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16
de abril 2008 |
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15
de abril 2008 |
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Dienstag - martes |
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Icod de los Vinos |
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Wir wollen
Sternderl schauen ... |
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und plötzlich fällt ein Stern vom Himmel - |
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was dann? |
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Heute heißt es früh aus den warmen Federn klettern. Wir wollen zur Sternwarte
fahren. Die Zeiten für Besucher sind allerdings sehr eng gesteckt. Von April bis
Dezember, jeweils am Dienstag zwischen zehn und zwölf Uhr. |
Das Frühstück wird heute also zur Abwechslung einmal im Sparmodus absolviert.
Nix mit Genuss auf der Terrasse. Die
Sparvariante ist angesagt, sonst können wir unser Tagesprogramm vergessen. |
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Die Internetseite des Observatoriums lügt - Zutritt
verboten! Außer wir wären mit der Tarnkappe einer
Schulklasse gekommen. Otto Normalverbraucher darf -
laut telefonischer Auskunft - erst ab Juni in die
heiligen Hallen.
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Wir haben den Ausflug genossen, auch wenn es auf
dieser Höhe für uns eisig kalt
gewesen ist. Ganze zehn Grad hat die
Quecksilbersäule angezeigt, nicht mehr, aber auch
nicht weniger. Die Sonne hat uns aber doch gewärmt
und der Wind ist heute in seinem Kästchen geblieben.
Es war einfach nur schön! |
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Ein Phänomen gibt es auf dieser Insel. Daran kann an
erkennen, dass die kleinen Punkte im Atlantik eher
zu Afrika gehören als zu Europa. Das Licht! Man kann
so oft man will durch die Landschaft gondeln - sie
wird sich jedes Mal von einer anderen Seite zeigen. |
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Teneriffa ist also immer wieder einen Urlaub wert.
Die Darsteller auf diesem Eiland wissen, was sie dem
Besucher schuldig sind :o) Für fast
jeden ist etwas dabei.
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Wir sind heute nicht das erste und auch nicht das
letzte Mal durch die Caldera, sprich durch den
Kessel, gefahren. Die Landschaft ist immer wieder
neu fürs Auge. |
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Die Sonnenstrahlen spielen ihr Spielchen, der Winkel
der Betrachtung verändert sich und es macht einen
großen Unterschied, ob man von A nach B oder von B
nach A fährt. |
Probiert es einfach aus! Der Versuch ist es wert -
man beginnt das Leben mit anderen Augen zu
betrachten. Warum? Wenn mir jemand erklären kann,
wie eine nordische Dünenlandschaft in die Umgebung
eines afrikanischen Vulkans kommt, dann ist alles
gesagt. Die Farbenspiele in dieser Landschaft lassen
sich wissenschaftlich wahrscheinlich leicht erklären
aber für den normalen Menschen sind sie
trotzdem ein wunderschönes Naturschauspiel. |
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Nicht zu vergessen sind die Darsteller der Natur.
Ihr Farbenspiel, das sie mit den verschiedenen
Blütezeiten veranstalten, kann man durchaus mit
einer Inszenierung an einem Theater vergleichen. Im
Moment ist die Zeit der Generalprobe. Der Ginster
versteckt seine Blüten noch - schätzungsweise - für
zwei Wochen,
die Blütenansätze der Tajinaste liegen auch schon in
den Startlöchern. |
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Sie wird in diesem Jahr wahrscheinlich in vier bis
fünf, oder auch sechs Wochen ihre gigantischen
Blütenstände zeigen. Dann sind wir pünktlich zur
Stelle.
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Dieses Schauspiel lasse ich mir in diesem Jahr
sicher nicht entgehen. Vor einem Jahr sind wir
leider um zwei Wochen zu spät in den Nationalpark
gefahren. Anfang Juni sieht man fast nur mehr
verblühte, ausgetrocknete Blütenstände.
Das wird uns nicht mehr passieren! |
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Wir mögen die Himmel erstürmen |
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und neue Sterne ohne Zahl finden. |
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Es gibt immer noch den neuen Stern,
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den wir nicht gefunden haben – |
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den,
auf dem wir geboren sind. |
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Gilbert Keith Chesterton |
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Nach Hause gefahren sind wir heute über Chio. Die
Sonnenstrahlen haben uns dazu verführt. Alles in
allem - ein sonnenreicher Urlaubstag. Ach ja,
nebenbei bemerkt - in Österreich schneit es wieder
einmal! :o) |
wir sind auf Achse ...
Richtung Nationalpark ... |
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Wie war das Wetter heute?
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| sonnig ... zumindest dort, wo wir unterwegs waren ... |
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10 ° centígrados - im
Nationalpark auf 2.600 m Meereshöhe |
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20 °
centígrados |
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Ihr wollt einen
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14
de abril 2008 |
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Montag - lunes |
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Icod de los Vinos |
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Sturmschaden - und wer
zahlt dafür? |
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Niemand! |
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Selbst ist der Mann. |
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Heute ist Arbeitseinsatz angesagt. Der Sturmschaden
muss in Grenzen gehalten werden. Ich
hasse diese Naturgewalt! Die Bananenstauden schauen
aus, als ob sie durch den Reiswolf gedreht worden
wären, Blüten existieren momentan überhaupt nicht -
und wenn sind sie mickrig und auf ein Minimum
rasiert. Es ist deprimierend, wie schnell eine
üppige Blumenwelt vernichtet werden kann. |
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Ich bin ganz überrascht, wie zäh Hibisken sind. Auch
wenn der Sturm sie gebogen, gespalten und teilweise gebrochen
hat - die Triebspitzen sind kraftvoll und grün. Kein
Hinweis darauf, dass die Pflanze einen Schaden
abbekommen hat. Unser Hibiskusbäumchen haben wir mit
viel Liebe verarztet - hoffentlich überlebt der
Patient! Bis jetzt habe ich nur eine einzige Leiche
entdeckt - einen ehemals
wunderschönen, gefüllten gelben Hibiskus. |
Oleander sind da bei weitem anfälliger. Sie werden
gespalten bis fast auf ihre
Grundwurzeln. Da bleibt der Einsatz der Gartenschere
nicht aus. Die Oleanderstauden muss ich zum Großteil
auf eine Höhe von einem halben Meter zurück
schneiden. |
Mein Herz blutet. Mehr oder weniger sind die Äste
mit den schönsten Blütenansätzen Opfer der Windböen geworden. Hätte ich sie nur zur rechten
Zeit gekürzt. Aber nein - ich wollte sie blühen
sehen. Auch wenn es richtiger gewesen wäre, sie zu
kürzen. Das war jetzt die Strafe von oben.
Die höhere Gewalt siegt immer, ich hätte es wissen
müssen. |
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Aber wer will das schon? Welches Kind hört auf die
Ratschläge seiner Eltern? Die sind ja auch überholt!
Warum sollte man dann auf seine innere Stimme hören? |
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Einen Trost habe ich allerdings - in ein bis zwei
Wochen werden sich die Pflanzen wieder regeneriert haben
und bis auf ein paar Schadensfälle wird niemand mehr
die Willkür des Sturmes erkennen können. Da bin ich
mir ziemlich sicher. |
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Ach ja, eine neue Türe ist auch montiert! Julian und Georg haben sie zusammen
gebaut. Sie ist sogar noch ein bisschen schöner als die alte. |
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Als Abendessen gibt es heute eine italienische Nationalspeise. Keine Pasta -
sondern Pizza! |
Ein bisschen Geschichte gefällig?
