1 de marzo 2008

:o) lach ein wenig ...

29 de febrero 2008
Freitag - viernes
      
leicht bewölkt, sonnig und warm -  seit gestern Calima
Icod de los Vinos
18 ° centígrados
19 ° centígrados
Die Zukunft ist wie die Gegenwart ...   nur etwas länger. Don Quisenberry
  Was macht man an einem Tag den es gar nicht gibt? Der nur eingeschoben wird, damit der Kalender wieder stimmt?
  Die Geburtstagskinder von heute beneide ich nicht. Sie können sich ständig so schlaue Sprüche wie "eigentlich bist du ja erst fünf Jahre alt" oder so ähnlich anhören. Dese Aussage ist zwar genauso falsch wie sinnlos, aber so lustig ist die Menschheit eben. :o)
  Georg hat Mauer gebaut und ich bin - wie sollte es anders sein - dem Unkraut zu Leibe gerückt. Bei dieser an und für sich langweiligen und nicht sehr anspruchsvollen Arbeit wandern die verschiedensten Gedanken durch den Kopf.
  Seit einigen Wochen ist der Hauptfeind in meinem Bett zwischen meinen Pflanzen der Sauerklee. Unmengen von diesem gelb blühenden Gewächs habe ich bereits ins pflanzliche Jenseits befördert. Heute ist mir das erste Mal der Gedanke gekommen, wie viele vierblättrige Kleeblätter, trébol de cuatro hojas, wohl schon in der Menge untergegangen sind. Die einzelnen Blätter beachte ich nämlich nicht. Logisch oder?
  Vielleicht habe ich auf diese Art und Weise, modo y manera, in der Vergangenheit Unmengen an Glück auf den Kompost geworfen? :o) lach ein wenig ... Ohne es überhaupt zu bemerken?!

:o) lach ein wenig ...

28 de febrero 2008
Donnerstag - jueves
      
sonnig und leicht bewölkt
Icod de los Vinos
18 ° centígrados
19 ° centígrados
Nur wer überhaupt nichts macht ...  macht keine Fehler. Lech Walesa
  Das gibt's ja nicht, die Sonne lacht vom Himmel. Die trüben Tage werden ja nicht vorbei sein? Wenn ich Richtung La Palma blicke, sieht es allerdings recht trüb aus, in Los Silos dürfte es regnen.
  Vielleicht halte ich mich heute an meinen schlauen Spruch des Tages :o) Ich habe überhaupt keine Lust irgendetwas Sinnvolles zu tun. No me apetece. :o) lach ein wenig ... Der Tag verführt zum Nichtstun! Der heutige natürlich besonders. Das Jahr 2008 ist ein Schaltjahr. Einen Tag im Februar gibt es also gar nicht. Ist es der Tag heute - der morgen?
  Georg hat einen Termin im Rathaus, en el Ayuntamiento de Icod de los Vinos. Er wird bald zurück sein und deshalb werde ich meinen Arbeitsplatz an den Herd verlegen.
 

 
Jeder von uns ist ein Engel
mit nur einem Flügel.
Und wir können nur fliegen,
wenn wir uns umarmen.
Luciano de Crescenzo
 

:o) lach ein wenig ...

27 de febrero 2008
Mittwoch - miércoles
      
wolkig und regnerisch
Icod de los Vinos
15 ° centígrados
19 ° centígrados
Tatsachen muss man kennen ... bevor man sie verdrehen kann Mark Twain
  Teneriffa, die Insel des ewigen Frühlings. Na ja, über diese Definition könnte man so wieso streiten. :o) lach ein wenig ... Ein blöder Werbeslogan, un eslogan publicitario tonto, und sonst gar nichts. Wer will schon immer mit "lauen" Wetter, el tiempo, leben? Wenn so ein Wetter das höchste Glück sein sollte, dann müsste unsere Lieblingsfarbe auch grau sein. Nicht schwarz, nicht weiß und schon gar nicht bunt.
  Ich kann mir nicht vorstellen, dass irgendein Mensch sich diese Situation erträumen würde. :o)
  Aber darum geht's mir auch gar nicht. No es eso lo que me importa. Wie bin ich eigentlich darauf gekommen?
  Ich weiß schon, ein Blick nach draußen genügt! Wenn man das Wetter positiv sehen will könnte man es Kuschelwetter nennen. Wenn man es von der anderen Seite betrachtet ist es einfach trist und grau. Die Wolken hängen am Himmel, als wenn jemand Großwaschtag gehabt hätte. Vom Berg bis zur nächsten Insel ein graues, lückenloses Wolkenmeer!
  Es kann also nur besser werden, mejorar. Das einzig positive bei diesem Wetter ist meine dadurch gewonnene Freizeit. :o) lach ein wenig ... Der Wasserschlauch hat sich seit einigen Tagen seinen Jahresurlaub genommen.
   
