. Gut gespeist und einen vollmundigen Tropfen getrunken. Leider ist die Zeit - wie immer- viel zu schnell verflogen.
Es gibt nur einen Trost - es war sicher nicht das letzte Mal! Next time - same station!
ein letzter gemeinsamer Grill  am Abend ...
 
23 de julio 2008 - Mittwoch - miércoles
Wie war das Wetter heute?
noch immer mehr Wolken als Sonne
Icod de los Vinos
20 ° centígrados temperatura mínima
26 ° centígrados temperatura máximo
 
Am Ende wird alles wieder gut ...
und wenn es noch nicht gut ist,
dann ist es noch nicht das Ende!
Autor unbekannt
 
Georg muss am Vormittag zum Notar, el notario. :o) lach ein wenig ... Das hat auf der Insel nicht viel zu bedeuten. Hier muss sogar der Abschluss einer Jahresbilanz mit einer Unterschrift, la firma, beim Notar gültig gemacht werden. Bei uns daheim reicht die Unterschrift beim Steuerberater.
Sind hier nur Idioten unterwegs? Das kann ich nicht wirklich unterschreiben obwohl man öfter schon in Versuchung geführt wird. Es ist das System - nicht die Menschen - das so zeitaufwendig ist. Der Notar wird reich und erleidet vielleicht sogar frühzeitig einen Herzinfarkt vor lauter Arbeit und alle, die eine Beglaubigung für irgendeinen unsinnigen oder doch wichtigen Wisch Zettel Papier benötigen, müssen mindestens eine halben Tag Wartezeit einkalkulieren. Dabei heißt es Zeit ist Geld. Na ja, das stimmt ja auch - von uns die Zeit und das Geld für den Notar.
Aber was soll's - hier wird eben alles zwei- wenn nicht dreifach abgesichert. Darüber könnte sich eigentlich einmal ein Psychodoktor seine Gedanken machen?!
Wahrscheinlich lieben die Insulaner einfach Papier. Unmengen von Papier! Und Stempel. Unzählige Stempel! Es muss schließlich alles seine Ordnung haben.
Wir Österreicher tendieren da ja eher in die andere Richtung. Je weniger Papier desto besser. Aber man darf halt auch nicht vergessen, dass die Canarios keine Maria Theresia und keine Kaiserzeit mit unzähligen Beamten und Hofräten bereits hinter sich gelassen haben. Oder wenigsten so tun.
Mit dem Papierkram müssen wir also leben, wir werden die Liebhaberei für das Aktenstapeln nicht abschaffen können. Wie wir alle wissen, ist ein ungefragt erteilter Ratschlag nichts wert und auch meistens nicht erwünscht - weder bei Kindern noch bei Erwachsenen, die noch keine eigene Erfahrung erleben durften konnten. Jeder Mensch muss seine eigene mehr oder weniger schmerzliche Erfahrung machen.
Wir persönlich kommen deshalb trotz besseren Wissens und Erfahrung mit unnötigen Aktengebirgen zum galanten Handkuss. :o) lach ein wenig ... Wir werden es überleben :o)
 
Um vier Uhr Treffen mit Tomás, dem zuständigen Ingenieur für das Elektrogutachten in El Sauzal. Um fünf Uhr Termin beim Steuerberater in Orotava, wo wir die beglaubigten Bilanzen abgeben müssen. Das sind zwei Stunden Zeit zum Lesen für mich :o) lach ein wenig ... Ich habe mein Buch zu Ende gelesen und noch drei Fachzeitungen durchgeackert.
 
Anschließend haben wir uns mit Robert und Gitti in Puerto de la Cruz getroffen - und wir sind fast pünktlich gewesen!
beim Warten  ein Buch ausgelesen ...
 