Im Jahr 1830 eröffnete die älteste Pizzeria, la
Pizzeria Port' Alba in Neapel ihre Pforten. Diese Backstube soll auch den ersten
belegten Teigfladen, der italienische Geschichte schrieb, an das Königspaar
geliefert haben.
Der erste Pizzaservice war damit geboren. |
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1889 lieferte diese Pizzeria eine Pizza zu König
Umberto und seiner Frau Margherita.
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Die Königin liebte rot, wie Tomaten, weiß wie
Mozzarella und grün wie Basilikum. Diese Pizza
wurde also nach der Königin benannt - Margherita.
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Schneewittchen lässt grüßen. |
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Die drei Farben sind übrigens auch die italienischen
Nationalfarben. :o) |
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Geschichte eines Teigfladens |
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Ich schiebe jetzt also eine Pizza in den Ofen. Den
Belag habe ich allerdings ein wenig abgewandelt. Er
wird ergänzt durch Artischocken, Sardellen,
Knoblauch und Schinken. Wie diese Kreation heißt?
Keine Ahnung, das kann sich jeder selbst
ausdenken - uns schmeckt es auf jeden Fall. |
es kann wieder wachsen ...
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Wie war das Wetter heute?
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| sonnig bis leicht bewölkt |
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18 ° centígrados |
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20 °
centígrados |
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13
de abril 2008 |
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Sonntag - domingo |
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Icod de los Vinos |
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Natürlich waren
einst die Hühner ... |
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in Freiheit wilder noch und kühner. |
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Nur Geduld: die nächste kommt mit Sicherheit! |
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Sie lebten teils im tiefen Dschangel, |
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teils zwergicht – nur aus Nahrungsmangel – |
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im Hochland über tausend Meter... |
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Eugen Roth |
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Heute gibt es nicht viel zu berichten. Wir haben
einen gemütlichen Tag eingeschalten. |
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Lange schlafen, ausgiebig frühstücken und dann auf
Sparflamme schalten.
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Georg und Julian haben am Nachmittag einen Teil der
automatischen Bewässerung überprüft. Ich habe mein
Tagebuch wieder auf Vordermann gebracht und gegen
Abend haben wir traditionsgemäß ein Feuerchen
entfacht und ganz Insel mäßig Hühnerkeulen darauf
gegrillt. |
Passend - wie immer - ist Marcos mit seinem
Schwiegervater gerade zur richtigen Zeit
aufgetaucht. :o) Essenszeit ist für mich zwar
heilig.
Aber ich darf ja nicht jammern, es gibt Ausnahmen.
Er hat seinen Schweißapparat vorbei gebracht und hat
als Gegenleistung der kleinen Art Futter für seine
Ziegen mit genommen. |
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Nachdem Georg als Hüter des Feuers ausgefallen ist,
hat Julian die Rolle des Grillmeisters übernehmen
müssen. Hat er übrigens perfekt gemacht! |
Mehr gibt es heute nicht zu erzählen. Ich für mich
habe mir den Rest des Gedichtes aufgeschrieben.
Falls es euch interessiert, könnt ihr es euch ja zu
Gemüte führen.
Wenn nicht - dann nicht. Bis morgen! |
... und vom Bankiva-Huhn ward später
das Haushuhn schlechthin abgeleitet.
Vom Haushuhn gibt's rund fünfzig Rassen,
mit denen wir uns nicht befassen.
Denn mancher Züchter, fast schon manisch,
kreuzt und veredelt, welsch und spanisch,
zieht Nackthals, Leghorn, Steiermärker,
bald in Bezug auf Eier stärker,
bald mehr als Brat- und Suppenhuhn.
Und die Japaner und Chinesen –
Erzeugen wunderliche Wesen,
die, streng genommen, gar nicht nutzig,
doch drollig ungemein und putzig.
Besonders kühne Hühner seien,
sagt man, die Hähne der Malaien.
Noch sind dort (uns nur scheint's betrüblich),
die blutigen Hahnenkämpfe üblich.
Kapaunen nennt man die Eunuchen.
Jedoch nach neueren Versuchen
Verdammt man diese groben Sitten
Und lässt die Hähne unbeschnitten.
Poularden dem hingegen nennen –
wir junge, eingesperrte Hennen,
die man, durch Faulheit und durch Mast,
so dick macht, dass sie platzen fast.
Besonders hat die Zucht der Küken –
die Hausfrau weiß es – ihre Tücken.
Kaum wächst ein Tierlein, so ein liebs,
fällt es schon um und hat den Pips. |
Eugen Roth |
Pritscheln im Meer? Das will im Moment keiner von
uns ...
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Wie war das Wetter heute?
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| sonnig bis leicht bewölkt |
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18 ° centígrados |
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20 °
centígrados |
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12
de abril 2008 |
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Samstag - sábado |
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Icod de los Vinos |
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Die Schnecke trägt
ihr Haus mit sich, |
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weil sie ihren Nachbarn misstraut. |
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Sprichwort aus Dänemark |
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Lapas in Buenavista del Norte.
Ein Stück vom Meer, gewürzt mit Knoblauch, Olivenöl
und Koriander. |
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Der Wind hat zwar seine Aktivität nicht eingestellt, aber der Nachmittag war es
auf alle Fälle wert. Wir haben die Spezialitäten aus dem Meer genossen. Lapas
sind Meeresschnecken und große Favoriten auf der Wunschliste von Julian. |
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In diesem Lokal in Buenavista del Norte sitzt man
direkt am wilden Meeresstrand. Die Wellen donnern
gegen die Felsen und der feine Wasserstaub liegt in
der Luft. Eine wunderschöne und nicht austauschbare
Atmosphäre am Atlantik. |
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Zu spät |
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Ein Mensch zertritt die Schnecke, achtlos, |
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die
Schnecke ist dagegen machtlos. |
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Zu spät erst kann sie, im Zerknacken, |
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den
Menschen beim Gewissen packen.
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Eugen Roth |
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Sonnenschein und warmer Wind ...
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Wie war das Wetter heute?
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| blauer Himmel am Morgen, schönes Wetter in Buenavista del Norte |
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18 ° centígrados |
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20 °
centígrados |
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11
de abril 2008 |
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Freitag - viernes |
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Icod de los Vinos |
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Wenn zwei Falken
... |
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auf einem Baum sitzen und ein Schwarm Wildenten
fliegt vorbei,
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dann sagt auch nicht ein Falke zum andern: |
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"Schau, da fliegt die Mehrheit, das muss der
richtige Weg sein, |
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schließen wir uns an!" |
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Sie werden weiterhin als Falken dem Weg der Falken
folgen. |
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Indianische Weisheit |
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Ein gemütliches Frühstück und dann fahren wir über
die Berge in den Süden der Insel. Las Águilas -
Jungle Park in der Nähe von Arona ist unser
Ziel. |
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Bei unserer Ankunft hat noch die Sonne vom Himmel gelacht, es war angenehm warm.
Leider sind mit der Zeit dichte Wolken aufgezogen und mir ist ziemlich kühl
geworden.
Für Julian war die Temperatur natürlich
richtig angenehm! Auch im Süden scheint nicht immer nur die Sonne! |
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Der Park ist eine Mixtur aus Zoo, Vogelpark und
afrikanischen Kunstwerken gemischt mit einem
gepflegten Dschungel. Auf alle Fälle ist er einen
Ausflug wert!. |
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Vögel mit Charakter bestimmen die Atmosphäre in
diesem Park. Im Vergleich zum Loro Park im Norden
der Insel, ist dieser Ort sehr persönlich gestaltet.
