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1 de febrero 2008
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31 de enero 2008 |
| Donnerstag - jueves |
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| in der Früh ziemlich grau, am Nachmittag ebenso |
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Icod de los Vinos |
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17 ° centígrados
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22 °
centígrados |
so ein Tag, so schön wie heute ... |
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Die Schönste der Schönen - zumindest für die fünfte Jahreszeit auf der Insel -
wurde gestern in Santa Cruz auserwählt.
Am Abend fand die Gran Gala de Elección de la
Reina del Carnaval 2008 im Parque Marítimo César Manrique in Santa Cruz
statt.
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Nauzet Celeste Cruz Melo es la nueva reina Santa
Cruz. Ihr fantasievolles Kostüm mit dem Namen la edad de oro, von mir
frei übersetzt "Goldenes Zeitalter" wurde vom Centro Comercial Santa
Cruz-Carrefour gesponsert. |
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Gestern Trubel und Glanz in Santa Cruz - heute findet der Opernball in Wien
statt. |
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Für viele Ballbesucher und Zuseher ein glanzvoller
Abend im schönsten Ballsaal der Welt – der Wiener Opernball, der als der
Höhepunkt des Wiener Faschings gilt. |
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Nach der traditionellen Eröffnungspolonaise der Debütantenpaare vergnügt sich
eine ganze Nacht lang die Prominenz aus Politik, Wirtschaft und Kultur in den
historischen Sälen. Um bei diesem international bedeutenden Ball dabei zu sein,
werden für Logen bis zu 16.000 Euro bezahlt. |
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Politiker feiern natürlich wieder einmal gratis. Wie
hat der Direktor der Wiener Staatsoper, Ioan Holender, gestern im Club 2
festgestellt?
Er könne das nicht ändern, denn "das war halt immer so". |
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Am Abend werden wir auch als Zaungäste, los mirónes,
ein bisschen in die Oper schielen - der Satellit macht es möglich.
Irgendwie gehört der Wiener Opernball wie
frische Faschingskrapfen zum Fasching in Österreich! |
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30 de enero 2008 |
| Mittwoch - miércoles |
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| sommerlich warm ... |
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Icod de los Vinos |
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17 ° centígrados
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22 °
centígrados |
Probleme sind dazu da, um gelöst zu werden
...
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Das Thema Steuerberater, asesor fiscal, kann
ich bald nicht mehr hören.
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Die Kanarischen Inseln nehmen einen Sonderstatus ein. Dadurch, dass die Inseln
die südlichste Stellung von Europa halten, ergeben sich andere steuerliche
Voraussetzungen. |
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Oft kommt man sich vor, als ob man am Mond leben würde und sowieso, de todas
maneras, alles
umsonst erklären würde. |
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Die Europäische Union lässt grüßen, aber der Gruß wird leider nicht
immer verstanden. Die Rätsel sind der Renner! |
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In Österreich wird ständig nach einer europäischen
Steueridentifikationsnummer für eine kanarische Firma gefragt - doch die gibt es
hier nicht! Das will - oder kann - in Österreich oder Deutschland niemand
verstehen. So unter dem Motto, el lema, was ich nicht kenne, gibt es
nicht.
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Früher hat man einmal gesagt, was der Bauer, el
campesino, nicht
kennt, isst er nicht!
Über den angeblich einfältigen Bauern wird heute
noch gelacht, über Steuerberater, die die europäischen Richtlinien nicht kennen,
lacht komischerweise niemand. |
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Normen und Regeln verhalten sich hier gleich wie überall - aber das ist der
Buchhalterin auf den Kanaren auch noch nicht bewusst.
Vielleicht sollte man
Österreich und die Kanaren einfach einmal in ein kleines Kämmerlein sperren und
ihre Probleme lösen lassen? |
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Das wäre wahrscheinlich keine schlechte Lösung - wenn wir alle dieselbe Sprache
sprechen würden.
Leider hat sich Esperanto nicht durchsetzen können ... |
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Zu dem Thema fällt mir zur eigenen Aufmunterung eine kleine
Geschichte ein. Die Geschichte von einem winzigen, fleißigen Tierchen. Nein,
diesmal ist es nicht die Biene - es ist die Ameise! |
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Die fleißige Ameise, la
hormiga aplicada.
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Jeden Morgen kam die fleißige Ameise fröhlich zur Arbeit. Sie liebte ihre
Arbeit. Hier verbrachte sie die meiste Zeit des Tages schwer arbeitend, immer
ein Liedchen summend. Sie arbeitete fleißig vor sich hin... |
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Fortsetzung der
Geschichte .... |
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Die Pflanzen heißen Aeonium holochrysum, und gehören zur Familie der
Dickblattgewächse.
Auf deutsch werden diese Gewächse auch Dachwurz
genannt. Diese typische Pflanze der Inseln bildet bis zu zwanzig
Zentimeter große Rosetten. Sie sind auf den Kanarischen Inseln zu den
endemischen Pflanzen. |
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Oft sehen sie wie ein Rosettenbäumchen aus. Die Pflanzen verholzen aber nicht
und sind botanisch gesehen keine Bäume. Wie sagt man? Der Schein trügt - wie so
oft in der Natur. |
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Jetzt blühen diese an und für sich unscheinbaren
Pflanzen überall mit strahlend gelben Blüten. |
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Die beiden habe ich heute beim Gießen entdeckt. Sie wohnen anscheinend im
Wassertank unseres Nachbarn. Oder haben sie doch nur einen Ausflug gemacht? |
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29 de enero 2008 |
| Dienstag - martes |
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| sommerlich warm ... |
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Icod de los Vinos |
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15 ° centígrados
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22 °
centígrados |
Topf von der Kochplatte nehmen ...
