|
1 de
agosto 2008
-
Freitag - viernes |
|
31
de julio 2008
-
Donnerstag - jueves |
|
Wie war das Wetter heute?
|
|
blauer Himmel in der Früh, dann
bewölkt |
 |
|
Icod de los Vinos |
|
20 ° centígrados temperatura mínima |
|
27 ° centígrados temperatura máximo |
|
|
|
|
Ein Mensch sagt - und ist stolz darauf ... |
|
er geht in seinen Pflichten auf. |
|
Bald aber, nicht mehr ganz so munter, |
|
geht er in seinen Pflichten unter. |
|
Eugen Roth |
|
|
|
Zehn Minuten vor neun Uhr - zwei Vertreter der Baupolizei
und des Gewerbeamtes begutachten das erste
Ausstellungsgebäude. Alles in Ordnung! Jetzt fehlt
nur mehr das Zeugnis für die Elektrik, dann können
wir die Benützungsbewilligung auf der Gemeinde
abholen!
Wir haben die erste Hürde geschafft! |
|
Jetzt werden wir ein paar Tage verschnaufen - das
haben wir uns redlich verdient. Gestern Nachmittag
war unser Energiepegel endgültig auf Null, der Akku
ist leer. Unsere
Batterien müssen wieder aufgeladen werden. Und damit
beginnen wir heute Nachmittag! Wir fahren nach
Puerto de la Cruz. |
 |
|
Wenn man mit offenen Augen unter Palmen spazieren
geht, kann man einiges entdecken. Auf dem Platz bei
der kleinen Kapelle von San Telmo haben es sich die
Tauben darin bequem gemacht. Die gurrenden Vögel
bevölkern zu hunderten das Kirchendach und die Bäume rundum.
Man fühlt sich fast wie in Venedig auf dem
Markusplatz. |
 |
|
Außerdem blühen die amerikanischen Palmen. Ob die
Blüten duften weiß ich leider nicht - sie baumeln viel zu hoch
in der Luft. Auf der Palme daneben hängen
schon die Früchte dran. Sie sehen aus wie winzige
Datteln sind aber reines Vogelfutter. Nichts für
unseren Geschmack. |
|
Wir gönnen uns eine Pizza vom besten Pizzabäcker
außerhalb Italiens. Danach, gibt es als Nachspeise, ein
köstliches Eis in einer frisch gebackenen Waffel und
anschließend den besten Espresso der nördlichen
Halbkugel. Den macht Georg daheim - heiß, schwarz
und kräftig. So wie ein italienischer Espresso sein
soll. |
Oft denke ich, dass ich im Elfenland lebe.
Ihr glaubt nicht an Elfen? |
|
Ich schon. Und ich weiß auch warum. Wenn ich diese
Begleiter in den vergangenen Jahren nicht gehabt
hätte - müsste ich auf UFOs setzen. Elfen stehen mir
allerdings näher, mit irgendwelchen Flugscheiben
kann und will ich eigentlich nix zu tun haben. |
|
Durch dieses Tagebuch wird meine Welt ein wenig
verfremdet. Es ergibt sich einfach so. Meine
Arbeitswelt ist mit der Zeit unbemerkt den Bach
hinunter geschwommen. Die Szene der Puppen und Bären, die Elite dieser Kunst
lebt und entwickelt sich weiter - und ich kann nicht
mit spielen. Ich wurde auf den Posten des Spähers
und Beobachters verbannt. |
Durch die vielen Verzögerungen nimmt mich
fast niemand -
bis auf ein paar Ausnahmen - ernst. Warum auch?
Dampfplauderer gibt es ja wirklich wie Sand am Meer.
Ich bin auch keinem böse, aber aufbauend ist
diese Situation auch nicht. Im Gegenteil, man nimmt
sich selbst nicht mehr wahr. Man wird unsichtbar und
das tut weh. |
Vor allem, wenn ich daran denke, was wir in den
vergangenen Jahren aufgebaut haben. Das einzige
Museum der zeitgenössischen Puppenkunst in Europa.
