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Eine kleine Zusammenfassung über die Tage des
Brandes auf Teneriffa im Juli 2007 |
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Es brennt zwar noch immer irgendwo, aber die Gefahr
ist gebannt. Bis gestern, Sonntag, sind die
Hubschrauber mit ihrer nassen Fracht über die Finca
geflogen. Mittlerweile ein fast vertrautes Geräusch. |
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Ich habe jetzt meine eigenen Zeilen durchgelesen und
bin auf einen ziemlich makaberen Satz gestoßen. |
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Nicht der Satz an und für sich ist makaber, aber im
Zusammenhang mit den Geschehnissen am Tag darauf
sehr wohl. Am Sonntag habe ich noch gesagt: "Nur eines weiß ich heute schon mit Sicherheit -
Wasser marsch steht morgen ganz oben auf der Liste!" |
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Leider ist er dann zu Realität geworden. |
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3
de agosto de 2007 -
Freitag - viernes |
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20 ° centígrados |
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26 °
centígrados |
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Icod de los Vinos |
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Seit zehn Uhr vormittags kommt kein Wasser mehr aus
dem Wasserhahn. Kein Tröpfchen. Auch hier gibt es
kleine Nachwirkungen des "Infernos" wie es der
Spiegel beschrieben hat. Es ist zwar großflächig
weder Strom, Telefon noch Wasser ausgefallen. Aber
uns wundert nichts mehr. |
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Nachdem die Insel in den Medien ja fast als
Kriegsgebiet beschrieben worden ist, dürfen wir uns
auch nicht wundern, wenn kein Tröpfchen Wasser mehr
aus der Leitung kommt, oder?
Die Medien müssen es ja wissen und wir lassen uns
jederzeit eines besseren belehren. Lernfähigkeit,
la capacidad de aprendizaje, zeichnet ja
bekanntlich den intelligenten Menschen aus.
Wenn es anders wäre, könnten wir uns ja im Loro
Parque für eine Wohngelegenheit im Schimpansengehege
bewerben. |
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Wir holen unser Trinkwasser, la
agua potable,
eigentlich meistens von einer Quelle, una fuente,
oberhalb von Icod. Das haben wir auch heute
getan. |
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Der Weg dorthin führt über El Amparo. |
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Vergangenen Samstag sind wir das letzte Mal durch
diesen Ortsteil, el barrio, von Icod
gefahren. Da war die Welt noch in Ordnung. Die
Fiesta hat begonnen und wir haben mit Chicho noch
ein Bier auf dem Platz vor der Kirche getrunken.
In El Amparo war die Welt heute - nach dem Feuer -
auch in Ordnung.
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Nach diesen Tagen hat der Anblick richtig gut getan.
Man muss sich das einmal vorstellen. Man fährt ganz
normal auf einer Strasse und plötzlich steht man im
Stau, el atasco. |
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Na ja, vielleicht muss irgendein LKW umdrehen? Oder
haben zwei Nachbarn etwas wichtiges zu besprechen?
Aber nein, sieben oder acht Frauen tragen den
traditionellen Aufputz für die Fiesta zur Kirche! |
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Das Leben geht weiter - mit Tradition, Fröhlichkeit
und alter Gewohnheit, por
tradición, alegría y por pura
costumbre.
Die Kulisse für heute Abend wurde aufgebaut.
Stilvoll, mit Trachten und Musik, con traje y música
- ganz ohne Zuschauer. Man feiert hier wirklich noch
für sich und nicht als Kulisse oder
Folkloredarbietung für den Fremdenverkehr.
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In Santa Bárbara ist der Kopfschmuck bei der Fiesta
aufwendiger gestaltet. Da werden traditionsgemäß
Zuckerfiguren auf den geschmückten "Wagenrädern"
angebracht. In El Amparo sind es Blumen und Tiere
aus Holz - oder Kunststoff? So genau konnte ich das
nicht erkennen. Aber wie auch immer, es ist ganz
einfach schön und tut gut! |
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Nachdem wir unser Quellwasser geholt haben, sind wir
noch ein Stück nach oben gefahren. Von der Straße
aus konnte man vom Brand eigentlich nichts erkennen.
Wir sind dann stehen geblieben, haben das Auto
geparkt und sind ein Stück in den Wald gegangen. |
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Der Brandgeruch lag noch schwach in der Luft und aus
der Nähe waren die Wunden in der Natur wesentlich
klarer zu sehen. Schwarze Baumstämme, weiße
Aschenfelder mit gespenstischen Buschskeletten,
schwarze Steine und daneben von der Hitze zerstörte
Pflanzen. Zum Teil so, als ob irgendjemand mit
extrem heißer Luft darüber geblasen hätte. Nicht
verkohlt eher verdorrt.
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Verbrannte Erde, ein Weg und daneben ganz unversehrt
und tiefgrün Farnkraut und anderes Gestrüpp. Warum
ist der Baum verbrannt und der halbe Strauch daneben
nicht?
