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19 de marzo de 2007
Montag |
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18 de marzo de 2007 Sonntag |
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15 ° centígrados |
temperatura mínima |
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18 °
centígrados |
temperatura diurna |
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Icod de los Vinos |
Sicht 20 km |
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Wochenend und Sonnenschein, und dann mit dir im Wald allein. Weiter brauch' ich
nichts zum Glücklichsein ... |
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Nur sechs Tage sind der Arbeit
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und am siebten sollst du ruhn. |
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Sprach der Herrgott,
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doch wir haben auch am siebten Tage zu tun. |
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Der Sonnenschein, tiempo con sol, wird
uns heute wohl im Stich lassen, es ist wolkig und grau. |
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Daran ist sicher wieder einmal die Klimaerwärmung,
el cambio climático,
schuld. Und wer hat's erfunden? Ricola? Nein, wirklich nicht.
Kräuterbonbons haben damit nichts zu tun. Oder doch? Wer weiß? Aber ich glaube, in der
Beziehung müssen wir uns einen anderen Schuldigen suchen. Das wird nicht so
schwer sein. Auswahl steht genug zur Verfügung.
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Beginnen wir bei uns selbst.
Allein beim Ausatmen bedrohen wir das Weltklima. Also - nicht schnell laufen,
keine Stiegen steigen. Empfehlenswert ist es, sich ganz einfach unauffällig zu
verhalten.
Oder sollten wir die Luft
überhaupt anhalten, contener la respiración? |
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Nur nicht auffallen, sonst trifft uns noch die neue
Feinstaubverordnung.
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Vielleicht, quizá,
sollte man das auch einmal dem Sand aus
der Sahara verständlich machen.
Aber ich glaube, den interessiert das
überhaupt nicht. Er benötigt weder ein Flugticket noch eine Genehmigung für
seine Reisen. Der
Sand aus der Wüste ist ein Trittbrettfahrer - er benutzt die natürlichen
Luftströmungen um dorthin zu kommen, wohin er will. |
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Recht hat er! ¡Igualdad de derechos! Niemand
hat das Recht irgend jemanden auf dieser Welt den Willen zu brechen oder Wünsche
abzusprechen. Wer bestimmt den Drehpunkt der Welt? Die Götter der diversen
Völker oder Konzerne? Warum ist der Mensch nicht fähig, anderen Menschen seine
Kultur und sein eigenes Leben leben zu lassen? Wo liegt der Schmerzpunkt? Wie
hoch ist der Preis? |
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Die neue Seidenstraße - ein Highway in den Himmel? |
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Wenn wir es alle wollen, könnte es möglich sein. |
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Der Respekt, el
respeto,
vor alten Kulturen und Mythen könnte dazu beitragen.
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Der Mythos als Versprechen für die Zukunft hat
überlebt. Jetzt hängt es von uns, der zivilisierten Welt, ab, ob wir dieses
Märchen, este cuento, zur Wirklichkeit werden lassen oder ob es nur mehr in unserer Fantasie
weiter bestehen kann. |
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Es kommt darauf an, was wir wollen. Globalisierung pur? Oder sind wir doch noch
so aufgeschlossen, dass wir andere Kulturen entdecken und kennen lernen wollen? |
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Na ja, für heute wahrscheinlich nicht das richtige Thema. Es ist Sonntag und
Erholung ist angesagt. |
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Wir beginnen unseren Tag mit einem guten Brunch - deshalb erst am Abend mehr ...
oder morgen *g* |
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Zu Mittag hat die Sonne zwar eine Stunde gescheint,
dann hat sie sich ebenfalls einen gemütlichen Nachmittag hinter den Wolken
gemacht. Gegen Abend ist als Draufgabe ein richtiger Platzregen nieder
geprasselt. Jetzt regnet es gemütlich vor sich hin.
Die beste Voraussetzung für einen
erholsamen Sonntagabend. Bis morgen also! Hasta
mañana amigos. |
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17 de marzo de 2007 Samstag |
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15 ° centígrados |
temperatura mínima |
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18 °
centígrados |
temperatura diurna |
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Icod de los Vinos |
Sicht 20 km |
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Alles noch grau in grau. Doch die Welt schläft nicht
mehr. |
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Miguel und Leila ernten bereits Spinat. Auch auf der
Finca von Patricio wird bereits gearbeitet - seine Frau ist schon vor einer
Stunde gekommen. Wahrscheinlich bereitet sie die Geburtstagsfeier vor - Patricio
feiert heute seinen Geburtstag! ¡Feliz cumpleaños!
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Georg verlegt die letzten Rohre für die Infrastruktur in den Boden, damit wir um
die Mittagszeit als Pflanzer agieren können. Die Mischmaschine läuft, das
eintönige Geräusch kann ich bis zu meinem Schreibtisch hören. Zwar nicht
sehr laut aber als monotone Hintergrundmusik. |
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Das Teewasser kocht und ich werde das Frühstück fertig machen. Pause ist
angesagt. |
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Die Vorbereitungsarbeiten für die Bepflanzung sind seit Mittag fertig, jetzt
fehlt nur mehr die gesiebte Erde. Bis zum Abend ist das auch geschafft. Dann
können wir endgültig zu pflanzen beginnen. |
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Am Nachmittag haben wir ein paar nette Stunden mit Gerald verbracht. Es tut gut,
mit jemanden so richtig sarkastisch, zynisch ironisch und mit Witz zu plänkeln.
