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9 de febrero de 2007 |
9. Februar 2007 |
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viernes |
Freitag |
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Icod de los Vinos |
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temperatura mínima |
Tiefsttemperatur
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16 ° centígrados |
16 ° Celsius |
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temperatura diurna |
Tagestemperatur
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25 ° centígrados |
25 ° Celsius |
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Ein ziemlich grauer Vormittag - sogar unser
Hausberg, der Teide, versteckt sich hinter dicken,
grauen Wolken. Es kann also nur freundlicher werden. |
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Georg hat sich schon sehr früh auf den Weg in die
Stadt gemacht. Er hat alle Behördenwege und was
sonst noch so anfällt auf einen Vormittag verlegt.
Alles in einem Aufwasch wie man so schön sagt. |
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Ab Mittag war es sommerlich warm, deshalb habe ich
dann doch die Arbeit im Freien dem Schreibtisch
vorgezogen.
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Das Ergebnis meiner intensiven Jätaktion ist ein
toller Muskelkater - Spatzen, wie man es auf gut
österreichisch nennt. Kein Wunder, ich möchte gar
nicht wissen, wie viele Kniebeugen ich beim Unkraut
zupfen gemacht habe.
Meine Abendgymnastik kann ich mir auf alle
Fälle ersparten. |
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Georg hatte heute auch noch ein menschlich schönes
Erlebnis. Die Felge des Baggers hatte einen Schrick
- eine Reparatur war also fällig. Reifen
abmontieren, zu Vultesa S.L. führen. Irgendjemand
muss den Reifen ja von der Felge abmontieren. Wie
soll man sonst die Felge schweißen? |
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Nachdem der Reifen aber nicht mehr der Jüngste und
damit nicht mehr so elastisch ist, wurde der
Schlosser kurzerhand in ihre Werkstatt beordert.
Kein Problem, no hay problema. |
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An Ort und Stelle hat der Schlosser von die Felge
neu verschweißt und anschließend den intakten Reifen
zu uns auf die Finca gebracht. Kostenpunkt - Vultesa
S.L. null Euro, Schlosserei zwanzig Euro - inklusive
Lieferung frei Haus und Hilfe bei der Montage. Der
Bagger ist wieder einsatzfähig und das ganz ohne
Stehzeiten. Ein schönes Erlebnis. |
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Heute beginnt der
Carneval di Venezia.
Dieses Jahr findet er vom 9. bis 20.
Februar statt. Der Karneval in Venedig gilt heute als der schönste der Welt.
Nirgendwo sind die Kostüme geschmackvoller, die Masken prächtiger und die
Kulissen romantischer als in der Lagunenstadt an der Adria.
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Ob als Casanova, Kurtisane oder Edeldame, die Venezianer feiern zehn Tage lang
ihren carne vale - (lateinisch bedeutet dies Abschied vom Fleisch), seit
Jahrhunderten in farbenprächtigen Kostümen und geheimnisvollen Masken. |
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Die Maske hat eine lange Tradition in Venedig. Hinter ihr konnte man sich der
Illusion hingeben, für einige Zeit im Jahr eine andere Identität anzunehmen. Sie
symbolisiert die Doppelgesichtigkeit der Serenissima - man verbirgt sich und
stellt sich doch gleichzeitig zur Schau. |
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8 de febrero de 2007 |
8. Februar 2007 |
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jueves |
Donnerstag |
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Icod de los Vinos |
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temperatura mínima |
Tiefsttemperatur
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16 ° centígrados |
16 ° Celsius |
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temperatura diurna |
Tagestemperatur
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21 ° centígrados |
21 ° Celsius |
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Herrliches Wetter für die Jahreszeit. ¡qué tiempo
más soberbio! Die Wetteraussichten, los
pronósticos del tiempo, für die nächsten
Tage, por los próximos días,
sind auch nicht zu verachten, nada despreciable. |
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Auf meinem Tageplan stand ganz groß Unkraut, mala hierbas,
jäten! Den Platz um den Teich, el estanque,
habe ich fast schon geschafft. Ein Gartenhandschuh ist dabei aufgebraucht
worden.
Kann mir einmal jemand erklären, warum man
Arbeitshandschuhe immer nur paarweise kaufen kann? Bei wird nur der Handschuh
der rechten Hand kaputt.
Was um alles in der Welt soll ich also mit dem vielen linken Handschuhen
anfangen? Ein Museum damit einrichten? |
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Die ersten Grashalme, las
pajas,
erkunden die Umgebung.