  Dafür hat sich eine Bewohnerin, una habitante, der Blütenwelt zurück gemeldet. Eine unserer Blumenelfen ist wieder da! Die kleine Elfe, la sílfide pequeña, hat sich sichtbar gut erholt. ;p)
  Na ja, in Wahrheit, en realidad, habe ich sie natürlich aus ihrem finsteren Übergangslager aus einer Schachtel befreit. Nachdem ich unsere Wunschliste für Ostern an Christina abgeschickt habe, bin ich auf die Suche nach meiner Osterdekoration gegangen. :o) lach ein wenig ... Dabei ist mir auch die kleine Elfe in die Finger gekommen.
  Sechzig Jahre Augsburger Puppenkiste - Die ganze Welt in einer Kiste. Kennt ihr diese Puppenkiste?
  Die Kiste vielleicht nicht, aber eine der vielen Bewohner mit Sicherheit. Kater Mikesch, Urmel, Jim Knopf oder Lukas der Lokomotivführer, el maquinista, ist wahrscheinlich für fast alle ein Begriff. Oder die kleine Insel Lummerland?
  Der geistige Vater vom starken Lokomotivführer Lukas und von Jim Knopf, dem kleinen schwarzen Buben ist zwar Michael Ende, doch zum Leben erweckt wurden sie im Marionetten Theater der Augsburger Puppenkiste.
  Walter Oehmichen brachte nach dem Krieg, la guerra, aus Frankreich ein Puppentheater mit. Ihn faszinierte die Idee, eine Welt voll mit Puppen, Geschichten und Fantasie in eine kleine Kiste verpacken zu können.
  In Kiste kann man jedoch auch noch viele andere Dinge verpacken. :o) Erinnerungen, las memorias, in Form von Fotos, Tagebüchern, Briefen oder Kleidern etwa. Deckel auf - Sachen hinein und Deckel, la tapa, wieder drauf. Nach Jahren kann man dann in Erinnerungen schwelgen.
  Eine andere Kiste, una otra caja, hat ebenfalls die Welt erobert - zwanzig Fuß lang und acht Fuß hoch.
  Die Erfindung des Containers, el contenedor, war einfach aber doch genial. Vor ungefähr fünfzig Jahren begann die Geschichte dieser besonderen Kisten mit ihren Siegeszug um die ganze Welt. Am 26. April 1956 legte im Hafen von New Jersey der Frachter Ideal X zu einer Fahrt nach Houston in Texas ab. Mit an Bord hatte der umgebaute Tanker achtundfünfzig Container.
  Die ersten Container wurden auf Seereise, el viaje marítimo, geschickt und bis zum heutigen Tag hat diese Kiste eine steile Karrierekurve hinter sich. Die Zeiten, in denen Hafenarbeiter Frachter mit Muskelkraft beladen mussten waren beendet. Damals wurde die lächerliche Anzahl von achtundfünfzig Containern mit dem Schiff befördert, heute finden auf großen Containerschiffen, el portacontenedores, über dreizehntausend dieser Behälter Platz.
  Nichts, nada, geht mehr ohne sie! Rindfleisch aus Argentinien, Teddybären aus Asien, billige Textilien aus China oder Blumen aus Holland - dem Container ist es egal womit er beladen wird und wohin die Reise geht. Im Jahr 2006 wurden weltweit circa vierhundert Millionen Container umgeschlagen. Bis zum Jahr 2015 wird diese Zahl sich wahrscheinlich noch einmal verdoppeln. Ohne die Containerschifffahrt wäre die Globalisierung nicht möglich - das ist der Nachteil davon.
  Man kann allerdings auch sein Leben in eine Kiste packen und mit den vertrauten Dingen seines Lebens auf einem anderen Fleckchen auf dieser Erde fortsetzen. :o) lach ein wenig ... Egal ob man die Vorteile oder die Nachteile, los pros y los contras,  beleuchten möchte - eines ist klar, eine simple Kiste hat die Welt verändert! ¡Claro que sí!

:o) lach ein wenig ...

26 de febrero 2008
Dienstag - martes
      
bewölkt und regnerisch, sonnig ab Mittag, Regen am Abend
Icod de los Vinos
15 ° centígrados
19 ° centígrados
Nichts ist überzeugender als der Erfolg ...
  Nichts ist so sexy wie Erfolg :o) Doch macht Erfolg, el éxito, wirklich sexy?
  Warum sollte das so sein? Weil erfolgreiche Menschen strahlen. Sie strahlen meistens Zuversicht, Stärke und Klarheit aus, sie können überzeugen und motivieren.
  Wer hart genug arbeitet, hat auch Erfolg! Richtig? Oder ist Erfolg Glücksache?
  Richtig ist - Erfolg ist nur schwer zu erreichen, ohne etwas dafür zu tun. Ja, Ehrgeiz, Fleiß und harte Arbeit sind mit Sicherheit die besten Voraussetzungen für Erfolg. Nur der Umkehrschluss ist falsch. Erfolg ist nicht zwangsläufig das Ergebnis von harter Arbeit.
  Erfolg hat wahrscheinlich mehr mit persönlich gesteckten Zielen zu tun - die man erreichen will und wird. Erfolg ist eine gesunde Kombination aus harter Arbeit und Ehrgeiz. Allerdings sollte man nicht zu verbissen am Erfolg feilen. Wer Freude an dem hat was er tut, wird die harte Arbeit, die dahinter steckt, sowieso nicht spüren.
  And the Winner is - Austria!
  Der Film "Die Fälscher" holten bei der 80. Oscar-Verleihung in Los Angeles gestern Nacht die erste goldene Figur in der Kategorie "Bester fremdsprachiger Film" nach Österreich. Stefan Ruzowitzky nahm aus den Händen von Penelope Cruz strahlend den ersten Oscar für Österreich entgegen!
  Ich habe den Film - bis auf ein paar Ausschnitte - leider noch nicht gesehen. Vielleicht kommt er auch hier in die Kinos? Spätestens in ein paar Monaten können wir den Film wahrscheinlich auf DVD kaufen. Ich würde ihn mir gerne ansehen.

