16 de julio de 2007 - Montag - lunes

15 de julio de 2007 - Sonntag - domingo
 
die Sonne ist wieder da :-)  
22 ° centígrados  
28 ° centígrados  
Icod de los Vinos eine angenehm kühle Nacht
  Sonntag - domingo!
  Wenigstens eines haben wir geschafft, sonntags wird wirklich nur mehr das gearbeitet, was wir selbst als Freizeitvergnügen, el gusto, einstufen. lach ein wenig :o) Zumindest fast immer!
  Man möchte gar nicht glauben, wie schwer es ist, aus dem Alltagtrott zu entkommen. ¡Es increíble! Der Mensch ist wahrscheinlich wirklich ein Gewohnheitstier. Wehe die Routine, la rutina, wird unterbrochen.
  Aus irgendeiner kleinen Ecke des Unterbewusstseins tauch ganz schnell ein kleiner Kobold auf, der einem ein schlechtes Gewissen ins Ohr flüstert. Nichtstun? Heute gar nicht arbeiten? So geht das nicht! Ihr wollt ja etwas erreichen! Schlimm ist das! Müßiggang ist aller Laster Anfang!
  Es fällt uns schwer - aber nach mehreren Anlaufschwierigkeiten haben wir es geschafft. Sonntag bleibt Sonntag! iNo hay cambios! Es bleibt dabei.
  Ohne Erholung gibt es auch keine Leistung, sin descanso ninguno resultado. lach ein wenig :o) Zu dieser Erkenntnis, la conclusión, muss man allerdings erst einmal kommen.
  Man wird eben nur aus Erfahrung klug, listo!
  Morgen werde ich mich wieder unserem persönlich wichtigen Thema widmen. Es ist an der Zeit, unsere Ideen, unser Projekt und unseren Themenpark auf dieser kleinen Insel im Atlantik zu beschreiben. Die Zeit ist reif dafür. Ya va siendo hora. Puppen und Teddies, muñecas y ositos de peluche, werden in Zukunft also des Öfteren auftauchen.
   
  Sara, unsere kleine Blumenelfe hat sich anscheinend selbst beurlaubt. lach ein wenig :o) Kein Wunder, bei dem Staub, der von der Baustelle unter uns kommt. Wir kommen ja selbst kaum zum Luft holen, geschweige die Pflanzen. Ich kann mir ganz gut vorstellen, wie verstaubt die Wohnung unserer zauberhaften Mitbewohnerin aussieht. Schrecklich!
  Nächste Woche, próxima semana, müssen wir dafür sorgen, dass diese voluminösen Staubwolken eingedämmt werden! Egal wie, sea como sea. lach ein wenig :o) Pflanzen, Menschen aber auch Elfen brauchen eine gewisse Luft zum Atmen. Wenn nicht, wird es zu einem großen Problem - und das will ja niemand, nadie!
  Aus dieser Erkenntnis heraus genießen wir heute - wie ihr alle - einen sommerlichen, entspannenden Sonntag. Bis bald! iHasta pronto!
 

 
Wer aufhört zu werben,
um Geld zu sparen,
kann ebenso seine Uhr anhalten,
um Zeit zu sparen.
Henry Ford
 

14 de julio de 2007 - Samstag - sábado
 
die Sonne ist wieder da :-)  
22 ° centígrados  
28 ° centígrados gefühlt wie 34 ° C
Icod de los Vinos  
  ¡Buenos días! Guten Morgen! Bei dem Wetter kann der Morgen nur gut sein. Es war zwar in der Früh ein wenig dunstig, aber sobald die Sonne aufgegangen ist, hat sich das schlagartig geändert. Ein weiterer Tag mit wolkenlosem Himmel war die Folge.
  Gärtnerarbeit war heute angesagt. Georg hat mit Chicho insgesamt neun junge Bananen von den großen Pflanzen weg gestochen. Die haben wir dann am Nachmittag verteilt auf mehrere Stellen, eingepflanzt. Der Rest fällt unter Routinearbeiten wie düngen, gießen und Unkraut jäten. lach ein wenig :o) Nichts besonderes also.
  Aber auch mit diesen Arbeiten vergeht der Tag ruck zuck. Oft kommt es mir wie ein Augenzwinkern vor. Man klettert aus dem Bett und kurze Zeit später ist es schon wieder Zeit um schlafen zu gehen. Wo ist der Tag nur geblieben?
  Dabei sind noch so viele andere Dinge zu erledigen und andere, die ich gerne machen würde - oder müsste!
  Der Strand von San Marcos wartet bereits seit einigen Wochen auf mich. Wir brauchen nur zehn Minuten dorthin. Aber entweder haben wir keine Zeit oder sind zu faul dazu. Wie wäre es mit dem Liegestuhl, la tumbona? Er steht einsam und verlassen auf der Terrasse.
  Mein Arbeitstisch wird immer kleiner. Oder liegen nur immer mehr Dinge drauf? Zeitungen müssten und Bücher wollen gelesen werden. Aber wann? Post müsste beantwortet werden. Aber ich komme meistens erst um zehn Uhr abends zu meinem Tagebuch, el diario.
 
Vor einigen Tagen habe ich ein besonders nettes Email aus Bärlin bekommen!
Nein, das ist kein Rechtschreibfehler, das ist schon richtig so. Klar ist Berlin, el Berlín, damit gemeint, aber Bärenfans sind da nicht so kleinlich, minucioso!
Als Anhang waren zwei Fotos, las fotos, dabei. Fotos, die mich in eine andere Welt versetzt haben.
Zwei stimmungsvolle Fotos von zwei Kindern, dos niños, im Urlaub auf Teneriffa haben mich sofort, enseguida, an einige unserer Puppen erinnert. 
 
  Ein großer Teil der Künstlerpuppen und Teddybären ist ja bereits auf der Insel.
  Die Welt der Puppen, el Mundo Muñecas war eine Ausstellung, die wir im Jahr 2003 in Icod de los Vinos eröffnet haben. In einem alten, kanarischen Herrenhaus mit einem wunderschönen Innenhof, im Casa de los Cáceres.
  Una exposición de muñecas en una casa vieja señorial Canaria con un patio precioso. Gleich neben den Drachbaum, el Drago.
  Freche Teddybären, ositos de peluche? Auch die waren hier vertreten!
   
  So lange ist es noch gar nicht her, ganze vier Jahre nach meiner Zeitrechnung.
  Trotzdem kommt es mir vor, als ob es eine Ewigkeit her ist. Doch was sind schon vier Jahre? In der Ewigkeit gar nichts - im Wirtschaftsleben sehr viel. Warten wir einmal ab, was Zeit im Kunst- oder Kulturbereich zählt?!
   
