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15 de febrero de 2007 |
15. Februar 2007 |
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jueves |
Donnerstag |
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Icod de los Vinos |
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hora local |
Ortszeit |
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07.47 salida del sol |
07.47
Sonnenaufgang |
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18.56
puesta del sol |
18.56 Sonnenuntergang |
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temperatura mínima |
Tiefsttemperatur
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17 ° centígrados |
17 ° Celsius |
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temperatura diurna |
Tagestemperatur
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24 ° centígrados |
24 ° Celsius |
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El Dia de la Siervita.
Der 15. Februar ist für Gläubige auf Teneriffa ein
besonderer Tag. Er steht im Zeichen der Nonne Sor María de Jesús de León Delgado
aus Teneriffa. Besser bekannt als la Siervita. |
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Seit vier Uhr morgens ist es heute möglich,
den Sarkophag mit dem konservierten Körper der Nonne
in der Iglesia del Convento de Santa Catalina de Siena,
die sich in San Cristóbal de La Laguna
befindet, zu besichtigen.
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Das Nonnenkloster Convento de Santa Catalina, aus
dem Jahr 1611, ist eines der wichtigsten Bauwerke dieser Zeit. Die äußere
Strenge seiner Kirche und der Nebenräume stehen im Gegensatz zu den prächtigen,
reich verzierten Innenräumen. Hinter den Mauern des Convento Santa
Catalina ist auch ein beeindruckender Silberaltar verborgen. |
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Einmal im Jahr, dürfen ihre Anhänger ihre Blicke auf die sterblichen Überreste
der Nonne werfen. Die Leiche ist seit mehr als 270 Jahren unversehrt. |
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In Österreich, besser gesagt in Wien findet heute
der Höhepunkt des Faschings statt.
Der Wiener Opernball!
Höhepunkt für jeden Besucher ist der Gang über die berühmte Stiege.
Er dauert genau drei Minuten lang und da muss
man gesehen werden - oder auch nicht. |
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Zum 51. Mal hat die Wiener Staatsoper zum Höhepunkt der Wiener Ballsaison
geladen. Die Oper selbst präsentierte sich in schlichten Grüntönen, die Blicke
der Ballgäste und unzähligen Kameralinsen richteten sich vor allem auf die
diesjährigen Stargäste. |
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Heute gab es ein Staraufgebot - ein Blitzlichtgewitter der Sonderklasse, als
sich beim Opernball das Who is who der Politik, Wirtschaft und High Society die
Ehre gab. Stars des Abends waren zweifellos Anna Netrebko, Paris Hilton - und
Pascha, das Pferd. |
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Anna Netrebko eröffnete den Ball mit einer Darbietung aus "Manon" - ganz ohne
Gage!
Die Operndiva wurde mit einer historischen Kutsche
in den Saal kutschiert. Gezogen wurde die historische Kutsche von einem echten
Pferd namens Pascha - fünfzehn Jahre jung.
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Ein Pferd? Auf einem Ball?
In Wien ist alles möglich! Der Kutscher, der
übrigens seinen Gesangeseinsatz versäumt hat, war der Operndirektor, Ioan
Holender, persönlich. Und das ohne Lizenz für einen Fiaker! Wo bleiben da die
Gesetzeshüter? *g* |
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"Die Einzigen, die was bekommen, sind das Pferd und
Paris Hilton", ätzte der Staatsoperndirektor in der Woche vor dem legendären
Ball.
Mit diesem Auftritt stahl das Stimmwunder dem Gast
der Opernballlegende Mörtl Lugner, Paris Hilton, erst einmal die Show.
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Doch der Auftritt des Pferdes ist nicht die einzige Premiere des Abends gewesen.
