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16 de septiembre de 2007 -
Sonntag - domingo |
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15 de septiembre de 2007 -
Samstag - sábado |
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19 ° centígrados |
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25
°
centígrados |
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Icod de los Vinos |
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Wir wollen heute auf den Markt von Santiago del
Teide und anschließend weiter nach Vilaflor
fahren. |
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Santiago del Teide liegt im Teno Gebirge auf einer
Höhe von 950 Meter über dem Meer und
Vilaflor findet man in der Nähe von Granadilla de
Abona auf einer Höhe von über 1.400 Metern über
dem Meeresspiegel. Es ist damit der höchstgelegene
Ort auf den Kanarischen Inseln.
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Wir machen uns jetzt auf den Weg ... |
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Für heute nur so viel - wir haben wieder einmal
Kaiserwetter erwischt und sehr viele, neue Eindrücke
bekommen. Wir sind auch das erste Mal durch
"Waldbrandgebiet" gefahren und haben gesehen, wie
der große Brand einen Teil der Insel verändert hat.
Die Betonung liegt auf dem Wort "verändert" nicht
vernichtet. |
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Heute ist es schon ziemlich spät geworden, deshalb
habe ich mir die Geschichte für morgen - oder
übermorgen - auf den Plan gesetzt.
Nicht böse sein,
aber für uns war der Tag heute ein Urlaubstag! |
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14 de septiembre de 2007 -
Freitag - viernes |
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19 ° centígrados |
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25
°
centígrados |
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Icod de los Vinos |
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Ein normaler Tag mit bedecktem Himmel aber sehr
warm. |
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Jetzt wissen wir endlich, warum unser Rasen immer
mehr braune Flecken bekommen hat. Die Heuschrecken,
los saltamontes,
sind schuld daran. Wenn man auf der Wiese über die
braunen Flächen geht, springen sie einem fast um die
Ohren. Eigentlich fliegen die netten Tierchen ja,
oder? |
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Egal ob sie hüpfen oder fliegen,
jetzt werden sie rigoros bekämpft! |
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Mann, oh Mann! ¡Hombre! Wo
kommen wir denn sonst hin? Wir gießen und mähen die
grünen Halme mit viel Aufwand und noch mehr Wasser
und die kleinen Pferdchen der Wiese werden sich ihre
Bäuche voll schlagen, darse una panzada de algo.
So geht das
nicht weiter, esto no
puede seguir así |
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Der Kampf wurde heute Abend eröffnet -
wir werden ja sehen, wer der stärkere ist. |
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13 de septiembre de 2007 -
Donnerstag - jueves |
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21 ° centígrados |
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26
°
centígrados |
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Icod de los Vinos |
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Am Nachmittag waren wir in Puerto de la Cruz und
haben dann einen Abstecher nach Orotava gemacht. |
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Es klappert die Mühle am rauschenden Bach - es kann
allerdings auch auf andere Art funktionieren. Es
muss nicht immer ein Bächlein der Motor sein. Es
kann auch mit viel Aufwand ein künstlicher
Wasserfluss erzeugt werden. Wenn genügend Wasser
vorhanden ist. Vom Wasserreichtum im Gebiet von
La Orotava profitierten lange Zeit die Müller
der Stadt.
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Im 17. und 18. Jahrhundert wurden neun Wassermühlen
gebaut. Sie stehen bzw. standen alle entlang
der steilen Calle San Francisco, Calle Doctor
Domingo González García und Calle Colegio.
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Diese Strecke, die in der so genannten Villa de
Arriba, der Oberen Stadt, beginnt, wird die
Route der Wassermühlen, la Ruta de los Molinos de
Agua, genannt.
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In diesen Mühlen wurde das Getreide der Insel zu
Gofio, dem kanarischen Grundnahrungsmittel,
vermahlen. |
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Verbunden waren sie durch Galerien, las
galerías, die das
Wasser des Flüsschens Araujo von einer Mühle zur
anderen transportierten.
Bei einigen der alten Mühlen, los molinos
viejo,
kann man noch die alten Ausmauerungen der Kanäle, in
denen das Wasser seinen vorgeschriebenen Lauf hatte.
zu sehen, |
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Sieben der Mühlen und Teile der Kanäle sind heute
noch zu sehen. Eine der drei funktionstüchtigen -
man findet sie in der Calle Doctor Domingo
González García 3 und wird nun mit Strom
betrieben. In dieser Mühle kann man das frisch
gemahlene Getreide direkt vom Müller, el
molinero,
kaufen.
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Es gibt Windmühlen, Mahlmühlen, Sägemühlen,
Kaffeemühlen, Getreidemühlen, Zwickmühlen und
Gebetsmühlen. Mühlen werden durch Wind, Wasser aber
auch durch Ochsen oder Esel angetrieben. Selten aber
doch auch vom Menschen selbst. |
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Wir haben eine sprechende Mühle vorgefunden.