:o) lach ein wenig ...

25 de febrero 2008
Montag -lunes
      
sonnig und leicht bewölkt
Icod de los Vinos
15 ° centígrados
19 ° centígrados
Schönheit ist ein abstrakter Begriff  ...
  Es ist ungerecht aber anscheinend nicht zu ändern - schöne Menschen haben es leichter im Leben. :o) lach ein wenig ... Und was ist mit dem Rest?
  Haben es schöne Menschen wirklich leichter oder zählt doch die innere Schönheit, la belleza? Wer ist überhaupt schön?
  Rund um den Erdball wird Schönheit mit Intelligenz, Kompetenz und Sympathie verbunden. Schlanke Menschen werden anders beurteilt als dicke Menschen, Blondinen sollen dümmer sein als dunkelhaarige Frauen. Doch wer stellt die Regeln auf?
  Benötigt die Menschheit aus einem ganz bestimmten Grund gerade in der heutigen Zeit die Schönheitschirurgie, la cirugía plástica? :o) lach ein wenig ... Die inneren Werte verändern diese Maskenbildner ja wohl nicht.
  Vielleicht frage ich einmal einen Schönheitschirurgen -  die müssten die Frage ja am ehesten beantworten können, oder nicht?
  Eines ist allerdings sicher, auch wenn es auf den ersten Blick so aussieht als ob der Mensch von heute einen ganz besonderen Wert auf Schönheit legen würde, stimmt das nicht. Der Kult um die Schönheit ist keine Erfindung der heutigen Zeit. Die Schönheit hat zu jeder Zeit und in allen Kulturen eine wichtige Rolle gespielt.
  Der Teide hat sich auch mit fremden Federn geschmückt. Er hat in den vergangenen Tagen eine anständige Menge Schnee abbekommen. Ich habe ihn heute nur ganz kurz gesehen, aber mir scheint, der Schnee liegt noch weiter Richtung "Tal" als beim letzten Schneefall. Ich kann mich aber auch getäuscht haben.

:o) lach ein wenig ...

24 de febrero 2008
Sonntag - domingo
      
sonnig am Vormittag, Nachmittag stark bewölkt
Icod de los Vinos
15 ° centígrados
19 ° centígrados
Der Augenblick ist zeitlos ... sinnierte Leonardo da Vinci
  Laut Wikipedia ist ein Smiley - auch Smilie oder Grinser genannt - die grafische Darstellung eines Lächelns :o).
  Man kann alles mit einem Augenzwinkern sagen. Man kann zweideutig werden, vielleicht sogar ein wenig zynisch: mit einem Smiley und etwas Sinn für Humor wird alles wieder ins rechte Licht gerückt!
  Doch warum sind diese Dinger überhaupt notwendig? Ist heute niemand mehr fähig zwischen den Zeilen zu lesen? Ist der normale Mensch nicht mehr in der Lage, die Kanten und Ecken der deutschen Sprache zu verstehen?
  Stellt euch einmal einen Text von Schiller, Goethe oder von mir aus von Wilhelm Busch versehen mit lauter Smileys vor. Ist die Menschheit heute schon so blöd oder so unsensibel um Zwischentöne nicht mehr zu verstehen?
  Es scheint nicht nur so, es ist Tatsache!
  Wenn ich ehrlich bin, verwende ich diese Zeichen ebenfalls. Warum? ¿Por qué? Weil ich bemerkt habe, dass Menschen mit dem Medium Internet anders umgehen als mit einem Brief oder einer Faxnachricht.
  Der Geschäftsbrief ist für viele noch immer etwas anderes als ein E-Mail. Wer würde einen Brief ohne Anrede in den Briefkasten werfen? Würdet ihr einen Brief in Kleinschreibung - die es laut Pisa Studie nicht gibt - oder im tiefsten Dialekt los schicken? Ich glaube, auf diese Stufe würde sich niemand begeben.
  Wie heißt so schön - oder hat es geheißen? Der Brief ist die Visitenkarte eines Menschen. :o) Na ja, wenn man davon heute ausgeht, im Zeitalter der elektronischen Post, müsste man sich seine Gedanken über so manche Mitmenschen machen. :o( Höfflichkeit ist anscheinend nicht mehr angebracht. Bildung und eine stinknormale Höfflichkeit auch nicht mehr.
  Heute erreichen mich Anfragen von so genannten Magistern, Ingenieuren und Professoren ohne Anrede der Person oder mit der netten Begrüßung "hallo". Von Rechtschreibung gar nicht mehr, de la ortografía de ninguna manera, zu reden. :-( Dabei wäre letzteres noch am leichtesten in den Griff zu bekommen - man muss ja nur die Rechtschreibprüfung im Programm von Windows aktivieren! *g*
  Wie weit die Zeiten der geheimen Zeichen fort geschritten ist, kann man an meinem letzen Satz erkennen. Damit es niemand in den falschen Hals bekommt, habe auch ich ein Grinsen angehängt. Ich habe dazu gelernt.
  Wie sollte da dann noch irgendjemand fähig sein, einen normalen Text zu lesen - geschweige Zwischentöne zu erkennen? Dann ist schon alles klar. :-) Ohne Smileys könnte auch Wilhelm Busch nicht mehr überleben!
  Der bekannteste Smiley stellt ein lächelndes :-) Gesicht dar. Es soll sagen "nimm das, was ich gerade geschrieben habe, nicht ernst.“ Doch wofür schreibe ich dann?
  Der Doppelpunkt stellt die Augen dar, der Bindestrich die Nase und die schließende Klammer den lächelnden Mund.  Ich für mich habe dieses Zeichen von Anfang an umgestaltet. Die schmale Nase war mir immer schon ein Dorn im Auge, mein persönliches Smiley sieht so aus - :o).
  Ein Psychologe könnte daraus wahrscheinlich seine speziellen Schlüsse ziehen. Welche das sein könnten ist mir allerdings egal. Abkürzungen und diverse unterstützende Erklärungen liegen mir nicht sonderlich auf der Seele, aber sie sind unvermeidlich. Sonst würde ich sagen, entweder meine Ansprechpartner verstehen meine Sprache - oder eben nicht. Ich kann - und will - es auch nicht mehr ändern. :o) Dafür bin ich heute erwachsen genug.
 