Ich liebe es! Nur so bleibt der Geist munter. *g*
Doch dafür braucht man Gegenspieler -
man kann ja nicht vor jeder Aussage "Achtung Satire" rufen. Doch was wäre das
Leben ohne diese Herausforderung? Langweilig und öde. |
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Zynismus ist die Kunst, die Dinge so zu sehen, wie sie sind, und nicht, wie sie
sein sollten - sagte Oscar Wilde. Unrecht hatte er damit nicht. |
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Ich sehe Zynismus, Satire oder Ironie eigentlich als eine der Möglichkeiten des
Überlebens an und für sich. So viel Schwachsinn, wie uns heute -
wissenschaftlich untermauert - jeden Tag serviert wird, geht auf keine
Menükarte. Nicht einmal auf die eines sechs Hauben-Lokales. |
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Doch der normale Mensch hört zu, denkt nach und
glaubt! ¡Bueno, bueno, señores! |
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Wohin soll uns das führen? Hat schon irgendjemand über den Fahrplan dieser
Idiotie nachgedacht? |
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Uns geht es gut und das Wochenende hat laut Kalender auch bereits begonnen. Eine
Woche ist verflogen - ohne Flugticket und bestimmte Abflugzeiten. Keine Ahnung
wohin. Doch unser Abflugtermin rückt immer näher. Im Moment klingt es ja
noch sehr harmlos - in zwei Wochen. Aber was sind schon zwei Wochen? So gut wie
nix! |
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Dabei kommt noch ein großes Ereignis, zumindest für uns, auf uns zu. Wir haben
noch einen Geburtstag zu feiern, celebrar un cumpleaños!
Der Dienstag ist für uns ein Feiertag. Ein interner Feiertag so zusagen. Meine
kleinen Überraschungen habe ich fast fertig. Was?
Das wird nicht verraten! |
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¡Buen fin de semana! Schönes Wochenende! |
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16 de marzo de 2007 Freitag |
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15 ° centígrados |
temperatura mínima |
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21 °
centígrados |
temperatura diurna |
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Icod de los Vinos |
Sicht 20 km |
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Heute Vormittag sind wir in Santa Cruz gewesen. Georg hatte einen Behördenweg
und ich habe mir die Zeit währendessen in einem Kaufhaus vertrieben. Nachdem ich
bei Büchern nie vorbei gehen kann, habe ich den die meiste Zeit in der kleinen
Bücherecke im Corte Inglés verbracht. |
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Anschließend sind wir auf direktem Weg nach Hause gefahren, da in Santa Cruz ein
ziemlich ungemütlicher Wind geweht hat. |
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Sonst ist heute nichts aufregendes passiert - einfach ein normaler Tag, der
ziemlich schnell vorbei gegangen ist. |
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Was haben Eu-Subventionen mit den Flüchtlingen von Senegal zu tun? |
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Im ersten Augenblick gar nichts. Im zweiten Moment
hat man die Flüchtlingsboote vor Augen, die regelmäßig den gefährlichen, oft
tödlichen Weg über den Atlantik nehmen. Und dann? |
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Der Bauer aus Senegal, le campesino de Senegal,
kann sein eigenes Gemüse, la verdura, auf dem
landeseigenen Markt, al mercado en este país,
nicht mehr verkaufen, weil dort subventioniertes, billiges Gemüse
aus Europa angeboten wird. |
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Da kann er fleißig sein wie er will, da kann er sich die
Sonne auf den Kopf brennen lassen so lange er will. Er hat keine Chance! |
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Am Ende entscheidet der Kunde - und wie der
entscheidet, das kennen wir alle selbst vom eigenen Land. Billigware punktet vor
Qualität. Geiz ist geil heißt es doch so schön.
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Aber der Bauer aus Senegal hat ja noch eine lohnende
Alternative. |
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Er kann als Flüchtling sein Glück in Europa versuchen. Da will ihn offiziell
zwar niemand, aber als billiger Landarbeiter findet er wenigstens als moderner
Sklave sein Auskommen. Vom freien Mann zum Almosenempfänger degradiert. Wie
menschlich ist die Welt geworden! |
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Die Schweiz, la Suiza,
lässt das benötigte Getreide für das Brot der Bürger des Alpenlandes in Indien, la India,
anbauen. Das ist ja gleich um die Ecke, oder habe ich mich auf der Weltkarte ein
wenig verschaut? |
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Europa bezieht das Futtermittel Soja aus ehemaligen Regenwaldgebieten, la
selva tropical, und baut selbst subventionierten Mais und Weizen an,
maíz y trigo - um ihn zu verheizen! Alternative
Energiegewinnung nennt man das heute. |
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In Südamerika verhungern,
morir de hambre, einstweilen die Menschen, weil es für sie zuwenig
Wasser, agua, gibt und die europäischen Hühner
picken einstweilen den Regenwald auf. Ein Quadratmeter davon ist ganz billig zu
haben, er kostet nur einen Cent. Vielleicht möchte ja jemand ein Stück davon? |
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In Österreich kostet ein Kilo Streusplitt mehr als ein Bauer für ein Kilo Weizen
bezahlt bekommt und in der restlichen Welt werden Lebensmittel vernichtet
während ein paar Meter weiter Menschen verhungern und verdursten. |
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Wer mehr darüber wissen will - es gibt einen sehr informativen Dokumentarfilm
über dieses Thema-
We
feed the world. |
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Entscheiden können wir als Konsumenten - ich hoffe,
es werden wenigstens einige Menschen wach gerüttelt. Der Film
We feed the world
ist ein Kinofilm ist aber auch als DVD erhältlich. |
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Was besonders weh tut - zumindest mir persönlich - ist, dass der Chef des Nestle
Konzerns ein gebürtiger Villacher ist. Wenn man diesem selbst ernannten Gott
zuhört, wird einem schlecht. Ernährungsschwerpunkt hin oder her. Für seine
Arbeit hat er sogar "das Große Goldene Ehrenzeichen mit dem Stern für Verdienste
um die Republik Österreich" erhalten. Wofür? Dass einige Jugendliche
Gratiseintrittskarten für die Salzburger Festspiele erhalten haben? Na ja, der
nunmehr ehemalige Kanzler Schüssel machte es möglich! Gratulation an einen
Vertreter einer - angeblichen - Volkspartei. Es lebe die Demokratie! |
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Angeblich hat man dem Konzernchef schon einige Male angeboten, seine
Staatsbürgerschaft zu ändern. Er hat es jedoch immer abgelehnt, da er so zu
Österreich steht. Hätte er es nur getan - ich würde mich wohler fühlen. Für die
Einstellung, die dieser Mensch vertritt, möchte ich nicht gerade stehen müssen.