Man spürt, dass die Pfleger mit den Tieren leben und
damit tierisch umgehen. |
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Jedes Tier hat sein freies Gehege, man hat das
Gefühl, dass der Mammon Geld irgendwie im
Hintergrund steht. Das ist wahrscheinlich nicht
wirklich der Fall, aber der ganze Park strahlt eine
gewachsene Einheit aus. |
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Gott schläft im Stein,
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träumt in der Pflanze, |
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erwacht im Tier
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und handelt im Menschen. |
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Indianische Weisheit |
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Man kann erproben, wie es ist über Hängebrücken zu gehen. Besonders aufregend,
wenn man einen Sohn im Schlepptau hat, der unbedingt schaukeln will! Alles in
allem ein schönes Angebot für eine Freizeitgestaltung, die man sich nicht
entgehen lassen sollte. |
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Hängebrücke hin oder her - die Wege durch diesen Park sind es wert. Die
Vegetation ist wunderschön und hat schon einige Jährchen am Buckel. Der Park ist
zwar nicht geeignet für behinderte Menschen, auch Pärchen mit Kinderwägen haben
es schwer, aber das soll für mich nicht der Kritikpunkt sein. Ich kann über
Stiegen steigen und Kinderwagen schiebe ich auch keinen mehr vor mir her. |
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Unser persönlicher Feind landet auf dem Turm im Park. Einer seiner Verwandten
hat unseren Teich entvölkert. Zwanzig Fische sind ihm zum Opfer geworden - oder
auf seiner Speisekarte gelandet. Je nach dem, der Blickpunkt kann mit Sicherheit
verschoben werden.
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Die Falkner haben eine Meisterleistung hingelegt. Es
war keine Show der Kleinigkeiten sondern eine Darbietung in einer anderen
Größenordnung.
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Im realen Leben schwirren uns die Vögel nicht so um den Kopf. Bei dieser
Vorführung können die Augen den Vögeln nicht mehr folgen. Eine Meisterleistung
der Falkner! Es war eine perfekt Symbiose von Mensch und Vogel, die ich so noch
nie gesehen habe. |
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Die Show war vorbei und alle drei haben wir uns
dafür entschieden, nach Hause zu fahren und uns ein delikates Essen in die
Pfanne zu werfen. |
Julian war der Helfer beim Waschen der Tintenfische, el
calamar. Plötzlich kam von ihm die Aussage, dass
eines dieser Meerestiere besonders dick und fest wäre.
Ich muss ganz ehrlich sein, so ernst habe ich diese
Aussage nicht genommen. |
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Ich habe wirklich schon viele Tintenfische gewaschen und zerstückelt, aber
dieses Phänomen ist mir noch nicht unter gekommen. Die Puppe in der Puppe ist
mir ein Begriff. Matrjoschkas sind aus Holz gefertigte und bunt bemalte,
ineinander schachtelbare russische Puppen. Etwas anderes in dieser Art ist mir
unbekannt. |
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Julian schafft das locker mit Meeresgetier. Ich habe mir nie vorstellen können,
dass ein kleiner Tintenfisch einen Fisch verschlucken kann, der fast gleich groß
ist wie er selbst. Wir haben nun aber den Beweis - mit Fotos festgehalten.
:o) |
die Vögel schwirren noch immer um unseren Kopf ...
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Wie war das Wetter heute?
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| Wolken im Süden der Insel :o) |
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18 ° centígrados |
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20 °
centígrados |
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10
de abril 2008 |
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Donnerstag - jueves |
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Icod de los Vinos |
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Einer Straßenbahn
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und einer Aktie darf man nie nachlaufen. |
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Nur Geduld: die nächste kommt mit Sicherheit! |
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André Kostolany |
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Wir fahren nach Santa Cruz, wie der Tag verlaufen
wird, wissen wir noch nicht. Wir lassen uns vom
Wetter überraschen. In Icod scheint die Sonne, aber
wie es einige Kilometer weiter aussieht können wir
von hier aus nicht abschätzen. Wir werden uns also
direkt und spontan entscheiden, was wir unternehmen
wollen werden. |
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Eine kleine Pause in Santa Cruz. Der Drachenbaum ist an dieser Stelle innerhalb
von drei oder vier Monaten so hoch gewachsen.
Er ist absolut neu an dieser Stelle.
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Alt und neu in Eintracht nebeneinander. Wie das geht, kann man hier schön sehen.
Das verspielte, schneeweiße alte Haus mit der stilvollen Fassade wird ohne viel
Nachdenken mit einem schwarzen, modernen Glaspalast umbaut. Doch irgendwie hat
das schöne, alte Haus dadurch fast einen schmeichelnden Rahmen bekommen. |
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Am frühen Nachmittag war dann eine Stärkung fällig. Wir haben ein kleines Lokal
in der Nähe der Altstadt gewählt. Im
Restaurante Bulan
kann man vorzüglich zu normalen Preisen schlemmen. |
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Diesmal haben wir nach einer Viertelstunde in die
Innenräume gewechselt, der Wind ist einfach wieder zu stark geworden. Unangenehm
eben. Die Calamares rebozados sind würdig, in eine Sterneküche aufgenommen zu
werden.
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In der gleichen Gasse befinden sich einige Vereinslokale von Carnevalsgruppen
aus Santa Cruz. Ein alter Mann hat uns eines davon von innen gezeigt. In diesen
Räumen lebt die närrische Zeit das ganze Jahr über. Jahr für Jahr fein
säuberlich
dokumentiert . Mit unzähligen Fotos und Plakaten,
die an den Wänden hängen und ihre eigene Geschichte erzählen. |
Wir waren sowieso auf dem Weg zur Geschichte der
Insel. Das naturhistorische Museum,
el Museo de la Naturaleza y el Hombre, ist
unser Ziel.
Wir wollen Mumien der Ureinwohner von Teneriffa, den
Guanchen, sehen.
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Das Museum befindet sich in einem alten Gebäude der
Stadt. Es ist das ehemalige Zivilkrankenhaus von
Santa Cruz und eines der schönsten klassizistischen
Bauwerke der Kanaren.
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Das Museum ist weitläufig und großzügig gestaltet.
Wie in Museen auf Teneriffa üblich kommt man um die
unzähligen Computeranimationen über den Vulkanismus
und die nicht zu zählenden Plakattafeln nicht herum.
Tafeln mit Erklärungen über Steine, Blumen Tiere und
allerhand anderes Kreuchendes und Fleuchendes - aber
kaum Anschauungsstücke. |
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Dazwischen wird die Ausstellung mit ein paar
aufgespießten Schmetterlingen und Käfern
aufgefrischt. Anschließend spaziert man an einigen
nach gebauten Fischen aus Kunststoff vorbei, landet
in einem Raum mit ein paar kahlen Schädeln, kann
sich noch Filme über das Töpfern ohne Töpferscheibe
ansehen und Werkzeug aus Knochen, Holz und Stein
gebührlich bewundern. |
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Mittlerweile sind wir im dritten Stockwerk angelangt
- wo sind die Mumien aus den Grabhöhlen der
Guanchen? Dass die Wohnstätten nur in Miniatur
dargestellt werden haben wir mittlerweile heraus
gefunden. Aber wenigstens die Mumien werden doch
wohl echt sein, oder? |
Zu unserer Schande muss ich gestehen - wir haben sie
übersehen!
Aber zu unserer Ehrenrettung kann ich sagen, dass
wir nicht die einzigen waren. Egal, wir haben
einfach den Museumswärter an der Kasse gefragt und
der hat sie uns dann gezeigt. Wir sind an dem
winzigen, dunklen Raum vorbei gegangen.
