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16
de agosto de 2007 -
Donnerstag - jueves |
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15 de agosto de 2007
-
Mittwoch - miércoles |
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20 ° centígrados |
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26 °
centígrados |
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Icod de los Vinos |
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Feiertag in Österreich und Feiertag auf den Inseln.
Dort feiert man Mariä Himmelfahrt und
hier wird
die Jungfrau von Candelaria,
Nuestra Señora de Candelaria
geehrt. |
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In der katholischen Kirche wird am 15. August das
wichtigste Marienfest gefeiert - auch wenn
wahrscheinlich fast niemand mehr die alte Bedeutung
kennt. Hauptsache ein arbeitsfreier Tag. Der Grund
ist in der heutigen Zeit wohl nicht mehr so wichtig.
Früher fanden an diesem Feiertag im August noch
viele Wallfahrten und Lichterprozessionen statt.
Dieser Aufwand wird nicht mehr betreiben, es würden
wahrscheinlich auch die Teilnehmer fehlen.
Es ist Urlaubszeit! |
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In alten Zeiten wurden auch aufwendige Messen mit
Kräuterweihen gefeiert. Eine bestimmte Anzahl von
Kräuter musste es sein. Teilbar durch die heiligen
Zahlen drei oder sieben. Diese Kräuterbündel wurde
geweiht und bei Krankheit als Tee zubereitet oder
dem kranken Vieh im Stall ins Futter gemischt.
Die geweihten Kräutern wurden oft auch den
Verstorbenen in den Sarg gelegt. Aber das ist schon
lange her und heute in Vergessenheit geraten. |
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Die Jungfrau von Candelaria ist die Schutzheilige
der Kanaren und das Fest zu ihren Ehren zieht
Gläubige und Besucher aus allen Teilen der Insel
nach Candelaria. Viele kommen zu Fuß. Nach alter
Tradition ist die Nacht vom 14. auf den 15. August,
die Nacht der Pilger. |
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Wir machen keine Pilgerwanderung sondern gönnen uns
einen gemütlichen Sommertag. |
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14 de agosto de 2007 -
Dienstag - lunes |
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20 ° centígrados |
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26
°
centígrados |
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Icod de los Vinos |
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Den großen Sternenregen haben wir zwar nicht gesehen
- dafür war der Himmel leider zu bewölkt - aber
immerhin sind gestern Abend innerhalb von einer
Viertelstunde gleich vier Sterne vor unseren Augen
über den Nachthimmel gezischt.
Für ein bisschen Glück,
por un poquito de suerte,
müsste das reichen, oder? Auch wenn man sagt, dass
jeder seines Glückes Schmied ist,
cada uno es el artífice de su ventura! |
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Georg und Jorge verputzen das Werkstatthäuschen und
ich bin für einige Zeit mit der Gartenschere
unterwegs.
Viele der Pflanzen benötigen ganz dingend
einen neuen Haarschnitt. Meine Opfer sind zur Zeit
vor allem die Oleander, Zitronen- und
Orangenbäumchen. |
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Zu den Zitrusgewächsen gehören auch Mandarinen,
Limetten und Limonen. Wir bringen diese Pflanzen
zwar mit Italien oder Griechenland in Verbindung,
doch die Heimat der Zitrone und Orange, el
limón y la naranja,
liegt ganz woanders. |
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Ursprünglich wuchsen sie an den Südhängen des
Himalajas. Im 9. Jahrhundert wurden sie bereits in
Arabien angebaut und ungefähr tausend Jahre nach
Christus ist tauchten die säuerlichen Früchte in
Italien auf. |
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13 de agosto de 2007 -
Montag - martes |
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20 ° centígrados |
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26
°
centígrados |
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Icod de los Vinos |
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Georg war am Vormittag beim Stadtarchitekten um
wieder einmal einen Fragbogen auszufüllen. Ich habe
mich endlich an die Arbeit gemacht und habe neue
Visitenkarten kreiert. Ohne Karte ist der Mensch
hier nur ein halber Mensch. Ich bin eigentlich ganz
zufrieden mit dem Ergebnis. |
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Urlaubstag war es heute also keiner, aber wenn wir
zwischendurch notwendige Punkte abhaken können, sind
auch die Tage ohne nennenswerte Arbeit erholsamer.
Dann ist der Kopf irgendwie leichter! |
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Diese Woche ist am Mittwoch Feiertag. Es ist der Tag
der Jungfrau von Candelaria, Nuestra Señora
de Candelaria. |
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Am Donnerstag findet die Romería de San Roque in
Garachico statt. |
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Fotos gibt es dann sicherlich genug. *g* |
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Jetzt ist es acht Uhr abends, die Sonne scheint und
ich werde es mir gemütlich machen. Georg wird auch
bald auftauchen, er ist noch kurz zu Gerald
gefahren. |
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| Erst die Möglichkeit, |
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einen Traum zu verwirklichen,
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macht unser Leben lebenswert.
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| Paulo Coelho |
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Bis morgen also, hasta mañana! |
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12 de agosto de 2007 -
Sonntag - domingo |
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20 ° centígrados |
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26
°
centígrados |
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Icod de los Vinos |
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Ein ruhiger Sonntag. Fehlanzeige, el resultado
negativo! Es hat den ganzen Tag geknallt.
Fast im Minutentakt, wenn man ein bisschen
übertreiben will. |
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Begonnen hat es schon beim Frühstück. Die Jagdsaison
hat ja bereits vor zwei oder drei Wochen begonnen.
Damit werden Donnerstage und Sonntage ein wenig
turbulenter. Die Jäger schwärmen mit ihren Hunden
aus. Die Jagd auf Kaninchen, los conejos, ist
ein richtiger Volkssport oder die
Freizeitbeschäftigung der kanarischen Männer. |
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Rund um unsere Finca waren diese Hobbyjäger auch
unterwegs. Hunde, Männer und am Abend ein
aufgelöster Jäger, dem einer seiner Hunde abhanden
gekommen ist. Wir haben seine Telefonnummer,
vielleicht taucht der junge, weiße Jagdhund ja doch
noch auf. |
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Für die Knallerei waren heute allerdings nicht die
Jäger, sondern die Mitglieder des Fiestakomitee,
el comité de la fiesta,
von Santa Bárbara verantwortlich. Sie waren
heute den ganzen Tag unterwegs um Spenden für die
Fiesta zu sammeln. Jede Spende eine Rakete! Es hat
wirklich ständig irgendwo geknallt. |
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Zu einem richtigen Sonntag gehört für viele der
Sonntagsbraten. Wir ersetzen den Braten am Sonntag
immer durch einen gegrillten Fisch. Heute standen
kleine Makrelen, las caballas, auf der
Menükarte. Ein wahrer Genuss! |
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11 de agosto de 2007 -
Samstag - sábado |
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20 ° centígrados |
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26
°
centígrados |
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Icod de los Vinos |
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Miguel hat den ganzen Tag Staub ohne Ende
produziert. Irgendwie hat er seinen Beruf verfehlt.