  Unsere Puppen haben im Moment, de momento, leider noch immer keinen Grund zum Lachen. Sie müssen ihre Tage gut verpackt im Dunkeln verbringen. Das ist wirklich nicht sehr beneidenswert, oder? Sie können nur darauf hoffen, dass die Zeiten für sie bald besser werden und sie aus ihrer engen Umgebung befreit werden. Ich drücke ihnen ganz fest die Daumen, dass dieser Zeitpunkt so schnell wie möglich kommt.
  Nur eines weiß ich ganz sicher - Artlandya, Mundo Muñecas, wird etwas ganz Besonderes!
  Eine Welt der Realität und zugleich eine Welt der Fantasie, der Wünsche und Träume. Aufgebaut auf Kunst und Kultur. Nicht trocken und belehrend sondern so, dass sie für jeden Menschen selbstverständlich zu begreifen, zu erahnen, zu erträumen ist. Das Kultur und Kunst für jeden selbstverständlich und begreifbar wird.
  Bildung und Kunst ist kein Privileg irgendeiner "Oberschicht" die vielleicht ein bisschen mehr Geld als alle anderen haben und ihre Kunstwerke in ihren Büros oder sonst wo hängen haben.
  Jeder Mensch hat das Recht auf Schönheit und Interpretation seines eigenen Lebens. Jeder einzelne Mensch ist ein Individuum und soll über seine Stellung selbst entscheiden können.
  Durch unsere jahrelange Erfahrung kann ich eines mit Sicherheit behaupten - Schönheit, oder besser gesagt positive Inspiration hat noch jedem Betrachter gut getan. Gedanken und Gefühle - vor allem positive - haben noch nie irgendjemanden geschadet. Im Gegenteil - wenn der Mensch die Gelegenheit hat einfach einmal Mensch zu sein, hat er die Möglichkeit einmal wirklich so zu sein, wie er gerne sein möchte. Ohne Beurteilung oder Aburteilung.
  Dafür braucht man wahrscheinlich in unser kalten Welt Symbole.
  Mit Künstlerpuppen und Teddybären stößt man da oft auf Unverständnis.
  Alte Puppen, muñecas antiguas, Schildkröt oder Käthe Kruse sind ein Begriff, warum auch immer. Doch moderne Puppenkunst ist nicht sehr bekannt. Für uns ist diese Tatsache allerdings kein Hinderungsgrund. Aufbauarbeit haben wir in Österreich bereits seit Jahren geleistet. Immerhin haben wir 1992 das erste Museum der zeitgenössischen Puppenkunst in Europa errichtet. Das Ergebnis unserer Arbeit kann sich sehen lassen und der leichteste Weg im Leben war noch nie unser Ziel. :o)
  Es dauert allerdings meistens nie lange, dann kann man die Kritiker auf die richtige Schiene bringen. Ist es die eigene Begeisterung? Ist es die Unwissenheit der Meinungsmacher? Ist es die Unsicherheit, dass unsere so genannten Journalisten den Unterschied zwischen Kitsch und Kunst, cursilería y arte, nicht erkennen? Dass sie nicht einmal mehr die Bedeutung des Wortes "Kitsch" kennen?
  Nur Kunst kann Kitsch hervorbringen. Können, kennen, Kunst? Welcher Begriff wird von welchem abgeleitet? Wo ist der Anfang und wo das Ende?
  Kommt Kunst von können oder muss der Erschaffende etwas können um es zur Kunst zu bringen? Muss man sich Kunst erklären lassen oder kann man Kunst ganz einfach erfahren - begreifen oder für sich selbst empfinden? Gefällt es mir, oder nicht? Hat das Werk etwas zu sagen oder ist es für mich ganz einfach ein Machwerk mit sieben Siegeln? Unverständlich? Geheimnisvoll? Erschreckend? Nichts sagend?
  Nur ein guter Kunsthandwerker kann Kunst schaffen. Um seine Fantasien umsetzen zu können, muss man das Handwerk beherrschen. Wenn man das nicht kann, ist man nur mehr Organisator. Doch seine eigenen Gedanken und Gefühle kann man anderen Menschen nicht vermitteln. Da sind Künstler gefragt.
  Ob Fantasten, Realisten oder Schwarzmaler - die Menschheit braucht Fantasie! Ohne sie zerbröckelt das Leben im Nirgendwo! Es wird farblos und grau.
  Der Mensch ist menschlich und keine Nummer im Katalog der Wolke sieben. Deshalb hat er auch ein Recht darauf selbst entscheiden zu können, was ihm gefällt und was ihm missfällt. Kunst und Kultur entscheidet sich erst in den nächsten Generationen. Übrig bleibt nur das, was sich die heutige - oder die schon verstorbene - Menschelt im Gedächtnis behält. Der Wert! Nicht materiell gedacht, sondern ganz idealistisch.
  Das können Streicheleinheiten für die Seele aber auch Muntermacher sein. Alles zu seiner Zeit! ¡Cada cosa a su tiempo!
  Darüber möchte ich allerdings in nächster Zeit mehr bemerken. lach ein wenig :o) Für heute sind meine Ausführungen wahrscheinlich schon zu ausführlich. iBasta por hoy!
  Heute Nacht wird auf La Palma das Licht der Sterne mit einem neuen Teleskop eingefangen.
  Punkt 23 Uhr - bei euch um Mitternacht - wird der spanische Kronprinz Felipe auf der Kanareninsel La Palma den Code eingeben, der das Große Teleskop der Kanaren, el Gran Telescopio Canarias auf dem Roque de los Muchachos funktionsbereit machen wird.
  Das Teleskop soll in Zukunft das Weltall beobachten. Es soll helfen Galaxien zu erforschen und die Planten außerhalb unseres Sonnensystems zu beobachten.
  Der Spiegel des Teleskops hat einen Durchmesser von zehn Metern. Es ist ein Wunderwerk der Technik!
  Durch die Eingabe des Codes wird das Teleskop zwar betriebsbereit gemacht, es wird allerdings noch ein Jahr dauern, bis es richtig zum Einsatz kommen kann. So lange dauert es, bis das Teleskop und die wissenschaftlichen Instrumente angepasst und kalibriert sind.
  130 Millionen Euro kostet das Teleskop und die Anlage, die notwendig ist um das Werk nutzen zu können. Finanziert wurde das Projekt von der spanischen und der Regierung der Kanaren.
  Es ist ein Projekt des Observatoriums auf dem Roque de los Muchachos auf La Palma und dem Observatorium auf dem Teide in Teneriffa.

13 de julio de 2007 - Freitag - viernes
 
die Sonne ist wieder da :-)  
22 ° centígrados  
29 ° centígrados gefühlt wie 36 ° C
Icod de los Vinos  
  Wolkenloser, blauer Himmel! Auch rund um den imposanten Kegel des Teide ist kein einziges, vorwitziges Wölkchen zu entdecken. Ein Sommertag beginnt viel versprechend und sehr warm.
   
  Heute ist Freitag, der Dreizehnte! lach ein wenig :o) Vergesst für den heutigen Tag eines nicht - wer fest genug an sein Unglück glaubt, dem bleibt es auch treu!
  Woher kommt diese komische Vorstellung vom Pechtag? Die Angst vor der Zahl dreizehn ist mit großer Wahrscheinlichkeit der am weitesten verbreitete Aberglaube, la superstición muy extendido.
  Ich wünsch euch allen deshalb einen besonders schönen Freitag! lach ein wenig :o) Keine Angst! ¡No tengas miedo! Es wird schon alles gut gehen - auch wenn es in den meisten Hotels die Zimmernummer 13 nicht gibt und viele Fluggesellschaften die Reihe 13 auslassen. Entweder können diese Menschen nicht gar so gut zählen oder sie wollen vorbeugend Probleme vermeiden.
  Man weiß ja nicht, wie schwarz die Mitmenschen diesen Tag sehen?!
  Apropos schwarz - auf schwarze Katzen müsstet ihr auch achten! Sie sollen ja bekanntlich ebenso Unglück bringen. Im alten Ägypten betete man zwar noch eine Katzengöttin namens Bastet an - und Freyas Wagen wurde von einer Schar von Katzen gezogen - aber wissen kann man ja nie, nunca se sabe ...
   
