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1
de diciembre de 2007
Samstag - sábado |
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30
de noviembre de 2007
Freitag - viernes |
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14 ° centígrados |
Regen in der Nacht |
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21°
centígrados |
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Icod de los Vinos |
48. Kalenderwoche |
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Georg und Chicho haben heute zwei LKW-Fuhren kleine
Steinchen aus Lavagestein
in der Botanik verteilt. Das ist wahre
Knochenarbeit. Für mich stand ein gründlicher
Hausputz am Programm. Die Luft ist durch den Regen
vom Staub befreit, da zahlt es sich aus, auch den
Staub im Haus gründlich zu Leibe zu rücken. |
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Am Nachmittag haben wir die letzten Einkäufe für
unsere Reise erledigt. Viel Zeit bis zu unserem Flug
bleibt uns ja nicht mehr, aber ich glaube nicht,
dass wir etwas vergessen haben. |
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Der November ist zu Ende. |
| Das Jahr ist so gut wie vorbei und
am ersten Dezember ist es wieder soweit
- wir können das erste Türchen des
Adventkalenders öffnen. |
| Für mich ist es eine Gewohnheit, die
ich nicht missen möchte. Deshalb habe
ich mir auch in diesem Jahr einen
Kalender gebastelt. |
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Ihr könnt gerne mit mir hinter die Türchen blicken! |
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29
de noviembre de 2007
Donnerstag - jueves |
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14 ° centígrados |
Regen in der Nacht |
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22°
centígrados |
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Icod de los Vinos |
48. Kalenderwoche |
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Die Strasse und die Wege sind nass, es hat in der
Nacht also doch noch einmal anständig geregnet. Der
Tag ist heute ziemlich grau und trübe, die Wolken
hängen dicht gedrängt am Himmel und es ist relativ
feucht. Der Teide versteckt sich ebenfalls hinter
der Wolkenfront, nicht einmal das kleinste Stückchen
ist von unserem Vorzeigeberg zu erhaschen. Er hat
sich für heute unsichtbar gemacht. |
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Bis zum Nachmittag wird noch gearbeitet und
anschießend fahren wir nach Icod.
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Die Innenstadt von Icod ist bereits weihnachtlich
geschmückt, heute wurde auch mit dem Schmücken des
Rathauses begonnen. Wenn die Heinzelmännchen mit
ihrer Arbeit fertig sind, wird es - wie immer -
wunderschön aussehen. Wobei man ja zugeben muss,
dass das Rathaus von Icod sowieso einen großen
Vorteil hat. Es ist von Haus aus ein schönes,
stilvolles Gebäude. Fertig aufgeputzt und erleuchtet
werden wir es in diesem Jahr leider erst knapp vor
Weihnachten sehen. |
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In allen Straßen und Gassen der Stadt ist die
Weihnachtsdekoration allerdings bereits angebracht.
Weihnachten kann auch ohne Schnee sehr stimmungsvoll
sein! |
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Wir sind aber heute nicht wegen der weihnachtlichen
Dekoration nach Icod gefahren. Der Vorabend von San
Andrés war der eigentliche Anlass. |
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Leider hat am Abend der Regen die Regie übernommen.
Aus diesem Grund haben wir uns bald wieder auf den
Weg nach Hause gemacht. Uns war es dann einfach zu
nass und zu kalt. Auf die symbolische Öffnung der
ersten Weinflasche der Region haben wir aus diesem
Grund nicht mehr gewartet. Das Gläschen Wein - wenn
auch ein älterer - hat uns in unserer warmen Stube
in Santa Bárbara besser geschmeckt. |
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Die Jugend hat den Spaß schon vor dem Regen gehabt.
Auf Teneriffa gibt es zwar keinen Schnee - rodeln
kann man allerdings trotzdem. Man muss sich nur zu
helfen wissen. Man nehme ein Holzbrett und dicke
Arbeitshandschuhe als Handbremse und los geht es. |
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Die "waghalsige" Fahrt die steilen Gassen hinunter
wird von Mädchen und Buben - und zu
fortgeschrittener Zeit - auch von der "erwachsenen"
Jugend gewagt. Halsbrecherische Fahrten haben wir
nirgendwo beobachten können. Die Freude am Rutschen
stand im Vordergrund. Wie es allerdings zu später
Stunde bei den jung gebliebenen Bewohnern der
Stadt in Verbindung mit dem neuen Wein aussieht? Das
werden wir uns im nächsten Jahr ansehen. |
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Unsere Kinder zu Hause können dieses Vergnügen den
ganzen Winter über haben - hier haben die Kinder nur
zwei, drei Tage freie Fahrt. Und sie genießen es.
San Andrés ist für mich eine Mischung aus
Martinifest und Nikolaus. Beide Feste gibt es hier
nicht - dafür vereinen sich die beiden Heiligen auf
der Insel in einer Person - dem heiligen Andreas. |
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Einen genaueren Bericht und die Hintergründe zu
diesem Ereignis gibt es morgen. Heute bin ich reif
fürs Bett - gute Nacht allerseits. |
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28
de noviembre de 2007
Mittwoch - miércoles |
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14 ° centígrados |
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22°
centígrados |
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Icod de los Vinos |
48. Kalenderwoche |
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Die Arbeit geht nicht aus und heute ist schon
Mittwoch. Mit der Vorbereitung der Pflanzen für
unsere Abwesenheit bin ich fast fertig geworden.
