 |
1
de septiembre de 2007 -
Samstag - sábado |
 |
31 de agosto de 2007 -
Freitag - viernes |
|
|
 |
|
|
21 ° centígrados |
|
|
26
°
centígrados |
|
|
Icod de los Vinos |
|
|
|
|
Glück ist der Zustand vollkommener Befriedigung,
vollkommener Wunschlosigkeit, ein Ideal, ...
|
|
|
Søren Kierkegaard hat es noch deutlicher ausgedrückt
Er sagte: „Die Tür zum Glück geht nach außen auf -
wer sie einzurennen versucht, der verschließt sie
nur" |
|
|
 |
|
|
Daran haben wir uns gehalten, wir haben die Türen
nach außen geöffnet und den Innenraum hinter uns
gelassen. |
|
|
Es ist
geschafft, der Raum ist leer geräumt.
Wir haben diese Türe heute zum allerletzten Mal
abgeschlossen. Ehrlich gesagt - fast. Am Montag
werden wir den Raum noch besenrein hinterlassen und
den Schlüssel abgeben. Doch im Grunde genommen haben
wir die Arbeit heute beendet. Der Rest ist nur mehr
das Tüpfelchen auf dem I.
|
|
|
Die altehrwürdigen Räume des Casa de los Cáceres
werden wir in nächster Zeit wohl nicht mehr
betreten. Es gibt keinen Grund mehr.
|
|
|
 |
|
|
Das Fotomotiv der Fassade des Hauses haben wir für
Touristen heute eindeutig vermasselt.
Leider kann man aber nicht auf alles
Rücksicht nehmen. Die vorgesehene Ladung für den LKW
musste einfach zeitgerecht auf die Strasse. |
|
|
 |
|
|
Es hätte viel zu lange gedauert, wenn wir erst alles
nach unten getragen hätten, wenn das Auto bereits da
gewesen wäre. Vor allem wäre es zu teuer geworden.
|
|
|
Bei einem Leihauto bezahlt man wie beim Taxi - der
Zähler tickt ab dem Zeitpunkt der Ankunft. Je
schneller man aufladen kann, desto günstiger kommt
die Fuhre. Nicht mehr und nicht weniger!
Aber das ist der Punkt. |
|
|
 |
|
|
Der Knackpunkt der heutigen Veranstaltung war
allerdings unsere antike Kasse. Sie sieht zwar nicht
so aus, aber sie ist ziemlich schwergewichtig. Das
Holzgehäuse täuscht perfekt. In Wahrheit ist das
Ding kaum vom Platz zu bewegen. Da nützt auch kein
gutes Zureden. |
|
|
Ich vermute, dass in dem Gehäuse irgendwo eine
Bleiplatte eingebaut ist. Das war in alten Zeiten
der Schutz davor, dass ein kleiner Gauner von der
Strasse nicht mit den Einnahmen des Tages abhauen
konnte.
Für uns die einzige Erklärung, denn in der
Mechanik kann es wirklich nicht liegen. |
|
|
Aus diesem Grund ist sie bis zum letzten Moment in
einer lauschigen Ecke hinter der Türe am Boden
gestanden. Als Georg den Vorschlag gemacht hat, die
Kasse zu zweit nach unten zu tragen hat Jorge nur
milde gelächelt. Das macht er doch mit links. Hilfe?
Nein danke!
Selbst ist der Mann. |
|
|
Dann ist ihm der kanarische Stolz in die Quere
gekommen. Aber er hat tapfer durchgehalten und das
gewichtige Monster auf seiner Schulter zum Auto
getragen. |
|
|
 |
|
|
Erkennt man die Nähe der Inseln zu Afrika? Ein
bisschen abenteuerlich hat der Transport schon
ausgesehen, aber es ist alles gut gegangen. |
|
|
Die Ladung war sicher befestigt, auch wenn es sehr
experimentell aussieht. Es hat weder Scherben noch
fliegende Bretter oder Regale gegeben.
|
|
|
Die allerletzte Fuhre ist am Ziel angekommen. Jorge
steht auf dem imaginären Gipfelkreuz. Er organisiert
das Abladen gleich einmal von oben. Eines muss man
auch dazu sagen - ohne ihn hätten wir es so schnell
nicht geschafft.
Unser Experte für Steinmauern war beim Projekt
Umsiedelung perfekt. |
|
|
 |
|
|
Das Lager im Casa de los Cáceres ist leer geräumt.
Jetzt beginnt die nächste Arbeit für mich. Der
Gordische Knoten muss durchtrennt werden - meine
Aufgabe in der kommenden Woche.
|
|
|
Klingt jetzt vielleicht ein wenig unglaubwürdig,
aber darauf freue ich mich.
Endlich sind die Ausstellungstücke wieder
dort wo sie hin gehören und unter unserer eigenen
Kontrolle. So soll es sein. |
|
|
Trotz allem muss ich sagen, dass es wunderschön war,
ein kanarisches Herrenhaus von Innen kennen zu
lernen. Für uns ist dieses Haus zu einer
Selbstverständlichkeit geworden. Es hat sich einfach
in unser Leben geschlichen und hat zu unserem Alltag
gehört. |
|
|
Menschen, die das erste Mal die Möglichkeit bekommen
überhaupt in das Innere eines kanarischen
Herrenhauses zu gelangen, stehen staunend und
bewundernd im Innenhof. Die einfachen und oft auch
abweisenden Fassaden der Häuser lassen keinen
Schluss auf diese Vielfalt und Schönheit zu. |
|
|
Wenn man den Arbeitsplatz in diesem Gebäude hat,
ärgert man sich allerdings hauptsächlich über
klemmende Fenster, verzogene Türen und überzogene
Sicherheitsanlagen. Ob es durch die Decke tropft
interessiert auch niemanden. Hauptsache die
Außentüre wird pünktlich verriegelt - und die
Alarmanlage wird fachgerecht aktiviert. |
|
|
Für uns ist diese Problematik nun nicht mehr
aktuell, abgesehen davon, dass wir unsere
Ausstellung bereits vor zwei Jahren abgebaut haben.
Wir haben lediglich einen der Räume als Lagerraum
benutzen dürfen. Doch es ist wirklich schade, dass
aus diesem Haus nicht mehr als eine Ansammlung von
diversen Büros der Gemeinde gemacht wird. Das Haus
hätte Besseres verdient! |
|
|
 |
|
|
Ein Kapitel ist abgeschlossen - ein neues kann
geöffnet werden. Zwei Hände - ein Ziel, eigentlich
vier Hände mit vier Augen die nach vorne blicken.
So wird es auch bleiben. Das System hat sich seit
vielen Jahren bewährt. |
|
|
Hoffentlich komme ich bald wieder einmal dazu ein
Buch zu lesen. In nächster Zeit allerdings
wahrscheinlich nicht.
Vielleicht sollte ich Sara, unsere kleine
Blumenelfe, zu Hilfe holen?
|
|
|
Keine blöde Idee denke ich. |
|
|
Versuchen werde ich es auf alle Fälle, denn immerhin
wollen wir auch einmal Urlaub machen. Wenigstens ein
paar Tage etwas anderes machen, eine andere Umgebung
erleben. Einfach einmal raus aus dem Alltagstrott.
Ob uns das gelingen wird steht allerdings in den
Sternen.
|
|
|
Zwischen den Sternen, oder in einem großen,
schwarzen Loch im Weltraum, müsste man das Glück
eigentlich finden, oder? Ich bin auf alle Fälle auf
der Suche danach. |
 |
30 de agosto de 2007 -
Donnerstag - jueves |
|
|
 |
|
|
21 ° centígrados |
|
|
26
°
centígrados |
|
|
Icod de los Vinos |
|
|
|
|
Auf ein Neues, otra vez!