Über der gesamten Gartenfläche schwebt nun ein
zartgrüner Schimmer. |
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So wie auf dem linken Foto hat es noch vor einigen Tagen ausgesehen.
Auf dem rechten Bild sieht es allerdings
schon sehr viel versprechend aus. Einem perfekten Rasen, el
césped, steht also nicht mehr wirklich etwas im
Wege.
Wir werden einen Rasenmäher, un
cortacésped, kaufen müssen. |
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Als ich vierzehn war,
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war mein Vater so unwissend. |
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Ich konnte den alten Mann kaum in meiner Nähe
ertragen. |
| Aber mit einundzwanzig war ich verblüfft, |
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wie viel er in sieben Jahren dazugelernt hatte. |
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Mark Twain |
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7 de febrero de 2007 |
7. Februar 2007 |
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miécoles |
Mittwoch |
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Icod de los Vinos |
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temperatura mínima |
Tiefsttemperatur
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14 ° centígrados |
14 ° Celsius |
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temperatura diurna |
Tagestemperatur
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19 ° centígrados |
19 ° Celsius |
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Die Mauer auf dem Vorplatz, el patio, ist
heute Nachmittag fertig gestellt worden. Begrünt
wird er zum Teil mit Efeu, einem blühenden Strauch
und einigen Blumentöpfen. |
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Morgen wird die nächste Mauer in Angriff genommen.
Keine Ahnung, wie viele Quadratmeter Mauer in den
letzten Monaten gewachsen sind.
Auf alle Fälle sind
Unmengen an Steinen bereits gebändigt worden.
*g* |
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Ich hätte wieder einmal einen Tipp für einen
Fernsehabend. Am Donnerstag, dem 8. Februar, also
morgen Abend, um 20:15
Uhr wird die Sendung "Abenteuer a la Carte - als
Koch nach Teneriffa" ausgestrahlt. Sendeplatz? Kabel
1. Müsste eigentlich jeder, der eine
Satellitenschüssel
besitzt , la televisión digital, empfangen können. |
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Lassen wir uns überraschen, wie es anderen
"Einwanderern" ergeht oder ergangen ist.
Man lernt ja nie aus, oder doch? Der Traum von einem
neuen Leben sieht doch für alle Menschen verschieden
aus. Für viele Menschen bedeutet es einfach alles
hinter sich zu lassen und irgendwo anders auf der
Welt neu anzufangen.
Der eine schafft es, weil er dafür geeignet ist, der
andere scheitert als Glücksritter. |
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| Es gibt kein Glück, |
| es gibt nur glückliche Augenblicke. |
| spanisches Sprichwort |
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Nachdenklich geworden?
¿ensimismado? |
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Gestern Abend, ayer por la noche, haben wir einen Film über einen
weiblichen Pionier im ehemaligen Ostafrika gesehen. Momella - ein Schicksal, una
suerte, dass vor hundert Jahren seinen Lauf genommen hat.
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Auch damals sind Menschen aus der Gesellschaft
ausgebrochen und haben ihr eigenes Ziel, un destino, im Leben verfolgt.
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Geschafft haben es nur sehr wenige und wenn dann
sogar noch im Schatten der europäischen Kriege. Obwohl sie weit, weit weg ihren
Lebensmittelpunkt gefunden und erkämpft haben. Die europäischen Kriege haben in
jedem Leben einen gravierenden Punkt gespielt. Niemand, nadie, konnte
sich davon distanzieren oder blieb davon verschont. |
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Margarete Knappe war eine davon. Sie wurde
irgendwann mit der Frage, una pregunta, konfrontiert. Sie wurde gefragt, ob die Afrikaner
eigentlich als kindlich einzustufen wären. Sie hatte eine verblüffende Antwort,
una respuesta ambrosa,
parat. "Der Unterschied zwischen Afrikanern und
Kindern ist eindeutig - die Dankbarkeit." |
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Sie wurde von den Massais verehrt und bekam schon vor hundert Jahren den
höchsten Titel "Mama" von diesem Volk verliehen. Vielleicht sollte sich die
heutige Zivilisation von ihrem Verhalten dem fremden Volk gegenüber ein Anleihen nehmen?
Schaden würde es nicht. |
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Mehr Sicherheit im Internet. Unter diesem Motto ist am Dienstag zum dritten
europaweiten "Safer Internet Day" aufgerufen worden. Die Internetbranche will
damit ein deutliches Zeichen zum Jugendschutz setzen.