Richtig ausgedrückt, einen Müller der redefreudig
wie ein Wasserfall ist. Ein ehemaligen Argentinier,
der sogar die alte Waage mitgebracht hat und jetzt
eben Gofio erzeugt - und es anscheinend zu seiner
Lieblingsspeise erklärt hat. Warum? Sein Bauchumfang
spricht diese Sprache und den Rest kann man in
seinen Augen ablesen, wenn er von den verschiedenen
Möglichkeiten der Zubereitung schwärmt. |
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Wir kennen jetzt seine Angewohnheiten, den
Arbeitsplatz seiner Frau und noch viel mehr. Wir
sind sicherlich nicht das letzte Mal in dieser Mühle
gewesen um frisch gemahlenes Gofiomehl zu kaufen.
Wir kommen wieder! |
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Gofio gehört zur kanarischen Küche, wie Eidotter und
Eiweiß ein Ei ausmachen. Zur Herstellung des äußerst
nahrhaften Mehls wird gerösteter Mais oder Getreide
verwendet. |
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Zu Mais und Weizen wird Meeressalz dazu gegeben und
dann wird das Gemisch in einem speziellen Röstofen
geröstet. Das duftet herrlich!
Alleine dieser Geruch ist es
wehrt eine Mühle zu besuchen! Die gerösteten
Körner kommen dann in die Gofiomühle und werden in
diesen Steinmühlen gemahlen. |
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Gofio hat einen hervorragendem Nährwert. Weizen und
Mais sind die Getreidesorten, die heute am
häufigsten zur Zubereitung des Gofio verwendet
werden. Auf Teneriffa soll gemischtes Gofio am
beliebtesten sein. |
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12 de septiembre de 2007 -
Mittwoch - miércoles |
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21 ° centígrados |
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26
°
centígrados |
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Icod de los Vinos |
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Die Wolken sind zurück gekehrt. Seit den
Mittagsstunden bevölkern sie einen Teil des Himmels.
Es ist trüb geworden. Schade, der wolkenlose, blaue
Himmel hat mir eindeutig besser gefallen. |
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Meinen Tag habe ich heute am Schreibtisch verbracht.
Direkt ungewohnt für mich. Für Georg wahrscheinlich
ebenso ungewohnt, denn auch er hat heute einen
bürokratischen Tag eingelegt. |
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Zu erzählen habe ich aus diesem Grund heute nicht
viel. Allein der Beginn der Geschichte klingt nicht
gut.
Er würde nämlich so lauten: es war einmal ein
Schreibtisch, érase una vez
un escritorio ... |
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Schreibtische könnten mit Sicherheit viele
Geschichten erzählen und Geheimnisse ausplaudern.
Was landet nicht alles auf der Platte eines
Arbeitsplatzes? Notizzettel, Kontoauszüge, Zeitungen
und Briefe aller Art. Dazwischen hie und da
Zigarettenasche oder ein Wasserglas. Ein
Maskottchen, una mascota,
könnte auch dabei sein. |
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Bleistifte zum Bildchen malen wenn man nicht mehr
weiter weiß oder keine Lust auf Bürokram hat.
Kugelschreiber und Heftklammern und hinten im Eck
steht noch ein Tixoroller. Und natürlich viele
Kabel. Kabel für den Scanner, Kabel fürs Telefon,
ein Kabel für den Drucker und noch ein anderes für
die Maus vom Notebook. Perfekt verkabelt könnte man
sagen.
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Es gibt Schreibtische, die unter dem Chaos ihres
Besitzers stöhnen und welche, die penibel aufgeräumt
sind und polierte Arbeitsflächen vorweisen können.
Dann erst die umfangreichen Inhalte der verschieden
Fächer und Schubladen.
Man sieht, das Thema könnte man wirklich
ausbauen, aber eigentlich macht es keinen richtigen
Spaß. |
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Ich werde den restlichen Abend lieber anderwärtig
nutzen. Georg beschäftigt zwar noch immer mit langen
Zahlenreihen.
Inzwischen dreht sich in seinem Kopf mit
Sicherheit bereits ein kleines Karussell. Ich
glaube, ich werde ihn bald aus seinem Bürohäuschen
locken, zumindest werde ich es versuchen. |
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11 de septiembre de 2007 -
Dienstag - martes |
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21 ° centígrados |
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24
°
centígrados |
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Icod de los Vinos |
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Die ersten Puppen und Bären haben es gestern
geschafft - sie sind endlich an der frischen Luft.
Wie man sehen kann, fühlen sie sich in der neuen
Umgebung pudelwohl! Sie strahlen über das ganze
Gesicht! |
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So soll es auch sein,
wir wollen schließlich glückliche Gesichter
sehen. |
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Schon gut! ¡Bueno, está bien! Jetzt werde ich
kindisch, aber auch das muss ab und zu sein. Das
gehört zum Leben dazu, wer weiß, wozu es gut ist?
¿Quién sabe para qué sirve esto? Schaden kann es
auf keinen Fall.
No es grave. |
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Vormittags um zehn Uhr haben wir einen Termin mit
unseren Bankern gehabt. Sie wollten sehen, was wir
bis jetzt gemacht haben und vor allem wollten sie
sich ein Bild davon machen, was wir in Zukunft auf
die Füße stellen wollen. |
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Wir haben zwar eine gute Stunde, una hora larga,
auf sie warten müssen, da dem Chef aus der Zentrale
noch kurzfristig ein Termin dazwischen geschlüpft
ist, aber wenn jemand aus dem Süden in den Norden
fährt, ist diese Verspätung so gut wie nichts,
casi nada.