  Die Arbeit am Gartenhäuschen ist zügig weiter gegangen. In Zukunft wird es als Holzlagerraum dienen und außerdem sollen die Gartengeräte wie Rasenmäher, Rechen und andere Dinge, die man so im Garten braucht, darin ihren Platz finden. Ein paar Tage Arbeit sind aber schon noch nötig.
  Für dieses Jahr war es allerdings der letzte Freitag der Dreizehnte - der nächste steht erst am 13. Juni 2008 im Kalender! lach ein wenig :o) Also träumt schön ins Wochenende! iFeliz sueños para todos!

12 de julio de 2007 - Donnerstag - jueves
 
sonnig mit einigen Wolken  
22 ° centígrados Sonnenaufgang: 07:17 Ortszeit
25 ° centígrados Sonnenuntergang: 21:07 Ortszeit
Icod de los Vinos Calima
  Ein wunderschöner Tag. Blauer Himmel mit getrübter Fernsicht. Nicht Musik sondern Sand liegt in der Luft. Der Saharasand hat sich erfolgreich bis zu uns durchgekämpft. Bei dem Blick auf die Hügel oder das Meer hat man das Gefühl, man sollte sich die Augen reiben oder seine Brillen putzen. Aber das ist auch schon alles - es gibt wirklich Schlimmeres, hay cosas peores!
  Ab Mittag musste Jorge alleine an der Steinwand für das Gartenhaus arbeiten. Wir hatten einen Termin bei unserem Steuerberater in La Orotava. Im Gegensatz zu Österreich werden die Jahresabschlüsse auf Teneriffa im Juli gemacht.
  Nachdem das Wetter heute so schön war haben wir das Nützliche mit dem Angenehmen verbunden und sind anschließend nach Puerto de la Cruz gefahren um dort gemütlich eine Pizza zu essen.
   
  Die Sonne hat gescheint, das Meer hatte eine wunderschöne türkisblaue Farbe und die Wellen haben an die Felsen geschlagen. Da kommt fast so etwas wie Urlaubsstimmung auf!
  © Dominique Görlitz   © Dominique Görlitz
 
Siebzehn Tonnen Schilf aber kein einziger Nagel. Mit einem Schilfboot nach prähistorischem Vorbild ist ein Chemnitzer Experimental-Archäologe in New York zur Atlantiküberquerung aufgebrochen.
"Dieses Boot ist eine Zeitmaschine", sagte Görlitz kurz vor der Abfahrt. Sein Anspruch ist hoch: "Wir wollen die Geschichte umschreiben." Mit der Überfahrt will der 41-Jährige beweisen, was Fachleute bislang für unmöglich halten: dass die Menschen der Steinzeit vor mehr als 10.000 Jahren bereits Seehandel über den Atlantik hinweg betrieben haben. Und dass man mit einem primitiven Schilfboot nicht nur nach Amerika gelangt, sondern auch zurück nach Europa kommt - gegen Meeresströmungen und Winde.
"Thor Heyerdahl ist immer nur von Ost nach West vor dem Wind gesegelt. "Man kann in Marokko auch einen Kühlschrank ins Wasser werfen, und der wird irgendwann in Amerika ankommen", hatte Görlitz während der Vorbereitungen für seine Expedition gesagt.
Der norwegische Ethnologe und Schiffsarchäologe Heyerdahl ist trotzdem das große Vorbild für den Chemnitzer Abenteurer. Thor Heyerdahl wollte mit seinen Fahrten auf der "Kon-Tiki" und der "Ra II" beweisen, dass es vorzeitliche Hochseefahrten gegeben hat. Bei der Wissenschaft stieß er jedoch trotz erfolgreicher Überfahrten auf Zweifel, die Genforschung widerlegte seine Theorien von der Vermischung südamerikanischer und polynesischer Kulturen.
Quelle: Spiegel Online
 
War es vor der Zeit von Kolumbus schon möglich mit Schiffen von Westen nach Osten über den Atlantischen Ozean zu segeln?
Thor Heyerdahl erregte mit seiner spektakulären RA II Expedition im Jahr 1970 viel Aufsehen.
Fast vierzig Jahre später versucht es eine deutsche Expedition unter der Leitung von  Dominique Görlitz.
Was ist so spektakulär an diesem Vorhaben?
Ein Forschungsteam will beweisen, dass es möglich ist, mit einem steinzeitlichen Schilfboot die für unbefahrbar geltende Nordroute zwischen Amerika und Eurpa zu bezwingen.
  Der allgemeinen Meinung nach war die Rückfahrt von Amerika in die Alte Welt für Seefahrer der Frühzeit nicht möglich. Deshalb wird diese Expedition von New York nach Teneriffa führen.
  Görlitz will mit dieser Reise beweisen, dass schon die Indianer Südamerikas nach Europa fahren konnten und mit Ägyptern, Mesopotamiern, Phöniziern und Griechen Handel getrieben haben. In Gräbern von Pharaonen und Nubiern sollen Tabak- und Coca-Samen gefunden worden sein. Außerdem sollen Höhlenzeichnungen in Spanien an Indianer erinnern.
  Der Rumpf des prähistorischen Schilfbootes wurde von bolivianischen Aymara-Indianern am Titikakasee gebaut. Auch die Schiffe von Thor Heyerdahl sind auf diese Art gebaut worden. Das Boot aus Schilf ist 12 Meter lang, 4.4 Meter breit und wiegt 12 Tonnen. Es besteht aus Unmengen von Schilf aber keinem einzigen Nagel.
  Zusammengehalten wird die ganze Konstruktion statt dessen von mehreren Kilometern Seil. Mit an Bord sind jedoch modernste Navigationssysteme. Die Mannschaft besteht aus zwölf Personen.
  Zusätzlich gibt es ein 60 Quadratmeter großes Leinensegel.
  Motor gibt es keinen, lediglich 14 hölzerne Seitenschwerter sollen dabei helfen, gegen den Wind zu kreuzen und die Richtung zu halten.
  Die Reise führt von New York übers Meer auf die portugiesischen Azoren und dann weiter ans spanische Festland.
  Ihre Expeditionsreise nach Spanien haben sie gestern Abend begonnen. Von New York aus segelt die Crew zu den Azoren und weiter nach Spanien. Die gesamte Reise soll ungefähr zweieinhalb Monate dauern.
  Die  Expedition Abora III wäre der erste Beweis, dass Menschen schon vor langer Zeit über Handel betrieben haben und bereits vor Kolumbus eine funktionierende Hochseeschifffahrt vorweisen konnten.
  Die Route der Expedition kann man auf der Website des Projekts mit Hilfe von Satellitennavigation verfolgen.
  Kapitän ist Dominique Görlitz, ein 41-jähriger Biologe und Lehrer aus Chemnitz. Zur Zeit promoviert er in Bonn im Fach Vegetationsbiologie.
  „Im September werden wir die spanische Küste sehen“, sagt Görlitz in diesen Tagen.
  Du lieber Mann! ¡Madre mía! Da hat sich ein Mann mit viel Idealismus ziemlich viel vorgenommen. Ich wünsche ihm alles Gute!
  Aus der kanarischen Mythologie, der Geschichte der Guanchen, kennt man den Namen Abona.
  Wenn sich Tara, die Natur mit Orahan, der männlichen Kraft, verschmilzt, erwacht neues Leben. Leben, das immer gut und rein ist. Abona verkörpert das Gute, das Leben. Es entsteht, wenn sich der Himmel und das Meer im Moment des Sonnenunterganges vereinigen.
  Tara, die Erdmutter war bei den Guanchen allgegenwärtig. Sie war in jedem Stein, jeder Pflanze, in jedem Tier aber auch im Menschen vorhanden. Orahans männliche Kraft war allerdings unsichtbar. Man konnte ihn mit dem Wind spüren und er brachte das Wasser von der Quelle ins Meer. Wenn diese beiden sich vereinten entstand neues Leben - Abona.
  Der Gegenspieler von Abona war Guayote, der Dämon aus dem Vulkan. Leben und Tod - auf keinen von beiden konnte man verzichten.
  Auch heute ist das nicht möglich. Was ist ein Leben ohne Tod? Unendliches Leben, die Unsterblichkeit für den Menschen wäre wahrscheinlich nicht das Gelbe vom Ei.