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Die Bäume - hauptsächlich Kanarische Kiefern - die
verbrannt sind, stehen nicht als verkohlte Leichen
in der Landschaft. Sie sind weiß. Wie mit
Staubzucker bestreut. Kohlrabenschwarze Stämme und
helle Nadelbüschel. Aus diesem Grund sieht der
verbrannte Wald aus der Ferne zum Teil auch wie ein
überbelichtete Landschaft aus.
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Diese Aufnahmen haben wir im Ortsteil, el barrio
de Redondo gemacht. Einem Ort, den es laut der
Medien gar nicht mehr gibt, der vollkommen von der
Landkarte verschwunden sein sollte. |
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Der Ortsteil hat das anscheinend nicht ganz
verstanden und existiert noch immer! Es grenzt
trotzdem irgendwie an ein Wunder, aber es haben sehr
viele Bäume die Brände fast unbeschadet überstanden. |
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Die kanarische Fichte braucht vier Jahre um sich zu
regenerieren, der Wald benötigt zehn Jahre Zeit um
sich zu erholen. Die Kanarische Kiefer, el pino
canario, botanisch pinus canariensis ist
ein ganz besonderer Baum. Aber darüber erzähle ich
euch in den nächsten Tagen mehr.
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Der Wald ist in dieser Gegend abgebrannt, aber die
Häuser stehen! Die meisten sind nicht einmal vom
Russ schwarz gefärbt - obwohl man sehen kann, dass
die Flammen sogar die Palme auf der Terrasse
verbrannt haben.
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Stromleitungen und Telefonkabel sind verschmorrt,
abgerissen und liegen unbrauchbar auf dem Boden.
Provisorisch ist allerdings bereits alles wieder in
Stand gesetzt. |
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Okay, wir haben heute den ganzen Tag über kein
Wasser aus der Leitung gehabt. Aber ist das wirklich
soo schlimm? Damit kann man durchaus leben. Die Welt
geht davon nicht unter. Es ist nur ein wenig
ungewohnt und - zugegeben - unbequem. |
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Jetzt ist es wieder einmal Mitternacht und seit
einer Stunde funktioniert auch unser Wasserhahn
wieder. Bei unserem Nachbarn plätschert zur Zeit das
Fincawasser lustig und rauschend in den Wassertank. |
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Die Normalität hat uns wieder - auch wenn die
Feuerwehrmänner noch immer keinen Urlaub bekommen.
Die Hubschrauber mit ihren nassen Frachten fliegen
beständig über die Insel. Ich verziehe mich jetzt
aber trotzdem ins Bett. Es ist wieder angenehm kühl
und mit dem "Bachrauschen" im Ohr werde ich sicher
außerordentlich gut schlafen. Träumt was schönes! |
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2
de agosto de 2007 -
Donnerstag - jueves |
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| 26 °
centigrados |
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| 30 °
centigrados |
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| Icod de
los Vinos |
abklingender Calima |
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Ein wolkiger, warmer Tag hat begonnen. Die Hitze ist
gebrochen, der Brand auf Teneriffa ist zwar noch
nicht kontrolliert, jedoch stabilisiert. Ihr kennt
den Unterschied zwischen kontrolliert und
stabilisiert nicht? Ich habe es auch nicht gewusst.
Stabilisiert bedeutet, dass die Brandherde noch
nicht gänzlich unter Kontrolle sind, dass sich der
Brand jedoch nicht mehr ausdehnt. |
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Endlich haben wir Marcos am Telefon erreicht! Seinem
Haus steht, obwohl der Ortsteil von Icod, Redondo,
mehr oder weniger von der Landkarte verschwunden
sein soll. Auf die Frage, ob er Hilfe braucht und ob
es ihm und seiner Familie gut geht, hat er mit
seinem typischen iTranquilo
hombre! beantwortet. Gott sei Dank. iGracias
a Dios! |
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Der Alltag normalisiert sich wieder. Man sieht
wieder Wolken am Himmel und keinen Rauch. Irgendwie
ist einem auch gar nicht mehr bewusst, dass es noch
immer irgendwo raucht und qualmt. Aus den Augen -
aus dem Sinn. Aber so ist das Leben! |
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Ab morgen gibt es also voraussichtlich wieder
positivere Tagesberichte!
Immerhin haben wir ja Urlaub. Wie die meisten hier
auf der Insel. August bedeutet Ferien. In
Geschäften, Büros und Ämtern werden sogar die
Öffnungszeiten in diesem Monat geändert. Die Arbeit
wird auf Sparflamme gedreht.
Wir machen es in diesem Jahr ebenso. |
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Am Nachmittag hat die Inselregierung gemeldet, dass
der Brand endlich unter Kontrolle ist. Die Feuerwehr
hat allerdings noch viele Tage zu tun. Bis die
allerletzten Flammen ausgelöscht sind, wird wohl
noch dauern. |
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El Cabildo de Tenerife ha dado por
controlado a las 04.00 horas el incendio
forestal que desde el lunes ha afectado
a 15.562 hectáreas en un perímetros de
78,2 kilómetros. |
| La situación de alarma ha dado paso
a la de prealerta, una vez controlado el
fuego, que ha afectado al monte en diez
términos municipales del noroeste de la
isla: Los Realejos, San Juan de la
Rambla, La Guancha, Icod de Los Vinos,
Garachico, El Tanque, Los Silos,
Buenavista del Norte, Santiago del Teide
y Guía de Isora. |
| 02 de agosto 2007
EFE |
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Etwas zum Nachdenken - eine kleine
Zusammenfassung |
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Du seufzt, wenn du die Zeitung liest,
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dass sie dir deinen Tag vermiest.
