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16
de noviembre de 2007
Freitag - viernes |
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15
de noviembre de 2007
Donnerstag - jueves |
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17 ° centígrados |
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22°
centígrados |
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Icod de los Vinos |
46. Kalenderwoche |
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Planen, umplanen, angleichen, den letzten Endschliff
finden. Der Kopf raucht aber wir kommen der
Endlösung immer näher. Wenn so viel Zeit zwischen
Planung und Möglichkeit der Umsetzung eines Planes
vergehen ändert sich vieles. Hier haben sich in
diesen unendlichen Monaten und Jahren sogar die
Vorschriften für diverse Bauqualitäten, sprich
Bauvorschriften, geändert. Wenn drei Jahre alte
Pläne der heutigen Realität noch standhalten können
oder sollen, dann kann man sagen, dass wirklich in
vergangenen Zeiten bereits sehr gut geplant worden
ist. |
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Das trifft im Großen und Ganzen auch bei uns zu.
Trotzdem - jetzt geht es in den Endspurt und da muss
jede Mauer, jedes Fenster und jeder Stein auf dem
anderen stimmen. Jede Änderung nach dem Bauantrag kostet
später viele Euros.
Aus diesem Grund sind wir im Moment mit Denkarbeit
eingedeckt. Ein Training der Gehirnzellen ist aus
diesem Grund äußerst wertvoll und sparsam für den
Geldbeutel. Ich bin mir sicher, dass wir ganz gut im
Training liegen. Das Endergebnis wird uns dann die
Zeugnisnoten ausstellen. |
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Julian hat es heute schon geschafft. Er hat die
Prüfung für den LKW-Führerschein während seiner
Militärkarriere bestanden! Wir sind stolz auf
unseren Sohnemann. |
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14
de noviembre de 2007
Mittwoch - miércoles |
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17 ° centígrados |
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23°
centígrados |
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Icod de los Vinos |
46. Kalenderwoche |
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Einmal Orotava und zurück. Außerdem haben wir in
Puerto de la Cruz das Zimmer für Robert und Gitti
reserviert. Leicht ist es um die Zeit nicht mehr für
die Weihnachtszeit eine Unterkunft zu bekommen.
Aber
es hat doch noch geklappt, auch wenn die Auswahl
nicht mehr groß ist. |
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Das Hotel San Telmo liegt direkt an der Promenade
von Puerto de la Cruz und zur Weihnachtszeit ist man
mitten in einem Weihnachtswunderland am Meer. Ich
bin mir sicher, dass es den beiden gefallen wird. |
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Zur Vorsicht könnte man ja sonst noch einen
Wunschzettel schreiben. Adressiert werden die
kleinen Briefchen hier nicht ans Christkind sondern
an die Heiligen drei Könige. |
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13
de noviembre de 2007
Dienstag - martes |
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19 ° centígrados |
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24°
centígrados |
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Icod de los Vinos |
46. Kalenderwoche |
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Auf unserer kleinen Insel im Atlantik ticken die
Uhren ein bisschen anders als in Mitteleuropa im
allgemeinen.
Auch die Natur hat ihren eigenen Rhythmus.
Wie verhalten sich also die Pflanzen bei uns? |
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Es ist Mai und die Apfelbäume beginnen zu blühen ... |
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Eines unserer Apfelbäumchen zeigt was es kann - es
steht mitten im November in voller Blüte! Der Blick
auf den Kalender bedeutet in diesem Fall so gut wie
nichts. Alle Regeln sind über den Haufen geworfen. |
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Ob das auch eine Auswirkung der Klimaerwärmung ist?
Die Apfelblüte ist für Klimaforscher nämlich das
sichere Zeichen dafür, dass der Frühling gekommen
ist. Auf den Kanarischen Inseln werden sie wohl
andere Maßstäbe setzen müssen. |
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In Österreich schneit es der Jahreszeit,
la estación del año,
entsprechend und wir erleben herrliche Sommertage!
Der einzige Nachteil, la
desventaja,
dabei ist allerdings die Trockenheit. Der
Wasserschlauch ist täglich ein notwendiger Begleiter
für mich.
Der Vorteil, la
ventaja,
dabei ist, dass ich mir ab und zu ein Sonnenbad
gönnen kann. Ein halbes Stündchen gemütlich auf dem
Liegestuhl, die Sonne auf dem Rücken und ein Buch
vor meinem Gesicht. Herrlich! Das ist fast wie
Urlaub, aber eben nur fast. |
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Kärnten ist mit einem blauen Auge davon gekommen.
Sonnenschein und kein Schnee - haben wir am
Bildschirm heute gesehen. Obwohl sich die Kinder
sicherlich über Schneeflocken gefreut hätten.
Was nicht ist, kann ja noch
werden, todo es posible.