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Ausgestellt sind zwei Mumien aus Grabhöhlen und
einige Teilstücke von einbalsamierten, sterblichen
Überresten. Auffallend waren eigentlich die
makellosen, weißen Zähne der Ureinwohner. Hände und
Füße sind eher zart, wenn nicht zierlich, obwohl die
Menschen damals relativ groß gewesen sind. Von zwei
Körpern habe ich mir die Maße gemerkt. Immerhin
waren die beiden 165 und 170 Zentimeter groß - und
das vor ein paar hundert Jahren. |
 |
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Die Straßenbahn, la tranvia, haben wir
diesmal ohne uns fahren lassen. Das Wetter war zu unfreundlich und zu kühl. Den
Ausflug in die Altstadt von La Laguna haben wir deshalb verschoben. Aber
aufgeschoben ist nicht aufgehoben!
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Ein Mensch schaut in der Straßenbahn |
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der Reihe nach die Leute an: |
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jäh ist er zum Verzicht bereit |
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auf jede Art Unsterblichkeit. |
|
Eugen Roth - Mitmenschen |
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Vielleicht holen wir ihn sogar in der kommenden
Woche nach. Wenn nicht eben irgendwann einmal, die alten Gebäude laufen uns ja
nicht davon :o) Morgen werden in den Süden fahren. |
wir fahren nicht mit der Straßenbahn ...
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Wie war das Wetter heute?
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| Sommer und Sonnenschein in Icod, kühl und wolkig in Santa Cruz |
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18 ° centígrados |
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20 °
centígrados |
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9
de abril 2008 |
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Mittwoch - miércoles |
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Icod de los Vinos |
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Wer Wind sät ... |
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wird Sturm ernten. |
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Ich habe aber nur Tomaten und Salat angesät. Oder
waren das Mogelpackungen? |
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Wir haben Alarmstufe orange, alerta naranja,
Geschlafen haben wir heute nicht besonders viel, der
Sturm hat mit ganzer Kraft ums Haus gepfiffen und zu
guter Letzt hat sich in der Früh auch noch unsere
Schönwettertüre von uns verabschiedet. |
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|
Die Satellitenantenne hat den Böen bis zu 120
Kilometern pro Stunde gut überstanden. Unsere Blumen
sind jedoch nicht so gut davon gekommen. Kann es
sein, dass die Bilder an den Tropensturm Delta, der
vor einigen Jahren gewütet hat, erinnern? |
Es stürmt und schneit wie in den
besten Zeiten vor dem Klimawandel.
Aber der ist mir so wieso ein Rätsel. Wird es in
Zukunft jetzt trockener und wärmer oder feuchter und
kälter? Ich bin ja nur ein einfaches Menschenkind,
die Regeln habe ich noch nicht ganz mit bekommen.
Diesem ominösen Wandel des Klimas wird ja bald was
in die Schuhe geschoben und schuld dran sollen auch
noch wir selbst sein. |
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Egal ob wir mit dem Auto spazieren fahren, mit dem
Flugzeug in den Urlaub fliegen oder den Ofen
einheizen - einer muss ja den Schwarzen Peter haben.
Und wer ist als Sündenbock besser geeignet als Otto
Normalverbraucher? Wahrscheinlich niemand. |
Ich bin noch immer so naiv zu denken, dass man das
Wetter überhaupt nicht in eine Normliste pressen
kann. Es hat - und wird - sich immer ändern. Aber
irgendwelche gescheiten Wissenschaftler würden mir
für diese einfach gestrickte Meinung wahrscheinlich
den Kopf zurecht setzen.
Denke ich mir halt einmal. |
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Es gibt keine Regel, weder für die Temperatur am
ersten April noch für die Regenmenge am elften Mai.
Die aktuellen Tagestemperaturen sind immer zu heiß
oder zu kalt, die Grade fürs Monat entsprechen dann
komischer Weise wieder dem Durchschnitt im Jahre
Schnee - oder auch nicht. Das Wetter ist einfach nie
so, wie es sein sollte. |
|
Irgendwo ist da ein Fehler, aber wo? Ich werde dieses Rätsel nicht lösen können. |
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|
Einige von unseren Sträuchern und Bäumen stehen
jetzt da wie Gott sie geschaffen hat - nackt und
ohne Blüten und Blätter. Zum Glück wächst alles
wieder nach. Der Margeritenstrauch wird allerdings
in den Ruhestand wandern, er wurde fast zur Gänze
aus der Erde gezogen, ein junger Nachfolger tut sich
da leichter. |
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|
Diese Callablüte hat auch schon bessere Zeiten
gesehen. Wohin der Rest des weißen Blütenblates
entschwunden ist - keine Ahnung. |
|
Seit dem Nachmittag hat sich der Sturm zur Ruhe
gesetzt. Zumindest ist er sanfter geworden und legt
immer längere Pausen zwischen seinen
Arbeitseinsätzen ein. |
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Den Wind kann man nicht verbieten, aber man kann
Mühlen bauen - heißt es. Das blöde ist - ich will
keine Mühlen, ich möchte sonniges, warmes Wetter,
vielleicht mit einem kühlenden Lüftchen, damit die
Pflanzen vorbildlich wachsen können. |
 |
Georg reparieret unsere demolierte Außentüre, Julian
rasiert den Rasen und ich habe die Pflanzen so gut
es geht von ihren abgebrochenen Ästen befreit. Der
Tag geht sonnig, warm und ohne Wind zu Ende.
Direkt unheimlich, wenn kein Sturm an den
Fensterläden rüttelt. An diese Stille kann ich mich
aber schnell wieder gewöhnen. |
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Nutze die Talente, |
|
die du hast.
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Wenn nur die begabtesten Vögel sängen, |
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herrschte großes Schweigen im Walde! |
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Hennry van Dyke |
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Jetzt werde ich für das leibliche Wohl meiner zwei
Männer sorgen, sie haben es sich verdient! Es gibt Ente à l'orange. Ich freu
mich selbst schon drauf. Die Sauce köchelt bereits am Herd und verströmt einen
verführerischen Duft. Hoffentlich erscheinen die beiden bald bei mir auf der
Bildfläche. |
Alltag ist schön ...
wenn
auch laut |
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Wie war das Wetter heute?
|
| Der Sturm und die Sonne bestimmen unseren Tag - Sturmböen bis zu
120 Kilometer pro Stunde ärgern uns. |
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18 ° centígrados |
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25 °
centígrados |
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8
de abril 2008 |
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Dienstag - martes |
|
Icod de los Vinos |
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Die kürzesten
Wörter ... |
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nämlich ja und nein, |
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erfordern das meiste Nachdenken. |
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Pythagoras von Samos |
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Der Sturm hat sich gestern in den späten
Abendstunden endgültig verabschiedet. Der Himmel war
in der Nacht sternenklar und der Tag beginnt
ebenfalls viel versprechend. |
Der Norm ganz und gar nicht entsprechend ist der starke Wind in den Morgenstunden
erneut auf der Bildfläche erschienen und die
Windböen haben es in sich!
Rund um unser Häuschen pfeift der Wind, als ob die
Welt gleich untergehen würde - nicht ganz
passend dazu lacht
die Sonne vom Himmel. An irgendeine Arbeit im Freien
ist momentan nicht zu denken. Der Staub fliegt
wolkenförmig durch die Luft und landet mit perfekter
Zielsicherheit in den Augen. |
Wir haben gestern schon Pläne für heute gemacht und
fahren zu Mittag an unseren Hausstrand.
Vamos a la Playa San Marcos.