22 de julio 2008 - Dienstag - martes
Wie war das Wetter heute?
bewölkt
Icod de los Vinos
20 ° centígrados temperatura mínima
26 ° centígrados temperatura máximo
 
Wir mögen die Menschen ...
die frisch heraus sagen,
was sie denken - falls sie denken wie wir.
Mark Twain
 
Und ich düse, düse, düse, düse im Sauseschritt ... :o) lach ein wenig ... Heute wird im Eiltempo gegossen und gepflanzt - am Nachmittag haben wir uns nämlich frei genommen. Robert und Gitti kommen auf ein gegrilltes Fischallerlei vorbei.
Es war perfekt - mehr gibt es nicht zu sagen!
der landet heute am Grillrost
 
21 de julio 2008 - Montag - lunes
Wie war das Wetter heute?
bewölkt
Icod de los Vinos
20 ° centígrados temperatura mínima
23 ° centígrados temperatura máximo
 
Ich freue mich jedes Mal ...
wenn schlechtes Wetter ist;
denn wenn ich mich nicht freue, ist auch schlechtes Wetter.
Autor unbekannt
 
Montag - eine neue Woche hat begonnen. Der Mond nimmt in seinem Umfang wieder ab, der Wassertank ist seit zwei Tagen bis an den Rand gefüllt, die Pflanzen wollen Wasser trinken und Georg muss seine Büroarbeit fertig erledigen. :o) lach ein wenig ... Ein ganz stinknormaler Arbeitstag liegt also vor uns.
Die Sonne zeigt sich nur ab und zu, leider. Aber im Grunde genommen stört es mich nicht sonderlich, morgen hätte ich allerdings wenn's leicht geht ganz gerne Sonnenschein!
heute sind die Blumenkinder an der Reihe
 
20 de julio 2008 - Sonntag - domingo
Wie war das Wetter heute?
leicht bewölkt
Icod de los Vinos
20 ° centígrados temperatura mínima
25 ° centígrados temperatura máximo
 
Man entdeckt keine neuen Weltteile ...
ohne den Mut zu haben,
alle Küsten aus den Augen zu verlieren.
Andre Gide
 
Sonntagnachmittag - wir wollen Robert und Gitti das Lokal El Burgado am Playa de las Arenas beim Golfplatz von Buenavista del Norte zeigen. Direkt am Meer sitzt man hier, von Fischernetzen vor der Sonne geschützt, auf einer romantischen Terrasse und hat einen fantastischem Blick über die Lavafelsen und das Meer.
 
Hier gibt es meiner Meinung nach die besten Lapas der Insel. :o) lach ein wenig ... Lapas sind übrigens Napfschnecken. Die Guanchen haben diese Delikatesse aus dem Meer bereits gekannt. Sie haben die Schnecken mit ihren muschelartigen Schalen vom Felsen im Meer geerntet und roh gegessen.
 
Wir bevorzugen allerdings eine andere Variante. Lapas à la plancha - köstlich gegrillte Schnecken mit würziger, grüner Mojo. Heiß serviert in einer gusseisernen Pfanne, dazu frisches Weißbrot und einen trockenen, kühlen Weißwein. Was will man mehr, es schmeckt einfach himmlisch!
 
Während wir gemütlich unsere Meeresfrüchte genießen, tauchen hinter den Felsen viele kleine geschmückte Boote auf. Eine Schiffsprozession die in die Bucht vor uns fährt, eine kleine Runde dreht und dann wieder hinter dem Steinhügel verschwindet.
 
