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16 de abril de 2007 - Montag - lunes |
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15 de abril de 2007 - Sonntag - domingo |
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16 ° centígrados |
temperatura mínima |
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26 °
centígrados |
temperatura diurna |
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Icod de los Vinos |
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Guten Morgen Freunde! ¡Buenos días amigos! |
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Wir haben wunderbar geschlafen und machen uns am
späten Vormittag wieder an die gewohnte Arbeit. Pflanzlöcher müssen gegraben
werden. Eine Aufgabe für Georg, denn ich schaffe es bei diesen
Bodenverhältnissen nicht, mit der Schaufel in die geforderte Tiefe vorzudringen. |
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Bei uns gilt also eher die Aussage "selbst ist der Mann!"
iHay que ayudarse a sí mismo! |
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Wir haben von unserem Heimaturlaub Obstbäumchen der alten Sorten wie
Hauszwetschke, Weichselkirsche und eine köstliche Apfelsorte, den Grafensteiner
Apfel erfolgreich importiert. Das war überhaupt kein Problem.
Haltet uns die Daumen, dass diese - für Inselverhältnisse -
exotischen Pflanzenkinder anwachsen, beziehungsweise irgendwann auch die
erhofften Früchte tragen werden, dar fruto. |
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Warum auch nicht? ¿Por qué no? Wenn sie schon die lange Reise im Flugzeug
als Sperrgut überstehen haben. Ich erwarte es auf jeden Fall! Trotzdem - lassen
wir uns überraschen! |
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Am Nachmittag haben wir das erste Mal ein so genanntes "blind date" |
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Kirsten, Olaf und ihre beiden Kinder Annika und
Florian kommen uns um die Mittagszeit besuchen.
"Die Norddeutschen sind da!" |
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Kennen gelernt habe ich Kirsten indirekt eigentlich über
dieses Tagbuch, este diario. Aus dem Mailwechsel hat sich eine nette Bekanntschaft entwickelt
und da die Vier aus dem hohen Norden zu Ostern auf Teneriffa sind und erst
übermorgen zurück in die Heimat fliegen, haben wir uns für heute verabredet. |
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Bevor wir an den Strand von San Marcos, a la playa de San Marcos,
gefahren sind, haben uns die beiden ihre Finca gezeigt. Sie liegt in einem
anderen Ortsteil von Icod de los Vinos, in Las Lajas. Der Luftlinie nach, sind
wir also fast Nachbarn, vecinos. Zwischen,
en medio, uns liegt nur eine sanfte, bewaldete
Hügelkette. |
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Auch hier hat man eine wunderschöne Aussicht, una vista extraordinario.
Das Meer liegt uns eingerahmt von Nadelbäumen zu Füssen. |
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Annika hat mir unbedingt die kleinen Kätzchen, zeigen. Nachbars Katze,
el gato, hat
Nachwuchs bekommen und hat es sich in einem Raum der alten Gebäude gemütlich
gemacht. Drei kleine Stubentiger sind in der Ecke versteckt. |
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Die zweite Katzenfamilie musste ich natürlich auch besuchen.
Diese Mutter hat
sich ein sicheres Plätzchen im hohen Farnkraut ausgewählt. |
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Die Besichtigungstour ist zu Ende. Alle wollen an den Strand und ein gutes Essen
wäre auch nicht schlecht. |
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Florian kann sich anscheinend nicht entscheiden.
Der Gesichtsausdruck lässt auf eine gewisse Unentschlossenheit schließen, oder?
Das täuscht jedoch. Seine Entscheidung hat er bereits vor dem Studium der
Speisekarte getroffen - Pommes mit Ketchup. |
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Der schöne Nachmittag ist viel zu schnell vorbei gegangen, aber im Sommer sehen
wir uns wieder. Im Juli kommen Kirsten und ihre Familie wieder auf die Insel. |
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Für übermorgen wünschen wir euch noch eine gute
Reise! Bis bald. ¡Buen viaje y hasta pronto!
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14 de abril de 2007 - Samstag - sábado |
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8 ° centígrados |
temperatura mínima |
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27 °
centígrados |
temperatura diurna |
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Villach |
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Wir sind bei wunderschönem Wetter von unserer kleinen Insel abgeflogen und auch
bei den selben Voraussetzungen wieder gelandet.