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Der Urlaub von Olaf ist fast vorbei und für den heutigen Tag hat er sich eine
Wanderung in die Schlucht von Masca vorgenommen.
Ich bin gespannt, wie es ihm dabei ergangen ist. |
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Wir haben zwar keine Wanderung vor uns sondern
müssen uns - wie schon so oft - auf den Weg zum
Steuerberater machen, um unsere bürokratischen Punkte
abzuhaken, descolgar los puntos burocráticos.
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Im Grunde genommen, a causa de, eine langweilige, aber leider immer
wieder notwendige, Angelegenheit. Auch dafür muss Zeit sein. So war es geplant -
aber es kommt immer ein wenig anders ... |
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Wir leben ja nicht im Zentrum einer Stadt, die
Autos, die den Camino Moleiro herauf fahren, halten
sich zur Zeit in Grenzen. Entweder sind es
irgendwelche fahrbaren Untersätze die bei unserem
Nachbarn Salat abholen kommen, Autos, die zu den
wenigen Fincas die in der Sackgasse über uns liegen
oder irgendjemand, der einfach sein Auto wendet,
weil es auf der Strecke vorher keinen geeigneten
Platz gibt. |
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Wie auch immer - man erkennt die Täter fast am Motorengeräusch. Fremde kommen so
gut wie gar nicht vor. Aber das Leben spielt ein anderes Lied. Wie heißt es so
schön? Du sollst dich nicht täuschen! |
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Ein Auto kommt, der Motor wird abgestellt und plötzlich ertönt eine Stimme, die
man kennt. Kärntner Dialekt - aber wer könnte das sein? Ein Auto - ein Mann?
Nein, es kommen mehrere Personen, aber einordnen kann man sie noch immer nicht. |
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Dann kommt die Erkenntnis! Ich muss ganz ehrlich sein, die Eltern von einer
netten Bekannten sind mir irgendwie aus dem Gedächtnis entschwunden. Aber bei
den vielen verschiedenen Besuchern, die unsere Ausstellungen und das Museum
besucht haben auch verständlich, oder? |
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Ich habe mich nicht mehr an sie erinnern können -
leider. Denn ich habe mich selten mit so menschlichen, offenen und liebenswerten
Menschen unterhalten. Die Zeit mit ihnen war wunderschön und erfrischend. |
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Ein Besuch, bei dem man das Gefühl hat, alle Menschen schon ewig zu kennen. So
oft passiert einem das im Leben nicht! Die Wellenlängen spielen nicht immer mit. |
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¿Conoce al señor X? Kennt jemand diesen
Pseudospanier? Ich werde seinen Namen nicht verraten - nur eines als Hinweis -
er ist einer der besten Freunde von Chica! |
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Wer ist Chica? Das ist die exklusiv von Teneriffa
exportierte Hundedame für unsere Cristina! Uniformen und Hunde harmonieren ja
eigentlich nicht so gut - aber in diesem Fall, en
este caso,
ist das anders. Diese beiden sind - fast - ein Team! |
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Angenehme Zeit verfliegt bekanntlich wie im Flug! Genau so ist es heute gewesen.
Esperamos, ich hoffe, das wir die
Wiederholungstäter von Teneriffa noch öfter bei uns sehen werden. Immerhin
kommen die beiden bereits seit zwanzig Jahren Jahr für Jahr,
todos los años, für die vier Wintermonate auf die
kleine Insel im Atlantik. |
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Vielleicht sehen wir uns nächste Woche, próxima semana,
noch einmal? Wir würden uns freuen. |
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28 de enero 2008 |
| Montag - lunes |
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| Sommer im Jänner - das hat schon was für sich |
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Icod de los Vinos |
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15 ° centígrados
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22 °
centígrados |
Solange wir Träume haben, leben wir
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Samstag und Sonntag zählen bereits zur Vergangenheit - leider. Aber die Zeit
vergeht eben so schnell. |
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Am Samstag waren wir zuerst in Tacoronte und haben ein paar Wasserpflanzen
gekauft. Für die optische Verschönerung des Teichwassers haben wir noch einen
Algenkiller erstanden. Jetzt kann das Experiment "klares Teichwasser" beginnen.
Ob es funktionieren wird? |
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Um die Mittagszeit sind wir nach El Pris gefahren und haben bei Sonnenschein und
Meeresrauschen Köstlichkeiten der kanarischen Kochtöpfe genossen. Gestärkt haben
wir dann anschließend etwas für die kulturelle Bildung getan und haben uns auf
den Weg in ein Museum gemacht. |
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Am Ortsrand von Tacoronte findet man das Anthropologische Museum von
Teneriffa, el Museo de Antropología de Tenerife. |
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Ein bisschen außerhalb des kleinen Ortes Valle de Guerra. Tal des
Krieges? Nachdem auf der Insel einige Ortsnamen an die Kämpfe mit den Spaniern
erinnern, könnte man es annehmen. Doch in diesem Fall ist die Übersetzung falsch
angebracht. |
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Im Gegensatz zu La Matanza. Der Name bedeutet wirklich "Das Gemetzel" und
soll an die Kämpfe zwischen Guanchen und Spaniern erinnern. Der Name Valle de
Guerra hat jedoch nichts mit Krieg zu tun. Er geht auf eine Familie, la
familia de la Guerra zurück. |
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Don Hernán de la Guerra, einer der Konquistadoren von Teneriffa, bekam
als Lohn für seine Dienste das gesamte Tal. Er erbaute dieses Herrenhaus
und gründete auch den Ort mit dem gleichen Namen. |
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1726 kaufte Capitán Matías Rodríguez Carta das schöne Haus. Seine Familie
bewohnte es jedoch nur zur Erntezeit. Jetzt gehört die Casa de Carta, wie
das Haus heute genannt wird, der Inselregierung. Die Regierung, el gobierno,
hat das Haus renoviert und seit 1987 kann man die Ausstellung über das Leben auf
Teneriffa hier besichtigen. |
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Dann war da noch der Sonntag! An diesem Tag frühstücken wir immer ausgiebig und
lange. Gegen Mittag hat es leise an die Tür geklopft. Wer könnte das denn sein?
