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16 de mayo de 2007 - Mittwoch - miércoles |
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15 de mayo de 2007 - Dienstag - martes |
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17 ° centígrados |
temperatura mínima |
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21
°
centígrados |
temperatura diurna |
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Icod de los Vinos |
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Ein Termin um neun Uhr in Los Realejos steht für heute in unserem Terminkalender.
Genauer gesagt im Ortsteil, en el barrio, Toscal Longuera. Dem Namen nach, für mich,
ein unbekannter Stadtteil. Wir haben den Treffpunkt aber relativ
leicht gefunden. |
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Obwohl das Wetter, el tiempo, heute nicht gerade sommerlich ist, haben
wir uns eine Pizza am Strand von San Marcos gegönnt.
Das war wieder einmal eine schöne
Abwechslung, para variar, und die Pizza hat wie
immer ausgezeichnet geschmeckt. |
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Julian hat heute sein letztes Jahreszeugnis bekommen. Morgen beginnt für ihn die
Matura. Wir werden ihm die Daumen drücken! Viel Glück Sohnemann!
¡Mucha suerte! |
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14 de mayo de 2007 - Montag - lunes |
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19 ° centígrados |
temperatura mínima |
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25
°
centígrados |
temperatura diurna |
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Icod de los Vinos |
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Der Wind, el viento, aus Afrika hat sich verabschiedet. Jetzt haben wir
wieder angenehme, warme Luft, una brisa caliente. Heute war es zwar den
ganzen Tag bewölkt - aber angenehm. ¡Encantado! |
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Wir haben gestern Abend zwar keine Party gefeiert, aber einen netten Abend mit
einem guten Bekannten verbracht. Der Grillmeister hat perfekt gearbeitet, die
Beilagen haben auch geschmeckt und die Unterhaltung war interessant und
angenehm. Die Woche hat ein schönes Ende gefunden. |
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Oder war es bereits der Beginn der neuen Woche? |
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Vater und Sohn. Der letzte Nesthocker hat heute sein elterliches Nest verlassen.
Er hat zu guter Letzt das Fliegen auch noch gelernt. Seine Geschwister waren
zwar eine Schnabellänge früher dran. Aber was
soll's? Er hat es auch geschafft! |
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Tiere verhalten sich eigentlich direkt menschlich. *g* Der Nachzügler ist zwar
noch einen Tag länger als seine Geschwister gefüttert worden, aber das war es
dann auch schon. Am Abend war das Nest leer und der Nachzügler in die Freiheit
geschupst. Sein nettes und hilfloses Gezwitscher hat nichts genützt. |
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Heute gefällt ihm - oder ihr - das Leben in Freiheit sicher besser als die Enge
und Abhängigkeit des kleinen Nestes.
Hotel Mama hat natürlich auch seine
Nachteile. |
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Jeder will ja auch in den Himmel kommen. Nicht ins Fegefeuer oder in die Hölle. |
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Aber wer kann schon einen Tatsachenbericht vom himmlischen Leben liefern?
Amüsanter ist es sicher in den beiden anderen Aufenthaltsorten. Dort trifft man
Yeti und Pleti. Welcher Rechtsanwalt, Steuerberater oder Politiker hat schon
eine Aufenthaltsgenehmigung für das Penthaus im Universum? |
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13 de mayo de 2007 - Sonntag - domingo |
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22 ° centígrados |
temperatura mínima |
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27
°
centígrados |
temperatura diurna |
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Icod de los Vinos |
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Ob der Himmel heute auch den ganzen Tag unverfälscht blau bleiben wird? |
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Oft begegnet man seinem Schicksal auf jener Straße, |
| die man einschlug, |
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um dem Schicksal zu entkommen. |
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Französisches Sprichwort |
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Wasser, agua, verteilen steht ganz oben auf der Liste, la lista.
Doch dann machen wir wirklich Sonntag, domingo. Am Nachmittag, a la
tarde, wollen wir mit einem lieben Bekannten gemütlich grillen und einen
netten Abend verbringen. |
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Muttertag, día de la madre, steht heute im
Kalender - in Österreich und diversen anderen Ländern. In Spanien liegt er
bereits ein Woche hinter uns. Welchen sollen wir den nehmen? |
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Irgendwie kommt mir da Hans Moser als Dienstmann in den Sinn. Er hatte zwar nur
ein Kofferproblem und hat lapidar gefragt: "wie nehmen wir ihn denn?" Beim
Muttertag ist es genau so. |
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Wo ist denn die Mutter? Das Frühstück, el desayuno,
ist fertig, der Tag verplant, aber wo ist das Herzstück? Mutter ist bei
Großmutter - oder Schwiegermutter - und sagt brav ein Muttertagsgedicht auf. Ist
doch Realität, oder doch nicht? Wer hat das Recht ungestört Muttertag zu feiern.
Wer steht auf der Liste ganz oben? |
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Wer genießt eigentlich als Mutter das uneingeschränkte Privileg des Muttertages?
Wenn es schon das ganze Jahr über keine Tag gibt, an dem irgendjemand daran
denkt, was Mütter so alles machen? |
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Mutter, la madre, - was ist das? Das ist die Managerin einer kleinen,
aber feinen Firma, una empresa, die vierundzwanzig Stunden am Tag dafür
haftbar gemacht wird, dass diese Institution auch funktioniert. Und das ohne
wenn und aber. |
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Dafür braucht es keinen "Ehrentag" Oder gibt es
einen "Managertag"? Ich habe davon noch nichts mitbekommen. Aber vielleicht bin
ich in der Beziehung so wieso nicht normal. |
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Mein Motto war immer klar. "Die beste Mutter ist immer die Mutter, die gerade
eben gut genug ist." Was hat ein Kind von einer Mutter, die mit sich selbst
unzufrieden und frustriert ist? Schadet Kinder die Selbstverantwortung? Welches
Kind fragt nach Aufopferung, wenn es seine eigenen Ziele verfolgt? |
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So soll es ja auch gar nicht sein! Ich bin weder ein Verfechter des Hotels Mama,
la hotel mamá, noch dafür, dass Kinder ihren
Eltern Dank schulden. |
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Wer Kinder in die Welt setzt, macht es für sich
selbst. Weil er Kinder haben will. Oftmals passiert es auch einfach so. Egal.