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Der eine hat arg Brand gestiftet
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ein andrer seine Frau vergiftet. |
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Nun stell´ dir vor, geschrieben stünde,
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die Menschen liebten keine Sünde, |
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das Haus sein frisch und gelb
gestrichen,
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der Mann nie von der Frau gewichen und
immer lieb zu ihr gewesen -
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da stöhnst du, das willst du nicht
lesen!
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Nun, Leser, frag´ dich in Geduld - wer
ist an den Meldungen denn schuld? |
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Karl Heinz Söhler,
deutscher Dichter |
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Ich möchte noch einmal ganz kurz auf die diversen
Meldungen eingehen. Ich werde schon sehr
nachdenklich, wenn man die Kurve der
Sensationsmeldungen verfolgt. Und das in einer Zeit,
in der es für jedermann relativ leicht ist, an
konkrete Aussagen heran zu kommen. |
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Die europäischen Fernsehsender dramatisieren die
Lage auf den Kanaren durch die Bank. Sogar der
staatliche österreichische Fernsehsender, sprich
ORF, bringt Berichte, über einen Waldbrand im
Süden der Insel. |
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Vielleicht treibt ja noch irgendjemand irgendwelche
Fotos oder Videos von Touristen, die vor den Flammen
ins Meer flüchten. Oder Urlauber, die in einer
atemberaubenden Aktion vom Teide gerettet werden
müssen? |
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Angeblich wurden Flughäfen gesperrt und Touristen
verletzt. Warum sollte ein Flughafen gesperrt
werden, wenn es dort gar nicht brennt? Es gibt
Touristen, die ihre Ferien im Süden am Strand
verbringen, die den Brand gar nicht registriert
haben. Wie auch? Solange sie keine spanischen
Zeitungen lesen und zu dieser Zeit keine Ausflüge
geplant haben. |
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"Im Fernsehen wurde davon gesprochen, das der Rauch
sehr schlimm ist, viele schon mit Atemschutzmasken
rumlaufen. Mir ist die Freude auf den Urlaub
gründlich verdorben, eigentlich würden wir lieber zu
hause bleiben." Zitat aus dem
Forum der Megawelle Bedenklich, oder? |
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Mir tun die Leute leid, die sich das ganze Jahr auf
ihren Urlaub freuen und durch solche Panikmeldungen
ganz verunsichert werden. Wer trägt dafür die
Verantwortung. |
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"Man muss die Tatsachen kennen, bevor man sie
verdrehen kann." sagte einst Mark Twain. Aber das
trifft wohl nicht mehr zu. Es werden bewusst oder
unbewusst Unwahrheiten verbreitet. Alles mit dem
Etikett der Wahrheit versehen! Wer zweifelt denn
diese Meldungen denn schon an? Wer soll denn sonst
die Wahrheit verbreiten wenn nicht die gewohnte und
vertraute Tageszeitung oder der Nachrichtensprecher
im Fernsehen? |
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Damit will ich nicht sagen, dass dieses Feuer auf
den Inseln keine Katastrophe war, aber man sollte
die Kirche im Dorf lassen. Man sollte das Unglück
nicht ausschlachten und fahle und schale
Sensationsbilder daraus basteln. Die Katastrophen
spielen sich im Hintergrund ab. Den Tourismus
betrifft das in keiner Weise. |
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Der normale Urlauber hat von dem Ausmaß des Feuers
gar nichts, oder so gut wie nichts, mit bekommen.
Wir sind ja selbst am Tag, als das Feuer
ausgebrochen ist, in Puerto de la Cruz gewesen. |
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Der Brandherd lag direkt über der Stadt, man konnte
am Nachmittag ganz deutlich den Rauch sehen. Es
könnten aber auch die üblichen "Nachmittagswolken"
im Orotavatal gewesen sein. |
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Niemand hat sie registriert. Es war heiß, sehr heiß.
Die Urlauber waren entweder im Wasser oder sind an
einem schattigen Plätzchen am Plaza del Charco
gesessen und haben ein kühlendes Getränk im Schatten
der Lorbeerbäume genossen. |
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Im Schwimmbad von Puerto war sicher keine einziger
Liegestuhl frei - ein herrlicher Sommertag! |
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Dass zu dieser Teil bereits ein großer Teil in den
Bergen ein Raub der Flammen geworden ist, hat keiner
bemerkt. Außer derjenige, der an diesem Tag einen
Ausflug gemacht hat. Gar so viele Touristen werden
das allerdings nicht gemacht haben. Der Calima hat
die Temperaturen in gigantische Höhen getrieben. Je
höher desto doller! 48 Grad in luftiger Höhe wurde
gemessen. Nicht sehr erholsam. |
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Die meisten Menschen haben also einen gemütlichen
Tag am Pool oder am Meeresstrand vorgezogen. |
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Die einen genießen ihr Abendessen und in der
Zwischenzeit hat Marcos bereits um seine Finca
gezittert, die Finca seines Vaters ist den Flammen
zu dieser Zeit bereits zum Opfer gefallen. Das sind
die Katastrophen! Die wirklichen, die realen
Schicksale, aber die sind nicht für Medien geeignet.