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Nur für den Jugendschutz? Es sind ja nicht einmal die Erwachsenen, los
adultos, fähig mit der
neuen Möglichkeit der Kommunikation umzugehen. Viele Angreifer mit Viren und
Trojanern hätten gar keine Chance, wenn der normale User, also Otto
Normalverbraucher, sich einfach an gewisse Spielregeln halten würde. |
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Aber nein, nicht einmal aus Schaden werden die meisten klug.
Es wird zwar gejammert, dass die neue
Technik doch nicht das Ei des Kolumbus ist, aber geändert wird am Verhalten
nicht wirklich etwas.
Ein Führerschein fürs die unendliche Welt im
Internet wäre, aus diesem Grund öfter als man denkt, wohl angebracht. |
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6 de febrero de 2007 |
6. Februar 2007 |
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martes |
Dienstag |
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Icod de los Vinos |
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temperatura mínima |
Tiefsttemperatur
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14 ° centígrados |
14 ° Celsius |
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temperatura diurna |
Tagestemperatur
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19 ° centígrados |
19 ° Celsius |
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In der Nacht hat es geregnet, große Mengen sind
dabei aber nicht vom Himmel gefallen. Die
Wasseroberfläche im Teich hat sich nur um ein bis
zwei Zentimeter nach oben verschoben. |
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Zum täglichen Arbeitsbeginn ist es allerdings nicht
gekommen. Bis halb neun hat uns der Regen noch die
Treue gehalten.
Marcos und Chicho sind für heute
sozusagen von der Arbeit bereit. |
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Jetzt lacht die Sonne wieder vom blauen Himmel, als
wenn die Regenwolken gar nie da gewesen wären.
Mir
soll es recht sein.
Die Luft ist richtig rein und
klar und die Sonne wärmt angenehm |
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Zeit für eine Inspektion der Pflanzen.
Die japanische Mispel,
el níspero wird jetzt bald reif. Die
kleinen, gelben Früchte sind bei den Canarios sehr
beliebt. Meine eigene Begeisterung hält sich in
Grenzen. |
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Frisch vom Baum schmecken sie ja ganz gut, aber
sonst kann man damit eigentlich nicht viel anfangen.
Im Inneren werden bis zu fünf Kerne vom
Fruchtfleisch umschlossen. Es ist ziemlich mühsam,
die Kerne heraus zu schälen und vom Fruchtfleisch
bleibt dann nicht mehr viel übrig. |
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Auf der ganzen Finca blüht nun auch der Löwenzahn.
Die Stauden sind riesengroß und die vielen,
dottergelben Blüten locken unzählige Bienen an.
Informationen über Honig auf Teneriffa kann man auf
den Seiten von
Casa de la miel, also im Haus des Honigs
erfahren. Leider nur auf spanisch. |
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Die Sonne, el sol, hat sich verabschiedet und dicke, graue Wolken,
las nubes, bedecken den Himmel,
el cielo.
Ob doch noch Regen, la lluvia, kommt? Nachdem
der Nachmittag, la tarde, nun leider ungemütlich kühl, fresco,
geworden ist, werde ich meine Arbeit, el trabajo,
am Schreibtisch fortsetzen. Mein Notebook muss dringend aufgeräumt werden! Das
ist wie immer eine Arbeit, die ich ganz gerne vor mir her schiebe. *g*
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5 de febrero de 2007 |
5. Februar 2007 |
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lunes |
Montag |
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Icod de los Vinos |
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temperatura mínima |
Tiefsttemperatur
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14 ° centígrados |
14 ° Celsius |
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temperatura diurna |
Tagestemperatur
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19 ° centígrados |
19 ° Celsius |
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Seit Samstag bin ich also wieder auf Teneriffa. Um
halb sieben Uhr morgens haben mich Christina und
Michael nach Salzburg gebracht und mich am Flughafen
abgeliefert. Um zwei Uhr Nachmittag bin ich auf
Teneriffa gelandet. |
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Vom Schneegestöber zu blühenden Mandelbäumen. In der Umgebung von Santiago de
Teide ist die ganze Landschaft rosa angehaucht. Wunderschön sind die Mandelbäume
mit den zartrosa Blüten. |
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Gestern haben wir den Sonntag genossen. Wir haben bei Sonnenschein im Freien
gefrühstückt und das Gesicht in die Sonne gehalten. Der Schnee am Teide zeigt
uns zwar, dass sich die Jahreszeit Winter nennt, doch bei uns ist es Frühling.
Die meisten Obstbäume blühen bereits nur unser Rasen lässt aus - bis jetzt ist
noch kein Hälmchen zu sehen.
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Im Gegensatz zum gesäten Rasenteppich hat das Unkraut einen Zahn zugelegt und
ist gigantisch in die Höhe geschossen. Für meinen Arbeitsplatz in den nächsten
Tagen ist also vorgesorgt.