 
 
Keine Freundschaft kommt so rasch zustande
und hält so gut wie die zwischen Menschen,
die dieselben Bücher lieben.
Irving Stone
 

:o) lach ein wenig ...

23 de febrero 2008
Samstag - sábado
      
blauer Himmel am Morgen, dann haben sich die Wolken durchgesetzt
Icod de los Vinos
15 ° centígrados
19 ° centígrados
Unkraut ist alles, was nach dem Jäten wieder wächst ... stellte Mark Twain schon fest.
  Doch darüber zerbreche ich mir erst am Montag wieder den Kopf, romperse la cabeza. :o) lach ein wenig ... Jetzt ist erst einmal Wochenende angesagt! ¡Buen fin de semana! Die Arbeit läuft sowieso nicht davon.
  Der Tag hat uns heute viel versprechend mit einem strahlend blauen Himmel begrüßt, gegen Mittag haben allerdings die Wolken die Vorherrschaft übernommen. Meinem gemütlichen Wochenende steht also nichts im Weg. Ich lasse den Tag mehr oder weniger an mir vorbei reisen. Ohne besonderes Ziel.
  Ein Feuerchen brennt im Schwedenofen gemütlich vor sich hin, Musik düddelt aus den Lautsprechern und ich trödle so dahin. :o) lach ein wenig ... Ab und zu blinzelt die Sonne zwischen den Wolken durch - aber ich lasse mich heute von meiner Lesestunde durch nichts mehr abbringen! Da es auf dem Liegestuhl zu kühl ist, werde ich mich ganz gemütlich aufs Bett legen und ein bisschen schmökern. Ab und zu ist das absolut notwendig!
   
  Eigentlich wollte ich heute den Hügel oberhalb der Finca erklimmen, um von dort zu fotografieren. Aber bei dem trübsinnigen Wetter habe ich auch dazu keine Lust.

:o) lach ein wenig ...

22 de febrero 2008
Freitag - viernes
      
ein abgeschwächter Regentag
Icod de los Vinos
15 ° centígrados
17 ° centígrados
Das Geheimnis des Könnens liegt im Wollen ...  schrieb Aristoteles
  “Ich freue mich, wenn es regnet. Denn wenn ich mich nicht freue, regnet es auch”, soll Karl Valentin einmal gesagt haben.
  Karl Valentin verdanken wir viele kluge - oder zynische - Aussprüche, die heute noch jeder kennt. Dazu gehört auch "Mögen hätt ich schon wollen, aber dürfen habe ich mich nicht getraut."
  Was er damit wohl konkret gemeint hat? Wir wollen auch - und dürfen nicht. Warten heißt die Devise. :o) lach ein wenig ... Ich hoffe nicht mehr all zu lange. Langsam aber sicher reicht es! Mögen, wollen und dürfen - alle drei Wörter können oft ein und dasselbe ausdrücken. Und doch ist alles anders, als es scheint.
  Taten sind erwünscht, möglich oder erlaubt - oder eben nicht erwünscht, nicht möglich oder nicht erlaubt. Klingt zwar kompliziert - ist es aber nicht. Wie immer kommt es auch dabei auf den Blickwinkel an. :o) lach ein wenig ... Wir können es beweisen.
  Die Zeiten haben sich nicht wirklich geändert, laut Karl Valentin war allerdings früher sogar die Zukunft besser! Was ich zwar bezweifle, aber ab und zu kommen mir solche Weisheiten trotzdem in den Sinn. *g*
  Heute ist Freitag, das Wetter ist perfekt um langsam aber sicher, despacio, pero seguro, in ein gemütliches Wochenende zu gleiten. In der Früh hat es noch leicht geregnet, jetzt ist es zwar am Boden noch nass und feucht, aber vom Himmel kommt kein Wasser mehr nach. Es ist bewölkt und leicht schwül, hace un calor sofocante.
  Wir haben seit gestern auf Sparflamme gesetzt. Einmal ein bisschen kürzer treten schadet nicht und im Moment läuft uns wirklich nichts davon. :o) lach ein wenig ... Abgesehen davon, dass unsere zwei Schreibtische entlastet werden müssen. Nichts wie an die Arbeit, damit wir uns morgen und übermorgen mit gutem Gewissen ein schönes Wochenende leisten können.
  Kommt Kunst von Können? Wo liegt der Unterschied zwischen Handwerkskunst, Kunsthandwerk und Kunst - oder gar Kitsch? Oder ist Kunst überhaupt degradiert zu reinem Kommerz? Fragen über Fragen, die nicht leicht zu beantworten sind.
 