Schade, dass er als Geburtsort Vilach in seiner Urkunde stehen hat. |
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"Seine Staatsbürgerschaft legt man nicht ab. Ich bin stolz, auf meiner Ebene zum
Erfolg dieses Landes beitragen zu können", so der Nestle Chief Executive Officer
(CEO), der auch darin erinnerte, sein Rüstzeug in Österreich erhalten zu haben.
"In Österreich wurde mir meine gute Ausbildung vermittelt ebenso wie Werte und
Kultur. Das ist nicht selbstverständlich, wenn man sich in der Welt umsieht", so
Brabeck-Lethmathe. |
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Die Qualität der Ausbildung - oder die Qualität des Menschen ist meiner Meinung
nach anzuzweifeln. Aber wie hoch wird der Hausverstand oder
Realitätsbewusstsein eingestuft? Menschlichkeit zählt heute nicht mehr. |
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Gemessen an der Richterskala - Stärke eins. Diese Stärke kann allerdings vom
normalen Menschen nicht wahrgenommen werden. Doch gerade aus diesem Grund ist
diese Stärke sehr gefährlich für die normale Bevölkerung - eine Gefahr, die
nicht existiert. |
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Ich möchte ihm nicht zu viel Ehre zusprechen, auch Kaiser Nero ist an seinen
Wahnvorstellungen gescheitert. |
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Kaiser Nero sah sich als Künstler. Es ist zwar eine Kunst, ein Land zu regieren,
aber es ist nicht des Rätsels Lösung. |
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Es ist auch eine Kunst - finanztechnisch gesehen - einen Weltkonzern zu leiten.
Wenn man aber dann davon ausgeht, Gott zu sein, dann ist das auch nicht das Ei
des Kolumbus. Das Leben geht verschlungene Wege. |
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Eine perfekte Spielanleitung sieht anders aus. Man zerstöre die Regeln der
Natur, entmachte und entmündige alle normalen Menschen mit ihren
lebensnotwendigen Instinkten - erst dann kommt man mit der perfekten Lösung.
Unter dem Motto, wenn wir nichts mehr verdienen, können wir auch nicht helfen. |
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Wer will denn diese Hilfe überhaupt? Wer würde denn diese Hilfe überhaupt
benötigen, wenn es nicht Konzerne gäbe, die zuvor jegliche Struktur kaputt
machen würden? |
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Nur so nebenbei - der Konzern Nestlè prozessiert mit Bauern in Senegal. Wenn man
es bildlich vergleichen möchte, wie ein Schwergewichtsboxer gegen einen
ausgemergelten Arbeitslosen. |
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Topp - die Wette gilt! ¡Hecho!
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Nachsatz: |
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Im Film wird der Satz eingeblendet: 'Der
Nestlé-Konzern ist weltgrößter Abfüller von Trinkwasser.' Dazu Brabeck: |
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(...) Also Wasser ist natürlich das wichtigste Rohmaterial, das wir heute noch
auf der Welt haben. Es geht darum, ob wir die normale Wasserversorgung der
Bevölkerung privatisieren oder nicht. Und da gibt es zwei verschiedene
Anschauungen. Die eine Anschauung, extrem würde ich sagen, wird von einigen, von
den NGOs vertreten, die darauf pochen, dass Wasser zu einem öffentlichen Recht
erklärt wird. Das heißt, als Mensch sollen Sie einfach das Recht haben, Wasser
zu haben. Das ist die eine Extremlösung. Und die andere, die sagt, Wasser ist
ein Lebensmittel; so wie jedes andere Lebensmittel sollte das einen Marktwert
haben. Ich persönlich glaube, es ist besser, man gibt einem Lebensmittel einen
Wert, sodass wir uns alle bewusst sind, dass das etwas kostet, und dann
anschließend versucht, für diesen Teil der Bevölkerung, der keinen Zugang zu
Wasser hat, dass man dort etwas spezifischer eingreift, und da gibt's ja
verschiedene Möglichkeiten, also. |
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Ich bin immer noch der Meinung, dass die größte
soziale Verantwortung jedes Geschäftsführers darin besteht, dass er die Zukunft,
die erfolgreiche, profitable Zukunft seines Unternehmens, festhält und dass er
die sicherstellt. Denn nur, wenn wir langfristig bestehen können, sind wir auch
in der Lage, in der Lösung von Problemen, die es ja auf der Welt gibt, aktiv
teilzunehmen. (...) Ich sehe absolut keinen Grund, warum wir nicht positiv über
die Zukunft sein können. Wir haben noch nie so gut gelebt, wir hatten noch nie
so viel Geld, wir waren noch nie so gesund, wir haben noch nie so lange gelebt
wie heute. Wir haben alles, was wir wollen, und sind trotzdem psychologisch in
Trauerstimmung. |
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Am Schluss des Dokumentarfilms schlendert der
Konzernchef von Nestlé frisch und fröhlich die Vitrinen im Firmenmuseum entlang
und zeigt auf einen Fernseher, der einen Werbefilm aus einer Produktionsanlage
in Japan ausstrahlt. Brabeck: |
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Japaner. Sieht man eigentlich, wie modern diese
Fabriken sind, hoch robotisiert, fast keine Leute. |
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Ende, Abspann." |
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Bevor mir schlecht wird, gehe ich schlafen. Nachdenken darf ich m Moment nicht
mehr denn dann müsste ich mich fragen, was das Leben noch lebenswert macht. Doch
ich weiß, dass es dafür viele Gründe gibt! |
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Das Leben ist durchaus lebenswert - man muss nur
seinen Weg finden. |
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15 de marzo de 2007 Donnerstag |
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13 ° centígrados |
temperatura mínima |
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22 °
centígrados |
temperatura diurna |
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Icod de los Vinos |
Sicht 20 km |
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Sonnenschein und Wärme, der Regen hat sich verzogen, die Welt ist wieder in
Ordnung und der Teide hat noch einmal eine Ladung Schnee abbekommen! |
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Ein kräftiger Wolkenwirbel über dem Zentrum des kanarischen Archipels hat die
Regierung zu einer offiziellen Unwetterwarnung für alle kanarischen Inseln
bewogen. Die Rettungskräfte wurden in erhöhte Alarmbereitschaft versetzt. Auf
Gran Canaria, Teneriffa, Las Palmas und La Gomera war mit Regen von bis zu
60 Litern pro qm zu rechnen. |
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"Wie immer in dieser Situation ist mit Stromausfällen zu rechnen. Die Regierung
empfiehlt daher, das Bereithalten eines batteriebetrieben Radios und Kerzen." |
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Das war die Unwetterwarnung von gestern - ich glaube, die Kanarische Regierung
kennt keine Platzregen von Kärnten. Gewitter sind hier auch sehr
selten. Wir sind von daheim ganz andere Blitz und Donnerspiele
gewohnt. Wobei ich zugeben muss - ich habe sie gefürchtet und gehasst! |
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Gestern Nacht haben die Engel, los ángeles,
über Teneriffa anscheinend einen Wettstreit, una
competición, auf der himmlischen Kegelbahn ausgetragen.
