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16 de febrero 2008 |
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15 de febrero 2008 |
| Freitag - viernes |
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| blauer Himmel, sonnig und ziemlich warm |
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Icod de los Vinos |
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15 ° centígrados
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23 °
centígrados |
backe, backe Kuchen ...
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Heute ist ein Klassiker unter den Torten, una tarta
clásica, an der Reihe - eine Sachertorte. |
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Das Originalrezept ist wahrscheinlich eines der bestgehüteten Geheimnisse des
Hauses Sacher in Wien. Der Wiener Hofbäcker Franz Sacher hat diese Torte das
erste Mal im Jahr 1832 für den Fürsten Metternich gebacken. Wahnsinnig viel
Aufsehen hat sie bei dieser Feier allerdings erregt.
Der Siegeszug der saftigen Schokoladentorte, gefüllt mit
Marillenmarmelade und
überzogen mit einer dunklen Schokoglasur kam
erst Jahre später. Aber das ist eine andere Geschichte. |
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Der Ordnung halber, para el buen orden, müssten
also alle normal sterblichen Tortenbäcker von einer Torte nach Sacherart reden,
aber so kleinlich will ich nicht sein. Ich brate auch ein Wiener Schnitzel und
kein Schnitzel nach Wiener Art.
Egal welches Tier dafür sein Leben gelassen hat. |
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Das Rezept der Original Sachertorte ist und bleibt wohl noch lange ein
Geheimnis, außer ein dreister Dieb knackt irgendwann den Safe des Hotels Sacher.
Meine Sachertorte schmeckt mindestens genauso gut!
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Wir haben wunderschönes Wetter und dem entsprechend warm ist es. Beim Arbeiten
in der Sonne bin ich direkt ins Schwitzen gekommen. |
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Steine schlichten - mit und ohne Hilfe des Baggers - den Zwischenraum mit Beton
auffüllen und wieder Steine schlichten. Reihe für Reihe, Meter für Meter. |
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Die Mauer wächst und wächst. In einigen Tagen können
wir die ersten beiden kleinen Terrassen bepflanzen. |
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Falls jemand Lust dazu hat, einmal in einen Teil unseres zukünftigen Hausgarten
anzusehen, kann hier
einen kleinen Gartenspaziergang machen.
Das Filmchen
ist nicht perfekt, aber man kann erkennen, worum es geht. *g*
Für einen perfekten Kinofilm muss ich wohl noch üben. |
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Filmen mit dem Fotoapparat ist doch nicht so
einfach. Das Geräusch im Hintergrund ist der Bagger. Georg hat zwar eine
Terrasse unter mir gearbeitet, aber das Mikrophon der Kamera hat Ohren wie ein
Luchs, die noch den leisesten Ton wahrnehmen. |
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14 de febrero 2008 |
| Donnerstag - jueves |
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| sonnig bis wolkig |
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Icod de los Vinos |
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15 ° centígrados
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20 °
centígrados |
Eine Verschwörung der Blumenhändler
oder der Schokoladeindustrie? |
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Rote Herzen, corazónen rojo, in allen Größen baumeln an jeder möglichen und unmöglichen Stelle.
Transparente über Gärtnereien, Plakate in den Auslagen der Geschäfte ...
Auf der Insel herzelt es! |
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Übersehen oder vergessen kann diesen Tag so gut wie
niemand mehr.
Mit akribischer Hartnäckigkeit wird daran erinnert, dass Mann heute
wenigstens Blumen oder Schokolade mit nach Hause bringen sollte. Falls er am
häuslichen Frieden interessiert sein sollte. |
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Doch welchen Anlass gibt es dafür? Heute ist Valentinstag,
Día de San Valentín. Der 14. Februar gilt als der Tag der Liebenden.
Steckt mehr dahinter als eine Erfindung der Blumenhändler?
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Wahrscheinlich steckt doch ein bisschen mehr dahinter, obwohl es über den
Ursprung dieses Tages die verschiedensten Thesen gibt. |
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Schon im antiken Rom wurden am 14. Februar zum Gedenken der Göttin Juno,
Schützerin von Ehe und Familie, den Frauen Blumen geschenkt. Heute ist dieser
Brauch in vielen Ländern der Welt verbreitet und der 14. Februar gilt allgemein
als Festtag der Jugend und der Liebenden. |
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Wir haben auch einen wunderschöne Blumengruss bekommen. Unser Töchterlein hat
ihn uns ins Postfach gelegt! Um ihn ganz für uns alleine zu behalten ist er
einfach zu schön - deshalb dürft ihr auch daran schnuppern! |
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Hier ein Gedicht der nicht üblichen Art,
aber ich kann euch ja kein Liebesgedicht schreiben. Meine Liebeserklärung
bekommt nur ein Mensch - und das nicht nur heute. Dafür gibt es für mich keinen
verordneten Tag! |
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Blumen trösten nicht über Verletzungen. |
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Pralinen versüßen nicht die Bitterkeit. |
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Abendessen entschädigen nicht für Einsamkeit. |
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Lieder übertönen nicht die Stille. |
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Düfte lassen graue Tage nicht bunt erscheinen. |
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Karten ersetzen nicht Gespräche. |
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Liebe lässt sich nicht an einem Tag erleben. |
| Autor unbekannt |
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Danke für den wunderschönen Frühlingsgruß, schade, dass wir den Duft nicht
riechen können. |
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Die meisten Rosen, die heute in Europa verschenkt werden, kommen übrigens aus
Kolumbien.
Der Valentinstag wird dort Día del Amor y la Amistad, Tag
der Liebe und Freundschaft genannt. Gefeiert wird der Tag allerdings erst am 13. September.
Vielleicht weil im Februar alle Blumen nach Europa exportiert werden? |
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Ich wünsche euch allen ¡un feliz Día de San Valentín!
Falls ihr noch mehr über Valentin wissen wollt, auf den Seiten von
Sankt Valentin,
dem ersten Heiligen im Netz,
findet ihr Sachen zum Schmunzeln und Lachen. |
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Ach ja, der heutige Tag st auch der Internationale Tag der Impotenz. Kein
Witz! |
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13 de febrero 2008 |
| Mittwoch - miércoles |
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| Regen in der Nacht, strahlender Sonnenschein bei Tag |
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Icod de los Vinos |
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15 ° centígrados
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20 °
centígrados |
Qualität ist, wenn der Kunde zurückkommt, nicht das
Produkt...
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Klingt zwar simpel - ist aber nicht einfach! Deshalb gibt es ab heute eine Überarbeitung
unserer
Seiten
für Puppen und Teddys. Die Informationen werden ab nun täglich erweitert
- so habe ich es mir vorgenommen. Ob ich es jeden Tag schaffe, weiß ich noch
nicht, es ist aber mein Ziel.
Viele neue Fotos gibt es heute schon zu sehen. |
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Wir kommen unserem Ziel immer näher und unsere
Kunden und viele unserer Besucher des Museums in Österreich bestätigen uns in
unserer Arbeit. Lasst euch überraschen - das Ergebnis wird zauberhaft!