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So sieht der Haupteingang nun aus. Die Pflanztröge sind heute Vormittag fertig
geworden. Leider habe ich davon noch kein Foto, ich muss erst den Akku vom
Fotoapparat aufladen. *g* |
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In den nächsten Tagen wird also angepflanzt. Ich bin mir sicher, dass es sehr
schön wird.
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Heute hat den ganzen Tage die Sonne gescheint. Es war keine Wolke am Himmel zu
sehen. Jetzt am Abend zieht feuchter, weißer Nebel am Waldrand entlang Richtung
Teide. Für die nächsten Tage ist Regen und Wind vorher gesagt. So wie es im
Moment aussieht, könnte diese Prognose glatt stimmen. |
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2 de febrero de 2007 |
2. Februar 2007 |
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viernes |
Freitag |
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Icod de los Vinos |
Villach |
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hora local |
Ortszeit |
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05.45 luna llena |
06.45 Vollmond |
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temperatura mínima |
Tiefsttemperatur
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14 ° centígrados |
-4 ° Celsius |
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temperatura diurna |
Tagestemperatur
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19 ° centígrados |
10 ° Celsius |
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Dia de Candelaria - auf Teneriffa ist
heute Feiertag, un día festivo.
El Día de Candelaria wird zu Ehren der schwarzen
Madonna in Candelaria gefeiert. Sie ist die
Schutzpatronin, la santa patrona, der Insel. |
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In vielen Ländern wird heute aber Maria Lichtmess gefeiert. Ein besonderer Tag,
an dem man zum ersten Mal im neuen Jahr das Licht so richtig fühlt und sich
darüber freut, dass die Tage
endlich länger werden.
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Am 2. Februar, feiert die Katholische Kirche
heutzutage das Fest Darstellung des Herrn, im
Volksmund besser bekannt unter dem Namen Mariä
Lichtmess. An diesem Tag werden traditionell die
Kerzen gesegnet, die im Laufe des Jahres in der
Kirche und in den Familien geraucht werden. |
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Für
einen Neubeginn jeder Art stehen heute die Zeichen besonders günstig! Also keine
Scheu vor neuen Aufgaben, es kann eigentlich nichts
schief gehen.
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In Eisenkappel im Vellachtal , einem kleinen Ort in Kärnten gibt es einen
besonderen Brauch, das Kirchleintragen,
kurz - Ante pante - genannt.
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Dieser Tag war früher das Ende der Weihnachtszeit und Frühlingsbeginn. Der
Christbaum wurde vom Schmuck befreit und ins Freie gebracht. Es war auch der
Beginn des ländlichen Arbeitsjahres, ein Zahlstag für Bauern und Tag des
Dienstbotenwechsels. |
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Zitat des Tages |
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Jeder junge Mensch
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macht früher oder später die Entdeckung,
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dass selbst Eltern recht haben können.
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André Malraux |
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Mein letzter Tag hat begonnen. Zum Abschied zeigt sich das Wetter von der besten
Seite. Blauer Himmel und strahlender Sonnenschein, schöner könnte es nicht sein.
Das Wasser tropft von den Dächern auf das Eis am Boden und sucht sich seinen Weg
in die verschiedenen Kanaldeckel oder bleibt ganz einfach als kleiner Badesee
für Vögel stehen. |
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Der Koffer ist gepackt, der Flug bestätigt und ich sitze das letzte Mal mit
meinen Kindern beim Abendessen an einem Tisch.
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Wo sind die zwei Wochen geblieben? Keine Ahnung. Morgen um die Zeit liege ich
bereits in meinem Bett auf unserer kleinen Insel im Atlantik. Der Ausflug in die
alte Heimat ist vorbei. Schön ist die Zeit gewesen - aber jetzt freue ich mich
schon wieder auf meinen gewohnten Alltag.
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Ich werde noch mein Notebook in der Tasche verstauen und ein paar Stunden
schlafen. Ab Montag gibt es wieder das gewohnte Inseltagebuch. *g* Bis bald.
¡hasta pronto!