Keine alten Puppen, keine allgemein genehme
Ausstellung. Wertigkeit, künstlerische Darstellung
und Handwerkskunst waren die Kriterien für die
Objekte, die wir ausgestellt haben. Pionierarbeit,
mit der wir unsere Besucher begeistern konnten.
Ein schönes Gefühl, das könnt ihr mir glauben. |
|
Egal, zur Zeit bin ich ein bisschen melancholisch
angehaucht. Tut mir leid. |
Ich bin und bleibe eben ein Puppenmensch.
Was immer
ihr jetzt darunter versteht. Für mich spiegelt diese
Welt das gesellschaftliche Leben wieder. Sie ist ein Spiegel der
Gesellschaft. Heute genau so, wie sie es auch in
vergangenen Jahrhunderten war. Es will nur niemand
wahr haben. Jeder redet nur von der guten alten
Zeit. Aber war die vergangene Zeit wirklich so gut?
Da war die Welt angeblich noch in Ordnung. Fragt
sich nur für wen. Für die bessere Gesellschaft mit
Sicherheit, aber wie ging es dem Fußvolk? |
|
Ohne die Produktion für Puppen wären viele Menschen verhungert. In diesen
vergangenen Jahrhunderten hat die Puppe mit Kunst so viel am Hut gehabt wie
heute ein Frühstück mit der Raumfahrt. |
|
Aber jede Familie, die das Glück hatte, für diese Produktion arbeiten zu dürfen,
hatte eine kleine Chance zu überleben. Heimarbeit war das Schlagwort, der
Schlüssel zum heimischen Glück. Dafür wurden sogar Kinder adoptiert. Viele Hände
haben das reine Überleben garantiert. So einfach war das in diesen Zeiten. |
|
Die gute, alte Zeit - wo ist sie nur geblieben? Es müssen in diesen Jahren ja
wahrlich paradiesische Zeiten gewesen sein. |
|
Träume sind ja nicht verboten, oder?
|
die nächsten Tage gehören uns
sonst niemanden |
|
Die fehlenden Tage sind mir leider abhanden gekommen - ich könnte weinen ... |
|
|
|
28
de julio 2008 -
Montag - lunes |
|
Wie war das Wetter heute?
|
|
wir haben Sommer |
 |
|
Icod de los Vinos |
|
20 ° centígrados temperatura mínima |
|
27 ° centígrados temperatura máximo |
|
|
|
|
Ein Mensch ... |
|
will er auf etwas pfeifen, |
|
darf sich im Tone nicht vergreifen. |
|
Eugen Roth |
|
|
|
Blauer Himmel in der Früh. Der Tag beginnt viel
versprechend
Leider sind ab Mittag Wolken aufgetaucht und haben
sich hartnäckig am Himmel gehalten. Im Grunde
genommen stört es mich heute aber nicht sonderlich -
ich habe Innendienst. Ich bin dabei Puppen und
Teddybären in ihre passenden Schachteln zu
verpacken. |
|
Wie viele bekannte Gesichter ich dabei treffe. Schön, alle wieder einmal in
Händen zu halten. Lauter alte Bekannte :o) |
man werkelt vor sich hin
 |
|
|
|
27
de julio 2008 -
Sonntag - domingo |
|
Wie war das Wetter heute?
|
|
blauer Himmel |
 |
|
Icod de los Vinos |
|
20 ° centígrados temperatura mínima |
|
27 ° centígrados temperatura máximo |
|
|
|
|
Ein Mensch wird müde seiner Fragen ... |
|
nie kann ein Mensch ihm Antwort sagen. |
|
Doch gern gibt er Auskunft alle Welt |
|
auf Fragen, die er nie gestellt. |
|
Eugen Roth |
|
|
|
Sonntag, aber wir legen heute trotzdem einen
Arbeitstag ein.
Wir heben uns den Sonntag allerdings nur auf, den
freien Tag gönnen wir uns diesmal unter der Woche.
