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1 de julio de 2007 - Sonntag - domingo |
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30 de junio de 2007 -
Samstag - sábado |
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19 ° centígrados |
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27 °
centígrados |
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Icod de los Vinos |
Vollmond um
15:48:42 Uhr |
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Ein grauer Tagesbeginn und ein grauer, wolkiger Tag.
Die Wolken hängen zwischen den zwei Inseln Teneriffa
und La Palma fest.
Wahrscheinlich haben die zwei Vulkane auch
eine Koalition geschlossen, una
coalición volcánico.
Wenn sie schon nicht mehr feuertechnisch gesehen
aktiv sind, dann werden wenigstens im Wetterdienst
tätig. Hoffentlich halten sich die beiden hohen
Berge an bestimmte Arbeitszeiten. Morgen ist
Sonntag, da können sie die Wolken mit gutem Gewissen
weiter ziehen lassen. |
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Für Unterhaltung beim Arbeiten wurde heute Vormittag
von außen gesorgt. Auf den Straßen von Santa Barbara
wurde Musik aus den Lautsprechern geblasen. Das das
nicht in Zimmerlautstärke statt findet ist wohl
klar, oder? Die Auswahl der Lieder für diese
musikalischen Untermalung war im großen und ganzen
in Ordnung. Aber über Geschmack
lässt sich bekanntlich immer streiten.
Pero para gustos se hicieron los colores. |
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Irgendwann um die Mittagszeit hat es auch noch zu
nieseln begonnen. Na ja, Georg hat noch fertig
betoniert, ich habe den Rest meiner Blumenkinder vom
Unkraut befreit. Dann starte ich eben heute etwas
früher ins Wochenende. Schadet auch nicht. So komme
ich endlich dazu wieder einmal ein paar Emails zu
schreiben. Schuldig bin ich schon einige. Ich bin in
letzter Zeit einfach nicht dazu gekommen.
Aber wofür gibt es denn mein Tagebuch?! |
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Will jemand investieren? Investitionen vor allem im
Immobilienbereich sollen ja sehr lukrativ sein. Wie
wäre es mit einem Grundstück auf dem Mond? |
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Alle Grundstücke haben eine Fläche von 10.000 m² und
liegen auf Seite des Mondes die der Erde zugewandt
ist. Sie bieten einen unglaublichen Blick auf die
Erde! So zusagen Meerblick im Weltall. |
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Welche Seite des Mondes das genau ist? Keine Ahnung.
Egal, der Preis eines Grundstückes ist, glaube ich -
wenn ich alles richtig verstanden habe - dreißig
coole Euro. |
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In der Mondkarte, die man beim Kauf bekommt, ist die
Position des Grundstückes genau eingezeichnet. Man
bekommt im ganzen drei Urkunden - eine
Besitzurkunde, eine Mondkarte und ein Poster vom
Mond.
Falls ihr das Poster gerollt und nicht in einem
Briefkuvert gefaltet haben wollt, müsst ihr nur zehn
Euro draufzahlen. |
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Ach ja, wer mehr als drei Grundstücke kauft, bekommt
ein Buch mit dem viel sagenden Titel Börsenerfolg
als astrologisches Schicksal gratis dazu. Das
hat was, oder? Auf alle Fälle ist es ein gute
Geschäftsidee. |
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Wir haben heute Vollmond, la
luna llena!
Das spanische Wort dafür erinnert mich ein bisschen
an das
Schlaflied La-le-lu.
Stimmt schon, die
Reihenfolge der Anfangsbuchstaben stimmt nicht ganz,
aber trotzdem. Es ist eines meiner Lieblingslieder,
vor allem, wenn es
Heinz Rühmann singt. Auf dieser
Internetseite könnt ihr es euch anhören. *g*
Die Qualität ist zwar nicht umwerfend aber
nostalgisch und da hat Perfektion eigentlich auch
gar nichts verloren. |
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Aber zurück zu unserem Himmelslicht. |
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Der Mond um die Erde gewandert und die
Sonne bestrahlt die Hälfte, die der Erde
zugewandt ist zur Gänze - wir haben Vollmond,
la luna llena. |
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Der Mond steht der Sonne genau
gegenüber.
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Bis zum nächsten Vollmond braucht der Mond exakt 29,53 Tage. Nach 29
Tagen, 12 Stunden und 44 Minuten kehrt er der Sonne
wieder genau die gleiche Seite zu.
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Wenn der Vollmond am Himmel steht, können die
Astronomen mehr oder weniger blau machen.
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Warum? ¿Por
qué? |
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Der Himmel ist so hell erleuchtet, dass
man
die dunkleren Sterne, las estrellas, und Nebel von der Erde aus
nicht mehr sehen kann. |
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Der volle Mond ist einfach faszinierend. Oft wirkt
er wie eine riesige, kitschige Illustration eines
Bilderbuches, oft geheimnisvoll und magisch. |
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Ob er von Wölfen angeheult wird und ob irgendwelche
Waldkäuze schreien weiß ich nicht. Ich bin noch nie
dabei gewesen. Aber Hunde lieben den Vollmond - das
kann ich aus eigener Erfahrung behaupten. Zumindest
der Hund unseres Nachbarn in meiner Jugendzeit fiel
in diese Kategorie. Oder wollte er doch nur ins
warme Haus? |
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Nein im Ernst, en serio. Viele
Leute schreiben dem Vollmond eine
magische Kraft zu. |
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Ihr schlaft auch schlecht wenn der
silbrige Mond durchs Fenster scheint?
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Bei Vollmond sollen mehr Kinder, los
niños,
geboren werden? Bei Vollmond sind mehr
"Spinner" unterwegs? |
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Na, dann mal
los mit der Zauberei! ¡Venga!
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Fasziniert hat der Mond die Menschen schon immer.
Deshalb spielt er auch eine gravierende Rolle in
vielen Sagen, Legenden und Märchen. So geheimnisvoll
die Geschichten rund um den Mond sind, es sind
Geschichten. Sagt man, denn die Wissenschaft hat
keine Beweise für irgendwelche besonderen
Auswirkungen, die vom Mond ausgelöst werden sollen.
Aber was sagt das schon? Wer fragt denn die
Wissenschaft? Wer weiß, wonach diese schlauen
Forscher überhaupt gesucht haben! |
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Die Frage ist, ob der Mond den gleichen Einfluss auf
unseren Körper, wie er Einfluss auf die Erde hat?
Warum nicht würde ich sagen. Warum soll der Mensch
anders reagieren wie das Meer? Nur weil er denken
kann und das Meer nicht?
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Der Mond ist 384.000 Kilometer von der Erde entfernt.
Trotzdem ist er der wahre Herrscher über die
Weltmeere. Die Wassermassen hören auf sein Kommando.