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Den Verkehr kann man nur abschätzen. Es kann aber
immer wieder und zu jeder Zeit ein Stau dazwischen
kommen. Sowohl auf der Autobahn, als auch auf dem
Weg über die Berge.
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Im Endeffekt sind die beiden Direktoren erst einmal
bei uns vorbei gefahren -
wahrscheinlich hat keiner der beiden hier eine
Baustelle vermutet.
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Wenn man die Strasse zu uns herauf fährt, wirkt
unsere Bepflanzung wie ein Garten einer Villa - und
dann noch die feudale Einfahrt.
Das kann es nicht sein! Aber wie heißt es
laut Kleiner Maus so schön? Es sieht nicht so
aus - ist es aber! |
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Die Rätsel des Alltags werden in den
Lach- und Sachgeschichten
gelöst. Die Sendung mit der Maus ist auch heute noch
Kult für mich. Es ist einfach faszinierend, wie man
mit ein wenig Logik das Leben begreifen oder
erklären kann. Maus sei Dank! |
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Essenz aus der Geschichte - es geht zügig weiter! So
wie es aussieht, können wir unseren Plan einhalten.
Ihr könnt uns gratulieren, wir haben einen Grund zu
feiern! |
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Wir haben also jeglichen Wechsel in diversen Etagen
ausgezeichnet überstanden. Sowohl den Parteiwechsel
in unserer kleinen Stadt als auch den Wechsel in
unserer Bank. Glück, Zufall oder doch harte,
ausdauernde Arbeit? |
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Haben meine Bestellungen im Universum vielleicht
doch Früchte getragen? |
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Hat sich die Hartnäckigkeit bei Sternschnuppen und
anderen "Glücks bringenden" Handlungen doch
ausgezahlt? |
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Wissenschaftlich kann das niemand belegen, aber in
einem Punkt bin ich mir ganz sicher - der Wille kann
Berge versetzen. Außer es kommt einem ein
schmelzender Eisberg dazwischen. *g* |
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Wie immer - das ist ein anderes Thema!
Mach's gut! ¡Que te vaya bien!
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10 de septiembre de 2007 -
Montag - lunes |
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21 ° centígrados |
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27
°
centígrados |
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Icod de los Vinos |
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Heute kann ich nichts Besonderes erzählen.
Alltägliche Arbeiten bieten kein sonderlich
interessantes Thema. |
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Georg hat den Bagger in Gang gesetzt und ich habe in
unserem Auffanglager gewütet. Nein, ich habe nicht
gewütet, sondern eine Schachtel nach der anderen
auseinander genommen.
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Unsere Puppen- und Bärenkinder müssen schließlich
endlich wieder einmal an die frische Luft, tomar
el aire fresco. |
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Der Anfang ist auf alle Fälle geschafft. Das ist
jedes Mal das komplizierteste an der Sache, so
zusagen der Knackpunkt, el punto clave.
Aller Anfang ist eben schwer, el primer paso es
el que cuesta. |
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Wo beginnt man, wenn sich alles stapelt? Wie schafft
man sich wenigstens ein bisschen Luft?
Wenn diese Hürde genommen ist, ergibt sich der Rest
meistens von selbst - wenn man es
positiv sehen will.
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Ich habe gerade mit dem Mann im Mond telefoniert.
Ich wollte wissen, ob das Wetter auch weiterhin so
schön bleibt. Als Gegenleistung für seine Auskunft
habe ich ihm versprochen, dass er einer Freundin
einen Traum vorbei bringen darf - allerdings nur,
wenn es ein schöner Traum ist! |
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Schlaf' gut, träume süß, flieg' im Traum
ins Paradies. |
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Was bei Tag du dir hast ausgedacht, |
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das träumst du in der Nacht. |
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Schlaf' gut, träum' von mir,
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dass ich heimlich käm zu dir. |
| Und wir beide würden Hand in Hand |
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spazier'n durchs Märchenland. |
| Hans Fritz
Beckmann |
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Ein schöner Reim, oder? Es ein kleiner Teil des
Gedichtes
Schlaf' gut, träume süß. |
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Wahrscheinlich war es eher ein alter Schlager aus
den 30er Jahren, ein Oldie oder Evergreen wie man
heute sagt. Hans Fritz Beckmann hat viele bekannte
Schlagertexte geschrieben. |
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Zarah Leander, Lale Andersens, Heinz Rühmann oder
Hildegard Knef waren nur einige der Interpreten für
seine geschriebenen Liedertexte. Die Sänger wurden
dafür berühmt, der Texter blieb allerdings in der
Schublade verborgen.
Das ist der Lauf aller Dinge, es el rumbo de las
cosas. Obwohl sicher jeder den Schlager "Ich
wollt' ich wär' ein Huhn" kennt? |
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Ich habe den oben geschriebenen Text durch einen
kleinen Zufall gefunden, aber er hat mir so gut
gefallen, dass ich ihn für mich festgehalten habe.