11 de julio de 2007 - Mittwoch - miércoles
 
eigentlich mehr Wolken als man sich wünscht :o)  
21 ° centígrados  
28 ° centígrados  
Icod de los Vinos Calima
  Die Sonne ist zurückgekehrt! Draußen am Meer, en el mar, sieht es allerdings ziemlich trüb, nuboso, aus. Der Verursacher für die schlechte Sicht, la vista, ist nicht Regen sondern Sand. Der Calima bringt zur Zeit nicht nur warme Luft sondern auch Sand aus Afrika auf die Inseln.
  Bis zu uns ist der Saharasand allerdings noch nicht vorgedrungen.
  Wir produzieren unseren Staub leider selber. Und wenn wir nicht, dann die Bagger und Lastwagen auf der Baustelle unter uns. Selbst ist der Mann, hay que ayudarse a sí mismo!
   
  Die Maulbeeren, las moras, werden reif! Botanisch wird sie Morus nigra. Hier nennt man den Baum moral und die Frucht mora.
  Die Früchte schmecken köstlich, aber vor allem die Marmelade daraus ist einzigartig. Die schwarzen, saftigen Beeren haben allerdings auch einen großen Nachteil. Der Saft färbt die Hände so blutrot, dass es aussieht, als ob man jemanden umgebracht hätte. Aber was macht man nicht alles, um an eine Delikatesse, la exquisitez, zu kommen?
  Wir haben gestern endlich eine externe Festplatte, el disco duro, gekauft, damit wir sämtliche Dateien sichern und zum Teil auslagern können. 160 GB gehen auf dieses kleine Wunderwerk. So viele Daten, los datos, bekomme ich nicht einmal auf mein Notebook.
  Ich werde mich jetzt also zur Gebrauchsanweisung setzen und das Ding installieren. lach ein wenig :o) Falls ihr nichts mehr von mir hören solltet - dann ist die neue Festplatte schuld!
  Wie man sieht, ist alles gut gegangen und ich habe bereits einen Großteil meiner auf DVDs gesicherten Daten auf das kleine Kästchen mit dem blauen Licht verschoben. Daten hin und her verschieben nervt - ich hasse diese Arbeit. Es kostet viel Zeit und daneben kann man nicht richtig arbeiten. lach ein wenig :o) Morgen noch einmal einen Tag langweilige Datenträgerei und dann ist es geschafft.
  Wir haben es im Moment so wieso mit der Technik, con las instalaciones técnicas. Das Netzteil von unserer Flimmerkiste, la tele, ist auch im Eimer, haberse ido al traste. Nicht einmal drei Jahre hat das technische Wunderwerk für uns gearbeitet.
  Die Geräte haben alle kein Durchhaltevermögen mehr! Kaufen, gebrauchen und wegwerfen ist das Motto der heutigen Zeit. Nach drei Jahren muss man ja schon zufrieden sein, wenn man überhaupt noch irgendein Ersatzteil für seinen antiken Besitz bekommt.
   
  Wir sehen also "Eis gekühlte" Filme. lach ein wenig :o) Wofür Kühlmanschetten für Wein- oder Sektflaschen gut sein können! Da staunt man, oder? Das Gerät ist anscheinend für einen Eskimo, el esquimal, gebaut worden - es mag keine Wärme mehr. Vielleicht sollten wir die Stromversorgung für den Fernseher im Tiefkühler platzieren? Na ja, auf Dauer ist das auch keine tolle Lösung.
  Aber so sind wir uns ganz sicher, dass der Fehler, el defecto, beim Netzgerät und nicht beim Bildschirm, el monitor, zu suchen ist. Sicher ist sicher, por si acaso. Morgen besorgen wir uns ein neues Netzgerät und dann kann die Kühlmanschette wieder eine Weinflasche umarmen.

10 de julio de 2007 - Dienstag - martes
 
grau in grau und sehr schwül  
21 ° centígrados  
26 ° centígrados  
Icod de los Vinos  
  Wolken, Wolken und noch einmal Wolken! Langsam aber sicher reicht es nun. Okay, wir sind vom Herbsteinbruch wie er in Österreich momentan stattfindet, verschont geblieben. Aber trotzdem. Die Sonne könnte sich zur Abwechslung wieder einmal zeigen. Immerhin sollten wir - laut Kalender - sommerliches Wetter genießen können.
  Der nächste Termin war heute beim neuen Baustadtrat. Noch einmal eine positive Überraschung! Ein frischer, kompetenter Wind weht auch in der Stadtplanung, el urbanismo. Es wird nicht nur mehr geredet, sondern gehandelt!
  Den ganzen Tag über haben wir heute ein Klima wie in einer Waschküche genossen. Jetzt - am Abend - blinzelt die Sonne durch. Das ist ja ganz nett, aber den Tag rettet sie mit dieser Aktion auch nicht mehr.

9 de julio de 2007 - Montag - lunes
 
eigentlich mehr Wolken als man sich wünscht :o)  
21 ° centígrados  
26 ° centígrados  
Icod de los Vinos bewölkt
  Der erste Termin mit dem neuen Bürgermeister, el alcalde, Diego Afonso.
  Im großem und ganzen, en general, kann man sagen, dass das Gespräch positiv verlaufen ist. lach ein wenig :o) Von der alten Verwaltung hat er allerdings keinerlei Information erhalten. Rein gar nichts, sprich überhaupt keine Unterlagen über unser Projekt.
  Aber diese Spielchen kennen wir ja bereits aus Österreich. Vor Jahren hat die neue Regierung in unserem kleinen Alpenland Büros in Wien ohne Steckdosen und ohne irgendwelche Infrastruktur übernehmen müssen.
  Auf dieser kleinen Insel, im kleinen Ort Icod hat eben ein Bürgermeister seinem Amtsnachfolger das Leben ein wenig erschwert, indem er ihn beim Punkt null beginnen lässt.
  Der Bürgermeister ist von unseren Plänen, el proyecto, begeistert und hat uns versichert, dass die Gemeinde hinter unserm Projekt stehen und uns unterstützen wird. So wie es im Moment aussieht, kehren neue Besen wirklich besser.
  Gegen Abend ist Gerald gekommen und wir haben zur Abwechslung ein paar richtig angenehme Stunden verbracht. Essen, trinken, reden, blödeln und lachen standen auf der Tagesordnung.
   
