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1
de marzo 2008 |
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29
de febrero 2008 |
| Freitag - viernes |
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| leicht bewölkt, sonnig und warm - seit
gestern Calima |
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Icod de los Vinos |
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18 ° centígrados
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19 °
centígrados |
Die Zukunft ist wie die Gegenwart ...
nur etwas länger. Don Quisenberry |
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Was macht man an einem Tag den es gar nicht gibt? Der nur eingeschoben wird,
damit der Kalender wieder stimmt? |
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Die Geburtstagskinder von heute beneide ich nicht.
Sie können sich ständig so schlaue Sprüche wie "eigentlich bist du ja erst fünf
Jahre alt" oder so ähnlich anhören. Dese Aussage ist zwar genauso falsch wie
sinnlos, aber so lustig ist die Menschheit eben. :o) |
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Georg hat Mauer gebaut und ich bin - wie sollte es anders sein - dem Unkraut zu
Leibe gerückt. Bei dieser an und für sich langweiligen und nicht sehr
anspruchsvollen Arbeit wandern die verschiedensten Gedanken durch den Kopf. |
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Seit einigen Wochen ist der Hauptfeind in meinem Bett zwischen
meinen Pflanzen der Sauerklee. Unmengen von diesem gelb blühenden Gewächs habe
ich bereits ins pflanzliche Jenseits befördert. Heute ist mir das erste Mal der
Gedanke gekommen, wie viele vierblättrige Kleeblätter, trébol de cuatro hojas,
wohl schon in der Menge untergegangen sind. Die einzelnen Blätter beachte
ich nämlich nicht. Logisch oder? |
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Vielleicht habe ich auf diese Art und Weise, modo y manera,
in der Vergangenheit Unmengen an Glück auf den Kompost geworfen?
Ohne es überhaupt zu bemerken?! |
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28
de febrero 2008 |
| Donnerstag - jueves |
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| sonnig und leicht bewölkt |
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Icod de los Vinos |
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18 ° centígrados
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19 °
centígrados |
Nur wer überhaupt nichts macht ...
macht keine Fehler.
Lech Walesa |
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Das gibt's ja nicht, die Sonne lacht vom Himmel. Die trüben Tage werden ja nicht
vorbei sein? Wenn ich Richtung La Palma blicke, sieht es allerdings recht trüb
aus, in Los Silos dürfte es regnen. |
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Vielleicht halte ich mich heute an meinen schlauen Spruch des Tages :o) Ich habe
überhaupt keine Lust irgendetwas Sinnvolles zu tun. No me
apetece.
Der Tag verführt zum Nichtstun!
Der heutige natürlich besonders. Das Jahr 2008 ist ein Schaltjahr. Einen Tag im
Februar gibt es also gar nicht. Ist es der Tag heute - der morgen? |
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Georg hat einen Termin im Rathaus, en el Ayuntamiento de
Icod de los Vinos. Er wird bald zurück sein und
deshalb werde ich meinen Arbeitsplatz an den Herd verlegen. |
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| Jeder von uns ist ein Engel |
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mit nur einem Flügel. |
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Und wir können nur fliegen, |
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wenn wir uns umarmen.
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Luciano de Crescenzo |
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27
de febrero 2008 |
| Mittwoch - miércoles |
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| wolkig und regnerisch |
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Icod de los Vinos |
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15 ° centígrados
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19 °
centígrados |
Tatsachen muss man kennen ... bevor
man sie verdrehen kann
Mark Twain |
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Teneriffa, die Insel des ewigen Frühlings. Na ja, über diese Definition könnte
man so wieso streiten.
Ein blöder Werbeslogan, un eslogan publicitario
tonto, und sonst gar nichts. Wer will schon immer mit "lauen" Wetter,
el tiempo, leben? Wenn so ein Wetter das höchste Glück sein sollte, dann
müsste unsere Lieblingsfarbe auch grau sein. Nicht schwarz, nicht weiß und schon
gar nicht bunt. |
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Ich kann mir nicht vorstellen, dass irgendein Mensch sich diese Situation
erträumen würde. :o) |
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Aber darum geht's mir auch gar nicht. No es eso lo que me
importa. Wie bin ich eigentlich darauf gekommen? |
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Ich weiß schon, ein Blick nach draußen genügt! Wenn man das Wetter positiv sehen
will könnte man es Kuschelwetter nennen. Wenn man es von der anderen Seite
betrachtet ist es einfach trist und grau. Die Wolken hängen am Himmel, als wenn
jemand Großwaschtag gehabt hätte. Vom Berg bis zur nächsten Insel ein graues,
lückenloses Wolkenmeer! |
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Es kann also nur besser werden, mejorar. Das
einzig positive bei diesem Wetter ist meine dadurch gewonnene Freizeit.
Der Wasserschlauch hat sich seit einigen Tagen seinen Jahresurlaub
genommen. |
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Dafür hat sich eine Bewohnerin, una habitante,
der Blütenwelt zurück gemeldet. Eine unserer Blumenelfen ist wieder da!
Die kleine Elfe,
la sílfide pequeña,
hat sich sichtbar gut erholt. ;p) |
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Na ja, in Wahrheit, en realidad, habe ich sie
natürlich aus ihrem finsteren Übergangslager aus einer Schachtel befreit.
Nachdem ich unsere Wunschliste für Ostern an Christina abgeschickt habe, bin ich
auf die Suche nach meiner Osterdekoration gegangen.