Bis zum Donnerstag ist allerdings noch einiges zu
tun. |
ein bisschen Arbeit schadet nicht
oder? |
|
|
|
26
de julio 2008-
Samstag - sábado |
|
Wie war das Wetter heute?
|
|
blauer Himmel |
 |
|
Icod de los Vinos |
|
20 ° centígrados temperatura mínima |
|
27 ° centígrados temperatura máximo |
|
|
|
|
Ärger ist wie ein Blumentopf ... |
|
umso höher er kommt, |
|
umso eher tut er dem weh, |
|
der ihn auf dem Kopf kriegt. |
|
Stromberg |
|
|
|
Das Leben ist ein seltsames Spiel.
Wenn man die Spielregeln nicht genau kennt, kann es
abenteuerlich werden. Aber das trifft auch schon auf
ein Gesellschaftsspiel zu, das jeder kennt. Oder
habt ihr noch nie "Mensch ärgere dich nicht!"
gespielt?
Das glaube ich nicht. Damit ist jeder von
uns aufgewachsen. |
|
Heute wird aber nicht geärgert sondern geerntet. Kiloweise Tomaten und reife
Maulbeeren. Bei mir bricht der Küchenstress aus - und das kommt nicht so schnell
vor! Tomaten schneiden und auf die zwei Backbleche aufschlichten - an und für
sich keine schwere Aufgabe aber was soll ich mit den restlichen Tomaten
anfangen? |
Der Kühlschrank ist voll und die leeren
Marmeladegläser sind rar stehen für die Maulbeermarmelade
bereit.
|
|
 |
|
Eben geht mit einem Teller Witwe Bolte in den
Keller, |
|
dass sie von dem Sauerkohle eine Portion sich hole, |
|
wofür sie besonders schwärmt - wenn er wieder
aufgewärmt. |
| Wilhelm Busch |
|
Heute Arbeit - aber morgen oder in den nächsten Monaten Genuss.
Alleine dafür zahlt sich die Arbeit aus :o) |
ich bin ein
Küchenprofi ... |
|
|
|
25
de julio 2008
-
Freitag - viernes |
|
Wie war das Wetter heute?
|
|
endlich wieder blauer Himmel |
 |
|
Icod de los Vinos |
|
20 ° centígrados temperatura mínima |
|
27 ° centígrados temperatura máximo |
|
|
|
|
Das beste, ... |
|
was man in der Welt haben kann, ist, |
|
daheim zu sein. |
|
Berthold Auerbach |
|
|
|
|
Der Nachschub für den Gemüsegarten ist vorbildlich
gewachsen und ich werde die kleinen Pflanzen morgen
in die Freiheit entlassen. |
 |
|
Salat und Knollensellerie,
lechuga y apio,
sind diesmal an der Reihe. |
|
Daheim - zu Hause. Das sind schon eigenartige
Begriffe. Ein Mensch schwört auf die Heimat - der
andere ist dort daheim, wo er sich wohl fühlt.
Beides ist richtig und beide Aussagen treffen zu. |
Aber wo ist der Mensch "daheim"? Ich habe zum Beispiel ein Problem damit, einen
für ich vertrauten Ort damit zu bezeichnen. Wenn ich von unserem "Daheim" in
Österreich schreibe rede, finde ich dafür ganz einfach keine
andere Bezeichnung. |
|
Trotzdem - daheim ist es schon lange nicht mehr.
Daheim oder zu Hause sind wir mittlerweile einige tausend Kilometer entfernt
davon. Der Lebensmittelpunkt hat sich verlagert. Und doch ist das alte "Daheim"
nicht nur eine Ortsbezeichnung, es ist Teil unseres Lebens und noch immer
aktuell. Wir sitzen eben auf zwei Stühlen - leider auf einem viel zu großem
Tisch. Losassen ist eben leichter gesagt - doch schwer getan. Obwohl es
wahrscheinlich besser wäre.
|
Irgendjemand, alguien, hat eine ganz schlaue Feststellung gemacht.