  Was das wird wenn es fertig ist? Rotwein einmal anders! lach ein wenig :o) Jetzt müsste man wissen, wie man den dichten Zigarrenrauch wieder aus dem Glas bekommt?

8 de julio de 2007 - Sonntag - domingo
 
eigentlich mehr Wolken als man sich wünscht :o)  
21 ° centígrados  
26 ° centígrados  
Icod de los Vinos sommerlich warm
  Wir genießen unser Frühstück - und den Rest des Tages!
 

Steckst du heute den Kopf in den Sand,
knirschst du morgen mit den Zähnen.
Graffito
  Seit voriger Woche sendet der ZDF am Sonntag - leider - um de Mittagszeit kurze Filme über fünf Inseln in Europa.
  Vom 1. Juli bis 5. August stellt ZDF.umwelt fünf europäische Inseln vor, die aufgrund ihrer Natur- und Kulturlandschaft zu den beliebtesten Urlaubsgebieten gehören. Begonnen hat diese Sendereihe am vergangenen Sonntag mit einem Beitrag über Sizilien, heute war Zypern an der Reihe und nächsten Sonntag gibt es einen Bericht über Teneriffa.
  Die Sendungen beginnen bei uns um 12.30 Uhr, bei euch also eine Stunde später. Fernsehen bei Tag ist eigentlich nicht unser Ding, aber diese Beiträge sind wirklich schön und informativ gemacht und fallen bei uns am Sonntag so zusagen unter "Frühstücksfernsehen".
  Vielleicht ist es ja für den einen oder anderen interessant - also vormerken, am Sonntag, 15.07.2007 13:30 - 14:00 Uhr.
  Wir legen jetzt noch zwei Doradas auf den heißen Grillrost und lassen den Tag kulinarisch angenehm ausklingen. Euch allen wünsche ich auch einen gemütlichen, sommerlichen Sonntagabend. Bis morgen! iHasta mañana!

7 de julio de 2007 - Samstag - sábado
 
sonnig mit einigen Wolken  
21 ° centígrados  
26 ° centígrados  
Icod de los Vinos sommerlich warm
  Die Welt rockt fürs Klima, el clima, und so nebenbei zerstört ein Selbstmordattentäter in einem Dorf, un pueblo, nahe Bagdad mindestens hundert Menschenleben. Der Attentäter zündete eine Autobombe auf einem belebten Markt. Ist ja nur eine Kleinigkeit, abgesehen davon, dass diese Meldungen bereits zum täglichen Leben gehören. Fast wie die Butter aufs Brot. Alle Schreckensnachrichten betreffen uns ja nicht wirklich. Diese Dinge passieren ja weit, weit weg.
  Leider sind diese Meldungen heute die Grundlage für die Musik des täglichen Lebens. Schreckensnachrichten - egal welchen Sender man gerade im Visier hat. Es macht keinen Unterschied. Esto no cambia nada.
 

Man hat eigentlich nur mehr die Wahl zwischen Kochsendungen und Albtraumbeiträgen aus aller Welt.
Oder doch nicht? Sind wir wirklich verhaftet?
  Nein - das stimmt nicht. Wir müssen uns nicht vergewaltigen lassen.
  Die persönliche Freiheit existiert, man muss sie nur am Schopf packen und wahr nehmen. Wenn man die Möglichkeit hat, Musik - richtige Musik ohne Werbung - zu genießen, sollte man diese nutzen. Es gibt nichts schöneres!
  Die wichtigste Meldung des Tages und eine wirklich aufsehen erregende Aktion findet heute rund um den Globus statt.
  Mit einem 24-stündigen Konzertmarathon rund um den Globus werben mehr als 150 Popstars für den Klimaschutz. Freiwillig und kostenneutral? Oder gibt es wieder einmal eine große Chance Geld zu verdienen ohne selbst ein Konzert organisieren zu müssen?
  Ändert man das Klima, indem man rund um die Welt spektakuläre Konzerte, los conciertos, veranstaltet? Nein - im Gegenteil, dadurch wird die Atmosphäre noch mehr aufgeheizt. Alle Beteiligten jetten für diese Konzerte um die Welt. Sowohl Popikonen wie Fans. Toll!
  Aber was will man erwarten, wenn die Initiative von einem Amerikaner gestartet wird? Ich kann mich nicht erinnern, dass Amerika irgendwann einmal das Klimabündnis unterzeichnet hätte.
  Hat das Volk der unbegrenzten Möglichkeiten plötzlich ein Gewissen entwickelt oder hat es ganz einfach Angst, dass für die überdimensionierten Luxusautos zu wenig Treibstoff vorhanden sein könnte? Nicht morgen - aber irgendwann einmal?
  Vielleicht sollte man einmal darüber nachdenken, wo der Knackpunkt all dieser Sensationsmeldung liegt. Ist es ein einfaches Ablenkungsmanöver oder handelt es sich wieder einmal um das Sommerloch in der Medienlandschaft? Wissenschaftler haben nicht immer recht - sie haben nur eine Daseinsberechtigung!
 
Grönland war vor fünfhunderdtausend Jahren bewaldet.
Wiesbaden (WN) - Grönland hatte nicht immer den dicken Eispanzer, den es heute trägt. Vielmehr gab es grüne Wälder - die Insel machte ihrem Namen alle Ehre.
Grönland (engl.: Greenland) hört sich nicht nur grün an, sondern war es vor 500.000 Jahren auch. Bäume wuchsen auf der großen Insel. Dies ergab die Untersuchung von DNA-Spuren, die aus dem Eisgrund separiert werden konnten. Die Forschergruppe um Eske Willerslev von der Universität Kopenhagen veröffentlichte ihre Ergebnisse in der neuesten Ausgabe der Fachzeitschrift Science (http://www.sciencemag.org/).
Danach soll vor 450.000 bis 800.000 Jahren auf Grönland ein Klima geherrscht haben, wie es heute in Schweden oder Ostkanada anzutreffen ist. In den Wäldern wuchsen Kiefern, Eiben und Erlen. Zwischen den Bäumen flatterten Schmetterlinge und schwirrten Fliegen.
Auf dem Waldboden waren verschiedene Arten von Käfern unterwegs. Die DNA-Reste wurden aus Bohrkernen in 2.000 Meter tiefem Eis geborgen. Der dort angetroffene gefrorene Schlamm war von den Wissenschaftlern untersucht worden.
Bei der ersten Ansiedlung von Wikingern aus Island hatte Grönland eine Eiskappe, doch das Klima war noch relativ mild, so dass an den Küsten Siedlungen gegründet wurden. Erst später, in einer Periode der Abkühlung, wurden diese wieder verlassen. Aktuell sind rund sechzehn Prozent der Fläche Grönlands eisfrei, Tendenz steigend.
Quelle: Wetter-News
   
  Es ist vollbracht! Der Gemüsegarten ist angepflanzt. Tomaten, Chili, Paprika, Schnittlauch und Salat. El tomate, el chile, el pimento, el cebollino y lechuga. lach ein wenig :o) Ach ja, auf spanisch wird genau zwischen Salat und Salat unterschieden.  
  La lechuga heißt der Salat solange er in der Erde wächst, la ensalada heißen die grünen Blätter, sobald sie auf dem Teller sind. lach ein wenig :o) Essfertig, mariniert und auch mit anderem Gemüse vermischt. Im allgemeinen wird die Mixtur aus verschiedenen vegetarischen Zutaten aber el lio genannt. Wir würden gemischter Salat dazu sagen.
  Zum Abschluss dieser Abhandlung kann ich vor lauter Salat nur mehr eines sagen. Da haben wir den Salat! ¡Ahora estamos frescos! In dieser Redewendung kommt aber weder das eine noch das andere Wort für die gesunden, grünen Blätter vor. Da soll sich noch einer auskennen!
   