Morgen noch ein paar Stunden und dann ist es
geschafft. |
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Georg ist am Abend zum Friseur gefahren und hat
prompt Wegzoll zahlen müssen. San Andrés steht also
unmittelbar bevor. Rund um dieses Fest haben Kinder
in Icod mehr oder weniger das offizielle Recht,
Strassen - im Normalfall kleine Nebenstrassen - zu
blockieren. Das geschieht wirkungsvoll mit Massen
von alten Autoreifen, die gleichzeitig als
Prellböcke für die Wettfahrten auf dem Holzbrett
dienen. Damit man doch weiter fahren kann, muss man
eben bezahlen.
Selbst schuld, wenn man in diesen Tagen
solche Wege wählt. |
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Icod de los Vinos celebra mañana jueves, 29 de
noviembre, una de las fiestas más tradicionales de
su rico patrimonio cultural: el arrastre de las
tablas de San Andrés, que se realizará en las calles
El Plano, San Antonio, Hércules, El Salto, El Sol y
San Andrés, entre otras. |
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27
de noviembre de 2007
Dienstag - martes |
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12 ° centígrados |
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22°
centígrados |
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Icod de los Vinos |
48. Kalenderwoche |
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Knackige zwölf Grad haben uns heute morgen vor der
Türe begrüßt.
Nicht gar so warm. Dafür sind wir tagsüber
mit einem wunderschönen, sonnigen Tag belohnt
worden. Strahlend blauer Himmel und angenehme Wärme. |
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Heute in einer Woche sind wir bereits auf dem Weg in
den Süden unserer kleinen Insel. Um die Mittagszeit
hebt unser Flugzeug vom spanischen Boden ab. Aber wir leben ja
nicht in der Zukunft oder in der Vergangenheit. Wir
leben heute.
Deshalb nehmen wir zur Abwechslung
Schaufel und Krampen in die Hand und pflanzen
weiter. |
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Wanted, solicitado!
Heute hat es bei uns leider einen Mordfall,
el asesinato, gegeben.
Unser Lieblingsfisch, der kleine Schmatzer, hat sein
Leben durch einen hinterhältigen Mordanschlag
aushauchen müssen. |
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Der Mörder, el
asesino,
war diesmal nicht der Gärtner - das würde meine
Person belasten - sondern eher eine Katze. Stark
unter Verdacht steht das Haustier unseres Nachbarn!
Der Täter hat es nicht einmal der Mühe wert
gefunden, die Leiche zu beseitigen! Er hat unseren
gutmütigen Goldfisch nur aus seiner vertrauten,
nassen Heimat ans trockene Ufer befördert.
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¡Hombre! Wenn ich
dieses Vieh erwische - dann Gnade ihm Gott,
lo juro por Dios!
Eine angemessene Kopfgeldprämie ist bereits
ausgesetzt. |
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Eines möchten wir in diesem Jahr nicht versäumen. La
Fiesta San Andrés. Dieses Fest wird in Icod de los
Vinos auf eine einzigartige Weise gefeiert. Der
junge Wein wird - symbolisch um acht Uhr abends -
das erste Mal verkostet, überall werden Kastanien
gebraten und die legendären tablas donnern mit ihren
wagemutigen Lenkern die steilen Gassen hinunter. |
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Am 29. November um zwölf Uhr Mittag ist es so weit.
Bis dahin müssen wir unsere Arbeiten erledigt haben
- dieses Ereignis lasse ich mir heuer mit Sicherheit
nicht entgehen. |
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26
de noviembre de 2007
Montag - lunes |
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16 ° centígrados |
Regen in der Nacht |
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22°
centígrados |
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Icod de los Vinos |
48. Kalenderwoche |
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Es ist zehn Uhr am Vormittag - Georg hat einen Termin mit unserem
Nachbarn über uns. Rufino hat junge Bananenstauden
ausgestochen
und uns gefragt, ob wir sie brauchen können. Nix wie
her damit - Bananen können wir nie genug haben. |
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Die Bananenstauden sind bereit zum Einpflanzen und
als Draufgabe hat uns Candelaria noch einen Kaktus
geschenkt. Sie hat es sich nicht nehmen lassen,
obwohl ihr ganzer Stolz ihre unzähligen
Kübelpflanzen im Patio sind. Über solche Geschenke
freue ich mich immer ganz besonders. Vor allem wenn
an weiß, wie lange so ein stacheliger Geselle
braucht um eine halbwegs ansehnliche Größe zu
erreichen. |
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Unsere Hühnernachbarn, Rufino und Candelaria, sind
einfach unschlagbar menschlich.
Neugierig, immer bereit zum Plaudern - auch, oder
vor allem wenn man gerade keine Zeit hat - und
freizügig ohne Hintergedanken. Es menschelt auf der
Insel. |
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Die Sonne ist jetzt auch auf der Bildfläche
erschienen. Einigen angenehmen Pflanzstunden steht
nichts mehr im Wege. Das Transportfahrzeug mit den
Pflanzen, sprich Georg mit dem Bagger, ist bereits
auf dem Weg zu einer der oberen Terrassen.