Er übt nur eine ganz geringe
Anziehungskraft auf die Erde aus. Doch das ist
durchaus ausreichend. Da die riesigen
Wasserflächen flexibel sind, wird das Wasser vom
Mond etwas angezogen, so zusagen ein bisschen in die
Höhe gezogen. Und weil
sich der Mond um die Erde dreht, zieht er das Wasser
einfach hinter sich her. So entstehen Ebbe und
Flut!
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Der Mensch wollte immer alles ganz genau wissen. Das
war früher schon so und das hat sich bis heute nicht
geändert.
Es ist erstaunlich, was in der Vergangenheit, el
pasado, schon
alles untersucht wurde.
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Bereits im Jahr 1806, also vor fast
200 Jahren, wurde in Frankreich eine interessante Studie
veröffentlicht. Sie befasste sich damit, ob es einen
Zusammenhang zwischen der Monatsregel der Frau
und den Mondphasen gibt. |
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Das Ergebnis, el
resultado,
war keine Überraschung.
¡Qué sorpresa!
Angeblich besteht kein Zusammenhang. Weitere Untersuchungen ergaben
auch, dass bei Vollmond
auch nicht mehr Geburten als an anderen Tagen
stattfinden.
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Ärzte auf einer Geburtenstation sind da anscheinend
nicht gefragt worden.
Ich auch nicht. Unsere beide Kinder wurden an
Vollmondtagen geboren. Die eine theoretisch zehn
Tage zu spät und der zweite Nachwuchs acht Tage zu
früh. Aber das kann natürlich auch Zufall sein.
Oder? |
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Messbar ist der Einfluss des Mondes auf den Menschen
natürlich nicht. Deshalb gibt es den
geheimnisvollen Mondrhythmus ganz einfach
nicht! Ist doch logisch oder? |
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Aber nur weil man etwas nicht messen kann, heißt es
noch lange nicht, dass es diese Dinge nicht gibt!
Welche Daseinsberechtigung hätten denn dann die
diversen Kirchen? Ist Glaube auch messbar? In
Celsius oder auf der Richterskala?
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Enttäuscht? ¿Decepcionado? |
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Rationell wird die Mystik des Mondes, la mística
de la luna, so erklärt:
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"Sie glauben bei sich einen Einfluss des Mondes zu
spüren? Aber, wer schon erwartet, dass er bei
Vollmond schlechter schläft, wird auch schlechter
schlafen.
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Der einzige Einfluss den man dem Vollmond noch
zuschreiben kann, ist sein Licht. Licht hat immer
eine große Wirkung auf Menschen. |
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Früher machte es natürlich einen Riesenunterschied,
ob es nachts stockfinster oder hell vom Mondlicht
war. Und es ist durchaus vorstellbar, dass früher,
als Kunstlicht noch aus Öl- und Gasflämmchen oder
Kerzenschein bestand, eine helle Mondnacht manchen
einem das Schlafen erschwerte. |
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Bei Untersuchungen im Schlaflabor stellte sich
jedoch heraus, dass das Mondlicht, wenn man es nicht
sehen kann, auch keinen Einfluss auf die
Schlafqualität hat." |
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Alles klar? Am besten man ist verliebt - dann ist
eine romantische Vollmondnacht das beste was einem
passieren kann! |
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Einen schönen, romantischen Abend mit vollem Mond
und Kerzenlicht! Bis morgen - träumt schön!
iHasta mañana y dulce sueños! |
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29 de junio de 2007 - Freitag
- viernes |
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19 ° centígrados |
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26 °
centígrados |
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Icod de los Vinos |
ein grauer Morgen |
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Dia de San Pedro steht heute im Kalender. Es
ist ein Fest für El Sauzal und Güimar,
denn dort fungiert San Pedro als Schutzheiliger. |
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Diejenigen, die gestern Abend rund um Icod ihre
diversen schwarzen und weißen Rauchsäulen in den
Himmel geschickt haben, haben ihn einfach
ausgeborgt. Denke ich einmal, denn für Icod
und Arico ist San Juan zuständig! |
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Hier wird schon seit sieben Uhr fleißig gebaggert
und planiert.
Wir haben heute wirklich viel Arbeit vor uns.
Hay mucho trabajo en este momento. Also ab in
die Botanik. |
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Für den Wassertank unter uns hat heute die letzte
Stunde geschlagen, le ha
llegado la hora. Zuerst hat der
Baggerfahrer es mit der Schaufel versucht, das hat
aber nicht ganz geklappt. Er musste mit härteren
Geschossen auffahren. Das auf der Insel übliche
Baustellengeräusch "toc, toc, toc" war heute also
unsere Begleitmusik. |
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Die Auswirkungen seiner Arbeit, el trabajo,
haben wir bis in unser Häuschen gespürt. Es hat -
wenn auch nur ganz leicht - gebebt. Bis zum Abend,
a la tarde, war der stattliche Wassertank dem
Erdboden gleich gemacht. |
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Die Landschaft verändert sich mit jedem Tag. |
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Bei uns auf der Baustelle ist heute viel geschehen -
aber es gibt nichts zu sehen!
Vielleicht morgen?
¿quizá mañana? |
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¡Dios mío!
Du liebe Zeit, es ist schon wieder
Mitternacht, la medianoche.
Höchste Zeit für süße Träume, los
sueños dulce. |
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28 de junio de 2007 -
Donnerstag
- jueves |
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21 ° centígrados |
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27 °
centígrados |
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Icod de los Vinos |
mehr Wolken als
Sonne |
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Ich habe eigentlich gar nicht vor heute Wäsche zu
waschen, lavar la ropa.
Vor der Tür sieht es allerdings wie in einer
Waschküche aus. In der Luft liegt ein ganz feiner
Wasserstaub, fein wie bei einer Gesichtsdusche.
Das soll ja gut für die Haut sein. |
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Georg hat es mal wieder geschafft! Er kann einfach
nicht dabei zuschauen, wie Aushubmaterial - und vor
allem Steine las piedras - irgendwo anders
hin und nicht auf seine Baustelle wandern. |
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Gestern Abend hat er bereits die ersten Fuhren
Material bekommen. Heute Morgen,
hoy por la mañana, hat
er endgültig das erreicht, worauf er hingearbeitet
hat. Wie sollte es auch anders sein? No podía
haber sido de otra manera. Er hat es geschafft!
!Bueno, ya está! |
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Die unterste Terrasse wird um eineinhalb Meter
aufgeschüttet. Der restliche Aushub der Baustelle
unter uns landet jetzt bei uns!
Ist doch perfekt und noch dazu ganz umsonst! Georg
ist wieder in seinem Element, el elemento.