Ein Canario klopft nicht so zart an. Nein, der Besucher kommt aus dem
nördlichsten Teil von Deutschland. Olaf stand vor der Tür! |
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Mit ihm hätten wir nie gerechnet! Wir haben dann gemütlich zu dritt weiter
geschlemmt und am Nachmittag waren die beiden Männer plötzlich verschwunden.
Manche Männer findet man ja bei der Modelleisenbahn oder irgendetwas ähnlichem. |
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Diese beiden muss man auch nicht lange suchen! Mit ein bisschen Nachdenken liegt
es auf der Hand. Sie sind beim Bagger - wo denn sonst? |
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Und dann gleich mitten im Geschehen! Stundenlang. *g* Zum Glück haben sie nicht
gleich damit begonnen, das gute Stück zu zerlegen. |
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Der Abend war also gerettet und wir haben noch ein paar Lammkoteletts auf die
heiße Glut legen können. Eines war jedoch ganz klar - heute geht es an die
Materie! |
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Wer hat schon einen perfekten Mechanikermeister, noch dazu einen Spezialisten
für alte Bagger, der extra für eine Überholung eines dieser Vehikel auf der
Insel einfliegt, zur Verfügung? So schnell wohl niemand! Da haben wir richtiges
Glück. |
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Geschuftet haben die beiden heute bis zum Dunkelwerden.
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Jetzt sind sie wieder salonfähig, gewaschen und
geputzt! Beide stehen im Moment draußen beim Feuer und genießen ihr
Feierabendbierchen.
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In kurzer Zeit werden drei herrliche Fische, drei
Lubinas, Bekanntschaft mit der heißen Glut machen, die papas arrugadas
köcheln im Topf, das mojo verde ist zusammen gemischt und der warme
Apfelstrudel wartet fix und fertig im Backrohr.
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Ich geselle mich nun auch zu den beiden fleißigen Männern. Bis morgen also! |
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27 de enero 2008 |
| Sonntag - domingo |
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| Sonntag - einfach schön ... |
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Icod de los Vinos |
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15 ° centígrados
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22 °
centígrados |
Was soll schöner sein als ein ruhiger Sonntag?
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Ein Frühlingsmärchen auf den kanarischen Inseln? Die Mandelblüte, Idylle pur -
sie hat bereits begonnen. Die Blüten von Hunderten von Mandelbäumen hüllen die
Inseln im Atlantik in einen wunderschönen rosenroten Blütenteppich. |
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Als Hintergrund das tiefblaue Meer mit hereinrollenden, hohen Wellen - gibt es
etwas schöneres? Ich glaube nicht! Die Kombination ist einzigartig! |
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Wir haben gestern auch einen Entspannungstag pur genossen - deshalb gibt es
Fotos und einen ausführlichen Bericht auch erst morgen Früh.
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Wir brauchen einfach ein Wochenende zum Abschalten. Nicht mehr und nicht
weniger. Bis morgen also - Geduld macht sich bezahlt, warten lohnt sich,
das kann ich euch versprechen!
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26 de enero 2008 |
| Samstag - sábado |
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| ein sonniger, warmer Tag |
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Icod de los Vinos |
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15 ° centígrados
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20 °
centígrados |
Erwarte kein Wunder aber etwas Wunderschönes!
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Ayer por la noche, gestern Abend hat auf
Teneriffa ein Konzert mit historische Flair statt gefunden. Sir Elton John hat
der Insel die Ehre gegeben!
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Elton John begeisterte die Fans auf Teneriffa. Das Konzert des britischen
Popstars auf Teneriffa war gestern bis auf den letzten Platz ausverkauft.
Zwanzigtausend Fans wurden in eine andere Welt versetzt. Die britische
Poplegende riss bei seinem einzigen Konzert auf den Kanaren seine Zuschauer
einfach mit. |
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Man könnte ja fast annehmen, dass sich auf dieser
kleinen Insel im Atlantik die Künstler die Klinke in die Hand drücken. Elton
John, Sofia Loren, Gerard Depardieu ...
Es kann also niemand behaupten, dass wir hier in der kulturellen Wüste,
en el desierto, sitzen! |
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Wir haben heute jedenfalls frei! Ein ganzes Wochenende liegt vor uns - herrlich,
maravilloso! |
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Wir werden jetzt in Ruhe frühstücken und uns dann auf den Weg nach Tacoronte
machen. Dort wollen wir noch eine Kleinigkeit für unseren Teich abholen.
Anschließend lassen wir den Tag einfach auf uns zu kommen.
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Wir lassen uns einfach überraschen, dejémonos sorprender. |
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¡Hasta pronto!
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25 de enero 2008 |
| Freitag - viernes |
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| warm aber nicht sehr sonnig |
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Icod de los Vinos |
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15 ° centígrados
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20 °
centígrados |
das Wochenende naht ...
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Das Unkraut stört meinen Postkasten. Ich möchte - und sollte - ziemlich viele
Briefe beantworten, responder las cartas. Ich
schaffe es einfach nicht. Die Natur legt mir Handschellen an.
Ich hoffe, alle Freunde, todos amigos,
die auf Antwort warten,
perdonar, verzeihen
mir meine Kunstpause. |
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Ich kann nicht anders, ich muss Prioritäten setzen.