Ein Flug wie im Bilderbuch. |
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Heute komme ich nicht mehr dazu - aber am Montag gibt es Fotos und einen
ausführlichen Bericht. Jetzt genießen wir erst einmal die gewohnte Umgebung und
packen unsere Koffer aus. |
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Nachdem wir gestern, beziehungsweise heute Nacht, nur zwei Stunden Schaf
genossen haben, lautet die Devise für den heutigen Abend - ab ins Bett und
träume süß von der sauren Gurke. |
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Ich werde meinen Richtlinien damit erstmals untreu.
Einen Bericht über gestern, heute und morgen gibt es erst übermorgen. |
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Für heute Abend verlasse ich euch und begebe mich ins Land der Träume. Ich kann
mir nicht vorstellen, dass irgendjemand etwas dagegen einzuwenden hat. Aber
trotzdem - vielen Dank für euer Verständnis. Bis demnächst! iDentro de poco!
Einen erholsamen, sommerlichen Sonntag euch allen! |
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Nachtrag für Samstag eingetragen am 16 April 2007 |
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Um sechs Uhr morgens hat uns Julian zum Bahnhof gebracht. Mit dem Zug ging es
dann ab Richtung Salzburg. |
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Vorbei an Wiesen und Wälder, an Bauernhöfen und kleinen Hütten. |
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Sobald Schloss Werfen in Sicht kommt weiß man, dass das Ziel der ersten
Reiseetappe nicht mehr weit entfernt ist. Wir können also schön langsam unser
Gepäck griffbereit zum Assteigen anordnen. Das ist gar nicht so einfach - wir
exportieren diesmal unter anderem auch drei kleine Obstbäume. |
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Welche Überraschung am Flughafen. Zwei bekannte Gesichter aus Villach. Die
beiden sind ebenfalls auf dem Weg nach Teneriffa. |
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Das Flugzeug steht bereit zum Abflug. Fly Niki wird uns - wie fast immer -
sicher von Salzburg nach Teneriffa bringen. Viereinhalb Stunden wird der Flug
dauern. |
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Abflug in Salzburg bei absolutem Kaiserwetter. Der Tag könnte ein Sommertag sein. Vor
allem in Salzburg hat man ja nicht gerade immer das Glück, dem obligaten
Nieselregen zu entkommen. |
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Diesmal war jedoch alles anders. Die Tagestemperatur
war im alpenländischen Österreich höher als bei der Ankunft auf Teneriffa. Ganze
sechse Grad.
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Die kleine Insel im Atlantik hat uns wieder. |
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13 de abril de 2007 - Freitag - viernes |
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8 ° centígrados |
temperatura mínima |
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27 °
centígrados |
temperatura diurna |
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Villach |
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Ein richtiger Sommertag! Wir haben das angenehme, warme und sonnige Wetter
wieder einmal von unserer Insel mitgebracht. Auf Teneriffa soll es laut
Telefonzeugen im Moment nicht so schön sein. Aber wir werden das am Sonntag
ändern, dann nehmen wir den Sonnenschein ganz einfach mit in den Süden. |
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Freitag der dreizehnte - unser Glückstag. Bis jetzt kann ich das behaupten.
Lassen wir uns überraschen, ob es auch für unseren letzten
Tag in Kärnten zutrifft. |
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Nur Angsthasen fürchten sich am Freitag dem Dreizehnten. In den USA
setzt die Wirtschaft eine Milliarde Dollar
weniger um. Die Menschen wollen nicht fliegen, keine Verträge abschließen und
schon gar nicht große Geschäfte machen.
Der Aberglaube, la superstición,
lässt grüßen! Dabei haben Studien bewiesen, dass der Tag nur denen Unglück
bringt, die ihn fürchten. |
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Ein geistreicher Mann namens Max O'Rell hat zum Thema Aberglaube einmal treffend
gesagt:
"Ob eine schwarze Katze Glück oder Unglück bringt, hängt
davon ab, ob man eine Maus oder ein Mensch ist." |
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Trotzdem hat die Angst vor der Zahl 13 hat dazu geführt, dass in Flugzeugen die
Reihe 13, in Hochhäusern Stock 13 und in Hotels und Spitälern Zimmer 13 fehlen. |
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Im 18. Jahrhundert soll es in Frankreich sogar einen eigenen Beruf gegeben
haben, der Unglück bei Tisch verhindern sollte. Was soll man machen, wenn die
Anzahl der Gäste plötzlich die Unglückszahl ergibt? Zur Vermeidung eines
Unglückes konnte man kurzfristig einen Quatorzien, einen Vierzehnten, mieten. |
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Die Medizin hat natürlich auch schon einen Namen für
diesen Unglücksglauben gefunden - Paraskavedekatriaphobie lautet das Schlagwort.