Dabei ist mir auch die kleine Elfe in die Finger gekommen. |
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Sechzig Jahre
Augsburger Puppenkiste - Die ganze Welt in einer Kiste.
Kennt ihr diese Puppenkiste? |
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Die Kiste vielleicht nicht, aber eine der vielen
Bewohner mit Sicherheit. Kater Mikesch, Urmel, Jim Knopf oder Lukas der
Lokomotivführer, el maquinista,
ist wahrscheinlich für fast alle ein Begriff. Oder die kleine Insel
Lummerland?
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Der geistige Vater vom starken Lokomotivführer Lukas
und von Jim Knopf, dem kleinen schwarzen Buben ist zwar
Michael Ende,
doch zum Leben erweckt wurden sie im Marionetten Theater der Augsburger
Puppenkiste. |
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Walter Oehmichen brachte nach dem Krieg, la
guerra,
aus Frankreich ein Puppentheater mit. Ihn
faszinierte die Idee, eine Welt voll mit Puppen, Geschichten und Fantasie in
eine kleine Kiste verpacken zu können. |
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In Kiste kann man jedoch auch noch viele andere Dinge verpacken. :o)
Erinnerungen, las memorias, in Form von Fotos,
Tagebüchern, Briefen oder Kleidern etwa. Deckel auf - Sachen hinein und Deckel,
la tapa, wieder drauf. Nach Jahren kann
man dann in Erinnerungen schwelgen. |
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Eine andere Kiste, una otra caja, hat ebenfalls die Welt erobert - zwanzig
Fuß lang und acht Fuß hoch.
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Die Erfindung des Containers, el contenedor,
war einfach aber doch genial. Vor ungefähr fünfzig Jahren begann die Geschichte
dieser besonderen Kisten mit ihren Siegeszug um die ganze Welt.
Am 26. April 1956 legte im Hafen von New Jersey der
Frachter Ideal X zu einer Fahrt nach Houston in Texas ab. Mit an Bord hatte der
umgebaute Tanker achtundfünfzig Container.
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Die ersten Container wurden auf Seereise, el
viaje marítimo,
geschickt und bis zum heutigen Tag hat diese Kiste
eine steile Karrierekurve hinter sich. Die Zeiten, in denen Hafenarbeiter
Frachter mit Muskelkraft beladen mussten waren beendet. Damals wurde die
lächerliche Anzahl von achtundfünfzig Containern mit dem Schiff befördert, heute
finden auf großen Containerschiffen, el
portacontenedores,
über dreizehntausend dieser Behälter Platz. |
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Nichts, nada, geht mehr ohne sie! Rindfleisch
aus Argentinien, Teddybären aus Asien, billige Textilien aus China oder Blumen
aus Holland - dem Container ist es egal womit er beladen wird und wohin die
Reise geht. Im Jahr 2006 wurden weltweit circa vierhundert Millionen Container
umgeschlagen. Bis zum Jahr 2015 wird diese Zahl sich wahrscheinlich noch einmal
verdoppeln. Ohne die Containerschifffahrt wäre die Globalisierung nicht möglich
- das ist der Nachteil davon. |
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Man kann allerdings auch sein Leben in eine Kiste packen und mit den vertrauten
Dingen seines Lebens auf einem anderen Fleckchen auf dieser Erde fortsetzen.
Egal ob man die Vorteile oder die Nachteile, los pros y los contras,
beleuchten möchte - eines ist klar, eine simple Kiste hat die Welt
verändert! ¡Claro que sí! |
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26
de febrero 2008 |
| Dienstag - martes |
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| bewölkt und regnerisch, sonnig ab Mittag, Regen am Abend |
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Icod de los Vinos |
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15 ° centígrados
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19 °
centígrados |
Nichts ist überzeugender als der Erfolg ...
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Nichts ist so sexy wie Erfolg :o) Doch macht Erfolg, el
éxito, wirklich sexy? |
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Warum sollte das so sein? Weil erfolgreiche Menschen strahlen. Sie strahlen
meistens Zuversicht, Stärke und Klarheit aus, sie können überzeugen und
motivieren. |
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Wer hart genug arbeitet, hat auch Erfolg! Richtig? Oder ist
Erfolg Glücksache? |
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Richtig ist - Erfolg ist nur schwer zu erreichen,
ohne etwas dafür zu tun. Ja, Ehrgeiz, Fleiß und harte Arbeit sind mit Sicherheit
die besten Voraussetzungen für Erfolg. Nur der Umkehrschluss ist falsch. Erfolg
ist nicht zwangsläufig das Ergebnis von harter Arbeit.
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Erfolg hat wahrscheinlich mehr mit persönlich gesteckten Zielen zu tun - die man
erreichen will und wird. Erfolg ist eine gesunde Kombination aus
harter Arbeit und Ehrgeiz. Allerdings sollte man
nicht zu verbissen am Erfolg feilen. Wer Freude an dem hat was er tut, wird die
harte Arbeit, die dahinter steckt, sowieso nicht spüren. |
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And the Winner is - Austria! |
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Der Film
"Die Fälscher" holten bei der 80. Oscar-Verleihung in Los Angeles
gestern Nacht die erste goldene Figur in der Kategorie "Bester fremdsprachiger
Film" nach Österreich. Stefan Ruzowitzky nahm aus den Händen von Penelope Cruz
strahlend
den ersten Oscar für Österreich entgegen! |
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Ich habe den Film - bis auf ein paar Ausschnitte -
leider noch nicht gesehen. Vielleicht kommt
er auch hier in die Kinos? Spätestens in ein paar Monaten können wir den Film
wahrscheinlich auf DVD kaufen. Ich würde ihn mir gerne ansehen. |
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25
de febrero 2008 |
| Montag -lunes |
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| sonnig und leicht bewölkt |
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Icod de los Vinos |
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15 ° centígrados
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19 °
centígrados |
Schönheit ist ein abstrakter Begriff ...