Im Moment betätigt er sich als Landschaftsgärtner.
Ob gut oder schlecht, da sei dahin gestellt. |
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Wir bauen mühevoll und traditionell Mauern mit
Steinen auf - er reißt sie nieder. Warum?
Wahrscheinlich will der gute Mann in der
Baugeschichte von Santa Bárbara auch eine Rolle
spielen. Rundherum wird gebaggert, gebaut und
gemauert. Er pflanzt Salat. Das kann ja auch nicht
alles sein, oder doch? |
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Er möchte - aus welchem Grund auch immer - ebenso
irgendetwas bewegen. Und das hat er jetzt getan! Die
Mauer ist dem Erdboden gleichgemacht. Anstelle der
Mauer wird er einen Maschendrahtzaun errichten - und
wird sich dann darüber aufregen, dass ihm jeder von
der Straße beim Arbeiten auf die Finger schauen
kann. |
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Abgesehen davon, dass ihm der Wind um die Ohren
pfeifen wird. Dafür hat er ab heute eine bessere
Sicht aufs Meer. Ohne Genehmigung aber auch ohne
einen Vorteil. Aber seiner Meinung nach kann er ab
nun im Baugeschehen rund um sein Haus mitreden.
Damit befindet er sich mitten im Geschehen. Das ist
die Hauptsache! |
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Wir haben Strelitzien gepflanzt und den unangenehmen
Teil der "Feinstaubbelastung" ganz einfach
ignoriert. Bei dieser gesunden Atlantikluft können
wir uns das auch leisten.
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Willkommen im Club! iBienvenido
en el club! Patrick hat heute seinen
runden Geburtstag gefeiert. Es war ein schöner Abend
mit netten Leuten in San Marcos. |
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Noch einmal - alles Gute zum Geburtstag!
¡Feliz cumpleaños!
Der Sternschnuppenregen kann vielleicht auch
noch einige Wünsche erfüllen - wer weiß das schon? |
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10 de agosto de 2007 -
Freitag - viernes |
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20 ° centígrados |
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26
°
centígrados |
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Icod de los Vinos |
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Ab und zu blinzelt die Sonne durch die Wolken. Wenn
ich ganz ehrlich bin, muss man das heutige Wetter
jedoch eher als wolkig bezeichnen.
Alles andere wäre übertrieben. |
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Heute wäre ich wirklich gerne eine Elfe. Schade,
dass man nicht schnell in eine andere Haut schlüpfen
kann. Ein bisschen Elfenstaub - und Hokuspokus ist
man ganz woanders. Funktioniert leider nicht. |
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Ein produktiver Mensch und drei Zuschauer. Ist das
doch das Bild der allgemeinen Baustelle? Das
erinnert mich irgendwie an Südafrika. Vor zwanzig
Jahren - oder sind es doch schon fünfundzwanzig -
gab es dort einen gängigen Spruch unter den Buren.
"Gib mir zehn Kaffer, dann mach ich das alleine!" |
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Miguel, unser Nachbar, veranstaltet einen Lärm, der
wirklich an den Nerven zerrt. Er ist dabei einen Weg
weg zu schieben und hat dafür einen Bagger kommen
lassen. Dieses blöde Ding würde allerdings Unmengen
von Schmieröl vertragen. Bei jeder Drehung quietscht
der Bagger erbärmlich! Nicht zum aushalten!. |
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Elfenstaub wäre also sehr
hilfreich. Leider kann man diesen hilfreichen Staub
nicht käuflich erwerben.
Ich werde unsere kleine Blumenelfe Sara einmal um
Rat fragen. Vielleicht kann sie mir helfen? |
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Aber erst einmal eine Wettervorhersage der anderen
Art! Die Erde fliegt durch eine Staubspur im All. |
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Der August ist, wie jedes Jahr, ein Monat für
Menschen, die viele Wünsche haben. Eine Zeit, die
für mich maßgeschneidert ist. Wünsche, die zu
erfüllen wären, hätte ich einige auf Lager. |
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Ein Regen von Sternschnuppen prasselt in den Nächten
um den 11. August auf die Erde. Pro
Sternschnuppe, la
estrella fugaz, ein Wunsch - das ist doch
ein Angebot, oder? |
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Ein sich auflösender Komet sorgt in den nächsten
Tagen für besonders viele Sternschnuppen.
Die Brösel dieses Kometen, kommen alle aus dem
Sternbild, la
constelación
Perseus, deshalb werden sie Perseiden genannt.
Die vielen Staubteilchen aus dem Kern dieses Kometen
verbrennen, wenn sie in die Erdatmosphäre eintreten.
Dabei leuchten sie wie Sterne. Sternschnuppen
erhellen den Himmel und wir können uns etwas
wünschen! |
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In der Nacht vom 12. auf den 13. August soll also
ein wahrer Sternenregen auf uns nieder gehen.
Hoffentlich spielen die Wolken mit und verziehen
sich zur rechten Zeit. Der Mond verhält sich diesmal
vorbildlich. Es ist die Zeit des Neumondes und damit
relativ dunkel am Himmel.
Vielleicht ist ja doch ein bisschen Elfenstaub
dabei? |
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9 de agosto de 2007 -
Donnerstag - jueves |
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19 ° centígrados |
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24
°
centígrados |
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Icod de los Vinos |
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Grau und bewölkt. Im Moment macht die Insel ihrem
Namen keine Ehre.
Insel des ewigen Frühlings wird sie im allgemeinen
genannt. Die Stimmung ist zur Zeit eher
herbstlich angehaucht!
Aber auf die Hitze folgend - äußerst
angenehm. |
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Der Urlaub für Kirsten und Olaf ist zu Ende. Auf dem
Weg zum Flughafen sind sie noch kurz hier gewesen.
Die drei Wochen waren auch nur ein Wimpernschlag.