Bis Weihnachten vergehen ja noch ein paar Tage. |
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Kein Stress, el
estrés,
mehr, die Unterlagen für
unseren Steuertüftler sind alle termingerecht aus
dem Drucker gekommen. Ordentlich gebündelt,
eingeheftet und fertig für die Reise ins nächste
Büro. Morgen Vormittag gehen wir aus diesem Grund auf
eine kleine Reise und machen uns auf den Weg nach Orotava. |
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12
de noviembre de 2007
Montag - lunes |
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19 ° centígrados |
Sonnenaufgang 07:26
Ortszeit |
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24°
centígrados |
Sonnenuntergang 18:16 Ortszeit |
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Icod de los Vinos |
46. Kalenderwoche |
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Der Wassertank wird aufgefüllt, ganze zehn Stunden
lang fließt das Wasser aus den Bergen in den Tank.
Für Vorrat ist also wieder gesorgt. Das ist auch
wirklich notwendig, denn die himmlische Regenkanne
lässt uns kläglich im Stich. |
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Wir erleben Sommertage wie sie im Reiseprospekt
beschrieben werden. Blauer Himmel, Sonnenschein,
laue Luft und kein Lüftchen, das die sommerliche
Idylle stören könnte.
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Unkraut zupfen, sich die Finger an den vielen
Brennnesseln im wahrsten Sinne des Wortes
verbrennen, Blumen gießen, verblühte Zweige
abschneiden ... |
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Ein komplett
unspektakulärer Tag ist zu Ende gegangen. Ein Tag,
an dem man sich fragt, was man eigentlich den
ganzen, lieben, langen Tag gemacht hat.
Es ist viel geschehen, aber nichts passiert. |
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Ein Gedicht für die Seele |
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Wenn
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Wenn du dich nicht verlierst in deinen
Träumen |
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und du nicht ziellos wirst in deinem
Geist |
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wenn du Triumph und Niederlage
hinnimmst, |
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beide Betrüger gleich willkommen heißt. |
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Joseph Rudyard Kipling
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Die Baupläne müssen überarbeitet und auf den neusten
Stand gebracht werden, alle Berechnungen noch einmal
aufgearbeitet werden – Georg ist zur Zeit mit dem
ganzen Papierkram
beschäftigt. |
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So vergeht ein Tag nach dem anderen, als ob nichts
geschehen wäre, como si no hubiera pasado nada.
Doch wie so oft - der Schein trügt! *g*
Las apariencias engañan. |
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11
de noviembre de 2007
Sonntag - domingo |
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20 ° centígrados |
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24°
centígrados |
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Icod de los Vinos |
45. Kalenderwoche |
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11.11. um 11 Uhr 11 beginnt das neue Jahr des
Faschings. Die Narren der Gesellschaft haben also
wieder ihre Daseinsberechtigung - ganz offiziell und
legal untermauert. |
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Eines ist allerdings kein Faschingsscherz - im Jahr
1933 hat Österreich an diesem Tag die 1920
abgeschaffte Todesstrafe für Mord, Brandstiftung und
öffentliche Gewalttätigkeit durch boshafte
Beschädigung fremden Eigentums wieder eingeführt.
Der Tag wurde des
Henkers Fasching genannt.
Mittlerweile dürfte es allerdings wieder
abgeschafft worden sein! *g* |
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Ist es natürlich auch - logisch. Der letzte Rest des
Gesetzes, der Teil, der das Standrecht beinhaltet,
ist allerdings erst im Jahr 1968 aus den
Gesetzesblättern radiert worden. Zu dieser Zeit bin
ich acht Jahre alt gewesen und habe keine Ahnung von
diesen Gesetzen gehabt. Auch Jahre später habe ich
darüber kein Wort im Geschichtsunterricht gehört.
Überhört habe ich solche Dinge mit Sicherheit nicht
- Geschichte ist immer schon mein Lieblingsfach
gewesen! |
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Menschenleben sind in
der heutigen Zeit natürlich in unseren Breitengraden
nicht mehr betroffen, dafür müssen vor diesem Tag viele Gänse
zittern.
Es könnte sein, dass ihr letztes
Stündlein in diesen Tagen geschlagen hat. |
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Mit dem Martinifest geht es vielen von ihnen an den
Kragen. 250.000 der schnatternden Vögel landen Österreich weit angeblich
jedes Jahr in den diversen Backöfen der
Alpenrepublik.
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Der elfte November steht seit vielen Jahren im kulinarischen Zeichen
der Gans. Der Festtag des Heiligen Martin von Tours
wird traditioneller Weise mit einem
Martinsgansl-Essen und dem Martinszug der Kinder
gefeiert. |
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Laternen werden gebastelt und von den Kindern -
hauptsächlich von den Kindergärten organisiert -
durch die dämmrigen Abendstunden getragen. "Laterne,
Laterne, Sonne, Mond und Sterne ..." |
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Wenn der Heurige den alten Wein ablöst und der
Fasching offiziell beginnt, ist der Feiertag des
Heiligen Martin an der Reihe.