Starfotographen müssen auch ziemlich
viele anwesend gewesen sein. Die Blitzlichter wollten und wollten nicht aufhören
- immer wieder gefolgt vom Geräusch der fallenden Kegel. "Alle Neune" dürften
von sehr vielen Teilnehmern des Wettbewerbes zu Fall gebracht worden sein. |
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Danach ist der Champagner in Strömen geflossen!
Warum ich das weiß? Der Überschuss davon ist in Form eines wahren Platzregens
auf die Erde gekommen! Aber wir kennen dieses Phänomen ja von Siegesfeiern der
Schispringer oder in der Formel 1.
Verschwendung pur - wer trinkt den
Champagner denn dort aus einem Glas?
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Richtig! iExacto! Niemand. Es wird großzügig durch die Gegend
gespritzt. Warum sollten Engel es anders halten? Es waren schließlich auch
irgendwann einmal ganz normale Menschen. Oder möchte das irgendjemand
anzweifeln? Himmel oder Hölle - es gibt nur eine Möglichkeit.
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Im Himmel, en la gloria,
wird der diesjährige Betriebsausflug geplant.
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Man weiß aber nicht so recht, wohin man fahren soll. |
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Erste Idee: Bethlehem. |
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Maria ist aber dagegen.
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Mit Bethlehem hat sie schlechte Erfahrungen gemacht: |
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kein Hotelzimmer und so.
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Nein, kommt nicht in Frage.
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Nächster Vorschlag: Jerusalem.
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Das lehnt Jesus aber ab.
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Ganz schlechte Erfahrungen mit Jerusalem!!
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Nächster Vorschlag: Rom.
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Die allgemeine Zustimmung hält sich in Grenzen,
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nur der Heilige Geist ist begeistert: "Oh toll, Rom!
Da war ich noch nie!"
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Heute warnen die Meteorologen vor einem Calima. Eintreffen soll oder könnte er
bereits heute. |
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Wie die Wetterstationen gestern bekannt gaben,
konnten sie auf Satellitenbildern bereits erkennen, wie der Sand der Sahara sich
in Wolken über den Atlantik schiebt.
Das Wochenende wird also voraussichtlich
warm und staubig. |
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14 de marzo de 2007 Mittwoch |
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13 ° centígrados |
temperatura mínima |
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15 °
centígrados |
temperatura diurna |
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Icod de los Vinos |
Sicht 20 km |
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Gestern Abend hat es wieder zu regnen begonnen - angekündigt mit einem heftigen
Wind. Den Regen konnte man am Meer draußen bereits eine halbe Stunde vorher
erkennen. Zum Einschlafen war die Hintergrundmusik perfekt! |
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Am Morgen der erste Blick aus der Türe - Schnee bis in "Tallagen" und das bei
einer Frühtemperatur von heißen 12 Grad auf der Quecksilbersäule. Aber -
immerhin blauer Himmel. Der schöne Ausblick hat sich jedoch nicht lange
gehalten. Für den Rest des Tages hat sich der Teide verabschiedet. Existiert er
überhaupt? Man könnte vermuten, dass er auf Urlaub gegangen ist. |
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Heute Vormittag haben wir einige Termine abzuarbeiten. Der Weg führt uns nach
Puerto de la Cruz und anschließend nach La Laguna. Von einem Platzregen in den
anderen.
Vom Regen in die Traufe. Salir
de Guatemala y entrar en Guatepeor |
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Begrüßt wurden wir allerdings von einem Regenbogen, der aus dem Meer gewachsen
ist. Ein Stück des Weges hat er uns begleitet, danach hat die Monotonie des
Scheibenwischers eingesetzt. Das Abenteuer hat man dann allerdings kostenlos auf
der Straße. |
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Autofahrten bei Regen sind auf Teneriffa gleich zu
setzen mit Fahrten bei Schneefall auf Österreichs Strassen. Kein Mensch denkt an
das Wasser auf der Straße - dementsprechend oft kracht es dann auch. Zu Schaden
kommen meist jedoch nur die Blechteile der heiß geliebten Statusobjekte.
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Wir hatten heute Glück - kein Stau auf der gesamten
Strecke.
Die Mauer einer Bananenplantage hat seit
heute Vormittag jedoch einen Eingang mehr - ein Geländewagen, der unfreiwillig
auf die andere Straßenseite gewechselt hat, ist dafür verantwortlich. Motiv
hatte er dafür wahrscheinlich kein besonderes, er dürfte ein getriebener gewesen
sein.
Oder ist er doch ein bisschen zu feurig
in die Kurve gefahren und das Wasser hat ihm einen Streich gespielt? |
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Trotzdem, sin embargo, haben wir dafür den richtigen Tag gewählt, denn
auch auf der Baustelle hätten wir heute nur Wetterschicht schieben können. Ohne
grüne Beute sind wir auch heute wieder nicht nach Hause gefahren. Wie könnte es
auch anders sein? |
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Die letzte Station war Perez Ortega in La Laguna - ein Gartenbaubetrieb. Erstens
haben wir Torf benötigt und einige Pflanzen oder Blumentöpfe aus Terra cotta
fallen mir immer wieder positiv auf. Die Ausbeute ist nicht immer befriedigend,
doch heute hat es sich ausgezahlt. |
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Ich habe mit meinem mittlerweile sehr geschulten Blick
eine Rarität gefunden - eine wunderschöne, tiefblaue, zarte Wasserlilie. Diese
Schönheit passt perfekt in unseren Teich. Sie ist so perfekt, als ob sie direkt
dafür geschaffen worden wäre! |
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Außerdem sind noch drei
Rhododendren mit nach Icod gefahren. Zwei weiße Exemplare und eine ganz
besondere Vertreterin dieser wunderschönen Pflanzen -
ein Rhododendron mit zartgelben
Blüten. |
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Ergänzt wurde die Ladung mit diversen kleinen Grünpflanzen und Keramiktöpfen.