Nicht mehr - aber auch nicht weniger!
iNi más ni menos que! |
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Meine Lieblinge sind wieder unterwegs. Diese
kleinen, netten Raupen sind ungefähr fünfzehn
Zentimeter lang und betätigen sich als äußerst
fleißige Fressmaschinen. Welcher schöne
Schmetterling im Endeffekt diese Hülle verlassen
wird, kann ich leider nicht sagen. |
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Als grüne, gefräßige Raupen mag ich sie überhaupt
nicht. Diese Art liebt die Blätter meiner
Trompetenbäume. Man kann sie wirklich beim Fressen
belauschen - und ruck zuck ist so ein riesiges Blatt
bis auf das Skelett vertilgt. Dann steht für die
netten Tierchen bereits das nächste Blatt auf der
Speisekarte. |
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Das beste Maß für den Charakter einer
Person ist, |
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wie sie Menschen behandelt, |
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die ihr nichts Gutes tun können, |
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und wie sie Leute behandelt, |
| die sich nicht wehren können. |
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Abigail van Buren |
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8
de agosto de 2007 -
Mittwoch - miércoles |
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19 ° centígrados |
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24
°
centígrados |
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Icod de los Vinos |
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"Der Schlaf ist doch die köstlichste Erfindung."
sagte Heinrich Heine.
Ich kann ihm nur zustimmen! Die
Nachttemperaturen sind wunderbar. Der kühle
Atlantikwind hat die heiße Luft erfolgreich weg
befördert. Er ist und bleibt eben die beste
Klimaanlage - und das, ganz ohne zusätzlichen
Energieaufwand. |
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Am Vormittag hatten wir einen Termin beim
Steuerberater, el asesor fiscal. Auf
Teneriffa wird die Bilanz, un balance, Ende
Juli erstellt und muss, bevor sie zum
Handelsregister, el registro mercantil,
weiter geleitet wird, vom Notar beglaubigt,
certificar, werden.
Der Amtsschimmel wiehert wirklich ständig und
überall. |
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Andere Länder, andere Sitten,
cada tierra, su uso - darüber muss man
sich im Klaren sein, wenn man in ein anderes Land
geht um dort zu leben und zu arbeiten. |
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Nachdem wir schon in La
Orotava waren, haben wir die Gelegenheit genutzt und
haben noch einmal herrlich reife Marillen erstanden.
Der Vorrat an Marmelade wächst also weiter. |
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Auf einem alten
Schild über einer Wirtshaustür haben wir einmal
einen guten Ausspruch gelesen: "Treten Sie
ein, sonst verhungern wir beide!" |
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Damit es zu so einem Härtefall nicht kommen kann,
haben wir uns eine Pizza bei Cosimo und Rosa am
Playa san Marcos gegönnt. Die Luft war mild, die
Sonne hat durch die Wolken geblinzelt, die Pizza war
sehr gut und im Hintergrund hat das Meer gerauscht.
Was will man mehr? |
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Es gibt niemanden,
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| der nicht isst und trinkt, |
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aber nur wenige, |
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die den Geschmack zu schätzen wissen. |
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Konfuzius, |
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latinisierter Name für
Kung-fu-tse (551 - 479 v. Chr.) |
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Hat jemand Lust auf ein neues Rezept für eine
Kartoffelsuppe der anderen Art? Uns hat sie
ausgezeichnet geschmeckt. Eigentlich ist es
ursprünglich eine norddeutsche Gebrauchsanweisung
gewesen. Ich habe es für unseren Geschmack ein
bisschen abgewandelt. Ihr könnt es ja einmal
ausprobieren - es lohnt sich! |
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Bis morgen - hasta mañana! |
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7 de agosto de 2007 - Dienstag - martes |
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20 ° centígrados |
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24
°
centígrados |
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Icod de los Vinos |
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Keine Angst, der Waldbrand ist vorbei! Gestern Abend
war unser Hausberg wie mit Rotlicht bestrahlt.
Verantwortlich dafür war allerdings die untergehende
Sonne. |
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Die Sonne selbst ist zwar sehr unscheinbar im Meer
versunken aber die Sonnenstrahlen haben ein
wunderschönes Farbenspiel auf die Berglandschaft
geworfen. Mystisch und fast unwirklich. |
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Auszeit. Was versteht man darunter? Neue
Perspektiven gewinnen, Kraft sammeln, die Dinge von
einer anderen Seite aus betrachten, klarer sehen? |
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Einfach einmal raus aus dem Hamsterrad des Alltags!
Die eigentlichen Themen des Lebens dorthin rücken,
wo sie ihren Platz haben sollen. Sich selbst wieder
einmal wichtig nehmen. |
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Die Welt neu entdecken, Zeit für die kleinen Momente
haben. Für kurze Zeit so richtig egoistisch sein
dürfen. Darauf freuen wir uns! Abraham Lincoln
stellte schon vor vielen, vielen Jahren eine gute
Überlegung an. "Halte dir jeden Tag 30 Minuten für
deine Sorgen frei, und in dieser Zeit mache ein
Nickerchen." |
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Ich glaube, darüber sollte man auch heute ab und zu
nachdenken. Schaden kann es auf keinen Fall! |
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Ständige Routine, Alltagstrott machen irgendwann
müde - geistig müde. Man beginnt im Kreis zu denken.
Man bewegt sich nur mehr im Kreis und die Kreise
werden stetig kleiner. Kleiner und enger und am Ende
kann man nicht mehr kreativ und sinnvoll planen und
arbeiten. |
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Fantasie ist der Alltagsturbo! Das sagt sich so
leicht, aber wenn man keine Zeit mehr dafür hat,
neue Eindrücke zu sammeln oder mit gutem Gewissen
nichts zu tun, dann verabschiedet sich im Laufe der
Zeit sowohl die Fantasie wie auch die
Vorstellungskraft. |
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Georg hat vor dem Frühstück schon Maulbeeren
gepflückt.
Er hat wohl noch immer nicht genug Marmelade
in unserem Vorratsschrank. Ein gemütliches
Frühstück, ein Termin beim Bürgermeister, Brot
backen, Mittagessen und endlich einmal meine Post
erledigen. |
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Die Lösung
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Gelassenheit, Zuversicht und Humor
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verwandeln große Sorgen in kleine,
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kleine in winzige - |
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und die winzigen lösen sich in Luft auf. |
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"Talent bedeutet Energie und Ausdauer. Weiter
nichts.“ sagte Heinrich Schliemann. Er hat mit
dieser Einstellung seine Träume verwirklicht und
auch bewiesen, dass Träume Realität werden können
auch wenn die "Erkenntnisse" der etablierten
Wissenschaft dagegen sprechen. |
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6
de agosto de 2007 -
Montag - lunes |
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20 ° centígrados |
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25
°
centígrados |
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Icod de los Vinos |
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Der Geist der aus der
Flasche kam. Aber - kann man einen Geist überhaupt
in eine Flasche sperren? Wohl kaum, Geister
respektieren keine Grenzen. Sie agieren im wahrsten
Sinne des Wortes grenzenlos.