Mein Einsatz ist gefragt - ich muss los! |
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Für heute haben wir einiges geschafft - die
restlichen Palmen und noch einige Pflanzen mehr
haben ihren Platz in der freien Botanik gefunden. Am
Nachmittag hat Georg weiter Erde angeschüttet und
morgen Vormittag wird weiter gepflanzt. Bis Mittwoch
müssen alle Blumenkinder ihren Platz gefunden haben!
So steht es in unserem Wochenplan. |
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In der Nacht hat es die vorhergesagten
dreißig Prozent Regen vom Himmel auf die
Erde befördert.
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Wenn es so weitergeht, komme ich in den
nächsten Tagen nicht einmal mehr zum Blumengießen,
regar las plantas.
*g*
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Der November geht mit Riesenschritten auf sein Ende
zu. Da fällt mir ein altes Spiel, un juego viejo,
ein, dass wir als
Kinder gerne gespielt haben. "Kaiser, wie weit darf
ich reisen?“
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Zwei Gänsefüßchen, einen Froschhüpfer oder drei
Riesenschritte? Schade, dass man im
wirklichen Leben niemanden darum fragen kann. |
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Die Schrittart oder besser gesagt die Schrittgröße
für gewisse Lebensabschnitte wird einem einfach
vorgeschrieben. Ich habe leider noch nicht
herausgefunden, wer dafür eigentlich zuständig ist.
Sonst hätte ich wenigstens eine Adresse für meine
Reklamation. Doch da ich den Zuständigen nicht
kenne, habe ich auch keinen Ansprechpartner.
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Was sind schon sieben Tage? Wie lange dauert ein
Monat. War es im März oder im Mai? Ein Monat vergeht
nach dem anderen. Ein Jahr nach dem anderen. Oft wird
man sich unsicher, in welchem Jahr was geschah. Die
Tage, Wochen und Monate verfliegen - ohne
Flugticket. Ganz einfach so. Warum sollen dann die
Jahre nicht verfliegen?
Ihre Bestandteile tun es ja auch. |
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Und was bleibt davon übrig? Allerhand Andenken,
meistens ziemlich überflüssige Dinge, die man
irgendwann, irgendwo ganz hinten im Kasten entdeckt.
Dinge, die man nie mehr gesucht hat, weil man gar
nicht mehr daran gedacht hat, dass man sie überhaupt
besitzt. |
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Sie sind also vollkommen unnötig, nutzlos. Und doch
standen sie irgendwann, aus irgendeinem wichtigen
Grund im Mittelpunkt des Lebens. Sie sind zu diesem
Zeitpunkt irrsinnig wichtig gewesen. Man musste sie
unbedingt besitzen.
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Warum? Das kann wahrscheinlich niemand ganz präzise
erklären. Es ist eben so. |
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25
de noviembre de 2007
Sonntag - domingo |
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16 ° centígrados |
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22°
centígrados |
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Icod de los Vinos |
47. Kalenderwoche |
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Sommer, Sonne, Sonnenschein, verano, sol y luz de
sol, spielt sich heute leider nicht. Der Tisch
is durchweicht vom Regen und die Luft ist noch
ziemlich kühl und vor allem feucht. |
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Wir frühstücken, desayunar,
nach langer, langer Zeit das erste Mal an unserem
kleinen, gemütlichen Tisch in der guten Stube.
¡No importa! Macht
aber nix, wir müssen uns sowieso an ein Leben im
Haus gewöhnen. *g*
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In zehn Tagen befinden wir uns bereits im kälteren
Teil von Europa. Da heißt es dann warm anziehen,
abrigarse.
Ich darf nicht vergessen,
no olvide,
dass ich unsere Winterklamotten noch auf Vordermann
bringen muss. Wir haben sie lange nicht mehr
gebraucht. |
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Backe, backe Kuchen, der Bäcker hat
gerufen.
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Wer will schönen Kuchen backen,
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der muss haben sieben Sachen,
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Zucker und Salz, Eier und Schmalz,
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Milch und Mehl, Safran macht den Kuchen
gelb.
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Schieb, in den Ofen rein.
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Backe, backe Kuchen, der Bäcker hat
gerufen,
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hat gerufen die ganze Nacht,
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| Ingrid hat keinen Teig gebracht,
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kriegt sie auch keinen Kuchen.
