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1. März 2007 |
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28 de febrero de 2007 |
28. Februar 2007 |
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miércoles |
Mittwoch |
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Icod de los Vinos |
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temperatura mínima |
Tiefsttemperatur
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16 ° centígrados |
16 ° Celsius |
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temperatura diurna |
Tagestemperatur
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20 ° centígrados |
20 ° Celsius |
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Der letzte Arbeitstag für unsere beiden Mitarbeiter. Jetzt nehmen sie einmal
eine Auszeit von Steinen und Mauern.
Ihr Rücken wird es ihnen danken. In ein paar Wochen geht es dann wieder
weiter. Bis dahin werden wir unsere Pflanzenwelt endgültig auf Zack bringen. |
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Seit dem letzten Mausklick ist es sicher - wir verbringen Ostern in Kärnten. Die
Flüge sind gebucht, es gibt nichts mehr zu rütteln. Die alte Heimat hat uns für
kurze Zeit wieder. |
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Das darf jetzt niemand falsch verstehen - ich freue mich auf Ostern mit meinen
Kindern. Aber gerade zu der Zeit fliegt jeder der möchte auf unsere wunderschöne
Insel um so richtig im Frühling zu baden. Wer es nicht glauben will, braucht nur
die Flugpreise beobachten!
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Alle Blumen blühen zu dieser Zeit. Sämtliche Rosen
werden in den Tagen ihre Blüten öffnen - und ich bin nicht dabei! |
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Ich hör schon wieder auf mit meiner Jammerei,
sie ist ja wirklich nicht angebracht! Es muss sich einfach die
Grundeinstellung ändern. Positiv denken steht ganz oben auf der Liste! |
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Dazu haben wir heute auch allen Grund! Am 23. Februar hat die Gemeinde Icod de
los Vinos den Widmungsbericht, el informe, erhalten. Damit
ist die Widmung für unser Grundstück endgültig rechtskräftig. Kaum zu glauben,
nach der langen Zeit - aber wahr! Eben alles zu seiner Zeit. ¡cada cosa a su
tiempo!
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27 de febrero de 2007 |
27. Februar 2007 |
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martes |
Dienstag |
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Icod de los Vinos |
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temperatura mínima |
Tiefsttemperatur
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16 ° centígrados |
16 ° Celsius |
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temperatura diurna |
Tagestemperatur
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20 ° centígrados |
20 ° Celsius |
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Sonnenschein - wie immer in den letzten Tagen - und heute ist es auch windstill,
zumindest fast.
Es weht nur ab und zu ein sanftes
Lüftchen. |
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Irgendwie bin ich im Moment ein wenig unorganisiert. Der Zündfunke fehlt. Ich
werde mich zur Abwechslung einmal um mein eigenes Zeitmanagement kümmern.
Ich glaube, das wäre dringend notwendig. Ich habe zu viel zu tun und zu
wenig Zeit. Vor allem kann ich keinen Anfang finden. Der hat sich irgendwo
erfolgreich versteckt. Einfach verschwunden. |
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Man kann die Welt |
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oder sich selbst ändern.
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Das zweite ist schwieriger. |
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sagte Mark Twain vor langer Zeit.
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Es geht nicht darum Zeit zu sparen, sondern die
gewonnene Zeit intensiv zu erleben und auszukosten. Denn - Zeit ist Leben, Zeit
ist aber auch Geld. iel tiempo es oro! |
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Kennt jemand die
Bären-Strategie? In der Ruhe liegt die Kraft,
sagt der Bär. Und es ist das Erfolgsprogramm von Lothar Seiwert. Die
Bären sind seine Lieblingstiere und sie spielen in dieser humorvollen Fabel die
Hauptrolle. |
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Sie stehen für die Ruhe und die Kraft, die wir heute
brauchen, um die Herausforderungen unseres hektischen Alltags souverän zu
meistern. Von den Bären können wir lernen, deshalb werde ich mich in den
nächsten Tage zur Abwechslung den Teddybären und Künstlerpuppen widmen. Es wird
Zeit, dass ich meine Fachzeitschriften wieder einmal durch ackere.
