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16 de junio de 2007 - Samstag - sábado |
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15 de junio de 2007 - Freitag - viernes |
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20 ° centígrados |
gefühlt wie 16 ° C |
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28 °
centígrados |
gefühlt wie 32 ° C |
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Icod de los Vinos |
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Strahlend blauer Himmel - schöner kann der Tag ja gar nicht anfangen! |
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Wir haben heute viel Arbeit im Garten vor. Einen Bericht und ganz viele Fotos
von unserem Ausflug gibt es also erst heute in der Nacht. *g*
Im Moment hat die Natur Vorrang! |
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Außerdem muss ich noch Daumen drücken - Julian hat heute seine mündliche
Maturaprüfung. Seine letzte Prüfung im Schulleben! |
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Wie immer haben wir um halb elf unser zweites Frühstück genossen. Plötzlich
klopft es an der Tür. An und für sich ist das ja nichts besonderes, aber
normalerweise haben wir einen recht guten Überblick, ob ein Auto stehen bleibt
oder ob irgendjemand den Weg zu uns einschlägt. |
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Diesmal haben wir nichts gehört. Überhaupt nichts. |
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Also, es klopft - und wer klopfet an? Wer steht vor der Tür? Manfred! Dahinter
tauchen Hanni und Jörg auf. |
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Manfred hat morgen Geburtstag und wollte uns zum Geburtstagsessen einladen. Da
haben die drei ganz einfach eine kleinen Ausflug nach Teneriffa gemacht. Ist ja
nicht weit, es sind ja nur ein paar tausend Kilometer. |
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Es hat sich dann heraus gestellt, dass die drei gestern schon hier gewesen sind.
Wie es Überraschungen aber so an sich haben, ist der Überfall daneben gegangen. |
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Wir müssen uns um eine halbe Stunde verpasst haben.
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Wir sind nach Orotava gefahren und die drei konnten
sich nur mit einem unserer Nachbarn, dem Kartoffelkäfer aus Venezuela
unterhalten. |
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Sogar der gut Mann hat festgestellt, dass wir ja üblicherweise immer da wären,
aber heute eben nicht. So ein Pech! |
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Aber wie auch immer. Wir haben heute einen wunderschönen Nachmittag, der sich
bis Mitternacht erstreckt hat, mit einander verbracht. Fisch gegrillt, gut
gegessen und uns noch köstlicher unterhalten. iTodo perfecto! |
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14 de junio de 2007 - Donnerstag - jueves |
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19 ° centígrados |
temperatura mínima |
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27 °
centígrados |
temperatura diurna |
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Icod de los Vinos |
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Gestern hat es zwar geregnet und die Pflanzen hatten ihre wahre Freude an dem
Wetter und heute ist es wieder hochsommerlich warm. Der Regen kühlt die Luft
hier nicht ab, sie bleibt auch danach angenehm warm. Es ist nur mehr
Feuchtigkeit vorhanden, aber das wiederum nicht so stark, dass es unangenehm
wäre. |
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Einen weiteren Vorteil hat die kleine Insel im Atlantik zu bieten.
Man kann sich seine Feiertage oder freien Tage mehr oder weniger fast
selbst einteilen.
Stimmt schon, immer gelingt das zwar nicht, aber immerhin ist es möglich. *g* |
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Heute ist so ein Tag. In La Orotava ist heute Feiertag. Traditionell wird in
dieser Stadt Fronleichnam oder Corpus Christi wie es hier genannt wird
eine Woche später als üblich gefeiert. |
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So mancher Tourist der seinen Urlaub in Puerto de la Cruz verbringt, wird sich
heute gewundert haben. Puerto de la Cruz und La Orotava gehen ja
mehr oder weniger in einander über. Die Grenze der beiden Städte liegt teilweise
auf der anderen Straßenseite, wenn man es ganz banal ausdrücken will.
Ursprünglich war es ja einmal eine Stadt - La Orotava mit dem kleinen
Fischerhafen Puerto. Aber das st eine andere Geschichte. |
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Auf alle Fälle erlebt der Urlauber in Puerto einen ganz normalen Tag, alle
Geschäfte sind geöffnet, die Menschen sind fleißig an der Arbeit. Fährt er
jedoch einen Kilometer weiter, ins größte Einkaufszentrum dieser Region steht er
vor verschossenen Geschäften. |
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Den Grund kennt er nicht, denn was heute auf den
steilen und engen Strassen in Orotava vor sich geht, weiß er nicht. Wer kommt
schon auf den Gedanken, dass hier eines der schönsten Feste der Insel gefeiert
wird? |
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Fortsetzung folgt ... |
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13 de junio de 2007 - Mittwoch - miércoles |
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19 ° centígrados |
temperatura mínima |
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25 °
centígrados |
temperatura diurna |
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Icod de los Vinos |
Nieselregen |
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Wolkig, feucht und trüb. Das richtige Wetter für
Linseneintopf und Semmelknödel.
