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16 de agosto 2008
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Samstag - sábado |
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15 de agosto 2008
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Freitag - viernes |
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Maria Himmelfahrt in
Österreich Dia de La Candelaria
auf Teneriffa |
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Wie war das Wetter heute?
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bewölkt aber warm |
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Icod de los Vinos |
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18 ° centígrados temperatura mínima |
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24 ° centígrados temperatura máximo |
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Ein Mensch erlebt den krassen Fall ... |
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es menschelt deutlich, überall - |
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und trotzdem merkt man, weit und breit |
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oft nicht die Spur von Menschlichkeit. |
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Eugen Roth |
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Über Nacht ist die Temperatur in den Keller
gefallen. Der Regen hat die Luft ziemlich abgekühlt.
Jetzt ist die Luft allerdings richtig angenehm. Warm
und ein bisschen feucht. |
Heute wird auf Teneriffa zwar der wichtigsten
Feiertag der Insel, Dia de La Candelaria,
gefeiert, doch wir haben den freien Tag in diesem
Jahr für uns gestrichen.
Bis Mittwoch muss im Haus alles neu verkabelt sein
und die Beleuchtung sollte wenigstens so aussehen,
als ob sie fertig wäre. |
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Der Großteil der Inselbevölkerung verehrt heute die
Schutzpatronin la Virgen de la Candelaria.
Die schwarze Madonna stammt aus der Zeit, als
die Guanchen die Insel bevölkert und auch beherrscht
haben. Rund um die geheimnisvolle Holzfigur ranken
sich viele Mythen und Legenden - oder sind es doch
nur einfach nette Geschichten? Im Grunde genommen
ist es auch ganz egal ob es sich um überlieferte
Geschichte oder ein nettes Märchen handelt. |
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In Candelaria wird jedes Jahr, en la Plaza de la
Patrona de Canarias, auf dem Platz vor der
Kirche,
la Basilica de la Virgen de la Candelaria,
unter den kritischen Blicken der versteinerten
Guanchenfürsten mit Hilfe von vielen verkleideten
Laienschauspielern die Geschichte der Guanchen
erzählt. |
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Das Original der Madonna soll im Jahr 1826 bei einer
Sturmflut in den Atlantik gespült worden sein. "Back
to the roots" könnte man dazu sagen, denn es gibt
die Vermutung, dass die Frauenstatue, die die
Guanchen am Strand gefunden haben, ursprünglich von
einem Schiff stammte. |
Der Gegenstand der heutigen Verehrung soll
ist eine originalgetreue Kopie der ursprünglichen
Heiligen sein. Die Fähigkeit Wunder
zu wirken und helfend in das Leben der Menschen
einzugreifen muss sie jedoch vom Original übernommen
haben. Das muss Fakt sein. Warum sollten sonst jedes
Jahr wahre Pilgerströme aus allen Himmelrichtungen
der Insel nach Candelaria ziehen? Oder versetzt wie
so oft der Glaube den Berg? |
Am Nachmittag haben uns Kirsten und Olaf überrascht. Schade, das wir nicht mehr
Zeit gehabt haben. Für einen gemütlichen Tratsch hat es gereicht, aber das
nächste Mal wird es besser.
Der Mittwoch ist im Moment das magische Wort
- nach diesem Tag wird das Leben wieder normal. |
am Abend
gemütlich vor dem Fernseher |
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14 de agosto 2008
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Donnerstag - jueves |
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Wie war das Wetter heute?
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ein Regentag |
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Icod de los Vinos |
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20 ° centígrados temperatura mínima |
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26 ° centígrados temperatura máximo |
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Ein Mensch erblickt das Licht der Welt ... |
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doch oft hat sich herausgestellt |
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nach manchem trüb verbrachten Jahr, |
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dass dies der einzige Lichtblick war. |
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Eugen Roth |
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Noch immer grau in grau.
Este tiempo es malo por el vino, das Wetter ist
schlecht für den Wein - das ist die Floskel wie in unserer Nachbarschaft über
das Wetter geredet wird. Wobei Miguel gleich noch eine Steigerung drauf gelegt
hat. Eindeutig Winter, invierno, hat er gemeint - und das bei fünfundzwanzig
Grad bedingt durch die grauen Wolken im Schatten. |
Zu Mittag hat es sogar ganze fünf Minuten geregnet. Richtig gelesen, es hat
nicht genieselt, es sind dicke Regentropfen vom Himmel gefallen. Aber leider nur
ein paar Minuten lang. Es hätte ruhig ein bisschen länger anhalten können, dann
hätten sich unsere Pflanzen sicher sehr gefreut. Aber Wetter gibt es leider oder
Gott sei Dank noch nicht auf Bestellung. Der Mensch muss in diesem Fall
die Natur noch so nehmen, wie sie ist. |
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Draußen fallen gerade die nächsten paar Regentropfen vom Himmel, in unserer
guten Stube ist es still, leise und finster geworden. |
Als Draufgabe zum trüben Wetter ist also auch noch der Strom ausgefallen -
aber wir sind nicht daran schuld. Ob die paar
Regentropfen den Strom verführt haben?
In Santa Bárbara haben wir damit im
Normalfall kein Problem. Lange wird es wohl nicht dauern, dann wird sich die
Energie erfolgreich zurück melden - hoffe ich zumindest. |
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Der Strom ist bald wieder da gewesen - aber nach kurzer Zeit hat sich die Licht
bringende Energie abermals für eine Stunde verabschiedet. Die kurzen
Regenschauer sind uns allerdings erhalten geblieben. Den heutigen Tag kann ich
mit guten Gewissen als sommerlichen Regentag einstufen. |
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Regentropfen, die an dein Fenster klopfen |
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das merke dir - die sind ein Gruß von mir. |
| Sonnenstrahlen,
die an dein Fenster fallen |
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das merke dir - die sind ein Kuss von mir |
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Abends aber dann im hellen Mondschein |
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komm ich selbst zu dir und will belohnt sein. |
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Wie selten dieses Phänomen in dieser Jahreszeit vorkommt wird alleine durch die
Länge dieses Wetter Berichts bewiesen.
Wasser, das vom Himmel tropft ist in den Sommermonaten die absolute Ausnahme auf
unserer kleinen Insel im Atlantik. |
es war keine kaputte Glühbirne
sondern Stromausfall ... |
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13 de agosto 2008
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Mittwoch - miércoles |
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Wie war das Wetter heute?