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Es ist nicht gestern und nicht heute - es ist Mitternacht, la
medianoche - und es regnet! Der
Rasen, el césped, auf unserer zukünftigen Hausterrasse entwickelt sich dadurch - ohne
künstliche Bewässerung - noch zu einem Golfrasen um den wir beneidet werden! |
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Der Wetterbericht, el parte meteorológico, ist im Moment nicht sonderlich aufbauend. Regenschauer,
los chubascos, können
immer wieder auftauchen. Das Schöne auf dieser Insel ist, dass niemand weiß,
wo das himmlische Wasser auf Land treffen wird. Wir lassen uns also überraschen. Ab
Sonntag - soll laut Wetterbericht - die Sonne die Vorherrschaft übernehmen. |
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Ich bin auch so zufrieden. Einen Regentag von morgens bis abends oder eine ganze
verregnete Woche gibt es hier so gut wie gar nicht.
Dazwischen tauchen immer
wieder Sonnenfenster auf. Kurzfristig übernehmen dann die wärmenden
Sonnenstrahlen das Zepter und wenn es ihnen gegen Abend wieder von den
Wasserwolken des Atlantiks abgenommen wird, ist das auch nicht sonderlich
schlimm. Die Temperaturen sind angenehm und die ziehenden, weißen Nebelschwaden
wirken mit der untergehenden Sonne im Rücken eher mystisch als bedrohlich. |
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Die Pflanzen jubeln sowieso! So eine sanfte Bewässerung erhalten sie selten -
und sie danken es mit vielen, neuen, hellgrünen Trieben. |
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Ich habe mich ja nie irgendwo als Landschaftsgärtner beworben. Doch wie das
Leben so spielt, übt man oft Berufe aus, die man nicht gelernt hat, aber in die man
hinein wächst. Ich hätte mir nie träumen lassen, dass ich einmal in
meinem Leben ein Areal von einem Hektar als Gärtnerin betreuen werden.
Aber der
Mensch ist zu vielem fähig!
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Doch ich bin stolz darauf, was ich bis jetzt geschafft habe. Mittlerweile ist
ein richtiges Paradies entstanden. Der Nachteil ergibt sich nur aus der
Ansammlung von Pflanzen. Ein Paradies muss man - wie Freundschaften - pflegen.
Langsam aber sicher wächst mir unser Paradies über den Kopf. |
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Aber auch dieses Problem bekommen wir in den Griff. Georg mit der Bewässerung
und den Grabarbeiten und ich mit dem Rest der Gesetze der Natur. Der Rest ergibt sich dann schon. Man darf nur nicht
kleinlich denken und glauben, man betreut nur einen kleinen Vorgarten.
Dann
klappt das schon.
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Nachdem die ersten Schwalben aufgekreuzt sind, die Grillen wieder zirpen und die
Turmfalken wieder ihre Kreise ziehen ist der Sommer nicht mehr weit. Dann
verändert sich auch automatisch die Anwesenheit und das kraftvolle Wachstum des
Unkrauts.
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Aber egal wie mühsam und arbeitsaufwendig die Gestaltung der Landschaft ist - es
ist eine wunderschöne Arbeit. Warum? Man kann die Erfolge jeden Tag mit eigenen Augen
sehen. Einmal schneller und einmal langsamer. |
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Wenn ein Mensch behauptet,
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mit Geld ließe sich alles erreichen, |
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darf man sicher sein, |
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dass er nie welches gehabt hat. |
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Aristoteles Onassis |
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Heute Vormittag, hoy mañana por la mañana,
haben wir einen wunderschönen Regenbogen, un arco
iris hermosísimo, gesehen! Georg hat ihn entdeckt, als er die Mauer um
weitere Steinreihen erhöht hat. |
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Bis ich allerdings zum Fotografieren gekommen bin,
hat sich die Intensität des bunten Luftgebildes leider bereits ein wenig
verflüchtigt, doch dafür ist plötzlich ein zweiter Regenbogen aufgetaucht.
Für jeden von uns ein Stück Illusion! |
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12 de febrero 2008 |
| Dienstag - martes |
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| Regen um acht, Sonne um zehn, Nebelschwaden um sechs am Abend |
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Icod de los Vinos |
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15 ° centígrados
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20 °
centígrados |
Wer keine Angst hat, hat keine Phantasie...
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Sie nass und feucht und grau der Tag begonnen hat, so schön ist er geworden.
In der Früh haben wir unsere Wäsche in letzter Sekunde - oder nach
den ersten schweren Regentropfen - von der Leine gerettet. Knapp bevor sie noch
einmal mit Regenwasser gewaschen wurde. |
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Welche ordentliche Hausfrau, la ama de casa, lässt denn die Wäsche über Nacht hängen? Ich!
Vielleicht falle ich dadurch aus der löblichen Kategorie "perfekte Hausfrau des
Jahres" aber in dieser Jahreszeit trocknet die Wäsche perfekt über die
Nachtstunden. Außer - wenn in den frühen Morgenstunden die natürliche
Wäschespritze einschaltet.
Aber es war so nicht geplant - und der Wetterbericht hat es auch nicht
vorher gesagt. Man kann sich eben auf nichts verlassen! |
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Der Rest des Tages war relativ unspektakulär. Ein Termin beim Steuerberater, der
sich in Luft aufgelöst hat, weil Amanda, die für uns zuständige Buchhalterin,
gerade ihre Pause verbracht hat. Warten gilt nicht mehr - jetzt werden auch die
kleinen Steinchen im Mosaik erzogen. Ein schlechtes Gewissen ist oft einmal
recht heilsam!
So wichtig war der Termin ja nicht. |
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So haben wir unseren Wocheneinkauf erledigt - aber darauf sind andere Inselbewohner heute auch
gekommen! Ich habe schon lange keine soo langen Schlangen vor den Kassen im Al
Campo gesehen. Verschenkt wurde allerdings nichts! Feiertag ist auch keiner in
Sicht und der Erste des Monats, sprich Zahltag, ist auch schon eine Weile her. |
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Woher die Menge an kaufwütigen Menschen gekommen ist, kann ich auch nach langem
Nachdenken nicht erklären. Die letzten Ausläufer des Winterschlussverkaufes,
las rebajas? Nada de nada es
imposible. Nichts ist unmöglich
- und alles möglich, todo es posible. |
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Zum Abschluss heute etwas um Lachen - oder eine Frage für die nächste Pisa Studie? |
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| Die Lehrerin möchte die mündliche Prüfung für ihre Schüler mit
einer leichten Frage beginnen. |
| "Benno,
was ist weiter entfernt von uns, New York oder der Mond?" |
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"Na, das ist leicht! Oder können Sie New York
von hier aus sehen?" |
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11 de febrero 2008 |
| Montag - lunes |
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| sternenklarer Himmel, Sonnenschein und frische Luft |
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Icod de los Vinos |
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17 ° centígrados
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22 °
centígrados |
Das Geheimnis des Erfolges ist zu wissen, wie man
abwartet...