Wer es war, kann ich
nicht mehr sagen - Janosch ist es aber mit Sicherheit aber nicht gewesen. "Ein Haus
kann Schutzwall und Gefängnis zugleich sein." So blöd ist diese Aussage wirklich
nicht. Man sollte darüber nachdenken. Aber wer will schon die Grenze ziehen? |
|
Und doch - man kann nicht überall zuhause sein, denn wer überall daheim sein will - ist
nirgendwo zuhause. Oder wie die Russen sagen - wer überall zuhause ist, ist
nirgendwo daheim! |
|
Daheim, zu Hause, was ist Heimat?
¿En nuestra casa, en casa, qué es
la patria? Ist es ein Land oder eine Stadt, ein Geruch,
ein Mensch oder eine Kindheitserinnerung? |
|
Antworten gibt es mit Sicherheit viele und jeder wird sie für sich selbst
richtig beantworten. |
|
 |
|
|
Nicht da ist man daheim, |
|
wo man seinen Wohnsitz hat, |
|
sondern da, wo man verstanden wird. |
|
Christian Morgenstern |
| |
|
|
Worte kann man schlichten wie man will. Philosophen können die
unterschiedlichsten Thesen und Theorien aufbauen - wie es sich gerade ergibt.
Ich halte mich lieber an einen Spruch von Rosa Luxemburg. Sie hat ganz schlicht
festgestellt: "Ich fühle mich in der ganzen Welt zu Hause, wo es Wolken und
Vögel und Menschentränen gibt." Das macht Sinn, oder? |
fly robin fly
unsere
Freunde sind wieder in der Luft ... |
|
|
|
24
de julio 2008
-
Donnerstag - jueves |
|
Wie war das Wetter heute?
|
|
noch immer mehr Wolken als Sonne |
 |
|
Icod de los Vinos |
|
20 ° centígrados temperatura mínima |
|
25 ° centígrados temperatura máximo |
|
|
|
|
Ich brauche keinen Freund ... |
|
der sich jedes Mal mit mir verändert und mein
Kopfnicken erwidert, |
|
denn das tut mein Schatten besser. |
|
Plutarch |
|
|
|
Der Antrag für die Benützungsbewilligung liegt seit
heute Vormittag auf der Gemeinde.
Der erste Schritt ist fast geschafft.
Es fehlen nur mehr Fotos von allen Seiten des
Hauses. Und wie heißt es so
schön? Dieses war der erste Streich und der zweite
folgt sogleich. |
|
La isla bonita, die schöne Insel. Keine
Ahnung welche Insel Madonna im Visier gehabt hat. But - it's time for bonitos! |
|
Heute gibt es eine Spezialität auf unserem Grillrost. Einen Bonito! Dieser köstliche Fisch zählt zur Art der Thunfische und hat ein
besonders schmackhaftes, festes Fleisch. |
|
Man soll das Leben ja von der positive Seite sehen - und wir sind mitten in der
Lernphase. Es kann nur besser werden :o) |
Mehr kann ich dazu eigentlich nicht sagen, sonst müsste ich die Konsequenzen
ziehen und irgendwo im Zentrum der Entscheidungen ein Selbstmordattentat
verüben. Aber das wäre mit Sicherheit nicht sehr sinnvoll. Warum? Was sollte ich
als Frau mit den versprochenen Jungfrauen im Himmel anfangen
können sollen? |
 |
Aber jetzt weg von den ernsten Themen des Alltags.
Wir haben einen wunderschönen Abend mit
Freunden verbracht. Gut gespeist und einen vollmundigen Tropfen getrunken.
Leider ist die Zeit - wie immer- viel zu schnell verflogen. |
|
Es gibt nur einen Trost - es war sicher nicht das
letzte Mal! Next time - same station! |
ein letzter gemeinsamer Grill
am
Abend ... |
|
|
|
23
de julio 2008
-
Mittwoch - miércoles |
|
Wie war das Wetter heute?
|
|
noch immer mehr Wolken als Sonne |
 |
|
Icod de los Vinos |
|
20 ° centígrados temperatura mínima |
|
26 ° centígrados temperatura máximo |
|
|
|
|
Am Ende wird alles wieder gut ... |
|
und wenn es noch nicht gut ist, |
|
dann ist es noch nicht das Ende! |
|
Autor unbekannt |
|
|
|
Georg muss am Vormittag zum Notar, el notario.