Ein Optimist ist ein Mann, der ohne einen Cent in
der Tasche Austern bestellt, in der Hoffnung, mit
der Perle bezahlen zu können - sagt man. |
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Ich bin zwar auch eine Optimistin, aber auf Austern kann ich gerne verzichten
:o) Ich wollte mich also eher an die italienische Schiene der
Menükarte halten. Meereswellen, die an den Strand schlagen, Sonnenschein und
Urlaubsstimmung - was will ich mehr? |
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Habe ich mir gedacht! Heute hat mein Optimismus
nicht einmal für eine Pizza gereicht. Wegen Sturm geschlossen! |
Wir haben also eine Kleinigkeit im einzig offenen Lokal in der Bucht von San
Marcos gegessen und sind dann
nach Hause gefahren.
Als entschädigende Nachspeise gab es eine hausgemachte Schwarzwälder Kirschtorte und einen Espresso à la Georg. Genau
so, wie er sein sollte - heiß wie die Hölle, schwarz wie der Teufel, rein wie
ein Engel und süß wie die Liebe! |
Ein guter Bekannter macht zur Zeit mit seiner Frau Urlaub auf Teneriffa. In
einem Hotel an der Costa Adeje, also im Süden der Insel. Heute
unternehmen die beiden einen
Ausflug - über den Nationalpark nach Puerto de la Cruz und anschließend wollen
sie uns besuchen.
Es hat auch geklappt - wir haben ein realistisches, stürmisches Wiedersehen gehabt! |
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Immerhin haben wir auf unserer Terrasse soviel Windschutz, dass wir wenigstens
ein Gläschen Wein ohne Sturmschaden genießen konnten.
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Trotz imponierenden Windböen - aber bei warmen 24 ° Celsius und strahlendem
Sonnenschein. |
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Zwei Tage stürmisches Wetter und wir müssen bereits einige Sturmschäden
beklagen. Beim ersten Kontrollgang sind mir außer
"verbrannten" Blättern leider auch zwei effektive Opfer ins Auge gefallen. Ein
Oleander ist in der Mitte gespalten und eine Bananenstaude hat sich aus dem
aktiven Pflanzenleben verabschiedet. Der Wind hat sie ganz einfach in der Mitte
abgebrochen. Die Bananen können nicht mehr in unserem Obstkorb landen.
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Der Sturm spielt auf zum Tanze,
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Er pfeift und saust und brüllt;
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| heisa!
wie springt das Schifflein!
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Die Nacht ist lustig und wild. |
| Heinrich Heine |
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Ich kann mir allerdings ein schöneres Ambiente vorstellen. Romantisch ist dieser
Kraftprotz von Wind nicht mehr wirklich! |
Jetzt ist es Abend - und der Sturm hört und hört nicht auf! Schön langsam aber
sicher geht mir das blöde Geräusch auf die Nerven. Die Fensterbalken klappern,
die Türe klappert und der Wind pfeift, als ob er dafür bezahlt bekommen würde!
Von mir bekommt er allerdings keinen Cent! Im Gegenteil, ich überlege
mir, von ihm Schadenersatz zu verlangen. |
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Ich geh jetzt ins Bett und hoffe, dass mir der Wind ein "Gute Nacht Lied"
vorspielt. Im Moment klingt die Melodie allerdings noch mehr nach einem Alarm
für die Feuerwehr :o) Trotzdem wünsch ich euch eine gute Nacht und schöne
Träume - morgen ist eine anderer Tag - hoffentlich ohne Sturm! |
Abwechslung stärkt den Appetit
wir braten Calamares à la romana |
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Wie war das Wetter heute?
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| sonniges Wetter aber mit einem anständigen Sturm als
Begleitperson |
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18 ° centígrados |
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25 °
centígrados |
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7
de abril 2008 |
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Montag - lunes |
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Icod de los Vinos |
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wer die Schule als
Straßenkünstler ... |
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oder der Straßenkunst durchlaufen hat, |
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hat das Zeug - überall zu bestehen. |
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Viel vom Festival der Künstler des Straßenrandes
haben wir gestern nicht mehr mitbekommen.
Erstens sind wie zu spät weg gefahren und zweitens
war das Ablaufdatum auf ein Uhr Mittag festgesetzt.
Uns hat es gefallen - hier ein kleiner Ausschnitt
der Künstler am Straßenrand. |
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Wir sind einfach durch die Gassen spaziert, ohne
Ziel und ohne Plan. Diese zarte Elfe war eine der
zahlreichen Pantomimen, la
pantomima, meiner Meinung nach,
en mi opinión, die Beste. |
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Ihre Ausstrahlung und ihr Spiel mit der gläsernen
Kugel ist leicht zu beschreiben - sie war
bezaubernd, una chica encantadora! |
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Die Skulpturen aus Metallteilen wirken zwar recht
witzig, aber sonderlich anspruchsvoll kann man sie
nicht nennen. Die Figuren waren eher etwas für die
Lachmuskeln. Aber vielleicht sollen sie das auch
sein? |
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Musik aus dem neuen Jahrtausend hat dieser Strassenmusikant, el músico
ambulante, mit seinem einfachen Musikinstrument geboten. Die Töne, die er
mit Hilfe seiner beiden Hände geformt hat waren eigentümlich schön. Angenehm,
dumpf, leise dann wieder laut und sehr melodisch, mit einem kleinen Hauch Asien
im Nachklang. |
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Zwischendurch haben wir uns am Plaza del Charco eine Erfrischung, un refresco,
gegönnt. Im Halbschatten unter den großen Bäumen war das richtig erholsam. |
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Der am meist belagerte Künstler war dieser junge Mann, der mit einer rasenden
Geschwindigkeit kunterbunte Tiere, Blumen und Schwerter aus Luftballons für
seine kleinen Bewunderer produziert hat. Eine ganze Traube von Kindern mit
angespannten Gesichtern hat ihn umringt und jedes davon hat mit Ungeduld auf
sein Wunschgebilde gewartet. |
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Dieses Original, la persona original, hat seine
Heimat irgendwo in deutschen Landen :o) Ob er als Straßenkünstler durchs
Leben zieht oder ob er sich hier seinen Urlaub finanziert?
Auf alle Fälle hat er gestern mit seinem Orchester das Straßenbild von Puerto de
la Cruz belebt. |
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Georg hat sich heute an den Maulbeerbaum herangetastet. Am Vormittag hat er es
geschafft. Die Wurzeln waren frei gelegt und der Baumriese lag am Rücken. |
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Bis zum Abend wurde er mit Hilfe des Baggers und Einwesungsarbeit von Julian an
seinen neuen Platz verpflanzt. Jetzt muss er nur noch anwachsen! |
der Alltag pendelt sich ein
wir grillen heute Drachenkopffische :o) |
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Wie war das Wetter heute?
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| sommerliches, sonniges Wetter - den ganzen Tag heftige
Sturmböen! |
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18 ° centígrados |
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22 °
centígrados |
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6
de abril 2008 |
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Sonntag - domingo |
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Icod de los Vinos |
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Liebschaften sind
wie Pilzgerichte, |
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ob sie ungefährlich waren, |
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weiß man erst später. |
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Heinz Erhardt
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Tagwache neun Uhr. Ein gemütliches Frühstück und
dann machen wir uns auf den Weg nach Puerto de la
Cruz.