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Der Alltag hat uns wieder, Georg hat einen Termin in der Stadt, bei mir steht
nichts besonderes auf dem Tagesplan. Ein ganz normaler Tag. |
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Der Regen hat sich auch verabschiedet, Sonne und
Wolken wechseln sich ab. Auf dem Teide hat es
geschneit und der Geruch vom Schnee liegt in der
Luft. Man spürt es auch - Lufthauch, ist kühler
geworden, die Luft ist im wahrsten Sinne des Wortes
frisch geworden! |
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Schnee, la nieve, am Teide und bei uns blühen
die Margeriten, las margaritas,
in allen Formen und Farben. |
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Die Heimat der Strauchmargeriten ist ja hier auf den
Kanarischen Inseln. Sie entwickeln sich in kurzer
Zeit zu wunderschönen, üppig blühenden Sträuchern.
Sie haben allerdings auch einen Nachteil. Damit sie
dicht und buschig werden und dann auch so bleiben,
muss ich sie regelmäßig zurück schneiden. |
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Mittlerweile habe ich eine eigene Technik, una
técnica, entwickelt
und meine Friseurarbeit klappt schon ganz gut, oder? |
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Wenn man einmal ein, zwei verschiedene Blütenformen
ergattert hat, will man immer mehr davon haben. Sie
ergeht es halt mir. Die Sammelleidenschaft schlägt
voll zu. Mittlerweile habe ich acht verschiene
Sorten - aber es werden sicher noch mehr! Es gibt ja
noch Pflanzen mit gelben Blüten, mit blauen Blüten
... |
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Die Blütenpracht erhellt auch trübe Tage, sie tut
der Seele, la alma, richtig gut! |
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Die besten Ärzte sind Dr. Diät, Dr. Ruhe und Dr.
Fröhlich." sagte irgendwann einmal ein kluger Mann namens Jonathan Swift. Er war
ein berüchtigter und scharfzüngiger Satiriker in Irland. Er ist zwar bereits
seit über zweihundert Jahren nicht mehr unter den Lebenden, aber dieser
Ausspruch ist auch heute gültig, vielleicht mehr als je zuvor. Vor allem ist es eine Weisheit, womit man Ärzte
zum Teil arbeitslos machen kann, oder? |
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Abgesehen davon, dass man sich "Krank sein" nicht mehr leisten kann. Aber zur
allgemeinen Beruhigung, das war auch in längst vergangenen Zeiten nicht anders.
"Bei den Preisen kann es sich ja bald keiner
mehr leisten, krank zu sein!" schrieb Molière
1673 im Roman der "Eingebildete Kranke"
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Ob damals auch die Krankenversicherungen fast pleite
waren? |
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Für diese Woche habe ich eine kleine Geschichte gefunden. Vielleicht gefällt sie
euch gleich gut wie mir?! |
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Es kamen einmal ein paar Suchende zu einem Meister.
"Meister", fragten Sie, "was tust Du, um so glücklich und zufrieden
zu sein?"
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Der Meister antwortete mit einem Lächeln: "Wenn ich
liege, dann liege ich. Wenn ich aufstehe, dann stehe ich auf. Wenn
ich gehe, dann gehe ich und wenn ich esse, dann esse ich."
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Die Fragenden schauten etwas betreten in die Runde.
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Einer platzte heraus: "Bitte, auch wir schlafen,
essen und gehen. Aber wir sind nicht glücklich. Was also ist dein
Geheimnis?"
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Es kam die gleiche Antwort: "Wenn ich liege, dann
liege ich. Wenn ich aufstehe, dann stehe ich auf. Wenn ich gehe,
dann gehe ich und wenn ich esse, dann esse ich."
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Nach einer Weile fügte der Meister hinzu: "Sicher
liegt auch Ihr und Ihr geht auch und Ihr esst. Aber während Ihr
liegt, denkt Ihr schon ans Aufstehen. Während Ihr aufsteht, überlegt
Ihr, wohin Ihr geht und während Ihr geht, fragt Ihr euch, was Ihr
essen werdet.
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So sind Eure Gedanken ständig woanders und nicht da,
wo Ihr gerade seid.
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In dem Schnittpunkt zwischen Vergangenheit und
Zukunft findet das eigentliche Leben statt. Lasst Euch auf diesen
nicht messbaren Augenblick ganz ein und Ihr habt die Chance,
wirklich glücklich und zufrieden zu sein." |
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Also dann - eine schöne Woche für uns alle. |
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10 de febrero 2008 |
| Sonntag - domingo |
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| Regen in der Nacht |
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Icod de los Vinos |
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18 ° centígrados
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22 °
centígrados |
Wer nicht mit der Zeit geht, geht mit der Zeit ...
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Mit der Zeit gehen? Ob das immer empfehlenswert ist? Michael Ende hat darüber
ein Buch geschrieben - Momo. Das kennt wahrscheinlich fast jeder von euch, oder? |
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Je mehr Zeit die Menschen sparen, desto weniger
haben sie davon. Sie wird ihnen von den Herren in Grau gestohlen. Dem
aufgeklärten Menschen unseres Jahrhunderts der sich selber als "Herr seiner
Zeit" versteht, plagen Stress und die Angst, etwas zu versäumen. |
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Wer zu spät kommt, den bestraft das Leben. Aber warum? Woran liegt es, dass
gerade uns heute die Zeit davon läuft? Sind wir nicht mehr in der Lage, mit
unserer Zeit richtig umzugehen? Sind wir nur wichtig, wenn wir keine Zeit für
uns selbst übrig haben? Wenn der Terminkalender aus allen Fugen platzt? Wenn wir
keine Zeit mehr für Gespräche mit Nachbarn haben? Wenn auch beim Abendessen noch
das Telefon klingelt? |
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Sind wir nur wichtig, wenn wir immer erreichbar sein müssen? Weil wir
unersetzbar und unabkömmlich sind? Sieht so die Definition des erfolgreichen
Menschen dieses Jahrtausends aus?
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Ich sehe das anders. Wir schau'n auch nach vorne! Aber Schritt für Schritt,
paso a paso. Das ist zwar nicht immer leicht, aber der Mensch ist ja
ein gelehriges Lebewesen.
Wir leisten uns also - wenigstens ab und zu - den Luxus zu sagen: "Wir haben Zeit"
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Das trifft zwar nicht auf den Alltag zu, aber immerhin haben wir es geschafft,
uns den Sonntag für uns selbst frei zu halten. An diesem Tag gibt es kein
Telefon, keine Besuche und keine Termine. Nur Freiraum für uns selbst. Und eines
könnt ihr mir glauben, es tut gut!
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Ich bin mir nicht sicher,
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| ob es besser wird,
wenn es anders wird; |
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aber ich bin mir sicher, das es anders werden muss,
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damit es besser werden kann. |
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Georg Christoph Lichtenberg |
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Leben bedeutet, in der Gegenwart zu leben. Zu viele Gedanken die in die
Vergangenheit schweifen oder eine zu große Fülle von Zukunftsträumen verhindern,
dass wir jetzt leben können. Genießen wir den Augenblick! Er ist es wert. |
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Gegenwart, Vergangenheit und Zukunft. Das sind die Bestandteile des Rezeptes für
ein schönes Leben. Die Kunst besteht nur darin, die Verhältnisse richtig zu
mischen.
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Ein Teil Zucker, ein Teil Mehl und ein Ei. Daraus
kann man das beste Biskuit der Welt herstellten.