Das hat auf der Insel nicht viel zu bedeuten. Hier
muss sogar der Abschluss einer Jahresbilanz mit
einer Unterschrift, la firma, beim Notar
gültig gemacht werden. Bei uns daheim reicht die
Unterschrift beim Steuerberater. |
Sind hier nur Idioten unterwegs? Das kann ich nicht wirklich unterschreiben
obwohl man öfter schon in Versuchung geführt wird. Es ist das
System - nicht die Menschen - das so zeitaufwendig ist. Der Notar wird reich und
erleidet vielleicht sogar frühzeitig einen Herzinfarkt vor lauter Arbeit und
alle, die eine Beglaubigung für irgendeinen unsinnigen oder doch wichtigen
Wisch Zettel Papier benötigen, müssen mindestens eine halben
Tag Wartezeit einkalkulieren. Dabei heißt es Zeit ist Geld. Na ja, das stimmt ja
auch - von uns die Zeit und das Geld für den Notar. |
|
Aber was soll's - hier wird eben alles zwei- wenn
nicht dreifach abgesichert. Darüber könnte sich eigentlich einmal ein
Psychodoktor seine Gedanken machen?! |
|
Wahrscheinlich lieben die Insulaner einfach Papier. Unmengen von Papier! Und
Stempel. Unzählige Stempel! Es muss schließlich alles seine Ordnung haben. |
|
Wir Österreicher tendieren da ja eher in die andere Richtung. Je weniger Papier
desto besser. Aber man darf halt auch nicht vergessen, dass die Canarios keine
Maria Theresia und keine Kaiserzeit mit unzähligen Beamten und Hofräten bereits
hinter sich gelassen haben. Oder wenigsten so tun. |
Mit dem Papierkram müssen wir also leben, wir werden die Liebhaberei für das
Aktenstapeln nicht abschaffen können. Wie wir alle wissen, ist ein ungefragt
erteilter Ratschlag nichts wert und auch meistens nicht erwünscht
- weder bei Kindern noch bei Erwachsenen, die noch keine eigene Erfahrung
erleben durften konnten. Jeder Mensch muss seine eigene
mehr oder weniger schmerzliche Erfahrung machen. |
Wir persönlich kommen deshalb trotz besseren Wissens
und Erfahrung mit unnötigen Aktengebirgen zum galanten Handkuss.
Wir werden es überleben :o) |
 |
Um vier Uhr Treffen mit Tomás, dem zuständigen Ingenieur für das
Elektrogutachten in El Sauzal. Um fünf Uhr Termin beim Steuerberater in Orotava,
wo wir die beglaubigten Bilanzen abgeben müssen. Das sind zwei Stunden Zeit zum
Lesen für mich
Ich habe mein Buch zu Ende gelesen und noch drei Fachzeitungen durchgeackert. |
 |
Anschließend haben wir uns mit Robert und Gitti in Puerto de la Cruz getroffen -
und wir sind fast pünktlich gewesen! |
beim Warten
ein Buch ausgelesen ... |
|
|
|
22
de julio 2008
-
Dienstag - martes |
|
Wie war das Wetter heute?
|
|
bewölkt |
 |
|
Icod de los Vinos |
|
20 ° centígrados temperatura mínima |
|
26 ° centígrados temperatura máximo |
|
|
|
|
Wir mögen die Menschen ... |
|
die frisch heraus sagen, |
|
was sie denken - falls sie denken wie wir. |
|
Mark Twain |
|
|
|
Und ich düse, düse, düse, düse im Sauseschritt ...
Heute wird im Eiltempo gegossen und gepflanzt
- am Nachmittag haben wir uns nämlich frei genommen.