Menschen mit dieser Krankheit melden sich an diesen Tagen krank und trauen sich
nicht aus dem Bett heraus. |
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Aber auf unserer kleinen Insel im Atlantik müssen wir so wieso wieder umdenken.
In Spanien, Griechenland und Lateinamerika gelten Dienstage, die auf den 13.
eines Monats fallen, martes 13, als Unglückstage. |
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12 de abril de 2007 - Donnerstag - jueves |
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4 ° centígrados |
temperatura mínima |
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25 °
centígrados |
temperatura diurna |
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Villach |
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Ein Tag wie im Bilderbuch, un tiempo de película,
aber ein Termin nach dem anderen.
Doch wir zwei sind ja bereits gelernte Zeitjongleure. |
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Wir haben systematisch einen Punkt nach dem anderen
abgearbeitet, punto por punto.
Erfolgreich kann man mit guten Gewissen sagen. Gelernt ist eben gelernt!
iJustamente especializado! |
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Mir ist es zwischen durch sogar gelungen einige Fotos in meiner Geburtsstadt
aufzunehmen. Etwas, das ich bis jetzt noch nie gemacht habe. Welcher Villacher
fotografiert denn in Villach? |
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In der alltäglichen Umgebung kommt man gar nicht auf
diese absurde Idee.
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In Wahrheit trabt man fast blind durch die Gegend. Ohne besondere Beachtung
marschiert man an wunderschönen Gebäuden und Plätzen vorbei. Fast wie mit
geschlossenen Augen. Schade, dass man die kleinen Schönheiten nicht mehr
erkennt. |
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Wenn man die vertraute Umgebung für längere Zeit
nicht mehr zu Gesicht bekommt, ist der Blick plötzlich viel schärfer.
Man wird sozusagen selbst zum Touristen in der eigenen Stadt. |
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Am Nachmittag habe ich zwei erholsame Stunden in allerbester Gesellschaft am
Ufer der Drau genossen. Das träge fließende Wasser der Drau, Schwäne und Enten
haben uns Gesellschaft geleistet. |
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Nicht sehr viele, aber immerhin der harte Kern der
Truppe. Der Rest der Wasservögel hat sich etwas weiter entfernt in Ufernähe
aufgehalten. Ich vermute, der Baulärm vor dem Kongresshaus hat sie daran
gehindert an die gewohnte Stelle zu schwimmen. |
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Es dauert nicht mehr lange, dann beginnt für uns der letzte Tag in der alten
Heimat.
Einige Punkte sind noch abzuhaken. Aber wir schaffen das!
iBueno, ya está! |
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Aus diesem Grund werde ich mich jetzt ins Bett begeben. Zum Glück wecken uns in
unserem Schlafzimmer bereits die ersten vorwitzigen Sonnenstrahlen. Sie kitzeln
uns förmlich an der Nase. Ganz ungewohnt für uns. Auf Teneriffa ist es zur Zeit
um acht Uhr in der Früh noch finster - hier steht die Sonne schon fast mitten am
Himmel. |
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Also dann Freunde - hasta mañana amigos! |
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11 de abril de 2007 - Mittwoch - miércoles |
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3 ° centígrados |
temperatura mínima |
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23 °
centígrados |
temperatura diurna |
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Villach |
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Sonne, blauer Himmel und wunderbar warm. Wir haben unseren Tag heute im
Lavanttal verbracht.
Damit hätten wir eigentlich fast eine Inselrundfahrt hinter
uns. |
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Die Zeit rast dahin - nur mehr zwei Tage und die sind voll gestopft mit
Terminen. Ich glaube, danach brauchen wir erst einmal Urlaub, las
vacaciones! |
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10 de abril de 2007 - Dienstag - martes |
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3 ° centígrados |
temperatura mínima |
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21 °
centígrados |
temperatura diurna |
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Villach |
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Die Vögel zwitschern, die Sonne scheint und immer mehr Blumen recken und
strecken sich. Die Birke bekommt einen zartgrünen Schimmer und beim Flieder
drängen auch die Blätter ans Licht. Es ist ein wunderschöner Tag im Frühling,
la primavera. |
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9 de abril de 2007 - Ostermontag - Lunes de Pascua |
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1 ° centígrados |
temperatura mínima |
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18 °
centígrados |
temperatura diurna |
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Villach |
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In diesem Jahr befinden wir uns zur richtigen Zeit am richtigen Ort! In
Österreich ist auch heute Feiertag, ein gemütlicher Ostermontag. Auf Teneriffa
hat die normale Arbeitswoche begonnen. Wir haben heute einen Anruf vom Rathaus
in Icod bekommen. Die Widmungsbestätigung, el certificado, ist ausgestellt
und liegt zur Abholung bereit. |
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Ich habe heute einen faulen Vormittag im Bett verbracht. Herrlich! |
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Georg ist mit Christina im Wald unterwegs. Sie gehen
einen Teil der Parzellengrenzen ab.