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Das ist zwar ein typisch kärntnerisches Essen,
el
potaje de lentejas, der
Eintopf mit Linsen und allerhand anderen Zutaten hat aber auch seinen Platz in
der kanarischen Küche. Die Art, wie wir ihn kennen, schmeckt mir allerdings
besser. Vielleicht hat es aber auch damit zu tun, dass ich kein Fan von
gekochten Maiskolben bin. Oder war der Maiskolben nur eine private Variante?
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Manche Leute glauben, |
| die Weisheit mit Löffeln |
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gefressen zu haben, |
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dabei waren es in Wirklichkeit |
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nur Buchstabensuppen. |
| Ernst Ferstl |
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Bis morgen, hasta mañana! Wir fahren
morgen Vormittag nach La Orotava, dort wird Corpus Christi
gefeiert und wir wollen uns die Blumenteppiche ansehen. |
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12 de junio de 2007 - Dienstag - martes |
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19 ° centígrados |
temperatura mínima |
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28 °
centígrados |
temperatura diurna |
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Icod de los Vinos |
leichter Regen am
Abend |
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Sommerliches Wetter und Gartenarbeit für uns beide. Dazu gibt es eigentlich
nichts besonderes zu erzählen. Georg hat das Fundament für die Mauer unseres
Gemüsegartens, el huerto, ausgehoben und morgen Früh wird die
Mischmaschine gestartet. Dann wird das Fundament betoniert. Anschließend,
a continuación, wird eine Natursteinmauer
aufgesetzt und das kleine Stückchen Erde wird für Eidechsen, los lagartos,
nicht mehr erreichbar sein. |
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Egal ob klein und braun oder groß mit buntem Kopf,
der Gemüsegarten wird zur absoluten Sperrzone erklärt!
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Mit der Gartengestaltung wird man wahrscheinlich wohl nie fertig. Die Pflege
eines Gartens ist sozusagen eine Lebensaufgabe - aber es macht auch Spaß. Vor
allem bei diesem Stück, das Stück Natur, das zu unserem Privatgarten gestaltet
wird.
Wir fangen eben umgekehrt an - erst der Garten und dann das Haus. |
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11 de junio de 2007 - Montag - lunes |
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19 ° centígrados |
Sonnenaufgang: 07:09 Ortszeit |
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26
°
centígrados |
Sonnenuntergang: 21:03 Ortszeit
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Icod de los Vinos |
Sicht - 40 Kilometer |
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Ein arbeitsreicher Tag. Wir sind dabei unser Terrasse der Obstbäume und des
Gemüsegartens den letzten Schliff zu geben. Es gibt daher nicht viel zu sehen.
Die letzten Handgriffe sind zwar wichtig aber meistens nicht sehr
Aufsehen erregend. |
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Ach ja, wir haben endlich unsere Kanarische Kiefer, pinus canariensis,
gepflanzt. An welche Stelle man diese Bäume hinsetzt muss man sich ganz genau
überlegen. Warum?
Wenn sie einmal wachsen, darf man sie nicht mehr entfernen. Die Kanarische
Kiefer genießt als endemische Pflanze einen besonderen Schutz - auch im privaten
Garten. |
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Dieser Baum hat ein besonders harzreiches und wertvolles Kernholz. Dieses edle,
rötliche und sehr harte Holz wird vor allem als Bauholz für Dachstühle hoch
geschätzt.
Das dunkle, harzige Holz ist auch heute sehr
kostbar und damit teuer. |
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Die
wunderschönen Holzdecken der alten, kanarischen Kirchen wurden daraus ebenso
gefertigt wie die Fässer für den Wein. Ganze Wälder wurden in früheren Zeiten
für den Schiffsbau gerodet.
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Morgen wird der Rest erledigt - heute Abend haben wir uns eine Pizza in San
Marcos gegönnt. Die Familie von Cosimo und Mama Rosa hat sich auch wieder
vergrößert. Nona, die Mutter von Rosa hat sich dazugesellt. Und wie könnte es
anders sein, Georg hat eine neue Verehrerin! *g* |
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10 de junio de 2007 - Sonntag - domingo |
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19 ° centígrados |
gefühlt wie 17 ° C |
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25
°
centígrados |
gefühlt wie 28 ° C |
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Icod de los Vinos |
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Vatertag, el dia del padre, in Österreich. Julian hat heute geschrieben:
"Alles Gute zum Vatertag lieber Papa :o) Is zwar nicht so bekannt wie der
Muttertag, aber wir Männer müssen ja zusammenhalten ;-)" |
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Wir haben uns daran gehalten und einen gaanz gemütlichen Sonntag, un domingo
agradable, verbracht. |
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Wie hat Peter Alexander in einem seiner Lieder
gesungen? "Der Papa wird's schon richten, der Papa macht's schon gut, der Papa,
der macht alles, was sonst keiner gerne tut." |
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Vatertag war in meiner Jugend eigentlich kein Thema. Ich kann mich nicht
erinnern, dass dieser Tag irgendwie besonders gefeiert worden ist. |
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Die Spanier feiern den Vatertag am 19. März. El Día del Padre. Dieser Tag
wurde deshalb ausgewählt, weil es der Joseftag, der Tag des Heiligen Josefs ist.