Wir haben Urlaub und erkunden heute gemeinsam
die Touristenhochburg des Nordens. Das Stichwort für
diesen Ausflug ist Muecas. |
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Mit dem Wort konnte ich nicht viel anfangen, deshalb
habe ich mich mit Hilfe eines Wörterbuches schlau
gemacht. La mueca heißt übersetzt die
Grimasse, hacer muecas bedeutet soviel wie
Grimassen schneiden. |
Beschrieben wird die Veranstaltung als Festival in
den Strassen. Straßenkunst quer durch das Gemüsebeet. So falsch kann die Bezeichnung also
schon einmal nicht sein. |
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Heute wird von elf bis ein Uhr Programm geboten. Von Breakdance bis Trapezkunst.
Das wollen wir uns nicht entgehen lassen. |
Ob es darüber heute oder morgen einen Bericht gibt, kann ich noch nicht sagen,
dass kommt darauf an, wann und wie wir zurück nach Hause
kommen. :o) |
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Der kalte Wind |
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Es wohnt ein Wind in Leningrad, |
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der pustet kalt, |
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wer da nicht einen Mantel hat, |
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der hustet bald. |
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Heinz Erhardt
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Wir haben Sommer! Es weht also kein kalter Wind mehr, im Gegenteil, wir können
herrlich warme Temperaturen genießen. Der Wettergott weiß, was er uns schuldig
ist, wenn wir Besuch bekommen, obwohl es Julian im Moment noch ein bisschen zu
warm ist. Das ist aber verständlich, wenn man das Wetter in Kärnten zum
Vergleich hernimmt. :o) Ich bin mir aber sicher, dass er das in den
nächsten Tagen anders sehen wird! |
Entspannung und Erholung ist angesagt ...
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Wie war das Wetter heute?
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| sommerliches, sonniges Wetter - herrlich! Am Abend ist plötzlich
stürmischer Wind auf der Bildfläche erschienen |
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18 ° centígrados |
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23 °
centígrados |
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5 de abril 2008 |
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Samstag - sábado |
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Icod de los Vinos |
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Hätte der liebe
Gott gewollt, |
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dass Frauen Pilotin werden,
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dann hätte er den Himmel rosarot gemacht! |
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Das hat einmal ein Pilot der Lufthansa gesagt
Nachdem der Himmel heute dunkelblau ist, wird
Julian wohl mit einem Piloten, el piloto, am
Steuer des Flugzeuges, el
avión, am Flughafen, Aeropuerto de
Tenerife Sur Reina Sofía, landen. Planmäßige
Ankunft soll viertel drei Uhr sein. |
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Frühstücken, die letzten Pflanzen gießen und dann
ab. Auf dem Weg wollen wir noch zu einer Gärtnerei
fahren. |
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Wir sind schon so oft an diesem Schild vorbei gefahren und jedes mal haben wir
es uns wieder vorgenommen in diese Gärtnerei zu fahren. Die Besitzer sind
Österreicher. Wie wir heute erfahren haben, ist die Frau aus Oberösterreich und
der Mann aus Vorarlberg. |
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Wir sind aus diesem Grund extra früher weg gefahren,
aber das hätten wir uns sparen können. Leider. Von einer Gärtnerei mit
österreichschen Besitzern habe ich mir mehr erwartet. |
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Nachdem wir genug Zeit zur Verfügung hatten, die wir am Flughafen ja nicht gar
so sinnvoll verbringen konnten, sind wir diesmal einen kleinen Umweg über die
Küstenstrasse Richtung Flughafen gefahren. |
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Es mag schon sein, dass im Süden die Sonne einige
Stunden mehr scheint, aber tauschen möchte ich die Umgebung nicht.
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Okay, das Meer ist blau, die Luft ist warm - aber die Umwelt erinnert mich an
das Armenviertel von Italien. Wasserrohre kreuz und quer, trockene Landschaft,
Bananen und Tomaten versteckt hinter meterhohen Plastikwänden. Ein wirklich
toller Anblick. Für mich können die paar Grade auf der Quecksilbersäule mehr das
Umfeld nicht wettmachen. Aber das ist sicher Einstellungssache. |
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Wir waren zur richtigen Zeit am Flughafen und das
Flugzeug von Julian ist auch pünktlich gelandet.
Eine halbe Stunde nach Ankunft und einer mehr oder weniger
kleinen Verhandlung mit dem Sicherheitsmann, sind wir inklusive Obstbäume und
Flieder im Auto gesessen und Richtung Heimat gefahren.
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Der gute Mann wollte die Einfuhr der harmlosen Bäumchen verhindern :o)
Dann hat er sie großzügigerweise doch durch den Sicherheitsbereich passieren
lassen- obwohl es angeblich in den Zuständigkeitsbereich der Inselregierung
fallen soll. Bis jetzt ist auf diese Idee noch niemand gekommen, aber
wahrscheinlich war dem guten Mann einfach langweilig oder er wollte seine
Wichtigkeit ein bisschen ins Rampenlicht stellen.
Keine Ahnung, was der ausschlaggebende Punkt für sein Entgegenkommen war,
Bestechungsgeld war auf jeden Fall nicht im Spiel. Aber das ist auch egal, die
wertvollen Stücke haben die Reise auf die kleine Insel im Atlantik ganz ohne
Flugticket geschafft! |
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Vom Alten Fritz,
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dem Preußenkönig, |
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weiß man zwar viel, doch viel zu wenig. |
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So ist es zum Beispiel nicht bekannt, |
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dass er die Bratkartoffeln erfand! |
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Drum heißen sie auch – das ist kein Witz – Pommes
Fritz! |
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Heinz Erhardt
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Am Abend haben wir gegrillt und den ersten Abend zu
dritt genossen. Lammfleisch und Hähnchen vom Grill, dazu keine Pommes
Fritz sondern papas arrugadas, mojo, Salat und ... |
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Ich bin eine Luxusfrau!
Ich habe zwei kräftige Burschen bei der Hand, die Löcher buddeln. Gestärkt vom
Essen, war es für die beiden Männer eine Kleinigkeit die fünf - angeblich
illegal eingeführten - Pflanzen in die Erde zu verfrachten. |
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Die Obstbäume, der Flieder und die Korkenzieherhaselnuss sind eingepflanzt, der
Abend ist spät geworden. Wir gehen jetzt schlafen, morgen haben wir einiges vor
:o) |
Wir machen uns auf den Weg in de Süden ... |
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Wie war das Wetter heute?
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| sommerliches, sonniges Wetter - herrlich! |
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14 ° centígrados |
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21 °
centígrados |
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4 de abril 2008 |
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Freitag - viernes |
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Icod de los Vinos |
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Ein Mensch wird
müde seiner Fragen, |
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nie kann ein Mensch ihm Antwort sagen.
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Doch gern gibt Auskunft alle Welt,
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auf Fragen die er nie gestellt.
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Eugen Roth |
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Um halb zehn am Vormittag haben wir einen Termin.
Wieder einmal ist der Steuerberater in La Orotava an der Reihe. Es st schon
verrückt, wie schnell drei Monate vergehen.
Diesmal haben wir unsere Unterlagen
deshalb so früh im Monat fertig, damit wir die zwei Wochen mit Julian Urlaub
machen können. |
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So erntet man Rucola! Eine Pflanze - macht einen Salat für zwei. Mittlerweile,
entretanto, haben wir ein ganzes Feld davon und
können diese Delikatesse jeden Tag genießen. Einmal pur, einmal gemischt
mit anderem Blattsalat und Zwiebel. So schmeckt die täglich grüne Vorspeise,
la entrada, immer ein bisschen anders. |
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Zweifel |
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Ein Mensch ist dazu wild entschlossen:
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das
gute Kräutchen wird begossen,
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das
schlechte Unkraut ausgerottet.
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Doch
ach, des Lebens Wachstum spottet,
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und oft fällts schwer, sich zu entschließen:
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soll man nun rotten oder gießen?