Unser Opel Astra ist zum wiederholten Male als transporte
verde - frei übersetzt als Grünzeugtransporter - über die Autobahn gefahren.
Man möchte gar nicht glauben, wie viel Botanik in so einem kleinen Auto Platz
finden kann. Man muss nur mit Verstand und Logik vorgehen und wirklich jedes
Plätzchen im Innenraum des Wagens ausnutzen. *g* |
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Jetzt ist es früher Abend und die Sonne blinzelt vom Himmel - obwohl noch immer
einer feiner Sprühregen die Begleitmusik spielt. Alles in allem - a perfect day! |
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13 de marzo de 2007 Dienstag |
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16 ° centígrados |
temperatura mínima |
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19 °
centígrados |
temperatura diurna |
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Icod de los Vinos |
Sicht 20 km |
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Um fünf Uhr herum hat es gemütlich zu regnen
begonnen. Bis um acht Uhr hat es ziemlich
ausgeregnet, aber so ganz wollen die Regentropfen
doch noch nicht aufgegeben.
Sie beglücken uns mit einem
feinen Sprühregen.
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Zwischendurch habe ich aber immer wieder das Gefühl,
dass sich die Sonne durchschummeln könnte.
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So war es auch, pünktlich um die Mittagszeit hat die Sonne die Vorherrschaft am
Himmel übernommen. Aus diesem Grund haben wie den gewohnten
Bilderbuchhintergrund - blauer Himmel, ein paar weiße Wölkchen und strahlenden,
wärmenden Sonnenschein. |
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Nachdem es regnet hat, haben wir unsere Pläne für den heutigen Tag geändert. Wir
bepflanzen die Einfahrtsstrasse am unteren Ende der Finca. Bis zum Abend haben
wir alle Vorarbeiten geschafft.
Morgen Nachmittag machen wir
weiter. |
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Ich habe heute das erste Mal das Wort Aquakultur gelesen. Wasserkultur?
Was das wohl ist? Ein neuer Zweig der hochgejubelten Wellness-Schiene? |
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Ich muss ehrlich gestehen, ich hatte keine Ahnung.
¡Ni idea! Aus diesem Grund habe ich
mich schlau gemacht. Man möchte ja schließlich nicht als Unwissender dastehen,
oder? Wer will schon dumm sterben?
¿Qui se retrouver comme un
idiot? |
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Aquakultur ist ein Teil der Meereskunde, océanographie, die sich in die
Bereiche Marikultur für Salzwasser und Limnokultur für Süßwasser unterteilt. |
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| Die weltweiten Hauptaktivitäten im Bereich der
Aquakultur lassen sich in drei Bereiche untergliedern: |
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Fisch-, Muschel- und Shrimpszucht
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Setzlinge für die Fischzucht und Arterhaltung
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Mikro- und Makroalgenzucht |
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für die chemische, pharmazeutische und
lebensmitteltechnische Industrie und den Futtermittelmarkt |
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Die Aquakultur befasst
sich mit der kontrollierten Aufzucht, con la
crianza controlado,
von im Wasser befindlichen Organismen. Dazu gehören Fische, Muscheln,
Krebstiere aber auch Pflanzen und besonders Algen. A esto
pescados, mariscos, cangrejos pero también hierbas y
especialmente algas. |
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Die Forelle |
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In einem Bächlein helle, da schoss in froher Eil |
| die
launische Forelle vorüber wie ein Pfeil. |
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Ich stand an dem Gestade und sah in süßer Ruh |
| des
muntern Fisches Bade im klaren Bächlein zu. |
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weiter lesen ... |
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Dazu gehört auch die Teichwirtschaft, die bei uns in Österreich sehr verbreitet
ist.
Die Haltung in Teichen mit stehendem Wasser
ist typisch für Fische, die von Natur in ruhigen Gewässern leben, wie der
Karpfen, Schleien, Zander oder Hecht.
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Fische, die in der Natur in Bächen oder Flüssen mit
hohem Sauerstoffgehalt und niedrigen Temperaturen leben, wie die Forelle, Äschen
oder Saiblinge werden in durchströmten länglichen Teichen gehalten
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Seit kurzer Zeit werden Fische in der höheren Preiskategorie in so genannten
Kreislaufanlagen gezüchtet. |
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In diesen Systemen wird das verunreinigte Wasser durch spezielle biologische und
mechanische Filtereinrichtungen aufbereitet und wieder in die Fischbecken
zurückgeführt. Vor allem Aale, Wels, Stör und Barsche werden zunehmend in dieser
Anlagenform aufgezogen und vermarktet. Neuerdings sind auch Shrimps und
Seezungen in diese Zuchtformen vertreten. |
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Aquakultur im Meer wird auch Marikultur genannt. Dabei werden Netzgehege im
freien Meer oder in Buchten angelegt. Der Großteil des Lachses, der auf unseren
Tellern landet kommt aus solchen Gehegen in den norwegischen Fjorden. |
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Durch die Überfischung der Meere und Binnengewässer gewinnt die Aquakultur
natürlich eine immer größere Bedeutung. |
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In vielen Flüssen Europas tummeln sich nur mehr eingesetzte Fische - sie wurden
schon vor Jahren leer gefischt. Die kleinen Bächlein, in denen lustig die
Forelle herum sprang bestehen leider auch nur mehr in unserer Fantasie. Entweder
gibt es die Bäche nicht mehr, weil sie entweder trocken gelegt oder reguliert
worden sind, oder die Forelle ist verschwunden. |
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Woher also nehmen und nicht im Leeren fischen? ¿De dónde tomar? |
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¡Claro que sí! Aber klar, wie immer hat der
Mensch eine geniale Lösung gefunden - nachdem er zuerst allerdings den Schaden
angerichtet hat! |
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Aquakultur heißt der Ausweg aus dem Dillema! Moderne Tierhaltung im Wasser. Mit
allen Vor- und Nachteilen, die sich aus einer gezielten und kontrollierten
Tierzucht ergeben. |
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Auf den Kanaren hat sich inzwischen eine regelrechte Aquakultur-Industrie
entwickelt. Das Zentrum ist die Insel Gran Canaria. |
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In Meeresgehegen entlang den Küsten werden Doradas,
Lubinas, Corvinas, also Goldbrassen, Wolfsbarsche und Seebarsche gezüchtet.