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Es ist ungerecht aber anscheinend nicht zu ändern - schöne Menschen haben es
leichter im Leben.
Und was ist mit dem Rest? |
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Haben es schöne Menschen wirklich leichter oder zählt doch die innere Schönheit,
la belleza? Wer ist überhaupt schön? |
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Rund um den Erdball wird Schönheit mit Intelligenz, Kompetenz und Sympathie
verbunden. Schlanke Menschen werden anders beurteilt als dicke Menschen,
Blondinen sollen dümmer sein als dunkelhaarige Frauen. Doch wer stellt die
Regeln auf? |
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Benötigt die Menschheit aus einem ganz bestimmten
Grund gerade in der heutigen Zeit die Schönheitschirurgie, la cirugía
plástica?
Die inneren Werte verändern diese Maskenbildner ja wohl nicht. |
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Vielleicht frage ich einmal einen Schönheitschirurgen - die müssten die
Frage ja am ehesten beantworten können, oder nicht? |
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Eines ist allerdings sicher, auch wenn es auf den ersten Blick so aussieht als
ob der Mensch von heute einen ganz besonderen Wert auf Schönheit legen würde,
stimmt das nicht. Der Kult um die Schönheit ist keine Erfindung der heutigen
Zeit. Die Schönheit hat zu jeder Zeit und in allen Kulturen eine wichtige Rolle
gespielt. |
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Der Teide hat sich auch mit fremden Federn geschmückt. Er hat in den vergangenen
Tagen eine anständige Menge Schnee abbekommen. Ich habe ihn heute nur ganz kurz
gesehen, aber mir scheint, der Schnee liegt noch weiter Richtung "Tal" als beim
letzten Schneefall. Ich kann mich aber auch getäuscht haben. |
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24
de febrero 2008 |
| Sonntag - domingo |
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| sonnig am Vormittag, Nachmittag stark bewölkt |
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Icod de los Vinos |
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15 ° centígrados
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19 °
centígrados |
Der Augenblick ist zeitlos ...
sinnierte Leonardo da Vinci |
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Laut Wikipedia ist ein Smiley - auch Smilie oder Grinser genannt - die grafische
Darstellung eines Lächelns
:o).
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Man kann alles mit einem Augenzwinkern sagen. Man kann zweideutig werden,
vielleicht sogar ein wenig zynisch: mit einem Smiley und etwas Sinn für Humor
wird alles wieder ins rechte Licht gerückt! |
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Doch warum sind diese Dinger überhaupt notwendig? Ist heute niemand mehr fähig
zwischen den Zeilen zu lesen? Ist der normale Mensch nicht mehr in der Lage, die
Kanten und Ecken der deutschen Sprache zu verstehen? |
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Stellt euch einmal einen Text von Schiller, Goethe oder von mir aus von Wilhelm
Busch versehen mit lauter Smileys vor. Ist die Menschheit heute schon so blöd
oder so unsensibel um Zwischentöne nicht mehr zu verstehen?
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Es scheint nicht nur so, es ist Tatsache! |
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Wenn ich ehrlich bin, verwende ich diese Zeichen ebenfalls. Warum?
¿Por qué? Weil ich
bemerkt habe, dass Menschen mit dem Medium Internet anders umgehen als mit einem
Brief oder einer Faxnachricht.
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Der Geschäftsbrief ist für viele noch immer etwas anderes als ein E-Mail. Wer
würde einen Brief ohne Anrede in den Briefkasten werfen? Würdet ihr einen Brief
in Kleinschreibung - die es laut Pisa Studie nicht gibt - oder im tiefsten
Dialekt los schicken? Ich glaube, auf diese Stufe würde sich niemand begeben. |
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Wie heißt so schön - oder hat es geheißen? Der Brief ist die Visitenkarte eines
Menschen.
:o) Na ja, wenn man davon heute ausgeht, im Zeitalter der elektronischen
Post, müsste man sich seine Gedanken über so manche Mitmenschen machen.