Vielleicht gefällt es ja auch einen von euch? |
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9
de septiembre de 2007 -
Sonntag - domingo |
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21 ° centígrados |
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27
°
centígrados |
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Icod de los Vinos |
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Traumhaftes Sommerwetter! Das macht den Sonntag
sogar dann zu einem besonderen Tag, wenn man wie wir
heute, einige Arbeiten zu erledigen hat. |
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Schon fast kitschig, oder? |
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Normalerweise, normalmente,
sagt man ja Kitsch ist Kunst, la
cursilería es arte,
im Ausnahmefall kann sich jedoch auch Natur in
Kitsch verwandeln.
Zu schön um wahr zu sein,
demasiado bonito para ser cierto,
ist in diesem Fall jedoch wahrscheinlich der bessere
Ausdruck. |
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Vielleicht kann ich euch damit ein bisschen von
unserem Sommergefühl vermitteln? |
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| Lebenskunst ist es, wenn ihr |
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arbeitet als würdet Ihr kein Geld
brauchen |
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liebt als hätte Euch noch nie jemand
verletzt |
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tanzt als würde keiner hinschauen |
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singt als würde keiner zuhören |
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lebt als wäre das Paradies auf Erden zu
finden. |
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Weisheit aus Indien |
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8 de septiembre de 2007 -
Samstag - sábado |
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21 ° centígrados |
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27
°
centígrados |
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Icod de los Vinos |
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Heute wird sauber gemacht. Bilder gibt es ein
andermal.
Eines kann ich versprechen - ihr werdet
Augen machen! |
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7 de septiembre de 2007 -
Freitag - viernes |
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21 ° centígrados |
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27
°
centígrados |
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Icod de los Vinos |
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Ein Tag wie im Bilderbuch gezeichnet. Sommer pur. |
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Wir haben es heute ein bisschen ruhiger angehen
lassen. Georg hat den Bagger zusammen gebaut und ich
habe so allerhand Kleinigkeiten von meiner Liste
streichen können. Nachdem wir dieses Wochenende
einiges zu erledigen haben, sind wir heute
Nachmittag für zwei kurze Stunden nach San Marcos
gefahren und haben das Rauschen der Wellen, eine
Pizza und Gambas à la romana genossen. |
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Anschließend haben wir den wöchentlichen Einkauf
erledigt und noch zwei kleine Wasserschildkröten
erstanden. Für künftige Wasserstellen brauchen wir
schließlich auch Bewohner.
Jetzt haben sie noch Zeit, sich einzugewöhnen
und vor allem zu wachsen. |
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Ich habe heute etwas Neues ausprobiert. Wir haben
zwei kleine Filme gemacht. Sie sind weder
professionell noch etwas besonderes - und es ist der
erste Versuch. Falls es jemanden interessiert -
einfach auf den Link klicken - vielleicht gefällt es
euch ja. |
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Bei jedem Filmchen öffnet sich ein eigenes Fenster -
anschließend einfach wieder "wegklicken", dann seid
ihr wieder auf dieser Seite angekommen.
Eine bessere Lösung ist mir einstweilen noch
nicht eingefallen. |
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Der erste Film zeigt unsere erste
Wasserschildkröte - Miss Molly - in Aktion. Sie
fühlt sich anscheinend recht wohl im Teich, auch
wenn er noch nicht fix und fertig gestellt ist. |
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In den nächsten Wochen bekommt er eine
natürliche Filteranlage. Aber das ist
heute nicht das Thema. |
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Hier geht's zum kleinen Film ... |
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Im zweiten Beitrag habe ich den
ersten Neustart des Baustellefahrzeugs
Nummer eins - des Baggers -
festgehalten!
Georgs Hartnäckigkeit und sein Können haben
sich ausgezahlt. |
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Er läuft wieder wie neu! Bereit für den
kommenden, großen Einsatz. |
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Hier geht's zum kleinen Film ... |
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Also dann - bis morgen! |
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6
de septiembre de 2007 -
Donnerstag - jueves |
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21 ° centígrados |
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27
°
centígrados |
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Icod de los Vinos |
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Wir lassen uns ja meistens von Ö3 wecken.
Der Satellit macht es möglich. In Österreich
hat Regen und Schnee die Herrschaft beim Wetter
übernommen. Entlang der Donau wurde
Hochwasser-Alarm gegeben. Mehrere Flüsse und Bäche
sind über die Ufer getreten. Der Winter lässt grüßen
- bis zu 1,25 Meter türmte sich der Schnee der vom
Himmel fiel, auf. Sturmböen und heftiger Regen
sorgten in vielen Teilen im Norden Österreichs für
Probleme. Die Feuermänner standen im Dauereinsatz. |
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Irgendwie kann man sich das nicht richtig
vorstellen.
Bei uns ist schönstes Sommerwetter. |
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Die Bleiwurz, oder Plumbago auriculata
blüht in voller Pracht. Ursprünglich kommt dieser
wunderschöne Strauch aus Südafrika. Wir haben
mehrere Sträucher mit blauen und mit weißen Blüten
gepflanzt und sie gedeihen prächtig! |
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Sie vermitteln mit ihren zauberhaften Blüten ein
herrliches Sommergefühl. Strahlend blau oder
schneeweiß, zart und übervoll mit rispenartigen
Blüten.