An diesem Tag ist es in Spanien üblich, dass Väter Geschenke von ihren Kindern
bekommen. Idealistisch werden die meisten in der Schule gemalt oder gebastelt.
In der Realität werden die Geschenke heute auch in der Parfümerie oder in einem
anderen Geschäft erstanden. Die Krawatte, la corbata,
ist sicher der Renner! Oder doch das Rasierwasser? |
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| Die eigentlichen Entdeckungsreisen bestehen |
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nicht im Kennen lernen neuer Landstriche, |
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sondern darin,
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etwas mit anderen Augen zu sehen.
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Marcel Proust |
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Als offizieller Feiertag hat der Vatertag seine Wurzeln in den USA. Dort wird
der Vatertag als ein Ehrentag für Väter - ähnlich wie der Muttertag gefeiert. |
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Aber
auch im Land der unbegrenzten Möglichkeiten hat es
lange gedauert, bis dieser Tag amtlich zu einem Feiertag erhoben worden ist.
Erst Präsident Richard Nixon erhob ihn 1974 in den Rang eines offiziellen
Feiertages für den dritten Sonntag im Juni. Soviel ich weiß, haben wir heute
aber erst den zweiten Sonntag im Juni hinter uns gebracht. |
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Egal ob Muttertag oder Vatertag. Was sind denn diese beiden Tage denn schon
wert? |
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Wie wäre es, wenn man die Rituale mal versuchsweise vertauschte?
Die Gärtner und Floristen, aber auch diverse Parfümerieketten brauchen
nicht meckern. |
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Peinlich wird der Tag nur für Männer, die es nicht
verdient haben, als Vater geehrt zu werden.
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Für Mütter ist es ein Tag der Entspannung.
Auch wenn diverse Väter in Europa für sich einen "Muttertag" erwarten. Egal wie
- für uns Mütter ist der Tag dann ganz einfach ein normaler, schöne Tag. |
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Väter bekommen
den Tag nämlich ganz gut alleine hin. Sie haben an
diesem Tag ja auch keine Mutter, die schon wieder einen Blumenstrauß und
Anwesenheitspflicht beim Nachmittagskaffe haben will. Söhne haben das noch nie
ernst genommen, wenn die Mutter heroisch sagt: "Um Himmels Willen, das wäre doch
nicht nötig gewesen" Dieser Satz ist ja fast ein Lob für das männliche
Geschlecht. *g* |
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Für meinen Schatz ist diese Feststellung jedoch nicht zutreffend!!
Er ist aber auch nicht mein "Vater" und ich nicht seine "Mama". |
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Ich wünsche euch allen eine wunderschöne Arbeitswoche. |
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Die letzten Wochen konntet ihr ja genügend
Fenstertage, el día de puente,
nutzen. Wir leider nicht. iPor desgracia! Südländer sind eben doch
fleißiger. Sie verlegen die diversen Feiertage, los dias festivos,
einfach auf einen Sonntag. Obwohl Spanien oder Italien ja als viel katholischer
- oder gläubiger - gilt. Wie man es sehen will. Hier zählt mehr die Freude am
Leben - und das bekommen auch die Heiligen zu spüren. Zumindest die geschnitzten
Statuen, die in den verschiedenen Kirchen ihren Platz einnehmen. |
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So oft wie diese Platzhalter an die Luft kommen und bei Prozessionen durch die
Menge getragen werden - davon können unsere Heiligenfiguren in Villach nur
träumen. Da müssten sie schon bei der Versicherung um einen Kuraufenthalt
ansuchen. Das wird allerdings nicht funktionieren - schätze ich einmal. |
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Warum? Erstens sind sie nicht versichert und zweitens heißen sie nicht Helmut
Elsner oder Paris Hilton. |
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Doch am Donnerstag nehmen wir uns einen freien Tag. An diesem Tag werden in
Orotava die Blumenteppiche auf den Strassen gemacht und das Sandbild vor dem
Rathaus ist dann ebenfalls fertig. Das lassen wir uns nicht entgehen! |
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9 de junio de 2007 - Samstag - sábado |
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19 ° centígrados |
gefühlt wie 14 ° C |
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25
°
centígrados |
gefühlt wie 26 ° C |
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Icod de los Vinos |
leichter Regen in der
Nacht |
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Es wird einmal ein Weihnachtsstern ... |
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Weihnachten? Was soll dieses Thema jetzt um diese Jahreszeit? Kommen die
Weihnachtsmänner jetzt schon vor den Sommerferien in die Regale der Kaufhäuser?
Nein, nein, keine Angst, darum geht es heute wirklich nicht!