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1 de febrero de 2007 |
1. Februar 2007 |
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jueves |
Donnerstag |
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Icod de los Vinos |
Villach |
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hora local |
Ortszeit |
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07.55 salida del sol |
07.31
Sonnenaufgang |
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18.46 puesta del sol |
17.07 Sonnenuntergang |
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temperatura mínima |
Tiefsttemperatur
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15 ° centígrados |
1 ° Celsius |
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temperatura diurna |
Tagestemperatur
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19 ° centígrados |
10 ° Celsius |
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Zwei Tage noch - der Endspurt hat begonnen. Dann ist
die Zeit in Villach wieder vorbei. |
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Der Schnee auf den Kärntner Bergen wandelt sich
bereits wieder in Wasser um - der Frühling, la
primavera, kommt
unweigerlich. |
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Schneeglöckchen, la campanilla blanca, und Frühlingsknotenblumen sind die ersten Vorboten Die
Palmkätzchen glauben auch schon, die Osterzeit hat begonnen. Na ja, was soll man
vorwitzigen Pflanzen, las plantas, erklären? Sie hätten sich in der Jahreszeit,
la estación del año, geirrt? |
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Der Legende nach hat bei der Erschaffung, la
creación, der Welt
das Schneeglöckchen dem Schnee seine Farbe
verliehen. Oder ist es doch umgekehrt gewesen? Der
Schnee und die Schneeglöckchen sind also gute
Freunde, buenos amigos.
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Mit dem ersten Schneeglöckchen, das man im
Frühjahr sieht, soll man sich die Augen auswischen.
Dann bleiben sie das ganze Jahr lang gesund. In
England darf man die Schneeglöckchen allerdings
nicht einmal ins Haus bringen. Sie werden wegen der
weißen Blütenfarbe als Todesboten angesehen.
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Das neue Jahr beginnt also wieder mit Märchen, Mythen, Legenden und Sagen. Die
Geheimnisse ziehen den roten Faden weiter durch unser Leben. Ich hoffe, dass
dieser Faden nie abreißen wird. Das Leben würde ohne sie die prächtigen Farben
verlieren.
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Ein Morgen voll Sonnenschein und blauer Himmel. Am Vormittag ist Elena gekommen
und wir haben die letzten zwei Jahre tratschen - fast - aufgeholt. *g* Es ist
schön, Freunde wieder zu treffen und kein Gefühl von Fremdheit zu spüren. |
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Haben wir uns letzte Woche getroffen? Vor einem
Jahr? Oder sind doch schon wieder zwei Jahre vergangen? |
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Es ist eigentlich so, als ob das letzte Treffen erst vor kurzer Zeit gewesen
wäre. Die gewohnte Vertrautheit ist nicht verschwunden. Nähe auch auf Distanz.
Schön, solche Freunde zu haben. Freunde - nicht Bekannte oder Kameraden! |
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Ein Freund ist etwas kostbares und etwas besonderes. Eine Freundschaft muss auch
gelegentlich stürmisches Wetter überleben. Das Leben spielt sich für keinen
Menschen nur im Paradies ab. Sogar Adam und Eva haben das nicht geschafft. Die
beiden hatten ja noch nicht einmal die Verschärfung von Kindern, Familie oder
Nachbarn in ihrem Leben. *g* |
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„Ein Freund ist ein Mensch, vor dem man laut denken kann.“ sagte Ralph Waldo
Emerson, ein amerikanischer Philosoph einmal. Doch wie oft findet man im Leben
Menschen, die stark oder selbstsicher genug sind, um sich die Gedanken und
Träume anderer überhaupt anhören zu können? Ich glaube nicht, no creo,
dass es sehr viele gute Zuhörer gibt. |
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Die Liebe fragt die Freundschaft: |
| Wofür bist du eigentlich da? |
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Die Freundschaft antwortet der Liebe:
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Ich trockne die Tränen, |
|
die du angerichtet hast! |
| Autor unbekannt |
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Wenn man also wirklich das Glück hat, gute Freunde
zu haben, sollte man sich dessen auch bewusst sein. Dieses Glück hat
nicht jeder. Aber so ist das eben. ¡qué se le va a hacer!