  Erdbeeren, las fresas, gibt es auch wieder! lach ein wenig :o) Rollo sei Dank. In seinem kleinen Geschäft haben wir gestern die Erdbeerpflanzen bekommen.
  Laut Wikipedia ist ein Gemüsegarten Teil eines privaten Gartens, der der Ergänzung des Speiseplans dient. Eine Einteilung in Beete ist hilfreich, aber nicht zwingend. Jedoch wird jede Art (wovon?) in Reihen gesät oder gepflanzt, um später das Hacken und Jäten zu erleichtern. Der gute Gemüsegarten zeichnet sich durch eine reiche Mischung von Blatt-, Wurzel- und Zwiebelgemüse aus, angereichert durch Kräuter ... lach ein wenig :o) Kurz und bündig zusammen gefasst.
  Einen Gemüsegarten, un huerto, findet man wohl fast in jedem Garten, en cado jardín. Egal, igual, ob klein oder in groß, lo mismo pequeño o grande.
  Auf frisches Gemüse aus dem eigenen Garten will - fast niemand - verzichten. Jeder Besitzer von einigen Quadratmetern Erde versucht es zumindest einmal. Auch wenn er dann wieder die Freude daran verliert und die Tomaten oder den Salat doch wieder in irgendeinem Geschäft ganz unkompliziert an der Kasse bezahlt. Er hat es immerhin versucht.
 
Der Versuch war es wert! Debería intentars.
Wenn schon keine Eigenproduktion zustande gekommen ist, kann man immerhin annehmen, dass dieser Tester erkennt, wie viel Aufwand hinter gesunden und wohlschmeckenden Lebensmitteln steckt.
  Ich sage jetztganz bewusst Lebens- und nicht Nahrungsmittel. Der Europäer ernährt sich, er überlebt ja nicht mehr. Im Gegenteil, der Bürger sieht seinen Lebensmittelpunkt auf der anderen Seite. Er ist zu dick, demasiado voluminoso!
  Sein Denken, la reflexión, kreist eigentlich nur mehr um die Idealgestalt. Kalorienzählen ist angesagt.
  Genuss, el placer? Was ist das?
 
Es macht heute keine Freude mehr irgendjemanden zu einem guten Essen, la comida, einzuladen.
Die einen sind auf Diät - auf Dauerdiät so zusagen - die anderen essen nur, um zu essen.
  Essen und Trinken um des Genusses willen? Billig, große Portionen - das ist die Devise der meisten Menschen. Danach stehen sie wieder vor dem Dilemma, wie sie ihr überschüssiges Gewicht loswerden sollen oder können. lach ein wenig :o) Ein ewiger Kreislauf der Wohlstandsgeneration.
  ¡Dios mío! Du liebe Zeit, da werden Appetitzügler, Eiweißpräparate und andere nutzlose Dinger geschluckt, getrunken und hochgejubelt. Um viel Geld gekauft und zum Lebensmittelpunkt erklärt. Das ist ja alles recht und schön. No es sino lo justo. ¡Qué va!
  Jeder kann  und soll - sein Leben nach seinem Geschmack und aus seiner eigen Speisekammer leben. Aber wenn jemand damit wirklich ein Problem haben sollte, hätte er jederzeit die Möglichkeit nach Afrika zu gehen um den Sinn der "Nahrung" einmal hautnah zu begreifen. lach ein wenig :o) Nach dieser Diät wären mit Sicherheit viele Übergewichtige kuriert.
  Doch - die Zeit ist zu kostbar, demasiado valioso, um sie mit minderwertigen Wein, Essen oder Menschen, vino, comidas o personas, die mir nichts geben können, zu verbringen.
  Das muss allerdings jeder für sich selbst entscheiden. Sein Schicksal kann sich wahrscheinlich niemand aussuchen. Aber jedermann kann es im Kleinen für sch selbst korrigieren.
  Wir genießen auf jeden Fall ein gutes Glas Wein und ein delikates Essen. Die Insel bietet uns diese Genüsse und wir nehmen sie dankbar und mit Freude an! Guten Appetit! ¡Que aproveche!
  Nur eine kleine Bemerkung am Rande - Genuss macht nicht dick!

6 de julio de 2007 - Freitag - viernes
 
die Sonne ist wieder da :-)  
21 ° centígrados  
26 ° centígrados  
Icod de los Vinos sommerlich warm
  Strahlender Sonnenschein und ein dunkelblaues Himmelszelt über uns. Kein Wölkchen ist am Himmel zu sehen.
  Das tut richtig gut, die Seele aber auch die sterbliche Hülle wird sanft und energiereich gestreichelt.
 
Nach der Arbeit habe ich mir eine Stunde lang ein Sonnenbad gegönnt.
Wenn wir schon keine Badwanne, la bañera, haben, lach ein wenig :o) muss eben ein Liegestuhl, la tumbona, reichen.
  Ein Sonnenbad kann allerdings durchaus ein Schaumbad ersetzen!
  Sonnenschein und ein gutes Buch - Erholung in Reinkultur. El descanso puro.
  Freitag, viernes, die Woche geht auf ihr Ende zu, das Wochenende, el fin de semana, ist in Sicht.
 
Morgen wird der Gemüsegarten, el huerto, endgültig angepflanzt.
Salatpflanzen, Tomatenpflänzchen und Paprikasetzlinge stehen schon bereit. lach ein wenig :o) Ab morgen Früh können sie im neuen, luxuriösen Gartenbeet weiter wachsen.
  Das ist genau die richtige Arbeit fürs Wochenende. Gartenarbeit, el trabajo en el jardín, ist auch Erholung für mich. lach ein wenig :o) Vor allem, wenn es sich nicht um Unkraut jäten handelt.
  Ein schönes Wochenende euch allen! ¡Buen fin de semana a todos!

5 de julio de 2007 - Donnerstag - jueves
 
grau in grau und sehr schwül  
21 ° centígrados  
22 ° centígrados  
Icod de los Vinos Sprühregen am Vormittag
  Regnet es oder nicht? Regen, la lluvia, kann man es eigentlich nicht nennen. Der Wasserstaub kommt sanft und leicht wie aus einem Luftbefeuchter vom Himmel. Man wird nicht nass geregnet, aber wenn man eine Zeit lang im Freien ist, ist man so richtig schön feucht. *g* lach ein wenig :o) Wenn ich ehrlich bin, ist man patschnass. Auch winzige Wassertröpfchen, las gotas de agua, bestehen eben aus Wasser.  Laut Wetterbericht soll am Nachmittag aber die Sonne wieder scheinen.
   