:o( Höfflichkeit ist anscheinend nicht mehr angebracht. Bildung und eine
stinknormale Höfflichkeit auch nicht mehr. |
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Heute erreichen mich Anfragen von so genannten Magistern, Ingenieuren und
Professoren ohne Anrede der Person oder mit der netten Begrüßung "hallo". Von
Rechtschreibung gar nicht mehr,
de la ortografía de ninguna manera, zu reden. :-( Dabei wäre letzteres noch am
leichtesten in den Griff zu bekommen - man muss ja nur die Rechtschreibprüfung
im Programm von Windows aktivieren! *g* |
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Wie weit die Zeiten der geheimen Zeichen fort geschritten ist, kann man an
meinem letzen Satz erkennen. Damit es niemand in den falschen Hals bekommt, habe
auch ich ein Grinsen angehängt. Ich habe dazu gelernt. |
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Wie sollte da dann noch irgendjemand fähig sein, einen normalen Text zu lesen -
geschweige Zwischentöne zu erkennen? Dann ist schon alles klar. :-) Ohne Smileys
könnte auch Wilhelm Busch nicht mehr überleben! |
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Der bekannteste Smiley stellt ein lächelndes
:-) Gesicht dar. Es soll sagen "nimm
das, was ich gerade geschrieben habe, nicht ernst.“ Doch wofür schreibe ich
dann? |
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Der Doppelpunkt stellt die Augen dar, der
Bindestrich die Nase und die schließende Klammer den lächelnden Mund. Ich
für mich habe dieses Zeichen von Anfang an umgestaltet. Die schmale Nase
war mir immer schon ein Dorn im Auge, mein persönliches Smiley sieht so aus -
:o). |
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Ein Psychologe könnte daraus wahrscheinlich seine speziellen Schlüsse ziehen.
Welche das sein könnten ist mir allerdings egal. Abkürzungen und diverse
unterstützende Erklärungen liegen mir nicht sonderlich auf der Seele, aber sie
sind unvermeidlich. Sonst würde ich sagen, entweder meine Ansprechpartner
verstehen meine Sprache - oder eben nicht. Ich kann - und will - es auch nicht
mehr ändern.
:o) Dafür bin ich heute erwachsen genug. |
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| Keine Freundschaft kommt so rasch zustande |
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und hält so gut wie die zwischen Menschen,
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die dieselben Bücher lieben. |
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Irving Stone |
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23
de febrero 2008 |
| Samstag - sábado |
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| blauer Himmel am Morgen, dann haben sich die Wolken durchgesetzt |
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Icod de los Vinos |
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15 ° centígrados
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19 °
centígrados |
Unkraut ist alles, was nach dem Jäten wieder wächst
...
stellte Mark Twain
schon fest. |
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Doch darüber zerbreche ich mir erst am Montag wieder den Kopf,
romperse la cabeza.
Jetzt ist erst einmal Wochenende angesagt! ¡Buen
fin de semana! Die Arbeit läuft sowieso nicht
davon. |
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Der Tag hat uns heute viel versprechend mit einem strahlend blauen Himmel
begrüßt, gegen Mittag haben allerdings die Wolken die Vorherrschaft übernommen.
Meinem gemütlichen Wochenende steht also nichts im Weg. Ich lasse den Tag mehr
oder weniger an mir vorbei reisen. Ohne besonderes Ziel. |
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Ein Feuerchen brennt im Schwedenofen gemütlich vor sich hin, Musik düddelt aus
den Lautsprechern und ich trödle so dahin.
Ab und zu blinzelt die Sonne zwischen den Wolken durch - aber ich lasse
mich heute von meiner Lesestunde durch nichts mehr abbringen! Da es auf dem
Liegestuhl zu kühl ist, werde ich mich ganz gemütlich aufs Bett legen und ein
bisschen schmökern. Ab und zu ist das absolut notwendig! |
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Eigentlich wollte ich heute den Hügel oberhalb der Finca erklimmen, um von dort
zu fotografieren. Aber bei dem trübsinnigen Wetter habe ich auch dazu keine
Lust. |
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22
de febrero 2008 |
| Freitag - viernes |
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| ein abgeschwächter Regentag |
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Icod de los Vinos |
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15 ° centígrados
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17 °
centígrados |
Das Geheimnis des Könnens liegt im Wollen ...
schrieb Aristoteles |
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“Ich freue mich, wenn es regnet. Denn wenn ich mich nicht freue, regnet es
auch”, soll Karl Valentin einmal gesagt haben. |
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Karl Valentin
verdanken wir viele kluge - oder zynische - Aussprüche, die heute noch
jeder kennt. Dazu gehört auch "Mögen hätt ich schon wollen, aber dürfen habe ich
mich nicht getraut." |
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Was er damit wohl konkret gemeint hat? Wir wollen auch - und dürfen nicht.
Warten heißt die Devise.
Ich hoffe nicht mehr all zu lange. Langsam aber sicher
reicht es! Mögen, wollen und dürfen - alle drei Wörter können oft ein und
dasselbe ausdrücken. Und doch ist alles anders, als es scheint. |
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Taten sind erwünscht, möglich oder erlaubt - oder eben nicht erwünscht, nicht
möglich oder nicht erlaubt.
Klingt zwar kompliziert - ist es aber nicht. Wie
immer kommt es auch dabei auf den Blickwinkel an.
Wir können es beweisen.
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Die Zeiten haben sich nicht wirklich geändert, laut Karl
Valentin war allerdings früher sogar die Zukunft besser! Was ich zwar bezweifle, aber ab
und zu kommen mir solche Weisheiten trotzdem in den Sinn. *g* |
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Heute ist Freitag, das Wetter ist perfekt um langsam aber sicher,
despacio, pero seguro, in ein
gemütliches Wochenende zu gleiten. In der Früh hat es noch leicht geregnet,
jetzt ist es zwar am Boden noch nass und feucht, aber vom Himmel kommt kein
Wasser mehr nach. Es ist bewölkt und leicht schwül, hace
un calor sofocante. |
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Wir haben seit gestern auf Sparflamme
gesetzt. Einmal ein bisschen kürzer treten schadet nicht und im Moment läuft uns
wirklich nichts davon.