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Außer großzügig und gewissenhaft Wasser im Garten zu verspritzen habe ich heute
nicht viel getan. Allein dafür habe ich Stunden gebraucht.
Aber die Grashalme sprießen! |
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Damit ist die Produktivität wieder ins Gleichgewicht
kommt, habe ich heute ein anständiges Bauernbrot gebacken und am Abend ist noch
ein Kochtopf voll mit Orangenmarmelade an der Reihe.
Damit ist mein Gewissen mi conciencia,
beruhigt und ich bin einigermaßen zufrieden,
satisfecho. |
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26 de febrero de 2007 |
26. Februar 2007 |
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lunes |
Montag |
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Icod de los Vinos |
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temperatura mínima |
Tiefsttemperatur
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16 ° centígrados |
16 ° Celsius |
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temperatura diurna |
Tagestemperatur
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19 ° centígrados |
19 ° Celsius |
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Bei unserem Haupteingang haben wir unter anderem zwei Kletterrosen gepflanzt.
Gestern habe ich die ersten Blätter entdeckt. Sie sind also angewachsen. Es
stimmt schon, gar so Aufsehen erregend ist das Foto ja nicht, aber es soll auch
hauptsächlich als Gedächtnisstütze dienen. In ein paar Wochen kann ich dann in
meinem Tagebüchlein blättern und den Fortschritt sehen. |
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Marcos und Chicho haben die Mauer fix und fertig gestellt. Die Chefetage hat den
Arbeitstag zur Abwechslung einmal im Büro verbracht. Muss auch einmal sein.
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Warum schreibt der Mensch eigentlich ein Tagebuch, un diario? Warum
schreibe ich ein Tagebuch? Nur als Unterstützung für ein bequemes Gedächtnis,
una memoria cómodo? Auch - aber nicht nur. |
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Ich bin eine alte Gewohnheitstäterin. Mein erstes Tagebuch habe ich mit vierzehn
Jahren begonnen. Ganz traditionell, ein Buch mit braunem Lederumschlag und dem
legendären Schloss, damit niemand in meiner Gedankenwelt stöbern konnte. |
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Nach Jahren habe ich meine ersten Tagebücher wieder
in die Hand genommen und habe in meiner eigenen, vergangenen Welt gestöbert.
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Das Mädchen, la chica, dass seine Sorgen und Ängste, Freuden und
Erlebnisse Jahre vorher aufgeschrieben hatte, gab es nicht mehr. Die eigenen
Gedanken sind mir zum Teil selbst fremd vorgekommen. Fremd ist nicht der
treffende Ausdruck, vielleicht haben sich nur die Wertigkeiten verschoben? |
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Egal, igual, auf alle Fälle, en todo caso, konnte ich mit Hilfe,
con ayuda, meiner eigenen, festgehaltenen Gedanken in eine andere Welt
eintauchen. Viele Dinge kommen mit Hilfe eines Tagebuches wieder an die
Oberfläche.
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Erlebnisse, die für lange Zeit so still und leise im
Unterbewusstsein verschwunden sind. |
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Aus diesem Grund habe ich für mich diese Gewohnheit beibehalten. Als wir in
Südafrika waren, habe ich die Tagesereignisse noch mit Zeitungsausschnitten
ergänzt. Eine wahrhaft kluge Entscheidung, denn sonst wäre ich mir bei einigen
Dingen nicht mehr ganz sicher, wann was passiert ist.
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Nachdem wir uns für Teneriffa doch das größte Projekt in unserem bisherigen
Leben vorgenommen haben, war es mir sehr wichtig, vor allem hier die
alltäglichen Kleinigkeiten nicht zu vergessen.
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Am Beginn habe ich unser Tagebuch nur für uns selbst geschrieben. Irgendwann ist
mein Arbeitspensum auf der Finca immer größer geworden und unsere Familie und
Freunde wollten auch immer auf dem Laufenden gehalten werden. Was tun? Doch -
kommt Zeit, kommt Rat! icon el tiempo maduran las uvas! |
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So hat es sich ergeben, dass meine Gedanken und die Aufzeichnungen über unsere
Erlebnisse und die Baufortschritte im Internet zu lesen sind.