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Kinderreim aus Sachsen |
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So kann es gehen! Es wird also Zeit in der
weihnachtlichen Backstube mit der Arbeit zu
beginnen. Ich habe heute einmal ein bisschen geübt
und eine Biskuitroulade gebacken. |
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24
de noviembre de 2007
Samstag - sábado |
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16 ° centígrados |
Vollmond 15:29:48 Uhr |
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22°
centígrados |
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Icod de los Vinos |
47. Kalenderwoche |
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Der Tag hat heute recht grau in grau begonnen. Nur
der volle Mond ist früh morgens hell am Himmel
gestanden. Er hat fast wie eine untergehende Sonne
ausgesehen. |
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Im Rasen sitzt der Hans mit Grete und
fragt sich plötzlich, was man täte, |
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wenn der Mond mal nicht mehr wär. |
| Er grübelt hin, er grübelt her, |
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und schließlich kommt er zu dem Schluss: |
| es
muss so sein, wie es sein muss. |
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Es wäre, was er niemals hoffe, |
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eine große Katastrophe, |
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wenn der Mond mal nicht mehr schiene, |
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weil der doch allen Menschen diene. |
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Er hat zwar silbernes Licht verstrahlt, trotzdem war
es fast taghell - und das vor Sonnenaufgang. |
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Jetzt kitzeln uns ein paar vorwitzige Sonnenstrahlen
und ich werde meine Tomatenpflänzchen, las
plantitas de tomate, endlich in den
Gemüsegarten, el huerto, setzen. |
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Diesmal habe ich ja ganz spezielle Exemplare -
einmal sind es Pflänzchen der Ananastomate und die
zweite Sorte nennt sich
Mexican tomatillo purple.
Keine Ahnung wie sie schmecken werden, ich habe die
Pflanzen aus Samen gezogen und wir lassen uns vom
Ergebnis überraschen. |
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Heute in einem Monat, el mes
que viene, ist Weihnachten, las
navidades.
Wenn ich daran denke, was in der Zwischenzeit
noch alles geschehen soll, wird mir ganz komisch
zumute. |
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23
de noviembre de 2007
Freitag - viernes |
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15 ° centígrados |
Regen in der Nacht |
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20°
centígrados |
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Icod de los Vinos |
47. Kalenderwoche |
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Es ist noch ganz dunkel und still.
Mucksmäuschenstill. Um sechs Uhr in der Früh hört
man in Santa Bárbara rein gar nichts. Kein Auto,
kein Moped - die Welt schläft noch. Bis jetzt. Ein
kräftiges Kikeriki stört diese Stille. Ein Hahn
begrüßt den kommenden Morgen. Unser Nachbar hat
einen neuen Mitbewohner für seinen Hühnerstall,
el gallinero. |
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Doch warum kräht so ein Hahn, el
gallo,
eigentlich? Begrüßt er wirklich den neuen Tag?
Mitten in der Nacht? |
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Hühner, los pollos, sind zwar tagaktive
Tiere, sie schlafen also in der Nacht - aber das
mache ich auch! Vielleicht kommt es daher, dass ich
nicht jeden Tag mein Revier aufs Neue festlegen
muss. Das bezweckt angeblich der Hahn mit seinem
penetrantem Schrei. Das nehmen halt die Zoologen an.
Ob sie recht haben oder nicht - wer weiß. |
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Der Hahnenschrei, so behaupten die
Vogelkundler, hat noch eine zweite
Bedeutung, un
significado segundo.
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Mögliche Rivalen sollen
abgeschreckt, willige Hennen jedoch in möglichst
großer Zahl angelockt werden.
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Lautes Krähen ist also nichts anderes als pures
Imponiergehabe des stolzen Gockels.
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Zu sagen
hat er nicht viel, denn "Wenn der Hahn kräht auf dem
Mist, ändert sich das Wetter nicht. Wenn der Hahn
kräht auf dem Huhn, hat das mit dem Wetter nichts zu
tun."
Und dem ist nichts hinzu zu fügen. |
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Bei uns wird das Wetter jedoch eindeutig wieder
freundlicher. Die Sonne blinzelt ab und zu durch die
Wolken, trotzdem ist es noch ein wenig kühl. Der
Boden ist bis auf eine Tiefe von zehn Zentimetern
durchweicht. Die himmlische Gießkanne, la
regadera, hat mir
endlich einmal Arbeit abgenommen. Alle Pflanzen sind
gegossen. |
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Bis zu unserem Abflug ist allerdings noch viel zu
tun. Viel Zeit bleibt nicht mehr. Doch wenn wir brav
arbeiten können wir ziemlich stressfrei,
sin estrés, ins
Flugzeug steigen.
Schlimm ist nur, dass die Zeit wie im Flug
vergeht - auch ohne dass ein Flugzeug dabei eine
Rolle spielt. |
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Am Abend hat der Teide noch sein Haupt enthüllt -
kein Schnee zu sehen! |
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22
de noviembre de 2007
Donnerstag - jueves |
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15 ° centígrados |
Regen in der Nacht |
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20°
centígrados |
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Icod de los Vinos |
47. Kalenderwoche |
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In der Nacht hat uns der Regen heimgesucht und die
Tropfen haben ziemlich heftig auf das Dach
gehämmert. Am Vormittag hat es noch ab und zu
sanft geregnet. Um die Mittagszeit hat sich die
Sonne für kurze Zeit durch gesetzt. Das Gastspiel
war allerdings wirklich nur kurz. Die
Regentschaft über dem Inselhimmel haben im Endeffekt
die Wolken übernommen. |
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Ich bin schon gespannt, ob der Teide ein
Schneehauberl bekommen hat. Die Schneefallgrenze
soll bei 3.200 Meter gewesen sein. Bis jetzt
versteckt sich der Gipfel allerdings noch ganz
verschämt hinter den Wolken. |
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Der Vogel im Kopf - Ein Traum vom Fliegen. Alle
Vögel und Insekten können es. Wir können es nicht -
uns in die Lüfte erheben und selbst Fliegen. Deshalb
hat der Mensch Maschinen gebaut, die fliegen können
- und wir mit ihnen. Die High Society lässt sich
fliegen und Otto Normalverbraucher wird geflogen. |
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Selber
fliegen können wir also nur im Traum. Da schweben wir
allerdings mit
ausgebreiteten Armen über einer Stadt, kreisen über
einem grünen Tal oder beobachten endlich einmal den
Lieblingsfeind durch das Fenster im achten Stockwerk
beim Abendessen.