Obwohl - es wäre durchaus eine Überlegung wert ... |
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Die Franzosen nennen den Weihnachtsstern allerdings
Liebesstern, Étoile d'amour und
verschenken die Pflanze gerne zum Muttertag. In der Winterzeit mutiert sie dann
zur Rose de Noel, zur Weihnachtsrose. |
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Den Namen Liebesstern hätten auch die Azteken wählen
können, doch sie nannten ihn einfach cuetlaxochitl,
was soviel wie Stern der Azteken
bedeutet.
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Einer
Sage nach
wurden die obersten Blätter des Weihnachtssterns
durch die Blutstropfen einer aztekischen Göttin benetzt. Sie soll an gebrochenem
Herzen gestorben sein. Aus diesem Grund ist die Pflanze zu ihren unverwechselbar
roten Blättern gekommen.
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Mehr Geschichten über den
Weihnachtsstern gibt es auf einer eigenen Seite -
sonst wird der heutige Eintrag wirklich ein bisschen zu weihnachtlich! |
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Wir haben die gesamte Länge der Mauer bepflanzt. Ganze dreißig Meter. Gezählt
habe ich die Stecklinge zwar nicht, aber es werden so an die vierzig Stück sein.
Sie treiben bereits kräftig und ich hoffe, dass es wahre Prachtexemplare werden. |
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8 de junio de 2007 - Freitag - viernes |
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16 ° centígrados |
gefühlt wie 14 ° C |
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24
°
centígrados |
gefühlt wie 26 ° C |
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Icod de los Vinos |
bewölkt, feucht und
warm |
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In der Früh hat zwar die Sonne viel versprechend vom Himmel gelacht, aber das
war es dann schon. Der Tag war heute wie ein Regentag ohne Regen. Feucht und
warm und sehr grau. |
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Diesen Kaktus, el cactus, haben wir gestern auf unserem Spaziergang
entdeckt. Natürlich war es nicht der einzige dieser Art. Überall hat es gelb
geblüht. So ein Exemplar wächst auf unserer Finca nicht. Was liegt dann auf der
Hand? Richtig geraten, wir haben natürlich ein paar Ableger mitgenommen. |
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Eine ziemlich stachelige Angelegenheit.
Aber wir haben es unverletzt überstanden. Keine Kratzer und nur zwei der
heimtückischen Stacheln haben sich in meinen Daumen veriirt. |
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Bei diesem Exemplar handelt es sich botanisch
gesehen um den Dillenius-Feigenkaktus, auch Opuntia dilenii genannt.
Seine ursprüngliche Heimat ist Mittelamerika. Dieser Kaktus ist meiner Meinung
nach sehr dekorativ, hat aber sehr lange Stacheln und soll äußerst schmackhafte,
tiefrote Früchte tragen. |
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Georg hat gestern herzhaft in so eine Frucht gebissen und das Ganze gleich
wieder ausgespuckt.
Ich vermute, sie war einfach noch nicht reif, denn laut seiner Beschreibung hat
sie einfach nach Zitrone geschmeckt. |
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Die Kakteen, die auf unserer Finca heimisch sind, zählen zur Sorte des Echten
Feigenkaktus, Opuntia ficus-barbarica. Ihre Heimat ist der tropische Teil
von Amerika. |
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Eingeführt wurde der Kaktus auf den Kanarischen
Inseln im 19. Jahrhundert als Zuchtstation für eine bestimmte Laus - die
Cochenille Laus. Der kaminrote Farbstoff dieses kleines Tierchens wird auch
heute noch in der Lebensmittelindustrie verwendet. Großes Geld verdienen ist
allerdings damit nicht drinnen. |
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7 de junio de 2007 - Donnerstag - jueves |
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18 ° centígrados |
gefühlt wie 13 ° C |
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24
°
centígrados |
gefühlt wie 31 ° C |
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Icod de los Vinos |
Nieselregen und
Nebelschwaden am Abend |
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In Österreich st heute schon wieder ein Feiertag - Fronleichnam. In Spanien ist es
ein normaler Arbeitstag, un día laboral. |
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Wir haben für uns allerdings anders entschieden. Wir werden einen Feiertag
genießen. Wir lassen den Tag heute ganz einfach auf uns zukommen. Der Wecker ist
jedenfalls außer Kraft gesetzt und der Rest wird sich ergeben. |
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Ein wunderschöner Nachmittag liegt hinter uns. Wir sind nach Buenavista del
Norte gefahren und haben uns dort eine Delikatesse der besonderen Art
gegönnt. Das sieht zwar aus wie Muscheln - ist es aber
nicht. Es sind Meeresschnecken.