 
Max Liebermann (1847-1835) sagte einmal: "Kunst kommt von Können, käme sie von wollen, so würde sie Wulst heißen".
 
Die reine Beherrschung des Handwerks kann es wohl nicht sein - obwohl Kunst Können als selbstverständlich voraus setzt.
 
Können alleine reicht aber nicht aus! Es muss mehr dahinter stecken und deshalb wird die Menschelt wohl weiter über Kunst streiten.
 
  Kunst ist schön, macht aber viel Arbeit, da hat der kluge Mann schon recht gehabt. Vor allem, wenn man Kunst, el arte, der Allgemeinheit näher bringen will. :o) lach ein wenig ... Und zwar nicht mit erhobenen Zeigefinger sondern mit Lust und Liebe, con mil amores. Ich bin wieder ein gutes Stück weiter gekommen - und ich werde weiterhin fleißig bei der Arbeit bleiben.
  Bei den Künstlerpuppen gibt es neue Fotos, die Teddys müssen noch ein bisschen warten. Alles zur gleichen Zeit ist leider nicht möglich.

:o) lach ein wenig ...

21 de febrero 2008
Donnerstag - jueves
      
ein perfekter Regentag zur richtigen Zeit
Icod de los Vinos
16 ° centígrados
18 ° centígrados
Das Leben ist zu kurz für lange Meetings   Klaus Klages
  Wie bestellt regnet es seit heute Früh. Ein angenehmer, warmer Nieselregen begleitet von ein bisschen Wind. Gerade recht. Ein grauer Regentag, den ich genießen kann. So ein Tag ganz ohne Arbeit im Freien ist zur Abwechslung äußerst angenehm und gemütlich. :o) lach ein wenig ... Ein Tag zum Trödeln.
  Voller Mond - sogar eine Mondfinsternis hat sich heute Nacht am Himmel abgespielt. Ich habe weder den Vollmond noch die Finsternis gesehen, der Himmel über der Insel war von Wolken bedeckt. :o) lach ein wenig ... Aber wahrscheinlich hätte ich sowieso verschlafen. Bis zur nächsten vollkommenen Mondfinsternis muss ich jetzt wohl ein paar Jährchen warten.
  Gestern ist etwas eigenartiges passiert. Irgendein Gestörter hat sich mit Parolen eines neu geborenen Neonazis in unser Gästebuch eingetragen. Für mich ist es ein Rätsel, wie dieser Mensch gerade auf unser Gästebuch gestossen ist, denn mit Individuen dieser Gesinnung haben und hatten wir nie freiwilligen Kontakt.
  Der Eintrag wird gelöscht  und falls noch einmal irgendjemand Lust hat, sinnlose Kommentare zu hinterlassen - bitte schön. Gar so lange werden sie der Nachwelt nicht erhalten bleiben! Ich bin sehr aufmerksam und entferne derartige Sinnlosigkeiten rigoros!!
  Es tut mir nur leid, damit meine Zeit verschwenden zu müssen - aber wenn es sein muss, kann ich es nicht ändern. Kranke Menschen gibt es auf jedem Teil der Erde. Die einen sind physisch nicht perfekt und den anderen fehlt es anderswo ...
  Damit ist das Thema für mich erledigt - ich hoffe für andere auch!
  Die weiße Rose. Ein Begriff? Makaber, aber zeitlich ergibt sich keine andere Schlussfolgerung auf diesen ominösen Gästebucheintrag. Morgen jährt sich der Todestag von Sophie Scholl zum fünfundsechzigsten Mal.
  Am 22. Februar 1943 wurden Christoph Probst, Sophie und ihr Bruder Hans, Begründer der Widerstandsgruppe "Weiße Rose", von den Nazis mit Hilfe des Fallbeils enthauptet. Marc Rothemund verfilmte 2004 die letzten sechs Lebenstage der zweiundzwanzigjährigen Studentin mit Julia Jentsch in der Hauptrolle. Gestern Abend lief der Film bei ARD "Sophie Scholl – Die letzten Tage"
  Regisseur Marc Rothemund konnte auf bisher unveröffentlichte Verhör- und Hinrichtungsprotokolle und die schriftlich begründeten Todesurteile des Blutrichters Roland Freisler zurückgreifen. Trotzdem stellt der Film aber eher eine wichtige Frage - wie geht der Mensch mit Unrecht um?
  Ab 24. Februar spielt der Film Sophie Scholl - die letzten Tage im Kino. Der Trailer gibt einen gute Überblick über den Film. Für mich ist er absolut sehenswert.

:o) lach ein wenig ...

20 de febrero 2008
Mittwoch - miércoles
      
sonnig und warm, nachmittags bewölkt
Icod de los Vinos
16 ° centígrados
20 ° centígrados
Die Menschen muss man nehmen wie sie sind - es gibt keine anderen!
  Heute ist ein guter Tag für :o) lach ein wenig ... was auch immer. Begonnen hat er zwar nicht besonders, aber auch nicht schlecht. Durchschnittlich eben. Die Augen öffnen und aus dem Fenster schauen - grauer Himmel und über dem Gipfel vom Teide hat sich ein gebogenes Wolkenhäubchen gelegt.
 