Wir haben bereits um acht Uhr mit dem Transport
begonnen. Jorge hat für heute seinen Beruf
gewechselt. Aus einem Steinmaurer wurde kurzerhand
ein Transporteur! |
|
|
Unser Nachbar Miguel hat uns zwar seinen Lieferwagen
geborgt, zum Arbeiten hatte er allerdings keine
Lust. Mein Gedächtnis ist anscheinend auch nicht
mehr das beste. Ich habe nämlich so dumpf in
Erinnerung, dass Georg damals fleißig mit dem Bagger
gefahren ist. Der hätte auch was besseres zu tun
gehabt. |
|
|
Es wird Zeit, dass dieses Kapitel abgeschlossen
wird. Noch einen Tag, dann ist endgültig Schluss mit
der Schlepperei! |
|
|
Irgendwann reicht es. Das Leben besteht ja noch aus
etwas anderem als aus Säulen und Schachteln. Im
Moment sieht es allerdings ziemlich rechteckig,
staubig und als Draufgabe auch noch gewichtig aus.
Aber sagt ja auch, dass nicht Unglück, sondern
Langeweile das Gegenteil von Glück ist. Wir sind
also zur Zeit besonders glücklich!
Aber fragt mich bitte nicht, wann und wo heute die
Sonne gescheint hat. |
|
|
Wir sind nach einer Woche Schlepperei rechtschaffen
müde. Ausgebrannt - ich glaube aber nicht, dass es
unter Burnout Syndrom fällt. Wir sind ja nicht
chronisch müde oder depressiv sondern körperlich
müde. Schwere Arme und faule Beine. |
|
|
 |
|
|
Vorsicht Stufen!
¡Cuidado con el escalón!
Jedes einzelne Stück muss über zwei Treppen auf die
Straße getragen werden.
Und die Stufen werden nicht weniger, auch wenn sie
Teile einer herrschaftlichen Treppe, una
escalera señorial,
sind. Es gibt eben auch einen Punkt, an dem die
Kultur in den Hintergrund verschwindet.
|
|
|
Von der anderen Seite betrachtet verstand man unter
Burnout Syndrom ursprünglich die negativen Folgen
der beruflichen Überbeanspruchung mit Erschöpfung
und extremen Leistungsabfall. Dieser Zustand trifft
eigentlich - irgendwie - doch wieder zu. Also sind
wir doch geschädigt durch die Arbeit? Nein, dem
Leidensbild entsprechen wir nicht.
Bleiben wir also bei "zum Einschlafen müde". |
|
|
Gott sei Dank ruft mich der Wasserschlauch nicht
besonders laut. Die leisen Rufe kann man ja einmal
mit gutem Gewissen überhören. Ich hoffe, unsere
Blumenkinder nehmen es mir nicht allzu übel.
|
|
|
Ich bin zwar noch einige Emails schuldig, aber die
werde ich erst nächste Woche in Angriff nehmen.
Alle, die sich betroffen fühlen sollen bitte ein
Auge zudrücken!
|
|
|
Hier noch eine kleine Geschichte, die mir eine ganz
liebe Bekannte geschickt hat. Den Autor kenne ich
leider nicht.
|
|
|
|
Jeder ist seines Glückes Schmied |
|
Es klopft an der Tür und ich frag: "Wer
ist hier?" |
|
Ich bin's, das Glück, tönt es leise
zurück. |
| |
|
Das Glück? |
|
Ich glaub' ich spinn', mitten in der
Woche d'rin. |
|
Tut mir leid, für das Glück hab' ich
heut keine Zeit. |
| |
|
Ich muss noch soviel Dinge tun, |
| hab'
keine Stund' mich auszuruh'n. |
|
Da lass' ich doch kein Glück herein! |
| |
|
Man kann nicht immer glücklich sein. |
| |
|
Das Glück kommt oft ganz unverhofft. |
|
Doch wenn's mit meiner Zeit nicht
klappt, |
|
dann hat das Glück halt Pech gehabt. |
|
|
|
Als Abschluss für heute noch eine Weisheit von einer
meiner Lieblingsautorinnen. |
|
|
|
 |
|
| |
|
Viele Menschen versäumen das kleine
Glück,
|
|
während sie auf das große vergebens
warten.“
|
| |
|
Pearl S. Buck |
| |
|
 |
29
de agosto de 2007 -
Mittwoch - miércoles |
|
|
 |
|
|
21 ° centígrados |
|
|
26
°
centígrados |
|
|
Icod de los Vinos |
|
|
|
|
Wir sind bei der Arbeit
Die Puppen und Bären haben uns noch immer voll im
Griff. Im Moment weiß ich nicht, wo mir der Kopf
steht. |
|
|
 |
|
|
Für heute haben wir einen LKW inklusive Helfer
organisiert. Alles können wir wirklich nicht alleine
schaffen. 35 Euro für den Wagen und 15 Euro für den
Helfer, pro Stunde versteht sich, kostet der Spaß.
Aber ohne geht es auch nicht.
Non si può fare così. |
|
|
Georg kann nicht alle Ausstellungssäulen und
gigantisch schwere Schachteln alleine tragen. Die
handlicheren Schachteln haben wir so wieso mit
unserem Auto transportiert, aber die großen Kartons
passen da beim besten Willen nicht hinein. |
|
|
Nach Hause kommen und niemand hat Essen gekocht -
doch der Magen knurrt.
Die gewaschene Wäsche will auf die Wäscheleine und außerdem
warten die Blumen auf ihre Wasserration und, und und
... |
|
|
Für morgen Früh haben wir uns Miguel geschnappt.
Immerhin muss er eineinhalb Tage
Baggereinsatz abarbeiten. Wenn er mit seinem
Lieferwagen ein paar Fuhren macht, wir selbst die
empfindlichen Puppen mit unserem Auto transportieren
und übermorgen noch einmal der LKW inklusive Helfer
zum Einsatz kommt, haben wir es geschafft. |
|
|
Die Räume im Casa de Cáceres werden leer geräumt
sein - und in unserem Haus fängt die Arbeit erst an.
|
|
|
Ach ja, die Kuchenstücke, die wir gestern in der
bekannten Konditorei in Buenavista del Norte
erstanden haben, sind ganz gut gewesen. Extra
dorthin pilgern braucht man aber nicht. Verglichen
mit den allgemein sehr süßen kanarischen Backwaren
sind sie allerdings sehr gut. |
|
|
Wir sind ja ein bisschen verwöhnt, denn wir haben
eine Topp Bäckerei fast vor der Haustüre!
Ein Geheimtipp von mir - la pastelería
La Piramide, auf der Carretera
Santa Bárbara. |
 |
28
de agosto de 2007 -
Dienstag - martes |
|
|
 |
|
|
21 ° centígrados |
|
|
26
°
centígrados |
|
|
Icod de los Vinos |
|
|
|
|
Wir haben heute einen Urlaubstagtag eingelegt. |
|
|
Für morgen haben wir den Transport für die
restlichen Ausstellungstücke organisiert. Tagwache
ist also ziemlich früh, denn wir haben noch einiges
vorzubereiten. Diese Dinge können wir leider nicht
langfristig vorher organisieren, da das Alltagsleben
im Casa los Cáceres eben lebt. Alleine dadurch, dass
darin auch die Büros des Wasseramtes platziert sind.
Der Amtsschimmel damit hat das Sagen. |
|
|
Unser heutiges Ziel war Buenavista del Norte.