Aus welchem Grund auch immer. Ich bin stolz auf meine Kinder und ich liebe sie!
Und ich glaube, mich mögen sie auch ganz gerne.
Dafür brauch ich aber keinen Muttertag um mir das bestätigen zu lassen. Es ist
einfach so. |
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Über ein paar Zeilen zu meinem "Ehrentag" freue ich mich natürlich schon.
Es würde mir natürlich fehlen, wenn der
Muttertag Sang und Klanglos an mir vorüber gehen würde. |
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Ist irgendjemand in der Lage, das Rätsel Mensch zu
lösen? Es ist der Mensch, um den sich alle Rätsel ranken.
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Mehr Widersprüche als im Bezug auf den Menschen, egal ob Gesundheit oder Wissen,
gibt es - glaube ich - auf dieser Welt sonst nirgendwo. Der Mensch ist und
bleibt ein Geheimnis - unergründbar! Ich schließe mich selbst überhaupt nicht
aus. Ich bin mir oft selbst ein Rätsel.
Lösungsheft habe ich leider auch in der
Schule nie erhalten, ich werde also weiterhin damit leben müssen. *g* |
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12 de mayo de 2007 - Samstag - sábado |
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22 ° centígrados |
temperatura mínima |
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30
°
centígrados |
temperatura diurna |
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Icod de los Vinos |
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Der Tag danach - blauer Himmel und strahlender Sonnenschein! Der Teide ist
anscheinend unter die Nichtraucher, no fumadores,
gegangen.
Die EU hinterlässt auch hier ihre Spuren.
Nicht das kleinste Rauchwölkchen ist zu sehen. Das ist aber nicht falsch zu
verstehen. Es gibt nichts schöneres, als einen strahlend blauen Himmel. Auch
wenn man dafür mehr Zeit in die Pflanzenbetreuung investieren muss. |
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Die Sonne ist momentan so stark, dass einige Pflanzen wirklich aufgeben. Vor
allem die Kindergartenkinder, die frisch in die Freiheit entlassen worden sind.
Wenn wir geahnt hätten, wie sonnig und heiß die letzten drei Tage werden würden,
hätten wir einige unserer Pflanzen noch in Untersuchungshaft gelassen. |
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Im Moment ist es zwar etwas mühsam sie am Leben zu erhalten - aber so spielt das
Leben. Sie werden es schaffen! |
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Jorge hat sich heute bei dieser Temperatur selbst übertroffen. Ende nächster
Woche sind alle Säulen auf dieser Mauer fertig. Körperliche Arbeit bei diesem
Wetter ist wirklich schwer. Wenn man dann auch noch mit Steinen arbeitet, kann
man sagen - doppelt so schwer. |
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Gestern um Mitternacht wurde der Wahlkampf offiziell und endgültig auf die
Strasse verlegt. Bürgernähe nennt man das wohl.
Ich könnte darauf verzichten. Als wir von
unserem schönen Abend von Puerto de la Cruz um elf Uhr in der Nacht zurück
gekommen sind, sind wir von einem richtigen Affenzirkus empfangen worden. |
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Das ist natürlich nur symbolisch gemeint. Die Zirkusvorstellung hat sich beim
Kulturhaus von Santa Barbara abgespielt, aber so lautstark, dass man das Gefühl
hatte, das ganze Spektakel läuft direkt vor unserem Haus über die Bühne. Ich bin
gespannt, was bis zu den Wahlen noch auf uns zukommt. Einen Wahlkampf, una
campaña electoral, haben wir
hier bis jetzt ja noch nie vor Ort erlebt. |
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Am späten Nachmittag haben wir unser Fleisch heute auf die Glut gelegt.
Lammkoteletts sind auf dem Menüplan gestanden. Dazu hat es Kartoffeln, papas,
und Tzaziki gegeben. |
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Als Nachtisch haben wir ein Feuer, el fuego, oberhalb von Icod entdeckt.
Die Flammen wurden immer höher und man hatte das Gefühl, dass es niemand bemerkt
hat. Das war aber Fehlanzeige. Wir haben die Policia Local angerufen - doch in
dem Moment hat man bereits erkannt, dass das Feuer gelöscht worden ist. Es sind
nur mehr Rauschwaden über den Hügel gezogen. Flammen konnte man keine mehr
erkennen. |
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Ach ja, ich habe euch noch Fotos versprochen. Sie sind nicht sehr spektakulär -
außer für mich. |
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Am Morgen meines Geburtstages wurde ich wirklich blumig begrüßt. Rosen, Tulpen,
Nelken, alle drei verwelken ... |
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Wahrscheinlich hat niemand eine Ahnung davon, wie schön Margeriten sein können?
Eigentlich müsste ich Georg ja als Kindesmörder beschimpfen. *g* Er köpft ganz
einfach meine Blumenkinder. Auch wenn es mir zu Ehren ist ... |
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Normalerweise bin ich ja ganz hell und gut drauf, aber wie er mich am Vorabend
ausgefragt hat, wie sich welche Blumen verhalten, wenn man sie "zusammen
schneidet" hat mich nicht stutzig gemacht. |
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Mit einem Blütenteppich bin ich ja schon vor zwei oder drei Jahren überrascht
worden. Damals waren es Kirschblüten. Dieses Jahr waren es Margeriten.
Wunderschön. Ich liebe ihn! |
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Mit Geld kann bald jemand Geschenke, los regalos, machen - mit Gedanken
und Aufwand macht es kaum jemand. Doch diese Geschenke sind - mir - am meisten
wert. Umtausch ausgeschlossen! |
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11 de mayo de 2007 - Freitag - viernes |
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22 ° centígrados |
temperatura mínima |
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30
°
centígrados |
temperatura diurna |
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Icod de los Vinos |
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Der Wüstenwind aus Afrika bringt noch immer heiße Luft auf unsere kleinen Inseln
im Atlantik. Ab dem Wochenende soll die Hitze wieder nachlassen. Dreißig Grad
sind doch ein bisschen ungewöhnlich.