Abgesehen davon, dass unsere zwei Schreibtische entlastet werden müssen.
Nichts wie an die Arbeit, damit wir uns morgen und übermorgen mit gutem Gewissen
ein schönes Wochenende leisten können. |
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Kommt Kunst von Können? Wo liegt der Unterschied
zwischen Handwerkskunst, Kunsthandwerk und Kunst - oder gar Kitsch? Oder ist
Kunst überhaupt degradiert zu reinem Kommerz? Fragen über Fragen, die nicht
leicht zu beantworten sind. |
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Max Liebermann (1847-1835) sagte einmal: "Kunst
kommt von Können, käme sie von wollen, so würde sie
Wulst heißen".
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Die reine Beherrschung des Handwerks kann es wohl
nicht sein - obwohl Kunst Können als
selbstverständlich voraus setzt.
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Können alleine reicht aber nicht aus! Es muss mehr
dahinter stecken und deshalb wird die Menschelt wohl weiter über
Kunst streiten.
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Kunst ist schön, macht aber viel Arbeit, da hat der kluge Mann schon recht
gehabt. Vor allem, wenn man Kunst, el arte, der Allgemeinheit näher
bringen will.
Und zwar nicht mit erhobenen Zeigefinger sondern mit Lust und Liebe,
con mil amores. Ich bin wieder ein gutes Stück
weiter gekommen - und ich werde weiterhin fleißig bei der Arbeit bleiben. |
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Bei den
Künstlerpuppen gibt es neue Fotos, die Teddys müssen noch ein bisschen
warten. Alles zur gleichen Zeit ist leider nicht möglich. |
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21
de febrero 2008 |
| Donnerstag - jueves |
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| ein perfekter Regentag zur richtigen Zeit |
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Icod de los Vinos |
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16 ° centígrados
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18 °
centígrados |
Das Leben ist zu kurz für lange Meetings
Klaus Klages |
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Wie bestellt regnet es seit heute Früh. Ein angenehmer, warmer Nieselregen
begleitet von ein bisschen Wind. Gerade recht. Ein grauer Regentag, den ich
genießen kann. So ein Tag ganz ohne Arbeit im Freien ist zur Abwechslung äußerst
angenehm und gemütlich.
Ein Tag zum Trödeln. |
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Voller Mond - sogar eine Mondfinsternis hat sich heute Nacht am Himmel
abgespielt. Ich habe weder den Vollmond noch die Finsternis gesehen, der Himmel
über der Insel war von Wolken bedeckt.
Aber wahrscheinlich hätte ich sowieso verschlafen. Bis zur nächsten
vollkommenen Mondfinsternis muss ich jetzt wohl ein paar Jährchen warten. |
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Gestern ist etwas eigenartiges passiert. Irgendein Gestörter hat sich mit
Parolen eines neu geborenen Neonazis in unser Gästebuch eingetragen. Für mich
ist es ein Rätsel, wie dieser Mensch gerade auf unser
Gästebuch gestossen ist, denn mit Individuen dieser Gesinnung haben und hatten
wir nie freiwilligen Kontakt.
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Der Eintrag wird gelöscht und falls noch einmal irgendjemand Lust hat,
sinnlose Kommentare zu hinterlassen - bitte schön. Gar so lange werden sie der
Nachwelt nicht erhalten bleiben! Ich bin sehr aufmerksam und entferne derartige
Sinnlosigkeiten rigoros!! |
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Es tut mir nur leid, damit meine Zeit verschwenden zu müssen - aber wenn es sein
muss, kann ich es nicht ändern. Kranke Menschen gibt es auf jedem Teil der Erde.
Die einen sind physisch nicht perfekt und den anderen fehlt es anderswo ... |
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Damit ist das Thema für mich erledigt - ich hoffe für andere auch! |
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Die weiße Rose. Ein Begriff? Makaber, aber zeitlich ergibt sich keine andere
Schlussfolgerung auf diesen ominösen Gästebucheintrag. Morgen jährt sich der
Todestag von Sophie Scholl zum fünfundsechzigsten Mal. |
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Am 22. Februar 1943 wurden Christoph Probst, Sophie und ihr Bruder Hans,
Begründer der Widerstandsgruppe "Weiße Rose", von den Nazis mit Hilfe des
Fallbeils enthauptet. Marc Rothemund verfilmte 2004 die letzten sechs Lebenstage
der zweiundzwanzigjährigen Studentin mit Julia Jentsch in der Hauptrolle.
Gestern Abend lief der Film bei ARD "Sophie Scholl – Die letzten Tage" |
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Regisseur Marc Rothemund konnte auf bisher unveröffentlichte Verhör- und
Hinrichtungsprotokolle und die schriftlich begründeten Todesurteile des
Blutrichters Roland Freisler zurückgreifen. Trotzdem stellt der Film aber eher
eine wichtige Frage - wie geht der Mensch mit Unrecht um? |
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Ab 24. Februar spielt der Film
Sophie Scholl -
die letzten Tage im Kino. Der Trailer gibt einen gute Überblick über den
Film. Für mich ist er absolut sehenswert. |
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20
de febrero 2008 |
| Mittwoch - miércoles |
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| sonnig und warm, nachmittags bewölkt |
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Icod de los Vinos |
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16 ° centígrados
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20 °
centígrados |
Die Menschen muss man nehmen wie sie sind -
es gibt keine anderen! |
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Heute ist ein guter Tag für
was auch immer. Begonnen hat er zwar nicht
besonders, aber auch nicht schlecht. Durchschnittlich eben. Die Augen öffnen und aus dem Fenster schauen -
grauer Himmel und über dem Gipfel vom Teide hat sich ein gebogenes
Wolkenhäubchen gelegt. |
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Das ist ein ziemlich sicheres Zeichen dafür, dass es
in den nächsten Tagen regnen wird. |
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Das klingt nicht so gut, oder?