Ob er von den Gänsen an die Römer verraten
wurde oder nicht - für Gänse brechen traurige Zeiten
an. |
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Ein kurzes Resümee der Geschichte - heute betreffen
mich solche Überlegungen allerdings nicht sonderlich
- wir
genießen einen sommerlichen, gemütlichen Sonntag ... |
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10
de noviembre de 2007
Samstag - sábado |
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20 ° centígrados |
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24°
centígrados |
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Icod de los Vinos |
45. Kalenderwoche |
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Nachdem sich in diesem Jahr alle Urlaubspläne in
Rauch und heißer Luft aufgelöst haben, haben wir uns
vorgenommen, die Zeit ohne Arbeiter auf der
Baustelle auszunutzen. Der Samstag wurde also zur
arbeitsfreien Zone erklärt. |
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Wir haben gemütlich gefrühstückt und haben uns
anschließend auf den Weg gemacht. Unser Ziel war
wieder einmal der Markt von Tacoronte. |
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Das sind Süßkartoffeln, las batatas. Wir
haben sie bereits probiert und sie hat uns gut
geschmeckt. Die ovale, längliche Süßkartoffel ist
botanisch gesehen mit der Kartoffel überhaupt nicht
verwandt, schmeckt jedoch so ähnlich. Ich würde
sagen, sie hat einen "volleren" Geschmack. Keine
Beilage für jeden Tag, kein Ersatz für die Kartoffel
aber durchaus eine Bereicherung für den
Küchenfahrplan. |
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Anschließend
haben wir uns einen Teil der Insel vorgenommen, den
wir noch nie in unserem Leben gesehen haben. |
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Wir sind ans Ende unserer Welt gefahren. Genauer
gesagt ans Ende der Insel, in den Nordosten, nach
Punta del Hidalgo. Der Ort wird in den diversen
Reiseführern als "malerisch" beschrieben. Kann schon
sein, dass irgendein hoffnungsvoller Maler
irgendwann einmal die wunderschöne Landschaft mit
mystischen Farben auf das Papier gepinselt hat. Der
angeblich idyllische Ort selbst erinnert mich eher
an einen italienischen Urlaubsort der längst
vergangenen guten Tage. |
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Der österreichische Arzt Franz Xaver Mayr, der von
1875 bis1965 gelebt hat, hat hier seine bekannte
Therapie zur Revitalisierung der menschlichen Körper
entwickelt. Die Mayr-Kur soll zwar sehr Gewinn
bringend sein, doch die Wirkungszeiten des damals
modernen Arztes liegen auch schon einige Jährchen
zurück. |
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Die Grundidee der Therapie könnte man allerdings vor
Ort umsetzen - viel Geld für wenig Essen. *g* Oder
anders ausgedrückt - Schein statt Sein - der Charme
eines Altersheimes mit Besteckgeklapper eines Hotels
idyllisch in einem Gastgarten unter Bäumen vereint.
Das gesamte Bühnenbild abgerundet mit
Baussünden aus den 60er Jahren. |
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Wie das aussieht? Die typischen Vogelkäfige -
allerdings gebaut für Menschen - an die Steilküste
betoniert. Den nagenden Zahn der Zeit hat kann man
jedoch nicht wirklich verleugnen.
Doch die legendäre Kur des Doktor Mayr ist ja
bekannter Weise nicht für ein gesundes Gebiss
erfunden worden. |
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Wir haben uns daher schnell wieder von der Gegend
verabschiedet und uns dafür entschieden, lieber nach
El Pris zu fahren und dort den Tag ausklingen
zu lassen. |
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Ein kühles Bier, ein Gläschen Wein, verschiedene
Köstlichkeiten aus der Küche, Meereswellen, warme
Luft und pralles Leben rundherum - was kann schöner
sein? Die beiden kleinen, zukünftigen
Schönheitsköniginnen haben heute bei mir das Rennen
gemacht. Der Fotoapparat hat förmlich aus den Tiefen
der Handtasche nach mir gerufen! |
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Man kann so Stimmungen schwer beschreiben. Es
passiert eigentlich nichts - und doch ist es Leben
pur. |
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Dort kommt ein Fischer mit seinem Fang, da sitzen
fünf alte Männer beim Dominospiel, Kinder liefern
sich auf der Strasse Wettrennen mit Fahrrad und
Roller, dahinter "zockelt" irgendwann die Policia
Local langsam mit einem Auto über die Promenade,
gefolgt von einem Motorrad der Guardia Civil. Alles
in trauter Eintracht. |
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Die Tische und Stühle des Lokals stehen übrigens
auch ganz selbstverständlich auf dem öffentlichen
Verkehrsweg. Der Ordnung halber zwar am Rande des
Asphaltbandes im Schatten der Bäume - aber immerhin.