Georg hat hatte leider wieder eine äußert
unangenehm Arbeit zu erledigen. Läuse aller Art
machen es sich auf den vielen, zarten Blütenknospen
bequem. Bevorzugt werden im Moment die
Hibisken. Anscheinend eine Delikatesse für diese
lästigen Gartenbewohner. Wofür gibt es sie
eigentlich? Ich könnte durchaus darauf verzichten. |
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Auch wenn sich diese lästigen, kleinen Tierchen in
den letzten Tagen fast explosionsartig vermehrt
haben, war es ein wunderschöner Sommertag. Da macht
die Arbeit gleich mehr Freude. |
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Sogar die Möwe, die es sich auf einem Strommast vor
unserer Einfahrt bequem gemacht hat, konnte sich
heute vom Anblick des tiefblauen Meeres nicht so
schnell losreisen. |
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5 de septiembre de 2007 -
Mittwoch - miércoles |
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21 ° centígrados |
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27
°
centígrados |
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Icod de los Vinos |
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Was ist eine Wolke? Weit und breit keine in Sicht
und wir haben bei strahlend blauen Himmel in unserer
Luxusgärtnerei gefrühstückt. Wenigstens etwas soll
sich der Mensch gönnen, oder? |
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Kitsch ist Kunst.
Cursilería es arte.
Ist doch so, oder etwa nicht? ¿No es así? |
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Die Aufnahme der Knospe habe ich gestern gemacht,
heute Früh hat die Blüte ihre volle Schönheit
entfaltet. Schade, dass es im Internet nicht die
Möglichkeit gibt, Düfte weiter zu geben. Die Blüte
strömt eine wahre Flut an Aromen aus. Ein
Parfumfläschchen ist nichts dagegen! Der Duft ist
unbeschreiblich, aber das ist der Vorteil der alten
Rosensorten. Hybriden sehen nur mehr schön aus - die
Erwartungen der Nase erfüllen sie leider nicht mehr. |
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Man bekommt einen Blumenstrauß, un
ramo de flores,
geschenkt und automatisch steckt man die Nase
hinein. Man erwartet einen guten Geruch, un olor man
möchte etwas riechen - aber es kommt nix! |
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Es geht sicherlich jedem von uns so. Die Mimik
hat jeder unter Kontrolle, niemand kann die
Enttäuschung erkennen.
Der Duft fehlt, die Optik stimmt. Man freut
sich auch über diesen Blumenstrauß - auch wenn ein
schöner Geruch das Tüpfelchen auf dem I wäre. Man
wird bescheiden oder kennt es nicht anders. |
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Georg hat sich bereits vor dem Frühstück den Bagger
unter die Fittiche genommen und um die Mittagszeit
hat er Verstärkung bekommen. Jorge lässt es sich
nicht nehmen, den Hilfsmechaniker zu spielen. Seinen
Plan Baggerfahrer zu werden, hat er noch nicht
aufgegeben. Ist auch gut so.
¡Así está bien! |
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Miguel, unser Nachbar hat heute wirklich das
Feingefühl gehabt und Georg um Hilfe mit dem Bagger
gebeten.
Das muss man sich einmal vorstellen. Der
kanarische Gentleman hat wirklich die Vorstellung,
dass sein Nachbar ein vollkommener Idiot ist. Selbst
hat er keine Zeit für Hilfe, kann nicht einmal mit
einer Geste danke für zwei Tage Arbeit sagen und hat
dann den bewundernswerten Mut noch einmal um ein
"bisschen Unterstützung" zu fragen. |
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Aber dieses Mal hat er Pech gehabt! Jetzt wird er
selbst Hand anlegen müssen.
Arbeit hat noch niemanden geschadet.
Intelligenz kann man leider nicht erlernen. Entweder
sind die Voraussetzungen vorhanden oder nicht. |
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Seine Wochenendplanung dürfte mit dieser Absage
allerdings über den Haufen geworfen worden sein. Er
hat den zweiten Mauerbau vor sich. Sein persönliches
Guantánamo muss schließlich wieder geschlossen
werden. Die Hilfskräfte sind mit Sicherheit bereits
organisiert - und dann fällt der mit ein
kalkulierte, gratis Zulieferant der Steine, sprich
dem Baumaterial aus. Jetzt ist Nachdenken gefragt.
Er wird schon eine Lösung finden.
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Die Mitte der Woche ist erreicht. Absurd, wo sind
die ersten Tage geblieben? Sie sind irgendwie
abhanden gekommen. |
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Auf einer Seite verständlich, auf der anderen Seite
überhaupt nicht begreifbar. Aber so spielt
anscheinend das Leben. Hat man nichts wichtiges zu
tun vergeht die Zeit nicht. Sie bleibt fast stehen.
Hat man aber viele Punkte auf seinem Tagesplan -
verfliegt sie. |
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Uns geht es im Moment, de
momento, so. |
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Aus unserem so genannten Urlaub ist nichts geworden
-
das Schicksal war in diesem Jahr gegen uns. |
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Kleine Annehmlichkeiten haben wir uns aus dem
täglichen Angebot schon heraus gepickt. Ganz ohne
Schadenersatz lassen wir das Schicksal ja auch nicht
an uns vorbei ziehen. So dumm sind wir ja auch nicht
mehr. Gewisse Tage nutzen wir auch für uns.