Gut so,! ¡Así está bien! |
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Der Juni wandert mit Riesenschritten auf sein Ende
zu, die Arbeitswoche auch. Kann mir vielleicht
jemand verraten, warum die Zeit so rasend schnell
vergeht? |
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Weil ich schon bei dem Thema Steine sind. Georg
würde ja am liebsten Samen für Steine kaufen.
Aussäen, ein bisschen gießen, ein wenig Dünger und
siehe da, sie würden sich von selbst vermehren und
wachsen. |
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Steine und wachsen? Ihr werdet lachen, aber es ist
möglich! Ich habe heute welche eingesetzt. Lebendige
Steine, Lithops genannt. Sie stammen aus dem
südlichen Afrika. Hauptsächlich kommen sie in
Südafrika, Namibia und Botswana vor. |
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Ab jetzt auch auf Teneriffa! |
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Gestern habe ich auch einige stachelige Gesellen
gepflanzt. Kennt jemand
Pachypodium lamerei? Die Pflanze ist eher als
Madagaskarpalme bekannt. Sie stammt aus dem
Süden von Madagaskar und ist in Europa eine beliebte
Zimmerpflanze. |
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Madagaskar, Madagascar,
ist die viertgrößte Insel, la isla, der
Welt und ein Naturparadies mit vielen Gesichtern.
Eine riesige Landfläche mit Urwäldern, Steppen,
Wüsten, Hochebenen und 5000 Kilometern Küste machen
die Insel zur Perle des Indischen Ozeans.
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Das Pflänzchen heißt zwar Palme, la palmera -
ist aber keine! |
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Die Madagaskarpalme ist weder mit
Palmen noch mit Kakteen sondern mit dem Oleander
verwandt. Die stachelige Pflanze gehört also zu den
Hundsgiftgewächsen. |
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Die Übersetzung von Pachypodium ist aber "dicker
Fuß", deshalb wird sie auch Dickfuß genannt.
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Es gäbe noch mehr zu erzählen, aber jetzt habe ich
genug aus dem Nähkästchen geplaudert. Schluss mit
der botanischen Theorie. |
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Zur Zeit sind es zwar noch kleine Zwerge, los
enanos pequeño, aber
schon bald können sie eine stattliche Größe
erreichen.
Ich hoffe es zumindest!
¡Esperemos lo mejor!
Und blühen sollen sie dann auch! |
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Gegen Abend sind plötzlich rund um uns Rauchsäulen
aufgestiegen. Komisch, brennt's auf der Insel jetzt
auch, so wie rund um Athen? Wir haben ja gar keine
Hitzewelle, die Temperatur ist angenehm warm aber
nicht heiß. So wie es sich für die Insel eben
gehört. |
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Chicho hat uns aufgeklärt, es ist Noche de San
Pedro. Ist das der kleine Bruder von San Juan?
Nein, irgendwie verlangt Peter nach Paul, oder?
San Pedro y San Pablo, das passt! |
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Wer zu San Juan sein überflüssiges Hab und Gut nicht
dem Flammentod übergibt, macht es diesen Abend. Aber
es hält sich in die Grenzen. Die Seelen der meisten
Autoreifen sind bereits sein San Juan im Himmel.
"Mucha gomba - uff" wie Jorge sagen würde. |
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Die UNESCO hat unter anderem das Opernhaus von Sydney und den
Teide Nationalpark auf
Teneriffa als neue Welterbestätten anerkannt. Er
gehört damit zum schützenswerten und wichtigen
Weltnaturerbe. Das
hat das Welterbekomitee am Donnerstag im
neuseeländischen Christchurch beschlossen. |
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Das Komitee erkannte das Gebiet mit dem 3718 Meter
hohen Vulkan Pico del Teide als "spektakuläre
Landschaft" an. Außerdem hat der Nationalpark eine
große wissenschaftliche Bedeutung. Der Pico del
Teide, wie er mit vollem Namen heißt, ist
der höchste Berg auf spanischem Staatsgebiet und der
dritthöchste Inselvulkan der Erde. |
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Mehr darüber morgen, ich geh jetzt schlafen.
Es ist wieder einmal spät genug
geworden. |
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27 de junio de 2007 - Mittwoch
- miércoles |
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21 ° centígrados |
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27 °
centígrados |
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Icod de los Vinos |
am Nachmittag bewölkt |
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Schon fast vollendet! Jorge arbeitet bereits an den
beiden Säulen für den Eingang,
las columnas por la entrada,
in unser Gemüseparadies. Morgen
müsste er damit fertig sein. Ich kann meinen
Zeitplan also einhalten und am Freitag die ersten
Pflänzchen in den neuen Gemüsegarten setzen. Ende
gut, alles gut, bien está lo
que bien acaba! |
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Die Installation für den Brunnen ist auch fertig -
jetzt fehlen nur noch der Brunnen und die
Armaturen. Aber das sind ein paar Kleinigkeiten,
una pequeñez. |
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Ich habe heute Schilf und Kakteen, la
caña y el cactus,
angepflanzt. Das verträgt sich nicht? Doch! Die
Wasserpflanzen, las plantas
acuática, sind im Uferbereich des Teiches
gelandet und die Wüstenpflanzen bei den Palmen und
Kakteen bei der unteren Einfahrt des Parkplatzes. |
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Es wächst und gedeiht überall. Die verschiedensten
Blüten leuchten in der Sonne aber auch im
geheimnisvollen Licht der langen Sommernächte - es
ist Elfenzeit! Zwischen unseren vielen Blumenkindern
hat sich also jetzt eine Elfe, una
sílfide, eine
gemütliche Wohnung eingerichtet. Sara ist ihr
Name, aber ob sie vorlaut oder nur zart und nett ist
kann ich noch nicht sagen.
Wir müssen uns erst näher kennen lernen. |
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""Weit zu reisen brauchst du nicht, |
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wenn du mich mit
meinen |
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goldfarbenen Haaren sehen willst: |
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Ich wohne zwischen den Stiefmütterchen
in deinem Vorgarten,
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durchstreife die Glockenblumen auf der
Wiese hinter deinem Haus.
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Und nachts, wenn die Sterne hell funkeln
und die Welt zur Ruhe kommt,
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fliege ich über die Hügel zum
Silbermond. |
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Eine Möglichkeit uns Elfen nahe zu
kommen,
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ist die liebevolle Berührung etwa einer
Rose oder eines Blattes am Baum. |
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Denke dabei immer daran, dass du ein lebendes Wesen
berührst, über dem eine Elfe,
la sílfide,
wacht." |
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Das sind ein paar Zeilen von Florana, der Blumenelfe
von
Vera Simon
und Michael Federov aus dem Buch Das kleine Buch
der Elfen und Feen, erschienen im Pattlochverlag
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26 de junio de 2007 - Dienstag
- martes |
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20 ° centígrados |
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27 °
centígrados |
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Icod de los Vinos |
bewölkt |
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Teneriffa hat ein angenehmes Klima, un clima
templado. Mild, warm und -
fast, casi - ohne irgendwelche extremen Hitzewellen. Aus
gutem Grund, por una buena
razón, sind im Sommer auch immer mehr Spanier
vom Festland hier auf Urlaub. Sie ziehen die
angenehme Wärme der Hitze eindeutig vor. |
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Den Wolken gefällt es zur Zeit allerdings auch recht
gut bei uns.