Lapas a la plancha - gegrillte Napfschnecken
mit grüner Mojo., dazu frisches Weißbrot und ein Glas Weißwein. Ganz einfach köstlich! |
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Nach dem Essen sind wir spazieren gegangen. Es gibt einen Weg, der am Meer
entlang rund um den Golfplatz führt. |
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Damit man nicht ganz ungewarnt einen der kleinen, weißen Bälle auf den Kopf
bekommt, sind sporadisch richtig nette, kleine Warnschilder, un
señal de peligro, aufgestellt. Souvenirjäger
machen aber anscheinend nicht einmal vor einem halben Golfball halt. Eine
wertvolle Beute muss das sein. |
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Daheim sind wir ziemlich nebelig begrüßt worden. Mystisch sind die Nebelschwaden
in die höheren Lagen der Umgebung gezogen. |
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Unser "gestohlener" Feiertag hat sich ausgezahlt - es war ein wunderbarer
Nachmittag! |
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6 de junio de 2007 - Mittwoch - miércoles |
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18 ° centígrados |
gefühlt wie 13 ° C |
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24
°
centígrados |
gefühlt wie 30 ° C |
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Icod de los Vinos |
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Hochsommerliches Wetter. Die Quecksilbersäule klettert zwar nur auf 24 Grad aber
mir kommt es vor, als ob es dreißig Grad hätte.
Zum Löcher graben ist es viel zu warm - wir treten in Streik. |
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Dracunculus canariensis - Schlangenwurz heißt diese Pflanze. Es ist eine
endemische Pflanze der kanarischen Inseln. Die Canarios sind fasziniert davon,
kennen aber den Namen des Gewächses nicht. Klingt zwar komisch, ist es aber
nicht. Für die Inselbewohner gibt es im allgemeinen so wieso nur zwei
Pflanzenarten.
Tajinaste oder Drago! Eines von beiden muss es sein, eine andere
Möglichkeit gibt es nicht. |
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In der Natur sind diese Pflanzen sehr selten geworden, auf Madeira sind sie
bereits ausgestorben. Auf unserer Finca gedeihen sie sehr gut.
Na ja, wir pflegen sie wie kleine Kinder. Botanische Kulturgüter sollte
man auch nicht verkommen lassen. Genauso wenig wie kulturelle Bauweise. Einmal
verloren ist für immer verloren! |
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Neue oder moderne Architektur findet man überall auf der Welt. Dafür bedarf es
relativ wenig. Architekten sehen sich in der heutigen Zeit zwar als Schöpfer der
Zeit. Keine Ahnung, wer in den nächsten hundert Jahren die unzähligen Betonskulpturen
bewundern wird. |
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Alles Traditionelle ist ja out. |
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Es ist nur eigenartig, dass sich Menschen im traditionellen Umfeld sehr wohl
fühlen. Das ist unsere Erfahrung. Komischerweise trifft diese Veraltensweise der
Menschen auch auf unserer kleinen Insel im Atlantik zu. |
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Niemand wollte uns glauben, dass wir hier einen Betrieb aufbauen wollen, der
sich in die Landschaft einfügt. Eine Anlage, die im alten Stil erbaut wird.
Keine modernen Ausstellungshallen mit Aluminium, Stahl und Beton. |
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Die Mauern, die wir bis jetzt gebaut haben kann niemand von den alten Mauern
unterscheiden. Die Ergänzung fügt sich nahtlos in die Umgebung ein. Schmerzlos -
und so soll es auch bleiben. |
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5 de junio de 2007 - Dienstag - martes |
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18 ° centígrados |
Sonnenaufgang: 07:10 Ortszeit |
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28
°
centígrados |
Sonnenuntergang:
21:00 Ortszeit |
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Icod de los Vinos |
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Schönes Sommerwetter, Arbeit wie normal. Aber nur, wenn man so über drüber
schaut. |
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Am Vormittag hat sich ein neues Geräusch auf unserer Baustelle eingeschlichen.
Ein starker Bagger und ein LKW der größeren Klasse. Eine Täuschung?
Das kann nicht sein, so senil sind wir auch noch nicht, |
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Es stimmt schon, im Moment ist politisch alles in der Schwebe, aber die Arbeiter
der Icodemsa haben sich an ihr Versprechen gehalten. Sie haben Aufschüttmaterial
versprochen und geliefert. Obwohl sie - theoretisch - im Moment keinen Chef über
sich haben. |
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Zwei " Süße" sind es auf alle Fälle. Offiziell sind sie ja Diabetiker, aber
Schokoladenkekse und
Ferrero Küsschen wurden nicht verschmäht.
Typisch Mann würde ich sagen. Zwei richtig nette Kerle! |
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Wir haben heute schon noch ein wenig mehr geleistet. Sechzig Laufmeter Mauer
sind fertig bepflanzt! Loch fürLoch und Pflanze für Pflanze! |
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Wenn ich mir die Linie mit den kleinen Pflanzen ansehe ist das schon gigantisch.