Ein simples Rezept aus der geheimen Schublade meiner Schwiegermutter. Keine noch
so komplizierte Kochphilosophie kann dieser Einfachheit den Rang ablaufen.
Kompliziert gedacht - oder gekocht - ist nicht immer das Gelbe vom Ei.
Auch wenn es elitär und stylisch klingt.
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Die Gegenwart ist der wichtigste Bestandteil unseres Lebens. Sie ist auch der
einzige Teil, der real existiert. Wir leben nur in diesem Augenblick. Der Rest
ist entweder schon vorbei oder wir haben den Moment noch gar nicht erlebt. |
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Eine Gegenwart ohne Vergangenheit wäre schal und leer, eine Gegenwart ohne
Vorfreude oder Träume für die Zukunft wäre trostlos.
Wie schon gesagt, auf die Mischung kommt es an. |
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Zu viele Gedanken, die in die Vergangenheit, el pasado, gleiten, bestehen
wahrscheinlich nur mehr aus der Frage "kannst du dich noch erinnern? Weißt du
noch als ..." |
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Lebt man nur mehr für die Zukunft, el futuro, übersieht man die
Gegenwart, el presente, denn dann heißt es automatisch "wenn ... dann".
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Wo versteckt sich also der Alltag, un dia normal? Das Jetzt?
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Einer Tatsache muss sich jeder Mensch bewusst sein - wir können keinen einzigen Tag
unseres
Lebens wiederholen. Nicht einmal einen Augenblick. In der Realität kann man leider - oder Gott sei Dank - weder
eine Wiederholungstaste noch eine Aufnahme in Zeitlupe aus der Zeitmaschine
zaubern! |
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John Knittel schrieb irgendwann einmal "Alt ist man, wenn man an der
Vergangenheit mehr Freude hat als an der Zukunft“ Ich bin mir sicher, wir
sollten uns diesen Gedanken zu Herzen nehmen. |
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Moral aus der abendlichen Philosophiestunde: |
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Zukunft ist etwas,
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das die Menschen erst lieben,
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wenn es Vergangenheit geworden ist. |
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William Somerset Maugham |
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Ausnahmen bestätigen natürlich die Regel! In diesem Sinne wünsche ich euch allen
eine erfolgreiche und lebenswerte, neue Woche.
Jeder Tag ist lediglich ein Augenblick in unserem Leben. Aber wie soll man denn Tag täglich mit der
Zeit gehen? Sie läuft uns ja ständig davon ... |
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Aber das ist eine andere Geschichte. |
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9
de febrero 2008 |
| Samstag - sábado |
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| Regenwetter mit Sonnenfenstern |
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Icod de los Vinos |
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18 ° centígrados
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21 °
centígrados |
Ist alles Gold was glänzt?
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Gestern Abend hat es doch noch leicht zu regnen
begonnen, gegen Mitternacht haben aber wieder der Sterne am Himmel geblinkt.
Fast keine Wolken waren zu sehen. |
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Blitz und Donner, rayo y trueno, haben mich
heute um fünf Uhr früh aus dem Land der Träume geholt. Ein Gewitter, una
tormenta? |
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Gewitter sind auf der Insel zwar relativ selten, sie kommen im Jahr nicht öfter
als ein- bis zweimal vor, aber es gibt sie doch! Ziemlich ungewohnt ist es
allerdings schon wenn es draußen kracht. |
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Jetzt regnest es leicht vor sich hin, der Teide hat in der Nacht einen neuen,
weißen Belag bekommen.
Für einen kurzen Moment hat sich für neugierige Personen wie mich, in der
grauen Wolkenwand ein kleines Fenster aufgetan. Wenn ich mich umdrehe und aufs
Meer hinaus schaue, bietet sich ein noch düsteres Bild. |
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Kohlrabenschwarze Wolken ziehen über ein tiefblaues Meer. In Los Silos scheint
die Sonne! Ich kann es von hier aus klar und deutlich sehen - beneidenswert! Bei
uns ist es leider ziemlich mau mau obwohl ab und zu einige Sonnenstrahlen bis zu
uns durchblitzen. Aber eben nur für kurze Momente. |
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Es fühlt sich nach einem häuslichen Tag an. Der Gartenschlauch hat Wochenendruhe.
Die automatische Bewässerung hat durchaus ihre Vorteile, es ist alles unter Kontrolle.
¡Todo bajo control! |
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Noch einmal Fasching! In Puerto de la Cruz zieht heute Nachmittag der
große Umzug durch die Strassen und Gassen. Wen stört es schon, das die närrische
Zeit offiziell seit Aschermittwoch der Vergangenheit angehören? |
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Der Schein trügt sowieso.
In Icod de los Vinos wird die Sardine erst heute Abend ins Jenseits
befördert. Anschließend wird ausgiebig getanzt und gefeiert, ein zünftiges
Feuerwerk in den Himmel geschossen, wie es sich
gehört. Das funktioniert auch bei leichtem
Nieselregen. |
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Wie kann das denn sein? Ganz einfach, das Thema der närrischen Zeit,
wann und wie lange el Carnaval beginnt und endet kann auf den Kanaren
jede Gemeinde für sich entscheiden.
In einigen Orten beginnt die närrische Zeit erst
in der nächsten Woche. Vor allem in den Städten im Süden von Teneriffa.
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Wenn man ein bisschen zynisch sein möchte, könnte man behaupten, der Süden lebt
von den Überresten des Nordens - zumindest im Karneval.
Aber so eng darf man die Angelegenheit natürlich nicht sehen.
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Georg war gestern Abend noch bei der Quelle, a el fuente de la Vega,
frisches Trinkwasser holen.
Es war bereits dunkel und in dieser Höhe - ich schätze es sind ungefähr
siebenhundert Meter über dem Meeresspiegel - so nebelig, dass er im dichten
Nebel die
Abzweigung nach Hause übersehen hat.
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Das klingt zwar komisch, ist aber hier ein Phänomen,
das das ganze Jahr über zutreffen kann. Egal ob Sommer oder Winter. Man fährt
bei wunderbaren Wetter in höhere Lagen und landet
plotzlich in einer Wolkenwand. Der Wasserdampf ist
oft so dicht, dass man die Hand nicht vor den Augen
erkennen kann. Ein paar hundert Meter weiter reißt
der weiße Vorhang auf und man fühlt sich wie im
Flugzeug. Unter sich eine duftige Wolkendecke und
über sich strahlender Sonnenschein und blauer
Himmel.
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Die Wolkenwelt im Atlantik spielt ihr eigenes Spiel,
dirigiert werden sie jedoch von den hohen Bergen der
einzelnen Inseln. Wolken und Berge sind gemeinsam
für die lebenswerte Landschaft und den Wasservorrat
auf den Inseln verantwortlich und so wie es scheint,
ist die Teamarbeit der beiden Elemente perfekt. |
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Die Insel hat eben nicht nur eine Klimazone. Wenn es
an einem Ort sommerlich warm ist, kann zwanzig,
dreißig Kilometer weiter der Herbst grüßen.
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Ein kleiner Erdteil, un
continente pequeño,
für sich, mit einem ganz besonderen Mikroklima. Eine
Insel der unbegrenzten Möglichkeiten. Schnee am Teide, ein Sonnenbad am Strand
und die Mandelblüte in Santiago del Teide.