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Für mich ist das Schreiben zur lieben Gewohnheit geworden. Ich möchte es nicht
mehr missen, Für uns selbst ist es ebenso oft sehr überraschend, wie viel sich
in kurzer Zeit getan hat. Beim Blättern in unserem Büchlein können wir viele
Erlebnisse in Ruhe Revue passieren lassen. |
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Das Tagebuch verfolgt die Linie des eigenen Lebens, Tag für Tag. Eines haben
alle Tagebücher gemeinsam - die Regelmäßigkeit der Berichterstattung. *g* Das
Tagebuch ist somit nie abgeschlossen, es befindet sich immer im Wachsen, im
Entstehen, sein Ausgang ist offen.
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Der kluge Spruch zum Wochenbeginn: |
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Es gibt immer Eskimos,
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die Afrikanern zeigen müssen,
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wie sie ihr Haus zu bauen
haben... |
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25 de febrero de 2007 |
25. Februar 2007 |
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domingo |
Sonntag |
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Icod de los Vinos |
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temperatura mínima |
Tiefsttemperatur
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16 ° centígrados |
16 ° Celsius |
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temperatura diurna |
Tagestemperatur
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19 ° centígrados |
19 ° Celsius |
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Gestern Nachmittag sind wir also in Puerto de la Cruz gewesen. Um halb fünf hat
der große Umzug begonnen. Gedauert hat das ganze Spektakel bis halb acht am
Abend. Bei diesem Faschingszug müssen ja theoretisch alle Einwohner der Stadt
mit marschiert sein! |
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Einzig diverse Urlauber sind relativ desinteressiert
zu sehen gewesen. Vielleicht waren sie durch das
Tagelange Feiern schon etwas genervt? Könnte ja auch
der Fall sein. Es kommt immer darauf an, in welchem
Hotel man wohnt und wenn man kein ausgesprochener
Faschingsnarr ist, ist ein Hotel in der Innenstadt
sicher nicht der richtige Urlaubsort. |
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Fotos habe ich unter
Carnaval 2007
in Puerto de la Cruz zusammen gestellt.
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Nachdem der Umzug so lange gedauert hat, ist die Veranstaltung fast nahtlos in
den großen Faschingsball am Plaza de Charco übergegangen. Wir haben uns von
Puerto verabschiedet und sind nach Hause gefahren. *g* |
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Der Verkehr auf der Straße war bemerkenswert. Fast hat es den Anschein gehabt,
dass jeder dorthin will, wo der andere gerade herkommt. |
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Aber eigentlich kein Wunder, bei den vielen
verschiedenen Veranstaltungen, die am Abend noch statt gefunden haben. Überall
wird gefeiert, getanzt und gesungen. Und natürlich getrunken! Das merkt man auch
auf der Strasse. So ganz nüchtern sind da einige Verkehrsteilnehmer nicht mehr
unterwegs. Polizei, policia ó guardia civil, sieht man so gut wie keine.
Die Polizisten sind wahrscheinlich alle damit beschäftigt, die diversen
Veranstaltungen zu beschützen.