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bewölkt |
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Icod de los Vinos |
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20 ° centígrados temperatura mínima |
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26 ° centígrados temperatura máximo |
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Die Menschen sind glücklich ... |
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wenn man über ihre Scherze lacht - |
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aber nicht über ihre Dummheiten. |
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Jonathan Swift |
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Ein durch und durch grauer bewölkter Tag.
Die Sonne streikt. Am Vormittag,
por la mañana,
habe ich sogar ein paar Regentropfen, las gotas
de lluvia, gespürt. Oder war es doch nur ein bisschen Feuchtigkeit die sich
aus den Wolken verirrt hat? |
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Wer hat mein Lied meine schöne Wand so zerstört? Kabeleinziehen
die Zweite! Um eine der vielen Kurven in den Rohren für die Elektrizität wollten
die neuen toxinfreien Kabel nicht durch. Da ist
zu meinem Bedauern nix anderes übrig
geblieben, als die Kurve zu entschärfen. |
Ohne einem großen Loch in meiner ehemals
perfekt gestrichenen Wand hat das leider nicht funktioniert. Na ja,
schließlich wollen wir in Zukunft unsere Ausstellungsstücke mit elektrischen
Lichtquellen in Szene setzen. Kerzenlicht eignet sich nicht gar so gut dafür. |
Ein Loch ist im Grunde genommen ja ein Nichts, nada. In einem Loch ist im
Normalfall auch nichts - es sei denn, es ist doch etwas drin.
Für ein Nichts stört mich unser hässliches Loch
allerdings sehr! Es muss also doch was da sein, denn über Nichts könnte ich mich
auf keinen Fall ärgern. |
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Also - was ist ein Loch? Betrachten wir es einmal von der wissenschaftlichen
Seite. |
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Angeblich gibt es keine schwarzen Löcher.
Löcher existieren nicht für sich allein, nur ein
Raum kann Löcher haben. Anders ausgedrückt - wo nichts ist, kann es auch keine
Löcher geben. Ist doch logisch, oder? Wie könnte man sich sonst die Löcher in
der Brieftasche oder im Emmentalerkäse oder in unserer schön gefärbten Wand
erklären? |
Nichts ist also nicht Nichts sondern einfach ein Loch in der Materie - und das
kann sehr wohl sehr groß sein!
Vor allem ist eines mit logischer Konsequenz sicher.
Um ein Nichts Loch herzustellen,
muss etwas geschehen. Man verwandelt ein Etwas in ein Nichts - und muss
dafür etwas tun, denn von nichts kommt schließlich Nichts. Alles klar? ¡Eso
está claro! |
Ende der Geschichte, el final de la historia.
Ich hoffe, ihr plumpst nach dieser tief schürfenden und äußerst
sinnvollen Überlegung nicht gleich in ein schwarzes Loch, un agujero negro
:o) |
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Aber - was passiert eigentlich, wenn man in ein schwarzes Loch fällt? Das weiß
wohl keiner so genau - es ist noch niemand wieder heraus geklettert. |
mit Kerzenlicht
ist es zwar romantisch ... |
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12 de agosto 2008
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Dienstag - martes |
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Wie war das Wetter heute?
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ein angenehmer Sommertag |
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Icod de los Vinos |
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20 ° centígrados temperatura mínima |
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26 ° centígrados temperatura máximo |
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Wer glücklich ist ... |
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sollte nicht noch glücklicher sein wollen. |
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Theodor Fontane |
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Unser Helferlein hat heute Frühschicht, der Chef gezwungener Maßen natürlich
auch :o) Die Rohre für die neue Stromleitung wird verlegt und Georg muss
erst das alte Stromkabel finden.
Wie die Vorbesitzer das Kabel verlegt haben wissen
wir leider nicht. Gerade, schräg über den Weg, in welcher Tiefe oder Untiefe?
Keine Ahnung. ¡Ni idea! |
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¡Qué suerte! Glück gehabt! Nach kurzer Zeit
taucht das Kabel auf - acht Zentimeter unter der Erde. Ein Wunder, dass es sich
während der ganzen Zeit unter der Erdoberfläche verstecken könnte. Verlegt hat
es einer der Vorbesitzer logischer Weise auf dem kürzesten Weg - quer drüber. |
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Zu Mittag sind die neuen Rohre für die Stromkabel in der Erde und es dauert
nicht lange, dann sind sie in der Erde verborgen.
Ganz so, als ob niemand gearbeitet hätte. |
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Georg ist noch immer beim Kabeleinziehen. Seit einem Jahr gibt es ein neues
Gesetz, in dem steht, dass Kabel in öffentlich zugänglichen Gebäuden im Falle
eines Brandes keine toxischen Gase verdampfen dürfen. Deshalb müssen sämtliche
Kabel im renovierten, gelben Haus ausgetauscht werden. |
Idiotisch, aber man kann es leider nicht ändern. So
ein Mist! ¡Qué mierda!
Zum Glück können wir sie für die Installation in
unserem Privathaus verwenden.
Das ist ja nicht öffentlich zugänglich und als
Privatperson kann man ruhig an giftigen Dämpfen sterben. |
ohne Kabel kein Strom,
ohne Strom kein Licht ... |
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11 de agosto 2008
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Montag - lunes |
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Wie war das Wetter heute?
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morgendliche Bewölkung und dann auch
nicht besser |
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Icod de los Vinos |
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20 ° centígrados temperatura mínima |
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26 ° centígrados temperatura máximo |
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Sonnenaufgang: 7:34 Uhr
Sonnenuntergang: 20:49 Uhr Ortszeit |
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Denke genau darüber nach was du willst ... |
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es könnte in Erfüllung gehen. |
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Autor unbekant |
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Die Waschmaschine arbeitet schön brav vor sich hin, Georg ist auf dem Weg in
sein zweites Wohnzimmer, der Gemeinde.
Die Sonne wird gleich auftauchen, sie blinzelt ab
und zu vorsichtig zwischen den morgendlichen Wolken heraus. Es ist halb neun Uhr
und der Montag hat begonnen. Guten Morgen! ¡Buenos días! |
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Die ersten Äpfel, las manzanas, werden reif. Welche Sorten das sind, weiß
ich leider nicht.
In den Gärtnereien der Insel werden Äpfel
einfach Äpfel genannt. Für einen Apfelkuchen, un pastel de manzana,
reichen die beiden wohl noch nicht aus aber unsere Apfelbäume, los manzanos,
stecken leider noch in den Kinderschuhen. |
Gartenarbeit ist an der Reihe
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10 de agosto 2008
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Sonntag - domingo |
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Wie war das Wetter heute?