Geistig eben. |
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Kann ein Geist aus dem Telefon kommen? Heute hat
dieser Apparat geklingelt und am anderen Ende der
Leitung war Luisa! Jetzt haben wir über ein Jahr
nichts mehr von ihr gehört und plötzlich meldet sie
sich, als ob sie noch immer für uns arbeiten würde.
Sachen gibt es, die gibt es gar nicht! |
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Da fällt mir
der Zauberlehrling wieder ein. Irgendwann
mussten wird dieses elendslange Gedicht auswendig
lernen. Ich kann heute noch Bruchstücke davon. Das
vollständige Werk unseres Dichterfürsten Goethe habe
ich allerdings nicht mehr im Kopf. |
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Gestern sind die
Hubschrauber mit ihren Wasserbehältern in
regelmäßigen Abständen über den Himmel geflogen. Es
muss also noch immer irgendwo brennen. Abgesehen
davon ist jedoch der Alltag wieder eingekehrt. Ich
habe eine kurze
Zusammenfassung über die vergangenen Tage
zusammen gestellt. Die Insel ist dieses Mal mit
einem blauen Auge davongekommen. |
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5
de agosto de 2007 -
Sonntag - domingo |
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20 ° centígrados |
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26
°
centígrados |
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Icod de los Vinos |
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Sonntage sind zum Faulenzen da, oder? Ein
gemütlicher Sonntag, nichts besonderes passiert und
nicht gearbeitet.
Wir haben nur gefaulenzt - wie es sich gehört! |
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4 de agosto de 2007 -
Samstag - sábado |
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20 ° centígrados |
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|
26
°
centígrados |
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Icod de los Vinos |
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Wir haben uns für heute einen gemütlichen Samstag
für die Gartenkosmetik vorgenommen. |
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Das Wetter war angenehm warm, auch die verschiedenen
Arten der Libellen haben den Sommertag am Teich
genossen. Das ist eine Feuerlibelle, eine der
vielen, die sich in der Umgebung des Teiches sehr
wohl fühlen. Ob unsere Elfe da ihre Finger im Spiel
hat? |
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Die Kürbisse, las calabazas,
wachsen und gedeihen diesmal prächtig.
Ich weiß nur noch nicht, welche Sorten reifen
werden.
Ich habe vier verschiedene Samen gesät, wir
haben Pflanzen von allen vier Sorten ausgesetzt -
doch welche im Endeffektüberlebt haben, kann ich
leider nicht mehr feststellen. |
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Das ist aber auch gar nicht so wichtig, wir werden
es spätestens in zwei Monaten heraus finden. Bis
dahin müssten eigentlich die ersten Kürbisse reif
sein. Wir lassen uns überraschen! |
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In Villach ist um diese Zeit das Feuerwerk bereits
in die Luft geschossen, der Villacher Kirchtag ist
damit vorbei. Sogar eine Randerscheinung dieses
Brauchtumsfestes war gut genug um das Sommerloch
diverser Medien zu stopfen.
Ein junger Bursche ist gestern Abend beim "Pinkeln"
in die Drau gerutscht. Wahrscheinlich war er nicht
mehr ganz nüchtern, nehme ich einmal an. Ihm ist
auch nicht viel passiert - ein beherzter Zeitgenosse
hat ihn aus dem Wasser gezogen und gerettet. Ende
gut - alles gut! |
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An und für sich ein menschliches Schicksal, über das
man durchaus schmunzeln kann. Für einige
Journalisten - oder Printmedien - anscheinend aber
eine Überlebensfrage. Wie kommt das Unglück dieses
Burschen sonst in die Schlagzeilen anderer
Bundesländer? Vorarlberg, Tirol und die Steiermark
hat, wie es scheint, sonst keine tragischen
Tagesgeschehen, über die man berichten könnte, auf
Lager. |
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Als Denkanstoss
versieht man den Artikel noch mit der provokanten
Frage, ob es in Villach keine öffentliche Toiletten
gäbe - und fertig ist die nächste Diskussionsbasis.
Vielleicht kann man das Thema ja noch ausbauen? |
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Nachdenken darf man darüber ja nicht mehr, denn
gestern wurde im öffentlich rechtlichen Fernsehen
von Österreich - wohlgemerkt mit Kulturauftrag - in
der Hauptnachrichtensendung die Meldung über die
Scheidung von Mörtel und Mausi Lugner gebracht.
Dieses Ereignis muss ja die ganze Welt bewegen. |
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Ein Kommentar erübrigt sich da eigentlich. Man kann
nur mehr etwas dazu sagen: "Österreich, wie tief
bist du gesunken!" Sogar in Amerika hat das illustre
Pärchen Kommentare in diversen Fernsehsendern
bewirkt.
Hut ab vor dieser Leistung! Im Land der
unbegrenzten Intelligenz ist Richard Lugner gleich
einmal zum Organisator des Opernballs aufgestiegen.
Herr Holländer und Frau Gürtler werden sich geehrt
fühlen ... |
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Österreichs graue Eminenz, Wiens Altbürgermeister
Helmut Zilk, kann sich in Zukunft also sicher sein,
dass die Lugners Österreich nicht mehr lächerlich
machen werden und das obwohl
Society-Lady Jeannine Schiller - wie wichtig sie
auch immer sein mag - die Scheidung der Lugners für
einen Verlust für für Österreichs Gesellschaft hält.
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Ob ihr da wohl auch andere
Landsleute zustimmen? Gott sein Dank sind
Geschmäcker verschieden.
Briefmarken mit den Konterfeis der zwei
österreichischen "Vorzeige Ehepaare aus der
österreichischen Operettenszene" wird es ja
hoffentlich nicht geben. |
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Soviel noch einmal zum Thema "Sommerloch" |
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3 de agosto de 2007 -
Freitag - viernes |
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20 ° centígrados |
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26
°
centígrados |
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Icod de los Vinos |
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Seit zehn Uhr vormittags kommt kein Wasser mehr aus
dem Wasserhahn. Kein Tröpfchen. Auch hier gibt es
kleine Nachwirkungen des "Infernos" wie es der
Spiegel beschrieben hat. Es ist zwar großflächig
weder Strom, Telefon noch Wasser ausgefallen. Aber
uns wundert nichts mehr. |
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Nachdem die Insel in den Medien ja fast als
Kriegsgebiet beschrieben worden ist, dürfen wir uns
auch nicht wundern, wenn kein Tröpfchen Wasser mehr
aus der Leitung kommt, oder?