Wer interessiert sich denn dafür? |
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Wenn man genau nachdenkt kommt man auch zu dem
Ergebnis, dass es egal ist, ob sich jemand dafür
interessiert oder nicht. An den Tatsachen ändert
sich nichts und helfen kann auch niemand. |
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Es sind mit großer Sicherheit Existenzen vernichtet
worden. Viele Canarios leben an der Waldgrenze. Alte
Menschen, die ihre Überweisungsscheine heute noch
mit einem Daumenabdruck unterschreiben, weil sie
weder lesen noch schreiben können. Menschen, die die
schnelle technische Entwicklung, für die wir in
Österreich hundert Jahre Zeit hatten, in zwanzig,
dreißig Jahren schaffen mussten.
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Nach Francos Tod hat sich das Leben in Spanien
gravierend geändert auch auf den Inseln. Die
Schulpflicht wurde zwischen 1978 und 1980
eingeführt, die Ochsengespanne wurden von Autos
abgelöst, der Tourismus wurde immer stärker.
Plötzlich war Telefon und Gasherd Standard. |
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All das haben diese Menschengeschafft. Ohne eine
Fremdsprache zu können, ohne je auf einer anderen
Insel gewesen zu sein gehen so offen und freundlich
mit fremden Menschen um. Sie sind neugierig, ein
bisschen bauernschlau und verkaufen Ausländern ganz
gerne absurde Geschichten. |
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Gerade für diese Menschen ist dieser Brand eine
Katastrophe. Klar, Unterstützung wurde jetzt schon
zugesagt, es wird schon finanzielle Hilfe geben.
Aber diese Menschen haben von ihrem Land gelebt. Von
den Früchten der Bäume und was der Boden sonst noch
hergibt. |
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In den ländlichen Gebieten fährt der alte Mann mit
seinem Mopedauto jeden Tag irgendwo aufs freie Feld
und schneidet allerlei Kräutlein und Gras für seine
Ziegen daheim im Stall. Die Eierlegen die Hühner,
der Mais wächst vor jedem Haus, die Kürbisse, die
Kartoffeln, Karotten und der Kohl. Die Äpfel wachsen
am Baum und von den Bananen sind meistens so viele
reif, dass der Überschuss - fein säuberlich
aufgeschnitten - an das Hausschwein verfüttert
werden. |
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Das Leben dieser Leute ist abgebrannt. Übrig
geblieben ist nur mehr schwarze Erde. Wenigstens im
Moment. |
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In ein paar Monaten schaut die Welt schon wieder
anders aus. Dann werden viele Wunden vernarbt sein
und andere von neuem Grün zugedeckt sein. Der Mensch
schafft vieles und wie sagt man so sinnig? Das Leben
geht weiter, die Zeit heilt alle Wunden! |
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Man kann also nur einen Aufruf an alle Medien machen
- Benutzt nicht alles und jedes um euer Sommerloch
zu stopfen! Seid einmal erfinderisch und lasst euch
selbst etwas einfallen.
Kreativität ist immer gefragt, wie wäre es
einmal mit einem Wettbewerb für positive Meldungen? |
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| Was als ein Strom nützlicher
Informationen begann, |
|
hat sich inzwischen in eine Sturzflut
verwandelt. |
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Neil Postman (*1931),
amerik. Medienkritiker |
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1
de agosto de 2007 -
Mittwoch - miércoles |
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| 26 °
centigrados |
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| 30 °
centigrados |
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| Icod de
los Vinos |
abklingender Calima |
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Abklingender Calima und leichter Nieselregen in der
Früh. Seit dem späten Vormittag strahlt allerdings
die Sonne am blauen Himmel. Diesmal ohne einen
Vorhang von Rauch davor. |
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Von uns aus gesehen heißt es "Feuer aus!"
Leider ist das
nicht wirklich der Fall.
Es
ist still geworden. Ich kann keine Brandherde,
Wolkenpilze oder eine orange Wolkenlandschaft orten.
Ruhe? Oder ist es nur eine Ruhe vor dem Sturm? |
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Nein, es brennt noch immer irgendwo. Die
Hubschrauber fliegen beständig über unseren Köpfen. |
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Nicht mehr so kontinuierlich wie gestern, aber der
Brand ist auch weiter gewandert. Im Laufe des Tages
soll die Lage unter Kontrolle gebracht werden - wenn
sich das Wetter nicht ändert. Die evakuierten
Menschen können auch heute noch nicht in ihre
Wohnungen zurück. |
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Die Autobahn rund um die Insel ist frei
befahrbar, oberhalb von tausend Metern muss man im
Norden und Westen der Insel aber mit Straßensperren
rechnen.