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Sommer |
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Icod de los Vinos |
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20 ° centígrados temperatura mínima |
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26 ° centígrados temperatura máximo |
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Das schönste aller Geheimnisse ... |
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ein Genie zu sein und es als einziger zu wissen. |
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Mark Twain |
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Ich liebe Sonnentage Sonntage!
Ein Tag, der einfach so vergeht. |
ich fühle mich wie ein
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9
de agosto 2008
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Samstag - sábado |
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Wie war das Wetter heute?
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herrlich warm |
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Icod de los Vinos |
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21 ° centígrados temperatura mínima |
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27 ° centígrados temperatura máximo |
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Ein entscheidender Unterschied ... |
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zwischen einer Katze und einer Lüge ist, |
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dass eine Katze nur neun Leben hat. |
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Mark Twain |
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Hubschraubergeknatter. Die gelben Flugobjekte der
Brifor überfliegen eigentlich fast regelmäßig das
Gebiet über Icod. Die Piloten sind auf
Kontrollflügen für den Brandschutz unterwegs.
Regelmäßig überfliegen sie auch unsere Finca. So war
es auch heute Vormittag. Das ist nichts Besonderes -
aber diesmal haben sie Wasser im Gepäck gehabt.
Irgendwo in der Nähe muss es gebrannt haben. |
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Ab Mittag war allerdings in der Luft wieder alles ruhig. Gott sei Dank. Vor
einem Jahr hat es um diese Zeit auf Teneriffa anständig gebrannt, ich hoffe
nicht, dass die sommerlichen Brände zur Normalität mutieren. |
Gestern Mittag hat das Telefon geklingelt. An und für sich ist das nichts
Aufregendes aber diesmal hat sich jemand gemeldet, mit dem wir überhaupt nicht
gerechnet haben.
Helmut hat angerufen! Er ist noch bis Samstag oder
Sonntag in Südafrika. Er sitzt bei 22° C in Johannisburg und hat an uns gedacht!
Lang, lang ist's her, dass wir in diesem Land gelebt haben ... |
telefonieren
verbindet |
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8
de agosto 2008
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Freitag - viernes |
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Wie war das Wetter heute?
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sommerlich warm |
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Icod de los Vinos |
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20 ° centígrados temperatura mínima |
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24 ° centígrados temperatura máximo |
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Die letzte Woche ... |
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war nur für mich bestimmt, |
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Zeit für Besinnung, Alltägliches und Nichtstun. |
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Die Welt konnte sich mal eine Runde ohne mich
drehen. |
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Ein schönes Gefühl! |
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Carl Spitteler |
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Meinen
Bericht
über die Begegnung mit der Vergangenheit
bin ich euch noch immer schuldig.
Heute löse ich mein Versprechen ein. Dieses
Erlebnis darf ich nicht unterschlagen, denn das
Engagement der Stadt Los Realejos und seiner
Bewohner findet man wahrscheinlich nicht so schnell
wieder. Realexo - eine Stadt spielt Geschichte - Jung und Alt
engagieren sich für die Vergangenheit. |
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Es war einmal, érase una vez... |
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ein Wochenende im August, als in einem Ortsteil der
Stadt, in Realejo Bajo das 18. Jahrhundert lebendig wurde. Wir machen ein
Ausflug und wandern zweihundert Jahre in der Zeitgeschichte zurück.
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Auf dem Platz vor der Kirche begegnen uns als Begrüßung bewaffnete Soldaten in
weißen Uniformen und braunen Ledermanschetten. Rhythmisch von kräftigem Trommeln
unterstützt marschieren sie zackig durch die engen Gassen. Reiter mit
herrschaftlich gekleideten Frauen und Männern traben langsam am Straßenrand
dahin und strahlen eine fast hochmütige Unnahbarkeit aus. |
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Wir machen uns auf einen Rundgang durch das alte Viertel und treffen überall auf
lebendige Bilder der Geschichte. Dort und da werden kurze Szenen, die mit viel
Humor gewürzt werden, gespielt. Darsteller sind Marktfrauen, Weberinnen,
Silberschmiede, Weinhändler und noch viele Vertreter andere Berufsgruppen. |
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In einem Bürgerhaus werkelt in einer einfachen Werkstatt ein Geigenbauer vor
sich hin.
In diesem Fall ist es sogar der heutige
Hausbesitzer der wirklich diesen Beruf ausübt. Ich vermute nur, dass er an
anderen Tagen eine moderne Kleidung trägt. |
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Vorbei am Lagerplatz der Armee, an Marketenderinnen, Handwerkern und
Marktständen. Auf dem Vorplatz einer Weinhandlung wird heftig und Wortreich
verhandelt. Kann der Weinhändler seinen Malvasier doch noch verkaufen? |
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Die Kostüme und das Ambiente wurden perfekt der
damaligen Zeit angepasst. Kein Unterricht mit erhobenem Zeigefinger sondern
Geschichtsunterricht zum Anfassen. Schade, dass Geschichtsunterricht in der
Schule meistens stinklangweilig ist. Aber das ist nun einmal so ¡Qué se le va
a hacer! |
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Ab ein Uhr ist es ruhig in der Stadt geworden.
Mittagsruhe, la siesta, ist angesagt.
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Nur vor der Kirche herrscht reges Treiben,
el movimiento intenso.
Kulinarische Punkte ziehen die Menschen immer an und
verführerische Düfte tragen zusätzlich erfolgreich dazu bei. |
Der schlanke Grillmeister ist uns irgendwie bekannt vorgekommen. Aber wir kennen
niemanden aus Los Realejos, oder doch?
Doch wir haben uns nicht getäuscht.
Es ist der Bankbeamte der Santander Bank in
Icod de los Vinos - und er wohnt mit seiner Familie hier. |
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Wir haben auch Appetit bekommen und haben uns mit
den typischen, gegrillten Fleischspießen, Weißbrot und einem kühlen Bier, los
pinchos, pan blanco y una cerveza fresco, gestärkt.
Einfach aber köstlich! ¡Que aproveche! Guten
Appetit! |
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Es wurden auch Führungen
in verschiedenen Sprachen durch die
wichtigsten Strassen organisiert. Die Dialoge der Darsteller waren jedoch alle
auf spanisch. Ich bin mir aber sicher, dass die Führer die Geschichten für alle
nicht spanisch sprechenden Besucher übersetzt haben. |
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Der Ausgangspunkt für die historischen Spaziergänge
war der Platz vor der Kirche, la Plaza de la Concepción.