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Jetzt habe ich wirklich fast alles erledigt. Ein paar Kleinigkeiten noch, dann
können die Koffer gepackt werden. |
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Der heutige Abend wird zum "Schwesternabend" ernannt. Wir
Schwestern gehen gemeinsam essen. Nachdem die Großeltern die kleinsten Enkel am
Abend beschäftigen und ins Land der Träume begleiten, können wir die Stunden
ganz gemütlich und ungestört genießen. Treffpunkt ist sechs Uhr und das Ziel ein
italienisches Lokal in der Innenstadt. |
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Es waren einmal drei Schwestern, in alle Winde verstreut,
érase una vez tres hermanas,
disoerso a los cuatro vientos ... |
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Die Familienähnlichkeit kann man nicht verleugnen,
obwohl ich nicht feststellen kann wo der Punkt wirklich liegt. *g*
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Fotos für die Ahnengalerie! Wir haben es geschafft alle drei zur gleichen Zeit
am selben Ort zu sein. Ich kann mich nicht erinnern, wann wir drei das letzte
Mal zu dritt unterwegs gewesen sind. War das überhaupt einmal der Fall? Ich
glaube eher nicht. Auf alle Fälle war es ein unterhaltsamer, lustiger Abend. |
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16. bis 31. Jänner 2007 |
 |
Fragen, Vorschläge und Kritik |
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Schreiben Sie uns einfach eine
kleine Nachricht |
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Ergängungen |
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Ante pante populore,
Kocla vrate cvilijore. |
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Der verstümmelte Vers entwickelte sich aus dem
lateinischen „ante faciem omnium populorum“ - vor
dem Angesicht aller Völker - dem zur
Lichtmessliturgie gehörigen Lobgesang des Simeon. |
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Zum slowenischen Vers soll es der Legende nach so
gekommen sein.
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Die Prozession zog durch den Ort und das Haustor
beim Kocelj - einem Gasthof - quietschte. Um den
Besitzer zu ärgern, soll jemand den letzten Vers
hinzugefügt haben. Wie es so oft ist, bleiben genau
diese Blödeleien erhalten und so gibt es diesen
Spruch noch heute. Er ist sozusagen in die
Geschichte eingegangen. Frei übersetzt heißt er:
Ante pante populore, beim Kocl quietschen die Tore. |
| |
In tagelanger Arbeit werden Kirchlein in allen
Größen und Bauweisen aus Papier und Holzgebastelt.
Im Inneren werde sie mit einer Kerze beleuchtet.
Dann werden sie auf eine Stange gesteckt und in
einer bunten Lichtprozession dem Spruch "Ante pante
populore, Kocla vrate cvilijore" zuerst zur
Pfarrkirche und dann weiter zur Schlossbrücke am
getragen.
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Dort werden die Bauwerke der Vellach übergeben. Im
Herunterleiern des Ante pante... stecken eine
Verballhornung des aus dem Lateinischen stammenden,
bei der Kerzenweihe am Lichtmesstag gesprochenen
Satzes "Ante faciem omnium populorum - vor dem
Antlitz aller Völker (Luk. II, 31) und einer im Jahr
1854 im Spaß entstandene Zeile über "eine
quietschende Haustürangel was im Slowenischen "Cviliti"
heißt.
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Dieser Brauch wurde zur Erinnerung an die große
Hochwasserkatastrophe von 1180 eingeführt, bei der
die ganze Ortschaft überschwemmt wurde und nur die
Kirche Maria Dorn verschont blieb.
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Als die Vellach Ende des Mittelalters über ihre Ufer
trat, flüchteten die Bewohner des Tales in die
Wallfahrtskirche Maria im Dorn in Bad Eisenkappel.
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Als Dank für ihre Rettung gelobten sie, dem Fluss
eine beleuchtete Kirche aus Holz zu opfern. |
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Als Zeichen der Dankbarkeit für die Rettung aus
ihrer Not übergeben die Bad Eisenkappeler Kinder
heute noch jedes Jahr am 1. Februar, dem Abend vor
Maria Lichtmess, selbst gebastelte, hell beleuchtete
und auf langen Stöcken getragene Kirchlein den
Fluten. |
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up |
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Pionier |
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Der Ausdruck Pionier wird vom französischen
pionnier für Bahnbrecher abgeleitet |
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Man bezeichnet damit auch einen Siedler, der neues
Land erschließt. Bei diesen Siedlern handelte es
sich meistens um Bevölkerungsgruppen, die entweder
aufgrund ihrer Religion, Kultur, Sprache oder
Nationalität in ihrer ursprünglichen Heimat verfolgt
oder benachteiligt wurden. Oder es waren Menschen,
die sich aufgrund von Hungersnöten, Seuchen oder
Kriege irgendwo anders eine neue Existenz aufbauen
wollten. |
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up |
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Massai |
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Die Massai, Maasai, Maassai oder Masai sind ein
nomadisch lebendes Hirtenvolk in Afrika. Ihre Heimat
sind die weiten Ebenen im Süden Kenias sowie der
Norden Tansanias. Sie halten einerseits an alten
Traditionen und Lebensweisen fest, verstehen es aber
andererseits auch, ihre Kultur touristisch zu
vermarkten. |
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Die Massai kamen wahrscheinlich um 1550 aus dem
Sudan und dem Niltal nach Kenia und Tansania. |
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Ngai, der Regengott der auf dem Gipfel des
Mount Kenya thront, hat, nach dem Glauben der
Massai, ihrem Volk alle Rinder dieser Erde
geschenkt. Was daraus folgt? Alle anderen
Rinderbesitzer müssen also Viehdiebe sein. |
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Daraus leiten die Massai auch das Recht ab, anderen
Völkern ihre Rinder gewaltsam abnehmen zu können.