Man nimmt das Leben eben so, wie es gerade kommt. |
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Der Ausdruck unserer Dorfschönheit spiegelt alle
Gefühle und Wertigkeiten wieder, oder? Mehr als
dieses Gesicht kann kein Buch beschreiben. |
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Im Lokal ist laut Schild an der Wand so ziemlich
alles verboten was Gott erlaubt hat. Singen, tanzen
und was weiß ich noch alles - also geht der,
zugegeben ziemlich angetrunkene, Sänger einfach
immer zur Türöffnung und schmettert dort seine
Lieder inbrünstig in die Luft.
Es hat niemanden gestört! |
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Böse Zungen tun dreifach weh: |
| dem, der spricht, |
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dem, über den gesprochen wird |
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und dem, der zuhört. |
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Jüdisches Sprichwort |
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9
de noviembre de 2007
Freitag - viernes |
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20 ° centígrados |
Calima |
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24°
centígrados |
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Icod de los Vinos |
45. Kalenderwoche |
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Die Bepflanzung für die untere Mauer ist fertig! Der
Schweiß ist in Strömen geflossen - es ist ziemlich
warm gewesen. Zum Glück war es am Nachmittag
bewölkt. Die Erde ist staubtrocken und beim Graben
der Pflanzlöcher steigen wahre Wolken in die Luft.
Trotz allem - bis zum Abend haben wir es
geschafft. |
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Mystische Nebel ziehen nach dem Abendessen über die
Hügel. Plötzlich, repentino,
hat man das Gefühl mitten in einer Waschküche zu
sitzen. Das Nachbarhaus kann man nur mehr an den
Lichtern über den Fenstern erkennen. Die Welt
versinkt hinter einem hauchdünnen, weißen Vorhang. |
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Das Phänomen hat allerdings nur kurze Zeit
angehalten. Als Draufgabe hat nur mehr ein
Regenbogen gefehlt. Dafür war es allerdings leider
schon zu dunkel. Den bunten Bogen kann nur die Sonne
mit ihrem magischen Pinsel auf den Himmel zaubern.
Vielleicht ein andermal? |
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Die Arbeit wartet, |
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während du dem Kind den Regenbogen
zeigst. |
| Aber der Regenbogen ist längst
vergangen, |
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bis du deine Arbeit beendet hast. |
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Chinesische Weisheit |
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Einen Regenbogen, un arco de iris, habe ich
lange nicht mehr gesehen.
Schade, sonst hätte ich nach dem Schatz am Ende des
bunten Lichtbogens graben können.
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8 de noviembre de 2007
Donnerstag - jueves |
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20 ° centígrados |
Calima |
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24°
centígrados |
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Icod de los Vinos |
45. Kalenderwoche |
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Bis zum Wochenende soll uns das sommerlich warme Wetter noch erhalten
bleiben - das sagen zumindest die Wetterfrösche des Kanarischen Meteorologischen Instituts.
Sommer
im Herbst - und das auf der Insel des Ewigen Frühlings! |
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Die Blüten des gefüllten, gelben Hibiskus gehört für
mich zur Crème de la Crème
unserer Blumenkinder,
la flor y la nata de la sociedad. |
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Sie strahlen eine gewisse
Zärtlichkeit aus.
Wenn ich eine Blumenelfe wäre,
würde ich mir einen dieser Blütenkelche als Wohnhaus
auswählen. Leider bin ich weder eine Elfe, una
sílfide - noch
kann ich mir eine Wohnung in einer Blüte einrichten.
Schade! ¡Qué lástima! |
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7 de noviembre de 2007 Mittwoch -
miércoles |
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21 ° centígrados |
Calima |
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24°
centígrados |
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Icod de los Vinos |
45. Kalenderwoche |
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Der Tag hat mit angenehm warmer Temperatur und
blauem Himmel begonnen. Es liegt eindeutig
afrikanische Wärme in der Luft. Ich habe mich sogar
eine Stunde in die Sonne gelegt. Herrlich, wenn man
die Sonnenstrahlen auf dem Rücken spüren kann. Dann
geht die Arbeit gleich wieder viel schneller von der
Hand. |
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Heute haben wir eigentlich nur lauter
Vorbereitungsarbeiten erledigt. Dafür wird morgen um
die Wette gepflanzt!
Der Pflanzenvorrat wird bis zum Abend wohl um
einiges geschmolzen sein - hoffe ich zumindest. |
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Herbststimmung am Ortsrand von Icod. Hier verfärbt
sich kein Laub, auf der Insel beginnen zur Zeit die
verschiedensten Blumen zu blühen. |
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Die Herbstlandschaft in Österreich ist im Herbst
wunderschön bunt. Die vielen Laubbäume und Büsche
der Mischwälder setzen ihre gelben, orangen und
roten Farbkleckse in die sonst grünen Wälder.