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¡No hay problema!
Alles kein Problem, man kann sich die Jahreszeit und
das Wetter - fast immer - nach Lust und Laune aussuchen. Zumindest, wenn man als
Tourist auf dem Eiland im Atlantik unterwegs ist. Als emsig arbeitender Mensch
muss man, wie überall auf der Welt, mit dem Wetter an Ort und Stelle vorlieb
nehmen. |
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Wir können uns allerdings nicht beklagen.
Das Märchen, el cuento, vom kalten, nassen Norden der Insel trifft
auf das Gebiet um Icod de los Vinos nicht zu! |
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8 de febrero 2008 |
| Freitag - viernes |
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| blauer Himmel am Morgen, dann bewölkt |
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Icod de los Vinos |
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18 ° centígrados
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22 °
centígrados |
Glück ist die angenehmste Art des Zufalls ...
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Eigentlich sollte es heute regnen - bis jetzt sieht es allerdings nicht danach
aus. Draußen am Meer ist es zwar ziemlich grau, da könnte schon Wasser vom
Himmel fallen. Bei uns scheint noch die Sonne, doch die Luft riecht nach Regen. |
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Zur Abwechslung heute der Chef im Bild meines Tagesberichtes.
Zurzeit arbeitet er an einer neuen Monstermauer. Das bedeutet abwechslungsreiche
Arbeit, un trabajo rico en impresiones.
Steine schlichten, mit Beton auffüllen, Erde
auffüllen, planieren, Steine schlichten ... |
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Der beliebteste Part dieser durchaus kreativen Tätigkeit ist die richtige Mixtur
aus Schotter, Zement und die exakt passende Wassermenge.
Eine Wissenschaft für sich. |
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Dieses Kunstwerk haben wir nicht bei Swarovski erstanden. Es hat sich ganz
zufällig aber wahrscheinlich nicht ganz kostengünstig ergeben. |
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Ein großer Lavastein hat sich der Baggertüre bis auf
Tuchfühlung genähert.
Das war nicht so gut. Ceder es cosa de sabios, der Klügere gibt nach -
sagt man. In diesem Fall war es das Glas der Türe, el cristal de la puerta.
Vielleicht hätten wir doch ein Schild an die Türe hängen sollen?
¡frágil! Vorsicht Glas, wäre wohl die richtige
Aufschrift gewesen!
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Die Bestandteile fristen nun ihr restliches Leben
auf dem schlottrigen Boden und werden sich wahrscheinlich langsam aber sicher
mit vielen, kleinen Lavasteinchen vermischen.
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Ihr altes Leben ist im wahrsten Sinne des Wortes -
durch einen kräftigen Schicksalsschlag - zerbrochen. |
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In Puerto de la Cruz findet heute Abend ein berüchtigter Wettlauf auf
Stöckelschuhen, el Mascarita ponte tacon statt. Daran teilnehmen dürfen
ausschließlich als Frauen verkleidete Männer und die Höhe der Absätze muss
mindestens zehn Zentimeter vorweisen.
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Die als Frauen verkleideten Männer liefern sich über den Paseo San Telmo, Calle
Santo Domingo bis zur Plaza del Carco auf ihren High Hills ein Wettrennen, das
sich sehen lassen kann.
Falls sie mit den halsbrecherischen Fußbekleidungen überhaupt so weit
kommen.
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Nur wer ohne jeglichen Sturz die Strecke
schafft, kommt in die Endausscheidung bei der dann die Verkleidung zählt. |
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7 de febrero 2008 |
| Donnerstag - jueves |
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| blauer Himmel in der Früh |
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Icod de los Vinos |
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17 ° centígrados
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22 °
centígrados |
Nur was man anpackt, bekommt man in den Griff.
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Ich würde ja gerne etwas erzählen, aber außer ganz normaler Gartenarbeit st bei
mir nichts aufregendes passiert.
Georg hat an der Mauer weiter gebaut, Schotter gesiebt - und hast du
nicht gesehen, war der Tag vorbei |
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Gute Nacht Freunde, buenas noches amigos! |
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6 de febrero 2008 - Aschermittwoch |
| Mittwoch - miércoles |
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| sonnig und ein paar verstreute Wolken |
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Icod de los Vinos |
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17 ° centígrados
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20 °
centígrados |
der Fasching wird beerdigt - es lebe el carnaval ... |
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El miércoles de ceniza, der Aschermittwoch ist auf Teneriffa kein
besinnlicher und ruhiger Tag.
Es wird getrauert, geweint und gewimmert - und
natürlich ausgiebig gefeiert! De Aschermittwoch ist so ziemlich der skurrilste
und schrillste Tag im Karneval der Inseln. |
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Der Fasching wird begraben und das mit allen Ehren
und respektloser Trauer. Unzählige schwarz gekleidete Witwen begleiten den Toten
zu seiner letzten Ruhestätte.
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Heute legen die Tinerfeños ihre bunten
Kostüme ab und verkleiden sich als trauernde Witwen, die den Tod des Karnevals
beweinen. So manche echte Lady könnte bei diesen Kreationen der modischen Welt
vor Neid erblassen. Muss aber nicht sein, denn hier steckt unter - fast - jeder
Witwenerkleidung ein Mann. |
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Das übertriebene Geheule der Witwen wird von
respektlosen Geistlichen begleitet und ist ein ziemlich komisches Spektakel.
Stilvoll ausgestattete Pfarrer segnen die Sardine ehrfurchtsvoll vor dem
Verbrennen mit einem heftigen Spritzer aus der Schnapsflasche. |
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Der Fasching ist zu Ende, finalizado, und er
wird mit einer großen Fiesta verabschiedet. Offiziell zumindest.
Entierro de la sardina -
die Beerdigung der Sardine. Heute wird sie also begraben,
korrekt ausgedrückt - sie wird verbrannt!
Warum ausgerechnet eine Sardine zu Grabe getragen wird, weiß allerdings niemand. |
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Bei der Sardine handelt es sich nicht etwa um ein
mickriges Fischlein aus der Sardinenbüchse.
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Getreu dem Vorbild aus dem Meer wird eine
überdimensionale Sardine aus viel Draht und noch mehr Pappmaché hergestellt,
bunt bemalt und liebevoll verziert. Als scharfe Ergänzung bekommt sie noch eine
zündende Füllung aus einer angemessenen Menge an Feuerwerkskörpern.
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In den Abendstunden wird das gute Stück dann zum
Hafen von Puerto de la Cruz geleitet und dort verbrannt.
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Das Verbrennen des Fischleins hat natürlich ein
untröstliches und lautes Jammergeschrei zur Folge.
Trotz großer Trauer wird der arme Fisch verbrannt
und mit einem riesigen Feuerwerk ein allerletztes Mal geehrt. |
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Und danach?
Da wird zur Erholung von dem Schreck so richtig bis
in die Morgenstunden gefeiert, was sonst?
Der Karneval ist tot, es lebe der Karneval!