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Leicht und langsam, völlig unbeschwert und
schwerelos gleiten wir durch die Lüfte. Nur eine
kleine Bewegung und wir können den Flug steuern und
die Richtung zu ändern.
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Ein Traum, der sich im Kopf des Menschen fest
gesetzt hat. Erfüllen wird sich dieser Traum wohl
nie.
Auch wenn schon kleine Kinder das Liedchen "Wenn ich
ein Vöglein wär und auch zwei Flügel hätt,
flög ich zu dir" singen.
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Wenn einer, |
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der mit Mühe kaum geklettert ist auf
einen Baum,
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schon meint, dass er ein Vogel wär',
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so irrt sich der! |
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Wilhelm Busch |
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Wir sind eben keine Vögel und aus diesem Grund haben
wir den Vogel bestenfalls
im Kopf. Wahrscheinlich hat daher eher Wilhelm
Busch recht. Aber wie bin ich heute nur auf den
Vogel gekommen? |
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Sagt euch Fly Niki etwas? Nein, es ist kein
fliegender Nikolaus sondern eine sehr zuverlässige Fluglinie,
die Menschen mit Hilfe vieler Flugzeuge gegen
Bezahlung von A nach B befördert. |
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Wir fliegen auch, vamos
en avión - im Dezember
nach Kärnten!. Nachdem uns ja klar ist, dass wir nur
im Traum selbst fliegen können, ist uns nichts
anderes übrig geblieben als zwei Flüge zu buchen und
Tickets,
los billetes de avión,
zu kaufen,
Wer will, kann sich also auf ein Wiedersehen
freuen.
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In den USA wird jedes Jahr am vierten Donnerstag im
November
Thanksgiving gefeiert.
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Im Jahr
1780 führte der Staat New York Thanksgiving als
Feiertag ein.
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1863 machte
Präsident Abraham Lincoln daraus einen nationalen
Feiertag, der seitdem
im November seinen Fixpunkt hat. |
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Truthahn, süße Kartoffeln, Mais, Preiselbeeren und
ein deftiger Kürbiskuchen gehören traditionell auf
den Speisplan. |
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Auch im kleinsten Haushalt ist es Pflicht, einen ganzen Truthahn zu grillen,
zu braten und gefüllt oder ungefüllt auf den Tisch
zu befördern. In der darauf folgenden Woche besteht
das abwechslungsreiche Essen dann aus Truthahn in allen
Variationen. Die Reste werden fantasievoll
aufgearbeitet und müssen vernichtet werden.
Bis zum Jahr darauf, kann wahrscheinlich
niemand mehr nur das Wort Truthahn, el pavo,
hören. |
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Das klingt irgendwie bekannt, oder? Vielen Familien
in Österreich blüht das selbe Schicksaal zu
Weihnachten. Und da wählt sich jeder diese Variante
des Weihnachtsessens freiwillig und ohne
Traditionszwang selbst aus. |
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Ach ja, nach dem Erntedankfest beginnt auch in
Amerika offiziell die Adventszeit. Hier hat sie
schon begonnen - auch ohne Erntedankfest. Das wäre
auch ziemlich skurril, denn Erntedank wird auf den
Kanarischen Inseln bereits seit Mai bei den
verschiedenen Fiestas und Romerias gefeiert. Advent
im Juli? Das wäre dann doch zuviel des Guten. |
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21
de noviembre de 2007
Mittwoch - miércoles |
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15 ° centígrados |
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23°
centígrados |
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Icod de los Vinos |
47. Kalenderwoche |
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Der Wind hat uns nicht verlassen, er bläst mit
unverminderter Stärke ab und zu böenartig durch die
Gegend. Aber - die Sonne hat uns wieder beehrt.
Es ist eigentlich ein schöner, sonniger -
wenn auch windiger - Tag gewesen. |
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Bei uns war heute von früh bis spät Gartenarbeit
angesagt. Bis auf eine längere Frühstückspause haben
wir bis um halb sechs Uhr durchgearbeitet. Wir haben
fürs "Mittagessen" irgendwie die Zeit übersehen. Das
Mittagessen hat es dann eben als Abendessen gegeben.
Geschmeckt hat es trotzdem vorzüglich. |
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Oder ist ganz einfach der Hunger der beste Koch?
Keine Ahnung, wir haben heute etwas Neues
ausprobiert und uns hat es vorzüglich gemundet.
Kartoffelpüree aus Süßkartoffeln. Diese kulinarische
Kreation schmeckt wie eine Mischung aus normalen
Kartoffelpüree und Kastanienreis.
Richtig lecker würden unsere deutschen Mitbürger
sagen. |
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Ich kenne allerdings jemanden, den man mit diesem
Ausdruck an die Zimmerdecke befördern kann.