Nein, nicht nur bei uns im grünen "Norden",
die ganze Inselgruppe ist mit Wolken bedeckt. Aber
irgendwie macht das auch Sinn, denn die Sonne heizt
im Moment ja gerade den Italienern und den Griechen
tüchtig ein! Wenn ich ehrlich bin, sind mir die
Wolken lieber als heiße 45 Grad im Schatten. |
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Jorge hat fleißig an der Gartenmauer weiter
gearbeitet. Am Freitag ist alles soweit fertig, dass
ich den Gemüsegarten, el huerto, neu
bepflanzen kann.
Die Pflänzchen warten schon sehnsüchtig
darauf. |
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Am Nachmittag haben wir uns af den Weg nach La
Laguna gemacht. Bei
Perez Ortega, einer großen Gärtnerei, una
jardinería grande,
sind wir fündig geworden und haben endlich weitere
Pflanzen für den Teich, einige Kakteen und viele,
wunderschöne Hibisken bekommen. |
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Das Auto wurde kurzerhand zum grünen Transporter,
un vehículo de transporte, umfunktioniert.
Julian kann sich sicherlich noch mit leichtem Grauen
daran erinnern, wie es ist, wenn man wie mitten in
einem Glashaus nach Hause fährt. Voll bepackt bis
unter Autodach.
Man möchte gar nicht glauben, was in einem
Opel Astra so alles Platz hat. |
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Morgen früh, mañana por la
mañana, wird mir also nicht langweilig
werden - die Teichbepflanzung steht ganz oben auf
meiner Liste! |
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Georg war am Abend noch frisches Quellwasser holen.
Einstweilen habe ich das Abendessen gemacht.
Cintas nidos con salmón, grob übersetzt,
Bandnudeln mit Lachs. |
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Pünktlich zum Sonnenuntergang, la puesta del sol,
war er wieder zurück.
Und der Anblick war es heute wirklich wert! |
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Ein wolkenloser, blauer Himmel über uns und über dem
Meer. Die Wolken haben sich rund um den Teide
versammelt. Von oben gesehen, müssen sie wie ein
Ehering um den Berg ausgesehen haben.
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25 de junio de 2007 - Montag -
lunes |
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20 ° centígrados |
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27 °
centígrados |
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Icod de los Vinos |
ziemlich bewölkt |
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Ein normaler Tag ohne Besonderheiten. Von der
Baustelle der Icodemsa, das ist die Baustelle unter
uns, hat Georg heute die beiden Chefs vorgestellt
bekommen. Der Baggerfahrer hat die Vorstellung
übernommen.
Es gibt einen jefe grande und einen
jefe pequeño. |
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Am Nachmittag sind wir unterwegs gewesen und am
späten Nachmittag sind wir dann in Puerto de la Cruz
gelandet und haben den Tag am Plaza del Charco mit
einem Campari ausklingen lassen. Auf deutsch heißt
el charco übrigens "die Pfütze" |
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24 de junio de 2007 - Sonntag
domingo |
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18 ° centígrados |
gefühlt wie 15 ° C |
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26 °
centígrados |
gefühlt wie 27 ° C |
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Icod de los Vinos |
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Der 24. Juni, Dia de San Juan hat in Spanien
gleich mehrere Bedeutungen. |
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Auf Gran Canaria wird dieser Tag als Gründungstag
der Hauptstadt Las Palmas gefeiert. Im Jahr 2008
wird Las Palmas 530 Jahre alt. Außerdem feiert König
Juan Carlos heute seinen Namenstag. |
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Wer gestern nicht ins Wasser gegangen ist, muss es
heute tun.
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Das trifft zumindest auf die Ziegen in
Puerto de la Cruz zu. Da findet in den
Morgenstunden, angeblich ab acht Uhr, im kleinen
Hafen traditionell
das Ziegenbad statt. |
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Wir selbst haben es leider noch nie gesehen - wir
sind zu faul um am Sonntag so früh aus den Federn zu
kriechen. Wir haben wie immer unser gemütliches
Sonntagsfrühstück genossen. Zusätzlich haben wir es
heute mit einem frischen, noch warmen Marillenkuchen
aufgewertet. Köstlich, das könnte ihr mir glauben. |
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Seit heute gibt es illegale und nicht erwünschte
Bewohner auf unserer Finca. Das ist durchaus kein
Scherz. |
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Eine - oder auch mehrere - Mäusefamilien haben bei
uns Unterkunft gesucht und anscheinend gefunden.
Kleine, graue kanarische Nagetiere haben uns am
Nachmittag ganz treuherzig auf unsrer Terrasse beim
Essen beobachtet. Kein bisschen scheu. Mich stören
die possierlichen Tierchen ja nicht sonderlich, so
lange sie dort ihre Wohnung aufschlagen, wo sie
niemanden stören. Unsere Terrasse wird das
allerdings nicht werden! |
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Woher der plötzliche Zuwachs kommt? |
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Ganz einfach, fácil, - unser Nachbar, der
Kartoffelkäfer und illegale Häuslbauer aus Venezuela
hat gestern ebenfalls seinen "Müllhaufen"
abgefackelt. Dadurch hat er seinen Mitbewohnern
jeglichen Lebensraum genommen. Was bleibt den armen
Tierchen dann anderes übrig, als sich ein neues
Zuhause zu suchen? |
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Bei uns haben sie allerdings Pech - Mietwohnungen
oder Ferienwohnungen haben wir leider - noch nicht -
zu vergeben.
Wir werden sie also auf die Reise schicken -
oder uns Nachbars Katze ausleihen. |
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Diesmal ein kleiner Wochenrückblick, una
retrospectiva de semana último.
Es war eine Woche der Schäden.
Nicht für uns jedoch für andere. |
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Marcos hat fünf Nähte am Kopf. Keine Angst, er lebt
noch. Aber wer den Schaden hat, braucht für den
Spott nicht zu sorgen. Im Nachhinein einfach witzig.
Gerade bei Marcos, der die Vorsicht in Person ist. |
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Wie das passiert ist? Unser Meister der Mauern,
el maestro de
albañil,
hat eine Waaglatte auf den Kopf bekommen. Alles Gute
kommt ja bekanntlich von oben - mit diversen
Ausnahmen natürlich. Auf einer Baustelle besteht
allerdings auch auf der kleinen Insel im Atlantik
Helmpflicht. Na ja, es ist knapp vor Arbeitsschluss
passiert. Zu dieser Zeit hat er den Helm schon weg
gelegt. Pech gehabt!