Wenn ich mir aber vorstelle, wie das Ganze in einem Monat aussehen wird ... |
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Am Abend haben wir es uns auf der Terrasse gemütlich gemacht - aber wie es sein
soll, ein Auto platziert sich in der Einfahrt. Wer kommt? |
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Marcos mit seinem Vater, oder soll man sagen der Vater mit Marcos? Wie kommen
wir zu der Ehre? Wir bekommen morgen sogar gratis Fincawasser. Darüber muss man
eigentlich nachdenken, oder? Ob ich am Tisch sitze oder ob Marcos dabei ist -
das spielt eigentlich keine Rolle.
Ich bin in diesem Fall so wieso ganz gerne unsichtbar. |
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Aber nichts desto trotz, es ist ganz amüsant bei den Gesprächen zu zuhören. Die
südliche Kultur lässt sich ganz einfach nicht verleugnen. Mann ist eben Mann.
Älterer Mann ist mehr wert als jüngerer Mann und Mann, der pünktlich Gehalt
bezahlt ist am meisten wert - egal wie alt er ist. *g* |
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Ich glaube zwar, dass ich des Rätsels Lösung kenne, aber man soll ja nicht
voreilig sein. Eines gibt mir allerdings zu denken - sowohl Marcos als auch sein
Vater haben heute Sekt getrunken. Wie alle Freunde und Bekannten wissen -
mein Getränk! Total absurd, normalerweise ist Wein, vino tinto, angesagt.
Aber wie gesagt, ich bin gerade dabei ein Rätsel zu lösen. |
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Welches Rätsel? Welcher Arbeitsplatz ist begehrenswerter? Der vor der Haustüre
oder der, der irgendwo auf der Insel ist? Dieses Rätsel ist wirklich schwer zu
lösen. |
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Der gordische Knoten löst sich allerdings erst mit der Baugenehmigung. Ansonsten
hat der Spezialist für Steinmauern, el piedrero,
den Vorteil. Für alle Mauern haben wir die offizielle
Genehmigung. Für Marcos gibt es erst wieder Arbeit, wenn Häuser gebaut werden,
dafür ist er der absolute Spezialist. |
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4 de junio de 2007 - Montag - lunes |
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18 ° centígrados |
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|
28
°
centígrados |
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Icod de los Vinos |
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Der Himmel wird blau - habe ich für kurze Zeit gedacht. So schnell konnte man
aber gar nicht schaun, da kamen die Nebelschwaden vom Meer und sind über die
Hügel gezogen. Da hängen sie jetzt und fühlen sich anscheinend ganz wohl. Ob
sich die Sonne wohl noch einmal durchkämpft? |
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Sie hat es geschafft - aber nur sporadisch.
Aber es gibt nichts zu jammern, lamentarse.
Es ist sommerlich warm, die Luft streichelt aber nachdem ich gestern die
Gartenarbeit auf die Seite geschoben habe,
musste ich heute die Rechnung, la cuenta, bezahlen. Ein Tag
schenkt dem anderen nichts. |
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Es war wieder einmal die Vorherrschaft des
Gartenschlauchs angesagt. |
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Wobei ich zugeben muss, dass diese Arbeit nicht so unangenehm ist, wie es
scheint. Man hat auch die Freiheit, seinen Gedanken freien Lauf,
el asunto toma su rumbo, zu lassen. Man kann
spekulieren und träumen. Das Wasser rinnt so wieso aus dem Schlauch. |
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Ach ja, die Wahl, la elección, ist zwar
geschlagen, aber die Plakate, los carteles, auf den Laternen dümpeln noch
immer vor sich hin. Die Gesichter sind mittlerweile zwar mehr gelb oder braun
gefärbt, aber das ändert nichts an der Tatsache, dass die diversen Kandidaten
uns noch immer von oben belächeln. |
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Die eine Partei hat vielleicht bis jetzt gefeiert, die andere Tränen vergossen.
Eines ist auf alle Fälle sicher - der Wähler hat seine Schuldigkeit getan, seine
Stimme abgegeben und darf nun wieder darauf warten, was sich die Politiker
einfallen lassen. Die Verhandlungen finden hinter verschossenen Türen statt und
die Gerüchte wechseln. Je nach dem, wer was gehört hat. Aber das ist ja nix
neues, oder? |
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Immerhin gibt es einen "count down". Das ist der 16. Juni, bis dahin muss das
Team stehen. Bis zu diesem Datum wird verhandelt. Bis dahin werden Schlösser und
Personal ausgetauscht. Die Belegschaft wechselt. Eine neue Zeitrechnung beginnt. |
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Wir lassen uns überraschen, dejémonos sorprender.
Gesetze werden auch durch ein neues "Stadtparlament" nicht außer Kraft
gesetzt. |
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3 de junio de 2007 - Sonntag - domingo |
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18 ° centígrados |
gefühlt wie 14 ° C |
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28
°
centígrados |
gefühlt wie 30 ° C |
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Icod de los Vinos |
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Es soll ein wunderschöner Sonntag werden.
Auf alle Fälle ist der Wecker außer Dienst gestellt und wir lassen uns
von der Sonne wecken. |
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Dann gönnen wir uns ein gutes Frühstück. Danach wollen wir uns unserm
Privatgarten widmen.