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Die Gesamtproduktion hat auf den Kanarischen Inseln
im vergangenen Jahr bereits sieben Tausend Tonnen erreicht. Die Hälfte davon
wird auf Gran Canaria produziert. Die Insel hat sich damit zu einem der
wichtigsten Zentren der Aquakultur in Spanien entwickelt.
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Dem Fisch auf dem Speiseplan steht also nichts mehr im Wege. Er sorgt für
willkommene Abwechslung beim kulinarischen Genuss und ist auch noch gesund. Was
will man mehr? |
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Tote Fische
schwimmen mit dem Strom, wer gegen den Strom schwimmt kann zur Quelle
vordringen! Wer sich anpasst geht unter - nur der eigene Wille berechtigt ein
Überleben.
Der Spruch trifft allerdings auf
Speisefische nicht zu - eher auf Menschen. *g*
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Nicht einmal auf unsere Schleierfische. Im
Gegenteil, sie genießen ein Sonnenbad im seichten Wasser. Oft habe ich den
Eindruck sie sind mehr tot als lebendig, doch wenn ich dann die Probe aufs
Exemple mache, werde ich eines Besseren belehrt. In
Sekundenschnelle sind sie in einem Versteck zwischen den Steinen im Uferbereich
verschwunden. |
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Guten Appetit! ¡Que aproveche! |
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12 de marzo de 2007 Montag |
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16 ° centígrados |
temperatura mínima |
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20 °
centígrados |
temperatura diurna |
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Icod de los Vinos |
Sicht 20 km |
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Erraten - Gärtner am Werk.
Wir müssen fleißig sein, um so
viele wie nur möglich von unseren Pflanzen an die
richtige Stelle zu setzen. Harte Arbeit, das könnt
ihr mir glauben. Aber wir haben es geschafft - die
Teichumrandung ist fix und fertig. Wir allerdings
auch. *g* |
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Wir haben gegraben, gepflanzt und dann die ganze Fläche mit pecon, mit
kleinen Steinchen aus Vulkangestein, abgedeckt. Damit bleibt die Erde darunter
schön feucht und kann nicht hart wie Beton werden. Die Pflanzen danken dafür mit
wunderschönem Wachstum. Abgesehen davon, dass die Chance fürs Unkraut ziemlich
stark verringert wird. |
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Morgen geht es frisch und fröhlich weiter. Die zwei Terrassen ganz oben sind an
der Reihe. So zusagen die Heimat der Obstbäume, Bananen und anderen Grünzeugs.
Den Kräutergarten nicht zu vergessen. |
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Der ORF, also der sterreichische Rundfunk, mit Kulturauftrag, setzt wieder
einmal einen Schwerpunkt im Programm. Nach dem Klimawandel ist im Moment die
Ernährung dran. |
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Darüber aber morgen mehr -
heute haben wir noch einen
gemütlichen Abend vor uns, una noche cómodo. |
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Ich bin wohl sehr verliebt - beim
Apfelkuchen mit
Schneehaube ist in die exquisite Umhüllung eine Spur zuviel Salz
gelangt.
Zu meiner Ehrenrettung kann ich
allerdings festhalten, dass ich den Fehler wieder beheben konnte. *g* Georg hat
allerdings bereits davon gekostet. Der Geschmack hat wohl eher der Beschreibung
"Apfel im Salzrock" entsprochen. |
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Jetzt muss ich mich auf üble Nachreden gefasst
machen. Hoffentlich erwische ich meinen Schatz in naher Zukunft bei einem Fehler
- dann sind wir wieder quitt. |
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Na ja, vielleicht sollte ich darauf zurückkommen, dass er meine zwei mühsam
aufgezogenen Astern begraben hat? Schaden ist zwar damals auch keiner entstanden
- ich habe sie unter den Erdmassen wieder gefunden - aber effektiven Schaden gab
es heute beim Apfelkuchen auch nicht. Ich habe die versalzene Baiserhaube im Nu
durch eine süße ersetzt. |
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Also dann -
hasta mañana!
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11 de marzo de 2007 Sonntag |
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17 ° centígrados |
Sonnenaufgang: 07.23 Ortszeit |
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20 °
centígrados |
Sonnenuntergang:
19.12 Ortszeit |
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Icod de los Vinos |
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Ein gemütlicher Sonntag, un domingo
a gusto, liegt hinter uns.
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Am Vormittag, por la mañana, haben sich zwar
noch Wolken am Himmel herum getrieben, aber pünktlich zur Mittagszeit hat das
Bild gewechselt. Die Sonne hat mit ihren warmen Strahlen den Sonntagnachmittag
zu einem wahren Genuss gemacht. Wellness für die Seele und angenehme Wärme für
den Körper - einfach perfekt! |
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Georg hat am Nachmittag die Umwälzpumpe im Teich, en el
estanque, montiert. Jetzt plätschert ein kleines Rinnsal beständig
und mit leichtem Glucksen über den großen Stein, la piedra grande, in den
Teich. |
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Wir haben überlegt, uns vor dem Teich einstweilen
ein kleines Plätzchen für ein Tischchen und zwei Sessel her zu richten. Aber
wahrscheinlich ist es Unsinn - wir kommen sowieso nicht dazu, öfter dort zu
sitzen. Aber allein mit dem Gedanken zu spielen ist schön. *g*Pero
jugar con la idea de ello es bonito. |
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Ihr habt ja keine Ahnung, wie schön die Pflanzen rund um den Teich blühen und
wachsen. Ich könnte stundenlang dort stehen und schauen.