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Obwohl - so im Vertrauen gesagt,
entre nosotros,
- wir haben für unsere Arbeiter Schutzhelme,
el casco protector,
gekauft, aufgesetzt hat sie keiner. So etwas hat ja
niemand nötig! |
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Als Randbemerkung: es ist nicht auf unserer
Baustelle passiert! Unsere beiden fleißigen Arbeiter
sind zur Zeit auf einer anderen Baustelle in Lohn
und Brot. Bei uns sind momentan Natursteinmauern
angesagt und dafür gibt es andere Fachleute. |
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Das passt jetzt zwar nicht wirklich zu den
Schadensmeldungen, aber irgendwie doch. |
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Der neue Bürgermeister von Icod ist ein Nachbar von
Chicho. Die beiden haben sich vergangene Woche bei
einer Prozession getroffen. Chicho und Marcos haben
ja nun keinen Arbeitsplatz vor der Haustüre, sondern
müssen jeden Tag nach Tacoronte fahren. Zwei Stunden
hin und zwei Stunden zurück. Also hat Chicho nichts
anderes im Kopf, als seinen alten Arbeitsplatz
wieder zu bekommen. Seine erste Frage an den neuen
Bürgermeister war also, wann denn endlich mit der
Baugenehmigung für das gesamte Projekt zu rechnen
wäre. Er möchte wieder auf seinem alten Arbeitsplatz
arbeiten und nicht täglich durch die Gegend gondeln. |
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Daraufhin soll der Bürgermeister gesagt haben, dass
wir in der nächsten Woche einen Termin für ein
Gespräch vereinbaren können. Oh Wunder - es wird
wieder gearbeitet! |
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Die Straßenbahn, la tranvia, auf Teneriffa
ist noch keine vier Wochen in Betrieb und schon gibt es den
ersten Totalschaden! Straßenbahn küsst Linienbus
in einem Kreisverkehr auf der Avenida Tres de Mayo könnte
man sagen.
Das gehört sich doch wirklich nicht. |
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Wer Schuld hat, ist noch nicht ganz klar. Beide
Lenker behaupten, dass sie grünes Licht gehabt
hätten.
Doch es wird geflüstert, dass der Buschauffeur rotes
Licht gesehen haben müsste. Ich war nicht dabei,
also kann ich nichts Genaueres sagen.
Ich glaube aber, mit unserer Jungfernfahrt in dem
Schienengefährt warten wir noch ein bisschen. Man
muss ja nicht überall vorne dabei sein. |
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23 de junio de 2007 - Samstag
- sábado |
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19 ° centígrados |
gefühlt wie 15 ° C |
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24 °
centígrados |
gefühlt wie 27 ° C |
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Icod de los Vinos |
bewölkt |
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Arbeitsbeginn, wie immer am Samstag, sieben Uhr.
Dunkle Wolken, noch keine Sonne und Wind. Das ist
zwar kein
angenehmes Urlaubswetter, aber für die
heutige Arbeit
perfekt. |
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Ein weiteres Teilstück der Mauer ist fertig. In fünf
Arbeitsstunden wurden 30 Säcke Zement verarbeitet.
Chicho hat mitgezählt. Das ergibt 30 Mischungen in
der Mischmaschine. Diese Masse wurde mit 120 Fuhren
mit der Radltruhe, sprich Schubkarre, zur Mauer
transportiert. |
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Insgesamt wurden in zehn Arbeitsstunden, die von
Georg persönlich handselektierten Steine
eingerechnet, 40 Tonnen Material verarbeitet.
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Das klingt jetzt vielleicht ein bisschen
überheblich, ist es aber nicht! Die Steine wandern
wirklich durch mindestens vier Hände. Erstens werden
sie von Georg in die Baggerschaufel sortiert, zum
Arbeitsplatz des Steinkünstlers transportiert und
dort mit seinen Händen aufgeschlichtet. Handarbeit
in der reinsten Form. Arbeit, die man nicht mit
einer Maschine ersetzen kann.
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Aus diesem Grund haben
solche Bauwerke auch durchaus ihren - berechtigten -
gehobenen Preis. Doch es sind Werke für die
Ewigkeit, unverwüstlich und harmonisch in der
Landschaft. Was soll man noch mehr dazu sagen?
Einfach perfekt!. |
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Das kann sich durchaus sehen lassen, oder?
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Handarbeit und somit ein wahres Unikat. Wie man ja
heute aus den diversen Homeshoppingsendern erfahren
kann, sehr wertvoll weil einzigartig. Zertifikat
gibt es von uns keines, wir haben nicht vor, die
Mauer zu verkaufen. *g* |
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La Noche de San Juan.
Die Nacht der Nächte steht in den
Startlöchern! |
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Ab Mittag wird es spannend. Wer entzündet das erste
Feuer? Kaum steigt der erste Rauch in den Himmel ist
der Startschuss gefallen. Jetzt gibt es kein
Entrinnen mehr, das Unheil nimmt seinen Lauf. *g* |
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Es fliegt, es fliegt
- das Flugzeug?
Nein, die
Devise von heute lautet - es brennt, es brennt an
allen Ecken und Enden. Doch das hat nur bedingt,
oder doch unbedingt, mit San Juan zu tun. Heute wird
alles aufgeheizt, was brennt. Oder auch nicht. Auf
alle Fälle raucht und stinkt es erbärmlich.
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Die Canarios ergreifen die Möglichkeit, einmal im
Jahr ungestraft ihren Sondermüll loszuwerden.
Dadurch, dass es überall brennt, qualmt und stinkt
ist es wahrscheinlich unmöglich einen Schuldigen zu
finden. Wo sollte man anfangen und wo aufhören?
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Wahrscheinlich interessiert es auch gar niemanden.
San Juan ist San Juan! |
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Vom Satelliten aus gesehen, steht wahrscheinlich die
ganze Insel in Flammen. Da gibt es nur eine Lösung.
Ab nach San Marcos, vamos a la playa!