Die Medien müssen es ja wissen und wir lassen uns
jederzeit eines besseren belehren. Lernfähigkeit,
la capacidad de aprendizaje, zeichnet ja
bekanntlich den intelligenten Menschen aus.
Wenn es anders wäre, könnten wir uns ja im Loro
Parque für eine Wohngelegenheit im Schimpansengehege
bewerben. |
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Wir holen unser Trinkwasser, la
agua potable,
eigentlich meistens von einer Quelle, una fuente,
oberhalb von Icod. Das haben wir auch heute
getan. |
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Der Weg dorthin führt über El Amparo. |
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Vergangenen Samstag sind wir das letzte Mal durch
diesen Ortsteil, el barrio, von Icod
gefahren. Da war die Welt noch in Ordnung. Die
Fiesta hat begonnen und wir haben mit Chicho noch
ein Bier auf dem Platz vor der Kirche getrunken.
In El Amparo war die Welt heute - nach dem Feuer -
auch in Ordnung.
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Nach diesen Tagen hat der Anblick richtig gut getan.
Man muss sich das einmal vorstellen. Man fährt ganz
normal auf einer Strasse und plötzlich steht man im
Stau, el atasco. |
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Na ja, vielleicht muss irgendein LKW umdrehen? Oder
haben zwei Nachbarn etwas wichtiges zu besprechen?
Aber nein, sieben oder acht Frauen tragen den
traditionellen Aufputz für die Fiesta zur Kirche! |
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Das Leben geht weiter - mit Tradition, Fröhlichkeit
und alter Gewohnheit, por
tradición, alegría y por pura
costumbre.
Die Kulisse für heute Abend wurde aufgebaut.
Stilvoll, mit Trachten und Musik, con traje y
música
- ganz ohne Zuschauer. Man feiert hier wirklich noch
für sich und nicht als Kulisse oder
Folkloredarbietung für den Fremdenverkehr.
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In Santa Bárbara ist der Kopfschmuck bei der Fiesta
aufwendiger gestaltet. Da werden traditionsgemäß
Zuckerfiguren auf den geschmückten "Wagenrädern"
angebracht. In El Amparo sind es Blumen und Tiere
aus Holz - oder Kunststoff? So genau konnte ich das
nicht erkennen. Aber wie auch immer, es ist ganz
einfach schön und tut gut! |
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Nachdem wir unser Quellwasser geholt haben, sind wir
noch ein Stück nach oben gefahren. Von der Straße
aus konnte man vom Brand eigentlich nichts erkennen.
Wir sind dann stehen geblieben, haben das Auto
geparkt und sind ein Stück in den Wald gegangen. |
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Der Brandgeruch lag noch schwach in der Luft und aus
der Nähe waren die Wunden in der Natur wesentlich
klarer zu sehen. Schwarze Baumstämme, weiße
Aschenfelder mit gespenstischen Buschskeletten,
schwarze Steine und daneben von der Hitze zerstörte
Pflanzen. Zum Teil so, als ob irgendjemand mit
extrem heißer Luft darüber geblasen hätte. Nicht
verkohlt eher verdorrt.
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Verbrannte Erde, ein Weg und daneben ganz unversehrt
und tiefgrün Farnkraut und anderes Gestrüpp. Warum
ist der Baum verbrannt und der halbe Strauch daneben
nicht?
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Die Bäume - hauptsächlich Kanarische Kiefern - die
verbrannt sind, stehen nicht als verkohlte Leichen
in der Landschaft. Sie sind weiß. Wie mit
Staubzucker bestreut. Kohlrabenschwarze Stämme und
helle Nadelbüschel. Aus diesem Grund sieht der
verbrannte Wald aus der Ferne zum Teil auch wie ein
überbelichtete Landschaft aus.
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Diese Aufnahmen haben wir im Ortsteil, el barrio
de Redondo gemacht. Einem Ort, den es laut der
Medien gar nicht mehr gibt, der vollkommen von der
Landkarte verschwunden sein sollte. |
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Der Ortsteil hat das anscheinend nicht ganz
verstanden und existiert noch immer! Es grenzt
trotzdem irgendwie an ein Wunder, aber es haben sehr
viele Bäume die Brände fast unbeschadet überstanden. |
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Die kanarische Fichte braucht vier Jahre um sich zu
regenerieren, der Wald benötigt zehn Jahre Zeit um
sich zu erholen. Die Kanarische Kiefer, el pino
canario, botanisch pinus canariensis ist
ein ganz besonderer Baum. Aber darüber erzähle ich
euch in den nächsten Tagen mehr.
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Der Wald ist in dieser Gegend abgebrannt, aber die
Häuser stehen! Die meisten sind nicht einmal vom
Russ schwarz gefärbt - obwohl man sehen kann, dass
die Flammen sogar die Palme auf der Terrasse
verbrannt haben.
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Stromleitungen und Telefonkabel sind verschmorrt,
abgerissen und liegen unbrauchbar auf dem Boden.
Provisorisch ist allerdings bereits alles wieder in
Stand gesetzt. |
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Okay, wir haben heute den ganzen Tag über kein
Wasser aus der Leitung gehabt. Aber ist das wirklich
soo schlimm? Damit kann man durchaus leben. Die Welt
geht davon nicht unter. Es ist nur ein wenig
ungewohnt und - zugegeben - unbequem. |
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Jetzt ist es wieder einmal Mitternacht und seit
einer Stunde funktioniert auch unser Wasserhahn
wieder. Bei unserem Nachbarn plätschert zur Zeit das
Fincawasser lustig und rauschend in den Wassertank. |
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Die Normalität hat uns wieder - auch wenn die
Feuerwehrmänner noch immer keinen Urlaub bekommen.
Die Hubschrauber mit ihren nassen Frachten fliegen
beständig über die Insel. Ich verziehe mich jetzt
aber trotzdem ins Bett. Es ist wieder angenehm kühl
und mit dem "Bachrauschen" im Ohr werde ich sicher
außerordentlich gut schlafen. Träumt was schönes! |
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2
de agosto de 2007 -
Donnerstag - jueves |
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| 26 °
centigrados |
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| 30 °
centigrados |
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| Icod de
los Vinos |
abklingender Calima |
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Ein wolkiger, warmer Tag hat begonnen. Die Hitze ist
gebrochen, der Brand auf Teneriffa ist zwar noch
nicht kontrolliert, jedoch stabilisiert. Ihr kennt
den Unterschied zwischen kontrolliert und
stabilisiert nicht? Ich habe es auch nicht gewusst.