Im Anschluss eröffneten alle 176 Debütanten gemeinsam den Ball der Bälle mit
eine kräftigen "Alles Walzer!" |
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Also dann - alles Walzer - pardon, alles Fasching oder Carnevale oder Carnaval -
wie man auf spanisch sagt! |
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14 de febrero de 2007 |
14. Februar 2007 |
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miércoles |
Mittwoch |
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Scirocco aus Marokko |
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Icod de los Vinos |
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temperatura mínima |
Tiefsttemperatur
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17 ° centígrados |
17 ° Celsius |
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temperatura diurna |
Tagestemperatur
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24 ° centígrados |
24 ° Celsius |
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Rote Rosen, Tulpen, Nelken, rosas rojo, tulipánes y
clavels - alle drei verwelken. Stahl und Eisen bricht, nur
unsere Freundschaft nicht. Dieser Spruch steht irgendwo in meinem alten
Stammbuch, oder Poesiealbum, wie es in meiner Schulzeit "in" war. Poetisch
gefüllte Seiten, umhüllt von einem roten Samtumschlag. |
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Doch jedes Jahr am 14. Februar sprechen
Blumengeschenke die Sprache der Verliebten. Der Valentinstag gilt in vielen
Ländern als Tag der Liebenden. Auch hier weißen in den Geschäften rote Herzen
auf die diversen Möglichkeiten des Schenkens hin. Egal ob in den
Blumengeschäften oder im Supermarkt. Rote Herzen sind in allen Größen und an
allen möglichen Orten zu finden. |
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Böse Zungen behaupten ja, der Valentinstag, el día de San Valentín, sei eine Erfindung von Fleurop und der
Schokoladenerzeuger. *g* |
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Die Sitte, kleine
Geschenke, un pequeño regalo, mit Herzen verzierte Kärtchen und Blumen zu
schicken, ist aber nach dem Krieg aus England und Amerika, nach Mitteleuropa
gekommen.
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Sogar die Japaner haben diesen Brauch übernommen. In Japan schenken an
diesem Tag die weiblichen Angestellten ihren Vorgesetzten Schokolade. Doch
eigentlich ist es schöner, selbst Blumen oder Schokolade zu bekommen, oder
nicht? |
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Blumen trösten nicht über Verletzungen. |
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Pralinen versüßen nicht die Bitterkeit. |
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Abendessen entschädigen nicht für Einsamkeit. |
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Lieder übertönen nicht die Stille. |
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Düfte lassen graue Tage nicht bunt erscheinen. |
| Karten ersetzen nicht Gespräche. |
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Liebe lässt sich nicht an einem Tag erleben. |
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Damaris |
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Mit dem Valentinstag, kann
wohl jeder etwas anfangen. Obwohl - was hatte der Heilige Valentin mit den
Verliebten zu tun? |
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Er war Bischof von Terni in Italien und wurde in Rom
im Jahr 269 hingerichtet. Der Sage nach soll Valentin trotz des Verbots von
Kaiser Claudius christliche Trauungen vorgenommen
haben. Er ist Fürsprecher der Verlobten und der Garant
für eine gute Ehe. Er ist aber auch der Schutzpatron der Epileptiker.
Valentin bedeutet frei übersetzt "Fall-nit-hin" *g* Oder doch nicht? |
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Offiziell ist der heilige Mann auch der Schutzpatron der Bienenzüchter und
Helfer gegen Ohnmacht. |
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Unser neues Bauwerk, zur Abwechslung wieder einmal eine Terrassenmauer, wächst
und gedeiht.
Jeden Tag wird sie einen halben Meter höher.
Nur? Immerhin ist das ganze Ding einige Meter lang, ungefähr 28 schweißtreibende
Laufmeter. Die endgültige Höhe wird vier Meter betragen. Die Quadratmeter dieser
Mauer würden für die Außenmauern eines Hauses reichen!
Morgen gibt es Fotos davon - versprochen. |
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13 de febrero de 2007 |
13. Februar 2007 |
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martes |
Dienstag |
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Icod de los Vinos |
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temperatura mínima |
Tiefsttemperatur
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16 ° centígrados |
16 ° Celsius |
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temperatura diurna |
Tagestemperatur
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23 ° centígrados |
23 ° Celsius |
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Sommerliches Wetter! Man kann mit kurzer Hose im Garten arbeiten. Ist das nicht
herrlich? |
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Heute war am Vormittag eine ganz eigene Stimmung. Die Wolken am Meer haben sich
eigentlich so verhalten wie Reinhard Mey immer gesungen hat - über den Wolken
muss die Freiheit wohl grenzenlos sein ... |
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Vom Karneval in Teneriffa gibt es auch Neuigkeiten.