Robert und Gitti kommen auf ein gegrilltes
Fischallerlei vorbei. |
|
Es war perfekt - mehr gibt es nicht zu sagen!
|
der landet
heute am Grillrost |
|
|
|
21
de julio 2008
-
Montag - lunes |
|
Wie war das Wetter heute?
|
|
bewölkt |
 |
|
Icod de los Vinos |
|
20 ° centígrados temperatura mínima |
|
23 ° centígrados temperatura máximo |
|
|
|
|
Ich freue mich jedes Mal ... |
|
wenn schlechtes Wetter ist; |
|
denn wenn ich mich nicht freue, ist auch schlechtes
Wetter. |
|
Autor unbekannt |
|
|
|
Montag - eine neue Woche hat begonnen. Der Mond
nimmt in seinem Umfang wieder
ab, der Wassertank ist seit zwei Tagen bis an den
Rand gefüllt, die Pflanzen wollen Wasser trinken und
Georg muss seine Büroarbeit fertig erledigen.
Ein ganz stinknormaler Arbeitstag liegt also vor
uns. |
Die Sonne zeigt sich nur ab und zu, leider. Aber im
Grunde genommen stört es mich nicht sonderlich,
morgen hätte ich allerdings wenn's leicht
geht ganz gerne Sonnenschein! |
heute sind die Blumenkinder
an der Reihe |
|
|
|
20
de julio 2008
-
Sonntag - domingo |
|
Wie war das Wetter heute?
|
|
leicht bewölkt |
 |
|
Icod de los Vinos |
|
20 ° centígrados temperatura mínima |
|
25 ° centígrados temperatura máximo |
|
|
|
|
Man entdeckt keine neuen Weltteile ... |
|
ohne den Mut zu haben, |
|
alle Küsten aus den Augen zu verlieren. |
|
Andre Gide |
|
|
|
|
Sonntagnachmittag - wir wollen Robert und Gitti das
Lokal El Burgado am Playa de las Arenas
beim Golfplatz von Buenavista del Norte zeigen.
Direkt am Meer sitzt man hier,
von Fischernetzen vor der Sonne geschützt, auf einer
romantischen Terrasse und hat einen
fantastischem Blick über die Lavafelsen und das
Meer. |
 |
Hier gibt es meiner Meinung nach
die besten Lapas der Insel.
Lapas sind übrigens Napfschnecken. Die Guanchen
haben diese Delikatesse aus dem Meer bereits
gekannt. Sie haben die Schnecken mit ihren
muschelartigen Schalen vom Felsen im Meer geerntet
und roh gegessen.
|
 |
|
Wir bevorzugen allerdings eine andere Variante.
Lapas à la plancha - köstlich gegrillte Schnecken
mit würziger, grüner Mojo. Heiß serviert in einer
gusseisernen Pfanne, dazu frisches Weißbrot und
einen trockenen, kühlen Weißwein. Was will man mehr,
es schmeckt einfach himmlisch! |
 |
|
Während wir gemütlich unsere Meeresfrüchte genießen,
tauchen hinter den Felsen viele kleine geschmückte
Boote auf. Eine Schiffsprozession die in die Bucht
vor uns fährt, eine kleine Runde dreht und dann
wieder hinter dem Steinhügel verschwindet. |
 |
In einem der kleinen Boote sitzt die mit Blumen
geschmückte Heilige mit dem Pfarrer als schützende
Begleitperson. Hoffentlich werden die beiden nicht
seekrank -
bei dem Wellengang in den keinen Nussschalen. |
|
Gestärkt und zufrieden machen wir uns auf den Weg
zum
westlichsten Punkt der Insel - die Landzunge
Punta de Teno |
 |
|
Vor der Silhouette der Insel La Palma sieht
man schon von Weitem den Leuchtturm, el Faro de
Punto de Teno, einen von sieben Leuchttürmen,
die an den Küsten von Teneriffa mit ihren
Signallichtern die Schifffahrt sicherer machen.
Direkt zum Leuchtturm kann man leider nicht gehen,
er steht auf militärischem Sperrgebiet. |
|
Obwohl es hier gleich zwei Leuchttürme gibt - der
ältere wurde 1895 in Betrieb genommen und erst im
Jahr 1976 von seinem Nachfolger abgelöst - versieht
hier schon lange kein Leuchtturmwärter mehr seinen
Dienst. Die Technik macht es möglich :o) |
 |
|
Vom Leuchtturm aus hat man auch einen wunderbaren
Ausblick auf die Steilküste von Los Gigantes.