Der war bis jetzt ein ziemliches Stiefkind und das wollen wir heute
ändern. |
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Willst Du etwas wissen, |
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so frage den Erfahrenen |
| und keinen Gelehrten. |
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Chinesische Weisheit |
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Es war ein Sonntag wie im Bilderbuch, un domingo de
película. Gemütlich aufstehen und Frühstück, el
desayuno, auf der Terrasse, la
terraza. Danach ein Stündchen im Liegestuhl, la
tumbona - herrlich,
maravilloso! Langsam hat sich Appetit eingestellt und so hat
der Grillmeister ein fachgerechtes Feuer entfacht und auf einer perfekten Glut
aus Orangenholz gegrillt. |
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Ziegefleisch, eingepackt in einem Kräutermantel aus
frischem Oregano, Majoran und Thymian.
Der Duft alleine war schon vollkommen.
Ein wahrhaft würdiges Sonntagsmahl! |
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Jetzt genießen wir noch einen Espresso, ein Gläschen Wein und ein Gläschen Sekt,
una basito cava, und dann geht es schön langsam ab ins Bett. Ein wirklich
erholsamer, schöner Sonntag liegt hinter uns. |
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P.S.: die Gartenarbeit haben wir heute einmal links liegen gelassen. Morgen ist
auch noch ein Tag! iMañana es otro día!
Man sieht - wir sind lernfähig. *g* |
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2 de junio de 2007 - Samstag - sábado |
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18 ° centígrados |
gefühlt wie 12 ° C |
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25
°
centígrados |
gefühlt wie 27 ° C |
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Icod de los Vinos |
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Zur Abwechslung gibt es heute einmal Morgenimpressionen. Ich kann nicht
widerstehen, aber um sieben Uhr ist der Vollmond majestätisch hinter der
Hügelkette verschwunden. Mittlerweile, eine Stunde später, ist der Himmel
tiefblau und die Sonne strahlt. |
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Der Wecker, el despertador, genauer gesagt das
Handy klingelt um sechs Uhr, Arbeitsbeginn sieben Uhr!
Es ist zwar Samstag aber wir haben viel vor. Am Parkplatz wird eine Mauer
gemacht, einige LKW Ladungen Aushubmaterial sind unterwegs und am Nachmittag ist
pflanzen angesagt. Volles Programm, ganz wie es sich gehört! |
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Anfang und Ende einer Mauer für die Bepflanzung auf der dritten Seite des
Parkplatzes. Dazwischen liegen fünfundzwanzig Meter Mauer und zweieinhalb
Stunden. Insgesamt hat Jorge heute sechzig Laufmeter Mauer aufgesetzt. Eine
Spitzenleistung! Ganz einfach perfekt. |
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Hier ein Photo, das die ganze Dimension einmal klarlegen soll. Der kleine Punkt
am Ende der Linie ist der Erbauer des Ganzen. Erkennt ihn jemand?
Einer der ständigen Spaziergänger hat das gesamte Bauwerk natürlich
sofort begutachtet - und für schön befunden! Positive Äußerungen sind natürlich
immer willkommen und nie falsch. *g* |
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Aber das sind erst die ersten Meter gewesen. Bis zwei Uhr Mittag hat Jorge sage
und schreibe sechzig Laufmeter Steinmauer aufgesetzt! Hand in Hand mit Georg,
der mit dem Bagger das Fundament ausgehoben hat. |
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Obwohl zwischendurch immer wieder ein LKW mit einer
Ladung Aushubmaterial die Durchfahrt beansprucht hat und damit die Mauerarbeiten
behindert hat. Man sieht - es funktioniert alles, man muss es nur wollen und
nicht zu kompliziert denken. |
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Als Belohnung für uns selbst sind wir am Nachmittag nach La Orotava gefahren.
Ein wunderschöner Nachmittag. Tiefblauer Himmel, eine traumhafte Temperatur und
dann noch eine wunderschöne Atmosphäre in einer alten Stadt. |
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In Orotava sind die Künstler, die den Sandteppich auf dem Rathausplatz zaubern
bereits wieder am Werk. Es ist jedes Jahr faszinierend den Werdegang der
vergänglichen Bilder aus Lavasand zu verfolgen. |
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Heute bin ich eigentlich schon reif fürs Bett,
aber am Montag erzähle ich euch mehr über das Motiv des Kunstwerkes. Es
wird fantastisch! |
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Wir haben noch einen entspannten, wunderschönen Abend auf der Plaza in Orotava
verbracht, sind anschließend ins Monasterio bei Los Realejos gefahren und haben
dort ein ausgezeichnetes Lachstatar verspeist und die Abendstunden genossen. Das
sind Dinge, die das Leben lebenswert machen!
Zumindest für uns. |
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Heute geht die neue Straßenbahn, la tranvia, in Santa Cruz in Betrieb.