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Abgesehen davon - wer könnte zur Zeit einen echten von einem falschen Gesetzeshüter
unterscheiden? Eine Hilfe für nicht Ortskundige - das rote Strumpfband könnte
ein Hinweis sein. *g* |
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In Icod de los Vinos haben gestern kostümierte
Leichenbestatter die berühmte Sardine zu Grabe getragen. Da wollten wir
eigentlich auch hin. Wer konnte denn ahnen, dass die eine Stadt den
Faschingshöhepunkt feiert und die andere den Fasching beerdigt? Aber zwei
Veranstaltungen an einem Tag schaffen auch wir nicht. Das Begräbnis muss also
noch ein Jahr auf uns warten. |
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In La Orotava stieg in der Nacht eine Party auf der Plaza de San Juan Bautista,
bevor heute beim Festival de Murgas noch einmal die schönsten Faschingsgruppen
zusammen tanzen und singen. |
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Die Murgas sind noch einmal in einem
kleinen Zug durch die Straßen gezogen. Zum großen Finale am Abend erwartet die
Inselhauptstadt wieder tausende Besucher. Dann wird der Karneval auf Teneriffa
endgültig mit einem spektakulären Feuerwerk verabschiedet. |
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Nach einem verlängerten Karnevalsmarathon liegt
jetzt also auch das weltweit bunteste Faschingstreiben nach Rio de Janeiro in
den letzten Zügen - bis zum nächsten Jahr. |
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24 de febrero de 2007 |
24. Februar 2007 |
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sábado |
Samstag |
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Icod de los Vinos |
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temperatura mínima |
Tiefsttemperatur
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16 ° centígrados |
16 ° Celsius |
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temperatura diurna |
Tagestemperatur
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20 ° centígrados |
20 ° Celsius |
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Samstag Vormittag. Wir haben gerade gemütlich gefrühstückt, da klingelt das
Telefon. "There is something bad in the air. Would you like to help us to figth
against it?" Na ja, mehr braucht man ja nicht mehr zu erzählen. *g* Ich glaube,
die haben einen Liedtext falsch übersetzt. Es heißt ja "Love is in the air" Oder
täusche ich mich da? |
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Die diversen Sekten sind auch auf den Kanarischen
Inseln fleißig unterwegs. Ist ja wohl nur zu verständlich. Schäfchen sammeln m
ewigen Frühling ist angenehmer als bei Eis und Schnee. Bis jetzt haben wir sie
allerdings nur in Anzug und Krawatte vor der Haustüre kennen gelernt.
Telefonkeilerei ist neu. Neu aber logisch, denn über die Telefonica telefoniert
man in ganz Spanien im Festnetz gratis. Da bietet sich diese Schiene natürlich
an. Immerhin kann man auf diese Weise die Schuhsohlen schonen. |
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Und - wie geht es euch? ¿cómo se encuentra? Mir geht es gut - das Wochenende
hat begonnen und wir können die Arbeiten erledigen, zu denen wir unter der Woche
nicht kommen. Herrlich! Vor allem bei diesem Wetter. |
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Am späten Nachmittag fahren wir nach Puerto um den großen Faschingsumzug, la
comparsa, zu beobachten. Ich bin selbst schon ganz neugierig darauf - bis
jetzt habe ich so einen Umzug auf der Insel noch nicht gesehen.
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Es ist einfach noch keiner bei mir vorbei gekommen und ich muss zugeben, so ein
Partyfreak bin ich nicht. Mich interessiert sehr wohl, wie diese Ereignisse in
anderen Ländern aussehen - aber derjenige, der mitten drinnen ist, das bin ich
nicht.
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El Ayuntamiento se encuentra en la ciudad de Icod de los Vinos. Entre esta
localidad y los 27 barrios se reparten los 24.000 habitantes que habitan este
municipio. Como casi todas las poblaciones de Tenerife, Icod surge en el
menceyato guache, hacia el año 1.496. |
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Icod de los Vinos hat also 27 Stadtteile - und in einem davon leben wir. Sta.
Barbara ist eines der bevorzugten Gebiete der Stadt. Eine wunderschöne Aussicht,
nicht eingeengt durch eine Schlucht, begrenzt von sanften Hügeln und einer
wunderbaren Sicht auf den Atlantik, der Teide majestätisch hinter uns. Was kann man sich mehr wünschen? |
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Alles zum Greifen nahe. Fast wie im Paradies,
el paraíso terrenal.
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Im Moment muss ich allerdings zugeben, dass ein
kleines Wörtchen fehlt. Das Wörtchen "fast". |
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Vielleicht habe ich mich bereits in meiner Jugend zu dieser Lebensart
entschieden. Mein Maturathema in Literatur habe ich mit dem Werk von Peter
Handke ausgewählt. Wunschloses Unglück. *g* Man sollte wirklich nie übermütig
werden! |
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Der "Ruf" ist, |
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was andere von uns denken. |
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Charakter ist,
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was Gott und die Engel über uns wissen.