Man könnte fast sagen, dass in diesem Fall ein Wort
Flügel verleihen kann! Und jedes Mal, wenn ich
dieses Wort höre, muss ich daran denken - und das
kommt relativ oft vor. |
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20
de noviembre de 2007
Dienstag - martes |
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15 ° centígrados |
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23°
centígrados |
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Icod de los Vinos |
47. Kalenderwoche |
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Heute Nacht hat uns der Wind aus den Träumen
geweckt. Das Hochdruckgebiet hat sich verabschiedet
und die aufrührigen Luftströme haben unsere kleine
Insel entdeckt. |
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"Der Wind, der Wind, das himmlische
Kind!" |
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"Da bin ich beruhigt",
|
| seufzte die Hexe erleichtert. |
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"Es ist nur der Wind, der da draußen
lärmt.
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Und ich hatte schon Angst, jemand wolle
mein Häuschen zerstören." |
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Beeindruckend hat der windige Geselle heute um unser
Luxushaus gepfiffen.
Viel Schaden hat er nicht angerichtet, er hat
nur ein paar sturzgefährdete Töpfchen samt Pflanzen
in die horizontale Lage befördert. Passiert ist den
Blumenkindern zum Glück allerdings nichts. |
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Zumindest nicht viel. Zwei Weihnachtssternehaben
einen kleinen Bruchschaden ab bekommen, ein paar
Sträucher hat es durcheinander gebeutelt und den
gelben Trompetenbaum beim Teich hat der kräftige
Luftzug ein bisschen gelockert, aber da bin ich
selbst ein wenig schuld - ich hätte ihn schon lange
beschneiden müssen. Doch er hat so viele,
wunderschöne, zartgelbe Trompetenblüten gehabt, da
habe ich den Griff zur Baumschere verweigert. |
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Heute hat er gezwungener Maßen eine neue Frisur und
eine Stütze zur Seite bekommen. Jetzt kann nichts
mehr passieren. |
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Obwohl der ganze Tag eher grau in grau und windig
gewesen ist, hat uns der Himmel in den Morgenstunden
ein wunderschönes Wolkenschauspiel geboten. Die
Wolken haben sich fast kreisförmig über den blauen
Himmel bewegt und die Spitze unseres Prestigeberges
hat sich von Zeit zu Zeit hinter wahren
Wolkengebirgen versteckt. |
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Das einzige Versprechen, das die Wettervorhersage
nicht eingehalten hat, war wieder einmal der Regen.
Bis auf ein paar zaghaften Tröpfchen bei - heute -
seltenen Sonnenschein ist nix passiert.
Der himmlische Wasserhahn bleibt anscheinend
bis auf weiteres geschlossen. |
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"Gott hat den Menschen erschaffen, weil er vom Affen
enttäuscht war. Danach hat er auf weitere
Experimente verzichtet."
Ich glaube diese Erkenntnis stammt von Mark Twain.
An einigen Tagen im Leben stimmt ihm sicher
jeder Mensch zu. Doch auch solche Tage vergehen und
man geht wieder als Optimist durchs Leben.*g* |
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19
de noviembre de 2007
Montag - lunes |
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15 ° centígrados |
Sonnenaufgang 07:31
Ortszeit |
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24°
centígrados |
Sonnenuntergang 18:13 Ortszeit |
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Icod de los Vinos |
47. Kalenderwoche |
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Der Tag, el dia, beginnt jetzt erst um halb
acht Uhr morgens - und die Tage werden noch kürzer.
Wie die Zeit vergeht, cómo pasa el tiempo!
Bis zur Sonnenwende, el
solsticio, am 21. Dezember vergeht nur
mehr ein Monat. Danach werden die Tage bereits
wieder länger! |
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Vor einigen Tagen haben wir bei einer unserer
Bananenstauden eine Blüte, una flor,
entdeckt. Heute - ungefähr eine Woche später - haben
wir bereits einen ganzen Schopf voll kleinen, grünen
Minibananen im Garten. |
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Auf Teneriffa nennt man die Banane allerdings nicht
la banana
sondern el
plátano. Sie sind auch ein
wenig kleiner als die Bananen die ihr kennt, doch
sie haben einen unvergleichbar guten, intensiven
Geschmack. Ich bin neugierig, wann wir die ersten
reifen Bananen ernten können. |
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Was versteckt sich da in der Uferlandschaft? Ein
gern gesehener Gast - eine kleine Gebirgsstelze. Es
ist faszinierend, den kleinen Vogel auf seiner
Wanderung am und im Teich zu beobachten. Die
Schwanzfedern sind fast länger als der ganze Vogel.
Der zitronengelbe Fleck leuchtet durch jedes
Blattwerk und das kleine Vögelchen schreitet ständig
mit dem Schwanz wippend ganz
selbstbewusst durch die Landschaft. |
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Nomen ist nicht immer Omen - die Gebirgsstelze ist
auf Teneriffa ein ganz normaler Wildvogel, der sich
an Plätzen nieder lässt, wo er genug Nahrung findet
und wo es ihm gefällt. |
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Anscheinend haben wir die Teichlandschaft ganz nett
und so halbwegs naturgetreu gestaltet, denn es
kommen immer mehr Vögel und erkunden die Umgebung.