Er kann - wie ich vermutet habe - nun doch in
gewohnter Form stattfinden. Es wird also auch in der Nacht laut auf der
Straße gefeiert.
So wie es sein soll. |
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Alles andere wäre ja wohl äußerst skurril geworden. Fasching mit Lautstärke
einer Sonntagsmesse? Ich bin mir sicher, dass sich das ein normal denkender
Mensch nicht einmal vorstellen kann. Und auch nicht möchte. |
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Immerhin handelt es sich um den Carnaval auf Teneriffa.
Nicht um irgendeine kleine Veranstaltung
sondern um den Hauptbestandteil der fünften Jahreszeit der Insel, einer
traditionellen Veranstaltung, die nicht einmal Francos Vorgaben verbieten
konnten. |
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In Santa Cruz kann man also wieder aufatmen. Hinter
vorgehaltener Hand wird auch kolportiert wer die Kläger sind.
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Es sollen Leute aus dem Ausland sein, oder noch
schlimmer von der Halbinsel, la península.
Auf alle Fälle, de
todas maneras,
kein Chicharero - so werden die Tinerfeños genannt. Für Canarios ist der
Karneval heilig, niemand würde es wagen die Stimme dagegen zu erheben.
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¡bueno, bueno, señores! ¡Felices
Fiestas! |
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Da muss man schon einmal mit etwas
Lärm im Hintergrund schlafen können.
Das müssen wir am Land auch. Wenn die Fiesta
von Sta. Barbara statt findet, finden wir auch erst in den frühen Morgenstunden
unseren Schlaf. Ab vier Uhr morgens geht es erst richtig los! Obwohl offiziell
um zwölf Uhr Schluss ist! |
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Soll im Leben wirklich alles auf eine Schiene gebracht werden?
EU Normen überall? |
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Es reicht ja, wenn Schwalben, las golondrinas, in
Kuhställen verboten werden. Kein Witz - das ist Tatsache.
¡de verdad! Die Schwalben, die eigentlich in Mitteleuropa noch
immer den Sommer ankündigen sollen, sind zu unhygienisch für die heutige
Bevölkerung. Die Vogelgrippe lässt grüßen! |
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Kein Wunder, dass der normale Sommer nicht mehr statt findet. Rahmenbedingungen
gibt es dafür ja keine mehr. |
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Auf unserer kleinen Insel im Atlantik soll die Welt auch weiterhin im
Gleichgewicht bleiben. Das Leben besteht eben aus einem Geben und Nehmen. Einmal
kann einer den Vorteil genießen und der andere hat den Nachteil - und dann ist
es eben wieder umgekehrt. Einheit ist so eine Sache. Erstrebenswert ist sie
nicht. Was gäbe es dann noch zu entdecken auf dieser Welt? |
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MC Donalds schmeckt überall auf diesem Erdball gleich
- langweilig! Egal ob in London oder Paris. |
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Ich habe nichts dagegen einzuwenden, mich zwingt ja
auch niemand dazu, so ein Schaumgebäck zu essen. Jeder Mensch hat, Gott sei Dank
die freie Wahl.
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Wir persönlich bevorzugen andere Genüsse. Hat jemand Lust auf
Entenbrust à l'orange?
Köstlich - zumindest für unseren Geschmack.
Wir haben es heute Abend auf alle Fälle genossen! |
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12 de febrero de 2007 |
12. Februar 2007 |
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lunes |
Montag |
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Icod de los Vinos |
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temperatura mínima |
Tiefsttemperatur
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16 ° centígrados |
16 ° Celsius |
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temperatura diurna |
Tagestemperatur
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23 ° centígrados |
23 ° Celsius |
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Gestern, ayer, fand eine dramatische
Rettungsaktion in der Nähe von Los Silos statt.