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| Cuatro carreteras de los montes
de Tenerife permanecen cerradas por la
proximidad del incendio. Se trata de las
vías que van de Boca Tace a Chío, Icod
el Alto a La Guancha, Icod de los Vinos
a Santiago del Teide, y de Buenavista a
Santiago del Teide. |
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Am Nachmittag ist die Strasse, die über Santiago del
Teide in den Süden führt, wieder frei gegeben
worden. |
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Se han abierto al tráfico las carreteras
que van de Santiago del Teide a Chío por
Arguayo, la de Erjos a Tamaimo por
Santiago del Teide y la de la Caldera al
Portillo.
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| La Opinion |
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Der Brand auf Gran Canaria ist durch Brandstiftung
entstanden. Der junge Mann hat seine Tat bereits
gestanden und verschwindet voraussichtlich für zehn
Jahre hinter "Spanischen Gardinen". |
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Der Großbrand auf Teneriffa soll auch durch die
Hilfe von Menschenhand entstanden sein. El
incendio de Tenerife fue también ''provocado''
Sicher ist das allerdings noch nicht. Es gibt aber
auch noch viele andere so genannte Brandstifter. |
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Der erste Brandstifter dieses spanischen Sommers
soll eine Ratte gewesen sein. In
der Provinz Tarragona im Süden von Katalonien
biss im Juli herzhaft in frisch verlegte
elektrische Kabel. Das neugierige Nagetier starb
durch einen Stromstoß – und löste dabei Feuer aus.
Der Brand vernichtete dreihundertfünfzig Hektar
Wald! |
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Die Berichterstattung in den internationalen Medien
ist relativ mittelprächtig. Da wird mit Zahlen und
Meldungen direkt akrobatisch jongliert. Das
Sommerloch muss für viele Berichterstatter ein
Allesfresser sein. Berichtet wird ganz einfach, was
die Tastatur hergibt. Ob Wahrheit oder abschreiben -
das ist nicht so wichtig.
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Mit Sensationsmeldungen kann man sicher viele Leser
erreichen. Die Hauptsache sind ja nicht die wahren
Geschehnisse sondern die tollen Geschichten, die man
daraus basteln kann. Die Qualität der Information
spielt dabei nur eine winzige Rolle. |
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Wir haben uns heute zusätzlich zu den Tageszeitungen
und das Internet über diverse Satellitenprogramme
schlau gemacht.
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Wenn man die
Meldung, die offiziell von der Inselregierung
verkündet worden ist kennt und dann die
verschiedenen Bericht hört oder liest - wird einem
ganz einfach schlecht! Jeder schreibt ein anderes
Schauermärchen. Die Gebrüder Grimm würden vor Neid
erblassen!
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Wo sind denn die Journalisten geblieben, die
wirklich noch recherchieren und nicht nur "irgendwas
dahin plappern"? |
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Einige
Zeitungsartikel und Photos, algunos
artículos de periódico y fotos, die
relativ gut informieren , habe ich deshalb
gesammelt. Wen es interessiert kann ja hier
weiter lesen
... |
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Eigentlich wollten wir ja drei bis vier Tage auf die
Nachbarinsel La Palma fahren - oder sollte
man schwimmen oder fliegen sagen?
Wie immer es richtig heißen sollte,
es spielt sich so wieso nicht ab. Es ist zu warm.
Nicht für uns persönlich, wir lieben die Wärme!
Aber für unsere Blumenkinder ist es eindeutig sehr
strapaziös.
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Ich wollte ja Sara, unsere Blumenelfe überreden,
meinen Part im botanischen Leben zu übernehmen -
aber ich bin auf taube Ohren gestoßen. Leider! Nicht
einmal unsere vorwitzige Elfe hätte dafür einen
Finger gekrümmt. Wahrscheinlich ist ihr der
Gartenschlauch zu schwer. Verstehen kann ich es ja
und ich bin ihr auch nicht böse. |
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Momentan
könnte man wahrscheinlich von niemanden verlangen
jeden Tag unsere Blumentöpfe zu bewässern.
Dafür gibt es zur Zeit ganz andere Probleme. Der
Feuerteufel lässt recht nett grüßen! |
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Die Finca von Marcos ist zur Zeit gar nicht
erreichbar, so hat uns Ruben heute am Telefon
gesagt. Keine Ahnung ob das Telefon bei Marcos
überhaupt noch funktioniert. Aus dem Telefonhörer
kam lediglich das Besetztzeichen. Es wäre kein
Wunder, wenn die Telefonleitung ein Raub der Flammen
geworden wäre. |
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El barrio de Redondo fue borrado totalmente del
mapa con lenguas de llamas, una situación que fue
predecida por los más viejos del lugar nada más
conocer el incendio. Der Ortsteil Redondo wurde
von den Feuerzungen vollkommen von der Landkarte
ausradiert ... |
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Auf die kleine Nachbarinsel La Palma können wir auch
ein andermal fahren. Es muss a nicht unbedingt jetzt
sein. Nur eines ist ganz klar - wir brauchen
dringend eine "Auszeit" Wir sind im wahrsten Sinne
des Wortes ausgebrannt. Dafür haben wir den
gigantischen Brand auf unserer kleinen Insel im
Atlantik gar nicht benötigt. Er ist auch nicht das
Tüpfelchen auf dem "I" gewesen.