Wir wollten bereits vor zwei Monaten wieder einmal
"lapas à la plancha" essen. Doch da hatten wir Pech,
das Lokal am Meer hatte Betriebsurlaub. Aber heute
haben wir es geschafft! |
|
|
 |
|
|
Ein schöner Nachmittag unmittelbar neben den Wellen
des Atlantiks! Eine gigantische Kulisse,
Meeresrauschen ein köstliches Essen - einfach einmal
die Seele baumeln lassen. |
|
|
 |
|
|
Ich kann nur feststellen, dass solche Momente oft
einen zweiwöchigen Urlaub ersetzen können - und bei
uns auch müssen. Um unseren wohlverdienten Urlaub
sind wir ja wieder einmal umgefallen. Leider, oder
auch nicht? |
|
|
In Buenavista del Norte soll es ja einen ganz
besonders guten Konditor geben. Den haben wir heute
gesucht und - ich vermute - auch gefunden.
|
|
|
Dort gab es allerdings nur Verkauf "über die Gasse".
Also sind wir erst einmal einige Schritte weiter
gegangen und im nächsten Café gelandet.
|
|
|
Der Kaffee, hier el cortado genannt, war zwar
sehr gut, aber die Vanillerolle war für einen
Verteidigungskrieg geeignet.
Ich schätze, sie war mindestens drei, wenn
nicht vier Tage alt und damit zum Verzehr nicht mehr
geeignet. Mit dem Besteck war das Ding wahrlich
nicht zu zerstechen - beinhart. |
|
|
Wie das Gebäck der viel gelobten Bäckerei gegenüber
vom Rathaus ist, kann ich noch nicht sagen.
Wir haben uns zwei süße Stücke mitgenommen
und werden sie morgen verkosten. |
|
|
Wenn man allerdings von den zahlreichen Diplomen und
Zeitungsartikeln, die in dem kleinen Verkaufsraum
hängen ausgeht, müssen sie schmecken. Aber warten
wir mal ab. Auf alle Fälle haben wir unsere Beute
klimagerecht aufbewahrt. Bei diesen Dingen sind wir
Spezialisten! |
|
|
Noch eine klitzekleine Bemerkung am Rande - so
unmotivierte Kellnerinnen oder Verkäuferinnen wie in
diesen beiden Bars oder wie immer man es nennen mag,
findet man auf dieser schönen Insel kaum. Deren
Motto war eher "friss oder stirb" als "womit kann
ich dienen?" Das findet man hier - zumindest im
grünen Teil der Insel - sehr selten. |
|
|
Wir haben heute einen Urlaubstag genossen und
ziemlich blöd geschaut, als wir nach Hause fahren
wollten. |
|
|
Ein Polizist, Blaulicht und nichts ist mit
weiterfahren. ¡Se prohibe el
paso! Durchfahrt verboten! |
|
|
Wir
verwenden schon gewisse Schleichwege von Icod Stadt
nach Santa Bárbara. Wie alle Ortsansässigen. Aber
dabei handelt es sich um offizielle Strassen. Sie
sind zwar relativ eng und Gegenverkehr wird
stellenweise zu einem Problem, aber das ist
eigentlich nichts besonderes. Ohne Vorwarnung
gestoppt zu werden allerdings schon. Aber was soll
man machen? That's life, take it easy. |
|
|
Bei unserem ersten Versuch sind wir also kläglich
gescheitert.
Die Polizei hat uns wieder nach Icod Stadt
geschickt. Macht nichts. Wir haben es bei der
nächsten Strasse versucht - und sind wieder auf
Polizei gestoßen. Nachdem unsere Strasse aber nur
zwanzig Meter von seinem Standpunkt aus entfernt
war, durften wir nach Hause fahren. |
|
|
Warum der ganze Aufwand? Heute wird gefeiert! Sogar
die Nachbarn am Anfang unserer Strasse, Camino el
Moleiro, haben vor ihrer Garage, pardon, hier
wird dieser Raum ja el salon genannt, riesige
Musikboxen aufgebaut. Dem Wein haben sie anscheinend
auch schon genügend gehuldigt. Der Gesichtsausdruck
lies sogar beim vorbei fahren darauf schließen.
iFelice fiestas! |
|
|
Celebración de la eucaristía por los emigrantes
de nuestro barrio. Grob übersetzt wird heute für
die Auswanderer in diesem Ortsteil eine Messe
abgehalten. Es muss aber auch ein Umzug oder eine
Prozession statt gefunden haben. Ich kann es nicht
genau sagen, wir haben es nur akustisch verfolgt.
Auf alle Fälle ist unser Nachbar wieder mittendrin
und gefeiert wird noch immer lautstark. So soll das
Leben sein, oder etwa nicht? |
|
|
Wenn man keinen Grund zum Feiern hat, sucht man sich
eben einen. Irgendwo ist immer einer versteckt. |
|
|
Umsonst sagt man ja nicht, wer suchet der findet!
Ist vielleicht kein schlechtes Lebensmotto?
Auf alle Fälle besser, als immer nur zu
jammern und Minuspunkte zu sammeln. |
 |
27
de agosto de 2007 -
Montag - lunes |
|
|
 |
|
|
21 ° centígrados |
|
|
24
°
centígrados |
|
|
Icod de los Vinos |
|
|
|
|
Unser asiatischer Gelehrter und Hüter der Puppen ist
heute endlich an seinem endgültigen Bestimmungsort
angekommen. Eigentlich kann man sagen, dass er
heimgekehrt ist.
|
|
|
Langsam aber sicher,
despacio, pero seguro,
lehrt sich unser Lagerraum im Casa de Cáceres. In
einigen Tagen sind die Stricke gekappt und ich muss
nie wieder Schachteln über die altehrwürdigen Stufen
dieses Hauses tragen. So historisch und schön sie
auch sein mögen. Ein Kapitel unseres Lebens wird
wahrscheinlich noch in dieser Woche geschlossen.
Este capítulo queda
zanjado para mí. |
|
|
Damit kann endlich ein neues aufgeblättert werden.
Eine neue Geschichte beginnt. Wahrscheinlich auch
mit den Worten - érase
una vez... Es war einmal, kannst du
dich noch erinnern? Por lo que
yo recuerdo ... |
|
|
 |
|
|
Auch der Sonnenuntergang war heute eine perfekte
Inszenierung ... |
|
|
|
Manche Menschen kommen in ein dunkles
Zimmer
|
|
und beginnen emsig zu arbeiten. |
| Sie ergründen die Ursachen der
Dunkelheit, |
|
finden Schuldige und erstellen ein
Konzept
|
|
zur schrittweisen Reduzierung der
Finsternis |
|
Und dann kommt einer
|
|
und macht einfach das Licht an! |
|
Ron Fischer |
| |
| |
| |
|
|
|
Übrigens - Santa Bárbara feiert noch immer! Heute
war Volksmusik à la Karl Moik - hier nennt sich das
Ganze Bodega Julian - angesagt. Auf
Dauer nicht zum aushalten! Bis zum Samstag müssen
wir also noch starke Nerven zeigen. Aber das wird
schon klappen. |
 |
26
de agosto de 2007 -
Sonntag - domingo |
|
|
 |
|
|
21 ° centígrados |
|
|
24
°
centígrados |
|
|
Icod de los Vinos |
|
|
|
|
Fiestas en honor a Santa Bárbara 2007.