  Das ist ein ziemlich sicheres Zeichen dafür, dass es in den nächsten Tagen regnen wird.
  Das klingt nicht so gut, oder? :o) lach ein wenig ... Ist es aber, wenn man es positiv sieht?
  Wenn ich heute meinen Dünger verteile ist der Regen Goldes wert. Dann können die wertvollen Kügelchen ihre Kraft voll entfalten und an die Pflanzen weiter geben. Wenn es nicht regnet müsste ich mit dem Wasserschlauch nach helfen. Dazu habe ich jedoch überhaupt keine Lust, no me apetece.
  Das beweist wieder einmal, wie sehr es auf den jeweiligen Standpunkt, la opinión, ankommt. So schnell kann schlechtes Wetter zum perfekten Wetter werden!
 

Wenn man das Leben wirklich ernst nimmt,
fängt man an zu lachen –
nimmt man es humoristisch,
dann wird einem ernst zumute.
Am besten, man lächelt unter Tränen
und drückt ein Auge zu,
so lange, bis einem beide Augen zugedrückt werden.
Ernst Woldemar Sacks (1866 - 1929)
  Heute Nacht könnte man eine Mondfinsternis, un eclipse de luna, beobachten - wenn nicht Wolken die Aussicht verwehren würden. Es gefällt mir zwar gar nicht - aber ich kann es leider nicht ändern. Das fällt unter höhere Gewalt.
  Es ist Mitternacht, la medianoche, und so wie es aussieht, habe ich keine Chance, la oportunidad, den kupferroten Mond zu sehen. :o) lach ein wenig ... Ein ganz und gar unverbesserlicher Optimist bin ich auch nicht und aus diesem Grund gehe ich jetzt schlafen. Mondfinsternis hin oder her, sie findet auch ohne mich statt. Leider. ¡Por desgracia!

:o) lach ein wenig ...

19 de febrero 2008
Dienstag - martes
      
sonnig und warm, nachmittags bewölkt
Icod de los Vinos
15 ° centígrados
22 ° centígrados
Jeder ist ein Mond und hat eine dunkle Seite,  die er niemandem zeigt.
  Der Mond ist fast kugelrund. Heute früh ist er über dem Meer untergegangen und hat auf die Meeresoberfläche eine silberne Strasse gezaubert. Warum der Mond wohl für uns Menschen wohl so faszinierend ist?
  Wir werden in den nächsten zwei Tagen, also knapp vor Vollmond, unsere Zitrusbäume schneiden und düngen - das hat uns ein Gärtner geraten. Ich werde mich aber vorher doch noch ein bisschen schlau machen, mit Mondphasen und Gartenarbeit habe ich mich bis jetzt nur ziemlich oberflächlich beschäftigt.
  Ich habe ein wenig auf verschiedenen Seiten im Internet gestöbert und Unmengen von Informationen gefunden.
  Ein Tipp klingt besonders verführerisch. :o) lach ein wenig ... Es soll am besten sein, bei Vollmond, con luna llena, gar nichts zu tun, und die Pflanzen in Ruhe zu lassen! Auf der anderen Seite sollte man die Zeit des Vollmondes nutzen, um die Pflanzen zu düngen. An diesem Tag werden die Nährstoffe am besten aufgenommen.  
  Ich werde es auf alle Fälle ausprobieren - wenn es nichts nutzt, schaden kann es auch nicht!
   
  Die Kanaren Glockenblume, Canarina canariensis, im Steinhaufen unter dem Maulbeerbaum hat ihre ersten Blütenkelche geöffnet. In den nächstenpaar Tagen folgen mit Sicherheit noch ganz viele nach. Knospen sind in Hülle und Fülle zwischen den zarten Blättern versteckt. Jetzt blüht sie wunderschön orangerot, aber in einigen Wochen verschwindet die Pflanze und zieht sich für den Rest des Jahres in ihre dicke Wurzelknolle zurück. :o) lach ein wenig ... Ganz so, als ob es sie nie gegeben hätte.
  Diese schöne Glockenblume ist die Nationalblume Kanarischen Inseln und eine der vielen endemischen Pflanzen, die auf den Inseln wachsen. Endemisch bedeutet, sie wächst nur hier uns sonst nirgendwo. :o) lach ein wenig ... Außer findige Gärtner verpflanzen sie wo anders hin.

:o) lach ein wenig ...