Meistens blitzt mir dann aber
doch wieder irgendein Unkraut ins Auge und vorbei ist es mit der gemütlichen
Beobachtung. Ich kann es nicht lassen. |
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Wilde Kräutlein, die an Plätzen wachsen, wo sie
nicht hin gehören, haben dort auch keine Wachsberechtigung. Aus diesem Grund
werden sie entfernt.
Ganz profan gesagt, das Unkraut
wird gejätet.
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Erholung besteht nicht im Nichtstun,
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| sondern in dem,
was wir sonst nicht tun. |
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Paul Hörbiger |
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Gute Nacht, bis morgen. ¡Buenas noches y hasta mañana!
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10 de marzo de 2007 Samstag |
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17 ° centígrados |
temperatura mínima |
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20 °
centígrados |
temperatura diurna |
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Icod de los Vinos |
Sicht 6 km |
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Calima oder nicht - die Sicht aufs Meer ist heute sehr eingeschränkt. Ich kann
kaum unseren Leuchtturm erkennen. Man kann nicht richtig unterscheiden ob Sand
oder Wasserdunst in der Luft ist. Das Thermometer zeigt normale Temperatur an,
doch es ist ungewöhnlich schwül. Luft aus Afrika hat den Weg auf die Inseln
gefunden. |
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Wir haben gestern einen richtig schönen Abend verbracht. Es ist sehr selten
wenn man Seelenverwandte kennen lernen kann - oder soll man sagen darf? |
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Neue Bekanntschaften, conocer a alguien, sind
für mich immer sehr spannend. Ich weiß jetzt nicht, ob diese
Ausdrucksweise jemand verstehen kann. Es ist nur mein Versuch, una
prueba, mich selbst zu erklären. Ich bin in dieser Beziehung
vielleicht ein bisschen kompliziert. Ich bin zwar nach alle Seiten hin offen -
aber nicht undicht - und mir gegenüber sehr kritisch. |
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Mir geht es gegen den Strich Zeit unnütz vorbei gehen zu lassen. Das soll nicht
heißen, dass jeder Moment im Leben produktiv sein muss. Im Gegenteil - für
Freizeit ist die Zeit viel zu kostbar um sie unnütz verstreich zu lassen. Diese
Aussage widerspricht sich auch nicht. Zeit die man lesend im Liegestuhl
verbringt ist nicht produktiv aber bereichernd und erholsam. |
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Ich bin immer neugierig auf Menschen - aber die Wellenlänge muss stimmen. Was
immer die Wellenlänge auch sein soll. Egal ob Kleinkind oder Erwachsenen. |
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Ich kann und möchte das auch nicht näher erklären. Ich bin aber auch ehrlich
genug, zu sagen, dass mir Kinder ebenso unsympathisch sein können wie
erwachsene Erdenbürger. Diese kleinen
Menschenkinder haben mir weder etwas angetan noch haben sie mich belästigt.
Unschuldige Kinder eben. Und doch
gibt es eine bestimmte Kategorie von Bewohnern dieses blauen Planeten mit denen ich einfach nicht "kann". |
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Dann tauchen wieder Zeitbegleiter auf, die es sind. Man hat das Gefühl, sie
bereits seit Ewigkeiten zu kennen. |
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Wie oft passiert das? So gut wie nie - würde ich einmal sagen. Aber es kommt
doch dann und wann vor, meistens, wenn man es nicht vermutet. Und das ist auch
gut so! Wo blieben sonst die Überraschungen im Leben? |
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Was heute noch so auf dem Programm steht?
¿Que
figurar en el programa esta mañana? Was wohl?
Gartenarbeit! |
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Wir sind bereits seit zwei Tagen stolze Besitzer eines Rasenmähers!
Der wird dieses
Wochenende auch eingeweiht! Da kommt niemand drum herum.
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Hier sind die Beweisfotos! Am heutigen Nachmittag haben wir das allererste Mal
unseren Rasen gemäht!. |
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Die scheußliche Mauer im Hintergrund gehört übrigens
nicht zu unserem Besitztum.
Sie gehört zum Nachbargrundstück. Georg hat schon
konkrete Pläne, wie wir sie in Zukunft verdecken werden.
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iHasta pronto amigos! |
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9 de marzo de 2007
Freitag |
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43
kmh |
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14 ° centígrados |
temperatura mínima |
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20 °
centígrados |
temperatura diurna |
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Icod de los Vinos |
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Die Banane - ¿el plátano o la banana?
Er oder sie? ¿él
o ella? Plátano heißt die Banane auf spanisch, in Lateinamerika nennt man sie
hingegen banana. Die Bezeichnung hat also nichts mit den verschiedenen Sorten zu
tun. Weltweit gibt es über 500 verschiedene Arten von Bananen! Essen kann
man allerdings nicht alle davon. |
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Die Banane stammt ursprünglich aus der südostasiatischen Inselwelt. Nach Afrika
kam sie mit Einwanderern, die Madagaskar vom heutigen Indonesien aus besiedelten
und die auch den Reis nach Madagaskar brachten. |
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Um 1400 kamen die krummen Früchtchen mit den
Portugiesen schließlich auf die Kanarischen Inseln. Die Spanier pflanzten die
Banane dann in ersten Plantagen auf den Inseln an und von hier machte sie sich
auf die Reise nach Amerika. Erst 1502 gründeten portugiesische Siedler die
ersten Plantagen in der Karibik und in Mittelamerika. |
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Die obligate Frage, warum die Banane krumm ist, darf natürlich auch nicht
fehlen! |
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Weltweit versuchen Wissenschaftler, das Erbgut der Banane komplett zu
entschlüsseln. Ist es ein Gen, das die Banane krumm macht? Sind doch die Affen
dafür zuständig oder hat Gott sich ganz einfach einen Scherz erlaubt, damit die
Menschen etwas zum Nachdenken haben? |
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Die Antwort ist relativ einfach. Man braucht dafür gar keine Wissenschaft. |
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Zuerst wachsen die Bananen Richtung Boden. Doch
sobald die kleinen, grünen Früchtchen unter den großen Deckblättern heraus
schauen, werden sie zu wahren Sonnenanbetern. Sie wehren sich gegen die
Schwerkraft und wachsen der Sonne entgegen.