Vor allem für den Mai. Aber schön! Ich
genieße es, obwohl ich mit dem Blumen gießen kaum nach komme. |
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Erste Arbeit am Morgen? Blumen gießen für mich, Georg muss perfekte Steine für
Jorge auf de oberste Terrasse befördern. Das Befördern ist ja nicht das Problem
- das Finden der Steine ist das Geheimnis. Je passender die Steine sind, desto
schneller ist unser Säulenbauer. Logisch - oder nicht? |
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Warum wir alles in den ersten Stunden des Tages schaffen wollen? Ganz einfach -
der Rest des Tages ist für uns heute Freizeit! |
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Ich hab es wieder einmal geschafft meinen Geburtstag, el
cumpleaños, zwischen den beiden Muttertagen zu platzieren,
en medio de los dos dias de madre. *g* |
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Um elf wird ganz gemütlich, agradable,
gefrühstückt und anschließend machen wir uns auf den Weg nach Puerto de la Cruz.
Der erste Hafen den wir anlaufen ist zwar der Steuerberater, aber in diesem Büro
müssen wir nur einige Schriftstücke abholen. Danach werde ich in einer Gärtnerei
zwei oder drei Sumpfcalas für unseren Teich erstehen. Einige lebensnotwendige
Dinge wie Ingwer, Creme fraiche und ein paar andere Kleinigkeiten müssen auch
noch eingekauft werden und dann beginnt wirklich unsere Freizeit.
Danach beginnt mein Ehrenabend.
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Den Steuerberater haben wir für heute gestrichen.
Erstens ist es zu warm und zweitens können wir das am Montag auch noch machen.
Sogar Georg hat heute eine Mittagspause, una siesta, eingelegt. Das
müsste ich eigentlich mit einem Rotstift festhalten. Es kommt so gut wie gar
nicht vor. Aber die Hitze zehrt ganz schön, vor allem wenn man körperlich
arbeitet. Aus diesem Grund hat unser Steinmaurer für heute auch Hitzefrei! Es
ist jetzt fast fünf Uhr Nachmittag und wir fahren endgültig los. Ab in einen
lauen Sommerabend. |
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Falls jemand mit feiern will - wir sind heute Abend beim besten Chinesen in Puerto de la Cruz. |
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Ich habe mir Ente mit crêpes gewünscht.
Natürlich nach einem Aperitif am Plaza del Charco,
unter Palmen und Lorbeerbäumen.
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Vielen Dank auch für die vielen, lieben Wünsche. ¡Muchas
gracias!
Ich hoffe auch, dass alle in Erfüllung gehen,
cumplirse. Ich bin mir aber sicher, dass das so
werden wird! Warum? ¿Por qué? |
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Gestern Abend haben wir eine Sternschnuppe, una
estrella fugaz, gesehen. Eine ganz besondere Sternschnuppe! Normalerweise
verglühen diese Feuerwerkskörper des Himmels ja schneller als man schauen kann.
Einen Wunsch, un deseo, zu formulieren, geschweige denn ihn zu Ende zu
denken, klappt bei mir nie. Wahrscheinlich gehen diese Wünsche auch aus diesem
Grund, por la simple razón,
auch nie in Erfüllung.
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Aber dieses Exemplar ist in einer langen, geraden
Bahn über den Himmel geflogen.
Fast wie eine geheime Botschaft!
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P. S.: Andrea, du bist die erste Gratulantin gewesen, aber du musst auch
"Schnackerlstoßen" gehabt haben! *g* Italien wäre heute auch schön gewesen. |
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PP. S.:
Fotos gibt es morgen. |
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10 de mayo de 2007 - Donnerstag - jueves |
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22 ° centígrados |
temperatura mínima |
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31
°
centígrados |
temperatura diurna |
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Icod de los Vinos |
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Unsere Luxusbehausung hat sich gestern, ayer, in einen Backofen, un
homo, verwandelt.
Zum Brot backen hat es zwar nicht ganz
gereicht - aber fast. Ein bisschen darf man übertreiben, oder? Über Nacht, ayer por la noche,
haben wir die Wärme allerdings so halbwegs entsorgen können. Gott sei Dank.
¡Gracias a Dios! Richtigen Durchzug in der
kurzen Abendzeit zu erzeugen ist einfach nicht möglich. |
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Unser Flachdach funktioniert bei diesen Temperaturen
wie eine Deckenheizung.
Schade, dass man sich diese Wärme nicht für die
kältere Zeit aufbewahren kann. ¡Qué lástima! |
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Der Arbeitstag beginnt heute eben etwas vorverlegt.
In der relativen Kühle der Morgenstunden kann ich so den Durst meiner
botanischen Kinderstube befriedigen. Später ist das auf Grund der extremen
Temperatur nicht mehr möglich. |
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Es hat aber
auch seinen Vorteil - ich kann mir wieder eine Mittagspause im Liegestuhl gönnen
und komme endlich einmal dazu meine diversen Fachzeitschriften über
Künstlerpuppen und Teddybären, acerca de
muñecas artistico y ositos de peluche, zu
Gemüte zu ziehen. |
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| Sommer ist die Zeit, |
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in der es zu heiß ist, |
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um das zu tun,
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wozu es im Winter zu kalt war. |
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Mark Twain |
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Wenn wir nicht so viel zu tun hätten, würde ich sagen, es ist Strandwetter -
asi vamos a la playa! Also ab an den Strand! Doch
daraus wird leider nichts. Heute wird gearbeitet,
gefeiert wird morgen! |
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Ich hätte ja schon bald darauf vergessen,
dass ich außer umtopfen, pflanzen, gießen und
düngen auch noch einen anderen Beruf habe. Aber das wird sich bald wieder ändern
cambiar. So wie es aussieht - bald, en breve!
Oder wie man hier so schön sagt - mañana.