In Santa Bárbara wird weiter gefeiert. Heute hat das
Militär, el Regimiento de Artillería de Canarias,
seinen Platz eingenommen.
|
|
|
Nach einer langen Messe, die bis zwölf Uhr gedauert
hat, haben Trommelwirbel den kirchlichen Gesang
abgelöst. Die Artillerie hat ihrer Schutzpatronin
die Ehre erwiesen. Mit militärischer Begleitmusik
und rhythmischen Trommelschlag wurde die nächste
Prozession abgehalten. Statt Salutschüssen wurden
als Draufgabe von Zeit zu Zeit "Höllenkracher" in
die Luft abgefeuert. Der Zweck heiligt bekanntlich
die Mittel. Hauptsache es knallt! |
|
|
Um halb drei Uhr sind sie wieder bei der Kirche
angelegt, wurden vom Geläute der Kirchenglocken
gebührend begrüßt und dann ist es erstaunlich still
geworden. Ich glaube, eine kleine Ruhepause ist für
alle Teilnehmer dringend notwendig geworden.
|
|
|
Immerhin wird ab den frühen Abendstunden weiter
gefeiert. Der Höhepunkt - ein spektakuläres
Feuerwerk, los fuegos artificiales -
kommt ja erst wenn es dunkel geworden ist. |
|
|
Zuständig dafür sind die Spezialisten der Insel.
Hermanos Toste, die besten Pyrotechniker aus Los
Realejos, sind für das Himmelsschauspiel
verantwortlich.
Wir stehen direkt durch die Lage der Finca
direkt auf der Ehrentribüne und müssen uns nicht
einmal irgendwohin begeben. Wir können also in Ruhe
abwarten - und in der Zwischenzeit Sardinen auf dem
Feuer grillen. Köstlich! |
|
|
Im Festtagsprogramm war das Feuerwerk für 21 Uhr
angekündigt. Dass man das nicht so genau nehmen
darf, wissen wir bereits. Man ist ja lernfähig.
Das setzt man zumindest bei intelligenten
Menschen voraus - und dazu zähle ich uns schon. |
|
|
Ich habe nur im vergangenen Jahr einen Fehler
gemacht. Ich habe den Zeitpunkt des Beginns der
Aktion leider nicht aufgeschrieben.
|
|
|
Wir haben uns nämlich auch im Vorjahr darüber
gewundert, wie dürftig das Feuerwerk ausgefallen
ist. Raketen verschossen werden wirklich ab neun Uhr
Abends. Immer so, dass man glauben könnte - jetzt
geht es los! Aber das ist drei Stunden lang ein
Trugschluss. Na ja, im nächsten Jahr wissen wir es
endgültig, ich werde es nicht mehr vergessen. |
|
|
 |
|
|
Gekracht und geleuchtet hat es ab dem vorhergesagten
Zeitpunkt. Die Ehre ist also gerettet. Mehr aber
auch nicht. Das richtige Feuerwerk wurde erst um
Mitternacht in die Luft geschossen. Wobei dieses
Jahr das Thema
anscheinend der Waldbrand auf Teneriffa das
Thema gewesen ist. |
|
|
Ich habe mir irgendwie gedacht, es ist wie ein
modernes Gemälde, das die Kunstkritiker als
Kunstwerk anpreisen und niemand versteht, was der
Künstler damit gemeint hat. Ein Kindergartenkind
könnte dasselbe Bild hinzaubern. |
|
|
Wenn bei einem Feuerwerk minutenlang Unmengen von
Raketen in den Himmel geschossen werden und nicht
viel passiert, denkt man sich dasselbe.
Ein Wasserfall aus Lichtsegmenten, begleitet von
viel Knallerei. Vielleicht haben wir den
symbolischen Ausdruck in diesem Moment nicht
erkennen können? Das kann durchaus sein. Doch wer
sieht sich ein Feuerwerk mit philosophischen
Aspekten an? |
|
|
 |
|
|
Als Draufgabe gab es doch noch ein paar
atemberaubende Feuerwerkskörper.
Eigentlich könnte man fast sagen, als
Entschädigung dafür, dass wir so lange auf diesen
Augenblick warten mussten. |
|
|
Zurück bleibt, am bis vor kurzem wolkenlosen Himmel,
eine Unmenge an Rauchwolken. Gott sei Dank hat
Petrus keine Rauchmelder angebracht, sonst hätte die
Feuerwehr ausrücken müssen. Gefunden hätten die
Florianijünger kein Feuer sondern eine noch immer
stattliche Zahl an feiernden Menschen. |
|
|
Aber zu dieser Situation kann es eigentlich gar
nicht kommen, denn ich bin mir sicher, das auch
Heilige unter einander Rücksicht nehmen. Petrus
würde der heiligen Bárbara sicher nicht das Fest
verderben, oder? |
 |
25
de agosto de 2007 -
Samstag - sábado |
|
|
 |
|
|
21 ° centígrados |
|
|
24
°
centígrados |
|
|
Icod de los Vinos |
|
|
|
|
Die ganze Nacht lang musikalische Berieselung. Die
Bewohner von Santa Bárbara feiern! Sie schrecken
auch nicht davor zurück, um ein Uhr in der Nacht
unzählige "Kracher" in die Atmosphäre zu befördern.
Man hat direkt das Gefühl, ein Munitionslager geht
in die Luft. |
|
|
Der Sinn dahinter? Vielleicht demonstriert das
Festtagskomitee die Sperrstunde - die es laut
Festprogramm sowieso nur auf dem Papier gibt.
Zeitangaben in diesen Programmen sind aber bekannter
Weise im allgemeinen mit Vorsicht zu genießen.
Gefeiert wird hier nach Bedarf und nicht nach
Regeln. Der Mensch zählt!
|
|
|
In der Realität bedeutet das ganz etwas anderes.
Gefeiert wird bis in die frühen Morgenstunden.
Denn dann wird es erst besonders schön. Besonders
wenn man in der Früh alle schlafenden Bewohner mit
Krachern aus den letzten Träumen holen kann. |
|
|
Moral aus der Geschichte? In Santa Bárbara kann man
wunderbar leben. Allerdings muss man damit rechnen,
dass man ungefähr eine Woche im Jahr Begleitmusik
beim Einschlafen frei Haus geliefert bekommt. Aber
damit kann man durchaus leben! Wir sprechen
mittlerweile aus Erfahrung! |
|
|
 |
|
|
Der Haupttag der
Fiesta von Santa Bárbara ist fast da.
Cestos y Bollos werden heute zur Kirche
getragen. Die Artillerie kommt erst morgen zur Ehre.
Die Schutzpatronin muss ordentlich gefeiert werden,
oder? Zeit darf dabei keine Rolle spielen.
|
|
|
El barrio de Santa Bárbara de Icod de los Vinos
inició ayer sus fiestas de agosto, que tendrán su
día grande el sábado, cuando se reviva la tradición
popular de la romería de los cestos y bollos. |
|
|
Das Wort "fiesta" ist für uns Mitteleuropäer auch
sehr irreführend. Ein Fest wird nach unseren
Vorstellungen an einem Tag gefeiert. Wer feiert
seinen Geburtstag schon wochenlang? |
|
|
Eine Fiesta bedeutet hier allerdings ganz etwas
anderes. Gefeiert wird mindestens zwei, wenn nicht
drei Wochen lang. In dieser Zeit finden die
verschiedensten Veranstaltungen statt. Von Basteln
mit Kindern über Fußballspiele, Wahlen der diversen
Königinnen in allen Altersklassen bis zu
Karaokesingen und Musikantenstadel - hier Bodega
Julian genannt - steht alles zur Auswahl.
|
|
|
Außenstehende bekommen meistens nur die
Abschlussveranstaltung wie Romerias oder im Fall von
Santa Bárbara den traditionellen Umzug der cestos y
bollos mit.