Stabilisiert bedeutet, dass die Brandherde noch
nicht gänzlich unter Kontrolle sind, dass sich der
Brand jedoch nicht mehr ausdehnt. |
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Endlich haben wir Marcos am Telefon erreicht! Seinem
Haus steht, obwohl der Ortsteil von Icod,
Redondo,
mehr oder weniger von der Landkarte verschwunden
sein soll. Auf die Frage, ob er Hilfe braucht und ob
es ihm und seiner Familie gut geht, hat er mit
seinem typischen iTranquilo
hombre! beantwortet. Gott sei Dank. iGracias
a Dios! |
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Der Alltag normalisiert sich wieder. Man sieht
wieder Wolken am Himmel und keinen Rauch. Irgendwie
ist einem auch gar nicht mehr bewusst, dass es noch
immer irgendwo raucht und qualmt. Aus den Augen -
aus dem Sinn. Aber so ist das Leben! |
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Ab morgen gibt es also voraussichtlich wieder
positivere Tagesberichte!
Immerhin haben wir ja Urlaub. Wie die meisten hier
auf der Insel. August bedeutet Ferien. In
Geschäften, Büros und Ämtern werden sogar die
Öffnungszeiten in diesem Monat geändert. Die Arbeit
wird auf Sparflamme gedreht.
Wir machen es in diesem Jahr ebenso. |
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Am Nachmittag hat die Inselregierung gemeldet, dass
der Brand endlich unter Kontrolle ist. Die Feuerwehr
hat allerdings noch viele Tage zu tun. Bis die
allerletzten Flammen ausgelöscht sind, wird wohl
noch dauern. |
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El Cabildo de Tenerife ha dado por
controlado a las 04.00 horas el incendio forestal
que desde el lunes ha afectado a 15.562 hectáreas en
un perímetros de 78,2 kilómetros. |
| La situación de alarma ha dado paso
a la de prealerta, una vez controlado el
fuego, que ha afectado al monte en diez
términos municipales del noroeste de la
isla: Los Realejos, San Juan de la
Rambla, La Guancha, Icod de Los Vinos,
Garachico, El Tanque, Los Silos,
Buenavista del Norte, Santiago del Teide
y Guía de Isora. |
| 02 de agosto 2007
EFE |
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Etwas zum Nachdenken - eine kleine
Zusammenfassung |
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Du seufzt, wenn du die Zeitung liest,
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dass sie dir deinen Tag vermiest.
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Der eine hat arg Brand gestiftet
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ein andrer seine Frau vergiftet. |
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Nun stell´ dir vor, geschrieben stünde,
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die Menschen liebten keine Sünde, |
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das Haus sein frisch und gelb
gestrichen,
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der Mann nie von der Frau gewichen und
immer lieb zu ihr gewesen -
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da stöhnst du, das willst du nicht
lesen!
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Nun, Leser, frag´ dich in Geduld - wer
ist an den Meldungen denn schuld? |
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Karl Heinz Söhler,
deutscher Dichter |
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Ich möchte noch einmal ganz kurz auf die diversen
Meldungen eingehen. Ich werde schon sehr
nachdenklich, wenn man die Kurve der
Sensationsmeldungen verfolgt. Und das in einer Zeit,
in der es für jedermann relativ leicht ist, an
konkrete Aussagen heran zu kommen. |
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Die europäischen Fernsehsender dramatisieren die
Lage auf den Kanaren durch die Bank. Sogar der
staatliche österreichische Fernsehsender, sprich
ORF, bringt Berichte, über einen Waldbrand im
Süden der Insel. |
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Vielleicht treibt ja noch irgendjemand irgendwelche
Fotos oder Videos von Touristen, die vor den Flammen
ins Meer flüchten. Oder Urlauber, die in einer
atemberaubenden Aktion vom Teide gerettet werden
müssen? |
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Angeblich wurden Flughäfen gesperrt und Touristen
verletzt. Warum sollte ein Flughafen gesperrt
werden, wenn es dort gar nicht brennt? Es gibt
Touristen, die ihre Ferien im Süden am Strand
verbringen, die den Brand gar nicht registriert
haben. Wie auch? Solange sie keine spanischen
Zeitungen lesen und zu dieser Zeit keine Ausflüge
geplant haben. |
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"Im Fernsehen wurde davon gesprochen, das der Rauch
sehr schlimm ist, viele schon mit Atemschutzmasken
rumlaufen. Mir ist die Freude auf den Urlaub
gründlich verdorben, eigentlich würden wir lieber zu
hause bleiben." Zitat aus dem
Forum der Megawelle Bedenklich, oder? |
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Mir tun die Leute leid, die sich das ganze Jahr auf
ihren Urlaub freuen und durch solche Panikmeldungen
ganz verunsichert werden. Wer trägt dafür die
Verantwortung. |
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"Man muss die Tatsachen kennen, bevor man sie
verdrehen kann." sagte einst Mark Twain. Aber das
trifft wohl nicht mehr zu. Es werden bewusst oder
unbewusst Unwahrheiten verbreitet. Alles mit dem
Etikett der Wahrheit versehen! Wer zweifelt denn
diese Meldungen denn schon an? Wer soll denn sonst
die Wahrheit verbreiten wenn nicht die gewohnte und
vertraute Tageszeitung oder der Nachrichtensprecher
im Fernsehen? |
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Damit will ich nicht sagen, dass dieses Feuer auf
den Inseln keine Katastrophe war, aber man sollte
die Kirche im Dorf lassen. Man sollte das Unglück
nicht ausschlachten und fahle und schale
Sensationsbilder daraus basteln. Die Katastrophen
spielen sich im Hintergrund ab. Den Tourismus
betrifft das in keiner Weise. |
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Der normale Urlauber hat von dem Ausmaß des Feuers
gar nichts, oder so gut wie nichts, mit bekommen.
Wir sind ja selbst am Tag, als das Feuer
ausgebrochen ist, in Puerto de la Cruz gewesen. |
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Der Brandherd lag direkt über der Stadt, man konnte
am Nachmittag ganz deutlich den Rauch sehen. Es
könnten aber auch die üblichen "Nachmittagswolken"
im Orotavatal gewesen sein. |
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Niemand hat sie registriert. Es war heiß, sehr heiß.