Und eines könnt ihr mir glauben, bevor ich eines meiner Blumenkinder im Stich
lasse ... |
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Was ist so interessant an einem Wasserglas, un vaso?
Ihr könnt es ja schon erkennen. Wir haben Nachwuchs
im Teich. Ganz genau im letzten Wasserbehälter Wie die kleinen Fischchen durch
die Menge von Filterkies dort hin gekommen sind ist allerdings ein Rätsel. |
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Georg hat sie heute entdeckt. Seinem geschulten Fischerauge entgeht nichts!
Einen Teil der Winzlinge hat er mit dem Netz heraus gefischt und kurzerhand in
den Teich verfrachtet. Dort haben sie unzählige Nischen und Wasserhöhlen in
denen sie sich für die nächsten Wochen verstecken können.
Ein richtiges Kinderfischparadies. |
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Jetzt ergibt sich nur mehr ein unbedeutende Frage -
was werden es für Fische? Kois, Schleierfische oder ganz stinknormale
Goldfische? |
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Bei euch wird Fasching gefeiert, Faschingskrapfen werden in Massen vertilgt -
bei uns findet der Carneval - ohne Krapfen - statt.
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Auch wenn ich im Moment,
de momento,
davon nicht viel mit bekomme, der Carneval spielt
sich bereits ins Mittelfeld. Die Faschingszeit ist in diesem Jahr extrem kurz.
Sie endet Anfang Februar. Zu einem Datum, an dem die närrische Zeit in
vergangenen Jahren erst in den Startlöchern gelauert hat.
Aber so spielt das Leben, esto parece tomado de la
vida real. |
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Die fünfte Jahreszeit ist in vollem Gang. Der Karneval, el carnaval, in diesem Jahr ist einer
der frühesten in der Geschichte von Santa Cruz. Heuer wird die Sardine zu einer
Zeit begraben, in der in anderen Jahren erst die Königin für die närrische Zeit
gewählt worden ist.
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Im
Jahr 2008 kann Teneriffa allerdings mit einem ganz besonderen
Ereignis, un acontecimiento especialmente,
aufwarten! |
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Beim Karneval auf Teneriffa darf der wahre Glanz
nicht fehlen!
Aus diesem Grund sitzen in diesem Jahr die
italienische Diva Sofía Loren und der französische
Schauspieler Gerard Depardieu als Aufputz in der Jury von
Santa Cruz. |
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In welcher Jury? |
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Die beiden agieren als Juroren bei der Wahl der
Karnevalskönigin auf der Tribüne.
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Die Gala zur Wahl der Karnevalskönigin, la Reina
Carnaval de Tenerife, findet am Mittwoch den 30. Januar 2008 mit
viel Trommelwirbel in der Inselhauptstadt Santa Cruz de Tenerife
statt. |
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Zur Wahl stehen diesmal siebzehn hübsche Mädchen in
fantasievolle Kostümen. Die Kostüme, die wahre technische Wunderwerke sind,
könnten direkt aus der Märchenwelt kommen. Gehen kann mit diesen Gebilden
niemand - die Konstruktionen sind auf stabile Gestelle mit Rädern montiert.
Das sieht allerdings niemand! Die Illusion wird
natürlich gewahrt. |
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Das Spektakel im Fernsehen kann sich, meiner Meinung nach, kein Mensch vom
Anfang bis zum Ende zu Gemüte führen.
Es dauert Stunden! Und dafür kommt die
Stimmung aus dem Stadium einfach nicht ins Wohnzimmer.
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Aber das trifft wohl bei vielen Veranstaltungen zu. In Natura vermitteln sie
Leben und Stimmung - am Bildschirm entpuppt sich das Lebensgefühl als äußerst
flach. 3D-Bildschirme werden dieses Phänomen auch nicht ändern! |
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Entweder man ist dabei oder man bekommt nur den Abklatsch einer Veranstaltung
serviert.
Das kann sich jeder Mensch jederzeit aussuchen - zumindest fast immer. |
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Das Motto des Carnevals in Puerto de la Cruz heißt heuer “Magie und Hexerei“.
Ich bin gespannt, was sich die verschiedenen Gruppen dazu einfallen lassen. |
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24 de enero 2008 |
| Donnerstag - jueves |
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| ein trüber Tag im Jänner |
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Icod de los Vinos |
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15 ° centígrados
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20 °
centígrados |
wir sind wieder online
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Der Himmel ist noch ziemlich grau, die Wolken ziehen vom Meer zum Berg und
wissen anscheinend noch nicht, wohin sie dann wandern sollen. Langsam wird es
zwar ein bisschen freundlicher aber es wird wohl noch eine Stunde dauern, bis
die Sonne sich ein Wolkenfenster frei gemacht hat. |
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Jorge hämmert Steine für die neue Steinmauer zurecht, Georg hält den Bagger auf
Trab und befördert unermüdlich Steine und Schotter dorthin, wo das steinige
Material gebraucht wird. Zusätzlich bringt der LKW in regelmäßigen Abständen
Schotter, Erde und Steine. |
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Um zwei Uhr Mittag beginnt dann auch noch Chicho mit
seiner Arbeit an der Mischmaschine, la mezcladora.
Zement, Schotter und Wasser, el cemento, la grava,
tierra y aqua, warten bereits auf ihn.
Die Mauer soll ja ein weiteres Stück in die Höhe wachsen! |
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Auf dieser Baustelle geht es heute also sehr diligente,
geschäftig zu. Mittagessen werden wir wohl erst am Abend, denn solange Georg
das Arbeitsrad in Schwung halten kann - macht er das!
Da entkommt ihm niemand!