Aber das sind nur die Sahnehäubchen der
traditionellen Feste! Das Tüpfelchen auf dem
berühmten "I". |
|
|
Auch das spektakuläre Feuerwerk wird erst morgen
Abend in den Nachthimmel befördert. Trotzdem - seit
heute Mittag feiert der ganze Ortsteil! Wir sind
dieses Jahr nicht unter den Zusehern, aber hier sind
Fotos vom Vorjahr.
|
|
|
Wir sind um die Mittagszeit in Puerto de la Cruz
unterwegs. Wir sind auf der Suche nach einem
Betontrog für unseren Brunnen. Vielleicht werden wir
fündig.
|
|
|
Da der Umzug auf der Hauptstrasse von Santa Bárbara
statt findet können wir bis in die frühen
Abendstunden nicht mehr nach Hause fahren.
Die Strasse ist gesperrt. Also verbinden wir
das Nützliche mit dem Angenehmen und machen einen
Ausflug. Wohin?
Noch keine Ahnung! |
|
|
Ein schöner Nachmittag liegt hinter uns. Wir haben
den perfekten Blumentrog für unsren Brunnen gefunden
- und auch tatsächlich im Auto untergebracht. Ich
bin immer wieder überrascht, was man in diesem
kleine Auto unterbringen kann - wenn man will. Nach
diesem Erfolg haben wir uns auf Erkundungstour
begeben. |
|
|
Der Ausgangspunkt der Expedition war heute Los
Realejos.
Heute nur ganz kurz gesagt. Wir sind vor einer
Fiesta "davon gefahren" und sind gleich bei zwei
anderen gelandet. In Icod el Alto und zum
Abschluss in La Guancha. |
|
|
Im Laufe der Woche werde ich sicherlich einmal dazu
kommen, über diesen Ausflug zu schreiben - heute st
es schon zu spät und morgen ist Sonntag.
Ein wenig Geduld also, aber eines kann ich
versprechen, auch ihr werdet die Insel von einer
ganz anderen, wunderschönen Seite kennen lernen! |
 |
24
de agosto de 2007 -
Freitag - viernes |
|
|
 |
|
|
21 ° centígrados |
|
|
24
°
centígrados |
|
|
Icod de los Vinos |
|
|
|
|
Den Puppen- und Bärentransport haben wir heute
fortgesetzt. Während Georg die kostbare Fracht durch
die Gegend kutschiert hat, habe ich immer ungefähr
eine halbe bis dreiviertel Stunde Pause gehabt.
Zeit genug um die nähere Umgebung neu zu
erkunden. |
|
|
 |
|
|
Egal wie oft, sea como sea, man durch die
kleine Stadt spaziert, man kann immer wieder
idyllische Plätzchen, las
plazas
dílico, entdecken.
Oft liegt der Reiz in der Mischung zwischen
Verfall und der Kraft der Natur. Auch Ruinen und
halb verfallene Häuser können Charme versprühen. Auf
eine bestimmte Art sogar Lebenskraft und Freude. So
unter dem Motto - mich kriegt keiner unter, ich
lebe! |
|
|
 |
|
|
Ich glaube, dieses Foto sagt mehr als tausend Worte.
Fast zu schön um wahr zu sein! iDemasiado
bonito para ser cierto!
Da muss ich nicht mehr viel erklären, warum der
Norden der Insel lebenswerter als der Süden ist.
|
|
|
Hier gibt es alles auf einem Fleck vereint.
Wunderschöne Natur, exotischer Flair, gewachsene
Strukturen gewürzt mit einem Hauch Geschichte und
ein angenehmes Klima das ganze Jahr über. Kann es
etwas Schöneres geben? |
|
|
Aber das sind ja keine neuen Erkenntnisse.
Als die Insel noch unter der Herrschaft der
Guanchen stand, also die Menceys noch das
Zepter in der Hand hielten, war das mächtigste Reich
und der Königssitz in Orotava. Hier herrschte als
letzter Inselfürst Mencey Bencomo, König von
Taoro. |
|
|
Der Süden war arm und nicht sehr begehrt. Heiß,
trocken und kein Wasser! Außer Fischen nichts zu
essen, alle anderen Lebensmittel mussten "ertauscht"
werden. Aber darüber ein andermal mehr, ich arbeite
im Hintergrund an den Kapiteln Geschichte und einem
Stadtspaziergang durch Icod.
Ein wenig wird es allerdings noch dauern. Ein wenig
Geduld bitte.
|
|
|
Ein Fenster im, una ventana en la Casa de Cáceres
und das Leben dahinter - oder davor? Durchblick,
Einsicht oder Begrenzung?
|
|
|
So manche Einsicht beruht ja auf einer gewissen
Sehschwäche - oder verschmutzten Fensterscheiben.
Fenster können Aus- oder Einsicht bieten. Je nachdem
auf welcher Seite man gerade steht.
|
|
|
 |
|
|
Haben Fotografen zwar den Durchblick, sind aber
trotzdem nicht im Bilde? |
|
|
Ich kann mich nicht entscheiden. Spielt sich das
Leben draußen oder drinnen ab? Wird man durch
Fenster und Türen eingegrenzt oder schützen sie vor
Einflüssen von außen? |
|
|
Der Blick nach draußen reizt und ist verführerisch.
Es könnte einem aber auch ein ziemlich frischer Wind
um die Nase wehen.
Nennt man das dann Klarsicht? |
|
|
Fenster sind Öffnungen nach außen. Fenster sind
Lücken, Bruchstellen, Durchlasse in der Fassade.
Fenster schaffen Kontakt. Fenster sind für Innen das
Auge zur Welt und erlauben von Außen Einblick,
Durchblick und Einsicht - die Sicht hinter die
Kulissen. |
|
|
Der Ausblick aus diesem Fenster hat mich heute bei
der Arbeit begleitet und die Stimmung gehoben.
Schade, dass ich nicht mehr Zeit für einen
ausgiebigen Spaziergang gehabt habe. |
|
|
Die Aussicht, la vista, aus dem Fenster ist
ja nicht immer schön. Es kann einem auch die Laune
vermiesen. Man erwartet Sonnenschein und blauen
Himmel und dann fällt der Blick auf einen grauen
Vorhang. Der Tag ist damit schon fast gelaufen.
Falls die Realität doch nicht so schön sein
sollte, kann man vor dem Schlafengehen ja noch immer
einfach ein Brett vor sein Fenster
schieben. |
|
|
|
 |
|
|
Wenn man Pläne nicht verwirklichen kann,
|
|
dann muss man unter Hinzuziehung der
Vergangenheit |
|
das Zukünftige kennen lernen
|
| und durch das Offenkundige das
Verborgene erkennen. |
|
Wer so plant,
|
|
kann zur Einsicht kommen. |
|
Mo Ti (480 - 390 v.Chr.) |
| |
|
|
|
Mo Ti war ein chinesischer Philosoph Er vertrat im
Gegensatz zu den von Konfuzius entwickelten, nach
Verwandtschaft und persönlicher Nähe gestaffelten
Solidaritätsvorstellungen das Prinzip einer
allumfassenden Liebe und lehnte die traditionellen
Klassenunterschiede ab. Er war gegen den
Angriffskrieg und Luxus. |
 |
23
de agosto de 2007 -
Donnerstag - hueves |
|
|
 |
|
|
21 ° centígrados |
|
|
24
°
centígrados |
|
|
Icod de los Vinos |
|
|
|
|
Die Sonne hat uns endlich wieder gefunden! Der
Himmel hat seine gewohnte Farbe - blau! |
|
|
Der heutige Tag stand, wie gestern, im Zeichen des
Puppentransportes. Das heißt bis drei Uhr
nachmittags Treppen auf und ab, beladen mit Kartons.