In einem der kleinen Boote sitzt die mit Blumen geschmückte Heilige mit dem Pfarrer als schützende Begleitperson. Hoffentlich werden die beiden nicht seekrank - :o) lach ein wenig ... bei dem Wellengang in den keinen Nussschalen.
Gestärkt und zufrieden machen wir uns auf den Weg zum westlichsten Punkt der Insel - die Landzunge Punta de Teno
 
Vor der Silhouette der Insel La Palma sieht man schon von Weitem den Leuchtturm, el Faro de Punto de Teno, einen von sieben Leuchttürmen, die an den Küsten von Teneriffa mit ihren Signallichtern die Schifffahrt sicherer machen. Direkt zum Leuchtturm kann man leider nicht gehen, er steht auf militärischem Sperrgebiet.
Obwohl es hier gleich zwei Leuchttürme gibt - der ältere wurde 1895 in Betrieb genommen und erst im Jahr 1976 von seinem Nachfolger abgelöst - versieht hier schon lange kein Leuchtturmwärter mehr seinen Dienst. Die Technik macht es möglich :o)
 
Vom Leuchtturm aus hat man auch einen wunderbaren Ausblick auf die Steilküste von Los Gigantes. Die steilen, dunklen Felsen fallen auf diesem Küstenstreifen über sechshundert Meter steil ins Meer.
 
Der Wind hat uns anständig durch gepfiffen. Auf der Rückfahrt haben wir beim Mirador de Don Pompeyo gehalten und haben den Ausblick auf die Küste Richtung Buenavista del Norte und Los Silos genossen. :o) lach ein wenig ... Ein schönes Plätzchen  - wenn der Wind nicht wäre!
ein Ausflug Richtung  Golfplatz ...
 
19 de julio 2008 - Samstag - sábado
Wie war das Wetter heute?
leicht bewölkt
Icod de los Vinos
20 ° centígrados temperatura mínima
27 ° centígrados temperatura máximo
 
Heute fällt mir kein Spruch ein ...
kann auch passieren - oder?
 
Einkaufen, Wasserholen, Nachschub für die Brotbäckerei kaufen ... :o) lach ein wenig ... Am Nachmittag treffen wir uns mit Robert und Gitti in Puerto de la Cruz. Ich bin gespannt, ob sie ein paar interessante Geschichten aus der alten Heimat im Gepäck haben. Klatsch und Tratsch ist doch immer wieder ganz nett!

 
Viel zu spät begreifen viele die versäumten Lebensziele:
Freude, Schönheit der Natur, Gesundheit, Reisen und Kultur.
Darum, Mensch, sei zeitig weise.
Höchste Zeit ist's: Reise, reise!
 
Wilhelm Busch
 
Als wir um elf Uhr in der Nacht zum Parkplatz an der Mole spaziert sind, sind uns Menschentrauben entgegen gekommen. Ich glaube wir waren die einzigen Nachtschwärmer, die in die Gegenrichtung marschiert sind. Um diese Zeit beginnt das Nachtleben in der kleinen Hafenstadt. Wir machen uns trotzdem lieber auf den Weg Richtung Bett!
die Einen sind noch in der Luft die Anderen bereits gelandet ...
 
18 de julio 2008 - Freitag - viernes
Wie war das Wetter heute?
leicht bewölkt
Icod de los Vinos
20 ° centígrados temperatura mínima
26 ° centígrados temperatura máximo
 
Man entdeckt keine neuen Weltteile ...
ohne den Mut zu haben,
alle Küsten aus den Augen zu verlieren.
Andre Gide
 
Gestern Nachmittag haben wir noch verschiedene Fische auf den Grillrost befördert und Marcel und Lennard haben ihr eigenes Feuer geheizt. :o) lach ein wenig ... Das ist im Moment der Vorteil der Baustelle. Außer vertrocknetes Unkraut kann an bestimmten Stellen nichts in Flammen aufgehen.
Es kann absolut nichts passieren - außer, dass Marcels Finger den Flammen ein wenig zu nahe gekommen ist. :o) lach ein wenig ... Wobei es ja so gewesen sein soll, dass die Flammen seinen Finger gefunden haben. Das Abenteuer hat also mit einer kleinen Brandblase geendet. Aber das ist für starke Männer ja kein Problem!
Am Abend haben wir uns heute noch ein allerletztes Mal auf der Terrasse des Hotels Las Aguilas getroffen. Als wir um neuen Uhr auf der Terrasse des Hotels angekommen sind, haben Marcel und Lennard mit anderen Kindern Fußball gespielt und waren gerade dabei, den Koch zum mitspielen zu überreden. Das hat diesen Abend aber nicht geklappt, der Küchenchef musste zu dieser Zeit noch einige hungrige Gäste versorgen.
Ein letztes Krügerl Bier, ein letztes Gläschen Wein und eine Woche Urlaub ist vorbei!
 