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Wir treten die nächsten vier Wochen kürzer,
halbe Ferien halb Arbeitsurlaub. Wie es uns beliebt.
Nur kurz unterbrochen von mehr oder weniger
wichtigen Terminen.
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Angeblich, supuesto,
soll es ja Menschen geben, die im August
arbeiten?! Gerüchte darüber sind im Umlauf. Ob es
wirklich zutrifft, weiß ich nicht. |
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Wie es auch immer sein sollte, comoquiera que.
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Wir haben uns vorgenommen, in diesen Wochen nur das
zu erledigen, was wir wollen. Dann macht auch diese
Arbeit Spaß. Für die nächsten Wochen gibt es nur
eine Devise - keine Arbeiter und keine
Verpflichtungen! |
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Einmal unbeschwert in der Sonne liegen, Tratsch- und
Klatschzeitungen lesen. Fotos sortieren. In
Wohnzeitungen stöbern. Mit den Aquarellstiften
experimentieren. Verrückte Menüs ausprobieren. |
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Einfach seine sieben Zwetschgen zusammen packen und
an den Strand fahren, sich dort am Nachmittag die
Füße im schwarzen Sand verbrennen. Eine Pizza essen.
Bis um drei Uhr Früh gescheite Reden schwingen oder
bis Mittag schlafen. |
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Wir brauchen keine Kreuzfahrt und keinen
Luxusurlaub. |
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Nur einfach einmal abschalten und kürzer treten. Den
Maschinenstatus ablegen und wieder schön langsam,
poco a poco, zu sich
selbst finden. |
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iHasta pronto amigos |
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Zum Ende des Tages noch eine schöne Meldung des
Opinion - alle Feuerfronten sind gesichert! |
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Todos los frentes están estabilizados |
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El Cabildo espera que a final del día el incendio
esté controlado
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Los frentes del incendio que desde el lunes asola
Tenerife están controlados, según palabras del
presidente del Cabildo, Ricardo Melchior, en la
conferencia de prensa de la mañana sobre el estado
del fuego. La parte más complicada, entorno a
Ruigómez, Erjos y San José de los Llanos, en el
Tanque, se consiguió estabilizar con el trabajo de
efectivos de las Brigadas Forestales y de efectivos
de la Unión Militar de Emergencias. El fuego llegó
anoche al caserío de Masca, aunque al final las
llamas solo afectaron a cuatro de las ochenta casas
de esta histórica localidad. |
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31
de julio de 2007 - Dienstag - martes |
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29 ° centígrados |
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30 °
centígrados |
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Icod de los Vinos |
Calima |
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Nach ein paar Stunden Schlaf erschnuppert meine Nase
Brandgeruch. Der Holzwurm knabbert sich durch einen
der Fensterbalken, eigentlich alles normal. Der
Vollmond steht hoch und gelb am Himmel - und es ist
noch leicht orangerot am Himmel. Es brennt also noch
immer. |
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Es ist dreiviertel sieben Uhr. |
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Eine Stunde später ist der Mond und auch die
"Morgenröte" verschwunden. Der Himmel ist mit Rauch
bedeckt und immer wieder quellen schwarze Wolken in
den Himmel. Es riecht extrem nach verbranntem Holz
obwohl der Wind den Rauch eigentlich von uns weg
treibt. |
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Die Hubschrauber fliegen fast im Minutentakt,
dazwischen sieht man öfter ein Flugzeug im
Löscheinsatz. |
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Unsere Finca wurde zur direkten Einflugschneise. Der
Qualm wandert immer weiter über die Hügel. Gott sei
Dank nicht in unsere Richtung, sondern von uns weg.