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Wenn wir nicht da sind, muss schließlich jemand die Grenzen im Wald kennen. Also
Plan in die Hand und einen Grenzstein nach dem anderen freilegen. Als Belohnung
hat es eine schmackhafte Jause gegeben. |
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Am Abend besuchen wir noch gute Freunde, dann ist der Tag auch schon wieder
vorbei.
Die Zeit fliegt wieder einmal davon - und wir auch bald
wieder. |
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8 de abril de 2007 - Ostersonntag - Domingo de
Resurrección |
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3 ° centígrados |
temperatura mínima |
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17 °
centígrados |
temperatura diurna |
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Villach |
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Wir wünschen allen Freunden und Bekannten
Frohe Ostern! Erholsame Osterfeiertage,
wunderschönes Wetter und eine gute Osterjause! Viel
Glück beim "Eier pecken" und einen
Osterspaziergang bei Frühlingswetter. |
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| Frohe Ostern! |
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¡Felices Pascuas! |
| Happy Easter! |
| Buona Pasqua! |
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Zwei der fleißigen Osterhasen habe ich gestern zwischen den
Blumen entdecken können. Sie haben ihre Arbeit gut gemacht
und haben als Draufgabe noch für österliches Schönwetter
gesorgt. Wenn auch erst ab Mittag. |
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Es regnet und um elf Uhr treffen wir uns alle bei Hanni und Manfred zum
Osterfrühstück. |
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Seit zwei Jahren sitzen alle Geschwister mit
sämtlichen Anhängen an einem, gedeckten Tisch. So leicht ist das schließlich
nicht, immerhin kommt ein Teil der Mannschaft aus Wien, Julia aus der Schweiz
und wir von unserer kleinen Insel im Atlantik. |
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Osterschinken, Käse, Eier, Kren und Reindling - die
Zutaten für ein wunderbares Osterbuffet. Um die Mittagszeit hat sich sogar das
Wetter wieder daran erinnert, dass wir einen Feiertag genießen können. Die Sonne
hat die Regenwolken verdrängt und hat zusätzlich für gute Stimmung gesorgt.
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Wie lange so ein Frühstück dauern kann? Ein neuer
Rekord wurde gebrochen. Erst um Mitternacht sind unsere beiden Gastgeber ihre
Gäste los geworden.
Die Stunden vorher, ist noch so mancher köstliche Tropfen aus
Manfreds Weinkeller geopfert worden.
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Das hat man davon, wenn die ganze Familie, la
familia,
gerne gut isst und trinkt! Aber das liegt nun einmal
in der Familie, es cosa de familia,
und hat sich bis in die nächste Generation
erfolgreich durch gesetzt. |
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Es war ein wunderschöner Ostersonntag!
Ich bin mir sicher, jeder einzelne von uns hat ihn sehr
genossen - danke noch einmal an die beiden Gastgeber für ihr Durchhaltevermögen!
Wir freuen uns schon jetzt auf das nächste Treffen. |
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7 de abril de 2007 - Karsamstag - Sábado de Gloria |
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3 ° centígrados |
temperatura mínima |
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17 °
centígrados |
temperatura diurna |
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Villach |
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Blauer Himmel und Sonnenschein,
Hasen und Eier an allen Ecken und Enden. Den österlichen Zoo und die diversen
Eier gibt es in Form von Schokolade, Marzipan oder eines
Gebäckstückes - egal, me da lo mismo. Hauptsache es ist oval oder hat
zwei lange Ohren. It's eastertime! |
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Der Osterhase befindet sich in Startposition, en
permiso de salida. |
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Die Hühner haben fleißig gelegt und durch die Fastenzeit der
Katholiken hat sich ein ziemlich großer Vorrat der ovalen
Eiweißspender angesammelt. |
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| Die alten Legenden über die Ostereier erzählen zwar auch
andere Geschichten, aber diese Variante klingt recht nett und
logisch - zumindest für mich. |
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Der Osterhase ist eine rein protestantische
Erfindung. Dabei haben die Katholiken keinen Finger im Spiel gehabt. Sie sind
diesmal unschuldig, ser inocente esta vez. |
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In katholischen Gegenden hat sich durch die Fastenzeit wirklich zu Ostern ein
riesiger Eierberg angehäuft. Weil die Protestanten ihre Kinder nicht mit dem
katholischen Brauch des Fastens vertraut machen wollten, haben sie zur Erklärung
dieses Phänomens den Osterhasen erfunden. |
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Das Ei, el huevo,
ist Symbol des Lebens, der Fruchtbarkeit und der
Erneuerung. In alten Zeiten wurden die Ostereier der Frühlingsgöttin Ostara
geopfert.