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Nicht einmal Chicho! Auch wenn der liebe Bursche eine Stunde früher zur Arbeit
erscheint und dann noch eifersüchtig auf Jorge ist. Hilfsarbeiter bleibt eben
Hilfsarbeiter! Für ihn hat es eben am Vormittag keine Arbeit gegeben. |
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Er hat es im Endeffekt begriffen, auch wenn es psychologisch gesehen
Schwerstarbeit ist, die man nicht leisten müsste.
Vielleicht muss er ja nicht mehr lange als Hilfsarbeiter arbeiten - er
spielt ja regelmäßig Lotto. Wie hat er heute festgestellt? Wenn er reich wäre,
würde er nicht mehr arbeiten! Er muss ja nur deshalb arbeiten, weil er sonst
kein Geld hätte.
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Komisch. Wir sind zwar "reich", doch arbeiten müssen auch
wir - sonst hätten wir nichts mehr. Abgesehen
davon, ist Arbeit wirklich so hinderlich, so schwer? Wir lieben unsere Arbeit -
einmal mehr und einmal weniger. Aber im Grunde genommen haben wir uns das Leben,
so wie es ist, ausgesucht. Ob richtig oder falsch, wer kann das schon
beurteilen? |
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Ich kämpfe zwar Tag für Tag mit dem Unkraut, aber es gibt auch schöne Blumen in
Hülle und Fülle. Die Hibisken blühen in allen nur möglichen Formen und Farben
und die Tulpenbäume tragen leuchtend rote Blüten an den Zweigen. Als Kontrast
blühen im Moment sicher fast hundert Callas.
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Tiefgrüne Blätter und elegante, strahlend weiße
Blütenkelche ziehen das Auge fast magisch an. Da es länger nicht geregnet hat,
ist das geschwungene Hochblatt wirklich schneeweiß - ohne dem winzigsten grauen
oder braunen Wasserfleck. |
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23 de enero 2008 |
| Mittwoch - miércoles |
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| halb sonnig, halb bewölkt |
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Icod de los Vinos |
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14 ° centígrados
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20 °
centígrados |
nehmt die Menschen wie sie sind
- andere gibt
es nicht…
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Noch immer kein Telefon, el teléfono! Ja
sicher, sobald ihr den Text lesen könnt, funktioniert die Technik bereits. Aber
solange ich hier schreibe, ist die Leitung tot. Im Laufe des Tages wird sich
dieser Zustand hoffentlich wohl ändern. Kein Anschluss unter dieser Nummer!
iNo conexión a la red telefónica! |
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Ich habe auch so genug zu tun. Die grüne Seele der unendlichen Quadratmeter der
Finca hält mich auf Trab. Oft denke ich mir, das Grundstück wächst jeden Tag um
ein Stück. Wie die Insel Hawaii. Dort vergrößert der noch immer aktive Vulkan
das Eiland Tag für Tag um ein Fußballfeld - angeblich,
según dicen.
Aber auch wenn es weniger sein sollte - Kleinvieh macht
auch Mist! |
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Ich mache mich jetzt gleich, ahora mismo, auf
den Weg zum Gemüsegarten, el huerto. Die Himbeerstauden müssen endlich
vom Unkraut, la mala hierba, befreit werden und
die Bäume, Blumen und vor allem die Bananenstauden schreien nach Wasser. Auf
dieser Terrasse hat Georg leider noch keinen Bewässerungsschlauch verlegt.
Handarbeit, el trabajo manual, ist angesagt.
Also dann - Wasser marsch! Der Befehl gilt auch, wenn man nicht der Feuerwehr,
los bomberos, angehört. |
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Halb zwölf - la tropa, der Trupp der Telefonica ist hier. Mit
unterstützender Hilfe des Baggers wird der Holzmast um einige Zentimeter in die
horizontale Lage gezogen.
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Wenn man den linken Mast, el poste a la izquierda,
ganz genau betrachtet, steht er eigentlich gleich schief wie vor der ganzen
Aktion.
Laut Entscheidung des Chefs soll das aber so sein. Dem Telefonkabel,
el cable de teléfono, ist es gleichgültig. |
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Jetzt werden noch drei Kabel gespannt, alle Drähte
fachrecht verknüpft und dann sollte unser Kommunikationssystem reibungslos
funktionieren. |
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Das eigenartige an der ganzen Sache - aus dem Wasserhahn kommt plötzlich kein
Wasser mehr. Haben die Burschen für die Reparatur der Telefonleitung etwa das
Wasser abgedreht?
Na ja, es wird nur ein komischer Zufall sein. |
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Sie war ein Blümlein |
Sie war ein Blümlein hübsch und fein,
hell aufgeblüht im Sonnenschein.
Er war ein junger Schmetterling,
der selig an der Blume hing. |
Oft kam ein Bienlein mit Gebrumm
und nascht und säuselt da herum.
Oft kroch ein Käfer kribbelkrab
am hübschen Blümlein auf und ab. |
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Ach Gott, wie das dem Schmetterling
so schmerzlich durch die Seele ging. |
Doch was am meisten ihn entsetzt,
das Allerschlimmste kam zuletzt.
Ein alter Esel fraß die ganze
von ihm so heiß geliebte Pflanze. |
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Wilhelm Busch |
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22 de enero 2008 - Vollmond um 14:34:42 Uhr |
| Dienstag - martes |
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| noch immer Calima, aber man sieht bereits ein bisschen Meer ... |
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Icod de los Vinos |
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14 ° centígrados
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22 °
centígrados |
Glückliche Tage sind kurz
vor allem, wenn man viel Arbeit hat ... |
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Sturmwarnung für die Kanarischen Inseln - aber uns hat es nicht betroffen. Auf
El Hierro hat es ziemlich viele Strommasten geknickt - die halbe Insel
war gestern ohne Strom. Auf La Palma konnte kein Flugzeug landen. |
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Bei uns war alles ruhig, außer, dass der Sand, la arena, der in der Luft
herumschwirrt, uns jegliche Sicht genommen hat. Das Meer existiert im Moment so
gut wie nicht für uns und die Insel La Palma ist auch verschwunden. Diese
sandige Bereicherung der sonst klaren Atlantikluft hat nicht einmal das helle Licht des
Vollmondes, la luna llena, geknackt. Die Sonne
ist mit abgeschwächtem Licht unter gegangen und der Mond hat seine Laterne,
la farola, ziemlich umsonst am Himmel aufgehängt.