Schätzungsweise steigt er in 600 Luftmetern
Entfernung aus den Bäumen auf. |
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Jetzt ist es Mittag und Patrick und Sabrina werden
bald auftauchen. Wir haben sie angerufen, da wir
gesehen haben, dass beim Sender aller voller
Rauchschwaden ist und ihr Haus steht gleich unter
dem Sender. Wir bieten im Moment zwar viel Fluglärm
aber immerhin ist die Luft bei uns wieder so
halbwegs frisch und sauber. |
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Das Kirchlein oder die Kapelle in La Montañeta
gibt es nicht mehr. Verbrannt. Ich wollte diese
kleine Kirche immer fotografieren, aber wir haben
uns nie die Zeit genommen, einmal anzuhalten. Jetzt
ist es zu spät - vorbei! |
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Feuer kann die Gehirnwindungen in Schwingungen
versetzen. Es ist eigenartig, was dieses Feuer
bewirkt. Man kann es im Grunde gar nicht
realisieren, was in diesen Stunden passiert. Es ist
nahe, aber doch so weit weg. |
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Plötzlich sind einhundert Meter mehr oder weniger
alles wert. Überleben, Leben oder wenigstens etwas
aus seinem alten Leben in die neue Realität retten
zu können. Viele Menschen hatten dazu keine
Gelegenheit. |
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Marcos haben wir heute nicht erreichen können, die
Telefonleitungen sind verschmort und mit dem Handy
oder wie man es international nennt - mit dem
Mobilen Telefon - ist es nie möglich gewesen, ihn zu
erreichen, da sein Haus in einem Funkloch steht. |
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Den ganzen Tag über sind die Hubschrauber und
Kleinflugzeuge über unsere Köpfe geflogen. Ein, zwei
Minuten später sind ganz still und leise kleine
Wassertropfen auf uns gerieselt. |
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Am Abend hat Gerald angerufen. In La Guancha
ist der Brand wieder aufgelodert. Vorbei ist
die Gefahr noch immer nicht - sie ist nur ein wenig
weiter in die Ferne gerückt. |
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30
de julio de 2007 -
Montag - lunes |
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29 ° centígrados |
Vollmond |
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35 °
centígrados |
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Icod de los Vinos |
Calima |
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Am Freitag, dem 27. Juli hat das Cabildo von
Teneriffa aufgrund der heißen Temperaturen offene
Feuer auf den Grillplätzen in den Bergen vorerst bis
einschließlich heute verboten. Gestern wurde aus
gelb sogar orange. Voraussichtlich bis morgen gilt
also Alarmstufe orange, alerta naranja. |
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Am Samstag wurden auf dem ewig kalten Nordflughafen
von Teneriffa, Los Rodeos 39,5 Grad gemessen,
in Villaflor sogar hei0e 45 Grad.
In den nächsten Tagen soll es auch weiterhin
kuschelig warm bleiben, bis zu 40 Grad im Schatten! |
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Der Tag hat heute mit einem perfekt blauen Himmel
begonnen. Traumhaft. Angenehm warm - zumindest bis
Mittag. Ab dann ist es unerträglich heiß geworden.
38 Grad sind keine angenehme Wärme mehr, zumindest
nicht für mich. |
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Wie ich gestern schon vorhergesehen habe, war heute
der Gartenschlauch mein Begleiter. Obwohl wir
bereits einen Großteil der Pflanzen automatisch
bewässern, bleibt diese Arbeit erhalten. |
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Irgendwann habe ich von meinem Blumentöpfe
aufgeschaut und was sehen meine Augen? Wolken! Doch
wo kommen diese Gebilde her? Außerdem haben sie eine
eigenartige Färbung. Weiß, grau mit einem kleinen
Stich ins Rosa. |
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Abendrot um diese Zeit? So lange habe ich auch noch
nicht gearbeitet. Die Zeit vergeht zwar schnell,
aber nicht in diesem Tempo. |
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Irgendwo schleicht sich der Gedanke ein, dass es
brennen könnte. Gar so gefährlich haben die
Rauchwolken allerdings nicht gewirkt. Und ein
kleiner Brand bei dieser Hitze wäre auch nicht
sonderlich absurd. |
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Um halb elf hat uns der Postbote erzählt, dass es in
den Hügeln oberhalb von San Juan de la Rambla
brennt. Das ist einige Kilometer von uns entfernt.
Auf den Rauch haben wir deshalb auch gar nicht mehr
geachtet. Einmal war mehr von diesem weißen Schleier
am Himmel, einmal weniger. |
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Im Radio haben wir gehört, dass es bei El Tanque
brennen soll. Aber der Rauch ist aus der entgegen
gesetzten Richtung gekommen. Das konnte es
allerdings auch nicht sein. Na, wenn sie nicht
einmal in den Nachrichten eine Meldung bringen, wird
es schon nicht so schlimm sein - denkt man sich so. |
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Um drei Uhr sind wir nach Puerto de la Cruz
aufgebrochen. Unser Drucker hat seinen Dienst
quittiert und streikt. Reparieren geht nicht oder
zahlt sich nicht mehr aus - und das bei einem Gerät,
dass grade erst einmal zwei Jahre für uns gearbeitet
hat.