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Während der Fastenzeit war das Essen von Eiern
streng verboten, warum auch immer. Bei den Katholiken gab es aus diesem nicht
begründbarem Grund eben die Eierweihe. Wahrscheinlich wurde wieder einmal
irgendein heidnischer Brauch in das übliche Missionsprogramm aufgenommen. Nichts
Neues in der Geschichte der heutigen Amtskirche. |
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Aber wieder zurück zu den hart gekochten, bunten Eiern - den Ostereiern. |
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Damit die in der Zwischenzeit angehäuften Eier,
die niemand essen durfte, nicht schlecht wurden, mussten sie haltbar gemacht
werden. |
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In Essig en el vinagre, einlegen ist eine
Variante - im Wasser hart kochen eine andere. |
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Es ist überliefert, dass Pflanzenteile zum Färben
der Eier mit in das Kochwasser getan wurden. So wurden später die gekochten von
den rohen Eiern unterschieden. |
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Heute verwenden wir dazu Eierfarben und kommen zu einem viel bunteren
Ergebnis. Der Zweck heiligt eben die Mittel wie man so schön sagt. |
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Mindestens einmal im Jahr wird in den Küchen also
kunterbunt gewerkelt. Die Welt sieht dann gleich viel schöner und bunter aus.
Außer man hat das Pech, dass ein Großteil der Eierschalen beim Kochen der
empfindlichen, österlichen Symbole einen Schrick bekommt. Dann ist der Ärger der
Hausfrau - Verzeihung des Osterhasen - vorprogrammiert.
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Ich bin zu Ostern weder christlich noch historisch belastet.
Dafür bin ich vielleicht zu jung. Für mich ist es ganz einfach ein
Brauch, den ich von Kindheit her kenne. Vertraut. Damit vermittelt mir dieses
Ritual einfach Geborgenheit und auch eine gewisse Sicherheit für meinen Platz im
Leben. |
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Osternestersuchen ist eigentlich etwas für kleine Kinder - möchte man meinen.
Bei mir, oder besser gesagt in unserer Familie, gehört es zu Ostern dazu. Wie
die Butter aufs Butterbrot. So einfach kann das Leben sein. |
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Man darf es sich nur nicht zu kompliziert machen.
Sonst wird das Leben nämlich wirklich zum Gordischen Knoten. |
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Ich hoffe, dass ich die Nestchen, die für mich bestimmt sind, auch finden werde.
Ihr könnt mir ja die Daumen drücken, desearle
suerte a mi! Ich bin leider kein guter Detektiv. |
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Abendlicher Besuch von meiner kleinen Schwester und meinem Schwager, mi
hermana menor y mi cuñado. Na ja, klein kann man
nicht mehr dazu sagen, aber verändert hat sie sich in den letzten Jahren auch
nicht wirklich.
Der Spitzbub zwinkert noch immer aus ihren Augen. |
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Vorab also schon einmal - Frohe Ostern! ¡Felices Pascuas! |
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6 de abril de 2007 - Karfreitag - Viernes Santo |
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0 ° centígrados |
temperatura mínima |
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19 °
centígrados |
temperatura diurna |
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Villach |
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Am Vormittag sind wir zwei zum Faaker See gefahren und haben einen Spaziergang
am See gemacht. |
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Die Vögel haben überall gezwitschert, die Bäume zeigen das erste Grün und auf
den Wiesen blühen Gänseblümchen und Veilchen. Die Natur erwacht zu neuem Leben. |
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Das drum herum, en los
alrededores,
wie die Hotels und Pensionen am Seeufer,
en la orilla del lago,
liegen noch im Winterschlaf. Alles verriegelt und
verhüllt. Ab und zu wird etwas renoviert oder eine Mauer mit frischer Farbe
verschönert.