Morgen wird es auch nicht anders sein. Aber dann
haben wir einen großen Teil der Kleinarbeit
geschafft. |
|
|
Von Santa Bárbara her weht Musik. Es wird gefeiert.
Mittlerweile ist fast jedes Haus in der Umgebung
beflaggt. Spanische Fahnen in rot-galb-rot oder die
Fahne von den Kanarischen Inseln wehen in allen
Größen im Wind. |
|
|
Der Endspurt hat begonnen, am Samstag findet der
traditionelle Umzug mit den wunderschönen, bunten
Erntedankkörben statt. Cestos y Bollos werden
zur Kirche getragen und dann geht das Fest erst
richtig los. |
|
|
Ich bin jetzt müde und die Hände tun mir weh.
Irgendwie fühlen sie sich schwer an. Reif
fürs Bett würde ich sagen. Gute Nacht allerseits! |
 |
22
de agosto de 2007 -
Mittwoch - miércoles |
|
|
 |
|
|
21 ° centígrados |
|
|
24
°
centígrados |
|
|
Icod de los Vinos |
|
|
|
|
Noch immer trübes Wetter und als Draufgabe hat es ab
und zu noch zu nieseln begonnen. Das hat uns heute
aber nicht sehr gestört, wir haben mit unserem
Transport der Puppen und Bären begonnen. |
|
|
 |
|
|
Schlüssel umdrehen, die Türe öffnen und im Moment
nicht wissen, wo anfangen. So kann man die ersten
Minuten beschreiben. Unser Gelehrter hat allerdings
für Ruhe und Ordnung gesorgt - soweit ich das bis
jetzt feststellen kann. |
|
|
Man darf ja nicht vergessen, dass wir vor zwei
Jahren innerhalb eines Tages die gesamte
Ausstellung, die sich über vier Räume erstreckt hat,
in einem der kleinen Räume lagern mussten. Eine
Ho-Ruck Aktion wenn man es kurz sagen möchte. Doch
eine andere Möglichkeit hatten wir zu dieser Zeit
nicht, das Flugzeug ist am nächsten Tag m die
Mittagszeit abgeflogen.
Mit oder ohne uns. Den Piloten hätte es nicht
sonderlich tangiert. |
|
|
Jetzt schließt sich der Kreis und Puppen und Bären
kehren dort hin zurück, wohin sie gehören. Ein gutes
Gefühl. |
|
|
 |
|
|
Um drei Uhr nachmittags
werden im August die Tore des Casa de los Cáceres
geschlossen, aber bis dahin haben wir sechs Fuhren
mit unserem Auto geschafft.
Das wahrhaft voll gestopfte Lager ist fürs
Erste bereits ein wenig entlüftet. |
|
|
Auto beladen, Auto mit Chauffeur und Ladung ab nach
Santa Bárbara, ausladen und wieder zurück. Das
dauert ungefähr eine dreiviertel Stunde. Zeit genug,
um in der Zwischenzeit auf Motivsuche zu gehen. |
|
|
Aber zuerst möchte ich einmal einen Rundgang durch
dieses schöne Haus machen - Casa de los Cáceres!
Fotos gibt es morgen - jetzt werden wir erst
einmal unsere Bedürnisse befriedigen und die Flammen
unseres Herdes walten lassen.
Der Körper fordert sein Recht! |
|
|
Ich habe heute sehr viele Fotos geschossen - jetzt
werden sie erst einmal sortiert und dann bekommt ihr
sie zu sehen. Man möchte gar nicht glauben, welche
schönen Fleckchen es in der Innenstadt von Icod de
los Vinos gibt. |
|
|
 |
|
|
Hier ein kleiner Vorgeschmack. Es gibt so schöne,
versteckte Plätze - man muss nur die Augen
aufmachen. Schade, dass man sich dafür - meistens -
zu wenig Zeit nimmt.
|
|
|
Das erinnert mich an "zu Hause". Die meisten
Touristen die unser Museum besucht haben, haben
Kärnten besser gekannt als ich selbst. Ich bin zwar
auf diesem Plätzchen der Erde geboren worden und
auch aufgewachsen, aber die kleinsten Winkel meiner
Heimat kenne ich nicht. Sie sind zu beständig und zu
nah. Das Alltägliche kommt ja nicht so schnell
abhanden. Oder doch? |
|
|
Aber warum sollte es anders sein? Man hat ja alle
Zeit der Welt um die nähere Umgebung zu erkunden.
Oder doch nicht? Eine Sekunde im Erdzeitalter ist
nicht einmal ein Wimpernzucken. Nicht mehr - aber
auch nicht weniger. |
|
|
"Oder doch nicht" trifft wahrscheinlich öfter zu,
als man es sich ausmalen kann. Als Bestätigung
dieser Gedankenwelt kann man den Brand auf Teneriffa
zur Gedächtnisstütze verwenden. Gibt's nicht geht
nicht! |
|
|
Ich wollte schon vor Jahren die Kapelle in
Montañeta, la ermita de San
Francisco de La Montañeta,
fotografieren. Wir sind unzählige Male daran vorbei
gefahren - aber nie stehen geblieben. Warum auch?
Das können wir das nächst Mal auch tun, denkt man
sich im Geheimen. Falsch gedacht! Es kommt immer
alles ganz anders als man es sich in den kühnsten
Träumen ausmalen könnte. |
|
|
Moral aus der Geschichte? Unterschätze die
Naturgewalten nicht. Sie bestimmen den Stundenplan,
sie geben die Regeln vor. |
|
|
Man sollte sich vielleicht wirklich an die Regel des
Lebens halten. Jeder Tag des Lebens kann
möglicherweise der letzte Tag sein. |
|
|
Hätten wir es getan, wüsste ich heute, wie die
Kapelle von Montañeta ausgesehen hat. Ich habe es
nicht für wert befunden - deshalb werde ich es
auch ne mehr sehen. Es ist vorbei! Eine neue
Zeitrechung hat begonnen. Die Zeit nach dem
katastrophalen Brand. |
|
|
Aber jetzt wieder weg von negativen Gedanken. Wir
haben heute den Startschuss für die Zukunft
gezündet. Unsere Welt beginnt sich wieder rund zu
werden.
Der Kreis als Symbol kommt abermals zu
seinem Recht. Die Schultern werden entlastet, die
Gedanken können sich aufs Neue auf den Weg machen. |
|
|
Wir landen wieder bei unserer Devise - träume nicht
dein Leben - lebe deinen Traum! |
|
|
Aus diesem Grund wünsche ich euch allen einen
wunderschönen, fantastischen Traum! |
 |
21
de agosto de 2007 -
Dienstag - martes |
|
|
 |
|
|
21 ° centígrados |
|
|
24
°
centígrados |
|
|
Icod de los Vinos |
|
|
|
|
Am Vormittag habe ich zur Abwechslung wieder einmal
Brot gebacken. Das schmeckt doch ganz anders als das
Mischbrot, das man kaufen kann. |
|
|
 |
|
|
Obwohl es auf der Insel wirklich gutes Brot, el
pan gibt!