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Auf Teneriffa setzen die Blüten ihre verschieden
farbigen Akzente. Die roten Weihnachtssterne,
flores de pascuas, und die Margeriten, las
margaritas, mit den
schneeweißen Blüten ziehen die Blicke auf sich. Die
verschiedensten Sträucher und Bäume hängen sich
ebenfalls in den Wintermonaten ihren üppigen
Blütenmantel um. So übersieht man die paar
Laubbäume, die nun ebenfalls ganz unspektakulär ihr
Laub fallen lassen. |
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In Spanien sagt man zu guten Freunden vaya con dios!
Das heißt so viel wie geht mit Gott!
So dramatisch will ich mich natürlich nicht
verabschieden - ich wollte nur wieder einmal eine
schlaue Redewendung anbringen. Gute Nacht Freunde,
morgen Abend grüßt euch die Gartenmaus! |
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6 de noviembre de 2007
Dienstag - martes |
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17 ° centígrados |
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24°
centígrados |
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Icod de los Vinos |
45. Kalenderwoche |
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El Plan
General de Ordenación de Icod de los Vinos es
definitivo aprobado. Heute haben wir die
Bestätigung erhalten, dass unser Grundstück
endgültig die für uns richtige Widmung bekommen hat.
Es gibt kein zurück mehr! |
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In unserem Fall sind keine Einsprüche, keine
Verzögerungen mehr möglich. "Der Fisch ist geputzt!"
Im Grunde genommen könnten wir morgen das nächste
Haus bauen. |
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Jetzt geht es nur mehr um Kleinigkeiten. Können wir
den Bauantrag nächste Woche oder erst in drei, vier
Wochen einreichen? Das sind im Hinblick auf die
letzten Jahre wirklich nur mehr Kleinigkeiten. |
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Ich kann es noch immer nicht richtig begreifen - wir
haben es geschafft! |
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Der Herbst kündigt sich auf Teneriffa jedes Jahr
durch den Duft frisch gerösteter Kastanien an.
Öfters aber auch durch den Gestank vollkommen
verbrannter Exemplare. Die ersten Kastanienöfen sind
aufgetaucht. Bis zur Fiesta San Andrés dauert es
also nicht mehr lange. Auf den steilen Nebengassen
üben auch die Kinder bereits fleißig für die
halsbrecherische Fahrt zu Ehren des Schutzheiligen. |
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Am Fuß der Gassen werden für diesen Zweck Unmengen
von Autoreifen aufgestapelt. Das sind die Prellböcke
für die mutigen Rennfahrer. Rennwagen sind in diesem
Fall Holzbretter, auf denen die jugendlichen
Rennfahrer die steilen Straßen
hinunter brettern. Eine Fahrt auf einer
Sommerrodelbahn ist harmlos gegen diese
Herausforderung! |
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5 de noviembre de 2007 Montag - lunes |
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17 ° centígrados |
Sonnenaufgang
07:20 Ortszeit |
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24°
centígrados |
Sonnenuntergang 18:20 Ortszeit |
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Icod de los Vinos |
45. Kalenderwoche |
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Der November hat für uns gut begonnen! Eigentlich
müsste ich ja sagen, dass der Oktober auf eine
erfolgreiche Art geendet hat.
Klingt blöd - ist es aber nicht! |
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Ende Oktober hat endlich das lange erwartete Plenum
der Stadtverwaltung,
el pleno, statt gefunden. Einer der Punkte
der Tagesordnung war der Widmungsplan, el Plan
General de Ordenación de Icod de los Vinos, der
Gemeinde.
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Es ist geschafft! Man kann es kaum glauben, es
klingt auch gar nicht mehr soo aufregend.
Wahrscheinlich war die Anspannung schon zu groß.
Aber egal wie - jetzt kann aus dem Tagebuch bald
wieder ein Bautagebuch werden. Wir lassen uns
überraschen und hoffen, dass es nun endlich weiter
geht. |
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Morgen Vormittag hat Georg einen Termin beim
Baustadtrat, el Concejal de Urbanismo, dann
wissen wir ganz genau, wie die nächsten Schritte
aussehen werden. |
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Gestern haben wir wieder einmal frisches Quellwasser
geholt. Auf dem Weg nach Hause sind wir zur
Abwechslung einen kleinen Umweg gefahren. Der große
Waldbrand ist zwar bereits einige Monate her, aber
die Auswirkungen sind natürlich auch heute noch da.
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Am schlimmsten hat es in Icod de los Vinos den
Ortsteil Redondo getroffen und obwohl es in den
letzen Monaten nur ein paar wenige Tropfen geregnet
hat, beginnt sich die Natur zu regenerieren. Schwarz
verkohlte Bäume mit frischen Trieben sind keine
Seltenheit.