Ist es aber, wenn man es positiv sieht? |
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Wenn ich heute meinen Dünger verteile ist der Regen
Goldes wert. Dann können die wertvollen Kügelchen ihre Kraft voll entfalten und
an die Pflanzen weiter geben. Wenn es nicht regnet müsste ich mit dem
Wasserschlauch nach helfen. Dazu habe ich jedoch überhaupt keine Lust,
no me apetece. |
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Das beweist wieder einmal, wie sehr es auf den jeweiligen Standpunkt, la
opinión, ankommt. So schnell kann schlechtes
Wetter zum perfekten Wetter werden! |
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Wenn man das Leben wirklich ernst nimmt, |
| fängt man an zu lachen – |
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nimmt man es humoristisch,
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dann wird einem ernst zumute.
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Am besten, man lächelt unter Tränen |
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und drückt ein Auge zu,
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so lange, bis einem beide Augen zugedrückt werden. |
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Ernst Woldemar Sacks (1866 - 1929) |
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Heute Nacht könnte man eine Mondfinsternis, un eclipse de
luna, beobachten - wenn nicht Wolken die Aussicht verwehren würden.
Es gefällt mir zwar gar nicht - aber ich kann es leider nicht ändern. Das fällt
unter höhere Gewalt. |
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Es ist Mitternacht, la medianoche, und so wie
es aussieht, habe ich keine Chance, la oportunidad,
den kupferroten Mond zu sehen.
Ein ganz und gar unverbesserlicher Optimist bin
ich auch nicht und aus diesem Grund gehe ich jetzt schlafen. Mondfinsternis hin
oder her, sie findet auch ohne mich statt. Leider. ¡Por desgracia!
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19 de febrero 2008 |
| Dienstag - martes |
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| sonnig und warm, nachmittags bewölkt |
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Icod de los Vinos |
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15 ° centígrados
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22 °
centígrados |
Jeder ist ein Mond und hat eine dunkle Seite,
die er niemandem zeigt. |
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Der Mond ist fast kugelrund. Heute früh ist er über dem Meer untergegangen und
hat auf die Meeresoberfläche eine silberne Strasse gezaubert. Warum der Mond
wohl für uns Menschen wohl so faszinierend ist? |
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Wir werden in den nächsten zwei Tagen, also knapp vor Vollmond, unsere
Zitrusbäume schneiden und düngen - das hat uns ein Gärtner geraten. Ich werde
mich aber vorher doch noch ein bisschen schlau machen, mit Mondphasen und
Gartenarbeit habe ich mich bis jetzt nur ziemlich oberflächlich beschäftigt. |
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Ich habe ein wenig auf verschiedenen Seiten im
Internet gestöbert und Unmengen von Informationen gefunden. |
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Ein Tipp klingt besonders verführerisch.
Es soll am besten sein, bei Vollmond,
con luna llena, gar nichts zu tun, und die
Pflanzen in Ruhe zu lassen! Auf der anderen Seite sollte man die Zeit des
Vollmondes nutzen, um die Pflanzen zu düngen. An diesem Tag werden die
Nährstoffe am besten aufgenommen.
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Ich werde es auf alle Fälle ausprobieren - wenn es nichts nutzt, schaden kann es
auch nicht! |
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Die Kanaren Glockenblume, Canarina canariensis, im Steinhaufen unter dem
Maulbeerbaum hat ihre ersten Blütenkelche geöffnet. In den nächstenpaar Tagen
folgen mit Sicherheit noch ganz viele nach. Knospen sind in Hülle und Fülle
zwischen den zarten Blättern versteckt. Jetzt blüht sie wunderschön orangerot,
aber in einigen Wochen verschwindet die Pflanze und zieht sich für den Rest des
Jahres in ihre dicke Wurzelknolle zurück.
Ganz so, als ob es sie nie gegeben hätte. |
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Diese schöne Glockenblume ist die Nationalblume Kanarischen Inseln und eine der vielen endemischen Pflanzen,
die auf den Inseln wachsen. Endemisch bedeutet, sie wächst nur hier uns sonst nirgendwo.
Außer findige Gärtner verpflanzen sie wo anders
hin.
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18 de febrero 2008 |
| Montag - lunes |
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| sonnig und warm, nachmittags wolkig |
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Icod de los Vinos |
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15 ° centígrados
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23 °
centígrados |
Einen Narren erkennt man am Gesicht,
einen
Klugen an den Augen |
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Der Kontrollgang nach dem Sturm hat für uns keine großen Schäden gebracht. Okay,
die Triebspitzen von zwei Tomatenstauden haben sich verabschiedet. Aber es hätte
schlimmer kommen können.
Der Rest der Pflanzen hat, wie wir, den Sturm unbeschadet überstanden.