Aber so sind die Zeiten eben - die Geräte
sind bereits rasant gealtert, sobald man sie bei der
Türe des Geschäftes hinaus trägt. |
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Um diese Zeit hat der Rauch schon um einiges
bedrohlicher gewirkt. Aber was soll's? Machen kann
man so wieso nix und was ganz genau im Gange ist,
weiß man auch nicht. Also nichts wie weg, auf der
Finca hat es um diese Zeit 38 Grad. Da ist sogar der
warme Fahrtwind leicht kühlend. |
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In Puerto de la Cruz hat um diese Zeit niemand mehr
bemerkt, dass es brennt. Man konnte zwar in der
Ferne noch Rauchwolken sehen, ich bin mir aber
sicher, dass die für ganz normale Wolken gehalten
worden sind. |
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Wir haben uns auch nicht mehr viele Gedanken
gemacht. |
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Auf Gran Canaria hat angeblich ein
entlassener Waldarbeiter Feuer gelegt. Die
Feuerwehr ist im Dauereinsatz seit Tagen im
Dauereinsatz, Häuser und Campingplätze wurden
geräumt. Der bisher größte Waldbrand in der
Geschichte Gran Canarias hat bereits eine 3500
Hektar große Fläche mit Pinien und Eukalyptusbäumen
auf Insel vernichtet. Und der Brand ist noch immer
nicht gelöscht. |
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Auf La Gomera war es nicht gar so schlimm und
der Brand ist, wie auf La Palma, bereits
unter Kontrolle. |
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Es hat also auf La Gomera gebrannt, auf La Palma und
es brennt auf Gran Canaria - aber bei uns? |
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Ein typischer Fall von - du sollst dich nicht
täuschen! Ja näher wir Icod auf der Heimfahrt
gekommen sind, desto mehr Rauch war in der Luft. Die
Landschaft Richtung Teide versteckt hinter einem
Vorhang aus Rauch und Wolken. |
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Hier sieht man einen der vier Helikopter bei
Löscharbeiten oberhalb von Los Realejos. Ein Tropfen
auf dem heißen Stein. |
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Als es dann dunkler geworden ist, war es fast wie
sonst bei Sonnenuntergang. Die Himmelsrichtung hat
allerdings nicht ganz gestimmt. Doch der ganze
Horizont war rot! |
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Georg hat mit Marcos telefoniert, er wohnt in einem
Ortsteil von Icod, der direkt betroffen ist. Die
Finca seines Vaters ist bereits ein Raub der Flammen
geworden. Das Haus wurde aber gerettet, die
Feuerwehr ist vor Ort und Marcos meint, dass es für
ihn schon gut ausgehen werde. Hoffentlich. |
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Daran hat sich auch bis jetzt nichts geändert. Es
ist mittlerweile ein Uhr morgens, der Vollmond
scheint vom nachtblauen Himmel und taucht ab und zu
in Russwolken ein. Wenn man Richtung Teide schaut
ist die Landschaft heute nicht in Mondlicht getaucht
sondern von Feuer blutrot erhellt. Immer wieder
schlagen hohe Flammen in den Himmel, angefacht vom
warmen Wind aus Afrika. |
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Es wirkt so, als ob die ganze Insel brennen würde.
Ich kann die Flammen direkt hören und der Geruch des
Feuers kommt bis in die niederen Lagen.
Man kann es riechen und
man hört die Hubschrauber fliegen und immer wieder
die Sirenen der Feuerwehrwägen. |
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Eine unheimliche Stimmung
- man bekommt Angst, weil man weiß, dass man
überhaupt nichts tun kann. |
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Ein Ende der
Löscharbeiten ist auch jetzt, mitten in der Nacht
nicht abzusehen. Mit komm vor, der Brand ist wieder
von neuem so richtig angefacht worden. |
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Laut einer Meldung 19.30 Uhr sind bereits über 2.600
Hektar Wald verbrannt. |
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"Originado en Los Realejos esta mañana, el fuego
ya devasta monte de San Juan de la Rambla, La
Guancha, Icod, El Tanque, Garachico y Guía de Isora...
" so lautete die Meldung der Inselregierung. |
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Am Abend sind mehrere Dörfer evakuiert und rund
2,000 Menschen in Sicherheit gebracht worden. Das
betrifft die Gemeinden Icod de los Vinos, La
Guancha, Garachico
und Los Realejos. Das Feuer
wütet an vier verschiedenen Fronten gleichzeitig und
hat bereits eine Brandschneise überwunden. |
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Wegen der großen Hitze und des starken Windes sei
der Brand nur schwer einzudämmen, sagte
Inselratspräsident Ricardo Melchior. Vermutlich ist
Brandstiftung die Ursache des Feuers, das heute Früh
in der Gegend um Los Realejos ausgebrochen ist.
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Zwei
weitere Waldbrände sind aus dem Süden Teneriffas
gemeldet worden.
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29
de julio de 2007 -
Sonntag - domingo |
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23 ° centígrados |
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39 °
centígrados |
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Icod de los Vinos |
Calima |
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Der Hochsommer ist da. Der Calima trägt mit seiner
heißen Luft aus Afrika das seine bei. Je höher desto
wärmer lautet de Faustregel. |
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Auf einer Seite richtig angenehm, auf der anderen
Seite haben wir allerdings den Nachteil, dass sich
das Dach so richtig schön auf Grilltemperatur
aufheizt und die Hitze gleichmäßig und beständig an
unsere Behausung abgibt. |
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Am Nachmittag waren wir bei Kirsten und Olaf zum
Grillen eingeladen. Sie wohnen im Urlaub in einer
Ferienwohnung oberhalb von Santo Domingo. |
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Nach einem wunderschönen Nachmittag sind wir noch
ein wenig im Freien gesessen. Der Vollmond taucht
die ganze Umgebung in helles Licht und die warme
Luft kommt direkt in so kleinen Luftwolken daher. Im
Freien richtig schön. |
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Wie es allerdings beim Schlafen sein wird kann ich
noch nicht vorhersehen. Um Mitternacht zeigt das
Thermometer noch immer 30 Grad im Mondlicht an. |
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Nur eines weiß ich heute schon mit Sicherheit -
Wasser marsch steht morgen ganz oben auf der Liste! |
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