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Thomas Paine |
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23 de febrero de 2007 |
23. Februar 2007 |
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viernes |
Freitag |
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Icod de los Vinos |
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temperatura mínima |
Tiefsttemperatur
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16 ° centígrados |
16 ° Celsius |
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temperatura diurna |
Tagestemperatur
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20 ° centígrados |
20 ° Celsius |
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So, die Wäsche, el lavado, flattert bereits auf der Leine, la cuerda,
die Waschmaschine, la lavadora,
funktioniert wieder. Am Ende sind wir doch beim Express Service der Firma Fagor
gelandet. (Fagor ist die Marke der Waschmaschine) Der Händler von Icod hat ein
wenig chaotisch geklungen. Georg hat ihn wieder abbestellt, nachdem er nicht
einmal sagen konnte, ob er am Vormittag oder gegen Abend kommen wollte. |
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Eines muss man allerdings zugeben - express ist
wirklich schnell. Der gute Mann war innerhalb einer Viertelstunde da und hat den
Öffnungsmechanismus ruck zuck repariert, deprisa y corriendo.
Kostenpunkt: dreißig Euro für die Schnelligkeit und dreißig Euro für die Arbeit
inklusive Anfahrt und Material. Da kann man eigentlich nicht meckern.
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Die selbe Gage hätten wir auch ihn Kärnten hingelegt - allerdings nicht für den
Express Service sondern für den normalen Kundendienst. Und der kann sich Zeit
lassen. Katastrophenalarm zählt in dieser Riege nicht! |
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Juan José Dorta, seines Zeichens Bürgermeister, el alcalde de Icod de los
Vinos, wurde von einer Kindergruppe, la murga infantil “Los Golosos” an eine besondere Maschine angeschlossen. La
Máquina de la Verdad - von mir frei übersetzt mit Lügendetektor, Wort
wörtlich bedeutet es natürlich Maschine der Wahrheit. *g* Ob er da wohl gut
abgeschnitten hat?
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Ich wünsche es ihm - „La Vida es un Carnaval” sang Celia Cruz schon vor
vielen Jahren. Mit dem brillanten Song stieg die Sängerin zu einem Superstar der
Salsa-Szene in ihrem Heimatland Kuba auf. Das Lied ist wie für Teneriffa
maßgeschneidert worden und hat auch durchaus heute noch seine Berechtigung.
Zumindest in vielen alltäglichen Situationen. |
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22 de febrero de 2007 |
22. Februar 2007 |
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jueves |
Donnerstag |
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Icod de los Vinos |
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temperatura mínima |
Tiefsttemperatur
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16 ° centígrados |
16 ° Celsius |
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temperatura diurna |
Tagestemperatur
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20 ° centígrados |
20 ° Celsius |
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Herrliches Wetter, an der Riesenmauer wurde fleißig weiter gearbeitet und für
uns war am Nachmittag Gartenarbeit angesagt. Der Rest der Teichbepflanzung ist
an der Reihe. |
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Marcos in seinem Element. Wenn er zwischendurch den Bagger erobern kann, ertönt
ganz sicher Musik über die Baustelle. Das eingebaute Radio ist zwar nicht mehr
sehr zuverlässig - was für einen tüchtigen Bagger auch nicht notwendig ist -
aber Marcos schafft es immer wieder es zum Leben zu erwecken. |
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So vertieft kann man sein. Ich habe meinen Spion, el agente secreto,
nicht einmal andeutungsweise bemerkt. |
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Die Waschmaschine, la lavadora, hat mir heute auch einen Streich
gespielt. Sie hat wunderbar gewaschen und als ich das "Türchen" öffnen wollte
war der Spaß vorbei. Eso ya pasa de castaño oscuro. Nichts ging mehr.