Schade, dass die Zeit soo schnell verflogen ist, aber es war sicher nicht der letzte Besuch von den Vieren - hoffen wir.
Am Abend sind Robert und Gitti in Puerto de la Cruz angekommen. Ab morgen können die beiden die schöne Insel im Atlantik genießen :o)
die Einen kommen die Anderen gehen ...
 
17 de julio 2008 - Donnerstag - jueves
Wie war das Wetter heute?
leicht bewölkt
Icod de los Vinos
20 ° centígrados temperatura mínima
25 ° centígrados temperatura máximo
 
Das Beste ...
was wir auf der Welt tun können, ist Gutes tun,
fröhlich sein und die Spatzen pfeifen lassen.
Don Bosco
 
Während wir gefrühstückt haben, hat sich unser Prachtexemplar von Kaktus auf ziemlich dramatische aber leise Art und Weise von dieser Welt verabschiedet. :o) lach ein wenig ... Er ist ganz einfach abgebrochen und hat sich kopfüber den Hügel hinunter gestürzt!
Ob er Depressionen hatte, weil sein Gefährte der Maulbeerbaum einen neuen Platz gefunden hat? Wer weiß das schon. Zum Glück ist Georg zu dieser Zeit nicht an seinem momentanen Arbeitsplatz gestanden. Sonst hätte er sämtliche Kakteenblätter inklusive Stacheln auf seinen Schultern gehabt.
 
Das ist der kümmerliche Rest, der stehen geblieben ist. Gar so imposant ist dieses Gebilde nicht mehr anzusehen.
am Nachmittag wird gegrillt
 
16 de julio 2008 - Mittwoch - miércoles
Wie war das Wetter heute?
leicht bewölkt
Icod de los Vinos
20 ° centígrados temperatura mínima
25 ° centígrados temperatura máximo
 
Der Alltagstrott ...
ist der Holzwurm des Glücks.
Autor unbekannt
 
Und wenn ich etwas gar nicht mag, dann sind das Holzwürmer! Diese Viecher nerven - vor allem in der Nacht. Wenn alles still und leise ist und sich die gefräßigen Würmer durch unseren Fensterbalken fressen. Also nix wie raus aus dem Alltagstrott!
Am Nachmittag haben wir die Unterlagen vom Steuerberater abgeholt und uns anschließend mit Helga getroffen. Wir haben sie im Hotel abgeholt und sind gemeinsam in die Stadt gefahren.
Von der Mole aus sind wir dann durch Gassen von Puerto de la Cruz gebummelt, haben Eis geschleckt und zum Abschluss den Abend in einer keinen Bar an der Promenade ausklingen lassen. :o) lach ein wenig ... Ein gemütlicher Nachmittag.
 
Na, was sagt ihr zu meinen Neffen? Das sind doch zwei fesche Urlauber, oder? Vor allem sind es zwei tolle Kicker :o)

 
Sei so frei, dass es dir gleichgültig ist,
was andere über dich denken.
Du wirst glücklich sein, wenn du dir gefällst.
 
unbekannter Autor
Morgen Nachmittag werden wir ein Feuer machen und grillen. Hoffentlich ist es ein bisschen bewölkt, sonst müssen wir irgendwie für mehr Schatten auf der Terrasse sorgen. Die Sonne zeigt ihre afrikanische Stärke und ist ziemlich stark.
wir sind fleißig gewesen - alles klar!
   
1. bis 15.Juli 2008
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