Ich würde sagen, lieber heute als morgen, mejor hoy que
mañana. |
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Von heute auf morgen geht leider rein gar nix. Es wird schon noch ein Jahr
dauern. Aber dann ist alles perfekt. Das ist die Sache wert! |
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9 de mayo de 2007 - Mittwoch - miércoles |
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19 ° centígrados |
temperatura mínima |
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31
°
centígrados |
temperatura diurna |
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Icod de los Vinos |
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Es soll ein sommerlicher Tag werden. Die Zeichen sprechen eindeutig für sich,
man kommt um zehn Uhr morgens schon ins Schwitzen - auch wenn man körperlich
noch nicht sehr viel getan hat. Herrlich, auch wenn ich dafür mehr gießen
muss.
Was sein muss, muss eben sein,
tiene que ser. |
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27,3 ° bereits um elf Uhr - und das unter afrikanischer Sonne. Bis siebzehn Uhr
stieg die Quecksilbersäule auf knackige 31,4 ° Celsius wohlgemerkt - nicht
Fahrenheit! |
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Der Schweiß rinnt in Strömen, wenn man mit der
Gießkanne durch die Landschaft wandelt.
Die Jahreszeit, la estación del año, der
Mittagsruhe, la siesta, hat wieder begonnen. In der Mittagssonne zu
arbeiten ist jetzt nicht mehr das Gelbe vom Ei. Vor allem im Freien nicht. |
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Aus diesem Grund habe ich meine Mittagszeit heute mit zwei Klatschzeitungen im
Liegestuhl, la tumbona, verbracht. Dass die
internationalen Nachrichten aus der High Society bereits Schnee von gestern,
vielmehr von Ostern waren stört dabei überhaupt nicht. Es ist so wieso nur
Unterhaltung für Stunden, in denen man nichts denke will. Klatsch und Tratsch
eben.
Der Stoff aus dem die Träume - oder Abträume
- sein sollen. |
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Der Camino Moleiro, also unsere Zufahrtsstrasse, wird noch im nächsten
Monat erneuert! Wir bekommen also endlich eine breitere Strasse, einen neuen
Weg, un camino nuevo. Heute war ein Bursche vom Cabildo, also von der
Inselregierung hier und hat diese Ankündigung gemacht.
Warten wir also ab. |
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Für Strassen gibt es auf der Insel mehrere Bezeichnungen. Eine Gasse, una
calle, eine größere Straße, una avenida, und
eine Prachtstraße, una rambla, findet man
in einer Ortschaft oder in der Stadt. Die Landstraße, una carretera, und
den Weg oder eine kleine Gasse, el camino, logischer weise auf dem Land.
Natürlich gibt es hier wie auch anderswo die Autobahn, la autopista.
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Mehr Verkehrswege fallen mir im Moment, de momento,
nicht ein. Ist auch egal,
Hauptsache, el punto, man kann so
halbwegs bequem von A nach B fahren. |
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Wir haben einen lauen Sommerabend genossen und gehen jetzt schlafen. Morgen soll
es noch einen Grad wärmer werden. *g* |
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23 Uhr und es hat immer noch dreiundzwanzig Grad! Gute Nacht Freunde.
¡Buenas noches! |
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8 de mayo de 2007 - Dienstag - martes |
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19 ° centígrados |
temperatura mínima |
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24
°
centígrados |
temperatura diurna |
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Icod de los Vinos |
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Sommerliches Wetter! Endlich, die Luft ist angenehm weich und warm - und das
schon in den Morgenstunden. |
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Unser Haupteingang kann sich schon sehen lassen! Den Blumen geht es gut, sie
wachsen und gedeihen. Leider auch die Läuse. Heute muss Georg mit der chemischen
Keule durch die Pflanzenwelt wandern. Eine Arbeit, die im gar nicht gefällt.
Aber sie bleibt ihm leider nicht erspart. Mittlerweile braucht er bereits über
zwei Stunden für diese Wanderung mit Maske, Giftspritze und Schutzbrille.
Das ist wirklich nicht lustig, vor allem wenn man
kein Gift mag. |
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Bei Tag ist es richtig hochsommerlich geworden.
Gerade die richtige Temperatur, la
temperatura exacto,
zum Löcher graben. Ein Loch, una fosa, nach dem anderen. Die Erde mit
Kompost und Torf vermischen, Pflanze versenken und eingießen.
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Riesenstrelitzien und noch so einiges mehr haben wir
in die Erde versenkt. Die Strelitzie ist die Königin der Kanaren. Obwohl
die prachtvolle Blume in leuchtendem Orange und Blau auf den Inseln im Atlantik
weit verbreitet ist und wunderbar wachsen und blühen, ist sie ursprünglich nicht
hier beheimatet gewesen. |
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Strelitzien estrelizias, stammen aus dem Südafrika, sind aber schon seit
langer Zeit auch auf den Kanaren weit verbreitet. Ihren Namen erhielten sie zu
Ehren von Prinzessin Charlotte von Mecklenburg-Strelitz. Sie war die Ehefrau
König Georg III. von England. Im 18. Jahrhundert wurde diese wunderschöne Blume,
die auch Papageienblume genannt wird, von Afrika nach England gebracht. |
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1772 segelt der Pflanzensammler Francis Masson mit dem Seefahrer James Cook nach
Südafrika. Vom Kap der Guten Hoffnung bringt er eine ganz besondere Pflanze nach
England. Ein
Bananengewächs mit einer orange und violett
leuchtenden Blüte, die dem Kopfschmuck eines Paradiesvogels ähnlich sieht. Sein
Auftraggeber, der berühmte Naturwissenschaftler und Mitglied der Royal Society
Joseph Banks zeigt sich so beeindruckt von der Blume, dass er sie zu Ehren
seiner Königin in Anlehnung an deren Herkunft Strelitzia reginae nennt. |
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Strelitzia nicolai, die Natal- oder Baumstrelitzie ist im Vergleich dazu
sehr groß. Sie wird bis zu zehn Meter hoch.
Die Strelitzien, die wir heute gepflanzt haben sind also um einiges größer als
ihre Artgenossen und ihre Blüten sind schwarz, weiß mit einer blauen Feder.