Vielleicht haben wir für sie ja so etwas ähnliches
wie einen Wellnessbereich geschaffen? Wer weiß.
Doktor Dolittle könnte uns mit Sicherheit weiter
helfen, er würde das Gezwitscher unserer Mitbewohner
verstehen.
Ich kann es leider nicht. |
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Fehler ist es aber mit Sicherheit keiner. Gerade in
der Natur muss - oder sollte - man eigentlich mit
seinen Gefühlen und nicht mit dem Verstand oder gar
mit den Fingern Tatsachen "begreifen". Die
Schönheiten des Lebens spielen keine Rolle auf der
Werteskala irgendeiner Wissenschaft. |
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Es gibt nichts Schöneres, als die Fische ein paar
Minuten im Teich zu beobachten. Sie spielen ihr
eigenes Spiel. Man kann davon profitieren oder es
gar nicht bemerken. Entscheiden kann jeder für sich
selbst. Die Fische leben sowieso ihr eigenes Leben.
Doch wenn man sich die paar Minuten Zeit nimmt, und
sie beobachtet, findet man Ruhe. Oft genug liefern
sie auch Stoff zum Lachen - ganz ohne Worte. |
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Wer kann das schon? |
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In unserer Teichmannschaft befindet sich sogar ein
Clown, un payaso. Es ist ein kleiner, dicker, rot - weiß
gescheckter Goldfisch, un pez rojo, den wir eigentlich nur aus
Mitleid gekauft haben. Er wäre sonst ganz alleine
und verlassen in der Tierhandlung zurück geblieben.
Mit seinem dicken Bauch hat er nicht wirklich
gepunktet. Unser Mitgefühl hat damals gesiegt und so
ist er gemeinsam mit seinen schlanken Kollegen in
unserem Teich gelandet. |
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Es hat nicht lange gedauert und wir haben gewusst,
woher sein dicker Bauch gekommen ist.
Er ist einfach verfressen! Heute amüsieren
wir uns köstlich über den rührigen Teichbewohner,
den er schmatzt sich im wahrsten Sinne des Wortes
durch sein wässriges Leben! Man kann ihm beim
Fressen zuhören! Er ist nicht zu überhören. |
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18
de noviembre de 2007
Sonntag - domingo |
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15 ° centígrados |
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24°
centígrados |
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Icod de los Vinos |
46. Kalenderwoche |
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Unser Motto für den heutigen Sonntag lautet: "Halb
voll oder halb leer?", fragt der Kopf. "In vollen
Zügen genießen!", sagt das Herz. Man könnte auch
sagen, wenn dir das Leben Zitronen gibt, mach
Limonade draus! |
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Der Sonntag ist ein Ruhetag, |
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drauf folgt der blaue Montag, |
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der Dienstag ein Nichtstuetag, |
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der Mittwoch dann ist Lohntag: |
| wär
so es in der Welt bestellt, |
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wär's so, wie's dir und mir gefällt. |
| Daniel Sanders |
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Wir beginnen zur Abwechslung ganz gemütlich mit
Rührei und Speck! Dafür braucht man nicht viel Zeit
und auch kein kompliziertes Rezept. In meinem
Kochbuch ist mir allerdings eine sehr nützliche
Kochanleitung unter gekommen.
Ein Rezept zum Glücklichsein. |
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Falls es jemand von euch nach kochen möchte, hier
ist die Anleitung dafür: |
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Die Zutaten bestehen aus drei vierblättrigen
Kleeblättern, einer Engelsfeder, vier Freudentränen,
einer Umarmung, einem Tropfen Honig aus dem
Zauberwald eine Priese Sternenstaub. |
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Für die Zubereitung muss man die
funkelnden Sterne und die kleinen Schäfchen am
Himmel zählen und alle Zutaten mit einem süßen Traum
vermischen. Wenn man nach einem erholsamen
Schläfchen aufwacht, sind alle geheimen Wünsche in
Erfüllung gegangen! |
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Empfohlene Traumzeit: eine Stunde - wenn möglich
nach Mitternacht -
es funktioniert allerdings auch nach einem Sonntagsschläfchen! |
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17
de noviembre de 2007
Samstag - sábado |
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15 ° centígrados |
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22°
centígrados |
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Icod de los Vinos |
46. Kalenderwoche |
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Der Wecker hat geklingelt, ein ganz normaler Samstag
ist zum Leben erwacht. Der Himmel ist blau und die
Sonne lacht mich an. Ein Tagesbeginn wie er im
Reiseprospekt beschrieben wird. |
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Die Jahreszeit der Unkrautvernichtung hat begonnen
und Chicho hat heute Vormittag die Aufgabe, die
oberste Terrasse von unerwünschten Gewächsen aller
Art zu befreien und sämtliche Palmen zu beschneiden.
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Das klingt für nach leichter Arbeit - ist es aber
nicht. :o)
Es ist eher eine unendliche Geschichte, un
cuento tremendamente.