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Georg kann es nicht lassen, er braucht dringend etwas, damit er mit
ölverschmierten Händen arbeiten kann. Heute Vormittag hat er den Bagger
gründlich mit Hydrauliköl getauft. Schätzungsweise zwei bis drei Meter hoch ist
die Ölfontäne in die Luft gegangen. Ein Hydraulikschlauch ist geplatzt! |
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Na ja, es gibt schlimmeres, jetzt ist der Schlauch bereits ausgebaut und Georg
auf dem Weg einen neuen zu besorgen. |
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Am Abend ist der neue Schlauch montiert - und dicht! Der für morgen vorgesehenen
Arbeit steht absolut nichts mehr im Weg. Die Mauer kann also weiter wachsen.
Schade, dass man Steinmauern nicht mit
Gießwasser und Dünger zum Wachsen bringen kann. |
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Vielleicht erfindet ein schlauer Mann irgendwann ein
Mittel dafür. Das wäre dann zur Abwechslung einmal eine nützliche Erfindung.
Für Daniel Düsentrieb wäre es sicher kein Problem gewesen. Ihr kennt doch
alle Herrn Dipl.-Ing. Daniel Düsentrieb, Ungenio Tarconi, oder Gyro
Gearloose, wie er auf englisch genannt wird? |
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Zu seinen bekanntesten Erfindungen zählen die Intelligenzstrahlen, die Denkkappe
und der Luftroller. |
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Er hat auch lauter so nützliche Sachen wie den Brotschmierapparat, das
Dunkellicht, das tragbare Loch oder das Telefon mit eingebautem Bügeleisen
erfunden. Er kann mit links innerhalb einer Woche ein überlichtschnelles
Raumschiff konstruieren - oder gar eine Flugscheibe? |
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Für seinen Arbeitgeber Dagobert Duck hat er immer
die richtige Erfindung parat, und wenn es nicht so funktioniert wie er sich das
vorstellt, hilft ihm sein kleiner Roboter Helferlein.
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Das kleine Helferlein ist eigentlich nichts anderes als eine Glühbirne mit ein
paar Drähten. Donald Duck brachte eine kaputte Lampe zur Reparatur zu Daniel
Düsentrieb und die Geschichte nahm ihren Lauf.
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Das Lämpchen entwickelte ein ungeahntes Eigenleben.
Das Helferlein ist - abgesehen von der Denkkappe - ein wichtiger Motor für die
Erfindungen von Daniel Düsentrieb. Der keine Roboter rettet ihn durch seine
Überlegungen mehr als einmal aus brenzligen Situationen.
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Daniel Düsentrieb ist bestimmt der skurrilste Erfinder des Universums.
Kein Problem ist für ihn unlösbar. Er arbeitet
unter dem Motto "Dem Inginiör ist nichts zu schwör!" |
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| Niemand kann eine Maschine so intelligent machen, |
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dass nicht doch irgendein Blödmann zu dumm ist,
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sie zu bedienen. |
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Daniel Düsentrieb |
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Mittlerweile ist geniale Erfinder auch schon in die Jahre gekommen. Im Mai 2002
hat das Genie seinen fünfzigsten Geburtstag gefeiert.
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17 de febrero 2008 |
| Sonntag - domingo |
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| Sturm bis in die Morgenstunden, dann blauer Himmel, sonnig und ziemlich warm |
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Icod de los Vinos |
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15 ° centígrados
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23 °
centígrados |
Das einzige Mittel, Zeit zu haben, ist ...
sich Zeit zu nehmen. |
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... und das machen wir am Sonntag immer!
Es ist unser Tag - ohne wenn und aber, ohne Ausnahme.
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Auch wir haben mit den Jahre gelernt, dass wir eine
Verschnaufpause brauchen. Einen Tag, an dem wir die
Seele baumeln lassen.
Gemeinsam oder jeder nach seinem Geschmack, ohne
Zeitplan und ohne jede Vorgabe. Wir verbringen den
Tag so, wie es sich ergibt.
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Länger schlafen, ausgiebig brunchen, lange tratschen. Lesen, in der Sonne liegen
oder ein Nachmittagsschläfchen im gemütlichen Bett genießen. Den Tag einfach
ein lieben, langen Tag sein lassen - ganz ohne jeglichen Freizeitstress. |
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Für heute ein duftiger Blumengruss - die Bleiwurz steht in voller Blüte und
bezaubert mit ihren intensiven aber zarten, blauen Blumen. Über den Duft, el
aroma, müsst ihr euch diesmal keine Gedanken machen. Die Blüten verströmen
leider keinen betörenden Geruch. Sie sind mehr oder weniger geruchlos und
punkten nur mit der farbintensiven, üppigen Blütenpracht. |
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Der Optimist ist ein Mensch, |
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der überall grünes Licht sieht, |
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während der Pessimist nur das rote Stopplicht
erblickt. |
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Aber der wirklich Weise ist farbenblind. |
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Albert Schweitzer |
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Extreme sollte man im Leben immer vermeiden, denn echte Pessimisten sind nicht
einmal dann glücklich, wenn sie unglücklich sind!
Auch nicht das Wahre, oder? |
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Und doch gibt es Menschen, die das Leben mit einem Spiel verwechseln. Was
soll's? Man muss ja nicht mitspielen. Die Wahl kann zum Glück jeder für sich
selbst treffen.
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Ich, oder wir für uns, haben schon immer die Gegenwart bevorzugt. Die Zukunft
wird natürlich auch eingebunden, das fordert das Gesetz des Lebens. Ohne
Perspektive in die Zukunft sieht auch die Gegenwart ziemlich grau aus.