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| Eugen Roth |
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In Puerto de la Cruz beginnt heute Abend ein Spektakel der besonderen
Art. Von Freitag bis Sonntag werden die Straßen, Gassen und Plätze rund um den
Plaza del Charco mit Schauspielern, Komikern, Artisten, Musikern,
Graffitikünstlern und Gauklern voll sein. Zum vierten Mal findet die
Veranstaltung Mueca statt. |
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Wir haben die Strassenkünstler und ihre Kunstwerke
in den vergangenen Jahren noch nie gesehen. Irgendwie hat es sich nie ergeben.
Diesmal haben wir uns allerdings für den Sonntag
fest vorgenommen uns auch in das bunte Treiben zu
stürzen. Wir werden uns überraschen lassen. |
der Countdown läuft ...
drei, zwei, eins ... |
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Wie war das Wetter heute?
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| sommerliches, sonniges Wetter - herrlich! |
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18 ° centígrados |
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21 °
centígrados |
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3 de abril 2008 |
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Donnerstag - jueves |
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Icod de los Vinos |
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Der Philosoph wie
der Hausbesitzer |
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hat immer Reparaturen. |
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Wilhelm Busch |
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Fühlt sich jemand beobachtet? Big Brother is watching you!
Wir könnten ja fast kontrollieren, ob in unserer alten Heimat wohl der Rasen
gemäht worden ist. Hier ist unser Zuhause in Villach - aufgenommen schätzungsweise im
September vorigen Jahres. Zur Orientierungshilfe - es sind die roten Dächer mit
der grünen Oase rundherum :o) |
 |
Man wird fast dazu verleitet, ein erfrischendes Bad
im blauen Wasser zu nehmen.
Bei diesen Temperaturen, die in Kärnten auf der Quecksilbersäule abzulesen sind,
habe ich allerdings dann doch keine Lust dazu.
Vielleicht im Sommer einmal. |
|
Durch einen Newsletter der Kleinen Zeitung von
Kärnten habe ich heute diese Aufnahme gefunden.
Falls es jemanden interessiert, hier ist der Link auf
das Angebot von
Virtual Earth. Wenn man Villach gesucht und
gefunden hat, klickt man auf Bird's Eye - und schon
kann man sich Gebäude, Strassen und Stadtteile aus
der Vogelperspektive ansehen. |
|
Die Unterlagen für den Steuerberater sind fertig und
den Großteil der Post habe ich auch erledigt. Der
trockene Teil der Arbeit ist geschafft. |
Julian hat unsere Wunschliste abgearbeitet. Heute
hat er noch die Obstbäumchen und die Fliederstauden
in der Gärtnerei abgeholt. Obstbäume gibt es ja wohl
auf Teneriffa genug werdet ihr sagen :o) Das
stimmt, aber wir wollen ja immer etwas anderes als
die Allgemeinheit.
Deshalb werden wir zwei ganz bestimmte
Apfelsorten importieren. Cox Orange und einen
Lavanttaler Bananenapfel. |
|
Habt ihr schon einmal einen Bananenapfel gegessen?
Er ist einfach köstlich! Was das sein soll?
Eine Frucht halb Banane, halb Apfel? Nein, es ist
ein ganz normaler Apfel. Einige Bäume mit dieser
alten Apfelsorte wachsen auch in Kärnten in unserem
Obstgarten. |
|
Den Namen verdankt der Apfel seinem bananenähnlichen
Geschmack. Er stammt nicht aus Kärnten sondern wurde
aus Massachusetts nach Europa exportiert. |
|
In verschiedenen Berichten kann man lesen, dass
diese Apfelsorte von der Familie Birkershausen um
1882 aus Amerika nach Wolfsberg im Lavanttal
mitgebracht worden sein soll. Die ursprüngliche
Sorte wurde in Amerika Mother genannt. |
Jetzt importieren wir diese Frucht auf die
Kanarischen Inseln.
Wer weiß - vielleicht entsteht so der Teneriffa
Bananenapfel und wir machen der Kanarischen Banane
Konkurrenz?
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Flieder möchte ich auch unbedingt im Garten haben
und den haben wir noch in keiner einzigen Gärtnerei
entdecken können. Also wird er ebenfalls mit dem
Flugzeug hierher befördert. |
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Wir nutzen die Gelegenheit und missbrauchen unseren
Sohn als Pflanzenkurier :o) Er wird es schon
schaffen, das Paket ist zwar relativ lang aber nicht
sehr schwer. Er muss auch nur einmal den Weg zum Zug
und dann vom Bahnhof zum Flughafen mit dieser
wertvollen Fracht hinter sich bringen. |
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Dort wandern die Bäumchen dann zum Sperrgepäck und
fliegen im Bauch des Flugzeuges mit nach Teneriffa. |
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Lebensleiter |
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Ein Mensch gelangt, mit Müh und Not,
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vom Nichts zum ersten Stückchen Brot.
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Vom Brot zur Wurst geht's dann schon besser;
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der Mensch entwickelt sich zum Fresser
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und
sitzt nun scheinbar ohne Kummer,
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als
reicher Mann bei Sekt und Hummer.
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Doch sieh, zu Ende ist die Leiter:
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vom Hummer aus geht's nicht mehr weiter.
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Beim Brot so meint er war das Glück -
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doch findet er nicht mehr zurück.
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| Eugen Roth |
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Das Bett für unseren Sohnemann ist aufgebettet, das Zimmer gelüftet und heimelig
her gerichtet. Sogar technisch ist die Ferienunterkunft auf dem letzten Stand
gebracht worden. Mit seinem Laptop kann er sogar im Bett arbeiten. Es fehlt nur
mehr der zukünftige Bewohner :o) |
der Countdown läuft ...
in zwei Tagen ist Julian da! |
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Wie war das Wetter heute?
|
| sommerlich warm, sonnig und leicht bewölkt |
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18 ° centígrados
Sonnenaufgang: 07:55 Ortszeit |
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21 °
centígrados Sonnenuntergang: 20:26 Ortszeit |
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2 de
abril 2008 |
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Mittwoch - miércoles |
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Icod de los Vinos |
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Alles Gescheite
ist schon gedacht worden, |
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man muss nur versuchen,
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es noch einmal zu denken. |
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Johann Wolfgang von Goethe |
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April, April! Ich habe niemanden in den April geschickt und ich selbst bin auch
verschont worden.
Das Leben spielt sowieso schon seit ein paar Jahren mit unserem
Seelenzustand. Wir sind also bereits geeicht in dieser Richtung :o) So
schnell führt uns niemand mehr ins Ungewisse. Gut Ding braucht eben Weile - so
kann man sich wenigstens trösten. |
|
Dadurch haben sich auch durchaus positive Aspekte aufgetan. Bei unserem
Einreichplan für die Baubehörde muss unser Architekt mittlerweile Striche
ziehen, die wir ihm vorgeben können. Die Mauern sind in den letzten Monaten
nämlich nicht in Form von losen Steinen auf der Finca liegen geblieben sondern
haben sich durch menschliche Einwirkung in Mauern verwandelt. Und zwar genau so,
wie sie in die Landschaft passen. |
|
Im umgekehrten Fall hätten wir uns nach seinen
gezogenen Strichen am Papier halten müssen. Aber
Papier ist ja bekanntlich geduldig und einem
Architekten beizubringen, was man wirklich will, das
ist schon fast ein Zauberkunststück. Wir sprechen in
dem Fall wirklich aus Erfahrung! Aus diesem Grund
haben wir bei unseren vergangenen Bautätigkeiten
immer wieder mit Änderungsplänen arbeiten müssen
:o) Das wird uns diesmal wohl erspart bleiben. |
Zwischen wollen und können liegen oft Welten, aber
genau diese Kleinigkeiten machen meist den Charme
eines Bauwerkes aus. Unlogische Kanten, unnütze
Nischen und irgendwelche Rundungen, die niemand
freiwillig bauen würde. Sobald man es mit Altbestand
zu tun hat, wird man dazu gezwungen.