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Trotzdem - die Situation zehrt schon an den Nerven.
Rund um uns wird "schwarz" gebaut. Sogar die
Gemeinde zählt dazu. Jeder macht was er will - und
wir sind die Deppen? Im Endeffekt sicher nicht, aber
wenn man momentan so rund um sich schaut - hat es
durchaus den Anschein. |
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So schnell kann sich hier auf unserer Insel die
Ansicht der Dinge verändern.
Zwischen diesen zwei Fotos ist nicht einmal
eine Minute vergangen. Es ist ganz genau 19 Uhr
Ortszeit. *g* Macht es gut für heute.
iQue te vaya bien! |
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4
de septiembre de 2007 -
Dienstag - martes |
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21 ° centígrados |
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27
°
centígrados |
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Icod de los Vinos |
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Jetzt kommt die Zeit, wo wir den Sommer genießen und
ihr bereits den Herbst zu spüren bekommt. Aber
eigentlich ist es nur so zu sehen - kein Vorteil
ohne Nachteil!
Und jetzt haben wir eindeutig den Vorteil!
Sogar im Süden haben heute die Wolken die
Vorherrschaft gehabt. *g* |
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Hochsommer findet bei uns nicht statt. Wenn wir im
Wetterbericht oder bei Telefonaten erfahren, dass es
in Kärnten dreißig Grad oder mehr hat, sind wir weit
davon entfernt - und hätten die Wärme auch gerne.
Aber das ist halt nicht möglich, der Atlantik macht
uns einen Strich durch die Rechnung. |
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Pauschal nennt sich das dann "die Insel des ewigen
Frühlings". Blöder könnte man es ja gar nicht
ausdrücken. Wir haben keinen ewigen Frühling. Hier
herrscht ganz einfach ein abgestimmtes, gemäßigtes
Klima. |
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Im Grunde genommen perfekt. Wir können heute um zehn
Uhr abends mit kurzer Hose und T-Shirt im Freien ein
Gläschen Wein genießen. Die Grillen zirpen und ein
paar Fledermäuse zischen an unseren Köpfen vorbei.
Das Gequake der Frösche ist seit dem Waldbrand
allerdings verschwunden. Es geht mir allerdings
nicht sonderlich ab, das muss ich auch zugeben. |
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Aber wenn man es so will, kann man über das Wetter
überall auf dieser lieben Welt jammern oder
philosophieren. |
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Vor einigen Jahren hat mir eine Vertreterin, oder
besser gesagt, eine Handelsreisende, folgende
Geschichte erzählt. |
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Zum besseren Verständnis, es war eine deutsche Frau,
die mit einem Japaner verheiratet war. Es sind in
der Alltagswelt also zwei Kulturen aufeinander
geprallt. Aber das nur nebenbei. |
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Sie hat erzählt, dass sie, wenn sie mit ihrer
Schwiegermutter in Japan telefoniert, nur über das
Wetter gesprochen hat. Das ist eigentlich nichts
abnormales - möchte man meinen. |
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Frau XY hat daraus allerdings einen anderen Schluss
gezogen. Sie hat festgestellt, dass Menschen, die
sich gar nichts zu sagen haben, immerhin über das
Wetter reden können. |
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So unrecht dürfte sie nicht gehabt haben. Das Wetter
muss für allerhand herhalten. Es ist schon so eine
Art Verlegenheitsgesprächsstoff. Ungefähr so, wie
die Frage - wie geht's? |
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Wer möchte darauf denn wirklich eine ehrliche
Antwort bekommen? |
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Mit dem Seelenheil anderer will doch niemand etwas
zu tun haben. Buenas dias, ¿qué tal? Wie
geht's? Das ist auf der Insel eigentlich die normale
Begrüßung. Aber im Grunde genommen ist es nur eine
Floskel. Es meint diese Frage niemand ernst, es
lediglich eine gebräuchliche, höfliche Form der
Anrede. Sowohl bei einer persönlichen Begegnung als
auch am Telefon. Wie es jemanden wirklich geht
interessiert niemanden. Das wäre wohl ein wenig
zuviel verlangt, oder? |
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Unser Nachbar hat sich für unser Seelenheil auch nur
interessiert, solange er einen Vorteil daraus ziehen
konnte. Nicht mehr und nicht weniger. Das nächste
Mal wird es eben für ihn "weniger" bedeuten. Und
damit hat sich die Angelegenheit erledigt. |
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Der Gewinner hat immer einen Plan, |
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der Verlierer hat immer eine
Entschuldigung. |
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Der Gewinner sagt: "Lass es mich für
dich tun", |
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der Verlierer sagt: "Das ist nicht mein
Job". |
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Der Gewinner sieht eine Antwort in jedem
Problem, |
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der Verlierer sieht ein Problem in jeder
Antwort |
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Der Gewinner sagt: "Es mag schwer sein,
aber es ist machbar", |
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der Verlierer sagt: "Es mag machbar
sein, aber es ist schwer!" |
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In diesem Sinne bis Morgen! Hasta
mañana. |
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3 de septiembre de 2007 -
Montag - lunes |
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21 ° centígrados |
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27
°
centígrados |
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Icod de los Vinos |
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Laut Wetterbericht gibt es heute starke Bewölkung im
Orotavatal, doch in Icod de los Vinos hat zeitweise
die Sonne durch die Wolken geblinzelt. |
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Leute, die im Süden wohnen sind ja so stolz auf ihr
"besseres" Wetter.