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Auch durch die Aschenschicht am Boden schieben sich
die ersten grünen Pflanzen. Nach den nächsten
Regenfällen sieht es in den Wäldern mit Sicherheit
um einiges grüner aus. |
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Bis sich die Wälder zum Großteil erholen werden
braucht es mit Sicherheit einige Jahre. Trotzdem
machen diese kleinen, grünen Triebe Mut. So schnell
lässt sch Mutter Natur nicht in die Knie zwingen. |
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4 de noviembre de 2007
Sonntag - domingo |
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19 ° centígrados |
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21°
centígrados |
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Icod de los Vinos |
44. Kalenderwoche |
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Ein arbeitsintensiver Morgen liegt hinter uns, aber
was tut man nicht alles für diverse kulinarische
Genüsse? |
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Am Tagesprogramm standen ein ofenwarmer Apfelstrudel
zum Frühstück, knusprig gebratener Speck mit Rührei,
Kürbisgemüse mit allerlei Zutaten und als krönender
Abschluss des Tages - Backhähnchen mit
Kartoffelsalat.
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Klingt ganz gut,
oder? Es hat auch vorzüglich geschmeckt!
Gut erholt und gestärkt können wir die neue Woche
beginnen. Arbeit wartet genug, hoffentlich spielt
das Wetter mit. Gar so schöne Aussichten versprechen
die Wettervorhersagen im Moment nicht. Aber das kann
sich jeden Tag ändern. Wir lassen uns also
überraschen, dejémonos
sorprender. |
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Der filigrane, zartrosa Blütenkelch erinnert
mich komischer Weise an eine Marzipanrose auf
einer Hochzeitstorte. Dabei schmecken mir die -
meistens - harten und geschmacklosen
Blütenimitationen gar nicht.
Die Fantasie geht anscheinend ihre eigenen
Wege! |
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Vielleicht hat sich die Fliege, la mosca,
auch täuschen lassen.
¡Es increíble!
Ich glaube kaum, dass sie gefunden hat, was sie
gesucht hat. Der betörende Duft der Rose hat
Emma
die Eintagsfliege irritiert. Für ihr kurzes
Leben hat sie sich als Rastplatz allerdings einen der schönsten
Plätze im Blumenparadies ausgesucht.
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3 de noviembre de 2007 Samstag -
sábado |
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19 ° centígrados |
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23°
centígrados |
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Icod de los Vinos |
44. Kalenderwoche |
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Bis um die Mittagszeit hat die Sonne vom Himmel
gelacht, ab dann ist ihr das Lachen leider
vergangen. Dunkle Wolken sind aufgezogen und als
Draufgabe hat es auch noch leicht zu regnen
begonnen. Viel Wasser ist leider nicht aus den
Wolken getropft, aber es ist dadurch ziemlich kühl
geworden. |
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Im Gemüsegarten ist mir heute ein kleines Mäuschen
entgegen gekommen. Keine junge Maus - kanarische
Mäuse sind von Haus ist ziemlich klein.
Direkt niedlich sind die kleinen Nager und meistens
nicht sehr scheu. Fast wie zahme Haustierchen, doch
Gott sei Dank haben sie ihre Wohnungen meistens in
den Zwischenräumen der Steinmauern gemietet. |
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Seit Mitte Oktober haben auch noch andere
Mitbewohner ein neues Haus errichtet. Einen
Schwarzbau wenn man es ganz genau nimmt. Illegal,
unerwünscht und störend. Mitten in unserem
Rucolafeld.
Anscheinend ein südlicher Feinschmecker. |
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Bei der großen Menge umgepflügter Erde hatte ich ja erst
die Kaninchenjäger mit ihren Hunden in Verdacht. Die
Jagdsaison ist noch nicht zu Ende und die Jagd ist
eines der beliebtesten Hobbys der männlichen,
kanarischen Bevölkerung. |
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Die Artenvielfalt der wilden Tiere hält sich auf
Teneriffa in Grenzen. Eidechsen, Schmetterlinge,
viele Vögel sowie Kaninchen und andere diverse
Nagetierchen, Katzen und Hunde bevölkern die Insel. |
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In den Wäldern am Teide soll es noch Mufflons geben.
Sie wurden 1970 zu Jagdzwecken hier
angesiedelt, aber kaum jemand bekommt sie zu
Gesicht, denn die kleinen Schafe sind sehr scheu. |
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Aber jetzt zurück zu unseren zwei großen Löchern im
Garten. Nicht die Hunde der Jäger sind die
Übeltäter, die Beute der diversen Jagdgesellschaften
ist der Wohnungsinhaber. Mittlerweile mit gut
getarntem
Eingangsbereich. |
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Gestern Abend hat Georg noch länger an seinen
Fensterbalken gearbeitet und wer hat ganz friedlich
und furchtlos auf der Wiese sein Abendessen
genossen? |
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Richtig - ein Kaninchen, un conejo!