  Unserem Turmfalken, el halcón, hat das trübe Wetter allerdings gar nicht gestört. Vielleicht hat er es sogar genossen?
  Christina hat heute geschrieben, dass es in Kärnten heiße zehn Grad hat und auf dem Dobratsch, dem Hausberg von Villach, sogar Schnee, la nieve, liegt. Da sind wir ja noch gut davon gekommen, salir sin mayores perjuicios.
   
  My home is my castle haben Engländer im Haus auf einem Spruchband hängen. Meine kleine Burg, mi castillo pequeño, ist mein Gemüsegarten. Der Boden, el suelo, davor ist ein Unikat. Jeder Stein wurde mit der Hand geschlagen und einbetoniert. Es ist einfach wunderschön. Es fehlt eigentlich nur noch der Burggraben rund herum.
 

 
Sag mir etwas, und ich vergesse es.
Zeige es mir und ich behalte es vielleicht.
Lass mich mitmachen, und ich verstehe es.
Chinesisches Sprichwort
 

4 de julio de 2007 - Mittwoch - miércoles
 
Sonne am Morgen ...  
21 ° centígrados  
22 ° centígrados  
Icod de los Vinos  
  Sonnenstrahlen, los rayos de sol, am Morgen vertreiben Kummer und Sorgen. Klingt auch nicht schlecht, auch wenn das Sprichwort, el refrán, ein bisschen anders in den Büchern steht. Immerhin, al fin y al cabo, in der Früh haben uns die Sonnenstrahlen begrüßt - um sich dann wieder für den ganzen Tag zu verabschieden.
  Die Sonne dürfte im Moment an einem Seminar teilnehmen und keine Zeit für uns übrig haben.
  Soviel ich gehört habe, ist das Wetter in Österreich, el tiempo en Austria, aber noch bei weitem "frühlingshafter". Traumhafte Temperaturen von zwölf Grad, starker Regen und Schneefallgrenze bei zweitausend Meter. Am Großglockner sind Schneeketten heute Pflicht. Im Juli wohlgemerkt! lach ein wenig :o) Auf unserer kleinen Insel im Atlantik ist es zwar bewölkt - aber angenehm warm!
   
  Morgen fällt der Startschuss für die neue Mauer. Mit unserem Bautechniker, el aparejador, sind die technischen Details, los detalles, abgesprochen und abgesegnet - es kann losgehen! ¡Venga! Der nächste Gebäudekomplex kann in Angriff genommen werden. Es wird zu allererst einmal die Rückwand des Gebäudes errichtet - aus Natursteinen.
  Ich habe mir heute einen gemütlichen Tag gemacht. Einen Apfel- und einen Topfenstrudel gebacken und Fotos geordnet.
   
  Der Eingang in eine Welt zum Träumen. Wer durch den steinernen Bogen geht, tritt in eine andere Welt - unser Märchenland, un país de las maravillas. In den Blüten haben sich zauberhafte Wesen ein Zuhause geschaffen. lach ein wenig :o) Eine davon ist Sara, die vorlaute Sommerelfe.
   
  Sie ist klein, eigentlich winzig, es pequeño en realidad chiquitito, sieht zauberhaft aus und ist ziemlich keck, encantador y bastante fresco. Unsere Elfe wird immer übermütiger, loco de alegría.
  Heute habe ich die Teichbepflanzung fertig gemacht. Nachdem Patricio gestern Abend den Quarzsand vorbei gebracht hat, habe ich keine Ausrede, ninguna excusa, vor dieser nassen Arbeit gehabt. Keine Argumente dagegen.
  Ich glaube Sara, die kleine Blumenelfe, war mit meiner Arbeit nicht wirklich einverstanden. lach ein wenig :o) Irgendetwas hat sie gestört. Immer wieder sind mir die kleinen Steine für meinen Uferaufbau in die Tiefen des Teiches gekollert. Im Endeffekt habe ich meine Wasseriris ein wenig mehr nach rechts gesetzt - und die Steinchen haben gehalten! Hat der Standort Sara besser gefallen? Oder war es doch nur Zufall, la casualidad? lach ein wenig :o) Wer weiß das schon. ¿Quién sabe?
  Vorgestern Abend habe ich ein interessantes Interview gehört. Das Thema war die Zukunft, el futuro. Warum sind wir so versessen auf die Zukunft obwohl wir keine Utopien mehr haben?
  "Zukunft kommt" heißt das neue Buch des österreichischen Philosophen Konrad Paul Liessmann, in dem er diese Frage vielleicht beantwortet. lach ein wenig :o) Ich habe es einmal auf meine Wunschliste gesetzt. Über die Denkungsweise dieses Philosophen möchte ich mehr wissen, vor allem, weil hier einmal ein Mensch Fragen ohne Überheblichkeit klar und überzeugend mit der gehörigen Portion Augenzwinkern beantwortet hat.
  Noch eine kleine Bemerkung am Rande. Vielleicht ist die Zukunft deshalb so interessant, weil niemand in der Lage ist, die Ergebnisse oder Auswirkungen wirklich zu überprüfen. Es wird ja alles erst irgendwann - in zwei Jahren oder zwei Jahrzehnten - eintreffen. Bis dahin ist so wieso alles anders und das erwünschte Ziel vielleicht auch gar nicht mehr wichtig.
  An der Vergangenheit, el pasado, müsste man also viel besser ablesen können, ob die Gegenwart oder die Zukunft anders sein wird als die gute, alte Zeit es gewesen ist. Angeblich soll es ja so sein! Das folgende Zitat lehrt uns jedoch das Gegenteil. Soviel zum Thema für heute.
 

liegt die Zukunft in den Sternen?

Der Staatshaushalt muss ausgeglichen sein.
Die öffentlichen Schulden müssen verringert werden.
Die Arroganz der Behörde muss gemäßigt und kontrolliert werden.
Die Zahlungen an ausländische Regierungen müssen reduziert werden,
wenn der Staat nicht pleite gehen soll!
Marcus Tullius Cicero (106-43 v. Chr.)
  Das könnte durchaus die aktuelle Rede unseres Finanzministers sein.
  Vergangenheit - Gegenwart oder Zukunft? ¿Pasado - presente o futuro? Was weiß ich. Yo qué sé.

3 de julio de 2007 - Dienstag - martes
 
sonnig mit einigen Wolken  
21 ° centígrados  
22 ° centígrados  
Icod de los Vinos  
  Es ist warm aber bewölkt, hace calor pero nublado. Kein besonders freundliches Wetter aber an und für sich kann man zufrieden sein. Arbeitswetter eben. lach ein wenig :o) Wenn ich jetzt hier auf Urlaub wäre, das perfekte Wanderwetter! Wanderungen sind zur Zeit aber nicht auf unserem Stundenplan. Wir haben leider keinen Urlaub, las vacaciones.
   