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Unter den vielen
Stationen war auch die Hacienda der Prinzen, la
hacienda de Los Príncipes, La Parra Baja y La Parra Alta, die Kapelle von
San Sebastian, das Rosa Haus, das Haus der Familie Barroso, die Kapellen des
grünen Kreuzes, die Kapelle Márquez, das Pfarrhaus und vieles mehr.
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Die Organisation der Veranstaltung war einfach
genial. Wir haben nicht nur einen Einblick in das Leben der damaligen Zeit,
bekommen - wir haben uns auch köstlich amüsiert! |
Realexo 2008. Una cita con el pasado.
Dieser Ausflug in die Vergangenheit war ein
Erlebnis der besonderen Art! |
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Um acht Uhr acht, am achten August 2008 chinesischer Zeit wurden heute die Olympischen
Sommerspiele in China mit einer monströsen Zeremonie im
neuen Pekinger Nationalstadion eröffnet. |
Eine farbenprächtige Farce an der über
fünfzehntausend Akrobaten und Tänzer mit gewirkt haben. Bewundert von
vielen Staatsoberhäuptern, Fürsten, Königen und Prinzessinnen im Vogelnest, wie
das Stadion genannt wird - und die restliche westliche wirtschaftliche
Welt hält ebenfalls den Mund und akzeptiert die Menschen verachtende Regierung dieser
Weltmacht. |
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Schlimm, wenn man sich an den Grundgedanken der Olympischen Spiele erinnert. Wie
kann so etwas passieren? Zählt heute wirklich ausschließlich der wirtschaftliche
Gewinn? Anzunehmen! Fragt sich nur wer im
Endeffekt der Gewinner sein wird? |
Gegenwart
trifft
heute auf vergangene Zukunft von China |
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7
de agosto 2008
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Donnerstag - jueves |
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Wie war das Wetter heute?
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sommerlich warm |
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Icod de los Vinos |
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20 ° centígrados temperatura mínima |
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24 ° centígrados temperatura máximo |
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Was keine Pause kennt ... |
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ist nicht dauerhaft. |
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Ovid |
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So schnell kann die Gegenwart zur Vergangenheit
werden.
Unser kleiner Ausreißer gehört bereits wieder in die
Mottenkiste. Aber auch wenn die Abwechslung nur kurz
war - sie beiden Tage waren es wert. Der Kopf ist
frei und wir sind gerüstet für die nächsten
Abenteuer :o) |
Georg ist wieder im Rathaus unterwegs - wir kommen unserem Ziel immer
näher. Auch wenn sich ein Boxenstopp an den anderen reiht - am Ende eines
Rennens hat noch fast jeder Formal Eins Fahrer das Ziel
erreicht! |
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der Alltag
hat uns
wieder |
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6
de agosto 2008
-
Mittwoch - miércoles |
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Wie war das Wetter heute?
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sommerlich warm |
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Icod de los Vinos |
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20 ° centígrados temperatura mínima |
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27 ° centígrados temperatura máximo |
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Enttäuschungen ... |
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sollte man verbrennen und nicht einbalsamieren. |
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Mark Twain |
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Der Alltag hat uns wieder.
Ja ja, schon gut, ich bin ein wenig hinten nach mit meinen
Tagesberichten. Aber eine kleine Verschnaufpause sei
mir gegönnt, oder? Jetzt habe ich es geschafft und
ich glaube, ihr könnt euch die zwei Tage auf La
Palma ein wenig vorstellen. |
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Eine Reise auf die kleine grüne Nachbarinsel hat
fast etwas mit der Reise in einer Zeitmaschine zu tun. |
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Man steigt aus einem modernen Flugzeug, un avión,
und befindet sich nach einer halben Stunde Flugzeit, la
duración del vuelo, in einer anderen Welt. Plötzlich ist alles ist
ein wenig ruhiger, langsamer und grüner. Keine Hektik, keine Staus auf den
Hauptstraßen -
das Leben nimmt sich Zeit. Man kann
diese Stimmung fast greifen! |
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Es wäre für mich keine Insel zum Leben, dafür ist es
mir zuu beschaulich, aber es ist ein wunderbarer Ort um Kraft zu tanken,
abzuschalten. Man hat die Möglichkeit in der Gegenwart durch alte Zeiten zu
spazieren. |
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Wenn man will, kann man auf dieser Insel nicht nur
Natur genießen, man kann Geschichte oder romantische, vergangene Zeiten bei
einem Spaziergang erleben. Einfach nur schön! |
wir haben in den letzten Tagen
neue
Energiegetankt |
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5
de agosto 2008
-
Dienstag - martes |
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Wie war das Wetter heute?
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|
sommerlich warm |
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Santa Cruz de la Palma |
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20 ° centígrados temperatura mínima |
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25 ° centígrados temperatura máximo |
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Was du heute kannst besorgen, ... |
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das verschiebe nicht auf morgen |
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Mark Twain |
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Am Abend ist es vor unserem Fenster noch ziemlich laut geworden. Aber wir wurden
ja vorgewarnt und wirklich gestört hat uns der menschliche Großstadtlärm auch
nicht.
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La Fiesta de Nuestras Señora de las Nieves.
Heute wird der Ehrentag der Schutzpatronin der
Insel,
der Schneejungfrau und zugleich reichsten
Frau der Insel, gefeiert. Ihr rubinroter Mantel ist
mit unzähligen Edelsteinen besetzt und jedes Kind
kennt die Geschichte der Jungfrau, die auf der Insel
für Schnee und Regen sorgt. Persönlich erscheint sie
in diesem Jahr nicht - sie wandert nur alle fünf
Jahre von ihrem Stammsitz nach Santa Cruz. Das
nächste Mal im Jahr 2010.
Dann wird wirklich gefeiert und die berühmten
Zwerge werden wieder in den Gassen und auf den
Plätzen der Stadt tanzen. |
Zukunft ist schön und interessant, aber wir leben
jetzt und heute ist Feiertag auf La Palma auch wenn es
in keinem Kalender steht und am Vorabend wurde kräftig gefeiert. Wir
selbst zwar nicht, aber lange geschlafen haben wir heute trotzdem.
Uns läuft ja nichts davon. Wir wollen im Laufe des Tages eine Glasbläserei in
Los Llanos und das Seidenmuseum in El Paso besuchen. Nicht mehr und
nicht weniger. |
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Die Glasbläserei zu finden war gar nicht so leicht. Niemand hatte eine Ahnung,
wo sie sein könnte.