Eigentlich sollte sie ja bereits im April auf die Schienen geschickt werden. Hat
aber doch nicht geklappt.
Aber nun ist es soweit - sie fährt! |
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Gefeiert wird natürlich mit einem großen Fest,
una fiesta grande. Entlang der Strecke werden
insgesamt acht Stände an denen inseltypische Produkte angeboten werden,
aufgestellt. Wir werden uns die Straßenbahn irgendwann in den nächsten Wochen
anschauen.
Vielleicht fahren wir einmal die Strecke von La
Laguna nach Santa Cruz auf dem neuen Schienenweg. |
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In den Medien wurden es ja nachhaltig erklärt. Es ist wichtig zu wissen, dass
erstens die Straßenbahn Vorfahrtsrecht hat und dass man einen Fahrschein dafür
lösen muss. Das ist auch notwendig, denn Schwarzfahren auf der Insel des ewigen
Frühlings ist zehnmal so teuer wie auf dem europäischen Festland. Wer erwischt
wird, zahlt 400 Euro Strafe. Zahlt sich aus, oder? |
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1 de junio de 2007 - Freitag - viernes |
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18 ° centígrados |
gefühlt wie 14 ° C |
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25
°
centígrados |
gefühlt wie 27 ° C |
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Icod de los Vinos |
Vollmond
03:03:36 Uhr |
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Ein erster Kontrollblick aus dem Fenster - blauer Himmel.
Das Wetter ist genehmigt, es wird mit
Sicherheit ein schöner Tag. Heute ist düngen der Obstbäume auf der Tagesordnung.
Der Rest wird sich ergeben. |
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Heute vor siebenundzwanzig Jahren war der 1. Juni ein Sonntag und es war
Vollmond, luna llena.
Wie heute auch.
Warum ich mir da so sicher bin? Weil Christina ein Sonntagskind ist!
Unser Töchterlein hat heute Geburtstag! Alles Gute meine Maus!
¡Feliz cumpleaños! |
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Wir können zwar nicht gemeinsam feiern, celebrar,
aber in Gedanken sind wir bei dir. Schade, qué lástima,
dass wir um unser Stück der Geburtstagstorte umfallen, aber das holen wir
nach, oder? |
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Auf alle Fälle, de
todas maneras,
werden wir mit einem Gläschen Cava auf dich
anstoßen.
Stilecht um die Mittagszeit, denn um diese Zeit hast
du das erste Mal deine Stimme ausprobiert und ziemlich empört geschrieen! Du
darfst dich also nicht wundern, wenn du Schluckauf bekommst - das hat durchaus
seinen Grund. |
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Der Pessimist
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| sieht Schwierigkeiten bei jeder Gelegenheit. |
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Der Optimist erkennt die Gelegenheit |
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bei jeder Schwierigkeit. |
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L.Jacks |
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Der ehemalige Uno-Generalsekretär Kofi Annan stellte
eines fest: "Die Welt besteht aus Optimisten und Pessimisten. Letztlich liegen
beide falsch. Aber der Optimist lebt glücklicher." Lass dir die Freude am Leben
also von niemanden und nichts nehmen! |
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Eine Frage bleibt allerdings offen - wer lebt besser: der Optimist oder der
Pessimist? ¿La optimista o la
pesimista? |
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Darüber streiten sich die Geister seit
Jahrhunderten. Sicher ist nur eines, der Optimismus war vorher auf der Welt. Der
Philosoph Gottfried Wilhelm Leibniz (1646 bis 1742) hat ihn definiert. Er
stellte ganz einfach fest, dass er in der besten aller Welten lebt.
Der Pessimismus kann also nur als Gegengedanken zum Optimismus entstanden sein.
Zauderer und Raunzer oder Schwarzseher hat es bekanntlich immer gegeben. |
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Seitdem haben sich unzählige Denker darüber den Kopf
zerbrochen und ihre Kommentare dazu abgegeben. Der französische Dichter Gustave
Flaubert stellt fest, dass die Bezeichnung Optimist nur ein anderes Wort für
Dummkopf sei. Auch Sprüche wie "Ein Pessimist ist ein Optimist mit Erfahrung.“
kennt sicherlich jeder von uns. |
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Das ganze Leben ist eben auch eine Ansichtssache.
"Ist das Glas halb voll oder halb leer?" ist nur eine der vielen strittigen
Fragen.
Der Optimist sieht die Rose - der Pessimist die Dornen. |
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Ich kürze die Überlegungen ab und stelle einfach eine Schlussfolgerung auf - der
Optimismus ist der Schlüssel zum Glück! Sogar wissenschaftliche Studien haben
erwiesen, dass Optimisten gesünder sind und länger leben als ihre
pessimistischen Menschen. |
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Auch wenn man von solchen Studien nicht viel halten muss,
es ist ja nicht verboten,
prohibido, sich ab und zu einige Rosinen,
algunas pasas, heraus zu picken! |
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