Die steilen, dunklen Felsen fallen auf diesem
Küstenstreifen über sechshundert Meter steil ins
Meer.
|
 |
Der Wind hat uns anständig durch gepfiffen. Auf der
Rückfahrt haben wir beim Mirador de Don Pompeyo
gehalten und haben den Ausblick auf die Küste
Richtung Buenavista del Norte und Los
Silos genossen.
Ein schönes Plätzchen - wenn der Wind
nicht wäre! |
ein Ausflug Richtung
Golfplatz ... |
|
|
|
19
de julio 2008
-
Samstag - sábado |
|
Wie war das Wetter heute?
|
|
leicht bewölkt |
 |
|
Icod de los Vinos |
|
20 ° centígrados temperatura mínima |
|
27 ° centígrados temperatura máximo |
|
|
|
|
Heute fällt mir
kein Spruch ein ... |
|
kann auch passieren - oder? |
|
|
|
Einkaufen, Wasserholen, Nachschub für die
Brotbäckerei kaufen ...
Am Nachmittag treffen wir uns mit Robert und Gitti
in Puerto de la Cruz. Ich bin gespannt, ob sie ein
paar interessante Geschichten aus der alten Heimat
im Gepäck haben. Klatsch und Tratsch ist doch immer
wieder ganz nett! |
|
 |
|
| Viel zu spät begreifen viele die
versäumten Lebensziele: |
|
Freude, Schönheit der Natur, Gesundheit,
Reisen und Kultur. |
|
Darum, Mensch, sei zeitig weise.
|
|
Höchste Zeit ist's: Reise, reise! |
| |
|
Wilhelm Busch
|
|
|
|
|
Als wir um elf Uhr in der Nacht zum Parkplatz an der
Mole spaziert sind, sind uns Menschentrauben
entgegen gekommen. Ich glaube wir waren die einzigen
Nachtschwärmer, die in die Gegenrichtung marschiert
sind. Um diese Zeit beginnt das Nachtleben in der
kleinen Hafenstadt. Wir machen uns trotzdem lieber
auf den Weg Richtung Bett! |
die Einen sind noch in der Luft
die Anderen
bereits gelandet ... |
|
|
|
18
de julio 2008
-
Freitag - viernes |
|
Wie war das Wetter heute?
|
|
leicht bewölkt |
 |
|
Icod de los Vinos |
|
20 ° centígrados temperatura mínima |
|
26 ° centígrados temperatura máximo |
|
|
|
|
Man entdeckt keine neuen Weltteile ... |
|
ohne den Mut zu haben, |
|
alle Küsten aus den Augen zu verlieren. |
|
Andre Gide |
|
|
|
Gestern Nachmittag haben wir noch
verschiedene Fische auf den Grillrost befördert und
Marcel und Lennard haben ihr eigenes Feuer geheizt.
Das ist im Moment der Vorteil der Baustelle. Außer
vertrocknetes Unkraut kann an bestimmten Stellen
nichts in Flammen aufgehen.
|
Es kann absolut nichts passieren
- außer, dass Marcels Finger den Flammen ein wenig
zu nahe gekommen ist.
Wobei es ja so gewesen sein soll, dass die Flammen
seinen Finger gefunden haben. Das Abenteuer hat also
mit einer kleinen Brandblase geendet. Aber das ist
für starke Männer ja kein Problem! |
 |
|
Am Abend haben wir uns heute noch ein allerletztes
Mal auf der Terrasse des Hotels Las Aguilas
getroffen. Als wir um neuen Uhr auf der Terrasse des
Hotels angekommen sind, haben Marcel und Lennard mit
anderen Kindern Fußball gespielt und waren gerade
dabei, den Koch zum mitspielen zu überreden. Das hat
diesen Abend aber nicht geklappt, der Küchenchef
musste zu dieser Zeit noch einige hungrige Gäste
versorgen. |
 |
|
Ein letztes Krügerl Bier, ein letztes
Gläschen Wein und eine Woche Urlaub ist vorbei! |
 |
|
Schade, dass die Zeit soo schnell verflogen ist,
aber es war sicher nicht der letzte Besuch von den
Vieren - hoffen wir. |
|
Am Abend sind Robert und Gitti in Puerto de la Cruz
angekommen. Ab morgen können die beiden die schöne
Insel im Atlantik genießen :o) |
die Einen kommen
die Anderen
gehen ... |
|
|
|
17 de julio
2008
-
Donnerstag - jueves |
|
Wie war das Wetter heute?