Die Urlauber waren entweder im Wasser oder sind an
einem schattigen Plätzchen am Plaza del Charco
gesessen und haben ein kühlendes Getränk im Schatten
der Lorbeerbäume genossen. |
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Im Schwimmbad von Puerto war sicher keine einziger
Liegestuhl frei - ein herrlicher Sommertag! |
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Dass zu dieser Teil bereits ein großer Teil in den
Bergen ein Raub der Flammen geworden ist, hat keiner
bemerkt. Außer derjenige, der an diesem Tag einen
Ausflug gemacht hat. Gar so viele Touristen werden
das allerdings nicht gemacht haben. Der Calima hat
die Temperaturen in gigantische Höhen getrieben. Je
höher desto doller! 48 Grad in luftiger Höhe wurde
gemessen. Nicht sehr erholsam. |
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Die meisten Menschen haben also einen gemütlichen
Tag am Pool oder am Meeresstrand vorgezogen. |
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Die einen genießen ihr Abendessen und in der
Zwischenzeit hat Marcos bereits um seine Finca
gezittert, die Finca seines Vaters ist den Flammen
zu dieser Zeit bereits zum Opfer gefallen. Das sind
die Katastrophen! Die wirklichen, die realen
Schicksale, aber die sind nicht für Medien geeignet.
Wer interessiert sich denn dafür? |
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Wenn man genau nachdenkt kommt man auch zu dem
Ergebnis, dass es egal ist, ob sich jemand dafür
interessiert oder nicht. An den Tatsachen ändert
sich nichts und helfen kann auch niemand. |
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Es sind mit großer Sicherheit Existenzen vernichtet
worden. Viele Canarios leben an der Waldgrenze. Alte
Menschen, die ihre Überweisungsscheine heute noch
mit einem Daumenabdruck unterschreiben, weil sie
weder lesen noch schreiben können. Menschen, die die
schnelle technische Entwicklung, für die wir in
Österreich hundert Jahre Zeit hatten, in zwanzig,
dreißig Jahren schaffen mussten.
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Nach Francos Tod hat sich das Leben in Spanien
gravierend geändert auch auf den Inseln. Die
Schulpflicht wurde zwischen 1978 und 1980
eingeführt, die Ochsengespanne wurden von Autos
abgelöst, der Tourismus wurde immer stärker.
Plötzlich war Telefon und Gasherd Standard. |
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All das haben diese Menschengeschafft. Ohne eine
Fremdsprache zu können, ohne je auf einer anderen
Insel gewesen zu sein gehen so offen und freundlich
mit fremden Menschen um. Sie sind neugierig, ein
bisschen bauernschlau und verkaufen Ausländern ganz
gerne absurde Geschichten. |
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Gerade für diese Menschen ist dieser Brand eine
Katastrophe. Klar, Unterstützung wurde jetzt schon
zugesagt, es wird schon finanzielle Hilfe geben.
Aber diese Menschen haben von ihrem Land gelebt. Von
den Früchten der Bäume und was der Boden sonst noch
hergibt. |
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In den ländlichen Gebieten fährt der alte Mann mit
seinem Mopedauto jeden Tag irgendwo aufs freie Feld
und schneidet allerlei Kräutlein und Gras für seine
Ziegen daheim im Stall. Die Eierlegen die Hühner,
der Mais wächst vor jedem Haus, die Kürbisse, die
Kartoffeln, Karotten und der Kohl. Die Äpfel wachsen
am Baum und von den Bananen sind meistens so viele
reif, dass der Überschuss - fein säuberlich
aufgeschnitten - an das Hausschwein verfüttert
werden. |
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Das Leben dieser Leute ist abgebrannt. Übrig
geblieben ist nur mehr schwarze Erde. Wenigstens im
Moment. |
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In ein paar Monaten schaut die Welt schon wieder
anders aus. Dann werden viele Wunden vernarbt sein
und andere von neuem Grün zugedeckt sein. Der Mensch
schafft vieles und wie sagt man so sinnig? Das Leben
geht weiter, die Zeit heilt alle Wunden! |
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Man kann also nur einen Aufruf an alle Medien machen
- Benutzt nicht alles und jedes um euer Sommerloch
zu stopfen! Seid einmal erfinderisch und lasst euch
selbst etwas einfallen.
Kreativität ist immer gefragt, wie wäre es
einmal mit einem Wettbewerb für positive Meldungen? |
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| Was als ein Strom nützlicher
Informationen begann, |
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hat sich inzwischen in eine Sturzflut
verwandelt. |
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Neil Postman (*1931),
amerik. Medienkritiker |
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1 de agosto de 2007 -
Mittwoch - miércoles |
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| 26 °
centigrados |
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| 30 °
centigrados |
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| Icod de
los Vinos |
abklingender Calima |
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Abklingender Calima und leichter Nieselregen in der
Früh. Seit dem späten Vormittag strahlt allerdings
die Sonne am blauen Himmel. Diesmal ohne einen
Vorhang von Rauch davor. |
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Von uns aus gesehen heißt es "Feuer aus!" Leider ist
das nicht wirklich der Fall. Es ist still geworden.
Ich kann keine Brandherde, Wolkenpilze oder eine
orange Wolkenlandschaft orten. Ruhe? Oder ist es nur
eine Ruhe vor dem Sturm? |
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Nein, es brennt noch immer irgendwo. Die
Hubschrauber fliegen beständig über unseren Köpfen. |
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Nicht mehr so kontinuierlich wie gestern, aber der
Brand ist auch weiter gewandert. Im Laufe des Tages
soll die Lage unter Kontrolle gebracht werden - wenn
sich das Wetter nicht ändert. Die evakuierten
Menschen können auch heute noch nicht in ihre
Wohnungen zurück. |
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Die Autobahn rund um die Insel ist frei
befahrbar, oberhalb von tausend Metern muss man im
Norden und Westen der Insel aber mit Straßensperren
rechnen.
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| Cuatro carreteras de los montes
de Tenerife permanecen cerradas por la
proximidad del incendio. Se trata de las
vías que van de Boca Tace a Chío, Icod
el Alto a La Guancha, Icod de los Vinos
a Santiago del Teide, y de Buenavista a
Santiago del Teide. |
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Am Nachmittag ist die Strasse, die über Santiago del
Teide in den Süden führt, wieder frei gegeben
worden. |
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Se han abierto al tráfico las carreteras
que van de Santiago del Teide a Chío por Arguayo, la
de Erjos a Tamaimo por Santiago del Teide y la de la
Caldera al Portillo.
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| La Opinion |
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Der Brand auf Gran Canaria ist durch Brandstiftung
entstanden. Der junge Mann hat seine Tat bereits
gestanden und verschwindet voraussichtlich für zehn
Jahre hinter "Spanischen Gardinen". |
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Der Großbrand auf Teneriffa soll auch durch die
Hilfe von Menschenhand entstanden sein. El
incendio de Tenerife fue también ''provocado''
Sicher ist das allerdings noch nicht. Es gibt aber
auch noch viele andere so genannte Brandstifter. |
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Der erste Brandstifter dieses spanischen Sommers
soll eine Ratte gewesen sein. In der Provinz
Tarragona im Süden von Katalonien biss im Juli
herzhaft in frisch verlegte elektrische Kabel.