Diesmal haben wir zwar nur kleinere Exemplare bekommen, aber in einem Jahr sind
sie sicher schon über zwei Meter groß. |
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Am Nachmittag haben wir eine Salatplatte verspeist
und dann war noch zwei Stunden der Wasserschlauch auf dem Stundenplan. Georg
kann das Baggerfahren nicht lassen und hebt die Erde für die nächsten Fundamente
aus. Eine Viertelstunde noch.
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Dann ist es Viertel Neun und ich bin müde. Unter die
Dusche, ein gemütliches Gläschen trinken und dann ab ins Bett.
Hoffentlich ist morgen auch so schön wie heute! |
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7 de mayo de 2007 - Montag - lunes |
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17 ° centígrados |
Sonnenaufgang: 07.23 Ortszeit |
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22
°
centígrados |
Sonnenuntergang:
20.44 Ortszeit |
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Icod de los Vinos |
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Die neue Woche beginnt mit einem strahlend blauen Himmel.
Da macht das Arbeiten natürlich gleich
viel mehr Spaß. Ich werde mich also zu allererst schnell dem Bürokram widmen und
zur Pflanzenwelt wechseln. |
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Habe keine Angst vor Widerstand - |
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denk daran, dass es der Gegenwind |
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und nicht der Rückenwind ist, |
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der einen Drachen steigen lässt. |
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Schwedisches Sprichwort |
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Georg hat sich heute mit dem Stadtarchitekten von Icod über unseren
Kartoffelkäfer unterhalten. Der baut ja frisch und fröhlich aber dummerweise,
desafortunadamente, ohne jede Genehmigung fleißig an einem
Häuschen. |
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Da ist ja jeder blöd, der auf irgendeine Genehmigung
wartet und dafür dann auch noch ziemlich hohe Gebühren für die Genehmigung
bezahlt, oder? Dabei hat er nicht einmal Bauland sondern knappe zweitausend
Quadtratmeter rustico, also landwirtschaftliche Fläche. So was Dummes!
¡Qué fastidio! |
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Also, der Kartoffelkäfer dürfte höchstens einen Unterstand mit vier Quadratmeter
Größe bauen, eine Hundehütte so zusagen. Wird also nichts werden mit seinem
neuen Häuschen - außer einer hohen Strafe und einem teuren Abriss. Die Zeit
arbeitet also für uns, el tiempo está de nuestra parte. |
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Bei uns wachsen dafür die Steinsäulen in den Himmel.
Mit Genehmigung versteht sich. Georg
verstärkt die Mauer und füllt die aufgestellten Steine der Säulen mit Beton auf.
Eine nach der anderen. Nicht einmal zum Essen ist er heute Nachmittag gekommen.
Keine Zeit, no tiempo. |
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Gegen Abend haben Jorge und er die nächste Schalung aufgestellt. In luftiger
Höhe. Die erste Reihe behauener Steine hat darin bereits wieder ihren Platz
gefunden. |
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6 de mayo de 2007 - Sonntag - domingo |
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16 ° centígrados |
temperatura mínima |
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19
°
centígrados |
temperatura diurna |
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Icod de los Vinos |
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Ein gemütlicher, fauler aber leider trüber Sonntag.
Ein Tag so richtig geschaffen zum Nixtun.
Also erst einmal lange schlafen und dann gut und ausgiebig frühstücken. Als
zusätzliche Bereicherung haben wir uns noch ein interessantes Interview
angehört. Ein Satz hat mir als leidenschaftliche Sprüchesammlerin besonders
gefallen. "Neid muss man sich erarbeiten - Mitleid bekommt man geschenkt." |
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Und dann? Was macht man mit einem angebrochenen
Sonntag? Wenn man eigentlich gar nichts machen will? |
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Georg hat beschlossen mit dem Rasenmäher, con el
cortacésped, durch die Gegend zu fahren und unseren Rasen zu
frisieren. Ich wollte wieder einmal ein paar neue Rezepte, algunas
recetas nuevo ausprobieren. Also hat jeder das gemacht, was er m
liebsten mag. Ein richtig schöner Sonntag. |
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In Spanien ist heute Muttertag, dia de madre.
Ich könnte den Ehrentag, el dia
memorable, also doppelt feiern, wenn ich nächste Woche, próxima
semana, nach Hause fliegen würde. |
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Hier werden natürlich, wie wahrscheinlich auch bei uns daheim, an diesem
Ehrentag alle Mütter ausgeführt und zum Essen eingeladen. |
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Was macht aber eine Tochter, die auch bereits Mutter
ist? Sie kommt wahrscheinlich in das selbe Dilemma wie in Österreich oder in
Deutschland. Was zählt mehr? Die Ehre der Großmutter? Oder kann doch jede Mutter
ihren Ehrentag genießen? |
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Ich habe das Problem immer auf meine Art gelöst. Ich habe den Muttertag für
meine Mutter immer auf den folgenden Montag verlegt.
Schließlich und endlich
habe ich als doppelte Mutter ja auch ein Anrecht auf meinen Ehrentag, oder etwa
nicht? |
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Mutter, madre, kommt eigentlich schon noch
vor Großmutter, abuela,
oder Schwiegermutter, suegra? Zumindest am
Muttertag - sonst müsste er ja Tag der Schwiegermutter oder Omatag heißen? |
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Wenn du noch eine Mutter hast,
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| so danke Gott und sei zufrieden; |
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nicht allen auf dem Erdenrund ist dieses hohe Glück
beschieden. |
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Friedrich Wilhelm Kaulisch
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Na ja, aber dieses Thema ergibt sich für euch alle so wieso erst in einer Woche.
Warum jetzt schon darüber nachdenken? Das spielt jetzt noch keine Rolle.
iEn
este momento eso no es importante! |
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Julian hat mir heute zum Muttertag Nummer 1
gratuliert, also habe ich theoretisch wirklich zwei Ehrentage. *g* |
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5 de mayo de 2007 - Samstag - sábado |
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16 ° centígrados |
temperatura mínima |
|
19
°
centígrados |
temperatura diurna |
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Icod de los Vinos |
ziemlich windig |
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Noch so ein trüber Tag, una dia nublad?