Dadurch, dass die Bucht unter Icod liegt, zieht der
ganze Qualm drüber weg und man kann atmen. |
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In San Marcos werden die letzten Vorbereitungen
getroffen. Alles ist geschmückt, die Fiesta liegt
förmlich in der Luft. Die Johannisnacht,
la Noche de San Juan, kann beginnen. Wir setzen uns erst einmal ins
Lokal unserer sizilianischen Freunde und essen eine
Kleinigkeit. Bei Meeresrauschen und frischer
Atlantikluft ein Genuss. |
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Vor der kleinen Kapelle, la capilla
pequeño, an der
Promenade wartet Juanito bereits schön
aufgeputzt auf seinen großen Auftritt. Ein paar
Stunden muss er sich allerdings schon noch
gedulden.. Er wird erst um zehn Uhr abends von
starken Männern die Strasse Richtung Icod hinauf
getragen werden. |
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In einer Kurve oberhalb von San Marcos ist bereits
ein Kreuz aufgestellt worden. Dort trifft der kleine
Heilige dann auf die Pilger, die mit ihren Fackeln
vom Berg herunter ziehen. |
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Noch ist es aber nicht so weit. Immer mehr Menschen
versammeln sich am Strand und auf der Strasse. Sie
kommen ausgestattet mit Kühltaschen, Badetaschen und
Fackeln.
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Die Lokale und Bars sind schon längst zum Bersten
voll, einen Sitzplatz zu ergattern ist Glücksache.
Aber mit viel Glück tatsächlich möglich. Wir haben
es nach einem ausgedehnten Spaziergang geschafft und
einen Logenplatz auf der Terrasse einer Bar in
erster Reihe zu ergattern. Glück gehabt! |
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Man glaubt es kaum, aber auch Icod hat eine
Straßenbahn, un tranvia! Oder wie nennt man
einen Zug der auf der Strasse fährt sonst? Heute
Abend wurde der Bummelzug von Icod kurzerhand zum
Taxi und Zubringer umfunktioniert. Die Kinder - aber
auch die Erwachsenen - hatten ihre helle Freude
damit. An allen anderen Tagen im Jahr ist das
schneeweiße Luxusgefährt ja den Touristen
vorbehalten. |
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Mittlerweile ist es zehn Uhr geworden. Klein Juanito
hat sich mit Hilfe von sechs kräftigen Männern
bereits auf den Weg zu seinem Treffpunkt mit den
normal Sterblichen gemacht. Unser Tischler war
übrigens auch bei der tragenden Gesellschaft
vertreten. Die Musiker warten auf ihren Einsatz, die
Polizei kontrolliert zum aller letzten Mal ob die
Straße frei von Autos ist. |
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Und dann kommen sie wirklich! An der Spitze
natürlich San Juanito, wie er in Icod genannt wird,
im Gefolge erschöpfte aber fröhliche Feuerträger.
Sie tragen spezielle Fackeln, so genannte
hachitos mit sich. Die schönsten
Hachitos de San Juan werden in El Amparo
durch die Nacht getragen. Die großen und schweren
Exemplare bleiben natürlich am Berg, aber mit der
kleineren Ausführung der Lichterquelle strömen
unzählige Menschen an den Strand. |
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Die Prozession
nimmt und nimmt kein Ende. Die Lichterkette wandert
in Kurvenform den Hügel abwärts. Das ersehnte Ziel -
der Strand.
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Die Musik dröhnt, die Diskolichter gleiten durch die
Nacht und die Menschen ergreifen die Möglichkeit,
sich einmal im Jahr mit viel Spaß und Gelächter von
allen Sünden rein zu waschen. Wie das geht? Man muss
nur um Punkt Mitternacht rückwärts in die
Atlantikfluten gehen und siebenmal untertauchen.
Wobei ich glaube, dass die Technik nicht mehr
das Ausschlaggebende ist. Spaß und Lebensfreude sind
die Hauptsache! Als Draufgabe regnet es dann noch
Seifenschaum in Massen! |
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Auf der Heimfahrt wurden wir noch mit einem
stimmungsvollen Gemälde belohnt. |
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Das Kunstwerk befindet sich in der Nähe des
Ortsteiles Las Canales und soll an den
Lavafluss des letzten Vulkanausbruchs erinnern. Ein
schöner Abschluss für diesen Tag. |
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iBueno Noche y
mucha suerte! Gute
Nacht und viel Glück! |
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22 de junio de 2007 - Freitag
- viernes |
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19 ° centígrados |
gefühlt wie 15 ° C |
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24 °
centígrados |
gefühlt wie 27 ° C |
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Icod de los Vinos |
bewölkt |
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Am Meer draußen sind schwarze Wolken. Zwischen La
Palma und Teneriffa regnet es.
Bis jetzt nur über dem Meer. Der Tag fängt ja
schön an. Hoffentlich vertreibt die Sonne doch noch
die etwas düstere Stimmung. |
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Es ist halb acht Uhr morgens und vor dem Fenster
wird bereits neues Baumaterial für die nächsten
Mauern produziert. Ein großer Bagger mit
Schremhammer ist heute für einige Stunden auf der
Baustelle und "zerhackt" große Steinbrocken in mehr
oder weniger handliche Stücke. |
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Wo ist im Moment die größte Dichte an Baumaschinen
in Icod?
Richtig geraten - heute Mittag in Santa
Barbara. Vier Bagger und zwei Lastwagen,
cuatro excavadoras y dos
camiónes, auf einer
Fläche von eintausend Quadratmetern. Zwar nur
kurzfristig, aber immerhin,
pero al fin y al cabo. |
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Muss ich denn sterben um zu leben? Diese Aussage
stammt zwar von Falco, aber sie trifft auch auf
andere Menschen zu.
Vor allem auf Österreicher. Es scheint fast
so, als ob ein guter Österreicher erst ein toter
Österreicher ist. |
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Wie ich darauf komme? Gestern ist der Liedermacher
Georg Danzer gestorben. Seine Lieder sind und waren
immer schon einzigartig, doch im österreichischen
Radioprogramm kam er nicht sonderlich vor. Heute
sind ihm ganze Sondersendungen gewidmet worden.
Welche Scheinheiligkeit! |
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Plötzlich sind sich alle führenden Persönlichkeiten
darüber einig, wie wichtig und toll der Sänger
gewesen ist. Zu Lebzeiten wären diese Lobgesänge
niemanden eingefallen. Es ist zum ... |
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21 de junio de 2007 -
Donnerstag - jueves |
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21 ° centígrados |
Sonnenaufgang: 07:10 Ortszeit |
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24 °
centígrados |
Sonnenuntergang:
21:07 Ortszeit |
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Icod de los Vinos |
Wassertemperatur
23 ° C |
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Sommersondenwende, el
solsticio. Heute ist
der offizielle Beginn der wärmsten Jahreszeit, des Sommers, el verano.
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Die Sonne steht nun senkrecht über dem Wendekreis,
el trópico,
und scheint uns hier fast senkrecht auf den Kopf. Ab
heute werden die Tage wieder kürzer und die Nächte
länger.