¡Viva el carnavale! |
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In Icod gehen die Uhren natürlich wieder einmal anders, hier findet das große
Ereignis erst am Samstag statt! Dafür findet in Puerto de la Cruz am Samstag der
große Umzug der Narren statt - obwohl dort das Begräbnis der Sardine
ordnungsgemäß heute Abend statt findet. Na ja, eine verrückte Zeit eben. |
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Hier wird hoch offiziell eine Jahreszeit verabschiedet und Chinesen auf der
ganzen Welt begrüßen in dieser Nacht das Neue Jahr. Das Jahr der Erdratte
beginnt! |
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5 de febrero 2008 - Faschingdienstag |
| Dienstag - martes |
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Icod de los Vinos |
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17 ° centígrados
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20 °
centígrados |
Alles Fasching, aber keine Villacher Faschingsitzung
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Der ORF hat wieder einmal keine Europarechte. Deshalb flimmert auch keine
Faschingssitzung aus Villach über den Satelliten in unsere gute Stube.
Ob es ein Verlust oder ein Gewinn für die individuelle Unterhaltung ist,
sei dahin gestellt. |
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Heute ist ein obligatorischer und auch gesetzlicher Feiertag auf den kanarischen Inseln.
Es geht gar nix mehr! Es wird
gefeiert und deshalb ist dieser Tag hier ehrlicherweise wenigstens zum
offiziellen Feiertag erklärt worden. |
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Wir beide sind ja Faschingsmuffel - mitspielen muss auch auf der Insel mit
fünf Jahreszeiten niemand. Eines muss man allerdings ohne Abstriche erkennen und akzeptieren - in diesen närrischen
Tagen passiert auf der Insel so gut wie gar nichts - außer el carnaval!
Die Zeit gehört eindeutig den Narren - wenigstens noch für ein paar Tage.
Oder doch noch ein bisschen länger? |
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4 de febrero 2008 - Rosenmontag |
| Montag - lunes |
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| what a beautiful day was yesterday |
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Icod de los Vinos |
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17 ° centígrados
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20 °
centígrados |
der Rosenmontag, der rasende Montag geht an uns
vorüber
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Gestern haben wir wieder einmal einen Glücksgriff mit dem Wetter für unseren
Ausflug gemacht. Heute haben wir das Klima einer Waschküche! Inklusive
Sprühregen fürs anschließende Bügeln. |
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Mein Betätigungsfeld habe ich also an den Herd verlegt - Krapfen backen und
Heringssalat steht auf der Aufgabenliste.
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Eines sollte man heute tunlichst vermeiden. Einkaufen gehen!
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Das darf man jetzt nicht falsch verstehen. Das Leben spielt sich nur in anderen
Bahnen ab. Vor allem, nachdem dieses Jahr ein Feiertag der Inseln, la Dia
Candelaria, auf den Samstag gefallen ist, befinden wir uns in einer kleineren
Ausnahmesituation. Hier ist es niemand gewohnt, dass Geschäfte auch geschlossen
haben können.
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Plötzlich kann man am Samstag nicht einkaufen, am Sonntag sowieso nicht - und am
Dienstag sind die Türen der Geschäfte schon wieder geschlossen. Kann sich jemand
von euch diese Situation überhaupt vorstellen? Und das in der Endphase des
Faschings? |
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Es spielen sich Szenarien ab, als ob die Menschheit morgen den Hungertod
erleiden müsste! Entweder man spielt dieses Spielchen mit oder man plant voraus.
Ich würde die Vorausplanung empfehlen - die Nerven für dieses Überlebenstraining
hat ein normaler Mitteleuropäer nicht in den Genen vorgesehen.
Er gibt auf und ernährt sich am wichtigsten Tag der fünften Jahreszeit
lieber von seinen Vorräten. |
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Wir haben die Kurve gerade noch gekratzt und haben unseren Einkauf in die
frühest möglichen Stunden verlegt. Um neun Uhr früh öffnen die Geschäfte, eine
halbe Stunde später waren sowohl der Parkplatz als auch die Parkgarage zum
Überquellen voll. |
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Gerald hat am Abend weniger Glück gehabt - Autoschlangen, die darauf gewartet
haben, einen der Parkplätze zu ergattern um in einem der Lebensmittelgeschäfte
einkaufen zu können. Eines könnt ihr mir glauben - klein sind die Parkplätze
nicht und Icod de los Vinos ist zwar eine nette Stadt, aber mit Sicherheit keine
Großstadt!
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3 de febrero 2008 |
| Sonntag - domingo |
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| what a beautiful day ... |
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Icod de los Vinos |
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17 ° centígrados
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20 °
centígrados |
das Leben ist zu kurz um das Glück auf später zu
verschieben!
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It’s a beautiful day, it’s a beautiful morning ...
ein wunderschöner Sonntag hat begonnen. Strahlend
blauer Himmel, die Sonne scheint und wir genießen
ein gutes Frühstück. |
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Der perfekte Tag für unseren Ausflug. Also nichts
wie ab. In Los Realejos haben wir ziemlich
schnell den Weg Richtung Küste gefunden. Tiefblaues
Meer, weiße Wellen am Strand und dahinter der blaue
Himmel. Eine Kulisse wie aus dem Reiseprospekt für
Luxusreisen. |
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Ich beginne aber lieber am Anfang unseres Ausfluges. |
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Der Ausgangspunkt des Spazierganges war allerdings
nicht sonderlich romantisch, obwohl der Name der
Siedlung Romantica I heißt. Dort kann man sein Auto
parken und sich auf den Weg machen. |
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Romantica, das klingt so romantisch - ist es aber
durchaus nicht. Die vorwiegend deutsch besiedelte
Anlage strahlt eher den Charme einer
südafrikanischen Geisterstadt in den alten
Goldgräbergebieten. Zum Teil verwahrlost, verrostet
und abgewohnt. |
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Von dort aus, kommt man über einen schmalen Steig
auf einen Wanderweg, der an der Küste entlang führt. |
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Wanderweg ist vielleicht für den Teil, den wir
gegangen sind, etwas übertrieben, es ist ein schöner
Spazierweg, mit einer wunderschönen Aussicht über
die Küste - vor allem Richtung San Juan Rambla, also
von Puerto de la Cruz Richtung Icod. |
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Die faszinierende Stimmung kann man wahrscheinlich
sogar auf diesen kleinen Fotos erkennen.
Dunkelblaues Meer, tiefblauer Himmel und schneeweiße
Wellen die mit viel Wucht gegen die Felsen der
Küstenlandschaft schlagen. |
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Über diese Ruine wird wild spekuliert. Irgendwie
verständlich, in den Reiseführern taucht darin nicht
der kleinste
Hinweis auf. Romantisch gelegene Ruine haben die
Fantasie allerdings schon immer angeregt und so habe
ich, wie könnte es anders sein, nachgeforscht. |
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War es ein Kloster, ein Herrenhaus? Auf alle Fälle
muss es in früheren Zeiten ein sehr imposantes oder
sogar wichtiges Gebäude gewesen sein. |
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Es war weder ein Kloster noch ein Herrenhaus, ein
wichtiges Gebäude war es trotzdem. In dem heute fast
verfallenem Gemäuer wurde eine der wichtigsten und
modernsten Wasserpumpanlagen der Insel installiert. |
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Im Jahr 1903 wurde für damaligen Verhältnisse eine
revolutionäre, dampfbetriebene Wasserpumpanlage
errichtet.