Schaut fast so aus. Die Wolken wollen ihren Platz am Himmel nicht räumen. So wie
es aussieht, fühlen sie sich im Moment recht wohl bei uns. |
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Auf der obersten Terrasse wird aber fleißig gearbeitet. Eine Steinsäule nach der
anderen wird fertig. Heute Nachmittag sind wieder einmal Schaufel und
Krampen, la pala y el pico, im Einsatz. |
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Wir können eine Länge von circa vierzig Metern
bepflanzen. Die Blumenkinder freuen sich schon darauf, endlich aus ihren kleinen
Töpfen, las macetas
pequeño, zu kommen. |
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Das haben wir auch geschafft. Obwohl uns heute Rufino, unser Nachbar, dazwischen
gekommen ist. Er hat uns eine ganze Jeepladung Agaven, Carlas und Bananen
vermacht. Um die Mittagszeit ist noch Marcos aufgetaucht und hat seine Hilfe
angeboten. |
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Die haben wir natürlich gerne in Anspruch genommen.
Wir haben keinen Jeep oder irgendein anders
Fahrzeug mit Ladefläche. Wir können nur mit einem bescheidenem Bagger aufwarten.
Der wäre aber für den Anfahrtsweg von Rufinos Hühnerfarm, la
granja avícola, her nicht so gut geeignet gewesen. |
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Also haben wir wieder einmal bis zum Sonnenuntergang, la
puesta del sol, Pflanzen an eine andere Stelle verfrachtet. Bagger
sei Dank! |
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Nicht zu vergessen, no olvide, wir wurden heute
den ganzen Tag über durch Musik und Festansprachen einer Wahlveranstaltung in
Santa Barbara moralisch unterstützt. Vielen Dank, muchas
gracias, an die CCN für die musikalische Untermalung tagsüber! |
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4 de mayo de 2007 - Freitag - viernes |
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16 ° centígrados |
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19 °
centígrados |
temperatura diurna |
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Icod de los Vinos |
ziemlich windig |
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Jetzt ist es Mittag, die Sonne hat ein wenig hinter den Wolken hervorgeblinzelt.
Per Eilpost habe ich Hexenstaub erhalten und
mir daraus, wie laut Anweisung, Tee, una infusión,
gekocht. Ich hoffe das Rezept ist gut! Abwarten und Tee trinken sagt man ja
so im allgemeinen. ¡Paciencia! |
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Als Aufmunterung haben zwei Rosenknospen ihre Blütenblätter geöffnet. Schade,
dass man übers Internet noch keine Düfte verschicken kann. Als Dank für den
Hexenstaub würde ich den betörenden Duft
gerne in den Norden senden. Aber das
funktioniert leider nicht. Vielleicht helfen aber die zwei Fotos ein wenig.
Der Rest muss halt in der Fantasie
stattfinden. |
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Die Sonne hat sich bereits wieder verabschiedet und ich werde mich daran machen,
meine Fotos zu sortieren. Das ist auch eine Arbeit, die immer wieder liegen
bleibt. |
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Ich bin im Moment kein gutes Teammitglied. Ich steh im Moment ein bisschen neben
mir. Eigentlich ist ja alles in Ordnung - wir haben viel erreicht. Trotzdem ist
nichts so, wie es sein soll. Ich kann das nicht richtig formulieren. |
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Die Welt ist in den letzten Jahren irgendwie aus der
Reihe gelaufen. Ich verstehe die Welt nicht mehr,
ya no entender nada de nada.
Im Endeffekt funktioniert alles, aber die
Haltestellen entlang der Schmalspurbahn sind oft schwer zu verkraften.
Unlogisch? Ja, aber das Leben spielt diese Spielchen ganz einfach. Da kann jeder
Hahnenschrei nerven, von den Knallkörpern die hier seit gestern ständig in die
Luft geschossen werden, abgesehen. Ich kann sie nicht mehr hören - sie nerven! |
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Es ist also alles relativ, logisch, lógico. Wie
immer, como siempre. |
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Vielleicht liegt es nur daran, dass der Mensch,
sprich ich, irgendwann einmal erwachsen werden muss.
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Die Nabelschnur ist im Leben einfach nicht mehr relevant. Wenn man erst mit
meinem fortgeschrittenen Alter auf diese Lösung kommt ist es spät genug. Aber
besser spät als nie. Schwer ist es allemal. Vor allem, wenn man immer wieder
gepredigt bekommen hat, wie wichtig Familie ist. Wenn man aber gar nicht darauf
zählen kann? Wenn man irgendwann erkennt, wie egoistisch diese These ist? |
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Doch wenn ich genauer nachdenke, läuft es bei allen anderen auch nicht viel
anders. Schade. Mehr will ich dazu nicht mehr sagen.
Für mich ist das Thema damit abgehakt - ich
hoffe es zumindest für mich. |
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Am Fenster stehen, in die Nacht schauen, ein paar
Tränen vergießen - oftmals ist es einfach die Essenz des Alltages.
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Allesreiniger, el
detergente en polvo,
den gibt es auch für den Hausalt. Nicht zu
verachten, despreciar,
denn an der Sauberkeit der Wohnung werden Hausfrauen
gemessen. Man soll ja schließlich vom Fußboden essen können.
Bei mir nicht - ich besitze auch in unserer kleinen
Hütte wenigstens einen Esstisch. Auch wenn er so klein ist, dass ich keinen
Festtisch daraus gestalten kann. |
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Mehr kann ich dazu nicht sagen.