Der nächste Winter kommt also bestimmt. Mark Twain
hat schon festgestellt, dass der Sommer die Zeit
ist, in der es zu heiß ist, um das zu tun, wozu es
im Winter zu kalt war. |
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Astronomisch,
astronómico,
gesehen beginnt zwar exakt, en punto, um
20.07 Uhr der Sommer. Das
ist allerdings reine Theorie, denn wir können
sommerliche Tage das ganze Jahr über genießen.
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Gefeiert wird auf Teneriffa erst in der Nacht
vom 23. auf den 24. Juni. Noche de San Juan
ist die Nacht des Feuers und der Fiestas. Am 24.
Juni wird in Spanien der Namenstag Johannes des
Täufers, Juan el Bautista, der Johannistag
gefeiert.
Aber alles zu seiner Zeit. |
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Die Mauer für den Gemüsegarten ist ein schönes Stück
gewachsen.
Sie wird wunderschön,
hermosísimo o muy bonito, wie man hier
sagt. |
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Auf zwei Seiten hat Georg bereits den Abschluss
gemacht. Die Mauer wird ja mit Beton ausgegossen und
obenauf werden dann relativ flache Steine
eingedrückt. Mit dieser Technik bekommt eine eine
schöne, glatte Oberfläche. |
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Das war der
Sonnenuntergang am längsten Tag des Jahres.
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Heute ist
Mittsommernacht oder Sonnenwende, wie wir
diese Nacht nennen.
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Es ist der längste Tag des Jahres und die kürzeste
Nacht. Am Polarkreis geht die Sonne gar nicht mehr
unter, doch je weiter südlich man kommt, desto
früher ist auch heute der Tag zu Ende. Bei uns ist
die Sonne zehn Minuten nach neun Uhr ins Meer
getaucht. |
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Nun ist Halbzeit im Jahr, der Sommer beginnt, viele
Firmen ziehen ihre erste Bilanz, die Sommerferien
beginnen, viele planen oder machen ihren Urlaub -
oder träumen zumindest davon. Trotzdem ist der
heutige Tag der erste Schritt auf das Jahresende zu.
Die zweite Halbzeit des Kalenderjahres beginnt. |
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Irgendwie kann ich mir aber gar nicht vorstellen,
dass die Tage ab heute wieder kürzer werden. Das
innere Gefühl vermittelt ganz etwas anderes. Was?
Sommer, Sonne, Sonnenschein! |
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20 de junio de 2007 -
Mittwoch - miércoles |
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20 ° centígrados |
gefühlt wie 16 ° C |
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26 °
centígrados |
gefühlt wie 30 ° C |
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Icod de los Vinos |
leicht bewölkt |
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Hanni, Manfred und Jörg sitzen noch immer im
Flugzeug. Irgendwann, so um Mitternacht herum, la
medianoche, werden sie in Graz landen. Schade,
dass eine Woche Urlaub so schnell vergeht. Es war
schön, ein paar Tage gemeinsam das Leben auf unserer
kleinen Insel im Atlantik zu genießen. |
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Diesen Sonnenuntergang, el puesta del sol,
haben sie heute allerdings versäumt! Zu dieser Zeit
war das Flugzeug, el aviòn, irgendwo über
Spanien. Wir haben ihn genossen und freuen uns schon
auf ein Wiedersehen! |
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Kommt gut nach Hause! Wir gehen jetzt ins Bett. Es
dauert ja nicht mehr lange, dann beginnt der längste
Tag des Jahres. |
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19 de junio de 2007 - Dienstag - martes |
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20 ° centígrados |
gefühlt wie 14 ° C |
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26 °
centígrados |
gefühlt wie 29 ° C |
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Icod de los Vinos |
leicht bewölkt |
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Heute ist die Mauer rund um meinen zukünftigen
Gemüsegarten aus dem Boden gewachsen.
Nein, natürlich nicht die gesamte Mauer, aber
ein viel sagender Anfang. |
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Wir sind den ganzen Tag fleißig gewesen und Hanni
und Manfred haben ihren letzten Urlaubstag genossen.
So schnell ist eine Woche vorüber! Eigentlich nur
ein Augenzwinkern. |
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Treffpunkt für den letzten Abend war Santa Barbara,
ungefähr um sechs Uhr Abend,
más omenos. |
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Mit dem Aperitif, un aperitivo,
in der Hand wurde also erst einmal die
Arbeitsleistung des Tages begutachtet - und für gut
befunden. Ist ja auch wirklich schön geworden, oder?
Ich bekomme den schönsten Gemüsegarten der Insel! Da
bin ich mir absolut sicher! ¡Pues claro!
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Der letzte Abend mit einem Teil unserer Großfamilie
hat begonnen. Irgendwie wollten wir Manfreds
Geburtstag noch einmal nachfeiern. Begonnen haben
wir mit einer kleinen Vorspeise - Lachstatar mit
"tortilla à la casa". |
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Da Manfred, wie wir alle, ein absoluter
Liebhaber von Fisch aller Art ist, ist es auch in
der fischigen Sparte weiter gegangen. Sardinen heiß
vom Grill, dazu saftige, aromatische Zitronen frisch
gepflückt, papas arrugadas mit Avocadomojo
und frischem Weißbrot. |
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Mojos gibt es ja in den verschiedensten
Geschmacksrichtungen. Scharf, süß, deftig oder eben
nach Art des Hauses, de la casa. Wir haben
für unseren persönlichen Geschmack eben auch eine
ganz spezielle Mojo entwickelt, aber der Fantasie
sind dabei natürlich keine Grenzen gesetzt. Wie bei
vielen Dingen im Leben.
Richtlinien, las normas, gibt es dafür keine. |
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Abgerundet mit einem weiterem köstlichen Fisch.
Leider fällt mir der Name im Moment nicht ein. Auf
alle Fälle hat er vorzüglich geschmeckt.
Kein Wunder, la maravilla - bei dem
Grillmeister, el maestro de la
barbacoa. |
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18 de junio de 2007 - Montag - lunes |
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20 ° centígrados |
gefühlt wie 15 ° C |
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25 °
centígrados |
gefühlt wie 28 ° C |
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Icod de los Vinos |
Sicht 20 km |
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Relativ trübes Wetter, aber perfekt für die
Gartenarbeit. Angenehm warm und die Sonne hält sich
ein bisschen im Hintergrund. |
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Vor einem Jahr habe ich in La Vega einen
Zweig von einem gelben Trompetenbaum mitgenommen.
Et voilà, jetzt ist meine Pflanze
über einen Meter hoch,
un metro de alto,
und die ersten Blüten haben sich geöffnet! |
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Am Vormittag, por la mañana,
haben wir die restlichen Kürbispflanzen in die
Erde gesetzt, mit Schwefel bestäubt und ordentlich
eingegossen.