Die Illusion sollte man ihnen auch nicht
nehmen. Jeder lügt sich selbst in den Sack oder
macht sich etwas vor. Ein Dritter ist dabei
überflüssig und damit nicht gefragt. Warum? |
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Erstens war es heute im Süden genauso bewölkt wie im
viel zitierten Norden - dabei aber sogar um einen
Grad kühler - falls die Wetternachrichten gestimmt
haben.
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Zweitens ist es im Süden im Durchschnitt zwar etwas
wärmer, aber im Sommer eben auch oft unerträglich
heiß. |
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Deshalb
haben die Ureinwohner in dieser Gegend auch keine
Siedlungen errichtet. Die wenigen Fischer, die in
früheren Zeit an den südlichen Küsten gelebt haben,
sind sehr arm gewesen und haben ihr Leben ziemlich
karg über die Lebensbühne gebracht. Landwirtschaft
war kaum möglich und vom Fisch allein kann man sich
auch nicht über die Runden bringen. Tauschware war
also angesagt und der Weg in die Berge ist sehr
beschwerlich gewesen. |
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Im so genannten verregneten Norden ist das Klima bei
weitem ausgewogener und lebenswerter. |
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Jetzt beginnen bei uns die lauen Nächte. Angenehm
warme Sommertage und Nächte, die man im Freien
genießen kann. Der wahre Sommer spielt sich bei uns
hauptsächlich im September, Oktober ab. Herrlich! |
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Das ist das wirklich schöne an dieser Insel.
Es ist nicht die Insel des ewigen Frühlings.
Es ist eine Insel mit Abwechslung. Ich würde einmal
sagen, es ist ein Fleckchen Erde, auf dem es ein
ausgewogenes, perfektes Klima gibt. Kein
gleichförmiger Strudel durch ein ganzes Jahr. |
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Aber richtige Jahreszeiten, wie wir sie gewohnt
sind, existieren hier auch nicht. Alles ist ein
bisschen verschoben. Der Atlantik lässt sich nicht
verleugnen. Er ist das Zünglein an der Waage. Sobald
dieses kühle Meer seine Betriebstemperatur erreicht
hat, beginnt hier der wahre Sommer. Das ist eben
erst im September der Fall.
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So schnell kühlt die große Wassermenge aber auch
nicht wieder ab und aus diesem Grund bleibt das
Wetter bis weit in die Wintermonate hinein auch sehr
warm. Den abgeschwächten Winter genießen wir aus
diesem Grund auch erst im Feber, März. Das sind die
kältesten Monate. |
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Bis dahin vergeht allerdings noch viel Zeit. |
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Das Kapitel Casa de Lorenzo de Cáceres haben wir
heute wirklich abgeschlossen!
Es ist geschafft. Die Räume sind leer
geräumt, wir haben unser Eigentum wieder unter
Kontrolle. Auch wenn es im Moment etwas chaotisch
ist, innerhalb kurzer Zeit werden wir auch diesen
Umstand ändern. |
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Wo liegt der Unterschied zwischen den beiden Fotos?
Eines ist in Kärnten aufgenommen worden und das
zweite stammt von unserer kleinen Insel im Atlantik.
Beides sind Ableger von einem besonders schönem
Weihnachtsstern. Sie wachsen aber sowohl im
alpenländischen Raum wie auch hier. |
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Mit einem perfekten Gärtner, wie zum Beispiel mit
meinem Schwager - oder meiner Schwägerin, kann man
also auch noch heute die Pflanzenwelt globalisieren.
Der Botanische Garten in Orotava ist auch nicht
anders entstanden.
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Pflanzen sollten aus aller Herren Länder an das
Klima in Europa gewöhnt werden. Dafür wurde die
Zwischenstation auf Teneriffa geschaffen. Eine Art
der Quarantäne gemischt mit Akklimatisierung. Das
ist auch gelungen. Warum sollte es heutzutage anders
sein? Es gibt keinen Grund dafür. |
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Jetzt müssen wir eigentlich nur mehr abwarten,
welche Pflanzen früher blühen.
Auf Teneriffa beginnen die Weihnachtssterne
Ende November damit, ihre volle Blütenpracht zu
entfalten. |
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Der Name Weihnachtsstern, flor de pascuas,
ist hier eigentlich nicht so ganz korrekt. Bis
Weihnachten haben die meisten Pflanzen ihre
Hochblüte bereits hinter sich. Abgesehen davon, dass
Weihnachten in Spanien so wieso erst am siebenten
Jänner gefeiert wird.