Irgendwann sind alle Ressourcen, alle Speisekämmerlein aufgebraucht. Man muss
wieder neue schaffen, neue Vorräte anlegen. Ich bin mir sicher, dass es
mir gelingt - aber es wird immer schwerer und aufwendiger. |
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Man kann eben nicht immer den Vollmond zur
Verantwortung ziehen. Das wäre wirklich zu unkompliziert und zu schön. Aber so
einfach funktioniert das System leider nicht. Schade. (Ich weiß, das war heute
eine Wortwiederholung von mir. Aber ab und zu ist das eben so.) |
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Gestern hat das neue Mitglied der spanischen Königsfamilie das Leben ins
öffentliche Leben angetreten. Prinz Felipe, Felipe Juan Pablo y
Alfonso de Todos los Santos de Borbón y Grecia, hat mit seiner erstgeborgen
Tochter
Prinzessin Leonor, Infantin Leonor de
Todos los Santos de Borbón Ortiz, der kleinen, pausbäckige Prinzessin, sein
jüngstes Töchterchen Sofie und seine Frau Letizia, Doña Letizia,
Prinzessin von Asturien, vom Krankenhaus nach Hause geholt. |
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Journalisten und Fotografen haben stundenlang darauf
gewartet. Hier sind ein paar der offiziellen Fotos von diesem Familienereignis. |
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3 de mayo de 2007 - Donnerstag - martes |
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16 ° centígrados |
temperatura mínima |
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19 °
centígrados |
temperatura diurna |
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Icod de los Vinos |
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Der Himmel ist grau und der Nebel zieht über die Hügel. Ein blödes Wetter. Jetzt
hat es auch noch zu regnen begonnen. Es ist zwar nur ein Nieselregen aber
gemütlich ist es trotzdem nicht. |
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In allen Gemeinden, die Cruz im Namen tragen, ist heute Feiertag.
Der Tag des Kreuzes, el Dia Cruz. |
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In der Hauptstadt Santa Cruz spielt sich heute also
gar nix ab. Feiern ist angesagt. In Puerto de la Cruz ebenso.
¡Tranquilo!
Nur mit der Ruhe ist also die Devise für heute.
In Icod ist das ja zwar nicht ganz der Fall,
aber auch hier gibt es Ortsteile, die darunter fallen, Cruz de Camino zum
Beispiel, einer der siebenundzwanzig Ortsteile von Icod. |
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Wir müssen es also mehr oder weniger als halben Feiertag betrachten. Nicht weil
wir beide so gerne feiern, sondern weil unsere diversen Mitspieler heute ganz
einfach keine Ambitionen zum Arbeiten haben. Ist aber nicht so schlimm, so
kommen wir dazu, das zu tun, was wir vorhaben. Ohne Ablenkung, ohne Termine für
irgendwelche anderen, wichtige Dinge. |
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Die Aktualität verschwindet hier im Moment so wieso in der Schublade. Am 27. Mai
finden die Wahlen, la elección, statt. Das ist das offizielle Datum. Doch es ist heute schon
nicht mehr möglich, einen Stadtrat, un concsejo, beim Arbeiten zu erwischen. Es wird nicht
mehr gearbeitet. Was sie im laufenden Monat so treiben? Keine Ahnung.
Am
Arbeitsplatz, el lugar de trabajo, sind sie nicht mehr anzutreffen. Für die
Zeit vor der Wahl hat sich ihr Arbeitsplatz vielleicht auf Wahlveranstaltungen
in die Nachtstunden verlegt? Essen und Trinken soll ja Stimmen bringen. |
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Oder doch nicht? Ein Parteiprogramm wäre vielleicht
angebracht. Aber auf der anderen Seite - wozu? Parteiprogramme sind so wieso ein
Blödsinn. Egal ob abgekupfert, wie es die sozialistische Partei der Kanarischen
Inseln es nun gemacht hat., oder selbst erfunden. Wo liegt der Unterschied? |
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Ich weiß es nicht mehr. Momentan bin ich irgendwie auf einem Nullpunkt
angelangt. Alle anderen können machen was sie wollen und wir halten uns an die
Gesetze. Weil uns nichts anderes übrig bleibt. Rundherum wird lustig "schwarz"
gebaut. Privat natürlich. |
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Über unseren Grund gehen seit vier, fünf Wochen
unbekannte "Spaziergänger", die wahrscheinlich beweisen sollen, dass unser
Kartoffelkäfer immer schon über unser Grundstück gewandelt ist. Fotografieren
lassen wollen sie sich allerdings nicht. Macht aber nichts sie werden trotzdem
verewigt.
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Belastend ist es auf alle Fälle. Irgendwie kommt mir die Ideologie abhanden. Ist
es das alles wirklich wert? |
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Wofür? So ganz sicher bin ich mir nicht mehr. Draußen knallt es schon den ganzen
Tag. Dia Cruz! Gearbeitet wird im Rathaus nicht mehr. die Politiker sind auf
Sonderurlaub, Dinge, die erledigt werden sollen geschehen nicht - mehr. Und der
normale Wirtschaftstreibende soll da noch normal arbeiten. |
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Na ja, mit ein bisschen Vitamin C komme ich schon wieder auf die Reihe. Morgen
schaut die Welt schon wieder anders aus! |
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2 de mayo de 2007 - Mittwoch - miércoles |
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17 ° centígrados |
temperatura mínima |
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22 °
centígrados |
temperatura diurna |
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Icod de los Vinos |
Vollmond |
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Ein Tag wie jeder andere. Ich komme heute irgendwie nicht richtig in Schwung.
Vielleicht wird's ja am Nachmittag besser. |
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Wer in die Fußstapfen anderer tritt, |
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kann nie als erster ankommen.
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Schwedisches Sprichwort |
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Nach dem Mittagessen habe ich tatsächlich noch einiges geschafft. Rosenbäumchen,
Kletterrosen und Oleander wurden ein getopft. Eine blöde Arbeit, dadurch, dass
die Rosen schon ziemlich lange Triebe hatten, haben sie sich immer wieder
ineinander verhakt.
Als Draufgabe haben diese schönen Blumen auch
noch Unmengen von Dornen. Das ist gerade auch nicht sehr förderlich. Eine
wahrlich stechende Angelegenheit. |
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Jorge hat die beiden Säulen fertig gestellt und Georg hat unter der Mauer des
Teiches alles für die Bepflanzung für morgen vorbereitet. Also hasta
mañana. |
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1 de mayo de 2007 - Dienstag - martes |
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17 ° centígrados |
temperatura mínima |
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23 °
centígrados |
temperatura diurna |
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Icod de los Vinos |
Regen in der Nacht |
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In der Nacht hat es geregnet und wir haben herrlich
geschlafen. Irgendwie ist Regen beruhigend. Wir
haben den Tag also ein wenig langsamer anlaufen
lassen.