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Es
ist ruhig am See. Man kann sich gar nicht
vorstellen, dass im Sommer hier das Leben wirklich stattfindet, die Strände
belagert sind und auf dem Wasser Boote und Surfbretter unterwegs sind. Eine
andere Welt, die im Moment noch vor sich hin schlummert. |
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Neben dem "Marterl" wurde ein riesiges Osterei aufgestellt. Welcher Osterhase
das dorthin hingeschleppt hat weiß ich leider nicht. Den könnte ja man sonst
auch für andere Transportdienste in Anspruch nehmen.
Er ist ja den Rest des Jahres so wieso arbeitslos. Wofür das Ei auf
diesem Platz steht? Keine Ahnung, vielleicht soll es die Menschen daran
erinnern, dass sie nicht aufs Eier färben vergessen sollen? |
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Das werde ich jetzt auch machen.
Sonst muss der Osterhase bei uns morgen braune Eier verstecken. |
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Am Karfreitag fliegen die Glocken nach Rom. Ob sie
wohl Flügel bekommen? |
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In vielen ländlichen Gegenden tauchen an diesen
Tagen ganz eigenartige Geräte auf - die Osterratschen. Das knatternde Geräusch
der "Ratschen" aus Holz soll das Geläute der Kirchglocken ersetzen.
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Ich habe jedoch schon seit Jahren kein Knattern mehr
gehört. Das letzte Mal hat uns unser kleines Töchterlein mit ihren fünf, sechs
Jahren die Ohren voll geknattert. Das ist aber schon zwei Jahrzehnte her.
Irgendwann ist das Gerät auf geheimnisvolle Weise verschwunden und nie mehr
aufgetaucht.
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5 de abril de 2007 - Gründonnerstag - Jueves Santo |
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0 ° centígrados |
temperatura mínima |
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15 °
centígrados |
temperatura diurna |
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Villach |
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Georgs Führerschein, el permiso de conducir,
muss erneuert werden, der Reisepass, el pasaporte,
wird im September ungültig. |
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Also nutzen wir die Gelegenheit und erledigen diese Dinge erst einmal zuerst.
Die Dinger werden ja mittlerweile
alle in der Staatsdruckerei in Wien
produziert. Die einzelnen Ämter und Behörden sammeln nur mehr die persönlichen
Daten vom Antragssteller und geben sie weiter. Durch die Feiertage bedingt, wird
die Zeit ziemlich knapp - theoretisch muss es sich aber ausgehen. Lassen wir uns
also überraschen ob der neue Führerschein und der angeblich fälschungssichere
Pass bis Freitag bei uns eintrudeln.
Wir haben auch gar keine andere Wahl. |
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Danach Osterschinken kaufen, zu Hause die Einkäufe verstauen und dann in die
Innenstadt. Die Sonne lacht mittlerweile vom blauen Himmel und ihre kleinen
Gehilfen, die Sonnenstrahlen, wärmen wohlig und angenehm. |
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Auf dem Hauptplatz ist ein kleiner, frühlingshafter Platz gestaltet worden und
als Überraschung für die Kinder sind auch einige Osterhäschen unterwegs und
verteilen Schokolade. |
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Alle Lokale haben Sessel und Tische wieder im Freien aufgestellt. Die Saison an
der Sonne ist damit eröffnet. Ein Glas Wein, eine warme Decke auf dem Sessel und
als Draufgabe eine Wärmeflasche im Rücken - so lässt es sich aushalten.
Wobei die Wärmeflasche wirklich nicht notwendig gewesen ist. Aber ein
witziger Gag ist es allemal. |
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Gründonnerstag - Spinat, Spiegelei und Röstkartoffel. Das hat sich bei uns
allerdings nicht abgespielt.
Wir sind natürlich wieder einmal aus der Reihe getanzt und haben Kärntner
Nudel gegessen. |
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Gründonnerstag stammt vom mittelhochdeutschen
groanen, das so viel wie weinen bedeutet und hat damit wirklich nichts, rein gar
nix mit der grünen Farbe zu tun. Woher stammt also dieser Spinatkult? |
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In vielen Familien war es zwar schon lange Brauch, am Gründonnerstag Spinat zu
essen, doch in anderen Gegenden wurde eine Kräutersuppe gekocht. |
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Neun verschiedene grüne Zutaten sollen es nach altem
Brauch gewesen sein: Lauch, Brennnessel, Brunnenkresse, Löwenzahn, Kerbel,
Schafgarbe, Schnittlauch, Petersilie, Basilikum – und ein paar kleine
Kartoffeln. Durch das grüne Gemüse und die heilenden Kräuter wurden die Kräfte
des Frühlings gegessen. Sie bringen das Leben in die Natur zurück.