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Eine Gruppe, un grupo, zu der Naturfreunde aus Teneriffa, Asociación
Tinerfeña de Amigos de la Naturaleza (ATAN) und Wissenschaftler des
Astrophysikalischen Instituts
der Kanarischen Inseln, Instituto
Astrofísica de Canarias (IAC) gehörten, ist am Samstag in die Stollen von
Los Silos abgestiegen und haben sich in den langen Gängen verirrt.
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Das stillgelegte Wasserstollensystem liegt im Norden
von Teneriffa, im Gemeindegebiet Buenavista Norte, bei Los Silos. Also ganz in
unserer Nähe. Der Stollen, la galería,
ist ungefähr 3000 Meter lang und nur 1,90 Meter hoch
und 1,80 Meter breit. Gebaut wurde er vor rund zweihundert Jahren, um das
Wasser, la aqua, des Bergs Teide aufzufangen. Seit 1964 ist er aber
geschlossen. |
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Bis Sonntag Morgen konnten 23 Gruppenmitglieder befreit werden. Sechs Teilnehmer
waren zu dieser Zeit noch vermisst. Nach Angaben einiger Geretteten befinden
sich die sechs Vermissten in einer Nische des Stollens, der als 'Piedra de los
Cochinos' bekannt ist und 1.200 Meter im Inneren des Stollens liegt.
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Sie konnten allerdings nur mehr tot geborgen werden. Die Rettungsaktion war auch
für die Rettungsmannschaften nicht einfach, da die Gänge zum Teil unter Wasser
stehen und in den Tiefen des Stollensystems kaum Sauerstoff vorhanden ist und
zusätzlich noch giftige Gase ausströmen. Aus diesem Grund sind auch viele der
Höhlenforscher ohnmächtig geworden. |
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Das ganze Abenteuer, la aventura, hätte also
noch viel schlimmer ausgehen können. |
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Es gibt Zeiten, da kommt man sich vor wie ein Hamster, un
hámster, in einem Laufrad. Die
Werbung, la publicidad, hat auch dafür eine positive Erklärung - auch kleine Schritte führen zum
Erfolg. Aber was ist von Werbebotschaften zu halten? Werbung? Was will sie uns
eigentlich schmackhaft machen?
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Werbung ist zunächst einmal Absatzförderung und dann Absatzförderung und dann
Absatzförderung. Es ist eine totale Selbsttäuschung, sich darüber hinweg zu
lügen - sagte Konstantin Jacoby in einem Zitat. |
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Was hat es also mit den kleinen Schritten an sich, wenn man sich oft einmal eher
vorkommt, als würde man auf der Stelle treten? Eines weiß ich ganz genau - ich
werde das Geheimnis noch lüften. Wenn nicht heute, dann morgen! |
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Come in and find out - heißt die Devise. Doch im Endeffekt fand man heraus, dass
Werbung auf Englisch einfach nicht ankommt. Sollte man auch darüber nachdenken? |
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Ehrlichkeit währt doch am längsten. Werbung ist in der heutigen Zeit notwendig -
aber man sollte vielleicht doch besser die Wahrheit verkaufen und keine Slogans.
Es ist ja schon schwer genug, die Realität bekannt zu machen. Das sollte aber im
Grunde genommen die Aufgabe der Werbung sein. Warum? |
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Weil die Werbung dafür steht, weil sie dafür da ist. Nicht für Lüge und
Illusion. |
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Geiz ist geil - damit kann man eine ganze Wirtschaft zerstören. Wer redet denn
noch von Qualität? |
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Billig? Warum nicht? ¿barato?