Zum Glück, por suerte. |
|
Der Schein trügt eben sehr oft. Nehmen wir einmal
unseren Maulbeerbaum, una mora, als Beispiel.
Als auf der Finca noch jeder alte Stein auf seinem
Platz gewesen ist, haben wir uns über einen kleinen,
verwilderten Strauch gefreut, der köstliche,
schwarze Maulbeeren getragen hat. |
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Wenn ihr euch das rechte Foto anschaut, hat ungefähr
das obere Drittel des heutigen Baumes seine Äste in
die Sonne halten können. Es war nicht anderes als
eine buschiges Gewirr von verworrenen Zweigen. |
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Im Laufe der letzten zwei Jahre hat sich die
Situation grundlegend geändert. Wir haben gerodet,
Steine und Wege versetzt, Terrassen verändert - und
siehe da - der Strauch hat nur wie ein Strauch
ausgesehen. Je mehr Steine und Geröll wir entfernt
haben, desto höher ist er in den Himmel gewachsen.
Ohne Dünger wohlgemerkt! Die Vorbesitzer haben
keinen Strauch gepflanzt sondern systematisch einen
Baum in einem Geröllhügel versteckt. |
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Der Maulbeerbaum steht allerdings auf einer Stelle,
an der er in Zukunft nicht mehr stehen kann. Er ist
schlicht und einfach im Weg. Wir wollten und wollen
ihn aber erhalten. Also soll er umgesiedelt werden.
Georg hat heute damit begonnen, ihn aus seiner
jetzigen Umgebung heraus zu schälen. Ob wir das
allerdings schaffen werden ist nicht mehr so
sonnenklar. |
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Der Baum wird immer größer! Noch wissen wir nicht,
in welcher Tiefe seine Wurzeln wirklich liegen. Das
Vorhaben kann glücken oder scheitern - wir wissen es
noch nicht. |
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Der Lichtblick |
|
Ein Mensch erblickt das Licht der Welt - |
| doch
oft hat sich herausgestellt |
|
nach manchem trüb verbrachten Jahr,
|
|
dass
dies der einzige Lichtblick war. |
| Eugen Roth |
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Das Bett für unseren Sohnemann ist aufgebettet, das Zimmer gelüftet und heimelig
her gerichtet. Es fehlt nur mehr der zukünftige Bewohner :o) |
der Countdown läuft ...
in drei Tagen ist Julian da! |
|
Wie war das Wetter heute?
|
| die warme Jahreszeit ist zurück gekehrt - den ganzen Tag
strahlender Sonnenschein |
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13 ° centígrados |
|
23 °
centígrados |
| |
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1 de
abril 2008 |
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Dienstag - martes |
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Icod de los Vinos |
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April, April, |
|
da schickt man den Narren wohin man
will! |
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Wer schickt wen und warum in den April? Erklärungen gibt es viele, aber ich
glaube, sie sind alle ein wenig an den Haaren herbei gezogen. Ob Jesus, Judas,
Pontius Pilatus oder gar die germanische Göttin Freya dafür Pate gestanden haben
interessiert heute niemanden mehr wirklich. |
Warum Tageszeitungen an diesem Tag immer einen
Aprilscherz veröffentlichen weiß ich auch nicht. Das ist aber auch nicht
wichtig.
Ich weiß. dass mich heute niemand in den April schicken wird - mein Schatz denkt
nämlich gar nicht daran! Und ich auch nicht! |
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Man wird bescheiden |
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Ein Mensch erhofft sich fromm und still, |
| dass
er einst das kriegt, was er will. |
| bis
er dann doch dem Wahn erliegt |
|
und schließlich das will, was er kriegt.
|
| Eugen Roth |
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Gestern haben wir vorzüglich gespeist. Soll ich verraten was? :o) |
|
Also, als Vorspeise Rucolasalat à la casa Taupe mit Lachs und wachsweichen
Wachteleiern. Danach calamari y gambas a la romana mit frischer Zitrone vom
Baum, getoastetem Weißbrot und Aioli. |
|
Klingt feudal, oder? Das soll jetzt nicht überheblich klingen, aber für uns ist
das ein günstiges - das Wort billig mag ich nicht - Essen. Auf der Insel sind
nur Fleischtiger arm dran. Seit einem Monat speziell Rindfleischliebhaber. Denn
die EU hat den Import von brasilianischem Rindfleisch erschwert - oder verboten.
So genau weiß ich das nicht, denn es betrifft uns nicht. |
Wir lieben Fisch und Meeresgetier aller Art.
Mit dieser Vorliebe sind wir am richtigen Platz der Erde gelandet. Auf diesem
Bereich können wir aus dem Vollem schöpfen. Das Angebot verändert sich zwar von
Monat zu Monat, aber das macht nix. Damit ergibt sich automatisch eine
Abwechslung auf dem Tisch. Egal wie - wir können immer Spezialitäten
genießen. |
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Calamari e gambas à la romana kennt jeder. Wir haben sie bis jetzt selbst
noch nie gemacht. Ich habe immer gedacht, dass ich das ausbacken nicht so
richtig hinkriege. Das stimmt aber nicht. Es geht ganz einfach. Man muss die
Calamari nur in Streifen, sprich Ringe, schneiden und leicht in Mehl wälzen. Ein
Sternekoch würde das Wort mehlieren verwenden :o) |
In einem normalen Topf Pflanzenöl zum Sieden bringen, die Teilchen darin vier
Minuten frittieren, im Öl salzen, abschöpfen - und heiß essen.
Das ist das ganze Geheimnis. |
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Als Draufgabe zum Tunken eine würzige Aioli oder den Saft von einer frischen
Zitrone. Perfekt! |
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Aioli bekommt man hier in den spanischen Lokalen eigentlich immer an
Stelle von Butter zum Gedeck. Jeder hat sein eigenes Rezept und überall schmeckt
sie ein wenig anders. Im Grunde genommen ist es nichts anderes als eine Mixtur
aus Mayonnaise, also Eigelb und in diesem Fall mit Olivenöl, etwas Senf, Salz,
Knoblauch, ein bisschen Zitronensaft und Petersil nach Geschmack. |
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Aioli heißt nichts anderes als Knoblauch und Öl. Eine französisch ail
spanische olio Mischung. Wo die Spezialität genau herkommt - darüber
streiten sich die Spanier und die Franzosen. Wahrscheinlich ist es einfach
eine Delikatesse des Mittelmeerraums. Auf alle Fälle schmeckt es jedem, der
Knoblauch mag. Ich liebe sie! |
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Jetzt werde ich das Zimmer für Julian auf Vordermann bringen. Viel ist nicht zu
tun, aber fertig ist fertig! |
Um drei Uhr ist Gerald gekommen. Wie immer ist die Zeit rasend schnell
vergangen. Bei Spaghetti und Erdbeerschnitten war es ruck zuck Abend.
Ein schöner Tag ist wieder einmal verflogen! |
der Countdown läuft ...
in vier Tagen ist Julian da |
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Wie war das Wetter heute?
|
| Sonnig und bewölkt |
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12 ° centígrados |
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18 °
centígrados |
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15. bis 31.
März 2008 |
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