18 de febrero 2008
Montag - lunes
      
sonnig und warm, nachmittags wolkig
Icod de los Vinos
15 ° centígrados
23 ° centígrados
Einen Narren erkennt man am Gesicht, einen Klugen an den Augen
  Der Kontrollgang nach dem Sturm hat für uns keine großen Schäden gebracht. Okay, die Triebspitzen von zwei Tomatenstauden haben sich verabschiedet. Aber es hätte schlimmer kommen können. :o) lach ein wenig ... Der Rest der Pflanzen hat, wie wir, den Sturm unbeschadet überstanden.
  Georg kann es nicht lassen, er braucht dringend etwas, damit er mit ölverschmierten Händen arbeiten kann. Heute Vormittag hat er den Bagger gründlich mit Hydrauliköl getauft. Schätzungsweise zwei bis drei Meter hoch ist die Ölfontäne in die Luft gegangen. Ein Hydraulikschlauch ist geplatzt!
  Na ja, es gibt schlimmeres, jetzt ist der Schlauch bereits ausgebaut und Georg auf dem Weg einen neuen zu besorgen.
  Am Abend ist der neue Schlauch montiert - und dicht! Der für morgen vorgesehenen Arbeit steht absolut nichts mehr im Weg. Die Mauer kann also weiter wachsen. :o) lach ein wenig ... Schade, dass man Steinmauern nicht mit Gießwasser und Dünger zum Wachsen bringen kann.
  Vielleicht erfindet ein schlauer Mann irgendwann ein Mittel dafür. Das wäre dann zur Abwechslung einmal eine nützliche Erfindung. Für Daniel Düsentrieb wäre es sicher kein Problem gewesen. Ihr kennt doch alle Herrn Dipl.-Ing. Daniel Düsentrieb, Ungenio Tarconi, oder Gyro Gearloose, wie er auf englisch genannt wird?
  Zu seinen bekanntesten Erfindungen zählen die Intelligenzstrahlen, die Denkkappe und der Luftroller.
 

  Er hat auch lauter so nützliche Sachen wie den Brotschmierapparat, das Dunkellicht, das tragbare Loch oder das Telefon mit eingebautem Bügeleisen erfunden. Er kann mit links innerhalb einer Woche ein überlichtschnelles Raumschiff konstruieren - oder gar eine Flugscheibe?
  Für seinen Arbeitgeber Dagobert Duck hat er immer die richtige Erfindung parat, und wenn es nicht so funktioniert wie er sich das vorstellt, hilft ihm sein kleiner Roboter Helferlein.
  Das kleine Helferlein ist eigentlich nichts anderes als eine Glühbirne mit ein paar Drähten. Donald Duck brachte eine kaputte Lampe zur Reparatur zu Daniel Düsentrieb und die Geschichte nahm ihren Lauf.
  Das Lämpchen entwickelte ein ungeahntes Eigenleben. Das Helferlein ist - abgesehen von der Denkkappe - ein wichtiger Motor für die Erfindungen von Daniel Düsentrieb. Der keine Roboter rettet ihn durch seine Überlegungen mehr als einmal aus brenzligen Situationen.
  Daniel Düsentrieb ist bestimmt der skurrilste Erfinder des Universums. :o) lach ein wenig ... Kein Problem ist für ihn unlösbar. Er arbeitet unter dem Motto "Dem Inginiör ist nichts zu schwör!"
 

 
 
Niemand kann eine Maschine so intelligent machen,
dass nicht doch irgendein Blödmann zu dumm ist,
sie zu bedienen.
 
Daniel Düsentrieb
 
  Mittlerweile ist geniale Erfinder auch schon in die Jahre gekommen. Im Mai 2002 hat das Genie seinen fünfzigsten Geburtstag gefeiert.

:o) lach ein wenig ...

17 de febrero 2008
Sonntag - domingo
      
Sturm bis in die Morgenstunden, dann blauer Himmel, sonnig und ziemlich warm
Icod de los Vinos
15 ° centígrados
23 ° centígrados
Das einzige Mittel, Zeit zu haben, ist ... sich Zeit zu nehmen.
  ... und das machen wir am Sonntag immer! :o) lach ein wenig ... Es ist unser Tag - ohne wenn und aber, ohne Ausnahme.
  Auch wir haben mit den Jahre gelernt, dass wir eine Verschnaufpause brauchen. Einen Tag, an dem wir die Seele baumeln lassen. :o) lach ein wenig ... Gemeinsam oder jeder nach seinem Geschmack, ohne Zeitplan und ohne jede Vorgabe. Wir verbringen den Tag so, wie es sich ergibt.
  Länger schlafen, ausgiebig brunchen, lange tratschen. Lesen, in der Sonne liegen oder ein Nachmittagsschläfchen im gemütlichen Bett genießen. Den Tag einfach ein lieben, langen Tag sein lassen - ganz ohne jeglichen Freizeitstress.
   
  Für heute ein duftiger Blumengruss - die Bleiwurz steht in voller Blüte und bezaubert mit ihren intensiven aber zarten, blauen Blumen. Über den Duft, el aroma, müsst ihr euch diesmal keine Gedanken machen. Die Blüten verströmen leider keinen betörenden Geruch. Sie sind mehr oder weniger geruchlos und punkten nur mit der farbintensiven, üppigen Blütenpracht.
 

Der Optimist ist ein Mensch,
der überall grünes Licht sieht,
während der Pessimist nur das rote Stopplicht erblickt.
Aber der wirklich Weise ist farbenblind.
Albert Schweitzer
  Extreme sollte man im Leben immer vermeiden, denn echte Pessimisten sind nicht einmal dann glücklich, wenn sie unglücklich sind! :o) lach ein wenig ... Auch nicht das Wahre, oder?
  Und doch gibt es Menschen, die das Leben mit einem Spiel verwechseln. Was soll's? Man muss ja nicht mitspielen. Die Wahl kann zum Glück jeder für sich selbst treffen.
  Ich, oder wir für uns, haben schon immer die Gegenwart bevorzugt. Die Zukunft wird natürlich auch eingebunden, das fordert das Gesetz des Lebens. Ohne Perspektive in die Zukunft sieht auch die Gegenwart ziemlich grau aus.
  Aber eines ist ganz klar. Wer sein Leben nur in der Vergangenheit positioniert und alle seine Gedanken nur auf das vergangene Leben lenkt, hat keine Kapazitäten für die Zukunft frei. Gar so positiv hört sich das nicht an, oder?
  Egal wie, ich möchte und werde auch in Zukunft nichts damit zu tun haben, diese Gedankenwelt entspricht nicht meiner Vorstellung vom Leben.
 