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Eine alte Bauernweisheit behauptet zwar, dass der
Teufel, el diablo, Unkraut pflanzt wenn der
Gärtner schläft, aber ich bin mir sicher, dass
unsere Unmengen von Unkraut nichts mehr mit der
Unterwelt zu tun haben können. Der Teufel hätte
dafür unendlich viele Überstunden, las
horas extraordinarias,
leisten müssen.
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| Unkraut nennt man die Pflanzen, |
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deren Vorzüge noch nicht erkannt worden
sind.
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Ralph Waldo Emerson 1803
- 1882 |
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Amerikanischer Dichter
und Philosoph |
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Für den Missmutigen ist jede Blume ein Unkraut, für
den Fröhlichen ist jedes Unkraut eine Blume! Ich
sehe die ganze Sache einfachpositiv.
Aus dem vielen grünen Kleepflanzen wird
irgendwann gute Gartenerde werden und damit hat auch
das ungeliebte Unkraut seinen Sinn auf dieser Welt
bekommen. |
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16
de noviembre de 2007
Freitag - viernes |
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17 ° centígrados |
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22°
centígrados |
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Icod de los Vinos |
46. Kalenderwoche |
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Georg hat am Vormittag, por la
mañana, einen Banktermin und ich habe
einen Kochmarathon eingelegt. |
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Wir haben überraschenderweise in einem Geschäft
Roggenmehl, la harina de
centeno, gefunden. Wer hätte das gedacht?
Es hat sich also wieder einmal ein altes Sprichwort
bewahrheitet. Wer suchet der findet - und deshalb
wandert heute zu allererst ein Brotlaib ins
Backrohr. Gefolgt von einem Apfelstrudel, den es als
Nachspeise geben wird. |
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Nach der Produktion der beiden Backwaren, los
productos de panificación y pastelería wird
geschnipselt.
Georg bekommt endlich seinen schon lange gewünschten
Wok. Rindfleisch mit viel Knoblauch und eine
exzellente Gemüsemischung.
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Gestern Nachmittag haben wir die Gelegenheit beim
Schopf gepackt und sind nach Monaten wieder einmal
nach Santa Cruz gefahren. Von La Laguna aus ist es
ja wirklich nur mehr ein Katzensprung. |
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Weil unsere Inselhauptstadt eine Großstadt, una
metrópolis, mit dem
Charakter einer Kleinstadt, una
ciudad pequeña, ist, ist es sehr schön
durch die Gassen und Straßen zu spazieren. In dieser
Stadt, en esta ciudad,
vereinigt sich auf eine eigenartige und
harmonische Weise die Großstadt mit einer gewissen
Kleinstadtatmosphäre. |
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Laut den Aussagen von verschiedenen Reiseführern hat
Santa Cruz touristisch gesehen ja nicht viel zu
bieten. Ich bin da allerdings anderer Meinung, denn
wenn man mit offenen Augen durch die Welt
marschiert, kann man gerade in dieser Stadt ein
Schmuckstück nach dem anderen entdecken. |
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Stille Winkel, geschäftige Gassen, ruhige, grüne
Parkanlagen, imposante Denkmäler und internationale
Bewohner sorgen für ein gewisses Etwas.
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Ich kann es schwer beschreiben, man sollte es
einfach erleben! Eine Stimmung, die Lust auf Kultur,
Genuss und Erlebnis macht.
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Irgendwie weht ein dekadenter Hauch von Verfall
durch die Lüfte. Die mittlerweile überall auf der
Weltkugel unvermeidlichen Hochhäuser und umgesetzten
Ideen von modernen Architekten der sechziger und
siebziger Jahre sind auch in Santa Cruz überall
präsent.
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Doch allem zum Trotz kann man hier eine fast
perfekte Mischung aus Kultur und Wirtschaft finden.
Gegensätze können durchaus friedlich nebeneinander
existieren. Wer das Gegenteil behauptet, soll es
beweisen! |
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Der Containerhafen besteht neben der modernen
Kulturhochburg Auditorium, eine altertümliche Burg,
el Castillo Negro, in unmittelbarer
Nähe zum afrikanisch dominiertem Flohmarkt, alte
Kirchen und noch ältere feudale Gebäude aus der
"Hochzeit" der Stadt werden umfahren von der
modernen Straßenbahn mit dem altbekanntem Ton "bim
bim" |
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Die herrschaftlichen Kleinpaläste aus einer längst
vergangenen Zeit sprechen eine Sprache für sich. Sie
verleiten zu Träumereien und zur Märchenstunde der
Phantasie. Schade, dass man in dieser Epoche der
Inselgeschichte nicht kleines Mäuschen spielen kann.
Das wäre ein Traum von mir.
Leider wird es immer ein Traum bleiben, denn eine
Zeitmaschine, die man für solche Wünsche benutzen
könnte, gibt es meines Wissens nach nicht. |
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Ich möchte in dieser Stadt nicht leben - aber Wien
gefällt mir auch und dort möchte ich auch nicht
wohnen. Das eine hat für mich mit dem anderen nichts
zu tun. Beide Städte sind faszinierend und
liebenswert! |
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P.S.: das Vollkornbrot ist - verfeinert mit
gehackten Kürbiskernen, Kümmel und einem Hauch von
Salz eine Spezialität geworden! |
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1.
bis 15. November 2007 |
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Schreiben Sie uns einfach eine
kleine Nachricht |
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