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Die ergiebigsten Quellen entsprangen immer schon im
Orotavatal und eine große Menge dieses wertvollen
Wassers floss einfach ungenutzt ins Meer. Vor
allem von Quellen, die wenig über der
Wasseroberfläche des Meeres an die Oberfläche kamen. |
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Mit der Pumpstation der Casa Hamilton,
el Elevador de Aguas
de Gordejuela, wurde das
geändert.
Mit dieser Pumpe gelang es, eine der reichsten Quellen des Orotavatals, deren Wasser bis dahin ungenutzt ins
Meer floss, für die Landwirtschaft nutzbar zu
machen. Das Wasser wurde aufgefangen und auf
die landwirtschaftlich genutzten Flächen gepumpt. |
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Heute sieht man an diesem Ort nur mehr die Ruine
des Gebäudes und unterhalb des Gemäuers "stürzt" ein
kleiner Wasserfall ins Meer. Die Technik der
Pumpanlage kann man angeblich im Museum von Santa
Cruz besichtigen. |
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Über die im "zick-zack" angelegten, steilen Treppen kann
man heute noch zu dem Gebäude hinunter klettern.
Zugegeben - man muss ein Verbotsschild ignorieren.
Aber das sollte eigentlich kein Problem sein,
denn Ball spielen am Strand ist hier auch offiziell
verboten. |
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Doch das ist ja jedem Menschen selbst überlassen,
jeder muss da auch nicht hin, man kann es auch aus
der Entfernung betrachten. |
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Jetzt hat auch Icod seine Königin für den Karneval
2008. Mariela Gorrín, Reina del Carnaval de Icod
de los Vinos, ist die Hauptfigur in der heurigen
Faschingszeit - bis die Sardine beerdigt wird. |
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2 de febrero 2008 - Dia de Candelaria |
| Samstag - sábado |
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| in der Früh blauer Himmel ab Mittag ziemlich grau |
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Icod de los Vinos |
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17 ° centígrados
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20 °
centígrados |
An Lichtmess fängt der Bauersmann neu mit des Jahres
Arbeit an |
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Feiertag, un día festivo,
auf Teneriffa. El Día de Candelaria wird zu Ehren der schwarzen
Madonna in Candelaria gefeiert. Sie ist die
Schutzpatronin, la santa patrona, der Insel. |
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In vielen Ländern wird heute aber Maria Lichtmess gefeiert. Ein besonderer Tag,
an dem man zum ersten Mal im neuen Jahr das Licht so richtig fühlt und sich
darüber freut, dass die Tage
endlich länger werden.
Traditionell ist dieser Tag geeignet für jeden
Neubeginn. Also auf alle Fälle ein guter Tag! |
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Eine sensationelle Meldung gibt es schon - unser
netter Baustellenhelfer, der Bagger - fährt wieder
mit voller Leistung!
Es war der Kraftstofffilter! |
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Dafür hat gestern die Hydraulikleitung für die
Servolenkung stärker zu tropfen begonnen. Auch der Fehler wurde behoben. Georg
hat die Leitungen noch spät am Abend ersetzt. Einem Neubeginn steht auch in der
Sparte Baustellenfahrzeug nichts mehr im Wege. |
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Einige Verschleißteile werden sich wohl noch zur Überholung anmelden, langsam
aber sicher, despacio, pero seguro, kann ich das Wort Bagger und Reparatur nicht mehr hören.
Ich hoffe, unserem Kamerad wird sich dessen
bewusst. |
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Faschingsamstag ist in Villach ein besonderer Tag. Ab Mittag beherrschen Narren
das Stadtbild. Schade, dass meistens das Wetter nicht richtig mit spielt. Auch
heute soll es regnerisch und kalt sein. Trotzdem wird wahrscheinlich ausgiebig
gefeiert - Lei Lei! |
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Wir wollten heute Nachmittag einen Spaziergang machen, dar uns paseo.
Leider haben sich ab Mittag die Wolken breit gemacht. Georg bastelt noch immer
am Bagger herum und ich glaube, unseren Ausflug werden wir vertagen.
Bei Sonnenschein ist es viel schöner durch
die Landschaft zu stapfen, trübes Wetter vertreibt auf sonderbare Weise die Lust
darauf. |
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Auch wenn der Himmel heute nicht so blau ist, habe
ich ein romantisches Fleckchen auf unser umgegrabenen Finca entdeckt. Ein
Frühlings Märchen auf Teneriffa. Die alten Mandelbäume, los
almendreros,
blühen.
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Ja nach Lage beginnt die Mandelblüte auf den Kanaren bereits Mitte Jänner. Die
zarten, weißen, leicht rosa angehauchten Blüten verwandeln die Landschaften in
idyllische Blütenmeere. |
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Das Mandelblütenfest ist ein Fest zu Ehren der Blüten der Mandelbäume. Zwei
Gemeinden, Tejeda und Valsequillo, feiern - allerdings auf Gran Canaria - das
Fest der Mandelblüten, las Fiestas del Almendro en Flor. Zu dieser Zeit
ergibt sich auch meistens die Gelegenheit um die regionalen Spezialitäten
rund um die Mandel, wie Mandelweine oder Marzipan probieren. |
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1 de febrero 2008 |
| Freitag - viernes |
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| ein grauer Tag mit kaltem Wind |
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Icod de los Vinos |
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17 ° centígrados
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22 °
centígrados |
Es ist mit der Liebe wie mit den Pflanzen ... |
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Wer Liebe ernten will, muss Liebe säen - ein Zitat von Jeremias Gotthelf. An
dieses Motto halte ich mich und liebe alles Grüne auf unserer Finca. Vor einer
gewissen Überwucherung muss ich bestimmte Blumenkinder allerdings doch befreien.
Eine gute Tat soll man aber jeden Tag setzen - das lernen bei uns schon die
Pfadfinder in jungen Jahren. So falsch kann diese Einstellung also nicht sein,
oder? |
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Kleeblätter und Kleeblüten wohin sich das Auge verirrt. Heute habe ich mir die
nächste Terrasse vorgenommen und prompt eine mir bis jetzt unbekannte Abart
dieses netten, wuchernden Gewächses entdeckt. Kleeblüten in gefüllter Form. Ganz
was Neues! |
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Über die Botanik auf Teneriffa wird viel geredet und noch mehr geschrieben.
Hauptsächlich geht es dabei jedoch anscheinend um andere Pflanzen als so
genanntes Unkraut. Welche Art von Klee das ist, habe ich leider nicht heraus
finden können. Ich könnte allerdings noch mit zwei weiteren Unterarten
aufwarten. Ich muss einmal in meiner Fotokiste kramen, irgendwo habe ich
sicherlich noch Fotos davon. |
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Die Blätter erinnern mich immer an "Röhrlsalat".
Korrekt ist er unter dem Namen Löwenzahn, el diente
de león, bekannt. Da auf Teneriffa die Tiere meistens ein bisschen
kleiner als daheim sind, die Pflanzen dafür allerdings in der Regel üppiger und
in einer größeren Form wachsen, könnte man annehmen, dass es sich hier eben um
einen Riesenlöwenzahn handeln könnte.