|
|
leicht bewölkt |
 |
|
Icod de los Vinos |
|
20 ° centígrados temperatura mínima |
|
25 ° centígrados temperatura máximo |
|
|
|
|
Das Beste ... |
|
was wir auf der Welt tun können, ist Gutes tun, |
|
fröhlich sein und die Spatzen pfeifen lassen. |
|
Don Bosco |
|
|
|
Während
wir gefrühstückt haben, hat sich unser
Prachtexemplar von Kaktus auf ziemlich dramatische
aber leise Art und Weise von dieser Welt
verabschiedet.
Er ist ganz einfach abgebrochen und hat sich
kopfüber den Hügel hinunter gestürzt! |
 |
|
Ob er Depressionen hatte, weil sein Gefährte der
Maulbeerbaum einen neuen Platz gefunden hat? Wer
weiß das schon. Zum Glück ist Georg zu dieser Zeit
nicht an seinem momentanen Arbeitsplatz gestanden.
Sonst hätte er sämtliche Kakteenblätter inklusive
Stacheln auf seinen Schultern gehabt. |
 |
|
Das ist der kümmerliche Rest, der stehen geblieben
ist. Gar so imposant ist dieses Gebilde nicht mehr
anzusehen. |
am Nachmittag wird gegrillt
|
|
|
|
16
de julio 2008
-
Mittwoch - miércoles |
|
Wie war das Wetter heute?
|
|
leicht bewölkt |
 |
|
Icod de los Vinos |
|
20 ° centígrados temperatura mínima |
|
25 ° centígrados temperatura máximo |
|
|
|
|
Der Alltagstrott ... |
|
ist der Holzwurm des Glücks. |
|
Autor unbekannt |
|
|
|
|
Und wenn ich etwas gar nicht mag, dann sind das
Holzwürmer! Diese Viecher nerven - vor allem in der
Nacht. Wenn alles still und leise ist und sich die
gefräßigen Würmer durch unseren Fensterbalken
fressen. Also nix wie raus aus dem Alltagstrott! |
|
Am Nachmittag haben wir die Unterlagen vom
Steuerberater abgeholt und uns anschließend mit
Helga getroffen. Wir haben sie im Hotel abgeholt und
sind gemeinsam in die Stadt gefahren. |
 |
Von der Mole aus sind wir dann durch Gassen von
Puerto de la Cruz gebummelt, haben Eis geschleckt
und zum Abschluss den Abend in einer keinen Bar an
der Promenade ausklingen lassen.
Ein gemütlicher Nachmittag. |
 |
|
Na, was sagt ihr zu meinen Neffen? Das sind doch
zwei fesche Urlauber, oder? Vor allem sind es zwei
tolle Kicker :o) |
|
 |
|
|
Sei so frei, dass es dir gleichgültig ist, |
|
was andere über dich denken. |
|
Du wirst glücklich sein, wenn du dir gefällst. |
|
|
| unbekannter Autor |
|
|
Morgen Nachmittag werden wir ein Feuer machen und
grillen. Hoffentlich ist es ein bisschen bewölkt,
sonst müssen wir irgendwie für mehr Schatten auf der
Terrasse sorgen. Die Sonne zeigt ihre afrikanische
Stärke und ist ziemlich stark. |
wir sind fleißig
gewesen -
alles klar! |
| |
|
|
1. bis 15.Juli 2008 |
|
Unser Postkasten freut sich auf
jede
kleine Nachricht |