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Georg fristet in dieser Woche seine Zeit als Baggerfahrer. Er hat es geschafft,
Aushubmaterial der ersten Klasse zu bekommen. Dafür hat er ein Händchen. Das
schafft so schnell niemand! |
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Deshalb wird jetzt im Akkord Mauer gebaut und gleichzeitig aufgeschüttet. Die
Mischmaschine, der Bagger und ein LKW sind im Dauereinsatz. Verschnaufpause gibt
es so gut wie keine. |
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Es ist fast so, als ob wir uns noch ein Grundstück
dazu gekauft hätten. Vorher war dieser Teil der Finca nur einen tiefes Loch. Ein
Abgrund - ohne Sinn und Zweck. Jetzt entsteht daraus eine ebene Fläche. Man kann
sich das vorher gar nicht vorstellen. Man begreift zwar, wo die Grenze des
Grundstücks verläuft, aber der Grund ist ohne Bedeutung. Man kann ja nicht
einmal hinunter klettern. Nur Steine und Geröll, Unkraut und das unvermeidliche
Stachelgewächs, behaupten sich auf diesem Teil des Grundstückes.
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Uninteressant! iPoco interesante! Plötzlich ist
alles anders! Ein wunderschönes Fleckchen Erde entsteht und wartet nur mehr
darauf bepflanzt zu werden. Das klingt so einfach, doch steckt viel Organisation
und Arbeit dahinter - und es ist möglich! Georg beweist es in diesen Tagen! |
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Die Genehmigung für die Erdbewegungen, el movimiento de
tierra, hat zwar viel gekostet, doch dadurch haben
wir auch die Möglichkeit, Mauern zu bauen und die Terrassen der Finca zu
verändern. Anders wären solche Aktionen nicht erlaubt.
Legalität zahlt sich im
Endeffekt immer aus - auch wenn es beim Zahlen der Gebühren oft weh tut. Davon
kann ich ein Liedchen singen, lo sé de sobra. |
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Der Arbeitsplatz für morgen Früh steht schon bereit. Die nächst Palette Zement
wartet darauf mit Sand und Wasser verarbeitet zu werden. |
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Um elf Uhr Vormittag war heute Schluss mit lustig - die Telefonleitung wurde von
einem LKW ziemlich unsanft auf die Erde befördert und in zwei Teile zerlegt.
Kein Telefon und logischerweise auch kein Internet mehr, die Verbindung zur
Außenwelt wurde innerhalb von Sekunden beendet. |
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Am Nachmittag war bereits ein Techniker der Telefonica hier, aber alleine hat er
leider nichts machen können. Der Telefonmast auf der gegenüber liegenden
Straßenseite steht - untertrieben gesagt - ziemlich schief. Also werden morgen
früh drei Techniker anrücken und den Schaden beheben. Dann sollte wieder alles
funktionieren.
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21 de enero 2008
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| Montag - lunes |
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| die Sicht ist ziemlich versandet - wir haben Calima |
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Icod de los Vinos |
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14 ° centígrados
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22 °
centígrados |
wieder einmal Montag ... |
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Wir haben Calima - afrikanische Wärme und Unmengen von Sand in der Luft. Ich
kann weder das Meer noch die Halbinsel von Los Silos mit dem Leuchtturm noch
unseren Hausberg sehen. Alles versteckt sich hinter einer diffusen Schicht
Saharastaub.
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Der einzige Vorteil bei dem ganzen Szenario ist
wirklich nur die Temperatur. Die Quecksilbersäule klettert in angenehme Höhen.
Man könnte meinen, dass der Sommer bereits bei uns angekommen ist. |
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Kofen se 'nem armen Mädchen `ne Blume ab?
Oder kann's ein bisschen Grünzeug sein? |
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Pygmalion haben wir in der Schule, en el colegio,
mit verteilten Rollen aus dem Reclamheft
lesen "müssen". Als My Fair Lady habe ich das Musical geliebt - und liebe es
immer noch. Doch ein Satz geht mir heute nicht mehr aus dem Kopf. Er hat für
mich eine andere Bedeutung, un otro sentido, bekommen. |
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Es grient so grien, wenn Spaniens Blumen blien. Im
Original heißt es natürlich "es grünt so grün wenn Spaniens Rosen blüh′n" Die
Engländer sagen "the rain in Spain stays mainly in the plain" und auf spanisch
heißt es la lluvia en España los bellos valles baña. |
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Professor Higgins muss irgendwann in seinem Leben auf Teneriffa gewesen sein.
Die Blumen blühen und werden vom Grün des Klees direkt nieder gewuchert.
Eigentlich werden sie von diesem - für mich - unnützen Grünzeug fast
vergewaltigt. Oder erstickt. Das kommt ganz drauf an, wie man es sehen will. |
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In der Zeit der Hungersnöte, las hambres, hat diese Art von Klee
allerdings Leben gerettet. Er war eines der wenigen Nahrungsmittel, un
alimento, das den Inselbewohnern blieb.