Der Mensch ist, was er denkt.
Was er denkt, strahlt er aus.
Was er ausstrahlt, zieht er an.
Autor unbekannt
  Oder auch nicht!
  Ich bin noch einmal mit meinen Gedanken beim gestrigen Abend gelandet. Es hat richtig entspannend begonnen. Nette, sympathische und liebenswerte Gastgeber und eine schöne Atmosphäre. Stunden, die man genießen kann.
  Die letzten Stunden des gemütlichen Beisammenseins hätte ich mir allerdings gerne erspart. Die Gedankenwelt der politischen Vergangenheit ist nicht meine und für Rekrutierungsgespräche bin ich nicht sonderlich geeignet. Auf Menschen, denen "nie ein Fehler passiert" kann ich verzichten. Und schon gar auf solche Selbstdarsteller, die erscheinen und sofort die Unterhaltung an sich reißen. Aber solche Dinge sollte man wertfrei sehen, denn jeder Mensch hat schließlich das Recht auf seine eigene Welt.
  Die Frage - wer hat es erfunden - ist zwar angebracht aber den Schweizern gegenüber in diesem Fall ungerecht.
  Wo ordnet man einen Schweizer Germanen ein? Mit Ohrenring und germanischem Kreuz um den Hals - Ricola kann man es diemal nicht in die Schuhe schieben.

:o) lach ein wenig ...

16 de febrero 2008
Samstag - sábado
      
sonnig und warm, ab Mittag windig, ab drei Uhr Sturm!
Icod de los Vinos
15 ° centígrados
21 ° centígrados
Wer lange leben will, muss alt werden ...
  Wie alt wir werden, zählen wir mit Hilfe unserer Geburtstage, el cumpleaños. Ein Freund von uns hat seinen Geburtstag bereits am Valentinstag im Kalender stehen gehabt. :o) lach ein wenig ... An diesem Tag hat leider niemand Zeit für eine Feierstunde gehabt, aus diesem Grund bekommt er sein Geschenk, el regalo de cumpleaños, heute - eine Sachertorte. Ich bin mir sicher, sie wird dem Geburtstagskind, la persona que cumple años, schmecken!
  Für heute gibt es eine Sturmwarnung, un aviso de tormenta - allerdings nur für Gebiete über zweitausend Meter über dem Meeresspiegel. Davon sind wir weit entfernt. Zum Glück, por suerte.
  Ein afrikanisches Sprichwort sagt: "Wende dein Gesicht der Sonne zu, und du lässt die Schatten hinter dir." Ob das so stimmt? Auf unserer kleinen Insel im Atlantik haben wir - fast - jeden Tag die Möglichkeit dazu.
  Ich kann mein Gesicht in die Sonne zu halten und die Wärme genießen, denn es kommt ganz selten vor, dass die Sonne sich den ganzen Tag oder sogar tagelang hinter einem Wolkenvorhang versteckt. :o) lach ein wenig ... Ich dürfte eigentlich schon gar keinen Schatten mehr werfen. Aber soviel ich mich erinnern kann, war Peter Pan der einzige Bub auf der Welt, der seinen Schatten verloren hat. Doch darüber war er nicht sonderlich glücklich, oder verwechsle ich das jetzt mit einer anderen Geschichte?
  Es ist jetzt Mittag. Der Vormittag war sonnig, warm und fast windstill. Seit zwei Uhr bläst der Wind, zwar oft ein wenig stärker, aber im Großen und Ganzen ist es ruhig und fast sommerlich.
  Das Tortenkunststück ist fertig und steht im Kühlschrank. Ich werde noch ein bisschen Unkraut vernichten und dann machen wir uns schön langsam auf den Weg zu einem gemütlichen Nachmittagskaffee.
  Zwei Stunden später zeigt uns der Wind was er kann. Nichts ist mit Unkraut jäten!
  Es stürmt und schneit. Der Sturm weht uns ziemlich heftig um die Nase, wer hätte das noch vor einer Stunde gedacht? Wo ist der friedliche Sommertag geblieben? :o) lach ein wenig ... Man soll den Tag eben nicht vor dem Abend loben.
 

Alte haben gewöhnlich vergessen,
dass sie jung gewesen sind,
oder sie vergessen, dass sie alt sind,
und Junge begreifen nie,
dass sie alt werden können.
Kurt Tucholsky
  Der Sturm hat sich durchgesetzt - der Wind hat uns gezeigt, welche Kraft er hat.
  Der Abend war zu Beginn nett und unterhaltsam und hat dann in die Perspektive der Umerziehung gewechselt. Eine neue Erkenntnis, die ich in Zukunft nicht mehr erleben möchte - und werde. Jedem Menschen sein Himmelreich! :o) lach ein wenig ... Es muss ja nicht meines sein.
1. bis 15. Februar 2008
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last update 09.09.08

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