Dadurch werden sie eben krumm. |
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Wer fragt sich eigentlich, warum ein
Apfel rund ist, oder ein Ei oval? |
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Aber wie komme ich heute auf das Thema
Banane? |
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Laut einer Zeitungsmeldung werden auf La Palma diese Woche rund 250 Tonnen der
krummen, gelben Früchte vernichtet. Vom Markt genommen nennt man es stilecht.
Das heißt sie bleiben entweder auf den Feldern, werden entsorgt oder verfüttert.
Glückliche Schweine kann man da nur sagen! |
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Der Markt ist gesättigt, nun soll mit dieser
künstlichen Verknappung der Preis gestützt werden. Für die Bauern sind die
marktwirtschaftlichen Spiele der Kampf um ihre Existenz. Sie arbeiten mit 20
Cent Verdienst pro Kilo bei gleichzeitig gestiegenem Wasserpreis längst nicht
einmal mehr kostendeckend. Vor drei Monaten lag der Preis noch bei 60 Cent pro
Kilo.
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Eigenartig wie immer - der Konsument im Geschäft
bekommt von diesem Preisverfall natürlich wieder einmal rein gar nichts mit.
Weder hier auf den Inseln, noch am Festland. Aber warum sollte sich dieses
Phänomen gerade beim Handel mit Bananen ändern?
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Hat schon jemand mit dem Frühjahrsputz begonnen? Ich kann ihn mir sparen -
unsere Behausung ist zu klein und zu fein um auf einen Großputz warten zu
können. *g* Und überhaupt - was soll ein Frühjahrsputz auf der Insel des ewigen
Frühlings. Alleine die Bezeichnung unsers Lebensmittelpunktes erklärt schon
alles. |
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Trotzdem - was wäre ein Frühling ohne Frühjahrsputz? |
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Und was zuhause gut ist, muss auch in der Natur
getan werden. Nach dem Wachstumsschub in den letzten beiden Monaten, sprießen
die Pflanzen oft über ihr vorgesehenes Ziel hinaus. Aus diesem Grund finden im
Moment große Sanierungsarbeiten an Bäumen und Sträuchern entlang der Straßen auf
unserer kleinen Insel statt.
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Überall am Straßenrand sind unzählige Männer und Frauen, mit der obligaten
Sicherheitsweste bekleidet, damit beschäftigt, der Natur wieder die richtige
Form zu geben. Es wird gejätet, geschnitten und zum Teil neu gepflanzt. |
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Vereinzelt kommt es aus diesem Grund zu kleineren
Staus, weil meistens eine Fahrbahn aus Sicherheitsgründen für die Arbeiter
gesperrt wird.
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8 de marzo de 2007
Donnerstag |
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16 ° centígrados |
temperatura mínima |
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24 °
centígrados |
temperatura diurna |
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Icod de los Vinos |
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Gestern Abend, ayer por la noche, ist Georg bei
Marcos und seiner Familie gewesen - unter anderem, entre
otras cosas. Ich wollte ja schon eine Vermisstenanzeige aufgeben. Wo
bleibt mein Mann? Ich hatte ja keine Ahnung, dass sein Weg auch in diese
Richtung geführt hat. Wenn ich es gewusst hätte, wäre der Fall klar gewesen.
Der Gastfreundschaft, la
hospitalidad, dieser Familie entkommt man nicht!
¡De verdad! Das ist ganz einfach Tatsache! |
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Nach Hause gekommen ist er wieder einmal wie ein
Weihnachtsmann, cómo un
Papá Noel. Versorgt mit Zitronen, Limonen,
Chilis, einer Avocadopflanze, einer Chilipflanze, einem Natur belassenen
Schaufelstiel - und einem wunderschönen Strauß Proteas für mich! iRegalar con
limónes, pimientos, una planta aguacate, un
palo natural - y un maravilloso ramo de flores para mí! |
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Die erste Gesundenuntersuchung für Georg auf Teneriffa! Um neun Uhr Vormittag
der Termin in Puerto de la Cruz. Wir haben glücklicherweise entschieden beide
einen Ausflug zu machen. Warum? In der Nähe der Clinica Tamaragua ist weit und
breit kein Parkplatz, un aparcamiento, zu
ergattern. Wir wurden aber bereits am Telefon, bei der Terminvereinbarung,
darauf hingewiesen. Ein wirklich nützlicher Hinweis! |
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So konnten wir in zweier Reihe parken -
Auto hin und her verschieben ist
ja nicht die schwierigste Aufgabe für einen Beifahrer mit Führerschein, una
copilota con un permiso de conducir. Es hat sich
aber in der Stunde wirklich nicht eine winzige Lücke für unseren fahrbaren
Untersatz ergeben. |
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Nach einem Cortado mit einem Glas Wasser sind wir nach Hause gefahren -
natürlich nicht ohne einen Zwischenstopp bei einer Gärtnerei, una
jardinería, ein zu legen *g* |
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Erstens hatten wir einige Fragen bezüglich Pflanzeschädlingen und zweitens ... |
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Schwer zu erraten? Ohne neue Pflanzenkinder geht
es nicht - zumindest nicht für mich.
Ich finde immer wieder eine
Neuheit für unseren Park. Heute ist es eine Wisteria Sinensis - eine Glyzine -
geworden. Wir nennen die Pflanze eigentlich
Blauregen.
Eine blaue Blütenpracht dieser Art wollte ich immer schon haben. |
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Jetzt habe ich ein Prachtstück, allerdings noch sehr
jung, gefunden! Sie wird einen Ehrenplatz bekommen. |
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1. bis 7. März
2007 |
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Schreiben Sie uns einfach eine
kleine Nachricht |
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