Wir lieben eben Kümmel im Schwarzbrot, el pan
negro. Es schmeckt einfach gut, esto sabe
bien. Aus diesem Grund heißt die Devise ab und
zu - selbst ist der Bäcker! |
|
|
Im Großen und Ganzen ist der Tag relativ
unspektakulär verlaufen. Die ersten Puppen und Bären
werden wir erst morgen auf die Finca transportieren.
|
|
|
Wir haben nicht bedacht, dass auch für die
Öffnungszeiten der Türen im Casa de los Cáceres
die Sommerzeit gültig ist. Um drei Uhr am Nachmittag
werden sie im August von Antonio, dem
Sicherheitsexperten, verriegelt. |
 |
20
de agosto de 2007 -
Montag - lunes |
|
|
 |
|
|
21 ° centígrados |
|
|
24
°
centígrados |
|
|
Icod de los Vinos |
|
|
|
|
Die Sonne streikt weiter. Nicht der kleinste
Sonnestrahl verirrt sich durch die grauen Wolken. |
|
|
Am Nachmittag sind wir nach Puerto de la Cruz
gefahren. Der Vertrag für unser Auto musste
verlängert werden.
|
|
|
Im ersten Moment, en el primer
momento, hat es im goldenen Tal von
Orotava ja ein bisschen freundlicher ausgesehen. Es
war allerdings wirklich nur der allererste Eindruck.
Auch dort hat sich die himmlische Umgebung in
Wahrheit sehr bewölkt und trübe in Szene gesetzt.
Trotzdem - angenehm warm. |
|
|
 |
|
|
Wir haben uns jetzt vorgenommen, egal wohin wir
fahren, immer wieder ein neues Eckchen der Umgebung
zu erobern oder besser gesagt zu erkunden. Diesmal
haben wir uns das alte Zollhaus, Casa de la
Aduana en la calle las Lonjas, vorgenommen. |
|
|
Mit der Bezeichnung Casa de la Aduana muss man
mehrere Häuser sehen. Es ist der Komplex la
Batería de Santa Bárbara in Puerto Nuevo. Puerto
Nuevo ist der heutige, kleine Fischerhafen in der
Altstadt. Im 17. Jahrhundert war es ein bedeutender
Hafen einer Siedlung, die immerhin wahrscheinlich
2.800 Einwohner hatte. |
|
|
Man vermutet, dass an dieser Stelle das Kreuz
gestanden ist, dem die Stadt ihren Namen verdankt.
Später soll es an der Fassade angebracht worden
sein. |
|
|
Das Haus war ein königliches Zolllager und das
Wohnhaus der Familie Prieto-Alfaro. Errichtet wurde
es im Jahr 1620 und es entwickelte sich rasch zu
einem wichtigen Treffpunkt. Logisch, denn im 18.
Jahrhundert war Puerto de la Cruz auf Grund vieler
unglücklicher Umstände der wichtigste
Handelsstandpunkt der Insel. Der Hafen von Garachico
wurde ja durch den Ausbruch des Teide außer Kraft
gesetzt. |
|
|
Im Jahr 1648 wurde der Ort vom spanischen König
Felipe IV sogar zum "Schlüssel der Insel, Llave
la Isla" erklärt. |
|
|
 |
|
|
Das Gebäude umfasst eine bebaute Fläche von
insgesamt 794 m². |
|
|
Die Hauptfassade ist zur Calle las Lonjas
ausgerichtet. Es hat zwei Etagen und ein
Zwischengeschoss. Der wunderschöne Holzbalkon auf
einer Seite besteht aus einem Stück, während der
Balkon an der Fassade zum Hafen an Streben montiert
und mit Kassetten verziert ist. |
|
|
 |
|
|
Das herrschaftliche Haus wurde 1620 von der Familie
Franchy erbaut und war ab 1707 Sitz der königlichen
Zollbehörde, Real Aduana. |
|
|
Da der Hafen immer größer und wichtiger wurde,
diente es sowohl als Verwaltungsabteilung als auch
als Residenz für den Intendanten, el almojarife,
und seiner Familie. Eine Zeit lang war es der Ort in
Puerto de la Cruz, an dem sowohl die
Verwaltungsangelegenheiten als auch viele Feste,
pompösen Tanzabende, Handelsgeschäfte und
Gesellschaftsessen stattfanden. |
|
|
Im Jahr 1833 wurde der Sitz der Zollbehörde verlegt.
Der Hafen war für große Schiffe auf Grund der
stürmischen See und der geologischen Gegebenheiten
zu klein geworden. Das Zollamt
wurde kurzerhand im britischen Konsulat in der
Hauptstadt Santa Cruz eingerichtet. |
|
|
Bis vor kurzem gehörte das alte Zollhaus noch Austin
Baillon, der sich auch um die Instandhaltung
kümmerte. Er nutzte die beiden oberen Etagen als
Wohnung und richtete in den Räumen des Erdgeschosses
einen Souvenirverkauf ein.
|
|
|
Mittlerweile ist das Cabildo von Teneriffa der neue
Eigentümer. Nun wird es von Grund auf saniert. Alle
originalen Werte und Strukturen wurden dabei
erhalten und alle neueren Elemente, die nicht
wirklich zum Haus gehörten, wurden entfernt. |
|
|
Heute
ist hier auch die Informationsstelle für Tourismus
untergebracht. Ein Tipp - man kann dort wunderschöne
Poster von Puerto de la Cruz bekommen! Einfach
hineingehen und danach fragen. |
|
|
 |
|
|
Die Festungsanlage Santa Bárbara wurde im 18.
Jahrhundert nach einem Entwurf von Jerónimo Mines
nach der Vorlage einer der Artillerieplattformen,
die Franchy 1603 angelegt hat, erbaut. |
|
|
Sie besteht aus einer Palisadenmauer, einem Türmchen
und einem Pulverhaus. Es wurden auch vier Kanonen
zur Verteidigung der Schiffe, die im so genannten
limpio de las Carabelas, ganz in der Nähe des
alten Hafens, vor Anker lagen, in Position gebracht. |
|
|
 |
|
|
Anschließend, zwischen Mole und Plaza de Europa
werden seit 2005 mit Fördermitteln der EU die
letzten noch existierenden Fischerhäuser saniert. |
|
|
An dieser Stelle und auf der heutigen Plaza de
Europa befand sich bis 1980 ein Viertel der Fischer,
wo man auch den örtlichen Fischmarkt finden konnte.
Vielleicht wird dem ganzen Ortsteil ja wieder neues
Leben eingehaucht? Schön wäre es. |
|
|
Das war der Geschichtsunterricht für heute - morgen
sind wir wieder für die Zukunft unterwegs. Die
ersten Puppen und Teddybären werden sich auf den Weg
machen und ihr neues - und endgültiges - Zuhause
beziehen. Mehr dazu morgen Abend. |
 |
19 de agosto de 2007
-
Sonntag - domingo |
|
|
 |
|
|
21 ° centígrados |
|
|
24
°
centígrados |
|
|
Icod de los Vinos |
|
|
|
|
Nichts mit
Wochenend und Sonnenschein? Einmal abwarten,
der erste Blick aus dem Fenster hat sich oft schon
als trügerisch erwiesen.
Es ist Sonntag und wir können ganz bequem und
ohne schlechtes Gewissen länger in den Federn
bleiben. |
|
|
 |
|
|
Die einen arbeiten für das freie Wochenende, die
anderen arbeiten am freien Wochenende.
Wir machen beides. Aber zuerst wird einmal
ausgiebig und gemütlich gefrühstückt! |
|
|
Die Sonne hat heute auch den Sonntag genossen und
hat sich leider den ganzen Tag nicht blicken lassen.
Vielleicht hat sie heimlich einen Kurzurlaub
eingeschalten? Im Wetterbericht, el
parte meteorológico,
steht irgendwas von strahlendem Sonnenschein! Auf
die Berechnung der Experten kann man sich ja so
wieso selten verlassen.
Warum sollte es bei der Wettervorhersage anders
sein? |
|
|
|
 |
|
|
Der Profi macht nur neue Fehler. |
|
Der Dummkopf wiederholt seine Fehler. |
| Der Faule und der Feige machen keine
Fehler. |
|
Oscar Wilde |
| |
|
|
|
Wir haben also einen gemütlichen Sonntag verbracht.