Die nächste, bis jetzt noch nicht gelöste,
Aufgabe für uns. Wie fängt man das nette Tierchen
bevor es unsere Bäumchen von unten her anknabbert? |
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Heute werden wir das Problem allerdings nicht mehr
lösen. Wir gehen jetzt schlafen und freuen uns auf
einen gemütlichen Sonntag. Es ist Kuschelwetter
angesagt! Bis morgen also - und schöne Träume! |
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2 de noviembre de 2007 -
Allerseelen
Freitag - viernes |
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19 ° centígrados |
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23°
centígrados |
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Icod de los Vinos |
44. Kalenderwoche |
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Halb sieben und Scheinwerfer durchschneiden die
Dunkelheit. Georg ist schon startbereit, Jorge und
er fahren zum Fischen. Ich bin gespannt, mit welchen
Fischen die beiden zurück kommen. Jetzt wünsche ich
erst einmal Petri Heil!
¡Buena pesca! Eine wörtliche Übersetzung
dafür habe ich nicht gefunden aber dieser Gruß
sollte den selben Sinn haben. |
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Petri Heil? Klar, auch Fischer brauchen ihren
Schutzheiligen, der sie bei ihre Arbeit beschützen
und wenn möglich viele Fische an den Haken oder ins
Netz locken sollte. In diesem Fall ist der Heilige
Petrus dafür zuständig. Als ehemaliger Berufsfischer
am See Genezareth müsste er dafür die besten
Voraussetzungen mitbringen. |
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Mittlerweile ist es Mittag geworden, die Sonne
scheint und mein Fischer ist noch immer unterwegs.
Ich werde unsere Goldfischlein im Teich füttern,
damit sie mich nicht ganz vergessen. Zu fressen
finden sie eigentlich genug im Wasser. Aber ab und
zu bekommen sie von mir eine Nachspeise. Vielleicht
habe ich zur Abwechslung das Glück, eine unserer
Schildkröten zu erspähen. |
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Die Fischfänger sind zurück und mein Schatz hat
soooooo einen großen Fisch gefangen! |
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Okay, die Fischchen sind ein bisschen kleiner
gewesen - aber eines muss ich ganz ehrlich sagen -
klein aber fein! Ohne Beute sind auf jeden Fall
nicht zurück gekehrt und ein Preisschild vom
Mercadona habe ich auch nicht entdecken können.
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Für die acht kleinen Fische
musste er über viele Felsen klettern, Höhenangst und
noch viel mehr überwinden. Man darf aber eines auch
nicht außer acht lassen - ein Canario hat ihn heute
in das Geheimnis des Angelns eingeweiht. Da gilt es
schon, so manche Klippe zu umschiffen - wenn auch
nur im Geiste! Ein normaler Europäer kann ja gar
nicht wissen, wie man diese Tierchen an den Haken
bekommt, oder?
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Für Georg, als alten Forellenfischer, muss es
besonders aufschlussreich gewesen sein. |
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Wie hat er mir das heute erklärt? Er würde es
jederzeit wieder machen, denn heute hat er die
Möglichkeit für Charakterstudien gehabt?! Da kann
ich nur noch einmal sagen - Petri Heil! |
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Welchen Namen diese Flossentiere haben weiß ich
nicht. Das Fleisch der netten Meeresbewohner hat
allerdings vorzüglich geschmeckt. Fest und
aromatisch, in Kombination mit papas arrugadas y
mojo verde ein perfektes Essen! |
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1 de noviembre de 2007 -
Allerheiligen
Donnerstag - jueves |
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19 ° centígrados |
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20°
centígrados |
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Icod de los Vinos |
44. Kalenderwoche |
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Ein gemütlicher, herbstlicher Feiertag. Auch hier
auf der Insel. Das Wetter spielt ebenfalls seine
Rolle in dem Stück und gibt sich sehr bedeckt. Die
kühlere Hälfte des Jahres hat begonnen. |
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Allerheiligen, el dia de Todos
los Santos. |
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Ein Tag zum Gedenken an die
Verstorbenen, los
difuntos. |
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Benötigen wir dafür wirklich einen
bestimmten Kalendertag?