Das heißt, sie nehmen sich dieses Recht, ganz
einfach. Sehr oft sind aus diesem Grund auch Kriege
ausgelöst worden. |
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Die Massai sind als Krieger und Viehhirten bekannt. |
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Ihr Leben dreht sich rund um die Rinder. Ein guter
Massai besitzt nicht weniger als 50 Rinder. |
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Das Trinken von Rinderblut, das mit Milch vermischt
wird, gehört zum Leben und den Zeremonien dazu.
Dabei wird dem Rind der Kopf festgehalten und mit
einem Pfeil die zum Anschwellen gebrachte Halsvene
angeritzt - jedoch nicht durchtrennt. Nach dem
Auffangen von höchstens zwei Liter Blut wird das
Rind verbunden und kann weiter leben.
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Nach Zugabe der Milch wird das Gemisch frisch - aber
auch nach einer Reifephase von zwei Tagen -
getrunken und ist das Hauptnahrungsmittel der
Massai. Es wird saroi genannt. |
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Das Prestige eines Mannes ergibt sich aus der Anzahl
seiner Rinder und Frauen. Männer mit fünf Frauen
sind nicht selten zu finden. Jede Frau lebt mit
ihren Kindern in einem eigenen Haus. Jeden Abend
entscheidet sich der Mann bei welcher seiner Frauen
er übernachten will. |
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Einen kleinen Einblick in diese Kultur findet man
auf den Seiten über
Die
weisse Massai |
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up |
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Karneval in Venedig |
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"Vom Karneval in Venedig ist überall die Rede. Die
größte Zerstreuung bietet zu dieser Zeit hier die
Maskierung … Die Venezianer … lieben es, sich in die
Massen und Vergnügungen derartiger Anlässe zu
stürzen und dabei ihre Identität hinter Vermummungen
zu verbergen. … Diese Verkleidungen eröffnen jede
Gelegenheit für eine Unmenge an Liebesabenteuern,
denn die Amouren von Venedig sind intrigenreicher
als in irgend einem anderen Land." |
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So beschrieb Joseph Addison, ein Engländer, zu
Beginn des 18. Jahrhunderts den venezianischen
Karneval.
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Seine
Reisebeschreibungen, die "Remarks an several
Parts of Italy" wurden in der Zeit der Klassik und
Romantik gerne und oft gelesen. Ihr Urteil, ihre
Sicht entsprachen dem Geschmack des bürgerlichen und
adeligen Publikums dieser Zeit. |
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Venedig, das war das europäische Zentrum der Feste
und der Liebe. Seit Jahrhunderten galten die
venezianischen Kurtisanen als die Königinnen ihres
Gewerbes. Es gibt spezielle Kataloge, die
bereits im 16. Jahrhundert gedruckt wurden. Kataloge
für Besucher der Stadt, die an solchen Vergnügungen
interessiert waren. In diesen Katalogen wurden die
Adressen und die besonderen Reize der
raffiniertesten und teuersten der Lust-Damen
aufgezählt. |
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In Venedig fiert man, wie an vielen anderen Orten
der Welt, den „carne vale“, den Abschied vom Fleisch
vor der Fastenzeit. Die erste Erwähnung, stammt aus
dem Jahre 1094, in Form einer Maskenverordnung.
Diese erste Überlieferung verbietet im
venezianischen Karneval den Maskierten das Werfen
von Eiern. Sie waren gefüllt mit duftenden Essenzen
für die Schönen der Damenwelt – und mit stinkender
Füllung für die etwas weniger Schönen. |
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Die
Venezianer feiern ihren Karneval also wahrscheinlich
seit Bestehen der Stadt - trotz der starken
Gegnerschaft der Kirche. |
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Er begann traditionell am 26. Dezember und endete am
Aschermittwoch.
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Im Laufe der Jahrhunderte kam es zu unzähligen
Verboten von der Seite des Senats. Daran gehalten
hat sich jedoch niemand.
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Doch gerade in der Zeit der vielen Verbote
entwickelten sich die Masken und die Verkleidungen
besonders stark. Zu den typischen Vermummungen
kamen im 16. Jahrhundert phantastische Kostüme aus
dem Reich der Mythologie in Mode dazu. |
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Die vielen Fremde aus exotischen Ländern, wie
Türken, Dalmatiner, Kreter, Albaner, Armenier,
Neger, Deutsche, Schweizer, dazu extravagante Berufe
aus aller Welt, persische Seidenhändler,
holländische Seeleute oder arabische Karawanenführer
bereicherten den Karneval.