¿por
qué no? Auch billig ist nicht geschenkt. Und wer sagt denn, dass der Mensch in
der heutigen Zeit zu jedem Zeitpunkt alles haben muss? Wo sind denn die Zeiten
geblieben, wo man sich nach langem Sparen einmal das begehrte Stück "leisten"
konnte? |
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Ich bin zwar keine achtzehn Jahre alt, aber im Mittelalter oder in der
Nachkriegszeit bin ich auch nicht aufgewachsen. Obwohl es heute die Jugendlichen
oft so darstellen wollen. Irgendwie läuft alles verkehrt. Oder ist es normal,
dass sogar schon Schüler über einen eigenen privaten Telefonanschluss - sprich
Mobiltelefon - verfügen? Für das Eltern zahlen dürfen. Wobei sich die meisten
Erwachsenen diesen Luxus gar nicht leisten können - oder wollen? |
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Aus diesem Grund ist auch die Mundpropaganda die
beste Werbung. Weil es die einzige Methode der Werbeschiene ist, die absolut
ehrlich ist. Aus Erfahrung wird bekanntlich jeder klug. |
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11 de febrero de 2007 |
11. Februar 2007 |
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domingo |
Sonntag |
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Icod de los Vinos |
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temperatura mínima |
Tiefsttemperatur
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16 ° centígrados |
16 ° Celsius |
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temperatura diurna |
Tagestemperatur
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23 ° centígrados |
23 ° Celsius |
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Immer wieder Sonntag! "Die einen arbeiten für das freie Wochenende, die anderen
arbeiten am freien Wochenende." Ein Spruch eines Gewerkschafters aus dem Jahr
1937 - der wir es wohl gewusst haben, oder?
Ich nehme es einmal an und deshalb halten wir
heute die Sonntagsruhe ein. *g* Freie Tage sind schließlich eine Atempause für
die Seele.
Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und
fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.
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Kenner halten den Carnaval de Tenerife für den schönsten der Welt. Er
wird mit Temperament und Lebensfreude gefeiert, Salsa und Rumba wird auf den
Straßen getanzt.
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Gastarbeiter, die einst auf den Spuren von Christoph
Kolumbus nach Südamerika auswanderten, kamen nach Teneriffa zurück und brachten
karibische Rhythmen mit, die sich mit den jahrhundertealten spanischen und
kanarischen Karnevalsbräuchen verbunden haben.
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Doch jetzt platzt die Bombe, la bomba!
Auf Grund von Klagen einiger Anrainer soll
der Carnaval
in Santa Cruz in Zukunft im Flüsterton
über die Bühne gehen.
Am Abend ist nur mehr ein Lärmpegel von 55
Dezibel gestattet sein. Ob sich dieses Urteil wirklich umsetzen lassen wird?
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Schafft ein Teil der Bevölkerung mehr als es die Kirche über Jahrhunderte
versucht hat? Ich bezweifle es sehr. |
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Fast alle Bewohner der Stadt sind verrückt nach diesem Fest, das hier als die
fünfte Jahreszeit bezeichnet wird. Jedes Jahr wird der Normalzustand für fast
vier Wochen durch unzählige Veranstaltungen auf den Straßen der Stadt
aufgehoben.
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Die Entscheidung des Gerichts hat verständliche Empörung ausgelöst.
Karnevalsverfechter, Politiker und Betroffene führen hitzige Debatten. Felipe
Campos, der Anwalt der Anwohner, gibt sich aber eher kompromissbereit und wartet
auf den Anruf des Bürgermeisters. "Wir können uns einigen.
Wenn der Bürgermeister verspricht, den
Karneval in ein oder zwei Jahren zu verlegen, erledigt sich die Sache in zwei
Minuten." Das ist doch ein Wort, oder?
¡ser hombre de palabra! |
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Keine Frage, das ist eine gute
Idee! ¡sin duda es una buena idea!
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Es könnte allerdings fast eher eine österreichische Lösung sein. *g* |
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Wobei man eines auch nicht außer Acht lassen sollte - die Rivalität zwischen
Gran Canaria und Teneriffa.
Wer trägt den Sieg davon? Schade, dass man
die Hintergründe dieser unsinnigen Entscheidung wahrscheinlich nie erfahren
wird.
Aber warten wir mal ab und trinken Tee. Das
Problem könnte sich am Montag schon wieder in Luft auflösen.
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In Schall und Rauch - und einem gigantischen Feuerwerk. Das würde der
Inselmentalität eher entsprechen als ein absurdes Gerichtsurteil.
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Im Fasching ist schließlich alles möglich!