Heute fressen es nicht einmal mehr die Kaninchen, los conejos. Die weiden lieber auf unserem
Vorzeigerasen. Aber den hat es damals wohl nicht gegeben. *g* |
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Das blöde Kraut, la hierba tonto, wächst überall - egal ob dort
gegossen wird oder nicht. Von irgendwoher bekommt das saftige Unkraut seinen
Lebenssaft. Es ist wie verhext - und unsere Blumenelfe ist noch immer auf
Urlaub und kann mir nicht helfen. |
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Es wird Zeit, ya va siendo hora, dass auch
Kollektivverträge für Elfen ausgehandelt werden. Es kann ja nicht sein, dass wir
nur für eine schöne Unterkunft sorgen und das nette Elfchen sich dann auf unsere
Kosten eine schöne Zeit macht. |
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Wenn die Arbeit, el trabajo, erledigt ist,
erscheint das Fräuleinchen wieder. Genießt ihre bequeme Luxuswohnung, el piso
lujoso,
mit umwerfender Aussicht und einem Unterhaltungsprogramm der ersten Klasse.
Schmetterlinge und kleine Vögel, las
mariposas y pájaritos,
geben nur zu gerne gratis ein Konzert, un
concierto.
Die Grillen, los grillos, tragen als
Backgroundmusiker ihren Teil zur Veranstaltung, el acto, bei.
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Auf diese Art war die Zusammenarbeit nicht abgemacht! Aber
so ist es nun einmal!
iAsí son las cosas!
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20 de enero 2008
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| Sonntag - domingo |
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| noch ein wunderschöner Tag |
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Icod de los Vinos |
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14 ° centígrados
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22 °
centígrados |
ein Sonntag, wie er sein sollte ... |
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Ein Dankeschön, muchísimas gracias, an die
Zauberfee! Der Zauberspruch hat Wunder, una maravilla,
gewirkt - allein dadurch, dass er durch die Lüfte vom Norden Deutschlands in
den südlichsten Zipfel von Europa gefunden hat.
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Aber bei der Hilfe des Mondes, la ayuda de la
luna, auch kein Wunder, ninguna
maravilla!
Das silberhelle Mondlicht macht in diesen Tagen die
Reise der kleinen, hilfreichen Fee leichter! Das helle Licht weist den Weg.
Der Tag des Vollmondes ist nicht mehr weit. Tengo ilusión de verte,
ich freue mich schon auf ein Wiedersehen, un
reencuentro,
mit der Absenderin der Zauberfee! |
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Andere machen Morgensport - Georg lässt es sich nicht nehmen und erledigt das
mit einer Stunde Bagger fahren und Steine schlichten. Vorbereitungsarbeiten für
Montag. Aber danach beginnt auch für uns die Freizeit. |
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Heute scheint die Sonne und wir genießen einen fast sommerlichen Sonntag. Ein
ausgedehntes Frühstück, ein bisschen Planungsarbeit und anschließend ein schöner
Fisch, der auf dem Feuer landet. Was gibt es Schöneres? |
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Für viele vielleicht ein Steak, por muchas quizá un bistec
- für uns ist es ein saftig gegrillter Fisch. Oder etwas anderes?
Esto es otra cosa. Keine Ahnung! iNi idea!
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¡Que aproveche! Jetzt wünsche ich nur mehr
"guten Appetit" und einen schönen Sonntag Abend! |
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Waren Heidi und der Ziegenpeter wirklich in der Schweiz zu Hause? Wie ich so
spontan drauf komme? Das High Society Wochenende in Kitzbühl ist heute Abend
wohl endgültig vorbei, so viel ich mit bekommen habe. Dort wo einst die Ziegen
auf den Hügel weideten, tummeln sich heute die angeblich wichtigen Bewohner
dieses Planeten in den VIP Zelten. |
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Mittlerweile sind die VIPs schon auf eine Zahl angestiegen, dass sich innerhalb
der elitären Zone eine weitere Stufe entwickelt hat. Wie nennt man diese
Gesellschaft denn? Sind die noch wichtiger als die ohnehin schon wichtigen? Die
VIPs der VIPs? |
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Wie immer es auch sein mag - Hauptsache man ist gesehen worden und hat dafür
ordentlich bezahlt. Oder ist da noch ein anderer Sinn dahinter? Das Schifahren
wird es ja nicht sein. |
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19 de enero 2008
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| Samstag - sábado |
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| ein wunderschöner Tag |
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Icod de los Vinos |
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14 ° centígrados
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22 °
centígrados |
ich war wieder bei meinen Blumenkindern ...
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Ob's die Zauberfee von Kirsten war? Oder war meine Zeit im Haus einfach
abgelaufen? Wer weiß das schon? ¿Quién sabe? |
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Das wird einmal eine Cilli Tomate. Wie sie aussehen wird, weiß ich noch nicht.
Sie tragen das erste Mal Früchte. Im Moment erinnern mich die grünen Laternen
noch eher an Physalis. Ob daraus wirklich Tomaten werden? Ich lasse mich mal
überraschen! Dejémonos sorprender. |
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Der Himmel hat dem Menschen als Gegengewicht |
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gegen die vielen Mühseligkeiten des Lebens |
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drei Dinge gegeben: |
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die Hoffnung, den Schlaf und das Lachen. |
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Immanuel Kant |
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Schlaf habe ich in den letzten Tagen ja bis zum Abwinken genossen, mir bleibt
also noch die Hoffnung und das Lachen übrig. Beides werde ich auskosten - vor
allem letzteres! |
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In diesem Sinne wünsche ich euch allen ein
wunderschönes, gesundes Wochenende, un buen fin de semana! ! Bis bald.
¡Hasta pronto! |
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18 de enero 2008
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| Freitag - viernes |
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| ein schöner Tag |
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Icod de los Vinos |
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14 ° centígrados
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20 °
centígrados |
noch ein Tag Hausarrest ...