Das neugierige Nagetier starb durch einen Stromstoß
– und löste dabei Feuer aus. Der Brand vernichtete
dreihundertfünfzig Hektar Wald! |
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Die Berichterstattung in den internationalen Medien
ist relativ mittelprächtig. Da wird mit Zahlen und
Meldungen direkt akrobatisch jongliert. Das
Sommerloch muss für viele Berichterstatter ein
Allesfresser sein. Berichtet wird ganz einfach, was
die Tastatur hergibt. Ob Wahrheit oder abschreiben -
das ist nicht so wichtig.
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Mit Sensationsmeldungen kann man sicher viele Leser
erreichen. Die Hauptsache sind ja nicht die wahren
Geschehnisse sondern die tollen Geschichten, die man
daraus basteln kann. Die Qualität der Information
spielt dabei nur eine winzige Rolle. |
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Wir haben uns heute zusätzlich zu den Tageszeitungen
und das Internet über diverse Satellitenprogramme
schlau gemacht.
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Wenn man die
Meldung, die offiziell von der Inselregierung
verkündet worden ist kennt und dann die
verschiedenen Bericht hört oder liest - wird einem
ganz einfach schlecht! Jeder schreibt ein anderes
Schauermärchen. Die Gebrüder Grimm würden vor Neid
erblassen!
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Wo sind denn die Journalisten geblieben, die
wirklich noch recherchieren und nicht nur "irgendwas
dahin plappern"? |
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Einige
Zeitungsartikel und Photos, algunos
artículos de periódico y fotos, die
relativ gut informieren , habe ich deshalb
gesammelt. Wen es interessiert kann ja hier
weiter
lesen ... |
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Eigentlich wollten wir ja drei bis vier Tage auf die
Nachbarinsel La Palma fahren - oder sollte
man schwimmen oder fliegen sagen? Wie immer es
richtig heißen sollte, es spielt sich so wieso nicht
ab. Es ist zu warm. Nicht für uns persönlich, wir
lieben die Wärme! Aber für unsere Blumenkinder
ist es eindeutig sehr strapaziös.
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Ich wollte ja Sara, unsere Blumenelfe überreden,
meinen Part im botanischen Leben zu übernehmen -
aber ich bin auf taube Ohren gestoßen. Leider! Nicht
einmal unsere vorwitzige Elfe hätte dafür einen
Finger gekrümmt. Wahrscheinlich ist ihr der
Gartenschlauch zu schwer. Verstehen kann ich es ja
und ich bin ihr auch nicht böse. |
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Momentan könnte man wahrscheinlich von niemanden
verlangen jeden Tag unsere Blumentöpfe zu bewässern.
Dafür gibt es zur Zeit ganz andere Probleme. Der
Feuerteufel lässt recht nett grüßen! |
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Die Finca von Marcos ist zur Zeit gar nicht
erreichbar, so hat uns Ruben heute am Telefon
gesagt. Keine Ahnung ob das Telefon bei Marcos
überhaupt noch funktioniert. Aus dem Telefonhörer
kam lediglich das Besetztzeichen. Es wäre kein
Wunder, wenn die Telefonleitung ein Raub der Flammen
geworden wäre. |
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El barrio de Redondo fue borrado totalmente del
mapa con lenguas de llamas, una situación que fue
predecida por los más viejos del lugar nada más
conocer el incendio. Der Ortsteil Redondo wurde
von den Feuerzungen vollkommen von der Landkarte
ausradiert ... |
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Auf die kleine Nachbarinsel La Palma können wir auch
ein andermal fahren. Es muss a nicht unbedingt jetzt
sein. Nur eines ist ganz klar - wir brauchen
dringend eine "Auszeit" Wir sind im wahrsten Sinne
des Wortes ausgebrannt. Dafür haben wir den
gigantischen Brand auf unserer kleinen Insel im
Atlantik gar nicht benötigt. Er ist auch nicht das
Tüpfelchen auf dem "I" gewesen.
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Wir treten die nächsten vier Wochen kürzer,
halbe Ferien halb Arbeitsurlaub. Wie es uns beliebt.
Nur kurz unterbrochen von mehr oder weniger
wichtigen Terminen.
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Angeblich, supuesto,
soll es ja Menschen geben, die im August
arbeiten?! Gerüchte darüber sind im Umlauf. Ob es
wirklich zutrifft, weiß ich nicht. |
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Wie es auch immer sein sollte, comoquiera que.
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Wir haben uns vorgenommen, in diesen Wochen nur das
zu erledigen, was wir wollen. Dann macht auch diese
Arbeit Spaß. Für die nächsten Wochen gibt es nur
eine Devise - keine Arbeiter und keine
Verpflichtungen! |
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Einmal unbeschwert in der Sonne liegen, Tratsch- und
Klatschzeitungen lesen. Fotos sortieren. In
Wohnzeitungen stöbern. Mit den Aquarellstiften
experimentieren. Verrückte Menüs ausprobieren. |
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Einfach seine sieben Zwetschgen zusammen packen und
an den Strand fahren, sich dort am Nachmittag die
Füße im schwarzen Sand verbrennen. Eine Pizza essen.
Bis um drei Uhr Früh gescheite Reden schwingen oder
bis Mittag schlafen. |
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Wir brauchen keine Kreuzfahrt und keinen
Luxusurlaub. |
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Nur einfach einmal abschalten und kürzer treten. Den
Maschinenstatus ablegen und wieder schön langsam,
poco a poco, zu sich
selbst finden. |
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iHasta pronto amigos |
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Zum Ende des Tages noch eine schöne Meldung des
Opinion - alle Feuerfronten sind gesichert! |
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Todos los frentes están estabilizados |
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El Cabildo espera que a final del día el incendio
esté controlado
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Los frentes del incendio que desde el lunes asola
Tenerife están controlados, según palabras del
presidente del Cabildo, Ricardo Melchior, en la
conferencia de prensa de la mañana sobre el estado
del fuego. La parte más complicada, entorno a
Ruigómez, Erjos y San José de los Llanos, en el
Tanque, se consiguió estabilizar con el trabajo de
efectivos de las Brigadas Forestales y de efectivos
de la Unión Militar de Emergencias. El fuego llegó
anoche al caserío de Masca, aunque al final las
llamas solo afectaron a cuatro de las ochenta casas
de esta histórica localidad. |
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16. bis
31. Juli 2007 |
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Schreiben Sie uns einfach eine
kleine Nachricht |
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