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Die Venezianer haben auch damit begonnen, die
Maskenzeit auszudehnen, zu verlängern.
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So begann im 17. Jahrhundert der Karneval bereits im
Oktober. Er wurde nur für kurze Zeit zu Weihnachten
unterbrochen, um dann am 26. Dezember nach alter
Tradition offiziell eröffnet zu werden. Aber wer nur
glaubt, dass er am Aschermittwoch zu Ende war -
täuscht sich. |
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Bei
allen politischen Festen, bei öffentlichen
Amtseinführungen und bei Staatsbesuchen kehrte die
Maskenzeit immer wieder zurück. Maskerade rund ums
Jahr war angesagt |
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Im 18. Jahrhundert hatte sich diese Infiltration der
Gesellschaft durch die Maske endgültig durchgesetzt,
und das maskierte Venedig war zur Attraktion des
damaligen Tourismus geworden. |
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"Die Maske gehört zum Anzug" - damit ist präzise
ausgedrückt, was den Besucher des 18. Jahrhunderts
auf den Kanälen, den Campi, auf Piazza und Piazetta,
in den Calli Venedigs erwartete. Auch der
Dichterfürst Goethe bereichtet davon in seinen
Tagebüchern. |
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Bei etwa 140 000 Einwohnern beherbergte die Stadt
1701 nicht weniger als 30 000 Fremde. Dieser
Luxustourismus verhalf dem Senat zu einer neuen
Einnahmenquelle und gab ehemaligen Arsenalarbeitern
und Seeleuten einen neuen Beruf.
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Mit dem Niedergang der venezianischen Republik unter
der österreichischen Herrschaft starb auch die
Maskenfreiheit und somit der Carnevale di venezia.
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Ein Karnevalsbesucher des Jahres 1830 beschrieb die
Lage der ehemaligen Herren Venedigs unter ihren
neuen Herren, den Österreichern so:
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"In der Ecke eines Cafés sieht man einige Gestalten
in moderner, aber völlig abgetragener Kleidung,
durch düstere und verfallene Züge von den andern
unterschieden. Es sind Nobili, fast die größten
Namen des goldenen Buchs, völlig verarmt, zu
hochmüthig, um zu arbeiten, kaum stolz genug um
nicht zu betteln; der Kaiser giebt ihnen eine
Unterstützung (täglich zwei Zwanziger), um ihrer
Namen willen."
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Als Napoleon 1797 Venedig eroberte, ging mit der
Republik auch der Karneval unter. Napoleon Bonaparte
entließ den letzten Dogen als Herrscher der
Stadtrepublik und verbot kurzerhand den
karnevalistischen Mummenschanz. Was blieb, konnte
überall stattfinden: Einige Maskenzüge, einige
Schaustücke, ein paar Arien, maskierte, lärmende
Unterschicht.
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Die Feste des Staates und der Gesellschaft, die
Freiheit der maschera nobile, der Rausch, das
Spiel - das alles war verflogen. |
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Maschera nobile heißt also die typische
venezianische Maske.
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Sie besteht aus einem Mantel aus schwarzer Seide,
dem Tabarro, einer Kappe, die den gesamten Kopf bis
zu den Schultern bedeckt, der Bauta, einer weißen
Wachsmaske vor dem Gesicht, die bis auf den Mund
geht, der volto und aus einem schwarzen Hut mit
weißen Federn.
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Seit 1756 durften auch Frauen diese Maske
tragen, sie machte damit alle Träger gleich. Als
Anrede genügte "Sior Maschera".
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1979 belebten die Stadtväter die alte Tradition des
Carnevale wieder. Sicher nicht nur aus Gründen der
Tradition, sondern um während der trüben
Wintermonaten viele Touristen in die Stadt zu
locken.
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Man begegnet vielen Masken, die von den
traditionellen Formen abweichen, trotzdem wird man
in Venedig niemandem begegnen, der sich als Cowboy
oder Astronaut verkleidet. Wer auf einen der Bälle
in den Palazzi und Theater möchte sollte sich
stilecht verkleiden. Tagsüber werden zwar oft
Phantasiekostüme getragen, aber man trifft immer
wieder auf die klassischen Masken der Commedia
dell’arte. |
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Carneval di Venezia eine bemerkensweite
Aufarbeitung der Geschichte des Karnevals von
Venedig - lesenswert! |
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