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Langsam aber sicher geht mir meine Verkühlung auf die Nerven. Jetzt wird es
wirklich Zeit, dass dieses Gefühl endgültig verschwindet.
Ich will endlich wieder zu meinen Pflanzen, die Blumenkinder warten schon
auf mich! |
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Dafür ist Georg fleißig. Die Mauer zu unserem Nachbarn unter uns wächst stetig
in die Höhe. Das nächste Monsterprojekt in Steintechnik ist damit in Angriff
genommen. |
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Als Auftakt ist Suso, unser Nachbar, el vecino,
gleich einmal um einen riesigen Stein, una piedra gigante, reicher
geworden. Eigentlich müsste man ihn auf Grund seiner Größe ja Felsen, la roca,
nennen. Pero sea como sea, aber egal wie, das gute Stück hat sich leider
selbständig gemacht und die Flucht ergriffen.
Er hat wohl keine Lust gehabt, sich einbetonieren zu lassen.
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Wie wir den da wieder weg bekommen werden? Keine Ahnung,
no tener ni idea, herauf tragen können wir ihn leider nicht. Herauf
ziehen geht auch nicht, also wird ihn Jorge, der Steinmaurer wahrscheinlich an
Ort und Stelle zerkleinern müssen.
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Oder sollen wir es doch mit einer Stange Dynamit
probieren? Lieber nicht, sonst fliegen uns die Lavabrocken noch selbst um die
Ohren. |
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iCon el tiempo maduran las uvas! Kommt Zeit,
kommt Rat, oder wie sagt man so leicht dahin? |
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17 de enero 2008
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| Donnerstag - jueves |
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| in der Früh recht kühl, dann aber warm und sonnig |
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Icod de los Vinos |
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14 ° centígrados
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20 °
centígrados |
ich bin wieder fast ganz normal unterwegs
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Georg musste heute nach Orotava zum Steuerberater fahren und dann weiter nach
Tacoronte, um irgendein Ersatzteil für unseren alten aber braven Bagger zu
holen. Nachdem es mir schon wieder so halbwegs geht und das Wetter schön war,
bin ich mit gefahren. |
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Wenn man ein paar Tage nur innerhalb der vier Wände
bleibt, fällt einem bald einmal die Decke auf den Kopf. Aber das kennt ja wohl
jeder von euch. |
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Auf der Heimfahrt habe ich ein paar Fotos gemacht. Auf einer großen
Bananenplantage auf dem Weg nach Icod ist mir heute ein Drachenbaum ins Auge
gestochen. |
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Er steht ganz einsam und verlassen mitten zwischen den Bananenstauden - und
beginnt zu blühen! Das ist kein alltäglicher Anblick, Drachenbäume blühen nur
alle paar Jahre. |
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Das ist also ein Kanarischer Drachenbaum,
un dracaena draco. Das rote Harz der Rinde
des Drachenbaumes nennt man auch Drachenblut, sanguis draconis. |
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Früher wurde es sowohl in der Heilkunde als auch zur
Einbalsamierung der Toten verwendet. |
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16 de enero 2008
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| Mittwoch - miércoles |
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| Wolken rund um uns |
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Icod de los Vinos |
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14 ° centígrados
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20 °
centígrados |
noch ein Tag zum Faulenzen - gezwungener Maßen
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Ich bin fast ganz gesund und munter, estoy sano y salvo -
zumindest so halbwegs.
Auf alle Fälle im Vergleich zu gestern. Der Kopf fühlt sich wieder normal
an und der Druck unter dem Auge ist auch so ziemlich weg. Ich bin fast wie neu!
Vitamin C ist gesund, la
vitamina C es buena para la salud, und wirkt wahre Wunder. Das bilde ich mir
halt ein. |
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Heute ist es draußen nicht sonderlich schön, deshalb leibe ich vorsichtshalber
noch einen Tag in unseren warmen vier Wänden. Aber wer weiß,
wozu das gut ist? ¿Quién sabe para qué sirve esto?
Ein bisschen kochen, ein wenig backen, lesen und schon ist der Tag herum. Auch
einmal ganz angenehm so vor sich hin zu trödeln. Es gibt Schlimmeres,
hay cosas peores. |
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Ach ja, apropos backen - ich falle schon wieder um
ein Stück Geburtstagstorte um.
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Trotzdem - herzlichen Glückwunsch zum Geburtstag!
¡Feliz cumpleaños! Wer das Geburtstagskind ist?
¿Quien es la persona que cumple años? Meine Mutti
feiert heute ihren letzten Geburtstag mit einem Sechser vorne dran.
Da gibt es sicher eine gute Torte,
una tarta buena, leider nicht für uns. |
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Was gibt es sonst noch Neues zu berichten? |
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Wie ihr alle ja schon mit bekommen habt, haben wir ein neues Problem. Es kommt
aus der Luft und hat uns den halben Fischteich entvölkert. Wenigstens hat er
unsere Kois und die zwei zauberhaften, roten Schleierfische nicht erwischt.
Dafür ist der blöde Reiher mit allen Goldfischen abgeflogen. |
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Ja, ihr lest schon richtig, auf Teneriffa gibt es
Graureiher. Nicht viele, aber eines dieser Exemplare hat unseren Teich als
gedeckten Tisch entdeckt - und das Menü genossen. |
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Der Vogel an sich ist ja schön, fast so groß wie ein
Storch und wenn er sich in die Lüfte schwingt sieht das toll aus. Aber trotzdem
– unsere Fischlein hätte er verschonen können.
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Wie geht der Spruch mit dem Nachbarn? Fällt mir
gerade nicht ein, aber so ähnlich wie …verschone mich und geh zum Nachbarn … *g*
Leider haben unsere Nachbarn keinen Teich … |
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1. bis 15.
Jänner 2008 |
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