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Wer also keinen Spinat man - er hat auch eine andere Variante in grün zur
Auswahl! Und schlechtes Gewissen wegen seiner Gesundheit muss auch niemand
haben, Spinat ist nicht das Eisenwunderwerk der Natur! |
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Die Legende vom Eisenreichtum geht auf das 19.
Jahrhundert zurück, als eine Sekretärin in einem wissenschaftlichen Labor beim
Eisengehalt von Spinat 35 Milligramm anstelle von 3,5 Milligramm in die damalige
Nährwerttabelle eintrug. So leicht geht das!
Ein Komma verrutscht und Tausende Kinder haben Jahrzehnte lang die Konsequenzen
zu tragen. |
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4 de abril de 2007 - Mittwoch - Miércoles Santo |
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- 4 ° centígrados |
temperatura mínima |
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10 °
centígrados |
temperatura diurna |
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Villach |
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Weggefahren sind wir gestern bei strahlendem Sonneschein. Herrlich. Also alle,
die jetzt ihre Osterferien auf Teneriffa verbringen, können die Wärme genießen. |
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Wir sind aber in Villach - und es regnet.
Der Frühling hat allerdings auch hier schon vorbei geschaut. Unter der Birke
blühen bereits die Narzissen und Schneeglöckchen.
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Auf alle Fälle haben wir ausgezeichnet geschlafen.
Das ist doch schon einmal ein guter Anfang. |
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Jetzt werden wir uns einmal akklimatisieren und die
Umgebung neu erkunden. |
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Ich erzähle morgen mehr - heute habe ich dafür einfach keine Zeit mehr gefunden.
Der Tag ist viel zu schnell verflogen. Er war schön, aber zu kurz. Ich hoffe, in
den nächsten Tagen ändert sich das ein wenig.
Aber wenn nicht, habe ich auch nichts dagegen - wir machen dann einfach ein paar
Tage Urlaub auf Teneriffa! *g* |
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3 de abril de 2007 - Dienstag - Martes Snato |
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13 ° centígrados |
temperatura mínima |
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22 °
centígrados |
temperatura diurna |
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Icod de los Vinos |
Sicht 20 km |
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Der Count down läuft. Ob wir es diesmal schaffen, zu der Zeit weg zu fahren, wie
wir es uns vorgenommen haben?
Das weiß der Wind - und der weht heute nicht. |
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Die neuen Bestimmungen im Flugverkehr sind ja wirklich besch.... |
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Wein im Handgepäck ist ja an und für sich kein Problem. Kann ja nix passieren.
Aber wie bringt man die wertvollen Flaschen im Koffer unter? Wenn man sieht, wie
mit unseren Gepäckstücken im Flugverkehr umgegangen wird, wird mir Angst und
Bange. Koffer packen wird also zur Wissenschaft. |
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Aber wie auch immer. Ich bin mir ziemlich sicher, dass wir es geschafft haben,
die kostbaren Tröpfchen bruchsicher zu verpacken. Zwanzig Kilo Flüssignahrung
sind also auf dem Weg nach Österreich - falls sie heil ankommen - ein
Genuss! |
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Jetzt werden noch gemütlich frühstücken, Türen und Fenster verschließen und dann
geht es ab. Der Flughafen im Süden der Insel ist unser Ziel. Der Weg ist diesmal
nicht das Ziel. Wir fliegen über Nürnberg nach Salzburg. Schade, dass man
zwischendurch den Flug nicht mit einem Falschschirm abbrechen kann. Das Gepäck
könnte man sich ja am Bahnhof abholen. Wäre doch eine Möglichkeit, oder? |
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Mehr gibt es für heute eigentlich nicht mehr zu erzählen. Außer eines -
alle haben uns eine gute Reise gewünscht. ¡Buen viaje! |
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2 de abril de 2007 - Montag - Lunes Santo |
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15 ° centígrados |
temperatura mínima |
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22 °
centígrados |
temperatura diurna |
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Icod de los Vinos |
Sicht 20 km |
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Ein wahrer Gießmarathon liegt heute hinter mir! Man glaubt es kaum, aber ich
habe fast sieben Stunden meinen Freund, den Gartenschlauch durch die Gegend
gezogen.