So muss sich Gulliver auf seinen Reisen gefühlt haben. Schrumpft man
selbst plötzlich oder hat sich nur das Umfeld geändert? Wissen kann man das ja
nie so genau, oder? |
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Das riesige Gewächs, Sonchus acaulis, ist mit
unserem Löwenzahn zwar verwandt, eine engere Verwandtschaft besteht jedoch zur
Gänsedistel, Sonchus oleraceus, das normaler Weise als kleines
Wildkräutlein wächst.
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Die Pflanze kann auf der Insel bis zu zwei Meter
hoch werden wobei der untere Teil verholzt. Man könnte also schon fast von einem
Strauch sprechen. |
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Die Pflanzengattung Sonchus ist auf den Kanarischen Inseln sehr verbreitet und
hat verschiedene natürliche Nischen erobert.
Ein typisches Phänomen, das auf isoliert liegenden
Inseln häufig auftritt, da dort viele freie Nischen im ökologischen System
vorhanden sind. |
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Auf den Kanaren kann man mehr als fünfundzwanzig
verschiedene Arten vom Löwenzahn finden. Ein großes Feld für Naturforscher. Kein
Wunder, dass die Kanarischen Inseln für Botaniker gleich spannend sind wie die
Galapagosinseln für die Zoologen. Die Beweise für die Evolutionstheorie wächst
wirklich fast an jedem Wegesrand!
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Was wäre der Fasching ohne einen Krapfen, sin un buñuelo relleno de mermelada?
In Österreich
werden Jahr für Jahr fast hundert Millionen Krapfen verspeist. Im
Fasching haben die Kunstwerke aus feinem Germteig Hochsaison.
Sie werden mit viel Marillenmarmelade gefüllt und
als Krönung noch dick mit Staubzucker bestreut.
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Ich glaube, es wird Zeit, dass ich mich an die
Arbeit mache.
Wenn man etwas nicht kaufen kann, muss man es eben
selbst herstellen. Ob ich allerdings heute zur Krapfenbäckerin werde? Das steht
noch in den Sternen, eso todavía está por verse ... |
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Der Februar bedeutet im lateinischen februare - reinigen. Seit 153 vor Christus
ist er der zweite Monat des römischen Kalenders. Den Namen erhielt er vom
römischen Reinigungsfest februa. Wir Österreicher nennen ihn liebevoll
Feber. Warum? Ich weiß es nicht, irgendein Wissenschaftler hat dafür aber sicher
eine Erklärung parat - oder auch nicht. |
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Der alte deutsche Name für den Februar, el febrero,
ist Hornung. Eine der aussagekräftigsten und wertvollsten Puppen in
unserer Sammlung haben wir von einer Künstlerin, die so heißt, Renate Hornung.
Im Elsass wird der kürzeste Monat des Jahres auch heute noch so benannt. |
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Ursprünglich kommt die Bezeichnung für den Februar
aus der Welt der Jäger. Der Hirsch bekommt um diese Zeit sein jährlich neues
Geweih. Vielleicht deutet der Familienname auf einen Ursprung der Familie in
diese Richtung hin? |
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Im heurigen Jahr haben wir auch noch ein Schaltjahr, un año bisiesto. Der Feber kann sich also
ganze neunundzwanzig Tage im Kalender breit machen. Ob das gut oder schlecht
ist, werden wir erst im nachhinein, posteriormente,
sagen können. |
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Von Zeit zu Zeit, de vez en cuando, ergibt es sich, dass man über positiv und negativ nachdenkt.
Über Menschen mit einer angenehmen Ausstrahlung und über Mitmenschen, die immer
und überall nur negative Erfahrungen sammeln. |
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Die einen tun gut - die anderen nicht. Sie ziehen Energie. |
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Doch was ist realistisch? Berufoptimisten sind es auf alle Fälle einmal nicht!
Dann muss man allerdings erzwungener Maßen zum Umkehrschluss kommen! Dem
Pessimisten gehört die Welt. Kann es das wirklich sein? |
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Doch wie soll man als Optimist mit Pessimisten umgehen? Sind positiv denkende
Menschen nur Träumer? Sind Pessimisten die wahren Realisten? |
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Ich bin kein Verfechter der Wissenschaft - ich vertraue eher dem menschlichen
Verständnis, dem Bauchgefühl. Wissenschafter können gegenüber der normalen
Gesellschaft viel behaupten - aber ob sie wirklich wissen wovon sie reden? Daran
zweifle ich stark. |
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Knapp vorbei und doch daneben - das ist heute die Strategie der höheren
Intelligenz. |
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In über 500.000 Kilometer Entfernung zischte der
Asteroid 2007 TU24 an der Erde vorbei. "Ganz schön knapp!“ sagten die
Wissenschafter von der NASA und schickten Radarbilder, auf denen man schemenhaft
ein lächerliches Pünktchen erkennen konnte um die Welt. Fiktion und Fakten. |
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Wissenschaft ist Forschung - und nicht Wissen! Forschen kann jeder Mann und jede
Frau. Das wird auch in der Praxis gemacht. Jeden Tag, jede Stunde.
Wie oft
fragen wir uns jeden Tag "warum" |
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Die Lösung auf die verschiedensten Fragen liefert oft der einfache Mensch mit
seinem gesunden Menschenverstand. Theoretische Lehren vernebeln nicht selten die
freie Sicht auf die Realität. |
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Die Wissenschaft hat keine moralische Dimension.
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Wenn man es einem Chirurgen und einem Mörder gibt, |
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gebraucht es jeder auf seine Weise |
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Sie ist wie ein Messer.
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Wernher von Braun |
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Oder wie
Romain Rolland schon feststellte "Die Wissenschaft
kennt kein Mitleid" |
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Woher kommt es dann, dass wissenschaftliche Aussagen
in der heutigen Zeit wie Zauberformeln behandelt werden? Und kein Mensch denkt
daran, dass es kaum mehr Forscher gibt, die auf eigene
Faust nach Wahrheiten suchen.
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Geforscht wird im großen und ganzen im Auftrag der Industrie. Und wovon lebt die
Industrie? Vom letzten Cent in der Brieftasche der Allgemeinheit. Egal ob
Grippeimpfung, Bedrohung durch Zecken oder der Vogelgrippe. Argumente gibt es
genug. Nachvollziehen kann die Bedrohung fast niemand und trotzdem
lassen sich Menschen von diesen Aussagen manipulieren. Das muss anscheinend so
sein! |
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Ich bin heute schon neugierig, wie das Gesundheitsministerium von Österreich den
Ladenhüter der sinnlosen "Virenmasken zum Schutz gegen die Vogelgrippe", sprich wertlosen Staubmasken los werden
will. Vielleicht finden sie ja einen Wissenschafter mit gutem Namen, der einen
Grund für den Kauf dieser Waren stark macht. |
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Mit diesen simplen Staubmasken kann man der Menschheit wenigstens nicht schaden.
Falls sich wirklich ein paar Dummköpfe finden, die diese technische
Errungenschaft erwerben, ist das nicht schlimm.
Es hilft zwar gegen nix - aber
es schadet wenigstens niemanden. |
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15. bis 31.
Jänner 2008 |
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