Aber so schnell geben wir nicht auf. Wir
haben uns durchgefragt und im Endeffekt haben wir
sie gefunden. |
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Ein bisschen außerhalb von Los Llanos de Aridane liegt der Ortsteil
Argual, einer der ältesten Teile der Stadt. Hier liegt
la Plaza Sotomayor, eine alte Plaza - wenn
man es heute noch so nennen möchte. Dort stehen die vier ältesten Herrenhäuser
des Ortes, doch der Platz im Mittelpunkt ist vergammelt und verkommen. Von der
alten Pracht ist keine Spur mehr zu finden. - bis auf das Haus eines ehemaligen Zuckerbarons. |
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Traurig - vor allem, wenn die Aussage stimmen
sollte, dass sich auf diesem Platz in früheren Zeiten ein künstlich angelegter
See befunden haben soll. |
Damit würde sich auch dieser heute ausgetrocknete Brunnen
erklären. Mich erinnern die Figuren auf der einfachen Steinkonstruktion
eher an Afrika, an Kunstwerke im Benin, einem kleinen Staat an der
Elfenbeinküste. Wir sind mit dieser Materie der Naturreligionen auf Grund einer
Vodoo Ausstellung, die wir in Österreich organisiert haben, in Kontakt gekommen
- aber das ist wirklich eine ganz andere Geschichte ... |
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Das Areal besteht aus einem großen, staubigen Platz
mit einigen stattlichen Bäumen, um den einige Herrenhäuser stehen, einer kleinen
Straße mit ein paar Wohnhäusern und einer Bananenabpackerei.
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Hier sind zwei der ehemaligen Herrenhäuser, die rund
um den Platz angeordnet sind. Auf dem linken Foto
seht ihr la Casa Sotomayor. In
diesem Haus ist heute die Verwaltung einer
Bananengesellschaft untergebracht. |
La Casa Massieu-Van Dalle auf dem rechten
Foto, war in alten Zeiten, genauer gesagt im
17. Jahrhundert, der Wohnsitz eines Zuckerbarones.
Das herrschaftliche Gebäude wurde mit viel Aufwand und
EU-Geldern restauriert und zu neuem Leben erweckt. Leider ist darin heute eine
amtliche Institution das Tourismusamt ansässig und damit am
Feiertag nicht geöffnet. Wir stehen also vor verschlossenen Türen. |
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Der erste Besitzer von Argual war
Alonso Fernández de Lugo. Als er 1496 mit dem
Vertag von Burgos von seinem Onkel, dem Eroberer der
Insel, das Recht für die großzügige Wassernutzung
aus der Caldera erhielt, kanalisierte er das Wasser
des Rio Tazacorte und leitete es nach Argual.
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Hier baute er sein Imperium auf und errichtete das
Herrenhaus für sich und seine Familie. Wie imposant
und herrschaftlich die Gebäude einmal waren, kann
man sogar heute noch erkennen. Die großzügige Bauart
der Herrenhäuser mit den vielen Nebengebäuden, die
für das Dienstpersonal gebaut wurden spiegeln den
Reichtum der ehemaligen Besitzer wieder.
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Das ist das ehemalige Haus der Familie Monteverde, la Casa Monteverde. Ob
das Restaurant noch geöffnet ist oder nicht kann ich nicht sagen, es macht
allerdings einen sehr verlassenen Eindruck. |
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In Argual wurden die ersten Zuckersiedereien der
Insel errichtet. Die Zuckerfabriken der Familien Monteverde, Vandale und
Sotomayor, denen das gesamte Land und vor allem das wertvolle Wasser gehörten,
wurden zum wirtschaftlichen Motor der Insel. Ihre Spuren ziehen sich über die
ganze Insel. |
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In der rechten, hinteren Ecke des Platzes entdecken wir endlich das Glasstudio,
das wir gesucht haben. Artefuego - eine kleine Glashütte, in der man den
Glasbläsern bei der Arbeit zusehen kann. |
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Dominic Kessler und Wladek Gozdz gestalten hier ihre
gläsernen Kunstwerke. Das besondere an ihrer Technik ist die Verschmelzung
kleiner Lavasteinchen mit dem heißen, flüssigen Glas, el volcán en el vidrio. |
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Farbenprächtige Vasen, Schalen und Kugeln sind im
kleinen Verkaufsraum ausgestellt und verführen zum Kauf. Ich konnte nicht
widerstehen - eine Vase musste einfach mit.
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Nach dem interessanten Besuch in der Glashütte fahren wir weiter an die Küste
des Südwestens der Insel, unser Ziel ist Tazacorte. Vorbei an großen,
Bananenplantagen und alten Häusern. Bananen soweit das Auge reicht. |
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Die bunten Häuser an der Durchzugsstraße von Tazacorte bringen eine
angenehme Abwechslung ins Geschehen. Eines muss man den Palmeros lassen - sie
haben wirklich Mut zur Farbe. |
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Dieser abenteuerliche Farbenmix ist vor lauter Kitsch schon wieder schön! Mich
erinnert dieses Haus an die Villa Kunterbunt. Das schaut aber nur so aus, der
Schein trügt - wie so oft im Leben.
Hier spielt nicht Pippilotta Viktualia
Rollgardina Pfefferminz alias Pippi Langstrumpf die Hauptrolle, in diesem
Gebäude sind die Polizei und die Post untergebracht. |
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Der Hafen, el Puerto de Tazacorte und der Strand von Tazacorte - die
Riviera der Insel La Palma.
Hier spielt sich das Strandleben ab. Ein Lokal reiht
sich ans andere, Sonnenschirme im Sand, Kinder mit Schwimmreifen, Stimmengewirr
und Sommerstimmung. Blauer Himmel und Sonnenschein - Urlaubsstimmung pur.
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Trotzdem ist alles ein bisschen gedämpfter, ein wenig kleiner, um eine Spur
leiser und weniger hektisch als in den allgemeinen Touristenzentren am Meer.
La Palma strahlt eben eine gewisse Ruhe,
Gelassenheit und damit aber auch eine gewisse Unbekümmertheit,
la tranquilidad de conciencia, aus. |
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Nach einem guten Mittagessen in einem Strandlokal an der Promenade brechen wir
zu unserem letzten Programmpunkt auf. In El Paso gibt es ein
Seidenmuseum, el Museo de la Seda, das wir uns ansehen wollen.