Georg konnte es natürlich nicht lassen und
hat mich wieder mit Arbeit versorgt. Er hat
Maulbeeren, las moras, geerntet. Die
Marmeladegläser warten auf ihre nächste Füllung. |
 |
18 de agosto de 2007 -
Samstag - sábado |
|
|
 |
|
|
20 ° centígrados |
|
|
25
°
centígrados |
|
|
Icod de los Vinos |
Platzregen am
Abend |
|
|
|
Das Motto andere Baustelle hat auch heute gegolten.
Bis Mittag war Georg beim Nachbarn unterwegs. Ich
möchte wissen, wie der seine Mauer gebaut hätte -
ohne Steine!
Er ist und bleibt eben ein Organisationstalent. |
|
|
 |
|
|
Am Nachmittag, por la tarde, war dann
wenigstens, por lo menos,
für unsere Pflanzenwelt Zeit. |
|
|
Die Riesenstrelitzien mussten unbedingt von den
trockenen Blättern und verblühten Blüten befreit
werden. Das sind wahre Monsterblätter und Blüten.
Eine Stunde Arbeit zu zweit, dann war es geschafft.
Jetzt haben sie wieder Luft zum Atmen. |
|
|
Auf dem Foto sind sie ganz links zu sehen. Es
handelt sich dabei um die weniger bekannte
Strelitzia Nicolai auch Natal- Baumstrelitzie
oder weiße Strelitzie genannt. Sie wird bis zu acht
Meter hoch und die Blüten werden ungefähr,
más o menos, dreißig
Zentimeter groß und sind ziemlich schwer. Als
Schnittblume ist sie also nicht geeignet. |
|
|
 |
|
|
Unsere Bepflanzung kann sich schon sehen lassen,
oder? Es grünt und blüht wunderschön. Eine schöne
Belohnung, auch wenn die Gartenarbeit nie aufhört.
Kaum ist man an einem Ende angelangt, kann man schon
wieder von vorne anfangen. |
|
|
Den Wettergott hat Georg heute auch erfolgreich
heraus gefordert!
Jetzt lässt es der gute Mann regnen und wir
können unsere Fische im Backrohr braten! Mit höheren
Gewalten sollte man sich also besser nicht anlegen.
Man kann nie vorhersehen, welche Konsequenzen man
dann zu tragen hat. |
|
|
"... sah der Augenzeuge mit seiner Frau." Heute
Abend in einem Beitrag österreichischer Nachrichten
in Ö3 gehört. Was das wohl bedeuten soll? |
|
|
Wenn auf Teneriffa in den Nachrichten die Meldung
käme "der Augenzeuge mit seinem Papagei" wüsste
wenigstens jeder, was oder wer gemeint ist. Es wäre
der Touristenfotograf von Puerto de la Cruz, der
schon seit zwanzig Jahren mit seinem Vogel auf der
Schulter täglich auf der Suche nach neuen Opfern
ist.
Typisch spanisch wäre noch der harmloseste
Kommentar. |
|
|
Das war für diese Woche das Wort zum Samstagabend.
Gute Nacht! |
 |
17 de agosto de 2007 -
Freitag - viernes |
|
|
 |
|
|
20 ° centígrados |
|
|
26
°
centígrados |
|
|
Icod de los Vinos |
|
|
|
|
Wird der Himmel blau oder grau? So genau war das um
acht Uhr noch nicht ersichtlich. |
|
|
 |
|
|
Innerhalb einer Stunde ist es aber klar gewesen -
heute wird ein trüber Tag. Es hat leicht zu regnen
begonnen. Der übliche Sprühregen im Sommer. Nicht
Fisch und nicht Fleisch. Zuwenig um die Erde
wirklich nass zu machen und zu viel um im Freien
arbeiten zu können. Gegen Mittag haben sich die
Wolken allerdings "ausgeregnet" gehabt und es war
angenehm warm. |
|
|
 |
|
|
Unser Nachbar hat heute eine Großbaustelle eröffnet.
Nachdem er ja vor einigen Tagen den Weg vor seinem
Salatfeld weggebaggert hat, wurde eine neue Mauer
notwendig. Mit Hilfe von alten Türblättern wurde am
Vormittag also kurzerhand der Verlauf des Bauwerkes
festgelegt. |
|
|
 |
|
|
Die Ehre des Maschinisten hat er seinem Nachbar
zugedacht. Er hat Georg darum gebeten, ein paar
Baggerschaufeln voll mit Steinen zu transportieren.
Daraus hat sich ein halber Tag Arbeit entwickelt.
Jetzt ist er uns etwas schuldig. *g* |
|
|
 |
|
|
 |
|
|
Baustelle à la canario. Es wimmelt vor Leuten. Die
Verwandtschaft ist helfend zur Stelle und packt
tatkräftig an. Ob sie die Mauer fertig gestellt
haben, konnten wir am Abend nicht mehr sehen. Es war
bereits zu dunkel. Die Mannschaft hat bis in die
späten Abendstunden durch gehalten! |
|
|
Für Miguel wird eine Fiesta fällig! |
 |
16 de agosto de 2007 -
Donnerstag - jueves |
|
|
 |
|
|
20 ° centígrados |
|
|
26
°
centígrados |
|
|
Icod de los Vinos |
|
|
|
|
Romería de San Roque in Garachico. Dieses
Fest darf man sich nicht entgehen lassen! |
|
|
 |
|
|
Die Kapelle, la Ermita de San Roque aus dem
17. Jahrhundert befindet sich am östlichen
Ortseingang von Garachico und ist jedes Jahr am 16.
August Ziel der Wallfahrt, la Romeria de San
Roque. Gegenüber, auf der anderen Straßenseite
ist ein ehemaliges Kloster, el Convento Santo
Domingo de Guzmann, das ebenfalls aus dem 17.
Jahrhundert stammt. Heute befindet sich in dem
Gebäude ein Altersheim, in der Klosterkirche wurde
ein Museum für zeitgenössische Kunst eingerichtet. |
|
|
Diesmal sind wir gemeinsam mit Gerald und seinem
Vater auf die Fiesta in den Nachbarort gefahren.
Geparkt haben wir hoch über Garachico. Nach einem
kurzen Spaziergang mit toller Aussicht sind wir
mitten im Geschehen. |
|
|
 |
|
|
Die Fuhrwerke warten nur mehr auf den Beginn des
Umzuges - gefeiert wird aber schon jetzt. Es ist
wirklich ein Fest vom Volk für das Volk.
|
|
|
 |
|
|
Nichts ist künstlich oder einstudiert. Das Leben
pulsiert und alle machen mit. Vom Baby bis zur
Urgroßmutter.
|
|
|
 |
|
|
Ob Jung oder Alt,
das macht keinen Unterschied. Oft spürt man die
Freude am Feiern bei den älteren und alten
Teilnehmern sogar noch deutlicher als bei den jungen
Teilnehmern.
|
|
|
Wer noch mehr wissen will - hier gibt es
noch mehr Fotos zu sehen ... |
|
|
Tradition ist eine Laterne, der Dumme hält sich an
ihr fest, dem Klugen leuchtet sie den Weg.
George Bernard Shaw |
|
|
Elvis lebt! Nein, heute vor dreißig Jahren ist der
King nachweislich gestorben. Wenn es nicht so
gewesen wäre, wäre die Welt heute um einen Mythos
ärmer! |
 |
1. bis
15. August 2007 |
 |
Schreiben Sie uns einfach eine
kleine Nachricht |
|
|
|
|
|
|