Irgendetwas beim Öffnungsmechanismus hat ganz einfach nicht mehr so gewollt wie
ich. Selbst ist der Mann - aber das war auch nix. |
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Guter Rat ist in dieser Hinsicht nicht teuer - man ruft ganz einfach den Service
der zuständigen Firma an. Hätte wohl jeder gemacht, oder? Aber das war's dann
auch schon. Der nächste Termin, zu dem der Servicetechniker kommen kann, ist der
Donnerstag in der nächsten Woche! Ob meine sauber gewaschene Wäsche bis dahin
durchhält? Abgesehen davon, dass meinem Schatz die Arbeitshosen ausgehen werden. |
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Wenn der Techniker morgen kommen soll, kostet das schlappe dreißig Euro mehr. Ob
das Schmerzensgeld sein soll? Keine Ahnung. Wir haben uns dafür entschieden, in
ein kleines Geschäft in Icod zu fahren. Dort wird Service für alle Arten von
Haushaltsgeräten angeboten. Die Idee hatte nur auch einen Haken - das Geschäft
hat nur am Vormittag geöffnet. Also - Fortsetzung folgt.
Continuará. Morgen ist auch noch ein Tag.
Mañana es otro día. |
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Georg war gestern noch auf Besuch bei einem Bekannten. Der Schwager unseres
Baustoffhändlers hat ihn bereits so oft eingeladen, dass er diesmal wirklich
nicht nein sagen konnte. Nach Hause gekommen ist er mit einer Lage biologischer
Eier und einem Schopf Bananen, der für eine Großfamilie reichen würde. |
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Heute Vormittag ist Hermann, der Sohn des Ehepaares die ober unser Finca zwei
Felder bebauen, vorbeigekommen um zu kontrollieren, ob der Wassertank wieder
aufgefüllt worden ist - und hat einen ganzen Sack Kartoffeln - papa bonitas -
mitgebracht. Jetzt fehlt uns eigentlich nur mehr der Lieferant für fangfrischen
Fisch. *g* |
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Nein im Ernst, oft ist es direkt peinlich, wie freizügig die Menschen sind. Sie
geben gerne und von Herzen, einfach weil sie gerne teilen - und zum Teil weil
sie zur Erntezeit für ihren Hausgebrauch viel zu viel haben. Es ist auch
durchaus üblich, dass innerhalb der Verwandtschaft, el
parentesco, reger Tauschhandel,
una operación de trueque
floreciente, betrieben wird. Der eine hat Tomaten, los
tomates, der andere die Zwiebeln, las cebollas, und der dritte
liefert den Salat, lechuga, dazu. Die
Menschlichkeit ist intakt geblieben. |
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Wobei man natürlich nicht vergessen darf, dass wir uns im ländlichen Bereich im
Norden der Insel befinden. Leute aus Orotava oder Puerto de la Cruz bezeichnen
Icod de los Vinos ganz gerne als das Ende der Welt. Ich kann nur eines dazu
sagen - ein durchaus erstrebenswerter Ort zum Leben. |
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Für heute Nachmittag und Abend werden an Nord- und Ostküste auf Teneriffa, La
Palma, El Hierro und La Gomera Wellen bis zu fünf Metern Höhe erwartet. Auf den
östlichen Inseln, Gran Canaria, Fuerteventura und Lanzarote wird mit einem
Wellengang von immerhin bis zu vier Meter Höhe gerechnet. |
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Das besondere daran ist, dass die Wellen aufgrund
ihrer Form auf dem Meer fast nicht bemerkbar sind. Das so genannte "Mar del
Fondo" wird nicht durch oberflächliche Winde sondern durch Luftdruckschwankungen
erzeugt. Also ziemlich gefährlich, auch wenn es harmlos aussieht. |
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Aber wie jedes Jahr werden wahrscheinlich auch diesmal Menschen in Gefahr
geraten, weil sie diese Warnungen und die roten Fahnen einfach ignorieren. Das
imposanten Schauspiel zieht immer wieder Schaulustige an, die von den starken
Wellen erfasst werden. Absperrungen an den Molen sollten deshalb keinesfalls
übertreten werden. Dafür sind sie da, nicht um sie auf die Seite zu rücken! |
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Die offizielle
Warnung ist wirklich sehr ernst zu nehmen! |
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Tipp für heute Abend: |
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Schöner Leben - schöner Reisen - Teneriffa ORF 2 Europe 21.45 Uhr |
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21 de febrero de 2007 |
21. Februar 2007 |
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miércoles de
ceniza |
Mittwoch - Aschermittwoch |
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