¡perdón! En carnaval todo es posible. |
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Wir sehen uns dieses Jahr sowieso den Karneval in Puerto de la Cruz an. Darauf
freue ich mich schon sehr. Paris in den zwanziger Jahren, el París de los
años 20. Ich bin schon neugierig, wie dieses Thema umgesetzt wird. |
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Heute findet die Wahl der Kinderkönigin des Karnevals statt. |
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Sobald ein Optimist ein Licht erblickt,
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| das es gar nicht gibt, |
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findet sich ein Pessimist,
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der es wieder ausbläst. |
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Giovanni Guareschi |
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10 de febrero de 2007 |
10. Februar 2007 |
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sábado |
Samstag |
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Icod de los Vinos |
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temperatura mínima |
Tiefsttemperatur
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16 ° centígrados |
16 ° Celsius |
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temperatura diurna |
Tagestemperatur
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21 ° centígrados |
21 ° Celsius |
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Heute vor einer Woche bin ich noch im Flugzeug
gesessen. Kaum zu glauben. Heute wird fleißig
gearbeitet - obwohl Samstag ist. Die Zwischenwände
im Ausstellungsraum sind an der Reihe. |
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Gestern war Georg ja auf den verschiedenen Ämtern
unterwegs. Teilweise zur Zufriedenheit, teilweise
nicht. Wie nennt man eigentlich einen Bescheid,
un informe, der unerklärlicher Weise wochenlang
auf sich warten läst? Keine Ahnung!
¡ni idea! Schön
langsam kommt es mir vor, wie ein Adventkalender mit
lauter Türchen, in denen immer wieder das gleiche zu
lesen ist. "Leider nein, bitte warten!" |
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| Alles
wird gut, |
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posaunt das Positive Denken.
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| Alles ist gut |
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flüstert das Urvertrauen.
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Andreas Tenzer, |
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Gibt es rosarote Elefanten? Ja und nein - aber beides ist, mit ein wenig
Fantasie und Farbe, con un poco imaginación y color,
durchaus real. |
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Man muss nur alles positiv sehen - so kommen wir wenigstens dazu, die Parkanlage
vollständig zu bepflanzen. Ist ja auch nicht so schlecht. |
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Es hat ja auch das
Cabildo de Tenerife hat einen grünen Daumen.
Wir haben also ein respektables Vorbild.
In den letzten zwölf Jahren wurden von der
Inselregierung mehr als eineinhalb Millionen Pinien und 400.000 andere Bäume,
Sträucher und Blumen gepflanzt. Der Schwerpunkt liegt dabei auf der Pflanzenwelt
der tinerfenischen Berge. Abgesehen davon, dass mehr als fünfzig Prozent der
Insel Schutzgebiete sind. |
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Beschützen, bewahren - Kulturgut erhalten! Ein wichtiges, wenn nicht das
wichtigste Thema unserer Zeit. |
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In Russland lebt ein Volk, das nennt sich
Mari. Mari bedeutet in ihrer Sprache ganz einfach Mensch. Nicht mehr und
nicht weniger! |
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Diese Menschen leben in Mari El, einer Republik im östlichen Teil des
europäischen Russland.
Es ist ein vergessenes Land, ein heidnisches Land.
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Kann man darin eine Parallele zu allen Menschen
sehen? |
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Stalin hat ihre Priester verboten, die Christen habe das Volk als Heiden
verhöhnt. Dabei sind ihre Götter in der Natur heimisch und deshalb verehren sie
diese. Was kann daran falsch sein? Es sind Kinder der Natur. Die Natur ernährt
ihre Kinder - sie ist die Mutter der Menschheit. |
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Aber Heiden sind auch in der heutigen Zeit nicht gerne gesehen.
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Irgendwie logisch - die Kirche kann keinen Profit daraus schlagen. Es werden
keine Werte, kein Land, keine Besitztümer und kein Gold und Edelsteine an die
Kirchen und ihre Priester verschenkt oder vererbt.