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Aber eines ist ganz klar. Wer sein Leben nur in der Vergangenheit positioniert
und alle seine Gedanken nur auf das vergangene Leben lenkt, hat keine
Kapazitäten für die Zukunft frei. Gar so positiv hört sich das nicht an, oder?
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Egal wie, ich möchte und werde auch in Zukunft nichts damit zu tun haben, diese
Gedankenwelt entspricht nicht meiner Vorstellung vom Leben.
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Der Mensch ist,
was er denkt. |
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Was er denkt,
strahlt er aus. |
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Was er ausstrahlt,
zieht er an. |
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Autor unbekannt |
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Oder auch nicht!
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Ich bin noch einmal mit meinen Gedanken beim
gestrigen Abend gelandet. Es hat richtig entspannend
begonnen. Nette, sympathische und liebenswerte
Gastgeber und eine schöne Atmosphäre. Stunden, die
man genießen kann.
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Die letzten Stunden des gemütlichen Beisammenseins hätte
ich mir allerdings gerne erspart. Die Gedankenwelt
der politischen Vergangenheit ist nicht meine und für
Rekrutierungsgespräche bin ich nicht sonderlich
geeignet. Auf Menschen, denen "nie ein Fehler
passiert" kann ich verzichten. Und schon gar auf
solche Selbstdarsteller, die erscheinen und sofort
die Unterhaltung an sich reißen. Aber solche Dinge
sollte man wertfrei sehen, denn jeder Mensch hat
schließlich das Recht auf seine eigene Welt. |
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Die Frage - wer hat es erfunden -
ist zwar angebracht aber den Schweizern gegenüber in diesem Fall ungerecht. |
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Wo ordnet man einen Schweizer Germanen ein? Mit
Ohrenring und germanischem Kreuz um den Hals - Ricola kann man es diemal nicht in die Schuhe
schieben. |
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16 de febrero 2008 |
| Samstag - sábado |
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| sonnig und warm, ab Mittag windig, ab drei Uhr Sturm! |
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Icod de los Vinos |
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15 ° centígrados
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21 °
centígrados |
Wer lange leben will, muss alt werden ...
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Wie alt wir werden, zählen wir mit Hilfe unserer Geburtstage, el
cumpleaños. Ein Freund von uns hat seinen
Geburtstag bereits am Valentinstag im Kalender stehen gehabt.
An diesem Tag hat leider niemand Zeit für eine Feierstunde gehabt, aus
diesem Grund bekommt er sein Geschenk, el regalo de
cumpleaños, heute - eine Sachertorte. Ich bin mir sicher, sie wird
dem Geburtstagskind, la persona que cumple años,
schmecken! |
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Für heute gibt es eine Sturmwarnung, un aviso de tormenta
- allerdings nur für Gebiete über zweitausend Meter über dem Meeresspiegel.
Davon sind wir weit entfernt. Zum Glück, por suerte. |
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Ein
afrikanisches Sprichwort sagt: "Wende dein
Gesicht der Sonne zu, und du lässt die Schatten hinter dir." Ob das so stimmt?
Auf unserer kleinen Insel im Atlantik haben wir - fast - jeden Tag die
Möglichkeit dazu. |
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Ich kann mein Gesicht in die Sonne zu halten und die
Wärme genießen, denn es kommt ganz selten vor, dass die Sonne sich den ganzen
Tag oder sogar tagelang hinter einem Wolkenvorhang versteckt.
Ich dürfte eigentlich schon gar keinen Schatten mehr werfen. Aber soviel ich
mich erinnern kann, war Peter Pan der einzige Bub auf der Welt, der seinen
Schatten verloren hat. Doch darüber war er nicht sonderlich glücklich, oder
verwechsle ich das jetzt mit einer anderen Geschichte? |
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Es ist jetzt Mittag. Der Vormittag war sonnig, warm und fast windstill. Seit
zwei Uhr bläst der Wind, zwar oft ein wenig stärker, aber im Großen und Ganzen
ist es ruhig und fast sommerlich. |
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Das Tortenkunststück ist fertig und steht im
Kühlschrank. Ich werde noch ein bisschen Unkraut vernichten und dann machen wir
uns schön langsam auf den Weg zu einem gemütlichen Nachmittagskaffee. |
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Zwei Stunden später zeigt uns der Wind was er kann. Nichts ist mit Unkraut
jäten!
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Es stürmt und schneit. Der Sturm
weht uns ziemlich heftig um die Nase, wer hätte das noch vor einer Stunde
gedacht? Wo ist der friedliche Sommertag geblieben?
Man soll den Tag eben nicht vor dem Abend loben. |
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Alte haben gewöhnlich vergessen,
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dass sie jung gewesen sind, |
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oder sie vergessen, dass sie alt sind, |
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und Junge begreifen nie,
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dass sie alt werden können. |
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Kurt Tucholsky |
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Der Sturm hat sich durchgesetzt - der Wind hat uns gezeigt, welche Kraft er hat. |
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Der Abend war zu Beginn nett und unterhaltsam und hat dann in die Perspektive
der Umerziehung gewechselt. Eine neue Erkenntnis, die ich in Zukunft nicht mehr
erleben möchte - und werde. Jedem Menschen sein Himmelreich!
Es muss ja nicht
meines sein. |
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1. bis 15.
Februar 2008 |
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