Etwas versteckt, in einer kleinen Gasse hinter dem
auffällig rotem Rathaus des Ortes haben wir das Museum gefunden. Es ist
ein kleines Museum, das als Fertigungsbetrieb geführt wird. Man hat also die
Gelegenheit, bei der Produktion ein bisschen hinter die Kulissen zu schauen. |
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Heute leider nicht - auch hier sind die Türen verschlossen. Die Feiertagsruhe
schlägt ihre Wellen. Schade, da werden wir wohl ein anderes Mal wieder kommen
müssen. |
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Seit dem war Die Produktion und Verarbeitung der Seide war im
17. Jahrhundert auf La Palma ein
wichtiger Teil der Wirtschaft. Über dreitausend Wegstühle konnte man zu dieser
Zeit auf der Insel finden. Die palmerische Seide war ein wichtiger
Exportartikel, der hauptsächlich nach Europa verkauft wurde. |
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Heute stehen die Webstühle in den Häusern von El Paso still, die billige Seide
aus China und die Industrialisierung im Allgemeinen hat die Seidenprodukte von
der kleinen Kanareninsel verdrängt. |
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Spaziert man die steile, gepflasterte Gasse la Calle Manuel Taño, neben
dem Museum bergauf, steht man bald auf einem Plätzchen, das von schönen,
renovierten Häusern umgeben ist. Im Vordergrund steht die
alte Kirche la Iglesia Nuestra Señora de Bonanza. |
Was machen wir jetzt mit der übrig gebliebenen Zeit?
Wir sind leicht aus dem Konzept gebracht und
die Zeit einfach nur noch tot schlagen wollen wir auch nicht. |
Wir fahren zum Flughafen und können unseren Flug problemlos zwei Stunden vor
verlegen. Wir heben also um sechs Uhr ab und fahren bei Sonnenschein nach Hause.
Um halb acht sind wir daheim und trinken ganz gemütlich ein Gläschen auf unseren
wunderschönen Kurzurlaub.
Nach La Palma fliegen wir sicher bald wieder! |
Urlaub ist
schön
... |
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4
de agosto 2008
-
Montag - lunes |
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Wie war das Wetter heute?
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sommerlich warm |
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Santa Cruz de la Palma |
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20 ° centígrados temperatura mínima |
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24 ° centígrados temperatura máximo |
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Nichts auf der Welt ... |
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ist so gerecht verteilt wie der Verstand. |
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Denn jedermann ist überzeugt, |
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dass er genug davon habe. |
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René Descartes |
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Tagwache sechs Uhr. Es ist noch ganz dunkel wenn ich
aus dem Fenster schaue.
Ein ungewohnter Ausblick - so früh klettere ich
sonst nicht aus meinem Bettchen - das war der
Vorsatz! Ganz so früh haben wir es dann doch nicht
geschafft. Aber was soll's? Heute beginnt
schließlich unser Kurzurlaub und den mit Stress zu
beginnen ist auch nicht das Gelbe vom Ei, oder? |
Ein kurzes Frühstück, noch einige kleine
Blumentöpfchen mit Wasser versorgen, dann geht es ab
Richtung La Laguna.
Am Armaturenbrett blinkt eine Zapfsäule auf. Das
heißt wohl soviel wie Benzinmangel im Tank. Laut
Anzeige können wir noch fünfzig Kilometer mit dem
Inhalt durch die Gegend kutschieren - aber ob das
stimmt? |
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Sollen wir doch noch tanken? Georg entscheidet sich für einen Energienachschub
im Wert von drei Euro. Das sind immerhin etwas über drei Liter Super :o)
Der Tankwart wird sich seinen Teil gedacht haben, als Krönung hätten wir nur
mehr eine Rechnung verlangen sollen! |
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Knapp vorm Flughafen hat die Warnung für den Reservetank auch noch zu blinken
begonnen. Hätten es vielleicht doch fünf Euro sein sollen? Nur die Nerven
bewahren, es wird schon gut gehen. Und es hat geklappt, das Auto hat uns brav
zum Flughafen gebracht. |
Schlüssel, Auto inklusive unserem Schwarzfahrer
abgeben und nichts wie rein zum Schalter von Binter Canarias.
Das kleine Mäuschen aus Santa Bárbara muss sich wohl
eine neue Unterkunft suchen. |
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Um elf Uhr fliegen wir vom Nordflughafen, von Los Rodeos weg -
ab nach La Palma! Dreißig Minuten in der Luft
und wir befinden uns in einer anderen Welt. Wir
landen am Flughafen Santa Cruz de La Palma. |
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Blauer Himmel und laue Luft begrüßen uns auf der Nachbarinsel. Das
Mietauto ist reserviert und auf dem Parkplatz von Cicar wartet ein fabrikneuer
Opel Corsa auf uns. Der Kilometerstand beträgt heiße zehn Kilometer und der Tank
ist leer. Also schnell noch einen Einkehrschwung bei der Tankstelle am Flughafen
und dann nichts wie nach Santa Cruz. |
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Unser Gepäck liefern wir schnell im vorher schon gebuchtem Appartement La
Fuente ab - jetzt beginnt unser Urlaub! |
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Nach einer kleinen Stärkung im Placetta brechen wir
zu einem kleinen Ausflug.
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Die Nachspeise, ein Pflaumenkuchen, hat eindeutig ein Österreicher hergestellt.
Er schmeckt wie Haus gemacht! Und der Hersteller dieser Köstlichkeit ist
wirklich ein Österreicher - das ist aktenkundig - wir haben nach gefragt.
Mittlerweile wird das Lokal zwar von einem Inselbewohner geführt - die Strategie
stammt aber noch immer von einem Österreicher! Qualität in der Gastronomie hat
auf der ganzen Welt nur wenige Wurzeln. Egal ob in der Karibik oder auf Bali.
Nur Vollwertgastronomen erkennen, was der Gast will. |
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Nach unserer Stärkung haben wir für den Abend noch Wein, Käse und gesalzene
Mandeln eingekauft. Der beste Ort, um diese Köstlichkeiten einzukaufen ist der
Markt von Santa Cruz. |
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Ein ganz besonderer Ort. Gemüse, Fisch und Fleisch sind hier im Angebot. Die
Standbesitzer gehören der Kategorie unschlagbare Marktverkäufer an. Zum Teil
skurril anzusehen aber menschlich so normal wie ein Kleinkind. |
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Wir fahren einige Kilometer Richtung Norden und biegen dann Richtung Küste ab.