Schließlich ist heute auch noch ein Feiertag. |
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Schön langsam aber sicher,
despacio, pero seguro, werdet ihr alle
glauben wir betreiben eine Gärtnerei, una
jardinería.
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Na ja, so viel daneben liegt mit diesem
Glauben niemand. Die Bepflanzung des
Parks steht im Moment wirklich auf der
Liste ganz oben.
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Wir kommen im Moment,
de momento, nicht
einmal dazu einen lieben Freund zu besuchen. Ich
hoffe, er nimmt es uns nicht übel.
Nein, ich bin mir sicher, er versteht uns. In
zwei, drei Wochen schaut es schon wieder ganz anders
aus, aber im Moment geht es einfach nicht anders. |
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Wir sind zur Zeit getriebene der Botanik.
Aber das ist nicht falsch zu verstehen - wir
wollen es auch nicht anders! Einige Monate später
werden wir uns darüber freuen, dass wir jetzt so
fleißig gewesen sind. |
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Wenn wir könnten wie wir wollten, hätten wir beim
Pflanzen schon mehr geschafft, aber unsere Arbeit
beschränkt sich leider nicht nur auf manuelle
Arbeit. Die Administration fordert auch ihre Zeit
und unser Direktionsteam besteht nur aus uns beiden.
Der Chef und die Chefin sind aus diesem Grund auch
gleichzeitig Mädchen für alles, Maurer,
Hilfsarbeiter und Gärtner in einer Person. |
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Das schlimmste im Leben soll allerdings die
Langeweile, el aburrimiento,
oder die Unterforderung sein. Menschen, die im
Leben stehen sollen kaum überfordert werden können.
Forderung hält den Geist auf Trab. Das ist doch
nicht schlecht, oder? |
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Jetzt ist er endlich da, der 1. Mai.
Heute ist der Tag der Arbeit, el día del trabajo.
Warum wird dann heute nicht
gearbeitet sondern gefeiert? |
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Der Wonnemonat
kann beginnen - was immer das auch bedeuten mag *g*
Alles Neu macht der Mai.
Unter diesem Motto finden wir so manche Vermarktungsschiene. |
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Der Brauch, am oder zum 1. Mai einen Maibaum
aufzustellen, ist weit verbreitet und uralt. Und
fast genauso alt ist der Brauch des Maitanzes und in
Wien lobt sich am Rathhausplatz, wie alle Jahre
wieder, die sozialistische Partei für ihre tollen
Leistungen. Was immer das auch sein soll. Hauptsache
es gibt eine stimmungsvolle Maiveranstaltung. |
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Beides kennt man auf Teneriffa nicht. Aber nichts
desto trotz - auch hier macht der Mai vieles neu. Der 1. Mai ist der 121. Tag
des Gregorianischen Kalenders, der 122. in Schaltjahren, somit bleiben 244 Tage
bis zum Jahresende.
Damit wäre wieder ein Feuerwerk fällig.
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Seit mehr als hundert Jahren feiert die deutsche und internationale Arbeiterbewegung
den 1. Mai als "Tag der Arbeit". Er wird deshalb auch Kampftag der
Arbeiterbewegung oder Maifeiertag genannt.
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Abgesehen davon ist er als Internationaler Tag der
Arbeit in vielen Ländern der Welt einfach ein Feiertag. Ein Tag ohne Arbeit.
Ein Feiertag, ein freier Tag. |
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Bereits die Römer feierten im Mai die Floralien, ein Fest zu Ehren der
Blumengöttin Flora, einer Patronin des Frühlings und der Blumen. |
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Die Römer waren schon immer sehr geschickt und
führten ihre Bräuche nur in Ländern ein, die sie eroberten. Bei den Kelten war
aber schon das Beltanefest verbreitet.
Pech für die Römer! So musste das Fest der Floralien und das Beltanefest zum
Maifest verschmolzen werden. Das war aber anscheinend kein großes Problem. |
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Interessant
ist, dass das Maifest allgemein auf erbitterten
Widerstand gestoßen ist. In Schottland wurde es 1555 verboten, 1644 untersagte
das englische Parlament das Aufstellen von Maibäumen. Das Verbot, la
prohibición,
hat aber nicht
gegriffen. Aber das haben Verbote wahrscheinlich an sich. Alles was verboten
wird, wird noch interessanter. Das ist ganz einfach der Reiz an der Sache. Oder? |
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In Reaktion auf die Soziale Bewegung wurde der Erste Mai von Pius XII. zum
Gedenktag Joseph des Arbeiters erklärt; der Ehemann Marias und Nährvater Jesu
war laut der Bibel als tektôn, als Zimmermann tätig und gilt traditionell als
Patron der Arbeiter. |
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Es dauert zwar noch ein Jahr, aber
2008 fällt der kirchliche Feiertag Christi Himmelfahrt auf den 1. Mai. Ein
solches Zusammentreffen beider Feiertage tritt aber nur sehr selten auf.
Letztmalig fand der Himmelfahrtstag im Jahre 1913 am 1. Mai statt.
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Nach 2008 muss man bis zum Jahr 2160 warten, bevor
es den "Doppelfeiertag“ wieder gibt. Die Ursache ist die Beweglichkeit des
Ostertermins. Der findet seine Zeit im Kalender immer zwischen dem 22. März und
dem 25. April. Da auch die folgenden Feiertage bis Fronleichnam an das
Osterdatum gebunden sind, unterliegen sie der gleichen Beweglichkeit. Nichts
Besonderes also. |
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Die Statistik oder besser gesagt die Mathematik
schlägt wieder einmal zu. |
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Ein Feiertag mit viel Tradition und Mythen im Gepäck. Doch wen interessiert das
schon? Hauptsache ein bezahlter Tag ohne Arbeit. Deshalb ist die Bezeichnung
"Tag der Arbeit" sicher angebracht. Warum auch immer. |
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