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Heiden haben ihre Naturreligion und beten dafür,
dass der Jahresrhythmus für sie gut verläuft. Ihr Glaube wird von den Kirchen
der Welt zum Aberglauben degradiert. |
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Aber mit welchem Recht? |
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In den anerkannten Kirchen werden auch nur
Holzstücke, die zwar kunstvoll verfeinert und
vergoldet werden, angebetet. Wo findet man also mehr
Götzenkult? |
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Ich möchte dies auch gar nicht werten. Jeder Mensch hat seine eigenen Werte. So
soll es auch sein. |
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Vor Jahren hatte ich noch eine greifbare Angst vor
der Begegnung mit Naturreligionen. Heute kann ich nur bestätigen, dass man
gewisse Ängste überhaupt nur hat, weil man die Realität nicht kennt.
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Man muss sich ihr also stellen! Warum? Weil man nur vor dem Ungewissen, dem
Nicht Verstehen Angst hat. Man fühlt sich dem Unbekannten gegenüber einfach
hilflos ausgeliefert. Durch Beobachten, Erklärungen und Verständnis wir
Unbekanntes zur Realität - und damit harmlos und verständlich. |
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Vielleicht komme ich in den nächsten Tagen einmal dazu, dann kann ich einiges
über weiße und schwarze Magie erzählen. Von einem Erlebnis und einer Reise in
den Benin - das Zentrum des Voodoo. |
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Keine Angst - Natur - und damit Naturreligionen - sind menschlicher als man
vermuten würde. Ein bisschen dieser Einstellung würde uns allen nicht schaden.
Unser Leben würde um einige Grade menschlicher
werden! |
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1. bis 9. Februar 2007 |
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Fragen, Vorschläge und Kritik |
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Schreiben Sie uns einfach eine
kleine Nachricht |
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Ergängungen |
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Mari El |
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Die Republik Mari El liegt etwa 500 km östlich von
Moskau, nördlich des mittleren Wolgagebietes im
europäischen Teil Russlands. Mit einer Fläche von
23.400 km² grenzt sie an die Republiken Tatarstan
sowie Tschuwaschien. |
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In Mari El gibt es mit der Hauptstadt Joschkar-Ola,
die rund 255.000 Einwohner hat, nur eine Großstadt.
Zwei weitere Siedlungen haben über 20.000 Einwohner
- Wolschsk und Kosmodemjansk |
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Die Mari, historisch auch Tscheremissen genannt,
sind ein Volk in Russland. Sie gehören zu den
Wolga-Finnen. |
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Während andere von Iwan IV. unterworfene Völker
schnell von Nowgorod aus missioniert wurden, haben
sich die Mari bis ins 19. Jahrhundert der
Christianisierung widersetzt. |
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Viele Angehörige der Mari, insbesondere viele
Ost-Mari pflegen bis heute eine traditionelle
heidnische Religion, die allerdings auch christliche
und islamische Einflüsse erfahren hat. Man
kann also festhalten, dass die Mari trotz
jahrhunderte langer Christianisierungsbemühungen der
russisch-orthodoxen Kirche und dem staatlich
verordneten Atheismus in der Sowjetzeit ihre alte
Naturreligion bewahren konnten. Sie wird von ihnen
auch heute noch in den drei heidnischen
Gemeinschaften der Mari in Mari El gepflegt.
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Die meisten religiösen Mari sind heute allerdings
orthodoxe Christen. |
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Die Volkskultur der Mari bestand vor allem aus
Stickerei und Holzschnitzerei. Sehr außergewöhnlich
war die Mari Musik, es wurde auf Trompeten, Trommeln
und Zupfinstrumenten gespielt. |
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Mari El zählt heute zu den
bedrohten Völkern dieser Welt. |
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Offizielle Webseite von
Mari El. Mehr Information ist auf den Seiten
über
Mari People zu finden. |
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up |
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La Siervita |
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Maria wurde 1643 in einem Dorf bei El Sauzal geboren
und hat ihr Leben im
Kloster de Santa Catalina de Siena in La Laguna
verbracht. Während ihres Klosterlebens war
sie als besonders tugendhaft und äußerst
gottesfürchtig bekannt.
Ihr Todestag war der 15. Februar 1731.