Ich hoffe, wir können in einigen Monaten
reife Kürbisse ernten, cosechar. |
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Seit Samstag hat Icod de los Vinos also einen neuen
Bürgermeister, un alcalde nuevo, el señor Diego
Afonso. Er wurde um die Mittagszeit offiziell
vorgestellt. Ich bin gespannt, wann die gesamte
Belegschaft des Rathauses, el
ayuntamiento, wieder im normalen Rhythmus
zu arbeiten beginnen wird.
Heute war davon noch keine Rede. |
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Na ja, es war auch der erste Arbeitstag, oder?
Gewisse Anlaufschwierigkeiten sind da wahrscheinlich
nicht zu vermeiden. Lange darf es allerdings nicht
mehr dauern, bis sich die Normalität durchsetzt. Das
Wirtschaftsleben muss schließlich auch irgendwann
wieder einmal weitergehen. |
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Der ehemalige Bürgermeister, Juan José Dorta Álvarez,
hat seinen neuen Job bereits gesichert. Als
Englischlehrer war er während seiner Amtszeit ja nur
karenziert. Er wird also nach den Sommerferien den
Kindern aus Icod die englische Sprache beibringen.
Mehr oder weniger. So wird erzählt. |
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Bernardo Martín Socas bleibt weiterhin Chef
der Icodemsa, morgen will er mit dem Bau der
Reihenhausanlage unter uns beginnen. Ob die Gemeinde
wohl schon eine gültige Baugenehmigung, una
autorización válido,
hat? *g* |
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17 de junio de 2007 - Sonntag - domingo |
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19 ° centígrados |
temperatura mínima |
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25 °
centígrados |
temperatura diurna |
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Icod de los Vinos |
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Ausschlafen bis Mittag! Herrlich.
Dann, wie immer am Sonntag ein gemütliches Frühstück
unter dem Sonnenschirm. Heute ist er allerdings
gegen Ende unserer Schlemmerei zum Regenschirm
mutiert. Es hat zu nieseln begonnen. Die
Wassergeister haben sich auf den Weg gemacht und
haben ihre Reise Richtung Teide angetreten. |
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Auch recht. ¡Eso es!
Am Sonntag ist alles gemütlich,
agradable. |
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Danach haben wir uns den Kaninchen, los
conejos, gewidmet. Die beiden
Prachtexemplare, die uns der Schwiegervater von Marcos gebracht hat, haben wir
ja bereits gestern mit Öl und vielen Kräutern eingelegt.
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Heute Abend, la misma
tarde,
werden sie verspeist.
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Um sechs Uhr kommen Hanni, Manfred und Jörg zum
Sonntagsbraten.
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Er war perfekt! Wir haben gespeist wie Gott in
Frankreich! Vivir a cuerpo de rey. |
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Ich glaube nicht, dass irgendjemand,
alguien,
aus unserer Runde schon einmal so köstliches Kaninchenfleisch gegessen hat.
Das soll jetzt wahrlich kein Eigenlob sein. Es hat einfach alles harmoniert. Aus
schlechtem Grundmaterial kann der beste Koch kein Haubendinner produzieren.
Bei guten Zutaten kann man auf der anderen Seite auch sehr wenig "in den Sand
setzen". |
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Dass diese beiden Geschwister, los hermanos, sind, kann wahrscheinlich
niemand abstreiten, negar, oder?
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Der Sonnenuntergang war allerdings auch sensationell. Ein Vorführereignis. |
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Bilder ohne Worte, denn Worte würden nur die Stimmung verderben. Es war die
Einleitung oder der Ausklang für einen weiteren schönen Abend. Der Wettergott
war uns gut gesonnen und hat sein Werk von der besten Seite präsentiert.
Genau so, wie es sich gehört, wenn Engel, el ángel,
reisen. |
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Sorgen ertrinken nicht im Alkohol.
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| Sie können schwimmen. |
| Heinz Rühmann |
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16 de junio de 2007 - Samstag - sábado |
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19 ° centígrados |
temperatura mínima |
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27 °
centígrados |
temperatura diurna |
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Icod de los Vinos |
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Schlafen gegangen sind wir um drei Uhr morgens. Bei uns sind die Lichter
ausgegangen und bei Miguel wurden sie eingeschaltet. Sie müssen um fünf Uhr am
Flughafen in Los Rodeos sein, dort beginnt ihre dreiwöchige Reise nach Spanien,
la península. |
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Für Georg hat der Wecker um sechs Uhr geklingelt. Arbeit war angesagt und Chicho
hat bereits zehn Minuten vor sieben Uhr bei der Mischmaschine gewartet.
Wie er es geschafft hat, den Wecker überhaupt zu hören, ist mir ein
Rätsel! Ich bin erst um neun Uhr aus den Federn gekrochen - und da war ich noch
müde. |
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Manfred wollte zu seinem Geburtstag unbedingt auf den Teide. Die drei haben also
einen Ausflug in den Nationalpark gemacht. Mit der Seilbahn auf den Gipfel
konnten sie allerdings nicht fahren. Der Wind wurde zu stark und die Temperatur
am Gipfel lag bei -8 ° Celsius, gefühlt angeblich wie -12 ° Celsius.
Das kann man sich irgendwie gar nicht vorstellen,
bei uns war es ziemlich warm.
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Der Ausflug war aber auch ohne Gipfelfahrt schön und hat allen gut gefallen. |
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Am Abend haben wir uns in Puerto de la Cruz getroffen und gemeinsam
Geburtstag gefeiert.
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Mit Blick aufs Meer und leichter Hintergrundmusik des Rauschens der Wellen haben
wir dann auf das Geburtstagskind angestoßen. Alles Gute Manfred!
¡Que vaya bien!
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Ein schmackhaftes Essen, süffiger Wein und eine gute Unterhaltung sind die
perfekten Zutaten für einen Abend, der rasend schnell verfliegt. Es hat nicht
lange gedauert und wir waren die letzten Gäste. Mitternacht! |
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Noch ein allerletztes Getränk im Café de Paris und dann nichts wie ab
nach Hause. Ach ja, für Nachtschwärmer der besonderen Art hätte ich noch einen
Tipp. |
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Falls sich Mann als Frau ins Nachtleben von Puerto de la Cruz stürzen möchte
kann ich seit heute die passende Umkleidekabine zu verraten.
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Die Damentoilette des Parkhauses im Einkaufszentrum
La Pyramide.
Mir sind zu früher Stunde zwei sehr nette Exemplare
entgegen gekommen. Der dritte war noch mitten in
seiner Schminkaktion! Eines könnt ihr mir glauben -
so perfekte Hüftschwünge sieht man bei Damen kaum.
Gekonnt ist eben gekonnt. Oder sollte man besser
sagen gut geübt ist halb gekonnt? |
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1. bis
15. Juni 2007 |
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Schreiben Sie uns einfach eine
kleine Nachricht |
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