Na ja, was tut man nicht alles für seine Pflanzen. |
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Georg hat den anderen Teil der Arbeit erledigt und noch die Buchhaltung zum
Steuerberater gebracht, einen Termin in Santa Cruz abgehakt und noch Wein und
Käse eingekauft. |
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Jetzt geht es noch ans Koffer packen, ein bisschen plaudern, noch ein Gläschen
trinken und dann ab ins Bett.
Ich bin im wahrsten Sinne des Wortes geschlaucht. |
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Als Abschluss noch die Meldung des Tages
"Männer sind intelligent, liebenswert und sexy - doch wer glaubt schon an den
Osterhasen?" Für heute ohne Kommentar - ein andermal hätte ich mehr dazu zu
sagen. *g* |
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1 de abril de 2007 - Palmsontag - Domingo de Ramos |
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15 ° centígrados |
temperatura mínima |
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22 °
centígrados |
temperatura diurna |
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Icod de los Vinos |
Sicht 30 km |
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Der Sommer ist zurück! Blauer Himmel und
Sonnenschein. Herrlich. Wenn ich da an die
Wettervorhersage für Kärnten denke wird mir ganz
anders. Na ja, vielleicht schaffen wir es, ein wenig
warmes Wetter mit nach Kärnten zu nehmen. Ich hoffe
es sehr.
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Die Blumen und Sträucher rund um den Teich werden
immer schöner. Es grünt und blüht an allen Stellen.
Heute ist die erst gelbe Iris aufgeblüht. Die Blüte
hat ein wunderschönes Zitronengelb. |
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Noch ein bisschen Frühlingsstimmung gefällig?
Hibiskus und Taglilien geben sich die Ehre. |
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Sonntag - dadurch, dass wir in den nächsten Tagen
nicht da sein werden, sind wir irgendwie - wie immer
- in Stress gekommen. Zum Schluss muss noch sooo
viel gemacht und erledigt werden. Das ist doch
normal, oder etwa nicht? |
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Bei uns schon. Aber was soll's. Natürlich kommen an
diesem Tag alles anders als man denkt. Wie könnte es
auch anders sein? |
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Wir sind sehr fleißig gewesen und als wir die erste
Pause machen wollten, besser gesagt, als wir sie
gemacht haben, ist ein Auto in unsere Einfahrt
gefahren. Eine nette Unterbrechung, Sabrina und
Patrick sind aufgetaucht. Wir haben sie schon
längere Zeit nicht mehr gesehen und es war wirklich
nett. Wir hatten nur einen Nachteil - wir hatten
noch einige Pflanzen zu setzen... |
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Nicht viel später kommt das nächste Auto - Marcos
mit seinem Schwiegervater. Er ist in der nächsten
Zeit für das Überleben unserer Pflanzen in den
Blumentöpfen zuständig. Für direkte Anweisungen ist
er heute gekommen. Schade, dass wir jetzt wegfahren
-
sonst hätten wir einen tollen Kaninchenbraten
bekommen. |
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Aber so spielt das Leben eben. Ein Gläschen Wein mit
den beiden musste sein. |
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Dann war der Sonnenuntergang nicht mehr weit weg.
Was wir uns vorgenommen haben, haben wir nicht ganz
geschafft. Aber was soll's? Morgen ist auch noch ein
Tag. Nur kein künstlicher Stress. |
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Den Abend haben wir mit einem lieben Gast genossen.
Abschalten und Thema wechseln ist oft das Beste, was
einem passieren kann. |
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April, April!
Am ersten April schickt man die Narren hin, wo man
will. |
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Man schickt am 1. April
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| den
Ochsen, wohin man will;
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| oft
auch am 1. Mai
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| Den Ochsen in das Heu. |
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Schickt man ihn nah,
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ist er gleich wieder da;
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schickt man ihn weit,
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so wird er gescheit
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alter Reim |
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Woher dieser Brauch, este uso,
stammt? Wahrscheinlich soll es an das
Herumschicken Jesus von Pontius zu Pilatus erinnern.
Das soll am ersten April gewesen sein. Vielleicht
aber auch nicht, denn bei diesem Brauch werden
eigentlich hauptsächlich dumme und einfältige Leute
herumschickt.
Kluge Menschen fallen auf die diversen Ticks
natürlich nicht herein. Oder doch? |
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Also - lasst euch heute nicht in den April
schicken! Wir brauchen davor keine Angst haben.
Auf Teneriffa werden die Leute am 28.
Dezember "in den April geschickt". |
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Einen schönen Sonntag! iUn buen
domingo! |
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