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Ein kanarischer Pirat öffnete drei Jahre nach ihrem
Tod ihr Grab und fand einen Körper, der aussah wie
zu ihren Lebzeiten. Der Pirat, hatte kurz vorher
während eines lebensgefährlichen Kampfes eine
Erscheinung gehabt - so erzählte er. Die tote La
Siervita soll sich zwischen ihn und seinen Angreifer
gestellt und ihm das Leben gerettet haben. |
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Mit ihrer Seligsprechung erhielt sie den Namen
Schwester
María de Jesús. |
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María Bello y Delgado nació en 1643 en el pueblo de
El Sauzal, en el seno de una familia humilde. Tras
diversos avatares personales, recaló en la ciudad de
La Laguna donde ingresó en el Convento de Santa
Catalina de Siena. Tras muchos años de estancia en
el Convento, falleció el 15 de febrero de 1731. El
estado de su cuerpo, considerado incorrupto, ha sido
tomado como hipotético signo de santidad y se le
atribuyen hechos milagrosos. Actualmente, se está
tramitando el expediente para la beatificación de
Sor María de Jesús. |
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up |
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Der Valentinstag |
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Im 2. Jahrhundert nach Christus lebte im damaligen
römischen Reich in der Stadt Interamna in
Mittelitalien der Bischof von Terni. Da zu dieser
Zeit viele Menschen nicht den Mann oder die Frau
ihres Herzens heiraten durften, traute der Bischof
die Liebespaare heimlich. Das kam auch dem römischen Kaiser
zu Ohren und der ließ ihn deshalb
köpfen.
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Die Gebeine des heiligen Valentin wurden im 18.
Jahrhundert von Italien nach Bayern in die
Stadtpfarrkirche St. Michael in der Nähe von
Augsburg überführt. Dort liegt der ehemalige Bischof
in einem gläsernen Sarg. |
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Sein Todestag, der 14. Februar, fiel mit dem
römischen Fest Lupercalia zusammen. Damals zogen
Junggesellen Lose mit den Namen lediger Mädchen. So
bildeten sich Pärchen die gemeinsam durch die Stadt
zogen. Dieser Brauch existiert in abgewandelter Form
heute noch, vor allem in Frankreich, Belgien und
England. |
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Das Blumenschenken geht bis in die Antike zurück.
Die Römer beglückten am 14. Februar alle weiblichen
Familienangehörigen mit Blumen. Der Gedenktag der
römischen Göttin Juno, der Beschützerin von Ehe und
Familie, wurde an diesem Tag gefeiert. Ihr zu Ehren
wurden Blumen geopfert.
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Rund um den Valentinstag, entstanden aber auch noch
ganz andere Bräuche und Traditionen. So sagt man,
dass ein Mädchen den Mann heiraten wird, den es am
Valentinstag als erstes sieht. |
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Die Kirche hatte in der Vergangenheit die nicht ganz
so einfache Aufgabe, all die kleinen, heidnischen
Feiertage und Anlässe in christliche Hüllen zu
stopfen. Die Kirche ernannte kurzerhand den 14.
Februar, den Todestag des heiligen Valentin zum
Valentinstag. So konnten Christen und Heiden altes
Brauchtum unter neuer Etikette gemeinsam feiern!
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Warum auch nicht? |
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Dass wir Weihnachten einen Baum schmücken und Ostern
ausgerechnet Eier verstecken, hat keinerlei
christliche Ursprünge, war uns aber nicht
auszutreiben und wurde deshalb zähneknirschend
übernommen. |
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Der Wiener
Opernball |
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Der Wiener Opernball ist jedes Jahr, abgesehen vom
Neujahrskonzert, einer der gesellschaftlichen
Höhepunkte des Wiener Faschings. |
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Der Opernball in der Wiener Staatsoper
fand erstmals 1877 statt. Die Tradition führt
zurück in die Zeit von 1814/15, der Zeit des Wiener
Kongresses. |
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Der erste Ball unter dem Namen Wiener
Opernball fand 1935 für karitative Zwecke statt.
Seitdem findet er - fast - alle Jahre am letzten
Donnerstag im Fasching in der Wiener Staatsoper
statt. |
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