Unser Ziel ist San Andrés. |
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In früheren Zeiten war dieser Ort eine Ansammlung von herrschaftlichen Häusern,
ein Machtzentrum der Insel. Hier stand auch die erste öffentliche Schule
außerhalb der Hauptstadt Santa Cruz. Das Zuckerrohr hat das möglich gemacht.
Irgendwann hat die Verwaltung den Anschluss an die Gegenwart verschlafen und
seitdem schläft das kleine Städtchen einen Dornröschenschlaf. Auf eine gewisse
Art wirkt es fast wie eine verlassene Stadt. |
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Die Gemeindeväter haben es versäumt, für diesen Ort die Wasserrechte zu sichern.
Ohne Wasser kein wirtschaftliches Überleben. Ob das ein Vorteil oder ein
Versäumnis war, darüber könnte man heute streiten. Durch dieses Versäumnis der
Vergangenheit ist die kleine Ortschaft in ihrer Ursprünglichkeit aber erhalten
geblieben. |
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Die Nachbarsiedlung Los Sauces, die damals
"schlauer" gewesen ist, ist heute nicht sehr sehenswert. Die Art dieser Orte findet
man heute an jeder Ecke in jedem Land der Welt. Neue, fortschrittliche
Architektur, Reihenhaussiedlungen und Supermärkte die überall gleich aussehen.
Nix besonderes - und deshalb für uns auch nicht unter "sehenswert" zu verbuchen. |
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Wir sind in San Andrés. Der Ort besteht eigentlich nur aus gepflasterten
Gässchen, einer Kirche inklusive Kirchenwirt, dem Pfarrhaus und einigen Häusern, die sich darum
gruppieren. Fährt man eine holprige Straße Richtung Meer - bremst man, wenn man Glück hat
- rechtzeitig vor dem Abhang in den Atlantik. Die Straßen enden abrupt im
Wasser, ganz ohne Vorwarnung und Schildern. Am Ende des Weges gibt es nicht einmal eine Umkehrmöglichkeit. Entweder rückwärts die
steile Straße zurück, oder ...? |
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An der Küste von San Andrés steht ein gemauerter Kegel. Was das ist? Das ist -
oder war - der einzige Kalkbrennofen von La Palma. Hier wurde der Kalk gebrannt,
der auf der ganzen Insel für die Bauwirtschaft gebraucht worden ist. In den
vergangenen
Jahren wurde er von Jugendlichen restauriert und steht heute wieder in
voller Pracht an der unzugänglichen Küste. |
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Den obligatorischen Rundgang durch den kleinen Ort haben wir hinter uns gebracht
und nach einer kleinen Pause auf dem Kirchplatz haben wir uns die Kirche,
la Iglesia de San Andrés Apóstol, angesehen. |
Ach ja, noch eine kleine Bemerkung zum so genannten Kirchenwirt. Laut
Reiseführer soll der Gastgarten, sofern man ihn so bezeichnen kann, neben einem
duftenden Rosengarten liegen. Dem ist aber nicht so, außer man bezeichnet die ausgewachsenen
Pflanzen, die zwar Rosenblüten tragen, als Rosenstauden. Als schön empfinde ich
etwas anderes. Die Gastwirtschaft dürfte ein Deutscher führen, aber rühmen darf
sich für die Führungsqualität niemand. Schade, dieser Wirt hätte wirklich einen
Vorteil - er ist fast der einzige im ganzen Ort mit Tischen
unter schattigen Palmen. |
Die Kirche ist eine der ältesten der Insel. Sie ist
nicht sonderlich spektakulär aber sie strahlt eine ruhige, fast mystische Stimmung aus. Kirche
und ich? Wer mich kennt, weiß, dass ich daran einfach nicht vorbei gehen kann.
Egal, was man vom kirchlichen Verein hält - in alten Kirchen entdeckt man
Geschichte. Auf den Kanarischen Inseln hat auch vor allem die ortsansässige
Bevölkerung die Gotteshäuser gebaut. Kirchensteuer kennt die südliche Halbkugel
der Erde nicht. Soweit in den Süden ist Hitler nicht gekommen und Franco
ist dieser Schachzug nicht eingefallen. |
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An einer Seitenwand deser Kirche hängt eine Tafel, an der lauter Wachsteile
befestigt sind. Arme, Beine, Lungenflügel und kleine Wachspuppen. Was das zu
bedeuten hat kann ich nur vermuten. Es erinnert mich an eine Wahlfahrtskirche in
Kärnten. Menschen bitten Gott um Hilfe und bedanken sich dann für die Heilung.
Ob diese These für die Ansammlung der vielen Wachsteile zutrifft weiß ich nicht
- aber ich bin mir irgendwie ziemlich sicher. Eine andere Erklärung fällt mir
dazu nicht ein. |
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Wenn man auf La Palma unterwegs ist, wird man immer und überall von
Bananenstauden begleitet. Es gibt fast kein Plätzchen, auf dem keine Bananen
wachsen. Ob ebene Fläche, steil abfallende Felsen oder tiefe Schluchten - die
gelben Früchte wachsen überall. |
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Wenn wir auf Entdeckungstour unterwegs sind, fahren wir eigentlich nicht mit der
Straßenkarte vor Augen sondern eher der Nase nach. Das haben wir auch diesmal gemacht. Einfach
der Fahrspur nach - hinein den Früchedschungel, mitten durch Bananenstauden. |
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Auf Bananenplantagen fühlen sich nur Bananen wohl.
Als Wohnort sind diese Plätze für Menschen nicht sonderlich geeignet und für die
Arbeiter bedeuten die Örtlichkeiten zwar ein Arbeitsplatz und Lebensunterhalt
aber auch harte Knochenarbeit. Mit Romantik haben die krummen Früchtchen relativ
wenig zu tun.
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Uns betrifft das alles nicht, wir haben Urlaub. Für uns ist die Umgebung nur
schön. La Palma ist eben anders - grün und ruhig, sehr ruhig. |
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Für die verstorbenen Bewohner von San Andrés noch einmal ruhiger
- sie werden sogar inmitten von Bananenstauden begraben. Weit weg vom Ortskern
der kleinen Ortschaft. |
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Na ja, begraben ist wahrscheinlich der falsche
Ausdruck. Sie werden ja nicht eingegraben sondern finden ihre letzte Ruhestätte
in luftiger Höhe - aber mit exklusivem Meerblick! |
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Auf Friedhöfen interessieren mich immer die Namen und Daten der Verstorbenen.