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| Der einzelne Mensch
wahrscheinlich nicht - aber die
Wirtschaft wird diesen Tag mit
Sicherheit nicht so schnell aus ihren
Fängen lassen. |
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| Dieses Ereignis ist fest im
wirtschaftlichen Gefüge verankert. |
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Allein das kleine Volk der Österreicher gibt für
diesen Anlass über 109 Millionen Euro für
Grabdekoration aus! Das sind Ergebnisse einer
repräsentativen Konsumentenbefragung in Österreich. |
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Komischerweise sollen Männer anlässlich dieses
christlichen Feiertages ausgabefreudiger als Frauen
sein. Ist es das schlechte Gewissen? Könnte man fast
annehmen, muss aber nicht sein, denn die Statistiken
haben immer irgendwo einen Wurm drin. Trotzdem - es
wechseln über hundert Millionen Euro für den
Totenkult den Besitzer. |
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Das hat was für sich, oder? Wobei ich mir sicher
bin, dass sich so mancher lebendige Mensch mehr über
einen kleinen Blumenstrauß freuen würde. Aber das
steht halt nicht im gesellschaftlichen Kalender.
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Zu Allerheiligen nicht zum Grab pilgern, sich nicht
die Füße in den Bauch stehen, kein Grabgesteck
deponieren und keine Kerze anzünden, das grenzt
schon fast an die Gefährdung für Rufmord. Die
Gesellschaft - wer immer das auch sein mag - fordert
und erwartet das. |
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Und dann erst die Modenschau zwischen den
Grabstätten. Der neue Mantel muss ja wenigstens
einmal vorgeführt werden. Kult ist eben alles. Es
wäre schön, wenn die Lebenden soviel Aufmerksamkeit
erfahren würden. Tote können nicht mehr Hunger
leiden und an den netten Blumengestecken erfreuen
sie sich auch nicht mehr. Ein Gänseblümchen zu
Lebzeiten hätte mehr Freude hervorgerufen. |
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Ob sich die Verstorbenen heimlich über uns
amüsieren? Ich kann es mir ganz gut vorstellen.
Gedenken und Vergessen ist nicht abhängig von
irgendeinem Datum. Ich bin froh, das unsere Lieben,
die irgendwo sein können, ganz einfach mit uns
weiterleben. Wie? Ganz einfach, sie sind immer da! |
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Rund um die Friedhöfe, los
cementerios, herrscht heute traditionell
Hochbetrieb. Die Parkplätze werden knapp und in den
Gärtnereien haben die Floristinnen
in den letzten Tagen Gestecke und Sträuße im
Akkord zusammen gezaubert. |
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Wir besuchen heute kein Grab, ninguna
tumba, die Gräber, die wir besuchen
könnten, sind auch viel zu weit weg.
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Aber egal,
igual,
wo die sterblichen Hüllen auch liegen,
ihre ehemaligen Besitzer genießen mit
uns heute einen freien Tag. |
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Auch wenn es keine Heiligen sondern nur
liebevolle Menschen waren!
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Trotzdem hat dieser Tag einen Vorteil - die kahlen
Gräber erleben vor dem Winter noch einmal eine
Blütezeit. Und eines darf man sicher auch nicht
vergessen, viele Menschen brauchen einen
Anhaltspunkt, eine bestimmte Zeremonie, eine
Tradition. Die Familie trifft
sich am Grab und anschließend zu Kaffee und Kuchen.
Auf dem Friedhof kommen die Leute ins
Gespräch. Wann passiert das
sonst im Jahr? |
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Der letzte Gang – die Frage sollte man sich auch
einmal stellen. Vielleicht gerade heute? Der letzte
Gang, wo führt er wirklich hin? |
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Ich kenne allerdings einen Menschen, der hat sich
für seinen letzten Gang schon besser vorbereitet als
viele andere. Sein Tod soll für niemanden zur
Belastung werden, alle Punkte für seinen letzten Weg
sind geregelt. Der Grabstein steht, der benötigte
Platz am Friedhof bereits seit Jahren angemietet,
vielleicht ist auch die hölzerne Kabine für die
Reise ins Jenseits bereits ausgesucht. Das weiß ich
allerdings nicht. Ist auch nicht sonderlich wichtig. |
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Das Wichtigste
hat er allerdings darüber vergessen - das Leben!
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Aber wahrscheinlich
gibt es einfach Menschen, die zu innigen Beziehungen
gar nicht fähig sind. Sie haben es nie gelernt und
selbst ist ihnen dadurch auch nichts im Leben
abgegangen. Pech für alle, die solche Menschen
lieben. Sie werden immer vergeblich auf menschliche
Wärme hoffen.
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Dazu fällt mir ein Gedicht von Hermann Hesse ein. Es
hat den Titel
Im
Nebel, aber für mich haben die Gedanken mit
Nebelschwaden nur indirekt zu tun ... |
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| Auszug aus dem
Gedicht |
| Im Nebel |
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Seltsam, im Nebel zu wandern! |
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Leben ist Einsamsein. |
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Kein Mensch kennt den andern, |
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Jeder ist allein. |
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| Hermann Hesse |
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16.
bis 31. Oktober 2007 |
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Schreiben Sie uns einfach eine
kleine Nachricht |
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