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2
de septiembre de 2007 -
Sonntag - domingo |
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21 ° centígrados |
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27
°
centígrados |
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Icod de los Vinos |
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Endlich einmal ausschlafen. Ich habe bis Mittag im
Bett gekuschelt - herrlich. Ein richtig
entspannender Tag. Nicht einmal meinen täglichen
Begleiter, den PC, habe ich eingeschalten und das
will was heißen! |
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Georg hat den Tag für en Bagger genutzt. Solange der
nicht wieder zusammen gebaut ist, kann er entspannt
keine Minute still sitzen.
Abgesehen davon, dass seine ganze Gedankenwelt dann
aus Schrauben und anderer Mechanik besteht. Eine
Unterhaltung - außer mit dem Thema Bagger - ist
nicht möglich. Es gibt also nur eine Möglichkeit
diesen Zustand zu ändern.
Ein funktionierendes, rund erneutes
Baustellengefährt muss wieder einsatzfähig zur
Verfügung stehen!
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Wir haben beide einen herrlichen Sonntag nach
unserem Geschmack verbracht, jeder auf seine Weise. |
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Die Mandelernte hat begonnen - zumindest kann ich
das von uns behaupten.
An anderen Stellen kann ich nicht mitreden.
Die Ernte staffelt sich nach Höhenlagen individuell.
In höheren Lagen blühen die Mandelbäume früher als
bei uns, ich nehme also einmal an, dass dort auch
früher geerntet werden kann. |
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Wie immer beginnt die Ernte bereits mit der Blüte.
Bei Mandeln sind es zauberhafte, rosenrote Knospen,
die sich über Nacht in wunderschöne Blüten
verwandeln. Die Früchte, die sich daraus entwickeln
wirken eigentlich wie verschrumpelte, kleine, graue
Pfirsiche. Unscheinbare Dinger, die da monatelang am
Baum vor sich hin wachsen. |
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Letzte Woche haben diese Früchte plötzlich Spalten
bekommen, sie sind aufgeplatzt. Ein Zeichen dafür,
dass die Frucht reif für die Ernte ist. Wenn man den
äußeren Mantel entfernt, hat man einen ziemlich
großen, harten und braunen Kern in der Hand. |
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Womit sollte man den knacken? Wie kommt man zum
begehrten genießbaren Teil? Die hölzerne Hülle wirkt
zwar ziemlich hart und stabil, sie ist es
erstaunlicher Weise aber nicht. Ein Hammerschlag und
wir waren am Ziel unserer Wünsche! Die erste eigene
Mandel hat köstlich geschmeckt.
War auch nicht anders zu erwarten. |
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In den nächsten Tagen werden wir also Mandeln
ernten. Unseren Jahresbedarf werden wir damit zwar
nicht decken können, aber eine bemerkenswerte Menge
werden wir schon zusammen bekommen. |
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1 de septiembre de 2007 -
Samstag - sábado |
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21 ° centígrados |
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27
°
centígrados |
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Icod de los Vinos |
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Am Vormittag war Gartenarbeit angesagt.
Chicho hat die Wege, los caminos,
sauber gemacht, Unkrauthäufen, die ich bereits vor
einer Woche produziert habe, auf einen der
Kompostplätze gebracht und den Patio vor dem gelben
Haus so halbwegs auf Vordermann gebracht. Ruck zuck
war die Mittagszeit da und wir haben alleine weiter
gearbeitet. |
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Georg überholt den Bagger und ist jetzt dabei, die
vielen Teile zusammen zu bauen.
In ein paar Tagen ist unser unverzichtbarer
Gefährte fast wie neu und wieder voll einsatzfähig. |
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Jetzt ist es dunkel, die Sonne ist schon vor einer
Stunde rot im Meer versunken. Im Sommer geht sie von
uns aus gesehen ganz knapp rechts von La Palma
direkt im Meer unter. Jetzt verschwindet sie hinter
einem der Berge der kleinen Insel. Die Tage werden
kürzer, das Jahr geht dem Ende entgegen. |
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Ein bisschen Einstimmung für den Herbst gefällig? |
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Der September |
Das ist ein Abschied mit Standarten
aus Pflaumenblau und Apfelgrün.
Goldlack und Astern flaggt der Garten,
und tausend Königskerzen glühn. |
Das ist ein Abschied mit Posaunen,
mit Erntedank und Bauernball.
Kuhglocken läutend ziehn die braunen
und bunten Herden in den Stall. |
Das ist ein Abschied mit Gerüchen
aus einer fast vergessenen Welt.
Mus und Gelee kocht in den Küchen.
Kartoffelfeuer qualmt im Feld. |
Das ist ein Abschied mit Getümmel,
mit Huhn am Spieß und Bier im Krug.
Luftschaukeln möchten in den Himmel.
Doch sind sie wohl nicht fromm genug. |
Die Stare gehen auf die Reise.
Altweibersommer weht im Wind.
Das ist ein Abschied laut und leise.
Dir Karussells drehn sich im Kreise.
Und was vorüber schien, beginnt. |
| aus den dreizehn
Monaten von Erich Kästner |
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Ich wünsche euch allen einen wunderschönen Sonntag!
Was wir morgen machen werden?
Keine Ahnung. ¡Ni idea!
Eines ist allerdings sicher - ich werde
keinen Finger rühren! iNo dar
ni golpe! |
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16.
bis 31. August 2007 |
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Schreiben Sie uns einfach eine
kleine Nachricht |
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