Wie alt sind die Menschen geworden? Woher sind sie gekommen? Wohin sie gegangen
sind kann ich ja nicht wissen. Ein Friedhof ist und bleibt eben eine Endstation
des Lebens. Interessant sind diese Orte trotzdem - oder vor allem deshalb. |
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Unsere "Kariere" auf Teneriffa hat mit dem Namen Lorenzo de Cáceres
begonnen - und genau diesen Namen habe ich auf diesem kleinen Friedhof an der
Küste, am Rande einer Bananenplantage irgendwo im Nirgendwo entdeckt. Warum ist
mein Blick genau auf diese Inschrift gefallen? |
wir lassen
die Seele baumeln |
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3
de agosto 2008
-
Sonntag - domingo |
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Wie war das Wetter heute?
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sommerlich warm |
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Icod de los Vinos |
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20 ° centígrados temperatura mínima |
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27 ° centígrados temperatura máximo |
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Es gibt zwei Arten ... |
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sein Leben zu leben: |
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entweder so, als wäre nichts ein Wunder, |
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oder so, als wäre alles eines. |
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Ich glaube an Letzteres. |
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Albert Einstein |
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Die letzten Vorbereitungen laufen.
Ich hoffe, ich vergesse keines meiner Blumenkinder.
Tiere haben wir zum Glück ja nicht zu versorgen.
Die, die sich auf der Finca tummeln sind reine
Selbstversorger! |
Morgen Früh geht es los.
Zwei Tag auf unser Nachbarinsel La Palma liegen vor
uns. |
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Die reifen Tomaten trocknen auch ohne uns vor sich hin und der Rest an Früchten
ist in Marmeladegläsern verschwunden. Alles andere kann warten - zwei Tage sind
ja keine Ewigkeit. |
ich verabschiede mich
für zwei
Tage ... |
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2 de agosto 2008
-
Samstag - sábado |
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Wie war das Wetter heute?
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sommerlich warm |
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Icod de los Vinos |
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20 ° centígrados temperatura mínima |
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27 ° centígrados temperatura máximo |
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Ein Mensch wird müde seiner Fragen ... |
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nie kann ein Mensch ihm Antwort sagen. |
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Doch gern gibt er Auskunft alle Welt |
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auf Fragen, die er nie gestellt. |
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Eugen Roth |
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Man begegnet sich zweimal im Leben - einmal auf dem
Weg nach oben und manchmal einmal
auf dem Weg nach unten.
Wer damit gemeint ist? Ich weiß ich allerdings
nicht. |
Unsere Mitmenschen dieser Tage unterscheiden sich
von den Mitbewohnern vergangener Tage. Das ist
allein schon geografisch bedingt.
Unsere ehemaligen Nachbarn aus Vassach haben keine
Ähnlichkeit mit unseren Nachbarn auf der kleinen
Insel im Atlantik. Vielleicht komme ich aber noch
hinter dieses Geheimnis. Gar so scharf bin ich auf
die Lösung des Rätsels allerdings nicht.
Gleichgesinnte Wegbegleiter sind mir lieber! Und die
gibt es hüben wie drüben. |
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Wir wollen aber entspannen und aus diesem Grund
tauchen wir heute in die Vergangenheit ein. |
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Eine Stadt hat ein besonderes Rendezvous, eine
Verabredung mit dem 18. Jahrhundert. Los Realejos
trifft die Vergangenheit - Realexo 2008 heißt
die zauberhafte Veranstaltung. |
Am 25. Juli 1496 ergab sich hier der
Inselfürst von Orotava, Mencey
Bencomo dem spanischen Eroberern
Alonso Fernández de Lugo.
Daher stammt auch der Name der Stadt
- el real bedeutet soviel wie
Heereslager. Und damit beginnt die
ganze Geschichte. Una cita con el
pasado, eine Stadt und ihre
Vergangenheit.
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Es war einmal ... |
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Fortsetzung folgt hier :o) |
Geschichte
kann spannend sein ... |
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1
de agosto 2008
-
Freitag - viernes |
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Wie war das Wetter heute?
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|
sommerlich warm |
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Icod de los Vinos |
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20 ° centígrados temperatura mínima |
|
27 ° centígrados temperatura máximo |
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Man liest zwar deutlich überall ... |
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was tun bei einem Unglücksfall? |
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Doch ahnungslos ist meist die Welt, |
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wie sie beim Glücksfall sich verhält. |
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Eugen Roth |
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Wir haben einen blinden Passagier in unserem Auto.
Dafür gibt es eindeutige Beweise. Gehört der
ungebetene Mitfahrer zur Gattung der Nagetiere oder
ist es eine harmlose Eidechse? Das können wir zur
Zeit noch nicht sagen. Die Tendenz neigt sich
allerdings eher zu den Nagetieren. |
Wie und wann dieses nette Tierchen seinen Platz im
Auto eingenommen hat weiß ich nicht. Vorgestellt hat
es sich auch noch nicht. Leider - oder Gott sei
Dank, je nachdem wie man es nimmt.
Mit einem kanarischen Nagetier durch die Gegend zu
fahren ist auch nicht sonderlich lustig. Wer weiß
schon, wann und wo man in den Zehen gezwickt wird?
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Die Fahrt nach La Guancha war heute aus diesem Grund
recht abenteuerlich. Georg hat ständig auf einen
Angriff von unten erwartet, er hat das Ungetier
förmlich gespürt. Wahrscheinlich hat das liebe Tier
aber mehr Sorgen als wir gehabt. Wir wussten
schließlich wohin wir fahren, unser Mitfahrer nicht.
Falls es das Familienoberhaupt eines großen Clans
sein sollte, bekommt die Nachkommenschaft vielleicht
ein Problem. Oder auch nicht. |
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Falls wir den ungebetenen Schwarzfahrer bis Montag
nicht erwischen, hat er Pech gehabt. Wir
verabschieden uns am Montag in der Früh von unserem
fahrbaren Untersatz und fliegen für zwei Tage nach
La Palma. Das Auto geben wir am Flughafen zurück und
damit können dann andere nach dem ungebeten Fahrgast
suchen. |
Risiko ist das Salz im Leben.
Man sollte nur aufpassen, dass man nix versalzt -
das könnte sehr ungut schmecken. Diese Weisheit gilt
auch für Schwarzfahrer! |
ist ausschlafen schön
kein
Wecker in den nächsten Tagen ... |
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16. bis 31. Juli 2008 |
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Unser Postkasten freut sich auf
jede
kleine Nachricht |