  Bei uns spielt sich wieder einmal Filmgeschichte ab. Nicht im Fernsehen, la televisión, und auch nicht im Kino, el cine. Feiner Erdstaub ist der Hauptdarsteller dieses Spielfilms.
  Der Staub, el polvo, überzieht alles mit einem feinen Film. Staub wohin man schaut und greift. Kein Wunder - rund um uns ist kein Stein mehr auf dem anderen! Ein kleine Portion Wind dazu gemischt und fertig ist das Meisterstück. Wahrlich ein Film, den das Leben schreibt.
  Morgen ist also zur Abwechslung wieder einmal eine größere Entstaubungsaktion angesagt. Mit Staubsauger, con la  aspiradora, Wischmopp und Waschmaschine, la fregona y lalavadora, wird der verteilten Erde der Krieg erklärt! lach ein wenig :o) Ich kann es kaum erwarten- eine Arbeit, die ich liebe! Fast so wie bügeln.
   
  So schnell kann es gehen. lach ein wenig :o) Ein kleines Häuschen am Straßenrand und eine halbe Stunde später kann man darüber bereits eine Geschichte el cuento, erzählen.  
  Es war einmal, érase una vez, ein kleines Häuschen, una casita pequeña ...
  Vor vielen, vielen Jahren hat es Opa Juan gemeinsam mit seinem Sohn aufgebaut. Weinfässer sollen darin gelagert werden...
  Könnte doch so gewesen sein, oder?
   
  Auf der einen Baustelle wird abgerissen und bei uns fleißig aufgebaut. Jorge und Georg sind hier gerade dabei, das Niveau für den nächsten Absatz der Mauer fest zu legen. lach ein wenig :o) Man sieht es auf dem Foto zwar nicht, aber es war ein Balanceakt in luftiger Höhe! Für die zwei Profis aber keine Schwierigkeit, ninguna dificultad.
   
  Zum Abschluss des Arbeitstages von heute noch eine kurze Besprechung für die nächste Mauer. Steine, Steine und noch einmal Steine und alle wollen verarbeitet werden. Na ja, ob die Steine das wollen, weiß ich nicht. Aber wir haben das in unserem Plan. In den nächsten Tagen wird die Rückwand für unsere Galerieräume in Angriff genommen.
  Der fehlgeschlagene Termin von gestern hat sich auch aufgeklärt. Ein typischer Fehler einer Sekretärin. Auf en Inseln werden im Sommer fast überall Geschäfts- oder Bürozeiten geändert. So auch bei unserem Steuerbrater. In den Sommermonaten wird durchgehend von acht bis vierzehn Uhr gearbeitet und danach ist Schluss. Daran hat bei der Terminfestlegung letzte Woche natürlich niemand gedacht.
  ¡No hay problema! lach ein wenig :o) Warum auch? Wir haben es überlebt, aber trotzdem, irgendwie ist es schade um die Zeit.

2 de julio de 2007 - Montag - lunes
 
sonnig mit einigen Wolken  
21 ° centígrados  
27 ° centígrados  
Icod de los Vinos  
  Rund um uns schaut es momentan aus wie am Mond. Ich bin zwar heute nicht zum Fotografieren gekommen, morgen werde ich das aber auf alle Fälle nachholen. Kein Stein bleibt auf dem anderen. Es wird gebaggert, geschaufelt, aufgeladen und wieder abgeladen. Die Landschaft verändert sich von Stunde zu Stunde.
  Bis Mittag war Baustelle angesagt. Ein kurzes Mittagessen um drei Uhr und anschließend sind wir nach La Orotava und nach Puerto de la Cruz aufgebrochen. Der bürokratische Teil fordert ab und zu auch sein Recht.
  Nach Orotava sind wir wieder einmal umsonst gefahren. Wir hatten zwar einen Termin beim Steuerberater - aber keiner war da. Ich bin gespannt, was das für einen Grund hat. Feiertag war auf alle Fälle weit und breit keiner!
  Die Preise purzeln in den Keller. Las rebajas, der Ausverkauf des Sommers beginnt heute. lach ein wenig :o) Das ist natürlich nicht korrekt, correcto. Es wird ja nicht der Sommer ausverkauft sondern die Sommerware. Was das allerdings sein soll ist mir nicht ganz klar. Sommerware auf der Insel des ewigen Frühlings?
  Sommerschlussverkauf zu Beginn des Sommers ist so wieso absurd, oder nicht? Soweit ich mich erinnern kann, hat der Ausverkauf der übrig gebliebenen Sommerware vor Jahren immer im August statt gefunden. Aber das ist wahrscheinlich schon eine Ewigkeit, una eternidad, her. Was soll's, me da lo mismo.  lach ein wenig :o) Wir werden auch unsere Schnäppchen finden. *g*

1 de julio de 2007 - Sonntag - domingo
 
sonnig mit einigen Wolken  
19 ° centígrados  
27 ° centígrados  
Icod de los Vinos  
  Im Märchen, en el cuento, wird man immer von Sonnenstrahlen geweckt. Die frechen Gesellen kitzeln an der Nase - und hatschi - man ist aus dem Land der Träume im Alltag gelandet.
  Am Sonntag spielt sich das natürlich anders ab, vor allem auf einer kleinen Insel im Atlantik. lach ein wenig :o) Oder hat unsere kleine, freche Elfe bereits ihre Finger im Spiel gehabt? Es wäre ihr zu zutrauen.
  Geweckt wurden wir durch silbriges, helles Mondlicht! Klingt komisch, ist es aber nicht! Um sechs Uhr früh war unser kleines Gemach mit diesem märchenhaften, fabuloso, Licht erhellt. Der Vollmond hat sich imponierend vor Tagesbeginn von der Nacht verabschiedet.
  Wir haben uns dadurch aber nicht stören lassen - und haben ausgeschlafen. Auch mit silbernen Licht vom Mond!
   
  Sara, unsere kleine Elfe, wohnt zwar noch nicht sehr lange in ihrer romantischen Wohnung beim Teich, doch hat sie schon ziemlich viele Verehrer!
  Zwei davon habe ich sogar ablichten können. Wer der Favorit unserer frechen Schönheit ist kann ich noch nicht sagen. Aber ich bin mir sicher, dass sich dies in nächster Zeit herausfiltern wird.
  Für uns war heute das perfekte Sonntagswetter. Frühstück, el desayuno, auf der Terrasse - oder sollte man besser sagen in der Gärtnerei, la jardinería?
  Danach hat der Wind aufgefrischt und den abschließenden Espresso haben wir an unserer Stehtheke im Häuschen genossen. Nach einem gemütlichen, faulen Nachmittag, la tarde, haben wir unser Abendessen, la cena, bei strahlendem Sonnenschein wieder im Freien genießen können. Was will man mehr?
  Die einzige Enttäuschung des Tages war eigentlich nur die Sonne, el sol! Die ersten Strahlen der untergehenden Sonne haben einen wunderschönen Sonnenuntergang versprochen. Es ist allerdings beim Versprechen geblieben! Im Meer untergetaucht ist sie unspektakulär - und silbern.
  Der Tag hat also so geendet, wie er begonnen hat. Nicht golden sondern silbern - aber trotzdem wunderschön!
  Schlaft gut! ¡Que duermas bien!
15. bis 30. Juni 2007
Schreiben Sie uns einfach eine kleine Nachricht
   
   
© Mundo Muñecas S.L.

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